| (19) |
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(11) |
EP 3 129 600 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.04.2018 Patentblatt 2018/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.07.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/065664 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/008791 (21.01.2016 Gazette 2016/03) |
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| (54) |
RADSCHEIBENANORDNUNG
WHEEL DISC ASSEMBLY
ASSEMBLAGE DE DISQUE DE ROUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.07.2014 EP 14177468
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.02.2017 Patentblatt 2017/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- HOELL, Harald
63607 Wächtersbach (DE)
- KAMPKA, Kevin
45478 Mülheim a. d. Ruhr (DE)
- KOLK, Karsten
45479 Mülheim a.d. Ruhr (DE)
- LANGE, Marc
50858 Köln (DE)
- SCHRÖDER, Peter
45327 Essen (DE)
- VEITSMAN, Vyacheslav
45879 Gelsenkirchen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 944 472 US-A1- 2008 008 593
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US-A- 4 648 799 US-A1- 2008 181 767
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Radscheibenanordnung mit einer Radscheibe,
mehreren Schaufeleinrichtungen, die entlang des Außenumfangs der Radscheibe befestigt
sind, mehreren Dichtblechen, die in zwei radial voneinander beabstandeten Ringnuten
gehalten sind, wobei die erste Ringnut in der Radscheibe vorgesehen ist und axial
auswärts durch einen Ringvorsprung begrenzt ist, und wobei die zweite Ringnut durch
eine Vielzahl von benachbart angeordneten Ringnutsegmenten definiert ist, die jeweils
in den einzelnen Schaufeleinrichtungen vorgesehen sind.
[0002] Radscheibenanordnungen der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik in unterschiedlichsten
Ausgestaltungen bekannt. Während der Montage werden die Schaufeleinrichtungen in Nuten
der Radscheibe eingeschoben, wobei sukzessiv auch die Dichtbleche in die beiden Ringnuten
eingesetzt werden. Um die letzten beiden Schaufeleinrichtungen einbauen zu können,
müssen sämtliche Dichtbleche bereits montiert und soweit über ihre Überlappungsbereiche
in den Ringnuten verschoben sein, dass die Schaufeleinrichtungen in die zugeordneten
Nuten der Radscheibe eingebaut werden können. Anschließend werden die Dichtbleche
in Umfangsrichtung wieder zurück in ihre bestimmungsgemäße Position geschoben und
dort gegen ein Verschieben geeignet gesichert.
[0003] Ein Nachteil der bekannten Radscheibenanordnungen besteht darin, dass die Dichtbleche
während des bestimmungsgemäßen Betriebs der Radscheibenanordnung unter Einwirkung
der vorherrschenden Fliehkraft gegen die Schaufeleinrichtungen gedrückt werden, so
dass das gesamte Eigengewicht der Dichtbleche auf den Schaufeleinrichtungen lastet.
Dies führt zu einer hohen Belastung der Verbindungen zwischen der Radscheibe und den
Schaufeleinrichtungen, weshalb diese sehr massiv ausgebildet werden müssen, was mit
hohen Kosten einhergeht.
[0004] Alternativ dazu ist es beispielsweise aus der
EP 1 944 472 A1 bekannt, die Dichtbleche an der Radscheibe radial zu lagern, so dass deren Fliehkräfte
von der Radscheibe aufgenommen werden. Dazu ist an jedem Dichtblech ein Vorsprung
vorgesehen, der einen dazu korrespondierenden Vorsprung der Radscheibe hintergreift.
Nachteilig ist jedoch die einseitige Kraftleitung in Radscheibe.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Radscheibenanordnung der eingangs genannten Art mit alternativem preiswerten
Aufbau zu schaffen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die vorliegende Erfindung eine Radscheibenanordnung
der eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die erste Ringnut
hinterschnitten ausgebildet ist und im Querschnitt betrachtet zumindest einen axial
vorstehenden Haltevorsprung aufweist, der mit einer Anlagefläche versehen ist, und
dass die Dichtbleche im Bereich des Innendurchmessers im Querschnitt betrachtet jeweils
zumindest einen korrespondierend zu dem zumindest einen Haltevorsprung ausgebildeten,
axial vorstehenden Tragvorsprung aufweisen, der mit einer Tragfläche versehen ist,
wobei die Anlagefläche des zumindest einen Haltevorsprungs, die Tragfläche des zumindest
einen Tragvorsprungs und die Höhe der Dichtbleche derart ausgebildet sind, dass sich
die Tragflächen der Dichtbleche während des bestimmungsgemäßen Betriebs der Radscheibenanordnung
unter Einwirkung einer Fliehkraft gegen die Anlagefläche des zumindest einen Haltevorsprungs
abstützen. Dank dieser Ausgestaltung wird das Eigengewicht der Dichtbleche während
des bestimmungsgemäßen Betriebs der Radscheibenanordnung unter Einwirkung einer Fliehkraft
durch den zumindest einen Haltevorsprung der Radscheibe aufgenommen. Damit werden
die Verbindungen zwischen der Radscheibe und den Schaufeleinrichtungen entlastet,
da die Fliehkraftbelastung von den Dichtblechen "entkoppelt" wird. Dies führt dazu,
dass die Radscheibe in den besagten Verbindungsbereichen zu den Schaufeleinrichtungen
dünner ausgestaltet werden kann. Gleiches gilt auch für die Plattformen der Schaufeleinrichtungen,
mit denen die Schaufeleinrichtungen an der Radscheibe gehalten sind, da diese das
Gewicht der Dichtbleche nicht aufnehmen müssen. Insgesamt ergibt sich auf diese Weise
ein sehr kostengünstiger Aufbau.
[0007] Weiter weist die erste Ringnut im Querschnitt betrachtet zwei axial einander gegenüber
liegende und zueinander weisende Haltevorsprünge auf, die jeweils mit einer Anlagefläche
versehen sind, und die Dichtbleche umfassen im Bereich des Innendurchmessers im Querschnitt
betrachtet zwei korrespondierend zu den Haltevorsprüngen ausgebildete, axial einander
gegenüberliegende und voneinander weg weisende Tragvorsprünge, die jeweils mit einer
Tragfläche versehen sind, wobei die Anlageflächen und die Tragflächen derart ausgebildet
sind, dass sich die Tragflächen der Dichtbleche während des bestimmungsgemäßen Betriebs
der Radscheibenanordnung unter Einwirkung einer Fliehkraft gegen die Anlageflächen
der Haltevorsprünge abstützen. Durch das Vorsehen eines weiteren Haltevorsprungs und
eines weiteren Tragvorsprungs wird das Gewicht der Dichtbleche während des bestimmungsgemäßen
Betriebs gleichmäßiger verteilt, wodurch eine bessere Stabilität und Krafteinleitung
in die Radscheibe erzielt wird.
[0008] Bevorzugt erstrecken sich die Anlageflächen des zumindest einen Haltevorsprungs und
die Tragflächen der Dichtbleche jeweils sowohl quer zur radialen Richtung als auch
quer zur axialen Richtung. Mit anderen Worten sind die Anlageflächen sowie die Tragflächen
jeweils geneigt.
[0009] Vorteilhaft erstrecken sich die Seitenflächen der Dichtbleche zumindest teilweise
quer zur axialen Richtung und sind derart ausgebildet, dass sich die Dichtbleche im
bestimmungsgemäßen Zustand in Bezug auf die axiale Richtung im Bereich ihrer Seitenflächen
überlappen. Auf diese Weise wird zwischen den Seitenflächen benachbart angeordneter
Dichtbleche in axialer Richtung eine Dichtwirkung erzielt.
[0010] Vorteilhaft sind die Seitenflächen der Dichtbleche gestuft ausgebildet, so dass die
Dichtbleche unter Beibehaltung einer Überlappung in der Umfangsrichtung zueinander
um ein vorbestimmtes Maß verschoben werden können. Die Stufung sollte derart gewählt
werden, dass die Dichtbleche in einem Zustand, in dem sämtliche Dichtbleche einer
Radscheibenanordnung montiert sind, derart zusammengeschoben werden können, dass zwischen
zwei benachbart angeordneten Dichtblechen ein Abstand eingestellt werden kann, der
größer als die Breite eines einzelnen Dichtbleches ist. Eine solche Ausgestaltung
kann in Abhängigkeit von der Art der Montage der Dichtbleche von Vorteil sein, wie
es anhand der nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren beschriebenen Ausführungsform
deutlich wird.
[0011] Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist zumindest eine sich axial
durch den Ringvorsprung hindurch erstreckende Aussparung vorgesehen, deren minimale
Breite in Umfangsrichtung größer als die Breite der Dichtbleche im Bereich des Innendurchmessers
ist, so dass ein Dichtblech axial durch die Ausnehmung zwischen den Ringnuten eingesetzt
und in Umfangsrichtung von diesen geführt bewegt werden kann. Dank einer solchen Ausnehmung
können die Dichtbleche in einfacher Art und Weise in die zugeordneten Ringnuten eingefädelt
werden, selbst wenn bereits sämtliche Schaufeleinrichtungen an der Radscheibe montiert
sind, wodurch die Montage sehr flexibel gestaltet wird. Darüber hinaus lassen sich
die einzelnen Dichtbleche im Servicefall durch die Ausnehmung ohne großen Aufwand
wieder entnehmen.
[0012] Bevorzugt sind zwei Ausnehmungen vorgesehen, die einander gegenüber liegend in der
Radscheibe ausgebildet sind. Durch einen umfänglichen Versatz der Ausnehmungen, insbesondere
um 180 Grad, werden zum einen die Montage und die Demontage der Dichtbleche erleichtert.
Zum anderen wird durch das Vorsehen einer gegenüber der ersten Ausnehmung angeordneten
zweiten Ausnehmung eine potentielle Unwucht ausgeglichen.
[0013] Vorteilhaft ist zumindest ein Verschlussstück vorgesehen, das zum Verschließen der
zumindest einen Ausnehmung lösbar an der Radscheibe befestigbar ist, wobei das Verschlussstück
eine Aufnahmefläche zur Aufnahme zumindest eines Dichtbleches aufweist.
[0014] Bevorzugt weist das zumindest eine Verschlussstück an gegenüberliegenden Seiten radial
auswärts vorstehende Verschlussstückvorsprünge auf, die im bestimmungsgemäßen Zustand
in korrespondierend ausgebildete Taschen der Ausnehmung greifen. Auf diese Weise lässt
sich das Verschlussstück in Umfangsrichtung an der Radscheibe sichern.
[0015] Vorteilhaft weist das zumindest eine Verschlussstück im Bereich seiner Aufnahmefläche
einen sich in radialer Richtung erstreckenden Steg auf, der im bestimmungsgemäßen
Zustand in korrespondierend ausgebildete, am Innendurchmesser von zumindest zwei Dichtblechen
ausgebildete Dichtblechnuten greift. Auf diese Weise wird eine Sicherung des Verschlussstückes
im bestimmungsgemäß angeordneten Zustand durch das bzw. durch die benachbart zu diesem
positionierten Dichtbleche erzielt.
[0016] Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind Kanten der Ringnut und/oder
der Tragvorsprünge und/oder des Verschlussstückes mit Radien versehen, um Spannungsüberhöhungen
zu vermeiden.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Beschreibung einer Radscheibenanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung deutlich. Darin ist
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Radscheibenanordnung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im fertig montierten Zustand;
- Figur 2
- eine vergrößerte Schnittansicht des in Figur 1 mit dem Bezugszeichen II gekennzeichneten
Ausschnittes;
- Figur 3
- eine vergrößerte Seitenansicht der in Figur 2 dargestellten Anordnung;
- Figur 4
- eine vergrößerte Ansicht der in Figur 2 dargestellten Anordnung, wobei ein Verschlussstück
zu Darstellungszwecken weggelassen ist; und
- Figur 5
- eine vergrößerte Seitenansicht einer alternativen erfindungsgemäßen Ausführungsform
der in den Figuren 2 bis 4 dargestellten Anordnung.
[0018] Die Figuren 1 bis 4 zeigen eine Radscheibenanordnung 1 gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bzw. Komponenten derselben. Die Radscheibenanordnung 1
umfasst eine Radscheibe 2, mehrere Schaufeleinrichtungen 3, die entlang des Außenumfangs
der Radscheibe 2 befestigt sind, und mehrere Dichtbleche 4, die zwischen der Radscheibe
2 und den Schaufeleinrichtungen 3 in zwei radial voneinander beabstandeten Ringnuten
5 und 6 gehalten sind. Die erste Ringnut 5 ist dabei in der Radscheibe 2 vorgesehen
und wird axial auswärts durch einen Ringvorsprung 7 begrenzt. Die zweite Ringnut 6
ist durch eine Vielzahl von benachbart angeordneten Ringnutsegmenten definiert, die
jeweils in den Schaufeleinrichtungen 3 ausgebildet sind. Zur Erleichterung der Montage
der Dichtbleche 4 umfasst die Radscheibe 2 zumindest eine sich axial durch den Ringvorsprung
7 hindurch erstreckende Ausnehmung 8, deren minimale Breite in Umfangsrichtung größer
als die Breite der Dichtbleche 4 am Innendurchmesser ist. Entsprechend können die
Dichtbleche 4 axial durch die Ausnehmung 8 zwischen den Ringnuten 5 und 6 eingesetzt
und in Umfangsrichtung von diesen geführt bewegt werden. Zum Verschließen der Ausnehmung
8 umfasst die Radscheibenanordnung 1 zudem ein Verschlussstück 9, das lösbar an der
Radscheibe 2 befestigt werden kann.
[0019] Die an der Radscheibe 2 vorgesehene Ringnut 5 weist im Querschnitt betrachtet zwei
axial einander gegenüberliegende und zueinander weisende Haltevorsprünge 10 auf, die
jeweils mit einer Anlagefläche 11 versehen sind. Die Dichtbleche 4 umfassen im Bereich
ihres Innendurchmessers im Querschnitt betrachtet zwei korrespondierend zu den Haltevorsprüngen
10 ausgebildete, axial einander gegenüber und voneinander weg weisende Tragvorsprünge
12, die jeweils mit einer Tragfläche 13 versehen sind. Die Haltevorsprünge 10 und
die Tragvorsprünge 12 erstrecken sich jeweils sowohl quer zur radialen Richtung R
als auch quer zur axialen Richtung A und sind vorliegend auf der Winkelhalbierenden
angeordnet, wobei auch andere Neigungen möglich sind. Die Anlageflächen 11 der Haltevorsprünge
10, die Tragflächen 13 der Tragvorsprünge 12 und die Höhe der Dichtbleche 4 sind derart
ausgebildet bzw. gewählt, dass sich die Tragflächen 13 der Dichtbleche 4 während des
bestimmungsgemäßen Betriebs der Radscheibenanordnung 1 unter Einwirkung einer Fliehkraft
gegen die Anlageflächen 11 der Haltevorsprünge 10 abstützen.
[0020] Die Seitenflächen 14 der Dichtbleche 4 erstrecken sich zumindest teilweise quer zur
axialen Einrichtung A und sind derart ausgebildet, dass sich die Dichtbleche 4 in
bestimmungsgemäßen Zustand in Bezug auf die axiale Richtung A im Bereich ihrer Seitenflächen
14 überlappen. Vorliegend sind die Seitenflächen 14 der Dichtbleche 4 gestuft ausgebildet,
so dass sich benachbart angeordnete und einander überlappende Dichtbleche 4 in radialer
Richtung unter Beibehaltung der Überlappung verschieben lassen. Das Maß der Überlappung
ist derart gewählt, dass sich die Dichtbleche 4 in einem Zustand, in dem sämtliche
Dichtbleche 4 an der Radscheibenanordnung 1 montiert sind, wie es in Figur 1 gezeigt
ist, derart ineinander schieben lassen, dass zwischen zwei benachbart angeordneten
Dichtblechen 4 ein Abstand eingestellt werden kann, der größer als die maximale Breite
der Dichtbleche 4 ist.
[0021] Die Ausnehmung 8 umfasst beidseitig angeordnete Taschen 15, die sich axial durch
den gesamten Ringvorsprung 7 erstrecken und in radialer Richtung Hinterschneidungen
bilden. Das Verschlussstück 9 umfasst korrespondierend zu den Taschen 15 ausgebildete,
radial auswärts vorstehende Verschlussstückvorsprünge 16, die im bestimmungsgemäß
angeordneten Zustand des Verschlussstückes 9 in die Taschen 15 greifen, wodurch in
radialer Richtung eine Sicherung des Verschlussstückes 9 erzielt wird. Das Verschlussstück
9 umfasst ferner eine Aufnahmefläche 17, die zur Aufnahme zumindest eines Dichtbleches
4 dient. Im Bereich der Aufnahmefläche 17 weist das Verschlussstück 9 einen sich in
radialer Richtung erstreckenden Steg 18 auf, der im bestimmungsgemäßem Zustand in
korrespondierend ausgebildete, am Innendurchmesser der Dichtbleche 4 vorgesehene Dichtblechnuten
19 greift.
[0022] Zur Montage der in Figur 1 dargestellten Radscheibenanordnung 1 werden in einem ersten
Schritt sämtliche Schaufeleinrichtungen 3 in bekannter Weise an der Radscheibe 2 befestigt.
Anschließend werden die einzelnen Dichtbleche 4 der Reihe nach axial durch die Ausnehmung
8 in die Ringnuten 5 und 6 eingeführt und dann in Umfangsrichtung verschoben und dicht
an dicht angeordnet. Dank der gestuften Ausbildung der Seitenflächen 14 der Dichtbleche
4 ist es dabei möglich, dass nach der Montage sämtlicher Dichtbleche 4 der Bereich
der Ausnehmung 8 dichtblechfrei bleibt. In einem weiteren Schritt wird nunmehr das
Verschlussstück 9 axial in die Ausnehmung 8 eingeschoben, wobei die Verschlussstückvorsprünge
16 mit den Taschen 15 des Ringvorsprungs 7 in Eingriff kommen, wodurch eine radiale
Sicherung des Verschlussstückes 9 erzielt wird. In einem sich anschließenden Schritt
werden die Dichtbleche 4 in Umfangsrichtung in ihre bestimmungsgemäße Position verschoben.
Dabei werden die Dichtblechnuten 19 zweier benachbarter Dichtbleche 4 jeweils teilweise
mit dem von der Aufnahmefläche 17 des Verschlussstückes 9 vorstehenden Steg 18 in
Eingriff gebracht. In einem weiteren Schritt werden die Dichtbleche 4 durch geeignete
Mittel in ihrer bestimmungsgemäßen Umfangsposition fixiert. So kann eine Fixierung
beispielsweise unter Verwendung nicht näher dargestellter Bolzen erfolgen, die sich
durch in den Dichtblechen 4 vorgesehene, in radialer Richtung erstreckende Langlöcher
erstrecken und an der Radscheibe 2 festgelegt sind. Die Langlöcher dienen dazu, eine
Bewegung der Dichtbleche 4 während des bestimmungsgemäßen Betriebs der Radscheibenanordnung
1 in radialer Richtung zu ermöglichen. Alternativ können natürlich auch andere geeignete
Befestigungsmittel eingesetzt werden, um die Dichtbleche 4 in ihrer bestimmungsgemäßen
Umfangsposition zu fixieren. Im nunmehr fertig montierten Zustand der Radscheibenanordnung
1 ist das Verschlussstück 9 dank des Eingriffs zwischen den Dichtblechnuten 19 und
dem Steg 18 auch in axialer Richtung fixiert.
[0023] Ein wesentlicher Vorteil der Radscheibenanordnung 1 besteht darin, dass sich die
Dichtbleche einfach und problemlos montieren und demontieren lassen, und zwar auch
dann, wenn die Schaufeleinrichtungen 3 bereits bzw. noch an der Radscheibe 2 fixiert
sind. Ferner sind die Anlagenfläche 11 der Haltevorsprünge 10, die Tragflächen 13
der Tragvorsprünge 12 und die Höhe der Dichtbleche 4 derart ausgebildet sind, dass
sich die Tragflächen 13 der Dichtbleche 4 während des bestimmungsgemäßen Betriebs
der Radscheibenanordnung 1 unter Einwirkung einer Fliehkraft gegen die Anlagefläche
11 der Haltevorsprünge 10 abstützen. Damit wird das Eigengewicht der Dichtbleche 4
durch die Radscheibe 2 aufgenommen, was dazu führt, dass die Verbindungsbereiche zwischen
der Radscheibe 2 und den Schaufeleinrichtungen 3 weniger stabil sein müssen und damit
kostengünstiger hergestellt werden können. Dank der symmetrischen Ausbildung der Haltevorsprünge
10 und der Tragvorsprünge 12 wird ferner eine sehr homogene Krafteinleitung in die
Radscheibe 2 erzielt. Es sollte allerdings klar sein, dass es grundsätzlich ausreicht,
einen einzelnen Haltevorsprung 10 und einen einzelnen Tragvorsprung 12 vorzusehen,
wie es in Figur 5 dargestellt ist, in der gleiche oder gleichartige Bauteile mit denselben
Bezugsziffern wie in den Figuren 1 bis 4 versehen sind.
[0024] Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert
und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele
eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden,
ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
1. Radscheibenanordnung (1) mit einer Radscheibe (2), mehreren Schaufeleinrichtungen
(3), die entlang des Außenumfangs der Radscheibe (2) befestigt sind, und mehreren
Dichtblechen (4), die in zwei radial voneinander beabstandeten Ringnuten (5, 6) gehalten
sind,
wobei die erste Ringnut (5) in der Radscheibe (2) vorgesehen ist und axial auswärts
durch einen Ringvorsprung (7) begrenzt ist, und
wobei die zweite Ringnut (6) durch eine Vielzahl von benachbart angeordneten Ringnutsegmenten
definiert ist, die jeweils in den einzelnen Schaufeleinrichtungen (3) vorgesehen sind,
wobei die erste Ringnut (5) hinterschnitten ausgebildet ist und im Querschnitt betrachtet
zumindest einen axial vorstehenden Haltevorsprung (10) aufweist, der mit einer Anlagefläche
(11) versehen ist, und dass die Dichtbleche (4) im Bereich des Innendurchmessers im
Querschnitt betrachtet jeweils zumindest einen korrespondierend zu dem zumindest einen
Haltevorsprung (10) ausgebildeten, axial vorstehenden Tragvorsprung (12) aufweisen,
der mit einer Tragfläche (13) versehen ist,
wobei die Anlagefläche (11) des zumindest einen Haltevorsprungs (10), die Tragfläche
(13) des zumindest einen Tragvorsprungs (12) und die Höhe der Dichtbleche (4) derart
ausgebildet sind, dass sich die Tragflächen (13) der Dichtbleche (4) während des bestimmungsgemäßen
Betriebs der Radscheibenanordnung (1) unter Einwirkung einer Fliehkraft gegen die
Anlagefläche (11) des zumindest einen Haltevorsprungs (10) abstützen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Ringnut (5) im Querschnitt betrachtet zwei axial einander gegenüberliegende
und zueinander weisende Haltevorsprünge (10) aufweist, die jeweils mit einer Anlagefläche
(11) versehen sind, und dass die Dichtbleche (4) im Bereich des Innendurchmessers
im Querschnitt betrachtet zwei korrespondierend zu den Haltevorsprüngen (10) ausgebildete,
axial einander gegenüberliegende und voneinander weg weisende Tragvorsprünge (12)
umfassen, die jeweils mit einer Tragfläche (13) versehen sind, wobei die Anlageflächen
(11) und die Tragflächen (13) derart ausgebildet sind, dass sich die Tragflächen (13)
der Dichtbleche (4) während des bestimmungsgemäßen Betriebs der Radscheibenanordnung
(1) unter Einwirkung einer Fliehkraft gegen die Anlageflächen (11) der Haltevorsprünge
(10) abstützen.
2. Radscheibenanordnung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Anlagefläche (11) des zumindest einen Haltevorsprungs (10) und die Tragflächen
(13) der Dichtbleche (4) jeweils sowohl quer zur radialen Richtung als auch quer zur
axialen Richtung erstrecken.
3. Radscheibenanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Seitenflächen (14) der Dichtbleche (4) zumindest teilweise quer zu axialen
Richtung erstrecken und derart ausgebildet sind, dass sich die Dichtbleche (4) im
bestimmungsgemäßen Zustand in Bezug auf die axiale Richtung im Bereich ihrer Seitenflächen
(14) überlappen.
4. Radscheibenanordnung (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenflächen (14) der Dichtbleche (4) gestuft ausgebildet sind.
5. Radscheibenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine sich axial durch den Ringvorsprung (7) hindurch erstreckende Ausnehmung
(8) vorgesehen ist, deren minimale Breite in Umfangsrichtung größer als die Breite
der Dichtbleche (4) im Bereich des Innendurchmessers ist, so dass ein Dichtblech (4)
axial durch die Ausnehmung (8) zwischen den Ringnuten (5, 6) eingesetzt und in Umfangsrichtung
von diesen geführt bewegt werden kann.
6. Radscheibenanordnung (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Ausnehmungen (8) vorgesehen sind, die einander gegenüber liegend in der Radscheibe
(2) ausgebildet sind.
7. Radscheibenanordnung (1) nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein Verschlussstück (9) vorgesehen ist, das zum Verschließen der zumindest
einen Ausnehmung (8) lösbar an der Radscheibe (2) befestigbar ist,
wobei das Verschlussstück (9) eine Aufnahmefläche (17) zur Aufnahme zumindest eines
Dichtbleches (4) aufweist.
8. Radscheibenanordnung (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zumindest eine Verschlussstück (9) an gegenüberliegenden Seiten radial auswärts
vorstehende Verschlussstückvorsprünge (16) aufweist, die im bestimmungsgemäßen Zustand
in korrespondierend ausgebildete Taschen (15) der Ausnehmung (8) greifen.
9. Radscheibenanordnung (1) nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zumindest eine Verschlussstück (9) im Bereich seiner Aufnahmefläche (17) einen
sich in radialer Richtung erstreckenden Steg (18) aufweist, der im bestimmungsgemäßen
Zustand in korrespondierend ausgebildete, am Innendurchmesser von zumindest zwei Dichtblechen
(4) ausgebildete Dichtblechnuten (19) greift.
10. Radscheibenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Kanten der Ringnut (5) und/oder der Tragvorsprünge (12) und/oder des Verschlussstückes
(8) mit Radien versehen sind.
1. Wheel disk assembly (1), having a wheel disk (2), a plurality of blade devices (3),
which are fastened along the outer circumference of the wheel disk (2), and a plurality
of sealing plates (4), which are retained in two annular grooves (5, 6) spaced apart
from each other radially,
wherein the first annular groove (5) is provided in the wheel disk (2) and is bounded
axially outward by an annular projection (7), and
wherein the second annular groove (6) is defined by a multiplicity of adjacently arranged
annular groove segments, which are each provided in the individual blade devices (3),
wherein the first annular groove (5) is of undercut design and, when viewed in cross
section, has at least one axially protruding retaining projection (10), which is provided
with a contact surface (11), and that the sealing plates (4), when viewed in cross
section, each have at least one axially protruding support projection (12) in the
region of the inside diameter, said support projection being designed to correspond
to the at least one retaining projection (10) and being provided with a support surface
(13),
wherein the contact surface (11) of the at least one retaining projection (10), the
support surface (13) of the at least one support projection (12) and the height of
the sealing plates (4) are designed in such a way that the support surfaces (13) of
the sealing plates (4) are supported against the contact surface (11) of the at least
one retaining projection (10) under the action of a centrifugal force during the operation
of the wheel disk assembly (1) as intended,
characterized in that
the first annular groove (5), when viewed in cross section, has two retaining projections
(10), which are situated axially opposite each other, are directed toward each other
and are each provided with a contact surface (11), and in that the sealing plates (4), when viewed in cross section, comprise two support projections
(12) in the region of the inside diameter, which are designed to correspond to the
retaining projections (10), are situated axially opposite each other and are directed
away from each other, each of said projections being provided with a support surface
(13), wherein the contact surfaces (11) and the support surfaces (13) are designed
in such a way that the support surfaces (13) of the sealing plates (4) are supported
against the contact surfaces (11) of the retaining projections (10) under the action
of a centrifugal force during the operation of the wheel disk assembly (1) as intended.
2. Wheel disk assembly (1) according to Claim 1,
characterized in that
the contact surface (11) of the at least one retaining projection (10) and the contact
surfaces (13) of the sealing plates (4) each extend both transversely to the radial
direction and transversely to the axial direction.
3. Wheel disk assembly (1) according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the lateral surfaces (14) of the sealing plates (4) extend at least in part transversely
to the axial direction and are designed in such a way that the sealing plates (4)
overlap in the region of the lateral surfaces (14) thereof in respect of the axial
direction in the intended state.
4. Wheel disk assembly (1) according to Claim 3,
characterized in that
the lateral surfaces (14) of the sealing plates (4) are of stepped design.
5. Wheel disk assembly (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one recess (8) extending axially through the annular projection (7) is provided,
the minimum width of which recess in the circumferential direction is greater than
the width of the sealing plates (4) in the region of the inside diameter, with the
result that a sealing plate (4) can be inserted axially through the recess (8) between
the annular grooves (5, 6) and can be moved in the circumferential direction while
being guided by the latter.
6. Wheel disk assembly (1) according to Claim 5,
characterized in that
two recesses (8) are provided, which are formed opposite each other in the wheel disk
(2).
7. Wheel disk assembly (1) according to Claim 5 or 6,
characterized in that
at least one closure piece (9) is provided, which can be detachably fastened to the
wheel disk (2) to close the at least one recess (8).
wherein the closure piece (9) has a receiving surface (17) for receiving at least
one sealing plate (4).
8. Wheel disk assembly (1) according to Claim 7,
characterized in that
the at least one closure piece (9) has, on opposite sides, radially outward-protruding
closure-piece projections (16), which engage in correspondingly designed pockets (15) of the recess (8) in
the intended state.
9. Wheel disk assembly (1) according to Claim 7 or 8,
characterized in that
in the region of its receiving surface (17), the at least one closure piece (9) has
a web (18), which extends in the radial direction and engages in correspondingly designed
sealing plate grooves (19) formed on the inside diameter of at least two sealing plates
(4) in the intended state.
10. Wheel disk assembly (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
edges of the annular groove (5) and/or of the support projections (12) and/or of the
closure piece (8) are provided with radii.
1. Agencement (1) de disque de roue, comprenant un disque (2) de roue, plusieurs dispositifs
(3) à aube, qui sont fixés le long du pourtour extérieur du disque (2) de roue, et
plusieurs tôles (4) d'étanchéité, qui sont retenues dans deux rainures (5, 6) annulaires
à distance radialement l'une de l'autre,
dans lequel la première rainure (5) annulaire est prévue dans le disque (2) de roue
et est délimitée axialement vers l'extérieur par une saillie (7) annulaire et
dans lequel la deuxième rainure (6) annulaire est définie par une pluralité de segments
de rainure annulaire disposés de manière voisine, qui sont prévus respectivement dans
les divers dispositifs (3) à aube, la première rainure (5) annulaire étant constituée
en contre-dépouille et ayant, considéré en section transversale, au moins une saillie
(10) de retenue en saillie axialement, qui est pourvue d'une surface (11) de contact,
et en ce que les tôles (4) d'étanchéité ont, dans la partie du diamètre intérieur,
considéré en section transversale, respectivement au moins une saillie (12) de support
en saillie axialement, constituée de manière correspondante à la au moins une saillie
(10) de retenue et pourvue d'une surface (13) de support,
dans lequel la surface (11) de contact de la au moins une saillie (10) de retenue,
la surface (13) de support de la au moins une saillie (12) de support et la hauteur
des tôles (4) d'étanchéité sont constituées de manière à ce que les surfaces (13)
de support des tôles (4) d'étanchéité s'appuient, pendant le fonctionnement normal
de l'agencement (1) de disque de roue, sous l'effet d'une force centrifuge, sur la
surface (11) de contact de la au moins une saillie (10) de retenue,
caractérisé en ce que
la première rainure (5) annulaire a, considéré en section transversale, deux saillies
(11) de retenue opposées l'une à l'autre axialement et tournées l'une vers l'autre,
qui sont pourvues chacune d'une surface (11) de contact, et en ce que les tôles (4) d'étanchéité comprennent, dans la partie du diamètre intérieur, considéré
en section transversale, deux saillies (12) de support constituées de manière correspondante
aux saillies (10) de retenue opposées l'une à l'autre axialement et s'éloignant l'une
de l'autre, qui sont pourvues chacune d'une surface (13) de support, les surfaces
(11) de contact et les surfaces (13) de support étant constituées de manière à ce
que les surfaces (13) de support des tôles (4) d'étanchéité s'appuient, pendant le
fonctionnement normal de l'agencement (1) de disque de roue, sous l'effet d'une force
centrifuge, sur les surfaces (11) de contact des saillies (10) de retenue.
2. Agencement (1) de disque de roue suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
la surface (11) de contact de la au moins une saillie (10) de retenue et les surfaces
(13) de support des tôles (4) d'étanchéité s'étendent respectivement, à la fois, transversalement
à la direction radiale et transversalement à la direction axiale.
3. Agencement (1) de disque de roue suivant la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les surfaces (14) latérales des tôles (4) d'étanchéité s'étendent, au moins en partie,
transversalement à la direction axiale et sont constituées de manière à ce que les
tôles (4) d'étanchéité se chevauchent dans l'état normal, rapporté à la direction
axiale, dans leur partie de leurs surfaces (14) latérales.
4. Agencement (1) de disque de roue suivant la revendication 3,
caractérisé en ce que
les surfaces (14) latérales des tôles (4) d'étanchéité sont étagées.
5. Agencement (1) de disque de roue suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
il est prévu au moins un évidement (8), qui s'étend en traversant radialement la saillie
(7) annulaire et dont la largeur minimum, dans la direction périphérique, est plus
grande que la largeur des tôles (4) d'étanchéité dans la région du diamètre intérieur,
de sorte qu'une tôle (4) d'étanchéité peut être insérée par l'évidement (8) entre
les rainures (5, 6) annulaires et être déplacée en étant guidée par celles-ci dans
la direction périphérique.
6. Agencement (1) de disque de roue suivant la revendication 5,
caractérisé en ce que
il est prévu deux évidements (9), qui sont opposés l'un à l'autre dans le disque (2)
de roue.
7. Agencement (1) de disque de roue suivant la revendication 5 ou 6,
caractérisé en ce que
il est prévu au moins une pièce (9) de fermeture, qui, pour fermer le au moins un
évidement (8), peut être fixée de manière amovible au disque (2) de roue,
dans lequel la pièce (9) de fermeture a une surface (17) de réception pour recevoir
au moins une tôle (4) d'étanchéité.
8. Agencement (1) de disque de roue suivant la revendication 7,
caractérisé en ce que
la au moins une pièce (9) de fermeture a, sur des côtés opposés, des saillies (16)
de pièce de fermeture en saillie radialement vers l'extérieur, qui, à l'état normal,
pénètrent dans des poches (15), constituées de manière correspondante, de l'évidement
(8).
9. Agencement (1) de disque de roue suivant la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que
la au moins une pièce (9) de fermeture a, dans la région de sa surface (17) de réception,
une barrette (18), qui s'étend dans la direction radiale et qui, dans l'état normal,
pénètre dans des rainures (19) de tôle d'étanchéité constituées de manière correspondante
et constituées au diamètre intérieur d'au moins deux tôles (4) d'étanchéité.
10. Agencement (1) de disque de roue suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des bords de la rainure (5) annulaire et/ou des saillies (12) de support et/ou de
la pièce (8) de fermeture sont pourvus de rayons.
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