[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Leuchte
an einem Mastzopf gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Herkömmlicherweise werden Leuchten, insbesondere Außenleuchten, an einem Mastzopf
eines Leuchtenmasts befestigt. Der Mastzopf bildet dabei typischerweise das Ende eines
Leuchtenmasts und ist meist nach Art eines Zylinders ausgebildet. Üblicherweise weist
der Mastzopf einen Durchmesser von ca. 30 bis 100 mm, meist zwischen 40 und 80 mm
auf.
[0003] Eine herkömmliche Befestigungsvorrichtung weist zwei Hauptelemente, nämlich ein Aufsatzteil
und ein Anschlusselement auf. Das Aufsatzteil umfasst einen Zylinderabschnitt zum
Aufsetzen auf einen Mastzopf. Der Zylinderabschnitt erstreckt sich in einer Längsrichtung
über eine Zylinderlänge. Eine herkömmliche Befestigungsvorrichtung wird somit an einem
Leuchtenmast montiert, indem der Zylinderabschnitt des Aufsatzteils in Längsrichtung
auf den Mastzopf geschoben wird. Der Zylinderabschnitt ist entsprechend nach Art eines
offenen Hohlzylinders ausgebildet, damit er auf den Mastzopf in Längsrichtung aufgeschoben
werden kann. Außerdem weist der Zylinderabschnitt, der nach Art eines Hohlzylinders
ausgebildet ist, in seinem Inneren einen Zylinderdurchmesser auf, der nur geringfügig
größer ist, meist um weniger als 10%, insbesondere um weniger als 5%, als der Durchmesser
des Mastzopfs, so dass das Aufsatzteil mit dem Zylinderabschnitt einfach und in guter
Passung auf den Mastzopf in Längsrichtung aufgeschoben werden kann. Danach erfolgt
üblicherweise ein Verklemmen von Zylinderabschnitt mit dem Mastzopf, wofür geeignete,
dem Fachmann bekannte Klemmvorrichtungen verwendet werden. Beispielsweise kann die
Klemmvorrichtung eine Schraube umfassen, deren Gewinde mit einem in dem Zylindermantel
des Zylinderabschnitts angeordneten Innengewinde korrespondiert, so dass die Schraube
durch den Zylindermantel des Zylinderabschnitts geschraubt und gegen den Mastzopf
gepresst werden kann. Dem Fachmann sind auch andere geeignete Klemmvorrichtungen geläufig.
[0004] Bei herkömmlichen Befestigungsvorrichtungen ist das Anschlusselement zum Anschließen
der Leuchte ausgebildet und mit dem Aufsatzteil über eine gelenkige Verbindung verbunden.
An dem Anschlusselement kann somit eine Leuchte, die entsprechend mit dem Anschlusselement
korrespondieren kann, befestigt werden, so dass über die gelenkige Verbindung zwischen
Anschlusselement und Aufsatzteil die Leuchte an dem Leuchtenmast befestigt werden
kann. Das Anschlusselement kann hierzu beispielsweise eine ebene Anschlussseite aufweisen,
an die eine Leuchte mit einer korrespondierenden ebenen Seite, die als Schnittstelle
zum Anschließen der Leuchte ausgebildet ist, angelegt werden kann. Beispielsweise
können Leuchte und Anschlusselement zueinander korrespondierende Rastelemente aufweisen,
über die sie miteinander verrastet und zueinander befestigt werden können. Beispielsweise
können sie miteinander korrespondierende Gewinde aufweisen, über die sie miteinander
verschraubt werden können. Es sind eine Vielzahl an verschiedenen Anschlusselementen
mit jeweils unterschiedlich ausgebildeten geeigneten Anschlussseiten bekannt. Die
gelenkige Verbindung ermöglicht üblicherweise das Verkippen des Anschlusselements
zu dem Aufsatzteil in einem bestimmten Winkelbereich, meist in einem Winkelbereich
von ca. 0 bis 20°. In diesem Winkelbereich kann somit auch die Leuchte relativ zum
Leuchtenmast verkippt werden, wenn die Leuchte über die Befestigungsvorrichtung an
dem Leuchtenmast montiert ist.
[0005] Der genannte Winkelbereich ist jedoch für viele Anwendungsfälle der herkömmlichen
Befestigungsvorrichtungen nicht ausreichend. Denn der Mastzopf kann sich in unterschiedlichen
Positionen relativ zum Leuchtenmast befinden. Beispielsweise kann der Mastzopf an
der Spitze des Leuchtenmasts senkrecht nach oben weisen oder senkrecht zum Leuchtenmast
in der Waagerechten verlaufen oder einen beliebigen anderen Winkel zwischen sich und
dem Leuchtenmast einschließen. Dabei ist der Mastzopf stets positionsfest an dem Leuchtenmast
befestigt. Um eine Befestigung einer Leuchte an einem Mastzopf so zu ermöglichen,
dass eine gewünschte Position der Leuchte zum Leuchtenmast eingestellt werden kann,
ist somit prinzipiell das Abwinkeln von Anschlusselement zu Aufsatzteil in einem weiten
Winkelbereich wünschenswert. Herkömmliche Befestigungsvorrichtungen bieten eine solche
Möglichkeit jedoch nicht, da bei ihnen in der Regel das Aufsatzteil und das Anschlusselement
über eine kurze, gekrümmte Ebene mit festen Rastpositionen miteinander verbunden sind,
damit eine ausreichend stabile Befestigung von Anschlusselement zum Aufsatzteil gewährleistet
werden kann, die zum sicheren Halten der üblicherweise recht schweren Leuchten erforderlich
ist. Damit eine Montage von Leuchten an einem Leuchtenmast über herkömmliche Befestigungsvorrichtungen
überhaupt an Mastzöpfen mit deutlich unterschiedlicher Ausrichtung relativ zum Leuchtenmast
möglich ist, sind herkömmliche Aufsatzteile als an beiden Seiten offene Hohlzylinder
ausgebildet, die je nach Ausrichtung des Mastzopfs relativ zum Leuchtenmast mit ihrer
einen oder der anderen offenen Seite zuerst auf den Mastzopf aufgeschoben werden.
Die Ausrichtungsmöglichkeit der Leuchte relativ zum Leuchtenmast und damit auch relativ
zu dem Boden, an dem der Leuchtenmast aufgestellt ist, sind bei herkömmlichen Befestigungsvorrichtungen
jedoch in jedem Fall unerwünschtermaßen beschränkt. Eine gattungsgemässe Mastbefestigung
ist aus der
US3213273 bekannt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung zum
Befestigen einer Leuchte an einem Mastzopf bereitzustellen, die die obengenannten
Probleme und Nachteile herkömmlicher Befestigungsvorrichtungen zumindest teilweise
behebt und eine stabile und variable Befestigung einer Leuchte an dem Mastzopf ermöglicht.
[0006] Als eine Lösung der genannten technischen Aufgabe schlägt die Erfindung eine Befestigungsvorrichtung
mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
umfasst zwei Halteelemente, die jeweils eine Scheibe aufweisen sowie einen von der
Scheibe über eine Führungsabschnittslänge weglaufenden Führungsabschnitt. Der Führungsabschnitt
weist zumindest abschnittsweise einen konstanten Führungsquerschnitt auf, und die
Scheibe weist an einer ihrer Scheibenseiten eine Zahnungsstruktur auf. Die Scheibe
weist zwei flächige Scheibenseiten auf, die sich über die flächige Erstreckung der
Scheibe erstrecken. Die flächigen Scheibenseiten begrenzen die Scheibe an zwei gegenüberliegenden
Seiten. Die Scheibe kann beispielsweise kreisförmig ausgebildet sein. Die Zahnungsstruktur
ist an einer der flächigen Scheibenseiten angeordnet. Die Zahnungsstruktur kann beispielsweise
über einen Kreisbereich oder einen ringförmigen Bereich auf der Scheibenseite angeordnet
sein, wobei die Anordnung der Zahnungsstruktur in dem jeweiligen Bereich ununterbrochen
oder auch abschnittsweise unterbrochen sein kann. Wie weiter unten erläutert ist die
kreisförmige oder kreisringförmige Anordnung der Zahnungsstruktur für die Variabilität
des erfindungsgemäßen Befestigens bzw. der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
besonders vorteilhaft. Der Führungsabschnitt kann beispielsweise an einer der flächigen
Scheibenseiten der Scheibe angeordnet sein. Beispielsweise kann der Führungsabschnitt
an derselben flächigen Scheibenseite wie die Zahnungsstruktur oder an der gegenüberliegenden
flächigen Scheibenseite angeordnet sein. In jedem Fall läuft der Führungsabschnitt
über seine Führungsabschnittslänge zumindest mit einer Komponente senkrecht zur flächigen
Erstreckung der Scheibe weg. Der Führungsquerschnitt des Führungsabschnitts kann beispielsweise
oval- oder polygonförmig, insbesondere quadratisch oder rechteckig, ausgebildet sein.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung weist ein erstes der beiden Hauptelemente
einen Führungskanal zum Aufnehmen der Führungsabschnitte der beiden Halteelemente
auf, und das zweite der beiden Hauptelemente weist zwei Rastflächen auf. Dabei verläuft
der Führungskanal in einer Transversalrichtung und weist einen Querschnitt auf, der
mit dem Führungsquerschnitt korrespondiert. Die Transversalrichtung kann dabei vorteilhafterweise
senkrecht zur Längsrichtung verlaufen, in der sich der Zylinderabschnitt des Aufsatzteils
über seine Zylinderlänge erstreckt. In dem Fall, dass der Führungskanal in dem Anschlusselement
vorgesehen ist, kann die Transversalrichtung senkrecht zur genannten Längsrichtung
verlaufen, wobei auf die Montageposition der Befestigungsvorrichtung Bezug genommen
wird, in der die Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Leuchte an einem Mastzopf
einsatzbereit ist, wobei die einzelnen Elemente der Befestigungsvorrichtung in ihrer
Montageposition so zueinander angeordnet sind, dass die Befestigung einer Leuchte
an einem Mastzopf über die Befestigungsvorrichtung unmittelbar vorgenommen werden
kann.
[0008] Der Führungsquerschnitt korrespondiert mit dem Querschnitt des Führungskanals in
einer solchen Art und Weise, dass das Halteelement mit dem Führungsabschnitt mit dem
entsprechenden Führungsquerschnitt in dem Führungskanal angeordnet sein kann und dann
eine Verdrehung des Halteelements relativ zu dem Führungskanal in einer Drehrichtung
um die Transversalrichtung als Drehachse nur in sehr beschränktem Maße oder garnicht
erfolgen kann. Beispielsweise kann hierbei der Führungsabschnitt vollständig in dem
Führungskanal angeordnet sein, beispielsweise nur ein Abschnitt in Transversalrichtung
des Führungsabschnitts. Beispielsweise kann ein Verdrehen von Halteelement zum Führungskanal
bei in dem Führungskanal angeordneten Führungsabschnitt des Halteelements auf ein
Maß von weniger als 5°, insbesondere von weniger als 1° beschränkt sein. Hierfür sind
Ausgestaltungen des Führungsquerschnitts und des Querschnitts des Führungskanals nach
Art eines Ovals oder eines Polygons besonders vorteilhaft. Die regelmäßige Ausgestaltung
der genannten Querschnitte, beispielsweise als regelmäßiges Polygon, wie etwa als
Quadrat oder Sechseck, kann besonders vorteilhaft sein, damit eine Verdrehung in beide
Drehrichtungen um die Transversalrichtung und in jeder Position der beiden Hauptelemente
zueinander gleichermaßen effektiv verhindert werden kann. In einer Ausführungsform
können die Führungsquerschnitte der beiden Halteelemente jeweils identisch sein. In
einer anderen Ausführungsform können die Führungsquerschnitte der beiden Halteelemente
unterschiedlich sein, wobei dann der Führungskanal zwei in seiner Transversalrichtung
zueinander versetzte Abschnitte mit unterschiedlichen Querschnitten aufweist, die
jeweils zu einem der Führungsquerschnitte der beiden Halteelemente korrespondieren.
[0009] Die Halteelemente sind in dem Führungskanal anordenbar und in der Transversalrichtung
in dem Führungskanal verschiebbar. Die Halteelemente können somit in dem Führungskanal
angeordnet sein und möglicherweise auch in den Führungskanal eingeführt, beispielsweise
in Transversalrichtung eingeschoben werden. Dabei sind die Halteelemente mit ihren
Führungsabschnitten in dem Führungskanal anordenbar, wobei die Führungsabschnitte
nicht vollständig in dem Führungskanal angeordnet zu sein brauchen. In jedem Fall
sind die Halteelemente dann in dem Führungskanal in der Transversalrichtung verschiebbar,
wenn ihre Führungsabschnitte jeweils zumindest abschnittsweise in dem Führungskanal
angeordnet sind.
[0010] Die Rastflächen sind an dem zweiten Hauptelement in der Transversalrichtung voneinander
beabstandet angeordnet und weisen jeweils eine Raststruktur auf, die mit der Zahnungsstruktur
der Scheiben der beiden Halteelemente korrespondieren. Dabei wird selbstverständlich
auf die Montageposition und die in der Montageposition zueinander ausgerichteten Elemente
der Befestigungsvorrichtung Bezug genommen. Dies bedeutet, dass eine Raststruktur
mit der Zahnungsstruktur der Scheibe eines der Halteelemente so korrespondiert, dass
die Raststruktur und die Zahnungsstruktur so ineinandergreifen können, dass im ineinandergegriffenen
Zustand von Raststruktur und Zahnungsstruktur eine Verdrehung des Halteelements zu
dem zweiten Hauptelement um die Transversalrichtung um weniger als 5°, insbesondere
um weniger als 1° möglich ist. Die beiden Raststrukturen können, ebenso wie die beiden
Zahnungsstrukturen, jeweils identisch sein, sie können jedoch auch voneinander verschieden
ausgebildet sein. Wichtig ist stets, dass eine Raststruktur mit der Zahnungsstruktur
eines der beiden Halteelemente korrespondiert. In einem Ausführungsbeispiel können
Raststruktur und Zahnungsstruktur so zueinander korrespondierend ausgebildet sein,
dass sie eine Verdrehung von Halteelement zu zweitem Hauptelement in beide Drehrichtungen
gleichermaßen verhindern. Beispielsweise können Raststruktur und Zahnungsstruktur
zueinander abgeschrägte und miteinander korrespondierende Strukturelemente aufweisen.
[0011] Erfindungsgemäß umfasst das erste Hauptelement ein Verschiebeelement, das in der
Montageposition der Befestigungsvorrichtung mit den Halteelementen zusammenwirkt und
zum kraftbelastbaren Verschieben der Halteelemente in der Transversalrichtung in dem
Führungskanal ausgebildet ist, wobei die Halteelemente in dem Führungskanal und die
Rastflächen so zueinander angeordnet sind, dass mittels des Verschiebeelements die
Zahnungsstrukturen der Halteelemente gegen die Rastflächen des zweiten Hauptelements
pressbar sind. Über das Verschiebeelement kann somit ein Verschieben der Halteelemente
in dem Führungskanal, und damit in der Transversalrichtung zueinander ermöglicht werden.
Dadurch, dass die Rastflächen in der Transversalrichtung voneinander beabstandet sind
und durch das Verschiebeelement eine Verschiebung der Halteelemente in der Transversalrichtung
ermöglicht ist, kann über das Verschiebeelement ein Anpressen der Zahnungsstrukturen
der Halteelemente an die Raststrukturen des zweiten Hauptelements gewährleistet werden.
Über die kraftbelastbare Verschiebung mittels des Verschiebeelements können die Halteelemente
mit einer gewissen Kraft in der Transversalrichtung jeweils gegen eine Raststruktur
gepresst werden, wodurch ein Verdrehen von den beiden Hauptelementen um die Transversalrichtung
zueinander vermieden werden kann. Bei dem Ausgestalten einer Zahnungsstruktur und
der zu ihr korrespondierenden Raststruktur in einem kreisförmigen oder kreisringförmigen
Bereich kann somit eine Fixierung der beiden Hauptelemente in einem großen Winkelbereich
um die Transversalrichtung zueinander ermöglicht sein. Insbesondere kann durch das
Verschiebeelement die Kraft, mit der die Zahnungsstrukturen der Halteelemente gegen
die Raststrukturen gepresst werden, verändert werden, so dass über das Verschiebeelement
eine Verdrehung von erstem Hauptelement zu zweitem Hauptelement über eine geringe
Kraftbelastung der Halteelemente in Transversalrichtung ermöglicht werden und über
eine hohe Kraftbelastung in Transversalrichtung verhindert werden kann. Über das Verschiebeelement
kann ein besonders einfaches Fixieren der Hauptelemente ermöglicht sein. Beispielsweise
kann das Verschiebeelement vorteilsweise mit einer Hand betätigbar sein, so dass ein
Monteur bei dem Befestigen einer Leuchte die Leuchte mit einer Hand ausrichten und
mit der anderen Hand über das Verschiebeelement die Hauptelemente und damit die gewünschte
Ausrichtung der Leuchte fixieren kann.
[0012] Beispielsweise können die Rastflächen an dem Aufsatzteil und der Führungskanal an
dem Anschlusselement vorgesehen sein, beispielsweise können die Rastflächen an dem
Anschlusselement und der Führungskanal an dem Aufsatzteil vorgesehen sein. Der Führungskanal
kann in Transversalrichtung kontinuierlich verlaufen. Der Führungskanal kann in Transversalrichtung
jedoch auch unterbrochen sein. Beispielsweise können die beide Halteelemente in der
Montageposition mit ihren Führungsabschnitten jeweils in unterschiedlichen, insbesondere
voneinander getrennten, Transversalrichtungsabschnitten des Führungskanals angeordnet
sein. In einem Ausführungsbeispiel sind die Halteelemente in der Montageposition in
Transversalrichtung zwischen den Rastflächen angeordnet, wobei das Verbindungselement
eine kraftbelastbare Verschiebung der Halteelemente nach außen in Richtung zu den
Rastflächen ermöglich kann. In einem Ausführungsbeispiel sind in der Montageposition
die Rastflächen in der Transversalrichtung zwischen den Halteelementen angeordnet,
wobei das Verschiebeelement eine kraftbelastbare Verschiebung der Halteelemente nach
innen zu den Rastflächen hin ermöglicht.
[0013] In einem Ausführungsbeispiel sind die Halteelemente in der Montageposition so in
dem Führungskanal angeordnet, dass sie mit ihren Führungsabschnitten aneinander angrenzen.
In diesem Ausführungsbeispiel sind die Scheiben der beiden Halteelemente in der Transversalrichtung
weiter voneinander beabstandet als die Führungsabschnitte der Halteelemente. Die Führungsabschnitte
können dergestalt aneinander angrenzen, dass sie in der Montageposition unmittelbar
aneinander anliegen oder dergestalt, dass sie in der Montageposition über einen Abstand
voneinander entfernt sind. Insbesondere können sich die Führungsabschnitte der beiden
Halteelemente in der Montageposition an ihren von den jeweiligen Scheiben wegweisenden
Enden in einem Überlappungsbereich überlappen. Insbesondere kann dieser Überlappungsbereich
in dem Führungskanal angeordnet sein. Insbesondere kann die Erstreckung des Überlappungsbereichs
in der Transversalrichtung variabel sein über die Verschiebbarkeit der Halteelemente
in der Transversalrichtung in dem Führungskanal. Dadurch, dass die Halteelemente mit
ihren Führungsabschnitten aneinander angrenzen, kann eine gleichzeitige Verschiebung
der beiden Halteelemente besonders einfach und sicher ermöglicht sein. Beispielsweise
kann das Verschiebeelement dann besonders einfach an beiden Halteelementen angreifen,
beispielsweise kann das Verschiebeelement abschnittsweise zwischen den Halteelementen
in dem Bereich, in dem die Halteelemente aneinander angrenzen, angeordnet sein. Dadurch
kann beispielsweise durch das Verschiebeelement eine gleichmäßige und gleichzeitige
Verschiebung beider Halteelemente in dem Führungskanal ermöglicht sein, wodurch insbesondere
ein gleichmäßiges Anpressen beider Halteelemente gegen die Rastflächen ermöglicht
sein kann, wodurch ein Verdrehen der beiden Hauptelemente zueinander besonders effektiv
und stabil verhindert werden kann. Entsprechend kann es besonders vorteilhaft sein,
wenn in der Montageposition der Führungskanal und/oder die Halteelemente in der Transversalrichtung
zwischen den Rastflächen angeordnet sind, da dadurch bei einem Verschieben der Halteelemente
voneinander weg, die mit ihren Führungsabschnitten aneinander angrenzen, eine besonders
gute und gleichmäßige Fixierung der beiden Hauptelemente zueinander realisierbar sein
kann.
[0014] Insbesondere kann das Vorsehen des genannten Überlappungsbereichs dahingehend vorteilhaft
sein, dass die Führungsabschnitte der beiden Halteelemente in dem Führungskanal über
einen möglichst großen Bereich in der Transversalrichtung innen an dem Führungskanal
anliegen können, insbesondere auch bei einer Verschiebung der Halteelemente in Transversalrichtung
zueinander. Über das Anliegen der Führungsabschnitte an der Innenseite des Führungskanals
über einen möglichst weiten Bereich kann ein Verdrehen der beiden Hauptelemente besonders
gut vermieden werden. In einer Ausführungsform korrespondiert der gemeinsame Querschnitt
beider Halteelemente in dem Überlappungsbereich mit dem Querschnitt des Führungskanals.
Insbesondere kann dieser gemeinsame Querschnitt dem Führungsquerschnitt eines der
beiden Halteelemente, insbesondere bei dem Vorsehen von zwei Halteelementen mit identischem
Führungsquerschnitt dem Führungsquerschnitt eines jeden der beiden Halteelemente entsprechen.
Dadurch kann eine besonders gute Führung der Halteelemente in dem Führungskanal und
damit insgesamt eine besonders gute Verdrehsicherung der beiden Hauptelemente zueinander
ermöglicht sein.
[0015] In einer Ausführungsform ist das Verschiebeelement in der Montageposition in dem
Überlappungsbereich an den beiden Halteelementen angeordnet. Dadurch kann das Verschiebeelement
besonders effektiv an beiden Halteelementen gleichzeitig wirken und ein gleichmäßiges
Verschieben der beiden Halteelemente in dem Führungskanal zu den jeweiligen Rastflächen
bewirken. Insbesondere können die Halteelemente und das Verschiebeelement in dem Überlappungsbereich
so zueinander ausgestaltet sein, dass das Verschiebeelement in dem Überlappungsbereich
an beiden Halteelementen gleichzeitig angeordnet sein kann und eine Verschiebung der
Verschiebeelemente in dem Führungskanal in der Transversalrichtung in einem bestimmten
Transversalrichtungsabschnitt gewährleisten kann, während es gleichzeitig an beiden
Halteelementen angeordnet bleibt. Eine entsprechende Befestigungsvorrichtung kann
beispielsweise darüber realisiert sein, dass das Verschiebeelement ein Gewinde aufweist
und dass die Halteelemente in ihren Überlappungsbereichen jeweils ein mit dem Gewinde
des Verschiebeelements korrespondierendes Gewinde aufweisen. Dabei ist insbesondere
zu beachten, dass das Verschiebeelement nicht einstückig ausgebildet zu sein braucht.
Das Verschiebeelement kann jedoch einstückig ausgebildet sein, beispielsweise ein
einstückiges Element mit einem Gewinde umfassen, das mit den beiden Gewinden an den
beiden Halteelementen gleichzeitig korrespondiert und zusammenwirken kann. Das Verschiebeelement
und/oder zumindest eines der beiden Halteelemente in dem Überlappungsbereich können
auch einen keilförmig ausgebildeten Abschnitt aufweisen, wobei eine relative Verschiebung
des Verschiebeelements zu dem Führungskanal und/oder den Halteelementen eine Verschiebung
der Halteelemente in dem Führungskanal verursachen kann. Das Verschiebeelement kann
beispielsweise auch als Spreizelement ausgebildet sein, das in Aussparungen an den
Halteelementen, insbesondere in dem Überlappungsbereich bei vorgesehenem Überlappungsbereich,
eingreift und somit ein Verschieben der Halteelemente in dem Führungskanal über eine
entsprechende Spreizbewegung gewährleistet kann. Dem Fachmann sind verschiedene Realisierungsmöglichkeiten
des Verschiebeelements erkennbar.
[0016] In einer Ausführungsform weisen die Halteelemente in dem Überlappungsbereich jeweils
eine Aussparung auf, wobei sich die Aussparungen der beiden Halteelemente in der Montageposition
zumindest in einem Aussparungsabschnitt überlappen, wobei das Verschiebeelement in
der Montageposition zumindest abschnittsweise in dem Aussparungsabschnitt angeordnet
ist. Das Verschiebeelement kann beispielsweise keilförmig oder als Spreizelement ausgebildet
sein und in die Aussparung eingreifen, wobei durch eine Betätigung des Verschiebeelements,
beispielsweise ein Aufspreizen oder eine Positionsänderung des Verschiebeelements
relativ zu den Halteelementen, eine Verschiebung der Halteelemente in dem Führungskanal
gewährleistet sein kann. Darüber kann eine besonders zuverlässige und gleichmäßige
Verschiebung der Halteelemente in der Transversalrichtung und somit ein besonders
zuverlässiges und gleichmäßiges Anpressen der Halteelemente gegen die Rastflächen
ermöglicht sein.
[0017] Das Verschiebeelement kann ein Wirkelement und eine Stellschraube aufweisen, wobei
das Wirkelement in der Montageposition an den Führungsabschnitten beider Halteelemente
angeordnet ist und die Stellschraube mit dem Wirkelement so gekoppelt ist, dass eine
Betätigung der Stellschraube eine gleichzeitige Verschiebung beider Halteelemente,
insbesondere um jeweils denselben Betrag, in dem Führungskanal in der Transversalrichtung
gewährleistet. Dieser modulare Aufbau des Verschiebeelements ermöglicht eine besonders
kostengünstige und effektive Realisierung des Verschiebeelements. Beispielsweise kann
das Verschiebeelement eine Zahnradkopplung umfassen, wobei die Stellschraube ein Zahnrad
betätigt und das Zahnrad an den Halteelementen angreift. Beispielsweise kann das Verschiebeelement
als Wirkelement eine Spreizeinrichtung aufweisen, wobei die Stellschraube die Aufspreizung
der Spreizeinrichtung einstellt. In einer Ausführungsform ist das Wirkelement keilförmig
ausgebildet, wobei das Wirkelement über die Stellschraube in einer Einstellrichtung
senkrecht zur Transversalrichtung verschiebbar ist, wobei sich der Querschnitt, den
das Wirkelement senkrecht zur Einstellrichtung aufweist, in Einstellrichtung keilförmig
verändert. Die Veränderung des Querschnitts kann beispielsweise in Einstellrichtung
über einen Abschnitt stetig sein. Die Veränderung des Querschnitts kann jedoch auch
in Einstellrichtung ungleichmäßig, insbesondere unstetig erfolgen. Insbesondere kann
das Wirkelement ein Gewinde aufweisen, das mit der Stellschraube korrespondiert und
in der Einstellrichtung verläuft. Durch die in Einstellrichtung keilförmige Ausgestaltung
des Wirkelements kann das Wirkelement in Einstellrichtung, und damit senkrecht zur
Transversalrichtung, verschoben werden und eine Verschiebung zumindest eines der Halteelemente
in der Transversalrichtung bewirken, wobei das Wirkelement unabhängig von seiner Position
in Einstellrichtung stets an dem Halteelement anliegen und in einer festen Position,
die in Transversalrichtung unveränderbar ist, zum Führungskanal angeordnet sein kann.
Insbesondere kann das Wirkelement zwischen den beiden Halteelementen angeordnet sein
und gleichzeitig auf beide Halteelemente einwirken. Dadurch kann eine besonders einfache
und gleichmäßige Verschiebbarkeit der Halteelemente in dem Führungskanal über das
Verschiebeelement gewährleistet sein. Die keilförmige Ausgestaltung des Wirkelements
und das Vorsehen einer Stellschraube bei dem Verschiebeelement ermöglicht eine besonders
einfache und günstige Realisierung des Verschiebeelements. Darüber hinaus ermöglicht
es eine besonders einfache Befestigung einer Leuchte an einem Mastzopf, da die Stellschraube
zum Fixieren der beiden Hauptelemente gegeneinander sehr einfach, insbesondere mit
einer Hand, betätigbar ist und somit eine an dem Anschlusselement fixierte Leuchte
besonders einfach an eine gewünschte Position zum Leuchtenmast gebracht werden und
relativ zum Leuchtenmast über das Verschiebeelement fixierbar sein kann.
[0018] Vorzugsweise weisen die Zahnungsstrukturen der Halteelemente und die Raststrukturen
der Rastflächen jeweils abgeschrägte Zähne mit Schrägflächen auf, wobei in der Montageposition
die Schrägflächen der Zahnungsstrukturen an den Schrägflächen der jeweils korrespondierenden
Raststruktur anliegen. Insbesondere können die abgeschrägten Zähne von Zahnungsstruktur
und korrespondierender Raststruktur beispielsweise formschlüssig oder kraftschlüssig
aneinander anliegen. Zum einen ist die Ausgestaltung von Zahnungsstruktur und korrespondierender
Raststruktur mit abgeschrägten Zähnen dazu geeignet, ein Verdrehen der beiden Hauptelemente
zueinander wirksam zu verhindern, insbesondere dann, wenn eine in Transversalrichtung
gerichtete Kraft die Strukturen gegeneinanderpresst. Insbesondere kann durch eine
solche Ausgestaltung von Zahnungsstruktur und Raststruktur auch sichergestellt sein,
dass dann, wenn in der Montageposition keine Kraft in Transversalrichtung auf die
Zahnungsstrukturen und Raststrukturen zum Gegeneinanderpressen dieser Strukturen wirkt,
eine Verdrehung der beiden Hauptelemente zueinander möglich ist, indem die beispielsweise
formschlüssig aneinander anliegenden abgeschrägten Zähne der jeweiligen Strukturen
wegen der Schrägflächen in Transversalrichtung auseinandergleiten, so dass eine Verdrehung
der Hauptelemente zueinander ermöglicht ist. Insbesondere können die Zahnungsstruktur
und korrespondierende Raststruktur so zueinander korrespondierend ausgebildet sein,
dass ihre Zähne solche Schrägflächen aufweisen, dass ausgehend von einem formschlüssigen
Ineinandergreifen der Zähne der Strukturen ein Auseinandergleiten von Raststruktur
und Zahnungsstruktur in Transversalrichtung unterstützt ist, damit keine entgegenwirkende
Kraft an den Strukturen anliegt. Dadurch kann ermöglicht sein, dass eine Leuchte,
nachdem sie über die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung an dem Mastzopf montiert
wurde und die Hauptelemente gegen Verdrehung gesichert wurden, in ihrer Ausrichtung
durch Drehung der Hauptelemente der Befestigungsvorrichtung variiert werden kann,
da die Strukturen bei einer entsprechenden Einstellung des Verschiebeelements, über
die sichergestellt ist, dass keine in Transversalrichtung wirkende Kraft die Strukturen
gegeneinanderpresst, eine Verdrehung der Hauptelemente freigeben können.
[0019] In einer Ausführungsform kann an Seiten der Halteelemente, die sich in der Montageposition
in Transversalrichtung gegenüberliegen, eine Federeinrichtung angeordnet sein, die
so ausgebildet ist, dass sie eine Kraft auf die Halteelemente ausübt, die auf ein
Verschieben der Halteelemente zueinander und/oder ein Auseinandergleiten der Zahnungsstruktur
und korrespondierender Raststruktur hinwirkt. Insbesondere kann die Kraft in Transversalrichtung
wirken. Über eine solche Federeinrichtung kann sichergestellt sein, dass dann, wenn
keine Kraft auf die Halteelemente einwirkt, die ein Anpressen von Raststruktur an
korrespondierende Zahnungsstruktur verursacht zum Verhindern einer Verdrehung der
Hauptelemente, ein Verdrehen der Hauptelemente ermöglicht sein kann, insbesondere
wegen des Auseinandergleitens von Raststruktur und Zahnungsstruktur dergestalt, dass
sie in der Montageposition nicht mehr ineinandergreifen.
[0020] In einer Ausführungsform weist das zweite Hauptelement in der Transversalrichtung
zwischen den Rastflächen eine Ausnehmung auf, in der das erste Hauptelement in der
Montageposition so angeordnet ist, dass der Führungskanal mit seiner Erstreckungslänge
in Transversalrichtung zwischen den Rastflächen angeordnet ist. Beispielsweise kann
das Anschlusselement als das erste Hauptelement und das Aufsatzteil als das zweite
Hauptelement oder auch umgekehrt vorgesehen sein. Durch die beschriebene Ausführung
kann eine besonders robuste Anordnung bereitgestellt sein. Denn dadurch, dass das
zweite Hauptelement in seiner Ausnehmung den Abschnitt mit dem Führungskanal des ersten
Hauptelements aufnimmt, können die Rastflächen des zweiten Hauptelements gegen den
Abschnitt mit dem Führungskanal des ersten Hauptelements gepresst werden, wobei dann
auf diesen Abschnitt mit dem Führungskanal von beiden Seiten, nämlich von beiden Rastflächen
aus, gleichmäßig eine Kraft ausgeübt wird, so dass eine zerstörungsfreie Belastung
dieses Abschnitts mit einer hohen Kraft möglich ist und somit eine Fixierung der beiden
Hauptelemente zueinander mit einer hohen Kraft möglich ist.
[0021] Das Vorsehen eines Führungskanals mit einem polygonen, insbesondere quadratischen
Querschnitt und einem entsprechend korrespondierenden Führungsquerschnitt der Halteelemente
kann besonders vorteilhaft sein zum Sichern der beiden Hauptelemente gegenüber einer
Verdrehung gegeneinander. Insbesondere kann die quadratische Ausgestaltung dazu vorteilhaft
sein, dass unabhängig von der relativen Ausrichtung der beiden Hauptelemente zueinander
jeweils die beiden Hauptelemente mit einer identischen Haltekraft gegen eine Verdrehung
gegeneinander gesichert sind.
[0022] Insbesondere kann das Anschlusselement an seiner von dem Aufsatzteil wegweisenden
Seite Aushöhlungen zur Aufnahme von Vorsprüngen eines Leuchtengehäuses aufweisen.
Das Leuchtengehäuse kann an die von dem Aufsatzteil wegweisende Seite, die als Anschlussseite
zum Befestigen eines Leuchtengehäuses ausgebildet ist, angebracht und dort angebracht
mit dem Anschlusselement fixiert werden. Eine Fixierung kann beispielsweise über das
Vorsehen von Klammern an entsprechenden Vorsprüngen von Anschlusselement und Leuchtengehäuse
oder über das Verschrauben von Anschlusselement und Leuchtengehäuse erfolgen. Durch
das Vorsehen von Vorsprüngen an dem Leuchtengehäuse und das Vorsehen von korrespondierenden
Aushöhlungen an dem Anschlusselement kann eine besonders gute Fixierung eines Leuchtengehäuses
zu dem Anschlusselement ermöglicht sein, beispielsweise kann einer relativen Verschiebung
des Leuchtengehäuses zu dem Anschlusselement entlang der von dem Aufsatzteil wegweisenden
Seite effektiv entgegengewirkt sein. Insbesondere können an der Anschlussseite Aushöhlungen
angeordnet sein, die sich in ihren Abmessungen unterscheiden. Dadurch kann beispielsweise
gewährleistet sein, dass unterschiedliche Leuchtengehäuse, die Vorsprünge mit unterschiedlichen
Abmessungen aufweisen, unter Eingreifen der Vorsprünge in die Aushöhlungen an der
Anschlussseite montiert werden können. Dadurch kann die Flexibilität der Befestigungsvorrichtung
noch vergrößert sein, da dadurch eine besonders große Anzahl an verschiedenen Leuchtengehäusen
an der Anschlussseite der Befestigungsvorrichtung montierbar sein kann. Darüber hinaus
kann eine Vielzahl von Aushöhlungen dazu beitragen, dass das Anschlusselement eine
sehr hohe Stabilität aufweist, was im Hinblick auf das üblicherweise hohe Gewicht
von Leuchtengehäusen vorteilhaft sein kann. Denn über das Vorsehen von Aushöhlungen
ist gewährleistet, dass eine Rippenstruktur in dem Anschlusselement vorgesehen ist,
die die erwähnte erhöhte Stabilität mit sich bringen kann. Zur Erhöhung der Flexibilität
der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung, d. h. zum Erreichen einer Kompatibilität
der Befestigungsvorrichtung mit einer möglichst großen Anzahl von Leuchtengehäusen,
kann es insbesondere vorteilhaft sein, wenn die Anschlussseite eine ebene Anlagefläche
aufweist, an die ein Leuchtengehäuse angelegt werden kann. Da Leuchtengehäuse in aller
Regel über eine ebene Seite verfügen, mit der sie an eine beliebige Haltevorrichtung
montiert werden können, kann dadurch die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
für die Montage von besonders vielen verschiedenen Leuchtengehäusen geeignet sein.
Insbesondere hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, das Anschlusselement an der
Anschlussseite, insbesondere die Anlagefläche, nach Art eines Trapezes auszugestalten.
Dadurch kann zum einen ein möglichst schlankes, ansprechendes Design, zum anderen
eine stabile Fixierung des Leuchtengehäuses, insbesondere über die sich bei dem Trapez
verbreiternde Grundfläche, gewährleistet sein. Dies kann besonders dann vorteilhaft
sein, wenn die breitere Grundfläche des Trapezes in der Montageposition nach unten
weist, so dass das Leuchtengehäuse an dieser Seite mit dem maximalen Gewicht anliegt.
Darüber hinaus kann die trapezartige Ausgestaltung für die Herstellung des Anschlusselements
in einem Gießverfahren vorteilhaft sein.
[0023] Insbesondere können zumindest einige der Aushöhlungen Hinterschneidungen aufweisen,
wobei in die Aushöhlungen Haken einführbar und mit den Hinterschneidungen verrastbar
sind. Beispielsweise können die Haken an dem Leuchtengehäuse vorgesehen sein. Insbesondere
können die Haken als Vorsprünge ausgebildet sein. Dabei können die Haken in die Aushöhlungen
des Anschlusselements eingreifen und bei einem Absenken des Leuchtengehäuses relativ
zu dem Anschlusselement hinter die Hinterschneidungen greifen und somit mit den Hinterschneidungen
verrasten. Dadurch kann neben einer effektiven Verhinderung einer Verschiebung des
Leuchtengehäuses zum Anschlusselement entlang der vor dem Aufsatzteil wegweisenden
Seite auch ein Abkippen des Leuchtengehäuses von der genannten Seite effektiv verhindert
sein. Insbesondere kann in dieser Ausführungsform eine Halteschraube in dem Anschlusselement
vorgesehen sein, die mit einem in der korrespondierenden Leuchte vorgesehenen Gewinde
korrespondieren kann und über ein Verschrauben mit der Leuchte das Verrasten der Haken
mit den Hinterschneidungen sichern kann.
[0024] Die Erfindung betrifft ferner ein Set umfassend eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
sowie eine Leuchte, die eine mit dem Anschlusselement korrespondierende Schnittstelle
aufweist und zur Montage an dem Anschlusselement über ihre Schnittstelle ausgebildet
ist. Beispielsweise kann die Leuchte so ausgebildet sein, dass sie mit ihrer Schnittstelle
an der von dem Aufsatzteil wegweisenden Seite des Anschlusselements montierbar ist.
Die Leuchte des Sets kann über die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung besonders
einfach und stabil und mit einer variablen Ausrichtung an einem Leuchtenmast befestigt
werden. Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
zum Befestigen einer Leuchte an einem Mastzopf.
[0025] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf vier Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- in einer Prinzipdarstellung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
in einer Explosionsansicht;
- Figur 2:
- in einer Prinzipdarstellung das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 in einer Explosionsansicht
mit anderer Blickrichtung:
- Figur 3:
- in einer Prinzipdarstellung den Querschnitt des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 1
in der Montageposition;
- Figur 4:
- in einer Prinzipdarstellung ein erfindungsgemäßes Set mit einer Leuchte und einer
Befestigungsvorrichtung.
[0026] In den Figuren 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
1 in Explosionsansichten aus verschiedenen Blickrichtungen schematisch dargestellt.
Die Befestigungsvorrichtung 1 umfasst als erstes Hauptelement ein Aufsatzteil 3 und
als zweites Hauptelement ein Anschlusselement 4. Das Anschlusselement 4 weist eine
Ausnehmung 42 auf, in der der Abschnitt des Aufsatzteils 3, in dem der Führungskanal
7 angeordnet ist, angeordnet werden kann. Die Ausnehmung 42 ist in der Transversalrichtung
zwischen den beiden Rastflächen 40 des Anschlusselements 4 angeordnet. In Figur 1
ist nur eine der beiden Anschlussflächen 40 erkennbar, die andere der beiden Anschlussflächen
40 liegt an der in Figur 1 nicht dargestellten, der in Figur 1 sichtbaren Rastfläche
40 in Transversalrichtung gegenüberliegenden Seite.
[0027] Der Führungskanal 7 weist einen quadratischen Querschnitt auf. Die dargestellte erfindungsgemäße
Befestigungsvorrichtung 1 umfasst ferner zwei Halteelemente 5, 6, die jeweils eine
Scheibe 50, 60 aufweisen, von der aus ein Führungsabschnitt 52, 62 wegläuft. Der Führungsabschnitt
52, 62 liegt unmittelbar an der Scheibe 50, 60 des Halteelements 5, 6 an und verläuft
senkrecht zu der flächigen Erstreckung der Scheibe 50, 60. Der Führungsabschnitt 52,
62 weist in einem direkt an der Scheibe 50, 60 anliegenden Abschnitt in Transversalrichtung
einen konstanten quadratischen Querschnitt auf, der mit dem Querschnitt des Führungskanals
7 korrespondiert. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Halteelement 5,
6, wenn es mit dem Führungsabschnitt 52, 62 in dem Führungskanal 7 angeordnet ist,
nicht zerstörungsfrei gegenüber dem Aufsatzteil 3 verdrehbar. Dabei füllt der Führungsabschnitt
52, 62 des Halteelements 5, 6 mit seinem ersten Abschnitt, der unmittelbar an der
Scheibe 50, 60 beginnt, den Querschnitt des Führungskanals 7 im Wesentlichen vollständig
aus und mit seinem zweiten Abschnitt, der in Transversalrichtung unmittelbar auf den
ersten Abschnitt folgt, ungefähr die Hälfte des Querschnitts des Führungskanals 7.
In dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 und 2 können die
Halteelemente 5, 6 seitlich von außen in Transversalrichtung nach innen in den Führungskanal
7 eingeführt werden, wobei sie sich mit ihren zweiten Abschnitten ihres Führungsabschnitts
52, 62 in einem Überlappungsbereich überlappen können, wobei der gemeinsame Querschnitt
der Führungsabschnitte 52, 62 im Überlappungsbereich im Wesentlichen dem Querschnitt
der Führungsabschnitte 52, 62 in deren ersten Abschnitt und damit auch dem Querschnitt
des Führungskanals 7 entspricht.
[0028] Die Scheibe 50, 60 eines jeden Halteelements 5, 6 weist an ihrer dem Führungsabschnitt
52, 62 zugewandten flächigen Seite eine Zahnungsstruktur 51, 61 auf. Die Zahnungsstruktur
51, 61 korrespondiert mit einer Raststruktur 41, die an der Rastfläche 40 des Anschlusselements
4 angeordnet ist. Die Zähne von Zahnungsstruktur 51, 61 und Raststruktur 41 sind abgeschrägt
ausgebildet und liegen in der Montageposition mit ihren Schrägflächen aneinander an.
[0029] In der Montageposition sind die Halteelemente 5, 6 so in dem Führungskanal 7 angeordnet,
dass sie sich an ihren von den Scheiben 50, 60 wegweisenden Enden in einem Überlappungsbereich
überlappen. Die Größe des Überlappungsbereichs ist von der Position der Halteelemente
5, 6 in dem Führungskanal 7 abhängig. In der Montageposition können die Halteelemente
5, 6 in der Transversalrichtung entlang des Führungskanals 7 unterschiedliche Positionen
einnehmen. Je nach Position der Halteelemente 5, 6 ist das Anschlusselement 4 relativ
zum Aufsatzteil 3 gegen Verdrehung gesichert, während Zahnungsstruktur 51, 61 und
Raststruktur 41 ineinandergreifen, oder eine Verdrehung von Anschlusselement 4 zum
Aufsatzteil 3 möglich, während die Strukturen nicht ineinandergreifen. Aus Figur 1
ist erkennbar, dass die Zahnungsstrukturen 51, 61 und die Raststruktur 41 jeweils
in einem Kreisring angeordnet sind. Dabei verlaufen die Strukturen jeweils nicht kontinuierlich
über den gesamten Kreisring hinweg sondern in Abschnitten, die voneinander beabstandet
sind. Die Zahnungsstruktur 51, 61 und die Raststruktur 41 sind jedoch so zueinander
korrespondierend ausgebildet, dass eine Verdrehsicherung von Anschlusselement 4 und
Aufsatzteil 3 in jedem möglichen Anordnungswinkel dieser beiden Hauptelemente 3, 2
zueinander möglich ist. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann das Anschlusselement
4 in einem Winkelbereich von ca. 90° um das Aufsatzteil 3 in einer Drehrichtung um
die Transversalrichtung verschwenkt werden und in jeder der möglichen Positionen über
den gesamten Winkelbereich relativ zum Aufsatzteil 3 befestigt werden.
[0030] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Befestigungsvorrichtung weist ein Verschiebeelement
9 auf, das eine Stellschraube 91 und ein Wirkelement 92 umfasst. Aus Figur 2 ist ersichtlich,
dass die Halteelemente 5, 6 jeweils eine Aussparung 53, 63 aufweisen, in der das Wirkelement
92 angeordnet werden kann. Über die Stellschraube 91 ist die Position des Wirkelements
92 in einer Einstellrichtung senkrecht zur Transversalrichtung relativ zu dem Führungskanal
7 veränderbar, wohingegen die Position des Wirkelements 92 in Transversalrichtung
zum Führungskanal 7 festgelegt ist. Hierzu weist das Aufsatzteil 3 einen Ausrichtungskanal
auf, in dem die Stellschraube 91 geführt ist. Das Wirkelement 92 ist in dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel keilförmige gestaltet, wobei der Querschnitt des Wirkelements
92, den das Wirkelement 92 senkrecht zur Einstellrichtung aufweist, sich in der Einstellrichtung
verändert. Dadurch kann das Wirkelement 92, wenn es in den Aussparungen 53, 63 im
Überlappungsbereich der Halteelemente 5, 6 angeordnet ist, eine Verschiebung der Halteelemente
5, 6 in dem Führungskanal 7 in der Transversalrichtung bewirken, wenn die Position
des Wirkelements 92 über die Stellschraube 91 in der Einstellrichtung relativ zum
Führungskanal 7 verändert wird.
[0031] In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel weisen die Halteelemente 5, 6 an ihren von
den Scheiben 50, 60 abgewandten Enden in ihren Aussparungen 53, 63 jeweils schräge
Ebenen auf, die mit den den Keil bildenden Ebenen des Wirkelements 92 so korrespondieren,
dass über ein Verändern der Position des Wirkelements 92 zur Stellschraube 91 hin
die Halteelemente 5, 6 in dem Führungskanal 7 aufeinander zubewegt werden und dabei
ihre Zahnungsstrukturen 51, 61 in die entsprechenden Raststrukturen 41 eingreifen
können.
[0032] Aus der Zusammenschau der Figuren 1 und 2 ist ferner erkennbar, dass die Führungsabschnitte
52, 62 der Halteelemente 5, 6 jeweils profiliert ausgebildet und nicht aus einem Vollmaterial
bestehen sondern hohle Kavitäten aufweisen. Durch diese Ausgestaltung der Halteelemente
5, 6 ist zum einen eine günstige und gewichtssparende Ausgestaltung der Halteelemente
5, 6 möglich, zum anderen eine stabile Fixierung der beiden Hauptelemente, nämlich
Aufsatzteil 3 und Anschlusselement 4, zueinander.
[0033] Das Aufsatzteil 3 weist ferner einen Zylinderabschnitt 31 zum Aufsetzen auf einen
Mastzopf auf. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Zylinderabschnitt 31
sowohl an seiner Außenseite als auch an seiner in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellten
Innenseite zylinderförmig ausgebildet. Wesentlich für die Erfindung ist jedoch nur,
dass der Zylinderabschnitt 31 an seiner Innenseite als Hohlzylinder bzw. nach Art
eines Hohlzylinders ausgebildet ist, damit das Aufsatzteil 3 mit dem Zylinderabschnitt
31 auf einen Mastzopf aufgesetzt werden kann. In dem Zylindermantel des Zylinderabschnitts
31 des Aufsatzteils 3 sind zwei Löcher mit Innengewinden vorgesehen, in die jeweils
eine Schraube 12 geschraubt ist. Mit Hilfe der Schrauben 12 kann der Zylinderabschnitt
31 des Aufsatzteils 3 fest mit einem Mastzopf verklemmt werden. Die Funktionsweise
und Anordnung der Schrauben 12 ist insbesondere auch aus Figur 3 erkennbar.
[0034] Das Anschlusselement 4 weist an seiner Anschlussseite, die von dem Aufsatzteil 3
weg weist, Aushöhlungen 10 zur Aufnahme von Vorsprüngen eines Leuchtengehäuses auf.
Somit kann ein Leuchtengehäuse mit einer für die Befestigung geeigneten Schnittstelle
an die Anschlussseite des Anschlusselements 4 mit Vorsprüngen angebracht werden, wobei
die Vorsprünge in die Aushöhlungen 10 greifen können, wodurch ein Verschieben zwischen
dem Leuchtengehäuse und dem Anschlusselement 4 effektiv vermieden werden kann. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zudem eine Halteschraube 11 vorgesehen,
die durch eine Bohrung 110 geführt werden kann und mit einem in einem Leuchtengehäuse
vorgesehen Gewinde verschraubt werden kann. Dadurch kann eine besonders feste Fixierung
des Leuchtengehäuses zum Anschlusselement 4 erfolgen und das Eingreifen von Haken
100 in die Hinterschneidungen der Aushöhlungen 10 gesichert sein (siehe auch Figur
4).
[0035] In Figur 3 ist ein Querschnitt der in den Figuren 1 und 2 dargestellten erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung dargestellt. Dabei befindet sich die Befestigungsvorrichtung
gemäß Figur 3 in ihrer Montageposition. In der Montageposition sind die Führungsabschnitte
52, 62 der Halteelemente 5, 6 in dem Führungskanal 7 angeordnet, wobei sie sich in
einem Überlappungsbereich überlappen. Der Querschnitt gemäß Figur 3 verläuft durch
den Überlappungsbereich der Führungsquerschnitte 52, 62, in dem die Halteelemente
5, 6 auch die in Figur 2 erkennbare Aussparung 53, 63 aufweisen. In dem Überlappungsbereich
und in den beiden Aussparungen 53, 63 der beiden Halteelemente 5, 6 ist in der Montageposition
das Wirkelement 92 des Verschiebeelements 9 angeordnet. Das Wirkelement 92 ist über
die Stellschraube 91 relativ zu dem Aufsatzteil 3 fixiert. In der in Figur 3 dargestellten
Montageposition ist das Wirkelement 92 über die Stellschraube 91 mit einer Kraft in
Einstellrichtung in Richtung zum Kopf der Schraube 91 beaufschlagt und presst dabei
die Halteelemente 5, 6 mit ihren Zahnungsstrukturen 51, 61 gegen die beiden Raststrukturen
41 des Anschlusselements 4. Aus Figur 3 ist darüber hinaus die Position der Schrauben
12 und die Position der Halteschraube 11 erkennbar. Über die Schrauben 12 ist das
Aufsatzteil 3 relativ zu einem Mastzopf fixierbar, über die Schraube 11, die in der
Position gemäß Figur 3 vollständig in die Bohrung 110 eingeführt ist, ist eine Fixierung
eines Leuchtengehäuses relativ zum Anschlusselement 4 möglich.
[0036] In Figur 4 ist ein erfindungsgemäßes Set umfassend eine Leuchte 2 und eine erfindungsgemäße
Befestigungsvorrichtung 1 dargestellt. Die Leuchte 2 weist an ihrer Schnittstelle,
mit der sie an dem Anschlusselement 4 befestigt werden kann, Haken 100 auf, die an
einer solchen Stelle angeordnet sind, dass sie mit den Aushöhlungen 10 an der Anschlussseite
des Anschlusselements 4 korrespondieren. Die Aushöhlungen 10 weisen Hinterschneidungen
auf, in die die Haken 100 der Leuchte 2 einrasten können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
kann die Leuchte 2 an der Befestigungsvorrichtung 1 montiert werden, indem sie in
einer Richtung senkrecht zur Transversalrichtung auf die Anschlussseite des Anschlusselements
4 aufgesetzt wird, wobei während des Aufsetzens die Haken 100 in die Aushöhlungen
10 des Anschlusselements 4 eingreifen. Die Leuchte 2 kann dann in einer weiteren Richtung,
die ebenfalls senkrecht zur Transversalrichtung und darüber hinaus senkrecht auf der
zuerst genannten Richtung bei dem Anbringen der Leuchte 2 an die Anschlussseite des
Anschlusselements 4 abgesenkt werden, wodurch die Haken 100 in die Hinterschneidungen
der Aushöhlungen 10 greifen. Über die Halteschraube 11 kann dann die endgültige Fixierung
der Leuchte 2 gegenüber der Befestigungsvorrichtung 1 erfolgen.
[0037] Aus den beschriebenen Ausführungsbeispielen ist ersichtlich, dass mit der erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung 1 eine Leuchte 2 sehr einfach und sehr stabil an einem Mastzopf
befestigt werden kann, wobei die Auslenkung der Leuchte relativ zu dem Mastzopf und
damit auch die Abstrahlrichtung der Leuchte 2 über die zwischen dem Anschlusselement
4 und dem Aufsatzteil 3 der Befestigungsvorrichtung 1 vorgesehene gelenkige Verbindung
sehr variable einstellbar ist. Dabei kann für einen Mastzopf mit einem bestimmten
Durchmesser ein Aufsatzteil 3 verwendet werden, bei dem der Zylinderabschnitt 31 in
seinem Innendurchmesser mit dem Durchmesser des Mastzopfs korrespondiert. Darüber
hinaus können für die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 Anschlusselemente
4 mit verschiedenen Anschlussseiten vorgesehen werden, so dass verschiedene Leuchten
an verschiedenen Mastzöpfen befestigt werden können, indem eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
1 mit zu der entsprechenden Leuchte passendem Anschlusselement 4 und zu dem entsprechenden
Mastzopf passenden Aufsatzteil 3 ausgestattet wird.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Befestigungsvorrichtung
- 2
- Leuchte
- 3
- Aufsatzteil
- 4
- Anschlusselement
- 5, 6
- Halteelement
- 7
- Führungskanal
- 9
- Verschiebeelement
- 10
- Aushöhlungen
- 11
- Halteschraube
- 12
- Schraube
- 31
- Zylinderabschnitt
- 40
- Rastflächen
- 41
- Raststruktur
- 42
- Ausnehmung
- 50, 60
- Scheibe
- 51, 61
- Zahnungsstruktur
- 52, 62
- Führungsabschnitt
- 53, 63
- Aussparung
- 91
- Stellschraube
- 92
- Wirkelement
- 100
- Haken
1. Befestigungsvorrichtung (1) zum Befestigen einer Leuchte (2) an einem Mastzopf, umfassend
als zwei Hauptelemente (3, 4) ein Aufsatzteil (3) und ein Anschlusselement (4), wobei
das Aufsatzteil (3) einen Zylinderabschnitt (31) zum Aufsetzen auf einen Mastzopf
aufweist, der sich in einer Längsrichtung über eine Zylinderlänge erstreckt, wobei
das Anschlusselement (4) zum Anschließen der Leuchte (2) ausgebildet ist und mit dem
Aufsatzteil (3) über eine gelenkige Verbindung verbunden ist, wobei die Befestigungsvorrichtung
(1) zwei Halteelemente (5, 6) umfasst, die jeweils eine Scheibe (50, 60) aufweisen
sowie einen von der Scheibe (50, 60) über eine Führungsabschnittslänge weglaufenden
Führungsabschnitt (52, 62), wobei der Führungsabschnitt (52, 62) zumindest abschnittsweise
einen konstanten Führungsquerschnitt aufweist und die Scheibe (50, 60) an einer ihrer
Scheibenseiten eine Zahnungsstruktur (51, 61) aufweist, wobei ein erstes der beiden
Hauptelemente (3, 4) einen Führungskanal (7) zum Aufnehmen der Führungsabschnitte
(52, 62) der beiden Halteelemente (5, 6) aufweist und das zweite der beiden Hauptelemente
(3, 4) zwei Rastflächen (40) aufweist, wobei der Führungskanal (7) in einer Transversalrichtung
verläuft und einen Querschnitt aufweist, der mit dem Führungsquerschnitt korrespondiert,
wobei die Halteelemente (5, 6) in dem Führungskanal (7) anordenbar und in der Transversalrichtung
verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastflächen (40) in der Transversalrichtung voneinander beabstandet sind und
jeweils eine Raststruktur (41) aufweisen, die mit der Zahnungsstruktur (51, 61) der
Scheibenseiten korrespondiert, wobei das erste Hauptelement (3, 4) ein Verschiebeelement
(9) umfasst, das in einer Montageposition der Befestigungsvorrichtung (1) mit den
Halteelementen (5, 6) zusammenwirkt und zum kraftbelastbaren Verschieben der Halteelemente
(5, 6) in der Transversalrichtung in dem Führungskanal (7) ausgebildet ist, wobei
die Halteelemente (5, 6) in dem Führungskanal (7) und die Rastflächen (40) so zueinander
angeordnet sind, dass mittels des Verschiebeelements (9) die Zahnungsstrukturen (51,
61) der Halteelemente (5, 6) gegen die Rastflächen (40) des zweiten Hauptelements
(3, 4) pressbar sind.
2. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Halteelemente (5, 6) in der Montageposition so in dem Führungskanal (7) angeordnet
sind, dass sie mit ihren Führungsabschnitten (52, 62) aneinander angrenzen.
3. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Führungsabschnitte (52, 62) der beiden Halteelemente (5, 6) in der Montageposition
an ihren von den jeweiligen Scheiben (50, 60) wegweisenden Enden in einem Überlappungsbereich
überlappen.
4. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verschiebeelement (9) in der Montageposition in dem Überlappungsbereich an den
beiden Halteelementen (5, 6) angeordnet ist.
5. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Halteelemente (5, 6) in dem Überlappungsbereich jeweils eine Aussparung (53, 63)
aufweisen, wobei sich die Aussparungen (53, 63) der beiden Halteelemente (5, 6) in
der Montageposition zumindest in einem Aussparungsabschnitt überlappen, wobei das
Verschiebeelement (9) in der Montageposition zumindest abschnittsweise in dem Aussparungsabschnitt
angeordnet ist.
6. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verschiebeelement (9) ein Wirkelement (92) und eine Stellschraube (91) aufweist,
wobei das Wirkelement (92) in der Montageposition an den Führungsabschnitten (52,
62) beider Halteelemente (5, 6) angeordnet ist und die Stellschraube (91) mit dem
Wirkelement (92) so gekoppelt ist, dass eine Betätigung der Stellschraube (91) eine
gleichzeitige Verschiebung beider Halteelemente (5, 6), insbesondere um jeweils denselben
Betrag, in dem Führungskanal (7) in der Transversalrichtung gewährleistet.
7. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Wirkelement (92) keilförmig ausgebildet ist, wobei das Wirkelement (92) über die
Stellschraube (91) in einer Einstellrichtung senkrecht zur Transversalrichtung verschiebbar
ist, wobei sich der Querschnitt, den das Wirkelement (92) senkrecht zur Einstellrichtung
aufweist, in Einstellrichtung keilförmig verändert.
8. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zahnungsstrukturen (51, 61) der Halteelemente (5, 6) und die Raststrukturen (41)
der Rastflächen (40) jeweils abgeschrägte Zähne mit Schrägflächen aufweisen, wobei
in der Montageposition die Schrägflächen der Zahnungsstrukturen (51, 61) an den Schrägflächen
der jeweils korrespondierenden Raststrukturen (41) anliegen.
9. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Hauptelement (3, 4) in der Transversalrichtung zwischen den Rastflächen
(40) eine Ausnehmung (42) aufweist, in der das erste Hauptelement (3, 4) so angeordnet
ist, dass der Führungskanal (7) mit seiner Erstreckungslänge in Transversalrichtung
zwischen den Rastflächen (40) angeordnet ist.
10. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Führungskanal (7) einen polygonen, insbesondere quadratischen Querschnitt aufweist.
11. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Anschlusselement (4) an seiner von dem Aufsatzteil (3) wegweisenden Seite Aushöhlungen
(10) zur Aufnahme von Vorsprüngen eines Leuchtengehäuses aufweist.
12. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aushöhlungen (10) Hinterschneidungen aufweisen, wobei in die Aushöhlungen (10)
Haken (100) einführbar und mit den Hinterschneidungen verrastbar sind.
13. Set umfassend eine Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche
sowie eine Leuchte (2), die eine mit dem Anschlusselement (4) korrespondierende Schnittstelle
aufweist und zur Montage an dem Anschlusselement (4) über ihre Schnittstelle ausgebildet
ist.
14. Verwendung einer Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zum
Befestigen einer Leuchte (2) an einem Mastzopf.
1. Attachment device (1) for fastening a luminaire (2) to a mast spigot comprising an
attachment part (3) and a connecting part (4) as two main parts (3, 4), wherein the
attachment part (3) has a cylinder portion (31) for placing onto a mast spigot that
extends in a longitudinal direction over a cylinder length, wherein the connecting
element (4) is configured for connecting the luminaire (2) and is connected to the
attachment part (3) by an articulated joint, wherein the attachment device (1) comprises
two retaining elements (5, 6), each of which has a disk (50, 60) as well as a guiding
portion (52, 62) running away from the disk (50, 60) over a guiding portion length,
wherein the guiding portion (52, 62) has a constant guiding cross-section at least
in sections and the disk (50, 60) has a toothed structure (51, 61) on one of its disk
sides, wherein a first of the two main parts (3, 4) has a guiding channel (7) for
receiving the guiding portions (52, 53) of the two retaining elements (5, 6) and the
second of the two main elements (3, 4) has two latching surfaces (40), wherein the
guiding channel (7) extends in a transverse direction and has a cross-section that
corresponds to the guiding cross-section, wherein the retaining elements (5, 6) can
be placed in the guiding channel (7) and are slidable in the transverse direction,
characterized in that the latching surfaces (40) are spaced from each other in the transverse direction
and each of them has a latching structure (41) that corresponds to the toothed structure
(51, 61) of the disk sides, wherein the first main element (3, 4) comprises a sliding
element (9) that cooperates, in a mounting position of the attachment device (1),
with the retaining elements (5, 6) and that is configured for sliding the retaining
elements (5, 6) in the transverse direction in the guiding channel (7) by applying
a force, wherein the retaining elements (5, 6) in the guiding channel (7) and the
latching surfaces (40) are arranged relative to one another so that the toothed structures
(51, 61) of the retaining elements (5, 6) can be pressed against the latching surfaces
(40) of the second main element (3, 4) by means of the sliding element (9).
2. Attachment device (1) according to claim 1, characterized in that the retaining elements (5, 6) are placed in the mounting position in the guiding
channel (7) in such a manner that they are adjacent to one another with their guiding
portions (52, 62).
3. Attachment device (1) according to claim 2, characterized in that the guiding portions (52, 62) of both retaining elements (5, 6) overlap one another
in the mounting position at their ends facing away from the respective disks (50,
60) in an overlapping area.
4. Attachment device (1) according to claim 3, characterized in that the sliding element (9) is placed in the mounting position in the overlapping area
on the two retaining elements (5, 6).
5. Attachment device (1) according to claim 4, characterized in that each of the retaining elements (5, 6) has a recess (53, 63) in the overlapping area,
wherein the recesses (53, 63) of the two retaining elements (5, 6) overlap in the
mounting position at least in a recess section, wherein the sliding element (9) is
placed in the mounting position at least in sections in the recess section.
6. Attachment device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the sliding element (9) has an active element (92) and an adjusting screw (91), wherein
the active element (92) is placed in the mounting position on the guiding sections
(52, 62) of the two retaining elements (5, 6) and the adjusting screw (91) is coupled
to the active element (92) in such a manner that an actuation of the adjusting screw
(91) ensures a simultaneous sliding of both retaining elements (5, 6), in particular
over the same distance, in the guiding channel (7) in the transverse direction.
7. Attachment device (1) according to claim 6, characterized in that the active element (92) is configured wedge-shaped, wherein the active element (92)
is slidable in an adjustment direction perpendicularly to the transverse direction
by means of the adjusting screw (91), wherein the cross-section that the active element
(92) has perpendicularly to the adjustment direction, changes in a wedge shape in
the adjustment direction.
8. Attachment device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the toothed structures (51, 61) of the retaining elements (5, 6) and the latching
structures (41) of the latching surfaces (40) have respectively bevelled teeth with
inclined surfaces, wherein the inclined surfaces of the toothed structures (51, 61)
bear, in the mounting position, on the inclined surfaces of the respectively corresponding
latching structures (41).
9. Attachment device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the second main element (3, 4) has, in the transverse direction between the latching
surfaces (40), a recess (42) in which the first main element (3, 4) is placed in such
a manner that the guiding channel (7) is placed with its extension length in the transverse
direction between the latching surfaces (40).
10. Attachment device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the guiding channel (7) has a polygonal cross-section, in particular a square cross-section.
11. Attachment device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting element (4) has cavities for receiving the projections of a luminaire
housing on its side turned away from the attachment part (3).
12. Attachment device (1) according to claim 11, characterized in that the cavities (10) have undercuts, wherein hooks (100) can be introduced into the
cavities and can be latched with the undercuts.
13. Set comprising an attachment device (1) according to one of the preceding claims as
well as a luminaire (2) that has an interface corresponding to the connecting element
(4) and that is configured for mounting to the connecting element (4) over its interface.
14. Use of an attachment device (1) according to one of the claims 1 to 12 for the attachment
of a luminaire (2) to a mast spigot.
1. Dispositif de fixation (1) pour fixer un luminaire (2) à un embout de mât comprenant
une pièce rapportée (3) et une pièce de raccord (4) comme deux éléments principaux
(3, 4), la pièce rapportée (3) présentant une section de cylindre (31) à monter sur
un embout de mât qui s'étend dans un sens longitudinal sur une longueur du cylindre,
la pièce de raccord (4) étant configurée pour raccorder le luminaire (2) et étant
reliée à la pièce rapportée (3) par une jonction articulée, le dispositif de fixation
(1) comprenant deux éléments de retenue (5, 6) qui présentent chacun un disque (50,
60) ainsi qu'une section de guidage (52, 62) qui s'éloigne du disque (50, 60) sur
une longueur de la section de guidage, la section de guidage (52, 62) présentant une
section transversale de guidage constante au moins par sections et le disque (50,
60) présentant une structure dentée (51, 61) sur l'une de ses faces de disque, un
premier des deux éléments principaux (3, 4) présentant un canal de guidage (7) pour
recevoir les sections de guidage (52, 62) des deux éléments de retenue (5, 6) et le
second des deux éléments principaux (3, 4) présentant deux surfaces d'enclenchement
(40), le canal de guidage (7) s'étendant dans un sens transversal et présentant une
section transversale qui correspond à la section transversale de guidage, les éléments
de retenue (5, 6) pouvant être placés dans le canal de guidage (7) et étant déplaçables
en coulissant dans le sens transversal, caractérisé en ce que les surfaces d'enclenchement (40) sont espacées l'une de l'autre dans le sens transversal
et présentent chacune une structure d'enclenchement (41) qui correspond à la structure
dentée (51, 61) des faces de disque, le premier élément principal (3, 4) comprenant
un élément coulissant (9) qui coopère, dans une position de montage du dispositif
de fixation (1), avec les éléments de retenue (5, 6) et qui est configuré pour le
coulissement des éléments de retenue (5, 6) dans le sens transversal dans le canal
de guidage (7) en appliquant une force, les éléments de retenue (5, 6) dans le canal
de guidage (7) et les surfaces d'enclenchement (40) étant placés les uns par rapport
aux autres de telle manière que les structures dentées (51, 61) des éléments de retenue
(5, 6) peuvent être pressées au moyen de l'élément coulissant (9) contre les surfaces
d'enclenchement (40) du second élément principal (3, 4).
2. Dispositif de fixation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de retenue (5, 6) sont placés, dans la position de montage, dans le
canal de guidage (7) de telle manière qu'ils sont adjacents l'un à l'autre avec leurs
sections de guidage (52, 62).
3. Dispositif de fixation (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que les sections de guidage (52, 62) des deux éléments de retenue (5, 6) se chevauchent,
dans la position de montage, à leurs extrémités dirigées à l'opposé des disques respectifs
(50, 60) dans une zone de chevauchement.
4. Dispositif de fixation (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément coulissant (9) est placé, dans la position de montage, dans la zone de
chevauchement sur les deux éléments de retenue (5, 6).
5. Dispositif de fixation (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que les éléments de retenue (5, 6) présentent chacun un évidement (53, 63) dans la zone
de chevauchement, les évidements (53, 63) des deux éléments de retenue (5, 6) se chevauchant,
dans la position de montage, au moins dans une section d'évidement, l'élément coulissant
(9) étant placé, dans la position de montage, au moins par sections dans la section
d'évidement.
6. Dispositif de fixation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément coulissant (9) présente un élément actif (92) et une vis de réglage (91),
l'élément actif (92) étant placé, dans la position de montage, sur les sections de
guidage (52, 62) des deux éléments de retenue (5, 6) et la vis de réglage (91) étant
couplée à l'élément actif (92) de telle manière qu'un actionnement de la vis de réglage
(91) garantit un coulissement simultané des deux éléments de retenue (5, 6), en particulier
chacun de la même distance, dans le canal de guidage (7) dans le sens transversal.
7. Dispositif de fixation (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément actif (92) est configuré en cône, l'élément actif (92) étant coulissant
par l'intermédiaire de la vis de réglage (91) dans une direction d'ajustement perpendiculairement
au sens transversal, cependant que la section que l'élément actif (92) présente perpendiculairement
à la direction d'ajustement se rétrécit en cône dans la direction d'ajustement.
8. Dispositif de fixation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les structures dentées (51, 61) des éléments de retenue (5, 6) et les structures
d'enclenchement (41) des surfaces d'enclenchement (40) présentent respectivement des
dents biseautées avec des surfaces inclinées, cependant que les surfaces inclinées
des structures dentées (51, 61) reposent, dans la position de montage, sur les surfaces
inclinées des structures d'enclenchement (41) respectivement correspondantes.
9. Dispositif de fixation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le second élément principal (3, 4) présente, dans le sens transversal entre les surfaces
d'enclenchement (40), un évidement (42) dans lequel le premier élément principal (3,
4) est placé de telle manière que le canal de guidage (7) est placé avec sa longueur
d'extension dans le sens transversal entre les surfaces d'enclenchement (40).
10. Dispositif de fixation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le canal de guidage (7) présente une section transversale polygonale, en particulier
carrée.
11. Dispositif de fixation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de raccord (4) présente, sur son côté opposé à la pièce rapportée (3),
des cavités (10) pour recevoir des saillies d'un boîtier de luminaire.
12. Dispositif de fixation (1) selon la revendication 11, caractérisé en ce que les cavités (10) présentent des contre-dépouilles, cependant que des crochets (100)
peuvent être introduits dans les cavités (10) et peuvent être encliquetés avec les
contre-dépouilles.
13. Ensemble comprenant un dispositif de fixation (1) selon l'une des revendications précédentes
ainsi qu'un luminaire (2) qui présente une interface qui correspond avec l'élément
de raccord (4) et qui est configuré pour le montage sur l'élément de raccord (4) par
l'intermédiaire de son interface.
14. Utilisation d'un dispositif de fixation (1) selon l'une des revendications 1 à 12
pour fixer un luminaire (2) à un embout de mât.