[0001] Die Erfindung betrifft eine Baugruppe für einen Ansaugtrakt einer Brennkraftmaschine,
insbesondere für ein Luftfilter, sowie ein Luftfilter mit wenigstens einer solchen
Baugruppe. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Befestigen zweier Rohrkörper
der Baugruppe aneinander.
[0002] Rohrkörper, typischerweise aus Kunststoff, dienen als Luftleitungskanal zwischen
einer Luftansaug-Öffnung und einer Brennkraftmaschine. Der Rohrkörper bildet vorzugsweise
einen Ansaugkanal zum Filtergehäuse. Solche Rohrkörper können mit einer ihrer beiden
endseitigen Öffnungen an dem Filtergehäuse montiert werden, wozu an diesem ein komplementär
zum Befestigungsabschnitt des Rohrkörpers ausgebildete Gegenstück vorgesehen sein
kann.
[0003] Ein solcher Luftleitungskanal ist beispielsweise aus der
DE 20 2006 012 636 U1 bekannt. Besagter Luftleitungskanal kann mittels einer Schnappverbindung mit einem
Filtergehäuse verbunden werden. Hierzu werden Luftleitungskanal und Filtergehäuse
entlang einer Montagerichtung aufeinander gesteckt und mittels einer Rastverbindung
aneinander fixiert. Die jeweiligen Stirnseiten von Luftleitungskanal und Filtergehäuse
erstrecken sich dabei rechtwinklig zur Montagerichtung, so dass die beiden Bauteile
flächig aufeinander treffen. Für die Montage der beiden Teile aneinander muss der
sogenannte Wellrohr-Abschnitt des Luftleitungskanals komprimiert werden, um die Montageabschnitte
von Luftleitungskanal und Filtergehäuse ineinander stecken zu können. Dieser Vorgang
erweist sich aber als aufwändig und erfordert in der Praxis oftmals den Einsatz gleich
mehrere Werker.
[0004] Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte
Baugruppe mit zwei Rohrkörpern zu schaffen, die sich insbesondere durch eine vereinfachte
Möglichkeit der Montage der beiden Rohrkörper aneinander auszeichnet.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
[0006] Grundgedanke der Erfindung ist demnach, die öffnungsseitigen Stirnseiten zweier miteinander
verbindbarer Rohrkörper einer Baugruppe bezüglich ihrer jeweiligen Längsrichtung schräg
auszubilden. Auf diese Weise kann ein unerwünschter seitlicher Zusammenstoß der beiden
aneinander zu befestigenden Bauteile vermieden werden, wenn diese zunächst quer zur
eigentlichen Montagerichtung aufeinander ausgerichtet werden, denn die beiden erfindungsgemäßen
Rohrkörper mit schrägen Stirnseiten berühren sich erst kurz vor Erreichen der Montage-Endposition.
Die Ausrichtung der beiden Rohrkörper zueinander quer zur eigentlichen Montagerichtung
ist bei den hier vorgestellten Rohrkörpern mit schrägen Stirnseite deutlich einfacher
zu bewerkstelligen als bei herkömmlichen Rohrkörpern mit rechtwinklig angeordneten
Stirnseiten. Hierzu ist bei einem der Rohrkörper ein reversibel komprimierbarer Leitungsabschnitt
vorgesehen, der durch die quer zur Längsrichtung wirkenden Montagekräfte ein in Längsrichtung
gerichtetes Verschieben zumindest einer der Stirnseiten bewirkt. Nachdem die Rohrkörper
sich in Fügeposition befinden, kann der komprimierte Leitungsabschnitt wieder ausgedehnt
werden und so ein Verbinden der Rohrkörper durch die Bildung eines Überlappungs-Bereichs
ermöglichen. Im Ergebnis führt dies zu einer stark vereinfachten Montage der beiden
Rohrkörper aneinander.
[0007] Der komprimierbare Leitungsabschnitt kann durch ein elastisches Material, insbesondere
einen Elastomer-Schlauch, oder durch eine teleskopartig ineinander verschiebbare Struktur,
gebildet sein.
[0008] Der verbleibende Montageweg entlang der Montagerichtung kann in einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung durch axiale Expansion eines Faltenbalgs realisiert werden,
der in besagten Rohrkörper integriert sein kann.
[0009] Eine erfindungsgemäße Baugruppe umfasst einen sich entlang einer ersten Längsrichtung
erstreckenden ersten Rohrkörper, welcher an einer ersten Stirnseite eine erste Öffnung
zum Befestigen des ersten Rohrkörpers an einem zweiten Rohrkörper aufweist. Die Baugruppe
umfasst ferner einen sich entlang einer zweiten Längsrichtung erstreckenden zweiten
Rohrkörper, welcher an einer zweiten Stirnseite eine zweite Öffnung zum Befestigen
des zweiten Rohrkörpers am ersten Rohrkörper aufweist. Die erste Stirnseite des ersten
Rohrkörpers ist in einem Längsschnitt entlang der ersten Längsrichtung schräg zur
ersten Längsrichtung angeordnet. Die zweite Stirnseite des zweiten Rohrkörpers ist
in einem Längsschnitt entlang der zweiten Längsrichtung schräg zur zweiten Längsrichtung
angeordnet. Die Längsrichtungen der beiden Rohrkörper können jeweils durch eine Hauptdurchströmungsrichtung
der durch die Rohrkörper strömenden Luft definiert sein. In einem aneinander befestigten
Zustand der beiden Rohrkörper verlaufen die beiden Längsrichtungen im Wesentlichen
parallel zueinander, und die Stirnseiten der beiden Rohrkörper sind in dem Längsschnitt
entlang der Längsrichtungen im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet.
[0010] Mit "im Wesentlichen" ist vorliegend gemeint, dass auch Ausführungsformen umfasst
sind, die von einer exakt parallelen Ausrichtung geringfügig abweichen können, solange
dies nicht die Montage, also insbesondere das Ein- oder Aufstecken des einen Rohrkörpers
in bzw. auf den anderen Rohrkörpern beeinträchtigt. In einer bevorzugten Ausführungsform
sind Abweichungen von der exakt parallelen Ausrichtung der beiden Rohrkörper bis zu
2°, besonders bevorzugt von bis zu 1°, höchst bevorzugt bis 0,5°, umfasst.
[0011] Alternativ können die Stirnseiten der Rohrkörper erfindungsgemäß auch winkelig zueinander
verlaufen. Hierbei verfügt die in Montagerichtung unterhalb angeordnete Stirnseite
über eine Schräge mit einem größeren Winkel. Die in Montagerichtung oberhalb angeordnete
Stirnseite verfügt über eine Schräge mit einem kleineren Winkel. Somit ist zwischen
den Stirnseiten ein Überlapp-Bereich gebildet, der im unteren Bereich größer ist,
als im oberen Bereich.
[0012] Vorzugsweise beträgt der spitze Winkel höchstens 45°, bevorzugt weniger als 30°,
besonders bevorzugt zwischen 5° und 15° beträgt. Eine derartige Geometrie unterstützt
eine besonders einfach Montage der Rohrkörper.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der zweite Rohrkörper in den ersten
Rohrkörper einsteckbar oder auf diesen aufsteckbar ausgebildet, oder umgekehrt. Dies
ermöglicht auf einfache Weise eine luftdichte, gleichwohl lösbare Befestigung der
beiden Rohrkörper der Baugruppe aneinander.
[0014] Besagter Einsteckvorgang des zweiten Rohrkörpers in den ersten Rohrkörper kann zusätzlich
erleichtert werden, wenn bei einer vorteilhaften Weiterbildung an einer Umfangswand
des zweiten Rohrkörpers im Bereich seiner stirnseitigen Öffnung ein sich in Umfangsrichtung
erstreckender, nach außen abstehender Steg ausgebildet ist. Dieser Steg wirkt für
den in den ersten Rohrkörper eingesteckten zweiten Rohrkörper als Anschlag für die
Einsteckbewegung entlang der ersten Längsrichtung. Besagter Steg kann in Umfangsrichtung
vollständig oder teilweise umlaufen. Anstelle eines Stegs ist auch die Ausbildung
eines Vorsprungs denkbar, der von der Umfangswand radial nach außen absteht.
[0015] Besonders zweckmäßig weist der erste Rohrkörper in dem Längsschnitt entlang seiner
ersten Längsrichtung eine obere Körperwand auf. Eine Wandlänge dieser oberen Körperwand
ist kürzer als eine Wandlänge einer der oberen Körperwand gegenüberliegenden unteren
Körperwand, oder umgekehrt. Zusätzlich weist der zweite Rohrkörper in dem Längsschnitt
entlang seiner zweiten Längsrichtung eine obere Körperwand auf. Die Wandlänge dieser
oberen Körperwand ist länger als eine Wandlänge einer der oberen Körperwand gegenüberliegenden,
unteren Körperwand, oder umgekehrt. In dieser Variante sind die beiden Wandlängen
des ersten Rohrkörpers bezüglich einer virtuellen ersten Referenzebene quer zur ersten
Längsrichtung gemessen. Die beiden Wandlängen des zweiten Rohrkörpers sind bezüglich
einer virtuellen zweiten Referenzebene quer zur zweiten Längsrichtung gemessen. Experimentelle
Versuche haben in überraschender Weise gezeigt, dass mittels der vorangehend beschriebenen
Geometrie der beiden Rohrkörper das Ein- oder Aufstecken des einen Rohrkörpers in
bzw. auf den anderen Rohrkörper gegenüber herkömmlichen Rohrkörpern erheblich verbessert
werden kann.
[0016] In einem aneinander befestigten Zustand der beiden Rohrkörper ist eine Summe der
Wandlänge der oberen Körperwand des ersten Rohrkörpers und der Wandlänge der oberen
Körperwand des zweiten Rohrkörpers gleich der Summe der Wandlänge der unteren Körperwand
des ersten Rohrkörpers und der Wandlänge der unteren Körperwand des zweiten Rohrkörpers.
Diese Eigenschaft der beiden Rohrkörper führt dazu, dass eine vorteilhafte, geradlinige
Verbindung zwischen den beiden aneinander befestigten Rohrkörpern ausgebildet wird.
[0017] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann in dem zweiten Rohrkörper, bezüglich
seiner Längsrichtung im Abstand zur Öffnung ein faltenbalg-artig ausgebildeter Längsabschnitt
vorgesehen. Dieser ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass eine Länge des zweiten
Rohrkörpers entlang seiner zweiten Längsrichtung bis zu einer vorbestimmten Variationslänge
variierbar ist. Diese Eigenschaft des Rohrkörpers erleichtert das Einschieben/Aufschieben
bzw. Einstecken/Aufstecken des einen Rohrkörpers in den anderen Rohrkörper durch maximale
Expansion des faltenbalg-artigen Längsabschnitts in der Längsrichtung, nachdem die
beiden Rohrkörper vorher durch eine Bewegung quer zur Längsrichtung zueinander fluchtend
angeordnet wurden. Weiterhin kann der faltenbalgartig ausgebildete Längsabschnitt
beim Zusammenführen der beiden Rohrkörper komprimiert werden und erst, nachdem die
beiden Rohrkörper fluchtend angeordnet sind, wieder in Längsrichtung ausgedehnt werden,
um eine Verbindung zwischen den beiden Rohrkörpern zu bewirken.
[0018] Besonders bevorzugt bildet die erste Stirnseite des ersten Rohrkörpers in dem Längsschnitt
entlang der ersten Längsrichtung einen ersten Winkel zwischen 90° und 180° mit der
ersten Längsrichtung aus. Bevorzugte Winkelwerte für den ersten Winkel betragen zwischen
100° bis 150°, besonders bevorzugt ca. 120°. Alternativ oder zusätzlich bildet die
zweite Stirnseite des zweiten Rohrkörpers in dem Längsschnitt entlang der zweiten
Längsrichtung einen zweiten Winkel zwischen 90° und 180° mit der zweiten Längsrichtung
aus. Bevorzugte Winkelwerte für den zweiten Winkel betragen zwischen 100° bis 150°,
besonders bevorzugt ca. 120°. Bei weiteren Ausgestaltungen kann der zweite Winkel
größer als der erste Winkel sein, wodurch ein Überlappungsbereich zwischen im oberen
Bereich kleiner als im unteren Bereich ist. Auf diese Weise ist eine besonders zuverlässige
Aufnahme gebildet.
[0019] Eine mechanisch stabile, gleichwohl einfach zu lösende Befestigung der beiden Rohrkörper
aneinander lässt sich bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erzielen, bei
welcher an den beiden Rohrkörpern eine Rastverbindung oder Schnappverbindung ausgebildet
ist. Besagte Rastverbindung oder Schnappverbindung kann wenigstens ein Rastelement,
vorzugsweise in der Art eines Vorsprungs, an einem der beiden Rohrkörper und eine
dazu komplementäre Ausnehmung, insbesondere eine Durchgangsöffnung, umfassen.
[0020] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist an einer Rohrwand des ersten und/oder
zweiten Rohrkörpers im Bereich der ersten bzw. zweiten Öffnung innenseitig oder außenseitig
jeweils eine Führungsstruktur zum Führen des jeweils anderen Rohrkörpers ausgebildet.
Dies erleichtert insbesondere das Ein- bzw. Aufstecken des einen Rohrkörpers in bzw.
auf den anderen Rohrkörper.
[0021] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform weist der erste und/oder zweite Rohrkörper
eine Dichtungseinrichtung zum Abdichten des von den Rohrkörpern begrenzten Innenraums
gegen die äußere Umgebung auf. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die
durch die beiden Rohrkörper in einem aneinander montierten Zustand strömende Luft
nicht im Verbindungsbereich der beiden Rohrkörper nach außen, in die äußere Umgebung
der Rohrkörper austreten kann. Die Dichtungseinrichtung kann hierzu einen oder mehrere
geeignet ausgebildete Dichtungsringe, vorzugsweise in der Art von O-Ringen aus einem
gummielastischen Material, besonders bevorzugt aus einem Elastomer, umfassen.
[0022] Soll die Baugruppe als Teil eines Luftfilters verwendet werden, so wird in einer
besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, den ersten Rohrkörper
als Befestigungsstutzen eines Filtergehäuses auszubilden, von welchem der erste Rohrkörper
nach, also von dem vom Filtergehäuse begrenzten Gehäuseinnenraum weg, außen weg absteht.
[0023] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst das Filtergehäuse wenigstens zwei als
Befestigungsstutzen ausgebildete erste Rohrkörper. Für jeden Befestigungsstutzen ist
ein zweiter Rohrkörper vorhanden, so dass an jedem als Befestigungsstutzen ausgebildeten
Anschluss jeweils ein zweiter Rohrkörper befestigbar oder befestigt ist. Auf diese
Weise kann eine Vielzahl von Rohrleitungen, jeweils unter Ausbildung einer erfindungsgemäßen
Baugruppe befestigt werden.
[0024] Die Erfindung betrifft ferner ein Luftfilter mit einem Filtergehäuse und einer vorangehend
vorgestellten Baugruppe.
[0025] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Befestigen zweier Rohrkörper der vorangehend
vorgestellten Baugruppe aneinander. Dass Verfahren umfasst die folgenden Schritte:
- a) Anordnen des ersten Rohrkörpers im Abstand zum zweiten Rohrkörper derart, dass
die erste Längsrichtung im Wesentlichen parallel zur zweiten Längsrichtung verläuft,
dass die beiden Rohrkörper bezüglich der ersten Längsrichtung im Abstand zueinander
angeordnet sind, und dass sie bezüglich einer Querrichtung senkrecht zur Längsrichtung
versetzt zu einander angeordnet sind,
- b) Bewegen des ersten Rohrkörpers oder des zweiten Rohrkörpers in Querrichtung, bis
der Versatz der beiden Rohrkörper zueinander in der Querrichtung einen Null-Wert annimmt,
- c) Aneinanderfügen der beiden Rohrkörper durch Bewegen des ersten Rohrkörpers entlang
der ersten Längsrichtung zum zweiten Rohrkörper hin oder umgekehrt.
[0026] In einer Variante dieses Verfahrens kann gemäß einem zum Schritt c) alternativen
Verfahrensschritt c') zumindest einer der Rohrkörper axial komprimiert werden, bis
der Versatz der beiden Rohrkörper in Querrichtung den Null-Wert annimmt. Nach der
erforderlichen Positionierung wird der komprimierte Rohrkörper wieder expandiert,
um die beiden Fügepartner miteinander zu verbinden.
[0027] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0028] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0029] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen.
[0030] Es zeigen, jeweils schematisch:
- Fig. 1
- ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Baugruppe mit einem ersten Rohrkörper und einem
zweiten Rohrkörper in einem nicht aneinandergefügten Zustand,
- Fig. 2
- das Beispiel der Figur 1 in einem aneinandergefügten Zustand der beiden Rohrkörper,
- Fig. 3
- eine Detaildarstellung der Figur 2,
- Fig. 4a
- die in Figur 3 gezeigte Darstellung in einem Längsschnitt,
- Fig. 4b
- eine Variante des Beispiels der Figur 4a,
- Fig. 5-8
- die erfindungsgemäße Baugruppe in verschiedenen Zuständen der Montage aneinander.
[0031] Die Figuren 1 und 2 illustrieren ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Baugruppe 1.
Diese umfasst einen sich entlang einer ersten Längsrichtung L1 erstreckenden ersten
Rohrkörper 2a. Der erste Rohrkörper 2a weist an einer ersten Stirnseite 3a eine erste
Öffnung 4a zum Befestigen des ersten Rohrkörpers 2a an einem zweiten Rohrkörper 2b
auf. Die Baugruppe 1 umfasst einen solchen, sich entlang einer zweiten Längsrichtung
L2 erstreckenden zweiten Rohrkörper 2b. Der zweite Rohrkörper 2b weist an einer zweiten
Stirnseite 3b eine zweite Öffnung 4b zum Befestigen des zweiten Rohrkörpers 2b am
ersten Rohrkörper 2a auf. Der erste Rohrkörper 2a kann als Befestigungsstutzen 8a
eines Filtergehäuses 9a eines Luftfilters 10a ausgebildet sein. Das Filtergehäuse
9a begrenzt als Teil eines Luftfilters 10a einen Gehäuseinnenraum, in welchem ein
Filterelement (nicht gezeigt) zum Reinigen der durch die Rohrkörper 2a, 2b strömenden
Luft angeordnet sein kann. Der Befestigungsstutzen 8a steht nach außen vom Filtergehäuse
9a ab. Alternativ kann der erste Rohrkörper 2a auch als Rohrleitung ohne Filtergehäuse
9a ausgebildet sein.
[0032] Die Figur 4a zeigt die beiden Rohrkörper 2a, 2b in grobschematischer Darstellung
jeweils in einem Längsschnitt entlang ihrer Längsrichtung L
1, L
2. Entsprechend Figur 4a ist die erste Stirnseite 3a des ersten Rohrkörpers 2a in dem
Längsschnitt entlang der ersten Längsrichtung L
1 schräg zur ersten Längsrichtung L
1 angeordnet. Die zweite Stirnseite 3b des zweiten Rohrkörpers 2b ist in dem Längsschnitt
entlang der zweiten Längsrichtung L
2 schräg zur zweiten Längsrichtung L
2 angeordnet. In dem in Figur 4a gezeigten, aneinander befestigten Zustand der beiden
Rohrkörper 2a, 2b verlaufen die beiden Längsrichtungen L
1, L
2 im Wesentlichen parallel zueinander. Auch die Stirnseiten 3a, 3b der beiden Rohrkörper
2a, 2b erstrecken sich in dem in Figur 4a dargestellten Längsschnitt entlang der Längsrichtungen
im Wesentlichen parallel zueinander.
[0033] Betrachtet man nun die Darstellung der Figur 3, welche eine Detaildarstellung der
Figur 2 im Verbindungsbereich der beiden Rohrkörper 2a, 2b zeigt, so erkennt man,
dass der zweite Rohrkörper 2b in den ersten Rohrkörper 2a einsteckbar ausgebildet
ist. Die Figur 3 zeigt den zweiten Rohrkörper 2b in einem in den ersten Rohrkörper
2a eingesteckten Zustand. In einer nicht gezeigten Variante kann der zweite Rohrkörper
2b auf den ersten Rohrkörper 2a aufsteckbar ausgebildet sein.
[0034] Der Figur 3 entnimmt man weiterhin, dass an einer Umfangswand 5b des zweiten Rohrkörpers
2b im Bereich seiner stirnseitigen Öffnung 4b ein sich in Umfangsrichtung U erstreckender,
nach außen abstehender Steg 6b ausgebildet ist. Wie Figur 3 erkennen lässt, wirkt
der Steg 6b als Längsanschlag für eine Einsteckbewegung des zweiten Rohrkörpers 2b
in den ersten Rohrkörper 2a.
[0035] Zum mechanisch stabilen, gleichwohl lösbaren Befestigen der beiden Rohrkörper 2a,
2b aneinander kann wie in Figur 3 dargestellt an den beiden Rohrkörpern 2a, 2b eine
Schnappverbindung 13 vorgesehen sein. Alternativ dazu ist auch eine Rastverbindung
(nicht gezeigt) denkbar.
[0036] Im Folgenden sei das Augenmerk wieder auf die Darstellung der Figur 4a gerichtet.
Demnach bildet die erste Stirnseite 3a des ersten Rohrkörpers 2a in dem Längsschnitt
entlang der ersten Längsrichtung L
1 einen Winkel α
1 zwischen 90° und 180° mit der ersten Längsrichtung L
1 aus. Dargestellt ist ein Winkel von ca. 120°. Entsprechend bildet die zweite Stirnseite
3b des zweiten Rohrkörpers 2b in dem Längsschnitt entlang der zweiten Längsrichtung
L
2 einen Winkel α
2 zwischen 90° und 180° mit der zweiten Längsrichtung L
2 aus. Dargestellt ist ebenfalls ein Winkel von ca. 120°.
[0037] Bevorzugt sind die Werte für die beiden Winkel α
1 und α
2 identisch. Alternativ kann aber, wie in der Variante der Figur 4b gezeigt, der Wert
für den Winkel α
1 auch kleiner als der Wert für den Winkel α
2. Dann wird ein Überlapp-Bereich 14 gebildet, der sich in Montagerichtung vergrößert.
Bei einer Ausgestaltung von α
1 größer als α
2 verkleinert sich der Überlapp-Bereich 14 in Montagerichtung. Im
[0038] Entsprechend Figur 4a weist der erste Rohrkörper 2a in dem Längsschnitt entlang seiner
ersten Längsrichtung L
1 eine obere Körperwand 11a auf, deren Wandlänge L
O1 länger ist als eine Wandlänge L
U1 einer der oberen Körperwand 11a gegenüberliegenden unteren Körperwand 12a. Der zweite
Rohrkörper 2b weist in dem Längsschnitt entlang seiner zweiten Längsrichtung L
2 entlang der zweiten Längsrichtung L
2 eine obere Körperwand 11 b auf, deren Wandlänge L
O2 kürzer ist als eine Wandlänge L
U2 einer der oberen Körperwand 11 b gegenüberliegenden, unteren Körperwand 12b. Wie
Figur 4a anschaulich belegt, werden die beiden Wandlängen L
O1, L
U1 des ersten Rohrkörpers 2a bezüglich einer virtuellen ersten Referenzebene E
1 quer zur ersten Längsrichtung L
1 gemessen. Die beiden Wandlängen L
O2, L
U2 des zweiten Rohrkörpers 2b werden bezüglich einer virtuellen zweiten Referenzebene
E
2 quer zur zweiten Längsrichtung L
2 gemessen.
[0039] In dem in Figur 4a gezeigten, aneinander befestigten Zustand der beiden Rohrkörper
2a, 2b ist die Summe S
o der Wandlänge der oberen Körperwand 11a des ersten Rohrkörpers und der oberen Körperwand
11 b des zweiten Rohrkörpers 2b gleich der Summe S
u der Wandlänge der unteren Körperwand 12a des ersten Rohrkörpers 2a und der unteren
Körperwand 12b des zweiten Rohrkörpers 2b.
[0040] Bei der Variante gemäß Figur 4b greift der erste Rohrkörper 2a in den zweiten Rohrkörper
2b ein. Aufgrund der ungleich gewählten Winkel ist die obere Wandlänge S
o kleiner als die untere Wandlänge S
u.
[0041] Wie die Figuren 1 bis 3 erkennen lassen, ist in dem zweiten Rohrkörper 2b bezüglich
seiner zweiten Längsrichtung L
2 im Abstand zu seiner stirnseitigen Öffnung 3b ein faltenbalg-artig ausgebildeter
Längsabschnitt 7b angeordnet. Der Längsabschnitt 7b ist derart ausgebildet, dass die
Länge des zweiten Rohrkörpers 2b entlang seiner zweiten Längsrichtung L
2 bis zu einer vorbestimmten Variationslänge V
2 variierbar ist. Dies erleichtert das Einstecken des zweiten Rohrkörpers 2b im Bereich
seiner zweiten Stirnseite 3b in den ersten Rohrkörper 2a im Bereich dessen erster
Stirnseite 3a, da der Längsabschnitt 7b zuerst komprimiert und anschließend wieder
auseinander gezogen werden kann.
[0042] Im Folgenden sei das Augenmerk auf die Figuren 5 bis 8 gerichtet, anhand welcher
die Montage der Rohrkörper 2a, 2b der Baugruppe 1 aneinander erläutert werden soll.
Im Beispielszenario der Figuren 5 bis 8 umfasst das Filtergehäuse 9a des Luftfilters
10 zwei als Befestigungsstutzen 8a ausgebildete erste Rohrkörper 2a umfasst. Jedem
der beiden Befestigungsstutzen 8a ist ein zweiter Rohrkörper 2b zugeordnet ist, so
dass an jedem Befestigungsstutzen 8a jeweils ein zweiter Rohrkörper 2b befestigt werden
kann.
[0043] Bei der Darstellung der Figur 5 sind die beiden als Befestigungsstutzen 8a ausgebildeten
und vom Filtergehäuse 9a nach außen abstehenden ersten Rohrkörper im Abstand zu den
beiden zweiten Rohrkörpern 2b angeordnet. Die Rohrkörper 2a, 2b sind derart zueinander
ausgerichtet, dass die erste Längsrichtung L
1 im Wesentlichen parallel zur zweiten Längsrichtung L
2 verläuft, Jeder der beiden ersten Rohrkörper 2a ist in Längsrichtung L
1 bzw. L
2 im Abstand zum ihm zugeordneten zweiten Rohrkörper 2b angeordnet. Bezüglich einer
Querrichtung Q senkrecht zur Längsrichtung sind die beiden einander zugeordneten Rohrkörper
2a, 2b versetzt zu einander angeordnet. Anschließend werden die beiden zweiten Rohrkörper
2b in Querrichtung Q auf die ersten Rohrkörper 2a, also auf die beiden Befestigungsstutzen
8a, zu bewegt, bis der Versatz der Rohrkörper 2a zu den ihnen zugeordneten ersten
Rohrkörpern, in der Querrichtung Q einen Null-Wert annimmt. Die Bewegung der beiden
zweiten Rohrkörper 2b in Querrichtung Q ist in den Figuren 6 und 7 illustriert. In
Figur 7 hat der Abstand der zweiten Rohrkörper 2b von den ihnen zugeordneten ersten
Rohrkörpern nahezu besagten Null-Wert erreicht. Anschließend kann jeder der beiden
zweiten Rohrkörper 2b an den zugeordneten ersten Rohrkörper 2a bzw. Befestigungsstutzen
8a gefügt werden, indem die beiden zweiten Rohrkörper 2b entlang der zweiten Längsrichtung
L
2 auf den ihnen jeweils zugeordneten ersten Rohrkörper 2a zugeordnet werden. Diese
Bewegung endet mit dem Einstecken der zweiten Rohrkörper 2b in die ersten Rohrkörper
2a, bis der vorhandene Schnappverschluss die Rohrkörper 2a, 2b aneinander arretiert.
[0044] Bei einer in den Figuren nicht gezeigten Variante ist an einer Rohrwand des ersten
und/oder zweiten Rohrkörpers 2a, 2b im Bereich der ersten bzw. zweiten Öffnung 4a,
4b innenseitig oder außenseitig jeweils eine Führungsstruktur zum Führen des jeweils
anderen Rohrkörpers 2b, 2a ausgebildet sein. Dies erleichtert insbesondere das Ein-
bzw. Aufstecken des einen Rohrkörpers 2a, 2b in bzw. auf den anderen Rohrkörper 2b,
2a.
[0045] Bei einer weiteren Variante kann der erste und/oder zweite Rohrkörper 2a, 2b eine
Dichtungseinrichtung (in den Figuren nicht gezeigt) zum Abdichten des von den Rohrkörpern
2a, 2b begrenzten Rohrkörper-Innenraums gegen die äußere Umgebung aufweisen. Auf diese
Weise kann sichergestellt werden, dass die durch die beiden Rohrkörper 2a, 2b in einem
aneinander montierten Zustand strömende Luft nicht im Verbindungsbereich der beiden
Rohrkörper 2a, 2b nach außen, in die äußere Umgebung der Rohrkörper 2a, 2b austreten
kann. Die Dichtungseinrichtung kann hierzu einen oder mehrere geeignet ausgebildete
Dichtungsringe, vorzugsweise in der Art von O-Ringen aus einem federelastischen Material,
besonders bevorzugt aus einem Elastomer, umfassen.
1. Baugruppe (1) für einen Ansaugtrakt einer Brennkraftmaschine, insbesondere für einen
Luftfilter des Ansaugtrakts,
- mit einem sich entlang einer ersten Längsrichtung (L1) erstreckenden ersten Rohrkörper (2a), welcher an einer ersten Stirnseite (3a) eine
erste Öffnung (4a) zum Befestigen des ersten Rohrkörpers (2a) an einem zweiten Rohrkörper
(2b) aufweist,
- mit wenigstens einem sich entlang einer zweiten Längsrichtung (L2) erstreckenden zweiten Rohrkörper (2b), welcher an einer zweiten Stirnseite (3b)
eine zweite Öffnung (4b) zum Befestigen des zweiten Rohrkörpers (2b) am ersten Rohrkörper
(2a) aufweist,
- wobei die erste Stirnseite (3a) des ersten Rohrkörpers (2a) in einem Längsschnitt
entlang der ersten Längsrichtung (L1) schräg zur ersten Längsrichtung (L1) angeordnet ist und die zweite Stirnseite (3b) des zweiten Rohrkörpers (2b) in einem
Längsschnitt entlang der zweiten Längsrichtung (L2) schräg zur zweiten Längsrichtung (L2) angeordnet ist,
- wobei in einem aneinander befestigten Zustand der beiden Rohrkörper (2a, 2b) die
beiden Längsrichtungen (L1, L2) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen und die Stirnseiten (3a, 3b) der beiden
Rohrkörper (2a, 2b) in dem Längsschnitt entlang der Längsrichtungen (L1, L2) im Wesentlichen parallel oder winkelig, insbesondere spitzwinklig, zueinander angeordnet
sind,
- wobei einer der beiden Rohrkörper (2a, 2b) einen entlang der jeweiligen Längsrichtung
(L1, L2) reversibel komprimierbaren Leitungsabschnitt (7b) aufweist.
2. Baugruppe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der spitze Winkel höchstens 45°, bevorzugt weniger als 30°, besonders bevorzugt zwischen
5° und 15°, beträgt.
3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
an einer Umfangswand (5b) des zweiten Rohrkörpers (2b) im Bereich seiner stirnseitigen
Öffnung (4b) ein sich in Umfangsrichtung (U) erstreckender, nach außen abstehender
Steg (6b) ausgebildet ist, der für den in den ersten Rohrkörper (2a) eingesteckten
zweiten Rohrkörper (2b) als Anschlag für die Einsteckbewegung entlang der ersten Längsrichtung
(L1) wirkt.
4. Baugruppe nach Anspruch einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der erste Rohrkörper (2a) in dem Längsschnitt entlang seiner ersten Längsrichtung
(L1) eine obere Körperwand (11a) aufweist, deren Wandlänge (LO1) kürzer ist als eine Wandlänge (LU1) einer der oberen Körperwand (11a) gegenüberliegenden unteren Körperwand (12a), oder
umgekehrt, und dass
- der zweite Rohrkörper (2b) in dem Längsschnitt entlang seiner zweiten Längsrichtung
(L2) entlang der zweiten Längsrichtung (L2) eine obere Körperwand (11 b) aufweist, deren Wandlänge (LO2) länger ist als eine Wandlänge (LU2) einer der oberen Körperwand (11 b) gegenüberliegenden unteren Körperwand (12b),
oder umgekehrt,
- wobei die beiden Wandlängen (LO1, LU1) des ersten Rohrkörpers (2a) bezüglich einer virtuellen ersten Referenzebene (E1) quer zur ersten Längsrichtung (L1) und die beiden Wandlängen (LO2, LU2) des zweiten Rohrkörpers (2b) bezüglich einer virtuellen zweiten Referenzebene (E2) quer zur zweiten Längsrichtung (L2) gemessen sind.
5. Baugruppe nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
in einem aneinander befestigten Zustand der beiden Rohrkörper (2a, 2b) eine Summe
(SO) der Wandlänge (LO1) der oberen Körperwand (11a) des ersten Rohrkörpers (2a) und der Wandlänge (LO2) der oberen Körperwand (11 b) des zweiten Rohrkörpers (2b) gleich der Summe (SU) der Wandlänge (LU1) der unteren Körperwand (12a) des ersten Rohrkörpers (2a) und der Wandlänge (LU2) der unteren Körperwand (12b) des zweiten Rohrkörpers (2b) ist.
6. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
in dem zweiten Rohrkörper (2b), bezüglich seiner Längsrichtung (L2) im Abstand zur Öffnung (4b), ein faltenbalg-artig ausgebildeter Längsabschnitt (7b)
vorgesehen ist, derart, dass eine Länge des zweiten Rohrkörpers (2b) entlang der zweiten
Längsrichtung (L2) bis zu einer vorbestimmten Variationslänge (V2) variierbar ist.
7. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die erste Stirnseite (3a) des ersten Rohrkörpers (2a) in dem Längsschnitt entlang
der ersten Längsrichtung (L1) einen Winkel (α1) zwischen 90° und 180° mit der ersten Längsrichtung (L1) ausbildet, und/oder dass
- die zweite Stirnseite (3b) des zweiten Rohrkörpers (2b) in dem Längsschnitt entlang
der zweiten Längsrichtung (L2) einen Winkel (α2) zwischen 90° und 180° mit der zweiten Längsrichtung (L2) ausbildet.
8. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
an den beiden Rohrkörpern (2a, 2b) eine Rastverbindung oder Schnappverbindung (13)
ausgebildet ist, mittels welcher der zweite Rohrkörper (2b) lösbar am ersten Rohrkörper
(2a) fixierbar oder fixiert ist, oder umgekehrt.
9. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
an einer Rohrwand des ersten und/oder zweiten Rohrkörpers (2a, 2b) im Bereich der
ersten bzw. zweiten Öffnung (4a, 4b) innenseitig oder außenseitig jeweils eine Führungsstruktur
zum Führen des jeweils anderen Rohrkörpers (2b, 2a) ausgebildet ist.
10. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste und/oder zweite Rohrkörper (2a, 2b) eine Dichtungseinrichtung zum Abdichten
des von den Rohrkörpern begrenzten Innenraums gegen die äußere Umgebung aufweist.
11. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Rohrkörper (2a) als Befestigungsstutzen (8a) eines Filtergehäuses (9a) ausgebildet
ist, von welchem er nach außen weg absteht.
12. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Filtergehäuse (9a) wenigstens zwei als Befestigungsstutzen (8a) ausgebildete erste
Rohrkörper (2a) umfasst und für jeden Befestigungsstutzen (8a) ein zweiter Rohrkörper
(2b) vorhanden ist, so dass an jedem als Befestigungsstutzen (8a) ausgebildeten ersten
Rohrkörper (2a) jeweils ein zweiter Rohrkörper (2b) befestigbar oder befestigt ist.
13. Luftfilter (10a) mit einem Filtergehäuse (9a) und wenigstens einer Baugruppe (1) nach
Anspruch 11 oder 12.
14. Verfahren zum Befestigen zweier Rohrkörper (2a, 2b) der Baugruppe (1) nach einem der
Ansprüche 1 bis 12 aneinander, umfassend die folgenden Schritte:
a) Anordnen des ersten Rohrkörpers (2a) im Abstand zum zweiten Rohrkörper (2b) derart,
dass die erste Längsrichtung (L1) im Wesentlichen parallel zur zweiten Längsrichtung (L2) verläuft, so dass die beiden Rohrkörper (2a, 2b) bezüglich der ersten Längsrichtung
(L1) im Abstand zueinander angeordnet sind, und so dass sie bezüglich einer Querrichtung
(Q) senkrecht zur Längsrichtung (L1, L2) versetzt zu einander angeordnet sind,
b) Bewegen des ersten Rohrkörpers (2a) oder des zweiten Rohrkörpers (2b) in Querrichtung
(Q), bis der Versatz der beiden Rohrkörper (2a, 2b) zueinander in der Querrichtung
(Q) einen Null-Wert annimmt, wobei zumindest eine der Stirnseiten (3a, 3b) in Längsrichtung
verschiebbar ist,
c) Aneinanderfügen der beiden Rohrkörper (2a, 2b) durch Bewegen des ersten Rohrkörpers
(2a) entlang der ersten Längsrichtung (L1) zum zweiten Rohrkörper (2b) hin oder umgekehrt.