[0001] Die Erfindung betrifft ein Trocknungsgerät, insbesondere einen Waschtrockner oder
einen Wäschetrockner, aufweisend wenigstens ein Prozessluftsystem, das zumindest einen
Prozessluftkreislauf, zumindest ein in den Prozessluftkreislauf integriertes Prozessluftgebläse
sowie zumindest ein innerhalb des Prozessluftkreislaufs angeordnetes und saugseitig
dem Prozessluftgebläse vorgeschaltetes Bauteil, insbesondere einen Wärmetauscher,
umfasst, wenigstens ein Spülsystem zum Reinigen des Bauteils im Zuge von wenigstens
einem Spülvorgang und wenigstens eine Geräteelektronik zum Steuern und/oder Regeln
des Prozessluftgebläses und des Spülsystems, die eingerichtet ist, das Prozessluftgebläse
zumindest zeitweilig während des Spülvorgangs zu aktivieren.
[0002] Aus der
DE 10 2008 041 474 A1 ist ein Trocknungsgerät in Form eines Waschtrockners oder eines Wäschetrockners zum
Einsatz in einem privaten Haushalt bekannt. Das Trocknungsgerät umfasst einen Prozessluftsystem,
der einen geschlossenen Prozessluftkreislauf, ein in den Prozessluftkreislauf integriertes
Prozessluftgebläse sowie ein innerhalb des Prozessluftkreislaufs angeordnetes und
saugseitig dem Prozessluftgebläse vorgeschaltetes Bauteil in Form eines Wärmetauschers
aufweist. Das Trocknungsgerät umfasst des Weiteren ein Spülsystem zum Reinigen des
Bauteils im Zuge von wenigstens einem Spülvorgang. Ferner umfasst das Trocknungsgerät
eine elektronische Steuereinrichtung zum Steuern des Prozessluftgebläses und des Spülsystems,
die eingerichtet ist, das Prozessluftgebläse zumindest zeitweilig während des Spülvorgangs
zu aktivieren. Hierdurch wird die zum Reinigen des Bauteils verwendete Spülflüssigkeit
von der durch das Prozessluftgebläse erzeugten Prozessluftströmung mitgerissen. Dies
verbessert die Reinigung des Bauteils und ermöglicht zudem eine Reinigung von eventuell
stromabwärts des Bauteils angeordneten weiteren Komponenten des Prozessluftsystems.
[0003] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Betrieb eines Trocknungsgeräts der eingangs
genannten Art zu verbessern.
[0004] Diese Aufgabe wird durch das Trocknungsgerät des unabhängigen Patentanspruchs gelöst.
Fakultative, vorteilhafte Ausgestaltungen sind insbesondere in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben, die jeweils für sich genommen oder in verschiedenen Kombinationen miteinander
einen weiterbildenden, insbesondere auch bevorzugten oder vorteilhaften, Aspekt der
Erfindung darstellen können. Fakultative Ausgestaltungen ergeben sich auch aus der
nachfolgenden Beschreibung sowie der beigefügten Zeichnung.
[0005] Ein erfindungsgemäßes Trocknungsgerät, insbesondere Waschtrockner oder Wäschetrockner,
umfasst wenigstens ein Prozessluftsystem, das zumindest einen Prozessluftkreislauf,
zumindest ein in den Prozessluftkreislauf integriertes Prozessluftgebläse sowie zumindest
ein innerhalb des Prozessluftkreislaufs angeordnetes und saugseitig dem Prozessluftgebläse
vorgeschaltetes Bauteil, insbesondere einen Wärmetauscher, aufweist. Des Weiteren
umfasst das erfindungsgemäße Trocknungsgerät wenigstens ein Spülsystem zum Reinigen
des Bauteils im Zuge von wenigstens einem Spülvorgang und wenigstens eine Geräteelektronik
zum Steuern und/oder Regeln des Prozessluftgebläses und des Spülsystems, die eingerichtet
ist, das Prozessluftgebläse zumindest zeitweilig während des Spülvorgangs zu aktivieren.
Zudem ist das Prozessluftgebläse in einem Bereich einer Abwinklung des Prozessluftkreislaufs
angeordnet und als Radialgebläse ausgebildet, wobei ein druckseitig dem Prozessluftgebläse
nachgeschalteter, bezüglich einer Antriebsachse des Prozessluftgebläses wenigstens
teilweise radial verlaufender Prozessluftkanal des Prozessluftkreislaufs zumindest
in einem Teilabschnitt bezüglich der Antriebsachse axial in wenigstens zwei voneinander
getrennte Kanalabschnitte unterteilt ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird das Prozessluftgebläse axial von einer Prozessluftströmung angeströmt,
die über einen das Bauteil mit dem Prozessluftgebläse kommunizierend verbindenden,
saugseitig dem Prozessluftgebläse vorgeschalteten Prozessluftkanal zu dem Prozessluftgebläse
gelangt bzw. von diesem angesaugt wird. Während eines Spülvorgangs und bei aktiviertem
Prozessluftgebläse ist die Prozessluftströmung in Form einer Mehrphasenströmung gegeben,
die insbesondere als Zweiphasenströmung mit einer durch Luft gebildeten gasförmigen
Phase und einer durch die Reinigungsflüssigkeit, die eventuell mit Flusen verunreinigt
ist, gebildeten flüssigen Phase ausgebildet ist. Da das Prozessluftgebläse des erfindungsgemäßen
Trocknungsgeräts als Radialgebläse ausgebildet ist, wird mittels des mit Schaufeln
versehenen Laufrads des Prozessluftgebläses die axial anströmende Prozessluftströmung
radial nach außen gelenkt und mit Überdruck in den druckseitig dem Prozessluftgebläse
nachgeschalteten Prozessluftkanal eingeleitet.
[0007] Die durch den Kontakt mit dem Läuferrad auf die beiden Phasen (gasförmig, flüssig)
der Zweiphasenströmung einwirkenden Zentrifugalkräfte sind aufgrund der unterschiedlichen
Dichte der beiden Phasen unterschiedlich groß. Die unterschiedlichen Zentrifugalkräfte
und die unterschiedliche Massenträgheit der beiden Phasen führen dazu, dass die gasförmige
Phase stärker als die flüssige Phase durch das Läuferrad radial nach außen abgelenkt
wird. Hierdurch werden die Strömungswege der beiden Phasen beim Verlassen des Prozessluftgebläses
axial voneinander getrennt. Diese Trennung wird zusätzlich dadurch begünstigt, dass
die flüssige Phase eine höhere Oberflächenspannung aufweist und kleinere Flüssigkeitströpfchen
bei gegenseitigem Kontakt sich zu größeren Flüssigkeitstropfen zusammenschließen,
die eine höhere Massenträgheit aufweisen. Durch die Trennung der beiden Phasen werden
zwei verschiedene Zweiphasenströmungen erzeugt, die sich in dem Anteil der jeweiligen
flüssigen Phase deutlich voneinander unterscheiden.
[0008] Der druckseitig dem Prozessluftgebläse nachgeschaltete, bezüglich der Antriebsachse
des Prozessluftgebläses wenigstens teilweise radial verlaufende Prozessluftkanal des
Prozessluftkreislaufs ist zumindest in einem Teilabschnitt bezüglich der Antriebsachse
derart axial in wenigstens zwei voneinander getrennte Kanalabschnitte unterteilt,
dass die beiden durch die beiden mit dem Prozessluftgebläse unterschiedlich starke
radiale abgelenkten Phasen erzeugten Zweiphasenströmungen im Wesentlichen in verschiedene
Kanalabschnitte eintreten. Insbesondere tritt die weniger stark durch das Prozessluftgebläse
radial nach außen abgelenkte flüssige Phase bzw. die feuchtere Zweiphasenströmung
im Wesentlichen in denjenigen Kanalabschnitt ein, dessen dem Prozessluftgebläse zugewandte
Eintrittsöffnung axial weiter entfernt von der Saugseite des Prozessluftgebläses angeordnet
ist, während die stärker durch das Prozessluftgebläse radial nach außen abgelenkte
gasförmige Phase bzw. die trockenere Zweiphasenströmung im Wesentlichen in denjenigen
Kanalabschnitt eintritt, dessen dem Prozessluftgebläse zugewandte Eintrittsöffnung
axial näher zu der Saugseite des Prozessluftgebläses angeordnet ist. Die Zweiphasenströmung
mit dem höheren Flüssigkeitsanteil kann in dem jeweiligen Kanalabschnitt, in den sie
vorwiegend eingetreten ist, behandelt werden, um gezielt die mit den Flusen verunreinigte
flüssige Phase bzw. Flüssigkeit aufzuhalten und somit von einem Eintritt in die dem
Prozessluftkanal nachgeschaltete Wäschetrommel des Trocknungsgeräts abzuhalten.
[0009] Der erfindungsgemäße Spülvorgang mit aktiviertem Prozessluftgebläse kann aufeinanderfolgend
zwei- oder mehrfach wiederholt werden, damit der beschriebene Trennmechanismus, gegeben
durch die Bauteile des Prozessluftgebläses, und der beschriebene Separierungsmechanismus,
gegeben durch die beiden Kanalabschnitte und eventuell darin enthaltene weitere Komponenten,
nach dem jeweiligen Spülvorgang selbst von Flusen befreit werden können.
[0010] Durch die gemäß der Erfindung sehr effektive Abscheidung von Flüssigkeit und Flusen
aus der Prozessluftströmung kann die Reinigung des Bauteils grundsätzlich auch während
eines Trocknungsvorgangs durchgeführt werden.
[0011] Während eines Spülvorgangs kann durch das Aktivieren des Prozessluftgebläses wenigstens
ein Teil der zur Reinigung des Bauteils verwendeten Reinigungsflüssigkeit von der
durch das Prozessluftgebläse erzeugten Prozessluftströmung mitgerissen werden und
sich so über einen größeren Bereich innerhalb des Prozessluftkreislaufs verteilen,
um das Bauteil insgesamt besser reinigen zu können. Zudem können auch eventuell stromabwärts
des Bauteils angeordnete weitere Komponenten des Prozessluftsystems mit der mitgerissenen
Reinigungsflüssigkeit gereinigt werden.
[0012] Dies ist insbesondere gegenüber herkömmlichen Trocknungsgeräten von Vorteil, deren
Prozessluftsystem eine thermisch an den Prozessluftkreislauf gekoppelte Wärmepumpe
aufweist und bei denen das Prozessluftgebläse während eines Spülvorgangs nicht aktiviert
wird. Bei solchen herkömmlichen Trocknungsgeräten erfolgt in der Regel lediglich eine
Spülung einer zuerst mit der aus einer Wäschetrommel des Trocknungsgeräts austretenden,
Flusen enthaltenden Prozessluft in Kontakt kommenden Vorderseite eines Verdampfers
der Wärmepumpe. Während eines mit dem Trocknungsgerät durchgeführten Trocknungsvorgangs
wird jedoch nicht allein die Vorderseite des Verdampfers mit Flusen verunreinigt.
Vielmehr werden der gesamte Verdampfer und auch der dem Verdampfer stromabwärts nachgeschaltete
Kondensator der Wärmepumpe, insbesondere deren Wärmetauscherlamellen, mit Flusen verunreinigt,
was den Betrieb der Wärmepumpe beeinträchtigt. Hiermit geht eine Verlängerung der
Trocknungszeit und somit eine Verschlechterung der Energieeffizienz des Trocknungsgeräts
einher. Im Extremfall kann eine solche Verunreinigung der Wärmetauscher der Wärmepumpe
zu einem Totalausfall der Wärmepumpe nach einer verkürzten Lebensdauer führen. Die
mit den herkömmlichen Trocknungsgeräten verbundenen, oben genannten Nachteile treten
bei dem erfindungsgemäßen Trocknungsgerät wegen dessen verbesserter Reinigung des
wenigstens einen Bauteils des Prozessluftsystems nicht auf, so dass insbesondere Kundenversprechungen
bezüglich der Energieeffizienz und der Lebensdauer des Trocknungsgeräts zuverlässig
eingehalten werden können.
[0013] Das Spülsystem des erfindungsgemäßen Trocknungsgeräts kann beispielsweise entsprechend
DE 10 2008 041 474 A1 oder andersartig ausgebildet sein. Es kann eingerichtet sein, einen stromaufwärtigen
Eingangsabschnitt des zu reinigenden Bauteils mit der Spülflüssigkeit zu beaufschlagen.
Als Spülflüssigkeit kann an einer Kondensationseinheit abgeschiedenes Wasser dienen,
das in einer Kondensatauffangwanne aufgefangen und aus dieser abgepumpt wird, um das
Bauteil direkt mit dem Wasser zu beaufschlagen oder das Wasser für eine spätere Beaufschlagung
des Bauteils in einem Flüssigkeitsspeicher zwischenspeichern zu können.
[0014] Die Geräteelektronik des erfindungsgemäßen Trocknungsgeräts kann durch eine Hauptelektronik
des Trocknungsgeräts oder separat davon ausgebildet sein. Die Geräteelektronik kann
eingerichtet sein, das Prozessluftgebläse zeitweilig während des Spülvorgangs oder
während des gesamten Spülvorgangs zu aktivieren. Die Geräteelektronik kann eingerichtet
sein, das Bauteil im Zuge von zwei oder mehreren Spülvorgängen zu reinigen. Hierbei
kann die Geräteelektronik das Prozessluftgebläse bei einem, zwei oder mehreren, insbesondere
allen, Spülvorgängen zumindest zeitweilig aktivieren.
[0015] Das erfindungsgemäße Trocknungsgerät kann eine zerstörungsfrei lösbare Einheit aufweisen,
die zumindest den Kanalabschnitt aufweist, der weiter entfernt von der Saugseite des
Prozessluftgebläses angeordnet ist. Hierdurch kann die lösbare Einheit bzw. der Kanalabschnitt
separat gereinigt und anschließend wieder an dem Trocknungsgerät angeordnet werden.
Die lösbare Einheit kann zusätzlich den weiteren Kanalabschnitt aufweisen.
[0016] Das erfindungsgemäße Trocknungsgerät kann insbesondere als Waschtrockner, mit dem
sowohl Waschvorgänge als auch Trocknungsvorgänge durchführbar sind, oder als Wäschetrockner,
insbesondere Kondensationswäschetrockner, bevorzugt Wärmepumpen-Wäschetrockner, ausgebildet
sein. Das Trocknungsgerät kann für einen Hausgebrauch oder einen Industriegebrauch
geeignet sein.
[0017] Der Prozessluftkreislauf des Prozessluftsystems des erfindungsgemäßen Trocknungsgeräts
kann geschlossen ausgebildet sein. Dass das Prozessluftgebläse des Prozessluftsystems
in den Prozessluftkreislauf integriert ist, soll insbesondere bedeuten, dass es teilweise
oder vollständig innerhalb des Prozessluftkreislaufs angeordnet ist.
[0018] Das Bauteil kann als Kondensationseinheit, insbesondere als Verdampfer einer Wärmepumpe,
des Trocknungsgeräts ausgebildet sein. Dass das Bauteil innerhalb des Prozessluftkreislaufs
angeordnet ist, kann bedeuten, dass das Bauteil durch eine vollständig innerhalb des
Prozessluftkreislaufs angeordnete technische Komponente oder durch einen innerhalb
des Prozessluftkreislaufs angeordneten Abschnitt einer größer ausgebildeten Komponente
gebildet ist. Dass das Bauteil saugseitig dem Prozessluftgebläse vorgeschaltet ist,
soll bedeuten, dass das Bauteil bezüglich einer Prozessluftströmung innerhalb des
Prozessluftkreislaufs stromaufwärts zu dem Prozessluftgebläse angeordnet ist.
[0019] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die beiden Kanalabschnitte durch wenigstens
eine Trennwand voneinander getrennt, die auf einer der Saugseite des Prozessluftgebläses
gegenüberliegenden Seite des Prozessluftgebläses axial versetzt zu einem Läuferrad
des Prozessluftgebläses angeordnet ist. Hierdurch ist die Eintrittsöffnung des weiter
entfernt zu der Saugseite des Prozessluftgebläses angeordneten Kanalabschnitts bzw.
dieser Kanalabschnitt selbst ebenfalls auf der der Saugseite des Prozessluftgebläses
gegenüberliegenden Seite des Prozessluftgebläses axial versetzt zu dem Läuferrad des
Prozessluftgebläses angeordnet.
[0020] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist der näher zu der Saugseite
des Prozessluftgebläses angeordnete Kanalabschnitt einen größeren Strömungsquerschnitt,
insbesondere eine größere Höhe, als der weiter entfernt zu der Saugseite des Prozessluftgebläses
angeordnete Kanalabschnitt auf. Hierdurch kommt es häufiger zu einem Kontakt der in
dem weiter entfernt zu der Saugseite des Prozessluftgebläses angeordneten Kanalabschnitt
strömenden Zweiphasenströmung enthaltenen flüssigen Phase mit der Innenseite der den
Kanalabschnitt bildenden Wandung, wodurch aufgrund von Adhäsionskräften mehr Flüssigkeit
an dieser Wandung abgeschieden und somit zusammen mit darin enthaltenen Flusen aus
dieser Zweiphasenströmung entfernt wird.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass in dem weiter entfernt zu
der Saugseite des Prozessluftgebläses angeordneten Kanalabschnitt wenigstens eine
Einrichtung zum Abscheiden von Feuchtigkeit aus einem durch diesen Kanalabschnitt
strömenden Prozessluftanteil angeordnet ist. Hierdurch wird die Abscheidewirkung dieses
Kanalabschnitts erhöht. Die Einrichtung kann formschlüssig in dem Kanalabschnitt angeordnet
oder unter Belassung einer Öffnung kleiner als eine Querschnittsfläche des Kanalabschnitts
ausgebildet sein.
[0022] Vorteilhafterweise umfasst die Einrichtung wenigstens eine labyrinthartig ausgebildete
Abscheidekonstruktion. Mit der labyrinthartig ausgebildeten Abscheidekonstruktion
erfolgt eine zwei- oder mehrfache Strömungsumlenkung der in dem Kanalabschnitt strömenden
feuchteren Zweiphasenströmung. Hierbei kommt es aufgrund der höheren Massenträgheit
der in der Zweiphasenströmung enthaltenen flüssigen Phase zu einem häufigeren Kontakt
zwischen der flüssigen Phase und der Abscheidekonstruktion, wodurch die Abscheidewirkung
des Kanalabschnitts erhöht wird.
[0023] Es ist des Weiteren von Vorteil, wenn die Abscheidekonstruktion wenigstens zwei gegenläufig
in den Kanalabschnitt ragende Abscheidelamellen aufweist, die jeweils derart geneigt
angeordnet sind, dass ihr jeweiliges freies Ende geodätisch tiefer als ihr jeweilig
gegenüberliegendes festes Ende angeordnet ist. Hierdurch kann die an den Abscheidelamellen
anfallende Flüssigkeit von den Abscheidelamellen unter Schwerkraftwirkung abfließen,
was verhindert, dass sich an den Abscheidelamellen Flüssigkeitsrückstände bzw. Flusen
festsetzen. Dies verhindert somit ein Zusetzen bzw. Verstopfen der Abscheidekonstruktion
mit Flusen.
[0024] Alternativ bevorzugt umfasst die Einrichtung wenigstens einen luftdurchlässigen Abscheidekörper.
Der Abscheidekörper kann beispielsweise porös ausgebildet sein. Aufgrund der zwischen
der flüssigen Phase und dem Abscheidekörper wirkenden Adhäsionskräfte kann die flüssige
Phase optimal an dem Abscheidekörper abgeschieden bzw. aus der Zweiphasenströmung
entfernt werden.
[0025] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das Trocknungsgerät wenigstens
eine Einheit zum Abführen von an der Einrichtung abgeschiedener Feuchtigkeit in einen
bodenseitigen Bereich des Trocknungsgeräts. Die Einheit ist vorzugsweise derart ausgebildet,
dass die an der Einrichtung abgeschiedene Flüssigkeit unter Wirkung der Schwerkraft
von der Einrichtung weggeführt und in den bodenseitigen Bereich des Trocknungsgeräts
geleitet wird. Dort kann die Flüssigkeit in einem Flüssigkeitsreservoir, beispielsweise
einer Kondensatauffangwanne, gespeichert oder aus dem Trocknungsgerät abgeführt werden.
[0026] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind wenigstens manche Schaufeln
des Läuferrads des Prozessluftgebläses zumindest teilweise mit einer wasserabweisenden
Oberfläche versehen. Hierdurch kann insbesondere verhindert werden, dass in der axial
das Prozessluftgebläse anströmenden Prozessluftströmung enthaltene, kleinere Flüssigkeitströpfchen
von den Scherkräften der vorbei strömenden gasförmigen Phase zu stark mitgerissen
werden, was einer optimalen Trennung der beiden Phasen im Wege stehen würde. Zur Erzeugung
der wasserabweisenden Oberfläche kann die jeweilige Schaufel beispielsweise mit einer
Beschichtung versehen sein, welche die Oberfläche ausbildet.
[0027] Ferner ist es von Vorteil, wenn wenigstens manche Schaufeln des Läuferrads des Prozessluftgebläses
derart ausgebildet sind, dass mit ihnen auf die axial auf sie auftreffende Prozessluft
neben einer radialen Kraftkomponente auch eine axiale Kraftkomponente übertragbar
ist, die von der Saugseite des Prozessluftgebläses weg gerichtet ist. Hierdurch kann
die Trennung der beiden Phasen begünstigt werden. Beispielsweise kann das Laufrad
dahingehend modifiziert werden, dass es einem Laufrad eines Diagonalgebläses ähnelt.
[0028] Die Erfindung ist nicht auf die angegebene Kombination der Merkmale des unabhängigen
Patentanspruchs und der abhängigen Patentansprüche beschränkt. Es ergeben sich darüber
hinaus weitere Möglichkeiten, einzelne Merkmale, insbesondere dann, wenn sie sich
aus den Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele
oder unmittelbar aus den Figuren ergeben, miteinander zu kombinieren. Außerdem soll
die Bezugnahme der Patentansprüche auf die Figuren durch die Verwendung von Bezugszeichen
den Schutzumfang der Patentansprüche auf keinen Fall auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränken.
[0029] Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren der beigefügten
Zeichnung anhand von bevorzugten Ausführungsformen exemplarisch erläutert, wobei die
nachfolgend erläuterten Merkmale sowohl jeweils für sich genommen als auch in unterschiedlicher
Kombination miteinander einen Aspekt der Erfindung darstellen können. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittdarstellung eines Abschnitts eines Ausführungsbeispiels für
ein Trocknungsgerät;
- Fig. 2
- eine schematische Schnittdarstellung eines Abschnitts eines weiteren Ausführungsbeispiels
für ein Trocknungsgerät;
- Fig. 3
- eine schematische Schnittdarstellung eines Kanalabschnitts mit einer labyrinthartig
ausgebildeten Abscheidekonstruktion des in Fig. 2 gezeigten Trocknungsgeräts;
- Fig. 4
- eine schematische Schnittdarstellung eines Abschnitts eines weiteren Ausführungsbeispiels
für ein erfindungsgemäßes Trocknungsgerät;
- Fig. 5
- eine schematische Schnittdarstellung eines Abschnitts eines weiteren Ausführungsbeispiels
für ein Trocknungsgerät; und
- Fig. 6
- eine schematische Detaildarstellung eines Läuferrads eines Prozessluftgebläses eines
weiteren Ausführungsbeispiels für ein Trocknungsgerät.
[0030] In den Figuren sind gleiche bzw. funktionsgleiche Bauteile jeweils mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0031] Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Abschnitts eines Ausführungsbeispiels
für ein Trocknungsgerät 1 in Form eines Waschtrockners oder eines Wäschetrockners.
[0032] Das Trocknungsgerät 1 umfasst eine Wäschetrommel 2 zur Aufnahme von zu trocknenden
Wäschestücken. Des Weiteren umfasst das Trocknungsgerät 1 ein Prozessluftsystem 3,
mit dem eine Prozessluft entsprechend den in Fig. 1 gezeigten Pfeilen umwälzbar ist.
Das Prozessluftsystem 3 umfasst einen geschlossenen Prozessluftkreislauf 4, von dem
in Fig. 1 lediglich ein Teilabschnitt gezeigt ist. Zudem umfasst das Prozessluftsystem
3 ein in den Prozessluftkreislauf 4 integriertes Prozessluftgebläse 5, das in einem
Bereich einer Abwinklung des Prozessluftkreislaufs 4 angeordnet und als Radialgebläse
ausgebildet ist. Ferner umfasst das Prozessluftsystem 3 zwei innerhalb des Prozessluftkreislaufs
4 angeordnete und saugseitig dem Prozessluftgebläse 5 vorgeschaltete Bauteile 6 und
7 in Form von Wärmetauschern einer nicht weitergehender gezeigten Wärmepumpe des Trocknungsgeräts
1. Das Bauteil 6 ist ein Kondensator und das Bauteil 7 ein Verdampfer der Wärmepumpe.
[0033] Das Trocknungsgerät 1 umfasst zudem ein schematisch dargestelltes Spülsystem 8 zum
Reinigen des Bauteils 7 im Zuge von wenigstens einem Spülvorgang. Mit dem Spülsystem
8 kann ein eingangsseitiger Abschnitt des Bauteils 7 mit einer Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagt werden, um eventuelle Verunreinigungen, insbesondere Flusen, von dem
Bauteil 7 abspülen zu können.
[0034] Ferner umfasst das Trocknungsgerät 1 eine Geräteelektronik 9 zum Steuern und/oder
Regeln des Prozessluftgebläses 5 und des Spülsystems 8. Die Geräteelektronik 9 ist
eingerichtet, das Prozessluftgebläse 5 zumindest zeitweilig während des Spülvorgangs
zu aktivieren.
[0035] Ein druckseitig dem Prozessluftgebläse 5 nachgeschalteter, bezüglich einer Antriebsachse
10 des Prozessluftgebläses 5 wenigstens teilweise radial verlaufender Prozessluftkanal
11 des Prozessluftkreislaufs 4 ist in einem Teilabschnitt bezüglich der Antriebsachse
10 axial in zwei voneinander getrennte Kanalabschnitte 12 und 13 unterteilt. Die beiden
Kanalabschnitte 12 und 13 sind durch eine Trennwand 14 voneinander getrennt, die auf
einer der Saugseite 15 des Prozessluftgebläses 5 gegenüberliegenden Seite des Prozessluftgebläses
5 axial versetzt zu einem Läuferrad 16 des Prozessluftgebläses 5 angeordnet ist. Der
näher zu der Saugseite 15 des Prozessluftgebläses 5 angeordnete Kanalabschnitt 13
weist einen größeren Strömungsquerschnitt, insbesondere eine größere Höhe (h1 > h2),
als der weiter entfernt zu der Saugseite 15 des Prozessluftgebläses 5 angeordnete
Kanalabschnitt 12 auf.
[0036] Die Schaufeln 21 des Läuferrads 16 des Prozessluftgebläses 5 sind zumindest teilweise
mit einer wasserabweisenden Oberfläche versehen. Die Schaufeln 21 des Läuferrads 16
des Prozessluftgebläses 5 sind derart ausgebildet, dass mit ihnen auf die axial auf
sie auftreffende Prozessluft neben einer radialen Kraftkomponente auch eine axiale
Kraftkomponente übertragbar ist, die von der Saugseite 15 des Prozessluftgebläses
5 weg gerichtet ist. Diese Ausgestaltung der Schaufeln 21 wird deutlicher anhand der
Beschreibung zu Fig. 6.
[0037] In dem weiter entfernt zu der Saugseite 15 des Prozessluftgebläses 5 angeordneten
Kanalabschnitt 12 ist eine Einrichtung 17 zum Abscheiden von Feuchtigkeit aus einem
durch diesen Kanalabschnitt 12 strömenden Prozessluftanteil angeordnet. Die Einrichtung
17 umfasst eine labyrinthartig ausgebildete Abscheidekonstruktion, die drei wechselseitig
und gegenläufig in den Kanalabschnitt 12 ragende Abscheidelamellen 18 aufweist.
[0038] Das Trocknungsgerät 1 umfasst des Weiteren eine Einheit 19 zum Abführen von an der
Einrichtung 17 abgeschiedener Feuchtigkeit in einen bodenseitigen Bereich des Trocknungsgeräts
1. Die Einheit 19 umfasst ein unterhalb der Einrichtung 17 angeordnetes Fallrohr 20,
das bodenseitig abgewinkelt ist. Das Fallrohr 20 kann bodenseitig beispielsweise in
eine nicht gezeigte Kondensatauffangwanne münden, mit der an dem Bauteil 7 entstehendes
Kondensat auffangbar ist.
[0039] Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Abschnitts eines weiteren
Ausführungsbeispiels für ein Trocknungsgerät 1 in Form eines Waschtrockners oder eines
Wäschetrockners. Dieses Trocknungsgerät 1 unterscheidet sich allein dadurch von dem
in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel, dass die Einrichtung 17 eine labyrinthartig
ausgebildete Abscheidekonstruktion mit einer Vielzahl an Abscheidelamellen 18 aufweist,
die entsprechend Fig. 3, die eine schematische Schnittdarstellung des Kanalabschnitts
12 entsprechend der Schnittebene A-A zeigt, jeweils derart geneigt angeordnet sind,
dass ihr jeweiliges freies Ende geodätisch tiefer als ihr jeweilig gegenüberliegendes
festes Ende angeordnet ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird im Übrigen auf
die obige Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen.
[0040] Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Abschnitts eines weiteren
Ausführungsbeispiels für ein Trocknungsgerät 1 in Form eines Waschtrockners oder eines
Wäschetrockners. Dieses Trocknungsgerät 1 unterscheidet sich allein dadurch von dem
in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel, dass die Einrichtung 17 statt einer labyrinthartigen
Abscheidekonstruktion einen luftdurchlässigen Abscheidekörper 22 aufweist, der zur
Abscheidung von Flüssigkeit von der Zweiphasenströmung in dem Kanalabschnitt 12 durchströmt
wird. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird im Übrigen auf die obige Beschreibung
zu Fig. 1 verwiesen.
[0041] Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Abschnitts eines weiteren
Ausführungsbeispiels für ein Trocknungsgerät 1 in Form eines Waschtrockners oder eines
Wäschetrockners. Dieses Trocknungsgerät 1 unterscheidet sich allein dadurch von dem
in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel, dass in dem Kanalabschnitt 12 keine Einrichtung
zum Abscheiden von Feuchtigkeit aus dem durch diesen Kanalabschnitt 12 strömenden
Prozessluftanteil angeordnet ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird im Übrigen
auf die obige Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen.
[0042] Fig. 6 zeigt eine schematische Detaildarstellung eines Läuferrads 16 eines Prozessluftgebläses
5 eines weiteren Ausführungsbeispiels für ein nicht weitergehender gezeigtes Trocknungsgerät
in Form eines Waschtrockners oder eines Wäschetrockners. Das Trocknungsgerät kann
im Übrigen entsprechend einem der in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispiele
ausgebildet sein. In durchgezogenen Linien ist die tatsächliche Gestaltung des Läuferrads
16 gezeigt, nach der die Schaufeln 21 derart ausgebildet sind, dass mit ihnen auf
die axial auf sie auftreffende Prozessluft, angedeutet durch die Pfeile, neben einer
radialen Kraftkomponente auch eine axiale Kraftkomponente übertragbar ist, die von
der Saugseite 15 des Prozessluftgebläses 5 weg gerichtet ist. In gestrichelten Linien
ist eine Gestaltung des Läuferrads 16 gezeigt, nach der die Schaufeln 21 derart ausgebildet
sind, dass mit ihnen auf die axial auf sie auftreffende Prozessluft im Wesentlichen
allein eine radial nach außen gerichtete Kraft übertragbar ist. Die Prozessluft wird
zentral über eine vorgeschaltete Düse 23 axial auf das Läuferrad 16 gerichtet. Die
Schaufeln 21 sind gegenüber der mit gestrichelten Linien angedeuteten Variante um
einen Winkel α von der Saugseite 15 weg geneigt angeordnet. Der Winkel α kann in einem
Bereich von 0° bis 45°, insbesondere bei etwa 10°, liegen.
Bezugszeichenliste:
[0043]
- 1
- Trocknungsgerät
- 2
- Wäschetrommel
- 3
- Prozessluftsystem
- 4
- Prozessluftkreislauf
- 5
- Prozessluftgebläse
- 6
- Bauteil (Kondensator)
- 7
- Bauteil (Verdampfer)
- 8
- Spülsystem
- 9
- Geräteelektronik
- 10
- Antriebsachse
- 11
- Prozessluftkanal
- 12
- Kanalabschnitt
- 13
- Kanalabschnitt
- 14
- Trennwand
- 15
- Saugseite
- 16
- Läuferrad
- 17
- Einrichtung
- 18
- Abscheidelamelle
- 19
- Einheit
- 20
- Fallrohr
- 21
- Schaufel
- 22
- Abscheidekörper
- 23
- Düse
- h1
- Höhe von 13
- h2
- Höhe von 12
- α
- Winkel
1. Trocknungsgerät (1), insbesondere Waschtrockner oder Wäschetrockner, aufweisend
- wenigstens ein Prozessluftsystem (3), das zumindest einen geschlossenen Prozessluftkreislauf
(4), zumindest ein in den Prozessluftkreislauf (4) integriertes Prozessluftgebläse
(5) sowie zumindest ein innerhalb des Prozessluftkreislaufs (4) angeordnetes und saugseitig
dem Prozessluftgebläse (5) vorgeschaltetes Bauteil (6, 7), insbesondere einen Wärmetauscher,
umfasst,
- wenigstens ein Spülsystem (8) zum Reinigen des Bauteils (6, 7) im Zuge von wenigstens
einem Spülvorgang, und
- wenigstens eine Geräteelektronik (9) zum Steuern und/oder Regeln des Prozessluftgebläses
(5) und des Spülsystems (8), die eingerichtet ist, das Prozessluftgebläse (5) zumindest
zeitweilig während des Spülvorgangs zu aktivieren,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Prozessluftgebläse (5) in einem Bereich einer Abwinklung des Prozessluftkreislaufs
(4) angeordnet und als Radialgebläse ausgebildet ist, wobei ein druckseitig dem Prozessluftgebläse
(5) nachgeschalteter, bezüglich einer Antriebsachse (10) des Prozessluftgebläses (5)
wenigstens teilweise radial verlaufender Prozessluftkanal (11) des Prozessluftkreislaufs
(4) zumindest in einem Teilabschnitt bezüglich der Antriebsachse (10) axial in wenigstens
zwei voneinander getrennte Kanalabschnitte (12, 13) unterteilt ist.
2. Trocknungsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanalabschnitte (12, 13) durch wenigstens eine Trennwand (14) voneinander
getrennt sind, die auf einer der Saugseite (15) des Prozessluftgebläses (5) gegenüberliegenden
Seite des Prozessluftgebläses (5) axial versetzt zu einem Läuferrad (16) des Prozessluftgebläses
(5) angeordnet ist.
3. Trocknungsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der näher zu der Saugseite (15) des Prozessluftgebläses (5) angeordnete Kanalabschnitt
(13) einen größeren Strömungsquerschnitt, insbesondere eine größere Höhe (h 1, h2),
als der weiter entfernt zu der Saugseite (15) des Prozessluftgebläses (5) angeordnete
Kanalabschnitt (12) aufweist.
4. Trocknungsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem weiter entfernt zu der Saugseite (15) des Prozessluftgebläses (5) angeordneten
Kanalabschnitt (12) wenigstens eine Einrichtung (17) zum Abscheiden von Feuchtigkeit
aus einem durch diesen Kanalabschnitt (12) strömenden Prozessluftanteil angeordnet
ist.
5. Trocknungsgerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (17) wenigstens eine labyrinthartig ausgebildete Abscheidekonstruktion
aufweist.
6. Trocknungsgerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidekonstruktion wenigstens zwei gegenläufig in den Kanalabschnitt (12)
ragende Abscheidelamellen (18) aufweist, die jeweils derart geneigt angeordnet sind,
dass ihr jeweiliges freies Ende geodätisch tiefer als ihr jeweilig gegenüberliegendes
festes Ende angeordnet ist.
7. Trocknungsgerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (17) wenigstens einen luftdurchlässigen Abscheidekörper (22) aufweist.
8. Trocknungsgerät (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet durch wenigstens eine Einheit (19) zum Abführen von an der Einrichtung (17) abgeschiedener
Feuchtigkeit in einen bodenseitigen Bereich des Trocknungsgeräts (1).
9. Trocknungsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens manche Schaufeln (21) des Läuferrads (16) des Prozessluftgebläses (5)
zumindest teilweise mit einer wasserabweisenden Oberfläche versehen sind.
10. Trocknungsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens manche Schaufeln (21) des Läuferrads (16) des Prozessluftgebläses (5)
derart ausgebildet sind, dass mit ihnen auf die axial auf sie auftreffende Prozessluft
neben einer radialen Kraftkomponente auch eine axiale Kraftkomponente übertragbar
ist, die von der Saugseite (15) des Prozessluftgebläses (5) weg gerichtet ist.