Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 102 21 974 A1 ist eine Vorrichtung für eine Bevorratung und Bereitstellung von zumindest einem
oralen Bedürfnisstillungselement für einen Säugling und/oder ein Kleinkind bekannt.
Die Vorrichtung umfasst eine Vorratseinheit zur Lagerung des oralen Bedürfnisstillungselements,
eine Befüllungseinheit zum Befüllen der Vorratseinheit mit dem zumindest einen oralen
Bedürfnisstillungselement und eine Ausgabeeinheit zur Entnahme des zumindest einen
oralen Bedürfnisstillungselements aus der Vorratseinheit.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
bereitzustellen, die eine sichere Lagerung und eine einfache Entnahme von oralen Bedürfnisstillungselementen
aus einer Vorrichtung ermöglicht. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung für eine Bevorratung und Bereitstellung
von zumindest einem oralen Bedürfnisstillungselement für einen Säugling und/oder ein
Kleinkind, mit einer Vorratseinheit zur Lagerung des oralen Bedürfnisstillungselements,
einer Befüllungseinheit zum Befüllen der Vorratseinheit mit dem zumindest einen oralen
Bedürfnisstillungselement und einer Ausgabeeinheit zur Entnahme des zumindest einen
oralen Bedürfnisstillungselements aus der Vorratseinheit.
[0005] Die Vorrichtung umfasst eine Fördereinrichtung zur Beförderung des zumindest einen
oralen Bedürfnisstillungselements von der Befüllungseinheit zur Ausgabeeinheit. Unter
einem "oralen Bedürfnisstillungselement" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
ein Saugelement, ein Schnullerelement, ein Trinkflaschenelement oder ein Spielzeugelement
für einen Säugling oder für ein Kleinkind verstanden werden. Das Schnullerelement
kann aus einem Saugkörper, einem den Saugkörper tragenden Schaft und einem an dem
Schaft angeordneten Haltering bestehen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der
Vorrichtung kann die Vorrichtung in einer horizontalen oder in einer vertikalen oder
in jeder beliebigen Lage angeordnet werden, ohne dass die Beförderung des oralen Bedürfnisstillungselements
beeinträchtigt wird. In vorteilhafter Weise kann die erfindungsgemäße Vorrichtung
eine sichere hygienische Lagerung und eine einfache Entnahme von oralen Bedürfnisstillungselementen
an unterschiedlichen Orten bereitstellen. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Vorrichtung
an verschiedenen Gegenständen befestigt in verschiedenen Räumen einem Säugling und/oder
Kleinkind zur Verfügung gestellt werden. Eine bevorzugte Realisierung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sieht vor, dass diese mobil eingesetzt werden kann und dadurch im Alltag
besonders praktisch und nützlich sein kann.
[0006] Die Vorratseinheit der Vorrichtung kann zur Lagerung des oralen Bedürfnisstillungselements
einen zylindrischen und/oder einen rohrförmigen und/oder einen ovalen und/oder einen
rechteckigen Grundkörper aufweisen, wobei jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Kombinationen der verschiedenen Ausführungsformen des Grundkörpers denkbar
sind. Insbesondere kann der Grundkörper der Vorratseinheit einteilig oder mehrteilig
ausgebildet sein. Unter "einteilig" soll insbesondere stoffschlüssig verbunden, beispielsweise
durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen
anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in
einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus
einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Die mehrteilige Vorratseinheit kann aus
zumindest zwei Halbschalen zusammengesetzt sein und entlang einer Längsachse zumindest
ein Bindemittel und/oder ein Scharnier aufweisen. Des Weiteren kann die Vorratseinheit
eine Perforierung und/oder Schlitze aufweisen und/oder transparent ausgeführt sein,
wodurch ein Innenraum der Vorratseinheit kontrolliert werden kann. Die Vorratseinheit
kann aus einem metallischen Werkstoff und/oder aus einem nichtmetallischen Werkstoff
ausgebildet sein. Abhängig von der Art und Form des oralen Bedürfnisstillungselements
kann die Vorratseinheit unterschiedliche Durchmesser aufweisen oder unterschiedlich
groß und/oder lang ausgeführt sein. Mehrere Vorratseinheiten und/oder mehrere Varianten
einer Vorratseinheit können nebeneinander angeordnet und/oder miteinander kombiniert
werden. Insbesondere kann die Vorratseinheit zur Lagerung unterschiedlicher oraler
Bedürfnisstillungselemente vorgesehen sein. Die Vorratseinheit kann zumindest ein,
insbesondere zumindest fünf, vorteilhaft zumindest zehn orale Bedürfnisstillungselemente
aufnehmen. In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann
die Vorratseinheit eine durch ein Türelement der Vorratseinheit verschließbare Ausnehmung
aufweisen, damit bei einer Funktionsstörung ein Zugriff in den Innenraum der Vorrichtung
ermöglicht ist. Unter einer "Ausnehmung" soll insbesondere ein materialloser Bereich
verstanden werden, der sich, von einer Oberfläche des zumindest einen Elements, die
eine Haupterstreckungsfläche des Elements bildet, aus betrachtet, zumindest teilweise
parallel zu einer Normalenrichtung der Oberfläche in das Element zumindest im Wesentlichen
hinein, vorzugsweise zumindest nahezu durch eine gesamte Materialstärke des Elements
hindurch, erstreckt, wobei die Ausnehmung im Wesentlichen von dem Element umschlossen
ist.
[0007] Zum Befüllen der Vorratseinheit mit dem zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselement
kann die Befüllungseinheit der Vorrichtung vorzugsweise in einem geodätisch oben angeordneten
Endbereich der Vorratseinheit angeordnet sein. Insbesondere kann die Befüllungseinheit
einteilig mit der Vorratseinheit ausgebildet sein, wobei eine Ausnehmung der Befüllungseinheit
der Innenkontur der Vorratseinheit entspricht oder eine von der Innenkontur der Vorratseinheit
abweichende Kontur aufweisen kann. Die Kontur der Ausnehmung der Befüllungseinheit
kann vorteilhaft an eine Außenkontur des oralen Bedürfnisstillungselements angepasst
werden.
[0008] In einer alternativen Ausführung kann die Befüllungseinheit als eine separate Einheit
ausgebildet sein, die mit der Vorratseinheit lösbar verbunden werden kann. Die Befüllungseinheit
kann als ein Verschlusselement und/oder als ein Deckelelement ausgebildet sein oder
ein Verschlusselement und/oder ein Deckelelement umfassen, wobei das Verschlusselement
und/oder das Deckelelement eine Ausnehmung und/oder ein Ösenelement und/oder einen
in einem Randbereich angeordneten Überstand zum Lösen des Verschlusselements und/oder
des Deckelelements aufweisen kann. Insbesondere kann das lösbar ausgebildete Verschlusselement
und/oder das Deckelelement eine vollständig oder zumindest teilweise geschlossene
Fläche aufweisen. Insbesondere kann das Verschlusselement und/oder das Deckelelement
verliersicher mit der Vorratseinheit verbunden sein, indem beispielsweise das Verschlusselement
und/oder das Deckelelement und die Vorratseinheit einteilig mit einem Filmscharnier
in einem Spritzgussverfahren herstellbar sind oder indem das Verschlusselement und/oder
das Deckelelement mit der Befüllungseinheit oder mit der Vorratseinheit mittels eines
Verbindungselements verbindbar ist. In vorteilhafter Weise kann die Befüllungseinheit
die Vorratseinheit staubdicht und lichtgeschützt verschließen, wodurch die in der
Vorratseinheit gelagerten oralen Bedürfnisstillungselemente auch nach einer längeren
Zeit vor Verunreinigung geschützt sein können.
[0009] Zur Entnahme des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements aus der Vorratseinheit
kann die Ausgabeeinheit der Vorrichtung vorzugsweise in einem in Richtung zur Erdoberfläche
nach unten ausgerichteten Endbereich der Vorratseinheit angeordnet sein. Die Ausgabeeinheit
kann in einem Seitenbereich und/oder in einer Außenwandung der Vorratseinheit oder
an einer der Befüllungseinheit abgewandten Seite der Vorratseinheit angeordnet sein.
Insbesondere kann eine Ausnehmung der Ausgabeeinheit der Innenkontur der Vorratseinheit
entsprechen oder eine von der Innenkontur der Vorratseinheit abweichende Kontur aufweisen.
In einer alternativen Ausführung kann die Ausgabeeinheit als eine separate, zumindest
einteilig ausgeführte Einheit ausgebildet sein, die mit der Vorratseinheit lösbar
verbunden werden kann. Die Kontur der Ausnehmung der Ausgabeeinheit kann an eine Außenkontur
des oralen Bedürfnisstillungselements angepasst werden.
[0010] In einer alternativen Ausgestaltung der Vorrichtung umfasst die Vorrichtung für eine
Bevorratung und Bereitstellung von zumindest einem oralen Bedürfnisstillungselement
für einen Säugling und/oder ein Kleinkind zumindest eine Vorratseinheit zur Lagerung
des oralen Bedürfnisstillungselements, zumindest eine Befüllungseinheit zum Befüllen
der Vorratseinheit mit dem zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselement und zumindest
eine Ausgabeeinheit zur Entnahme des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements
aus der Vorratseinheit. In der alternativen Ausgestaltung wird insbesondere vorgeschlagen,
dass die Vorrichtung alternativ oder zusätzlich zur Fördereinrichtung eine Dosiereinrichtung
aufweist.
[0011] Die Dosiereinrichtung kann mit der Ausgabeeinheit der Vorrichtung verbunden werden
oder die separat ausgebildete Ausgabeeinheit ist als eine Dosiereinrichtung ausführbar.
Die Dosiereinrichtung kann ein gelenkaufweisendes Schließklappenelement und zumindest
ein Rückstellelement aufweisen. Das Schließklappenelement kann um ein mit der Vorratseinheit
verbundenes Gelenkelement schwenkbar gelagert werden. Insbesondere kann das Schließklappenelement
ein im Gelenkelement integriertes Rückstellelement aufweisen. Insbesondere kann das
Schließklappenelement eine Ausnehmung der Ausgabeeinheit zumindest teilweise verschließen
und/oder das in der Ausgabeeinheit befindliche orale Bedürfnisstillungselement zumindest
teilweise halten und/oder stückweise ausgeben.
[0012] In einer weiteren Ausführung kann die Dosiereinrichtung ein Rotorelement aufweisen.
Das Rotorelement kann mittels einer Achse in der Vorratseinheit drehbar gelagert sein.
Insbesondere kann das achsgelagerte Rotorelement das in der Ausgabeeinheit befindliche
orale Bedürfnisstillungselement zumindest teilweise halten und/oder stückweise ausgeben.
[0013] Die Dosiereinrichtung kann mit der Fördereinrichtung kombiniert werden. In einer
alternativen Ausführung kann die Dosiereinrichtung die Fördereinrichtung der Vorrichtung
ersetzen. Die Dosiereinrichtung ist in einer alternativen Ausführung zusätzlich mit
einer manuellen oder einer automatischen Antriebseinheit ausführbar.
[0014] Zur Beförderung des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements kann die Fördereinrichtung
der Vorrichtung von der Befüllungseinheit bis zur Ausgabeeinheit in der Vorratseinheit
angeordnet sein. Die Fördereinrichtung kann zumindest teilweise in der Vorratseinheit
angeordnet sein. Ferner kann die Fördereinrichtung zumindest teilweise parallel zu
einer Innenwandung der Vorratseinheit und/oder achssymmetrisch zu einer Längsachse
der Vorratseinheit angeordnet sein. Vorzugsweise kann die Fördereinrichtung in Richtung
der Gravitationskraft orale Bedürfnisstillungselemente von oben nach unten befördern
und das nach unten beförderte orale Bedürfnisstillungselement kann bedarfsweise aus
der Ausgabeeinheit der Vorrichtung entnommen werden. Auf Grund der Tatsache, dass
die Fördereinrichtung im Wesentlichen parallel zu einer Innenwandfläche der Vorratseinheit
in der Vorratseinheit angeordnet ist, kann das orale Bedürfnisstillungselement mit
jeder Abwärtsbewegung unverzüglich und ohne eine Gefahr des Verklemmens, Verstopfens
oder einer sonstigen Funktionsstörung unter Nutzung der Gravitationskraft zur Ausgabeeinheit
weitergeleitet werden. Dies ist auch dann gewährleistet, wenn die Vorratseinheit nicht
exakt vertikal, sondern in einem Winkel angeordnet ist. Die erfindungsgemäße Fördereinrichtung
der Vorrichtung ermöglicht daher eine kontinuierliche und kontrollierbare Beförderung
des oralen Bedürfnisstillungselements. Wird kein orales Bedürfnisstillungselement
entnommen, steht die Fördereinrichtung still und es kann kein orales Bedürfnisstillungselement
gefördert werden.
[0015] In vorteilhafter Weise können orale Bedürfnisstillungselemente von oben durch die
Befüllungseinheit in die Fördereinrichtung eingelegt werden. Insbesondere kann die
Fördereinrichtung eine Beförderung von oralen Bedürfnisstillungselementen ermöglichen.
Zur Beförderung des zumindest eines oralen Bedürfnisstillungselements kann das zumindest
eine orale Bedürfnisstillungselement insbesondere mit der Fördereinrichtung gekoppelt
werden. Ferner kann die Fördereinrichtung eine lineare und/oder eine von einer linearen
Beförderung abweichende Beförderung von oralen Bedürfnisstillungselementen ermöglichen.
Insbesondere kann die Fördereinrichtung von der Befüllungseinheit bis zur Ausgabeeinheit
orale Bedürfnisstillungselemente in der Vorratseinheit aufnehmen und befördern. Da
Betriebsstörungen durch Verklemmen oder Ähnlichem aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
weitestgehend vermieden werden können, benötigt die Fördereinrichtung kaum Wartung
und kann daher kostengünstig betrieben werden.
[0016] Die Fördereinrichtung weist zumindest ein Förderelement und zumindest zwei Spannrollenelemente
auf, die an einer Innenwandung der Vorratseinheit angeordnet sind und um welche das
Förderelement umlaufend bewegbar ist. Vorzugsweise weist das Förderelement zwei einander
gegenüberliegende, zumindest im Wesentlichen parallele Kontaktflächen auf. Unter "zumindest
im Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ
zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die
Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°,
vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. In vorteilhafter
Weise können zwischen den zumindest im Wesentlichen parallelen Kontaktflächen die
oralen Bedürfnisstillungselemente in einer Ebene der Vorratseinheit aufgenommen und/oder
gelagert werden. Insbesondere können die einander gegenüberliegenden Förderelemente
innerhalb der Vorratseinheit angeordnet sein, um eine sichere Beförderung des zumindest
einen oralen Bedürfnisstillungselements von der Befüllungseinheit bis zur Ausgabeeinheit
zu gewährleisten. Insbesondere kann das zumindest eine Förderelement parallel zu der
Innenwandung der Vorratseinheit angeordnet sein und sich bis zu äußeren Randbereichen
der Vorratseinheit und/oder sich zwischen der Befüllungseinheit und der Ausgabeeinheit
erstrecken. Das Förderelement kann einen definierten Durchmesser aufweisen und auf
den zwei Spannrollenelementen unter einer Vorspannung angeordnet werden. Die Spannrollenelemente
können in den äußeren Randbereichen der Vorratseinheit befestigt werden.
[0017] In einer alternativen Ausführung kann das Förderelement zumindest teilweise innerhalb
der Vorratseinheit angeordnet sein, so dass ein Teil des Förderelements entlang der
Innenwandung der Vorratseinheit und ein Teil des Förderelements entlang einer Außenwandung
der Vorratseinheit angeordnet sein kann, wobei die beiden Spannrollenelemente in einer
Wandung der Vorratseinheit angeordnet sein können, um welche das Förderelement umlaufend
bewegt werden kann. Alternativ sind die Spannrollenelemente in die Vorratseinheit
integrierbar, wodurch Bauteilekosten und Montagekosten reduziert werden können. Durch
die erfindungsgemäße Anordnung des Förderelements kann eine Entnahme des oralen Bedürfnisstillungselements
zusätzlich durch eine Betätigung des Förderelements von außen erfolgen.
[0018] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Förderelement als ein
Zahnriemenelement mit einer außenliegenden Verzahnung ausgebildet. Eine Teilung der
Verzahnung des Zahnriemenelements dient insbesondere zur Aufnahme des oralen Bedürfnisstillungselements,
wobei unter "Teilung der Verzahnung" ein Abstand von Zahn zu Zahn des Zahnriemenelements
verstanden werden soll. Weil das Förderelement während der Beförderung des oralen
Bedürfnisstillungselements innerhalb der Vorrichtung in zumindest im Wesentlichen
ständigem Kontakt mit dem oralen Bedürfnisstillungselement steht und dieses mit jeder
Bewegung des Förderelements in Richtung der Ausgabeeinheit bewegen kann, ist vorteilhaft
eine definierte und gleichmäßige Beförderung des oralen Bedürfnisstillungselements
bis zur Ausgabeeinheit der Vorrichtung gewährleistbar. Vorteilhaft ist weiterhin,
dass die Fördereinrichtung auf Grund der insgesamt geringen mechanischen Belastung
der einzelnen Komponenten und deren stabiler Bauweise besonders robust und langlebig
ist.
[0019] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Fördereinrichtung eine manuelle oder eine automatische
Antriebseinheit aufweist. Unter einer "Antriebseinheit" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere eine elektrische Motoreinheit und/oder eine mechanische Einheit verstanden
werden, die in einem Betrieb vorteilhaft zur Erzeugung einer Drehbewegung einer Abtriebswelle
vorgesehen ist. Vorteilhaft soll darunter insbesondere ein Elektromotor verstanden
werden. Vorzugsweise soll unter einer "Antriebseinheit" insbesondere eine Motoreinheit
verstanden werden. Insbesondere ist die Antriebseinheit innerhalb und/oder außerhalb
der Vorrichtung anordenbar. Die für die elektrische Antriebseinheit erforderliche
Antriebsleistung kann niedrig ausgelegt sein, da die Beförderung des oralen Bedürfnisstillungselements
durch dessen Eigengewicht in Richtung der Ausgabeeinheit begünstigt werden kann, was
sich günstig auf eine Leistungsanforderung und auf einen Energieverbrauch der Antriebseinheit
auswirken kann. Eine mechanische Antriebseinheit ist derart ausführbar, dass zumindest
ein Teil des Förderelements entlang einer Außenwandung der Vorratseinheit führbar
und von außen manuell bedienbar ist, oder derart, dass das in der Vorratseinheit angeordnete
Förderelement über ein aus der Vorratseinheit zumindest teilweise ragendes Antriebsradelement,
das in einer Wirkverbindung mit dem Förderelement steht, von außen bedienbar ist,
wobei jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausführungen der
mechanischen Antriebseinheit denkbar sind.
[0020] Ferner wird vorgeschlagen, dass die automatische Antriebseinheit der Fördereinrichtung
eine Sensorsteuerung und/oder -regelung und/oder eine Funksteuerung und/oder -regelung
aufweist. Bei einer Sensorsteuerung und/oder -regelung kann zumindest ein Sensor eine
Bewegung und/oder eine Temperatur und/oder ein akustisches Signal und/oder ein Lichtsignal
erfassen. Eine Erfassung einer Kenngröße und/oder einer physikalischen Eigenschaft
kann aktiv, wie insbesondere durch das Erzeugen und Aussenden eines elektrischen Messsignals,
und/oder passiv, wie insbesondere durch eine Erfassung von Eigenschaftsänderungen
eines Sensorbauteils und/oder durch eine Erfassung eines über einen Widerstand fließenden
Stroms und/oder einer Spannung, stattfinden. Insbesondere kann der Antrieb der automatischen
Antriebseinheit unter Berücksichtigung der vom Sensor erfassten Werte überwacht, gesteuert
und/oder geregelt werden. Insbesondere kann die Antriebseinheit der Vorrichtung über
die Sensorsteuerung und/oder -regelung gesteuert und/oder geregelt werden und eine
Ausgabe eines oralen Bedürfnisstillungselements an der Ausgabeeinheit auslösen. Bei
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Sensorsteuerung und/oder -regelung können Mittel
zur Anzeige, insbesondere Mittel zur Anzeige der Überwachung des Antriebs, vorgesehen
werden, die direkt oder indirekt mit dem Sensor verbindbar sind. In vorteilhafter
Weise können die erfassten Informationen auch visuell oder akustisch an und/oder außerhalb
der Vorrichtung angezeigt werden. Insbesondere kann die Antriebseinheit der Vorrichtung
über die Funksteuerung und/oder -regelung geregelt und/oder gesteuert werden und eine
Ausgabe eines oralen Bedürfnisstillungselements an der Ausgabeeinheit auslösen. In
einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Sensorsteuerung und/oder -regelung und/oder
die Funksteuerung und/oder -regelung in einer Antriebseinheit integriert ausgebildet.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Vorrichtung
zumindest eine Videoübertragungseinheit und/oder zumindest eine Tonübertragungseinheit,
die dazu vorgesehen sind, optische und/oder akustische Signale live zu übertragen
und/oder wiederzugeben. In vorteilhafter Weise kann die Videoübertragungseinheit und
die Tonübertragungseinheit direkt an der Vorrichtung oder über eine Sensorsteuerung
und/oder -regelung und/oder über eine Funksteuerung und/oder -regelung aktiviert bzw.
deaktiviert werden. Um eine automatische Zustandsüberwachung einer Person zu ermöglichen,
kann die Videoübertragungseinheit und/oder die Tonübertragungseinheit zumindest ein
Aufnahmegeräteelement aufweisen, das durch eine Sensorsteuerung und/oder -regelung
und/oder eine Funksteuerung und/oder -regelung aktiviert bzw. deaktiviert werden kann.
Beispielsweise kann das zumindest eine Aufnahmegeräteelement der Videoübertragungseinheit
und/oder der Tonübertragungseinheit durch eine Bewegung und/oder durch ein akustisches
Signal der überwachten Person aktiviert werden und eine Videosequenz und/oder eine
Tonsequenz aufzeichnen oder wiedergeben. Der Vorteil einer solchen Live-Übertragung
liegt darin, dass die überwachte Person, wie beispielsweise ein Kind, und die überwachende
Person, wie beispielsweise ein Elternteil, sich nicht gleichzeitig an demselben Ort
befinden müssen und dennoch eine rundum optimale Überwachung der überwachten Person
oder eine Kommunikation mit der überwachten Person erfolgen kann. Somit können/kann
die Videoübertragungseinheit und/oder die Tonübertragungseinheit besonders bevorzugt
als Babyphoneübertragungseinheit ausgebildet sein. Die Videoübertragungseinheit und/oder
die Tonübertragungseinheit können/kann eine Memoeinheit für individuelle Sprachaufzeichnung
aufweisen. Hierdurch kann vorteilhaft ein Vorspielen einer zuvor gespeicherten Akustikdatei
oder Videodatei ermöglicht werden, um beispielsweise ein zuvor gespeichertes Gutenachtlied
abzuspielen.
[0022] Weiter wird vorgeschlagen, dass die Fördereinrichtung zumindest ein Bewegungssteuerungs-
und/oder -regelungselement umfasst, welches in einer Wirkverbindung mit dem zumindest
einen Förderelement steht. Das Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement ist
zumindest teilweise in die Vorratseinheit hineinragend zumindest teilweise an einer
Außenwandung der Vorratseinheit anordenbar. Insbesondere kann über das Bewegungssteuerungs-
und/oder -regelungselement die Fördereinrichtung aktiv gesteuert und/oder geregelt
werden. Das Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement kann zumindest ein Rollenelement
aufweisen, das in einem Wirkbereich des zumindest einen Förderelements der Fördereinrichtung
in der Vorratseinheit anordenbar ist. Insbesondere kann das Bewegungssteuerungs- und/oder
-regelungselement ein einstellbares federndes Rollenelement aufweisen. Das Rollenelement
des Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements kann von außen über ein Stellelement
des Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements gesteuert und/oder geregelt werden.
Insbesondere kann die Bewegungsgeschwindigkeit des zumindest einen Förderelements
der Fördereinrichtung in Abhängigkeit vom Gewicht des Bedürfnisstillungselements durch
das Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement gesteuert und/oder geregelt werden,
indem mittels des Stellelements des Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements
das zumindest eine Rollenelement des Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements
einen definierten Druck auf das zumindest eine Förderelement der Fördereinrichtung
ausüben kann, das zwischen dem zumindest einen Rollenelement des Bewegungssteuerungs-
und/oder -regelungselements und der Innenwandung der Vorratseinheit anordenbar ist.
Insbesondere kann mit zunehmendem Druck des Rollenelements auf das Förderelement der
Fördereinrichtung die Bewegungsgeschwindigkeit des zumindest einen Förderelements
der Fördereinrichtung verringert werden. Bei leichten Bedürfnisstillungselementen
kann die Wirkverbindung zwischen dem Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement
und dem zumindest einen Förderelement der Fördereinrichtung vollständig deaktiviert
werden.
[0023] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung ein Arretierelement aufweist,
das in einer Wirkverbindung mit zumindest einem Förderelement steht. Unter einem "Arretierelement"
soll insbesondere ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, zu einer
Arretierung mit einem anderen Arretierelement in Kontakt gebracht zu werden, so dass
über die beiden Arretierelemente eine Arretierungskraft übertragen werden kann. Insbesondere
kann die mit dem Arretierelement in Wirkverbindung stehende Fördereinrichtung vollständig
gesperrt werden, wodurch eine Förderung der oralen Bedürfnisstillungselemente in einem
Notfall angehalten werden kann.
[0024] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung zumindest eine Leuchteinheit umfasst,
die dazu vorgesehen ist, bei Erfassung einer Kenngröße und/oder einer physikalischen
Eigenschaft durch die Sensorsteuerung und/oder -regelung zu leuchten, wodurch zusätzlich
vorteilhaft eine visuelle Führung zur Ausgabeeinheit ermöglicht und ein optisches
Signal angezeigt werden können. Insbesondere ist die Leuchteinheit als eine LED ausführbar.
Ist die Leuchteinheit aktiviert, kann ein sich veränderndes Signal ausgegeben werden.
Die Leuchteinheit kann auf Wunsch aktiviert und/oder deaktiviert werden. Zusätzlich
oder alternativ kann die Leuchteinheit die Vorrichtung zumindest teilweise beleuchten,
um die Vorrichtung in der Dunkelheit gut erkennbar zu machen, wobei die Lichtintensität
der Leuchteinheit einstellbar sein kann. Hierbei ist die Lichtintensität der Leuchteinheit
vorzugsweise mittels einer Steuer- und/oder Regeleinheit der Vorrichtung steuer- und/oder
regelbar.
[0025] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung eine Stützeinheit
mit zumindest einem Leitelement zur Führung des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements
innerhalb der Vorratseinheit auf. Um zusätzlich bei der Beförderung des oralen Bedürfnisstillungselements
in der Vorrichtung ein Verkanten des oralen Bedürfnisstillungselements auszuschließen,
kann die Innenkontur der Vorratseinheit an die Außenkontur des oralen Bedürfnisstillungselements
angepasst werden, indem in die Vorratseinheit ein oder zwei Leitelemente eingesetzt
werden können. Insbesondere kann das Leitelement in der Vorratseinheit lösbar eingesetzt
werden, beispielsweise durch Einhängen oder Clipsen. Das Leitelement kann hohl und
aus einem metallischen Werkstoff und/oder aus einem nichtmetallischen Werkstoff ausgebildet
sein. Unter "lösbar" soll in diesem Zusammenhang insbesondere "zerstörungsfrei trennbar"
verstanden werden. Vorzugsweise ist das Leitelement als Führungsstange oder als Führungsstab
ausgebildet.
[0026] In einer alternativen Ausführung kann die Vorrichtung eine Konturanpassungseinheit
umfassen, die dazu vorgesehen ist, eine Außenkontur eines oralen Bedürfnisstillungselements
an eine Innenkontur der Vorratseinheit anzupassen. Die Konturanpassungseinheit kann
das Leitelement ersetzen, da die Kontur des Leitelements von der Konturanpassungseinheit
nachgeahmt werden kann. Die Konturanpassungseinheit kann zumindest ein elastisches
Clipselement aufweisen, das kostengünstig und einfach hergestellt werden kann. Das
zumindest eine Clipselement der Konturanpassungseinheit kann direkt auf das orale
Bedürfnisstillungselement, beispielsweise auf einen Schaft eines Schnullerelements,
kraftschlüssig und/oder formschlüssig aufgesteckt werden.
[0027] Dadurch kann eine große Anzahl verschieden ausgebildeter oraler Bedürfnisstillungselemente
an die erfindungsgemäße Vorrichtung schnell und einfach angepasst werden. Insbesondere
kann die Konturanpassungseinheit als ein universelles Clipselement für mehrere unterschiedliche
orale Bedürfnisstillungselemente hergestellt werden. Unter "formschlüssig" soll insbesondere
verstanden werden, dass aneinander anliegende Flächen von miteinander verbundenen
Bauteilen eine in Normalenrichtung der Flächen wirkende Haltekraft aufeinander ausüben.
Insbesondere befinden sich die Bauteile in einem geometrischen Eingriff miteinander.
Unter "kraftschlüssig" soll dabei insbesondere eine lösbare Befestigung verstanden
werden, wobei eine Haltekraft zwischen zwei Bauteilen vorzugsweise durch einen geometrischen
Eingriff der Bauteile ineinander und eine Reibkraft zwischen den Bauteilen übertragen
wird. Hierdurch können besonders vorteilhaft Montagekosten und Fertigungskosten für
eine Stützeinheit eingespart werden.
[0028] In einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Stützeinheit sich
zumindest im Wesentlichen von der Befüllungseinheit bis zur Ausgabeeinheit der Vorratseinheit
erstreckt. Durch die konstruktive Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stützeinheit
kann entlang einer gesamten Förderlänge der Fördereinrichtung in der Vorrichtung eine
Gefahr des Verklemmens der oralen Bedürfnisstillungselemente oder einer sonstigen
Funktionsstörung minimiert werden.
[0029] Es wird vorgeschlagen, dass die Befüllungseinheit ein lösbares Verschlusselement
mit Kindersicherung zum Verschließen der Befüllungsöffnung der Vorratseinheit umfasst.
Insbesondere kann das Verschlusselement für eine drehende Montage ausgebildet sein.
Das Verschlusselement kann zumindest einen Gewindegang und/oder einen Schnappverschluss
und/oder einen Bajonettverschluss mit einer hohen Sperrwirkung aufweisen. In einer
alternativen Ausführung kann das Verschlusselement eine Arretierung aufweisen, die
über einen im Verschlusselement integrierten Sperrlappen erfolgen kann. Selbstverständlich
sind auch andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verschlusselemente mit
einer Kindersicherung denkbar. Durch das Verschlusselement kann sowohl der Inhalt
der Vorrichtung geschützt werden als auch ein Säugling und/oder ein Kleinkind vor
Verletzung geschützt werden.
[0030] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung
eine Adaptereinheit zum Verbinden der Vorratseinheit mit einer weiteren Vorratseinheit
umfasst. Unter einer "Adaptereinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die zumindest teilweise von wenigstens einem, von einer Vorrichtung differierenden
Bauteil gebildet und dazu vorgesehen ist, zumindest zwei Vorrichtungen zu verbinden.
Insbesondere kann die Adaptereinheit bereits in der Vorratseinheit integriert sein
oder als eine separate, zumindest einteilig ausgeführte Einheit ausgebildet sein,
die mit der Vorratseinheit lösbar verbunden werden kann. Hierdurch können zumindest
zwei Vorrichtungen vertikal miteinander verbunden werden. In einer alternativen Ausführung
der Adaptereinheit können zumindest zwei Vorrichtungen nebeneinander angeordnet und
miteinander verbunden werden, wobei die verbundenen Vorrichtungen mit unterschiedlichen
oralen Bedürfnisstillungselementen bestückt sein können. Insbesondere kann dadurch
die Anzahl der gelagerten oralen Bedürfnisstillungselemente zumindest verdoppelt werden.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Ausgabeeinheit eine Rückhalteeinheit aufweist,
die dazu vorgesehen ist, ein Herausfallen des oralen Bedürfnisstillungselements aus
der Vorratseinheit zu verhindern. Insbesondere kann die Rückhalteeinheit ein in der
Ausgabeeinheit gelagertes orales Bedürfnisstillungselement sicher in der Vorrichtung
halten, bevor es von einem Säugling und/oder Kleinkind herausgezogen wird. Die Innenkontur
der Rückhalteeinheit ist an die Außenkontur des oralen Bedürfnisstillungselements
angepasst. Vorzugsweise kann die Rückhalteeinheit aus einem dünnwandigen elastischen
Werkstoff hergestellt sein, der sich bei der Entnahme des oralen Bedürfnisstillungselements
dehnen kann. Das in der Ausgabeeinheit der Vorratseinheit gelagerte orale Bedürfnisstillungselement
kann zumindest teilweise aus der Rückhalteeinheit und/oder aus der Vorrichtung hinausragen,
insbesondere der Saugkörper oder der Haltering, so dass das orale Bedürfnisstillungselement
besonders einfach entnommen werden kann.
[0031] Die Vorratseinheit umfasst zumindest ein Befestigungselement, mittels dessen die
Vorratseinheit an ein Element eines Kinderbetts oder eines Fahrzeugs oder an einer
Wandung oder an einem Mauerwerk oder an einer Glasscheibe lösbar befestigbar ist.
In vorteilhafter Weise kann die Vorrichtung mit einem Befestigungselement besonders
schnell und einfach an einem Element lösbar befestigt werden. Das Befestigungselement
kann in einem montierten Zustand einen Spannungszustand erzeugen, der eine stabile
Anbindung der Vorrichtung an einem Element ermöglicht. Mit einem separat ausgeführten
Befestigungselement kann eine erhebliche Reduzierung des Montageaufwands beim Aufbau
der Vorrichtung ermöglicht werden. Insbesondere kann die Montage und/oder Demontage
des Befestigungselements und der Vorrichtung ohne Verwendung von Werkzeug erfolgen.
Insbesondere kann das Befestigungselement nach einer Demontage der Vorrichtung und/oder
des Befestigungselements wiederverwendet werden. Das Befestigungselement weist als
Kindersicherung eine selbstklemmende und/oder eine selbstarretierende Mechanik auf.
Insbesondere kann das Befestigungselement als ein Klettverschlusselement oder als
ein Aufhängungselement oder als ein Saugelement oder als ein Schnellspannelement oder
als eine Verbindungsmanschette oder als eine Schlauchmanschette oder als ein Gummibandelement
oder als ein rutschhemmendes Klemmelement ausgeführt sein, wobei jedoch auch andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Befestigungselemente denkbar sind. In einer
alternativen Ausführung ist es denkbar, dass das Befestigungselement einteilig mit
der Vorratseinheit ausgebildet ist.
[0032] Ferner wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Förderelement als ein Zahnriemenelement
mit einer Innenverzahnung ausgebildet ist und dass zumindest ein Antriebselement des
Förderelements eine korrespondierende Außenverzahnung aufweist. Dadurch können ein
Verrutschen des Förderelements und eine Verkantung des oralen Bedürfnisstillungselements
in der Vorratseinheit während einer Beförderung von der Befüllungseinheit zur Ausgabeeinheit
verringert oder bevorzugt vollständig vermieden werden. Unter einem "Antriebselement
des Förderelements" soll in diesem Zusammenhang ein Element verstanden werden, dass
eine Antriebskraft auf das Förderelement aufbringt. Bevorzugt ist das Antriebselement
als Spannrollenelement ausgeführt.
[0033] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Fördereinrichtung zumindest ein weiteres
Förderelement und zumindest ein Gleichlaufelement, das zwischen den zwei Förderelementen
angeordnet ist und mit den zwei Förderelementen in Wirkverbindung steht, aufweist.
Dadurch kann ein Ungleichlauf zwischen den beiden Förderelementen und eine Verkantung
des oralen Bedürfnisstillungselements in der Vorratseinheit während einer Beförderung
von der Befüllungseinheit zur Ausgabeeinheit vermieden werden. Unter einem "Gleichlaufelement"
soll in diesem Zusammenhang ein Element verstanden werden, dass Kräfte zwischen zwei
angetriebenen Elementen und/oder zwischen zwei Antriebselementen überträgt, so dass
die zwei angetriebenen Elemente mit einer gleichen Geschwindigkeit laufen. Bevorzugt
ist das Gleichlaufelement als Zahnrad ausgeführt. Grundsätzlich sind alternative Ausführungen
des Gleichlaufelements, beispielsweise als in Form einer Acht um die zwei angetriebenen
Elemente und/oder um die zwei Antriebselemente geschlungenes Gummiband oder Riemen,
möglich. Darunter, dass das Gleichlaufelement "mit den zwei Förderelementen in Wirkverbindung
steht", soll in diesem Zusammenhang verstanden werden, dass das Zahnrad direkt oder
indirekt mit Antriebselementen der Förderelemente kämmt, so dass über das Zahnrad
ein Ausgleich von unterschiedlichen Antriebsgeschwindigkeiten der Förderelemente bewerkstelligt
wird.
[0034] Das zumindest eine Förderelement weist Gelenke und an den Gelenken gelagerte Auflageflächen
für das zumindest eine orale Bedürfnisstillungselement auf. Dadurch kann bei einer
Bewegung der Auflageflächen in eine Bewegungsrichtung die Auflagefläche an das Förderelement
angelegt werden. Somit kann ein vorzuhaltender Raum für die Förderelemente mit Auflageflächen
reduziert und eine kompakte Vorrichtung erreicht werden.
[0035] Ferner wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Förderelement Haken zur Haltung
des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements aufweist. Dadurch kann eine
konstruktiv einfache, platzsparende Halterungseinheit, die das orale Bedürfnisstillungselement
während einer Beförderung hält, erreicht werden.
[0036] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Förderelement Gelenke aufweist,
an denen die Haken gelagert sind. Dadurch kann bei einer Bewegung der Auflageflächen
in eine Bewegungsrichtung der Haken an das Förderelement angelegt werden. Somit kann
ein vorzuhaltender Raum für die Förderelemente mit Haken reduziert und eine kompakte
Vorrichtung erreicht werden.
[0037] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung eine Covereinheit, die die
Vorratseinheit außen zumindest teilweise umgibt, umfasst. Dadurch können Vorrichtungen
mit unterschiedlichen äußeren Gestaltungen bereitgestellt werden, die bis auf eine
Gestaltung der jeweiligen Covereinheit identisch ausgeführt sind. Unter einer "Covereinheit"
soll in diesem Zusammenhang eine Einheit verstanden werden, die die Vorratseinheit
außen teilweise umgibt und eine äußere Gestaltung der Vorrichtung ausbildet. Bevorzugt
ist die Covereinheit als eine Figur, beispielsweise eine Tierfigur, ausgeführt.
[0038] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Vorratseinheit ein Sichtfenster aufweist. Dadurch
kann eine eventuelle Verkantung eines oralen Bedürfnisstillungselements erkannt werden,
ohne die Vorrichtung öffnen zu müssen.
[0039] Des Weiteren wird ein System mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und einem oralen
Bedürfnisstillungselement vorgeschlagen.
[0040] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung eine Befüllungseinheit mit einer
Eingangskontur aufweist, die einer Außenkontur des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements
entspricht. Dadurch kann eine Falschbefüllung der Vorratseinheit mit anderen Elementen
als oralen Bedürfnisstillungselementen vermieden werden. Die Außenkontur kann derart
ausgestaltet sein, dass unterschiedlich ausgeführte orale Bedürfnisstillungselemente
in die Befüllungseinheit eingeführt werden können.
[0041] Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung
und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Vorrichtung
zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin
genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl
aufweisen.
Zeichnungen
[0042] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
sind zehn Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0043] Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer Schnittdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einer Vorratseinheit, einer Befüllungseinheit, einer Ausgabeeinheit
und einer Fördereinrichtung,
- Fig. 2a
- in einer perspektivischen Ansicht ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einer als lösbares Deckelelement ausgebildeten Befüllungseinheit und
mit einem Türelement,
- Fig. 2b
- in einer Draufsicht ein als Schnullerelement ausgebildetes orales Bedürfnisstillungselement
mit einem kreisrunden Schaft, das in der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus Fig. 2a
angeordnet ist,
- Fig. 3a
- in einer perspektivischen Ansicht ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einem in der Vorratseinheit angeordneten Leitelement,
- Fig. 3b
- in einer Draufsicht ein als Schnullerelement ausgebildetes orales Bedürfnisstillungselement
mit einer Einbuchtung im Schaft des Schnullerelements, wobei das Schnullerelement
in der erfindungsgemäße Vorrichtung aus Fig. 3a angeordnet ist,
- Fig. 4a
- in einer perspektivischen Ansicht ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit zwei in der Vorratseinheit angeordneten Leitelementen,
- Fig. 4b
- in einer Draufsicht ein als Schnullerelement ausgebildetes orales Bedürfnisstillungselement
mit vier Einbuchtungen im Schaft des Schnullerelements und mit einer Konturanpassungseinheit,
wobei das Schnullerelement in der erfindungsgemäße Vorrichtung aus Fig. 4a angeordnet
ist,
- Fig. 5
- in einer Seitenansicht ein fünftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit einer ein Schließklappenelement und ein Rückstellelement aufweisenden Dosiereinrichtung,
- Fig. 6
- in einer Draufsicht die erfindungsgemäße Vorrichtung aus Fig. 5 mit einem in einem
Gelenkelement der Dosiereinrichtung integrierten Rückstellelement,
- Fig. 7
- in einer Schnittdarstellung ein sechstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einer ein Rotorelement aufweisenden Dosiereinrichtung,
- Fig. 8
- eine schematische Darstellung eines siebten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einer Fördereinrichtung, die zwei Förderelemente und zwei Zahnräder
aufweist, die zwischen den zwei Förderelementen angeordnet sind und mit den zwei Förderelementen
in Wirkverbindung stehen, und bei der die Förderelemente als Zahnriemenelemente mit
einer Innenverzahnung ausgebildet sind und Spannrollenelemente eine korrespondierende
Außenverzahnung aufweisen,
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung eines achten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit Förderelementen, die Gelenke und an den Gelenken gelagerte Auflageflächen
für das zumindest eine orale Bedürfnisstillungselement aufweist,
- Fig. 10
- eine schematische Darstellung eines neunten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit Förderelementen, die Haken zur Haltung des zumindest einen oralen
Bedürfnisstillungselements und Gelenke, an denen die Haken gelagert sind, aufweist,
- Fig. 11
- eine schematische Darstellung eines zehnten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung mit
einer als Raupe ausgeführten Covereinheit und einem Sichtfenster auf eine Vorratseinheit
und
- Fig. 12
- eine schematische Darstellung eines Systems aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung
und einem oralen Bedürfnisstillelement.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0044] Die Figuren 1 bis 12 zeigen zehn Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0045] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung für eine Bevorratung
und Bereitstellung von zumindest einem oralen Bedürfnisstillungselement 10 für einen
Säugling und/oder ein Kleinkind. Als orales Bedürfnisstillungselement 10 ist ein Schnullerelement
einsetzbar, das einen Saugkörper 10.1, einen den Saugkörper 10.1 tragenden Schaft
10.2 und einen an dem Schaft 10.2 angeordneten Haltering 10.3 aufweist. Die Vorrichtung
umfasst eine Vorratseinheit 12 zur Lagerung von oralen Bedürfnisstillungselementen
10, eine Befüllungseinheit 14 zum Befüllen der Vorratseinheit 12 mit oralen Bedürfnisstillungselementen
10 und eine Ausgabeeinheit 16 zur Entnahme der oralen Bedürfnisstillungselemente 10
aus der Vorratseinheit 12. Die Vorratseinheit 12 weist einen rohrförmigen zylindrischen
Grundkörper auf, der in einem Spritzgussverfahren aus einem Kunststoff einteilig ausgeführt
ist. Die Befüllungseinheit 14 ist in einem oberen Endbereich 28 der Vorratseinheit
12 integriert. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Befüllungseinheit 14 als eine
Befüllungsöffnung 14.1 ausgebildet und ist korrespondierend zur Innenkontur des zylindrischen
Grundkörpers der Vorratseinheit 12 ausgebildet. Die Ausgabeeinheit 16 ist in einem
der Befüllungseinheit 14 gegenüberliegenden unteren Endbereich 30 der Vorratseinheit
12 angeordnet. Damit das orale Bedürfnisstillungselement 10 für einen Säugling oder
für ein Kleinkind besser greifbar ist, weist die Ausgabeeinheit 16 in der Wandung
12.3 der Vorratseinheit 12 zusätzlich zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungen
32 auf, wodurch ein Griffbereich in der Ausgabeeinheit 16 bedienerfreundlich ausgebildet
ist.
[0046] Um eine sichere Lagerung und eine einfache Entnahme des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements
10 aus der Vorrichtung zu gewährleisten, umfasst die Vorrichtung eine Fördereinrichtung
18 zur Beförderung des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements 10 von der
Befüllungseinheit 14 zur Ausgabeeinheit 16.
[0047] Die Fördereinrichtung 18 weist gemäß Fig. 1 zwei Förderelemente 18.1, 18.2 und vier
Spannrollenelemente 20.1, 20.2, 20.3, 20.4 auf. Die Spannrollenelemente 20.1, 20.2,
20.3, 20.4 sind an einer Innenwandung 12.1 in dem unteren Endbereich 30 und dem oberen
Endbereich 28 der Vorratseinheit 12 angeordnet, um welche die beiden Förderelemente
18.1, 18.2 umlaufend bewegbar gelagert sind. Die Förderelemente 18.1, 18.2 sind als
geschlossene Ringe unter einer Vorspannung auf den Spannrollenelementen 20.1, 20.2,
20.3, 20.4 montiert.
[0048] Das Förderelement 18.1, 18.2 ist als ein Zahnriemenelement mit einer außenliegenden
Verzahnung 22 ausgebildet. Das Zahnriemenelement weist eine Teilung der Verzahnung
22 und zwischen den Zähnen eine Kontaktfläche auf, wobei die Teilung an das orale
Bedürfnisstillungselement 10 und/oder an die Materialstärke des Schafts 10.2 des Schnullerelements
angepasst ist. Der Schaft 10.2 des Schnullerelements und/oder des oralen Bedürfnisstillungselements
10 ist zwischen den Zähnen des Zahnriemenelements und zwischen den beiden sich gegenüberliegenden
Kontaktflächen der Förderelemente 18.1, 18.2 in einer Ebene aufgenommen. Der Raum
zwischen den Förderelementen 18.1, 18.2 ist vollständig mit übereinander angeordneten
oralen Bedürfnisstillungselementen 10 bestückbar. Bei einer Entnahme des in der Ausgabeeinheit
16 befindlichen oralen Bedürfnisstillungselements 10 findet in Förderrichtung zur
Ausgabeeinheit 16 hin eine Bewegung des Förderelements 18.1, 18.2 statt. Bei dieser
Bewegung werden alle in der Vorrichtung befindlichen oralen Bedürfnisstillungselemente
10 ebenfalls in Richtung zur Ausgabeeinheit 16 bewegt. Die Fördereinrichtung 18 ist
derart eingestellt, dass bei einer Entnahme des oralen Bedürfnisstillungselements
10 aus der Ausgabeeinheit 16 ein orales Bedürfnisstillungselement 10 in die Ausgabeeinheit
16 entnahmebereit nachrückt. Die Vorrichtung ist bei einem beliebigen Füllzustand
mit oralen Bedürfnisstillungselementen 10 nachfüllbar.
[0049] Die Vorrichtung umfasst gemäß Fig. 1 ein Arretierelement 54, das in einer Wirkverbindung
mit dem Förderelement 18.1, 18.2 steht. Das Arretierelement 54 ist an der Außenwandung12.2
der Vorratseinheit 12 angeordnet und umfasst ein verstellbares Arretierstiftelement
54.1, das bei einer Aktivierung zwischen den Zähnen des Förderelements 18.1, 18.2
einführbar ist.
[0050] Die Fig. 2a zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, die zusätzlich
mit einer Fördereinrichtung 18 ausführbar ist, die eine manuelle oder eine automatische
Antriebseinheit 58 umfasst. Die manuelle Antriebseinheit 58 ist über ein Antriebsradelement
und die automatische Antriebseinheit 58 über eine batteriegespeiste elektrische Motoreinheit
betreibbar. Beide Antriebseinheiten 58 treiben über eine Abtriebswelle direkt jeweils
ein Spannrollenelement 20.1, 20.2, 20.3, 20.4 des Förderelements 18.1, 18.2 an und
sind an einer Außenwandung 12.2 der Vorratseinheit 12 angeordnet.
[0051] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die automatische
Antriebseinheit 58 der Fördereinrichtung 18 eine Sensorsteuerung und/oder -regelung
und/oder eine Funksteuerung und/oder -regelung auf. Über die Antriebseinheit 58 der
Vorrichtung ist eine Ausgabe eines oralen Bedürfnisstillungselements 10 an der Ausgabeeinheit
16 von einem Säugling oder von einem Kleinkind sensorgeregelt und/oder -gesteuert
und/oder von einem Elternteil funkgesteuert und/oder -geregelt auslösbar. Die Sensorsteuerung
und/oder -regelung und/oder die Funksteuerung und/oder -regelung sind in der Antriebseinheit
58 integriert und direkt an der Vorrichtung oder indirekt über eine separate Funksteuerung
und/oder -regelung bedienbar.
[0052] Wie aus Fig. 2a ersichtlich ist, umfasst die Befüllungseinheit 14 zum Verschließen
der Befüllungsöffnung 14.1 der Vorratseinheit 12 ein lösbares Verschlusselement 26.
Das Verschlusselement 26 ist als ein ein Gewinde aufweisender Schraubdeckel ausgebildet
und somit von einem Säugling und/oder von einem Kleinkind schwer oder gar nicht öffenbar.
Die Vorratseinheit 12 weist in der Wandung 12.3 eine Ausnehmung 34 auf, die mit einem
Türelement 36 verschließbar ist und die bei einer Funktionsstörung einen Zugriff in
den Innenraum der Vorrichtung ermöglicht. Die Vorrichtung gemäß Fig. 2a dient zu einer
Aufnahme und zur Führung des gemäß Fig. 2b ausgebildeten oralen Bedürfnisstillungselements
10 und umfasst daher keine Stützeinheit 24. Die kreisrunde Innenkontur der Vorratseinheit
12 korrespondiert mit der kreisrunden Außenkontur des gemäß Fig. 2b ausgeführten oralen
Bedürfnisstillungselements 10, so dass eine formschlüssige Führung des oralen Bedürfnisstillungselements
10 möglich ist.
[0053] Ferner umfasst die Vorrichtung gemäß Fig. 2a eine Leuchteinheit 56, die dazu ausgebildet
ist, bei Erfassung einer Kenngröße und/oder einer physikalischen Eigenschaft durch
die Sensorsteuerung und/oder -regelung zu leuchten. Die Leuchteinheit 56 ist an der
Außenwandung 12.2 der Vorratseinheit 12 angeordnet.
[0054] Wenn besonders viele orale Bedürfnisstillungselemente 10 bereitgestellt werden sollen,
ist mittels einer Adaptereinheit 50 gemäß Fig. 2a eine Vorratseinheit 12 mit einer
weiteren Vorratseinheit 12 verbindbar. Die Adaptereinheit 50 ist in zwei unterschiedlichen
Ausführungsvarianten ausführbar. Zum einen als eine Adaptereinheit 50, die stirnseitig
gemäß Fig. 2a an der Vorratseinheit 12 oder an der Befüllungseinheit 14 angeordnet
ist und somit eine Vorrichtung um eine oder um mehrere Vorrichtungen verlängert. Zum
anderen als eine hier nicht dargestellte Adaptereinheit 50, die zwei oder mehrere
parallel zueinander angeordnete Vorratseinheiten 12 miteinander verbindet. Die Adaptereinheit
50 ist besonders vorteilhaft bei einem Transport mehrerer Vorrichtungen oder bei einer
Verwendung in einer Kindertagesstätte und/oder in einem Kindergarten, wo ein großer
Bedarf an oralen Bedürfnisstillungselementen 10 vorliegt.
[0055] Die Fig. 2b zeigt ein als Schnullerelement ausgebildetes orales Bedürfnisstillungselement
10 mit einem kreisrunden Schaft 10.2 für die erfindungsgemäße Vorrichtung aus Fig.
2a. Die Vorratseinheit 12 umfasst zweckmäßigerweise ein Befestigungselement 52, mittels
dessen die Vorratseinheit 12 an ein Element eines Kinderbetts oder eines Fahrzeugs
oder an einer Wandung oder an einem Mauerwerk oder an einer Glasscheibe lösbar befestigbar
ist.
[0056] Um eine sichere Beförderung der oralen Bedürfnisstillungselemente 10 zu gewährleisten
und/oder um eine Funktionsstörung der Vorrichtung auszuschließen, umfasst die Vorrichtung
eine Stützeinheit 24. Fig. 3a zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung,
die eine Stützeinheit 24 mit einem Leitelement 24.1 zur Führung des gemäß Fig. 3b
ausgebildeten oralen Bedürfnisstillungselements 10 umfasst, das im Schaft 10.2 des
Schnullerelements eine konkave Einbuchtung 10.4a aufweist. Das Leitelement 24.1 ist
hierbei als Führungsstange, insbesondere als hohle Führungsstange, ausgebildet. Somit
ist das Leitelement 24.1 bei einem Einführen des Bedürfnisstillungselements 10 in
die Vorratseinheit 12 in die Einbuchtung 10.4 einführbar. Hierdurch ist eine Führung
des Bedürfnisstillungselements 10 in einem in der Vorratseinheit 12 angeordneten Zustand
des Bedürfnisstillungselements 10 möglich. Fig. 4a zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung, die innerhalb der Vorratseinheit 12 zwei Leitelemente 24.1, 24.2
der Stützeinheit 24 zur Führung des gemäß Fig. 4b ausgebildeten oralen Bedürfnisstillungselements
10 umfasst, das im Schaft 10.2 des Schnullerelements zwei konkave Einbuchtungen 10.4a,
10.4b aufweist. Die Außenkontur des Leitelements 24.1, 24.2 korrespondiert mit der
Außenkontur des oralen Bedürfnisstillungselements 10, so dass eine formschlüssige
Führung des oralen Bedürfnisstillungselements 10 möglich ist. Das Leitelement 24.1,
24.2 ist als ein ovales hohles Element aus einem Kunststoff ausgebildet, das mittels
zweier zueinander beabstandeter Hakenelemente in korrespondierende hier nicht dargestellte
Ausnehmungen der Vorratseinheit 12 eingreift, die in einem oberen Endbereich 28 und
in einem unteren Endbereich 30 der Vorratseinheit 12 angeordnet sind. Die Stützeinheit
24 erstreckt sich von der Befüllungseinheit 14 bis zur Ausgabeeinheit 16 der Vorratseinheit
12.
[0057] Die Fig. 4b zeigt ein als Schnullerelement ausgebildetes orales Bedürfnisstillungselement
10, an dem eine Konturanpassungseinheit 60 der Vorrichtung angeordnet ist. Die Konturanpassungseinheit
60 ist dazu ausgebildet, eine Außenkontur des oralen Bedürfnisstillungselements 10
an eine Innenkontur der Vorratseinheit 12 anzupassen. Die Konturanpassungseinheit
60 umfasst vier Clipselemente 60.1, 60.2, 60.3, 60.4, wobei im Bereich der Stützeinheit
24 die Außenkontur des oralen Bedürfnisstillungselements 10 an die Innenkontur der
Vorratseinheit 12 über die Clipselemente 60.1 und 60.2 anpassbar ist und eine weitere
Anpassung der Außenkontur des oralen Bedürfnisstillungselements 10 an die Innenkontur
der Vorratseinheit 12 über weitere konturanpassende Clipselemente 60.3, 60.4 realisierbar
ist. Die Clipselemente 60.1, 60.2, 60.3, 60.4 der Konturanpassungseinheit 60 sind
direkt an das orale Bedürfnisstillungselement 10 und/oder an das Schnullerelement
aufsteckbar.
[0058] Die Figuren 5 und 6 zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel und die Figur 7 zeigt
ein sechstes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, die jeweils zusätzlich eine Dosiereinrichtung
46 umfassen. Die Dosiereinrichtung 46 ist dazu ausgebildet, das orale Bedürfnisstillungselement
10 stückweise aus der Vorrichtung auszugeben. Hierzu ist die Fördereinrichtung 18
mit der Dosiereinrichtung 46 kombinierbar und/oder verbindbar. Das in der Fördereinrichtung
18 transportierte orale Bedürfnisstillungselement 10 ist in der Ausgabeeinheit 16
von der Fördereinrichtung 18 in die Dosiereinrichtung 46 übertragbar. Die Dosiereinrichtung
46 ist mit der Ausgabeeinheit 16 der Vorrichtung verbindbar oder einteilig mit der
Vorratseinheit 12 ausführbar.
[0059] Gemäß Figur 5 umfasst die Dosiereinrichtung 46 ein Schließklappenelement 42, das
über ein Gelenkelement 40 mit der Vorratseinheit 12 verbunden ist, und ein als ein
Zugfederelement ausgebildetes Rückstellelement 38, welches das Schließklappenelement
42 in einer Ausgangslage und/oder rechtwinklig zur Wandung 12.3 der Vorratseinheit
12 hält. Das Rückstellelement 38 ist gemäß Figur 5 an der Außenwandung 12.2 der Vorratseinheit
12 und gemäß Figur 6 im Gelenkelement 40 der Dosiereinrichtung 46 integriert angeordnet.
Das Schließklappenelement 42 ist um das mit der Vorratseinheit 12 verbundene Gelenkelement
40 schwenkbar gelagert. In seiner Ausgangslage verschließt das Schließklappenelement
42 teilweise eine Ausnehmung 16.1 der Ausgabeeinheit 16 und hält das in der Ausgabeeinheit
16 befindliche orale Bedürfnisstillungselement 10 entnahmebereit. Bei einer Entnahme
des oralen Bedürfnisstillungselements 10 aus der Dosiereinrichtung 46 schwenkt das
Schließklappenelement 42 gegen eine Federkraft des Rückstellelements 38 aus seiner
Ausgangslage und gibt das orale Bedürfnisstillungselement 10 frei.
[0060] Gemäß Figur 7 umfasst die Dosiereinrichtung 46 ein Rotorelement 44. Das Rotorelement
44 ist mittels einer Achse in einem Rotorgehäuseelement 12.4 der Vorratseinheit 12
drehbar gelagert. Das achsgelagerte Rotorelement 44 hält das in der Ausnehmung 16.1
der Ausgabeeinheit 16 befindliche orale Bedürfnisstillungselement 10 entnahmebereit.
Bei einer Entnahme des oralen Bedürfnisstillungselements 10 aus der Dosiereinrichtung
46 dreht sich das Rotorelement 44 um einen definierten Winkel und gibt das orale Bedürfnisstillungselement
10 frei.
[0061] In einer weiteren, hier nicht dargestellten Ausführung ist die Fördereinrichtung
18 der Vorrichtung durch eine Dosiereinrichtung 46 ersetzbar. Hierdurch ist eine stückweise
Ausgabe des oralen Bedürfnisstillungselements 10 gewährleistet.
[0062] Wie aus der Fig. 7 ersichtlich ist, umfasst die Fördereinrichtung 18 ein Bewegungssteuerungs-
und/oder -regelungselement 48, welches in einer Wirkverbindung mit dem zumindest einem
Förderelement 18.1, 18.2 steht. Das Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement
48 ragt teilweise in die Vorratseinheit 12 hinein und ist teilweise an einer Außenwandung
12.2 der Vorratseinheit 12 angeordnet. Das Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement
48 umfasst ein einstellbares federndes Rollenelement 48.1, das in einem Wirkbereich
des Förderelements 18.1, 18.2 der Fördereinrichtung 18 in der Vorratseinheit 12 angeordnet
ist. Das Rollenelement 48.1 des Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements 48
ist von außen über ein Stellelement 48.2 des Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements
48 steuerbar und/oder regelbar. Das Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement
48 ist dazu ausgebildet, die Bewegungsgeschwindigkeit des Förderelements 18.1, 18.2
zu steuern und/oder zu regeln, indem mittels des Stellelements 48.2 ein definierter
Druck über das Rollenelement 48.1 auf das Förderelement 18.1, 18.2 einstellbar ist.
Die Einstellung des Drucks auf das Förderelement 18.1, 18.2 erfolgt in Abhängigkeit
vom Gewicht des oralen Bedürfnisstillungselements 10.
[0063] Fig. 8 zeigt eine Fördereinrichtung 18 zur Beförderung des zumindest einen oralen
Bedürfnisstillungselements 10 von einer Befüllungseinheit 14 zu einer Ausgabeeinheit
16 gemäß einer weiteren alternativen Ausführung. Die Fördereinrichtung 18 umfasst
zwei Förderelemente 18.1, 18.2, die als Zahnriemenelemente mit einer Innenverzahnung
61 ausgebildet sind, und vier als Spannrollenelemente 20.1, 20.2, 20.3, 20.4 ausgeführte
Antriebselemente des Förderelements 18.1, 18.2, die jeweils eine korrespondierende
Außenverzahnung 62 aufweisen. Die Innenverzahnung 61 der Förderelemente 18.1, 18.2
greift dabei in die Außenverzahnung 62 der Spannrollenelemente 20.1, 20.2, 20.3, 20.4
ein. Bei einer Bewegung der Förderelemente 18.1, 18.2 behält das Förderelement 18.1
durch die Innenverzahnung 61 und die Außenverzahnung 62, die ineinander eingreifen,
eine relative Position zu den es antreibenden Spannrollenelementen 20.1, 20.2 bei
und das Förderelement 18.2 behält eine relative Position zu den es antreibenden Spannrollenelementen
20.3, 20.4 bei.
[0064] An den Förderelementen 18.1, 18.2 sind Auflageflächen 65 für das orale Bedürfnisstillungselement
10 angeordnet, welche im rechten Winkel von einer Oberfläche der Förderelemente 18.1,
18.2 abstehen. Ein Abstand zwischen benachbarten Auflageflächen 65 an demselben Förderelement
18.1, 18.2 ist so gewählt, dass ein orales Bedürfnisstillungselement 10 zwischen zwei
Auflageflächen 65 aufgenommen werden kann. Während eines Transports des oralen Bedürfnisstillungselements
10 in der Fördereinrichtung 18 liegt ein orales Bedürfnisstillungselement 10 mit einem
Schaft 10.2 auf den Auflageflächen 65 auf.
[0065] Die Fördereinrichtung 18 weist zwei als Zahnräder ausgeführte Gleichlaufelemente
63 auf, die zwischen den zwei Förderelementen 18.1, 18.2 angeordnet sind und mit den
zwei Förderelementen 18.1, 18.2 in Wirkverbindung stehen. Die Gleichlaufelemente 63
kämmen miteinander und jeweils mit einem der als Spannrollenelemente 20.1, 20.3 ausgeführten
Antriebselemente, die die unterschiedliche Förderelemente 18.1, 18.2 antreiben. Eine
unterschiedliche Antriebsgeschwindigkeit der Spannrollenelemente 20.1, 20.3 wird über
die Gleichlaufelemente 63 ausgeglichen, so dass die Förderelemente 18.1, 18.2 sich
mit gleicher Geschwindigkeit bewegen.
[0066] Fig. 9 zeigt eine weitere alternative Ausführung einer Fördereinrichtung 18 zur Beförderung
zumindest eines oralen Bedürfnisstillungselements 10 von einer Befüllungseinheit 14
zu einer Ausgabeeinheit 16, bei der die Fördereinrichtung 18 ein Förderelement 18.1
umfasst, das Gelenke 64 und an den Gelenken 64 gelagerte Auflageflächen 65 für das
zumindest eine orale Bedürfnisstillungselement 10 aufweist. Die Auflageflächen 65
stehen bei einer Bewegung in eine Bewegungsrichtung von der Befüllungseinheit 14 zur
Ausgabeeinheit 16 in einem rechten Winkel von dem Förderelement 18.1 ab und bilden
eine Anlagefläche für einen Schaft 10.2 des oralen Bedürfnisstillungselements 10 bei
dem Transport. Bei einer Bewegungsrichtung von der Ausgabeeinheit 16 zu der Befüllungseinheit
14 erlauben die Gelenke 64 den Auflageflächen 65 eine Bewegung, mit der die Auflageflächen
an das als Zahnriemenelement ausgeführte Förderelement 18.1 anklappen. Die Auflageflächen
65 legen sich bei Bewegung in diese Bewegungsrichtung an das Förderelement 18.1 an.
[0067] Fig. 10 zeigt eine weitere alternative Ausführung einer Fördereinrichtung 18 zur
Beförderung zumindest eines oralen Bedürfnisstillungselements 10 von einer Befüllungseinheit
14 zu einer Ausgabeeinheit 16, bei der die Fördereinrichtung 18 ein Förderelement
18.1 umfasst, das Haken 66 zur Haltung des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements
10 aufweist. Die Haken 66 sind zum Eingriff in einen Haltering 10.3 des oralen Bedürfnisstillungselements
10 vorgesehen. Bei Einführung des oralen Bedürfnisstillungselements 10 in eine Vorratseinheit
12 fällt der Haltering 10.3 zu einer Seite und greift in einen der Haken 66. Das Förderelement
18.1 weist Gelenke 64 auf, an denen die Haken 66 gelagert sind. Bei einer Bewegungsrichtung
von der Ausgabeeinheit 16 zu der Befüllungseinheit 14 erlauben die Gelenke 64 den
Haken 66 eine Bewegung an das als Zahnriemenelement ausgeführte Förderelement 18.1.
Die Haken 66 legen sich bei Bewegung in diese Bewegungsrichtung an das Förderelement
18.1 an.
[0068] Fig. 11 zeigt eine weitere alternative Ausführung einer Vorrichtung für eine Bevorratung
und Bereitstellung von zumindest einem oralen Bedürfnisstillungselement 10 für einen
Säugling und/oder ein Kleinkind. Eine Covereinheit 67 umgibt eine Vorratseinheit 12
außen an einer Oberseite. Die Covereinheit 67 bildet eine äußere Gestaltung der Vorrichtung
und ist als Raupe gestaltet. Anders gestaltete Covereinheiten 67 könnten beispielsweise
als andere Tierfiguren, wie etwa eine Maus oder ein Schmetterling, oder als andere
Figuren, wie beispielsweise eine Comicfigur, gestaltet sein. Auch sind beispielsweise
als geometrische Formen gestaltete Covereinheiten 67 denkbar. Die Vorratseinheit 12
weist ein Sichtfenster 68 auf, das einen Blick auf in der Vorratseinheit 12 befindliche
orale Bedürfnisstillungselemente 10 erlaubt. Die Covereinheit 67 weist eine Ausnehmung
für das Sichtfenster 68 auf.
[0069] Die Vorrichtung umfasst ein Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement 48 zur
Betätigung der Fördereinrichtung 18, das aus der Covereinheit 67 hervorragt. Das Bewegungssteuerungs-
und/oder -regelungselement 48 ist als Drehknopf ausgestaltet und weist einen Querbalken
auf. Eine Stellung des Querbalkens gibt ein optisches Signal über eine Drehung des
Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements 48. Alternativ oder zusätzlich zu
einem optischen Signal des Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements 48 kann
die Vorrichtung optische Signale an den Förderelementen 18.1, 18.2 aufweisen, die
durch das Sichtfenster 68 sichtbar sind und die bei Sichtbarkeit signalisieren, dass
ein weiteres orales Bedürfnisstillungselement 10 in die Vorrichtung eingeführt werden
kann. Ein solches optisches Signal könnte beispielsweise durch rote Punkte oder andere
hervorgehobene Gestaltungen, die in einem Abstand zwischen zwei aufgenommenen oralen
Bedürfnisstillungselementen 10 auf den Förderelementen 18.1, 18.2 angeordnet sind,
gebildet sein. Zusätzlich kann in einer Ausgestaltung ein Benutzer der Vorrichtung
ein haptisches Signal erfahren, das ihm signalisiert, dass ein weiteres orales Bedürfnisstillungselement
10 in die Vorratseinheit 12 der Vorrichtung eingeführt werden kann. In einer beispielhaften
Ausgestaltung kann ein solches haptisches Signal als ein Widerstand bei Drehung des
Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements 48 an einer bestimmten Umdrehungsposition
ausgeführt sein, an der die Fördereinrichtung 18 ein eingelegtes orales Bedürfnisstillungselement
10 weit genug in die Vorratseinheit 12 gefördert hat, dass ein weiteres orales Bedürfnisstillungselement
10 eingeführt werden kann. Die bestimmte Umdrehungsposition, an der der Widerstand
auftritt, ist in Abhängigkeit von Abmessungen der Fördereinheit 18 und der zum Transport
durch die Fördereinheit 18 vorgesehenen oralen Bedürfnisstillungselemente 10 gewählt.
In einer weiteren beispielhaften alternativen Ausgestaltung weist die Vorrichtung
ein Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement 48 mit einem Mechanismus auf,
der bei Betätigung des Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselements 48 die Fördereinheit
18 in Aktion versetzt, bis ein eingeführtes orales Bedürfnisstillungselement 10 weit
genug transportiert ist, dass ein weiteres orales Bedürfnisstillungselement 10 eingeführt
werden kann und die Fördereinheit 18 stoppt. Zusätzlich kann bei dieser Ausgestaltung
ein optisches und/oder ein haptisches Signal ausgegeben werden, dass ein weiteres
orales Bedürfnisstillungselement 10 eingeführt werden kann. Beispielweise kann das
Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement 48 in Bewegung versetzt sein, während
die Fördereinheit 18 das orale Bedürfnisstillelement 10 fördert, so dass ein Stoppen
der Bewegung das Signal bildet..
[0070] Fig. 12 zeigt ein System aus einer Vorrichtung und einem oralen Bedürfnisstillungselement
10. Eine Befüllungseinheit 14 der Vorrichtung weist eine Eingangskontur 69 auf, die
einer Außenkontur des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements 10 entspricht.
Eine Einführung von Fremdelementen in die Vorrichtung wird durch die Eingangskontur
69 erschwert.
Bezugszeichen
[0071]
- 10
- orales Bedürfnisstillungselement
- 10.1
- Saugkörper (Schnullerelement)
- 10.2
- Schaft (Schnullerelement)
- 10.3
- Haltering (Schnullerelement)
- 10.4a, 10.4b
- Einbuchtung (Schnullerelement)
- 12
- Vorratseinheit
- 12.1
- Innenwandung (Vorratseinheit)
- 12.2
- Außenwandung (Vorratseinheit)
- 12.3
- Wandung (Vorratseinheit)
- 12.4
- Rotorgehäuseelement
- 14
- Befüllungseinheit
- 14.1
- Befüllungsöffnung
- 16
- Ausgabeeinheit
- 16.1
- Ausnehmung (Ausgabeeinheit)
- 18
- Fördereinrichtung
- 18.1, 18.2
- Förderelement
- 20.1, 20.2, 20.3, 20.4
- Spannrollenelement
- 22
- Verzahnung
- 24
- Stützeinheit
- 24.1, 24.2
- Leitelement (Stützeinheit)
- 26
- Verschlusselement (Befüllungseinheit)
- 28
- oberer Endbereich (Vorratseinheit)
- 30
- unterer Endbereich (Vorratseinheit)
- 32
- Ausnehmung (Vorratseinheit)
- 34
- Ausnehmung (Vorratseinheit)
- 36
- Türelement
- 38
- Rückstellelement (Zugfederelement)
- 40
- Gelenkelement
- 42
- Schließklappenelement (Ausgabeeinheit)
- 44
- Rotorelement
- 46
- Dosiereinrichtung
- 48
- Bewegungssteuerungs- und/oder -regelungselement
- 48.1
- Rollenelement
- 48.2
- Stellelement
- 50
- Adaptereinheit
- 52
- Befestigungselement
- 54
- Arretierelement
- 54.1
- Arretierstiftelement
- 56
- Leuchteinheit
- 58
- Antriebseinheit
- 60
- Konturanpassungseinheit
- 60.1, 60.2, 60.3, 60.4
- Clipselement (Konturanpassungseinheit)
- 61
- Innenverzahnung
- 62
- Außenverzahnung
- 63
- Gleichlaufelement
- 64
- Gelenk
- 65
- Auflagefläche
- 66
- Haken
- 67
- Covereinheit
- 68
- Sichtfenster
- 69
- Eingangskontur
1. Vorrichtung für eine Bevorratung und Bereitstellung von zumindest einem oralen Bedürfnisstillungselement
(10) für einen Säugling und/oder ein Kleinkind, mit einer Vorratseinheit (12) zur
Lagerung des oralen Bedürfnisstillungselements (10), einer Befüllungseinheit (14)
zum Befüllen der Vorratseinheit (12) mit dem zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselement
(10) und einer Ausgabeeinheit (16) zur Entnahme des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements
(10) aus der Vorratseinheit (12), wobei die Vorratseinheit (12) zumindest ein Befestigungselement
(52) umfasst, mittels dessen die Vorratseinheit (12) an einem Element eines Kinderbetts
oder eines Fahrzeugs oder an einer Wandung lösbar befestigbar ist, gekennzeichnet durch eine Fördereinrichtung (18) zur Beförderung des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements
(10) von der Befüllungseinheit (14) zur Ausgabeeinheit (16), und dass die Fördereinrichtung
(18) zumindest ein Förderelement (18.1) mit Gelenken (64) und zumindest zwei Spannrollenelemente
(20.1, 20.2, 20.3, 20.4), die an einer Innenwandung (12.1) der Vorratseinheit (12)
angeordnet sind und um welche das Förderelement (18.1, 18.2) umlaufend bewegbar ist,
und an den Gelenken (64) gelagerte Auflageflächen (65) für das zumindest eine orale
Bedürfnisstillungselement (10) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderelement (18.1, 18.2) als ein Zahnriemenelement mit einer außenliegenden
Verzahnung (22) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (18) eine manuelle oder eine automatische Antriebseinheit (58)
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die automatische Antriebseinheit (58) der Fördereinrichtung (18) eine Sensorsteuerung
und/oder -regelung und/oder eine Funksteuerung und/oder -regelung aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (18) zumindest ein Bewegungssteuerungs und/oder -regelungselement
(48) umfasst, welches eine Wirkverbindung mit dem zumindest einem Förderelement (18.1,
18.2) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Stützeinheit (24) mit zumindest einem Leitelement (24.1, 24.2) zur Führung des
zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements (10) innerhalb der Vorratseinheit
(12).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinheit (24) sich zumindest im Wesentlichen von der Befüllungseinheit (14)
bis zur Ausgabeeinheit (16) der Vorratseinheit (12) erstreckt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Konturanpassungseinheit (60), die dazu vorgesehen ist, eine Außenkontur
eines oralen Bedürfnisstillungselements (10) an eine Innenkontur der Vorratseinheit
(12) anzupassen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befüllungseinheit (14) ein lösbares Verschlusselement (26) zum Verschließen einer
Befüllungsöffnung (14.1) der Vorratseinheit (12) umfasst.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Adaptereinheit (50) zum Verbinden der Vorratseinheit (12) mit einer weiteren
Vorratseinheit (12).
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein Arretierelement (54), das eine Wirkverbindung mit zumindest einem Förderelement
(18.1, 18.2) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Leuchteinheit (56), die dazu vorgesehen ist, bei Erfassung einer Kenngröße
und/oder einer physikalischen Eigenschaft durch die Sensorsteuerung und/oder - regelung
zu leuchten.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Dosiereinrichtung (46), die dazu vorgesehen ist, das zumindest eine
orale Bedürfnisstillungselement (10) stückweise aus der Vorrichtung auszugeben.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Förderelement (18.1) als ein Zahnriemenelement mit einer Innenverzahnung
(61) ausgebildet ist und dass die zumindest zwei Spannrollenelemente (20.1, 20.2,
20.3, 20.4) eine korrespondierende Außenverzahnung (62) aufweisen.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (18) zumindest ein weiteres Förderelement (18.2) und zumindest
ein Gleichlaufelement (63), das zwischen den zwei Förderelementen (18.1, 18.2) angeordnet
ist und mit den zwei Förderelementen (18.1, 18.2) in Wirkverbindung steht, aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Förderelement (18.1) Haken (66) zur Haltung des zumindest einen
oralen Bedürfnisstillungselements (10) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Covereinheit (67), die die Vorratseinheit (12) außen zumindest teilweise umgibt.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratseinheit (12) ein Sichtfenster (68) aufweist.
19. System mit einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche und zumindest
einem oralen Bedürfnisstillungselement (10).
20. System nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Befüllungseinheit (14) mit einer Eingangskontur (69) aufweist,
die einer Außenkontur des zumindest einen oralen Bedürfnisstillungselements (10) entspricht.
1. A device for storing and providing at least one oral nursing element (10) for an infant
and/or a small child, comprising a storage unit (12) for storing the oral nursing
element (10), a filling unit (14) for filling the storage unit (12) with the at least
one oral nursing element (10), and a dispensing unit (16) for removing the at least
one oral nursing element (10) from the storage unit (12), wherein the storage unit
(12) comprises at least one fastening element (52) for removably fastening the storage
unit (12) to an element of a child's bed or of a vehicle or to a wall,
characterized by a conveying device (18) for conveying the at least one oral nursing element (10)
from the filling unit (14) to the dispensing unit (16), and that the conveying device
(18) comprises at least one conveying element (18.1) with hinges (64), and at least
two tension pulley elements (20.1, 20.2, 20.3, 20.4) which are located on an inner
wall (12.1) of the storage unit (12) and around which the conveying element (18.1,
18.2) is able to move around, and supporting surfaces (65) mounted on the hinges (64)
for the at least one oral nursing element (10).
2. The device according to claim 1, characterized in that the conveying element (18.1, 18.2) is designed as a toothed belt element having a
toothed structure (22) on the outside.
3. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the conveying device (18) comprises a manual or an automatic drive unit (58).
4. The device according to claim 3, characterized in that the automatic drive unit (58) of the conveying device (18) comprises a sensor control
system and/or regulating system and/or a radio control system and/or regulating system.
5. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the conveying device (18) comprises at least one motion control and/or regulating
element (48) which is in operative connection with the at least one conveying element
(18.1, 18.2).
6. The device according to one of the preceding claims, characterized by a support unit (24) having at least one guide element (24.1, 24.2) for guiding the
at least one oral nursing element (10) inside the storage unit (12).
7. The device according to claim 6, characterized in that the support unit (24) extends at least substantially from the filling unit (14) to
the dispensing unit (16) of the storage unit (12).
8. The device according to one of the preceding claims, characterized by at least one contour adjustment unit (60) provided to adjust an outer contour of
an oral nursing element (10) to an inner contour of the storage unit (12).
9. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the filling unit (14) comprises a removable closing element (26) for closing a filling
opening (14.1) of the storage unit (12).
10. The device according to one of the preceding claims, characterized by an adapter unit (50) for connecting the storage unit (12) to a further storage unit
(12).
11. The device according to one of the preceding claims, characterized by at least one locking element (54) which is in operative connection with at least
one conveying element (18.1, 18.2).
12. The device according to one of the preceding claims, characterized by at least one lighting unit (56) provided to light up when a characteristic and/or
a physical property is detected by the sensor control system and/or regulating system.
13. The device according to one of the preceding claims, characterized by at least one dosing device (46) provided to dispense the at least one oral nursing
element (10) from the device piece by piece.
14. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one conveying element (18.1) is designed as a toothed belt element having
an inner toothed structure (61) and that the at least two tension pulley elements
(20.1, 20.2, 20.3, 20.4) comprise a corresponding outer toothed structure (62).
15. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the conveying device (18) comprises at least one further conveying element (18.2)
and at least one synchronizing element (63) which is located between the two conveying
elements (18.1, 18.2) and which is in operative connection with the two conveying
elements (18.1, 18.2).
16. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one conveying element (18.1) comprises hooks (66) for holding the at
least one oral nursing element (10).
17. The device according to one of the preceding claims, characterized by a cover unit (67) which surrounds the storage unit (12) at least partially on the
outside.
18. The device according to one of the preceding claims, characterized in that the storage unit (12) comprises a viewing window (68).
19. A system having a device according to one of the preceding claims and at least one
oral nursing element (10).
20. The system according to claim 19, characterized in that the device comprises a filling unit (14) having an inlet contour (69) which corresponds
to an outer contour of the at least one oral nursing element (10).
1. Dispositif pour un stockage et une fourniture d'au moins un élément à mettre dans
la bouche pour apaiser un besoin (10) pour un nourrisson et/ou un tout petit enfant,
doté d'une unité de stockage (12) pour le logement de l'élément à mettre dans la bouche
pour apaiser un besoin (10), d'une unité de remplissage (14) pour le remplissage de
l'unité de stockage (12) avec l'au moins un élément à mettre dans la bouche pour apaiser
un besoin (10) et d'une unité de distribution (16) pour le prélèvement de l'au moins
un élément à mettre dans la bouche pour apaiser un besoin (10) à partir de l'unité
de stockage (12), l'unité de stockage (12) comprenant au moins un élément de fixation
(52), au moyen duquel l'unité de stockage (12) peut être fixée de manière amovible
à un élément d'un lit d'enfant, ou d'un véhicule, ou à une cloison,
caractérisé par un équipement de transport (18) pour le transport de l'au moins un élément à mettre
dans la bouche pour apaiser un besoin (10) de l'unité de remplissage (14) vers l'unité
de distribution (16), et que l'équipement de transport (18) présente au moins un élément
d'avancement (18.1) pourvu d'articulations (64) et d'au moins deux éléments de rouleaux
tendeurs (20.1, 20.2, 20.3, 20.4), qui sont disposés sur une cloison intérieure (12.1)
de l'unité de stockage (12) et autour desquels l'élément d'avancement (18.1, 18.2)
peut se déplacer circonférentiellement, et présente des surfaces de support (65) logées
au niveau des articulations (64) pour l'au moins un élément à mettre dans la bouche
pour apaiser un besoin (10).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'avancement (18.1, 18.2) est conçu sous la forme d'un élément de courroie
dentée avec une indentation (22) se situant vers l'extérieur.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement de transport (18) présente une unité d'entraînement (58) manuelle ou
automatique.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (58) du l'équipement de transport (18) présente une commande
de capteur, et/ou un régulateur de capteur, et/ou une commande radio, et/ou une régulation
radio.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement de transport (18) comprend au moins un élément de commande cinématique
et/ou de régulation cinématique (48), qui présente une liaison fonctionnelle avec
l'au moins un élément d'avancement (18.1, 18.2).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une unité support (24) avec au moins un élément de guidage (24.1, 24.2) pour le guidage
de l'au moins un élément à mettre dans la bouche pour apaiser un besoin (10) à l'intérieur
de l'unité de stockage (12).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'unité support (24) s'étend sensiblement à partir de l'unité de remplissage (14)
jusqu'à l'unité de distribution (16) de l'unité de stockage (12).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins une unité d'adaptation aux contours (60), qui est prévue pour adapter un
contour extérieur d'un élément à mettre dans la bouche pour apaiser un besoin (10)
à un contour intérieur de l'unité de stockage (12).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de remplissage (14) comprend un élément de fermeture (26) amovible pour l'obturation
de l'orifice de remplissage (14.1) de l'unité de stockage (12).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une unité d'adaptation (50) pour assurer la liaison de l'unité de stockage (12) avec
une nouvelle unité de stockage (12).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un élément de blocage (54), qui présente une connexion opérationnelle avec
au moins un élément d'avancement (18.1, 18.2).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins une unité d'éclairage (56), qui est prévue, lors de la détection d'une grandeur
caractéristique et/ou d'une propriété physique par la commande de capteur et/ou la
régulation de capteur, pour éclairer.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un dispositif de dosage (46), qui est prévu pour administrer unitairement
à partir du dispositif l'au moins un élément à mettre dans la bouche pour apaiser
un besoin (10).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'avancement (18.1) est conçu sous la forme d'un élément de
courroie dentée avec une indentation intérieure (61) et que les au moins deux éléments
de rouleaux tendeurs (20.1, 20.2, 20.3, 20.4) présentent une indentation extérieure
(62) correspondante.
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement de transport (18) présente au moins un autre élément d'avancement (18.2),
et au moins un élément synchronisé (63), qui est disposé entre les deux éléments d'avancement
(18.1, 18.2), et est en connexion opérationnelle avec les deux éléments d'avancement
(18.1, 18.2).
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'avancement (18.1) présente des crochets (66) pour le maintien
de l'au moins un élément à mettre dans la bouche pour apaiser un besoin (10).
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une unité de revêtement (67), qui entoure l'unité de stockage (12) au moins partiellement
à l'extérieur.
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de stockage (12) présente une fenêtre de visualisation (68).
19. Système doté d'un dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes
et d'au moins un élément à mettre dans la bouche pour apaiser un besoin (10).
20. Système selon la revendication 19, caractérisé en ce que le dispositif présente une unité de remplissage (14) avec un contour d'entrée (69)
qui correspond à un contour extérieur de l'au moins un élément à mettre dans la bouche
pour apaiser un besoin (10).