[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Unterstützung bei der Erzeugung
wenigstens eines optischen Musters, insbesondere eines Mandalas, umfassend wenigstens
eine Trägereinrichtung mit wenigstens einer Musterfläche und wenigstens eine Trenneinrichtung.
Dabei ist die Trenneinrichtung dazu geeignet und ausgebildet, die Musterfläche wenigstens
abschnittsweise in wenigstens zwei Musterabschnitte zu unterteilen.
[0002] Mandalas sind geometrische Schaubilder, die im Hinduismus und Buddhismus je nach
Ausgestaltung eine mythische bzw. religiöse Bedeutung besitzen.
[0003] Mandalas weisen in der Regel eine runde oder auch quadratische Grundfläche auf, die
symmetrisch bzw. gleichmäßig in mehrere Abschnitte unterteilt ist. Insbesondere geometrische
Schaubilder sind bei klassischen Mandalas bekannt. Dabei wird ein Muster oder auch
ein Bild auf die Grundfläche gemalt oder gelegt.
[0004] Derartige Muster bzw. Mandalas sind optisch sehr ansprechend. Daher werden solche
Muster bzw. Mandalas auch im Alltag ohne einen religiösen oder mythischen Bezug mit
zunehmender Beliebtheit hergestellt.
[0005] Beispielsweise im Kindergarten sind Mandalas zum Ausmalen sehr beliebt. Dazu wird
in der Regel der Grundaufbau bzw. die Unterteilung eines z. B. runden Mandalas vorgegeben.
Die einzelnen Abschnitte können die Kinder dann nach Belieben ausmalen.
[0006] Auch bei älteren Menschen stellt das Ausmalen solcher Mandalas eine beliebte Beschäftigung
dar. Auch im therapeutischen Bereich können Mandalas sinnvoll zur Förderung der geistigen
und motorischen Fähigkeiten eingesetzt werden. Das Erstellen von Mandalas stärkt unter
anderem die Feinmotorik, die Sinneswahrnehmung und fördert das Organisations- und
Ordnungsverständnis.
[0007] Neben Mandalas zum Ausmalen sind auch sogenannte Naturmandalas bekannt, bei welchen
verschiedene Abschnitte mit unterschiedlichen Materialen ausgelegt werden, um ein
ansprechendes Muster zu erzeugen.
[0008] Bei Naturmandalas werden geometrische Muster beispielsweise mit farbigem Sand, Steinen,
Figuren, Muscheln und/oder anderen Materialien gelegt.
[0009] Naturmandalas werden meist frei Hand auf dem Boden hergestellt. Hierbei ist es oft
schwierig, eine gewünschte Symmetrie bzw. Geometrie und eine ausreichende Ordnung
sicherzustellen. Zudem sind die so erstellten Mandalas an einen Ort gebunden und können
nicht bewegt werden.
[0010] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Erzeugung optischer Muster,
insbesondere die Erzeugung von Mandalas bzw. Naturmandalas zu unterstützen, sodass
diese einfacher hergestellt werden können. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, den Transport von erstellten Mustern zu erleichtern.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0012] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Unterstützung bei der Erzeugung wenigstens eines
optischen Musters eignet sich insbesondere zur Unterstützung bei der Erzeugung eines
Mandalas. Dabei umfasst die Vorrichtung wenigstens eine Trägereinrichtung mit wenigstens
einer Musterfläche und wenigstens eine Trenneinrichtung. Die Trenneinrichtung ist
dazu geeignet und ausgebildet, die Musterfläche wenigstens abschnittsweise in wenigstens
zwei Musterabschnitte zu unterteilen. Weiterhin ist auf der Trägereinrichtung wenigstens
eine Aufnahmeeinrichtung mit wenigstens einem Aufnahmeabschnitt zur Aufnahme der wenigstens
einen Trenneinrichtung vorgesehen, um eine flexible bzw. variable Unterteilung der
Musterfläche zu ermöglichen.
[0013] Die Vorrichtung zur Unterstützung bei der Erzeugung wenigstens eines optischen Musters
stellt insbesondere eine Art Schablone bzw. eine Grundaufteilung in verschiedene Abschnitte
zur Verfügung. So wird die Musterfläche vorzugsweise in verschiedene Musterabschnitte
unterteilt, die bevorzugt ein gewisses Aufnahmevolumen zum Befüllen mit einem bestimmten
Material bzw. Substrat aufweisen.
[0014] Die Vorrichtung eignet sich insbesondere zur Unterstützung bei der Erzeugung eines
Mandalas, wobei insbesondere auch Naturmandalas mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
hergestellt bzw. gelegt werden können.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt insbesondere eine Art Stecksystem zur Verfügung,
sodass flexibel und besonders variabel eine bestimmte Unterteilung der Musterfläche
vorgenommen werden kann.
[0016] Dabei ist die Aufnahmeeinrichtung für die Trenneinrichtung insbesondere auf der Musterfläche
vorgesehen, sodass die Musterfläche durch das Einstecken der Trenneinrichtung in wenigstens
zwei Musterabschnitte unterteilt wird.
[0017] Die Musterfläche ist erfindungsgemäß die Fläche, auf der das optische Muster hergestellt
bzw. erzeugt wird. So kann beispielsweise auf der Musterfläche ein Naturmandala erstellt
werden.
[0018] Vorzugsweise ist die Musterfläche im Wesentlichen auf der vollständigen Trägereinrichtung
vorgesehen. Je nach Ausgestaltung kann die Musterfläche aber auch von einem Randabschnitt
umgeben sein, auf dem kein Muster vorgesehen ist.
[0019] Durch das Unterteilen der Musterfläche in wenigstens zwei Musterabschnitte werden
verschiedene Musterabschnitte bzw. Abteile zur Verfügung gestellt, in die unterschiedliche
Materialien zur Erzeugung eines Mandalas bzw. eines Naturmandalas eingefüllt werden
können.
[0020] Dabei können in die unterschiedlichen Abschnitte unter anderem Sand, Steine, Blüten,
Blätter, Muscheln, Papierschnipsel, Konfetti, Figuren, Süßigkeiten und/oder auch Flüssigkeiten
eingefüllt werden. Zum Erstellen besonders interessanter Muster bzw. Mandalas können
die verwendeten Materialien unterschiedliche Farben und/oder Formen aufweisen.
[0021] Die Trenneinrichtung trennt dabei derart die Musterfläche vorzugsweise in unterschiedliche
Musterabschnitte, dass das Befüllen zumindest mit rieselfähigen und insbesondere auch
flüssigen Materialien möglich ist.
[0022] Bevorzugt ist die Aufnahmeeinrichtung bzw. sind mehrere Aufnahmeeinrichtungen derart
an der Trägereinrichtung vorgesehen, dass durch das Einstecken der Trenneinrichtung
geometrische Muster bzw. symmetrische Muster auf der Musterfläche vorgegeben werden.
[0023] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Unterstützung bei der Erzeugung wenigstens eines
optischen Musters, insbesondere eines Mandalas, bietet viele Vorteile. Ein erheblicher
Vorteil ist, dass einem Benutzer eine Art Schablone für ein Mandala bzw. ein Naturmandala
zur Verfügung gestellt wird, sodass er die so vorgegebenen Musterabschnitte bzw. Abteile
einfach mit einem bestimmten Material bzw. Substrat oder anderen Materialien füllen
kann. So wird einem Benutzer die Grundstruktur eines Mandalas vorgeben, wobei die
endgültige Ausgestaltung des Musters bzw. Mandalas durch den Benutzer vorgenommen
wird.
[0024] So kann ein Benutzer unterstützt durch die Vorrichtung ein optisch ansprechendes
Mandala erzeugen, wobei die verwendeten Materialien sich nicht so leicht zwischen
den einzelnen Musterabschnitten vermischen.
[0025] Durch die Vorgabe der Musterabschnitte wird ein Benutzer bei der Erzeugung eines
Mandalas unterstützt, sodass auch kleine Kinder, weniger geschickte Benutzer und auch
ältere Benutzer sowie Personen mit motorischen oder geistigen Einschränkungen ansprechende
Naturmandalas erzeugen können.
[0026] Durch die Ausbildung der Vorrichtung als Stecksystem ist es zudem möglich, die Vorrichtung
besonders vielseitig einzusetzen, wobei insbesondere das Aufteilen in verschiedenartige
Abschnitte je nach Bedarf möglich ist.
[0027] Weiterhin wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung erreicht, dass ein einmal erstelltes
Mandala bzw. Muster auch transportiert werden kann, da zur Erzeugung des Musters verwendete
Materialien auf der Trägereinrichtung bzw. auf der Musterfläche aufliegen und so durch
den Transport der Vorrichtung einfach von einem Ort an einen anderen befördert werden
können.
[0028] Bevorzugt ist die Trenneinrichtung in den Aufnahmeabschnitt der Aufnahmeeinrichtung
einsteckbar und wieder entnehmbar. So wird ein besonders flexibles bzw. variables
Stecksystem zur Verfügung gestellt, bei welchem die Musterfläche in unterschiedliche
Musterabschnitte je nach Bedarf unterteilt werden kann. Dadurch wird das System besonders
flexibel und wiederverwendbar, da die vorgegebenen Musterabschnitte je nach Bedarf
und Geschmack umgestaltet werden können.
[0029] Besonders bevorzugt ist die Aufnahmeeinrichtung einteilig mit der Trägereinrichtung
gefertigt. Dabei ist insbesondere bevorzugt, dass die Aufnahmeeinrichtung wenigstens
abschnittsweise einteilig mit der Trägereinrichtung gefertigt ist. Hierbei ist es
unter anderem möglich, dass die Trägereinrichtung beispielsweise in einem Spritzgussverfahren
hergestellt wird, wobei die Aufnahmeeinrichtung dann einteilig mit der Trägereinrichtung
bzw. der Musterfläche gefertigt werden kann.
[0030] Vorzugsweise weist die Trägereinrichtung und/oder die Musterfläche eine im Wesentlichen
runde Außenkontur auf. Dabei ist insbesondere eine kreisrunde Außenkontur der Trägereinrichtung
bzw. der Musterfläche bevorzugt. Bei einer rundlichen bzw. kreisrunden Musterfläche
können besonders symmetrische Unterteilungen der Musterfläche vorgenommen werden,
wodurch besonders ansprechende Mandalas erzeugt werden können. Beispielsweise kann
die Musterfläche einen Durchmesser von 60 cm aufweisen, sodass eine noch gut zu transportierende
Vorrichtung zur Verfügung gestellt wird.
[0031] Auch andere Größen und Formen können je nach Ausgestaltung zweckmäßig eingesetzt
werden. Z. B. können auch quadratische Trägereinrichtungen und/oder Musterflächen
sinnvoll eingesetzt werden.
[0032] In zweckmäßigen Ausgestaltungen ist die Trägereinrichtung und/oder die Musterfläche
im Wesentlichen schalenförmig ausgebildet. Dabei ist insbesondere bevorzugt, dass
die Trägereinrichtung bzw. die Musterfläche eine Art hochgezogenen Rand bzw. einen
umlaufenden Kragen aufweist. So ist es möglich, dass durch das Einstecken von Trenneinrichtung
im Wesentlichen geschlossene Musterabschnitte zur Verfügung gestellt werden, sodass
ein Naturmandala zum Beispiel mit Sand oder Steinen hergestellt werden kann, ohne
dass die verwendeten Materialien beim Befüllen der Musterabschnitte oder beim Transport
der Vorrichtung aus dem Musterabschnitten entweichen können.
[0033] Bevorzugt ist wenigstens eine Dichtungseinrichtung vorgesehen, um eine im Wesentlichen
fluiddichte Abtrennung der Musterabschnitte zu ermöglichen. Dies ist insbesondere
bevorzugt, wenn ein Naturmandala mit Flüssigkeiten hergestellt werden soll. Dabei
kann zum Beispiel ein Muster derart erzeugt werden, dass in verschiedene Musterabschnitte
Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Farben eingefüllt werden. Damit sich die Flüssigkeiten
nicht in den einzelnen Musterabschnitten verteilen bzw. vermischen, ist eine im Wesentlichen
fluiddichte Abtrennung der Musterabschnitte durch die Dichteinrichtung vorgesehen.
Eine solche Abdichtung kann beispielsweise durch eine Dichtlippe erreicht werden,
die an einer Trenneinrichtung vorgesehen ist. Alternativ kann beispielsweise auch
eine gummierte Musterfläche vorgesehen sein, welche in Zusammenwirkung mit einer Trenneinrichtung
eine im Wesentlichen fluiddichte Abdichtung der Musterabschnitte bewirkt.
[0034] Besonders bevorzugt sind mehrere Aufnahmeeinrichtungen vorgesehen, wobei die Aufnahmeeinrichtungen
im Wesentlichen gleichmäßig verteilt sind. Durch eine im Wesentlichen gleichmäßige
Verteilung der Aufnahmeeinrichtung kann eine besonders vorteilhafte symmetrische bzw.
geometrische Aufteilung von Musterabschnitten erreicht werden.
[0035] Vorzugsweise umfasst die Aufnahmeeinrichtung mehrere Aufnahmeabschnitte, sodass auch
das Einstecken von mehreren Trenneinrichtungen in eine Aufnahmeeinrichtung möglich
ist. So können insbesondere auch unterschiedliche Orientierungen einer Trenneinrichtung
vorgegeben werden.
[0036] In bevorzugten Ausgestaltungen sind mehrere Aufnahmeeinrichtungen vorgesehen, wobei
die Aufnahmeeinrichtungen im Wesentlichen kreisförmig angeordnet bzw. verteilt sind.
Dabei sind die Aufnahmeeinrichtungen vorzugsweise im Wesentlichen konzentrisch um
den Mittelpunkt der Trägereinrichtung bzw. der Musterfläche angeordnet, wodurch eine
besonders symmetrische bzw. geometrische Aufteilung der Musterfläche in gleichartige
Musterabschnitte erreicht wird.
[0037] Vorzugsweise sind mehrere Aufnahmeeinrichtungen vorgesehen, wobei die Aufnahmeeinrichtungen
im Wesentlichen radial verteilt sind. Dabei ist hierrunter insbesondere zu verstehen,
dass wenigstens zwei Aufnahmeeinrichtungen im Wesentlichen entlang des Radius der
Musterfläche bzw. der Trägereinrichtung vorgesehen sind. Auch hierdurch kann eine
besonders symmetrische Aufteilung der Musterfläche in gleichartige Musterabschnitte
erreicht werden, wobei durch eine solche Ausgestaltung eine Aufteilung in sogenannte
"Tortenstücke" erfolgt.
[0038] In zweckmäßigen Weiterbildungen sind mehrere Aufnahmeeinrichtungen vorgesehen, wobei
wenigstens eine Aufnahmeeinrichtung an bzw. in einem äußeren Abschnitt vorgesehen
ist. Dieses ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Aufnahmeeinrichtungen entlang des
Radius der Trägereinrichtung bzw. der Musterfläche angeordneten, sodass eine eingesteckte
Trenneinrichtung auch in einem äußeren Abschnitt sicher gehalten wird.
[0039] Bevorzugt sind die Trägereinrichtung, die Aufnahmeeinrichtung und/oder die Trenneinrichtung
wenigstens abschnittsweise aus Kunststoff, Holz, Glas, Papier und/oder Metall gefertigt.
Dabei ist insbesondere auch die Verwendung von Pappe und Stoff möglich. Allgemein
ist die Verwendung von nahezu jedem Material möglich. Insbesondere können lebensmittelechte
Materialien verwendet werden. Vorteilhaft weist das Material jedoch eine gewisse Steifigkeit
auf, sodass das Handling der Vorrichtung erleichtert wird. Insbesondere die Trägereinrichtung
besteht vorzugsweise aus einem relativ festen Material, sodass ein Transport der Vorrichtung
bzw. der Trägereinrichtung mit einem erzeugten Muster möglich ist.
[0040] Vorzugsweise ist die Trenneinrichtung wenigstes abschnittsweise stegförmig und/oder
plattenförmig ausgebildet. Hierdurch ist es insbesondere möglich, dass eine geradlinige
Unterteilung der Musterfläche in verschiedene Musterabschnitte vorgenommen wird. Insbesondere
kann eine Aufteilung entlang des Radius der Musterfläche vorgenommen werden.
[0041] Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Trenneinrichtung wenigstens abschnittsweise
gebogen ausgebildet. Über eine derartige Ausgestaltung kann insbesondere eine im Wesentlichen
konzentrische Aufteilung der Musterfläche in unterschiedliche Flächenabschnitte erfolgen.
[0042] In vorteilhaften Weiterbildungen ist an wenigstens einer Trenneinrichtung wenigstens
eine Stabilisierungseinrichtung angeordnet. Eine derartige Stabilisierungseinrichtung
ist insbesondere einteilig mit der Trenneinrichtung gefertigt oder wird durch ein
separates Bauteil zur Verfügung gestellt. Eine solche Stabilisierungseinrichtung verstärkt
vorzugsweise die Trenneinrichtung und verhindert so ein Verformen der Trenneinrichtung.
Zudem kann eine solche Stabilisierungseinrichtung je nach Ausgestaltung auch eine
noch sicherere Aufnahme bzw. Auflage der Trenneinrichtung auf der Trägereinrichtung
unterstützen.
[0043] In zweckmäßigen Ausgestaltungen ist wenigstens eine Trenneinrichtung im Wesentlichen
schalenförmig oder als Art hochgezogener Ring bzw. Rahmen mit oder ohne Boden ausgebildet.
Derartige Trenneinrichtung können insbesondere eine im Wesentlichen runde, eckige,
herzförmige, blüten- oder blattförmige Kontur aufweisen. Eine derart ausgestaltete
Trenneinrichtung stellt vorzugsweise wenigstens einen Abschnitt der Musterfläche zur
Verfügung und/oder teilt wenigstens einen Abschnitt der Musterfläche ab. In eine derartig
ausgebildete Trenneinrichtungen können bevorzugt auch eine oder mehrere weitere Trenneinrichtungen
eingesetzt bzw. eingestellt werden, sodass der durch die schalenförmige bzw. rahmenartige
Trenneinrichtung abgegrenzte oder bereitgestellte Bereich der Musterfläche 3 noch
weiter unterteil und somit anders gestaltet werden kann.
[0044] In vorteilhaften Weiterbildungen weist die Trägereinrichtung eine im Wesentlichen
rundliche Grundfläche auf. Dabei ist insbesondere eine runde bzw. kreisrunde Grundfläche
bevorzugt, wobei bei einer solchen Ausgestaltung die Trenneinrichtung alleine schon
einen abgetrennten Musterabschnitt zur Verfügung stellt.
[0045] In zweckmäßigen Ausgestaltungen weist wenigstens eine Trenneinrichtung eine im Wesentlichen
rechteckige Grundfläche auf, wobei hier insbesondere eine quadratische Grundfläche
bevorzugt ist. Auch eine solche Trenneinrichtung kann eine eigenständige Musterfläche
bzw. einen eigenständigen Musterabschnitt zur Verfügung stellen.
[0046] Bevorzugt stellt wenigstens eine Trenneinrichtung die Musterfläche wenigstens abschnittsweise
zur Verfügung. Dabei kann eine solche Trenneinrichtung insbesondere eine Art Zwischenebene
bzw. einen Zwischenboden aufweisen, der die Musterfläche der Trägereinrichtung abdeckt.
Ein bestimmtes Substrat bzw. Material kann dann in die Trenneinrichtung eingefüllt
werden, sodass das Substrat nicht auf der Trägereinrichtung, sondern auf der Trenneinrichtung
bzw. auf dem Zwischenboden der Trenneinrichtung aufliegt.
[0047] Vorzugsweise weist die Trenneinrichtung wenigstens einen Einsteckabschnitt zum Einstecken
in wenigstens einen Aufnahmeabschnitt wenigstens einer Aufnahmeeinrichtung auf. Über
eine solche Ausgestaltung kann einerseits eine sichere Aufnahme der Trenneinrichtung
an der Trägereinrichtung bzw. der Musterfläche erreicht werden. Zum anderen kann auch
eine bestimmte Orientierung der Trenneinrichtung vorgegeben werden. Dies kann insbesondere
bei Trenneinrichtungen mit einer rundlichen bzw. rechteckigen Grundfläche vorteilhaft
sein.
[0048] Besonders bevorzugt unterteilt der Einsteckabschnitt die Trenneinrichtung. Dabei
ist insbesondere bevorzugt, dass eine im Wesentlichen runde bzw. rechteckige Grundfläche
einer Trenneinrichtung durch wenigstens einen Einsteckabschnitt in unterschiedliche
Abteile unterteilt wird, sodass auch die Grundfläche der Trennelemente bzw. die einzelnen
Musterabschnitte mit unterschiedlichen Materialien gefüllt werden kann.
[0049] Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Abdeckeinrichtung vorgesehen. Dabei kann
die Abdeckeinrichtung insbesondere als Art Deckel ausgestaltet sein, der die Trägereinrichtung
bzw. die Musterfläche abdeckt. So kann eine solche Abdeckeinrichtung insbesondere
zum Transport eines erstellten Musters bzw. eines Mandalas verwendet werden. Weiterhin
kann auch die Haltbarkeit eines Mandalas bzw. Musters durch eine Abdeckeinrichtung
verbessert werden.
[0050] Um auch mit aufgesetzter Abdeckeinrichtung einen Blick auf das Muster bzw. das Mandala
zu haben, kann diese insbesondere transparent bzw. wenigstens abschnittsweise transparent
ausgestaltet sein.
[0051] Eine derartige Abdeckeinrichtung kann auch zum Transport der Vorrichtung benutzt
werden, wenn kein Muster bzw. Mandala hergestellt ist. So können beispielsweise eine
oder mehrere Trenneinrichtungen auf die Musterfläche bzw. auf die Trägereinrichtung
aufgelegt werden und auf dieser transportiert werden. Damit die Trennelemente beim
Transport nicht von der Trägereinrichtung bzw. von der Musterfläche fallen, kann die
Abdeckeinrichtung aufgesetzt werden. So wird eine Art Transportbox zur Verfügung gestellt.
[0052] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen,
welche nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
[0053] In den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine rein schematische Darstellung einer Trägereinrichtung einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in drei unterschiedlichen Ansichten;
- Fig. 2
- eine rein schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Trenneinrichtung in
einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 3
- eine rein schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Trenneinrichtung
in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 4
- eine rein schematische Darstellung einer nächsten Ausführungsform einer Trenneinrichtung
in zwei perspektivische Ansichten;
- Fig. 5
- eine rein schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform einer Trenneinrichtung
in zwei perspektivische Ansichten;
- Fig. 6
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 7
- eine rein schematische Darstellung eines nächsten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 8
- eine rein schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 9
- eine rein schematische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Fig. 10
- eine rein schematische Darstellung eines alternativen Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer perspektivischen; und
- Fig. 11
- eine rein schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer perspektivischen Ansicht.
[0054] In Figur 1 ist rein schematisch eine Trägereinrichtung 2 einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung 1 zur Unterstützung bei der Erzeugung eines optischen Musters bzw. Mandalas
in drei verschiedenen Ansichten dargestellt.
[0055] In Figur 1a) ist eine rein schematische Draufsicht auf eine Trägereinrichtung 2 dargestellt.
Dabei umfasst die Trägereinrichtung 2 einer Musterfläche 3, auf welcher ein Muster
erzeugt bzw. gelegt werden kann.
[0056] Um eine Mandala-typische Aufteilung der Musterfläche 3 zu erreichen, insbesondere
um eine symmetrische Aufteilung in verschiedene Musterabschnitte 5 zu ermöglichen,
ist die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 als variables Stecksystem 11 ausgeführt.
[0057] Dazu umfasst die Vorrichtung 1 mehrere Aufnahmeeinrichtungen 6, welche in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel im Wesentlichen gleichmäßig verteilt über die Musterfläche 3 angeordnet
sind.
[0058] In Figur 1b) ist rein schematisch die Trägereinrichtung 2 in einer Ansicht von der
Seite dargestellt. Die Trägereinrichtung 2 ist in der gezeigten Ausführungsform im
Wesentlichen schalenförmig ausgebildet, wozu die Trägereinrichtung 2 einen umlaufenden
Kragen 12 aufweist.
[0059] Insgesamt weist die Trägereinrichtung 2 und somit auch die Musterfläche 3 eine rundliche
und im Speziellen eine kreisrunde Form auf. Dadurch wird es möglich, besonders gleichmäßige
Musterabschnitte 5 zu erreichen, wobei insbesondere eine gleichmäßige Aufteilung der
Musterfläche in der Art von "Tortenstücken" erfolgen kann.
[0060] In Figur 1c) ist eine rein schematische perspektivische Aufsicht auf eine erfindungsgemäße
Vorrichtung 1 bzw. auf die Trägereinrichtung 2 bzw. auf die Musterfläche 3 dargestellt.
[0061] Es sind mehrere Aufnahmeeinrichtungen 6 vorgesehen, welche derart auf der Musterfläche
3 angeordnet sind, dass durch das Einstecken von Trenneinrichtungen 4 symmetrische
bzw. geometrische Unterteilungen bzw. Musterabschnitte 5 erzeugt werden können.
[0062] Auch in Figur 1c) ist zu erkennen, dass die Trägereinrichtung 2 bzw. die Musterfläche
3 schalenförmig ausgebildet ist. Dazu ist an einem äußeren Abschnitt 9 der Trägereinrichtung
2 bzw. der Musterfläche 3 ein umlaufender Kragen 12 vorgesehen, sodass zur Erzeugung
eines Musters bzw. eines Mandalas benutzte Materialien nicht von der Trägereinrichtung
2 bzw. der Musterfläche 3 herunterfallen können.
[0063] Dadurch wird es möglich, dass auch Substrate wie beispielsweise Schüttgüter zur Erzeugung
von Mustern bzw. Mandalas benutzt werden. Hierbei eignet sich insbesondere die Verwendung
von Sand, insbesondere in unterschiedlichen Farben, sodass unterschiedliche Musterabschnitte
5 mit unterschiedlich farbigem Substrat befüllt werden können.
[0064] In den Figuren 2 bis 5 sind rein schematisch in perspektivischen Ansichten unterschiedliche
Trenneinrichtungen 4 dargestellt, welche in die Aufnahmeeinrichtungen 6 auf der Musterfläche
3 bzw. in die Aufnahmeabschnitte 7 der Aufnahmeeinrichtungen 6 eingesteckt werden
können, um die Musterfläche 3 in mehrere Musterabschnitte 5 zu unterteilen.
[0065] Die in Figur 2 dargestellte Trenneinrichtung 4 ist im Wesentlichen steg- bzw. plattenförmig
ausgebildet. Dabei weist die Trenneinrichtung 4 eine im Wesentlichen lineare Erstreckung
auf, sodass geradlinige Abtrennungen von Musterabschnitten 5 ermöglicht werden.
[0066] Damit auch ein Muster bzw. ein Mandala z. B. mit farbigen Flüssigkeiten hergestellt
werden kann, kann wenigstens eine Dichteinrichtung 8 vorgesehen sein, um im Wesentlichen
fluiddichte Musterabschnitte 5 bereitzustellen.
[0067] In Figur 2 ist angedeutet, dass eine solche Dichteinrichtung 8 in der Art einer Dichtlippe
19 an einer Trenneinrichtung 4 vorgesehen sein kann. Durch das Aufdrücken der Dichtlippe
19 auf die Trägereinrichtung 2 bzw. auf die Musterfläche 3 wird eine im Wesentlichen
fluiddichte Abdichtung erreicht.
[0068] Alternativ kann beispielsweise auch die Trägereinrichtung 2 bzw. auf die Musterfläche
3 eine Gummierung als Dichteinrichtung 8 aufweisen, wobei eine Abdichtung der Musterabschnitte
5 dann in Zusammenwirkung mit einer Trenneinrichtung 4 erzielt wird.
[0069] Optional kann in jeder Ausgestaltung auch wenigstens eine Stabilisierungseinrichtung
20 an wenigstens einer Seite der Trenneinrichtung 4 vorgesehen werden. Eine solche
Stabilisierungseinrichtung 20 verstärkt vorzugsweise die Trenneinrichtung 4 und verhindert
so ein Verformen der Trenneinrichtung 4. Weiterhin kann eine solche Stabilisierungseinrichtung
20 auch eine noch sicherere Aufnahme bzw. Auflage der Trenneinrichtung 4 auf der Trägereinrichtung
2 unterstützen.
[0070] In Figur 3 ist rein schematisch eine weitere Ausführungsform einer plattenförmigen
bzw. stegförmigen Trenneinrichtung 4 dargestellt, wobei diese im Wesentlichen gebogen
ausgebildet ist. Hierdurch wird es möglich, dass auch eine rundliche bzw. gebogene
bzw. konzentrische Abtrennung von Musterabschnitten 5 ermöglicht wird.
[0071] In Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform einer Trenneinrichtung 4 in einer Ansicht
von oben und einer Ansicht von unten dargestellt. Dabei weist die in Figur 4 gezeigte
Trenneinrichtung 4 eine im Wesentlichen runde Grundfläche auf, wobei die hier gezeigte
Trenneinrichtung 4 eine im Wesentlichen zylindrische Form aufweist. So ist die in
Figur 4 gezeigte Trenneinrichtung 4 im Wesentlichen schalenförmig ausgebildet, wobei
eine derartige Trenneinrichtung 4 in anderen nicht gezeigten Ausgestaltungen auch
als Art hochgezogener Ring ohne Boden ausgebildet sein.
[0072] In derartige Trenneinrichtungen 4 können auch weitere Trenneinrichtungen 4 eingesetzt
bzw. eingestellt werden, sodass der durch die schalenförmige Trenneinrichtung abgegrenzte
oder bereitgestellte Bereich der Musterfläche 3 weiter unterteil und somit anders
gestaltet werden kann.
[0073] Die Trenneinrichtung 4 kann auf die Musterfläche 3 aufgestellt werden, wobei die
Trenneinrichtung 4 in der gezeigten Ausführungsform einen Zwischenboden 13 aufweist
der bei dieser Art von Trenneinrichtung 4 einen Teil der Musterfläche 3 bzw. separate
Musterabschnitte 5 zur Verfügung stellt.
[0074] Um eine vorgegebene Position der Trenneinrichtung 4 auf der Musterfläche 3 zu erreichen,
sind in der gezeigten Ausführung auf der Rückseite bzw. auf der Unterseite 17 der
Trenneinrichtung vier Einsteckabschnitte 14 vorgesehen, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
als Stege 15 ausgebildet sind.
[0075] Diese Stege 15 bzw. Einsteckabschnitte 14 können in den Aufnahmeabschnitt 7 einer
Aufnahmeeinrichtung 6 eingesetzt werden, um die Trenneinrichtung 4 sicher auf der
Trägereinrichtung 2 bzw. auf der Musterfläche 3 an einer vorbestimmten Position fest
aufzunehmen.
[0076] Zur besseren Veranschaulichung ist eine Aufnahmeeinrichtung 6 mit mehreren Aufnahmeabschnitten
7 in Figur 4 angedeutet.
[0077] Optional kann die Trenneinrichtung 4 auch mit der Unterseite 17 nach oben an eine
beliebige Stelle auf die Musterfläche 3 aufgelegt werden. Durch eine solche Verwendung
der Trenneinrichtung 4 mit einer nach oben gerichteten Unterseite 17 werden auf der
Musterfläche 3 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel vier separate Musterabschnitte
5 durch die Trenneinrichtung 4 zur Verfügung gestellt. So kann ein besonders interessantes
Muster bzw. Mandala gelegt werden.
[0078] In Figur 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Trenneinrichtung 4 rein schematisch
dargestellt, wobei in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel die Grundfläche der Trenneinrichtung
4 rechteckig und im Speziellen quadratisch ausgebildet ist.
[0079] So wird in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel eine im Wesentlichen quaderförmige
Trenneinrichtung 4 zur Verfügung gestellt. Der Grundaufbau der Trenneinrichtung 4
gemäß Figur 5 entspricht dabei im Wesentlichen dem Aufbau der Trenneinrichtung 4 gemäß
Figur 4. Auch hier ist ein Zwischenboden 13 vorgesehen.
[0080] Bei der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform sind sowohl auf der Oberseite 16 als
auch auf der Unterseite 17 Einsteckabschnitte 14 bzw. Stege 15 vorgesehen, die einzelne
Musterabschnitte 5 zur Verfügung stellen.
[0081] Die Stege 15 sind auf der Oberseite 16 und der Unterseite 17 in unterschiedlichen
Orientierungen vorgesehen, um unterschiedliche Ausrichtungen der rechteckigen Trenneinrichtung
4 auf der Musterfläche 3 zu ermöglichen.
[0082] Bei dieser Ausgestaltung der Trenneinrichtung 4 kann diese in unterschiedlichen Orientierungen
sowohl mit der Unterseite 17 als auch mit der Oberseite 16 auf die Musterfläche 3
aufgelegt werden. Wie schon zuvor erwähnt, wird durch die Trenneinrichtung 4 ein Teil
der Musterfläche 3 zur Verfügung gestellt bzw. durch die Trenneinrichtung 4 ersetzt.
[0083] In den Figuren 6 bis 11 sind perspektivische Ansichten unterschiedlicher Ausführungsbeispiele
der Vorrichtung 1 zur Unterstützung bei der Erzeugung eines optischen Mustern bzw.
eines Mandalas rein schematisch dargestellt.
[0084] Dabei erkennt man, dass in den unterschiedlichen Ausgestaltungen unterschiedliche
Anzahlen und unterschiedliche Arten von Trenneinrichtungen 4 in die Aufnahmeabschnitte
7 der Aufnahmeeinrichtungen 6 eingesteckt sind, um die Musterfläche 3 in unterschiedliche
Musterabschnitte 5 zu unterteilen.
[0085] In Figur 6 ist beispielsweise gezeigt, dass durch den Rand bzw. den Kragen 12 der
Trägereinrichtung 2 und durch gebogene Trenneinrichtungen 4 sowie durch ein kreisförmiges
Trennelement 4 im Zentrum der Trägereinrichtung 2 im Wesentlichen konzentrische Kreise
um den Mittelpunkt 18 der Musterfläche 3 gebildet werden.
[0086] Zudem sind ausgehend von der Mitte 18 der Musterfläche 3 im Wesentlichen radial ausgerichtete
lineare Trenneinrichtungen 4 vorgesehen, welche stegförmig vorgesehen sind. Dadurch
kommt es zu einer im Wesentlichen gleichmäßigen Unterteilung der Musterfläche 3 in
sogenannte "Tortenstücke".
[0087] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Unterstützung bei der Erzeugung eines
Musters bzw. eines Mandalas wird einem Benutzer eine Art Schablone zur Erzeugung eines
Naturmandalas zur Verfügung gestellt, welche durch die Ausgestaltung als Stecksystem
besonders flexibel und variabel eingesetzt werden kann.
[0088] So ist es wie in den Figuren 6 bis 11 dargestellt möglich, durch die Verwendung unterschiedlicher
Trenneinrichtungen 4 die Musterfläche 3 in verschiedenste Musterabschnitte 5 zu unterteilen,
wobei diese erfindungsgemäß insbesondere symmetrisch bzw. gleichmäßig bzw. geometrisch
auf der Musterfläche angeordnet bzw. über diese verteilt sind.
[0089] Die Trägereinrichtung 2 ist insbesondere aus einem im Wesentlichen stabilen Material
gefertigt. Dabei kann insbesondere für die Trägereinrichtung 2, die Trenneinrichtung
4 und/oder für die Aufnahmeeinrichtungen 6 ein Werkstoff gewählt werden, der sowohl
leicht zu verarbeiten als auch relativ formstabil ist. Hier eignet sich insbesondere
die Verwendung von Kunststoff, Holz, Glas, Metall oder auch anderen Materialien.
[0090] Da die Trenneinrichtungen 4 in einen Aufnahmeabschnitt 7 bzw. eine Aufnahmeeinrichtung
6 eingesteckt und wieder entnommen werden können, wird durch die Vorrichtung 1 ein
sehr variables Stecksystem zur Verfügung gestellt, das wiederverwendbar und besonders
flexibel verwendbar ist.
[0091] In die einzelnen Musterabschnitte 5 können verschiedene Materialien zur Erzeugung
eines optischen Musters bzw. zur Erstellung eines Mandalas eingefüllt werden. Hier
können bevorzugt Sand, Blüten, Steine, Muscheln, Papierschnipsel, Konfetti, Süßigkeiten,
Blätter oder auch andere Materialien verwendet werden.
[0092] Durch die dreidimensionale Schablone wird ein Vermischen der Materialien in den einzelnen
Musterabschnitten 5 vermieden, sodass das Mandala bzw. das Muster besonders einfach
zu legen ist und zudem auch dauerhaft erhalten werden kann.
[0093] In den Figuren 7 bis 11 sind weitere Ausgestaltungen mit unterschiedlichen Trenneinrichtungen
4 gezeigt.
[0094] Durch die Trägereinrichtung 2 kann das Mandala beispielsweise auch von einem Ort
zu einem anderen transportiert werden. Dazu kann insbesondere auch eine Abdeckeinrichtung
10, beispielsweise eine Art Deckel, vorgesehen sein. Eine solche Abdeckeinrichtung
10 ist rein schematisch in Figur 11 angedeutet.
[0095] Um das Muster auch bei geschlossener Abdeckeinrichtung 10 sichtbar zu halten, kann
die Abdeckeinrichtung 10 insbesondere transparent ausgestaltet sein. Durch eine derartige
Abdeckeinrichtung 10 wird es zudem möglich, dass die Trägereinrichtung 2 zusammen
mit der Abdeckeinrichtung 10 als eine Art Transportbox benutzt wird, in welcher verschiedene
Trenneinrichtungen 4 zur Lagerung der Vorrichtung 1 aufbewahrt werden können.
Bezugszeichenliste:
[0096]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Trägereinrichtung
- 3
- Musterfläche
- 4
- Trenneinrichtung
- 5
- Musterabschnitte
- 6
- Aufnahmeeinrichtung
- 7
- Aufnahmeabschnitt
- 8
- Dichtungseinrichtung
- 9
- äußerer Abschnitt
- 10
- Abdeckeinrichtung
- 11
- Stecksystem
- 12
- Kragen
- 13
- Zwischenboden
- 14
- Einsteckabschnitt
- 15
- Steg
- 16
- Oberseite
- 17
- Unterseite
- 18
- Mittelpunkt
- 19
- Dichtlippe
- 20
- Stabilisierungseinrichtung
1. Vorrichtung (1) zur Unterstützung bei der Erzeugung wenigstens eines optischen Musters,
insbesondere eines Mandalas, umfassend wenigstens eine Trägereinrichtung (2) mit wenigstens
einer Musterfläche (3) und wenigstens eine Trenneinrichtung (4), wobei die Trenneinrichtung
(4) dazu geeignet und ausgebildet ist, die Musterfläche (3) wenigstens abschnittsweise
in wenigstens zwei Musterabschnitte (5) zu unterteilen,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Trägereinrichtung (2) wenigstens eine Aufnahmeeinrichtung (6) mit wenigstens
einem Aufnahmeabschnitt (7) zur Aufnahme der wenigstens einen Trenneinrichtung (4)
vorgesehen ist, um eine flexible Unterteilung der Musterfläche (3) zu ermöglichen.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (4) in den Aufnahmeabschnitt (7) der Aufnahmeeinrichtung (6)
einsteckbar und wieder entnehmbar ist.
3. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (6) einteilig mit Trägereinrichtung gefertigt ist.
4. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinrichtung (2) und/oder die (3) Musterfläche eine im Wesentlichen runde
Außenkontur aufweist und/oder dass die Trägereinrichtung (2) und/oder die Musterfläche
(5) im Wesentlichen schalenförmig ausgebildet ist.
5. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Dichtungseinrichtung (8) vorgesehen ist, um eine im Wesentlichen
fluiddichte Abtrennung der Musterabschnitte (5) zu ermöglichen.
6. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Aufnahmeeinrichtungen (6) vorgesehen sind, wobei die Aufnahmeeinrichtungen
(6) insbesondere im Wesentlichen gleichmäßig verteilt sind.
7. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (6) mehrere Aufnahmeabschnitte (7) umfasst.
8. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Aufnahmeeinrichtungen (6) vorgesehen sind, wobei die Aufnahmeeinrichtungen
(6) im Wesentlichen kreisförmig angeordnet sind und/oder wobei die Aufnahmeeinrichtungen
(6) im Wesentlichen radial verteilt sind und/oder wobei wenigstens eine Aufnahmeeinrichtung
(6) in einem äußeren Abschnitt (9) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinrichtung (2), die Aufnahmeeinrichtung (6) und/oder die Trenneinrichtung
(4) wenigstens abschnittsweise aus Kunststoff, Holz, Glas, Papier und/oder Metall
gefertigt sind.
10. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (4) wenigstens abschnittsweise stegförmig ausgebildet ist und/oder
dass die Trenneinrichtung (4) wenigstens abschnittsweise gebogen ausgebildet ist.
11. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Trenneinrichtung (4) eine im Wesentlichen rundliche und/oder eine
im Wesentlichen rechteckige Grundfläche aufweist.
12. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Trenneinrichtung (4) die Musterfläche (3) wenigstens abschnittsweise
zur Verfügung stellt.
13. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (4) wenigstens einen Einsteckabschnitt (14) zum Einstecken in
wenigstens einen Aufnahmeabschnitt (7) wenigstens einer Aufnahmeeinrichtung (6) aufweist.
14. Vorrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckabschnitt (14) die Trenneinrichtung (4) unterteilt.
15. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Abdeckeinrichtung (10) vorgesehen ist.