[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen variablen Nockenwellenversteller mit einer
WT-Komponente, vorzugsweise einer Verriegelungsscheibe, eine Verriegelungsscheibe
und jeweils ein Verfahren zur Herstellung derselben.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedenste Möglichkeiten bekannt, wie eine variable
Nockenwellenverstellung ermöglicht wird. Hierzu ist zum Beispiel bekannt, eine Verstellung
vorzusehen, bei der ein Verriegelungsbolzen mittels eines Öldrucks aus seiner Verriegelungsstellung
bewegt wird und dadurch eine Nockenwellenverstellung ermöglicht.
[0003] Die
JP 2000-179310 A offenbart einen Nockenwellenversteller, wobei eine Seitenwand eine Bohrung zur Aufnahme
eines Verriegelungsbolzens aufweist. Diese Seitenwand ist ein pulvermetallurgisch
hergestelltes Bauteil. Dabei ist ein erster Ölkanal beabstandet von der Bohrung angeordnet.
Ausgehend von diesem ersten Ölkanal wird das Öl über einen Kanal, der in einem benachbarten
Bauteil angeordnet ist, hin zu der Bohrung geleitet. Dort weist die Bohrung eine asymmetrisch
ausgeführte Öffnung auf, durch die eine rampenförmige Zuleitung gebildet ist.
[0004] Die
EP 1 302 630 A2 offenbart einen Nockenwellenversteller, bei dem in einer Seitenwand eine Aufnahme
für das Verriegelungselement vorgesehen ist. Weiter ist in der Seitenwand eine Wurmnut
angeordnet, über die ein Fluid der Aufnahme zugeführt werden kann. Die Wurmnut weist
allerdings einen ausgeprägten Übergang auf, der einen Teil des Bodens der Wurmnut
bildet.
[0005] Die
US 2012/0285407 A1 offenbart einen Nockenwellenversteller, wobei eine Zuleitung des Fluids zu einer
Aufnahme für einen Verriegelungsbolzen über eine Durchgangsbohrung in dem Bauteil
realisiert wird.
[0006] Die
DE 10 2005 004 281 B3 offenbart einen Nockenwellenversteller, wobei ein Unterströmungskanal einen Ölkanal
zur Versorgung der Aufnahmeöffnung mit einem Fluid bildet. Dieser Unterströmungskanal
weist eine gleiche Tiefe auf wie die Aufnahmeöffnung.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Nockenwellenverstellung so vorzusehen,
dass deren Geometrie an einen Herstellungsprozeß angepasst ist.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einer WT-Komponente eines variablen Nockenwellenverstellers
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Merkmale, Ausgestaltungen und
Weiterbildungen gehen aus der nachfolgenden Beschreibung, den Figuren wie auch aus
den Ansprüchen hervor, wobei einzelne Merkmale aus einer Ausgestaltung nicht auf diese
beschränkt sind. Vielmehr sind ein oder mehrere Merkmale aus einer Ausgestaltung mit
ein oder mehreren Merkmalen einer anderen Ausgestaltung zu weiteren Ausgestaltungen
verknüpfbar. Auch dienen die Formulierungen der unabhängigen Ansprüche nur als ein
erster Entwurf der Formulierungen des zu beanspruchenden Gegenstands. Ein oder mehrere
Merkmale der Formulierungen können daher ausgetauscht wie auch weggelassen werden,
ebenso aber auch zusätzlich ergänzt werden. Auch können die anhand eines speziellen
Ausführungsbeispiels angeführten Merkmale auch verallgemeinert beziehungsweise bei
anderen Ausführungsbeispielen, insbesondere Anwendungen ebenfalls eingesetzt werden.
[0009] Es wird ein variabler Nockenwellenversteller, zu nutzend bei einem variablen Ventiltrieb,
im Folgenden mit VVT abgekürzt, für einen Verbrennungsmotor mit einer WT-Komponente,
vorzugsweise einer Verriegelungsscheibe, aus pulvermetallisch hergestelltem Material
mit einer Verriegelungsbohrung vorgeschlagen, die sich von einer ersten Oberfläche
der VVT-Komponente, vorzugsweise der Verriegelungsscheibe, in diese erstreckt, wobei
in die Verriegelungsbohrung ein Verriegelungsbolzen einer variablen Ventilsteuerung
eingreift und die Verriegelungsbohrung einen angeschlossenen Ölkanal aufweist, der
sich ebenfalls von der ersten Oberfläche in die VVT-Komponente erstreckt und radial
in die Verriegelungsbohrung mündet, wobei ein Boden der Verriegelungsbohrung eine
Erhöhung, vorzugsweise in Form eines erhöhten Absatzes aufweist, der als Auflagefläche
des Verriegelungsbolzens dient und der Ölkanal eine Tiefe aufweist, die geringer ist
als diejenige der Verriegelungsbohrung.
[0010] Bevorzugt wird eine derartig gestaltete Verriegelungsbohrung mit sich radial erstreckendem
Ölkanal bei einer Verriegelungsscheibe zum Einsatz kommen. Derartige Verriegelungsbohrungen
mit sich radial erstreckendem Ölkanal können aber auch als Durchgangsbohrungen zum
Einsatz kommen.
[0011] Die nunmehr vorgeschlagene Geometrie wie auch die weiter unten nachfolgenden Weiterbildungen
sind für eine pulvermetallurgische Herstellung vorteilhaft, da es damit gelingt, bei
der Herstellung der Grünlinge Ausbrüche bzw. starke Dichteunterschiede vermeiden zu
können, die ansonsten beispielswiese bei großen Querschnittsunterschieden und Übergängen
an der VVT-Komponente auftreten können. Die vorgeschlagene Ausgestaltung ermöglicht
ein vergleichmäßigtes Verpressen und vermindert die Gefahr, dass eine Rißbildung im
Grünling beim Entspannen aufgrund von zu großen Unterschieden der Geometrien auftreten.
Die notwendigen unterschiedlichen Stempelgeometrien einer Presse können bei der vorgeschlagenen
Geometrie der VVT-Komponente besonderes so verfahren werden, dass eine Ausschußrate
an Grünlingen bzw. an späteren VVT-Komponenten deutlich gesenkt werden konnte.
[0012] Des Weiteren ermöglicht die Herstellung der VVT-Komponente aus Pulvermetall je nach
variablem Ventiltrieb die Zusammensetzung an den jeweiligen Einsatzzweck anpassen
zu können. Da jede Nockenwelle anders ausgelegt ist, wirken auch unterschiedliche
Kräfte und Momente auf diese. Das Zusammenspiel von Verriegelungsbolzen mit der Verriegelungsbohrung
ist daher unterschiedlichen Anforderungen unterworfen. Eine gezielte Einstellung des
Pulvers ermöglicht dem zusammen mit der herzustellenden Dichte beim Verpressen und
späteren Sintern Rechnung zu tragen. Gemäß einer Ausgestaltung besteht die Möglichkeit,
dass eine Dichte von zumindest 6,8 g/cm
3, mindestens 7,1 g/cm
3 und bevorzugt 7, 4 g/cm
3 im Bereich des Ölkanals und/oder der Verriegelungsbohrung der VVT-Komponente hergestellt
wird.
[0013] Auch ermöglicht der vorgestellte variable Nockenwellenversteller, dass die VVT-Komponente
beispielsweise kalibriert wird. Das Kalibrieren kann eine nachträgliche mechanische
Bearbeitung von Oberflächen der VVT-Komponente erübrigen. Insbesondere ermöglicht
das Kalibrieren das zusätzliche Verdichten in ein oder mehr Randbereichen, zum Beispiel
des Ölkanals und/oder der Verriegelungsbohrung. Insbesondere wird auch eine Genauigkeit
hinsichtlich der Maßhaltigkeit der Verriegelungsbohrung dadurch ermöglicht, die zum
Beispiel in einem Bereich von +0,018 bei einem Durchmesser der Verriegelungsbohrung
von 120 mm liegt.
[0014] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Boden der Verriegelungsbohrung mindestens
um den Faktor 2, bevorzugt um den Faktor 3, insbesondere um den Faktor 4 von der ersten
Oberfläche ausgehend tiefer liegt als ein Boden des Ölkanals. Es hat sich herausgestellt,
dass eine derartige Tiefe des Ölkanals ausreichend ist für eine notwendige Ölströmung
zu bzw. von der Verriegelungsbohrung. Gleichzeitig kann dadurch der Ölkanal mit einer
annähernd gleichen Verdichtung entlang seiner Wandung wie auch im Bodenbereich hergestellt
werden. Der Ölkanal weist vorzugsweise einen abgerundeten Übergang von einer Wand
des Ölkanals in einen Boden des Ölkanals auf. Vorzugsweise ist eine Wand zumindest
annähernd senkrecht von der ersten Oberfläche der VVT-Komponente in diese verlaufend.
Insbesondere können einander gegenüberliegende Wände auch parallel zueinander verlaufen,
zumindest teilweise. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Wand nicht senkrecht
sondern sich leicht schräg in die VVT-Komponente vertieft und dann in den Bodenbereich
des Ölkanals übergeht. Beispielweise kann der Ölkanal in einem Abschnitt einen keilförmigen
Querschnitt haben. Die radiale Erstreckung des Ölkanals kann geradlinig, sie kann
aber auch nur zumindest in einem Abschnitt geradlinig sein. Insbesondere besteht die
Möglichkeit, dass der Ölkanal auch ein oder mehrere Biegungen aufweist. Beispielwiese
kann er sich verkleinern, je weiter er zu der Verriegelungsbohrung entfernt ist. Auch
besteht die Möglichkeit, dass der Ölkanal sich verbreitert, insbesondere aber unterschiedliche
Querschnitte entlang seiner Erstreckung in der WT-Komponente hat. An einem anderen
Ende des Ölkanals, welches beispielsweise der Einmündung in die Verriegelungsbohrung
gegenüber angeordnet ist, kann der Ölkanal gerundet sein. Vorzugsweise werden beide
Seitenwände über eine Rundung an diesem ende miteinander verbunden. Diese Rundung
erstreckt sich vorzugsweise auch in die VVT-Komponente hinein und geht gerundet auch
in den Bodenbereich des Ölkanals über.
[0015] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass bei dem Nockenwellenversteller in der
WT-Komponente die Erhöhung sich mittig angeordnet vom Boden der Verriegelungsbohrung
zur ersten Oberfläche hin erstreckt.
[0016] Eine Weiterbildung des Nockenwellenverstellers hat die VVT-Komponente derart geformt,
dass die Erhöhung absatzförmig ist, eine Waffelstruktur oder eine invertierte Waffelstruktur
aufweist und/oder einzelne voneinander unabhängige Flächen hat, zwischen denen ein
oder mehrere Ölkanäle angeordnet sind.
[0017] Bevorzugt weist die Erhöhung eine konvexförmige Oberfläche auf. Dieses ermöglich
eine Kontaktzone zwischen den Verrieglungsbolzen und der Erhebung gering zu halten.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, dadurch auf einer Stirnseite des Verriegelungsbolzens
um die Kontaktzone herum einen Öldruck aufprägen zu können. Beispielsweise kann dieser
Öldruck zur Bewegung des Verriegelungsbolzens genutzt werden.
[0018] Bevorzugt wird in die Verriegelungsbohrung ein Ring eingesetzt. Weiterhin ist es
bevorzugt, dass dessen Härte gegen Abrieb höher ist als diejenige der Wand der Verriegelungsbohrung
selbst. Dadurch kann ein Verschleiß des Materials der VVT-Komponente minimiert werden.
Beispielsweise kann der Ring auch ein besonders reibungsarmes Material aufweisen,
beispielwiese eine Beschichtung, zum Beispiel PTFE. Insbesondere kann der Ring aus
einem anderen Material hergestellt sein als die VVT-Komponente, in der sich die Verriegelungsbohrung
befindet.
[0019] Der Ring wird beispielweise eingepresst. Vorzugsweise schließt eine Oberfläche des
Rings mit einer Oberfläche der Verriegelungsbohrung bündig ab. Dieses kann zum Beispiel
die erste Oberfläche der VVT-Komponente sein. Bevorzugt ist jedoch, dass eine Absenkung
an der ersten Oberfläche vorgesehen, in der die Verriegelungsbohrung angeordnet ist.
Auf dem Niveau dieser Absenkung ist vorzugsweise der Ring bündig abschließend. Beispielsweise
kann diese Absenkung auch dazu genutzt werden, Öl zu leiten.
[0020] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass die VVT-Komponente des Nockenwellenverstellers
eine Geometrie der Verriegelungsbohrung derart hat, dass der Boden der Verriegelungsbohrung
seitlich am Rand zumindest eine Erhebung aufweist, die als Anschlagsfläche eines in
die Verriegelungsbohrung eingesetzten Rings dient. Auf diese Weise setzt gemäß einer
Ausgestaltung der Ring nicht direkt auf dem Boden auf sondern ist von diesem abgehoben.
Dadurch kann unterhalb des Rings Öl hindurchströmen. Beispielsweise kann dieses Öl
mittels ein oder mehr Kanälen in der Wand der Verriegelungsbohrung strömen. Auch können
hierfür ein oder mehr Ausnehmungen in der Wand der Verriegelungsbohrung genutzt werden.
[0021] Eine weitere Ausgestaltung sieht zum Beispiel vor, dass der Ring auf dem Boden aufsitzt.
Der Ring weist beispielweise ein oder mehrere Durchstöße auf bzw. Ausbrüche, durch
die Öl von einer zur anderen Seite des Rings strömen kann. Diese Durchstöße bzw. Ausbrüche
korrespondieren beispielweise mit ein oder mehreren Ausnehmungen in der Verriegelungsbohrung,
entlang der Öl ebenfalls dann fließen kann.
[0022] Der variable Nockenwellenversteller weist den Verriegelungsbolzen auf, der in die
Verriegelungsbohrung eindringt und wieder aus dieser getragen wird. Ist der Verriegelungsbolzen
in der Verriegelungsbohrung, sperrt er eine Relativverdrehung, ist hingegen der Verriegelungsbolzen
soweit angehoben, dass er von der Verriegelungsbohrung freigegeben ist, wird die Relativdrehung
ermöglicht. Daher hat der Verriegelungsbolzen vorzugsweise zumindest eine Auflage
für seine Stirnfläche, die in die Verriegelungsbohrung eindringt. Dieses ist vorzugsweise
die oben schon beschriebene Erhebung. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass es daneben
noch eine weitere Auflagefläche für die Stirnseite des Verriegelungsbolzen gibt, beispielweise
wenn es eine weitere Position gibt, in der ein Blockieren einer Relativbewegung vorgesehen
ist. Diese Auflagefläche kann zum Beispiel an einem anderen Ort der VVT-Komponente
vorliegen, kann aber auch mit der Verriegelungsbohrung in Kontakt stehen, zum Beispiel
durch eine gemeinsame Ölverbindung. Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Erhebung
in der Verriegelungsbohrung, auf der zum Beispiel der einzusetzende Ring aufsitzt,
von der Erhöhung getrennt ist, vorzugsweise mittels eines oder mehrerer Ölkanäle.
Auch kann zwischen der Erhöhung und der Erhebung der Boden der Verriegelungsbohrung
vorliegen.
[0023] Bevorzugt weist die VVT-Komponente die Verriegelungsbohrung derart auf, dass diese
eine an dem in die Verriegelungsbohrung einzugreifenden Verriegelungsbolzen adaptierte
Form aufweist, vorzugsweise zylinderförmig oder durch Überschneidung von zumindest
zwei geometrischen Formen wie Kreis, Dreieck, Viereck oder anderes geformt ist, und
in einer Wand eine oder mehrere Aussparungen aufweist, in die der Verriegelungsbolzen
eingreift, wobei bevorzugt eine Aussparung mit dem Ölkanal zusammentrifft. Die ein
oder mehr Aussparungen dienen vorzugsweise zum Transport von Öl zwischen der Verriegelungsbohrung
und dem Verriegelungsbolzen. Eine Führung des Verriegelungsbolzen beim Eindringen
in und aus der Verriegelungsbohrung wird sodann über ein oder mehrere, vorzugsweise
andere Abschnitte der Verrieglungsbohrung vorgenommen.
[0024] Eine weitere Ausgestaltung des Nockenwellenverstellers sieht vor, dass die Aussparung
der Verriegelungsbohrung in der VVT-Komponente mit einem, in die VVT-Komponente eingesetzten
Ring einen Durchströmungskanal vom Ölkanal bis vorzugsweise zum Boden der Verriegelungsbohrung
bildet.
[0025] Bei einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Verriegelungsbohrung eine
zumindest teilweise umlaufende in die erste Oberfläche eingelassene Ölzuführung aufweist,
die in den Ölkanal übergeht. Dadurch kann beispielweise eine Ölzufuhr zu verschiedenen
Ausnehmungen in der Verriegelungsbohrung sichergestellt werden. Ebenso ist dieses
zu anderen Ölkanälen der Verriegelungsbohrung möglich. Sofern ein Ring vorgesehen
ist, der in die Verriegelungsbohrung eingesetzt ist, schließt dieser vorzugsweise
bündig, insbesondere glatt mit der Ölzuführung ab. Dieses erlaubt dem Öl, sich in
die jeweiligen Ausnehmungen verteilen zu können.
[0026] Eine weitere Ausgestaltung des Nockenwellenverstellers sieht vor, dass die WT-Komponente
derart geformt ist, dass die Ölzuführung und der Ölkanal zumindest in einem jeweiligen
Bodenbereich eine zumindest annähernd gleiche Höhe aufweisen, vorzugsweise nur über
einen geringen Absatz verfügen, insbesondere ineinander übergehen. Es besteht auch
die Möglichkeit, dass zwischen dem Bodenbereich der Ölzuführung und des Ölkanals ein
Versatz, insbesondere ein Absatz liegt.
[0027] Bevorzugt weist die Verriegelungsbohrung eine Form des Bodens auf, vorzugsweise auch
von Ölkanälen vorzugsweise am Boden, die eine Zu- und eine Abfließgeschwindigkeit
konditionieren, wobei eine hydraulische Dämpfung bei einem Bewegen des Verriegelungsbolzens
in Bodenrichtung eintritt. Wird der Verriegelungsbolzen in die Verriegelungsbohrung
hineinbewegt, verhindert diese hydraulische Dämpfung, dass ein Aufprallen auf den
Boden bzw. die Erhöhung am Boden der Verriegelungsbohrung auftritt. Durch die Gestaltung
der ölführenden Querschnitte kann die Dämpfung eingestellt werden, indem dadurch ein
Ausströmen von Öl aus der Verriegelungsbohrung beschränkt ist.
[0028] Gemäß einem zusätzlichen Gedanken der Erfindung wird daher eine VVT-Komponente eines
Nockenwellenverstellers we oben beschrieben vorgeschlagen und zwar in Form einer Verriegelungsscheibe,
wobei die Verriegelungsscheibe pulvermetallisch hergestellt ist. Die Verriegelungsscheibe
umfasst die Verriegelungsbohrung und den Ölkanal.
[0029] Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines
erfindungsgemäßen variablen Nockenwellenverstellers für eine Brennkraftmaschine mit
einer Verriegelungsbohrung und einem Ölkanal vorgeschlagen, wobei die VVT-Komponente
aus pulvermetallischem Material hergestellt wird, wobei von einer ersten Oberfläche
der VVT-Komponente aus eine Verriegelungsbohrung und ein Ölkanal geformt werden, wobei
ein Boden der Verriegelungsbohrung tiefer in der VVT-Komponente geformt wird als ein
Boden des Ölkanals.
[0030] Eine Weiterbildung des Verfahrens sieht vor, dass eine Endform des Ölkanals und/oder
der Verriegelungsbohrung mittels Kalibrieren erzeugt wird.
[0031] Gemäß wiederum eines weiteren Gedankens der Erfindung wird auch ein Verfahren zur
Herstellung einer Verriegelungsscheibe eines variablen Nockenwellenverstellers für
einen Verbrennungsmotor mit den folgenden Schritten vorgeschlagen:
- Erstellen der Verriegelungsscheibe als erfindungsgemäße VVT-Komponente mittels metallischem
Pulver mit Erstellen einer Verriegelungsbohrung,
- Einpressen einer verschleißfesten Buchse in die Verriegelungsbohrung während eines
Kalibrierprozesses.
[0032] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen wie auch Merkmale gehen aus den nachfolgenden
Figuren und der dazugehörigen Beschreibung hervor. Die aus den Figuren und der Beschreibung
hervorgehenden einzelnen Merkmale sind nur beispielhaft und nicht auf die jeweilige
Ausgestaltung beschränkt. Vielmehr können aus ein oder mehreren Figuren ein oder mehrere
Merkmale mit anderen Merkmalen aus der obigen Beschreibung zu weiteren Ausgestaltungen
verbunden werden. Daher sind die Merkmale nicht beschränkend sondern beispielhaft
angegeben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schrägsicht auf einen Ausschnitt einer VVT-Komponente,
- Fig. 2
- einen Querschnitt der VVT-Koponente aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Schrägansicht auf einen VVT-Komponente mit einem eingesetzten Ring,
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch die VVT-Komponente aus Fig. 3,
- Fig. 5 bis Fig. 9
- weitere Ausgestaltungen.
[0033] Fig. 1 zeigt eine VVT-Komponente 1 mit einer Verriegelungsbohrung 2 und einem Ölkanal
3, die in eine erste Oberfläche 4 der VVT-Komponente 1 eingelassen sind. Der Ölkanal
3 geht radial von der Verriegelungsbohrung 2 ab und geht in einen Ölumlauf 5 über,
der zumindest teilweise die Verriegelungsbohrung 2 umgibt. Auf einem Boden 6 ist zum
Einen in etwa mittig angeordnet eine Erhöhung 7, die absatzförmig und kreisrund geformt
ist. In einer Wand der Verriegelungsbohrung sind Aussparungen 8 angeordnet, entlang
der Öl fließen kann, wenn ein Verriegelungsbolzen in der Verriegelungsbohrung 2 längs
geführt wird. Des Weiteren befinden sich auf dem Boden 6 Erhebungen 9. Auf diesen
kann ein Ring aufgesetzt werden.
[0034] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch Fig. 1. Die Erhöhung 7, die sich vom Boden erstreckt,
ist vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die VVT-Komponente 1, kann aber auch
aus einem anderen Material sein. Aus dem Querschnitt ist ebenfalls die Dimensionierung
der einzelnen Komponententeile hervorgehend, die hierfür jeweils mit ihren Bezugszeichen
wie aus Fig. 1 versehen sind. Auf einen vorzugsweise pulvermetalogischen eingesetzten
Ring wird nachfolgen noch näher eingegangen.
[0035] Fig. 3 zeigt die Fig. 1 mit einem eingesetzten Ring 10. Dieser kann mit den Ausnehmungen
8 jeweils einen Spalt 11 bilden. Durch diesen kann Öl fließen, welches zum Beispiel
entlang des Ölumlaufs 5 strömt. Hierzu kann beispielweise der eingesetzte Ring 10
über den Ölumlauf 5 hinausragen und eine seitliche Wandung bilden. Er kann aber auch
mit dem Ölumlauf bündig abschließen.
[0036] Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch die VVT-Komponente 1 aus Fig. 3. Dargestellt
sind der Ring 10 und der angedeutete Spalt 11, der sich durch die Ausnehmungen in
der Verriegelungsbohrung und der Außenkontur des Rings 10 einstellt. Der Ring 10 kann
zur Unterstützung der Ölfüllung ebenfalls eine oder mehrere Verriegelungen aufweisen,
zum Beispiel an der Außenkontur wie auch an einer stirnseitigen Randfläche.
[0037] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausgestaltung einer VVT-Komponente, diesmal in einer größeren
Darstellung, nämlich einer Aufsicht, einen Querschnitt durch die Aufsicht und einer
Vergrößerung, bei der eine der vorhandenen Verriegelungsbohrungen näher dargestellt
ist. In der Verriegelungsscheibe 30 sind eine erste und eine zweite Verriegelungsbohrung
40 50 dargestellt. Während die erste Verriegelungsbohrung 40 beispielsweise so ausgestaltet
sein kann, wie sie aus Figur 1 hervorgeht, ist die zweite Verriegelungsbohrung 50,
durch die auch der Querschnitt verläuft, vergrößert dargestellt. Neben einen sich
von dieser Geometrie und der Verriegelungsbohrung 50 erstreckenden Ölkanal sind verteilte
Absätze 70, 80 am Boden angeordnet, auf denen der Bolzen aufsetzen kann, zum anderen
der Bolzen geführt werden kann. Die Absätze 70, 80 am Boden sind vorzugsweise Erhebungen,
die in die Verriegelungsbohrung 50 beim pulvermetalogischen Herstellungsprozess mit
einer entsprechenden Werkzeugform herstellbar sind. Die zweite Verriegelungsbohrung
50 ist darüber hinaus mit einer anderen Außenkontur versehen als beispielsweise die
erste Verriegelungsbohrung 40. Gleiches gilt auch für die ölführenden Bereiche, die
schließlich in den Ölkanal 90 übergehen. Auf diese Weise kann ein Ölzufluss bzw. Ölabfluss
ebenfalls auf unterschiedliche Weise gestaltet werden.
[0038] Neben den eher gerundeten Verriegelungsbohrungen ist in die Verriegelungsscheibe
auch eine dritte Verriegelungsbohrung 60 schematisch dargestellt. Diese weist zum
einen eine kreisförmige Gestaltung auf, die gemischt ist mit einer dreieckigen Gestaltung.
Das führt dazu, dass im Rahmen der dreieckigen Gestaltung sich winklige Ecken ausbilden
lassen, wobei entlang der Sehnen Auswölbungen eingelassen sind, die für die Aufnahme
des Bolzens entsprechend komplementär geformt sind. Durch die Ausbildung der Ecken
kann wiederum eine Ölführung erlaubt werden, bei der ein ansonsten zur Verriegelungsbohrung
zu führender Ölkanal eingespart werden kann.
[0039] Fig. 6 zeigt eine Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente, in die wiederum eine Verriegelungsbohrung
mit Ölkanal eingelassen ist, vergleiche die Darstellung C. In der Vergrößerung C5.1
ist eine Bodenform angegeben, wie sie Verwendung finden kann, wenn beispielsweise
der Bolzen ohne einen zusätzlich eingebrachten Ring geführt wird. Hierzu ist eine
Innenwandgestaltung der Verriegelungsbohrung selbst komplementär zu dem einzubringenden
Kolben. Die Bodenform sieht zum einen eine Erhebung vor, die bevorzugt wiederum mittig
zu einer Achse des einzubringenden Kolbens verläuft. Der Boden selbst kann wiederum
für die erforderliche Ölführung entsprechende seitlich nach außen sich erstreckende
Ausbuchtungen aufweisen. Im Querschnitt B der Fig. 6, welcher vergrößert in der Ansicht
B5.1 dargestellt ist, wird zum einen die in die erste Oberfläche eingelassene Ölführung
ersichtlich, die die Verriegelungsbohrung umgibt. Zum anderen wird die im mittleren
Bereich angeordnete Erhebung so deutlich sichtbar.
[0040] Fig. 7 zeigt eine Lösung, bei der kein Ring zum Einsatz kommt. Eine Verriegelungsscheibe
100 ist vorgesehen, in die ein Rotor 200 eingelassen ist. Auf der Verriegelungsscheibe
100 sitzt ein Gehäuse 300 auf. In den Rotor 200 ist ein Verriegelungsbolzen 400 in
eine Sperrposition eingelassen. Die Sperrposition ist in der Vergrößerung B5.1 näher
dargestellt. Auch ist ein Querschnitt basierend auf der Aufsicht gezeigt, welcher
die Verriegelung nochmals deutlich macht. Die Aufsicht wiederum zeigt den möglichen
Schwenkbereich des Rotors 200, entlang dem dieser verschwenkbar ist, sofern die Verriegelung
durch entsprechenden Öldruck und damit erzieltem Anheben des Verriegelungsbolzens
400 ermöglicht ist.
[0041] Fig. 8 zeigt eine Lösung mit einem eingelassenen Ring. In der VVT-Komponente ist
eine Verriegelungsbohrung eingelassen, die eine Erhöhung am Boden aufweist. Zusätzlich
sind seitlich davon angeordnete Erhebungen am Boden vorgesehen, auf die der Ring aufsitzen
kann. Hierdurch kann das Öl unter den Verriegelungsbolzen gelangen und entsprechende
Druckkraft erzeugen. Die Bodengestaltung geht zum einen aus der Aufsicht C5.1 wie
aber auch aus dem Querschnitt B5.1 näher hervor.
[0042] Fig. 9 zeigt unter Bezugnahme auf die aus Fig. 7 hervorgehenden Bezugszeichen nunmehr
eine Lösung, bei der ein Ring genutzt wird. Aus Fig. 9 geht wiederum eine Verriegelungsscheibe
100 hervor mit einem Rotor 200, einem Gehäuse 300 und einem Verriegelungsbolzen 400.
Zusätzlich ist, wie aus der Darstellung B5.1 verdeutlicht ist, ein Ring 500 vorgesehen,
der in die Verriegelungsbohrung eingelassen ist. Der Ring sitzt hierbei nicht auf
dem Boden der Verriegelungsbohrung auf, sondern kann durch Öl unterspült werden, wobei
das Öl unter den Verriegelungsbolzen 400 gelangen kann.
[0043] Die weiteren Figuren zeigen in vereinfachten Darstellungen weitere Einzelheiten,
die beispielweise an einer wie oben dargestellten VVT-Komponente verwirklicht sein
können.
1. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) aus pulvermetallisch hergestelltem Material
mit einer Verriegelungsbohrung (2), die sich von einer ersten Oberfläche (4) der VVT-Komponente
(1) in diese erstreckt, wobei in die Verriegelungsbohrung (2) ein Verriegelungsbolzen
einer variablen Ventilsteuerung eingreift und die Verriegelungsbohrung (2) einen angeschlossenen
Ölkanal (3) aufweist, der sich ebenfalls von der ersten Oberfläche (4) in die VVT-Komponente
(1) erstreckt und radial in die Verriegelungsbohrung (2) mündet, wobei ein Boden (6)
der Verriegelungsbohrung (2) eine Erhöhung (7) aufweist, die als Auflagefläche des
Verriegelungsbolzens dient und der Ölkanal (3) eine Tiefe aufweist, die geringer ist
als diejenige der Verriegelungsbohrung (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsbohrung (2) eine an einem in die Verriegelungsbohrung (2) einzugreifenden
Verriegelungsbolzen adaptierte Form aufweist und in einer Wand eine eirr oder mehrere
Aussparungen (8) aufweist, in die der Verriegelungsbolzen eingreift, wobei eine Aussparung
(8) mit dem Ölkanal (3) zusammentrifft, und dass die Verriegelungsbohrung (2) eine
zumindest teilweise umlaufende in die erste Oberfläche (4) eingelassene Ölzuführung
aufweist, die in den Ölkanal (3) übergeht, so dass eine Ölzufuhr zu verschiedenen
Ausnehmungen in der Verriegelungsbohrung (2) sichergestellt ist.
2. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (6) der Verriegelungsbohrung (2) mindestens um den Faktor 2 von der ersten
Oberfläche (4) ausgehend tiefer liegt als ein Boden des Ölkanals (3).
3. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhung (7) sich mittig angeordnet vom Boden (6) der Verriegelungsbohrung (2)
zur ersten Oberfläche (4) hin erstreckt.
4. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhung (7) absatzförmig ist, eine Waffelstruktur oder eine invertierte Waffelstruktur
aufweist und/oder einzelne voneinander unabhängige Flächen hat, zwischen denen ein
oder mehrere Ölkanäle angeordnet sind.
5. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhung (7) eine konvexe Oberfläche aufweist.
6. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (6) der Verriegelungsbohrung (2) seitlich am Rand zumindest eine Erhebung
(9) aufweist, die als Anschlagsfläche eines in die Verriegelungsbohrung eingesetzten
Rings (10) dient.
7. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (9) von der Erhöhung (4) getrennt ist, vorzugsweise mittels eines Ölkanals.
8. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (8) mit einem, in die VVT-Komponente eingesetzten Ring (10) einen
Durchströmungskanal vom Ölkanal (3) bis vorzugsweise zum Boden (6) der Verriegelungsbohrung
(2) bildet.
9. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ölzuführung und der Ölkanal (3) zumindest in einem jeweiligen Bodenbereich eine
zumindest annähernd gleiche Höhe aufweisen.
10. Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
in Form einer Verriegelungsscheibe, wobei die Verriegelungsscheibe pulvermetallisch
hergestellt ist.
11. Verfahren zur Herstellung einer Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) eines
variablen Nockenwellenverstellers für eine Brennkraftmaschine mit einer Verriegelungsbohrung
(2) und einem Ölkanal (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die VVT-Komponente
(1) aus pulvermetallischem Material hergestellt wird, wobei von einer ersten Oberfläche
(4) der VVT-Komponente (1) aus eine Verriegelungsbohrung (2) und ein Ölkanal (3) geformt
werden, wobei ein Boden (6) der Verriegelungsbohrung (2) tiefer in der VVT-Komponente
(1) geformt wird als ein Boden (6) des Ölkanals (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsbohrung (2) eine an einem in die Verriegelungsbohrung (2) einzugreifenden
Verriegelungsbolzen adaptierte Form aufweist und in einer Wand eine oder mehrere Aussparungen
(8) aufweist, in die der Verriegelungsbolzen eingreift, wobei eine Aussparung (8)
mit dem Ölkanal (3) zusammentrifft, und dass die Verriegelungsbohrung (2) eine zumindest
teilweise umlaufende in die erste Oberfläche (4) eingelassene Ölzuführung aufweist,
die in den Ölkanal (3) übergeht, so dass eine Ölzufuhr zu verschiedenen Ausnehmungen
in der Verriegelungsbohrung (2) sichergestellt ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Endform des Ölkanals (3) und/oder der Verriegelungsbohrung (2) mittels Kalibrieren
erzeugt wird.
13. Verfahren zur Herstellung einer Verriegelungsscheibe eines variablen Nockenwellenverstellers
für einen Verbrennungsmotor mit den folgenden Schritten:
- Erstellen der Verriegelungsscheibe als VVT-Komponente (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis 10 mittels metallischem Pulver mit Erstellen einer Verriegelungsbohrung
(2),
- Einpressen einer verschleißfesten Buchse in die Verriegelungsbohrung (2) während
eines Kalibrierprozesses.
1. Locking disc as VVT component (1), composed of material produced from powder metal
with a locking bore (2), which extends from a first surface (4) of the VVT component
(1) into this, wherein a locking bolt of a variable valve control engages into the
locking bore (2) and the locking bore (2) has a connected oil duct (3) which also
extends from the first surface (4) into the VVT component (1) and discharges radially
into the locking bore (2), wherein a base (6) of the locking bore (2) has an elevation
(7) which serves as a bearing surface of the locking bolt and the oil duct (3) has
a depth which is smaller than that of the locking bore (2), characterized in that the locking bore (2) has a form adapted to a locking bolt which is supposed to engage
into the locking bore (2) and, in a wall, has one or more recesses (8) into which
the locking bolt engages, wherein a recess (8) coincides with the oil duct (3), and
that the locking bore (2) has an at least partially circumferential oil supply which
is incorporated into the first surface (4) and forms a transition into the oil duct
(3) so that an oil supply to the respective recesses in locking bore (2) is ensured.
2. Locking disc as VVT component (1) as claimed in claim 1, characterized in that the base (6) of the locking bore (2) is lower than a base of the oil duct (3) at
least by a factor of 2 from the first surface (4).
3. Locking disc as VVT component (1) as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the elevation (7) extends arranged centrally from the base (6) of the locking bore
(2) towards the first surface (4).
4. Locking disc as VVT component (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the elevation (7) is of shoulder-shaped form, has a waffle structure or an inverted
waffle structure and/or has individual surfaces which are independent of one another,
between which one or more oil ducts are arranged.
5. Locking disc as VVT component (1)as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the elevation (7) has a convex surface.
6. Locking disc as VVT component (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the base (6) of the locking bore (2) has, to the side of the edge, at least one elevated
portion (9) which serves as a stop surface of a ring (10) inserted into the locking
bore.
7. Locking disc as VVT component (1) as claimed in claim 6, characterized in that the elevated portion (9) is separated from the elevation (4), preferably by means
of an oil duct.
8. Locking disc as VVT component (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the recess (8) forms with a ring (10) inserted into the VVT component a throughflow
duct from the oil duct (3) up to preferably the base (6) of the locking bore (2).
9. Locking disc as VVT component (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the oil supply and the oil duct (3) have, at least in a respective base region, an
at least approximately identical height.
10. Locking disc as VVT component (1) as claimed in any one of the preceding claims in
the form of a locking disc, wherein the locking disc is produced from powder metal.
11. Method for producing a locking disc as VVT component (1) of a variable camshaft adjuster
for an internal combustion engine with a locking bore (2) and an oil duct (3) as claimed
in any one of the preceding claims, wherein the VVT component (1) is produced from
powder metal material, wherein a locking bore (2) and an oil duct (3) are formed starting
from a first surface (4) of the VVT component (1), wherein a base (6) of the locking
bore (2) is formed deeper in the VVT component (1) than a base (6) of the oil duct
(3), characterized in that the locking bore (2) has a form adapted to a locking bolt which is supposed to engage
into the locking bore (2) and, in a wall, has one or more recesses (8) into which
the locking bolt engages, wherein a recess (8) coincides with the oil duct (3), and
that the locking bore (2) has an at least partially circumferential oil supply which
is incorporated into the first surface (4) and forms a transition into the oil duct
(3) so that an oil supply to the respective recesses in locking bore (2) is ensured.
12. Method as claimed in claim 11, characterized in that an end form of the oil duct (3) and/or the locking bore (2) is generated by means
of calibration.
13. Method for producing a locking disc of a variable camshaft adjuster for an internal
combustion engine with the following steps:
- creating the locking disc as VVT component (1) as claimed in any one of the preceding
claims 1 to 10 by means of metallic powder with creation of a locking bore (2),
- pressing-in a wear-resistant bushing into the locking bore (2) during a calibration
process.
1. Rondelle de verrouillage en tant que composant d'un VVT (déphaseur d'arbre à cames
variable) (1), constituée d'un matériau fabriqué à partir de poudre métallique, avec
un alésage de verrouillage (2) qui s'étend depuis une première surface (4) du composant
de VVT (1), à l'intérieur de celui-ci, un boulon de verrouillage d'une commande de
soupape variable s'engageant dans l'alésage de verrouillage (2) et l'alésage de verrouillage
(2) présentant un conduit d'huile (3) raccordé, qui s'étend également depuis la première
surface (4) dans le composant de VVT (1) et débouche radialement dans l'alésage de
verrouillage (2), un fond (6) de l'alésage de verrouillage (2) présentant un rehaussement
(7) qui sert de surface d'appui pour le boulon de verrouillage, et le conduit d'huile
(3) présentant une profondeur inférieure à celle de l'alésage de verrouillage (2),
caractérisée en ce que l'alésage de verrouillage (2) présente une forme adaptée à un boulon de verrouillage
devant s'engager dans l'alésage de verrouillage (2) et présente, dans une paroi, un
ou plusieurs évidements (8) dans lesquels s'engage le boulon de verrouillage, un évidement
(8) rejoignant le conduit d'huile (3), et en ce que l'alésage de verrouillage (2) présente une alimentation en huile au moins en partie
périphérique pratiquée dans la première surface (4), qui se prolonge par le conduit
d'huile (3) de telle sorte qu'une alimentation en huile vers différentes cavités dans
l'alésage de verrouillage (2) soit assurée.
2. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le fond (6) de l'alésage de verrouillage (2) est situé, mesuré à partir de la première
surface (4), au moins deux fois plus bas qu'un fond du conduit d'huile (3).
3. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon la revendication 1
ou 2, caractérisée en ce que le rehaussement (7) est disposé centralement et s'étend depuis le fond (6) de l'alésage
de verrouillage (2) jusqu'à la première surface (4).
4. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, caractérisée en ce que le rehaussement (7) est en forme d'épaulement, présente une structure en gaufre ou
une structure en gaufre inversée et/ou présente des surfaces individuelles indépendantes
les unes des autres entre lesquelles sont disposés un ou plusieurs conduits d'huile.
5. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, caractérisée en ce que le rehaussement (7) présente une surface convexe.
6. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, caractérisée en ce que le fond (6) de l'alésage de verrouillage (2) présente latéralement au niveau du bord
au moins un bombement (9) qui sert de surface de butée pour une bague (10) insérée
dans l'alésage de verrouillage.
7. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon la revendication 6,
caractérisée en ce que le bombement (9) est séparé du rehaussement (4), de préférence au moyen d'un conduit
d'huile.
8. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, caractérisée en ce que l'évidement (8) forme, avec une bague (10) insérée dans le composant de VVT, un conduit
d'écoulement allant du conduit d'huile (3) de préférence jusqu'au fond (6) de l'alésage
de verrouillage (2).
9. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, caractérisée en ce que l'alimentation en huile et le conduit d'huile (3) présentent au moins approximativement
la même hauteur dans une région de fond respective.
10. Rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, sous la forme d'une rondelle de verrouillage, la rondelle
de verrouillage étant fabriquée à partir de poudre métallique.
11. Procédé de fabrication d'une rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT
(1) d'un déphaseur d'arbre à cames variable pour un moteur à combustion interne comprenant
un alésage de verrouillage (2) et un conduit d'huile (3) selon l'une quelconque des
revendications précédentes, le composant de VVT (1) étant fabriqué en un matériau
à base de poudre métallique, un alésage de verrouillage (2) et un conduit d'huile
(3) étant formés à partir d'une première surface (4) du composant de VVT (1), un fond
(6) de l'alésage de verrouillage (2) étant formé plus profondément dans le composant
de VVT (1) qu'un fond (6) du conduit d'huile (3), caractérisé en ce que l'alésage de verrouillage (2) présente une forme adaptée à un boulon de verrouillage
devant s'engager dans l'alésage de verrouillage (2) et présente, dans une paroi, un
ou plusieurs évidements (8) dans lesquels s'engage le boulon de verrouillage, un évidement
(8) rejoignant le conduit d'huile (3), et en ce que l'alésage de verrouillage (2) présente une alimentation en huile au moins en partie
périphérique pratiquée dans la première surface (4), qui se prolonge par le conduit
d'huile (3) de telle sorte qu'une alimentation en huile vers différentes cavités dans
l'alésage de verrouillage (2) soit assurée.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'une forme finale du conduit d'huile (3) et/ou de l'alésage de verrouillage (2) est
générée par étalonnage.
13. Procédé de fabrication d'une rondelle de verrouillage d'un déphaseur d'arbre à cames
variable pour un moteur à combustion interne, comprenant les étapes suivantes:
- réalisation d'une rondelle de verrouillage en tant que composant de VVT (1) selon
l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 10 au moyen de poudre métallique
avec réalisation d'un alésage de verrouillage (2),
- pressage d'une douille résistant à l'usure dans l'alésage de verrouillage (2) pendant
un processus d'étalonnage.