[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden wenigstens zweier
Bauteile mittels einer Stanznietvorrichtung sowie eine Fertigungseinrichtung mit einer
Stanznietvorrichtung.
Stand der Technik
[0002] Verfahren zum Stanznieten dienen zum Verbinden mindestens zweier in einem Verbindungsbereich
insbesondere eben ausgebildeter Bauteile (Fügepartner). Ein Stanznietverfahren zeichnet
sich dadurch aus, dass ein Vorlochen der miteinander zu verbindenden Bauteile nicht
erforderlich ist. Vielmehr wird ein Niet mittels eines Stempels oder eines Stempelwerkzeugs
in die wenigstens zwei Bauteile eingedrückt, wobei durch einen entsprechend geformten
Gegenhalter, bspw. in Form einer Matrize, der mit dem Stempelwerkzeug zusammenwirkt,
sichergestellt ist, dass der Niet oder die Bauteile sich in einer bestimmten Art und
Weise verformen, um eine kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen den Bauteilen
herzustellen.
[0003] Weiterhin sind bspw. aus der
EP 2 318 161 B1, die die Basis für den Oberbegriff der Ansprüche 1 und 12 bildet, oder der
DE 10 2014 203 757 A1 sog. Ultraschall-Stanznietverfahren bekannt, bei denen ein Schwingungserzeuger, wie
bspw. ein Ultraschall-Generator verwendet wird, um ein oder mehrere Komponenten beim
Verbinden der Bauteile in Schwingung zu versetzen. Durch diese Schwingung wird bspw.
die aufzuwendende Kraft zum Eindrücken des Niets reduziert.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Erfindungsgemäß werden ein Verfahren zum Verbinden wenigstens zweier Bauteile mittels
einer Stanznietvorrichtung sowie eine Fertigungseinrichtung mit den Merkmalen der
unabhängigen Patentansprüche vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand
der Unteransprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung.
Vorteile der Erfindung
[0005] Ein erfindungsgemäßes Verfahren dient zum Verbinden wenigstens zweier Bauteile mittels
einer Stanznietvorrichtung. Dabei werden die wenigstens zwei Bauteile zwischen einem
Stempel und einem Gegenhalter angeordnet, ein zwischen dem Stempel und einem dem Stempel
zugewandten Bauteil der wenigstens zwei Bauteile angeordneter Niet wird mittels des
Stempels in die wenigstens zwei Bauteile eingedrückt, indem der Stempel mit einer
Kraft beaufschlagt wird und es wird wenigstens eine beim Eindrücken des Niets beteiligte
Komponente beim Eindrücken mittels eines Schwingungserzeugers in Schwingung versetzt.
Dabei wird ein Verlauf einer Frequenz des Schwingungserzeugers während des Eindrückens
des Niets ermittelt. Als Verlauf der Frequenz kann dabei insbesondere ein zeitlicher
Verlauf und/oder ein örtlicher Verlauf ermittelt werden, z.B. die Frequenz als Funktion
der Zeit und/oder die Frequenz als Funktion einer Position des Stempels.
[0006] Bei herkömmlichen Stanznietverfahren kann eine Kraft als Funktion der Position des
Stempels für eine Qualitätsbewertung des Stanznietprozesses herangezogen werden. Dabei
kann bspw. untersucht werden, ob sich der Kraftverlauf innerhalb gewisser Grenzwerte,
bspw. einer sog. Hüllkurve, bewegt. Bei einem Stanznietverfahren, bei dem eine Schwingung
in den Verbindungsbereich einbracht wird, bspw. indem der Stempel in Schwingung versetzt
wird, kann ein solcher Kraftverlauf oftmals nur unter größerem Aufwand für eine Qualitätsbewertung
herangezogen werden, da die Kraft auf den Stempel durch die Schwingung oszilliert.
[0007] Durch die Erfassung des Verlaufs der Frequenz des Schwingungserzeugers und insbesondere
dem Ermitteln eines Zusammenhangs dieser Frequenz mit der Position des Stempels und/oder
der Zeit kann für Stanznietverfahren mit Schwingungseinkopplungen eine einfache Möglichkeit
zur Qualitätsbewertung zur Verfügung gestellt werden. Der Grund hierfür liegt darin,
dass die Frequenz des Schwingungserzeugers keine bzw. nur geringe Oszillationen aufweist.
Verschiedene relevante Punkte im Verlauf des Nietvorgangs sind dabei ebenso gut erkennbar
wie bei einem Kraftverlauf bei einem konventionellen Stanznietverfahren. Weiterhin
wird sich dabei zunutze gemacht, dass sich die Frequenz des Schwingungserzeugers trotz
einer eingestellten Grundfrequenz während des Nietvorgangs zumindest geringfügig ändert.
Dieser Änderungen können dabei hinreichend genau ermittelt werden. Zweckmäßig ist
dabei, wenn die Ermittlung des Verlaufs online bzw. in Echtzeit erfolgt, da dann sogar
während des Nietvorgangs ggf. Maßnahmen zur Behebung eines Fehlers erfolgen können.
[0008] Allgemein gültige Prozess- und Qualitätsbewertungskriterien, wie sie mit einem erfindungsgemäßen
Verfahren zur Verfügung gestellt werden können, sind zudem oftmals eine Grundvoraussetzung
für eine Einführung einer neuen Technologie in eine Serienanwendung.
[0009] Vorzugsweise wird der Verlauf der Frequenz auf Anzeigemitteln, insbesondere graphisch,
dargestellt. Hierbei kann es sich bevorzugt bspw. um ein Display handeln, auf dem
der Verlauf der Frequenz graphisch dargestellt wird. Dies ermöglicht eine besonders
einfache und anschauliche Darstellung des Verlaufs bspw. für einen Bediener der Stanznietvorrichtung,
der den Nietvorgang somit sehr schnell beurteilen kann. Vorteilhafterweise wird der
Verlauf der Frequenz mit einem zugehörigen Stanznietvorgang verknüpft und auf einem
Speichermedium abgespeichert. Damit ist eine Dokumentation des Nietvorgangs und dessen
Qualität möglich ("Logbuchfunktion"). Bspw. können auf diese Weise später fehlerhafte
Nietverbindungen leicht aufgefunden oder erklärt werden. Zudem ist eine solche Dokumentation
für industrielle Anwendungen oftmals vorgeschrieben.
[0010] Erfindungsgemäß wird der Verlauf der Frequenz für eine Qualitätsbewertung eines zugehörigen
Stanznietvorgangs und/oder einer in diesem Stanznietvorgang erzeugten Verbindung der
wenigstens zwei Bauteile verwendet. Wie bereits erwähnt, ist durch die Ermittlung
des Verlaufs der Frequenz einfache Qualitätsbewertung möglich. Eine solche Qualitätsbewertung
kann dabei bspw. auch wenigstens zum Teil automatisch erfolgen, so dass bspw. ein
Bediener der Stanznietvorrichtung automatisch darauf hingewiesen wird, wenn eine schlechte
oder fehlerhafte Nietverbindung erzeugt worden ist.
[0011] Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn für die Qualitätsbewertung die Frequenz des
Schwingungserzeugers mit Grenzwerten, die insbesondere in Abhängigkeit von den wenigstens
zwei Bauteilen vorgegeben werden, verglichen wird. Diese Grenzwerte können bspw. als
sog. Hüllkurve vorliegen, innerhalb welcher die Funktion verlaufen soll. Je nach zu
verbindenden Bauteilen, insbesondere deren Material, und/oder je nach verwendetem
Niet können die Grenzwerte dabei entsprechend vorgegeben werden. Diese Grenzwerte
können dabei bspw. auf Testmessungen beruhen.
[0012] Es ist von Vorteil, wenn der Verlauf der Frequenz zusätzlich zu einem weiteren Verfahren
und/oder einer weiteren Qualitätskenngröße für die Qualitätsbewertung verwendet wird.
Bei dem weiteren Verfahren kann es sich bspw. um die eingangs erwähnte Ermittlung
der Kraft als Funktion der Position des Stempels handeln. Wenngleich die Kraft als
Funktion der Position des Stempels bei Stanznietverfahren mit Schwingungseinkopplung
ggf. etwas aufwändiger zu ermitteln sein mag als bei Stanznietverfahren ohne Schwingungseinkopplung,
so können auf diese Weise dennoch sehr einfach zwei redundante Verfahren bzw. Qualitätskenngrößen
zur Qualitätsbewertung bei Stanznietverfahren mit Schwingungseinkopplung zur Verfügung
gestellt werden. Zwei redundante Bewertungskriterien sind aus Gründen der Prozesssicherheit
oftmals sogar gefordert. Zudem wird sich hier zunutze gemacht, dass der Frequenz-Positions-Verlauf
mit dem Kraft-Positions-Verlauf korreliert. Insbesondere ist auch der Verlauf der
Frequenz einfacher zu ermitteln und zu beurteilen, als dies bspw. mit oftmals bei
Stanznietverfahren ohne Schwingungseinkopplung als redundantes System verwendeten
Kraftmessdosen und einem zusätzlichen Positionsmesssystem ist. Ebenso ist dies kostengünstiger
und benötigt weniger Bauraum.
[0013] Vorteilhafterweise wird der Verlauf der Frequenz für eine Überprüfung einer Funktionsfähigkeit
des Schwingungserzeugers verwendet. Dies ist insbesondere bspw. in Kombination mit
der Qualitätsbewertung möglich, bei der die Frequenz des Schwingungserzeugers mit
Grenzwerten, die insbesondere in Abhängigkeit von den wenigstens zwei Bauteilen vorgegeben
werden, verglichen wird. Auf diese Weise wird eine sehr einfache Möglichkeit zur Überprüfung
der Funktionsfähigkeit des Schwingungserzeugers zur Verfügung gestellt.
[0014] Vorzugweise werden weiterhin eine Gesamtdicke der wenigstens zwei Bauteile und eine
Länge des Niets erfasst. Damit kann zum einen bereits vor Beginn des Nietvorgangs
der Vorgang gestoppt werden, wenn bspw. der Niet zu lang ist. Zum anderen kann jedoch
bspw. auch im Zusammenhang mit dem Verlauf der Leistung erkannt werden, an welcher
relativen Stelle der Bauteile sich der Niet bzw. dessen Spitze gerade befindet.
[0015] Vorteilhafterweise werden die Gesamtdicke der wenigstens zwei Bauteile und/oder die
Länge des Niets anhand des Verlaufs der Frequenz ermittelt. Während dies bislang bspw.
anhand der Kraft als Funktion der Position des Stempels erfolgen konnte ist dies nunmehr
sehr einfach auch über einen Frequenzverlauf, welcher sich bereits beim ersten Kontakt
des Stempels mit dem Nietelement ändert, möglich.
[0016] Es ist von Vorteil, wenn als Schwingungserzeuger ein Schall-Generator, insbesondere
ein Ultraschall-Generator, verwendet wird. Hierbei handelt es sich um eine einfache
Methode zur Schwingungserzeugung. Zudem ist bei einem Schall- bzw. Ultraschall-Generator
eine einfache Erfassung der Leistung möglich.
[0017] Vorteilhafterweise umfasst die wenigstens eine beim Eindrücken des Niets beteiligte
Komponente der Stanznietvorrichtung den Niet, den Stempel, den Gegenhalter und/oder
wenigstens eines der wenigstens zwei Bauteile. Durch die Einkopplung einer Schwingung
über verschiedene Komponenten kann sowohl Wärme erzeugt werden, die den Nietvorgang
vereinfacht, als auch eine nötige Kraft auf den Niet zum Eindrücken in die Bauteile
verringert werden. Insbesondere für letzteres ist es zweckmäßig, den Stempel in Schwingung
zu versetzen. Hierzu kann bspw. der Stempel direkt an den Schwingungserzeuger angekoppelt
sein bzw. sogar Teil des Schwingungserzeugers sein. Nichtsdestotrotz können auch zusätzlich
oder alternativ andere der genannten Komponenten in Schwingung versetzt werden, um
den Nietvorgang zu verbessern.
[0018] Eine erfindungsgemäße Fertigungseinrichtung weist eine Stanznietvorrichtung mit einem
Stempel, einem Gegenhalter und einem Schwingungserzeuger, und eine Recheneinheit auf.
Vorzugsweise weist die Fertigungseinrichtung auch Anzeigemittel auf, die dazu eingerichtet
sind, den Verlauf der Frequenz, insbesondere graphisch, darzustellen. Bzgl. der Vorteile
einer erfindungsgemäßen Fertigungseinrichtung sei an dieser Stelle zur Vermeidung
von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen zum erfindungsgemäßen Verfahren verwiesen.
[0019] Die Recheneinheit der Fertigungsvorrichtung ist, insbesondere programmtechnisch,
dazu eingerichtet, ein erfindungsgemäßes Verfahren durchzuführen.
[0020] Auch die Implementierung des Verfahrens in Form eines Computerprogramms ist vorteilhaft,
da dies besonders geringe Kosten verursacht, insbesondere wenn ein ausführendes Steuergerät
noch für weitere Aufgaben genutzt wird und daher ohnehin vorhanden ist. Geeignete
Datenträger zur Bereitstellung des Computerprogramms sind insbesondere magnetische,
optische und elektrische Speicher, wie z.B. Festplatten, Flash-Speicher, EEPROMs,
DVDs u.a.m. Auch ein Download eines Programms über Computernetze (Internet, Intranet
usw.) ist möglich.
[0021] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
und der beiliegenden Zeichnung.
[0022] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachfolgend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Umfang der beigefügten
Ansprüche zu verlassen.
[0023] Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung ausführlich beschrieben.
Figurenbeschreibung
[0024]
- Figur 1
- zeigt vereinfacht und schematisch eine erfindungsgemäße Fertigungseinrichtung in einer
bevorzugten Ausführungsform.
- Figuren 2a bis 2d
- zeigen eine Stanznietvorrichtung bei verschiedenen Phasen der Durchführung eines erfindungsgemäßen
Verfahrens in einer bevorzugten Ausführungsform.
- Figur 3
- zeigt einen Kraft-Positions-Verlauf bei einem Stanznietverfahren ohne Schwingungseinkopplung.
- Figuren 4a und 4b
- zeigen Kraft-Positions-Verläufe und Frequenz-Positions-Verläufe bei einem erfindungsgemäßen
Verfahren in verschiedenen bevorzugten Ausführungsformen.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnung
[0025] In Figur 1 ist vereinfacht und schematisch eine erfindungsgemäße Fertigungseinrichtung
100 in einer bevorzugten Ausführungsform gezeigt. Bei der Fertigungseinrichtung 100
kann es sich bspw. um einen Industrieroboter in einer Fertigungshalle, bspw. für einen
automobilen Karosseriebau, handeln.
[0026] Die Fertigungseinrichtung 100 weist dabei eine auf einem Boden angeordnete Trägerstruktur
3 und zwei daran angeordnete, miteinander verbundene und bewegliche Arme 4 und 5 auf.
Am Ende des Armes 5 ist eine Stanznietvorrichtung 10 angeordnet, welche in den Figuren
2a bis 2d detaillierter beschrieben wird.
[0027] Weiterhin ist eine Recheneinheit 80 gezeigt, bei der es sich bspw. um eine Steuereinheit
für die Stanznietvorrichtung 10 handelt. Die Recheneinheit 80 kann zudem auch als
Steuereinheit für die gesamte Fertigungseinrichtung, d.h. neben der Stanznietvorrichtung
insbesondere auch für die Ansteuerung der beweglichen Arme vorgesehen sein. Weiterhin
sind Anzeigemittel 90, bspw. ein Display, vorgesehen, auf denen bspw. aktuelle Betriebsparameter
der Stanznietvorrichtung angezeigt werden können.
[0028] In den Figuren 2a bis 2d ist die Stanznietvorrichtung 10 bei verschiedenen Phasen
der Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens in einer bevorzugten Ausführungsform
dargestellt. Die Stanznietvorrichtung 10 weist einen Stempel 15 auf, der beispielhaft
einen runden Querschnitt aufweist.
[0029] Der Stempel 15 ist von einem hülsenförmigen Niederhalter 16 radial umgeben und relativ
zu diesem in Längsrichtung beweglich angeordnet. Insbesondere ist der Stempel 15 mit
einem hier nicht dargestellten Antrieb, bspw. einem hydraulischen oder pneumatischen
Antrieb, gekoppelt, der dazu dient, eine zum Eindrücken eines Niets 20 in die beiden
Bauteile 11, 12 benötigte Kraft F aufzubringen.
[0030] Ebenfalls ist der Niederhalter 16 dazu eingerichtet, gegen die Oberfläche des dem
Stempel 15 zugewandten Bauteils 11 mit einer Niederhaltekraft zu drücken. Hierzu kann
bspw. ein eigener Antrieb vorgesehen sein. Jedoch kann der Niederhalter auch an den
Antrieb des Stempels 15 gekoppelt sein, bspw. mittels einer Feder.
[0031] Auf der dem Stempel 15 und dem Niederhalter 16 gegenüberliegenden Seite der beiden
Bauteile 11, 12 ist eine als Gegenhalter wirkende Matrize 18 angeordnet. Der Stempel
15 und die Matrize 18 sind in Richtung einer Längsachse 19, in deren Richtung auch
der Niederhalter 16 beweglich angeordnet sind, relativ zueinander bewegbar. Der Niederhalter
16 und die Matrize 18 dienen dazu, die beiden Bauteile 11, 12 zwischen dem Niederhalter
16 und der Matrize 18 während der Bearbeitung durch den Stempel 15 einzuspannen bzw.
zusammenzudrücken. Die Matrize 18 weist auf der dem Bauteil 12 zugewandten Seite eine
ebene Oberseite 21 auf, von der eine mulden- bzw. kuhlenförmige Ausnehmung 22 ausgeht.
[0032] Der Niet 20 besteht bevorzugt aus einem gegenüber den Werkstoffen der beiden Bauteile
11, 12 härteren Material, zumindest im Bereich des Nietschaftes 24. Die dem Bauteil
11 abgewandte, ebene Oberseite 26 ist in Wirkverbindung mit dem Stempel 15 angeordnet,
der an der Oberseite 26 des Niets 20 flächig anliegt.
[0033] Der Stempel 15 ist mit einem Schwingungserzeuger 30 zur Erzeugung von Schwingungen
bzw. Vibrationen wirkverbunden. Insbesondere werden mittels des Schwingungserzeugers
30 Ultraschallschwingungen mit einer Schwingweite (Abstand zwischen maximaler positiver
und negativer Amplitude einer Schwingung) zwischen 10 µm und 110 µm (bzw. einer Amplitude
zwischen 5 µm und 55 µm) und einer Frequenz zwischen 15 kHz und 35 kHz erzeugt.
[0034] Diese Schwingungen 15 werden von dem Schwingungserzeuger 30 über den Stempel 15 in
den Niet 20 eingekoppelt. Die Einkopplungsrichtung der Vibrationen des Schwingungserzeugers
30 kann dabei bspw. parallel zur Längsachse 19, das heißt parallel zur Fügerichtung
des Niets 20 in die Bauteile 11, 12 erfolgen. Der Schwingungserzeuger 30 ist an die
Recheneinheit 80 angebunden, so dass eine Leistung des Schwingungserzeugers 30 an
die Recheneinheit 80 übermittelt werden kann bzw. dass die Leistung von der Recheneinheit
80 erfasst werden kann.
[0035] Weiterhin ist beispielhaft ein Positionssensor 40 gezeigt, der dazu eingerichtet
ist, eine Position x des Stempels 15 zu erfassen. Diese Position x kann dabei an die
Recheneinheit 80 übermittelt werden. Die Position des Stempels kann jedoch bspw. auch
über den Antrieb des Stempels ermittelt werden, bspw. bei einem Kugelgewindetrieb
über eine Steigung des Gewindes und einer Anzahl an Umdrehungen.
[0036] Die in Figur 2a gezeigte Phase des erfindungsgemäßen Verfahrens stellt einen Beginn
des Stanznietverfahrens dar, bei dem der Nietschaft 24 in Wirkverbindung mit der Oberseite
des Bauteils 11 gelangt. Dabei wird der Stempel 15 mit der Kraft F gegen das dem Stempel
15 zugewandte Bauteil 11 gedrückt.
[0037] In einer in Figur 2b gezeigten weiteren Phase, d.h. während des weiteren Verlaufs
des Nietvorgangs und unter Unterstützung der in die Bauteile 11, 12 eingekoppelten
Schwingungen schneidet bzw. stanzt der Nietschaft 24 sich zunächst in das Bauteil
11 ein. Dabei werden die beiden Bauteile 11, 12 plastisch verformt, wobei das der
Ausnehmung 22 zugewandte Bauteil 12 in den entsprechenden Bereichen in die Ausnehmung
22 eingedrückt wird.
[0038] Während des weiteren Bewegungswegs bzw. der weiteren Abwärtsbewegung des Niets 20
entsprechend der Figur 2c wird der Nietschaft 24 im Bereich der Ausnehmung 22 nach
außen gespreizt, wodurch die beiden Bauteile 11, 12 in Axialrichtung sicher form-
und kraftschlüssig miteinander verbunden werden.
[0039] Wesentlich dabei ist, dass entsprechend der Figur 2d, die die Endposition des Niets
20 zeigt, dass der Nietschaft 24 nicht aus dem Bauteil 12 herausragt bzw. dieses nicht
vollständig durchdringt.
[0040] Nachdem der Niet 20 die in der Figur 2d dargestellte Endposition erreicht hat, bei
der die Oberseite 26 des Niets 20 zumindest in etwa bündig mit der Oberseite des Bauteils
11 abschließt, wird anschließend der Stempel 15 wieder von den Bauteilen 11, 12 in
entgegengesetzte Richtung nach oben bewegt.
[0041] In Figur 3 ist ein beispielhafter Kraft-Positions-Verlauf bei einem Stanznietverfahren
ohne Schwingungseinkopplung gezeigt. Dabei ist eine Kraft F gegenüber einer Zeit t
aufgetragen. Mit F(x) ist dabei ein Verlauf einer Kraft F, die zum Eindrücken des
Niets auf den Stempel ausgeübt wird, als Funktion gegenüber der Position x des Stempels
beim Eindrücken angegeben. Hierzu sein angemerkt, dass hierbei lediglich eine relative
Position x des Stempels relevant ist.
[0042] Weiterhin ist eine Hüllkurve mit den Grenzwerten G
11 und G
21 eingezeichnet, die maximal bzw. minimal zulässige Werte für die Kraft F bzw. die
Funktion F(x) kennzeichnen. Bspw. können Nietvorgänge, bei denen die Funktion F(x)
die Grenzwerte unter- bzw. überschreitet, als von zu geringer Qualität aussortiert
werden.
[0043] Weiterhin sind weitere Grenzwerte G
12 und G
22 gezeigt, die innerhalb der Hüllkurve mit den Grenzwerten G
11 und G
21 liegen. Diese Grenzwerte können bspw. als Warnkurve dienen, so dass bspw., wenn diese
Grenzwerte unter- bzw. überschritten werden, eine Korrekturmaßnahme eingeleitet werden
kann oder aber die zugehörige Nietverbindung als problematisch eingestuft werden kann.
[0044] Weiterhin ist ein Fenster 301 gezeigt, das beispielhaft eine prozessrelevante Stelle,
hier eine Endposition, angibt. In einem solchen Fenster können weitere, einzuhaltende
Grenzwerte festgelegt werden.
[0045] In Figur 4a sind ein Kraft-Positions-Verlauf und ein Frequenz-Positions-Verlauf bei
einem erfindungsgemäßen Verfahren in einer bevorzugten Ausführungsform gezeigt. Dabei
sind eine Frequenz f bzw. eine Kraft F gegenüber einer Position x aufgetragen. In
diesem Beispiel werden ein kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) und ein Aluminium-Blech
als zu verbindende Bauteile verwendet.
[0046] Mit f
1(x) ist dabei ein Verlauf einer Frequenz f
1 eines Schwingungserzeugers, die beim Eindrücken des Niets auftritt, als Funktion
gegenüber der Position x des Stempels beim Eindrücken bei einem erfindungsgemäßen
Verfahren in einer bevorzugten Ausführungsform angegeben. Mit F
1(x) ist dabei ein Verlauf einer Kraft F
1, die zum Eindrücken des Niets auf den Stempel ausgeübt wird, als Funktion gegenüber
der Position x des Stempels beim Eindrücken bei einem erfindungsgemäßen Verfahren
in einer bevorzugten Ausführungsform angegeben.
[0047] Die Frequenz ändert sich hier bspw. bei einer Grundfrequenz von 15 kHz in einem Bereich
zwischen ca. 15,08 kHz und 15,34 kHz. Die Kraft reicht von 0 kN bis ca. 12 kN. Zudem
ist deutlich zu sehen, dass die beiden Verläufe f
1(x) und F
1(x) miteinander korrelieren. Insbesondere sind der Beginn und das Ende des Nietvorgangs
in beiden Verläufen zu erkennen.
[0048] Weiterhin ist auch zu sehen, dass der Verlauf f
1(x) der Frequenz eine geringe Streubreite aufweist. Somit ist hier sehr einfach eine
Qualitätsbewertung bspw. anhand einer Hüllkurve und/oder eines oder mehrere prozessrelevanter
Fenster, wie dies für den Kraft-Positions-Verlauf in Figur 3 gezeigt ist, möglich.
[0049] In Figur 4b sind ein Kraft-Positions-Verlauf und ein Frequenz-Positions-Verlauf bei
einem erfindungsgemäßen Verfahren in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform gezeigt.
Dabei sind eine Frequenz f bzw. eine Kraft F gegenüber einer Position x aufgetragen.
In diesem Beispiel werden beispielhaft drei Aluminium-Bleche als zu verbindende Bauteile
verwendet.
[0050] Mit f
2(x) ist dabei ein Verlauf einer Frequenz f
2 eines Schwingungserzeugers, die beim Eindrücken des Niets auftritt, als Funktion
gegenüber der Position x des Stempels beim Eindrücken bei einem erfindungsgemäßen
Verfahren in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform angegeben. Mit F
2(x) ist dabei ein Verlauf einer Kraft F
2, die zum Eindrücken des Niets auf den Stempel ausgeübt wird, als Funktion gegenüber
der Position x des Stempels beim Eindrücken bei einem weiteren erfindungsgemäßen Verfahren
in einer bevorzugten Ausführungsform angegeben.
[0051] Die Frequenz ändert sich hier bspw. bei einer Grundfrequenz von 15 kHz in einem Bereich
zwischen ca. 15,10 kHz und 15,55 kHz. Die Kraft reicht von 0 kN bis ca. 20 kN. Zudem
ist deutlich zu sehen, dass die beiden Verläufe f
1(x) und F
1(x) miteinander korrelieren. Insbesondere sind der Beginn und das Ende des Nietvorgangs
in beiden Verläufen zu erkennen. Ebenso korrelieren die Verläufe über deren gesamten
Verlauf sehr stark.
[0052] Weiterhin ist auch in diesem Beispiel zu sehen, dass der Verlauf f
1(x) der Frequenz eine geringe Streubreite aufweist. Somit ist auch hier sehr einfach
eine Qualitätsbewertung bspw. anhand einer Hüllkurve und/oder eines oder mehrere prozessrelevanter
Fenster, wie dies für den Kraft-Positions-Verlauf in Figur 3 gezeigt ist, möglich.
[0053] Die in den Figuren 4a und 4b gezeigten Frequenzverläufe können bspw. ermittelt werden,
indem die Frequenz vom Schwingungserzeuger als digitales Signal zur Verfügung gestellt
wird. Eine Auswertung ist bspw. durch eine genaue Erfassung von Abständen von Triggerzeitpunkten
möglich. Auch kann eine Auswertung ggf. durch entsprechend geeignete Messumformer
erfolgen, die das Frequenzsignal in ein analoges Standardsignal, bspw. ein Spannungs-
oder Stromsignal, umwandeln. Die zugehörige Position kann bspw. mittels des in Figur
2a gezeigten Positionssensors 40 ermittelt werden.
1. Verfahren zum Verbinden wenigstens zweier Bauteile (11, 12) mittels einer Stanznietvorrichtung
(10), wobei die wenigstens zwei Bauteile (11, 12) zwischen einem Stempel (15) und
einem Gegenhalter (18) angeordnet werden, wobei ein zwischen dem Stempel (15) und
einem dem Stempel zugewandten Bauteil (11) der wenigstens zwei Bauteile angeordneter
Niet (20) mittels des Stempels (15) in die wenigstens zwei Bauteile (11, 12) eingedrückt
wird, indem der Stempel (15) mit einer Kraft (F) beaufschlagt wird, wobei wenigstens
eine beim Eindrücken des Niets (20) beteiligte Komponente (11, 12, 15, 18, 20) beim
Eindrücken mittels eines Schwingungserzeugers (30) in Schwingung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verlauf einer Frequenz (f) des Schwingungserzeugers (30) während des Eindrückens
des Niets (20) ermittelt wird, wobei der Verlauf der Frequenz (f) für eine Qualitätsbewertung
eines zugehörigen Stanznietvorgangs und/oder einer in diesem Stanznietvorgang erzeugten
Verbindung der wenigstens zwei Bauteile (11, 12) verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein örtlicher Verlauf und/oder ein zeitlicher Verlauf
de der Frequenz (f) ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei für die Qualitätsbewertung die Frequenz (f)
des Schwingungserzeugers mit Grenzwerten (G'11, G'12), die insbesondere in Abhängigkeit von den wenigstens zwei Bauteilen (11, 12) vorgegeben
werden, verglichen wird.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Verlauf der Frequenz (f)
zusätzlich zu einem weiteren Verfahren und/oder einer weiteren Qualitätskenngröße
(F) für die Qualitätsbewertung verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Verlauf der Frequenz (f)
für eine Überprüfung einer Funktionsfähigkeit des Schwingungserzeugers (30) verwendet
wird.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei weiterhin eine Gesamtdicke
der wenigstens zwei Bauteile (11, 12) und eine Länge des Niets (20) ermittelt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Gesamtdicke der wenigstens zwei Bauteile (11,
12) und/oder die Länge des Niets (20) anhand des Verlaufs Frequenz (f)ermittelt werden.
8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Verlauf der Frequenz (f)
auf Anzeigemitteln (90), insbesondere graphisch, dargestellt wird.
9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Verlauf der Frequenz (f)
mit einem zugehörigen Stanznietvorgang verknüpft und auf einem Speichermedium abgespeichert
wird.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei als Schwingungserzeuger (30)
ein Schall-Generator, insbesondere ein Ultraschall-Generator, verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine beim Eindrücken
des Niets (20) beteiligte Komponente der Stanznietvorrichtung den Niet (20), den Stempel
(15), der Gegenhalter (18) und/oder wenigstens eines der wenigstens zwei Bauteile
(11, 12) umfasst.
12. Fertigungseinrichtung (100) aufweisend eine Stanznietvorrichtung (10) mit einem Stempel
(15), einem Gegenhalter (18) und einem Schwingungserzeuger (30), und vorzugsweise
weiterhin aufweisend Anzeigemittel (90), dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigungseinrichtung (100) eine Recheneinheit aufweist, die dazu eingerichtet
ist, ein Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche durchzuführen.
13. Computerprogramm, das die Recheneinheit (80) der Fertigungseinrichtung (100) nach
Anspruch 12 veranlasst, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11 durchzuführen,
wenn es auf der Recheneinheit (80) ausgeführt wird.
14. Maschinenlesbares Speichermedium mit einem darauf gespeicherten Computerprogramm nach
Anspruch 13.
1. Method for connecting at least two component parts (11, 12) by means of a punch riveting
device (10), wherein the at least two component parts (11, 12) are arranged between
a punch (15) and a dolly (18), wherein a rivet (20) arranged between the punch (15)
and one component part (11), facing the punch, of the at least two component parts
is pushed into the at least two component parts (11, 12) by means of the punch (15)
in that the punch (15) is subjected to a force (F), wherein at least one component
(11, 12, 15, 18, 20) involved in the pushing in of the rivet (20) is set into vibration
by means of a vibration generator (30) during the pushing in, characterized in that a profile of a frequency (f) of the vibration generator (30) during the pushing in
of the rivet (20) is determined, wherein the profile of the frequency (f) is used
for quality assessment of an associated punch riveting operation and/or a connection,
produced in this punch riveting operation, of the at least two component parts (11,
12).
2. Method according to Claim 1, wherein a local profile and/or a time profile of the
frequency (f) is determined.
3. Method according to Claim 1 or 2, wherein, for the quality assessment, the frequency
(f) of the vibration generator is compared with limit values (G'11, G'12), which are defined in particular depending on the at least two component parts (11,
12).
4. Method according to one of the preceding claims, wherein the profile of the frequency
(f) is used in addition to a further method and/or a further quality characteristic
variable (F) for the quality assessment.
5. Method according to one of the preceding claims, wherein the profile of the frequency
(f) is used for a check of a functionality of the vibration generator (30).
6. Method according to one of the preceding claims, wherein, furthermore, a total thickness
of the at least two component parts (11, 12) and a length of the rivet (20) are determined.
7. Method according to Claim 6, wherein the total thickness of the at least two component
parts (11, 12) and/or the length of the rivet (20) are determined on the basis of
the profile of frequency (f).
8. Method according to one of the preceding claims, wherein the profile of the frequency
(f) is indicated, in particular graphically, on display means (90).
9. Method according to one of the preceding claims, wherein the profile of the frequency
(f) is linked with an associated punch riveting operation and stored on a storage
medium.
10. Method according to one of the preceding claims, wherein a sound generator, in particular
an ultrasound generator, is used as the vibration generator (30).
11. Method according to one of the preceding claims, wherein the at least one component,
involved in the pushing in of the rivet (20), of the punch riveting device comprises
the rivet (20), the punch (15), the dolly (18) and/or at least one of the at least
two component parts (11, 12).
12. Production facility (100) comprising a punch riveting device (10) having a punch (15),
a dolly (18) and a vibration generator (30), and preferably also having display means
(90), characterized in that the production facility (100) has a computing unit that is set up to carry out a
method according to one of the preceding claims.
13. Computer program that causes the computing unit (80) of the production facility (100)
according to Claim 12 to carry out a method according to one of Claims 1 to 11 when
it is run on the computing unit (80).
14. Machine-readable storage medium having a computer program according to Claim 13 stored
thereon.
1. Procédé d'assemblage d'au moins deux éléments structuraux (11, 12) au moyen d'un dispositif
de rivetage auto-poinçonneur (10), l'au moins deux éléments structuraux (11, 12) étant
disposés entre un poinçon (15) et un contre-appui (18), un rivet (20), disposé entre
le poinçon (15) et un élément structural (11) faisant face au poinçon, parmi les au
moins deux éléments structuraux étant enfoncé dans les au moins deux éléments structuraux
(11, 12) au moyen du poinçon (15) en soumettant le poinçon (15) à une force (F), au
moins un composant (11, 12, 15, 18, 20) participant lors de l'enfoncement du rivet
(20) étant amené à osciller lors de l'enfoncement au moyen d'un générateur d'oscillations
(30), caractérisé en ce qu'une courbe d'une fréquence (f) du générateur d'oscillations (30) pendant l'enfoncement
du rivet (20) est déterminée, la courbe de fréquence (f) étant utilisée pour une évaluation
de la qualité d'une opération de rivetage auto-poinçonneur associée et/ou d'un assemblage
des au moins deux éléments structuraux (11, 12) produit dans cette opération de rivetage
auto-poinçonneur.
2. Procédé selon la revendication 1, une courbe locale et/ou une courbe dans le temps
de la fréquence (f) étant déterminée.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, l'évaluation de la qualité s'effectuant en
comparant la fréquence (f) du générateur d'oscillations avec des valeurs limites (G'11, G'12), lesquelles sont notamment prédéfinies en fonction des au moins deux éléments structuraux
(11, 12).
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, la courbe de la fréquence (f)
étant utilisée en plus d'un autre procédé et/ou d'une autre grandeur caractéristique
de qualité (F) pour l'évaluation de la qualité.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, la courbe de la fréquence (f)
étant utilisée pour vérifier une fonctionnalité du générateur d'oscillations (30).
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, une épaisseur totale des au moins
deux éléments structuraux (11, 12) et une longueur du rivet (20) étant en outre déterminées.
7. Procédé selon la revendication 6, l'épaisseur totale des au moins deux éléments structuraux
(11, 12) et/ou la longueur du rivet (20) étant en outre déterminées à l'aide de la
courbe de fréquence (f).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, la courbe de fréquence (f) étant
représentée, notamment sous forme graphique, sur des moyens d'affichage (90).
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, la courbe de fréquence (f) étant
liée à une opération de rivetage auto-poinçonneur associée et enregistrée sur un support
d'enregistrement.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, le générateur d'oscillations (30)
utilisé étant un générateur de bruit, notamment un générateur d'ultrasons.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, l'au moins un composant du dispositif
de rivetage auto-poinçonneur qui participe lors de l'enfoncement du rivet (20) comprenant
le rivet (20), le poinçon (15), le contre-appui (18) et/ou au moins l'un des au moins
deux éléments structuraux (11, 12).
12. Appareil de fabrication (100) possédant un dispositif de rivetage auto-poinçonneur
(10) comprenant un poinçon (15), un contre-appui (18) et un générateur d'oscillations
(30), et possédant de préférence en outre des moyens d'affichage (90), caractérisé en ce que l'appareil de fabrication (100) possède une unité de calcul qui est conçue pour mettre
en oeuvre un procédé selon l'une des revendications précédentes.
13. Programme informatique, qui amène l'unité de calcul (80) de l'appareil de fabrication
(100) selon la revendication 12, à mettre en oeuvre un procédé selon l'une des revendications
1 à 11 lorsqu'il est exécuté sur l'unité de calcul (80).
14. Support d'enregistrement lisible par machine sur lequel est enregistré un programme
informatique selon la revendication 13.