[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein komprimierbares Fugendichtungsband nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie Verfahren zur Herstellung desselben.
[0002] Komprimierbare Fugendichtungsbänder zum Abdichten gegen Luftzug und Schlagregen sind
beispielsweise aus der
DE 19641415 C2, der
DE 20009674 U1 oder der
WO 2012/167762 A1 bekannt und werden in der Bautechnik zum Abdichten insbesondere von Bauteilen, beispielsweise
von Fenster- und Türrahmen, gegenüber einem Mauerwerk, beispielsweise einer Gebäudewandöffnung,
eingesetzt.
[0003] Ein bekanntes Fugendichtungsband umfassend Schaumstoffelemente weist zwei Längsseiten
sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die eine Fugenflanke, insbesondere
eines Mauerwerks, angrenzende Oberseite und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes
an die gegenüberliegende Fugenflanke, insbesondere des Bauteils, angrenzende Unterseite
auf, wobei eine oder vorzugsweise mehrere Membranschichten jeweils in Längsrichtung
zwischen Oberseite und Unterseite parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten
zwischen zwei Schaumstoffelementen verlaufen.
[0004] Bekanntermaßen wird die Unterseite eines solchen Fugendichtungsbandes an dem abzudichtenden
Bauteil, beispielsweise einem Fenster- und Türrahmen, angeklebt. Nach dem Einbau des
Bauteils, beispielsweise in eine Gebäudewandöffnung, expandiert das zuvor komprimierte
Fugendichtungsband, stellt sich also elastisch zurück, so dass die Oberseite des Fugendichtungsbandes
am Mauerwerk der Gebäudewandöffnung angrenzt bzw. anliegt, und so das Bauteil am Mauerwerk
der Gebäudewandöffnung abdichtet.
[0005] Bei einem im Zusammenhang mit einer Altbausanierung vorgesehenen Fensteraustausch
hinterlässt der ausgebaute alte Fensterrahmen eine umlaufende Aussparung im Mauerwerk
der Gebäudewandöffnung. Beim anschließenden Einbau eines neuen Fensterrahmens in die
Gebäudewandöffnung stellen bekannte Fugendichtungsbänder vielfach keine ausreichende
Abdichtung im Bereich der Aussparung sicher.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
solche Fugendichtungsbänder derart weiterzuentwickeln, dass sie auch in dem genannten
Fall der Altbausanierung die an sie gestellten Anforderungen hinsichtlich der Schlagregendichtheit,
der Dampfdiffusionsoffenheit, der Wärmedämmung und der Luftdichtheit erfüllen. Zudem
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, solche Fugendichtungsbänder derart weiterzuentwickeln,
dass diese schnell und kostengünstig hergestellt werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Fugendichtungsband nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 oder 6 sowie durch Verfahren
zur Herstellung desselben gemäß der Ansprüche 11, 13 oder 15 gelöst. Weiterbildungen
und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung.
[0008] Ein komprimierbares Fugendichtungsband mit Schaumstoffelementen, welches zwei Längsseiten
sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die eine Fugenflanke angrenzende
Oberseite und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die gegenüberliegende
Fugenflanke angrenzende Unterseite aufweist, wobei eine oder vorzugsweise mehrere
Membranschichten jeweils in Längsrichtung zwischen Oberseite und Unterseite sowie
parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten zwischen zwei Schaumstoffelementen
verlaufen, zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass das Fugendichtungsband
wenigstens einen nur in Längsrichtung, parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten
verlaufende und von der Oberseite in ein Schaumstoffelement des Fugendichtungsbandes
eingebrachten Einschnitt aufweist, der derart ausgebildet ist, dass wenigstens ein
Abschnitt des Fugendichtungsbandes aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls
vorhandene Aussparung der einen Fugenflanke expandieren kann, während wenigstens ein
anderer Abschnitt des Fugendichtungsbandes, der außerhalb des wenigstens einen in
die Aussparung expandierenden Abschnitts liegen, an den nicht die Aussparung aufweisenden
Bereich der einen Fugenflanke angrenzen.
[0009] Zwar ist aus der
EP 2 428 632 A1 bereits eine mit Einschnitten versehene Ausgestaltung eines Fugendichtungsbandes
mit eng aneinander liegenden Schaumstoffsegmenten, die sich jeweils unabhängig voneinander
ausdehnen können, bekannt, allerdings verlaufen die dort vorgesehene Einschnitte sowohl
in Längsrichtung als auch in Querrichtung. Neben der nachteilig aufwendigen Herstellung
solcher Fugendichtungsbänder wären die erfindungsgemäß vorgesehenen Membranschichten
durch die in Querrichtung verlaufenden Einschnitte nicht mehr intakt, so dass die
Dichtfunktion nicht sichergestellt wäre. Erfindungsgemäß verläuft der wenigstens eine
Einschnitt ausschließlich in Längsrichtung, so dass in Verbindung mit der wenigstens
einen in Längsrichtung verlaufenden Membran die Dichtfunktion garantiert werden kann.
[0010] Es kann von Vorteil sein, wenn das Fugendichtungsband wenigstens zwei nur in Längsrichtung,
parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten verlaufende und von der Oberseite
in ein oder mehr als ein Schaumstoffelement des Fugendichtungsbandes eingebrachte
Einschnitte aufweist, die derart ausgebildet sind, dass wenigstens ein zwischen zwei
Einschnitten vorhandener Abschnitt des Fugendichtungsbandes aus einem komprimierten
Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene Aussparung der einen Fugenflanke expandieren
kann, während andere Abschnitte des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens
einen in die Aussparung expandierenden Abschnitts liegen, an den nicht die Aussparung
aufweisenden Bereich der einen Fugenflanke angrenzen.
[0011] Es kann von Vorteil sein, wenn ein oder mehr als ein Einschnitt im nicht komprimierten
Fugendichtungsband eine Länge aufweist, die wenigstens ½, vorzugsweise ¾ der Höhe
des nicht komprimierten Fugendichtungsbandes entspricht.
[0012] Es kann von Vorteil sein, wenn zumindest in einem Abschnitt zwischen zwei Einschnitten,
vorzugsweise in dem Abschnitt, der in die gegebenenfalls vorhandene Aussparung expandieren
kann, keine Membranschicht angeordnet ist.
[0013] Es kann zweckmäßig sein, wenn zumindest in einem Abschnitt zwischen zwei Einschnitten,
welcher in die gegebenenfalls vorhandene Aussparung expandieren kann, wenigstens eine
Membranschicht angeordnet und vorzugsweise derart ausgebildet ist, dass diese auch
nach vollständiger Expansion des Abschnitts intakt ist.
[0014] Ein alternatives komprimierbares Fugendichtungsband mit Schaumstoffelementen, welches
zwei Längsseiten sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die eine
Fugenflanke angrenzende Oberseite und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes
an die gegenüberliegende Fugenflanke angrenzende Unterseite aufweist, wobei eine oder
vorzugsweise mehrere Membranschichten jeweils in Längsrichtung zwischen Oberseite
und Unterseite sowie parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten zwischen zwei
Schaumstoffelementen verlaufen, zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass das
Fugendichtungsband auf der Oberseite wenigstens einen nur in Längsrichtung verlaufenden
komprimierbaren Vorsprung aus Schaumstoff aufweist, der derart ausgebildet ist, dass
dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene Aussparung
der einen Fugenflanke expandieren kann, während wenigstens ein anderer Abschnitt des
Fugendichtungsbandes, der außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung expandierenden
Vorsprungs liegt, an den nicht die Aussparung aufweisenden Bereich der einen Fugenflanke
angrenzt.
[0015] Es kann Vorteil sein, wenn wenigstens ein Vorsprung als separates Teil mit der Oberseite
der Fugendichtungsbandes verbunden, vorzugsweise verklebt, ist.
[0016] Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Vorsprung einteilig mit der Oberseite
des Fugendichtungsbandes ausgebildet ist.
[0017] Es kann von Vorteil sein, wenn wenigstens ein Vorsprung wenigstens eine in Längsrichtung
parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten verlaufende Membranschicht aufweist,
wobei diese vorzugsweise in einem Stück das Schaumstoffelement und den Vorsprung durchläuft.
[0018] Es kann vorteilhaft sein, wenn der auf der Oberseite des Fugendichtungsbandes vorgesehene
Vorsprung mittig oder außermittig zwischen den Längsseiten, angeordnet ist, wobei
ein außermittig angeordneter Vorsprung vorzugsweise mit einer der Längsseiten abschließt.
[0019] Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens eine Membranschicht eine diffusionsdichte
oder vorzugsweise eine diffusionsoffene Schicht, insbesondere in Form einer Folie,
ist.
[0020] Es kann aber auch vorteilhaft sein, wenn wenigstens eine Membranschicht feuchtevariabel
oder feuchteadaptiv ist.
[0021] Im Zusammenspiel mit dem in eine Aussparung der einen Fugenflanke expandierenden
Abschnitts bzw. Vorsprungs wird insbesondere für die Altbausanierung ein Fugendichtungsband
bereitgestellt, mit dem eine sichere Abdichtung von Fugen zwischen zusammengefügten
Bauelementen im Hausbau, insbesondere zwischen Wandöffnungen einer Außenwand und Fenster-
oder Türrahmen, erreicht wird, wobei vorteilhaft keine zusätzlichen Fugenbänder oder
Hinterfüllmaterialien erforderlich sind. Da die Membranschichten feuchtevariabel bzw.
feuchteadaptiv sind, ist vorteilhaft die Gefahr einer Verwechslung zwischen derjenigen
Seite des Fugendichtungsbandes, welche im Einbauzustand nach innen weist, und derjenigen
Seite des Fugendichtungsbandes, welche nach außen weist, ausgeschlossen. Vorteilhaft
kann in einem Arbeitsgang eine äußere, mittlere und innere Abdichtung der Fuge zwischen
zwei zusammengefügten Bauelementen erreicht werden. Durch die wenigstens eine feuchtevariable
bzw. feuchteadaptive Membranschicht stellt sich die gewünschte Dichtheit des Fugendichtbandes
abhängig von der Feuchtigkeit von selbst ein. Das Fugendichtungsband ist somit quasi
ein intelligentes Fugendichtungsband und beim Einbau in die Fuge besteht keine Gefahr
der Verwechslung von Innen- und Außenseite des Fugendichtungsbandes.
[0022] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Zusammensetzung der Membranschicht
oder Membranschichten und/oder dass die Anordnung der Membranschicht oder Membranschichten
und/oder dass die Anzahl der Membranschichten derart gewählt sind, dass das Fugendichtungsband
in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit hoher Feuchte angrenzt, weniger dicht gegenüber
Wasserdampf ist, als in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit niedrigerer Feuchte
angrenzt.
[0023] Als feuchtevariable Membranschicht kann vorteilhaft eine modifizierte Polyamid-Folie
eingesetzt werden. Solche Folien zeichnen sich dadurch aus, dass deren Dampfdurchlässigkeit
im feuchten Zustand deutlich höher ist als im trockenen Zustand. Die Folien haben
also einen variablen s
d-Wert. Unter einem sd-Wert wird der Wasserdampf-Diffusionswiderstand eines Materials,
auch als "diffusionsäquivalente Luftschichtdicke" bezeichnet, verstanden. Der sd-Wert
mit der Einheit "m" berechnet sich aus der Schichtdicke des Materials multipliziert
mit der Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl des Materials, dem so genannten µ-Wert,
wie in DIN EN ISO 12572:2001 definiert. Geeignete Membranschichten sind beispielsweise
in der
DE19514420 C1 oder der
WO 9633321 A1 als Materialien mit einem von der Umgebungsfeuchte abhängigen Wasserdampfdiffusionswiderstand
offenbart. Der Inhalt der
DE19514420 C1 bzw. der
WO 9633321 A1 wird insbesondere hinsichtlich dieser Materialien durch ausdrücklichen Verweis in
den Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung aufgenommen.
[0024] Weitere geeignete Membranschichten sind beispielsweise in der
DE 102008037292 A1 oder der
WO 2010017947 A2 als feuchteadaptive Funktionsschichten offenbart. Der Inhalt der
DE 102008037292 A1 bzw. der
WO 2010017947 A2 wird insbesondere hinsichtlich dieser feuchteadaptiven Funktionsschichten durch ausdrücklichen
Verweis in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung aufgenommen.
[0025] Es kann von Vorteil sein, wenn das Fugendichtungsband zwei Längsseiten sowie eine
im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die eine Fugenflanke angrenzende Ober-
und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die gegenüberliegende Fugenflanke
angrenzende Unterseite aufweist, wobei die Membranschicht oder Membranschichten jeweils
in Längsrichtung zwischen Ober- und Unterseite sowie vorzugsweise parallel bzw. nahezu
parallel zu den Längsseiten verlaufen. Die Breite des Fugendichtungsbandes ist somit
der Abstand zwischen zwei Längsseiten.
[0026] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Zusammensetzung der Membranschicht
oder Membranschichten und/oder dass die Anordnung der Membranschicht oder Membranschichten
und/oder dass die Anzahl der Membranschichten derart gewählt sind, dass das Fugendichtungsband
in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit hoher Feuchte angrenzt, dichter gegenüber
Wasserdampf ist, als in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit niedrigerer Feuchte
angrenzt.
[0027] Ein erfindungsgemäßes Fugendichtungsband ist universell für die Abdichtung einer
Fuge zwischen zwei zusammengefügten Bauelementen, beispielsweise zwischen einem Baukörper,
insbesondere einem Mauerwerk, und einem Rahmen oder dergleichen, insbesondere einem
Fenster- oder Türrahmen, einsetzbar. Ein solches, in eine entsprechende Fuge eingebautes
Fugendichtungsband hat den Vorteil, dass dieses jeweils auf der Seite bzw. dem Bereich,
der einer höheren Diffusionsbelastung ausgesetzt ist, eine höhere Sperrwirkung hat.
Das hat wiederum hat den Vorteil, dass beim Einbau eines erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes
nicht darauf geachtet werden braucht, welche der beiden Längsseite des Fugendichtungsbandes
zur Innenraumseite bzw. nach innen und welche zur Außenraumseite bzw. nach außen angeordnet
ist. Der Einbau bzw. die Verlegung eines erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes ist
somit unabhängig von der Laufrichtung des Bandes.
[0028] Die Membranschicht oder Membranschichten können wie Sperrschichten axial im Fugendichtungsband
angeordnet sein, so dass diese nach dem Einbau des Fugendichtungsbandes im Wesentlichen
quer zur Diffusionsrichtung angeordnet sind.
[0029] Ein erfindungsgemäßes Fugendichtungsband ist feuchtigkeitsvariabel, vorzugsweise
derart, dass immer die Seite, die der feuchteren Atmosphäre ausgesetzt ist, diffusionsdichter
ist. Dadurch wird erfindungsgemäß immer Feuchtigkeit aus der Fuge heraustransportiert
und ein Hineindiffundieren von Feuchtigkeit in die Fuge verhindert.
[0030] Ein erfindungsgemäßes Fugendichtungsband funktioniert bei der in der nach RAL Gütegemeinschaft
Fenster und Haustüren e. V. (RAL-Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage
von Fenstern und Haustüren März 2014) geforderten typischen Winter-Situation, bei
welcher die Abdichtung zum Innenraum bzw. nach innen dichter sein soll als die Abdichtung
zum Außenraum bzw. nach außen, da im Winter Innenräume eine größere Luftfeuchtigkeit
als Außenräume bzw. die Außenatmosphäre aufweisen. Ein erfindungsgemäßes Fugendichtungsband
funktioniert aber auch in der typischen Sommer-Situation, in der sich die Diffusion
umkehrt und die Außenumgebung eine höhere Luftfeuchtigkeit aufweist.
[0031] Dadurch wird insgesamt eine ganzjährige Austrocknung der Fuge erreicht. So wird die
RAL-Forderung des Schutzes der so genannten Anschlussfuge zwischen Baukörper und beispielsweise
Fensterahmen vor außen- und raumseitigen Belastungen sichergestellt.
[0032] Es kann zweckmäßig sein, wenn wenigstens eine Membranschicht so ausgebildet ist,
dass diese bei einer mittleren relativen Feuchte der sie umgebenden Atmosphäre von
bis zu 50 % einen Wasserdampfdiffusionswiderstand (µ-Wert) von kleiner 15 und bei
einer mittleren relativen Feuchte der sie umgebenden Atmosphäre von mehr als 70 %
einen Wasserdampfdiffusionswiderstand (µ-Wert) von größer 30 aufweist.
[0033] Für bestimmte Einsatzwecke kann es auch vorteilhaft sein, wenn ein Fugendichtungsband
mehrere unterschiedliche Dichtbereiche aufweist, indem die Zusammensetzung der Membranschicht
oder Membranschichten, die Anordnung der Membranschicht oder Membranschichten und/oder
die Anzahl der Membranschichten in einem Dichtbereich derart gewählt sind, dass das
Fugendichtungsband in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit hoher Feuchte angrenzt,
dichter gegenüber Wasserdampf ist, als in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit
niedrigerer Feuchte angrenzt, und in einem anderen Dichtbereich derart gewählt sind,
dass das Fugendichtungsband in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit hoher Feuchte
angrenzt, weniger dicht gegenüber Wasserdampf ist, als in dem Bereich, der an eine
Atmosphäre mit niedrigerer Feuchte angrenzt.
[0034] Es kann von Vorteil sein, wenn der Schaumstoff ein überwiegend offenzelliger Rohschaum
ist.
[0035] Es kann aber auch von Vorteil sein, wenn der Schaumstoff ein überwiegend geschlossenzelliger
Rohschaum ist, wie er beispielsweise in der
EP 1 600 571 B1 als Schaumstoff mit einer Luftdurchlässigkeit von höchstens 50 l/m
2s offenbart ist. Der Inhalt der
EP 1 600 571 B1 wird insbesondere hinsichtlich des dort offenbarten Schaumstoffs durch ausdrücklichen
Verweis in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung aufgenommen.
[0036] Es kann zweckmäßig sein, wenn der Schaumstoff ein imprägnierter, vorzugsweise ein
homogen imprägnierter Rohschaum ist. Ein solch imprägnierter Schaumstoff eignet sich
besonders gut für die einfache und universelle Fugenabdichtung, wobei die Imprägnierung
insbesondere für eine verzögerte Rückstellung des komprimierbaren, vorzugsweise vorkomprimierten
Fugendichtungsbandes sorgt. Es kann ein Vorteil sein, wenn das Imprägnat flammhemmend
ausgerüstet ist. Insbesondere kann es von Vorteil sein, wenn das Imprägnat derart
flammhemmend ausgerüstet ist, dass das Produkt in seinem angegebenen Anwendungsbereich
wenigstens einer der gängigen Brandnormen für den Baubereich entspricht, beispielsweise
DIN 4102-B1 und/oder DIN 4102-B2 und/oder DIN 4102-≥F30 und/oder EN13501 Klasse E
bis B und/oder EN 13501>R30 bzw. >EI30.
[0037] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Schaumstoff bzw.
jedes Schaumstoffelement ein vorzugsweise derart mit Acrylaten imprägnierter Rohschaum
ist, dass der Wasserdampfdiffusionswiderstand des im Einbauzustand vorliegenden Schaumstoffs
bzw. jedes Schaumstoffelements kleiner ist als der Wasserdampfdiffusionswiderstand
wenigstens einer, vorzugsweise jeder Membranschicht.
[0038] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass wenigstens eine Membranschicht aus
Klebstoff, vorzugsweise aus einem Acrylathaftklebstoff oder einem Gemisch aus Acrylathaftklebstoff
und Polyurethanklebstoff, gebildet ist.
[0039] Es kann zweckmäßig sein, wenn wenigstens eine Membranschicht aus wenigstens einem
wasserfesten modifizierten Acrylat gebildet ist, wodurch hochleistungsfähige, feuchtevariable
Membranschichten bereitgestellt werden, die je nach Zusammensetzung bei hoher Luftfeuchte
diffusionsdichter sind als bei niedrigerer Luftfeuchtigkeit oder umgekehrt.
[0040] Es kann von Vorteil sein, wenn wenigstens eine Membranschicht aus einer modifizierten
Polyamid-Folie gebildet ist, die vorzugsweise mit dem Schaumstoff bzw. Schaumstoffelement
verklebt ist.
[0041] Es kann auch vorteilhaft sein, wenn wenigstens eine Membranschicht aus einer Polyamid-Dispersion,
vorzugsweise in Form eines Klebstoffs, gebildet ist.
[0042] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Auftragsgewicht eines Klebstoffs
zur Bildung oder Mitbildung einer Membranschicht 60 bis 200 g/m
2, vorzugsweise 100 bis 150 g/m
2 beträgt. Für bestimmte Anwendungen kann es vorteilhaft sein, wenn das Auftragsgewicht
100 bis 119 g/m
2 beträgt. Für gewisse Anwendungen kann es vorteilhaft sein, wenn das Auftragsgewicht
120 bis 130 g/m
2 beträgt. Für manche Anwendungen kann es vorteilhaft sein, wenn das Auftragsgewicht
131 bis 150 g/m
2 beträgt.
[0043] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Klebstoff zur Bildung
der Membranschicht eine Klebkraft nach AFERA 4001 von > 20 N/25 mm aufweist.
[0044] Es kann zweckmäßig sein, wenn wenigstens eine Membranschicht einen größeren Wasserdampfdiffusionswiderstand
aufweist als der Schaumstoff bzw. jedes Schaumstoffelement.
[0045] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass wenigstens zwei Membranschichten
eine voneinander unterschiedliche Zusammensetzung haben.
[0046] Eine Weiterbildung sieht vor, dass die Membranschicht oder Membranschichten zur Erfüllung
verbesserter Diffusionswerte dauerelastisch sind, so dass die Membranschichten auch
nach Alterung im komprimierten Zustand und anschließender Dekomprimierung bzw. Rückstellung
dauerhaft elastisch bleiben und im Einbauzustand der Fugendichtungsbandes in einer
Fuge jederzeit dicht an den Fugenflanken anliegen.
[0047] Es kann von Vorteil sein, wenn das Fugendichtungsband zusätzlich oder anstelle der
innen liegenden Membranschichten wenigstens eine Membranschicht auf einer oder jeweils
auf beiden Längsseiten aufweist.
[0048] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass bei Verwendung von mehreren Membranschichten
diese jeweils den gleichen und/oder einen unterschiedlichen Abstand zwischen 5 mm
und 100 mm voneinander aufweisen können. Für gewisse Anwendungsfälle kann es vorteilhaft
sein, wenn der Abstand zwischen 5 mm und 13 mm beträgt. Für bestimmte Anwendungsfälle
kann es vorteilhaft sein, wenn der Abstand zwischen 14 mm und 20 mm beträgt. Für manche
Anwendungsfälle kann es vorteilhaft sein, wenn der Abstand zwischen 21 mm und 30 mm
beträgt. Für ganz andere Anwendungsfälle kann es von Vorteil sein, wenn der Abstand
zwischen 31 mm und 100 mm beträgt.
[0049] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass sich der Abstand zwischen zwei Membranschichten
vorteilhaft vom Abstand zwischen zwei anderen Membranschichten unterscheidet.
[0050] Es bestimmte Einsatzfälle kann es zweckmäßig sein, wenn die Membranschicht bzw. die
Membranschichten gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes verteilt bzw.
angeordnet sind.
[0051] Für gewisse Einsatzfälle kann es aber auch zweckmäßig sein, wenn die Membranschicht
bzw. die Membranschichten ungleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes verteilt
bzw. angeordnet sind.
[0052] So kann es für einige Einsatzfälle vorteilhaft sein, wenn die Membranschicht bzw.
Membranschichten in der Nähe einer oder beider Längsseiten des Fugendichtungsbandes
angeordnet sind. Es kann aber für einige andere Einsatzfälle auch vorteilhaft sein,
wenn die Membranschicht bzw. Membranschichten weiter entfernt von einer oder beiden
Längsseiten des Fugendichtungsbandes angeordnet sind.
[0053] Für manche Einsatzfälle kann es vorteilhaft sein, wenn der Abstand der Membranschichten
von einer Längsseite zur anderen Längsseite des Fugendichtungsbandes variiert, vorzugsweise
abnimmt und/oder zunimmt.
[0054] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die durch wenigstens eine Membranschicht
unterteilten in Längsrichtung verlaufenden Schaumstoffelemente derart unterschiedlich
ausgebildet sind, dass das Fugendichtungsband in dem Bereich, der an eine Atmosphäre
mit hoher Feuchte angrenzt, dichter gegenüber Wasserdampf ist, als in dem Bereich,
der an eine Atmosphäre mit niedrigerer Feuchte angrenzt.
[0055] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die durch wenigstens eine Membranschicht
unterteilten in Längsrichtung verlaufenden Schaumstoffelemente derart unterschiedlich
ausgebildet sind, dass das Fugendichtungsband in dem Bereich, der an eine Atmosphäre
mit hoher Feuchte angrenzt, weniger dicht gegenüber Wasserdampf ist, als in dem Bereich,
der an eine Atmosphäre mit niedrigerer Feuchte angrenzt.
[0056] Für manche Einsatzzwecke kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn mehrere Dichtbereiche
innerhalb eines Fugendichtungsbandes vorgesehen sind, indem in einem Dichtbereich
die durch wenigstens eine Membranschicht unterteilten in Längsrichtung verlaufenden
Schaumstoffelemente derart unterschiedlich ausgebildet sind, dass das Fugendichtungsband
in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit hoher Feuchte angrenzt, weniger dicht gegenüber
Wasserdampf ist, als in dem Bereich, der an eine Atmosphäre mit niedrigerer Feuchte
angrenzt, und in einem anderen Dichtbereich die durch wenigstens eine Membranschicht
unterteilten in Längsrichtung verlaufenden Schaumstoffelemente derart unterschiedlich
ausgebildet sind, dass das Fugendichtungsband in dem Bereich, der an eine Atmosphäre
mit hoher Feuchte angrenzt, dichter gegenüber Wasserdampf ist, als in dem Bereich,
der an eine Atmosphäre mit niedrigerer Feuchte angrenzt.
[0057] Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens zwei Schaumstoffelemente unterschiedliche
Raumgewichte aufweisen.
[0058] Es kann zweckmäßig sein, wenn der Schaumstoff bzw. jedes Schaumstoffelement ein PUR-Schaumstoff,
vorzugsweise ein PUR-Weichschaumstoff ist. Dieser stellt sich nach einer Vorkomprimierung
besonders gut innerhalb der Fuge zurück und sorgt für eine dauerhafte Abdichtung.
[0059] Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente mehrere
Funktionsbereiche aufweist, vorzugsweise einen ersten nach außen schlagregendichten
Bereich, einen zweiten wärmedämmenden sowie schallmindernden Bereich und einen dritten
nach innen luftdichten Bereich. Die Membranschichten sorgen hierbei vorteilhaft für
eine Abgrenzung der vorgenannten Funktionsebenen bzw. der so genannten Funktionsbereiche,
wie von der RAL Gütegemeinschaft Fenster & Haustüren e. V. gefordert. Es kann eine
Wärmedämmung erreicht werden, welche allen Anforderungen der Energiereinsparverordnung
beim Fenstereinbau und der VOB für Tischlerarbeiten gemäß DIN 18355 erfüllt.
[0060] Es kann zweckmäßig sein, wenn das Fugendichtungsband komprimierbar, vorzugsweise
vorkomprimiert ist.
[0061] Vorteilhaft kann das Fugendichtungsband in Rollenform vorkomprimiert und verzögert
rückstellfähig sein.
[0062] Vorzugsweise beträgt die Dicke des Fugendichtungsbandes im nicht komprimierten Zustand
zwischen 10 mm und 100 mm, vorzugsweise zwischen 18 mm bis 60 mm. Diese Angaben umfassen
nicht die Dicke des Vorsprungs. Dessen Dicke wird in abhängig der Tiefe der Aussparung
gewählt und beträgt üblicherweise zwischen 10 mm und 40 mm, vorzugsweise zwischen
15 mm und 25 mmm, besonders bevorzugt 20 mm.
[0063] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Fugendichtungsband zur Abdichtung
von Fugen zwischen zusammengefügten Bauelementen im Hausbau, insbesondere zwischen
Wandöffnungen einer Außenwand und Fenster- oder Türrahmen, vorzugsweise ohne Zuhilfenahme
zusätzlicher Fugenbändern oder Hinterfüllmaterialien, einsetzbar ist.
[0064] Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Herstellung eines Fugendichtungsbandes,
das durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet ist:
- a) Ausbilden von großflächigen Membranschichten durch lagenweises Laminieren und/oder
Verkleben von Platten- oder Bahnware eines Schaumstoffs zu Laminatblöcken,
- b) Trennen der Laminatblöcke orthogonal zu den großflächigen Membranschichten aus
Laminierungsmaterial und/ oder Klebstoff zu Tafeln mit Membranschichten und Schaumstoffelementen,
so dass sich nach dem Trennen Membranschichten parallel zu einem Rand der Tafel und
senkrecht durch die Tafel jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen erstrecken,
- c) Einbringen von im Wesentlichen parallel zu den Membranschichten verlaufenden Einschnitten
in die Tafel
- d) Aufrollen einer Tafel zu einer Rolle, so dass die Membranschichten und die Einschnitte
und die Schaumstoffelemente auf dem Umfang der Rolle in axialer Richtung aufgereiht
sind, und
- e) Trennen der Rolle in Scheiben zu aufgerollten Fugendichtungsbändern mit wenigstens
einer innerhalb des Fugendichtungsbandes zwischen zwei Schaumstoffelementen angeordneten
Membranschicht sowie wenigstens einem innerhalb des Fugendichtungsbandes in einem
Schaumstoffelement angeordneten Einschnitt.
[0065] Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente nach
dem Laminieren und/oder Verkleben und/oder vor oder nach dem Einbringen der Einschnitte
getränkt bzw. imprägniert werden.
[0066] Es kann von Vorteil sein, wenn die Tafel vor dem Aufrollen, vorzugsweise auf der
den Einschnitten gegenüberliegenden Seite, vollflächig mit einer Selbstklebeschicht
oder nicht vollflächig mit einer oder mehr als einer Selbstklebebahn beschichtet wird,
welche vorzugsweise mit einem lösbaren Silikonpapier abgedeckt wird.
[0067] Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Herstellung eines Fugendichtungsbandes,
das durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet ist:
- a) Ausbilden von großflächigen Membranschichten durch lagenweises Laminieren und/oder
Verkleben von Platten- oder Bahnware eines Schaumstoffs zu Laminatblöcken,
- b) Trennen der Laminatblöcke orthogonal zu den großflächigen Membranschichten aus
Laminierungsmaterial und/ oder Klebstoff zu Tafeln mit Membranschichten und Schaumstoffelementen,
so dass sich nach dem Trennen Membranschichten parallel zu einem Rand der Tafel und
senkrecht durch die Tafel jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen erstrecken,
- c) Aufbringen und Verbinden, vorzugsweise Verkleben, von im Wesentlichen parallel
zu den Membranschichten verlaufenden komprimierbaren Schaumstoffstreifen als Vorsprünge
auf die Tafel
- d) Aufrollen einer Tafel zu einer Rolle, so dass die Membranschichten und die Vorsprünge
und die Schaumstoffelemente auf dem Umfang der Rolle in axialer Richtung aufgereiht
sind, und
- e) Trennen der Rolle zwischen einzelnen Vorsprüngen in Scheiben zu aufgerollten Fugendichtungsbändern
mit wenigstens einer innerhalb des Fugendichtungsbandes zwischen zwei Schaumstoffelementen
angeordneten Membranschicht sowie mindestens einem Vorsprung.
[0068] Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente nach
dem Laminieren und/oder Verkleben und/oder nach oder vorzugsweise vor dem Aufbringen
der Vorsprünge getränkt bzw. imprägniert wird. Werden Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente
nach dem Aufbringen der Vorsprünge getränkt bzw. imprägniert, erhalten die Vorsprünge
ebenfalls eine Imprägnierungen. Werden Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente vor
dem Aufbringen der Vorsprünge getränkt bzw. imprägniert, so kann es vorteilhaft sein,
wenn die Vorsprünge für sich entweder nicht getränkt bzw. imprägniert oder vorab getränkt
bzw. imprägniert werden.
[0069] Es kann zweckmäßig sein, wenn die Tafel vor dem Aufrollen, vorzugsweise auf der dem
wenigstens einen Vorsprung gegenüberliegenden Seite, vollflächig mit einer Selbstklebeschicht
oder nicht vollflächig mit einer oder mehr als einer Selbstklebebahn beschichtet wird,
welche vorzugsweise mit einem lösbaren Silikonpapier abgedeckt wird.
[0070] Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zur Herstellung eines Fugendichtungsbandes,
das durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet ist:
- a) Ausbilden von großflächigen Membranschichten durch lagenweises Laminieren und/oder
Verkleben von Platten- oder Bahnware eines Schaumstoffs zu Laminatblöcken,
- b) Trennen der Laminatblöcke orthogonal zu den großflächigen Membranschichten aus
Laminierungsmaterial und/ oder Klebstoff zu Tafeln mit Membranschichten und Schaumstoffelementen,
so dass sich nach dem Trennen Membranschichten parallel zu einem Rand der Tafel und
senkrecht durch die Tafel jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen erstrecken,
- c) Trennen der einzelnen Tafel in jeweils zwei Hälften, wobei jede Hälfte auf der
Trennseite in Längsrichtung verlaufende Vorsprünge aufweist,
- d) Aufrollen jeder Tafelhälfte zu einer Rolle, so dass die Membranschichten und die
Vorsprünge und die Schaumstoffelemente auf dem Umfang der Rolle in axialer Richtung
aufgereiht sind, und
- e) Trennen der Rolle zwischen einzelnen Vorsprüngen in Scheiben zu aufgerollten Fugendichtungsbändern
mit wenigstens einer innerhalb des Fugendichtungsbandes angeordneten Membranschicht
sowie mindestens einem Vorsprung.
[0071] Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente und die
Vorsprünge nach dem Laminieren und/oder Verkleben und/oder nach oder vorzugsweise
vor dem Trennen der Tafel getränkt bzw. imprägniert wird.
[0072] Es kann vorteilhaft sein, wenn die Tafel vor dem Aufrollen, vorzugsweise auf der
dem wenigstens einen Vorsprung gegenüberliegenden Seite, vollflächig mit einer Selbstklebeschicht
oder nicht vollflächig mit einer oder mehr als einer Selbstklebebahn beschichtet wird,
welche vorzugsweise mit einem lösbaren Silikonpapier abgedeckt wird.
[0073] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung
in Zusammenhang mit deren Beschreibung, wobei nachfolgend die Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen erläutert wird, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser
zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand,
b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge ohne c1)
und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 2
- ein zweites erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand,
b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge ohne c1)
und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 3
- ein drittes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand,
b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge ohne c1)
und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 4
- ein viertes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand
und b) im komprimierten Zustand, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 5
- ein fünftes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand
und b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge ohne
c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 6
- ein sechstes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand
und b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge ohne
c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 7
- ein siebtes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand
und b) im komprimierten Zustand, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 8
- ein achtes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand
und b) im komprimierten Zustand, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 9
- ein neuntes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband a) im nicht komprimierten Zustand
und b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge ohne
c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt,
- Fig. 10
- einen Ausschnitt eines zweiten erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes mit Selbstklebeschicht
auf der Unterseite in perspektivischer Darstellung mit Hauptblick auf eine Längsseite,
- Fig. 11
- einen Ausschnitt eines sechsten erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes mit Selbstklebeschicht
auf der Unterseite in perspektivischer Darstellung mit Hauptblick auf eine Längsseite
- Fig. 12
- einen Ausschnitt eines neunten erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes mit Selbstklebeschicht
auf der Unterseite in perspektivischer Darstellung mit Hauptblick auf eine Längsseite
- Fig. 13
- eine Seitenansicht eines in Rollenform vorrätig gehaltenen und vorkomprimierten zweiten
erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes mit einem bereits abgerollten, sich zurückstellenden
Abschnitt,
- Fig. 14
- eine schematische Darstellung des ersten Herstellungsschrittes eines erfindungsgemäßen
Fugendichtungsbandes,
- Fig. 15
- eine schematische Darstellung eines nach dem ersten Herstellungsschritt erhaltenden
Laminatblockes,
- Fig. 16
- eine schematische Darstellung einer nach Trennen des Laminatblockes erhaltenden Tafel,
- Fig. 17
- eine schematische Darstellung einer nach Trennen des Laminatblockes erhaltenden Tafel
mit aufgebrachten Vorsprüngen,
- Fig. 18
- eine schematische Darstellung einer nach Trennen des Laminatblockes erhaltenden Tafel
mit Einschnitten,
- Fig. 19
- eine schematische Darstellung einer nach dem Aufrollen einer Tafel erhaltenden Rolle,
- Fig. 20
- eine schematische Darstellung einer in einzelnen Scheiben getrennten Rolle,
- Fig. 21
- eine schematische Darstellung einer Altfenstersanierung unter Verwendung eines erfindungsgemäßen
Fugendichtungsbandes und
- Fig. 22
- eine schematische Darstellung einer weiteren Altfenstersanierung unter Verwendung
eines erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes.
[0074] In der Zeichnung sind die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Merkmale
dargestellt und erläutert. Werden in den Figuren gleiche Bezugsziffern verwendet,
so bezeichnen diese gleiche Teile.
[0075] Fig. 1 zeigt ein erstes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand, b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge
ohne c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt.
[0076] Das Fugendichtungsband 10 weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufen zwei Membranschichten 14
jeweils in Längsrichtung 28.
[0077] Das Fugendichtungsband 10 weist sieben nur in Längsrichtung 28, parallel bzw. nahezu
parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufende und von der Oberseite 22 in ein Schaumstoffelement
12 des Fugendichtungsbandes 10 eingebrachte Einschnitte 30 auf, die derart ausgebildet
sind, dass wenigstens ein zwischen zwei Einschnitten 30 vorhandener Abschnitt 32 des
Fugendichtungsbandes 10 aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes 10, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Abschnitts 32 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen. Das Fugendichtungsband 10 umfasst drei
Schaumstoffelemente 12, wobei die zwei Membranschichten 14 jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen
12 angeordnet sind. Eine Membranschicht 14 ist dabei der einen Längsseite 16 nahe
angeordnet, während die andere Membranschicht 14 der anderen Längsseite 18 nahe angeordnet
ist.
[0078] Die Einschnitte 30 sind im Bereich zwischen den Membranschichten 14 angeordnet.
[0079] Es ist gut zu erkennen, dass in den Abschnitten 32 zwischen zwei Einschnitten 30,
welche in die vorhandene Aussparung 34 gemäß Fig. 1 c2) expandieren, keine Membranschicht
14 angeordnet ist.
[0080] Fig. 2 zeigt ein zweites erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand, b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge
ohne c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt.
[0081] Das Fugendichtungsband 10 weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufen sechs Membranschichten 14
jeweils in Längsrichtung 28. Jede Membranschicht 14 befindet sich zwischen zwei Schaumstoffelementen
12, so dass das Fugendichtungsband 10 insgesamt sieben Schaumstoffelemente 12 aufweist.
[0082] Das Fugendichtungsband 10 weist fünf nur in Längsrichtung 28, parallel bzw. nahezu
parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufende und von der Oberseite 22 in das Fugendichtungsband
10 eingebrachte Einschnitte 30 auf, die derart ausgebildet sind, dass wenigstens ein
zwischen zwei Einschnitten 30 vorhandener Abschnitt 32 des Fugendichtungsbandes 10
aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene Aussparung 34 der
einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte 36 des Fugendichtungsbandes
10, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung 34 expandierenden Abschnitts
32 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden Bereich 38 der einen Fugenflanke
20 angrenzen.
[0083] Das Fugendichtungsband 10 umfasst sieben Schaumstoffelemente 12, wobei die sechs
Membranschichten 14 jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind.
Die Membranschichten 14 ist sind dabei relativ gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes
10 verteilt angeordnet.
[0084] Je ein Einschnitt 30 ist dabei im Bereich zwischen zwei Membranschichten 14 angeordnet.
[0085] Es ist gut zu erkennen, dass in den Abschnitten 32 zwischen zwei Einschnitten 30,
welche in die vorhandene Aussparung 34 gemäß Fig. 1 c2) expandieren, jeweils eine
Membranschicht 14 angeordnet und derart ausgebildet ist, dass diese 14 auch nach vollständiger
Expansion des Abschnitts 32 intakt ist.
[0086] Fig. 3 zeigt ein drittes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand, b) im komprimierten Zustand und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge
ohne c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt.
[0087] Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verläuft eine Membranschicht 14 in
Längsrichtung 28.
[0088] Das Fugendichtungsband 10 weist elf nur in Längsrichtung 28, parallel bzw. nahezu
parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufende und von der Oberseite 22 in das Fugendichtungsband
10 eingebrachte Einschnitte 30 auf, die derart ausgebildet sind, dass wenigstens ein
zwischen zwei Einschnitten 30 vorhandener Abschnitt 32 des Fugendichtungsbandes 10
aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene Aussparung 34 der
einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte 36 des Fugendichtungsbandes
10, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung 34 expandierenden Abschnitts
32 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden Bereich 38 der einen Fugenflanke
20 angrenzen.
[0089] Das Fugendichtungsband 10 umfasst zwei Schaumstoffelemente 12, wobei die Membranschicht
14 zwischen den beiden Schaumstoffelementen 12 angeordnet ist. Die Membranschicht
14 ist dabei der einen Längsseite 16 nahe angeordnet. Bei der Abdichtung eines Fensters
(46) ist diese Längsseite 16 der Innenraumseite zugewandt. In Fig. 3 c2) ist gut zu
erkennen, dass das Fenster 46 nach außen zusätzlich durch ein weiteres Fugendichtungsband
58 anderer Ausführung gegen einen Außenklinker 60 abgedichtet werden kann.
[0090] Die Einschnitte 30 sind im Bereich zwischen der Membranschicht 14 und der anderen
Längsseite 18 angeordnet.
[0091] Es ist gut zu erkennen, dass in den Abschnitten 32 zwischen zwei Einschnitten 30,
welche in die vorhandene Aussparung 34 gemäß Fig. 1 c2) expandieren, keine Membranschicht
14 angeordnet ist.
[0092] Fig. 4 zeigt ein viertes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand und b) im komprimierten Zustand, jeweils im Querschnitt.
[0093] Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufen zwei Membranschichten 14
jeweils in Längsrichtung 28.
[0094] Das Fugendichtungsband 10 weist auf der Oberseite 22 einen nur in Längsrichtung 28
verlaufenden komprimierbaren Vorsprung 40 aus Schaumstoff auf, der derart ausgebildet
ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Vorsprungs 40 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen.
[0095] Das Fugendichtungsband 10 umfasst drei Schaumstoffelemente 12, wobei die zwei Membranschichten
14 zwischen jeweils zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind. Eine Membranschicht
14 ist dabei der einen Längsseite 16 nahe angeordnet, während die andere Membranschicht
14 der anderen Längsseite 18 nahe angeordnet ist.
[0096] Der Vorsprung 40 ist als separates Teil relativ mittig mit der Oberseite 22 der Fugendichtungsbandes
10 verklebt, weist aber selbst keine Membranschicht auf.
[0097] Fig. 5 zeigt ein fünftes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand, b) im komprimierten Zustand, und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge
ohne c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt.
[0098] Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufen fünf Membranschichten 14
jeweils in Längsrichtung 28.
[0099] Das Fugendichtungsband 10 weist auf der Oberseite 22 einen nur in Längsrichtung 28
verlaufenden komprimierbaren Vorsprung 40 aus Schaumstoff auf, der derart ausgebildet
ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Vorsprungs 40 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen.
[0100] Das Fugendichtungsband 10 umfasst sechs Schaumstoffelemente 12, wobei die fünf Membranschichten
14 zwischen jeweils zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind. Die Membranschichten
14 sind relativ gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes 10 verteilt angeordnet.
[0101] Der Vorsprung 40 ist als separates Teil außermittig, vorzugsweise an eine Längsseite
18 anschließend mit der Oberseite 22 der Fugendichtungsbandes 10 verklebt, weist aber
selbst keine Membranschicht auf.
[0102] Fig. 6 zeigt ein sechstes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand, b) im komprimierten Zustand, und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge
ohne c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt.
[0103] Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufen fünf Membranschichten 14
jeweils in Längsrichtung 28.
[0104] Das Fugendichtungsband 10 weist auf der Oberseite 22 einen nur in Längsrichtung 28
verlaufenden komprimierbaren Vorsprung 40 aus Schaumstoff auf, der derart ausgebildet
ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Vorsprungs 40 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen.
[0105] Das Fugendichtungsband 10 umfasst sechs Schaumstoffelemente 12, wobei die fünf Membranschichten
14 zwischen jeweils zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind. Die Membranschichten
14 sind relativ gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes 10 verteilt angeordnet.
[0106] Der Vorsprung 40 ist als separates Teil mittig mit der Oberseite 22 der Fugendichtungsbandes
10 verklebt, weist aber selbst keine Membranschicht auf.
[0107] Fig. 7 zeigt ein siebtes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand und b) im komprimierten Zustand, jeweils im Querschnitt.
[0108] Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufen zwei Membranschichten 14
jeweils in Längsrichtung 28.
[0109] Das Fugendichtungsband 10 weist auf der Oberseite 22 einen nur in Längsrichtung 28
verlaufenden komprimierbaren Vorsprung 40 aus Schaumstoff auf, der derart ausgebildet
ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Vorsprungs 40 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen.
[0110] Das Fugendichtungsband 10 umfasst drei Schaumstoffelemente 12, wobei die zwei Membranschichten
14 zwischen jeweils zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind. Eine Membranschicht
14 ist dabei der einen Längsseite 16 nahe angeordnet, während die andere Membranschicht
14 der anderen Längsseite 18 nahe angeordnet ist.
[0111] Der Vorsprung 40 ist relativ mittig und einteilig mit der Oberseite 22 der Fugendichtungsbandes
10 ausgebildet, weist aber selbst keine Membranschicht auf.
[0112] Fig. 8 zeigt ein achtes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand und b) im komprimierten Zustand, jeweils im Querschnitt.
[0113] Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufen fünf Membranschichten 14
jeweils in Längsrichtung 28.
[0114] Das Fugendichtungsband 10 weist auf der Oberseite 22 einen nur in Längsrichtung 28
verlaufenden komprimierbaren Vorsprung 40 aus Schaumstoff auf, der derart ausgebildet
ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Vorsprungs 40 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen.
[0115] Das Fugendichtungsband 10 umfasst sechs Schaumstoffelemente 12, wobei die fünf Membranschichten
14 jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind. Die Membranschichten
14 sind relativ gleichmäßig über die Breits des Fugendichtungsbandes 10 verteilt angeordnet.
[0116] Der Vorsprung 40 ist außermittig mit einer Längsseite 18 abschließend und einteilig
mit der Oberseite 22 der Fugendichtungsbandes 10 ausgebildet, wobei zwei der genannten
Membranschichten 14 auch in den Vorsprung 40 auslaufen.
[0117] Fig. 9 zeigt ein neuntes erfindungsgemäßes Fugendichtungsband 10 a) im nicht komprimierten
Zustand, b) im komprimierten Zustand, und c) im Einbauzustand innerhalb einer Fuge
ohne c1) und mit c2) Aussparung, jeweils im Querschnitt.
[0118] Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten 16, 18 sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20 angrenzende Oberseite 22 und
eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke
24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite 22 und Unterseite 26 sowie parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufen fünf Membranschichten 14
jeweils in Längsrichtung 28.
[0119] Das Fugendichtungsband 10 weist auf der Oberseite 22 einen nur in Längsrichtung 28
verlaufenden komprimierbaren Vorsprung 40 aus Schaumstoff auf, der derart ausgebildet
ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Vorsprungs 40 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen.
[0120] Das Fugendichtungsband 10 umfasst sechs Schaumstoffelemente 12, wobei die fünf Membranschichten
14 zwischen jeweils zwei Schaumstoffelemente 12 angeordnet sind. Die Membranschichten
14 sind relativ gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes 10 verteilt angeordnet.
[0121] Der Vorsprung 40 ist mittig angeordnet und einteilig mit der Oberseite 22 der Fugendichtungsbandes
10 ausgebildet, wobei eine der Membranschichten in den Vorsprung übergeht.
[0122] Es ist gut zu erkennen, dass in den Abschnitten 32, welche in die vorhandene Aussparung
34 gemäß Fig. 1 c2) expandieren, eine Membranschicht 14 angeordnet ist.
[0123] Fig. 10 zweigt einen Ausschnitt eines zweiten erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes
10 mit Selbstklebeschicht 56 auf der Unterseite 26 in perspektivischer Darstellung
mit Hauptblick auf eine Längsseite 18. Das Fugendichtungsband 10 weist zwei Längsseiten
16, 18 sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke
20 angrenzende Oberseite 22 und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10
an die gegenüberliegende Fugenflanke 24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite
22 und Unterseite 26 sowie parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18
verlaufen sechs Membranschichten 14 jeweils in Längsrichtung 28.
[0124] Das Fugendichtungsband 10 weist fünf nur in Längsrichtung 28, parallel bzw. nahezu
parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufende und von der Oberseite 22 in das Fugendichtungsband
10 eingebrachte Einschnitte 30 auf, die derart ausgebildet sind, dass wenigstens ein
zwischen zwei Einschnitten 30 vorhandener Abschnitt 32 des Fugendichtungsbandes 10
aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene Aussparung 34 der
einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte 36 des Fugendichtungsbandes
10, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung 34 expandierenden Abschnitts
32 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden Bereich 38 der einen Fugenflanke
20 angrenzen.
[0125] Das Fugendichtungsband 10 umfasst sieben Schaumstoffelemente 12, wobei die sechs
Membranschichten 14 jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind.
Die Membranschichten 14 sind dabei relativ gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes
10 verteilt angeordnet. Je ein Einschnitt 30 ist dabei im Bereich zwischen zwei Membranschichten
14 angeordnet.
[0126] Fig. 11 zeigt einen Ausschnitt eines sechsten erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes
10 mit Selbstklebeschicht 56 auf der Unterseite in perspektivischer Darstellung mit
Hauptblick auf eine Längsseite 18. Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten 16,
18 sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke
20 angrenzende Oberseite 22 und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10
an die gegenüberliegende Fugenflanke 24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite
22 und Unterseite 26 sowie parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18
verlaufen sechs Membranschichten 14 jeweils in Längsrichtung 28.
[0127] Das Fugendichtungsband 10 weist auf der Oberseite 22 einen nur in Längsrichtung 28
verlaufenden komprimierbaren Vorsprung 40 aus Schaumstoff auf, der derart ausgebildet
ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Vorsprungs 40 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen.
[0128] Das Fugendichtungsband 10 umfasst sieben Schaumstoffelemente 12, wobei die sechs
Membranschichten 14 zwischen jeweils zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind.
Die Membranschichten 14 sind relativ gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes
10 verteilt angeordnet.
[0129] Der Vorsprung 40 ist als separates Teil mittig mit der Oberseite 22 der Fugendichtungsbandes
10 verklebt, weist aber selbst keine Membranschicht auf.
[0130] Fig. 12 zeigt einen Ausschnitt eines neunten erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes
10 mit Selbstklebeschicht 56 auf der Unterseite 26 in perspektivischer Darstellung
mit Hauptblick auf eine Längsseite 18. Das Fugendichtungsband weist zwei Längsseiten
16, 18 sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke
20 angrenzende Oberseite 22 und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10
an die gegenüberliegende Fugenflanke 24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite
22 und Unterseite 26 sowie parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18
verlaufen sechs Membranschichten 14 jeweils in Längsrichtung 28.
[0131] Das Fugendichtungsband 10 weist auf der Oberseite 22 einen nur in Längsrichtung 28
verlaufenden komprimierbaren Vorsprung 40 aus Schaumstoff auf, der derart ausgebildet
ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung 34 der einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte
36 des Fugendichtungsbandes, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung
34 expandierenden Vorsprungs 40 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden
Bereich 38 der einen Fugenflanke 20 angrenzen.
[0132] Das Fugendichtungsband 10 umfasst sieben Schaumstoffelemente 12, wobei die sechs
Membranschichten 14 jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen 12 angeordnet sind.
Die Membranschichten 14 sind relativ gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes
10 verteilt angeordnet.
[0133] Der Vorsprung 40 ist mittig angeordnet und einteilig mit der Oberseite 22 der Fugendichtungsbandes
10 ausgebildet, wobei zwei der Membranschichten in den Vorsprung übergehen.
[0134] Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht eines in Rollenform 42 vorrätig gehaltenen und vorkomprimierten
zweiten erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes 10 mit einem bereits abgerollten, sich
zurückstellenden Abschnitt. Das Fugendichtungsband 10 weist zwei Längsseiten 16, 18
sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke 20
angrenzende Oberseite 22 und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an
die gegenüberliegende Fugenflanke 24 angrenzende Unterseite 26 auf. Zwischen Oberseite
22 und Unterseite 26 sowie parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 16, 18
verlaufen zwei Membranschichten 14 jeweils in Längsrichtung 28.
[0135] Das Fugendichtungsband 10 weist drei nur in Längsrichtung 28, parallel bzw. nahezu
parallel zu den Längsseiten 16, 18 verlaufende und von der Oberseite 22 in das Fugendichtungsband
10 eingebrachte Einschnitte 30 auf, die derart ausgebildet sind, dass wenigstens ein
zwischen zwei Einschnitten 30 vorhandener Abschnitt 32 des Fugendichtungsbandes 10
aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene Aussparung 34 der
einen Fugenflanke 20 expandieren kann, während andere Abschnitte 36 des Fugendichtungsbandes
10, die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung 34 expandierenden Abschnitts
32 liegen, an den nicht die Aussparung 34 aufweisenden Bereich 38 der einen Fugenflanke
20 angrenzen.
[0136] Das Fugendichtungsband 10 umfasst drei Schaumstoffelemente 12, wobei die zwei Membranschichten
14 jeweils zwischen zwei Schaumstoffabschnitten 12 angeordnet sind. Die Membranschichten
14 sind dabei relativ gleichmäßig über die Breite des Fugendichtungsbandes 10 verteilt
angeordnet. Je eine Membranschicht 14 ist dabei im Bereich zwischen zwei Einschnitten
30 angeordnet.
[0137] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Fugendichtungsbandes 10 ist
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Ausbilden von großflächigen Membranschichten 14 durch lagenweises Laminieren und/oder
Verkleben von Platten- 48 oder Bahnware eines Schaumstoffs zu Laminatblöcken 50, wie
in Fig. 14 dargestellt,
b) Trennen der in Fig. 15 dargestellten Laminatblöcke 50 orthogonal zu den großflächigen
Membranschichten 14 aus Laminierungsmaterial und/ oder Klebstoff zu Tafeln 52 mit
Membranschichten 14 und Schaumstoffelementen 12, so dass sich nach dem Trennen Membranschichten
14 parallel zu einem Rand der Tafel 52 und senkrecht durch die Tafel 52 zwischen zwei
Schaumstoffelementen 12 erstrecken, wie in Fig. 16 dargestellt,
c) Aufbringen und Verkleben von parallel zu den Membranschichten 14 verlaufenden komprimierbaren
Schaumstoffstreifen als Vorsprünge 40 auf die Tafel 52, wie in Fig. 17 dargestellt,
oder alternativ
c) Einbringen von parallel zu den Membranschichten 14 verlaufenden Einschnitten 30
in die Tafel 52, wie in Fig. 18 dargestellt,
d) Aufrollen einer Tafel 52 zu einer in Fig. 19 schematisch dargestellten Rolle 42,
so dass die Membranschichten 14 und die Einschnitte 30 und die Schaumstoffelemente
12 auf dem Umfang der Rolle 42 in axialer Richtung aufgereiht sind, und
e) Trennen der Rolle 42 in Scheiben 54 zu aufgerollten Fugendichtungsbändern 10, wie
in Fig. 20 dargestellt, mit wenigstens einer innerhalb des Fugendichtungsbandes 10
angeordneten Membranschicht 14 sowie mindestens einem Vorsprung 40 oder alternativ
mindestens einem Einschnitt 30.
[0138] Die Tafel 52 wird vor dem Aufrollen, vorzugsweise auf der dem wenigstens einen Vorsprung
40 oder alternativ den Einschnitten 30 gegenüberliegenden Seite 26, vollflächig mit
einer Selbstklebeschicht 56 beschichtet, welche vorzugsweise mit einem lösbaren Silikonpapier
abgedeckt wird.
[0139] Fig. 21 zeigt eine schematische Darstellung einer Altfenstersanierung unter Verwendung
eines erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes in drei Schritten a), b) und c).
[0140] Fig. 22 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Altfenstersanierung mit
so genanntem Klinkeranschlag unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Fugendichtungsbandes.
Bezugszeichenliste
(ist Bestandteil der Beschreibung)
[0141]
- 10
- Fugendichtungsband
- 12
- Schaumstoffelement
- 14
- Membranschicht
- 16
- Längsseite
- 18
- Längsseite
- 20
- Fugenflanke
- 22
- Oberseite
- 24
- Fugenflanke
- 26
- Unterseite
- 28
- Längsrichtung
- 30
- Einschnitt
- 32
- Abschnitt zwischen zwei Einschnitten
- 34
- Aussparung
- 36
- Abschnitt außerhalb der Aussparung
- 38
- Bereich außerhalb der Aussparung
- 40
- Vorsprung
- 42
- Rollenform bzw. Rolle
- 44
- Außenwand
- 46
- Fensterrahmen
- 48
- Plattenware
- 50
- Laminatblöcke
- 52
- Tafel
- 54
- Scheibe
- 56
- Selbstklebeschicht
- 58
- Dichtungsband
- 60
- Außenklinker
1. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) umfassend Schaumstoffelemente (12), wobei
das Fugendichtungsband (10) zwei Längsseiten (16, 18) sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes (10) an die eine Fugenflanke (20) angrenzende Oberseite (22)
und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes (10) an die gegenüberliegende Fugenflanke
(24) angrenzende Unterseite (26) aufweist, wobei eine oder vorzugsweise mehrere Membranschichten
(14) jeweils in Längsrichtung (28) zwischen Oberseite (22) und Unterseite (26) sowie
parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten (16, 18) zwischen zwei Schaumstoffelementen
verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass das Fugendichtungsband (10) wenigstens einen nur in Längsrichtung (28), parallel
bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten (16, 18) verlaufenden und von der Oberseite
(22) in ein Schaumstoffelement (12) des Fugendichtungsbandes (10) eingebrachten Einschnitt
(30) aufweist, der derart ausgebildet ist, dass wenigstens ein Abschnitt (32) des
Fugendichtungsbandes (10) aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene
Aussparung (34) der einen Fugenflanke (20) expandieren kann, während wenigstens ein
anderer Abschnitt (36) des Fugendichtungsbandes (10), der außerhalb des wenigstens
einen in die Aussparung (34) expandierenden Abschnitts (32) liegt, an den nicht die
Aussparung (34) aufweisenden Bereich (38) der einen Fugenflanke (20) angrenzt.
2. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fugendichtungsband (10) wenigstens zwei nur in Längsrichtung (28), parallel bzw.
nahezu parallel zu den Längsseiten (16, 18) verlaufende und von der Oberseite (22)
in ein oder mehr als ein Schaumstoffelement (12) des Fugendichtungsbandes (10) eingebrachte
Einschnitte (30) aufweist, die derart ausgebildet sind, dass wenigstens ein zwischen
zwei Einschnitten (30) vorhandener Abschnitt (32) des Fugendichtungsbandes (10) aus
einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls vorhandene Aussparung (34) der
einen Fugenflanke (20) expandieren kann, während andere Abschnitte (36) des Fugendichtungsbandes
(10), die außerhalb des wenigstens einen in die Aussparung (34) expandierenden Abschnitts
(32) liegen, an den nicht die Aussparung (34) aufweisenden Bereich (38) der einen
Fugenflanke (20) angrenzen.
3. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Einschnitt (30) im nicht komprimierten Fugendichtungsband (10) eine
Länge aufweist, die wenigstens ½, vorzugsweise ¾ der Höhe des nicht komprimierten
Fugendichtungsbandes (10) entspricht.
4. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einem Abschnitt (32) zwischen zwei Einschnitten (30), vorzugsweise in
dem Abschnitt (32), der in die gegebenenfalls vorhandene Aussparung (34) expandieren
kann, keine Membranschicht (14) angeordnet ist, und/oder dass zumindest in einem Abschnitt
(32) zwischen zwei Einschnitten (30), welcher in die gegebenenfalls vorhandene Aussparung
(34) expandieren kann, wenigstens eine Membranschicht (14) angeordnet ist.
5. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranschicht (14) derart ausgebildet ist, dass diese (14) auch nach vollständiger
Expansion des Abschnitts (32) intakt ist.
6. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) umfassend Schaumstoffelemente (12), wobei
das Fugendichtungsband (10) zwei Längsseiten (16, 18) sowie eine im Einbauzustand
des Fugendichtungsbandes (10) an die eine Fugenflanke (20) angrenzende Oberseite (22)
und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes (10) an die gegenüberliegende Fugenflanke
(24) angrenzende Unterseite (26) aufweist, wobei eine oder vorzugsweise mehrere Membranschichten
(14) jeweils in Längsrichtung (28) zwischen Oberseite (22) und Unterseite (26) sowie
parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten (16, 18) zwischen zwei Schaumstoffelementen
(12) verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass das Fugendichtungsband (10) auf der Oberseite (22) wenigstens einen nur in Längsrichtung
(28) verlaufenden komprimierbaren Vorsprung (40) aus Schaumstoff (12) aufweist, der
derart ausgebildet ist, dass dieser aus einem komprimierten Zustand in eine gegebenenfalls
vorhandene Aussparung (34) der einen Fugenflanke (20) expandieren kann, während wenigstens
ein anderer Abschnitt (36) des Fugendichtungsbandes, der außerhalb des wenigstens
einen in die Aussparung (34) expandierenden Vorsprungs (40) liegt, an den nicht die
Aussparung (34) aufweisenden Bereich (38) der einen Fugenflanke (20) angrenzt.
7. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Vorsprung (40) als separates Teil mit der Oberseite (22) der Fugendichtungsbandes
(10) verbunden, vorzugsweise verklebt, ist.
8. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Vorsprung (40) einteilig mit der Oberseite (22) des Fugendichtungsbandes
(10) ausgebildet ist.
9. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Vorsprung (40) wenigstens eine in Längsrichtung (28), parallel bzw.
nahezu parallel zu den Längsseiten (16, 18) verlaufende Membranschicht (14) aufweist.
10. Komprimierbares Fugendichtungsband (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Oberseite (22) des Fugendichtungsbandes (10) vorgesehene Vorsprung (40)
mittig oder außermittig zwischen den Längsseiten (16, 18), angeordnet ist, wobei ein
außermittig angeordneter Vorsprung (40) vorzugsweise mit einer der Längsseiten abschließt
(16, 18).
11. Verfahren zur Herstellung eines Fugendichtungsbandes (10),
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Ausbilden von großflächigen Membranschichten (14) durch lagenweises Laminieren und/oder Verkleben von Platten- (48) oder Bahnware eines Schaumstoffs
zu Laminatblöcken (50),
b) Trennen der Laminatblöcke (50) orthogonal zu den großflächigen Membranschichten
(14) aus Laminierungsmaterial und/ oder Klebstoff zu Tafeln (52) mit Membranschichten
(14) und Schaumstoffelementen (12), so dass sich nach dem Trennen Membranschichten
(14) parallel zu einem Rand der Tafel (52) und senkrecht durch die Tafel (52) jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen (12) erstrecken,
c) Einbringen von im Wesentlichen parallel zu den Membranschichten (14) verlaufenden
Einschnitten (30) in die Tafel (52),d) Aufrollen einer Tafel (52) zu einer Rolle (42),
so dass die Membranschichten (14) und die Einschnitte (30) und die Schaumstoffelemente
(12) auf dem Umfang der Rolle (42) in axialer Richtung aufgereiht sind, und
e) Trennen der Rolle (42) in Scheiben (54) zu aufgerollten Fugendichtungsbändern (10)
mit wenigstens einer innerhalb des Fugendichtungsbandes (10) zwischen zwei Schaumstoffelementen
(12) angeordneten Membranschicht (14) sowie wenigstens einem innerhalb des Fugendichtungsbandes
(10) in einem Schaumstoffelement (12) angeordneten Einschnitt (30).
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das der Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente nach dem Laminieren und/oder Verkleben
und/oder vor oder nach dem Einbringen der Einschnitte (30) getränkt bzw. imprägniert
werden.
13. Verfahren zur Herstellung eines Fugendichtungsbandes (10),
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Ausbilden von großflächigen Membranschichten (14) durch lagenweises Laminieren und/oder Verkleben von Platten- (48) oder Bahnware eines Schaumstoffs
zu Laminatblöcken (50),
b) Trennen der Laminatblöcke (50) orthogonal zu den großflächigen Membranschichten
(14) aus Laminierungsmaterial und/ oder Klebstoff zu Tafeln (52) mit Membranschichten
(14) und Schaumstoffelementen (12), so dass sich nach dem Trennen Membranschichten
(14) parallel zu einem Rand der Tafel (52) und senkrecht durch die Tafel (52) jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen (12) erstrecken,
c) Aufbringen und Verbinden, vorzugsweise Verkleben, von im Wesentlichen parallel
zu den Membranschichten (14) verlaufenden komprimierbaren Schaumstoffstreifen als
Vorsprünge (40) auf die Tafel (52)
d) Aufrollen der Tafel (52) zu einer Rolle (42), so dass die Membranschichten (14)
und die Vorsprünge (40) und die Schaumstoffelemente (12) auf dem Umfang der Rolle
(42) in axialer Richtung aufgereiht sind, und
e) Trennen der Rolle (42) zwischen einzelnen Vorsprüngen (40) in Scheiben (54) zu
aufgerollten Fugendichtungsbändern (10) mit wenigstens einer innerhalb des Fugendichtungsbandes
(10) zwischen zwei Schaumstoffelementen (12) angeordneten Membranschicht (14) sowie
mindestens einem Vorsprung (40).
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente (12) nach dem Laminieren und/oder Verkleben
und/oder nach oder vorzugsweise vor dem Aufbringen der Vorsprünge (40) getränkt bzw.
imprägniert werden.
15. Verfahren zur Herstellung eines Fugendichtungsbandes (10),
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Ausbilden von großflächigen Membranschichten (14) durch lagenweises Laminieren und/oder Verkleben von Platten- (48) oder Bahnware eines Schaumstoffs
zu Laminatblöcken (50),
b) Trennen der Laminatblöcke (50) orthogonal zu den großflächigen Membranschichten
(14) aus Laminierungsmaterial und/ oder Klebstoff zu Tafeln (52) mit Membranschichten
(14) und Schaumstoffelementen (12), so dass sich nach dem Trennen Membranschichten
(14) parallel zu einem Rand der Tafel (52) und senkrecht durch die Tafel (52) jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen (12) erstrecken,
c) Trennen der einzelnen Tafeln (52) in jeweils zwei Hälften, wobei jede Hälfte auf
der Trennseite in Längsrichtung (28) verlaufende Vorsprünge (40) aufweist,
d) Aufrollen jeder Tafelhälfte (52) zu einer Rolle (42), so dass die Membranschichten
(14) und die Vorsprünge (40) und die Schaumstoffelemente auf dem Umfang der Rolle
(42) in axialer Richtung aufgereiht sind, und
d) Trennen der Rolle (42) zwischen einzelnen Vorsprüngen (40) in Scheiben (54) zu
aufgerollten Fugendichtungsbändern (10) mit wenigstens einer innerhalb des Fugendichtungsbandes
(10) angeordneten Membranschicht (14) sowie mindestens einem Vorsprung (40).
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff bzw. die Schaumstoffelemente und die Vorsprünge nach dem Laminieren
und/oder Verkleben und/oder nach oder vorzugsweise vor dem Trennen der Tafel (52)
getränkt bzw. imprägniert wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafel (52) bzw. Tafelhälfte (52) vor dem Aufrollen, vorzugsweise auf der den
Einschnitten (30) oder der dem wenigstens einen Vorsprung (40) gegenüberliegenden
Seite (26), vollflächig mit einer Selbstklebeschicht (56) oder nicht vollflächig mit
einer oder mehr als einer Selbstklebebahn beschichtet wird, welche vorzugsweise mit
einem lösbaren Silikonpapier abgedeckt wird.