[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Teilung einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte,
insbesondere zur Festlegung von Schichthöhen und/oder Fugenbreiten bei der Anbringung
stein- oder plattenförmiger Fassadenelemente. Das Verfahren dient demzufolge vorrangig
der Herstellung einer Fassade, bei der stein- oder plattenförmige Fassadenelemente
vorgegebener Abmessungen unter Ausbildung von Fugen an eine Gebäudewand oder -decke
anzubringen sind. Das Verfahren kann aber auch zur Herstellung eines Bodenbelags eingesetzt
werden, bei dem es stein- oder plattenförmige Bodenbeläge zu verlegen gilt.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, d.
h. eine Vorrichtung zur Teilung einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte, insbesondere
zur Festlegung von Schichthöhen und/oder Fugenbreiten bei der Anbringung stein- oder
plattenförmiger Fassadenelemente oder beim Verlegen stein- oder plattenförmiger Bodenbeläge.
[0003] Das Verfahren und die Vorrichtung gelangen demzufolge bevorzugt im Baubereich zum
Einsatz. Bei den anzubringenden oder zu verlegenden Stein- oder Plattenformaten kann
es sich insbesondere um Klinkersteine, Riemchen, Naturwerksteinplatten, Fliesen oder
dergleichen handeln.
[0004] Die Schwierigkeit bei der Anbringung bzw. Verlegung derartiger Stein- oder Plattenformate
besteht darin, dass Bautoleranzen jeweils nur über die Fugenbreiten ausgeglichen werden
können. Dabei gilt es die Stein- oder Plattenformate so zu verteilen, dass man ein
einheitliches Fugenbild erhält. Das heißt, dass vor Ort Maß genommen und die ideale
Aufteilung rechnerisch ermittelt werden muss, was einen nicht unerheblichen Aufwand
darstellt und zudem potentiell fehlerbehaftet ist.
Stand der Technik
[0005] Wenn es um die Festlegung von Schichthöhen einer Riemchenverblendung geht, bedient
sich der Maler oder Stuckateur als ausführendes Gewerk in der Regel einer Dachlatte,
eines Schichtenmaßes und/oder einer Schlagschnur. Aus dem Stand der Technik sind viele
Hilfskonstruktionen bekannt, die den Umgang mit diesen Hilfsmitteln erleichtern bzw.
diese ersetzen sollen. Beispielhaft wird in diesem Zusammenhang auf die
WO 91/03613 A1 verwiesen. Die einzelnen Schichthöhen müssen jedoch nach wie vor rechnerisch ermittelt
werden.
[0006] Aus der
DE 532 450 A ist eine Mauerlehre bekannt, die zur Festlegung der Schichthöhen eine in einem Rohr
angeordnete, ein- und feststellbare Nürnberger Schere umfasst. Die Gelenkpunkte der
Nürnberger Schere sind zum Anzeigen der einzelnen Schichten aus dem Rohr hinaus geführt.
Da prinzipbedingt bei der Nürnberger Schere die Abstände zwischen den Gelenkpunkten
gleich sind, lassen sich hierüber die idealen Schichthöhen unter Einbeziehung etwaiger
Bautoleranzen ermitteln.
[0007] Bei der Festlegung von Fugenbreiten können Hilfsmittel wie beispielsweise das aus
der
DE 37 37 246 C2 bekannte Fugenrasterband eingesetzt werden. Dieses gibt jedoch eine feste Fugenbreite
vor, so dass Bautoleranzen nicht berücksichtigt werden können.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den am Bau beteiligten Gewerken,
insbesondere den Malern, Stuckateuren und Fliesenlegern, ein Verfahren und eine Vorrichtung
an die Hand zu geben, mittels welcher die Teilung einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte
weiter vereinfacht wird.
[0009] Zur Lösung der Aufgabe werden das Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie
die Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 4 vorgeschlagen. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind den jeweiligen Unteransprüchen zu entnehmen.
Offenbarung der Erfindung
[0010] Bei dem vorgeschlagenen Verfahren zur Teilung einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte
wird eine Vorrichtung verwendet, die mindestens zwei über mindestens ein elastisches
Element verbundene Platzhalterelemente umfasst.
[0011] Bei dem Verfahren wird zunächst die Vorrichtung an eine Fläche angelegt, wobei ein
erstes Ende der Vorrichtung und/oder ein Ende eines in diesem Endbereich angeordneten
Platzhalterelements mit einem Anfangspunkt einer zu teilenden Strecke in Überdeckung
gebracht wird. Dabei oder danach wird die Vorrichtung parallel in Bezug auf die zu
teilende Strecke ausgerichtet. Hierbei kann - soweit die Vorrichtung eine solche aufweist
- eine Einrichtung zur Überprüfung der horizontalen und/oder vertikalen Lage, wie
beispielsweise eine Libelle, von Nutzen sein. Anschließend wird die Vorrichtung an
der Fläche fixiert, wobei die Fixierung im Bereich des an der Fläche anliegenden ersten
Endes und/oder im Bereich eines in diesem Endbereich angeordneten Platzhalterelements
erfolgt. Das Fixieren kann beispielsweise durch einfaches Andrücken bewirkt werden.
Danach wird am gegenüberliegenden anderen Ende der Vorrichtung gezogen, und zwar parallel
zur zu teilenden Strecke, bis das andere Ende der Vorrichtung und/oder ein Ende eines
vorzugsweise in diesem Endbereich angeordneten Platzhalterelements in Überdeckung
mit einem Endpunkt der Strecke gebracht worden ist. Welches Platzhalterelement in
Überdeckung mit dem Endpunkt der Strecke zu bringen ist, hängt von den Abständen zwischen
den Platzhalterelementen ab, die sich beim Auseinanderzeihen der Vorrichtung bilden
bzw. vergrößern. Es sollte ein Abstand gewählt werden, der einer idealen Fugenbreite
am nächsten kommt.
[0012] Bei dem vorgeschlagenen Verfahren wird vorzugsweise die Fixierung der Vorrichtung
an der Fläche über ein Befestigungselement, insbesondere einen Befestigungsdorn, bewirkt.
Das Befestigungselement wirkt einer Lageveränderung der Vorrichtung während der Durchführung
des Verfahrens entgegen. Die Befestigung ist demzufolge nur temporär. Ferner muss
das zu fixierende Ende bei der Durchführung des Verfahrens nicht dauerhaft manuell
an die Fläche gedrückt werden, so dass der das Verfahren durchführenden Person beide
Hände zur Verfügung stehen. Ist das Befestigungselement ein Befestigungsdorn, kann
beim manuellen Andrücken der Vorrichtung an die Fläche zugleich der Befestigungsdorn
in den Untergrund gedrückt werden. Ideal ist ein Untergrund, der einerseits ausreichend
weich ist, so dass ein Befestigungsdorn einzudringen vermag, andererseits ausreichend
fest ist, um einen sicheren Halt des Befestigungsdorns im Untergrund zu gewährleisten.
[0013] Nach der Teilung der Strecke wird vorzugsweise das Platzhalterelement, dessen Ende
in Überdeckung mit dem Endpunkt der Strecke gebracht worden ist, ebenfalls lagefixiert.
Die Fixierung erfolgt vorzugsweise nicht am Untergrund, sondern an einer Schiene,
die Bestandteil der Vorrichtung ist. Die Fixierung ist temporär, um beispielsweise
eine einmal festgelegte Teilung auf andere Bereiche übertragen zu können. Nach der
Übertragung kann die Fixierung wieder gelöst werden, um eine andere Teilung vorzunehmen.
Bei der temporären Fixierung können Fixiermittel eingesetzt werden, wie sie nachfolgend
in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
beschrieben werden.
[0014] Die zur Durchführung des Verfahrens vorgeschlagene Vorrichtung umfasst mindestens
zwei Platzhalterelemente, die über mindestens ein elastisches Element verbunden sind.
Das elastische Element ist dehnbar, so dass die Abmessung in Längsrichtung der Vorrichtung
variabel ist. Da die Abmessungen der Platzhalterelemente vorgegeben sind, verändert
sich lediglich der Abstand zwischen den Platzhalterelementen. Der Abstand ist somit
variabel einstellbar.
[0015] Zum Dehnen des elastischen Elements wird eine Zugkraft aufgebracht, indem die beiden
Platzhalterelemente auseinander gezogen werden. Sind mehr als zwei Platzhalterelemente
über mindestens ein elastisches Element verbunden, wird vorzugsweise an den beiden
außen liegenden Platzhalterelementen gezogen.
[0016] Die Anordnung der mehreren Platzhalterelemente erfolgt stets in einer Reihe, so dass
die Vorrichtung eine Längserstreckung besitzt. Die Abmessungen der Platzhalterelemente
in Längsrichtung der Vorrichtung entsprechen denen eines anzubringenden oder zu verlegenden
Stein- oder Plattenformats, so dass diese stellvertretend eine Stein-/Plattenlage
oder Stein-/Plattenbreite (jeweils ohne Fuge) wiedergeben. Das die Platzhalterelemente
verbindende elastische Element steht stellvertretend für die zwischen den Steinen
oder Platten auszubildende Fuge, die in Abhängigkeit von den Bautoleranzen unterschiedlich
groß ausfallen kann.
[0017] Das elastische Element ist bevorzugt in der Weise ausgeführt, dass es sämtliche Platzhalterelemente
verbindet. Das heißt, dass es durchlaufend ausgebildet ist bzw. sich von einem Ende
bis zum anderen Ende der Vorrichtung erstreckt. Alternativ können auch mehrere gleiche
elastische Elemente jeweils zwischen zwei Platzhaltern vorgesehen werden. In beiden
Fällen ist gewährleistet, dass bei Fixieren des einen Endes der Vorrichtung und Aufbringen
einer Zugkraft an dem jeweils anderen Ende der Vorrichtung diese sich in der Weise
dehnt, dass gleichmäßige Abstände zwischen den Platzhalterelementen ausgebildet werden.
Da die Abstände eine Fugenbreite wiedergeben, lässt sich unter Zuhilfenahme der Vorrichtung
in einfacher Weise eine gleichmäßige Fugenaufteilung vornehmen, bei welcher auch Bauteiltoleranzen
berücksichtigt werden können.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das elastische Element
an sich gegenüberliegenden Enden mit jeweils einem Platzhalterelement verbunden. Umfasst
die Vorrichtung mehr als zwei Platzhalterelemente, sind bevorzugt jeweils zwei benachbarte
Platzhalterelemente über ein elastisches Element verbunden.
[0019] Alternativ oder ergänzend wird vorgeschlagen, dass das elastische Element zwischen
seinen beiden Enden zumindest einen Abschnitt besitzt, der mit mehreren Platzhalterelementen
verbunden ist. Vorzugsweise ist das elastische Element mit sämtlichen Platzhalterelementen
verbunden.
[0020] Die Verbindung zwischen dem elastischen Element und den Platzhalterelementen muss
dergestalt sein, dass eine Relativbewegung der Platzhalterelemente gegenüber dem elastischen
Element verhindert wird. Denn dadurch würden sich die Abstände zwischen den jeweiligen
Platzhalterelementen ändern. Eine gleichmäßige Fugenaufteilung wäre somit nicht mehr
gewährleistet.
[0021] Um bei Bedarf die Anzahl und/oder die Größe der Platzhalterelemente zu ändern, kann
eine lösbare Verbindung von Vorteil sein. Diese sollte dergestalt sein, dass die Platzhalterelemente
verschiebbar und/oder abnehmbar sind. Die Platzhalterelemente können dann gegen andere
Platzhalterelemente ausgetauscht werden, die ein anderes Stein- oder Plattenformat
repräsentieren.
[0022] Vorteilhafterweise sind die Platzhalterelemente in gereihter Anordnung über mindestens
ein elastisches Element in der Weise verbunden, dass sie in entspanntem Zustand der
Vorrichtung, d. h. ohne äußere Krafteinwirkung, unmittelbar aneinander liegen. Das
heißt, dass vorzugsweise auch das elastische Element entspannt ist. Soll nun die ideale
Fugenbreite ermittelt werden, wird eine Zugkraft aufgebracht, die eine gleichmäßige
Dehnung des mindestens einen elastischen Elements und damit gleiche Abstände zwischen
den Platzhalterelementen zur Folge hat.
[0023] Zur Verbindung der Platzhalterelemente mit einem durchlaufenden, elastischen Element
weisen die Platzhalterelemente bevorzugt jeweils eine Ausnehmung oder Öffnung auf.
In die Ausnehmung oder Öffnung kann das elastische Element verliersicher aufgenommen
werden. Zur Ausbildung der Ausnehmung oder Öffnung können die Platzhalterelemente
als flache Rohrabschnitte oder als C-förmige Profilabschnitte ausgebildet sein. Derartige
Platzhalterelemente lassen sich in einfacher Weise - wie Perlen auf eine Schnur -
nacheinander auf das elastische Element aufschieben. Anschließend muss ihre Lage fixiert
werden, um eine Verschiebung der Platzhalterelemente gegenüber dem elastischen Element
während der bestimmungsgemäßen Verwendung der Vorrichtung zu verhindern.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das elastische Element
ein elastisches Trägerband, an dem die Platzhalterelemente in gereihter Anordnung
befestigt sind. Das elastische Trägerband lässt sich in einfacher Weise mit einem
als Rohrabschnitt oder als C-förmiger Profilabschnitt ausgebildeten Platzhalterelement
verbinden, so dass die Vorrichtung kostengünstig herstellbar ist. Zudem weist ein
elastisches Trägerband in der Regel ein geringes Gewicht auf. Werden ferner die Platzhalterelemente
aus einem leichten Material, wie beispielsweise Kunststoff oder Aluminium, hergestellt,
ist eine gute Handhabbarkeit der Vorrichtung gewährleistet. Darüber hinaus sind diese
Materialien unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit.
[0025] Die Länge der Vorrichtung hängt insbesondere vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Sie
beträgt vorzugsweise 50 bis 250 cm. Solchen Längen sind noch gut zu handhaben. Ferner
kann vorgesehen sein, dass die Länge variabel ist, indem Platzhalterelemente ergänzt
oder entfernt werden.
[0026] Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Abmessung der Platzhalterelemente in Längsrichtung
der Vorrichtung einstellbar ist und/oder einem gängigen Platten- oder Steinformat
entspricht. Beispielsweise kann die Abmessung in Längsrichtung dem genormten Steinformat
DF (Steinhöhe = 5,2 cm) oder NF (Steinhöhe = 7,1 cm) entsprechen. Diese Abmessungen
sind besonders dienlich, wenn es die Schichthöhen einer Klinker- oder Riemchenfassade
festzulegen gilt, da in diesem Fall DF und NF gängige Steinformate darstellen. Die
Einstellbarkeit der Abmessung der Platzhalterelemente in Längsrichtung der Vorrichtung
kann dadurch gewährleistet sein, dass die Platzhalterelemente mehrteilig ausgeführt
sind und die mehreren Teile gegeneinander verschiebbar sind.
[0027] Vorteilhafterweise ist zumindest an einem Ende der Vorrichtung ein Griffteil angeordnet.
Das Griffteil erleichtert die Handhabung der Vorrichtung. Vorzugsweise ist an beiden
Enden jeweils ein Griffteil vorgesehen, so dass die Orientierung der Vorrichtung unerheblich
ist. Weiterhin vorzugsweise besitzt das Griffteil in Längsrichtung der Vorrichtung
die gleiche Abmessung wie ein Platzhalterelement. Denn dann kann das Griffteil ein
Platzhalterelement ersetzen bzw. selbst ein Platzhalterelement ausbilden. Bevorzugt
ist das Griffteil über das elastische Element mit den übrigen Platzhalterelementen
verbunden. Dadurch ist gewährleistet, dass bei Aufbringen einer Zugkraft der Abstand
zwischen dem Griffteil und dem benachbarten Platzhalterelement gleich dem Abstand
zwischen zwei Platzhalterelementen ist. Das Griffteil kann somit ebenfalls zur Teilung
einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte genutzt werden.
[0028] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass zumindest an einem Ende der
Vorrichtung, vorzugsweise an einem Griffteil, eine Anschlagkante und/oder ein Befestigungselement
ausgebildet ist bzw. sind. Die Anschlagkante kann in Überdeckung mit dem Anfangspunkt
einer in gleiche Streckenabschnitte zu teilenden Strecke gebracht werden. Die Anschlagkante
fällt daher bevorzugt mit der Außenkante eines außen liegenden Platzhalterelements
bzw. mit der Außenkante eines Griffteils zusammen. Über das alternativ oder ergänzend
vorgesehene Befestigungselement kann die Vorrichtung am Untergrund befestigt werden.
Vorzugsweise ist das Befestigungselement ein Befestigungsdorn, der in den Untergrund
eingedrückt wird. Die Befestigung ist temporär für die Dauer der Durchführung des
Verfahrens.
[0029] Ist die Vorrichtung ausgerichtet und lagefixiert, kann durch Ziehen am nicht fixierten
Ende der Vorrichtung die Außenkante eines in diesem Bereich angeordneten Platzhalterelements
in Überdeckung mit dem Endpunkt der zu teilenden Strecke gebracht werden. Die Abstände
zwischen den Platzhalterelementen zeigen dann die Fugenbreite an, die auf den Untergrund,
beispielsweise durch Anzeichnen, übertragen werden kann.
[0030] Als weiterbildende Maßnahme wird ferner vorgeschlagen, dass die Vorrichtung eine
Einrichtung zur Überprüfung der horizontalen und/oder vertikalen Lage umfasst. Die
Einrichtung kann beispielsweise eine Libelle mit einer in einer Flüssigkeit eingeschlossenen
Gasblase sein. Eine solche Einrichtung erleichtert das Ausrichten der Vorrichtung.
Ferner macht sie den Einsatz von Schlagschnüren und/oder Loten entbehrlich.
[0031] Darüber hinaus wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung eine Schiene umfasst, auf
welcher die Platzhalterelemente und/oder ein Griffteil in Längsrichtung verschiebbar
gelagert sind. Die Schiene verleiht der Vorrichtung eine gewisse Formsteifigkeit,
so dass die Handhabung der Vorrichtung vereinfacht wird. Zugleich vermag eine entsprechend
formsteife Vorrichtung eine Mess- und/oder Richtlatte zu ersetzen.
[0032] Durch die in Längsrichtung verschiebbare Lagerung der Platzhalterelemente auf der
Schiene wird eine Führung der Platzhalterelemente bewirkt. Um weiterhin gleiche Abstände
zwischen den Platzhalterelementen bzw. die Teilung einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte
zu gewährleisten, muss die Lagerung in der Weise erfolgen, dass sich das elastische
Element beim Dehnen weiterhin frei bewegen kann. Beispielsweise können die Platzhalterelemente
derart auf der Schiene verschiebbar gelagert sein, dass eine Art Tunnel zwischen der
Schiene und den Platzhalterelementen ausgebildet wird, durch den das elastische Element
geführt ist.
[0033] Vorteilhafterweise umfasst die Vorrichtung mindestens ein Fixiermittel, das eine
temporäre Lagefixierung eines Platzhalterelements und/oder eines Griffteils auf der
Schiene und/oder am Untergrund ermöglicht. Vorzugsweise erfolgt die Lagefixierung
des Platzhalterelements und/oder des Griffteils, nachdem alle oder zumindest mehrere
Platzhalterelemente unter Ausbildung geeigneter Fugenbreiten über die zu teilende
Strecke gleichmäßig verteilt worden sind. Denn dann kann das Ergebnis fixiert werden
und als Richtmaß zur Teilung weiterer Strecken verwendet werden. Vorzugsweise ist
jedes Platzhalterelement und/oder jedes Griffteil auf der Schiene und/oder am Untergrund
mittels eines Fixiermittels temporär fixierbar.
[0034] Das Fixiermittel kann insbesondere eine Schraube, ein Stift und/oder ein Bolzen sein.
Entsprechend ist in der Schiene mindestens eine Ausnehmung vorgesehen, in welche das
Fixiermittel einsetzbar ist. Ist die Ausnehmung zur Aufnahme des Fixiermittels im
Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Vorrichtung geführt, wird ein Formschluss
bewirkt, der verhindert, dass sich das elastische Element wieder zusammenzieht, wenn
dieses nicht mehr auf Zug beansprucht wird. In Abhängigkeit von der Länge des Fixiermittels
kann dieses alternativ oder ergänzend zur temporären Lagefixierung des jeweiligen
Platzhalterelements am Untergrund eingesetzt werden.
[0035] Vorzugsweise befindet sich die Ausnehmung zur Aufnahme des Fixiermittels an einer
Seitenkante der Schiene, um nicht mit dem elastischen Element zu kollidieren. Des
Weiteren bevorzugt besitzt die Schiene mehrere in regelmäßigen Abständen angeordnete
seitliche Ausnehmungen zur Aufnahme jeweils eines Fixiermittels.
[0036] Die Fixierung kann auch über ein Rastelement als Fixiermittel bewirkt werden, das
vorzugsweise an einem Platzhalterelement oder einem Griffteil ausgebildet und in verrastendem
Eingriff mit mindestens einer Ausnehmung der Schiene bringbar ist. Idealerweise ist
das Rastelement dergestalt ausgebildet, dass es beim Auseinanderziehen der Vorrichtung
nicht in verrastendem Eingriff mit einer Ausnehmung der Schiene steht, so dass die
Platzhalterelemente entlang der Schiene verschoben werden können. Ist eine ideale
Teilung der zu teilenden Strecke gefunden rasten die Fixiermittel in eine Ausnehmung
der Schiene ein, so dass eine Lageveränderung der Platzhalterelemente verhindert wird.
Eine solche Vorrichtung ist besonders einfach zu handhaben.
[0037] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung einer Vorrichtung gemäß einer zweiten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung gemäß einer dritten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung gemäß einer vierten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Griffteils der Vorrichtung der Fig. 4,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines Griffteils und eines Platzhalterelements
gemäß einer fünften bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 7 einen Querschnitt durch ein Platzhalterelement für eine erfindungsgemäße Vorrichtung.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
[0038] Die in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zur Teilung einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte
umfasst mehrere gleich große, rechteckige Platzhalterelemente 1, die über ein elastisches
Element 2 in der Weise verbunden sind, dass in entspanntem Zustand des elastischen
Elements 2 die Platzhalterelemente 1 unmittelbar aneinander liegen. Bei dem elastischen
Element 2 handelt es sich um ein elastisches Trägerband, das durch die Platzhalterelemente
1 hindurchgeführt ist, da diese als Hohlkörper ausgeführt sind und eine Ausnehmung
3 zur Aufnahme des Trägerbands besitzen. Das Trägerband ist nicht nur elastisch, sondern
auch biegsam. Insofern kann die in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung auch auf nicht
ebenen Flächen eingesetzt werden.
[0039] Die beiden Enden der Vorrichtung der Fig. 1 sind unterschiedlich ausgeführt. Ein
erstes Ende ist mit einem Widerlager 11 zur Befestigung des Trägerbands ausgestattet.
An dem Widerlager 11 ist eine Anschlagkante 5 ausgebildet, die den Startpunkt einer
zu teilenden Strecke markiert. Die Anschlagkante 5 fällt mit der Außenkante des ersten
Platzhalterelements 1 zusammen. Wird nunmehr an dem anderen Ende der Vorrichtung gezogen,
dehnt sich das Trägerband und es bilden sich Abstände a zwischen den Platzhalterelementen
1, die alle gleich sind. Über die Platzhalterelemente 1, deren Abmessung b in Längsrichtung
der Vorrichtung einer gängigen Stein- oder Plattenabmessung entspricht, können demnach
Stein- oder Plattenlagen und über die Abstände a zwischen den Platzhalterelementen
1 die Fugenbreiten festgelegt werden.
[0040] Um die Handhabung der Vorrichtung zu vereinfachen, weist die Vorrichtung der Fig.
1 an dem durch das Widerlager 11 gebildeten ersten Ende Befestigungselemente 6 in
Form zweier Befestigungsdorne auf, die zur temporären Lagefixierung der Vorrichtung
in einen Untergrund eingedrückt werden können. Das dem Widerlager 11 gegenüberliegende
Ende der Vorrichtung weist ein Griffteil 4 in Form eines Hakens auf. Soll das Trägerband
gedehnt werden, kann ein Finger um den Haken gelegt und hieran gezogen werden. Zugleich
kann der Haken als weiteres Befestigungselement 6 eingesetzt werden, um das andere
Ende temporär am Untergrund zu fixieren, wenn das Trägerband gedehnt bleiben soll.
[0041] Bei kürzeren zu teilenden Strecken kann die temporäre Lagefixierung zur Aufrechterhaltung
eines gedehnten Zustands der Vorrichtung auch über ein Fixiermittel 9 in Form eines
Stifts bewirkt werden. Der Stift wird hierzu senkrecht durch das Platzhalterelement
1 und das elastische Element 2 in den Untergrund eingedrückt.
[0042] Die Platzhalterelemente 1 sind fest mit dem Trägerband als elastisches Element 2
verbunden. Eine Relativbewegung der Platzhalterelemente 1 gegenüber dem Trägerband
ist damit ausgeschlossen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass sich bei einer
Dehnung des Trägerbandes gleiche Abstände a zwischen den Platzhalterelementen 1 ausbilden.
[0043] Die in der Fig. 2 in einer Explosionsdarstellung gezeigte weitere Vorrichtung unterscheidet
sich von der der Fig. 1 im Wesentlichen dadurch, dass an einem ersten Ende anstelle
eines Widerlagers 11 ein Griffteil 4 ausgebildet ist. Das Griffteil 4 weist ebenfalls
eine Anschlagkante 5 auf, die jedoch außenliegend angeordnet ist. Denn die Abmessung
c des Griffteils 4 in Längsrichtung der Vorrichtung entspricht der Abmessung b der
Platzhalterelemente 1, so dass das Griffteil 4 selbst ein Platzhalterelement ausbildet.
Denn das Griffteil 4 ist ebenfalls mit dem elastischen Element 2 verbunden, so dass
zwischen dem Griffteil 4 und dem nächsten Platzelement 1 der gleiche Abstand a ausgebildet
wird wie zwischen zwei Platzhalterelementen 1, wenn am anderen Ende der Vorrichtung
gezogen wird.
[0044] Der Fig. 2 ist ferner zu entnehmen, dass die Platzhalterelemente 1 über Schrauben
12 und Muttern 13 mit dem elastischen Element 2 verbunden sein können. Im Trägerband
sind in regelmäßigen Abständen Ausnehmungen 14 zur Aufnahme der Schrauben 12 ausgebildet.
Die Verbindung der Platzhalterelemente 1 mit dem elastischen Element 2 ist demnach
lösbar. Die Anzahl der Platzhalterelemente 1 auf dem Trägerband kann somit in einfacher
Weise variiert werden, indem Platzhalterelemente 1 hinzugefügt oder entfernt werden.
Ferner können Platzhalterelemente 1 einfach ausgetauscht werden, um beispielsweise
andere Stein- oder Plattenformate darzustellen. Im Übrigen gleicht die Vorrichtung
der Fig. 2 weitgehend der der Fig. 1.
[0045] Die Vorrichtung der Fig. 3 weist zwei gleich ausgebildete Enden auf, so dass die
Orientierung beliebig ist. Die Enden bilden Griffteile 4 aus, die vorliegend ergonomisch
geformt sind. Auf der Rückseite der Griffteile 4 ist jeweils ein Befestigungselement
6 in Form eines Befestigungsdorns angeordnet, über welche die Vorrichtung temporär
lagefixiert werden kann. Die Abmessung c der Griffteile 4 ist jeweils gleich der Abmessung
b der Platzhalterelemente 1 gewählt, so dass auch bei dieser Vorrichtung die Griffteile
4 als Platzhalterelemente 1 einsetzbar sind.
[0046] Das mittig angeordnete Platzhalterelement 1 weist auf seiner Oberseite eine Einrichtung
7 zur Überprüfung der horizontalen und/oder vertikalen Lage der Vorrichtung auf. Die
Einrichtung 7 ist als Libelle ausgebildet.
[0047] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in
der Fig. 4 dargestellt. Sie unterscheidet sich von den zuvor beschrieben insbesondere
durch eine Schiene 8, auf welcher die Platzhalterelemente 1 sowie ein Griffteil 4'
verschiebbar geführt sind. Die Platzhalterelemente 1 sind untereinander, mit dem Griffteil
4' sowie mit einem endseitig angeordneten weiteren Griffteil 4 über ein nicht weiter
dargestelltes elastisches Element 2 verbunden. Dieses ist vorzugsweise wiederum bandförmig
ausgebildet und zwischen der Schiene 8 und den Platzhalterelementen 1 angeordnet.
Das elastische Element 2 hat keine Verbindung zur Schiene 8.
[0048] Das endseitig angeordnete Griffteil 4 ist mit einem Befestigungselement 6 in Form
eines Befestigungsdorns ausgestattet. Ferner bildet das Griffelement 4 eine Anschlagkante
5 aus (siehe Fig. 5). Die Abmessung c des Griffteils 4 ist wiederum gleich der Abmessung
b der Platzhalterelemente 1 gewählt (siehe Fig. 4). Die Schiene 8 kann demnach derart
an eine Fläche angelegt werden, dass die Anschlagkante 5 des außenliegenden linken
Griffteils 4 in Überdeckung mit einem Startpunkt einer zu teilenden Fläche zu liegen
kommt. Wird der Startpunkt durch eine quer zur Fläche abgehende Wand gebildet, kann
die Anschlagkante der Vorrichtung bis an die Wand geführt werden. Über eine im Bereich
einer Seitenfläche eines Platzhalterelements 1 angeordnete Libelle (Einrichtung 7),
kann die horizontale Lage der Vorrichtung überprüft werden.
[0049] Das Verschieben der Platzhalterelemente 1 auf der Schiene 8 wird über das Griffteil
4' bewirkt. Die Verbindung des Griffteils 4' und der Platzhalterelemente 1 mit dem
elastischen Element 2 gewährleistet dabei, dass zwischen den Platzhalterelementen
1 sowie zwischen den Platzhalterelementen 1 und den Griffteilen 4 bzw. 4'gleiche Abstände
a ausgebildet werden.
[0050] Die Platzhalterelemente 1 und das Griffteil 4' weisen Ausnehmungen 10 auf, in die
bei Bedarf ein Fixiermittel 9 einsetzbar ist, um das jeweilige Platzhalterelement
1 bzw. das Griffteil 4' in seiner gegenwärtigen Lage zu fixieren. Die Ausnehmungen
10 können mit einem Gewinde versehen sein, so dass durch Eindrehen einer als Fixiermittel
9 dienenden Schraube (siehe Fig. 6), die sich an der Schiene 8 abstützt, eine nach
Art einer Klemmverbindung ausgestaltete temporäre Lagefixierung gegenüber der Schiene
8 realisierbar ist. Die Vorrichtung kann dann bewegt werden, ohne dass die vorgenommene
Teilung verloren geht. Wird die Vorrichtung an anderer Stelle erneut an eine Fläche
angelegt, kann die Teilung übernommen werden.
[0051] Wie der Fig. 6 ferner zu entnehmen ist, können das Griffteil 4' und die Platzhalterelemente
1 als C-förmige Profilabschnitte ausgebildet sein. Die Profilabschnitte können in
seitliche Längsnuten der Schiene 8 eingreifen, so dass hierüber in einfacher Weise
eine verschiebbare Lagerung realisierbar ist.
[0052] Die Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch ein geringfügig modifiziertes Platzhalterelement
1. Denn dieses ist ebenfalls als ein C-förmiger Profilabschnitt ausgebildet. Die Ausnehmung
10 zur Aufnahme eines Fixiermittels 9 ist hier jedoch seitlich angeordnet.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Platzhalterelement
- 2
- elastisches Element
- 3
- Ausnehmung
- 4
- Griffteil
- 5
- Anschlagkante
- 6
- Befestigungselement
- 7
- Einrichtung zur Überprüfung der horizontalen und/oder vertikalen Lage
- 8
- Schiene
- 9
- Fixiermittel
- 10
- Ausnehmung
- 11
- Widerlager
- 12
- Schraube
- 13
- Mutter
- 14
- Ausnehmung
1. Verfahren zur Teilung einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte, insbesondere zur
Festlegung von Schichthöhen und/oder Fugenbreiten bei der Anbringung stein- oder plattenförmiger
Fassadenelemente oder beim Verlegen stein- oder plattenförmiger Bodenbeläge, bei dem
eine Vorrichtung verwendet wird, die mindestens zwei über mindestens ein elastisches
Element (2) verbundene Platzhalterelemente (1) umfasst,
umfassend die Schritte:
- Anlegen der Vorrichtung an eine Fläche, wobei ein erstes Ende der Vorrichtung und/oder
ein Ende eines in diesem Endbereich angeordneten Platzhalterelements (1) mit einem
Anfangspunkt einer zu teilenden Strecke in Überdeckung gebracht wird,
- paralleles Ausrichten der Vorrichtung in Bezug auf die zu teilende Strecke,
- Fixieren des ersten Endes der Vorrichtung und/oder des in diesem Endbereich angeordneten
Platzhalterelements (1) an der Fläche, beispielsweise durch einfaches Andrücken,
- Ziehen am gegenüberliegenden anderen Ende der Vorrichtung parallel zur zu teilenden
Strecke, wobei das andere Ende der Vorrichtung und/oder ein Ende eines vorzugsweise
in diesem Endbereich angeordneten Platzhalterelements (1) in Überdeckung mit einem
Endpunkt der Strecke gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende der Vorrichtung und/oder das in diesem Endbereich angeordnete Platzhalterelement
(1) über ein Befestigungselement (6), insbesondere über einen Befestigungsdorn, an
der Fläche temporär lagefixiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (1), dessen Ende in Überdeckung mit dem Endpunkt der Strecke
gebracht worden ist, unter Verwendung eines Fixiermittels (9) temporär lagefixiert
wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, umfassend
mindestens zwei Platzhalterelemente (1), die über mindestens ein elastisches Element
(2) verbunden sind, so dass ein Abstand (a) zwischen den Platzhalterelementen (1)
durch Aufbringen einer Zugkraft variabel einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (2) an sich gegenüberliegenden Enden mit jeweils einem Platzhalterelement
(1) und/oder zumindest in einem Abschnitt zwischen diesen Enden mit mehreren Platzhalterelementen
(1) verbunden ist, wobei vorzugsweise die Verbindung lösbar ist, so dass die Platzhalterelemente
(1) verschiebbar und/oder abnehmbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Platzhalterelemente (1) in gereihter Anordnung über mindestens ein elastisches
Element (2) in der Weise verbunden sind, dass sie in entspanntem Zustand der Vorrichtung
unmittelbar aneinander liegen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Platzhalterelemente (1) jeweils eine Ausnehmung (3) oder Öffnung zur Aufnahme
des elastischen Elements (2) aufweisen, wobei vorzugsweise die Platzhalterelemente
(1) als flache Rohrabschnitte oder als C-förmige Profilabschnitte ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (2) ein elastisches Trägerband ist, an dem die Platzhalterelemente
(1) in gereihter Anordnung befestigt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Vorrichtung 50 bis 250 cm beträgt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Abmessung (b) der Platzhalterelemente (1) in Längsrichtung der Vorrichtung einstellbar
ist und/oder einem Platten- oder Steinformat, beispielsweise DF oder NF, entspricht.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einem Ende der Vorrichtung ein Griffteil (4) angeordnet ist, das vorzugsweise
in Längsrichtung der Vorrichtung die gleiche Abmessung (b) wie ein Platzhalterelement
(1) besitzt und/oder über das elastische Element (2) mit den Platzhalterelementen
(1) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einem Ende der Vorrichtung, vorzugsweise an einem Griffteil (4), eine
Anschlagkante (5) und/oder ein Befestigungselement (6), insbesondere ein Befestigungsdorn,
ausgebildet ist bzw. sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Einrichtung (7) zur Überprüfung der horizontalen und/oder vertikalen
Lage, insbesondere eine Libelle, umfasst.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Schiene (8) umfasst, auf welcher die Platzhalterelemente (1)
und/oder ein Griffteil (4) in Längsrichtung verschiebbar gelagert sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens ein Fixiermittel (9) zur temporären Lagefixierung eines
Platzhalterelements (1) und/oder eines Griffteils (4) umfasst, wobei das Fixiermittel
(9) insbesondere eine Schraube, ein Stift und/oder ein Bolzen ist, der in Eingriff
mit einer Ausnehmung (10) der Schiene (8) bringbar ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Verfahren zur Teilung einer Strecke in gleiche Streckenabschnitte, insbesondere zur
Festlegung von Schichthöhen und/oder Fugenbreiten bei der Anbringung stein- oder plattenförmiger
Fassadenelemente oder beim Verlegen stein- oder plattenförmiger Bodenbeläge, bei dem
eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 15 verwendet wird, die mindestens
zwei über mindestens ein elastisches Element (2) verbundene Platzhalterelemente (1)
umfasst,
umfassend die Schritte:
- Anlegen der Vorrichtung an eine Fläche, wobei ein erstes Ende der Vorrichtung und/oder
ein Ende eines in diesem Endbereich angeordneten Platzhalterelements (1) mit einem
Anfangspunkt einer zu teilenden Strecke in Überdeckung gebracht wird,
- paralleles Ausrichten der Vorrichtung in Bezug auf die zu teilende Strecke,
- Fixieren des ersten Endes der Vorrichtung und/oder des in diesem Endbereich angeordneten
Platzhalterelements (1) an der Fläche, beispielsweise durch einfaches Andrücken,
- Ziehen am gegenüberliegenden anderen Ende der Vorrichtung parallel zur zu teilenden
Strecke, wobei das andere Ende der Vorrichtung und/oder ein Ende eines vorzugsweise
in diesem Endbereich angeordneten Platzhalterelements (1) in Überdeckung mit einem
Endpunkt der Strecke gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende der Vorrichtung und/oder das in diesem Endbereich angeordnete Platzhalterelement
(1) über ein Befestigungselement (6), insbesondere über einen Befestigungsdom, an
der Fläche temporär lagefixiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Platzhalterelement (1), dessen Ende in Überdeckung mit dem Endpunkt der Strecke
gebracht worden ist, unter Verwendung eines Fixiermittels (9) temporär lagefixiert
wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, umfassend
mindestens zwei Platzhalterelemente (1), die über mindestens ein elastisches Element
(2) verbunden sind, so dass ein Abstand (a) zwischen den Platzhalterelementen (1)
durch Aufbringen einer Zugkraft variabel einstellbar ist, wobei eine Abmessung (b)
der Platzhalterelemente (1) in Längsrichtung der Vorrichtung einem Platten- oder Steinformat,
beispielsweise DF oder NF, entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (2) an sich gegenüberliegenden Enden mit jeweils einem Platzhalterelement
(1) und/oder zumindest in einem Abschnitt zwischen diesen Enden mit mehreren Platzhalterelementen
(1) verbunden ist, wobei vorzugsweise die Verbindung lösbar ist, so dass die Platzhalterelemente
(1) verschiebbar und/oder abnehmbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Platzhalterelemente (1) in gereihter Anordnung über mindestens ein elastisches
Element (2) in der Weise verbunden sind, dass sie in entspanntem Zustand der Vorrichtung
unmittelbar aneinander liegen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Platzhalterelemente (1) jeweils eine Ausnehmung (3) oder Öffnung zur Aufnahme
des elastischen Elements (2) aufweisen, wobei vorzugsweise die Platzhalterelemente
(1) als flache Rohrabschnitte oder als C-förmige Profilabschnitte ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (2) ein elastisches Trägerband ist, an dem die Platzhalterelemente
(1) in gereihter Anordnung befestigt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Vorrichtung 50 bis 250 cm beträgt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Abmessung (b) der Platzhalterelemente (1) in Längsrichtung der Vorrichtung einstellbar
ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einem Ende der Vorrichtung ein Griffteil (4) angeordnet ist, das vorzugsweise
in Längsrichtung der Vorrichtung die gleiche Abmessung (b) wie ein Platzhalterelement
(1) besitzt und/oder über das elastische Element (2) mit den Platzhalterelementen
(1) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einem Ende der Vorrichtung, vorzugsweise an einem Griffteil (4), eine
Anschlagkante (5) und/oder ein Befestigungselement (6), insbesondere ein Befestigungsdorn,
ausgebildet ist bzw. sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Einrichtung (7) zur Überprüfung der horizontalen und/oder vertikalen
Lage, insbesondere eine Libelle, umfasst.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Schiene (8) umfasst, auf welcher die Platzhalterelemente (1)
und/oder ein Griffteil (4) in Längsrichtung verschiebbar gelagert sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens ein Fixiermittel (9) zur temporären Lagefixierung eines
Platzhalterelements (1) und/oder eines Griffteils (4) umfasst, wobei das Fixiermittel
(9) insbesondere eine Schraube, ein Stift und/oder ein Bolzen ist, der in Eingriff
mit einer Ausnehmung (10) der Schiene (8) bringbar ist.