GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Seitenhandgriff für eine Handwerkzeugmaschine.
[0002] Ein Seitenhandgriff ist aus
EP 1674216 B1 bekannt. Der Seitenhandgriff weist eine Griffstange und einen Befestigungsmechanismus
auf. Die Griffstange ist von dem Befestigungsmechanismus durch eine zu einem Ring
gebogene Blattfeder angebunden.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
[0003] Der Seitenhandgriff für eine Handwerkzeugmaschine hat eine längs einer Griffachse
angeordneten Griffstange zum Halten des Seitenhandgriffs mit einer Hand, einen Befestigungsmechanismus
und einen Dämpfer. Der Befestigungsmechanismus zum lösbaren Befestigen des Seitenhandgriffs
an der Handwerkzeugmaschine hat ein eine Befestigungsachse umgreifendes Spannband
und einen Spannmechanismus. Der Spannmechanismus hat einen mit dem Spannband längs
der Griffachse überlappenden und gegenüber dem Spannband längs der Griffachse verschiebbaren
Kragen, eine an dem Spannband verankerte, längs der Griffachse verschiebbare Zugstange
und ein um die Griffachse drehbares und in ein Außengewinde der Zugstange eingreifendes
Spannrad. Der Dämpfer verbindet die Griffstange mit dem Befestigungsmechanismus. Der
Dämpfer hat wenigstens eine zu Befestigungsachse geneigt orientierte Längsseite einer
Blattfeder, wobei die Blattfeder einen längs der Griffachse verlaufenden Schlitz aufweist.
Ein Splint ist an der Zugstange befestigt und greift in den Schlitz der Blattfeder
ein. Der Splint der Zugstange sichert die Orientierung der Blattfeder gegenüber der
Befestigungsachse, ohne das Dämpfverhalten zu beeinflussen oder eine einfache werkzeugfreie
Befestigung mit dem Spannrad zu beeinträchtigen.
[0004] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Blattfeder senkrecht zu der Befestigungsachse
orientiert ist; der Splint kann längs oder parallel zu der Befestigungsachse orientiert
sein.
[0005] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass der Dämpfer einen an der Griffstange befestigten
Sicherungskäfig aufweist, in welchem die Blattfeder angeordnet ist, wobei der Käfig
einen längs der Griffachse verlaufenden Schlitz aufweist, in welchen der Splint eingreift.
Der Sicherungskäfig schützt den Anwender bei einem Bruch der Blattfeder, indem die
Griffstange über den Splint und die Zugstange weiterhin mit dem Befestigungsmechanismus
verbunden ist.
[0006] Der Sicherungskäfig kann in einer Ausgestaltung eine geneigte Innenfläche aufweisen,
deren Abstand zu der Längsseite der Blattfeder in Richtung von der Griffstange zu
dem Befestigungsmechanismus zunimmt. Ferner oder alternativ kann das Spannrad einen
in Richtung zu der Griffstange vorstehenden Saum aufweisen, welcher längs der Griffachse
mit dem Sicherungskäfig überlappt. Der Saum weist in zu der Griffachse radialer Richtung
einen Abstand zu dem Sicherungskäfig auf. Die Ausgestaltungen beschränken eine Auslenkung
der Blattfeder, um eine Überlastung zu vermeiden, ohne das Dämpfverhalten der Blattfeder
bei einer geringeren Auslenkung zu beeinflussen.
[0007] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Blattfeder zwei zueinander parallele Längsseiten
aufweist, welche über senkrecht zu der Griffachse verlaufende Querseiten, miteinander
verbunden sind. Die Blattfeder weist durch die Form eine inhärent hohe mechanische
Stabilität, insbesondere gegenüber Torsionsbelastungen, auf.
[0008] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass eine der Querseiten der Blattfeder ein Loch auf
der Griffachse aufweist und das an der Querseite anliegende Spannrad eine Mutter aufweist,
die einen durch das Loch geführten Hals und einen das Loch hintergreifenden Kopf aufweist.
Der Aufbau ermöglicht eine Befestigung der Blattfeder mit einer geringen Anzahl von
Bauteilen.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0009] Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsformen
und Figuren.
[0010] In den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- einen Seitenhandgriff in einem Längsschnitt; und
- Fig. 2
- den Seitenhandgriff in einem Längsschnitt senkrecht zu Fig. 2;
[0011] Gleiche oder funktionsgleiche Elemente werden durch gleiche Bezugszeichen in den
Figuren indiziert, soweit nicht anders angegeben.
AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
[0012] Fig. 1 und Fig. 2 zeigen einen beispielhaften Seitenhandgriff
1 in zwei Längsschnitten. Der Seitenhandgriff
1 hat eine Griffstange
2 und einen Befestigungsmechanismus
3, der einseitig, an einem proximalen Ende
4 der Griffstange
2 angeordnet ist. Der Befestigungsmechanismus
3 ermöglicht den Seitenhandgriff
1 an einer Handwerkzeugmaschine
5 zu befestigen und von dieser zu lösen. Der Anwender kann die Griffstange
2 greifen, um eine Handwerkzeugmaschine im Betrieb zu halten und zu führen. Zwischen
der Griffstange
2 und dem Befestigungsmechanismus
3 ist ein Dämpfer
6 angeordnet, welcher ein Übertragen von Vibrationen der Handwerkzeugmaschine
5 auf die Griffstange
2 mindert.
[0013] Die Griffstange
2 ist ein länglicher Stab, der von dem Anwender mit einer Hand umgriffen werden kann.
Die Längsachse des Stabs wird nachfolgend als Griffachse
7 bezeichnet. Die Griffstange
2 kann einen Griffabschnitt aufweisen, dessen Durchmesser und Länge vorzugsweise nach
ergonomischen Gesichtspunkten ausgelegt sind. Die beispielhafte Griffstange
2 ist zu der Griffachse
7 rotationssymmetrisch. Die Griffstange
2 kann wie dargestellt bauchig oder zylindrisch oder nicht symmetrisch mit einer Kontur
für die Finger ausgebildet sein. Die Griffstange
2 kann einen hohlen, zylindrischen Grundkörper
8 aus einem harten Kunststoff aufweisen. Der Grundkörper
8 ist vorzugsweise mit einem Mantel
9 aus einem weichen Schaumstoff oder Elastomer umspritzt.
[0014] Der Befestigungsmechanismus
3 hat ein Spannband
10 und einen Spannmechanismus
11. Das Spannband
10 ist vorzugsweise ein zu einer Schlaufe gebogenes Metallband, alternativ ein Textilstreifen.
Das Spannband
10 richtet den Seitenhandgriff
1 an der Handwerkzeugmaschine
5 entlang einer Befestigungsachse
12 aus. Die Befestigungsachse
12 ist durch das Auge
13 des Spannbands
10 definiert. Die Befestigungsachse
12 verläuft senkrecht, durch die Mitte des Auges
13. Der Anwender kann das Spannband
10 auf das Gehäuse der Handwerkzeugmaschine
5 längs der Befestigungsachse
12 aufschieben, typischerweise wird der Seitenhandgriff
1 mit seiner Befestigungsachse
12 parallel zu einer Arbeitsachse der Handwerkzeugmaschine
5 ausgerichtet, z.B. indem das Spannband
10 um einen zylindrischen Abschnitt nahe eines Werkzeughalter aufgesetzt wird. Die Befestigungsachse
12 liegt mit der Griffachse
7 in einer Ebene; die Befestigungsachse
12 ist vorzugsweise senkrecht oder zumindest um mehr als 60 Grad gegenüber der Griffachse
7 geneigt. Der Befestigungsmechanismus
3 liegt versetzt zu der Griffstange
2 auf der Griffachse
7. Das auf der Griffachse
7 liegende proximale Ende
4 der Griffstange
2 weist zu dem Befestigungsmechanismus
3, ein distales Ende
14 ist von dem Befestigungsmechanismus
3 abgewandt. Die Bezeichnungen proximal und distal leiten sich aus der vorgesehenen
Anordnung des Seitenhandgriffs
1 an der Handwerkzeugmaschine
5 ab. Das proximale Ende
4 ist das längs der Griffachse
7 der Handwerkzeugmaschine
5 bzw. der Befestigungsachse
12 nähere Ende und das distale Ende
14 entsprechend das weiter entfernte Ende. Die Griffstange
2 und die Griffachse
7 stehen typischerweise senkrecht von dem Gehäuse der Handwerkzeugmaschine
5 ab.
[0015] Der beispielhafte Spannmechanismus
11 spreizt einen Abschnitt
15 des Spannbands
10 von dem Gehäuse ab, wodurch der verbleibende Abschnitt an dem Gehäuse angeklemmt
wird. Der Spannmechanismus
11 hat einen Kragen
16, der teilweise mit dem Auge
13 des Spannbands
10 überlappt. Das Spannband
10 kann gegenüber dem Kragen
16 längs der Griffachse
7 verschoben werden, so sich der Überlapp des Kragenes
16 mit dem Auge
13 vergrößert. Die freie Öffnung des Auges
13 verringert sich, wodurch das Spannband
10 an dem Gehäuse angeklemmt wird. Der Kragen
16 hat eine von der Griffstange
2 abgewandte Stützfläche
17, welche beispielhaft kreisbogenförmig ausgebildet ist. Die Stützfläche
17 kann zu der Kontur des Gehäuses der Handwerkzeugmaschine
5 komplementär ausgebildet sein, aber auch einfach durch ein oder mehrere Stützstreben
ausgebildet sein, welche sich nur punktuell an dem Gehäuse anlegen. Der beispielhafte
Kragen
16 ist schalenförmige mit zwei parallelen kreisbögenförmigen Stützflächen
17, zwischen denen ein Spalt in der Breite des Spannbands
10 ist. Der Abschnitt
15 des Spannbandes
10 verläuft teilweise zwischen den Stützflächen
17 in dem Spalt.
[0016] Der Spannmechanismus
11 hat ein Spannrad
18 und eine Zugstange
19, welche einen dem Kragen
16 nahen Abschnitt
15 des Spannbands
10 gegenüber dem Kragen
16 verschieben. Das Spannrad
18 ist an dem Kragen
16 um die Griffachse
7 drehbar gelagert. Das Spannrad
18 ist längs der Griffachse
7 zumindest in Richtung zu dem Spannband
10 d.h. der Stützfläche
17 des Kragens
16 abgestützt, beispielsweise an einer der Griffstange
2 zugewandten Seite
20 des Kragens
16. Die Zugstange
19 ist koaxial zu der Griffachse
7 angeordnet und längs dieser beweglich. Die Zugstange
19 ist in dem den Kragen
16 nahen Abschnitt
15 des Spannbands
10 verankert. Vorzugsweise kann sich die Zugstange
19 nicht gegenüber dem Spannband
10 um die Griffachse
7 drehen. Beispielsweise ist die Zugstange
19 an dem Spannband
10 angeschweißt. Alternativ ist ein Kopf
21 der Zugstange
19 formschlüssig in dem Kragen
16 gefangen und nur längs der Griffachse
7 beweglich. Das Spannband
10 ist gegenüber dem Kragen
16 ebenfalls nicht um die Griffachse
7 drehbar. Die Zugstange
19 hat ein Schneckengewinde oder eine ähnliche Verzahnung, in welche eine Mutter
22 des Spannrads
18 eingreift. Der Anwender kann das Spannrad
18 per Hand drehen und darüber die Zugstange
19 längs der Griffachse
7 verschieben. Dabei wird der Abschnitt
15 durch die Zugstange
19 gegenüber dem Kragen
16 bewegt, gegebenenfalls dessen Überlapp mit dem Kragen
16 vergrößert, um den anderen Abschnitt des Spannbands
10 an dem Gehäuse der Handwerkzeugmaschine
5 anzuklemmen.
[0017] Die Griffstange
2 und der Befestigungsmechanismus
3 sind durch den zwischenliegenden Dämpfer
6 miteinander verbunden. Der Dämpfer
6 ermöglicht eine relative Auslenkung der Griffstange
2 gegenüber dem Befestigungsmechanismus
3 längs der Befestigungsachse
12, allerdings übt der Dämpfer
6 dabei eine der Auslenkung entgegenwirkende Kraft aus. Der Dämpfer
6 beinhaltet eine längs der Griffachse
7 orientierte Blattfeder
23, deren distaler Abschnitt
24 an der Griffstange
2 und deren proximaler Abschnitt
25 an dem Befestigungsmechanismus
3 befestigt ist.
[0018] Der beispielhafte Dämpfer
6 beinhaltet eine zu einem Ring gebogene Blattfeder
23. Die Blattfeder
23 hat zwei Längsseiten
26, die im Wesentlichen parallel zu der Griffachse
7 und senkrecht zu der Befestigungsachse
12 sind. Die beiden Längsseiten
26 sind durch im Wesentlichen senkrecht zu der Griffachse
7 verlaufende Querseiten
25, 24 verbunden. Die eine der Querseiten
24 bildet den distalen Abschnitt der Blattfeder
23 und kann beispielsweise in die Griffstange
2 eingegossen oder mit der Griffstange
2 verschraubt sein. Die andere der Querseiten
25 bildet den proximalen Abschnitt der Blattfeder
23 und ist an dem Befestigungsmechanismus
3 befestigt. Die proximale Querseite
25 ist längs der Griffachse
7 von einer Seite durch das Spannrad
18 und von der anderen Seite durch eine Mutter
22 gehalten. Die proximale Querseite
25 hat ein auf der Griffachse
7 liegendes Loch
27. Die Zugstange
19 verläuft durch das Loch
27 und greift mit ihrem Außengewinde in das Innengewinde der Mutter
22 ein. Die Zugstange
19 verbindet die Mutter
22, die proximale Querseite
24 und damit die Blattfeder
23, das Spannrad
18, den Kragen
16 und das Spannband
10 zu einer zusammenhängenden Einheit.
[0019] Die Mutter
22 hat einen Kopf
28 und einen Hals
29. Der Kopf hat einen zu dem Loch
27 größeren Durchmesser; der Hals
29 hat einen zu dem Loch
27 gleichen Durchmesser. Der Kopf
28 liegt an der proximalen Querseite
25 an; der Hals
29 ragt durch das Loch
27. Das Spannrad
18 ist mit dem Hals
29 drehfest verbunden. Beispielsweise hat der Hals
29 eine ebene Schlüsselfläche oder eine anderweitig zu der Griffachse
7 asymmetrische Gestalt. Das Drehen des Spannrads
18 wird auf die Mutter
22 übertragen und bewegt die Zugstange
19 längs der Griffachse
7.
[0020] Die Längsseiten
26 der Blattfeder
23 sind senkrecht zu der Befestigungsachse
12. Vorzugsweise sind die Längsseiten
26 eben und zueinander parallel. Die Längsseiten
26 sind jeweils mit einem längs der Griffachse
7 verlaufendem Schlitz
30 versehen. Ein Splint
31 greift in die beiden Schlitze
30 ein. Der Splint
31 steckt zudem in der Zugstange
19. Der Splint
31 unterbindet ein Verdrehen des Dämpfers
6 gegenüber der Zugstange
19 um die Griffachse
7. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Längsseiten
26 senkrecht zu der Befestigungsachse
12, entlang welcher eine Dämpfung erfolgen soll, orientiert sind.
[0021] Anstelle der zu dem Ring gebogenen Blattfeder
23 mit zwei Längsseiten
26 können auch andere Geometrien von Blattfedern verwendet werden, sofern diese zumindest
eine zu der Befestigungsachse
12 senkrechte oder geneigte Längsseite
26 aufweisen. Beispielsweise kann die Blattfeder C-förmig ausgebildet sein, d.h. mit
einer Längsseite
26 und einer distalen Querseite
24 und einer proximalen Querseite
25. Ferner kann die Blattfeder mehrfach gefaltet sein, um mehr als zwei parallele Längsseiten
zu erhalten.
[0022] Der Dämpfer
6 kann einen Sicherungskäfig
32 aufweisen. Der Sicherungskäfig
32 ist an der Griffstange
2 befestigt. Der beispielhafte Sicherungskäfig
32 ist ein hohler Zylinder oder ein hohler, stumpfer Kegel. Der Sicherungskäfig
32 kann an einer dem Befestigungsmechanismus
3 zugewandten Seite
20 offen sein. Die Blattfeder
23 ist innerhalb des Sicherungskäfigs
32 angeordnet. Die Blattfeder
23 ist im unbelastetem Zustand von den Innenflächen
33 des Sicherungskäfigs
32 beabstandet. Ein Abstand der Innenflächen
33 zu der Blattfeder
23 kann längs der Griffachse
7 von der Griffstange
2 zu dem Befestigungsmechanismus
3 zunehmen. Überschreitet ein Auslenken der Griffstange
2 gegenüber dem Befestigungsmechanismus
3 eine kritische Auslenkung, legt sich die Blattfeder
23 an die Innenfläche
33 an. Die Blattfeder
23 wird somit vor einer Überbeanspruchung längs der Befestigungsachse
12 geschützt.
[0023] Das Spannrad
18 kann einen längs der Griffachse
7 vorstehenden Saum
34 aufweisen, welcher längs der Griffachse
7 mit dem Sicherungskäfig
32 überlappt. Vorzugsweise umschließt der Saum
34 den Sicherungskäfig
32. Der Saum
34 ist radial, bezogen auf die Griffachse
7, von dem Sicherungskäfig
32 beabstandet, um das Dämpfungsverhalten des Dämpfers
6 nicht zu beeinflussen. Der radiale Abstand des Sicherungskäfigs
32 zu dem Saum
34 ist so gewählt, dass bei einer übermäßigen Auslenkung der Griffstange
2 gegenüber dem Befestigungsmechanismus
3 der Sicherungskäfig
32 an dem Saum
34 anschlägt. Die Blattfeder
23 wird somit vor einer Überbeanspruchung längs der Befestigungsachse
12 geschützt.
[0024] Der Sicherungskäfig
32 weist zwei Rillen
35 oder Schlitze längs der Griffachse
7 auf. Die Rillen
35 liegen den Schlitzen
30 der Blattfeder
23 gegenüber. Der Splint
31 greift in die Rillen
35 ein. Bei einem Bruch der Blattfeder
23 sichert der Sicherungskäfig
32 die Griffstange
2 an der Zugstange
19 bzw. dem Befestigungsmechanismus
3 und schützt den Anwender vor einem plötzlichen und vollständigen Versagen des Seitenhandgriffs
1.
1. Seitenhandgriff für eine Handwerkzeugmaschine (5) mit
einer längs einer Griffachse (7) angeordneten Griffstange (2) zum Halten des Seitenhandgriffs
(1) mit einer Hand, einem Befestigungsmechanismus (3bz) zum lösbaren Befestigen des
Seitenhandgriffs (1 bz) an der Handwerkzeugmaschine (5bz), der ein eine Befestigungsachse
(12bz) umgreifendes Spannband (10bz) und einen Spannmechanismus (11bz) aufweist, wobei
der Spannmechanismus (11bz) einen mit dem Spannband (10bz) längs der Griffachse (7)
überlappenden und gegenüber dem Spannband (10) längs der Griffachse (7) verschiebbaren
Kragen (16), eine an dem Spannband (10) verankerte, längs der Griffachse (7) verschiebbare
Zugstange (19) und ein um die Griffachse (7) drehbares und in ein Außengewinde (36)
der Zugstange (19) eingreifendes Spannrad (18) aufweist,
einem Dämpfer (6), der die Griffstange (2) mit dem Befestigungsmechanismus (3) verbindet
und der wenigstens eine zu Befestigungsachse (12) geneigt orientierte Längsseite (26)
einer Blattfeder (23) aufweist, wobei die Blattfeder (23) einen längs der Griffachse
(7) verlaufenden Schlitz (30) aufweist, und
einem Splint (31), der an der Zugstange (19) befestigt ist und in den Schlitz (30)
der Blattfeder (23) eingreift.
2. Seitenhandgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (23) senkrecht zu der Befestigungsachse (23) orientiert ist.
3. Seitenhandgriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Splint (31) längs der Befestigungsachse (12) orientiert ist.
4. Seitenhandgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfer (6) einen an der Griffstange (2) befestigten Sicherungskäfig (32) aufweist,
in welchem die Blattfeder (23) angeordnet ist, wobei der Käfig (37) einen längs der
Griffachse (7) verlaufenden Schlitz (30) aufweist, in welchen der Splint (31) eingreift.
5. Seitenhandgriff (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungskäfig (32) eine geneigte Innenfläche (33) aufweist, deren Abstand zu
der Längsseite (26) der Blattfeder (23) in Richtung von der Griffstange (2) zu dem
Befestigungsmechanismus (3) zunimmt.
6. Seitenhandgriff (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannrad (18) einen in Richtung zu der Griffstange (2) vorstehenden Saum (34)
aufweist, welcher längs der Griffachse (7) mit dem Sicherungskäfig (32) überlappt,
und der Saum (34) in zu der Griffachse (7) radialer Richtung einen Abstand zu dem
Sicherungskäfig (32) aufweist.
7. Seitenhandgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (23) zwei zueinander parallele Längsseiten (26) aufweist, welche über
senkrecht zu der Griffachse (7) verlaufende Querseiten (25, 24) miteinander verbunden
sind.
8. Seitenhandgriff (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Querseiten (25) ein Loch (27) auf der Griffachse (7) aufweist und das an
der Querseite (25) anliegende Spannrad (18) eine Mutter (22) aufweist, die einen durch
das Loch (27) geführten Hals (29) und einen das Loch (27) hintergreifenden Kopf (28)
aufweist.
9. Seitenhandgriff (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengewinde (36) der Zugstange (19) in die Mutter (22) eingreift.