| (19) |
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(11) |
EP 3 132 502 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.05.2021 Patentblatt 2021/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.03.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/056323 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/158505 (22.10.2015 Gazette 2015/42) |
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| (54) |
REIHENKLEMMENBLOCK
TERMINAL BLOCK
BORNIER À BLOCS DE JONCTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.04.2014 DE 102014105316
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.02.2017 Patentblatt 2017/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG |
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32758 Detmold (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ADAMCZYK, Martin
87629 Füssen (DE)
- BUHRKE, Jörn
32257 Bünde (DE)
- NEUMANN, Genadij
32758 Detmold (DE)
- RUTZ, Andreas
33619 Bielefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Specht, Peter et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 222 030 WO-A1-2012/018371 DE-U1- 29 719 177 FR-A1- 2 803 441
|
EP-A2- 0 712 267 DE-C1- 4 438 800 FR-A1- 2 723 265 FR-A1- 2 901 418
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Reihenklemmenblock bzw. eine Reihenklemmenanordnung
aus Reihenklemmen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Reihenklemmen sind seit langem in verschiedensten Ausgestaltungen bekannt. Sie werden
auf der Montagebasis, in der Regel einer Tragschiene vom Anwender zu Funktionsblöcken,
beispielsweise zu einem Funktionsblock zur Energieversorgung von Verbrauchern, zusammengestellt.
Dazu werden nach dem Stand der Technik an eine Reihenklemme, die als Einspeiseklemme
dient, mehrere Abgangsklemmen angereiht, wobei die Potentialverteilung innerhalb des
Reihenklemmenblockes mittels Sammelschienen oder mittels sogenannter Querbrücker erfolgt.
[0003] Um eine Installationsaufgabe - beispielsweise die Realisierung einer Spannungsverteilung
zwischen einem Umrichter-Netzgerät 20, 120 und Verbrauchern 21, 121 (siehe Fig. 1d
und Fig. 2d) an mehrere Verbraucher - mit oder ohne abgesichertes Pluspotential -
umzusetzen (siehe Fig. 1d), stellt der Anwender mehrere Klemmen zu einem Klemmenblock
zusammen. Um z.B. den erörterten Klemmenblock zur Energieversorgung von Verbrauchern
(nachfolgend auch Betriebsmittel genannt) zusammenzustellen, wird eine Einspeiseklemme
mit einem Gehäuse mit relativ großen Abmessungen in den Richtungen senkrecht zur Tragschiene
und wenigstens einer "größeren" Leiter-Anschlussvorrichtung bzw. einem Leiteranschluss
für Leiter relativ großen Durchmessers mit mehreren für eine Abgangsfunktion geeigneten
Reihenklemmen, beispielsweise mittels Durchgangsreihenklemmen mit jeweils einem Gehäuse
mit kleineren Abmessungen in diesen Richtungen und mit zwei oder mehr kleineren Leiter-Anschlussvorrichtungen
für querschnittsreduzierte (relativ zu dem oder den Einspeiseleiter(n)) Leiter kleineren
Durchmessers zusammengereiht.
[0004] Die Reihenklemmen des Klemmenblocks haben damit in der Regel jedenfalls zum Teil
verschiedene Abmessungen. Das Auswählen und Zusammenstellen der Reihenklemmen - auch
die Umsetzung einer entsprechenden Schaltung mit den Reihenklemmen - muss der Anwender
anhand von Katalogen und dgl. selbst erledigen, was relativ aufwendig sein kann. Zudem
ergibt sich auf der Tragschiene aufgrund der verschiedenen Abmessungen der zu einem
Block zusammengestellten Gehäuse ein relativ unübersichtliches, oftmals zerklüftetes
Bild.
[0005] Einen weiteren Reihenklemmenblock bzw. eine weitere Reihenklemmenanordnung nach dem
Stand der Technik zeigt die gattungsgemäße
EP 0 222 030 B1. Nach dieser Schrift sind mehrere Reihenklemmen gleicher Abmessung zu einem Initiatorklemmenblock
zusammengestellt. Allerdings ist der Reihenklemmenblock nur zur Verteilung sehr kleiner
Leistungen geeignet. Eine Querschnittsreduzierung wird nicht umgesetzt. Die Reihenklemmen
des Reihenklemmenblocks haben verschiedene Abmessungen.
[0007] Die Erfindung geht demgegenüber einen anderen Weg, der im Anspruch 1 angegeben ist.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0009] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die
Zeichnung näher beschrieben, wobei auch weitere Vorteile der Erfindung deutlich werden.
Es zeigt:
Fig. 1 in (a) bis (c) verschiedene Ansichten eines ersten Reihenklemmenblocks, in
denen jeweils Strompfade innerhalb des Reihenklemmenblocks schematisch dargestellt
sind, in (d) eine schematische Darstellung der Einbindung bzw. Verknüpfung des Reihenklemmenblocks
aus (a) bis (c) in eine übergeordnete Anlage und in (e) bis (g) verschiedenen Ansichten
von Schaltplänen von Reihenklemmenblöcken, wobei (e) die Schaltung des Reihenklemmenblocks
aus (a) wiedergibt;
Fig. 2 in (a) bis (c) verschiedene Ansichten eines zweiten Reihenklemmenblocks, in
denen jeweils Strompfade innerhalb des Reihenklemmenblocks und deren Verknüpfung nach
außen schematisch dargestellt sind, in (d) eine schematische Darstellung der Einbindung
des Reihenklemmenblocks aus (a) bis (c) in eine übergeordnete Anlage und in (e) und
(f) verschiedenen Ansichten von Schaltplänen von Reihenklemmenblöcken, wobei (e) die
Schaltung des Reihenklemmenblocks aus (a) wiedergibt.
Fig. 1 zeigt einen ersten Reihenklemmenblock 1, der aus wenigstens zwei oder mehreren
- hier beispielhaft sechs - in einer Anreihrichtung x aneinander gereihten Reihenklemmen
2a, 2b, 2c, ...2f besteht. Die Reihenklemmen 2a - 2f weisen jeweils ein scheibenartiges,
Gehäuse 3 aus einem Isolierstoff, insbesondere aus einem isolierenden Kunststoff,
auf.
[0010] Eines, mehrere oder vorzugsweise jedes der Gehäuse 3 des Reihenklemmenblockes 1 weist
an seiner zu einer (nicht dargestellten) Tragschiene gewandten ("Unter"-) Seite einen
Befestigungsfuß beispielsweise einen Rastfuß, zur Montage auf einer (hier nicht dargestellten)
Tragschiene auf.
[0011] Die Gehäuse 3 der Reihenklemmen 2a - 2f des Reihenklemmenblocks weisen jeweils senkrecht
zur Anreihrichtung (in den Richtungen "y", d.h. "quer zu Anreihrichtung x und quer
zur Tragschienen-Haupterstreckungsrichtung" und "z", d.h. "senkrecht zur Anreihrichtung
x bzw. ggf. zu einer Tragschiene relativ nach oben") die gleichen Abmessungen auf.
Lediglich in Anreihrichtung x ist die erste Reihenklemme 2a hier breiter als die anderen
Reihenklemmen 2b, .... In der Anreihrichtung x weisen die Gehäuse 3 ihre (größten)
und (außer ganz außen im Block) anzureihenden Hauptaußenseiten 3a, 3b auf. In z-Richtung
bzw. parallel zur x-/z-Ebene weisen sie Schmalseiten 3d, 3e auf. Die Schmalseiten
3d, 3e grenzen in zwei Ecckantenbereichen K1 und K2 an die Oberseite 3c der Gehäuse
3.
[0012] Vorzugsweise sind die Reihenklemmen 2a, 2b, 2c, ... des Reihenklemmenblocks 1 miteinander
verbunden, beispielsweise durch korrespondierende Klemm- oder Rastzapfen (hier nicht
zu erkennen) an ihren aneinander liegenden, sich senkrecht zur Anreihrichtung erstreckenden
Außenseiten.
[0013] Im Inneren des Gehäuses 3 jeder Reihenklemme 2a-f ist wenigstens eine bzw. sind hier
vorzugsweise je zwei Leiter-Anschlussvorrichtungen 7, 8 (siehe die Reihenklemme 2f
in Fig. 1 c) zum Anschluss elektrischer Leiter vorgesehen. Vorzugsweise sind die Leiter-Anschlussvorrichtungen
7, 8 als sogenannte Direktsteck-Federklemmen (Push-In) mit einem Druckfederanschluss
ausgelegt, der eine Druckfeder aufweist, die dazu dient, den eingeführten Leiter leitend
an eine Stromschiene(hier nicht zu erkennen) zu pressen. Der Einsatz von Direktsteck-Federklemmen
ist besonders bevorzugt, da deren Handhabung besonders einfach, sicher und schnell
ist. Es sind aber auch andere Leiter-Anschlussvorrichtungen wie Zugfederanschlüsse,
IDC-Anschlüsse oder Schraubanschlüsse einsetzbar.
[0014] Für jede der Leiter-Anschlussvorrichtungen 7, 8 ist jeweils eine Leiter-Einführöffnung
9 und vorzugsweise auch eine Betätigungsöffnung 10 im Gehäuse ausgebildet, wobei durch
die Leiter-Einführöffnungen 9 je ein abisoliertes Leiterende oder dgl. in einen Kontaktbereich,
insbesondere einen Klemm-Kontaktbereich, in der zugehörigen Leiter-Anschlussvorrichtung
7, 8 einführbar ist. Die optionale Betätigungsöffnung 10 dient dagegen zum Aufnehmen
eines Bedienelementes - beispielsweise eines im Gehäuse angeordneten von einem Schraubendreher
zu betätigenden Drückers oder eines Schraubendrehers - in das Gehäuse, um die Feder
bzw. die Leiter-Anschlussvorrichtung zu öffnen, so dass ein eingeführter Leiter wieder
entnommen oder eingeführt werden kann.
[0015] Sämtliche der Leiter-Einführöffnungen 9 und der ggf. vorhandenen Betätigungsöffnungen
10 sind an der schmalen Oberseite 3c- d.h. an der von dem Befestigungsfuß jeweils
abgewandten Seite der Gehäuse 3 der Reihenklemmen 2 ausgebildet. Dies macht den Reihenklemmenblock
1 besonders übersichtlich und seine Handhabung - insbesondere die Beschaltung mit
Leitern und die Einbindung in eine übergeordnete Anlage - besonders einfach.
[0016] Jede der Leiter-Anschlussvorrichtungen 7 - 8 (in Fig. 1b als schwarzer Punkt dargestellt
und in Fig. 1 als Pfeil angedeutet) ist ferner über eine Leiterverbindung wie eine
(hier nicht zu erkennende aber in Fig. 2b schematisch eingezeichnete) Stromschiene
im Inneren des Gehäuses (oder einen anderen geeigneten Leiter) bis in oder unter den
Bereich wenigstens eines Querverbinderkanals 11 in den Gehäusen 3 geführt. Hier sind
je Leiter-Anschlussvorrichtung 3 zwei Querverbinderkanäle 11a, b vorgesehen.
[0017] Der oder die Querverbinderkanäle 11a, b dienen jeweils zum Einstecken jeweils eines
Querbrückers, insbesondere je eines Querverbinderkammes 12a, b, zur Verteilung jeweils
eines Potentials in Anreihrichtung x des Klemmenblockes 1 über zwei oder mehr der
Reihenklemmen 2a-f hinweg. Dazu kann die jeweilige Stromschiene in den entsprechenden
Bereichen unterhalb der oder am Boden der Querverbinderkanäle 11a, b mit Löchern versehen
sein, in welche Stifte des Querverbinderkammes einsteckbar sind (hier nicht zu erkennen).
Vorzugsweise und vorteilhaft sind sogar je Leiter-Anschlussvorrichtung und Stromschiene
je zwei der Querverbinderkämme 12a, b vorgesehen, um jeweils ein zugeordnetes Potential
"+" oder "-" oder "FE" oder "PE "querzuverteilen.
[0018] Insgesamt weist damit jede der Reihenklemmen 2a-f vorzugsweise je vier Querverbinderkanäle
11a-d und ggf. je vier einsteckbare und vorzugsweise auch eingesteckte Querbrücker,
insbesondere Querverbinderkämme 12 a-d auf.
[0019] An den beiden sich in Y-Richtung senkrecht zur Erstreckungsrichtung X erstreckenden
schmalen Schmalseiten 3d, 3e der Gehäuse 3 sind - hier zum oberen Rand hin - im oberen
Bereich jeweils vorteilhaft Konturen 13a, b zum Ansetzen, insbesondere Anrasten von
Markierern (hier nicht dargestellt) vorgesehen.
[0020] Die erste Reihenklemme 2a der Reihenklemmen des Reihenklemmenblockes 1 zur Energieverteilung
nach Art der Fig. 1e - diese Funktion wurde eingangs erläutert - ist als sogenannte
"Einspeiseklemme" ausgelegt. Das Gehäuse 3 dieser ersten Reihenklemme 2a weist in
Anreihrichtung eine größere Breite auf als die anderen Gehäuse 3. Diese erste Reihenklemme
2a bildet vorzugsweise zu einer Seite hin den Abschluss des Reihenklemmenblockes,
was den Reihenklemmenblock 1 übersichtlich einfach macht. Es wäre aber auch denkbar,
diese Einspeiseklemme 2a an anderer Stelle des Reihenklemmenblockes 1 anzuordnen.
Vorzugsweise ist die freie Außenseite 3a der ersten Reihenklemme 2a bzw. Einspeiseklemme
abgewandt von der nächsten angereihten Reihenklemme 2b geschlossen ausgebildet.
[0021] An der von dem Befestigungsfuß abgewandten Seite weist jedes Gehäuse 3 jeweils zwei
der Leiter-Einführöffnungen 9 auf. Dabei ist die eine der Leiter-Einführöffnungen
9 relativ zu der einen Kante K1 an der Oberseite 3c der jeweiligen Reihenklemme angeordnet
und die andere der Leiter-Einführöffnungen ist ausgehend von dieser Kante K1 auf der
Strecke zwischen der einen Kante K1 und der zweiten Kante K2 in einem Bereich zwischen
ca. 60 - 90 % der Länge der Strecke zwischen K1 und K2 an der Oberseite 3c angeordnet.
[0022] Ausgehend von der Kante K1 sind an der Oberseite hier hinter der ersten und der zweiten
Leiter-Einführöffnung 9 vorzugsweise jeweils je einer oder vorzugsweise je zwei der
Querverbinderkanäle 11a, b ausgebildet, die vorzugsweise wiederum mittig in Anreihrichtung
x im Gehäuse 3 der als Einspeiseklemme ausgebildeten ersten Reihenklemme 2a enden,
was vorteilhaft aber nicht zwingend ist.
[0023] Die an die Einspeiseklemme 2a angereihten weiteren Klemmen 2b - 2f weisen einen etwas
abweichenden Aufbau auf. Diese weiteren Reihenklemmen 2b - 2f dienen zum Anschluss
vorzugsweise je eines Verbrauchern an jede der weiteren Reihenklemmen 2b - 2f, auch
Verteilerklemmen genannt.
[0024] Die Oberseiten 3c dieser Verteilerklemmen 2b - 2f weisen folgenden Aufbau auf. An
die eine Kante K1 schließen sich jeweils die Leiter-Einführöffnung 9 der ersten Leiter-Anschlussvorrichtung,
dann die Betätigungsöffnung 10, vorzugsweise mit Drücker, und dann der eine oder die
zwei oder mehr der ersten Leiter-Anschlussvorrichtung zugeordneten Querverbinderkanäle
11a, b an, in welcher wiederum jeweils ein Querverbinderkamm 12a, b einsteckbar ist.
[0025] Sodann folgt in Richtung der zweiten Kante K2 zunächst die Einstecköffnung 9 der
jeweils zweiten Leiter-Anschlussvorrichtung, dann deren Betätigungsöffnung 10, vorzugsweise
mit Drücker, dann jeweils ein Sicherungsgehäuse 14b - 14f mit Sicherung und Steckkontakten
zum Kontaktieren einer Stromschiene im Gehäuse 3 und dann der oder die der Querverbinderkanäle
11a, b der zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen. Zwischen den zweiten Querverbinderkanälen
11a, b und der zweiten Kante K2 ist sodann vorzugsweise noch eine Kontur 13c zum Anbringen
eines dritten Markierers angeordnet.
[0026] Die erste Leiter-Anschlussvorrichtung bzw. der erste Leiteranschluss der Einspeiseklemme
2a liegt dabei etwa fluchtend mit den weiteren ersten Leiter-Anschlussvorrichtungen
bzw. Leiter-Anschlussvorrichtungen 7 der angereihten Verteiler- bzw. Abgangsklemmen
2b - 2f.
[0027] Die zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen der Reihenklemmen 2b - 2f (die auch als
Verteiler- oder Abgangsklemmen 2b - 2f bezeichnet werden können) dienen vorzugsweise
zum Anschluss von Leitern mit einem maximal etwas kleineren Querschnitt als ihn die
ersten Leiter-Anschlussvorrichtungen der Einspeiseklemme 2a erlauben. Es erfolgt damit
von der Einspeiseklemme 2a zu den Verteilerklemmen 2b-2f eine Leiter-Querschnittsreduzierung.
[0028] Die Querverbinderkanäle 11 und die Querverbinderkämme 12 zur Querverteilung des ersten
Potentials (vorzugweise "Plus "; dieses Potential wird in der Darstellung der Fig.
1 im linken Bereich der Klemme bzw. zur Kante K1 hin verteilt) liegen seitlich dieser
ersten Leiter-Anschlussvorrichtungen und sind mit diesen leitend verbunden.
[0029] Derart nimmt der Funktionsbereich zur Einspeisung und zum Querverteilen und Realisieren
des ersten Potentials (Minus) von Ausgangsanschlüssen weniger als die Hälfte, vorzugsweise
ca. 1/3, der Oberseite 3c der Gehäuse 3 der Reihenklemmen 2 ein.
[0030] Der restliche Teil, vorzugsweise die restlichen zwei Drittel der Oberseite 3c der
Gehäuse 3 der Reihenklemmen, dient zum Anordnen der weiteren Leiter-Einführöffnungen
9 für die Leiter-Anschlussvorrichtungen zum Anschluss von Leitern zur Weitergabe des
Pluspotentials, zum Aufsetzen des jeweiligen Sicherungsgehäuses 14b, c, d, e, f, zum
Anordnen von einem oder zwei weiteren Querverbinderkanälen 11 für Querbrücker 12 und
zum Ausbilden der weiteren Ansatzkontur 13c zum Ansetzen eines dritten Markierers.
[0031] Dabei wird von der Einspeiseklemme 2a das zweite Potential Plus querverteilt, wird
über Stromschienen und Steckvorrichtungen in die Sicherungsgehäuse mit den Sicherungen
verteilt und von dort über die Sicherungen und Kontakte am Sicherungsgehäuse 14 zurück
in Stromschienenstücke, welche mit den zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen der an
die Einspeiseklemme angereihten Reihenklemmen 2b, ... verbunden sind. Derart ist zwischen
dem Eingang zum Einspeisen des zweiten Potentials und die weiteren Abgänge (Leiter-Anschlussvorrichtungen
8 - jeweils eine Sicherung geschaltet.
[0032] Der Reihenklemmenblock 1 der Fig. 1 realisiert derart mit nur wenigen Reihenklemmen
vorzugsweise die Funktion "(Hilfs-)Energieverteilung mit Einzelabsicherung" der Fig-.
1e. Die Einspeisung des Plus- und Minuspotentials an der Einspeiseklemme 2a erfolgt
mit größerem Querschnitt, der vorzugsweise bis zu 6 mm beträgt (was in Hinsicht auf
den Strom in der Regel einem 40 A Netzteil genügt). Dies wird nur wenigen Reihenklemmen
möglich, da die Anordnung der Funktionsbereiche an den Oberseiten der Reihenklemmen
übersichtlich und besonders funktionsoptimiert ist.
[0033] Mit dem Reihenklemmenblock der Fig. 1 wird somit in besonders einfacher und übersichtlicher
Weise die Hilfsenergieverteilung mit einer Absicherung des Pluspotentials durch eine
Sicherung realisiert.
[0034] Die Potentiale Plus und Minus werden an der Einspeiseklemme 2a eingespeist und jeweils
an den einzelnen Verteilerklemmen 2b - 2f querschnittsreduziert an die Betriebsmittel
bzw. Verbraucher übergeben (siehe Fig. 1a, b, c, d, e). Das Pluspotential ist dabei
abgangsseitig einzeln abgesichert. Das Minuspotential wird eingespeist, querschnittsreduziert
und direkt an die einzelnen Betriebsmittel übergeben. Alternativ kann es auch über
einen PE-Fuß mit der Tragschiene verbunden bzw. geerdet werden, die als Funktionserde
oder als PE-Potential genutzt sein kann.
[0035] Vorteilhaft ist, dass je Verteilerklemme mit integrierter Sicherungsfunktion in einfacher
und besonders übersichtlicher und kompakter Weise zwei Potentiale verteilt werden.
Dies führt zu einem Aufbau mit nur wenigen Klemmen gegenüber dem bekannten Aufbau,
bei dem das über eine Sicherung geführte Potential über eine Klemme und das jeweils
andere Potential über eine weitere Klemme verteilt werden.
[0036] Vorteilhaft ist auch, dass die Abgänge bzw. Leiter-Anschlussvorrichtungen der Verteilerklemmen
auf der Oberseite 3c mit dem darauf aufgesetzten Sicherungsgehäuse 14 liegen, da dies
die Schaltung bzw. die Anschlusssituation am jeweiligen Gehäuse 3 besonders logisch
und übersichtlich sichtbar erscheinen lässt. Die Anzahl der Verteilerklemmen 2b, 2e,
... ist dabei nur beispielhaft. Je Einspeiseklemme kann auch nur eine oder können
auch mehr der sehr viel mehr (vorzugsweise bis zu 100) Abgangsklemmen bzw. Verteilerklemmen
vorgesehen ein.
[0037] Die Fig. 1f und 1g zeigen eine Schaltung für eine analoge Hilfsenergieverteilung,
bei welcher das Pluspotential aber nicht über eine Sicherung einzeln abgesichert ist.
Daher können hier die zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen der Verteilerklemmen direkt
mit ihren Querverbinderkanälen verbunden sein, ohne dass eine Sicherung in den Leiterpfad
geschaltet ist. Derart kann diese Funktion auch mit einem Reihenklemmenblock nach
Art der Fig.1 nur eben ohne Sicherungsgehäuse und Sicherung und mit einer durchgehenden
Stromschiene in diesem Bereich realisiert (nicht dargestellt).
[0038] In einer oder jeder der Reihenklemmen des Reihenklemmenblocks in Fig. 1 (oder auch
2, was später erläutert werden wird) kann das Minuspotential über einen leitenden
Kontakt am Fuß zur Tragschiene leitend mit der Tragschiene verbunden sein, um das
Minuspotential mit einem Erdpotential, beispielsweise einer Funktionserde FE oder
mit einem Potential PE zu verbinden.
[0039] Anzumerken ist noch, dass bei dem Reihenklemmenblock 1 in Fig. 1 (und auch dem Reihenklemmenblock
101, siehe Fig. 2) sämtliche Leiter-Einführöffnungen 9 und deren zugehörige Betätigungsöffnungen
10 in der Einspeiseklemme und übergreifend in den Verteilerklemmen 2b - 2 f jeweils
gleichsinnig bzw. relativ zu einer der Kanten K1 für jede der Leiter-Anschlussvorrichtungen
in der gleichen Reihenfolge angeordnet sind (in Y-Richtung) was dazu beiträgt, den
gesamten Reihenklemmenblock 1 besonders übersichtlich zu gestalten. So liegen in der
Einspeiseklemme 2 die Betätigungsöffnungen 10 mit Drückern relativ zur Kante K1 an
der dieser Kante K1 zugewandten Seite der Leiter-Einführöffnungen 9, während dies
in den Verteilerklemmen 2b - 2f umgekehrt ist. Werden dagegen Standard-Durchgangsklemmen
zur Verteilung eingesetzt, sind dort in der Regel die Leiter-Einführöffnungen beidseits
einer Mittelebene senkrecht zur Mitte der Tragschiene (X-/Z-Ebene) jeweils gegensinnig
angeordnet. Es ist aber logischer und übersichtlicher, wenn eine gleichsinnige Anordnung
für eine gleiche Funktion (Potential einspeisen, Potential verteilen) gewählt wird.
[0040] Fig. 2 zeigt einen weiteren Reihenklemmenblock 101. Dieser Reihenklemmenblock dient
zur Hilfsenergieverteilung ohne eine Absicherung.
[0041] Anzumerken ist, dass auch hier sämtliche Leiter-Einführöffnungen 9 und deren zugehörige
Betätigungsöffnungen 10 vorzugsweise mit Drücker für die Verteilung (Abgang) gleichsinnig
in der gleichen Reihenfolge bezogen auf eine der Kanten K1 der Gehäuse 3 an den Oberseiten
3c angeordnet sind (in Y-Richtung quer zur Anreihrichtung x) was dazu beiträgt, den
gesamten Reihenklemmenblock 1 besonders übersichtlich zu gestalten. Nur die Leiter-Einführöffnung
9 und die Betätigungsöffnung 10 mit Drücker zur Einspeisung (in Fig. 2c angedeutet
durch einen ins Gehäuse 103 zeigenden Pfeil) sind anders herum angeordnet, um den
Funktionsunterschied (Einspeisen, Verteilung) zu veranschaulichen.
[0042] Je Reihenklemmenblock 101 wird dabei vorteilhaft nur ein einziges Potential verteilt.
Um Plus und Minus an Verbraucher anzuschließen bzw. zu verteilen, sind daher zwei
Reihenklemmenblöcke gleichen oder weitestgehend gleichen Aufbaus notwendig (Fig. 2d,
e).
[0043] Eine Einspeiseklemme 102a dient wiederum zum Anlegen bzw. Einspeisen des Potentials.
Sie weist einen ersten Leiteranschluss größeren Querschnitts auf, der dazu dient,
das anzulegende bzw. zu verteilende Potential anzuschließen. Dazu ist der erste Leiteranschluss
zum Anschluss von Leitern größeren Querschnitts (z.B. 6mm) ausgelegt. Bereits innerhalb
der ersten Reihenklemme bzw. dieser Einspeiseklemme wird das Potential querschnittsreduziert
zu mehreren zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen (Abgängen) geführt. Hier ist der
erste Leiteranschluss nebst zwei Querverbinderkanälen 11a in einer ersten Hälfte der
Oberseite 3c angeordnet, während die zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen bzw. deren
Leiter-Einführöffnungen 10 in der zweiten Hälfte der Oberseite 3c der Einspeiseklemme
102a verteilt sind.
[0044] In der Einspeiseklemme 2a sind in der einen Hälfte der Oberseite 3c zwei Reihen von
einem, zwei oder vorzugsweise drei oder noch mehr der zweiten Leiter-Einführöffnungen
bzw. Leiter-Anschlussvorrichtungen vorgesehen, so dass bereits in der Einspeiseklemme
102a sechs Leiter-Anschlussvorrichtungen auch als Abgänge nebst deren Öffnungen 9
und 100 an bzw. in der Oberseite 3c ausgebildet sind. Damit wird aus der reinen Einspeiseklemme
eine kombinierte Einspeise- und Verteilerklemme 102a.
[0045] Am Gehäuse 3 an der Oberseite jede Reihenklemme 102a, b, ... des Reihenklemmenblocks
101 ist wiederum einer oder sind zwei oder mehr der Querverbinderkanäle 12a, b ausgebildet.
Die weiteren Reihenklemmen 102b, ... sind als reine Abgangs- bzw. Verteilerklemmen
ausgebildet. Schließlich entsprechen die Konturen 13 jenen der Gehäuse 3 der Gehäuse
der Fig. 1. D.h., wobei auch eine Kontur 13c zum Anbringen eines Markierers zwischen
den Querverbinderkanälen 12 und der Kante K2 ausgebildet ist.
[0046] Mittels des einen oder mittels zwei oder mehr Querverbinderkämmen 12a, b wird das
eingespeiste Potential in die weiteren Reihenklemmen bzw. den Verteilerklemmen 102b,...,
102f. querverteilt. Von den Querverbinderkanälen 12 wird das Potential jeweils über
einen Leiter wie eine Stromschiene im Gehäuse 3 an wenigstens eine Reihe von zweiten
Leiter-Anschlussvorrichtungen 8 verteilt. Hier sind je Verteilerklemme 2b, ... beispielhaft
und vorteilhaft sechs Abgangs Leiter-Anschlussvorrichtungen 8 vorgesehen. Derart wird
ein Potential auf engem Raum an viele Abgriffe verteilt, wobei jede der Reihenklemmen
er Reihenklemmenblocks 101, auch die Einspeiseklemme 102a, auch oder nur als Abgangsklemme
und Verteilerklemme (mit) genutzt wird. Auch hier ist die Anzahl an angereihten Verteilerklemmen
rein beispielhaft. Es könnten durchaus 100 Abgänge oder noch mehr vorgesehen sein.
[0047] In Hinsicht auf die umgesetzte Funktion einer Energieverteilung ist anzumerken, dass
an der Einspeiseklemme 102a das Potential eingespeist wird (Einspeiseklemme 2a), dass
es dann innerhalb der Einspeise- und Verteilerklemme 102a querschnittsreduziert wird
und dass es dann in einer anderem Abschnitt der Einspeiseklemme oder in einer weiteren
Verteilerklemme an Leiter-Anschlussvorrichtungen kleineren Querschnitts weitergegeben
wird.
[0048] In einem derartigen Reihenklemmenblock 101 kann das Pluspotential verteilt werden,
in einem weiteren (ggf. andersfarbig oder mit andersfarbigen Drückern in den Betätigungsöffnungen
10 versehen) das Minuspotential, das wiederum optional mit einem Kontaktfuß an der
Tragschiene geerdet werden bzw. sein kann.
Bezugszeichen
| Reihenklemmenblock |
1, 101 |
| Reihenklemmen |
2a, 2b, 2c, ...2f; 102a, 102b, 102c, .... |
| Gehäuse |
3 |
| Hauptaußenseiten |
3a, 3b |
| Oberseite |
3c |
| Schmalseiten |
3d, 3e |
| L.-Anschlussvorrichtungen |
7, 8 |
| Leiter-Einführöffnung |
9 |
| Betätigungsöffnung |
10 |
| Querverbinderkanal |
11a, b |
| Querverbinderkamm |
12a, b |
| Konturen |
13a,b,c,d,e |
| Netzgerät |
20, 120 |
| Verbraucher |
21, 121 |
| Eckkantenbereiche |
K1 und K2 |
1. Reihenklemmenblock (1, 101)
mit wenigstens zwei oder mehr aneinandergereihten Reihenklemmen (2a, 2b, ...; 102a,
102b ....), der auf eine Montagebasis, insbesondere eine Tragschiene, aufsetzbar ist,
mit folgenden Merkmalen:
a. die Reihenklemmen (2a,...; 102a, ...) weisen jeweils im Wesentlichen scheibenartige
Gehäuse (3, 103) auf mit zwei Hauptseiten (3a, 3b), zwei Schmalseiten (3d, 3e), einer
Oberseite (3c) und einer Unterseite,
b. wenigstens eine der Reihenklemmen (2a, 102a) ist als Einspeiseklemme (2a, 102a)
ausgelegt und weist hierzu wenigstens eine oder zwei erste Leiter-Anschlussvorrichtungen
(7, 8) zum Anschluss externer Leiter zum Einspeisen jeweils eines oder beider Potentiale
Plus und Minus auf, und
c. die eine oder die mehreren anderen der Reihenklemmen sind als Verteilerklemmen
(2b, ..., 102b, ...) zum Verteilen des oder der Potentiale ausgebildet, wozu sie wenigstens
eine oder mehrere zweite Leiter-Anschlussvorrichtungen (7, 8) zum Anschluss externer
Leiter zum Verteilen des Potentials Plus oder Minus an Verbraucher aufweisen,
d. wobei die Potentialverteilung über die mehreren Reihenklemmen des Reihenklemmenblocks
hinweg mittels eines oder mehrerer Querbrücker, insbesondere Querverbinderkämmen (12)
erfolgt, der/die in einen oder mehrere zugehörige Querverbinderkanal/kanäle (11) eingesteckt
ist/sind, wobei
e. die ersten Leiter-Anschlussvorrichtungen der Einspeiseklemme zum Einspeisen des
oder der einzuspeisenden Potentiale zum Anschluss von Leitern eines ersten Querschnitts
ausgelegt sind, und
f. die zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen (7, 8) der Verteilerklemmen zum Anschluss
der Verbraucher zum Anschluss von Leitern mit einem relativ zu den an die ersten Leiter-Anschlussvorrichtungen
anzuschließenden Leitern kleineren Querschnitt ausgelegt sind, wobei der maximale
Querschnitt der Leiter, die an die zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen der Verteilerklemmen
anschließbar sind, kleiner ist als der maximale Querschnitt der Leiter, die an die
ersten Leiter-Anschlussvorrichtungen (7, 8) der Einspeiseklemme (2a, 102a) anschließbar
sind, dadurch gekennzeichnet, dass g. sämtliche der Reihenklemmen des Reihenklemmenblocks in den zwei zur Anreihrichtung
(x) senkrechten Richtungen gleiche Abmessungen aufweisen,
2. Reihenklemmenblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reihenklemmenblock mittels eines Befestigungsfußes oder mehrerer Befestigungsfüße
an der Montagebasis befestigbar ist.
3. Reihenklemmenblock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter-Anschlussvorrichtungen jeweils eine Leiter-Einführöffnung (9) zum Einführen
der Leiter in die jeweilige Leiter-Anschlussvorrichtung und eine Betätigungsöffnung
(10) insbesondere für einen Betätigungsdrücker oder ein Werkzeug aufweisen, wobei
die jeweils funktional zusammengehörigen Öffnungen (9, 10) sämtlicher Leiter-Anschlussvorrichtungen
eines gemeinsamen Potentials der Reihenklemmenblocks gleichsinnig relativ zu einer
Kante (K1) der Gehäuse (1) ausgerichtet sind.
4. Reihenklemmenblock nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter-Anschlussvorrichtungen (7, 8) als Direktsteck-Federklemmen mit einem Druckfederanschluss
ausgelegt sind, der eine Druckfeder aufweist, die dazu dient, den eingeführten Leiter
leitend an eine Stromschiene zu pressen und die jeweils die Leiter-Einführöffnung
und die Betätigungsöffnung vorzugsweise für einen Drücker aufweisen.
5. Reihenklemmenblock nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche der Leiter-Einführöffnungen (9) und der Betätigungsöffnungen (10) an der
schmalen Oberseite (3c), d.h. an der von dem Befestigungsfuß (4) jeweils abgewandten
Seite der Gehäuse (3) der Reihenklemmen (2) ausgebildet sind.
6. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass jede der Leiter-Anschlussvorrichtungen (7-8) eines gemeinsamen Potentials leitend
mit wenigstens einem Querverbinderkanal (11) in den Gehäusen (3) verbunden ist, der
jeweils zum Einstecken jeweils eines Querverbinderkammes (12a, b) zur Verteilung jeweils
eines Potentials in Anreihrichtung (x) des Klemmenblockes
(1) über zwei oder mehr der Reihenklemmen (2a-f) hinweg genutzt ist.
7. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oder den beiden sich in Y-Richtung senkrecht zur Erstreckungsrichtung (x)
erstreckenden schmalen
Schmalseiten (3d, 3e) der Gehäuse (3) Flächen und/oder Konturen (13a, b) zum Markieren
oder zum Ansetzen, insbesondere Anrasten von Markierern ausgebildet sind.
8. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite (3c) wenigstens eine weitere Fläche und/oder Kontur (13c) zum Markieren
oder zum Ansetzen, insbesondere Anrasten von Markierern ausgebildet ist.
9. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Oberseite (3c) angeordnete Fläche und/oder Kontur (13c) zum Markieren
oder zum Ansetzen, insbesondere Anrasten von Markierern direkt benachbart zu einer
der beiden Kanten (K1, K2) zwischen der Oberseite (3c) und den Schmalseiten (3a oder
3b) des jeweiligen Gehäuses ausgebildet ist.
10. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reihenklemme (2a) der Reihenklemmen des Reihenklemmenblockes (1) zur Energieverteilung
funktional rein als sogenannte "Einspeiseklemme" ausgelegt ist, wobei das Gehäuse
(3) dieser ersten Reihenklemme (2a) in und nur in Anreihrichtung (x)
der Reihenklemmen eine größere Breite aufweist als die anderen Gehäuse (3).
11. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gehäuse der Einspeiseklemme (2a) jeweils zwei der Leiter-Einführöffnungen (9)
aufweist und dass die eine der Leiter-Einführöffnungen (9) relativ zu der einen Kante
(K1) zwischen Oberseite (3) und einer der Schmalseiten (3d) an der Oberseite (3c)
der jeweiligen Reihenklemme angeordnet ist und die andere der Leiter-Einführöffnungen
ausgehend von der einen Kante (K1) auf der Strecke zwischen dieser einen Kante (K1)
und der anderen Kante (K2) in einem Bereich zwischen ca. 60 - 90 % der Länge der Strecke
zwischen der einen Kante (K1) und der anderen Kante (K2).
12. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von der Kante (K1) an der Oberseite hinter der ersten und der zweiten Leiter-Einführöffnung
(9) ist
vorzugsweise jeweils je einer oder vorzugsweise je zwei der Querverbinderkanäle (11a,
b) ausgebildet ist/sind, der/die vorzugsweise wiederum mittig in Anreihrichtung im
Gehäuse (3) der als Einspeiseklemme ausgebildeten ersten Reihenklemme (2a) enden,
was vorteilhaft aber nicht zwingend ist.
13. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerklemmen (2b, 2c, ...) zum Anschluss vorzugsweise je eines Verbrauchern
an den Oberseiten (3c) folgenden Aufbau aufweisen: an die eine Kante (K1) zu einer
Schmalseiten hin schließen sich jeweils die Leiter-Einführöffnung (9) der ersten Leiter-Anschlussvorrichtung,
deren Betätigungsöffnung (10) und dann der eine oder die zwei oder mehr der ersten
Leiter-Anschlussvorrichtung zugeordneten Querverbinderkanäle (11a, b) an, in welcher
wiederum jeweils ein Querverbinderkamm (12a, b) einsteckbar ist, sodann folgen in
Richtung der zweiten Kante (K2) zunächst die Einstecköffnung (9)
der jeweils zweiten Leiter-Anschlussvorrichtung , dann jeweils ein Sicherungsgehäuse
(14b - 14f) und dann der oder die der Querverbinderkanäle (11a, b) der zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen.
14. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsbereich zur Einspeisung und zum Querverteilen und Realisieren des ersten
Potentials von Ausgangsanschlüssen weniger als die Hälfte der Oberseite (3c) der Gehäuse
(3) der Reihenklemmen (2) einnimmt und das die restliche Fläche der Oberseite der
Gehäuse (3) der Reihenklemmen zum Anordnen der weiteren Leiter-Einführöffnungen (9)
für die Leiter-Anschlussvorrichtungen zum Anschluss von Leitern zur Weitergabe des
Pluspotentials, zum Aufsetzen des jeweiligen Sicherungsgehäuses (14b, c, d, e, f)
zum Anordnen des einen oder er zwei oder mehr weiteren Querverbinderkanäle und zum
Ausbilden der weiteren Ansatzkontur (13c) zum Ansetzen eines dritten Markierers genutzt
ist.
15. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer, mehreren oder jeder der Reihenklemmen das Minuspotential über einen leitenden
Kontaktfuß insbesondere mit der Tragschiene leitend verbunden ist, um das Minuspotential
mit einem Erdpotential zu verbinden.
16. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspeiseklemme (102) sowohl eine der ersten Leiter-Anschlussvorrichtungen zum
Einspeisen eines Potentials als auch eine oder mehrere der zweite, relativ zu den
ersten Leiter-Anschlussvorrichtungen querschnittsreduzierten Leiter-Anschlussvorrichtungen
(7, 8) zum Verteilen des Potentials an Verbraucher aufweist.
17. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Reihenklemmenblock (101) zur Hilfsenergieverteilung ohne eine Absicherung des
Pluspotentials jeweils zum Verbraucher hin mit einer Sicherung eine kombinierte Einspeise-
und Verteilungsklemme (102a) vorgesehen ist, innerhalb der eine Querschnittsreduzierung
erfolgt, wobei in der Einspeiseklemme (2a) neben der Leiter-Anschlussvorrichtung zum
Einspeisen in der anderen Hälfte der Oberseite (3c) eine oder zwei oder mehr Reihen
von einem, zwei oder vorzugsweise drei oder noch mehr Einführöffnungen (9) für zugehörige
Leiter-Anschlussvorrichtungen vorgesehen sind, so dass bereits in der Einspeiseklemme
(102a) eine oder mehrere Leiter-Anschlussvorrichtungen auch als Abgänge ausgebildet
sind.
18. Reihenklemmenblock nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des einen oder mittels zwei oder mehr Querverbinderkämmen (12a, b) das eingespeiste
Potential in die weiteren Reihenklemmen bzw. die Verteilerklemmen (102b,..., 102f)
querverteilt wird und dass das Potential jeweils über einen Leiter wie eine Stromschiene
in wenigstens eine Reihe von zwei oder mehr zweiten Leiter-Anschlussvorrichtungen
verteilt.
1. Terminal block (1, 101), having at least two or more modular terminals (2a, 2b, 102a,
102b ....) arranged in a row, which can be placed on a mounting base, especially a
support rail, having the following features:
a. the modular terminals (2a,...; 102a, ...) each have a substantially disk-like housing
(3, 103) with two main sides (3a, 3b), two narrow sides (3d, 3e), a top side (3c)
and a bottom side,
b. at least one of the modular terminals (2a, 102a) is designed as a feed-in terminal
(2a, 102a) and for this purpose it has at least one or two first conductor connection
apparatuses (7, 8) for the connection of external conductors for the feeding in of
one or both plus and minus potentials respectively, and
c. the one or more of the others of the modular terminals are designed as distribution
board terminals (2b, ..., 102b, ...) for the distribution of the potential(s), for
which purpose they have at least one or more second conductor connection apparatuses
(7, 8) for the connection of external conductors for the distribution of the plus
or minus potential to consumers,
d. wherein the distribution of potential across the several modular terminals of the
terminal block occurs by means of one or more cross links, especially cross connection
link combs (12), which is/are inserted into one or more corresponding cross link channel(s)
(11), wherein
e. the first conductor connection apparatuses of the feed-in terminal for the feeding
in of the potential(s) to be fed in are designed to connect conductors of a first
cross section, and
f. the second conductor connection apparatuses (7, 8) of the distribution board terminals
for the connection of the consumers are designed to connect conductors with a smaller
cross section relative to the conductors to be connected to the first conductor connection
apparatuses, wherein the maximum cross section of the conductors which can be connected
to the second conductor connection apparatuses of the distribution board terminals
is smaller than the maximum cross section of the conductors which can be connected
to the first conductor connection apparatuses (7, 8) of the feed-in terminal (2a,
102a),
characterized in that
g. all of the modular terminals of the terminal block have the same dimensions in
the two directions perpendicular to the direction of modular arrangement (x).
2. Terminal block according to claim 1, characterized in that the terminal block can be fastened by means of a fastening foot or several fastening
feet to the mounting base.
3. Terminal block according to claim 1 or 2, characterized in that the conductor connection apparatuses each have a conductor insert opening (9) for
introducing the conductor into the respective conductor connection apparatus and an
activation opening (10) especially for an activating push button or a tool, wherein
the respectively functionally related openings (9, 10) of all the conductor connection
apparatuses of a common potential of the terminal block are oriented in the same direction
relative to one edge (K1) of the housing (1).
4. Terminal block according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the conductor connection apparatuses (7, 8) are designed as push-in spring terminals
with a compression spring connection, which has a compression spring that serves to
press the inserted conductor in conducting manner against a current bus bar and which
each comprise the conductor insert opening and the activation opening preferably for
a push button.
5. Terminal block according to claim 3 or 4, characterized in that all of the conductor insert openings (9) and the activation openings (10) are formed
on the narrow top side (3c), i.e., on the side of the housing (3) of the modular terminals
(2) respectively facing away from the fastening foot (4).
6. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that each of the conductor connection apparatuses (7-8) of a common potential is connected
in conducting manner to at least one cross connection link channel (11) in the housing
(3), which is used in each case for the insertion of a cross connection link comb
(12a, b) for the distribution of one potential each in the direction of modular arrangement
(x) of the terminal block (1) across two or more of the modular terminals (2a-f).
7. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that on one or both of the narrow sides (3d, 3e) of the housing (3) extending in the Y
direction perpendicularly to the direction of extension (x), surfaces and/or contours
(13a, b) are formed for the marking or the placement of markers, especially by snapping
on.
8. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that at least one additional surface and/or contour (13c) for the marking or the placement
of markers, especially by snapping on, is formed on the top side (3c).
9. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that the surface and/or contour (13c), which is arranged on the top side (3c), for the
marking or the placement of markers, especially by snapping on, is formed directly
adjacent to one of the two edges (K1, K2) between the top side (3c) and the narrow
sides (3a or 3b) of the respective housing.
10. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that the first modular terminal (2a) of the modular terminals of the terminal block (1)
for the power supply distribution is designed functionally purely as a so-called "feed-in
terminal", wherein the housing (3) of this first modular terminal (2a) has a larger
width than the other housings (3) in the direction of modular arrangement (x) of the
modular terminals and only in this direction.
11. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that each housing of the feed-in terminal (2a) respectively has two of the conductor insert
openings (9) and that the one of the conductor insert openings (9) is arranged relative
to the one edge (K1) between the top side (3c) and one of the narrow sides (3d) on
the top side (3c) of the respective modular terminal and the other of the conductor
insert openings is arranged, starting from the one edge (K1) on the section between
this one edge (K1) and the other edge (K2) in a region between around 60 and 90% of
the length of the section between the one edge (K1) and the other edge (K2).
12. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that starting from the edge (K1) on the top side behind the first and the second conductor
insert opening (9) preferably respectively one or preferably respectively two of the
cross connection link channels (11a, b) is/are formed in each case, which in turn
end(s) preferably at the middle of the first modular terminal (2a), configured as
a feed-in terminal, in the direction of modular arrangement in the housing (3), which
is preferable but not mandatory.
13. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that the distribution board terminals (2b, 2c, ...) for the connection of preferably one
consumer each to the top sides (3c) have the following construction: the conductor
insert opening (9) of the first conductor connection apparatus, its activation opening
(10), and thereafter the one or the two or more of the cross connection link channels
(11 a, b) associated with the first conductor connection apparatus are adjacent in
each case to the one edge (K1) towards one narrow side, in which a cross connection
link comb (12a, b) can be inserted in each case in turn, whereafter follow, in the
direction of the second edge (K2), at first the insert opening (9) of the respective
second conductor connection apparatus, then respectively a fuse housing (14b -14f),
and then the cross connection link channel(s) (11a, b) of the second conductor connection
apparatuses.
14. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that the functional region for the feeding in and the cross distributing and realizing
of the first potential of the output connections takes up less than half of the top
side (3c) of the housing (3) of the modular terminals (2) and the remaining surface
of the top side of the housing (3) of the modular terminals is used for arranging
the other conductor insert openings (9) for the conductor connection apparatuses for
the connection of conductors to relay the plus potential, for the placement of the
respective fuse housing (14b, c, d, e, f), for the arrangement of the one or the two
or more additional cross connection link channels and for the formation of the additional
mounting contour (13c) for the placement of a third marker.
15. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that in one, in several or in each of the modular terminals the minus potential is connected
in a conducting manner especially to the support rail across a conductive contact
foot in order to connect the minus potential to a ground potential.
16. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that the feed-in terminal (102) has both one of the first conductor connection apparatuses
for the feeding in of a potential and also one or more of the second conductor connection
apparatuses (7, 8) with reduced cross section relative to the first conductor connection
apparatuses for the distribution of the potential to consumers.
17. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that, in the terminal block (101) used for auxiliary power supply distribution without
fuse protection of the plus potential, a combined feed-in and distribution board terminal
(102a) is provided in each case to the consumer with a fuse, within which there is
a reduction in the cross section, wherein, in the feed-in terminal (2a) besides the
conductor connection apparatus, for the feeding in in the other half of the top side
(3c), one or two or more rows of one, two or preferably three or even more insert
openings (9) for corresponding conductor connection apparatuses are provided, so that
already in the feed-in terminal (102a) one or more conductor connection apparatuses
are also formed as outputs.
18. Terminal block according to one of the preceding claims, characterized in that, by means of the one or by means of two or more cross connection link combs (12a,
b), the potential fed in is cross distributed to the other modular terminals or the
distribution board terminals (102b,..., 102f), and in that the potential is distributed in each case via a conductor such as a bus bar into
at least one row of two or more second conductor connection apparatuses.
1. Bornier (1,101) avec au moins deux ou plusieurs blocs de jonction (2a, 2b... ; 102a,
102b...) alignés les uns avec les autres, qui peut être posé sur une base de montage,
en particulier un rail de support, comportant les caractéristiques suivantes :
a. les blocs de jonction (2a... ; 102a...) présentent chacun un boîtier (3, 103) sensiblement
en forme de galette avec deux grands côtés (3a, 3b), deux petits côtés (3d, 3e), une
face supérieure (3c) et une face inférieure ;
b. au moins un des blocs de jonction (2a, 102a) est conçu comme une borne d'alimentation
(2a, 102a) et présente pour cela au moins un ou deux premiers dispositifs de connexion
de conducteurs (7, 8) pour la connexion de conducteurs externes destinés à fournir
respectivement un des deux potentiels, positif ou négatif, et
c. l'un ou les plusieurs autres blocs de jonction sont conçus comme des bornes de
distribution (2b..., 102b...) destinées à distribuer le ou les potentiels et présentent
au moins un ou plusieurs deuxièmes dispositifs de connexion de conducteurs (7, 8)
pour la connexion de conducteurs externes destinés à distribuer le potentiel positif
ou négatif à des consommateurs ;
d. la distribution du potentiel passant sur la longueur des plusieurs blocs de jonction
du bornier au moyen d'un ou plusieurs dispositifs de connexion transversale, en particulier
de peignes de connexion transversale (12), qui est ou sont enfichés dans un ou plusieurs
conduits de connexion transversale (11) correspondants,
e. les premiers dispositifs de connexion de conducteurs de la borne d'alimentation
étant conçus pour la connexion de conducteurs d'une première section pour fournir
le ou les potentiels d'alimentation, et
f. les deuxièmes dispositifs de connexion de conducteurs (7, 8) des bornes de distribution
étant conçus, en vue du connexion des consommateurs, pour la connexion de conducteurs
d'une plus petite section que les conducteurs à brancher sur les premiers dispositifs
de connexion de conducteurs, la section maximale des conducteurs qui peuvent être
branchés sur les deuxièmes dispositifs de connexion de conducteurs des bornes de distribution
étant plus petite que la section maximale des conducteurs qui peuvent être branchés
sur les premiers dispositifs de connexion de conducteurs (7, 8) de la borne d'alimentation
(2a, 102a),
caractérisé en ce que
g. tous les blocs de jonction du bornier ont les mêmes dimensions dans les directions
perpendiculaires au sens de juxtaposition (x).
2. Bornier selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bornier peut être fixé sur la base de montage au moyen d'une patte de fixation
ou de plusieurs pattes de fixation.
3. Bornier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les dispositifs de connexion de conducteurs présentent chacune une ouverture d'insertion
de conducteur (9) pour l'insertion des conducteurs dans le dispositif de connexion
de conducteurs en question et une ouverture d'actionnement (10), en particulier pour
un poussoir d'actionnement ou un outil, les ouvertures (9, 10) associées du point
de vue fonctionnel de tous les dispositifs de connexion de conducteurs d'un potentiel
commun du bornier étant orientées dans la même direction par rapport à une arête (K1)
du boîtier (1).
4. Bornier selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les dispositifs de connexion de conducteurs (7, 8) sont conçus comme des bornes à
ressort à enfichage direct avec une connexion à ressort de compression qui présente
un ressort de compression servant à presser le conducteur inséré de façon conductrice
sur une barre collectrice, et présentent chacune l'ouverture d'insertion des conducteurs
et l'ouverture d'actionnement, de préférence pour un poussoir.
5. Bornier selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que toutes les ouvertures d'insertion de conducteurs (9) et les ouvertures d'actionnement
(10) sont formées sur la face supérieure (3c) étroite, c'est-à-dire sur le côté opposé
à la patte de fixation (4) du boîtier (3) des blocs de jonction (2).
6. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chacun des dispositifs de connexion de conducteurs (7-8) d'un potentiel commun est
relié de façon conductrice à au moins un conduit de connexion transversale (11) dans
les boîtiers (3), qui est utilisé pour l'enfichage d'un peigne de connexion transversale
(12a, b) en vue de la distribution d'un potentiel dans le sens de juxtaposition (x)
du bornier (1) sur deux ou plusieurs des blocs de jonction (2a-f).
7. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont formés sur un petit côté ou les deux petits côtés (3d, 3e) du boîtier (3) qui
s'étendent dans le sens de l'axe Y perpendiculairement au sens de l'étendue (x) des
surfaces et/ou des contours (13a, b) pour le marquage ou pour la pose, en particulier
l'emboîtement, de marqueurs.
8. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont formés sur la face supérieure (3c) au moins une autre surface et/ou un contour
(13c) pour le marquage ou pour la pose, en particulier l'emboîtement, de marqueurs.
9. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface et/ou le contour (13c) disposés sur la face supérieure (3c) pour le marquage
ou pour la pose, en particulier l'emboîtement, de marqueurs sont formés directement
au voisinage de l'une des deux arêtes (K1, K2) entre la face supérieure (3c) et les
petits côtés (3a ou 3b) de chaque boîtier.
10. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier bloc de jonction (2a) parmi les blocs de jonction du bornier (1) est conçu
purement comme une « borne d'alimentation » en vue de la distribution d'énergie, le
boîtier (3) de ce premier bloc de jonction (2a) présentant dans le sens de juxtaposition
(x) des blocs de jonction, et seulement dans ce sens, une plus grande largeur que
les autres boîtiers (3).
11. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque boîtier de la borne d'alimentation (2a) présente deux des ouvertures d'insertion
de conducteurs (9) et en ce que l'une des ouvertures d'insertion de conducteurs (9) est disposée par rapport à l'arête
(K1) entre la face supérieure (3) et l'un des petits côtés (3d) sur la face supérieure
(3c) du bloc de jonction correspondant et l'autre ouverture d'insertion de conducteurs,
sur la distance à partir d'une arête (K1) entre cette arête (K1) et l'autre arête
(K2), entre 60 et 90 % environ de la longueur entre une arête (K1) et l'autre arête
(K2).
12. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que de préférence un ou de préférence deux des conduits de connexion transversale (11a,
b) est ou sont formés respectivement derrière la première ouverture d'insertion de
conducteur (9) et derrière la deuxième à partir de l'arête (K1) sur la face supérieure
et finissent de préférence au milieu dans le sens de juxtaposition dans le boîtier
(3) du premier bloc de jonction (2a) conçu comme une borne d'alimentation, ce qui
est avantageux mais pas obligatoire.
13. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les bornes de distribution (2b, 2c...) présentent la structure suivante pour la connexion
de préférence d'un consommateur sur chacune sur les faces supérieures (3c) : l'ouverture
d'insertion de conducteur (9) du premier dispositif de connexion de conducteurs, son
ouverture d'actionnement (10) puis le ou les deux conduits de connexion transversale
(11a, b), dans chacun desquels un peigne de contact de connexion transversale (12a,
b) peut être enfiché, se raccordent sur une arête (K1) en direction d'un petit côté,
suivis, en direction de la deuxième arête (K2) d'abord de l'ouverture d'insertion
(9) du deuxième dispositif de connexion de connecteurs, puis d'un boîtier de fusible
(14b - 14f) et ensuite du ou des conduits de connexion transversale (11a, b) des deuxièmes
dispositifs de connexion de conducteurs.
14. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone fonctionnelle pour l'alimentation et la distribution transversale et la réalisation
du premier potentiel par des connexions de sortie occupe moins de la moitié de la
face supérieure (3c) des boîtiers (3) des blocs de jonction (2) et le reste de la
surface de la face supérieure des boîtiers (3) des blocs de jonction est utilisé pour
disposer les autres ouvertures d'insertion de conducteurs (9) pour les dispositifs
de connexion de conducteurs pour la transmission du potentiel positif, pour la pose
des boîtiers de fusible (14b, c, d, e, f) correspondants, pour la disposition des
un ou deux ou plusieurs autres conduits de connexion transversale et pour former l'autre
contour de pose (13c) pour la pose d'un troisième marqueur.
15. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans un, plusieurs ou chacun des blocs de jonction, le potentiel négatif est relié
de façon conductrice par une patte de contact conductrice, en particulier avec le
rail de support, afin de relier le potentiel négatif à un potentiel de terre.
16. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la borne d'alimentation (102) comprend aussi bien un des premiers dispositifs de
connexion de conducteurs pour l'alimentation avec un potentiel qu'un ou plusieurs
dispositifs de connexion de conducteurs (7, 8) de section réduite par rapport aux
premiers dispositifs de connexion de conducteurs pour la distribution du potentiel
à des consommateurs.
17. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont prévus dans le bornier (101) pour la distribution de l'énergie sans sécurité
sur le potentiel positif, en direction de chaque consommateur muni d'un fusible, une
borne combinée d'alimentation et de distribution (102a) à l'intérieur de laquelle
la section est réduite, une ou deux ou plusieurs rangées d'une, deux ou de préférence
trois ouvertures d'insertion (9) voire plus pour des dispositifs de connexion de conducteurs
correspondants étant prévues dans la borne d'alimentation (2a) à côté du dispositif
de connexion de connecteurs pour alimenter l'autre moitié de la face supérieure (3c),
de sorte qu'un ou plusieurs dispositifs de connexion de conducteurs sont déjà formés
aussi comme départs dans la borne d'alimentation (102a).
18. Bornier selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le potentiel d'alimentation est réparti transversalement dans les autres blocs de
jonction ou les bornes de distribution (102b,..., 102f) au moyen d'un ou deux ou plusieurs
peignes de connexion transversale (12a, b) et en ce que le potentiel est distribué par un conducteur tel qu'une barre collectrice dans au
moins une rangée de deux ou plusieurs deuxièmes dispositifs de connexion de conducteurs.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente