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(11) |
EP 3 126 017 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.07.2020 Patentblatt 2020/29 |
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Anmeldetag: 27.03.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/056772 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/150279 (08.10.2015 Gazette 2015/40) |
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OUTDOOR-FITNESSGERÄT
OUTDOOR FITNESS APPARATUS
APPAREIL DE CULTURE PHYSIQUE EXTÉRIEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
31.03.2014 DE 102014004535
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.2017 Patentblatt 2017/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Conradi + Kaiser GmbH |
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56271 Kleinmaischeid (DE) |
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Erfinder: |
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- KAISER, Klaus
56584 Anhausen (DE)
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Vertreter: Braun-Dullaeus Pannen Emmerling
Patent- & Rechtsanwaltspartnerschaft mbB |
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Platz der Ideen 2 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1-202009 006 224 US-A- 5 143 372
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US-A- 2 921 791 US-A1- 2013 012 364
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Outdoor-Fitnessgerät, insbesondere eine Drückerbank, aufweisend
einen an einem feststehenden Teil des Outdoor-Fitnessgeräts beweglich gelagerten Hebel,
wobei auf den Hebel einwirkende Querkräfte über ein Drehgelenk in den feststehenden
Teil abgeleitet werden und wobei das Drehgelenk den Hebel am feststehenden Teil des
Outdoor-Fitnessgeräts befestigt.
[0002] Ein derartiges Outdoor-Fitnessgerät mit einem Drehgelenk in Form eines Federelements
ist aus der nachveröffentlichten
PCT/2013/076861 bekannt. Bei dem dort gezeigten Outdoor-Fitnessgerät ist vorgesehen, die Feder als
Mittel zur Ausbildung eines apparativen Widerstandes auszubilden. Durch die Wahl der
geeigneten Feder wird der apparativen Widerstand bestimmt und kann optimal auf den
gewünschten Bewegungsablauf und den gewünschten Kraftaufwand abgestimmt werden. Dabei
steigt der Kraftaufwand für das Bewegen des Hebels mit der zunehmenden Stauchung der
Feder an.
[0003] Des Weiteren bildet die Feder ein Befestigungselement aus, mit dem der Hebel und
der fest stehende Teil des Outdoor-Fitnessgeräts verbunden sind. Die Feder erfüllt
somit eine Doppelfunktion. Sie ist einerseits das Gelenk, welches eine Bewegung des
Hebels in Bezug auf den feststehenden Teil des Outdoor-Fitnessgeräts ermöglicht. Darüber
hinaus sorgt sie für eine feste Verbindung zwischen Hebel und feststehenden Teil des
Outdoor-Fitnessgeräts. Dies vereinfacht die Konstruktion, da eine ansonsten erforderliche
separate Befestigung des Hebels nicht mehr benötigt wird.
[0004] Diese Zusammenführung der Funktionen von Befestigung des Hebels und Gelenk ermöglicht
es, ein Fitnessgeräts zu konstruieren, welches aufgrund seines geringen Wartungsbedarfs
und seiner Robustheit hervorragend für den Außeneinsatz geeignet ist.
[0005] Bei der beschriebenen Konstruktion verändert sich die aufzuwendende Kraft entsprechend
des zurückgelegten Hebelwegs. Ausgehend von der Grund- oder Neutralstellung des Gelenks
ist sie zu Beginn des Hebelwegs relativ gesehen gering und steigt dann mit zunehmendem
Hebelweg an. Um ein für eine Vielzahl von Personen nutzbares Outdoor-Fitnessgerät
bereitzustellen, wird eine Feder ausgewählt, deren Widerstand schon zu Beginn des
Hebelwegs einen erkennbaren apparativen Widerstand bietet, aber auch schwächeren Personen
eine Bewegung des Hebels zumindest über einen gewissen Hebelweg erlaubt, ohne ihre
Kraft zu überfordern.
[0006] Bei bestimmten Fitnessgeräten, beispielsweise der Outdoor-Version einer Drückerbank,
kann es aber erforderlich bzw. erwünscht sein, schon zu Beginn des Hebelweges einen
starken Widerstand vorzusehen. Eine entsprechend dimensionierte Feder würde aufgrund
des beschriebenen Prinzips für eine Bewegung des Hebels einen Kraftaufwand erfordern,
der ausgehend von einem bereits hohen Niveau mit dem zurückgelegten Hebelweg immer
weiter zunimmt. Selbst geübten Sportlern können hierdurch Kräfte abverlangt werden,
die deutlich über das für die Fitnessübung gewünschte Maximum hinausgehen. Sie sind
dann nicht mehr willens oder sogar nicht mehr in der Lage, die vorgesehene Bewegung,
beispielsweise eine gegen den Widerstand der Feder durchgeführte Streckung der Arme,
vollständig durchzuführen.
[0007] Outdoor-Fitnessgeräte, deren Nutzung von Beginn des Hebelweges an einen gewissen
Kraftaufwand erfordern sollen, sind deshalb wesentlich schwieriger auf einen breiten
Personenkreis einzustellen. Federn, die auf die Kraft einer durchschnittlichen Person
abgestimmt sind, können für schwächere Personen bereits zu anstrengend, bzw. für starke
Personen schon wieder zu leicht und damit uninteressant sein.
[0008] Dazu kommt, dass Outdoor-Fitnessgeräte ganz andere Anforderungen in Bezug auf Robustheit
und Wartungsaufwand genügen müssen, als Indoor-Fitnessgeräte. Diese müssen nicht witterungsbeständig
sein und können regelmäßig gewartet und repariert werden. Zudem stehen sie ständig
unter Aufsicht, so dass mutwillige Zerstörungsversuche schnell bemerkt werden und
unterbunden werden können.
[0009] Das
US 2,921,791 zeigt ein Fitnessgerät mit einem kreisförmigen Hebel, an dessen Speiche zur Einstellung
einer Unwucht ein Gewicht verschieblich befestigt ist.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Anmeldung ist es, ein Outdoor-Fitnessgerät der eingangs
genannten Art für einen breiteren Personenkreis nutzbar zu machen.
[0011] Diese Aufgabe wird durch das Outdoor-Fitnessgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Ein wesentlicher Grundgedanke der Erfindung ist es, am Hebel ein Gewichtselement
zu befestigen, wobei das Gewichtselement in Längsrichtung des Hebels verschieblich
am Hebel gehalten ist. Hierdurch kann das Gewichtselement je nach Bedarf näher zu
dem von dem Drehgelenk gebildeten Drehpunkt des Hebels oder weiter davon entfernt
positioniert werden.
[0012] Die Position des Gewichtselements am Hebel bestimmt seinen Beitrag zu dem Kraftaufwand,
der für die Bewegung des Hebels am Outdoor-Fitnessgerät erforderlich ist. In einer
Position des Gewichtselements nahe am Drehpunkt bzw. der Rotationsachse, ist sein
Einfluss auf die für das Bewegung des Hebels aufzubringende Kraft relativ gering.
Je weiter eine Gewichtselement vom Drehpunkt entfernt angeordnet wird, desto größer
wird sein Einfluss auf die am Fitnessgeräts durchgeführte Übung. In der vom Drehpunkt
weitest möglich entfernten Position am Hebel kommt die Gewichtskraft des Gewichtselements
maximal zum Tragen.
[0013] Das Verschieben des Gewichtselements erlaubt es dem Benutzer des Outdoor-Fitnessgeräts,
die von ihm aufzubringende Kraft bestmöglich an die eigenen Fähigkeiten anzupassen.
Ist das Gewichtselement nahe dem Drehpunkt positioniert, wird die zur Bewegung des
Hebels aufzubringende Kraft nur wenig durch das Eigengewicht beeinflusst. Eine Person,
die nicht willens oder in der Lage ist, am Outdoor-Fitnessgerät einen hohen Kraftaufwand
zu betreiben, kann diese Position des Gewichtselements wählen. Der Kraftaufwand bei
den durchgeführten Übungen wird dann hauptsächlich durch den von der Feder aufgebrachten
apparativen Widerstand bestimmt.
[0014] In der einfachsten Ausführung der Erfindung wird statt einer Feder mit einem apparativen
Widerstand ein einfaches Drehgelenk eingesetzt. Der Nutzer des Outdoor-Fitnessgeräts
arbeitet dann lediglich gegen das Gewicht und nicht noch zusätzlich gegen einen apparativen
Widerstand.
[0015] Ist einer Person der bereitgestellte Widerstand nicht ausreichend, kann sie das Gewichtselement
entlang des Hebels verschieben und hierdurch den erforderlichen Kraftaufwand erhöhen.
Sie muss dann bei ihren Übungen nicht nur gegen die beim Drehgelenk nicht vorhandene,
oder ansonsten ihrem Empfinden nach zu geringe Federkraft, sondern auch verstärkt
gegen die Gewichtskraft des Gewichtselements arbeiten. Dies ist insbesondere immer
dann von besonderem Vorteil, wenn die Bewegung des Gewichtselements zumindest überwiegend
nach oben, also entgegen der Schwerkraft erfolgt. Dies ist beispielsweise während
einer Fitnessübung der Fall, bei welcher der Hebel und das Gewichtselement in die
Höhe gedrückt werden müssen.
[0016] Die erfindungsgemäße Lösung erweitert somit den Anwendungsbereich des vorbekannten
Outdoor-Fitnessgeräts über den zu überwindenden, von der Feder aufgebrachten apparativen
Widerstand hinaus hin zu einem zusätzlichen Arbeiten gegen eine Gewichtskraft. Des
weiteren bietet sie mit dem Einsatz eines Drehgelenk eine besonders einfache, zur
Feder alternative Lösung
[0017] Durch die Befestigung des Gewichtselementes am Hebel ist es nicht möglich, das Gewichtselement
vom Hebel zu entfernen. Dies ist insbesondere von Vorteil, da derartige Outdoor-Fitnessgeräte
in den meisten Fällen ohne Aufsicht benutzt werden. Eine Zerstörung oder ein Diebstahl
von Teilen des Outdoor-Fitnessgeräts wird somit deutlich erschwert.
[0018] Darüber hinaus verhindert die Zwangsführung des Gewichtselements am Hebel zuverlässig
eine Fehlbedienung des Outdoor-Fitnessgeräts und verringert damit auch die Verletzungsgefahr,
da das Gewichtselement nicht vom Hebel gelöst werden kann und infolge keine Teile
des Outdoor-Fitnessgeräts hinunter fallen können.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Feder eine Elastomerfeder. Verschiedene
Ausführungsformen von für das erfindungsgemäße Outdoor-Fitnessgeräts geeigneten Federn
wurden in der nachveröffentlichten PCT/2013/076861 beschrieben, auf deren Merkmale
und besondere Vorteile Bezug genommen wird und die Bestandteil dieser Anmeldung sein
sollen.
[0020] Von besonderem Vorteil ist eine Ausführungsform der Elastomerfeder, bei der die Verbindungselemente
zum Hebel bzw. zum feststehenden Teil des Outdoor-Fitnessgeräts ein Hohlkörper, insbesondere
ein Hohlzylinder, bzw. ein in dem Hohlkörper angeordneter Bolzen ist, der seitlich
am Hohlkörper vorsteht. Der Hohlraum zwischen Bolzen und Hohlkörper ist durch ein
stoffschlüssig mit Bolzen und Hohlkörper verbundenes Elsastomer gefüllt. Das Elastomer
dieser Elastomerfeder ist besonders gut gegen äußere Einwirkungen geschützt und kann
durch seitliche Abdeckungen des Hohlraums auf einfache Weise vollständig eingehaust
werden.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Hebel an seinem der Feder
abgewandten Ende einen Griff, insbesondere eine Griffstange, auf, wobei der Griff
oberhalb einer Aufnahmefläche zur Aufnahme eines Benutzers des Outdoor-Fitnessgerät
angeordnet ist. Ein solches Fitnessgeräts eignet sich im besonderen Maße zum Drücken
des Griffes aus einer liegenden Position nach oben, zum so genannten Drücken.
[0022] Vorzugsweise umfasst das Outdoor-Fitnessgerät eine Auflage für den Griff, die oberhalb
einer Liegefläche oder Sitzfläche für den Nutzer des Outdoor-Fitnessgeräts angeordnet
ist. Die Auflage verhindert, dass der Griff bis auf die Liege- oder Sitzfläche herabsinken
kann. Dies ist insbesondere bei der Ausführung eines Outdoor-Fitnessgeräts mit Drehgelenk
von Vorteil. Beispielsweise kann sich ein Nutzer eines Outdoor-Fitnessgeräts in Form
einer Drückerbank auf die Liegefläche der Drückerbank legen, ohne den Griff anheben
zu müssen. Ein anschließendes Entfernen der Auflage gibt den Weg des Griffs frei und
ermöglicht es, ihn bis auf die Brust abzusenken. Wird die Auflage erneut in die Halteposition
gestellt, kann der Griff dort wieder abgelegt werden und der Nutzer sich wieder erheben,
ohne gleichzeitig den Griff festhalten zu müssen.
[0023] Ein zusätzlicher Vorzug der erfindungsgemäßen Lösung ist, dass beim Drücken mit einem
Gewichtselement am Hebel die relative Steigerung des Eingangswiderstandes entlang
des Hebelweges verringert wird. In Folge bleibt trotz eines gewünschten hohen Widerstandes
zu Beginn des Hebelweges eine weitere Bewegung des Hebels ohne übermäßig ansteigenden
zusätzlichen Kraftaufwand möglich.
[0024] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der an den Griff anschließende Hebelbereich sich
zumindest im Wesentlichen oberhalb des Griffes erstreckt. Durch diese vorteilhafte
Ausbildung wird eine durch die Bewegung des Hebels verursachte und ungewollte Verschiebung
des am Griff positionierten Gewichtselement sicher verhindert. Das Gewichtselement
kann lediglich durch einen Verschieben entlang des Hebels, also bei einem in diesem
Bereich sich nach oben erstreckenden Hebel nur durch ein Anheben des Gewichtselements
verschoben werden. Dies verhindert zuverlässig eine ungewollte Bewegung des Gewichtselements
beim Durchführen einer Übung am Outdoor-Fitnessgerät
[0025] Ein analoger Vorteil ergibt sich, wenn der an die Feder anschließende Hebelbereich
sich zu mindestens im Wesentlichen oberhalb der Feder erstreckt.
[0026] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform bildet der Hebel zumindest annähernd
einen Kreisbogenabschnitt aus. Diese Form ermöglicht es, sowohl den an den Griff anschließenden,
wie auch den an die Feder anschließenden Hilfebereich vorteilhaft zumindest im Wesentlichen
nach oben gerichtet auszubilden.
[0027] Zudem ermöglicht die Kreisbogenform es dem Nutzer des Outdoor-Fitnessgeräts einen
möglichst ungehinderten Zugang des Nutzers zur Aufnahmefläche, da der Hebel in weiten
Teilen deutlich nach oben von dieser absteht. Die gleichmäßige Kurve eines Kreisbogens
ermöglicht darüber hinaus ein leichtes Verschieben des Gewichtselements am Hebel,
da kein Richtungswechsel auf engem Raum erfolgen muss.
[0028] Die Ausbildung des Hebels als Kreisbogenabschnitt ist darüber hinaus besonders sicher.
Sie lässt es nicht zu, dass das Gewichtselement an anderen Positionen als an der Feder
oder am Griff sicher positioniert wird. Sämtliche anderen Positionen sind erkennbar
spätestens bei einer Bewegung des Hebels nicht stabil und werden deshalb vom Nutzer
des Outdoor-Fitnessgeräts erst gar nicht ausprobiert.
[0029] Ein besonders einfachen Zugang zu einer länglichen Aufnahmefläche bildet die Ausführungsform,
bei der die Feder an einem Ende der Aufnahmefläche mit dem fest stehenden Teil des
Outdoor-Fitnessgeräts verbunden ist. Dies ermöglicht es, die Seitenbereiche der Aufnahmefläche
frei zugänglich zu halten. Ein möglichst langer Hebel bewirkt zudem, dass entlang
des vom Griff am Hebelende zurückgelegten Hebelweges eine möglichst geringe Änderung
des durch die Feder bewirkten Widerstands erfolgt, da dies nur mit einer geringen
Stauchung der Feder einhergeht. Damit nähern sich der Verlauf des Kraftaufwandes am
erfindungsgemäßen Outdoor-Fitnessgerät noch mehr dem gleichbleibenden Kraftaufwand
bei einer Bewegung eines Gewichts.
[0030] Von Vorteil ist es auch, wenn das Gewichtselement den Hebel entlang seines Querschnitts
zumindest größtenteils umfängt. Dies ermöglicht es, am Hebel auf eine separate Führung
für das Gewichtselement zu verzichten, da der Hebel selbst als Führung für das Gewichtselement
genutzt werden kann.
[0031] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Gewichtselement eine Buchse, mittels
der das Gewichtselement am Hebel geführt wird. In dem eine Buchse vorgesehen wird,
muss das Material für das Gewichtselement nicht selbst gute Gleiteigenschaften aufweisen,
sondern kann optimal an die Einsatzbedingungen im Outdoor-Bereich angepasst werden.
Als Material für die Buchse eignet sich insbesondere Kunststoff, der auf einem für
den Outdoor-Bereich geeignetem Material für den Hebel, beispielsweise Edelstahl, gut
gleiten kann und ein leichtes Verschieben des Gewichtselementes auf dem Hebel ermöglicht.
Der dauerhaften Verwendung von Kunststoff steht auch deshalb schon nichts entgegen,
da die Buchse überwiegend im Inneren des Gewichtselementes angeordnet und somit gegen
Umwelteinflüsse oder Vandalismus gut geschützt ist.
[0032] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Gewichtselement zwischen einer
Grundposition nahe der Feder und einer Wirkposition nahe dem der Feder abgewandten
Ende des Hebels verschiebbar. Auf diese Weise kann das Gewichtselement in von einer
Position minimaler Wirkung bis hin zu der Position mit der von dem Hebellänge ermöglichten
maximalen Wirkung verschoben werden.
[0033] Vorteilhaft ist zudem wenn das Gewichtselement zumindest an den Kontaktflächen zur
Feder bzw. zum Griff gummiert ist, wodurch bei einer Bewegung des Hebels ein Schlagen
des Gewichtselement gegen die Feder bzw. den Griff verhindert wird. Von besonderem
Vorteil ist es, wenn das Gewichtselement aus einem witterungsbeständigen Gummigranulat
gefertigt ist. Ein solches Gewichtselement kann bereits mit einem Hohlraum gefertigt
werden, in dem die zuvor erwähnte Buchse nur noch eingesetzt werden muss.
[0034] Von Vorteil ist es darüber hinaus, wenn die Feder und das der Feder abgewandte Ende
des Hebels, insbesondere der Griff, jeweils einen Sitz für das Gewichtselement ausbilden,
also den Verschiebeweg des Gewichtselements begrenzen. Auf separate Endstellen oder
Stopper für den Verschiebeweg kann dann verzichtet werden
[0035] Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Outdoor-Fitnessgeräts ist, dass das
vorgeschlagene Prinzip eine Vielzahl unterschiedlicher Bauformen erlaubt. Die Form
des feststehenden Teils, des Hebels und des Gewichtselements sind nahezu frei wählbar
und an die gewünschten Vorgaben anzupassen. Um die Flexibilität des Outdoor-Fitnessgeräts
zu erhöhen, können auch mehrere Gewichtselemente an einem Hebel vorgesehen werden.
Dabei ist es ohne weiteres möglich, diese Gewichtselemente mit unterschiedlichen Massen
auszubilden, beispielsweise um für bestimmte Bereiche des vorgegebenen Kraftaufwandes
die Flexibilität zu erhöhen.
[0036] Darüber hinaus kann ein erfindungsgemäßes Outdoor-Fitnessgerät auch mehrere Hebel
aufweisen, die über den Griff miteinander verbunden sind. Die Positionierung der verschiedenen
Hebel bestimmt dann die mögliche Bewegung des Griffs und ermöglicht damit eine Zwangsführung
des Nutzers bei seiner am Outdoor-Fitnessgeräts ausgeführten Übung.
[0037] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Outdoor-Fitnessgeräts wird
im folgenden anhand zweier Figuren näher beschrieben. Die hierbei beschriebenen Merkmale
sind nicht auf diese spezielle Ausführungsform beschränkt, sondern auch mit anderen,
hier nicht dargestellten bevorzugten Merkmalen kombinierbar. Es zeigen
- Figur 1:
- eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Outdoor-Fitnessgeräts in Form einer Drückerbank,
- Figur 2:
- eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Outdoor-Fitnessgeräts in Form einer weiteren
Drückerbank
- Figur 3:
- die Drückerbank gemäß Figur 2 mit anders positionierten Gewichtselementen.
- Figur 4:
- die Drückerbank gemäß Figuren 2 und 3 mit anders positionierter Auflage
[0038] Das in Figur 1 gezeigte Outdoor-Fitnessgerät in Form einer Drückerbank 1 umfasst
eine mittels vier Standbeinen 2 an einem hier nicht gezeigten Boden befestigte Bank
3. Die Standbeine 2 sind mit einem Rahmen 4 verbunden, in dem eine Liegefläche 5,
respektive Aufnahmefläche, für einen Benutzer angeordnet ist.
[0039] Von der Bank 3 beabstandet und beidseitig zu ihr angeordnet sind zwei Standrohre
6, 6' am Boden verankert. An dem vom Boden beabstandeten Ende der parallel zu einander
ausgerichteten Standrohre 6, 6' schließt sich jeweils eine erfindungsgemäße Elastomerfeder
7, 7' an. Im Ausführungsbeispiel ist das Ende jedes Standrohrs 6, 6' fest mit einem
Hohlzylinder 8, 8' verbunden. In dem Hohlzylinder 8, 8' ist ein koaxial angeordneter
und beidseitig vorstehender Bolzen 9, 9' angeordnet. Der Hohlraum zwischen Hohlzylinder
8, 8' und Bolzen 9, 9' ist durch ein stoffschlüssig mit dem Hohlzylinder 8, 8' und
dem Bolzen 9, 9' verbundenes Elsastomer gefüllt. Indem das Elastomer eine widerstandsbehaftete
Drehbewegung des Bolzens 9, 9' relativ zum Hohlzylinder 8, 8' ermöglicht, bildet es
den apparativen Widerstand der Elastomerfeder 7, 7' aus.
[0040] Beidseitig des Hohlzylinders 8, 8' sind Endabschnitte des Bolzens 9, 9' über senkrecht
verlaufende Stege 10, 10' mit jeweils einem Hebel 11, 11' verbunden, der gegen den
apparativen Widerstand der Elastomerfeder 7, 7' bewegt werden kann. Die Achse der
beiden Bolzen 9, 9' ist somit gleichzeitig die Rotationsachse der Hebel 11, 11'. Die
Hebel 11, 11' sind vorliegend, wie auch die Standrohre 6, 6' und die Elastomerfedern
7, 7', identisch ausgeführt. Beide Hebel 11, 11' bilden zu mindestens annähernd eine
Bogenform aus, die drei Abschnitte, respektive Bereiche, umfasst. Ein an die jeweilige
Elastomerfeder 7, 7' anschließender erster Abschnitt 12, 12' des Hebels 11, 11' weist
eine Steigung auf, die aufgrund der gebogenen Form des Hebels 11, 11' in einem zweiten
mittleren Abschnitt 13, 13' in einem Scheitelpunkt ausläuft. Der weitere gebogene
Verlauf des Hebels 11, 11' führt dazu, dass ein von der Elastomerfeder 7, 7' abgewandter
dritter Abschnitt 14, 14' des Hebels 11, 11' zunehmend wieder in Richtung des Bodens
geneigt ist.
[0041] Die dritten Abschnitte 14, 14' laufen in zwei zu den beiden Elastomerfedern 7, 7'
abgewandten Enden 15, 15' aus. Die Enden 15, 15' des Hebels 11, 11' sind durch eine
quer verlaufende Griffstange 16 mit einander verbunden. Die Griffstange 16 ist somit
über die Hebel 11, 11' beweglich an den Elastomerfedern 7, 7' gelagert. Eine durch
den Nutzer der Drückerbank 1 ausgeführte Bewegung der Griffstange 16 lässt diese in
einer Kreisbewegung um eine beide Bolzen 8, 8' der Elastomerfedern 7, 7' durchlaufende
Längsachse schwenken. Dabei bleibt die Griffstange 16 zu mindest im wesentlichen waagerecht
ausgerichtet.
[0042] Die Griffstange 16 bildet zugleich einen Anschlag, respektive Sitz, für an jedem
Hebel 11, 11' in Reihe angeordnete und an ihm verschieblich befestigte Gewichtselemente
17a bis 17e bzw. 17a' bis 17e' aus. Am gegenüberliegenden Ende des Hebels 11, 11'
befindet sich ein zweiter Anschlag für die Gewichtselemente 17a bis 17e bzw. 17a'
bis 17e', der vorzugsweise an einem Holm befestigt ist, welcher die beiden Stege 10
bzw. 10' der jeweiligen Elastomerfeder 7, 7' miteinander verbindet und den jeweiligen
Hebel 11, 11' trägt.
[0043] Die kugelförmigen Gewichtselemente 17a bis 17e bzw. 17a' bis 17e' weisen eine sie
durchlaufende Buchse 18, 18' auf, die den Hebel 11, 11' umfängt. Mittels dieser Buchse
18, 18' werden Sie am Hebel 11, 11' gehalten und können entlang des Hebels 11, 11'
in Längsrichtung verschoben werden.
[0044] Werden die an einem Ende des Hebels 11, 11' positionierten Gewichtselemente 17a bis
17e bzw. 17a' bis 17e' über den Scheitelpunkt des Hebels 11, 11' geschoben, können
sie an dem entgegen gesetzten Ende wieder auf dem dortigen Sitz abgelegt bzw. aufgereiht
werden. Aufgrund der auf sie wirkenden Schwerkraft verbleiben sie bei einer durch
die Nutzung der Drückerbank 1 ausgelösten Bewegung der Hebel 11, 11' in ihrer Position.
Erst durch ein erneutes Verschieben über den Scheitelpunkt hinaus können sie wieder
zum anderen Ende hin geführt werden. Auf diese Weise können Sie zwischen Grund- und
Wirkposition hin und her geschoben werden und so die zum Drücken der Griffstange 16
benötigte Kraft verändern.
[0045] Der gemeinsame apparative Widerstand der Elastomerfedern 7, 7' wirkt einem zu weitem
Hochdrücken der Griffstange 16 entgegen. Dies verhindert, dass der Scheitelpunkt des
Hebels 11, 11' in einen für die endseitig aufgereihte Gewichtselemente 17a bis 17e
bzw. 17a' bis 17e' vorgesehenen Bereich verschiebbar ist. Die in Wirkposition angeordneten
Gewichtselemente 17a bis 17e bzw. 17a' bis 17e' werden somit durch die Schwerkraft
stets in ihrer Position gehalten. Sie können sich nicht von alleine in Bewegung setzen.
[0046] Oberhalb der Liegefläche 5 sind zwei Auflagen 19, 19' für die Griffstange 16 angeordnet.
Sie verhindern, dass sich die Griffstange 16 durch Drücken bzw. Ziehen und/oder die
Gewichtskraft der auf ihr lastenden Gewichtselemente 17a bis 17e bzw. 17a' bis 17e'
so weit der Liegefläche 5 nähert, dass ein auf der Liegefläche 5 liegender Mensch
eingeklemmt werden könnte. Die Auflagen 19, 19' sind beidseitig der Liegefläche 5
angeordnet und fest mit dem Rahmen 4 verbunden.
[0047] In einer bevorzugten Position zur Nutzung der Drückerbank 1 positioniert sich der
Nutzer derart auf der Liegefläche 5, dass er seine Arme beim Drücken der Griffstange
16 möglichst senkrecht nach oben führen kann. Um dem Nutzer zwei geeignete Positionen
bieten zu können, ist die Griffstange 16 in Längsrichtung der Liegefläche 5 außermittig
angeordnet. Dies ermöglicht es dem Nutzer, je nachdem in welcher Richtung er sich
auf die Liegefläche 5 legt, entweder seinen ganzen Körper auf die Liegefläche 5 zu
legen, oder aber seine über das Ende der Liegefläche 5 hinaus ragenden Unterschenkel
anzuwinkeln, um mit den Füßen den Boden berühren zu können.
[0048] Die hier dargestellte Mehrzahl der verschieblichen Gewichtselemente 17a bis 17e bzw.
17a' bis 17e' ist nicht auf die hier gezeigten fünf festgelegt. Jede Mehrzahl von
Gewichtselementen ermöglicht, den für das Drücken der Griffstange 16 erforderlichen
Kraftaufwand besser variieren zu können als mit nur einem Gewichtselement.
[0049] Die Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Outdoor-Fitnessgeräts in Form
einer Drückerbank 101. Im Folgenden werden die Unterschiede erläutert, die sich im
Vergleich mit der Drückerbank 1 gemäß Figur 1 ergeben.
[0050] Die Drückerbank 101 umfasst eine mittels Standbeinen 102, 102' an einem hier nicht
gezeigten Boden befestigte Bank 103. Die Standbeine 102, 102' sind mit einem Rahmen
104 verbunden, in dem eine Liegefläche 105, respektive Aufnahmefläche, für einen Benutzer
angeordnet ist. Die Standbeine 102, 102' sind insgesamt kreisbogenförmig ausgebildet.
Sie enden nicht am Rahmen 104. In dem sie oberhalb des Rahmens 104 den Kreisbogen
fortsetzen, gehen die jeweils auf einer Seite der Bank 103 angeordneten Standbeine
102 bzw. 102' in einander über.
[0051] An einem Ende der Bank 103 sind beidseitig zu ihr zwei Standrohre 106, 106' am Boden
verankert. An dem vom Boden beabstandeten Ende der parallel zu einander ausgerichteten
Standrohre 106, 106' ist in jeweils gleicher Höhe ein erfindungsgemäßes Drehgelenk
107, 107' angeordnet. Die Drehgelenke 107, 107' haben die selbe Rotationsachse. Die
Drehgelenke 107, 107' ermöglichen jeweils einen kreisbogenförmig ausgebildeten Hebel
111, 111' eine parallele Bewegung relativ zur Bank 103. Zur Stabilisierung der Hebel
111, 111' sind sie endseitig durch jeweils einen Querträger miteinander verbunden.
Die endseitige Anordnung der Querträger gewährleistet eine ungehinderte Bewegung der
verschieblich an den Hebeln 111, 111' jeweils gehaltenen fünf Gewichtselementen 117
a-e bzw. 117 a'-e'. Damit die Gewichtselemente nicht auf den Querträgern zur Anlage
kommen können, werden sie beidseitig durch einen am jeweiligen Hebel 111, 111' angeordneten
Sitz 120, 120' geschützt.
[0052] Der an dem von den Drehgelenken 107, 107' abgewandten Ende der Hebel 111, 111' angeordnete
Querträger bildet die Griffstange 116 aus. Im Bereich des Hebelwegs ist eine Auflage
119, 119' angeordnet, auf welche die Griffstange 116 abgelegt werden kann. Die Stützen
121, 121' der Auflage 119, 119' sind über ein unterhalb der Liegefläche 104 angeordneten
Holm 122 mit einander verbunden. Ein hier nicht sichtbares Gestänge verbindet den
Holm 122 mit einem beidseitig am Rahmen 104 vorstehenden Griff 123. Bodenseitig weisen
die beiden Stützen 121, 121' jeweils ein Gelenk 124, 124' auf, mit dem sie am Boden
verankert sind. Die Gelenke 124, 124' ermöglichen es, die Auflagen 119, 119' mittels
einer Bewegung des Griffs 123 parallel zur Ebene der Liegefläche 105 aus dem Hebelweg
der Hebel 111, 111' zu verkippen. Zur vereinfachten Bedienung des Griffs 123 wird
er in einer Kulisse 125 geführt.
[0053] Das Verschieben der Auflage 119 kann so auf einfache Weise mit den Füßen oder dem
Unterschenkel einer auf der Liegefläche 104 der Drückerbank 101 liegenden Person erfolgen.
Hierfür muss der Nutzer der Drückerbank einen eins lediglich die Griffstange 106 leicht
hoch drücken, so das die Auflage 119 freigegeben wird. Anschließend kann der Nutzer
die Griffstange 116 sowohl bis auf seinen Brustkorb hin absenken, als auch mit gestreckten
Armen hoch stemmen. Ein mutwilliges Hochheben der Griffstange 116 über den beim Training
erforderlichen Hebelweg hinaus verhindern die kreisbogenförmig in einander überlaufenden
Standbeine 102 bzw. 102'. Indem die Griffstange 116 innerhalb des Kreisbogens angeordnet
ist, bildet er eine natürliche Begrenzung für die Griffstange 116 aus. Hierdurch wird
verhindert, dass die Hebel 111, 111' mit den an ihnen in der Wirkposition gehaltenen
Gewichtselementen 117 a-e und 117 a'-e' so weit hochgehoben werden können, dass die
Gewichtselemente von alleine in die Grundposition rutschen.
[0054] Die Figur 3 zeigt die Drückerbank 101 in einer anderen Perspektive. Im Unterschied
zur Figur 2 ist das Gewichtselement 117b bzw. 117b' von der Wirkposition in die Grundposition
verschoben, so das nur noch das eine Gewichtselement 117a bzw. 117a' in der Wirkposition
verbleibt.
[0055] Die Figur 4 zeigt die Drückerbank 101 in der Anordnung der Gewichtselemente gemäß
Figur 2. Der Griff 123 ist zum anderen Ende der Kulisse 124 verschoben, wodurch die
Auflage 119, 119' aus dem Hebelweg der Griffstange 116 entfernt wurde. Somit kann
die Griffstange 116 bis auf die Liegefläche 105 hinab gesenkt werden und liegt ohne
Eingriff einer Person auf der Liegefläche 105 bzw. dem Rahmen 104 auf. In dieser Darstellung
gut zu sehen ist die Verbindungsstange 126, welche den Griff 123 mit dem Holm 122
verbindet.
1. Outdoor-Fitnessgerät (1, 101), insbesondere eine Drückerbank, aufweisend einen an
einem feststehenden Teil (6, 6') des Outdoor-Fitnessgeräts (1, 101) beweglich gelagerten
Hebel (11, 11', 111, 111'), wobei auf den Hebel (11, 11', 111, 111') einwirkende Querkräfte
über ein Drehgelenk (7, 7', 107, 107') in den feststehenden Teil (6, 6') abgeleitet
werden und wobei das Drehgelenk (7, 7', 107, 107') den Hebel (11, 11', 111, 111')
am feststehenden Teil (6, 6') des Outdoor-Fitnessgeräts (1) befestigt, wobei am Hebel
(11, 11', 111, 111') ein Gewichtselement (17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a', 17b', 17c',
17d', 17e') befestigt ist, wobei das Gewichtselement (17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a',
17b', 17c', 17d', 17e') in Längsrichtung des Hebels (11, 11', 111, 111') verschieblich
am Hebel (11, 11', 111, 111') gehalten ist
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebel (11, 11', 111, 111') zumindest annähernd einen Kreisbogenabschnitt ausbildet,
so dass ein an einem Ende des Hebels (11, 11', 111, 111') positioniertes Gewichtselement
(17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a', 17b', 17c', 17d', 17e') über einen Scheitelpunkt des
Hebels (11, 11', 111, 111') geschoben werden kann.
2. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die das Drehgelenk eine Feder, insbesondere eine Elastomerfeder (7, 7') ist.
3. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebel (11, 11', 111, 111') an seinem dem Drehgelenk (7, 7', 107, 107') abgewandten
Ende einen Griff (16, 116), insbesondere eine Griffstange, aufweist, wobei der Griff
(16, 116) oberhalb einer Aufnahmefläche (5, 105) zur Aufnahme eines Benutzers des
Outdoor-Fitnessgeräts (1, 101) angeordnet ist.
4. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der an den Griff (16, 116) anschließende Hebelbereich zumindest im Wesentlichen oberhalb
des Griffes (16, 116) angeordnet ist.
5. Outdoor-Fitnessgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewichtselement (17a-e, 17a'-e', 117 a-e, 117 a'-e') den Hebel (11, 11', 111,
111') entlang seines Querschnitts zumindest größtenteils umfängt.
6. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewichtselement (17a-e, 17a'-e', 117 a-e, 117 a'-e') eine Buchse (18, 18'), insbesondere
eine Kunststoff-Buchse, umfasst, mittels der das Gewichtselement (17a-e, 17a'-e',
117 a-e, 117 a'-e') am Hebel (11, 11', 111, 111') geführt wird.
7. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewichtselement (17a-e, 17a'-e', 117 a-e, 117 a'-e') zwischen einer Grundposition
nahe der Feder (7, 7') und einer Wirkposition nahe dem der Feder (7, 7') abgewandten
Ende des Hebels (11, 11', 111, 111') verschiebbar ist.
8. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Feder (7, 7') und das der Feder (7, 7') abgewandte Ende des Hebels (11, 11',
111, 111'), insbesondere der Griff (16), jeweils einen Sitz für das Gewichtselement
(17a-e, 17a'-e', 117 a-e, 117 a'-e') ausbilden.
9. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass oberhalb einer Liegefläche (5, 105) oder Sitzfläche ein Auflage (19, 19', 119, 119')
für den Griff (16, 116) oder den Hebel (11, 11', 111, 111') angeordnet ist.
10. Outdoor-Fitnessgerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflage (119, 119') zwischen einer Position, in der sie den Hebelweg in Richtung
Liegefläche (5) blockiert und einer Position, in der sie den Hebelweg Richtung Liegefläche
(5) freigibt, verschieblich gelagert ist.
1. Outdoor fitness apparatus (1, 101), in particular a bench press, comprising a handle
(11, 11', 111, 111') borne in a movable manner on a stationary part (6, 6') of the
outdoor fitness apparatus (1, 101), wherein transverse forces acting on the handle
(11, 11', 111, 111') are diverted via a rotational joint (7, 7', 107, 107') into the
stationary part (6, 6') and wherein the rotational joint (7, 7', 107, 107') fastens
the handle (11, 11', 111, 111') on the stationary part (6, 6') of the outdoor fitness
apparatus (1), wherein a weight element (17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a', 17b', 17c',
17d', 17e') is attached to the handle (11, 11', 111, 111'), wherein the weight element
(17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a', 17b', 17c', 17d', 17e') is held on the handle (11,
11', 111, 111') so as to be displaceable in the longitudinal direction of the handle
(11, 11', 111, 111')
characterised in that the
handle (11, 11', 111, 111') at least approximately forms a circular arc section so
that a weight element (17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a', 17b', 17c', 17d', 17e') positioned
at one end of the handle (11, 11', 111, 111') can be pushed over a vertex of the handle
(11, 11', 111, 111').
2. Outdoor fitness apparatus according to claim 1,
characterised in that
the rotational joint is a spring, more particularly an elastomer spring (7, 7').
3. Outdoor fitness apparatus according to claim 1 or 2,
characterised in that
on its end directed away from the rotational joint (7, 7', 107, 107'), the handle
(11, 11', 111, 111') comprises a grip (16, 116), more particularly a grip rod, wherein
the grip (16, 116) is arranged above a support surface (5, 105) for receiving a user
of the outdoor fitness apparatus (1, 101).
4. Outdoor fitness apparatus according to claim 3,
characterised in that
the handle area adjoining the grip (16, 116) is at least arranged essentially above
the grip (16, 116).
5. Outdoor fitness apparatus according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the weight element (17a-e, 17a'-e', 117a-e, 117a'-e') at least largely surrounds the
handle (11, 11', 111, 111') along its cross-section.
6. Outdoor fitness apparatus according to claim 5,
characterised in that
the weight element (17a-e, 17a'-e', 117a-e, 117a'-e'), comprises a bushing (18, 18'),
in particular a plastic bushing, by means of which the weight element (17a-e, 17a'-e',
117a-e, 117a'-e') is guided in the handle (11, 11', 111, 111').
7. Outdoor fitness apparatus according to claim 2,
characterised in that
the weight element (17a-e, 17a'-e', 117a-e, 117a'-e') can be moved between an initial
position close to the spring (7, 7') and an active position close to the end of the
handle (11, 11', 111, 111') directed away from the spring (7, 7').
8. Outdoor fitness apparatus according to claim 7,
characterised in that
the spring (7, 7') and the end of the handle (11, 11', 111, 111') directed away from
the spring (7, 7'), in particular the grip (16), each form a seat for the weight element
(17a-e, 17a'-e', 117a-e, 117a'-e').
9. Outdoor fitness apparatus according to claim 3,
characterised in that
arranged above a lying surface (5, 105) or a sitting surface, there is a support (19,
19', 119, 119') for the grip (16, 116) or the handle (11, 11', 111, 111').
10. Outdoor fitness apparatus according to claim 9,
characterised in that
the support (119, 119') is borne in displaceable manner between a position in which
it blocks the handle path in the direction of the lying surface (5) and a position
in which it clears the handle path in the direction of the lying surface (5).
1. Appareil de fitness de plein-air (1, 101), notamment un banc de musculation, comportant
un levier (11, 11', 111, 111') logé de manière mobile sur une partie stationnaire
(6, 6') de l'appareil de fitness de plein-air (1, 101), des forces transversales qui
agissent sur le levier (11, 11', 111, 111'} étant dérivées dans la partie stationnaire
(6, 6') par l'intermédiaire d'une articulation rotative (7, 7', 107, 107') et l'articulation
rotative (7, 7', 107, 107') fixant le levier (11, 11', 111, 111') sur la partie stationnaire
(6, 6') de l'appareil de fitness de plein-air (1), sur le levier (11, 11', 111, 111')
étant fixé un élément formant poids (17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a', 17b', 17c', 17d',
17e'), l'élément formant poids (17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a', 17b', 17c', 17d', 17e')
étant maintenu dans la direction longitudinale du levier (11, 11', 111, 111') de manière
déplaçable sur le levier (11, 11', 111, 111'),
caractérisé en ce que
le levier (11, 11', 111, 111') forme au moins approximativement un segment d'arc de
cercle, de telle sorte qu'un élément formant poids (17a, 17b, 17c, 17d, 17e, 17a',
17b', 17c', 17d', 17e') positionné sur l'extrémité du levier (11, 11', 111, 111')
puisse être poussé par-dessus un point culminant du levier (11, 11', 111, 111').
2. Appareil de fitness de plein-air selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'articulation rotative est un ressort, notamment un ressort en élastomère (7, 7').
3. Appareil de fitness de plein-air selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
sur son extrémité opposée à l'articulation rotative (7, 7', 107, 107'), le levier
(11, 11', 111, 111') comporte une poignée (16, 116), notamment un guidon, la poignée
(16, 116) étant placée au-dessus d'une surface d'accueil (5, 105), destinée à accueillir
un utilisateur de l'appareil de fitness de plein-air (1, 101) .
4. Appareil de fitness de plein-air selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la zone du levier qui se raccorde sur la poignée (16, 116) est placée au moins essentiellement
au-dessus de la poignée (16, 116).
5. Appareil de fitness de plein-air selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément formant poids (17a à e, 17a' à e', 117a à e, 117a' à e') entoure au moins
en majeure partie le levier (11, 11', 111, 111') le long de sa section transversale.
6. Appareil de fitness de plein-air selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'élément formant poids (17a à e, 17a' à e', 117a à e, 117a' à e') comprend un connecteur
(18, 18'), notamment un connecteur en matière plastique, au moyen duquel l'élément
formant poids (17a à e, 17a' à e', 117a à e, 117a' à e') est guidé sur le levier (11,
11', 111, 111').
7. Appareil de fitness de plein-air selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'élément formant poids (17a à e, 17a' à e', 117a à e, 117a' à e') est déplaçable
entre une position de base proche du ressort (7, 7') et une position active proche
de l'extrémité du levier (11, 11', 111, 111') qui est opposée au ressort (7, 7').
8. Appareil de fitness de plein-air selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
le ressort (7, 7') et l'extrémité du levier (11, 11', 111, 111') qui est opposée au
ressort (7, 7') notamment la poignée (16), forment respectivement une assise pour
l'élément formant poids (17a à e, 17a' à e', 117a à e, 117a' à e').
9. Appareil de fitness de plein-air selon la revendication 3,
caractérisé en ce
qu'au-dessus d'une surface de couchage (5, 105) ou d'une surface d'assise est placé un
réceptacle (19, 19', 119, 119') pour la poignée (16, 116) ou pour le levier (11, 11',
111, 111').
10. Appareil de fitness de plein-air selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le réceptacle (119, 119') est logé en étant déplaçable entre une position, dans laquelle
la course du levier se bloque dans la direction de la surface de couchage (5) et une
position dans laquelle il libère la course du levier dans la direction de la surface
de couchage (5) .
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