[0001] Die Erfindung geht aus von einer Haushaltsgerätevorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 10 2012 223 648 A1 ist ein Haushaltskältegerät bekannt, welches eine Gerätetüre und ein an der Gerätetüre
angeordnetes Griffelement aufweist, welches von einer ersten Anschlagseite der Gerätetüre
auf eine zweite Anschlagseite der Gerätetüre verschiebbar ist.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Haushaltsgerätevorrichtung
mit einer verringerten Komplexität bereitzustellen. Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere einer Haushaltskältegerätevorrichtung,
mit einem Geräteverschlusselement, welches dazu vorgesehen ist, eine Zugangsöffnung
zu einem Nutzraum abzudecken, insbesondere zu verschließen, mit zumindest einem Griffelement,
welches insbesondere dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Anwendungszustand das
Geräteverschlusselement, insbesondere mittels einer von einem Bediener ausgeübten
Kraft, zu öffnen, und mit einer Lagerachse, welche dazu vorgesehen ist, das Griffelement
verschiebbar zu lagern.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Lagerachse zumindest ein erstes Fixierelement aufweist,
welches dazu vorgesehen ist, das Griffelement in wenigstens einer Verschiebeposition,
insbesondere Arretierposition, zu fixieren. Vorteilhaft weist die Lagerachse zumindest
zwei, vorteilhaft zueinander zumindest im Wesentlichen identische, Fixierelemente
auf, welche dazu vorgesehen sind, das Griffelement in wenigstens einer Verschiebeposition,
insbesondere Arretierposition, und vorteilhaft in wenigstens zwei, vorteilhaft bezüglich
des Geräteverschlusselements, insbesondere horizontal, gegenüberliegenden, Verschiebepositionen,
insbesondere Arretierpositionen, zu fixieren. Dabei soll unter der Wendung "zumindest
im Wesentlichen identisch" insbesondere, abgesehen von Fertigungstoleranzen, identisch
verstanden werden. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder
ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion
vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte
Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder
ausführt.
[0006] Unter einer "Haushaltsgerätevorrichtung" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Haushaltsgeräts, insbesondere
eines Haushaltskältegeräts, verstanden werden. Insbesondere kann die Haushaltsgerätevorrichtung
auch das gesamte Haushaltsgerät, insbesondere das gesamte Haushaltskältegerät, umfassen.
Besonders bevorzugt ist ein als Haushaltskältegerät ausgebildetes Haushaltsgerät als
Kühl- und/oder Gefriergerät, wie insbesondere als Kühlschrank, Kühltruhe, Gefrierschrank,
Gefriertruhe, Kühlgefrierkombination und/oder Weinlagerschrank ausgebildet. Insbesondere
umfasst die Haushaltsgerätevorrichtung einen Gerätekorpus, welcher insbesondere einen
Innenraum, vorzugsweise zumindest einen Nutzraum, definiert und insbesondere die Zugangsöffnung
aufweist. Das Geräteverschlusselement kann insbesondere als Geräteklappe und/oder
vorzugsweise als Gerätetüre ausgebildet und insbesondere schwenkbar um zumindest eine
Schwenkachse, insbesondere um eine Horizontalachse und/oder vorzugsweise um eine Vertikalachse,
insbesondere bezogen auf eine Aufstellposition und/oder eine Einbaulage, insbesondere
relativ zu dem Gerätekorpus, gelagert sein. Bevorzugt ist das Geräteverschlusselement
als Innentüre und besonders bevorzugt als Gefrierfachtüre ausgebildet und insbesondere
vollständig innerhalb des Haushaltsgeräts angeordnet. Ferner ist das Geräteverschlusselement
vorzugsweise beidseitig anschlagbar ausgebildet und weist insbesondere zumindest zwei,
vorteilhaft genau zwei, Anschlagseiten auf, wobei eine Anschlagseite des Geräteverschlusselements
vorteilhaft frei wählbar ist. Bevorzugt ist wenigstens eine fixierte Verschiebeposition
und/oder eine Arretierposition des Griffelements dabei in einem Nahbereich einer der
Anschlagseiten angeordnet. Besonders bevorzugt ist auf jeder Anschlagseite des Geräteverschlusselements
jeweils wenigstens eine fixierte Verschiebeposition und/oder eine Arretierposition
des Griffelements angeordnet. Unter einem "Nahbereich" soll insbesondere ein räumlicher
Bereich verstanden werden, welcher aus Punkten gebildet ist, die weniger als ein Drittel,
vorzugsweise weniger als ein Viertel, bevorzugt weniger als ein Sechstel und besonders
bevorzugt weniger als ein Zehntel einer maximalen Erstreckungslänge des Geräteverschlusselements
von einem Referenzpunkt und/oder einem Referenzbauteil entfernt sind und/oder die
jeweils einen Abstand von höchstens 10 cm, vorzugsweise von höchstens 5 cm und besonders
bevorzugt von höchstens 2 cm von einem Referenzpunkt und/oder einem Referenzbauteil
aufweisen.
[0007] Unter einer "Lagerachse" soll insbesondere ein, vorteilhaft zumindest im Wesentlichen
stabförmiges, stangenförmiges und/oder zylinderförmiges, vorteilhaft kreiszylinderförmiges,
Element verstanden werden, welches insbesondere an dem Geräteverschlusselement angeordnet
ist und insbesondere dazu vorgesehen ist, das Griffelement zu lagern, insbesondere
verschiebbar und vorteilhaft schwenkbar. Insbesondere definiert die Lagerachse, insbesondere
eine Haupterstreckungsrichtung der Lagerachse, eine, vertikal und/oder vorteilhaft
horizontal angeordnete, Drehachse. Insbesondere ist das Griffelement verschiebbar
entlang der Drehachse gelagert. Besonders bevorzugt ist die Lagerachse dazu vorgesehen,
das Griffelement derart zu lagern, dass das Griffelement, vorteilhaft demontagefrei,
von wenigstens einer ersten fixierten Verschiebeposition und/oder Arretierposition
an einer ersten Anschlagseite des Geräteverschlusselements, in wenigstens eine zweite
fixierte Verschiebeposition und/oder Arretierposition an einer zweiten Anschlagseite
des Geräteverschlusselements verschiebbar ist. Unter einer "Drehachse" soll dabei
insbesondere eine Gerade verstanden werden, um welche eine Drehung und/oder eine Rotation
eines Objekts in zumindest einem Betriebszustand erfolgt. Unter einer "Haupterstreckungsrichtung"
eines Objekts soll insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu
einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders ist, welcher das Objekt
gerade noch vollständig umschließt. Darüber hinaus ist das Griffelement insbesondere
dazu vorgesehen, das Geräteverschlusselement, vorteilhaft mittels einer Schwenkbewegung,
insbesondere um die Drehachse, zu öffnen und/oder eine Verriegelung zu lösen, wodurch
das Geräteverschlusselement insbesondere aus einer geschlossenen Position in eine
geöffnete Position bewegt werden kann. Dazu weist das Griffelement insbesondere zumindest
eine Wirkverbindung mit dem Geräteverschlusselement, insbesondere einem Öffnungsmechanismus
des Geräteverschlusselements, auf.
[0008] Ferner soll unter dem Ausdruck "fixieren" insbesondere arretieren und/oder zumindest
temporär befestigen verstanden werden, sodass insbesondere zu einem Lösen der Fixierung
zumindest eine Kraft, welche insbesondere Wesentlich größer als eine reine Gewichtskraft,
Reibungskraft und/oder Tangentialkraft des fixierten Objekts ist, aufgewendet werden
muss und/oder benötigt wird. Unter der Wendung "Wesentlich größer" soll dabei insbesondere
um zumindest 5 % größer, vorteilhaft um zumindest 10 % größer und besonders bevorzugt
um zumindest 15 % größer verstanden werden. Insbesondere kann eine Haushaltsgerätevorrichtung
auch mehrere Gerätekorpora, mehrere Geräteverschlusselemente, mehrere Lagerachsen
und/oder mehrere Griffelemente aufweisen. Durch diese Ausgestaltung kann eine gattungsgemäße
Haushaltsgerätevorrichtung mit einer verringerten Komplexität bereitgestellt werden.
Insbesondere kann eine Stabilität erhöht, eine Flexibilität verbessert und/oder eine
Bedienung vereinfacht werden. Darüber hinaus kann eine Effizienz, insbesondere eine
Bauteileeffizienz und/oder eine Bauraumeffizienz, verbessert werden, wodurch vorteilhaft
Kosten reduziert werden können. Zudem kann vorteilhaft ein Anschlagwechsel des Geräteverschlusselements
vereinfacht werden, wodurch vorteilhaft ein Bedienkomfort erhöht werden kann. Ferner
kann eine besonders robuste Haushaltsgerätevorrichtung bereitgestellt und damit eine
Standzeit und/oder eine Dauerfestigkeit erhöht werden.
[0009] Vorzugsweise ist das erste Fixierelement bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung
der Lagerachse in einem ersten Seitenbereich der Lagerachse angeordnet. Unter einem
"Seitenbereich der Lagerachse" soll dabei insbesondere ein Nahbereich einer Seite,
insbesondere einer dem Gerätekorpus zugewandten Seite, einer Endseite und/oder einer
Deckseite, der Lagerachse verstanden werden. Hierdurch kann insbesondere ein Platzbedarf
und/oder eine Komplexität reduziert werden.
[0010] Das erste Fixierelement könnte dabei beispielsweise als Bajonettverschlusselement,
als Befestigungsbolzen und/oder als Stiftverriegelungselement ausgebildet sein. Vorteilhaft
ist das erste Fixierelement jedoch als Rastelement ausgebildet, wodurch eine besonders
einfache, schnelle und intuitive Fixierung erreicht werden kann. Unter einem "Rastelement"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Rasthaken, ein Raststeg, eine Rastausnehmung
und/oder eine Rastkante verstanden werden. Vorteilhaft ist das zumindest eine Fixierelement
dabei dazu vorgesehen, in der wenigstens einen Verschiebeposition, insbesondere Arretierposition,
automatisch und/oder selbsttätig einzurasten, insbesondere ohne Eingreifen eines Bedieners.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass das erste Fixierelement selbstauslösend ausgebildet
ist und sich das Griffelement bei Überschreiten einer auf das Griffelement ausgeübten
Grenzzugkraft, insbesondere durch einen Bediener, insbesondere in Richtung der Drehachse,
insbesondere selbststätig und insbesondere zerstörungsfrei, aus der fixierten Verschiebeposition
und/oder Arretierposition löst. Insbesondere ist die Grenzzugkraft dabei Wesentlich
größer als eine reine Gewichtskraft, Reibungskraft und/oder Tangentialkraft des Griffelements.
Hierdurch kann insbesondere eine Zeiteffizienz gesteigert werden und ein vorteilhaft
einfaches Lösen des Fixierelements erreicht werden.
[0012] Vorzugsweise weist die Lagerachse zumindest ein zweites, insbesondere das bereits
zuvor genannte, insbesondere zumindest im Wesentlichen zu dem ersten Fixierelement
identisch ausgebildete, Fixierelement auf, welches bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung
der Lagerachse zumindest im Wesentlichen an einem dem ersten Fixierelement gegenüberliegenden
zweiten Seitenbereich der Lagerachse und/oder einer dem ersten Fixierelement zumindest
im Wesentlichen gegenüberliegenden Seite der Lagerachse angeordnet ist. Hierdurch
kann insbesondere ein besonders einfacher Anschlagwechsel erreicht werden.
[0013] In einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Lagerachse mit
dem Griffelement axial fest verbunden ist und vorteilhaft einstückig mit dem Griffelement
verbunden ist, und dass das Geräteverschlusselement zumindest ein zu dem ersten Fixierelement
korrespondierendes erstes weiteres Fixierelement aufweist. Darunter, dass zwei Objekte
"axial fest miteinander verbunden" sind, soll insbesondere verstanden werden, dass
eine relative Position und/oder Positionierung der Objekte zumindest bei einer Bewegung
eines der Objekte, insbesondere in Richtung der Drehachse, unverändert bleibt. Vorteilhaft
ist dabei das erste Fixierelement als Rastelement, insbesondere als Rasthaken, und
das erste weitere Fixierelement als, insbesondere korrespondierendes Rastelement,
insbesondere als Raststeg, ausgebildet. Zudem weist das Geräteverschlusselement vorzugsweise
zumindest ein zu dem zweiten Fixierelement korrespondierendes zweites weiteres Fixierelement
auf. Vorteilhaft ist dabei das zweite Fixierelement als Rastelement, insbesondere
als Rasthaken, und das zweite weitere Fixierelement als, insbesondere korrespondierendes
Rastelement, insbesondere als Raststeg, ausgebildet. Unter "einstückig" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden. Der
Stoffschluss kann beispielsweise durch einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess,
einen Schweißprozess, einen Lötprozess und/oder einen anderen, einem Fachmann als
sinnvoll erscheinenden, Prozess hergestellt werden. Vorteilhaft soll unter einstückig
jedoch in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück
aus einem einzelnen Rohling und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussverfahren,
insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, hergestellt.
Hierdurch kann insbesondere eine Herstellung vereinfacht werden.
[0014] Alternativ wird vorgeschlagen, dass die Lagerachse mit dem Geräteverschlusselement
axial fest verbunden ist und vorteilhaft einstückig mit dem Geräteverschlusselement
verbunden ist und dass das Griffelement zumindest ein zu dem ersten Fixierelement
korrespondierendes erstes weiteres Fixierelement aufweist. Vorteilhaft ist dabei das
erste Fixierelement als Rastelement, insbesondere als Rastkante, und das erste weitere
Fixierelement als, insbesondere korrespondierendes Rastelement, insbesondere als Rasthaken,
ausgebildet. Zudem weist das Griffelement vorzugsweise zumindest ein zu dem zweiten
Fixierelement korrespondierendes zweites weiteres Fixierelement auf. Vorteilhaft ist
dabei das zweite Fixierelement als Rastelement, insbesondere als Rastkante und das
zweite weitere Fixierelement als, insbesondere korrespondierendes Rastelement, insbesondere
als Rasthaken, ausgebildet. Hierdurch kann insbesondere eine Montage und/oder eine
Kopplung des Griffelements vereinfacht werden.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass ein an
dem Griffelement angeordnetes Fixierelement der Fixierelemente, insbesondere aus einer
Menge von Fixierelementen zumindest umfassend das erste Fixierelement, das zweite
Fixierelement, das erste weitere Fixierelement und das zweite weitere Fixierelement,
zumindest in der fixierten Verschiebeposition und/oder Arretierposition, insbesondere
frei, um eine von der Lagerachse definierte Drehachse, insbesondere die bereits zuvor
genannte Drehachse, drehbar ist, insbesondere bei einer Drehbewegung des Griffelements
um die Drehachse. Ist die Lagerachse mit dem Griffelement verbunden, so ist zumindest
das erste Fixierelement und vorteilhaft das zweite Fixierelement zumindest in der
fixierten Verschiebeposition und/oder Arretierposition, insbesondere frei, drehbar.
Ist die Lagerachse mit dem Geräteverschlusselement verbunden, so ist zumindest das
erste weitere Fixierelement und vorteilhaft das zweite weitere Fixierelement zumindest
in der fixierten Verschiebeposition und/oder Arretierposition, insbesondere frei,
drehbar. Hierdurch kann insbesondere ein einfaches Öffnen, insbesondere mittels einer
Schwenkbewegung, erreicht werden.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass ein an dem Geräteverschlusselement angeordnetes Fixierelement
der Fixierelemente, insbesondere aus einer Menge von Fixierelementen zumindest umfassend
das erste Fixierelement, das zweite Fixierelement, das erste weitere Fixierelement
und das zweite weitere Fixierelement, zumindest relativ zu dem Geräteverschlusselement
unbeweglich ist. Ist die Lagerachse mit dem Griffelement verbunden, so ist zumindest
das erste weitere Fixierelement und vorteilhaft das zweite weitere Fixierelement zumindest
relativ zu dem Geräteverschlusselement unbeweglich. Ist die Lagerachse mit dem Geräteverschlusselement
verbunden, so ist zumindest das erste Fixierelement und vorteilhaft das zweite Fixierelement
zumindest relativ zu dem Geräteverschlusselement unbeweglich. Hierdurch kann insbesondere
eine Stabilität verbessert werden.
[0017] Die Haushaltsgerätevorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung
und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Haushaltsgerätevorrichtung
zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin
genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl
aufweisen.
[0018] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Teil eines als Haushaltskältegerät ausgebildeten Haushaltsgeräts mit einer Haushaltsgerätevorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- ein Geräteverschlusselement und ein Griffelement der Haushaltsgerätevorrichtung in
einer Frontansicht,
- Fig. 3
- das Geräteverschlusselement, das Griffelement und eine Lagerachse der Haushaltsgerätevorrichtung
in einer Rückansicht,
- Fig. 4
- das Geräteverschlusselement, das Griffelement und die Lagerachse in einer perspektivischen
Rückansicht,
- Fig. 5
- das Geräteverschlusselement, das Griffelement und die Lagerachse in einer teilweise
geschnittenen, perspektivischen Frontansicht,
- Fig. 6
- die Lagerachse in einer vergrößerten Darstellung in einem ersten Betriebszustand,
- Fig. 7
- die Lagerachse in einer vergrößerten Darstellung in einem zweiten Betriebszustand
und
- Fig. 8
- ein Geräteverschlusselement, ein Griffelement und eine Lagerachse einer weiteren Haushaltsgerätevorrichtung
in einer vergrößerten Darstellung.
[0020] Figur 1 zeigt einen Teil eines beispielhaften als Haushaltskältegerät ausgebildeten
Haushaltsgeräts 28a in einer perspektivischen Frontansicht. Im vorliegenden Fall ist
das Haushaltsgerät 28a als Standgerät ausgebildet. Demnach ist das Haushaltsgerät
28a freistehend ausgebildet. Zudem ist das Haushaltsgerät 28a als Kühl-Gefrier-Kombigerät
ausgebildet. Alternativ ist jedoch auch denkbar, ein Haushaltsgerät als anderes Haushaltskältegerät
und/oder als Einbaugerät auszubilden, welches insbesondere in einem montierten Zustand
in ein Haushaltsmöbel eingebaut sein kann.
[0021] Das Haushaltsgerät 28a umfasst ferner eine Haushaltsgerätevorrichtung. Die Haushaltsgerätevorrichtung
ist auf bekannte Art und Weise dazu vorgesehen, Lebensmittel und andere Kühlgüter
zu kühlen. Dazu umfasst die Haushaltsgerätevorrichtung einen Gerätekorpus 30a. Der
Gerätekorpus 30a definiert einen Innenraum. Der Innenraum weist im vorliegenden Fall
zumindest einen Nutzraum 12a auf. Der Nutzraum 12a weist eine Zugangsöffnung auf.
Der Nutzraum 12a ist als Gefrierraum ausgebildet.
[0022] Zudem umfasst die Haushaltsgerätevorrichtung zumindest ein Geräteverschlusselement
10a. Das Geräteverschlusselement 10a ist als Gerätetüre ausgebildet. Das Geräteverschlusselement
10a ist dazu vorgesehen, die Zugangsöffnung des Nutzraums 12a zu verschließen. Das
Geräteverschlusselement 10a ist im vorliegenden Fall als Gefrierfachtüre ausgebildet
und vollständig innerhalb des Haushaltsgeräts 28a angeordnet. Das Geräteverschlusselement
10a ist ferner beidseitig anschlagbar ausgebildet und weist hierzu zwei Anschlagseiten
36a, 38a auf. Die Anschlagseiten 36a, 38a sind in einem montierten Zustand vertikal
ausgerichtet. Bei einer Montage des Geräteverschlusselements 10a ist eine Anschlagseite
36a, 38a des Geräteverschlusselements 10a frei wählbar. Das Geräteverschlusselement
10a ist dabei abhängig von einer gewählten Anschlagseite 36a, 38a schwenkbar um eine
Schwenkachse 32a oder um eine Schwenkachse 34a gelagert. Die Schwenkachsen 32a, 34a
sind vertikal ausgerichtet. Darüber hinaus ist der gesamte Gerätekorpus 30a mittels
eines nicht dargestellten weiteren, insbesondere frontseitig anbringbaren, Geräteverschlusselements
verschließbar. Das weitere Geräteverschlusselement ist als Außentüre ausgebildet.
Das weitere Geräteverschlusselement deckt somit in einem geschlossenen Zustand das
Geräteverschlusselement 10a ab. Alternativ ist denkbar, dass ein erfindungsgemäßes
Geräteverschlusselement auch als von einer Gefrierfachtüre abweichendes Geräteverschlusselement
ausgebildet sein kann, wie beispielsweise als Geräteklappe und/oder Außentüre. Zudem
könnte eine Anschlagseite und/oder eine Schwenkachse horizontal ausgebildet sein.
Auch könnte eine Haushaltsgerätevorrichtung mehrere Geräteverschlusselemente und/oder
Nutzräume umfassen.
[0023] Ferner weist die Haushaltsgerätevorrichtung ein Griffelement 14a auf (vgl. insbesondere
Figuren 2 und 3). Das Griffelement 14a ist an dem Geräteverschlusselement 10a angeordnet.
Das Griffelement 14a ist an einer Unterseite und/oder einer einem Standbereich des
Haushaltsgeräts 28a zugewandten Seite des Geräteverschlusselements 10a angeordnet.
Im vorliegenden Fall ist das Griffelement 14a an einem unteren Flansch des Geräteverschlusselements
10a angeordnet. Das Griffelement 14a umgreift die Unterseite des Geräteverschlusselements
10a dabei zumindest teilweise und erstreckt sich insbesondere von einer Rückseite
des Geräteverschlusselements 10a zur Frontseite des Geräteverschlusselements 10a.
Das Griffelement 14a ist dazu vorgesehen, in zumindest einem Anwendungszustand das
Geräteverschlusselement 10a mittels einer von einem Bediener ausgeübten Kraft zu öffnen.
Dabei ist das Griffelement 14a schwenkbar gelagert und dazu vorgesehen, mittels einer
Schwenkbewegung das Geräteverschlusselement 10a zu öffnen, wodurch das Geräteverschlusselement
10a von einer geschlossenen Position in eine geöffnete Position bewegt werden kann.
Dazu weist das Griffelement 14a eine nicht näher dargestellte Verbindung mit einem
Öffnungsmechanismus des Geräteverschlusselements 10a auf. Darüber hinaus ist das Griffelement
14a verschiebbar gelagert. Das Griffelement 14a ist dabei in horizontaler Richtung
verschiebbar. Im vorliegenden Fall kann das Griffelement 14a von einem Bediener zwischen
den beiden Anschlagseiten 36a, 38a des Geräteverschlusselements 10a verschoben werden.
[0024] Dazu umfasst die Haushaltsgerätevorrichtung eine Lagerachse 16a (vgl. insbesondere
Figuren 4 und 5). Die Lagerachse 16a ist als Lagerstange ausgebildet. Im vorliegenden
Fall ist die Lagerachse 16a kreiszylinderförmig ausgebildet. Eine Haupterstreckungslänge
der Lagerachse 16a ist zumindest im Wesentlichen identisch zu einer Haupterstreckungslänge
des Griffelements 14a. Zudem entspricht die Haupterstreckungslänge der Lagerachse
16a zwischen einem Viertel und einer Hälfe einer gesamten Haupterstreckungslänge des
Geräteverschlusselements 10a. Die Lagerachse 16a ist in einem montierten Zustand horizontal
angeordnet. Eine Haupterstreckungsrichtung der Lagerachse 16a definiert dabei eine,
insbesondere horizontal angeordnete, Drehachse 26a. Die Drehachse 26a erstreckt sich
ferner durch einen geometrischen Mittelpunkt der Lagerachse 16a. Die Lagerachse 16a
ist dazu vorgesehen, das Griffelement 14a beweglich zu lagern. Im vorliegenden Fall
lagert die Lagerachse 16a das Griffelement 14a verschiebbar entlang der Drehachse
26a und schwenkbar um die Drehachse 26a. Darüber hinaus sind die Lagerachse 16a und
das Griffelement 14a einstückig ausgebildet. Demnach ist die Lagerachse 16a axial
fest mit dem Griffelement 14a verbunden. Alternativ ist denkbar, eine Lagerachse und
ein Griffelement mehrteilig auszubilden und beispielsweise mittels einer formschlüssigen,
einer kraftschlüssigen und/oder einer stoffschlüssigen Verbindung miteinander zu verbinden.
[0025] Ferner ist die Lagerachse 16a in einem montierten Zustand mit dem Geräteverschlusselement
10a verbunden. Im vorliegenden Fall ist die Lagerachse 16a lösbar mit dem Geräteverschlusselement
10a verbunden. Die Lagerachse 16a ist dabei mittels einer Rastverbindung mit dem Geräteverschlusselement
10a verbunden. Dazu umfasst das Geräteverschlusselement 10a mehrere in horizontaler
Richtung und/oder in Haupterstreckungsrichtung des Geräteverschlusselements 10a versetzt
angeordnete Griffrastelemente 40a, im vorliegenden Fall insbesondere Rasthaken und/oder
Rastösen, welche insbesondere dazu vorgesehen sind, mit der Lagerachse 16a zu verrasten.
Die Rastverbindung ist dabei derart ausgebildet, dass die Lagerachse 16a relativ zu
dem Geräteverschlusselement 10a beweglich ist. Im vorliegenden Fall ist die Lagerachse
16a zusammen mit dem Griffelement 14a in Richtung der Drehachse 26a und somit insbesondere
relativ zu dem Geräteverschlusselement 10a verschiebbar. Somit dient die Lagerachse
16a einer Führungsschiene für das Griffelement 14a.
[0026] Zur Fixierung und/oder Arretierung der Lagerachse 16a und somit des Griffelements
14a in einer vorbestimmten und/oder vorbestimmbaren Verschiebeposition, weist die
Lagerachse 16a ferner mehrere Fixierelemente 18a, 20a auf. Im vorliegenden Fall weist
die Lagerachse 16a zwei Fixierelemente 18a, 20a auf. Die Fixierelemente 18a, 20a sind
zueinander zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildet. Die Fixierelemente 18a,
20a sind als Rastelemente ausgebildet. Im vorliegenden Fall sind die Fixierelemente
18a, 20a als Rasthaken ausgebildet. Die Fixierelemente 18a, 20a sind bezüglich der
Haupterstreckungsrichtung der Lagerachse 16a zumindest im Wesentlichen in gegenüberliegenden
Seitenbereichen der Lagerachse 16a angeordnet. Ein erstes Fixierelement 18a der Fixierelemente
18a, 20a ist dabei bezüglich der Haupterstreckungsrichtung der Lagerachse 16a an einer
ersten Seite der Lagerachse 16a angeordnet. Das erste Fixierelement 18a ist dazu vorgesehen,
die Lagerachse 16a und/oder das Griffelement 14a in einem Nahbereich der ersten Anschlagseite
36a zu fixieren. Ein zweites Fixierelement 20a der Fixierelemente 18a, 20a ist bezüglich
der Haupterstreckungsrichtung der Lagerachse 16a an einer zweiten Seite der Lagerachse
16a angeordnet. Das zweite Fixierelement 20a ist dazu vorgesehen, die Lagerachse 16a
und/oder das Griffelement 14a in einem Nahbereich der zweiten Anschlagseite 38a zu
fixieren. Die Fixierelemente 18a, 20a sind dazu vorgesehen, die Lagerachse 16a und/oder
das Griffelement 14a in horizontal gegenüberliegenden Verschiebepositionen zu fixieren.
[0027] Dazu weist das Geräteverschlusselement 10a zumindest ein weiteres Fixierelement 22a
auf. Im vorliegenden Fall weist das Geräteverschlusselement 10a zumindest ein zu dem
ersten Fixierelement 18a korrespondierendes erstes weiteres Fixierelement 22a und
zumindest ein zu dem zweiten Fixierelement 20a korrespondierendes zweites weiteres
Fixierelement (nicht dargestellt) auf (vgl. Figuren 6 und 7). Die weiteren Fixierelemente
22a sind zueinander zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildet. Die weiteren
Fixierelemente 22a sind als Rastelemente ausgebildet. Im vorliegenden Fall sind die
weiteren Fixierelemente 22a als Raststege ausgebildet. Die weiteren Fixierelemente
22a sind relativ zu dem Geräteverschlusselement 10a unbeweglich. Das erste weitere
Fixierelement 22a ist dabei in einem Nahbereich der ersten Anschlagseite 36a angeordnet.
Das zweite weitere Fixierelement ist in einem Nahbereich der zweiten Anschlagseite
38a angeordnet. Das erste weitere Fixierelement 22a ist dazu vorgesehen, in zumindest
einem ersten Betriebszustand, insbesondere in einer fixierten Verschiebeposition und/oder
einer Arretierposition, mit dem ersten Fixierelement 18a zu verrasten (vgl. Figur
7). Das zweite weitere Fixierelement ist dazu vorgesehen, in zumindest einem zweiten
Betriebszustand mit dem zweiten Fixierelement 20a zu verrasten. In der fixierten Verschiebeposition
und/oder der Arretierposition sind die Fixierelemente 18a, 20a dabei frei drehbar
um die von der Lagerachse 16a definierte Drehachse 26a, wodurch insbesondere eine
vorteilhaft einfache Drehbewegung des Griffelements 14a um die Drehachse 26a erreicht
werden kann.
[0028] Die Lagerachse 16a ist ferner dazu vorgesehen, das Griffelement 14a derart zu lagern,
dass das Griffelement 14a demontagefrei von einer ersten fixierten Verschiebeposition
an der ersten Anschlagseite 36a in eine zweite fixierte Verschiebeposition an der
zweiten Anschlagseite 38a verschiebbar ist. Dabei sind die Fixierelemente 18a, 20a
dazu vorgesehen, in der wenigstens einen Verschiebeposition automatisch und/oder selbsttätig
einzurasten. Dazu weisen die Fixierelemente 18a, 20a und/oder die weiteren Fixierelemente
20a jeweils zumindest eine, insbesondere rampenartige, Anlaufschräge auf, welche insbesondere
dazu vorgesehen ist, eine Verrastung zu vereinfachen. Zudem sind die Fixierelemente
18a, 20a selbstauslösend ausgebildet. Dazu weisen die Fixierelemente 18a, 20a und/oder
die weiteren Fixierelemente 20a jeweils zumindest eine, insbesondere der Anlaufschräge
horizontal gegenüberliegend angeordnete, insbesondere rampenartige, weitere Anlaufschräge
auf, welche insbesondere dazu vorgesehen ist, ein Lösen der Verrastung zu vereinfachen.
Dabei löst sich das Griffelement 14a bei Überschreiten einer auf das Griffelement
14a ausgeübten Grenzzugkraft in Richtung der Drehachse 26a selbststätig aus der fixierten
Verschiebeposition.
[0029] Das Griffelement 14a und ein Öffnungsmechanismus des Geräteverschlusselements 10a
sind im vorliegenden Fall derart ausgestaltet, dass sich die Anschlagseite 36a, 38a
und/oder die Schwenkachse 32a, 34a des Geräteverschlusselements 10a abhängig von einer
Positionierung des Griffelements 14a ändert. Befindet sich das Griffelement 14a dabei
in der fixierten Verschiebeposition auf der ersten Anschlagseite 36a, so steht das
Griffelement 14a derart mit dem Öffnungsmechanismus in Wirkverbindung, dass eine Schwenkachse
des Geräteverschlusselements 10a der Schwenkachse 34a entspricht. Befindet sich das
Griffelement 14a in der fixierten Verschiebeposition auf der zweiten Anschlagseite
38a, so steht das Griffelement 14a derart mit dem Öffnungsmechanismus in Wirkverbindung,
dass eine Schwenkachse des Geräteverschlusselements 10a der Schwenkachse 32a entspricht.
Die aktuell verwendete Schwenkachse 32a, 34a des Geräteverschlusselements 10a und
das fixierte Griffelement 14a sind somit stets auf gegenüberliegenden Seiten, insbesondere
in Richtung der Drehachse 26a betrachtet, angeordnet. Hierdurch kann auf einfache
Art und Weise ein, insbesondere demontagefreier, Anschlagwechsel des Geräteverschlusselements
10a ohne zusätzlichen Montageaufwand erreicht werden.
[0030] Alternativ ist denkbar, dass eine Lagerachse mehrere Fixierelemente, insbesondere
zumindest zwei, zumindest drei und/oder zumindest vier Fixierelement, insbesondere
an einer ersten Seite und/oder einer zweiten Seite der Lagerachse aufweist. Zudem
ist denkbar, auf ein zweites Fixierelement und/oder ein zweites weiteres Fixierelement
zu verzichten. In diesem Fall könnte ein Geräteverschlusselement lediglich einseitig
anschlagbar ausgebildet sein und/oder ein Fixierelement lediglich dazu vorgesehen
sein, eine Montage und/oder eine Demontage des Geräteverschlusselements zu vereinfachen.
Auch ist denkbar, ein Griffelement mittels eines Fixierelements, insbesondere einer
Lagerachse, in einem mittleren Bereich eines Geräteverschlusselements zu fixieren,
sodass das Griffelement insbesondere zumindest im Wesentlichen frei platzierbar ist,
wodurch vorteilhaft eine hohe Bedienerfreundlichkeit erreicht werden kann.
[0031] In der Figur 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgende
Beschreibung und die Zeichnung beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede
zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch
auf die Zeichnung und/oder die Beschreibung des anderen Ausführungsbeispiels, insbesondere
der Figuren 1 bis 7, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis
7 nachgestellt. In dem Ausführungsbeispiel der Figur 8 ist der Buchstabe a durch den
Buchstaben b ersetzt.
[0032] Das weitere Ausführungsbeispiel der Figur 8 unterscheidet sich von dem vorherigen
Ausführungsbeispiel zumindest im Wesentlichen durch eine Anordnung einer Lagerachse
16b einer Haushaltsgerätevorrichtung.
[0033] Im vorliegenden Fall ist die Lagerachse 16b und ein Geräteverschlusselement 10b einstückig
ausgebildet. Demnach ist die Lagerachse 16b axial fest mit dem Geräteverschlusselement
10b verbunden. Eine Haupterstreckungslänge der Lagerachse 16b ist zumindest im Wesentlichen
identisch zu einer Haupterstreckungslänge des Geräteverschlusselements 10b. Zudem
entspricht eine Haupterstreckungslänge eines Griffelements 14b zwischen einem Viertel
und einer Hälfe einer gesamten Haupterstreckungslänge der Lagerachse 16b und/oder
des Geräteverschlusselements 10b. In einem montierten Zustand ist das Griffelement
14b mit der Lagerachse 16b verbunden. Das Griffelement 14b ist lösbar mit der Lagerachse
16b verbunden. Das Griffelement 14b ist dabei mittels einer Rastverbindung mit der
Lagerachse 16b verbunden. Dazu umfasst das Griffelement 14b mehrere in horizontaler
Richtung und/oder in Haupterstreckungsrichtung des Griffelements 14b versetzt angeordnete
Griffrastelemente 40b, im vorliegenden Fall insbesondere Rasthaken und/oder Rastösen,
welche insbesondere dazu vorgesehen sind, mit der Lagerachse 16b zu verrasten. Die
Rastverbindung ist dabei derart ausgebildet, dass das Griffelement 14b relativ zu
der Lagerachse 16b und/oder dem Geräteverschlusselement 10b beweglich ist. Im vorliegenden
Fall ist das Griffelement 14b in Richtung einer Drehachse 26b und somit insbesondere
relativ zu dem Geräteverschlusselement 10b verschiebbar.
[0034] Ferner weist die Lagerachse 16b zwei Fixierelemente 18b auf. Ein erstes Fixierelement
18b und ein zweites Fixierelement (nicht dargestellt) sind dabei als Rastkanten ausgebildet.
Die Fixierelemente 18b sind dabei relativ zu dem Geräteverschlusselement 10b unbeweglich.
Zudem weist das Griffelement 14b zumindest ein weiteres Fixierelement 22b auf. Im
vorliegenden Fall weist das Griffelement 14b zumindest ein zu dem ersten Fixierelement
18b korrespondierendes erstes weiteres Fixierelement 22b und zumindest ein zu dem
zweiten Fixierelement korrespondierendes zweites weiteres Fixierelement (nicht dargestellt)
auf. Die weiteren Fixierelemente 22b sind als Rastelemente, insbesondere Rasthaken,
ausgebildet. In einer fixierten Verschiebeposition und/oder einer Arretierposition
sind die weiteren Fixierelemente 22b dabei frei drehbar um die von der Lagerachse
16b definierte Drehachse 26b, wodurch insbesondere eine vorteilhaft einfache Drehbewegung
des Griffelements 14b um die Drehachse 26b erreicht werden kann. Alternativ ist denkbar,
eine Lagerachse und ein Geräteverschlusselement mehrteilig auszubilden und beispielsweise
mittels einer formschlüssigen, einer kraftschlüssigen und/oder einer stoffschlüssigen
Verbindung miteinander zu verbinden.
Bezugszeichen
[0035]
- 10
- Geräteverschlusselement
- 12
- Nutzraum
- 14
- Griffelement
- 16
- Lagerachse
- 18
- Fixierelement
- 20
- Fixierelement
- 22
- Fixierelement
- 26
- Drehachse
- 28
- Haushaltsgerät
- 30
- Gerätekorpus
- 32
- Schwenkachse
- 34
- Schwenkachse
- 36
- Anschlagseite
- 38
- Anschlagseite
- 40
- Griffrastelement
1. Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere Haushaltskältegerätevorrichtung, mit einem
Geräteverschlusselement (10a; 10b), welches dazu vorgesehen ist, eine Zugangsöffnung
zu einem Nutzraum (12a) abzudecken, mit zumindest einem Griffelement (14a; 14b) und
mit einer Lagerachse (16a; 16b), welche zumindest dazu vorgesehen ist, das Griffelement
(14a; 14b) verschiebbar zu lagern, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (16a; 16b) zumindest ein erstes Fixierelement (18a, 20a; 18b) aufweist,
welches dazu vorgesehen ist, das Griffelement (14a; 14b) in wenigstens einer Verschiebeposition
zu fixieren.
2. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fixierelement (18a, 20a; 18b) bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung
der Lagerachse (16a; 16b) in einem ersten Seitenbereich der Lagerachse (16a; 16b)
angeordnet ist.
3. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fixierelement (18a, 20a; 18b) als Rastelement ausgebildet ist.
4. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fixierelement (18a, 20a; 18b) selbstauslösend ausgebildet ist und sich
das Griffelement (14a; 14b) bei Überschreiten einer auf das Griffelement (14a; 14b)
ausgeübten Grenzzugkraft aus der fixierten Verschiebeposition löst.
5. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (16a; 16b) zumindest ein zweites Fixierelement (18a, 20a; 18b) aufweist,
welches bezüglich einer Haupterstreckungsrichtung der Lagerachse (16a; 16b) an einem
dem ersten Fixierelement (18a, 20a; 18b) gegenüberliegenden zweiten Seitenbereich
der Lagerachse (16a; 16b) angeordnet ist.
6. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (16a) mit dem Griffelement (14a) axial fest verbunden ist und das
Geräteverschlusselement (10a) zumindest ein zu dem ersten Fixierelement (18a, 20a)
korrespondierendes erstes weiteres Fixierelement (22a) aufweist.
7. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (16b) mit dem Geräteverschlusselement (10b) axial fest verbunden ist
und das Griffelement (14b) zumindest ein zu dem ersten Fixierelement (18b) korrespondierendes
erstes weiteres Fixierelement (22b) aufweist.
8. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein an dem Griffelement (14a; 14b) angeordnetes Fixierelement (18a, 20a; 22b) der
Fixierelemente (18a, 20a, 22a; 18b, 22b) zumindest in der fixierten Verschiebeposition
um eine von der Lagerachse (16a; 16b) definierte Drehachse (26a; 26b) drehbar ist.
9. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein an dem Geräteverschlusselement (10a; 10b) angeordnetes Fixierelement (22a; 18b)
der Fixierelemente (18a, 20a, 22a; 18b, 22b) zumindest relativ zu dem Geräteverschlusselement
(10a; 10b) unbeweglich ist.
10. Haushaltsgerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit zumindest einer Haushaltsgerätevorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.