[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beschlaghalterung zur Festlegung eines ersten
Beschlagteils eines Beschlages an einer Zarge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie eine Anordnung eines ersten Beschlagteils eines Beschlages an einer Beschlaghalterung.
[0002] Solche Beschlaghalterungen dienen der Festlegung eines ersten Beschlagteils eines
Beschlages an einer Zarge und bestehen im Wesentlichen aus einer an der Zarge festlegbaren
Halteplatte mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Aufnahmeteils des ersten Beschlagteils.
[0003] Um den Abstand zwischen der Halteplatte und der Anlagefläche des Beschlagteils an
die jeweilige Zargendicke anzupassen, werden zwischen einer Lasche des ersten Beschlagteils
und der Halteplatte Distanzelemente angeordnet.
[0004] Die Anpassung dieses Abstandes erfolgt üblicherweise mithilfe loser Distanzplättchen,
beispielsweise bekannt aus der
DE 10 2009 026 367 A1, die bei der Montage zwischen dem Beschlagteil und der Halteplatte eingelegt werden
müssen, was jedoch relativ mühsam ist, da die Distanzplättchen bei der Montage verrutschen
oder auch wieder herausfallen können.
[0005] Neben dem Einsatz solcher Distanzplättchen ist auch eine Anpassung der Halteplatte
selbst, beispielsweise durch Kröpfen von Ansätzen, an denen das Beschlagteil befestigt
wird, denkbar. Nachteilig ist hier jedoch, dass für jede Zargengeometrie eine dementsprechend
angepasste Halteplatte hergestellt werden muss.
[0006] Aus der
DE 20 2005 004 206 U1 ist eine gattungsgemäße Beschlaghalterung bekannt. In dieser Druckschrift ist eine
Bandunterkonstruktion für Futterzargen beschrieben, bei der Distanzscheiben über als
Zungen ausgebildete Fixierelemente an der Halteplatte gehalten werden. Diese Zungen
sind dabei an einem äußeren Rand der Distanzscheiben ausgebildet und sind dabei in
ihrer Länge so bemessen, dass gegebenenfalls weitere Distanzscheiben mit seitlichen
Aussparungen zur Aufnahme der Zungen in den Zwischenraum zwischen Beschlagteil und
Halteplatte eingesetzt werden können.
[0007] Problematisch ist hier, dass die Zungen und die mit entsprechenden Ausnehmungen versehenen
weiteren Distanzscheiben sehr genau ausgeformt werden müssen, um eine Haltekraft auf
die Distanzscheiben auszuüben. Bei Nutzung mehrerer Distanzscheiben kann es passieren,
dass eine zweite Distanzscheibe durch die Zungen nicht mehr gehalten wird, da die
Zungen durch eine vordere Distanzscheibe nach außen weggebogen werden.
[0008] Ein weiterer Nachteil dieser Konstruktion besteht darin, dass diese Fixierelemente
nicht mehrmals montiert und demontiert werden können, da sie bei der Erstmontage ihre
Vorspannung verlieren.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Beschlaghalterung zur Festlegung
eines ersten Beschlagteils eines Beschlages an einer Zarge sowie eine Anordnung eines
Beschlagteils an einer Beschlaghalterung bereitzustellen, bei der zur Anpassung des
Abstands zwischen der Halteplatte und dem Beschlagteil eingesetzte Distanzelemente
einfach und zuverlässig montierbar sind und mit denen auch ein mehrfaches Montieren
und Demontieren ermöglicht ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Beschlaghalterung zur Festlegung eines ersten Beschlagteils
eines Beschlages an einer Zarge mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch eine
Anordnung eines ersten Beschlagteils eines Beschlages an einer Beschlaghalterung mit
den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst.
[0011] Eine erfindungsgemäßen Beschlaghalterung weist eine an der Zarge festlegbare Halteplatte
mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Aufnahmeteils des ersten Beschlagteiles sowie
an der Halteplatte festlegbare erste Distanzelemente auf, wobei die Halteplatte Befestigungsöffnungen
aufweist, in denen an den ersten Distanzelementen angeordnete Fixierelemente zur Festlegung
der Distanzelemente an der Halteplatte vorgesehen sind, wobei die Fixierelemente elastisch
verformbar und kraft- und/oder formschlüssig in der jeweiligen Befestigungsöffnung
verdrehsicher festlegbar sind.
[0012] Dadurch ist die Montage und Demontage solcher Distanzelemente in einfacher Weise
durchführbar.
[0013] Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausführungsvariante ist ein Querschnitt des jeweiligen Fixierelementes
geringfügig größer als die jeweilige Befestigungsöffnung, wobei das Fixierelement
durch Einschieben in die Befestigungsöffnung elastisch verformt wird. Dies ermöglicht
eine sichere Fixierung der Distanzelemente an der Halteplatte.
[0015] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante ist zwischen dem jeweiligen
ersten Distanzelement und der Halteplatte wenigstens ein zweites Distanzelement mit
einem dem Querschnitt des Fixierelements entsprechenden Durchgangsloch, durch das
das Fixierelement durchsteckbar ist, fixierbar. Insbesondere die Ausbildung von Durchgangslöchern
in dem weiteren Distanzelement ermöglicht eine zuverlässige Fixierung des zweiten
Distanzelements.
[0016] Zur insbesondere kraftschlüssigen Fixierung der Fixierelemente in den Befestigungsöffnungen
sind in einer bevorzugten Ausführungsvariante auf einer beim Einstecken in die jeweilige
Befestigungsöffnung mit einem Innenrand der Befestigungsöffnung in Kontakt kommenden
Oberfläche der Fixierelemente elastisch verformbare Rippen angeordnet. Diese Rippen
sind dabei besonders bevorzugt auf der Oberfläche des jeweiligen Fixierelementes angeformt.
[0017] Zur Ermöglichung einer elastischen Verformung sind die Fixierelemente in einer bevorzugten
Ausführungsvariante zumindest teilweise aus einem elastischen Kunststoff gefertigt.
[0018] Die Befestigungsöffnungen sind besonders bevorzugt als Durchgangslöcher ausgebildet.
Dadurch ist ermöglicht, dass die Fixierelemente je nach Anzahl der zwischen dem ersten
Distanzelement und der Halteplatte angeordneten zweiten Distanzelemente mehr oder
weniger weit aus der der Zarge zugeordneten Rückseite der Halteplatte herausragen
können.
[0019] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beschlaghalterung
sind auf einer beim Einstecken in die jeweilige Befestigungsöffnung mit einem Innenrand
der Befestigungsöffnung in Kontakt kommenden Oberfläche der Fixierelemente elastisch
verformbare Rastelemente angeordnet, die in einer in die Befestigungsöffnung eingeschobenen
Montagestellung der Fixierelemente sich an der der Zarge zugewandten Rückseite der
Halteplatte abstützen.
[0020] Dies ermöglicht eine zuverlässige Fixierung der ersten Distanzelemente an der Halteplatte.
[0021] Bevorzugt weist jedes der Distanzelemente wenigstens ein Durchgangsloch zum Durchführen
von Befestigungsschrauben auf.
[0022] Dies ermöglicht die zusätzliche Führung der Distanzelemente durch Befestigungsschrauben,
mit denen das erste Beschlagteil an der Halteplatte fixiert ist.
[0023] Um je nach Ausgestaltung eines Aufnahmeteils des ersten Beschlagteils eine möglichst
große Anlagefläche des ersten Distanzelementes an der Rückseite des ersten Beschlagteils
zu gewährleisten, sind die Distanzelemente auf einer dem Fixierelement abgewandten
Rückseite bevorzugt stufig ausgebildet.
[0024] Die erfindungsgemäße Anordnung eines Beschlagteils eines Beschlages an einer Beschlaghalterung
zeichnet sich durch die wie oben beschriebene Beschlaghalterung aus.
[0025] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante weist das erste Beschlagteil ein u-förmiges
Aufnahmeteil zur Aufnahme eines Teilstücks eines Gelenks des Beschlages sowie an den
freien Enden des Aufnahmeteils angeordnete Laschen auf. Diese Laschen weisen Durchgangslöcher
zur Aufnahme von Befestigungsschrauben auf, die zur Befestigung des ersten Beschlagteils
an der Halteplatte durch die Durchgangslöcher der jeweiligen Lasche, des jeweiligen
ersten Distanzelementes und gegebenenfalls eines oder mehrerer zweiter Distanzelemente
durchführbar und in dem jeweiligen Befestigungsloch der Halteplatte verschraubbar
sind.
[0026] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung liegt
eine der Halteplatte zugewandte Rückseite der Laschen im montierten Zustand an einer
der Halteplatte abgewandten Vorderseite der ersten Distanzelemente an und gewährleistet
damit eine ausreichend groß bemessene Anlagefläche für das Beschlagteil.
[0027] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine teilweise explodierte perspektivische Ansicht einer Ausführungsvariante einer
erfindungsgemäßen Beschlaghalterung und eines an dieser zu befestigenden Beschlages,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht der Beschlaghalterung aus Figur 1 in montiertem Zustand
des Beschlages an der Beschlaghalterung und
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht eines an einer Zarge über die Beschlaghalterung befestigten
Beschlages.
[0028] In der nachfolgenden Figurenbeschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten,
links, rechts, vorne, hinten usw. ausschließlich auf die in den jeweiligen Figuren
gewählte beispielhafte Darstellung und Position des ersten Beschlagteils, der Zarge,
der Halteplatte, des Distanzelementes, des Fixierelementes und dergleichen. Diese
Begriffe sind nicht einschränkend zu verstehen, d.h., durch verschiedene Arbeitsstellungen
oder die spiegelsymmetrische Auslegung oder dergleichen können sich diese Bezüge ändern.
[0029] In der in Figur 1 gezeigten bevorzugten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen
Beschlaghalterung ist mit dem Bezugszeichen 1 eine Halteplatte bezeichnet. Die Halteplatte
1 weist eine seitliche Ausnehmung 10 auf, die der Aufnahme eines Aufnahmeteils 25
eines ersten Beschlagteiles 22 eines Beschlages 11 dient.
[0030] Die Ausnehmung 10 ist dabei bevorzugt u-förmig mit zwei parallel zueinander ausgerichteten,
in an der Zarge montiertem Zustand horizontal ausgerichteten Rändern und einem vertikalen
Längsrand.
[0031] Oberhalb und unterhalb der horizontal ausgerichteten Ränder der Ausnehmung 10 erstrecken
sich Ansätze 2 mit jeweiligen Befestigungslöchern 4 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben
12, mit denen das erste Beschlagteil 22 an der Halteplatte 1 fixierbar ist. Die Ansätze
2 weisen desweiteren jeweils eine Befestigungsöffnung 3 zur Aufnahme eines Fixierelementes
7 auf, das an einer der Halteplatte 1 zugewandten Rückseite eines ersten Distanzelementes
6 angeordnet ist. Das Distanzelement 6 ist zur Vergrößerung eines Abstandes zwischen
einer Rückseite einer Lasche 24 des ersten Beschlagteils 22 und der Halteplatte 1
zwischen der Lasche 24 und der Halteplatte 1 einsetzbar und mit Hilfe des Fixiersteges
7 an der Halteplatte 1 festlegbar.
[0032] Die Halteplatte 1 ist bevorzugt mit einer Parallelversetzung 16 versehen, wobei in
dem parallel versetzten Flächenbereich eine Vielzahl von Befestigungslöchern 9 vorgesehen
ist, durch die beispielsweise Schrauben hindurch führbar sind, um die Halteplatte
1 an der in Figur 3 gezeigten Zarge 17 mit Befestigungsschrauben 21 zu fixieren.
[0033] Das Fixierelement 7 ist bevorzugt einstückig mit dem Distanzelement 6 ausgebildet.
Denkbar ist aber auch, das Fixierelement 7 am Distanzelement 6 als separates Bauteil
zu fixieren.
[0034] Das Fixierelement 7 ist elastisch verformbar und kraft- und/oder formschlüssig in
der jeweiligen Befestigungsöffnung 3 verdrehsicher festlegbar. Zur verdrehsicheren
Festlegung ist der Querschnitt des Fixierelementes 7 in einer zur Ebene der Halteplatte
1 parallelen Ebene mehreckig ausgebildet. Bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsvariante
ist das Fixierelement 7 im Wesentlichen quaderförmig geformt. Entsprechend ist die
Befestigungsöffnung 3 rechteckig ausgebildet.
[0035] Der Querschnitt des jeweiligen Fixierelementes 7 ist dabei bevorzugt geringfügig
größer als die jeweilige Befestigungsöffnung 3, so dass das Fixierelement 7 durch
Einschieben in die Befestigungsöffnung 3 elastisch verformt wird.
[0036] Wie in Figur 1 des Weiteren zu erkennen ist, sind bei der hier gezeigten Ausführungsvariante
des Fixierelements 7 auf der Oberfläche des Fixierelements 7 verformbare Rippen 8
angeordnet, die beim Einschieben des Fixierelements 7 in die Befestigungsöffnung 3
elastisch verformt werden.
[0037] Um den Abstand zwischen der Lasche 24 des ersten Beschlagteils 22 und der Halteplatte
1 weiter zu vergrößern, sind zwischen dem jeweiligen ersten Distanzelement 6 und der
Halteplatte 1 wenigstens ein zweites Zwischenelement 5 mit einem dem Querschnitt des
Fixierelements 7 entsprechenden Durchgangsloch 20, durch das das Fixierelement 7 durchsteckbar
ist, fixierbar. In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsvariante sind zwei solcher
zweiten Zwischenelemente 5 zwischen dem ersten Distanzelement 6 und der Halteplatte
1 vorgesehen.
[0038] Auch diese zweiten Zwischenelemente 5 weisen neben dem Durchgangsloch 20 zur Aufnahme
des Fixierelements 7 wenigstens ein Durchgangsloch 19 zur Durchführung der Befestigungsschrauben
12 auf.
[0039] Das Fixierelement 7 und entsprechend die Durchgangslöcher 20 der zweiten Zwischenelemente
5 sind bevorzugt in horizontaler Richtung quer zur Einsteckrichtung des Fixierelementes
7 in die Befestigungsöffnung 3 betrachtet etwa mittig am ersten Distanzelement 6 bzw.
dem zweiten Distanzelement 5 positioniert.
[0040] Die Befestigungsöffnungen 3 in der Halteplatte 1 sind bevorzugt als Durchgangslöcher
20 ausgebildet, so dass die Fixierelemente 7 im in die jeweilige Befestigungsöffnung
3 eingeschobenem Zustand je nach Anzahl der eingesetzten zweiten Distanzelemente 5
mehr oder weniger weit aus der der Zarge 17 zugewandten Rückseite der Halteplatte
1 herausragen, wie es in Figur 2 gezeigt ist.
[0041] Die Fixierelemente 7 bestehen zumindest teilweise aus einem elastischen Kunststoff.
Insbesondere sind zumindest die mit einem Innenrand der Befestigungsöffnung 3 in Kontakt
kommenden Rippen 8 der Fixierelemente 7 aus einem elastischen Kunststoff gefertigt,
zur Ermöglichung der kraft- und/oder formschlüssigen Festlegung der Fixierelemente
7 in den jeweiligen Befestigungsöffnungen 3.
[0042] Zur zusätzlichen Fixierung der ersten Distanzelemente 6 an der Halteplatte 1 sind
gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante auf einer beim Einstecken in die jeweilige
Befestigungsöffnung 3 mit einem Innenrand der Befestigungsöffnung 3 in Kontakt kommenden
Oberfläche der Fixierelemente 7 elastisch verformbare Rastelemente angeordnet, insbesondere
angeformt, die in einer Befestigungsöffnung 3 eingeschobenen Montagestellung der Fixierelemente
7 sich an der der Zarge 17 zugewandten Rückseite der Halteplatte 1 abstützen.
[0043] Der Beschlag 11 besteht im Wesentlichen aus einem ersten Beschlagteil 22 und einem
zweiten Beschlagteil 23. Das erste Beschlagteil 22 wird dabei bevorzugt mit Hilfe
der Beschlaghalterung an der Zarge 17 festgelegt, wie es in Figur 3 gezeigt ist, während
das zweite Beschlagteil 23 bevorzugt in einer Tür 18 fixiert ist. Das erste Beschlagteil
22 und das zweite Beschlagteil 23 sind dabei über ein Gelenk 27 um eine vertikale
Drehachse gelenkig miteinander verbunden.
[0044] Das Gelenk 27 ist dabei in der hier gezeigten Ausführungsvariante des Beschlages
11 in jeweiligen Gehäusen 26 aufgenommen, wobei die Gehäuse 26 ihrerseits in jeweiligen
Aufnahmeteilen 25 des ersten Beschlagteils 22 bzw. des zweiten Beschlagteils 23 aufgenommen
sind.
[0045] Das Aufnahmeteil 25 des zweiten Beschlagteils 23 ist bevorzugt von im Wesentlichen
u-förmiger Gestalt und einstückig mit den sich an das Aufnahmeteil 25 anschließenden
vertikal ausgerichteten Laschen 24 ausgebildet, während die freien Enden des u-förmigen
Aufnahmeteils 25 des ersten Beschlagteils 22 parallel zur u-förmigen Aufnahmeteils
25 umgebogen sind, wobei an diesen umgebogenen Teil die Laschen 24 befestigt sind.
[0046] Um das erste Distanzelement 6 mit einer möglichst großen Auflagefläche 14 für die
Lasche 24 auszustatten, ist gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante das erste
Distanzelement 6 auf einer dem Fixierelement 7 abgewandten Rückseite mit einer Freimachung
15 versehen und somit stufig ausgebildet. In der Freimachung 15 liegt dabei in montiertem
Zustand das in die Vertikale umgebogene Ende des u-förmigen Aufnahmeteils 25. So liegt
die der Halteplatte 1 zugewandte Rückseite der Laschen 24 im montierten Zustand des
ersten Beschlagteils 22 an der Halteplatte 1 an einer der Halteplatte 1 abgewandten
Vorderseite der ersten Distanzelemente 6 an.
[0047] Die Laschen 24 des ersten Beschlagteils 22 weisen Durchgangslöcher 19 zur Aufnahme
der Befestigungsschrauben 12 auf, wobei die Befestigungsschrauben 12 zur Befestigung
des ersten Beschlagteils 22 an der Halteplatte 1 durch die Durchgangslöcher 19 der
jeweiligen Lasche 24, des jeweiligen ersten Distanzelementes 6 und gegebenenfalls
eines oder mehrer zweiter Distanzelemente 5 durchführbar und in dem jeweiligen Befestigungsloch
4 der Halteplatte 1 verschraubbar sind.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 1
- Halteplatte
- 2
- Ansatz
- 3
- Befestigungsöffnung
- 4
- Befestigungsloch
- 5
- zweites Distanzelement
- 6
- erstes Distanzelement
- 7
- Fixierelement
- 8
- Rippe
- 9
- Befestigungsloch
- 10
- Ausnehmung
- 11
- Beschlag
- 12
- Befestigungsschraube
- 13
- Durchgangsöffnung
- 14
- Auflagefläche
- 15
- Freimachung
- 16
- Parallelversetzung
- 17
- Zarge
- 18
- Tür
- 19
- Durchgangsloch
- 20
- Durchgangsloch
- 21
- Befestigungsschraube
- 22
- erstes Beschlagteil
- 23
- zweites Beschlagteil
- 24
- Lasche
- 25
- Aufnahmeteil
- 26
- Gehäuse
- 27
- Gelenk
1. Beschlaghalterung zur Festlegung eines ersten Beschlagteils (22) eines Beschlages
(11) an einer Zarge (17), aufweisend
- eine an der Zarge (17) festlegbare Halteplatte (1) mit einer Ausnehmung (10) zur
Aufnahme eines Aufnahmeteils (25) des ersten Beschlagteiles (22),
- an der Halteplatte (1) festlegbare erste Distanzelemente (6),
- wobei die Halteplatte (1) Befestigungsöffnungen (3) aufweist, in denen an den ersten
Distanzelementen (6) angeordnete Fixierelemente (7) zur Festlegung der Distanzelemente
(6) an der Halteplatte (1) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Fixierelemente (7) elastisch verformbar und kraft- und/oder formschlüssig in
der jeweiligen Befestigungsöffnung (3) verdrehsicher festlegbar sind.
2. Beschlaghalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querschnitt des jeweiligen Fixierelementes (7) geringfügig größer ist als die
jeweilige Befestigungsöffnung (3), wobei das Fixierelement (7) durch Einschieben in
die Befestigungsöffnung (3) elastisch verformt wird.
3. Beschlaghalterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem jeweiligen ersten Distanzelement (6) und der Halteplatte (1) wenigstens
ein zweites Distanzelement (5) mit einem dem Querschnitt des Fixierelements (7) entsprechenden
Durchgangsloch (20), durch das das Fixierelement (7) durchsteckbar ist, fixierbar
ist.
4. Beschlaghalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer beim Einstecken in die jeweilige Befestigungsöffnung (3) mit einem Innenrand
der Befestigungsöffnung (3) in Kontakt kommenden Oberfläche der Fixierelemente (7)
elastisch verformbare Rippen (8) angeordnet, insbesondere angeformt sind.
5. Beschlaghalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsöffnung (3) als Durchgangslöcher ausgebildet sind.
6. Beschlaghalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (7) zumindest teilweise aus einem elastischen Kunststoff bestehen.
7. Beschlaghalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer beim Einstecken in die jeweilige Befestigungsöffnung (3) mit einem Innenrand
der Befestigungsöffnung (3) in Kontakt kommenden Oberfläche der Fixierelemente (7)
elastisch verformbare Rastelemente angeordnet, insbesondere angeformt sind, die in
einer in die Befestigungsöffnung (3) eingeschobenen Montagestellung der Fixierelemente
(7) sich an der der Zarge (17) zugewandten Rückseite der Halteplatte (1) abstützen.
8. Beschlaghalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Distanzelemente (5, 6) wenigstens ein Durchgangsloch (19) zum Durchführen
von Befestigungsschrauben (12) aufweist.
9. Beschlaghalterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Distanzelemente (6) auf einer dem Fixierelement (7) abgewandten Rückseite
stufig ausgebildet ist.
10. Anordnung eines ersten Beschlagteils (22) eines Beschlages (11) an einer Beschlaghalterung,
dadurch gekennzeichnet, dass die Beschlaghalterung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildet ist.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Beschlagteil (22) ein u-förmiges Aufnahmeteil (25) zur Aufnahme eines Teilstücks
eines Gelenks (27) sowie an den freien Enden des Aufnahmeteils (25) angeordnete Laschen
(24) aufweist, wobei die Laschen (24) Durchgangslöcher (19) zu Aufnahme von Befestigungsschrauben
(12) aufweisen, wobei die Befestigungsschrauben (12) zu Befestigung des ersten Beschlagteils
(22) an der Halteplatte (1) durch die Durchgangslöcher (19) der jeweiligen Lasche
(24), des jeweiligen ersten Distanzelementes (6) und ggfs. eines oder mehrerer zweiter
Distanzelemente (5) durchführbar und in dem jeweiligen Befestigungsloch (4) der Halteplatte
(1) verschraubbar sind.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Halteplatte (1) zugewandte Rückseite der Laschen (24) im montierten Zustand
an einer der Halteplatte (1) abgewandten Vorderseite der ersten Distanzelemente (6)
anliegen.