[0001] Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit mindestens zwei Nadelbetten,
mit mindestens einem über die Nadelbetten hinweg bewegbaren, mit Strickschlössern
besetzten Schlitten und einer Fadenzuführvorrichtung mit oberhalb der Nadelbetten
angeordneten Fadenführerschienen, in denen durch den mindestens einen Schlitten mitbewegbare
Fadenführer angeordnet sind.
[0002] Solche Flachstrickmaschinen entsprechen dem seit vielen Jahren üblichen Stand der
Technik. Zunehmend werden jedoch immer höhere Ansprüche an die Musterung und das Design
von Gestrickstücken gestellt. Damit steigen auch die Anforderungen an die Maschinen
zur Herstellung solcher Gestricke, insbesondere von Intarsia-Gestricken oder von plattierten
Gestricken.
[0003] Es wurden daher auch schon Verbesserungen hinsichtlich der Fadenzufuhr vorgeschlagen,
die helfen, die erhöhten Anforderungen zu befriedigen. So sind bereits autark angetriebene
Fadenführer eingesetzt worden, die während des Strickprozesses jede beliebige Position
im Nadelraum einer Strickmaschine einnehmen können. Weiter sind Vorrichtungen zur
Fadeneinlage bekannt geworden, die oberhalb und separat von den eigentlichen Fadenführern
den Stricknadeln Fäden zuführen können.
[0004] Aus der
DE 43 08 251 A1, der
DE 695 08 696 T2, der
EP 872 587 B1 und der
DE 695 03 831 T2 sind außerdem Strickmaschinen bekannt, die unabhängig vom Schlitten bewegbare Fadenführer
aufweisen, die zeitweilig mit dem Schlitten gekoppelt werden können, oder die vom
Schlitten bewegbare Fadenführer aufweisen, die zeitweilig autark angetrieben werden
können. Diese Lösungen sind jedoch mechanisch und steuerungstechnisch aufwändig.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flachstrickmaschine bereitzustellen,
mit der konventionelle Gestricke und Gestricke mit aufwändigen Mustern oder plattierte
Gestricke auf rationelle Weise hergestellt werden können.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Flachstrickmaschine der eingangs genannten Art,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fadenzuführvorrichtung außerdem mindestens
einen unabhängig vom Schlitten antreibbaren, autarken Fadenführer aufweist.
[0007] Die erfindungsgemäße Flachstrickmaschine stellt somit eine Kombination aus einer
konventionellen Fadenzufuhr, bei der die Fadenführer durch geeignete Mittel vom Schlitten
mitgenommen werden, und schlittenunabhängig angetriebene Fadenführer bereit, wobei
beide Konzepte der Fadenzufuhr ihre volle Funktionsfähigkeit behalten. Dies ist neu
gegenüber den oben erwähnten Vorrichtungen zur Fadenzufuhr, die einen Kompromiss zwischen
den beiden Arten der Fadenzufuhr darstellen.
[0008] Die Vorteile einer solchen Kombination der Antriebskonzepte der Fadenführer in einer
einzigen Maschine liegen darin, dass komplizierte Muster wie Intarsia- oder Plattiermuster
mit den autarken Fadenführern wirtschaftlich produziert werden können, da diese Fadenführer
jederzeit jede beliebige Position im Nadelraum einnehmen können, während Gestricke
oder Gestrickabschnitte mit konventionellen Mustern mit den vom Schlitten angetriebenen
Fadenführern rationell produziert werden können.
[0009] Zweckmäßigerweise kann dabei jeder autarke Fadenführer eine eigene Antriebsvorrichtung
aufweisen, um die Variabilität der Fadenzufuhr voll ausschöpfen zu können. Es ist
jedoch auch möglich, zwei oder mehrere autarke Fadenführer mit einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung
zu versehen.
[0010] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn der oder die autarken Fadenführer in einer oder
mehreren separaten Fadenführerschienen längs verschiebbar angeordnet sind. Sie können
in diesen Schienen über die gesamte Länge verschoben werden, ohne mögliche Kollisionen
mit einem vom Schlitten mitbewegten Fadenführer berücksichtigen zu müssen.
[0011] Dabei können die Fadenführerschienen mit vom Schlitten mitbewegbaren Fadenführern
und die Fadenführerschienen mit autarken Fadenführern vorzugsweise im Wechsel parallel
zueinander oberhalb der Nadelbetten angeordnet sein, um für beide Fadenführerarten
ähnliche Bedingungen für die Fadenzufuhr zu den Nadeln schaffen zu können.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Flachstrickmaschine sind dabei in den Fadenführerschienen
für autarke Fadenführer jeweils vier Fadenführer angeordnet.
[0013] In den Fadenführerschienen für vom Schlitten mitbewegbaren Fadenführer können jeweils
acht Fadenführer angeordnet sein.
[0014] Mit dieser Anzahl von Fadenführern lassen sich auch vielfarbige Muster oder Muster
mit unterschiedlichen Fadenqualitäten rationell fertigen.
[0015] Bei einer alternativen Ausgestaltung der Flachstrickmaschine, können die autarken
Fadenführer und die vom Schlitten mitbewegbaren Fadenführer in gemeinsamen Fadenführerschienen
angeordnet werden. Es sind dann weniger Schienen erforderlich als bei einer Ausgestaltung
mit separaten Schienen für die autarken Fadenführer.
[0016] Dabei können die autarken Fadenführer jeweils in der einen Hälfte einer Schiene und
die vom Schlitten mitbewegbaren Fadenführer in der anderen Hälfte der Schiene angeordnet
sein. Alternativ können die autarken Fadenführer und die vom Schlitten mitbewegbaren
Fadenführer in zumindest einer der Hälften der Fadenführerschiene gemeinsam angeordnet
sein.
[0017] Eine weitere Alternative besteht darin, dass zumindest eine Hälfte einer oder mehrerer
Fadenführerschienen zwei übereinander angeordnete Spuren aufweist, wobei in einer
der Spuren ein oder mehrere autarke Fadenführer und in der anderen Spur ein oder mehrere
vom Schlitten mitbewegte Fadenführer angeordnet sind. Dies hat den Vorteil, dass die
Fadenführer beider Antriebskonzepte die vollständige Länge der Fadenführerschiene
ausnutzen können.
[0018] Auch für die Anordnung der Fadenführerschienen oberhalb der Nadelbetten gibt es verschiedene
Möglichkeiten. Bei einer ersten Ausgestaltung sind die Fadenführerschienen zumindest
teilweise in einer gemeinsamen horizontalen Ebene oberhalb der Nadelbetten angeordnet.
Es kann jedoch auch von Vorteil sein, die Fadenführerschienen zumindest teilweise
auf einem Ausschnitt einer gedachten Zylinderoberfläche oberhalb der Nadelbetten anzuordnen.
Die Fadenführerarme sind bei einer solchen Anordnung der Schienen radial ausgerichtet
und besitzen alle dieselbe Form und Länge, was einen einfacheren Austausch ermöglicht
und eine zeit- und kostengünstigere Fertigung erlaubt.
[0019] Die beschriebenen Anordnungen der Fadenführerschienen müssen nicht zwangsläufig symmetrisch
zur Mittelachse der Strickmaschine sein. Auch asymmetrische Anordnungen sind denkbar.
[0020] Bei der erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine können die Fäden wie allgemein üblich
seitlich zugeführt werden. Die Flachstrickmaschine kann jedoch auch einen Schlitten
aufweisen, der auf der Oberseite eine Öffnung aufweist, durch die Fäden zu den Fadenführern
und weiter zu den Nadeln in den Nadelbetten zuführbar sind. Bei dieser Lösung kann
auf eine ganze Reihe von Fadenleit- und Fadenspannelementen verzichtet werden, die
bei einer seitlichen Zuführung der Fäden erforderlich sind. Ferner wird durch die
Verringerung der Reibstellen bei einer solchen Fadenzufuhr die Fadenspannung reduziert.
[0021] Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Fadenzuführung von erfindungsgemäßen
Flachstrickmaschinen mit Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine erste Flachstrickmaschine;
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch eine zweite Flachstrickmaschine;
- Fig. 3a
- eine schematische Ansicht auf Fadenführerschienen für autarke Fadenführer und für
vom Schlitten mitbewegte Fadenführer;
- Fig. 3b
- eine schematische Ansicht einer ersten Fadenführerschiene mit autarken und vom Schlitten
mitbewegbaren Fadenführern;
- Fig. 3c
- eine schematische Ansicht einer zweiten Fadenführerschiene mit autarken und vom Schlitten
mitbewegbaren Fadenführern;
- Fig. 3d
- eine schematische Ansicht einer dritten Fadenführerschiene mit autarken und vom Schlitten
mitbewegbaren Fadenführern;
- Fig. 4a - 4d
- schematische Darstellungen unterschiedlicher Anordnungen von Fadenführerschienen in
einer Flachstrickmaschine.
[0023] Fig. 1 zeigt eine Flachstrickmaschine 100 mit einem vorderen Nadelbett 10 und einem
hinteren Nadelbett 10' im Querschnitt. Über die Nadelbetten 10, 10' ist ein Schlitten
20 bewegbar, an dem vordere und hintere Strickschlösser 30, 30' befestigt sind, mit
dem hier nicht näher dargestellte Strickwerkzeuge, die in den Nadelbetten 10, 10'
gelagert sind, angesteuert und bewegt werden können. Die beiden Nadelbetten schließen
einen Kammspalt KS zwischen sich ein. Dieser befindet sich auf einer Mittelachse M
der Flachstrickmaschine 100.
[0024] Oberhalb der Nadelbetten 10, 10' und des Kammspaltes KS sind Fadenführer 40, 40'
und 50, 50' angebracht. Die äußeren, von der Maschinenachse M weiter entfernten Fadenführer
40, 40' sind konventionelle Fadenführer, die vom Schlitten 20 über hier nicht gezeigte
Mitnehmereinrichtungen mitbewegbar sind. Die inneren Fadenführer 50, 50' sind dagegen
autark angetrieben Fadenführer, die somit vom Schlitten 20 unabhängig bewegt werden
können. Auch eine Auf- und Abbewegung des Fadenführerarms bzw. des Fadenführernüsschens
ist möglich. Die Anordnung der Fadenführer 40, 40' und 50, 50' in Bezug auf die Maschenachse
M ist lediglich beispielhaft. Die Fadenführer 50, 50' könnten auch außen oder im Wechsel
mit den Fadenführern 40, 40' angeordnet sein. Im dargestellten Beispiel sind die Fadenführer
40, 40' und 50, 50' außerdem auf einem Kreisbogen um den Kammspalt angeordnet. Sie
könnten jedoch auch in einer gemeinsamen Horizontalen eben über dem Kammspalt angeordnet
sein, wie später mit Bezug auf Fig. 4 verdeutlicht wird.
[0025] Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Schnittdarstellung durch eine zweite Flachstrickmaschine
100'. Die Maschine 100' unterscheidet sich von der Maschine 100 in der Gestaltung
des Schlittens 20', der im Gegensatz zum Schlitten 20 an seiner Oberseite eine Öffnung
21 aufweist, durch die Fäden von oben den Fadenführern 40, 40', 50, 50' direkt zugeführt
werden können. Auch eine vollständig nach oben offene Bauweise des Schlittens 20'
ist denkbar. Die Zuführung der Fäden von oben hat den Vorteil, dass auf Fadenumlenkeinrichtungen,
Fadenleitelemente und Fadenspannelemente verzichtet werden kann, die bei einer seitlichen
Zuführung der Fäden zu den Fadenführern 40, 40', 50, 50' nötig sind. Ferner wird durch
die Verringerung der Reibstellen bei einer solchen Fadenzufuhr die Fadenspannung reduziert.
[0026] In den Fig. 3a - 3d sind verschiedene Anordnungen der beiden Typen von Fadenführern
40, 40' und 50, 50' in Fadenführerschienen dargestellt. In Fig. 3a ist eine Draufsicht
auf vier Fadenführerschienen 61, 62, 63, 64 gezeigt, wobei sich vom Schlitten 20 mitbewegbare
Fadenführer 40, 40' ausschließlich in den Fadenführerschienen 61 und 64 befinden.
Für die autarken Fadenführer 50, 50' sind separate Fadenführerschienen 62, 63 vorgesehen.
[0027] Die Fadenführer 40, 40' weisen an ihrer Oberseite Ausnehmungen 41 auf, in die nicht
weiter dargestellte, mit dem Schlitten 20 gekoppelte Mitnahmeeinrichtungen eingreifen
können, wenn die Fadenführer 40, 40' bewegt werden sollen.
[0028] Im dargestellten Beispiel sind auf den äußeren Fadenführerschienen 61, 64 jeweils
acht Fadenführer 40, 40' angeordnet, während auf den inneren Schienen 62, 63 jeweils
nur vier autarke Fadenführer 50, 50' vorgesehen sind.
[0029] Fig. 3b zeigt am Beispiel einer einzigen Fadenführerschiene 60 eine weiter mögliche
Aufteilung der Fadenführer 40, 40', 50, 50' mit den verschiedenen Antriebskonzepten.
Es sind auf einer der Hälften der Fadenführerschiene 60 nur vom Schlitten mitbewegbare
Fadenführer 40 und auf der anderen Hälfte nur autarke Fadenführer 50 angebracht.
[0030] In Fig. 3c ist dagegen eine Fadenführerschiene 60' dargestellt, bei der auf einer
Hälfte sowohl vom Schlitten mitbewegbare Fadenführer 40 als auch autarke Fadenführer
50 angeordnet sind, während in der anderen Hälfte nur vom Schlitten mitbewegbare Fadenführer
40 vorgesehen sind.
[0031] In Fig. 3d ist eine einzelne Fadenführerschiene 60" dargestellt, bei der auf der
einen Hälfte sowohl vom Schlitten mitbewegbare Fadenführer 40 als auch autarke Fadenführer
50 angeordnet sind. Die Fadenführer der beiden Antriebskonzepte sind hier übereinander
angebracht. Das Prinzip kann auf einer oder beiden Hälften der Fadenführerschiene
eingesetzt werden.
[0032] Die Fig. 4a - 4d zeigen schematisch verschiedene Möglichkeiten der Anordnung der
Fadenführerschienen über dem Schlitten 20 mit den Strickschlössern 30, 30' der Flachstrickmaschine
100.
[0033] In Fig. 4a sind die Schienen auf einer gedachten Zylinderoberfläche angeordnet, sodass
die darin befindlichen Fadenführer (nicht gezeigt) die in Fig. 1 gezeigte, zur Mittelachse
M hin geneigte Position einnehmen. In Fig. 4b dagegen sind die Schienen 61' bis 64'
alle in einer gemeinsamen horizontalen Ebene angeordnet. Fig. 4c zeigt eine Kombination
der Anordnungen aus den Fig. 4a und 4b. Die inneren Fadenführerschienen 62", 63" sind
in einer gemeinsamen horizontalen Ebene und die äußeren Fadenführerschienen 61" und
64" auf einer gedachten Zylinderoberfläche angeordnet.
[0034] In Fig. 4d sind die Schienen auf einer gedachten Zylinderoberfläche asymmetrisch
angeordnet, sodass die darin befindlichen Fadenführer (nicht gezeigt) ebenfalls die
in Fig. 1 gezeigte, zur Mittelachse M hin geneigte Position einnehmen. Weitere Varianten
der asymmetrischen Anordnung der Fadenführerschienen bezüglich ihrer Anzahl und den
in den Fig. 4a - 4c gezeigten Anordnungen sind möglich.
1. Flachstrickmaschine mit mindestens zwei Nadelbetten (30, 30'), mindestens einem über
die Nadelbetten (10, 10') hinweg bewegbaren, mit Strickschlössern (30, 30') besetzten
Schlitten (20) und einer Fadenzuführvorrichtung mit oberhalb der Nadelbetten angeordneten
Fadenführerschienen (60, 60', 61-64), in denen durch den Schlitten (20) mitbewegbare
Fadenführer (40, 40') angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenzuführvorrichtung außerdem mindestens einen unabhängig vom Schlitten (20)
antreibbaren, autarken Fadenführer (50, 50') aufweist.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder autarke Fadenführer (50, 50') eine eigene Antriebsvorrichtung aufweist.
3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine autarke Fadenführer (50, 50') in einer oder mehreren separaten
Fadenführerschienen (62, 63) längs verschiebbar angeordnet ist.
4. Flachstrickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenführerschienen (61, 64) mit vom Schlitten mitbewegbaren Fadenführern (40,
40') und die Fadenführerschienen (62, 63) mit autarken Fadenführern (50, 50') im Wechsel
parallel zueinander oberhalb der Nadelbetten (10, 10') angeordnet sind.
5. Flachstrickmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Fadenführerschienen (62, 63) für autarke Fadenführer (50, 50') jeweils vier
Fadenführer (50, 50') angeordnet sind.
6. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 3 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Fadenführerschienen (61, 64) für vom Schlitten (20) mitbewegbaren Fadenführer
(40, 40') jeweils acht Fadenführer (40, 40') angeordnet sind.
7. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die autarken Fadenführer (50, 50') und die vom Schlitten (20) mitbewegbaren Fadenführer
(40, 40') in gemeinsamen Fadenführerschienen (60, 60') angeordnet sind.
8. Flachstrickmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die autarken Fadenführer (50, 50') jeweils in der einen Hälfte einer Schiene (60)
und die vom Schlitten (20) mitbewegbaren Fadenführer (40, 40') in der anderen Hälfte
der Schiene (60) angeordnet sind.
9. Flachstrickmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die autarken Fadenführer (50, 50') und die vom Schlitten (20) mitbewegbaren Fadenführer
(40, 40') in zumindest einer der Hälften der Fadenführerschiene (60') gemeinsam angeordnet
sind.
10. Flachstrickmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Hälfte einer oder mehrerer Fadenführerschienen zwei übereinander angeordnete
Spuren aufweist, wobei in einer der Spuren ein oder mehrere autarke Fadenführer und
in der anderen Spur ein oder mehrere vom Schlitten mitbewegte Fadenführer angeordnet
sind.
11. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenführerschienen (61' - 64', 62", 63") zumindest teilweise in einer gemeinsamen
horizontalen Ebene oberhalb der Nadelbetten (10, 10') angeordnet sind.
12. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenführerschienen (61 - 64, 61", 64") zumindest teilweise auf einem Ausschnitt
einer gedachten Zylinderoberfläche oberhalb der Nadelbetten (10, 10') angeordnet sind.
13. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (20) auf der Oberseite eine Öffnung (21) aufweist, durch die Fäden
von oben zu den Fadenführern (40, 40', 50, 50') und weiter zu Nadeln in den Nadelbetten
zuführbar sind.