[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter für transportempfindliche Güter mit
den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
[0002] Der Transport transportempfindlicher Güter, insbesondere temperaturempfindlicher
Güter, ist seit Jahrzehnten ein Thema. So beschreibt die
DE 695 12 750 T2 generell eine Fülle von Behälterkonstruktionen, die aus Polymer-Materialien allein
oder in Kombination mit Papp- oder Holzkästen hergestellt sind. Eine übliche Ausführungsform
einer Pappschachtel, die mit Schaumstoffteilchen gefüllt ist, die eine zweite Pappschachtel
umgeben, die dann das an sich relevante transportempfindliche Gut enthält, wird ebenso
erwähnt wie Kunststoffbehälter, die mit offenzelligem oder geschlossenzelligem Kunststoff
gefüllt sind. Auch auf Transportbehälter mit evakuierten Wandungen wird hingewiesen.
[0003] Der Stand der Technik erwähnt auch Kühleinheiten im Transportbehälter, die mit Phasenwechselmaterial
gefüllt und über eine lange Zeit eine vorgegebene Zieltemperatur einzuhalten in der
Lage sind.
[0004] Vorliegend geht es bei der Erfindung um die Handhabung eines Transportbehälters der
in Rede stehenden Art. Derartige Transportbehälter sind an sich schon seit Jahrzehnten
bekannt.
[0005] Ein Transportbehälter für Konservenblutbehälter ist im Jahr 1960 beschrieben worden
(
DE 1 820 935 A). Dieser Transportbehälter weist ein Unterteil und ein Oberteil aus Styropor oder
anderweitigem isolierfähigem Kunststoff auf. Im Unterteil sind Aufnahmekammern für
die dort im Blick stehenden Blutkonservenflaschen vorgesehen, während das Oberteil
Ausformungen aufweist, die den Flaschenköpfen entsprechen. Die Blutkonservenflaschen
werden in das Unterteil hineingestellt. Durch das Aufsetzen des Oberteils werden die
Flaschen in dem Transportbehälter fixiert und sind von der isolierenden Schicht aus
Styropor oder einem anderen isolierfähigen Kunststoff umgeben. Damit das Oberteil
fest auf dem Unterteil sitzt und den Innenraum sicher abdichtet, greift das Oberteil
mittels eines Falzes in eine entsprechende Ausnehmung des Unterteils hinein.
[0006] Während des Transports der transportempfindlichen Güter muss der Transportbehälter
sicher geschlossen sein. Dazu wird das Oberteil und das Unterteil an der Berührungskante
mit einem Klebestreifen verschlossen. Dieser Klebestreifen kann auch als eine Art
Siegel ausgestaltet sein, um eine Beschädigung und demzufolge ein unbefugtes Öffnen
kenntlich zu machen.
[0007] Unterteil und Oberteil des bekannten Transportbehälters können außen mit einem Mantel
aus hartem Kunststoff versehen sein. Auf der Decke des Oberteils können die Daten
der sich im Transportbehälter befindlichen transportempfindlichen Güter aufgezeichnet
werden.
[0008] Der bekannte Transportbehälter muss beim Transport mit beiden Händen rechts und links
gefasst und als Block einzeln getragen werden. Für den Transport von mehreren Transportbehältern
wäre es im Übrigen zweckmäßig, wenn diese sicher gestapelt werden könnten.
[0009] Schließlich ist das Oberteil des Transportbehälters auf das Unterteil reibschlüssig
aufgeschoben und es ist daher nicht einfach, das Oberteil zum Öffnen des Transportbehälters
vom Unterteil wieder zu lösen.
[0010] Bekannt ist ein zusammenfaltbarer Transportbehälter (
US 2006/0065655 A1), der in auseinandergeklapptem Zustand ein wannenartiges Unterteil und ein das Unterteil
verschließendes Oberteil aufweist, das am Unterteil als ein Deckel schwenkbar angelenkt
ist. Im Boden des Unterteils und in der Decke des Oberteils finden sich jeweils zwei
parallel zueinander verlaufende, mit Abstand voneinander angeordnete Banderolenausnehmungen.
Die Banderolenausnehmungen in Boden und Decke sind miteinander fluchtend angeordnet
und ausgerichtet. Im zusammengefalteten Zustand des Transportbehälters wird dieser
durch zwei in den Banderolenausnehmungen angeordnete Banderolen gesichert. Dadurch
kann man den Transportbehälter in zusammengefaltetem Zustand angenehm transportieren.
Allerdings kann er in diesem Zustand kein Transportgut transportieren.
[0011] Bekannt ist außerdem ein Transportbehälter mit den Merkmalen des Oberbegriffs von
Anspruch 1 (
FR 2 116 659 A5) aus zwei Hälften, die als Oberteil und Unterteil dienen. Diese beiden Bestandteile
weisen jeweils Aussparungen auf, die das Ineinandergreifen der Hälften sicher gewährleisten
sollen. Der bekannte Transportbehälter dient insbesondere zur Verpackung von Waren
zum Verkauf. Mit dem Ziel einer ökologisch möglichst optimierten Verpackung wird anstelle
einer sonst üblichen Kartonagenumverpackung eine umlaufende Etikettbanderole vorgesehen.
Hierzu weist der bekannte Transportbehälter insbesondere auf seinen Längsseiten entsprechende
Ausnehmungen zum Einlegen einer solchen Banderole auf. Die Ausnehmungen sind sowohl
am Oberteil als auch am Unterteil des Transportbehälters vorgesehen und derart ausgebildet,
dass sie an der Übergangsstelle zwischen den beiden Teilen miteinander fluchtend verlaufen.
[0012] Die
DE 10 2013 003 008 A1 offenbart einen Transportbehälter, der eine Aussparung an seiner Längsseite aufweist.
Diese Aussparung ist dazu geeignet, einen Festzurrgurt aufzunehmen, um mehrere aufeinander
gestapelte Behälter zusammenzuhalten.
[0013] Der Lehre der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs erwähnten Transportbehälter
so auszugestalten und weiterzubilden, dass er in besonders zweckmäßiger Weise verschlossen
werden kann.
[0014] Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist bei einem Transportbehälter mit den Merkmalen des
Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch
1 gelöst.
[0015] Unterteil und Oberteil des Transportbehälters sind zumindest an den Längsseiten bzw.
Längswänden, vorzugsweise auch am Boden und an der Decke, mit quer verlaufenden, flach
eingelassenen Banderolenausnehmungen versehen. Diese sind miteinander fluchtend angeordnet
und ausgerichtet. Demzufolge ist der Transportbehälter dafür vorbereitet, eine oder
mehrere in den Banderolenausnehmungen um Oberteil und Unterteil des Transportbehälters
umlaufende Banderolen aufzunehmen. Durch die Banderolenausnehmungen wird die Voraussetzung
geschaffen, dass die Banderole oder die Banderolen nicht zur Seite hin von dem Transportbehälter
abrutschen können. Sie liegen in den flach eingelassenen Banderolenausnehmungen.
[0016] Sind mehrere schmale Banderolen vorgesehen, so können beispielsweise zwei Banderolen
mit oberseitigen Traggriffen versehen sein, mit denen der Transportbehälter getragen
werden kann. Die dritte, mittige Banderole kann beispielsweise als Verschlussbanderole
mit einem Spannschloss oder einer Versiegelung dienen.
[0017] Erfindungsgemäß ist vorgesehen die Ausgestaltung des Transportbehälters mit nur jeweils
einer Banderolenausnehmung an der jeweiligen Längswand, dem Boden oder der Decke,
wobei die jeweilige Banderolenausnehmung annähernd die volle Breite der jeweiligen
Längswand, des Bodens oder der Decke einnimmt. Bis auf Begrenzungsränder geringer
Breite wird die im Wesentlichen volle Breite also von der Banderolenausnehmung an
der jeweiligen Längswand, dem Boden oder der Decke eingenommen.
[0018] Wichtig ist, dass der Transportbehälter als solcher zunächst einmal entsprechend
ausgestaltet ist, um die Voraussetzungen für eine zweckgerichtete Handhabung des Transportbehälters
zu schaffen.
[0019] Der Transportbehälter ist erfindungsgemäß so ausgestaltet, dass das Unterteil an
den Querwänden im Wesentlichen parallel zum Boden verlaufende, bis in die Banderolenausnehmungen
reichende, flach eingelassene Verbindungsausnehmungen und ferner senkrecht zum Boden
verlaufende, bis in die Verbindungsausnehmungen an den Querwänden und in die Banderolenausnehmung
am Boden reichende, flach eingelassene Zwischenausnehmungen aufweist.
[0020] Bereits zum Stand der Technik ist darauf hingewiesen worden, dass für den Transportbehälter
sich besonders zweckmäßig dickwandig geschäumtes Kunststoffmaterial eignet. Von besonderem
Vorteil ist aus heutiger Sicht neben dem bereits bekannten Styropor insbesondere expandiertes
Polypropylen (EPP), das widerstandsfähig und dicht geschäumt werden kann.
[0021] Nach bevorzugter Lehre wird man den erfindungsgemäßen Transportbehälter von vornherein
mit einer entsprechenden Banderole versehen. Es empfiehlt sich dazu, dass das Unterteil
und das Oberteil zusammen von einer in den Banderolenausnehmungen angeordneten Banderole
stramm umschlossen sind.
[0022] Die Begrifflichkeit "stramm umschlossen" soll darstellen, dass die Banderole so eng
um Unterteil und Oberteil in den Banderolenausnehmungen gelegt ist, dass sie nicht
seitlich abgezogen werden kann und dass auch das Oberteil vom Unterteil nicht wesentlich
abgehoben werden kann. Das Innere des Transportbehälters soll durch die Banderole
sicher vor Zugriffen geschützt sein.
[0023] Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Transportbehälters, bei der die miteinander
fluchtend angeordneten Banderolenausnehmungen annähernd die volle Breite der jeweiligen
Längswand, Boden oder Decke einnehmen, empfiehlt es sich, entsprechend auch genau
eine großflächige umlaufende Banderole vorzusehen, deren Breite geringfügig geringer
ist als die Breite der Banderolenausnehmungen. Die großflächige, breite Banderole
umschließt den Transportbehälter als Streifen, der fast so breit ist wie der Transportbehälter
insgesamt. Damit bildet die breite Banderole auch einen guten Schutz für die Oberfläche
des Transportbehälters im Bereich der Banderolenausnehmungen und in den dazwischen
befindlichen Oberflächenbereichen des Transportbehälters.
[0024] Vorzugsweise ist die Banderole öffenbar und wieder verschließbar. Die Banderole ist
also ein wiederverwendbares Teil. Es ist aber auch möglich, eine Einweg-Banderole
zu realisieren, die Banderole also beim Öffnen des Transportbehälters zu zerstören.
Ist die Banderole öffenbar und wieder verschließbar, so empfiehlt sich für die Banderole
ein typischer Feder-Steckverschluss wie man ihn bei Geschirren aller Art findet.
[0025] Ist die Banderole als solche nur in den Banderolenausnehmungen angeordnet, so kann
sie sich theoretisch auf dem Transportbehälter in den Banderolenausnehmungen verschieben.
Will man eine stabile Lage der Banderole gewährleisten, so empfiehlt es sich, dass
die Banderole mit in den Verbindungsausnehmungen und, so vorhanden, auch in den Zwischenausnehmungen
verlaufenden Verbindungsgurten versehen ist, so dass die Banderole und die Verbindungsgurte
miteinander ein Halte- und Traggeschirr des Transportbehälters bilden. Vorzugsweise
sind dabei die in den Zwischenausnehmungen verlaufenden Verbindungsgurte am Boden
des Unterteils miteinander verbunden oder als ein einziger durchgehender Verbindungsgurt
ausgeführt.
[0026] Im Stand der Technik hat man in der Praxis gelegentlich die eingangs beschriebenen
Transportbehälter in Transporttaschen gestellt, diese Transporttaschen verschlossen
und den Transportbehälter in der Transporttasche transportiert. Das ist einerseits
unpraktisch, weil man den Transportbehälter nur mühsam in die Transporttasche hineinbekommt,
ist andererseits teuer, weil das Material der Transporttasche insgesamt teuer ist,
und ist schließlich nicht zweckgerichtet, weil man beispielsweise die Transporttaschen
nicht gut stapeln kann.
[0027] Erfindungsgemäß schafft man mit dem Transportbehälter nun die Grundlage, diesen von
einer Art Traggeschirr umgeben zu lassen mit nur den Verbindungsgurten ausgerüstet,
die zur Fixierung der Banderole auf dem Transportbehälter und zum gleichmäßigen Tragen
des Transportbehälters erforderlich sind.
[0028] In der besonders bevorzugten Ausführungsform ist insbesondere der am Boden verlaufende
Verbindungsgurt das, was die Banderole sicher auf dem Transportbehälter fixiert.
[0029] Die Verbindungsgurte können im Übrigen zweckmäßig dazu dienen, mit Trageschlaufen
versehen zu sein, mit denen dann der Transportbehälter getragen werden kann.
[0030] Für die materialmäßige Ausgestaltung der Banderole und der Verbindungsgurte gilt,
dass die Banderole aus einem Gewebe, einem Gewirke, einer Folie oder einer Plane,
vorzugsweise aus Kunststoff, besteht und/oder dass die Verbindungsgurte aus einem
Gewebe oder einem Gewirke, ggf. auch aus einer Folie oder einer Plane, bestehen, ebenso
vorzugsweise aus Kunststoff.
[0031] Eine weitere Besonderheit besteht bei dem erfindungsgemäß ausgestalteten Transportbehälter
darin, dass am Oberteil an der Decke, insbesondere seitlich neben der Banderolenausnehmung,
nach oben ragende Stapelvorsprünge und am Unterteil am Boden, insbesondere seitlich
neben der Banderolenausnehmung, nach oben gerichtete, zu den Stapelvorsprüngen passende
Stapelausnehmungen vorgesehen sind. Da der Transportbehälter außen keine Hülle hat,
sondern nur das nach außen hin aber nicht auftragende Geschirr trägt, lässt sich der
Transportbehälter ausgezeichnet stapeln, wenn man entsprechende Stapelvorsprünge und
Stapelausnehmungen einrichtet.
[0032] Bereits im Stand der Technik ist auf die äußere Beschichtung des Unterteils und des
Oberteils mit einem Hartkunststoff hingewiesen worden, um den Transportbehälter außen
möglichst unempfindlich zu halten. Moderne expandierte Kunststoffe sind aber insoweit
bereits relativ widerstandsfähig. Es reicht hier aus, wenn man vorsieht, dass das
Unterteil am Boden mit einer Bodenwanne aus Hartkunststoff oder Metall versehen ist
(die natürlich entsprechende Ausnehmungen wie der Grundkörper des Unterteils haben
muss).
[0033] Bereits eingangs zum Stand der Technik ist ferner darauf hingewiesen worden, dass
die reibschlüssige Verbindung des Oberteils mit dem Unterteil zwar zweckmäßig ist,
dass man das Oberteil vom Unterteil dann aber nur mit erheblichem Kraftaufwand abziehen
kann.
[0034] Erfindungsgemäß ist erkannt worden, dass man das Oberteil leichter vom Unterteil
trennen kann, wenn man die Kraftwirkung gezielt von einer Ecke aus einbringt. Demzufolge
ist weiter vorgesehen, dass das Oberteil und das Unterteil an den einander zugewandten
Rändern genau zueinander passende Absätze, Ausnehmungen o. dgl. aufweisen und dass
das Oberteil auf das Unterteil reibschlüssig aufgeschoben ist, dass am Übergang von
Unterteil zu Oberteil an mindestens einer Ecke zwischen Längswand und Querwand eine
Eingriffsausnehmung zum manuellen Abheben des Oberteils vom Unterteil an dieser Ecke
ausgebildet ist.
[0035] Zusätzlich kann am Oberteil rechts und links an der jeweiligen Querseite auch noch
eine Handgriff-Ausformung vorgesehen sein, um das Oberteil, wenn es dann abgenommen
ist, einfach tragen zu können.
[0036] Im Folgenden wird die Erfindung nun im Einzelnen anhand der Beschreibung eines bevorzugten,
nicht beschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dies geschieht
anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Transportbehälters in perspektivischer
Darstellung, geschlossen,
- Fig. 2
- den Transportbehälter aus Fig. 1, geöffnet,
- Fig. 3
- den Transportbehälter aus Fig. 1 in einer Fig. 1 entsprechenden Perspektive, mit einer
Banderole versehen,
- Fig. 4
- den Transportbehälter aus Fig. 3 von der Seite,
- Fig. 5
- den Transportbehälter von Fig. 3 von oben,
- Fig. 6
- den Transportbehälter von Fig. 3 von unten.
[0037] Der in Fig. 1 dargestellte Transportbehälter dient zum Transport transportempfindlicher
Güter wie beispielsweise Blutkonserven, Medikamenten, Laborproben o. dgl.
[0038] Der in Fig. 1 dargestellte Transportbehälter hat zunächst ein wannenartiges, nach
oben offenes (Fig. 2) Unterteil 1 und auf dem Unterteil 1 angeordnet ein die offene
Oberseite des Unterteils 1 verschließendes Oberteil 2. Bevorzugt bestehen das Unterteil
1 und das Oberteil 2 aus Kunststoffmaterial, besonders bevorzugt und dargestellt aus
einem dickwandig geschäumten Kunststoffmaterial. Ein solches bevorzugtes Material
führt gleichzeitig zu einer stabilen Temperierung der im Transportbehälter befindlichen
Güter und zu einem Schutz der Güter gegen Schläge oder andere mechanischer Beanspruchungen.
[0039] Zur Darstellung der einzelnen Merkmale des erfindungsgemäßen Transportbehälters wird
auf Fig. 1 bis 7 im Zusammenhang verwiesen. Einige Merkmale sind nur aus einzelnen
dieser Figuren ersichtlich.
[0040] Das Unterteil 1 ist wannenartig gestaltet und weist einen Boden 3, Längswände 4 und
Querwände 5 auf, während das deckelartige Oberteil 2 eine Decke 6 sowie Längsseiten
7 und Querseiten 8 aufweist. Zumindest an den Längswänden 4, vorzugsweise auch am
Boden 3, ist das Unterteil 1 mit quer verlaufenden, flach eingelassenen Banderolenausnehmungen
9 versehen. Entsprechende Banderolenausnehmungen 9 findet man an den Längsseiten 7,
vorzugsweise auch an der Decke 6, des Oberteils 2. Die Banderolenausnehmungen 9 am
Unterteil 1 und Oberteil 2 sind miteinander fluchtend angeordnet und ausgerichtet.
[0041] Grundsätzlich würde es ausreichen, Banderolenausnehmungen 9 an den Längswänden 3
und Längsseiten 7 anzuordnen. Eine darin einliegende Banderole könnte nicht nach rechts
oder links vom Transportbehälter abrutschen. Das dargestellte und besonders bevorzugte
Ausführungsbeispiel zeigt aber Banderolenausnehmungen 9 an Unterteil 1 und Oberteil
2 umlaufend, also auch an Boden 3 und Decke 6.
[0042] Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt insoweit eine bevorzugte
Ausführungsform als vorgesehen ist, dass die miteinander fluchtend angeordneten Banderolenausnehmungen
9 jeweils annähernd die volle Breite der jeweiligen Längswand 4, des Bodens 3 oder
der Decke 6 einnehmen. Man sieht rechts und links der Banderolenausnehmungen 9 nur
noch schmale Abschnitte des Transportbehälters, die die Querwände 5 bilden.
[0043] Fig. 1 zeigt, dass das Unterteil 1 an den Querwänden 5 im Wesentlichen parallel zum
Boden 3 verlaufende, bis in die Banderolenausnehmungen 9 reichende, flach eingelassene
Verbindungsausnehmungen 10 aufweist. Ferner sind senkrecht zum Boden 3 verlaufende,
bis in die Verbindungsausnehmungen 10 an den Querwänden 5 und in die Banderolenausnehmung
9 am Boden 3 des Unterteils 1 reichende, flach eingelassene Zwischenausnehmungen 11
vorgesehen.
[0044] An der Außenseite des Transportbehälters spiegelt sich durch die dortige Formgebung
die Anordnung eines dem Transportbehälter zu gegebener Zeit zuzuordnenden Haltegeschirrs
wieder, das wegen der flach eingelassenen Ausnehmungen nicht oder nur wenig nach außen
aufträgt.
[0045] Fig. 2 zeigt das Oberteil 2 vom Unterteil 1 abgenommen. Das Oberteil 2 kann vom Unterteil
1 komplett abgenommen werden oder es kann auch am Unterteil 1 aufschwenkbar angebracht
sein. Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt ein komplett abnehmbares
Oberteil 2.
[0046] Beim dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel ist im Übrigen vorgesehen,
dass Unterteil 1 und Oberteil 2 aus einem dickwandig geschäumten Kunststoffmaterial,
insbesondere aus expandiertem Polypropylen (EPP), bestehen. Expandiertes Polypropylen
(EPP) ist widerstandsfähig, dicht geschäumt und gut handhabbar.
[0047] Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Transportbehälter in Verbindung mit einem diesen
umgebenden Halte- und Traggeschirr. Nicht alle Bestandteile des Halte- und Traggeschirrs
sind für die Erfindung in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Transportbehälter
unbedingt erforderlich. Die Beschreibung geht schrittweise vor.
[0048] Zunächst ist hier vorgesehen, dass das Unterteil 1 und das Oberteil 2 zusammen von
einer in den Banderolenausnehmungen 9 angeordneten Banderole 12 stramm umschlossen
sind.
[0049] Der Begriff "stramm umschließend" soll deutlich machen, dass mittels der Banderole
12 das Oberteil 2 auf dem Unterteil 1 festgehalten wird und vom Unterteil 1 nicht
mehr als ein geringes Maß, das aber keinen Zugriff in den Innenraum des Transportbehälters
erlaubt, angehoben werden kann. Die Banderole 12 sollte also aus einem Material bestehen,
das eine nur geringe elastische Dehnbarkeit aufweist.
[0050] Wie bereits im allgemeinen Teil der Beschreibung erwähnt worden ist, kann die Banderole
12 als Wegwerfteil ausgeführt sein und würde dann nach Öffnen der Banderole 12 entfernt.
[0051] Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt, dass hier die Banderole
12 öffenbar und wieder verschließbar ist. Im dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel
weist die Banderole 12 dazu an der in Fig. 3 erkennbaren Vorderseite des Transportbehälters
einen Feder-Steckverschluss 13 auf.
[0052] Im dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Transportbehälter durch
Verschließen der Banderole 12 nicht nur insgesamt verschließbar. Der Transportbehälter
ist auch abschließbar. Dazu dienen Verschlussösen 14 am Feder-Steckverschluss 13 der
dargestellten Banderole 12, die man mit einem Vorhängeschloss verbinden kann.
[0053] Fig. 4 zeigt eine breite Banderole 12, die in den Banderolenausnehmungen 9 am Unterteil
1 und Oberteil 2 sitzt und diese Banderolenausnehmungen 9 im Wesentlichen über die
volle Breite ausfüllt. Das ist das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0054] Grundsätzlich ist es aber auch möglich, in den Banderolenausnehmungen 9 mehrere Banderolen
12 nebeneinander, ggf. auch mit Abstand voneinander anzuordnen oder auch mehrere Banderolenausnehmungen
9 nebeneinander umlaufend anzuordnen. Auf die Ausführungen im allgemeinen Teil der
Beschreibung darf insoweit hingewiesen werden.
[0055] Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel ist hinsichtlich der Banderole
12 noch weiter vorteilhaft ausgestaltet, nämlich dergestalt, dass die Banderole 12
mit in den Verbindungsausnehmungen 10 verlaufenden Verbindungsgurten 15 versehen ist.
Darüber hinaus sind hier im bevorzugten Ausführungsbeispiel auch Zwischenausnehmungen
11 vorgesehen. Auch in diesen befinden sich Verbindungsgurte 15, die mit der Banderole
12 verbunden sind.
[0056] Insgesamt ist nach besonders bevorzugter Lehre die Gestaltung von Fig. 4 bis 6 realisiert,
mit der die Banderole 12 und die Verbindungsgurte 15 miteinander das besagte Halte-
und Traggeschirr des Transportbehälters insgesamt bilden.
[0057] Man könnte die in den Zwischenausnehmungen 11 liegenden Verbindungsgurte 15 am Boden
des Unterteils 1 nur am Rand der Banderole 12 befestigen. Das dargestellte und bevorzugte
Ausführungsbeispiel sieht allerdings in besonders zweckmäßiger Weise vor, dass die
in den Zwischenausnehmungen 11 verlaufenden Verbindungsgurte 15 am Boden 3 des Unterteils
1 miteinander verbunden oder als ein einziger durchgehender Verbindungsgurt 15 ausgeführt
sind.
[0058] Das Verbinden der Verbindungsgurte 15 mit der Banderole 12 einerseits und miteinander
andererseits kann auf jede zweckmäßige und den verwendeten Materialien angemessene
Art erfolgen. Insbesondere geeignet ist ein Vernähen, Kleben, Ultraschallschweißen
oder Thermoschweißen.
[0059] Nach weiter bevorzugter Lehre ist vorgesehen, dass das Halte- und Traggeschirr eben
auch zum Tragen des Transportbehälters genutzt wird. Dazu ist wie in Fig. 3 und 4
dargestellt vorgesehen, dass an den Verbindungsgurten 15 Trageschlaufen 16 vorgesehen
sind.
[0060] Für die Ausgestaltung der Banderole 12 und der Verbindungsgurte 15 sowie der Trageschlaufen
16 gibt es natürlich viele Möglichkeiten. Besonders zweckmäßig sind hochbelastbare
Gewebe aus Kunstfasern, beispielsweise aus Nylon. Grundsätzlich kämen auch andere
Stoffe in Frage, beispielsweise Gewirke aus Kunstfasern, Folien, Planenmaterial o.
dgl.
[0061] Das dargestellte und bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt in Fig. 5 die Oberseite
des Oberteils 2 des Transportbehälters. Man kann erkennen, dass sich die Banderole
12 auch für zusätzliche Ausstattungsdetails eignet. Hier ist vorgesehen, dass an der
Banderole 12 außenseitig eine Einstecktasche 17 für beispielsweise Lieferdokumente
befindet. Dadurch kann man von oben sofort sehen, was sich im Transportbehälter befindet.
[0062] Fig. 1 und 6 im Zusammenhang machen eine weitere Besonderheit des erfindungsgemäßen
Transportbehälters deutlich. Dieser Transportbehälter ist nämlich mit anderen Transportbehältern
gleicher Ausstattung sehr einfach stapelbar. Dazu dient zum einen, dass die Banderole
12 und die Verbindungsgurte 15 in den entsprechenden Ausnehmungen 9, 10, 11 versenkt
sind und nach außen nicht oder nur wenig auftragen. Insbesondere dient dazu aber auch,
dass im dargestellten Ausführungsbeispiel am Oberteil 2 an der Decke 3 seitlich neben
der Banderolenausnehmung 9 nach oben ragende Stapelvorsprünge 18 und am Unterteil
1 am Boden 3 seitlich neben der Banderolenausnehmung 9 nach oben gerichtete, zu den
Stapelvorsprüngen 18 passende Stapelausnehmungen 19 vorgesehen sind.
[0063] Bereits in der Beschreibungseinleitung ist auf den Stand der Technik hingewiesen
worden, der für Unterteil 1 und Oberteil 2 des Transportbehälters eine Beschichtung
aus Hartkunststoff vorgeschlagen hat. Die in dem vorliegenden Fall bevorzugte Alternative
besteht allerdings darin, dass das Unterteil 1 mit einer Bodenwanne aus Hartkunststoff
oder Metall versehen ist, die dann natürlich dieselben Ausnehmungen wie der Grundkörper
aus Kunststoff haben muss. Das ist in der Zeichnung allerdings nicht dargestellt.
[0064] In Fig. 1 sieht man links an der Querseite 8 des Oberteils 2 etwa mittig eine Tragausnehmung
20, an der man das Oberteil 2 komfortabel tragen kann, wenn man es vom Unterteil 1
abgenommen hat. Eine entsprechende Tragausnehmung findet sich auch an der gegenüberliegenden
Querseite des Oberteils 2.
[0065] Es hat sich gezeigt, dass es bei sattem Einfassen und reibschlüssigem Aufschieben
des Oberteils 2 auf das Unterteil 1, wie hier dargestellt, insbesondere bei einem
rauen, geschäumten Kunststoffmaterial, viel Kraftaufwand benötigt, um das Oberteil
2 vom Unterteil 1 nach oben abzuziehen. Erfindungsgemäß ist hier nun vorgesehen, dass
am Übergang von Unterteil 1 zu Oberteil 2 an mindestens einer Ecke zwischen Längswand
4 und Querwand 5 eine Eingriffsausnehmung 21 zum manuellen Abheben des Oberteils 2
vom Unterteil 1 an dieser Ecke ausgebildet ist.
[0066] Der Kraftansatz an einer Ecke verbessert die Krafteinleitung in das Oberteil 2 und
führt dazu, dass das Oberteil 2 mit vergleichsweise geringer Kraftwirkung sauber vom
Unterteil 1 abgehoben werden kann.
1. Transportbehälter aus einem wannenartigen, nach oben offenen Unterteil (1) und einem
auf dem Unterteil (1) angeordneten, die offene Oberseite des Unterteils (1) verschließenden
Oberteil (2),
wobei das Oberteil (2) zum Öffnen vom Unterteil (1) abnehmbar oder aufschwenkbar ist,
wobei das Unterteil (1) einen Boden (3), Längswände (4) und Querwände (5) und das
Oberteil (2) entsprechend eine Decke (6), Längsseiten (7) und Querseiten (8) aufweist,
wobei das Unterteil (1) zumindest an den Längswänden (4) und das Oberteil (2) zumindest
an den Längsseiten (7) quer verlaufende, flach eingelassene Banderolenausnehmungen
(9) aufweist, die miteinander fluchtend angeordnet und ausgerichtet sind, und wobei
die miteinander fluchtend angeordneten Banderolenausnehmungen (9) jeweils annähernd
die volle Breite der jeweiligen Längswand (4) bzw. Längsseite (7) einnehmen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Unterteil (1) an den Querwänden (5) im Wesentlichen parallel zum Boden (3) verlaufende,
bis in die Banderolenausnehmungen (9) reichende, flach eingelassene Verbindungsausnehmungen
(10) und ferner senkrecht zum Boden (3) verlaufende, bis in die Verbindungsausnehmungen
(10) an den Querwänden (5) und in die Banderolenausnehmung (9) am Boden (3) reichende,
flach eingelassene Zwischenausnehmungen (11) aufweist.
2. Transportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Unterteil (1) auch am Boden (3) und/oder das Oberteil (2) auch an der Decke (6)
quer verlaufende, flach eingelassene Banderolenausnehmungen (9) aufweist, die mit
den anderen Banderolenausnehmungen (9) fluchtend angeordnet und ausgerichtet sind
und
dass diese Banderolenausnehmungen (9) jeweils auch annähernd die volle Breite des Bodens
(3) und/oder der Decke (6) einnehmen.
3. Transportbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass Unterteil (1) und Oberteil (2) aus formsteifem Kunststoffmaterial bestehen.
4. Transportbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass Unterteil (1) und Oberteil (2) aus einem dickwandig geschäumten Kunststoffmaterial,
insbesondere aus expandiertem Polypropylen (EPP), bestehen.
5. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das Unterteil (1) und das Oberteil (2) zusammen von einer in den Banderolenausnehmungen
(9) angeordneten Banderole (12), vorzugsweise von genau einer in der Breite an die
Banderolenausnehmungen (9) angepassten Banderole (12), stramm umschlossen sind,
wobei, vorzugsweise, die Banderole (12) öffenbar und wieder verschließbar ist.
6. Transportbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Banderole (12) mit in den Verbindungsausnehmungen (10) und vorzugsweise auch
in den Zwischenausnehmungen (11) verlaufenden Verbindungsgurten (15) versehen ist,
so dass die Banderole (12) und die Verbindungsgurte (15) miteinander ein Halte- und
Traggeschirr des Transportbehälters bilden,
wobei, vorzugsweise, die in den Zwischenausnehmungen (11) verlaufenden Verbindungsgurte
(15) am Boden (3) des Unterteils (1) miteinander verbunden oder als ein einziger durchgehender
Verbindungsgurt (15) ausgeführt sind.
7. Transportbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Verbindungsgurten (15) Trageschlaufen (16) vorgesehen sind.
8. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Banderole (12) aus einem Gewebe, einem Gewirke, einer Folie oder einer Plane,
vorzugsweise aus Kunststoff, besteht und/oder dass die Verbindungsgurte (15) aus einem
Gewebe oder einem Gewirke, ggf. auch aus einer Folie oder einer Plane, bestehen, ebenso
vorzugsweise aus Kunststoff.
9. Transportbehälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass am Oberteil (2) an der Decke (3), vorzugsweise seitlich neben der Banderolenausnehmung
(9), nach oben ragende Stapelvorsprünge (18) und am Unterteil (1) am Boden (3), vorzugsweise
seitlich neben der Banderolenausnehmung (9), nach oben gerichtete, zu den Stapelvorsprüngen
(18) passende Stapelausnehmungen (19) vorgesehen sind.
10. Transportbehälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass das Unterteil (1) am Boden (3) eine Beschichtung aus Hartkunststoff aufweist oder
mit einer Bodenwanne aus Hartkunststoff oder aus Metall versehen ist.
11. Transportbehälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass das Oberteil (2) und das Unterteil (1) an den einander zugewandten Rändern genau
zueinander passende Absätze, Ausnehmungen o. dgl. aufweisen und dass das Oberteil
(2) auf das Unterteil (1) reibschlüssig aufgeschoben ist,
dass am Übergang von Unterteil (1) zu Oberteil (2) an mindestens einer Ecke zwischen Längswand
(4) und Querwand (5) eine Eingriffsausnehmung (21) zum manuellen Abheben des Oberteils
(2) vom Unterteil (1) an dieser Ecke ausgebildet ist.
1. Transport container made of a trough-like lower part (1) open toward the top and an
upper part (2) arranged on the lower part (1) and closing the open upper side of the
lower part (1),
where the upper part (2) can be removed from the lower part (1) or pivoted in order
to open the same,
where the lower part (1) has a base (3), longitudinal walls (4) and transverse walls
(5), and the upper part (2) correspondingly has a cover (6), longitudinal sides (7)
and transverse sides (8), where the lower part (1) has transversely running, flat
recessed strapping cutouts (9), at least on the longitudinal walls (4) and the upper
part (2), at least on the longitudinal sides (7), said cutouts being arranged and
oriented so as to align with one another, and where the strapping cutouts (9) arranged
so as to align with one another each assume approximately the full width of the respective
longitudinal wall (4) or longitudinal side (7)
characterized in that
the lower part (1) has on the transverse walls (5) flat recessed connecting cutouts
(10) running substantially parallel to the base (3) and reaching as far as the strapping
cutouts (9) and also flat recessed intermediate cutouts (11) running perpendicular
to the base (3), reaching as far as the connecting cutouts (10) on the transverse
walls (5) and into the strapping cutout (9) on the base (3).
2. Transport container according to Claim 1, characterized in that
the lower part (1) has transversely running, flat recessed strapping cutouts (9) also
on the base (3) and/or the upper part (2) has transversely running, flat recessed
strapping cutouts (9) also on the cover (6), said cutouts being arranged and oriented
so as to align with the other strapping cutouts (9) and
in that these strapping cutouts (9) each also assume approximately the full width of the
base and/or of the cover (6).
3. Transport container according to Claim 1 or 2, characterized in that
lower part (1) and upper part (2) consist of dimensionally stable plastic material.
4. Transport container according to Claim 3, characterized in that
lower part (1) and upper part (2) consist of a thick-walled foam plastic material,
in particular of expanded polypropylene (EPP).
5. Transport container according to one of Claims 1 to 4, characterized in that
the lower part (1) and the upper part (2) together are tautly enclosed by a strap
(12) arranged in the strapping cutouts (9), preferably by exactly one strap (12) matched
in width to the strapping cutouts (9),
wherein, preferably, the strap (12) can be opened and closed again.
6. Transport container according to Claim 5, characterized in that
the strap (12) is provided with connecting belts (15) running in the connecting cutouts
(10) and preferably also in the intermediate cutouts (11), so that the strap (12)
and the connecting belts (15) together form a holding and carrying harness of the
transport container,
wherein, preferably, the connecting belts (15) running in the intermediate cutouts
(11) on the base (3) of the lower part (1) are connected to one another or are implemented
as a single continuous connecting belt (15).
7. Transport container according to Claim 6, characterized in that carrying loops (16) are provided on the connecting belts (15).
8. Transport container according to one of Claims 5 to 7, characterized in that
the strap (12) consists of a woven fabric, a knitted fabric, a film or a tarpaulin,
preferably made of plastic, and/or in that the connecting belts (15) consist of a woven fabric or a knitted fabric, possibly
also of a film or a tarpaulin, likewise preferably made of plastic.
9. Transport container according to one or more of Claims 1 to 8, characterized in that
stacking projections (18) projecting upward are provided on the upper part (2) on
the cover (3), preferably laterally beside the strapping cutout (9), and stacking
cutouts (19) directed upward and matching the stacking projections (18) are provided
on the lower part (1) on the base (3), preferably laterally beside the strapping cutout
(9) .
10. Transport container according to one or more of Claims 1 to 9, characterized in that
the lower part (1) has on the base (3) a coating made of hard plastic or is provided
with a base trough made of hard plastic or of metal.
11. Transport container according to one or more of Claims 1 to 10, characterized in that
the upper part (2) and the lower part (1) have ledges, cutouts or the like matching
one another exactly on the mutually facing edges, and in that the upper part (2) is pushed onto the lower part (1) with a frictional fit,
in that a grip cutout (21) for the manual lifting of the upper part (2) from the lower part
(1) is provided on at least one corner between longitudinal wall (4) and transverse
wall (5), at the transition from lower part (1) to upper part (2) .
1. Récipient de transport composé d'une partie inférieure (1) en forme de bac, ouverte
vers le haut, et d'une partie supérieure (2) disposée sur la partie inférieure (1)
et fermant le côté supérieur ouvert de la partie inférieure (1),
dans lequel la partie supérieure (2) peut être enlevée de la partie inférieure (1)
ou pivoter pour l'ouverture, dans lequel la partie inférieure (1) présente un fond
(3), des parois longitudinales (4) et des parois transversales (5) et la partie supérieure
(2) présente de façon correspondante un plafond (6), des côtés longitudinaux (7) et
des côtés transversaux (8), dans lequel la partie inférieure (1) présente au moins
sur les parois longitudinales (4) et la partie supérieure (2) présente au moins sur
les côtés longitudinaux (7) des évidements pour bande de fermeture (9) surbaissés
à plat et s'étendant transversalement, qui sont disposés et orientés en alignement
l'un avec l'autre, et dans lequel les évidements pour bande de fermeture (9) disposés
en alignement l'un avec l'autre occupent chacun approximativement toute la largeur
de la paroi longitudinale respective (4) ou du côté longitudinal respectif (7),
caractérisé en ce que la partie inférieure (1) présente sur les parois transversales (5) des évidements
de liaison surbaissés à plat (10), s'étendant essentiellement parallèlement au fond
(3) et rejoignant les évidements pour bande de fermeture (9) et en outre des évidements
intermédiaires surbaissés à plat (11) s'étendant perpendiculairement au fond (3),
rejoignant les évidements de liaison (10) sur les parois transversales (5) et l'évidement
pour bande de fermeture (9) sur le fond (3).
2. Récipient de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie inférieure (1) présente aussi sur le fond (3) et/ou la partie supérieure
(2) présente aussi sur le plafond (6) des évidements pour bande de fermeture surbaissés
à plat (9) s'étendant transversalement, qui sont disposés et orientés en alignement
avec les autres évidements pour bande de fermeture (9), et en ce que ces évidements pour bande de fermeture (9) occupent chacun aussi approximativement
toute la largeur du fond (3) et/ou du plafond (6).
3. Récipient de transport selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie inférieure (1) et la partie supérieure (2) sont constituées d'un matériau
de matière plastique de forme stable.
4. Récipient de transport selon la revendication 3, caractérisé en ce que la partie inférieure (1) et la partie supérieure (2) sont constituées d'un matériau
de matière plastique expansée de forte épaisseur, en particulier de polypropylène
expansé (EPP).
5. Récipient de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie inférieure (1) et la partie supérieure (2) sont enveloppées ensemble de
façon serrée par une bande de fermeture (12) disposée dans les évidements pour bande
de fermeture (9), de préférence exactement par une bande de fermeture (12) adaptée
à la largeur des évidements pour bande de fermeture (9), dans lequel la bande de fermeture
(12) peut de préférence être ouverte et refermée.
6. Récipient de transport selon la revendication 5, caractérisé en ce que la bande de fermeture (12) est dotée de sangles de liaison (15) s'étendant dans les
évidements de liaison (10) et de préférence aussi dans les évidements intermédiaires
(11), de telle manière que la bande de fermeture (12) et les sangles de liaison (15)
forment les unes avec les autres un harnais de maintien et de portage du récipient
de transport, dans lequel les sangles de liaison (15) s'étendant dans les évidements
intermédiaires (11) sont de préférence reliées les unes aux autres sur le fond (3)
de la partie inférieure (1) ou sont formées par une seule sangle de liaison continue
(15) .
7. Récipient de transport selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est prévu des boucles de portage (16) dans les sangles de liaison (15).
8. Récipient de transport selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que la bande de fermeture (12) se compose d'un tissu, d'un tricot, d'une feuille ou d'une
bâche, de préférence en matière plastique, et/ou en ce que les sangles de liaison (15) se composent d'un tissu ou d'un tricot, éventuellement
aussi d'une feuille ou d'une bâche, de préférence également en matière plastique.
9. Récipient de transport selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il est prévu à la partie supérieure (2) sur le plafond (3), de préférence latéralement
à côté de l'évidement pour bande de fermeture (9), des saillies d'empilement (18)
orientées vers le haut et à la partie inférieure (1) sur le fond (3), de préférence
latéralement à côté de l'évidement pour bande de fermeture (9), des creux d'empilement
(19) orientés vers le haut, adaptés aux saillies d'empilement (18).
10. Récipient de transport selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la partie inférieure (1) présente sur le fond (3) un revêtement en matière plastique
dure, ou est dotée d'un bac de fond en matière plastique dure ou en métal.
11. Récipient de transport selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la partie supérieure (2) et la partie inférieure (1) présentent sur les bords tournés
l'un vers l'autre des épaulements, des évidements ou analogues exactement adaptés
les uns aux autres et en ce que la partie supérieure (2) est posée par friction sur la partie inférieure (1), et
en ce qu'à la transition de la partie inférieure (1) à la partie supérieure (2) un évidement
de saisie (21) est formé à au moins un angle entre une paroi longitudinale (4) et
une paroi transversale (5) pour le soulèvement manuel de la partie supérieure (2)
par rapport à la partie inférieure (1) dans cet angle.