[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schienenauflagevorrichtung mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Schienenauflagevorrichtungen werden verwendet, um Eisenbahnschienen auf
zu Schienentransportzügen zusammengestellten Schienentransportwagen zu transportieren.
Transportiert werden dabei insbesondere aus Kurzschienen in einem Schienenschweißwerk
bereits vorbereitete bzw. vorgefertigte Langschienen (dies sind Schienenabschnitte
von bis zu mehreren hundert Metern Länge), zum Beispiel zu Gleisbaustellen, um dort
im Gleis verlegt und an die Schieneninfrastruktur angeschlossen zu werden.
[0003] Dabei werden die Langschienen typischerweise in mehreren Lagen auf vertikal übereinander
angeordnet Tragbalken, die sich quer zu einer Längsrichtung der Schienentransportwagen
erstrecken, aufgereiht. Derartige Schienenauflagevorrichtungen sind beispielsweise
aus der
DE 43 12 964 A1, der
DE 44 18 376 A1 oder der
DE 20 2004 019 248 U1 bekannt. Bei den aus diesen Schriften bekannten Schienenauflagevorrichtungen sind
allerdings die Schienen in der obersten Lage mit ihren Schienenköpfen freiliegend
angeordnet in vertikaler Richtung und nicht weiter gesichert. Zwar sind die Schienen
dort durch seitlich angeordnete Sicherungselemente gegen ein seitliches Verrutschen
gesichert, allerdings hat sich gezeigt, dass gerade bei besonders langen Langschienen
und großen Transportentfernungen sich Längsverschiebungen der Langschienen ergeben,
die schlimmstenfalls zu Kollisionen mit Bauten auf den Schienentransportwagen führen
können und dadurch zu Schäden, die Reparaturkosten und Ausfälle verursachen können.
[0004] Entsprechend ist für dieses Problem eine Lösung erdacht worden, wobei im Rahmen dieser
Lösung im Kern auf die oberste Lage der auf den Schienenauflagevorrichtungen angeordneten
Schienen ein horizontal verlaufender Klemmbalken aufgesetzt und dieser Klemmbalken
mit einem Spannmechanismus in Richtung der Schienenköpfe mit einer Andruckkraft beaufschlagt
wird. So sind von der Firma voestalpine AG aus Österreich konzipierte und betriebene
Schienentransportwagen bekannt und im Einsatz, die Schienenauflagevorrichtungen aufweisen,
in denen in zwei U-förmige profilierte, vertikal verlaufende, mit den Öffnungen der
U-Profile aufeinander zu weisende Stützen Auflagebalken für die Auflage von Schienen
eingeführt werden können und die mit einem Klemmbalken versehen werden können, der
auf die oberste Lage der aufgenommenen Schienen aufgesetzt und mittels Spannschrauben,
die auf Gewindestangen, die Öffnungen in den äußeren Enden der Klemmbalken durchragen,
verschraubt und gegen die oberste Schienenlage gedrückt werden können. Derartige mit
Klemmbalken versehenen Schienentransportauflagen werden bei diesem Konzept nur mit
größeren Abständen auf den Schienentransportwagen verteilt angeordnet, davor und dahinter
befinden sich Schienentransportauflagen ohne solche Klemmbalken und ohne eine Verklemmung
der aufgelegten Schienen, um so ein Ausweichen der Schienen in Kurvenfahrten zu ermöglichen
und Beschädigungen der transportierten Schienen durch hohe Biegemomente im Zwischenbereich
zu kurzer Klemmabstände zu verhindern.
[0005] Wenngleich mit diesem vorbekannten System ein Verklemmen der auf der Schienenauflagevorrichtung
aufgelegten Schienen erreicht und damit eine Längsverschiebung derselben verhindert
werden kann, ist diese Konstruktion dennoch mit Nachteilen behaftet und verbesserungswürdig.
Insbesondere ist das Handhaben des Klemmbalken, der zum Be- bzw. Entladen der Schienen
stets aus den U-förmigen Führungen der vertikalen Stützen gehoben werden muss, schwierig,
erfordert aufgrund des Gewichtes dieses Klemmbalkens den Einsatz eines Kranes, der
entsprechend nicht nur an der Beladestelle, sondern vor allem auch an der Entladestelle,
bei der es sich häufig um eine außerhalb des Bereichs von größeren Einrichtungen gelegene
Baustelle handelt, vorgehalten bzw. bereitgestellt werden muss. Weiterhin ist das
Fixieren und Verklemmen des Klemmbalkens mittels der Verschraubungen aufwändig und
erfordert wiederum den Einsatz von speziellem Werkzeug, nämlich eines entsprechend
dimensionierten Maul- bzw. Ringschlüssels zum Festziehen bzw. Lösen der Mutter. Hierbei
können die aufgebrachten Klemmkräfte zudem nur unzulänglich reproduzierbar eingestellt
werden, was ebenfalls als nachteilig anzusehen ist.
[0006] Der Klemmbalken bei der bekannten, oben beschriebene Lösung weist auf seiner zur
Auflage auf die Schienenköpfe der obersten Lage der in der Schienenauflagevorrichtung
aufgenommenen Schienen zugewandten Seite ein Holzbrett auf, mit dem er auf den Schienenköpfen
aufliegt. Dabei kann beobachtet werden, dass einerseits durch aufgrund von Fertigungstoleranzen
gegebenen unterschiedlichen Abmessungen der Schienen (insbesondere in der Schienenhöhe,
gemessen vom Niveau des Schienenfußes bis zum Niveau des Schienenkopfes), andererseits
durch eine ungenaue Formgebung des Holzbretts auf die nebeneinander in der obersten
Schicht der Schienen in der Schienenauflagevorrichtung aufgenommenen Schienen unterschiedliche
Andruckkräfte ausgeübt werden. Hierbei kann es sogar vorkommen, dass trotz eines Verspannen
des Klemmbalkens gegen die oberste Schienenlage einzelne Schienen nur einen geringen
oder sogar gar keinen nennenswerten Andruck erfahren, also auch nicht, wie angestrebt,
sicher durch den Klemmbalken fixiert werden. Auch hierin besteht also ein Verbesserungsbedarf.
[0007] Entsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schienenauflagevorrichtung
der eingangs genannten Art, die einen Klemmbalken in Kombination mit einem Spannmechanismus
zum Aufbringen einer Klemmkraft auf die oberste Lage von Schienen in der Schienenauflagevorrichtung
aufweist, anzugeben, die in der Handhabung vereinfacht ist und hinsichtlich der Klemmwirkung
eine verbesserte Zuverlässigkeit aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Schienenauflagevorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen einer solchen erfindungsgemäßen
Schienenauflagevorrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 14 angegeben und
näher bezeichnet.
[0009] Gemäß der Erfindung hat die neuartige Schienenauflagevorrichtung also - dies zunächst
in Übereinstimmung mit dem Stand der Technik - zwei einander gegenüberstehende, einen
Auflagebereich seitlich begrenzende vertikale Stützen, eine in einem vertikal unteren
Bereich zwischen den Stützen verlaufende Grundschwelle, die auf einer Oberseite eine
Schienenauflagefläche für das Abstellen von Schienen definiert, einen oberhalb der
Grundschwelle angeordneten, an den Stützen festlegbaren, horizontal verlaufenden Klemmbalken,
der auf einer Unterseite einer Lagerfläche aufweist zur Anlage an Schienenköpfe einer
Lage von auf der Schienenauflagevorrichtung abgelegten Schienen, und einen Spannmechanismus
zum Aufbringen einer vertikal zwischen der Grundschwelle und dem Klemmbalken wirkenden
Klemmkraft.
[0010] Die neuartige Schienenauflagevorrichtung unterscheidet sich nun vom bekannten Stand
der Technik dadurch, dass die Schienenauflagefläche relativ zu einem Korpus der Grundschwelle
in vertikaler Richtung verlagerbar ist und dass die Lagerfläche relativ zu einem Korpus
des Klemmbalkens in vertikaler Richtung verlagerbar ist, wobei eine der genannten
Flächen, also die Schienenauflagefläche oder die Lagerfläche, mittels eines Antriebes
aktiv in Richtung der jeweils anderen Fläche, also der Lagerfläche bzw. der Schienenauflagefläche,
zustellbar ist und wobei die jeweils andere Fläche, also die Lagerfläche bzw. die
Schienenauflagefläche, über ein elastisches Rückstellmittel in Richtung der einen
mittels des Antriebes aktiv in Richtung der anderen Fläche zustellbaren Fläche, also
der Schienenauflagefläche bzw. der Lagerfläche, vorgespannt ist.
[0011] Durch diese erfindungsgemäße Neuerung und konstruktive Umgestaltung gegenüber dem
bekannten Stand der Technik werden verschiedene Vorteile realisiert:
So kann ein entsprechender Antrieb insbesondere so ausgestaltet werden, dass er ohne
ein mitzuführendes Werkzeug betätigt werden kann. Desweiteren wird durch die Kombination
aus einem aktiven Zustellen einer der Flächen Lagerfläche bzw. Schienenauflagefläche
und das passive Auslösen einer Gegenkraft durch das elastische Rückstellmittel, welches
die andere Fläche, Lagerfläche bzw. Schienenauflagefläche in einer Klemmrichtung vorspannt,
ein vergleichmäßigter und verbessert wirkender Eintrag der Klemmkraft erzielt. Dabei
kann der Antrieb vorteilhafterweise auch derart gestaltet sein, dass er eine reproduzierbare
Aufbringung einer wählbaren Klemmkraft erlaubt, kann beispielsweise mit einer eine
die Klemmkraft repräsentierenden Stellgröße anzeigenden und oder einhaltenden Einrichtung
versehen sein, zum Beispiel im Hinblick auf die Stromaufnahme eines durch einen Elektromotor
angetrieben Stellantriebes oder durch den Druck eines hydraulisch oder pneumatisch
betätigten Stellantriebes.
[0012] Mit Vorteil ist der Antrieb dabei ein hydraulisch betätigter Antrieb. Ein hydraulisch
betätigter Antrieb hat den Vorteil, dass mit ihm große Kräfte erzeugt und übertragen
werden können. Zugleich kann er, was gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung vorgesehen ist, als handbetätigter Antrieb ausgestaltet sein, wenn dieser
beispielsweise eine Hydraulikhandpumpe aufweist. Diese Form der Gestaltung des Antriebes
erlaubt eine Ausbildung ohne das Erfordernis der Zuführung einer Energieversorgung
von außerhalb, beispielsweise einer Stromversorgung, so dass die erfindungsgemäße
Schienenauflagevorrichtung letztlich als autarke Einheit ausgestaltet und gebildet
werden kann.
[0013] Das elastische Rückstellmittel kann mit Vorteil Federpakete umfassen, die zwischen
der mit dem elastischen Rückstellmittel versehenen Fläche, also der Lagerfläche bzw.
der Schienenauflagefläche, und einem Gehäuse, in dem diese Fläche in vertikaler Richtung
verlagerbar ist, angeordnet sind. Deartige Federpakete können konstruktiv vergleichsweise
einfach realisiert sein, sie können beispielsweise als Tellerfederpakete gebildet
sein. Durch die Ausgestaltung mit mehreren derartigen Federpaketen, die insbesondere
in dem Element, in dem sie verbaut sind (Grundschwelle oder Klemmbalken) in der jeweiligen
Längsrichtung dieses Elementes, also in der Richtung, in der sich die vertikalen Stützen
einander gegenüberliegen, hintereinander an verschiedenen Positionen angeordnet sein
können, kann auch eine sehr gezielte Verteilung der Klemmkraft erreicht werden. Durch
eine individuelle Gestaltung und Auswahl der Federkraft der einzelnen Federpakete
kann dabei sogar auf ein Klemmkraftprofil Einfluss genommen werden, um dadurch entsprechende
Anpassungen der erforderlichen Klemmkraft an die im Hinblick auf die horizontale und
seitliche Positionierung der Schienen erforderliche Position vornehmen zu können.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann in der erfindungsgemäßen
Schienenauflagevorrichtung in vertikaler Richtung zwischen der Grundschwelle und dem
Klemmbalken wenigstens ein an den Stützen in vertikaler Richtung verlagerbar festlegbarer,
in horizontaler Richtung verlaufender Tragbalken vorgesehen sein, der auf einer Unterseite
eine Andruckfläche zum Auflegen auf Schienenköpfe von unterhalb des Tragbalkens angeordneten
Schienen und auf einer Oberseite eine Auflagefläche für das Abstellen von auf dem
Tragbalken aufgelagerten Schienen aufweist. Ein solcher Tragbalken ermöglicht die
Aufnahme von Schienen in der Schienenauflagevorrichtung in einer weiteren vertikalen
Stapelebene, so dass eine entsprechend größere Anzahl von Schienen auf der Schienenauflagevorrichtung
abgelegt werden kann. Dabei ist es wichtig, dass der Tragbalken an den Stützen in
vertikaler Richtung verlagerbar festlegbar ist. Denn so kann, wenn mittels des die
vertikal verlagerbaren Flächen Schienenauflagefläche und Lagerfläche sowie den Stellantrieb
umfassenden Spannmechanismus zwischen dem Klemmbalken und der Grundschwelle eine Klemmkraft
aufgebracht wird, diese auf die übereinander angeordneten Ebenen der aufgelegten Schienen
aufgebracht und entsprechend vertikal auf und über Tragbalken übertragen werden. Insbesondere
können dabei auch mehr als ein derartiger Tragbalken, beispielsweise können zwei solche
Tragbalken vorgesehen sein, so dass noch weitere vertikal übereinander angeordnete
Lagen von Schienen zum Transport aufgestapelt werden können, bei zwei Tragbalken also
entsprechend drei Schienenlagen. Zu betonen ist, dass auch bei mehreren derartigen
Tragbalken entscheidend ist, dass sämtliche Tragbalken vertikal verlagerbar an den
Stützen festgelegt sind, so dass die aufgebrachte Klemmkraft auf alle Lagen der vertikalen
übereinander angeordneten Schienen wirken kann. Die Tragbalken klemmen dabei jeweils
mit der Andruckfläche die untere Lage von Schienen durch Aufbringen der Klemmkraft
bzw. durch weiterleiten der Klemmkraft auf die Schienenköpfe dieser Lage und mit der
Auflagefläche die obere Lage Schienen von der Schienenfußseite her.
[0015] Mit Vorteil kann der eine bzw. können die mehreren Tragbalken an einer der Stützen
um deren Vertikalachse verschwenkbar festgelegt sein. Eine solche Konstruktion erlaubt
es, die Tragbalken, die in dieser Ausgestaltung auch als "Drehschwellen" bezeichnet
werden können, nicht etwa insgesamt von den vertikal verlaufenden Stützen abheben
zu müssen, um Schienen auf die Schienenauflagevorrichtung auf- oder von dieser abzuladen.
Vielmehr können die Tragbalken einfach um die vertikaler Achse der Stütze, an der
sie verschwenkbar festgelegt sind, verschwenkt und so aus der Überdeckung mit den
Schienen bzw. mit der für die Auflage der Schienen vorgesehenen Fläche gebracht werden,
so dass die Schienenauflagevorrichtung be- bzw. entladen werden kann. Dabei können
an der Stütze, an der der Tragbalken um deren vertikale Achse verschwenkbar und an
der Stütze in vertikaler Richtung verlagerbar festgelegt ist, Tragbalkenhubmittel
vorgesehen sein, die bei einer Schwenkbewegung des Tragbalkens um die Längsachse der
Stütze, an der er verschwenkbar festgelegt ist, eine vertikale Verlagerung des Tragbalkens
bewirken. Auf diese Weise wird beim Verschwenken des Tragbalkens zugleich ein Abheben
von der Schienenlage, auf der dieser mit der Andruckfläche aufliegt, bewirkt, so dass
dieses Abheben nicht durch manuelles Anheben des Tragbalkens zu bewerkstelligen ist,
sondern zugleich mit der Schwenkbewegung erfolgt. Hierbei kann beispielsweise eine
Kulissenführung (oder ein Drehlager mit eine solchen Kulissenführung) gebildet sein,
wie Sie in der
DE202004019248U1 beschrieben und offenbart ist.
[0016] Desweiteren kann, wenn die Schienenauflagevorrichtung nach der Erfindung wenigstens
einen Tragbalken vorsieht, die Andruckfläche und/oder kann die Auflagefläche dieses
Tragbalkens mit einer elastischen Auflage versehen sein. Eine solche elastische Auflage
kann beispielsweise eine Hartgummimatte sein, die auf die entsprechende Fläche aufgebracht
oder in diese eingebracht ist. Eine solche elastische Auflage kann mit Vorteil eine
weitergehende und noch verbesserte Fixierung der an die jeweilige Fläche angelegten
Schienen bewirken, indem durch die elastische Verformung der Auflage die Andruckfläche
bzw. die Auflagefläche aufgrund der mittels des Stellantriebes aufgebrachten Klemmkraft
sich verformt und damit etwaige infolge von Toleranzen in den Schienenabmessungen
auftretende Höhenunterschiede ausgeglichen werden, so dass sichergestellt ist, dass
alle Schienen mit einer entsprechenden Klemmwirkung erfasst werden.
[0017] Mit Vorteil kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Klemmbalken an einer
der Stützen um deren Längsachse verschwenkbar festgelegt sein. Ähnlich wie vorstehend
im Zusammenhang mit den optional vorzusehenden Tragbalken beschrieben, ergibt auch
im Zusammenhang mit dem Klemmbalken eine derartige Lösung den Vorteil, dass der Klemmbalken
nicht insgesamt von den vertikalen Stützen abgehoben werden muss. Vielmehr genügt
es, den Klemmbalken mit geringerem Kraftaufwand zu verschwenken und so darunter angeordnete
Schienen bzw. eine Fläche für die Auflage von Schienen freizugeben. Mit Vorteil kann
dabei vorgesehen sein, dass der Klemmbalken an der Stütze nicht allein um deren Vertikalachse
verschwenkbar festgelegt ist, sondern weiterhin auch in vertikaler Richtung verlagerbar.
So kann der Klemmbalken für die Ausbildung der Andruckkraft bzw. Klemmkraft entsprechend
in der Höhe verstellt werden. Zugleich kann der Klemmbalken beim Verschwenken auch
von der Schienenlage, auf der er aufliegt, abgehoben werden. Dieses Abheben kann,
ähnlich wie vorstehend im Hinblick auf die optionalen Tragbalken beschrieben, über
Klemmbalkenhubmittel unterstützt werden, welche bei einer Schwenkbewegung des Klemmbalkens
um die Vertikalachse der Stütze, an der der Klemmbalken verschwenkbar festgelegt ist,
eine Vertikalverlagerung des Klemmbalkens bewirken. Auch hier kann mit Vorteil eine
Kulissenführung gewählt werden, wie diese beispielsweise in der
DE 20 2004 019 248 U1 beschrieben und offenbart ist.
[0018] Weitere Vorteile bietet eine Weiterbildung der Schienenauflagevorrichtung, bei der
die Schienenauflagefläche der Grundschwelle und/oder die Lagerfläche des Klemmbalkens
mit einer elastischen Auflage versehen ist/sind. Eine solche elastische Auflage kann
wiederum auf die Lagerfläche bzw. auf die Schienenauflagefläche aufgebracht oder in
die betreffende Fläche eingelassen sein. Sie kann wiederum zum Beispiel die Form einer
Hartgummimatte aufweisen. Eine solche elastische Auflage ergibt in oben bereits anhand
der analogen, für den optional vorzusehenden Tragbalken als Ausgestaltungsoption möglichen
elastischen Auflage beschriebenen Weise den Vorteil einer für alle Schienen gesicherten
Klemmwirkung durch Ausgleich von zum Beispiel durch Fertigungstoleranzen gegebenen
Höhenunterschiede innerhalb von Schienenlagen.
[0019] In einer weiteren Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Schienenauflagevorrichtung
der Erfindung ein mechanisches Blockiermittel aufweisen kann, welches dem lösbaren
Blockieren der mit dem Stellantrieb zugestellten Fläche (also der Schienenauflagefläche
bzw. der Lagerfläche) in einer mittels des Stellantriebs eingestellten vertikalen
Position bewirkt. Ein solches mechanisches Blockiermittel kann mit Vorteil dann, wenn
mittels des Stellantriebs die erforderliche oder gewünschte Klemmkraft aufgebracht
ist, die mit dem Stellantrieb aktiv bewegte Fläche in ihrer Position blockieren bzw.
festlegen, so dass der Stellantrieb abgeschaltet werden kann und nicht während einer
Nutzungsdauer, zum Beispiel während einer Transportfahrt zum Transportieren von Schienen,
fortwährend zum Aufbringen bzw. zum Aufrechterhalten der Kernkraft aktiv gehalten
werden muss. Soll dann die Klemmwirkung aufgehoben werden, um auf der Schienenauflagevorrichtung
angeordnete und darin verklemmte Schienen zu lösen, wird das Blockiermittel gelöst
und aus einer Blockierstellung in eine Freigabeposition verbracht. Zu Lösen des Blockiermittels
kann beispielsweise der Stellantrieb aktiviert werden, um das Blockiermittel durch
Aufbringen einer Klemmkraft zu Entlasten und ein Verlagern derselben in die Freigabeposition
zu ermöglichen. Der Stellantrieb ist durch ein solches Blockiermittel also gleichermaßen
mit einer Selbsthemmung versehen, die die einmal eingenommene Position des mit dem
Stellantrieb positionierten Elements auch dann hält, wenn der Stellantrieb kraftlos
geschaltet wird.
[0020] Die erfindungsgemäße Schienenauflagevorrichtung kann in einer weiteren vorteilhaften
konstruktiven Weiterbildung, in der der Klemmbalken an den vertikalen Stützen in vertikaler
Richtung verlagerbar angeordnet ist, an den vertikalen Stützen Widerlagerelemente
aufweisen, die oberhalb des Klemmbalkens angeordnet sind und die in Längsrichtung
der Stützen höhenverstellbar sind. Diese Art der Ausgestaltung erlaubt eine Einstellung
der vertikalen Höhenposition des Klemmbalkens zur Anpassung an die Stapelhöhe der
in der Schienenauflagevorrichtung aufgenommenen Schienen. Derartige Widerlagerelemente
können zum Beispiel durch, vorteilhalfterweise mit Kontermuttern gesicherte, Schraubhülse
gebildet sein, die auf ihren dem Klemmbalken zugewandten Fläche eine entsprechende
Widerlagerfläche ausbilden. Dabei können über die Widerlagerflächen in Richtung des
Klemmbalkens vorstehend zum Beispiel zylinderförmige Halteabschnitte gebildet sein,
die einen größeren Durchmesser aufweisen als ein Anschlagabschnitt der Stützen, so
dass der Klemmbalken mit einem offenen, ringförmigen Aufnahmebereich, der eine mehr
als 180° umfassende Umfangsumschließung und eine Öffnungsweite aufweist, die größer
ist als der Durchmesser des Anlageabschnitts der Stützen in dem Anlageabschnitt über
die Stütze gelegt und dann durch vertikales Zustellen eines solchen Widerlagerelements
in einer Weise, dass der zylinderförmige Halteabschnitt in den ringförmigen Aufnahmebereich
hinein gelangt, formschlüssig verriegelt werden kann.
[0021] Mit Vorteil kann bei der erfindungsgemäßen Schienenauflagevorrichtung die Schienenauflagefläche
in der Grundschwelle diejenige sein, die mittels des Antriebs aktiv in Richtung der
Lagerfläche zustellbar ist, wohingegen die Lagerfläche in dem Klemmbalken über das
elastische Rückstellmittel in Richtung der Schieneauflagefläche vorgespannt ist. Eine
solche Lösung hat sich deshalb als vorteilhaft erwiesen, da der Klemmbalken stets
für ein Be- bzw. ein Entladen der Schienenauflagevorrichtung bewegt und verlagert
werden muss, wohingegen die Grundschwelle fortwährend ortsfest angeordnet ist. In
ein ortsfest angeordnetes Element lässt sich der Stellantrieb leichter und mit weniger
konstruktiven Aufwand integrieren.
[0022] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Figuren. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine dreidimensionale Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schienenauflagevorrichtung
mit ihren wesentlichen Elementen;
- Fig. 2
- eine Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Schienenauflagevorrichtung von vorn;
- Fig. 3
- eine dreidimensionale Ansicht der Anordnung der Elemente Grundschwelle und Stützen
der Schienenauflagevorrichtung nach Fig. 1 mit weiteren Anbauteilen aus einer der
Blickrichtung der Fign. 1 und 2 entgegengesetzten Blickrichtung auf die Schienenauflagevorrichtung;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des Klemmbalkens der Schienenauflagevorrichtung gemäß Fig. 1 mit
weggeschnittener Seitenwand;
- Fig. 5
- eine teilweise geschnittene Aufsicht auf den Klemmbalken;
- Fig. 6
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Klemmbalkens;
- Fig. 7
- eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 6 mit A bezeichneten Details;
- Fig. 8
- eine der Fig. 2 vergleichbare Ansicht der Schienenauflagevorrichtung mit gesonderter
Vergrößerter Darstellung eines Ausschnitts inklusive Darstellung zweiter darin angeordneter
Schienen zur Verdeutlichung der Wirkung einer auf einer Unterseite des Klemmbalkens
angeordneten elastischen Auflage;
- Fig. 9
- eine Darstellung ähnlich der in Fig. 3, jedoch ohne eine Abdeckung an dem Korpus der
Grundschelle, so dass innenliegende, einer Verriegelung dienende Elemente sichtbar
werden;
- Fig. 10
- vergrößert einen Ausschnitt der inneren Struktur in dem Korpus der Grundschwelle mit
dem Verriegelungsmechanismus, inklusive einer Ausschnittsvergrößerung eines Details
dieser Darstellung;
- Fig. 11
- in einem gegenüber der Fig. 10 nochmals vergrößerten Ausschnitt eine Darstellung weiterer
Details aus dem Inneren des Korpus der Grundschwelle;
- Fig. 12
- eine Detaildarstellung des Zusammenwirkens der Schraubhülse mit der Halteklaue des
Klemmbalkens für eine formschlüssige Fixierung des Klemmbalkens an der Stützstrebe,
an der die Halteklaue anliegt;
- Fig. 13
- eine Darstellung mit Ansicht auf das Innere in dem Korpus der Grundschwelle zur Darstellung
des hydraulischen Spannmechanismus und seines Stellantriebes und
- Fig. 14
- eine Darstellung der Schienenauflagevorrichtung mit in Offenstellung verschwenkten
Trag- und Klemmbalken.
[0023] In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäß gestaltete Schienenauflagevorrichtung
in verschiedenen Ansichten gezeigt und dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben. Dabei ist hervorzuheben,
dass die Figuren keine vollständigen Konstruktionszeichnungen darstellen, vielmehr
als weitgehend schematische Abbildungen der für die Erfindung wesentlichen Elemente
und weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Merkmale darstellen.
[0024] Eine erfindungsgemäße Schienenauflagevorrichtung ist in den Figuren ganz allgemein
mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Sie enthält als wesentliche Elemente zwei einander
gegenüberliegende mit Abstand zueinander angeordnete, mit ihrer Längsrichtung vertikal
verlaufende Stützen 2 und 3 sowie eine horizontal verlaufende, den Abstand zwischen
den Stützen 2, 3 in einem unteren Abschnitt der Schienenauflagevorrichtung 1 überbrückende
Grundschwelle 4. In der Grundschwelle 4 ist eine Schienenauflagefläche 5 gebildet,
die relativ zu einem Korpus 6 der Grundschwelle 4 in vertikaler Richtung verlagerbar
ist.
[0025] Vertikal oberhalb der Grundschwelle 6 ist ein Klemmbalken 7 zu erkennen, der in den
Figuren 1, 2, 8 und 13 in einer den Abstand zwischen den Stützen 2 und 3 überbrückenden,
an beiden Stützen 2, 3 festgelegten Position gezeigt ist. Dieser Klemmbalken 7 weist
auf einer der Grundschwelle 6 zugewandten Unterseite eine Lagerfläche 8 auf, die im
Betrieb der Schienenauflagevorrichtung 1 mit daran angeordneten Schienen auf Schienenköpfen
einer obersten Lage von Schienen aufliegt. Diese Lagerfläche 8 ist gegenüber einem
Korpus 9 des Klemmbalkens 7 in vertikaler Richtung verlagerbar.
[0026] Der Klemmbalken 7 selbst ist an der vertikalen Stütze 2 verschwenkbar und auch in
vertikaler Richtung verlagerbar festgelegt mit einer die im Querschnitt kreisförmige
Stütze 2 umgreifenden, an dem Klemmbalken 7 angeformten Lagerhülse 10. Mit einer im
Querschnitt teilringförmig gebildeten Halteklaue 11 umgreift in der in den Figuren
1, 2, 8 und 13 gezeigten Position der Klemmbalken 7 die vertikale Stütze 3. Dabei
kann der Klemmbalken 7 aus der in den Figuren 1, 2, 8 und 13 gezeigten Position zum
Freigeben des darunter liegenden Bereichs um die Stütze 2 verschenkt werden. Beim
Verschwenken des Klemmbalkens 7 löst sich dann die Halteklaue 11 von der Stütze 3,
die Lagerhülse 10 bleibt selbstverständlich mit der Stütze 2 verbunden. Bei einer
solchen Schwenkbewegung, die in einer in der Darstellung der Figur 1 nach vorn rechts
gerichteten Bewegung erfolgt, läuft eine auf einer Unterseite der Lagerhülse10 ausgebildete
Kulissenbahn 12 über einen an der Stütze 2 festgelegten Rollzapfen 13, wobei durch
das Zusammenspiel von Rollzapfen 13 und Kulissenbahn 12 durch die Schwenkbewegung
zugleich eine Hubbewegung in vertikaler Richtung ausgelöst wird. Um den Klemmbalken
7 einfach verschwenken zu können, ist an diesem ein Handgriff 14 ausgebildet. Eine
Darstellung der Position, in der der Klemmbalken 7 in eine Offenstellung geschwenkt
ist, ist in Fig. 14 gezeigt. In dieser Position ist der Klemmbalken 7 auf einer an
einer Ablagestütze 47 angeformten Auflage 48 abgelegt, so dass die Lagerhülse 10 nicht
dauerhaft das Gewicht des Haltbalkens 7 am Ende eines einarmigen Hebels tragen muss.
[0027] An den vertikalen Stützen 2 und 3 sind oberhalb des Klemmbalkens 7 in vertikaler
Richtung verlagerbare Widerlagerelemente in Form von Schraubhülsen 15 und 16 mit daran
jeweils ausgebildeten, ringförmig überstehenden Anschlagkragen 17 angeordnet. In den
Anschlagkragen 17 sind umfangsseitig Öffnungen 18 eingebracht, die als Werkzeugansatz
dienen, um ein Werkzeug zum Verschrauben der Schraubhülsen 15 bzw. 16 ansetzen zu
können. Wie insbesondere Figur 5 erkennen lässt, ist die Halteklaue 11 mit einer teilringförmigen
Ausnehmung 19 versehen, deren Umfangserstreckung über 180° beträgt. Über eine Zugangsöffnung
20 kann ein Anlageabschnitt der Stütze 3, dessen Durchmesser so gewählt ist, dass
er durch die Zugangsöffnung 20 durchgeführt werden kann, in die Ausnehmung 19 eingebracht
werden. Die Schraubhülse 16 weist eine im Durchmesser gegenüber dem Durchmesser des
Anschlagkragens 17 reduzierte, nach unten über den Anschlagkragen 17 vorstehende,
zylinderförmige Verlängerung 43 (vergleiche Fig. 12) auf, die in ihrem Durchmesser
entsprechend dem Durchmesser der teilringförmigen Ausnehmung 19 gebildet ist, so dass
diese Verlängerung in die Ausnehmung 19 von oben her eingebracht werden kann. Durch
ein entsprechendes Verlagern der Schraubhülse 16 in vertikaler Richtung nach unten
durch Verschrauben derselben kann also diese zylinderförmige Verlängerung 43 in die
Ausnehmung 19 eingebracht werden und verriegelt dann aufgrund der über 180° umgreifenden
Überdeckung der Ausnehmung 19 die Halteklaue 11 formschlüssig.
[0028] In dem vertikalen Bereich zwischen der Grundschwelle 4 und dem Klemmbalken 7 sind
in dieser Ausführungsform zwei Tragbalken 21 angeordnet. Diese weisen jeweils eine
Auflagefläche 22 auf ihrer Oberseite auf, auf die Schienen mit ihren Schienenfüßen
aufgelegt werden können. Auf ihrer Unterseite weisen die Tragbalken 21 jeweils eine
Andruckfläche 23 auf, mit der sie auf Schienenköpfen einer unterhalb des jeweiligen
Tragbalkens 21 angeordneten Schienenlage aufliegen. Die Tragbalken 21 sind in ähnlicher
Weise an der Stütze 2 verschwenkbar und vertikal verlagerbar angeordnet wie der Klemmbalken
7. Auch die Tragbalken 21 weisen jeweils eine Lagerhülse 24 auf, die die im Querschnitt
kreisförmige Stütze 2 umschließt. An der Stütze 3 werden die Tragbalken 21 in der
in den Figuren 1, 2, 8 und 13 gezeigten Position mittels Riegelelementen 25 lösbar
festgelegt. Auch beim Verschwenken der Tragbalken 21 ergibt sich durch eine Kulissenführung
ein gleichzeitiges vertikales Anheben. Auch die Lagerhülsen 24 der Tragbalken 21 haben
dazu auf ihrer jeweiligen Unterseite eine Kulissenbahn 26, die mit einem entsprechenden,
an der Stütze 2 festgelegten Rollzapfen 27 zusammenwirkt. Die in eine Offenstellung
verschwenkten Positionen der Tragbalken 21 sind in Fig. 14 zu erkennen. Auch die Tragbalken
21 sind dabei auf Auflagen 48 der Ablagestütze 47 abgelegt.
[0029] Zum sicheren Verklemmen von in der Schienenauflagevorrichtung 1 aufgenommenen Schienen
wird nun mittels eines Spannmechanismus eine vertikal wirkende Klemmkraft auf die
Schienen aufgebracht. Dieser Spannmechanismus umfasst dabei die vertikal verlagerbare
Schienenauflagefläche 5, einen nachfolgend noch näher zu erläuternden Stellantrieb
zum aktiven vertikalen Verlagern der Schienenauflagefläche 5 in Richtung des Klemmbalkens
7, die Lagerfläche 8 sowie ein elastisches Rückstellmittel, welches die Lagerfläche
8 in Richtung der Grundschwelle 4 in vertikaler Richtung vorspannt.
[0030] Das elastische Rückstellmittel besteht in diesem Ausführungsbeispiel, wie insbesondere
Figur 4 erkennen lässt, aus einer Anzahl von in Längsrichtung des Klemmbalkens 7 hintereinander
angeordneten Federpaketen 28, die entsprechend eine elastische Rückstellkraft auf
die Lagerfläche 8 ausüben. Diese Federpakete 28 weisen dabei jeweils mehrere Tellerfedern
29 auf, die übereinander angeordnet zu den Federpaketen 28 verbunden sind. In Figur
7 ist in vergrößerter Ausschnittsdarstellung ein solches Federpaket 28 noch einmal
genauer dargestellt. Es ist gebildet durch die übereinander angeordneten und über
einen Bolzen 30 gelegten Tellerfedern 29 und eine auf die Tellerfedern 29 aufgelegte,
als Anschlag dienende Führungsbuchse 31, die mit einer Kronenmutter 32, die auf den
Bolzen 30 aufgeschraubt ist, festgelegt und in Position gehalten ist. Die einzelnen
Federpakete 28 können dabei in Längsrichtung des Klemmbalkens 7 mit unterschiedlicher
Federkraft eingestellt sein, um so ein Rückstellkraftprofil auszubilden.
[0031] Die Schienenauflagefläche 5 ist mittels eines mit einer Handpumpe 44 (vergleiche
Fig. 13) betriebenen Hydraulikantriebs in vertikaler Richtung relativ zu dem Korpus
6 der Grundschwelle 4 verlagerbar. Ein Hydraulikflüssigkeitsreservoire und die Handpumpe
44 befinden sich in einem mit einer Tür 33 verschließbaren Gerätekasten 34. Über ein
Ventil 49 kann die Durchflussmenge der Hydraulikflüssigkeit geregelt werden.
[0032] Durch Betätigen der Handpumpe 44 wird die Hydraulikflüssigkeit mit Druck beaufschlagt
und über Hydraulikleitungen 45 in dem Korpus 6 angeordneten, auf die Schienenauflagefläche
5 wirkenden Hydraulikdruckstempeln 46 zugeführt. Über die Hydraulikdruckstempel 46
wird die Schienenauflagefläche 5 relativ zu dem Korpus 6 der Grundschwelle 4 in vertikaler
Richtung verlagert, nämlich nach oben in Richtung des Klemmbalkens 7 ausgestellt.
[0033] Wenn nun die Schienenauflagevorrichtung 1 vollständig mit den aufzunehmenden Schienen
bestückt ist, d.h. Schienen sowohl auf der Schienenauflagefläche 5 der Grundschwelle
4 als auch auf den Auflageflächen 22 der Tragbalken 21 aufgenommen sind, wird der
Klemmbalken 7 aufgesetzt und auf den Schienenköpfen der obersten Schienenlage abgelegt.
Die Positionen der Tragbalken 21 und des Klemmbalkens 7 sind dann so, dass der untere
Tragbalken 21 auf den Schienenköpfen der darunter angeordneten Schienen aufliegt,
der obere Tragbalken 21 auf den Schienenköpfen der auf dem unteren Tragbalken 21 aufgelegten
Schienen aufliegt und der Klemmbalken 7 mit seiner Lagerfläche 8 auf den Schienenköpfen
der auf dem oberen Tragbalken 21 aufgelegten Schienen aufliegt. In dieser Position
werden dann die Schraubhülsen 15 und 16 angezogen, so dass sie mit den die Widerlagerfläche
bildenden Anschlagkragen 17 an entsprechenden Lagerflächen des Klemmbalkens 7, für
die Schraubhülse 15 auf einer oberen Randfläche der Lagerhülse 10, für die Schraubhülse
16 auf einer oberen Fläche der Halteklaue 11 anliegen. Nun wird durch Betätigen der
Handpumpe 44 die Hydraulikflüssigkeit unter Druck gesetzt, so dass die über die Hydraulikleitungen
45 mit der Hydraulikflüssigkeit beaufschlagten Hydraulikdruckstempel 46 die Schienenauflagefläche
5 vertikal aufwärts aus dem Korpus 6 der Grundschwelle 4 heraus und in Richtung des
Klemmbalkens 7 bewegen. Die dadurch aufgebrachte Klemmkraft führt zu einer elastischen
Verformung der Federpakete 28 und einem Ausweichen der Lagerfläche 8, wobei die Federpakete
28 eine entsprechende Gegenkraft aufbringen und somit eine in entgegengesetzter Richtung
wirkende Klemmkraft ausüben. Auf diese Weise wird die Klemmkraft auf die in der Schienenauflagevorrichtung
1 aufgenommenen Schienen in zwei Richtungen ausgeübt, nämlich einmal vertikal von
unten nach oben (durch die mittels der Stellantriebes nach oben verlagerte Schienenauflagefläche
5) und einmal von oben nach unten (durch die durch die Federpakete 28 auf die Lagerfläche
8 ausgeübte Gegenkraft). Durch diese besondere Maßnahmen und Konzeption wird einerseits
erreicht, dass das Aufbringen der für das Ausbilden eines sicheren Halts der Schienen
in der Schienenauflagevorrichtung 1 erforderliche Klemmkraft einfach und ohne spezielles
und aufwändiges Werkzeug, insbesondere ohne einen Kran oder großes Handwerkszeug,
bewerkstelligt werden kann. Darüber hinaus ist die aufgebrachte Klemmkraft gleichmäßig
verteilt und durch die Kraftwirkung in beide in vertikaler Erstreckung entgegengesetzt
gerichteten Richtungen sehr effektiv.
[0034] In Figur 8 ist dargestellt, dass jedenfalls die Lagerfläche 8 eine elastische Auflage
35 aufweist, die sich beim Aufbringen der Klemmkraft elastisch verformt und so um
die Schienenköpfe derjenigen Schienen S legt und diese fixiert, gegen die sie anliegt.
Insbesondere in der vergrößerten Darstellung in Figur 8 rechts ist dies gut zu erkennen,
wobei hier auch zu erkennen ist, dass die beiden exemplarisch eingezeichneten Schienen
S unterschiedlich hoch, das heißt mit unterschiedlichen Abständen zwischen Unterseite
des Schienenfußes und Oberseite des Schienenkopfes, gebildet sind, wobei die in der
Figur rechts dargestellte Schiene S höher ist als die links gezeigte Schiene S. Eine
solche elastische Auflage 35 kann dabei auch an den Tragbalken 21, zumindest auf deren
Andruckflächen 23, ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich, auch die Schienenauflagefläche
5 und die Auflageflächen 22 mit entsprechenden elastischen Auflagen 35 zu versehen.
[0035] Der Spannmechanismus der erfindungsgemäßen Schienenauflagevorrichtung 1 kann insbesondere
mit einem Blockiermittel versehen sein, welches die Schienenauflagefläche 5 in einer
nach dem Aufbringen der Klemmkraft mittels der Hydraulik und der Handpumpe 44 einmal
eingestellten Position blockiert bzw. verrastet. Ein solches Blockiermittel kann insbesondere
dazu beitragen, dass der Stellantrieb nicht dauerhaft aktiviert bleiben muss, während
die Schienen in der Schienenauflagevorrichtung 1 gelagert und verklemmt gehalten werden.
So kann zum Beispiel die Hydraulikanlage nach Setzen des Blockiermittels entspannt
werden.
[0036] Ein solches Blockiermittel kann, wie dies auch in dem Ausführungsbeispiel gezeigt
ist, wie folgt und in den Figuren 9 bis 11 dargestellt realisiert sein:
In dem Korpus 6 der Grundschwelle 4 ist ein Riegelschieber 37 in horizontaler Richtung
verschiebbar angeordnet. Dieser weist getreppte Abschnitte 38 auf, hier drei derartige
getreppte Abschnitte 38 in Richtung seiner Längserstreckung (die der Längserstreckung
der Grundschwelle 4 entspricht) hintereinander angeordnete solche Abschnitte 38. In
den getreppten Abschnitten 38 sind treppenartig und gestuft hintereinander angeordnete
horizontale Anlageflächen ausgebildet, die jeweils um einen gleichen Vertikalsprung
zueinander beabstandet und in Richtung der Längserstreckung des Riegelschiebers 37
jeweils gleich breit ausgebildet sind.
An dem die Schienenauflagefläche 5 ausbildenden, relativ zu dem Korpus 6 in vertikaler
Richtung bewegbaren Element sind nach unten ragende und zu den getreppten Abschnitten
38 des Riegelschiebers 37 korrespondierende getreppte Abschnitte 39 gebildet, die
in gleicher Weise gestufte Anlageflächen mit gleichen Höhenstufungen und Breitenabmessungen
aufweisen.
[0037] Der Riegelschieber ist über eine Druckfeder 40, die auf einem an dem Riegelschieber
37 gebildeten Schaft 41 gelegt ist und sich an einem Widerlager abstützt, in einer
in den Figuren 10 bis 11 nach links weisenden Richtung vorgespannt, einer Richtung
in der die getreppten Abschnitte 38 keilförmig abfallen.
[0038] Wenn nun die Schienenauflagefläche 5 durch Betätigen der Handpumpe 44 und Ausstellen
der Hydraulikdruckstempel 46 ausgestellt, bzw. entgegen der Kraft aus den Federpakten
28 im Klemmbalken 7 angehoben wird, so drückt die Druckfeder 40 den Riegelschieber
37 in die in den Figuren 9 bis 11 links liegende Richtung, so dass die getreppten
Abschnitte 38 des Riegelschiebers sich keilartig an die getreppten Abschnitte 39 legen,
die mit der Schienenauflagefläche 5 verbunden sind. Durch das Zusammenwirken der so
einander gegenüber zu liegen kommenden Anlageflächen der beiden jeweils zusammenwirkenden
getreppten Abschnitte 38 und 39 wird ein Anschlag gebildet, der - durch die von den
Federpaketen 28 in dem Klemmbalken 7 ausgeübte Klemmkraft, einen Kraft- und Formschluss
ergibt und selbst bei Abschalten des Hydraulikdrucks und damit Inaktivieren der Hydraulikdruckstempel
46 die Relativposition der Schienenauflagefläche 5 zu dem Korpus 6 der Grundschwelle
4 hält. Der Hydraulikdruck kann dabei über einen hier nicht näher erkennbaren Hebel
an der Handpumpe 44 gelöst werden.
[0039] Zum Lösen dieser Verriegelung wird wieder Hydraulikdruck mit der Handpumpe 44 aufgebaut,
werden die Hydraulikdruckstempel 46 wieder ausgefahren, bis sich die Verkeilung der
getreppten Abschnitte 38 und 39 löste. Über einen Schwenkhebel 42 kann dann der Riegelschieber
entgegen der Federkraft der Druckfeder 40 wieder in der in den Figuren 9 bis 11 rechts
liegenden Richtung zurück in eine Ausgangsstellung gezogen werden, in der die getreppten
Abschnitte 38 und 39 ein Zurückbringen der Schienenauflagefläche 5 in die tiefste
Ausgangsposition erlauben. Dann wird der Hydraulikdruck gelöst und die Schienenauflagefläche
5 weicht aufgrund der auflastenden Gewichtskraft nach unten aus, gelangt in ihre Ausgangsposition
zurück. Der Klemmbalken 5 kann dann abgehoben und die Schienenauflagevorrichtung 1
entladen werden.
[0040] Die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel dargestellte und beschriebene Schienenauflagevorrichtung
1 wird typischerweise auf einem Schienentransportwagen installiert, wozu sie mit Befestigungsplatten
36 versehen ist, die zum Beispiel auf einer mit Holzschwellen beplankten Lastaufnahmefläche
des Schienentransportwagens verschraubt werden können. Die erfindungsgemäße Schienenauflagevorrichtung
1 wird dabei in der Regel mit zwei solchen Vorrichtungen hintereinander in einem mittleren
Abschnitt eines Schienentransportwagens angeordnet werden, wobei der Schienentransportwagen
im Übrigen mit herkömmlichen und insbesondere nicht mit Klemmbalken 7 ausgestatteten
Schienenauflagevorrichtungen ausgestattet wird. So wird sichergestellt, dass die transportierten
Schienen nur an einigen wenigen Punkten fixiert werden, in den Zwischenabschnitten
ausreichend Bewegungsfreiheit erhalten bleibt, um zum Beispiel bei Kurvendurchfahrten
oder Steigerungsfahrten auftretende Verformungen mitgehen zu können, ohne dabei Gefahr
laufen, dass die Schienen beschädigt werden bzw. dass dabei die reibungslose Fahrt
des Schienentransportzuges gefährdet wird, dass beispielsweise ein Entgleisen riskiert
wird, wenn nämlich die Schienentransportwagen des Schienentransportzuges Kurvenradien
nicht nachvollziehen oder aber Krümmungen im Verlauf von Steigungen nicht mitgehen
können aufgrund eines Versteifungseffektes der nicht mehr ausreichend flexiblen, auf
den Wagen geladenen Schienen.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Schienenauflagevorrichtung
- 2
- Stütze
- 3
- Stütze
- 4
- Grundschwelle
- 5
- Schienenauflagefläche
- 6
- Korpus
- 7
- Klemmbalken
- 8
- Lagerfläche
- 9
- Korpus
- 10
- Lagerhülse
- 11
- Halteklaue
- 12
- Kulissenbahn
- 13
- Rollzapfen
- 14
- Handgriff
- 15
- Schraubhülse
- 16
- Schraubhülse
- 17
- Anschlagkragen
- 18
- Öffnung
- 19
- Ausnehmung
- 20
- Zugangsöffnung
- 21
- Tragbalken
- 22
- Auflagefläche
- 23
- Andruckfläche
- 24
- Lagerhülse
- 25
- Riegelelement
- 26
- Kulissenbahn
- 27
- Rollzapfen
- 28
- Federpaket
- 29
- Tellerfeder
- 30
- Bolzen
- 31
- Führungsbuchse
- 32
- Kronenmutter
- 33
- Tür
- 34
- Gerätekasten
- 35
- elastische Auflage
- 36
- Befestigungsplatte
- 37
- Riegelschieber
- 38
- getreppter Abschnitt
- 39
- getreppter Abschnitt
- 40
- Druckfeder
- 41
- Schaft
- 42
- Schwenkhebel
- 43
- Verlängerung
- 44
- Handpumpe
- 45
- Hydraulikleitung
- 46
- Hydraulikdruckstempel
- 47
- Ablagestütze
- 48
- Auflage
- 49
- Ventil
- S
- Schiene
1. Schienenauflagevorrichtung (1) mit
- zwei einander gegenüberstehenden, einen Auflagebereich seitlich begrenzenden vertikalen
Stützen (2, 3),
- einer in einem vertikal unteren Bereich zwischen den Stützen (2, 3) verlaufenden
Grundschwelle (4), die auf einer Oberseite eine Schienenauflagefläche (5) für das
Abstellen von Schienen (S) definiert,
- einem oberhalb der Grundschwelle (4) angeordneten, an den Stützen (2, 3) festlegbaren,
horizontal verlaufenden Klemmbalken (7), der auf einer Unterseite eine Lagerfläche
(8) aufweist zur Anlage an Schienenköpfen einer Lage von auf der Schienenauflagevorrichtung
(1) abgelegten Schienen (S),
- einem Spannmechanismus zum Aufbringen einer vertikal zwischen der Grundschwelle
(4) und dem Klemmbalken (7) wirkenden Klemmkraft,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schienenauflagefläche (5) relativ zu einem Korpus (6) der Grundschwelle (4) in
vertikaler Richtung verlagerbar ist und dass die Lagerfläche (8) relativ zu einem
Korpus des Klemmbalkens (7) in vertikaler Richtung verlagerbar ist, wobei eine der
Flächen, Schienenauflagefläche (5) bzw. Lagerfläche (8), mittels eines zu dem Spannmechanismus
gehörenden Stellantriebes (44, 46) aktiv in Richtung der jeweils anderen Fläche, Lagerfläche
(8) bzw. Schienenauflagefläche (5), zustellbar ist, die jeweils andere Fläche, Lagerfläche
(8) bzw. Schienenauflagefläche (5), über ein elastisches Rückstellmittel (28) in Richtung
der einen Fläche, Schienenauflagefläche (5) bzw. Lagerfläche (8), vorgespannt ist.
2. Schienenauflagevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb (44, 46) ein hydraulisch betätigter Stellantrieb ist.
3. Schienenauflagevorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hydraulisch betätigte Stellantrieb (44, 46) eine Hydraulik-Handpumpe (44) aufweist.
4. Schienenauflagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Rückstellmittel (28) Federpakete umfasst, die zwischen der mit dem
elastischen Rückstellmittel (28) versehenen Fläche, Lagerfläche (8) bzw. Schienenauflagefläche
(5), und dem Korpus (6) des Elements, in dem diese Fläche (5, 8) in vertikaler Richtung
verlagerbar gelagert ist, angeordnet sind.
5. Schienenauflagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in vertikaler Richtung zwischen der Grundschwelle (4) und dem Klemmbalken (7) wenigstens
ein an den Stützen (2, 3) in vertikaler Richtung verlagerbar festlegbarer, in horizontaler
Richtung verlaufender Tragbalken (21) vorgesehen ist, der auf einer Unterseite eine
Andruckfläche (23) zum Auflegen auf Schienenköpfe von unterhalb des Tragbalkens (21)
angeordneten Schienen (S) und auf einer Oberseite eine Auflagefläche (22) für das
Abstellen von auf dem Tragbalken (21) aufgelagerten Schienen (S) aufweist.
6. Schienenauflagevorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Tragbalken (21) an einer der Stützen (2) um deren Vertikalachse
verschwenkbar festgelegt ist.
7. Schienenauflagevorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbalken (21) an der Stütze (2), an der er um deren Vertikalachse verschwenkbar
festgelegt ist, in vertikaler Richtung verlagerbar festgelegt ist, wobei Tragbalkenhubmittel
(26, 27) vorgesehen sind, die bei einer Schwenkbewegung des Tragbalkens (21) um die
Vertikalachse der Stütze (2), an der er verschwenkbar festgelegt ist, eine Vertikalverlagerung
des Tragbalkens (21) bewirken.
8. Schienenauflagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckfläche (23) und/oder die Auflagefläche (22) des wenigstens einen Tragbalkens
(21) mit einer elastischen Auflage versehen ist.
9. Schienenauflagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbalken (7) an einer der Stützen (2) um deren Vertikalachse verschwenkbar
festgelegt ist.
10. Schienenauflagevorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbalken (7) an der Stütze (2), an der er um deren Vertikalachse verschwenkbar
festgelegt ist, in vertikaler Richtung verlagerbar festgelegt ist, wobei Klemmbalkenhubmittel
(12, 13) vorgesehen sind, die bei einer Schwenkbewegung des Klemmbalkens (7) um die
Vertikalachse der Stütze (2), an der er verschwenkbar festgelegt ist, eine Vertikalverlagerung
des Klemmbalkens (7) bewirken.
11. Schienenauflagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienenauflagefläche (5) der Grundschwelle (4) und/oder die Lagerfläche (8)
des Klemmbalkens (7) mit einer elastischen Auflage (35) versehen ist.
12. Schienenauflagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein mechanisches Blockiermittel (37, 38, 39) vorgesehen ist, zum lösbaren Blockieren
der mit dem Stellantrieb (44, 46) zugestellten Fläche, Schienenauflagefläche (5) bzw.
Lagerfläche (8), in einer mittels des Stellantriebs (44, 46) eingestellten Vertikalposition.
13. Schienenauflagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbalken (7) an den Stützen (2, 3) in vertikaler Richtung verlagerbar angeordnet
ist und dass an den vertikalen Stützen in deren Längsrichtung höhenverstellbare, oberhalb
des Klemmbalkens (7) angeordnete Widerlagerelemente (15, 16, 17) vorgesehen sind.
14. Schienenauflagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienenauflagefläche (5) mittels des Stellantriebs (44, 46) aktiv in Richtung
der Lagerfläche (8) zustellbar ist, die Lagerfläche (8) über das elastisches Rückstellmittel
(28) in Richtung der Schienenauflagefläche (5) vorgespannt ist.