[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine Beleuchtungseinrichtung
sowie ein Verfahren zur Signalisierung eines Niedrigspannungszustandes einer Primärspannungsquelle.
[0002] Bei Beleuchtungseinrichtungen, insbesondere bei Fahrradleuchten, ist in der jüngsten
Vergangenheit der Marktanteil von Beleuchtungseinrichtungen mit Halbleiterlichtquellen
stark gewachsen, deren Spannungsquelle durch eine Batterie oder einen Akkumulator
gebildet ist. Bei diesen Beleuchtungseinrichtungen hat es sich jedoch als äußerst
nachteilig erwiesen, dass deren Funktionalität bei Unterschreiten eines Spannungswertes
der Spannungsquelle nicht länger gegeben ist. Insbesondere bei der Verwendung in Waldgebieten
aber auch in beleuchteten Stadtgebieten birgt der Ausfall der Beleuchtungseinrichtung
eine erhöhte Unfallgefahr, da der Nutzer von Dritten leicht übersehen wird oder selbst
nicht in der Lage ist, drohende Gefahren wie Schlaglöcher zu erkennen.
[0003] Aus der
DE 297 19 543 ist bereits eine Beleuchtungseinrichtung bekannt, deren Schaltungsanordnung so ausgelegt
ist, dass die Spannung der Spannungsquelle und damit die Restleuchtdauer permanent
gemessen und auf einem eigenen Display angezeigt wird, um dem Nutzer den gegenwärtigen
Restladezustand der Spannungsquelle der Beleuchtungseinrichtung zu visualisieren.
Hierbei hat es sich jedoch als äußerst nachteilig erwiesen, dass die Energie, die
zum Betrieb des zusätzlichen Displays gebraucht wird, nicht zur Energieversorgung
der Beleuchtungseinrichtung zur Verfügung steht.
[0004] Die der Schaltungsanordnung zugrundeliegende Aufgabe besteht daher darin, eine Schaltungsanordnung
für eine Beleuchtungseinrichtung bereitzustellen, die die oben genannten Nachteile
reduziert.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung gelöst, die eine eine Primärspannung
bereitstellende Primärspannungsquelle, die mit einer beim Anlegen einer Vorwärtsspannung
Licht emittierenden Halbleiterlichtquelle leitend verbunden ist, und eine Sekundärspannungsquelle
umfasst, die mit einem Signalgeber und mit einem parallel zu dem Signalgeber geschalteten
Schaltelement verbunden ist, das durch eine Schaltspannung verstellbar ist zwischen
einer Durchlasskonfiguration, in der der Signalgeber inaktiv ist, sowie einer Sperrkonfiguration,
in der der Signalgeber aktiv ist, wobei die Schaltspannung durch eine Spannungsdifferenz
zwischen der Primärspannung der Primärspannungsquelle und der Vorwärtsspannung mit
der Halbleiterlichtquelle bestimmt ist, und wobei das Schaltelement derart ausgelegt
ist, dass dieses aus der Durchlasskonfiguration in die Sperrkonfiguration schaltet,
wenn die Primärspannung eine Spannungsgrenze unterschreitet, wodurch der Signalgeber
aktiviert wird.
[0006] Durch diese Schaltungsanordnung wird auf einfache Art und Weise gewährleistet, dass
ein Unterschreiten einer Spannungsgrenze der Primärspannung erkannt und dem Nutzer
signalisiert wird, da dann das Schaltelement in die Sperrkonfiguration überführt wird,
wodurch letztlich der Signalgeber aktiviert wird. Durch den Signalgeber wird dem Nutzer
auf einfache Art und Weise angezeigt, dass die Primärspannungsquelle eine Spannungsgrenze
erreicht hat. Der Nutzer ist nunmehr vorgewarnt, dass die verbleibende Restleuchtdauer
der Beleuchtungseinrichtung reduziert ist und kann diese entweder in einen Modus überführen,
in der diese weniger Energie verbraucht, oder einen Wechsel der Primärspannungsquelle
planen und zeitnah vornehmen. Gleichzeitig wird durch die erfindungsgemäße Schaltung
gewährleistet, dass für die Überwachung des Ladezustandes der Primärspannungsquelle
keine zusätzliche Energie benötigt wird. Da zudem der Signalgeber von der Sekundärspannungsquelle
versorgt wird, wirkt sich der Betrieb des Signalgebers nicht negativ auf die verbleibende
Restspannung der Primärspannungsquelle aus. Im Rahmen der Erfindung ist es hierbei
auch vorgesehen, dass die Primärspannungsquelle und/oder die Sekundärspannungsquelle
aufladbar sind.
[0007] Als besonders günstig hat es sich in diesem Zusammenhang auch erwiesen, wenn das
Schaltelement als ein erster Transistor gebildet ist, dessen Kollektor-Emitter-Strecke
parallel zu dem Signalgeber geschaltet ist, wobei die Schaltspannung an der Basis
des ersten Transistors anliegt und eine Basis-Emitter-Spannung bildet. Bei dem verwendeten
Transistor handelt es sich um ein einfach herzustellendes Bauteil, das preisgünstig
ist und mit dem sich ein präzises Schalten realisieren lässt. Solange die Basis-Emitter-Spannung
oberhalb der Durchlassspannung des ersten Transistors ist, befindet sich dieser in
der Durchlasskonfiguration, wodurch der parallel zu der Kollektor-Emitter-Strecke
geschaltete Signalgeber inaktiv ist. Erst wenn die an der Basis anliegende Basis-Emitter-Spannung,
die von der Spannungsdifferenz zwischen der Primärspannung und der Vorwärtsspannung
bestimmt wird, unter die Durchlassspannung absinkt, wird der erste Transistor in die
Sperrkonfiguration geschaltet, in der dann der Signalgeber aktiv ist.
[0008] Um die Spannungsgrenze einstellen zu können, bei der Signalgeber aktiviert wird,
hat es sich hierbei auch als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn dem ersten Transistor
ein erster Spannungsteiler vorgeschaltet ist, der aus einem ersten und einem zweiten
Widerstand gebildet ist. Durch die geeignet Wahl der Widerstände des ersten Spannungsteilers
lässt sich auf einfache Art und Weise die Spannungsgrenze der Primärspannungsquelle
vorgeben, bei deren Unterschreiten das Schaltelement aus der Durchlasskonfiguration
in die Sperrkonfiguration überführt wird, um den Signalgeber zu aktivieren.
[0009] Um die Betriebssicherheit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zu erhöhen, hat
es sich auch als günstig gezeigt, wenn zur Begrenzung des durch die Halbleiterlichtquelle
fließenden Stroms eine Konstant-Stromquelle vorgesehen ist, durch die gewährleistet
wird, dass der durch die Halbleiterlichtquelle fließende Strom stets konstant bleibt.
Hierbei hat es sich auch als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Konstant-Stromquelle
durch eine Hilfsschaltung realisiert ist, die einen zweiten und einen dritten Transistor
sowie einen dritten und einen vierten Widerstand umfasst. Hierdurch wird auf einfache
aber effektive Art und Weise ein Widerstand realisiert, dessen Widerstandswert sich
der vorhandenen Spannung anpasst, wodurch sichergestellt ist, dass der durch die Halbleiterlichtquelle
fließende Strom konstant bleibt, was sich positiv auf die Lebensdauer der in der Schaltung
verwendeten Halbleiterlichtquelle auswirkt.
[0010] Bewährt hat es sich zudem auch, wenn ein zweiter Transistor vorgesehen ist, dessen
Kollektor-Emitter-Strecke in Reihe mit dem Signalgeber geschaltet ist. Dies birgt
dabei insbesondere schaltungstechnische Vorteile beim Aufladen der Primär- und der
Sekundärspannungsquelle, wobei es sich in diesem Zusammenhang auch vorteilhaft gezeigt
hat, wenn ein zweiter Spannungsteiler vorgesehen ist, der der Basis-Emitter-Strecke
des zweiten Transistors vorgeschaltet ist und aus einem fünften und aus einem sechsten
Widerstand gebildet ist.
[0011] Im Rahmen der Erfindung hat es sich auch als besonders günstig gezeigt, wenn der
Signalgeber gebildet ist aus einem optischen Signalgeber, insbesondere aus einer zweiten
Halbleiterlichtquelle, oder aus einem akustischen Signalgeber, insbesondere einem
Lautsprecher. Je nach Verwendungszweck der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist
dabei ein optischer Signalgeber oder ein akustischer Signalgeber bevorzugt. Soll die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung beispielsweise in einer Fahrradfrontleuchte verwendet
werden, so kann ein optischer Signalgeber verwendet werden, da dieser so in das Gehäuse
der Fahrradfrontleuchte integriert werden kann, dass sich dieser stets im Blickfeld
des Nutzers befindet, der damit die Statusänderung des Signalgebers auf einen Blick
erfassen kann. Wenn es sich bei der Beleuchtungseinrichtung hingegen um eine Fahrradrückleuchte
handelt, so hat es sich auch als günstig erwiesen, wenn der Signalgeber als ein akustischer
Signalgeber gebildet ist, da dann die Unterschreitung der Primärspannung durch ein
akustisches Signal signalisiert werden kann. Hierdurch ist gewährleistet, dass der
Nutzer die Statusänderung des Signalgebers wahrnehmen kann, ohne den Blick von der
Fahrbahn nehmen zu müssen, was einen positiven Einfluss auf die Verkehrssicherheit
hat. Im Rahmen der Erfindung ist es auch vorgesehen, dass der Signalgeber aus einem
optischen und einem akustischen Signalgeber gebildet ist.
[0012] In diesem Zusammenhang hat es sich auch besonders bewährt, wenn die zweite Halbleiterlichtquelle
des Signalgebers als eine rotes Licht emittierende LED gebildet ist. Dieses ist besonders
leicht wahrnehmbar und damit besonders geeignet, das Absinken der Primärspannung unterhalb
der Spannungsgrenze anzuzeigen.
[0013] Als vorteilhaft hat es sich auch gezeigt, wenn ein Kondensator vorgesehen ist, der
parallel zu dem sechsten Widerstand geschaltet ist. Hierdurch wird eine Signalglättung
erreicht, was einen positiven Einfluss auf den Betrieb des Signalgebers hat.
[0014] Dem Verfahren der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein unerwartetes
Erlöschen der Halbleiterlichtquelle einer Beleuchtungseinrichtung zu vermeiden und
den Benutzer rechtzeitig über einen Niedrigspannungszustand einer Primärspannungsquelle
zu informieren.
[0015] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch ein Verfahren zur Signalisierung
eines Niedrigspannungszustandes einer eine Primärspannung bereitstellenden Primärspannungsquelle
einer Beleuchtungseinrichtung mit einer Halbleiterlichtquelle, die bei Anlegen zumindest
einer Vorwärtsspannung Licht emittiert gemäß Anspruch 11. Dabei wird zunächst die
Primärspannung der Primärspannungsquelle an die Halbleiterlichtquelle angelegt, die
bei Anlegen zumindest einer Vorwärtsspannung Licht emittiert. An einen ersten Transistor
wird dann eine Basis-Emitter-Spannung angelegt, die von der Spannungsdifferenz zwischen
der Primärspannung und der Vorwärtsspannung abhängt. Ein Signalgeber bleibt durch
die Schaltung des ersten Transistors in eine Durchlasskonfiguration inaktiv, solange
die Primärspannung oberhalb einer Spannungsgrenze ist. Wenn die Primärspannung auf
oder unter die Spannungsgrenze absinkt, wird der Signalgeber durch Schalten des ersten
Transistors in eine Sperrkonfiguration aktiviert.
[0016] Durch dieses Verfahren wird auf einfache Art und Weise sichergestellt, dass ein Unterschreiten
einer vorgebbaren Spannungsgrenze durch die Aktivierung des Signalgebers angezeigt
wird und damit dem Nutzer signalisiert, dass die Primärspannungsquelle einen niedrigen
Spannungswert erreicht hat.
[0017] In diesem Zusammenhang hat es sich auch als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn eine
Sekundärspannungsquelle den Signalgeber speist. Durch die Verwendung der Sekundärspannungsquelle,
die wie die Primärspannungsquelle aufladbar sein kann, wird sichergestellt, dass der
Signalgeber unabhängig vom Ladezustand der Primärspannungsquelle betrieben werden
kann, was einen positiven Einfluss auf die Betriebssicherheit hat.
[0018] Um die Spannungsgrenze einstellen zu können, hat es sich zudem bewährt, wenn diese
durch einen Spannungsteiler vorgegeben wird. Damit kann eingestellt werden, bei welchem
Spannungswert der Primärspannungsquelle der Signalgeber aktiviert wird.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung an in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung mit einem ersten
Spannungsteiler,
- Fig. 3
- eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung mit einem zweiten
Spannungsteiler, und
- Fig. 4
- eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung mit einer Hilfsschaltung.
[0020] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
1 umfassend eine eine Primärspannung bereitstellende Primärspannungsquelle 2, die
mit einer Halbleiterlichtquelle 3 leitend verbunden ist. Beim Anlegen einer Vorwärtsspannung
emittiert die Halbleiterlichtquelle 3 Licht. Die Schaltungsanordnung 1 umfasst weiterhin
eine Sekundärspannungsquelle 4, die mit einem Signalgeber 5 leitend verbunden ist.
Der Signalgeber 5 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als eine zweite Halbleiterlichtquelle
6 ausgeführt, der ein Vorwiderstand 7 vorgeschaltet ist. Parallel zu dem Signalgeber
5 ist die Kollektor-Emitter-Strecker eines ersten Transistors 8 geschaltet, der ein
Schaltelement 9 bildet, das abhängig von der anliegenden Basis-Emitter-Spannung zwischen
einer Durchlasskonfiguration und einer Sperrkonfiguration verstellbar ist. In der
Durchlasskonfiguration ist der Signalgeber 5 inaktiv, während in der Sperrkonfiguration
des ersten Transistors 8 der Signalgeber 5 aktiv ist. Die zur Schaltung des ersten
Transistors 8 zwischen der Durchlasskonfiguration und der Sperrkonfiguration verwendete
Basis-Emitter-Spannung wird aus der Spannungsdifferenz zwischen der Primärspannung
der Primärspannungslichtquelle 2 und der Vorwärtsspannung der Halbleiterlichtquelle
3 bestimmt. Unterschreitet diese eine Spannungsgrenze, so schaltet der erste Transistor
8 aus der Durchlasskonfiguration in die Sperrkonfiguration, wodurch der Signalgeber
5 aktiviert wird.
[0021] In dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist dem ersten Transistor
8 ein erster Spannungsteiler 10 vorgeschaltet, der aus einem ersten Widerstand R1
und einem zweiten Widerstand R2 gebildet ist. Durch die geeignete Wahl der einzelnen
Widerstände R1 und R2 des ersten Spannungsteilers 10 lässt sich die an der Basis des
ersten Transistors 8 anliegende Basis-Emitter-Spannung gezielt vorgeben und damit
letztlich auch die Spannungsgrenze, bei der der erste Transistor 8 aus der Durchlasskonfiguration
in die Sperrkonfiguration schaltet, wodurch der Signalgeber 5 aktiviert wird.
[0022] In der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 ist
ein zweiter Transistor 11 vorgesehen, dessen Kollektor-Emitter-Strecker in Reihe mit
dem Signalgeber 5 geschaltet ist. Zudem ist ein zweiter Spannungsteiler 12 vorgesehen,
der der Basis-Emitter-Strecke des zweiten Transistors 11 vorgeschaltet ist und aus
einem dritten Widerstand R3 und aus einem vierten Widerstand R4 gebildet ist. Parallel
zu dem vierten Widerstand R4 ist ein Kondensator 13 geschaltet.
[0023] In der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
1 ist zusätzlich eine Hilfsschaltung 17 vorgesehen, die eine Konstant-Stromquelle
14 bildet, die den durch die Halbleiterlichtquelle 3 fließenden Strom konstant hält
und aus einem dritten Transistor 15 und einem vierten Transistor 16 sowie einem fünften
Widerstand R5 und einem sechsten Widerstand R6 gebildet ist.
[0024] Im Folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren noch einmal erläutert. Bei voll
geladener Primärspannungsquelle 2 ist deren Primärspannung größer als die Vorwärtsspannung
der Halbleiterlichtquelle 3 und damit ausreichend, diese zu betreiben. In diesem Zustand
ist die an dem ersten Transistor 8 anliegende Basis-Emitter-Spannung, die von der
Spannungsdifferenz zwischen der Basisspannung und der Vorwärtsspannung bestimmt wird,
größer als die Durchlassspannung des ersten Transistors 8. Dieser befindet sich damit
in der Durchlasskonfiguration und die Spannung der Sekundarspannungsquelle 4 fällt
über dessen Kollektor-Emitter-Strecke ab, während der hierzu parallel geschaltete
Signalgeber 5 inaktiv bleibt. Wenn die Primärspannung so weit absinkt, dass die Basis-Emitter-Spannung
kleiner wird als die Durchlassspannung des ersten Transistors 8, dann schaltet dieser
aus der Durchlasskonfiguration in die Sperrkonfiguration, wodurch der Signalgeber
5 aktiviert wird. Um die Spannungsgrenze der Primärspannung vorzugeben, bei der der
erste Transistor 8 schaltet, ist diesem der erste Spannungsteiler 10 vorgeschaltet,
durch den es durch eine geeignete Wahl der verwendeten Widerstände möglich ist, den
Signalgeber 5 zu einer vordefinierten Spannungsgrenze der Primärspannung zu aktivieren.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Schaltungsanordnung
- 2
- Primärspannungsquelle
- 3
- Halbleiterlichtquelle
- 4
- Sekundärspannungsquelle
- 5
- Signalgeber
- 6
- zweite Halbleiterlichtquelle
- 7
- Vorwiderstand
- 8
- erster Transistor
- 9
- Schaltelement
- 10
- erster Spannungsteiler
- 11
- zweiter Transistor
- 12
- zweiter Spannungsteiler
- 13
- Kondensator
- 14
- Konstant-Stromquelle
- 15
- dritter Transistor
- 16
- vierter Transistor
- 17
- Hilfsschaltung
- R1
- erster Widerstand
- R2
- zweiter Widerstand
- R3
- dritter Widerstand
- R4
- vierter Widerstand
- R5
- fünfter Widerstand
- R6
- sechster Widerstand
1. Schaltungsanordnung für eine Beleuchtungseinrichtung, insbesondere für eine Fahrradleuchte,
umfassend eine eine Primärspannung bereitstellende Primärspannungsquelle (2), die
mit einer beim Anlegen einer Vorwärtsspannung Licht emittierenden Halbleiterlichtquelle
(3) leitend verbunden ist, und eine Sekundärspannungsquelle (4), die mit einem Signalgeber
(5) und mit einem parallel zu dem Signalgeber (5) geschalteten Schaltelement (9) verbunden
ist, das durch eine Schaltspannung verstellbar ist zwischen einer Durchlasskonfiguration,
in der der Signalgeber (5) inaktiv ist, sowie einer Sperrkonfiguration, in der der
Signalgeber (5) aktiv ist, wobei die Schaltspannung durch eine Spannungsdifferenz
zwischen der Primärspannung der Primärspannungsquelle (2) und der Vorwärtsspannung
der Halbleiterlichtquelle (3) bestimmt ist, und wobei das Schaltelement (9) derart
ausgelegt ist, dass dieses aus der Durchlasskonfiguration in die Sperrkonfiguration
schaltet, wenn die Primärspannung eine Spannungsgrenze unterschreitet, wodurch der
Signalgeber (5) aktiviert wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (9) als ein erster Transistor (8) gebildet ist, dessen Kollektor-Emitter-Strecke
parallel zu dem Signalgeber (5) geschaltet ist, und wobei die Schaltspannung an der
Basis des ersten Transistors (8) anliegt und eine Basis-Emitter-Spannung bildet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schaltelement (9) ein erster Spannungsteiler (10) vorgeschaltet ist, der aus
einem ersten Widerstand (R1) und einem zweiten Widerstand (R2) gebildet ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung des durch die Halbleiterlichtquelle (3) fließenden Strom eine Konstant-Stromquelle
(14) vorgesehen ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstant-Stromquelle (14) durch eine Hilfsschaltung (17) realisiert ist, die
einen dritten Transistor (15) und einen vierten Transistor (16) sowie einen fünften
Widerstand (R5) und einen sechsten Widerstand (R6) umfasst.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Transistor (11) vorgesehen ist, dessen Kollektor-Emitter-Strecke in Reihe
mit dem Signalgeber (5) geschaltet ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Spannungsteiler (12) vorgesehen ist, der der Basis-Em itter-Strecke des
zweiten Transistors (11) vorgeschaltet ist und aus einem dritten Widerstand (R3) und
aus einem vierten Widerstand (R4) gebildet ist.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalgeber (5) gebildet ist aus einem optischen Signalgeber, insbesondere aus
einer zweiten Halbleiterlichtquelle (6), oder aus einem akustischen Signalgeber, insbesondere
einem Lautsprecher.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Halbleiterlichtquelle (6) des Signalgebers (5) als eine rotes Licht emittierende
LED gebildet ist.
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kondensator (13) vorgesehen ist, der parallel zu dem sechsten Widerstand (R6)
geschaltet ist.
11. Verfahren zur Signalisierung eines Niedrigspannungszustandes einer eine Primärspannung
bereitstellenden Primärspannungsquelle (2) einer Beleuchtungseinrichtung mit einer
Halbleiterlichtquelle (3), die bei Anlegen zumindest einer Vorwärtsspannung Licht
emittiert, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
- Bereitstellen der Primärspannung an die Halbleiterlichtquelle (3),
- Anlegen einer Basis-Emitter-Spannung an einen ersten Transistor (8), die von der
Potentialdifferenz zwischen der Primärspannung und der Vorwärtsspannung abhängt,
- Inaktivieren eines Signalgebers (5) durch Schaltung des ersten Transistors (8) in
eine Durchlasskonfiguration, solange die Primärspannung oberhalb einer Spannungsgrenze
ist, und
- Aktivieren des Signalgebers (5) durch Schalten des ersten Transistors (8) in eine
Sperrkonfiguration, wenn die Primärspannung auf oder unter die Spannungsgrenze absinkt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sekundärspannungsquelle (4) den Signalgeber (5) speist.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsgrenze durch einen ersten Spannungsteiler (10) vorgegeben wird.