[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebseinheit für eine automatische Karusselltür nach
dem Oberbegriff von Anspruch 1 und Anspruch 2.
[0002] Zentral angetriebene automatische Karusselltüren sind üblicherweise so aufgebaut,
dass die Abtriebswelle der Antriebseinheit über ein Übertragungselement wie Kette,
Zahnriemen oder ähnlich den um die Mittelachse rotierenden Teil der Karusselltür antreibt.
Bei dieser Ausführungsform sind die Abtriebswelle der Antriebseinheit und der um die
Mittelachse rotierende Teil der Karusselltür separat gelagert.
[0003] Die Druckschrift
DE 93 19 807 U1 beschreibt eine solche zentral angetriebene automatische Karusselltür der üblichen
Bauart, bei welcher die Antriebseinheit über ein Übertragungselement den um die Mittelachse
rotierenden Teil der Karusselltür antreibt.
[0004] In der Patentschrift
DE 197 34 398 B4 ist eine automatische Karusselltür beschrieben, bei der das Drehmoment ebenfalls
über ein Übertragungselement von der Antriebseinheit auf den um die Mittelachse rotierenden
Teil der Karusselltür übertragen wird, wobei hier das Übertragungselement im radialen
Aussenbereich der Karusselltür angeordnet ist.
[0005] In der Druckschrift
DE 44 25 047 A1 ist eine automatische Karusselltür offenbart, in welcher die einzelnen an der Zentralwelle
gelenkig gelagerten Türflügel über je einen Linearmotor angetrieben werden. Die Linearmotoren
sind dabei jeweils ringförmig oberhalb der Türflügel konzentrisch zueinander angeordnet,
wobei die konzentrisch ringförmigen Statorteile ortsfest und die Läuferteile flügelfest
angebracht sind. Speziell an der beschriebenen Anordnung ist, dass die Elektromotoren
direkt, ohne Übertragungselement, auf die Türflügel einwirken.
[0006] In der Patentschrift
DE 10 2004 033 304 B4 ist eine automatische Karusselltür beschrieben, welche ebenfalls ohne Übertragungselement
auskommt, indem der getriebelose Elektromotor konzentrisch zur Mittelachse angeordnet
und dessen Rotor Bestandteil des um die Mittelachse rotierenden Teils der Karusselltür
ist. Die Patentschrift beschreibt somit eine zentral angetriebene automatische Karusselltür
mit Direktantrieb.
[0007] In der Druckschrift
DE 10 2010 024 108 A1 ist eine Weiterentwicklung der in der Patentschrift
DE 10 2004 033 304 B4 beschriebenen automatischen Karusselltür offenbart, bei welcher die Antriebseinheit
eine Höhe von maximal 80 mm aufweist.
[0009] Zentral angetriebene automatische Karusselltüren, bei denen der um die Mittelachse
rotierende Teil der Karusselltür über ein Übertragungselement von der Antriebseinheit
angetrieben wird, haben den Nachteil, dass der Antriebsstrang aus verhältnismässig
vielen Teilen aufgebaut ist, geräuschmässig eher schlecht abschneidet und sich nur
schwer mit geringer Höhe realisieren lässt.
[0010] So weist insbesondere die in der Druckschrift
DE 93 19 807 U1 beschriebene automatische Karusselltür alle oben erwähnten Nachteile auf. Der Antriebsstrang
besteht aus Elektromotor, Getriebe, Getriebeabtriebsrad, Übertragungselement und Karussellantriebsrad,
wobei das Getriebe seinerseits wiederum aus diversen Einzelteilen aufgebaut ist. Wegen
der Getriebeuntersetzung dreht sich der Elektromotor mit einer verhältnismässig hohen
Drehzahl, was Geräusche verursacht. Geräusche entstehen ferner auch durch das Getriebe
selbst. Die Höhe der Antriebseinheit setzt sich zusammen aus der Höhe der Motor/Getriebe-Einheit
und der Breite des Getriebeabtriebsrads.
[0011] Hinsichtlich Geräusch und Höhe der Antriebseinheit lässt sich mit Lösungen, wie sie
in der Patentschrift
DE 197 34 398 B4 oder in der Druckschrift
DE 44 25 047 A1 beschrieben sind, eine gewisse Verbesserung erzielen. Nach wie vor unbefriedigend
ist hingegen die Vielzahl der Teile.
[0012] Zentral angetriebene automatische Karusselltüren mit Direktantrieb sind demgegenüber
vorteilhafter.
[0013] Dennoch weisen auch die in der Patentschrift
DE 10 2004 033 304 B4, in der Druckschrift
DE 10 2010 024 108 A1 sowie in der Gruppe der Druckschriften
DE 10 2013 000 416 A1,
DE 10 2013 000 419 A1,
DE 10 2013 000 420 A1,
DE 10 2013 000 421 A1,
DE 10 2013 000 422 A1 und
DE 10 2013 000 423 B3 beschriebenen Lösungen ein Verbesserungspotential auf. Ein Verbesserungspotential
besteht dabei insbesondere im Bereich der konkreten Ausgestaltung der Lagerstelle,
des Elektromotors, des Lagegebers zur Kommutierung des Elektromotors, der Bremseinrichtung,
welche die Abbremsung des rotierenden Teils der Karusselltür ganz oder teilweise übernehmen
kann und der Verriegelungseinrichtung, mit welcher die Drehbewegung des rotierenden
Teils der Karusselltür blockiert werden kann.
[0014] Die genannten Druckschriften haben Nachteile im Hinblick auf die Verschleißfestigkeit
der Drehlager zur Aufnahme der Mittelsäule.
[0015] Die Mittelsäule hat bei einer Länge von z.B. 280 cm ein axiales Längenausdehnungsspiel
von im Bereich von +/- 5 mm. Ohne Kompensation des Längenausdehnungsspiels besteht
die Gefahr von mechanischen Spannungen im System und einer daraus folgenden unzulässigen
axialen Belastung der Drehlager, was zu einem vorzeitigen Verschleiss führt.
[0016] Die
DE 10 2013 000 421 A1 sieht zum Ausgleich des Ausdehnungsspiels zwei im Abstand voneinander angeordnete
und jeweils senkrecht zueinander ausgerichtete Rillenkugellager vor. Damit erfolgt
kein Ausgleich des Längeausdehnungsspiels, sondern nur eine Erhöhung der Tragkraft
des Lagers in axialer und radialer Richtung.
[0017] Damit besteht jedoch der Nachteil eines erhöhten Bauaufwandes und einer unerwünscht
hohen Bauhöhe, weil die beiden Rillenkugellager zueinander in der Höhe versetzt angeordnet
sind. Das Grundproblem des Längenausgleichs ist mit dieser Konstruktion jedoch nicht
gelöst.
[0018] Die
DE 197 34 398 B4 verwendet einen radial auswärts liegenden Drehkranz, auf dem Laufrollen der Mittelsäule
abrollen. Damit besteht jedoch der Nachteil einer aufwendigen, einen großen Durchmesser
einnehmenden Konstruktion und bei einer Längenausdehnung der Mittelsäule übernimmt
der Drehkranz nur noch ungenügend die deckenseitige Lagerung der Mittelsäule.
[0019] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Antriebseinheit für eine automatische
Karusselltür der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass mit geringem Konstruktionsaufwand
und geringem Verschleiß ein axiales Längenausdehnungsspiel der Mittelsäule günstig
von der deckennahen Lagerung der Mittelsäule aufgenommen werden kann.
[0020] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre der
Ansprüche 1 und 2 gekennzeichnet.
[0021] Merkmal der Erfindung ist, dass das deckenseitige Lager der Mittelsäule in axialer
Richtung verschiebbar ausgebildet ist oder dass die Mittelsäule bezüglich des deckennahen
Lagers verschiebbar ausgebildet ist.
[0022] Die Erfindung sieht demnach grundsätzlich zwei verschiedene Ausführungsformen vor:
- 1. das deckenseitige Lager ist axial verschiebbar ausgebildet und die ein axiales
Ausdehnungsspiel aufweisende Mittelsäule ist unverschiebbar mit einem Lagerteil des
deckenseitigen Lagers gekoppelt, sodass dieses Lagerteil die axiale Verschiebebewegung
mitmacht.
- 2. das deckenseitige Lager ist axial unverschiebbar und die ein axiales Ausdehnungsspiel
aufweisende Mittelsäule ist axial verschiebbar in der Lageranordnung aufgenommen.
[0023] Bezüglich der ersten Ausführung ist die Lagerstelle in der Antriebseinheit so ausgestaltet,
dass der rotierende Teil der Karusselltür gegenüber dem feststehenden Teil der Antriebseinheit
in Richtung der Mittelachse verschiebbar ist, somit ist gewährleistet, dass diese
Lagerstelle als Loslager der Lagerung des um die Mittelachse rotierenden Teils der
Karusselltür dienen kann.
[0024] Somit kann die Lagerstelle unterhalb des rotierenden Teils der Karusselltür, welche
auch das Gewicht des rotierenden Teils der Karusselltür trägt, als Festlager der Lagerung
des rotierenden Teils der Karusselltür ausgestaltet werden. Damit ist gewährleistet,
dass das System nicht überbestimmt wird. Dies ist wichtig, damit das System auch bei
Verformungen, welche z.B. thermisch bedingt sein können, weiterhin verschleissarm
funktioniert.
[0025] In einer ersten, bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass
das deckenseitige Lager der Mittelsäule lediglich aus einem einzigen Rillenkugellager
besteht, welches die in radialer Richtung wirkenden Kräfte aufnimmt und dessen innerer
Lagerring verschiebbar auf einem in vertikaler Richtung ausgerichteten Ansatz des
rotierenden Teils der Antriebseinheit gelagert ist.
[0026] Damit wird gewährleistet, dass das Lager in der Antriebseinheit feststeht, jedoch
die radial innere Berührungsfläche des inneren Lagerrings dieses Lagers in Bezug zu
einem vertikal ausgerichteten Ansatz des rotierenden Teils der Antriebseinheit verschiebbar
ist.
[0027] Damit besteht der Vorteil, dass lediglich nur noch ein einziges Wälzlager verwendet
werden muss, welches bevorzugt als Rillenkugellager ausgebildet ist.
[0028] Es bedarf demnach nicht zwei gegeneinander versetzt angeordnete und mit unterschiedlichen
Lageraufnahmen versehene Rillenkugellager, wie es aus dem Stand der Technik bekannt
ist. Damit kann die Bauhöhe der gesamten Antriebseinheit niedrig gehalten werden,
und das Rillenkugellager ist somit in der Lage, das axiale Ausdehnungsspiel der Mittelsäule
aufzunehmen.
[0029] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass statt eines
Rillenkugellagers ein anderes Wälzlager verwendet wird, wie z. B. ein Zylinderrollenlager,
Tonnenlager oder Pendelrollenlager. Alle diese Wälzlager können ein- oder mehrreihig
ausgebildet sein. Ferner könnte auch ein zweireihiges Schrägkugellager eingesetzt
werden.
[0030] Ebenso sind Kombinationen verschiedener Lagereinheiten möglich und vorgesehen. Bei
allen Lagereinheiten wird es bevorzugt, wenn der innere Lagerring nicht unverschiebbar
mit dem vertikalen Ansatz des rotierenden Teils der Antriebseinheit verbunden ist,
sondern auf diesem axial verschiebbar ist.
[0031] Eine Verringerung der Bauhöhe der Antriebseinheit ergibt sich zusätzlich durch das
folgende weitere Merkmal :
Dadurch, dass der Elektromotor in der Antriebseinheit als hochpoliger permanentmagnet-erregter
Synchronmotor mit konzentrierten Wicklungen ausgestaltet ist, ergibt sich gegenüber
konventionellen verteilten Wicklungen der Vorteil von deutlich kleineren Wickelköpfen.
Dadurch ergibt sich letztlich eine kleinere Höhe der Antriebseinheit und ein geringere
Erwärmung.
[0032] Unter dem Begriff "konzentrierte Wicklungen" wird verstanden, dass statorseitig gleichmäßig
am Umfang verteilte und im gegenseitigen Abstand voneinander angeordnete Nutenzähne
vorhanden sind, die jeweils eine einzelne (auf den Nutzahn konzentrierte) Statorwicklung
tragen.
[0033] Dadurch, dass der Lagegeber zur Kommutierung des Elektromotors in der Antriebseinheit
als Sinus/Cosinus-Geber mit einer der Polpaarzahl des Elektromotors entsprechenden
Anzahl Perioden pro Umdrehung ausgestaltet ist, kann die Kommutierung des Elektromotors
einfach bewerkstelligt werden.
[0034] In dem der Lagegeber zusätzlich eine Sinus/Cosinus-Spur mit einer Periode pro Umdrehung
aufweist, ist auch jederzeit die Position des um die Mittelachse rotierenden Teils
der Karusselltür bekannt.
[0035] Dadurch, dass eine Bremseinrichtung, welche die Abbremsung des rotierenden Teils
der Karusselltür ganz oder teilweise übernehmen kann, in die Antriebseinheit integriert
ist, kann gewährleistet werden, dass bei einem Notstopp mit einer grösseren Bremswirkung,
als sie mit dem Elektromotor alleine erzielt werden könnte, abgebremst werden kann.
Ferner ergibt sich dadurch eine Redundanz hinsichtlich Abbremsung des rotierenden
Teils der Karusselltür, indem dafür sowohl der Elektromotor als auch die Bremseinrichtung
eingesetzt werden kann.
[0036] Dadurch, dass eine Verriegelungseinrichtung, mit welcher die Drehbewegung des rotierenden
Teils der Karusselltür blockiert werden kann, in der Antriebseinheit integriert ist,
kann die Drehbewegung ohne eine zusätzliche Vorrichtung ausserhalb der Antriebseinheit
blockiert werden.
[0037] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass das Rillenkugellager
oder die anderen, vorher beschriebenen Wälzlager nunmehr als Gleitlager ausgebildet
sind.
[0038] Bei der Verwendung eines Gleitlagers besteht der Vorteil, dass auch der innere Lagerring
unverschiebbar mit dem vertikalen Ansatz des rotierenden Teils der Antriebseinheit
verbunden werden kann.
[0039] Somit kann sich der innere Lagerring in axialer Richtung der Mittelsäule gegenüber
dem äußeren Lagerring des Gleitlagers verschieben und nimmt das erhebliche Längenausdehnungsspiel
im Bereich von bis zu +/- 5 mm der Mittelsäule auf.
[0040] Bezüglich der im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten zweiten Alternative
ist es vorgesehen, dass das vorher angegebene Rillenkugellager oder ein anderes, vorher
erwähntes Wälzlager verwendet wird, wobei das Wälzlager unverschiebbar und fest sowie
an dem vertikalen Schenkel des rotierenden Teils der Antriebseinheit gekoppelt ist.
Die damit verwendeten Wälzlager sind also axial unverschiebbar ausgebildet und lediglich
die Aufnahme der Mittelsäule an der Lageranordnung nimmt die axialen Verschiebungskräfte
auf.
[0041] Als zusätzliches, nicht erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel besteht die deckenseitige
Aufnahme der Mittelsäule aus zwei verzahnten, im radialen Verzahnungseingriff ineinander
gesteckten Zylinderhülsen, die axial zueinander verschiebbar ausgebildet sind.
[0042] Die eine, innere Zylinderhülse ist drehfest mit dem Außenumfang der Mittelsäule verbunden
und trägt eine radial äußere, in axialer Richtung ausgerichtete Verzahnung, die gleichmäßig
am Umfang verteilt angeordnet ist.
[0043] In diese Verzahnung greift die komplementäre Gegenverzahnung einer gegenüberliegend
angeordneten Zylinderhülse ein, die fest mit dem rotierenden Teil der Antriebseinheit
verbunden ist.
[0044] Auf diese Weise nimmt die innere Zylinderhülse, die fest mit der Mittelsäule verbunden
ist, am axialen Ausdehnungsspiel der Mittelsäule teil und verschiebt sich entlang
der Verzahnung in Bezug auf die gegenüberliegende äußere Zylinderhülse, die wiederum
fest mit dem rotierenden Teil der Antriebseinheit verbunden ist.
[0045] Somit übernimmt der verzahnte Eingriff der beiden Zylinderhülsen das axiale Ausdehnungsspiel
der Mittelsäule, so dass die verwendeten Wälzlager drehmomentenfest und unverschiebbar
am rotierenden Teil der Antriebseinheit angeordnet sein können.
[0046] Damit wird der Aufbau der Wälzlager einfacher, weil das axiale Ausdehnungsspiel der
Mittelsäule durch verzahnt ineinander eingreifende und ein axiales Ausdehnungsspiel
zulassende Zylinderhülsen aufgenommen wird.
[0047] Allen Ausführungsformen ist gemeinsam, dass direkt an der Mittelsäule die Lagereinheit
angeordnet ist, die entweder direkt oder indirekt das axiale Ausdehnungsspiel der
Mittelsäule aufnehmen kann.
[0048] Es werden demnach radial außen liegende Drehkränze vermieden, die einen hohen Konstruktionsaufwand
benötigen und nur ungenügend in der Lage sind, ein axiales Ausdehnungsspiel der Mittelsäule
zuverlässig zu übertragen.
[0049] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnung näher erläutert.
[0050] Es zeigen:
Figur 1: schematisiert eine automatische Karusselltür in auseinander gezogener Darstellung
Figur 2: einen Schnitt durch die Antriebseinheit in einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung
Figur 3: eine detaillierte Darstellung der Zeichnung nach Figur 2 mit Darstellung
weiterer Einzelheiten
Figur 4: eine gegenüber Figur 2 und 3 abgewandelte Ausführungsform, die zur Erfindung
nicht gehört
Figur 5: eine gegenüber Figur 3 abgewandelte zweite Ausführungsform, die zur Erfindung
nicht gehört
[0051] Fig. 1 zeigt die automatische Karusselltür in einem typischen Anwendungsfall. Die
beiden Durchtrittsöffnungen und die beiden Trommelwände 5 sind auf einem Kreis angeordnet.
Im Falle einer Ausführungsform der Karusselltür mit vier Türflügeln 4 belegen die
beiden Durchtrittsöffnungen und die beiden Trommelwände 5 dabei je einen Viertelkreis.
Die vier aufeinander senkrecht stehenden Türflügel 4 sind an einer im Zentrum des
Kreises befindlichen Mittelsäule 3 befestigt. Die Mittelsäule 3 ist mittels der Antriebseinheit
1 und der am Boden 6 befestigten Lagerstelle 2 unterhalb des rotierenden Teils der
Karusselltür drehbar gelagert. Indem die Mittelsäule 3 mittels der Antriebseinheit
1 angetrieben wird, bewegen sich die durch die Türflügel gebildeten vier Sektoren
im Kreis und erlauben Personen, durch die eine Durchgangsöffnung in einen Sektor einzutreten,
mit diesem mitzugehen und durch die andere Durchgangsöffnung wieder auszutreten und
damit die automatische Karusselltür zu durchschreiten.
[0052] Fig. 2 zeigt einen mittigen Querschnitt vertikal durch die Antriebseinheit 1. Die
Antriebseinheit 1 besteht aus einem feststehenden Teil 8 und einem rotierenden Teil
9. Der feststehende Teil 8 der Antriebseinheit 1 ist an der Decke 7 befestigt. Die
Antriebseinheit 1 beinhaltet ein Lager 10, welches über einen Festsitz mit dem feststehenden
Teil 8 der Antriebseinheit 1 und einen Lossitz 11 mit dem rotierenden Teil 9 der Antriebseinheit
1 verbunden ist. Somit ist diese Lagerstelle dazu geeignet, die Funktion des Loslagers
der Lagerung des rotierenden Teils der Karusselltür übernehmen. Die Mittelsäule 3
ist mittels einer Vorrichtung 12 mit dem rotierenden Teil 9 der Antriebseinheit 1
derart, dass das auftretende Drehmoment übertragen werden kann, starr verbunden.
[0053] Die Antriebseinheit 1 beinhaltet weiter einen als hochpoligen permanentmagnet-erregten
Synchronmotor mit konzentrierten Wicklungen ausgeführten Elektromotor, einen als Sinus/Cosinus-Geber
ausgeführten Lagegeber, eine Bremseinrichtung 18 und eine Verriegelungseinrichtung
20. Der hochpolige permanentmagneterregte Synchronmotor mit konzentrierten Wicklungen
besteht aus mit dem feststehenden Teil 8 der Antriebseinheit 1 verbundenen Statorzähnen
13 und darum gewickelten Wicklungen 14 und auf dem rotierenden Teil 9 der Antriebseinheit
1 angebrachten Permanentmagneten 15. Der Sinus/Cosinus-Geber besteht aus einer mit
dem feststehenden Teil 8 der Antriebseinheit 1 verbundenen Lesevorrichtung 16 und
einer auf dem rotierenden Teil 9 der Antriebseinheit 1 angebrachten Spur 17. Die Bremseinrichtung
18 ist mit dem feststehenden Teil 8 der Antriebseinheit 1 verbunden und wirkt zum
Bremsen über den Bremsbelag 19 auf den rotierenden Teil 9 der Antriebseinheit 1 ein.
[0054] Die Verriegelungseinrichtung 20 ist mit dem feststehenden Teil 8 der Antriebseinheit
1 verbunden. Zum Verriegeln wird der Stössel 21 der Verriegelungseinrichtung 20 in
einen der auf dem rotierenden Teil 9 der Antriebseinheit 1 angebrachten Schlitze 21
gedrückt.
[0055] In Figur 3 sind gegenüber der Ausführung in Figur 2 weitere Einzelheiten der Konstruktion
eingezeichnet.
[0056] Der rotierende Teil 9 der Antriebseinheit besteht aus einer etwa tellerförmigen Basisscheibe
9a, die horizontal ausgerichtet ist und die an ihrem radial äußeren Ende konzentrisch
einen Ansatz 9b trägt, der vertikal ausgerichtet ist.
[0057] Im radialen Abstand von diesem äußeren Ansatz 9b ist etwa im mittigen Bereich konzentrisch
ein vertikal ausgerichteter Ansatz 9c angeordnet und nahe der Mittelsäule 3 ist konzentrisch
ein weiterer vertikal ausgerichteter Ansatz 9d vorgesehen.
[0058] In komplementärer Weise besteht der feststehende Teil 8 der Antriebseinheit aus einer
etwa tellerförmigen Basisscheibe 8a, an deren radial äußeren Ende der Ansatz 8b und
radial innen herum der Ansatz 8d angeformt ist.
[0059] Die beiden scheibenförmigen Teile 8 und 9 mit den dargestellten Ansätzen 8b, 8d und
9b-9d sind deshalb ineinander.
[0060] Die Vorrichtung 12 zur Verbindung der Mittelsäule 3 mit dem rotierenden Teil 9 der
Antriebseinheit besteht aus dem Grundkörper 44 mit konischer Bohrung und der Kegelhülse
45. Diese werden gegeneinander verspannt, wodurch sich eine starre Verbindung zwischen
der Mittelsäule 3 und dem rotierenden Teil 9 der Antriebseinheit ergibt. Das Verspannen
geschieht unter Zuhilfenahme von Spannschrauben 43, die sich mit ihrem Kopf an der
Kegelhülse 45 abstützen und die in den Grundkörper 44 eingeschraubt sind.
[0061] Die Figur 3 zeigt nun, dass der Lossitz des dort gezeigten Rillenkugellagers 10 darin
besteht, dass der innere Lagerring 25 axial verschiebbar auf dem Außenumfang des Ansatzes
9d angeordnet ist.
[0062] Somit ist der Lagerring 25 im Bereich einer Verschiebungsfläche 27 axial verschiebbar
mit dem inneren, vertikalen Ansatz 9d gelagert.
[0063] Anstatt des hier dargestellten Rillenkugellagers können sämtliche anderen bekannten
Wälzlager verwendet werden, die vorher beschrieben wurden.
[0064] Dem inneren Lagerring 25 liegt im Übrigen der äußere Lagerring 26 gegenüber. Der
äußere Lagerring 26 liegt auf einem Seegerring 34 auf, der an dem feststehenden Ansatz
8d des feststehenden Teils der Antriebseinheit angeordnet ist, während zur Verschiebungsbegrenzung
des inneren Lagerrings in axialer Richtung am oberen Ende des vertikalen Ansatzes
9d ein ähnlicher Seegerring 33 angeordnet ist.
[0065] Im Hinblick auf die Figur 2 wird noch angemerkt, dass sich die Mittelsäule 3 in den
Pfeilrichtungen 28 dreht und drehend angetrieben ist.
[0066] Die Figur 4 zeigt als weiteres, nicht erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, dass
statt eines Wälzlagers, wie es im allgemeinen Teil beschrieben wurde, auch ein Gleitlager
30 verwendet werden kann, wie es in Figur 4 dargestellt ist.
[0067] Hier ist der innere Lagerring 35 im Vergleich zu dem äußeren Lagerring 36 in axialer
Richtung verschiebbar und weist somit ein axiales Lagerspiel 32 auf.
[0068] Die beiden Lagerringe 35, 36 sind an sich bekannter Weise durch einen Lagerspalt
31 voneinander getrennt, der auch geschmiert ausgebildet sein kann.
[0069] Der innere Lagerring 35 ist somit mit einem Festsitz 29 unverschiebbar mit dem Aussenumfang
des vertikalen Ansatzes 9d verbunden.
[0070] Die Figur 5 zeigt als weiteres, nicht erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel, dass
das in den Pfeilrichtungen 42 wirkende axiale Bewegungsspiel der Mittelsäule 3 auch
von zwei über Verzahnungen miteinander verbundene Zylinderhülsen 37, 38 aufgenommen
werden kann.
[0071] Die innere Zylinderhülse 38 ist mit ihrem Innenumfang drehfest mit dem Außenumfang
der Mittelsäule 3 verbunden und weist an ihrem Außenumfang eine in Längsrichtung ausgerichtete
Verzahnung 39 auf.
[0072] In diese Verzahnung 39 greift die komplementäre Verzahnung 41 einer äußeren Zylinderhülse
37 ein. Die beiden Zylinderhülsen sind somit über ihre ineinander greifenden Verzahnungen
39, 41 axial zueinander verschiebbar, können jedoch das Drehmoment auf die Mittelsäule
3 übertragen.
[0073] Bei der Verwirklichung der Erfindung sind noch die weiteren, im Folgenden beschriebenen
Merkmale vorteilhaft:
- 1. Der Elektromotor ist als hochpoliger permanentmagneterregter Synchronmotor mit
konzentrierten Wicklungen ausgestaltet.
- 2. Der Lagegeber zur Kommutierung des Elektromotors ist als Sinus/Cosinus-Geber mit
einer der Polpaarzahl des Elektromotors entsprechenden Anzahl Perioden pro Umdrehung
ausgestaltet und weist optional eine zusätzliche Sinus/Cosinus-Spur mit einer Periode
pro Umdrehung auf.
- 3. Die Bremseinrichtung, welche die Abbremsung des rotierenden Teils der Karusselltür
ganz oder teilweise übernehmen kann, ist in der Antriebseinheit 1 integriert, und
gewährleistet bei einem Notstopp eine grössere Bremswirkung, als sie mit dem Elektromotor
alleine erzielt werden könnte.
- 4. Die Verriegelungseinrichtung, mit welcher die Drehbewegung des rotierenden Teils
der Karusselltür blockiert werden kann, ist in der Antriebseinheit 1 integriert, und
gewährleistet, dass eine Drehbewegung ohne eine zusätzliche Vorrichtung ausserhalb
der Antriebseinheit blockiert werden kann.
Bezeichnungsliste
[0074]
1. Antriebseinheit
2. Lagerstelle unterhalb des rotierenden Teils der Karusselltür
3. Mittelsäule
4. Türflügel
5. Trommelwand
6. Boden
7. Decke
8. feststehender Teil der Antriebseinheit
8a. Basisscheibe
8b. Ansatz außen
8d. Ansatz innen
9. rotierender Teil der Antriebseinheit
9a. Basisscheibe
9b. Ansatz außen
9c. Ansatz mitte
9d. Ansatz innen
10. Lager in der Antriebseinheit
11. Lossitz des Lagers in der Antriebseinheit
12. Vorrichtung zur starren Befestigung der Mittelsäule am rotierenden Teil der Antriebseinheit
13. Statorzahn des hochpoligen Synchronmotors mit konzentrierten Wicklungen
14. Wicklung um Statorzahn des hochpoligen Synchronmotors mit konzentrierten Wicklungen
15. Permanentmagnet des hochpoligen Synchronmotors mit konzentrierten Wicklungen
16. Lesevorrichtung des Sinus/Cosinus-Gebers
17. Spur des Sinus/Cosinus-Gebers
18. Bremseinrichtung
19. Bremsbelag der Bremseinrichtung
20. Verriegelungseinrichtung
21. Stössel der Verriegelungseinrichtung
22. Schlitz zur Aufnahme des Stössels der Verriegelungseinrichtung
23. axiales Spiel
24. Rillenkugellager
25. Lagerring (innen)
26. Lagerring (außen)
27. Verschiebungsfläche
28. Pfeilrichtung
29. Festsitz
30. Gleitlager
31. Lagerspalt
32. Lagerspiel
33. Seegerring
34. Seegerring
35. Lagerring (innen)
36. Lagerring (außen)
37. Zylinderhülse (außen)
38. Zylinderhülse (innen)
39.Verzahnung (innen) von 38
40. Schweissverbindung
41. Verzahnung (außen) von 37
42. axiales Bewegungsspiel
43. Spannschraube
44. Grundkörper
45. Kegelhülse
1. Antriebseinheit (1) für eine Karusselltür, welche oberhalb der um die Mittelachse
der Karusselltür rotierenden Türflügel (4) angebracht ist, beinhaltend eine obere
Lagerstelle (2) des um die Mittelachse rotierenden Teils der Karusselltür, in welcher
sich ein deckennahes Lager (10) der Antriebseinheit (1) zur Aufnahme der zentralen
Mittelsäule (3) befindet und weiter beinhaltend ein rotierendes Teil (9) Antriebseinheit
(1), ein feststehendes Teil (8) der Antriebseinheit (1) und einen Elektromotor, dessen
Rotor koaxial zur Mittelachse angeordnet und getriebelos mit den um die Mittelachse
rotierenden Türflügeln (4) verbunden ist, wobei zur Aufnahme eines axialen Ausdehnungsspiels
der Mittelsäule das deckennahe Lager (10) der Mittelsäule (3) in axialer Richtung
(23, 32) der Mittelsäule (3) verschiebbar ausgebildet ist, oder dass die Mittelsäule
(3) bezüglich des deckennahen Lagers (10) verschiebbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das deckennahe Lager (10) als Wälzlager (24) ausgebildet ist, dessen innerer Lagerring
(25) in axialer Richtung verschiebbar bezüglich eines inneren Ansatzes (9d) des rotierenden
Teils der Antriebseinheit ausgebildet ist und dass der Innenumfang des inneren Lagerrings
(25) als Lossitz (11) in Bezug auf den Außenumfang des inneren Ansatzes (9d) des rotierenden
Teils der Antriebseinheit ausgebildet ist.
2. Antriebseinheit (1) für eine Karusselltür, welche oberhalb der um die Mittelachse
der Karusselltür rotierenden Türflügel (4) angebracht ist, beinhaltend eine obere
Lagerstelle (2) des um die Mittelachse rotierenden Teils der Karusselltür, in welcher
sich ein deckennahes Lager (10) der Antriebseinheit (1) zur Aufnahme der zentralen
Mittelsäule (3) befindet und weiter beinhaltend ein rotierendes Teil (9) der Antriebseinheit
(1), ein feststehendes Teil (8) der Antriebseinheit (1) und einen Elektromotor, dessen
Rotor koaxial zur Mittelachse angeordnet und getriebelos mit den um die Mittelachse
rotierenden Türflügeln (4) verbunden ist, wobei zur Aufnahme eines axialen Ausdehnungsspiels
der Mittelsäule das deckennahe Lager (10) der Mittelsäule (3) in axialer Richtung
(23, 32) der Mittelsäule (3) verschiebbar ausgebildet ist, oder dass die Mittelsäule
(3) bezüglich des deckennahen Lagers (10) verschiebbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das deckennahe Lager (10) als Wälzlager (24) ausgebildet ist, dessen äusserer Lagerring
(26) in axialer Richtung verschiebbar bezüglich eines inneren Ansatzes (8d) des feststehenden
Teils der Antriebseinheit ausgebildet ist und dass der Außenumfang des äusseren Lagerrings
(26) als Lossitz (11) in Bezug auf den Innenumfang des inneren Ansatzes (8d) des feststehenden
Teils der Antriebseinheit ausgebildet ist.
3. Antriebseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager als ein- oder mehrreihiges Rillenkugellager, Zylinderrollenlager, Tonnenlager
oder Pendelrollenlager oder als zweireihiges Schrägkugellager ausgebildet ist.
4. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelsäule (3) mittels einer Vorrichtung (12) mit dem rotierenden Teil (9) der
Antriebseinheit (1) starr verbunden ist, und dass die Vorrichtung (12) aus einem Grundkörper
(44) mit konischer Bohrung und einer Kegelhülse (45) besteht die gegeneinander mittels
Spannschrauben (43) verspannt sind, und dass die Spannschrauben (43) sich mit ihrem
Kopf an der Kegelhülse (45) abstützen und in den Grundkörper (44) eingeschraubt sind.
5. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor ein hochpoliger permanentmagnet-erregter Synchronmotor mit konzentrierten
Wicklungen ist.
1. Unité d'entraînement (1) pour une porte-tambour, laquelle est montée au-dessus des
battants de porte (4) tournant autour de l'axe central de la porte-tambour, comportant
un point d'appui supérieur (2) de la partie, tournant autour de l'axe central de la
porte-tambour, dans lequel se trouve un palier (10), proche du plafond, de l'unité
d'entraînement (1) destiné à loger la colonne centrale (3) et comportant en outre
une partie rotative (9) de l'unité d'entraînement (1), une partie fixe (8) de l'unité
d'entraînement (1) et un moteur électrique dont le rotor est disposé de manière coaxiale
par rapport à l'axe central et est relié en entraînement direct aux battants de porte
(4) tournant autour de l'axe central, dans laquelle, pour loger un jeu d'expansion
axiale de la colonne centrale, le palier (10), proche du plafond, de la colonne centrale
(3) est conçu à coulissement dans la direction axiale (23, 32) de la colonne centrale
(3) ou que la colonne centrale (3) est conçue à coulissement par rapport au palier
(10) proche du plafond, caractérisée en ce que le palier (10) proche du plafond est conçu sous la forme d'un palier à roulement
(24) dont la bague de palier intérieure (25) est conçue à coulissement dans la direction
axiale par rapport à un épaulement intérieur (9d) de la partie rotative de l'unité
d'entraînement et que
la périphérie intérieure de la bague de palier intérieure (25) est conçue sous la
forme d'un siège mobile (11) par rapport à la périphérie extérieure de l'épaulement
intérieur (9d) de la partie rotative de l'unité d'entraînement.
2. Unité d'entraînement (1) pour une porte-tambour, laquelle est montée au-dessus des
battants de porte (4) tournant autour de l'axe central de la porte-tambour, comportant
un point d'appui supérieur (2) de la partie, tournant autour de l'axe central de la
porte-tambour, dans lequel se trouve un palier (10), proche du plafond, de l'unité
d'entraînement (1) destiné à loger la colonne centrale (3) et comportant en outre
une partie rotative (9) de l'unité d'entraînement (1), une partie fixe (8) de l'unité
d'entraînement (1) et un moteur électrique dont le rotor est disposé de manière coaxiale
par rapport à l'axe central et est relié en entraînement direct aux battants de porte
(4) tournant autour de l'axe central, dans laquelle, pour loger un jeu d'expansion
axiale de la colonne centrale, le palier (10), proche du plafond, de la colonne centrale
(3) est conçu à coulissement dans la direction axiale (23, 32) de la colonne centrale
(3), ou que la colonne centrale (3) est conçue à coulissement par rapport au palier
(10) proche du plafond, caractérisée en ce que le palier (10) proche du plafond est conçu sous la forme d'un palier à roulement
(24) dont la bague de palier extérieure (26) est conçue à coulissement dans la direction
axiale par rapport à un épaulement intérieur (8d) de la partie fixe de l'unité d'entraînement
et que la périphérie extérieure de la bague de palier extérieure (26) est conçue sous
la forme d'un siège mobile (11) par rapport à la périphérie intérieure de l'épaulement
intérieur (8d) de la partie fixe de l'unité d'entraînement.
3. Unité d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le palier à roulement est conçu sous la forme d'un roulement à billes rainurées,
d'un roulement à rouleaux cylindriques, d'un roulement à rouleaux sphériques ou d'un
roulement à rotule à une ou plusieurs rangées ou sous la forme d'un roulement à bille
oblique à contact oblique à deux rangées.
4. Unité d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la colonne centrale (3) est reliée rigidement à la partie rotative (9) de l'unité
d'entraînement (1) au moyen d'un dispositif (12), et que le dispositif (12) est constitué
d'un corps de base (44) à trou conique et d'un manchon conique (45) qui sont serrés
l'un contre l'autre au moyen de vis de serrage (43), et que les vis de serrage (43)
s'appuient à l'aide de leur tête sur le manchon conique (45) et sont vissées dans
le corps de base (44).
5. Unité d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le moteur électrique est un moteur synchrone à polarité élevée à enroulements concentrés
avec aimants permanents.
1. Drive unit (1) for a revolving door which is attached above the door (4) rotating
about the central axis of the revolving door, comprising an upper bearing (2) of the
part of the revolving door rotating about the central axis in which a bearing (10)
of the drive unit (1) which is close to the ceiling is located to receive the central
middle column (3) and further comprising a rotating part (9) of the drive unit (1),
a fixed part (8) of the drive unit (1) and an electric motor, the rotor of which is
arranged coaxially to the central axis and is connected without a gear to the doors
(4) rotating about the central axis, wherein to receive axial clearance of the middle
column, the bearing (10) of the middle column (3) which is close to the ceiling is
designed to be displaceable in axial direction (23, 32) of the middle column (3),
or in that the middle column (3) is designed to be displaceable with respect to the
bearing (10) which is close to the ceiling, characterised in that the bearing (10) which is close to the ceiling is designed as a roller bearing (24),
the inner bearing ring (25) of which is designed to be displaceable in axial direction
with respect to an inner shoulder (9d) of the rotating part of the drive unit and
in that the inner circumference of the inner bearing ring (25) is designed as a loose seat
(11) with respect to the outer circumference of the inner shoulder (9d) of the rotating
part of the drive unit.
2. Drive unit (1) for a revolving door which is attached above the door (4) rotating
about the central axis of the revolving door, comprising an upper bearing (2) of the
part of the revolving door rotating about the central axis in which a bearing (10)
of the drive unit (1) which is close to the ceiling is located to receive the central
middle column (3) and further comprising a rotating part (9) of the drive unit (1),
a fixed part (8) of the drive unit (1) and an electric motor, the rotor of which is
arranged coaxially to the central axis and is connected without a gear to the doors
(4) rotating about the central axis, wherein to receive axial clearance of the middle
column, the bearing (10) of the middle column (3) which is close to the ceiling is
designed to be displaceable in axial direction (23, 32) of the middle column (3),
or in that the middle column (3) is designed to be displaceable with respect to the
bearing (10) which is close to the ceiling, characterised in that the bearing (10) which is close to the ceiling is designed as a roller bearing (24),
the outer bearing ring (26) of which is designed to be displaceable in axial direction
with respect to an inner shoulder (8d) of the fixed part of the drive unit and in that the outer circumference of the outer bearing ring (26) is designed as a loose seat
(11) with respect to the inner circumference of the inner shoulder (8d) of the fixed
part of the drive unit.
3. Drive unit according to claim 1 or 2, characterised in that the roller bearing is designed as a single-row or multiple-row deep groove ball bearing,
cylindrical roller bearing, self-aligning roller bearing or spherical roller bearing
or as a double-row angular ball bearing.
4. Drive unit according to one of claims 1 to 3, characterised in that the middle column (3) is rigidly connected to the rotating part (9) of the drive
unit (1) by means of a device (12), and in that the device (12) consists of a base body (44) with a conical bore and a taper sleeve
(45) which are braced against one another by means of tightening screws (43), and
in that the tightening screws (43) are supported on the taper sleeve (45) by their head and
are screwed into the base body (44).
5. Drive unit according to one of claims 1 to 4, characterised in that the electric motor is a high-contact permanent magnet-energised synchronous motor
with concentric windings.