[0001] Die Erfindung betrifft einen Turbolader-Schalldämpfer, insbesondere Fahrzeugschalldämpfer,
sowie ein mit diesem Turbolader-Schalldämpfer ausgestattetes Fahrzeug, wie dies in
den Ansprüchen 1 und 12 angegeben ist.
[0002] Ein Schalldämpfer ist in der
DE 10 2008 001 390 A1 offenbart. Der Schalldämpfer umfasst ein inneres Rohr, in dem Gas strömt, und ein
äußeres Rohr, welches das innere Rohr umgibt, wobei eine Gasschicht ist zwischen dem
äußeren Rohr und dem inneren Rohr ausgebildet ist. Das innere Rohr ist an dessen Umfangswandung
aus einem dünnwandigen Material und daher als Membran ausgebildet, welches durch die
Druckdifferenzen des im inneren Rohr strömenden Mediums in Schwingung versetzt wird.
Durch die Ausbildung des inneren Rohres als Membran, kann der Schall des im inneren
Rohr strömenden Gases gedämpft werden. Durch den beschriebenen Aufbau des Schalldämpfers
werden die Druckschwankungen des im inneren Rohr strömenden Gases auf die zwischen
innerem und äußerem Rohr angeordnete Gasschicht übertragen, wobei die Schwingungen
von dieser Gasschicht gedämpft werden. Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass an der
Innenseite des äußeren Rohres ein Vorsprung, oder ein schallabsorbierendes Material
angeordnet oder aufgebracht ist, um den in der Gasschicht übertragenen Schall weiter
zu schwächen, bzw. zu zerstreuen.
[0003] Die in der
DE 10 2008 001 390 A1 beschriebene Ausführung besitzt den Nachteil, dass der Schalldämpfer aus mehreren
Teilen mit einer Komplexen Geometrie aufgebaut ist. Dadurch ist die Produktion des
Schalldämpfers fehleranfällig und die Produktionskosten hoch. Weiters kann das dünnwandige
Material des innenliegenden Rohres bei großen Druckschwankungen beschädigt werden,
wodurch die Lebensdauer des Schalldämpfers gering sein wird.
[0005] Aus
DE 199 56 172 A1 ist ein Schalldämpfer bekannt, bei dem zwei Gehäuseteile zusammen mit einem Resonatorinnenelement
zwei Resonatorkammern bilden, wobei die zwei Gehäuseteile in einem Verbindungsbereich
miteinander verbunden sind.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Schalldämpfer zu schaffen,
welcher einfach im Aufbau ist und weiters eine gute Schalldämpfungswirkung aufweist.
[0007] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß ist ein Turbolader-Schalldämpfer , mit zumindest einem ersten Gehäuseteil,
welches erste Gehäuseteil zumindest eine erste Resonatorkammer außenseitig umgibt,
ausgebildet. Das erste Gehäuseteil weist einen, eine zentrale Längsachse hülsenförmig
umgebenden, Außenmantel auf. Der Außenmantel des ersten Gehäuseteiles weist eine Oberflächenkonturierung
in Form von in eine zylindrische Mantelfläche des Außenmantels eingebrachte Vertiefungen
oder Erhebungen auf, wobei die Wandstärke des Außenmantels konstant ist. Ein Vorteil
der erfindungsgemäßen Ausbildung eines Schalldämpfers liegt darin, durch die Vertiefungen
oder Erhebungen im Außenmantel ein verbesserter Schalldämpfer geschaffen werden kann,
welcher einfach im Aufbau ist und eine hervorragende Dämpfungswirkung zeigt. Durch
die Vertiefungen oder Erhebungen kann der Schall gebrochen werden. Ein überraschender
Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung liegt darin, dass nicht nur der Schall des
innerhalb des Schalldämpfers fließenden Gases gedämpft wird, sondern dass auch die
Schallemission, welche durch den Schalldämpfer verursacht wird, vermindert wird. Dies
wird besonders dadurch erreicht, dass die Mantelfläche des Schalldämpfers durch die
Vertiefungen oder Erhebungen verstärkt wird. Von Vorteil ist weiters, dass durch die
konstante Wandstärke des Außenmantels der Resonator eine geringe Masse aufweist. Weiters
die Vertiefungen oder Erhebungen in Form von Verformungen einfach in den Außenmantel
einzubringen. Im Gegensatz zu Ausführungen in welchen innenseitig Konturrippen oder
Schallisolierungen aufgebracht werden, ist die erfindungsgemäße Ausführung einfach
und somit kostengünstig herzustellen. Erfindungsgemäß sind die Oberflächenkonturierung
in Form von in den Außenmantel eingebrachten Sicken ausgebildet. Von Vorteil ist hierbei,
dass besonders Sicken leicht in den Außenmantel einzubringen sind, da sie beispielsweise
im Zuge eines Tiefziehverfahrens in den Außenmantel eingebracht werden können. Ein
Weiterer Vorteil von Sicken liegt darin, dass deren Formgebung gut für die Brechung
des Schalls und daher für eine Schalldämpfung geeignet ist.
Ferner kann vorgesehen sein, dass das erste Gehäuseteil einteilig aus einem Blechumformteil,
wie einem Tiefziehteil, ausgebildet ist, wobei der Außenmantel in dessen Grundform,
zumindest abschnittsweise als rotationssymmetrischer Hohlkörper, insbesondere als
Zylinderhülse, ausgebildet ist, und wobei die Sicken in den hohlzylindrischen Abschnitt
des Außenmantels eingebracht sind. Von Vorteil ist hierbei, dass ein Blechumformteil,
insbesondere ein Tiefziehteil in Serienfertigung kostengünstig herzustellen ist. Weiters
kann bei der Herstellung eines Tiefziehteiles eine hohe Widerhohlgenauigkeit erreicht
werden, wodurch die Prozesssicherheit zur Herstellung eines Schalldämpfers erhöht
werden kann.
[0009] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Sicken als längliche, rinnenförmige,
Vertiefungen ausgebildet sind, wobei eine Längsachse einer Sicke parallel zur zentralen
Längsachse verläuft. Von Vorteil ist hierbei, dass derart ausgebildete Sicken besonders
in einem Tiefziehverfahren einfach herzustellen sind. Hierzu kann im Zuge des Tiefziehverfahrens
in einem Umformschritt ein Tiefziehwerkzeug verwendet werden, welches eine entsprechende
Konturierung aufweist.
[0010] Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass die
Längserstreckung einer Sicke, welche in den hohlzylindrischen Abschnitt des Außenmantels
eingebracht ist, zwischen 50% und 100%, insbesondere zwischen 80% und 100% der Längserstreckung
des hohlzylindrischen Abschnittes beträgt. Von Vorteil ist hierbei, dass dadurch ein
Großteil der Längserstreckung des hohlzylindrischen Abschnittes mit Sicken versehen
ist. Somit kann ein derartiger Schalldämpfer eine gute Brechung des Schalles erreichen.
Weiters wird dadurch die Schallemission eines derartigen Schalldämpfers auf ein Minimum
reduziert.
[0011] In einer Alternative kann vorgesehen sein, dass die Sicken, welche in einen hohlzylindrischen
Abschnitt des Außenmantels eingebracht sind, als in Umfangsrichtung verlaufende, Erhebungen
ausgebildet sind. Von Vorteil ist hierbei, dass derartige, in Umfangsrichtung verlaufende
Erhebungen gut in einem Querformverfahren, wie etwa einem Pressverfahren gut gefertigt
werden können. Hierbei wird der hohlzylindrische Außenmantel mittels einem Drückwerkzeug
nach außen gedrückt.
[0012] Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass in Umfangsrichtung betrachtet die
kumulierte Längserstreckung einer Sicke, welche in den hohlzylindrischen Abschnitt
des Außenmantels eingebracht ist, zwischen 50% und 100%, insbesondere zwischen 80%
und 100% des Umfanges des ersten Abschnitt des Außenmantels beträgt. Von Vorteil ist
hierbei, dass eine Sicke auch segmentiert sein kann. Eine derartige segmentierte Sicke
kann in einem Querformverfahren einfach in den Außenmantel eingebracht werden. Weiters
können derartige Sicken eine Schalldämpfung in einem gewissen Frequenzbereich aufweisen.
Ferner kann es zweckmäßig sein, dass sowohl Sicken in Form von zur zentralen Längsachse
parallel verlaufenden, rinnenförmigen, Vertiefungen als auch in Form von in Umfangsrichtung
verlaufenden Erhebungen im Außenmantel ausgebildet sind. Von Vorteil hierbei ist,
dass durch eine derartige Kombination von Sicken ein Außenmantel erzeugt werden kann,
welcher eine hohe Steifigkeit aufweist. Somit kann die Schallemission eines derartigen
Schalldämpfers minimiert werden.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass eine Tiefe der Oberflächenkonturierung zwischen
100% und 800%, bevorzugt zwischen 200% und 600%, insbesondere zwischen 300% und 500%
einer Wandstärke des Außenmantels beträgt. Von Vorteil ist hierbei, dass besonders
Schalldämpfer mit Oberflächenkonturierungen und einem Umformgrad in diesem Wertebereich
eine gute Schalldämpfung aufweisen. Darüber hinaus weisen derartige Schalldämpfer
eine geringe Schallemission auf. Ein weiterer Vorteil einer derartig ausgebildeten
Oberflächenkonturierung liegt darin, dass diese in einem Fertigungsverfahren zur Serienfertigung
einfach herzustellen ist.
Weiters kann vorgesehen sein, dass eine Breite einer Sicke zwischen 300% und 1500%,
bevorzugt zwischen 400% und 1000%, insbesondere zwischen 400% und 700% einer Tiefe
einer Sicke beträgt. Vorteil ist hierbei, dass besonders Schalldämpfer mit Oberflächenkonturierungen
und einem Umformgrad in diesem Wertebereich eine gute Schalldämpfung aufweisen. Darüber
hinaus weisen derartige Schalldämpfer eine geringe Schallemission auf. Ein weiterer
Vorteil einer derartig ausgebildeten Oberflächenkonturierung liegt darin, dass diese
in einem Fertigungsverfahren zur Serienfertigung einfach herzustellen ist. Erfindungsgemäß
umfasst der Schalldämpfer zwei Gehäuseteile mit einer Oberflächenkonturierung und
ein Resonatorinnenelement, wobei zwei Resonatorkammern ausgebildet sind, welche je
durch das Resonatorinnenelement und einen Gehäuseteil begrenzt sind. Von Vorteil hierbei
ist, dass ein derartiger Schalldämpfer besonders gute Dämpfungseigenschaften aufweist.
[0013] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren
näher erläutert.
[0014] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Oberflächenkonturierung als Aufnahme ausgeführt
ist und das Resonatorinnenelement ein mit der Oberflächenkonturierung korrespondierendes
Gegenstück aufweist, wobei das Resonatorinnenelement mittels der Oberflächenkonturierung
in zumindest einem der Gehäuseteile gehaltert ist. Von Vorteil ist hierbei, dass das
Resonatorinnenelement keine weiteren Halteabschnitte benötigt um im Resonator platziert
zu werden.
[0015] Schließlich kann vorgesehen sein, dass die Oberflächenkonturierung nach außen gewölbt
ist und an der Innenseite der Gehäuseteile eine Nut bildet und dass das Gegenstück
des Resonatorinnenelementes als Vorsprung ausgebildet ist und in der Nut geklemmt
ist. Insbesondere bei einem Resonatorinnenelement aus einem Kunststoffmaterial ergibt
sich der Vorteil, dass das Resonatorinnenelement in den Gehäuseteilen geklemmt ist,
wobei die Breite des Vorsprunges möglichst gering gehalten werden kann. Dadurch führen
unterschiedliche Wärmedehnungen des Resonatorinnenelementes und des Gehäuseteils nicht
zu einer plastischen Verformung des Resonatorinnenelementes.
[0016] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Schalldämpfers in einer perspektivischen Ansicht
in Form eines Viertelschnittes;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Kraftfahrzeuges mit einem Schalldämpfer nach Fig.
1;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines ersten Gehäuseteils
eines Schalldämpfers;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines ersten Gehäuseteils eines
Schalldämpfers nach Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines ersten Gehäuseteils
eines Schalldämpfers gemäß der Schnittlinie V-V in Fig. 4;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines ersten Gehäuseteils
eines Schalldämpfers;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines ersten Gehäuseteils eines
Schalldämpfers nach Fig. 6;
- Fig. 8
- eine Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines zweiten Gehäuseteils
eines Schalldämpfers gemäß der Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 7;
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines ersten Gehäuseteils
eines Schalldämpfers.
- Fig. 10
- eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines teilweise geschnitten
dargestellten Schalldämpfers;
- Fig. 11
- einen Querschnitt des weiteren Ausführungsbeispiels des Schalldämpfers nach Figur
10;
- Fig. 12
- einen Querschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels des Schalldämpfers.
[0017] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0018] Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsvariante eines Schalldämpfers 1, insbesondere
eines Fahrzeug schalldämpfers.
[0019] Fig. 1 zeigt eine isometrische Ansicht des Schalldämpfers 1, wobei der Schalldämpfer
1 in einem Viertelschnitt dargestellt ist. Der in Fig.1 dargestellte Schalldämpfer
1 umfasst ein erstes Gehäuseteil 2. Weiters kann vorgesehen sein, dass der Schalldämpfer
1 ein zweites Gehäuseteil 3 oder auch weitere Gehäuseteile umfasst. Die Gehäuseteile
2, 3 können in einem Verbindungsbereich 4 miteinander verbunden sein. Die Verbindung
zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 kann vorzugsweise durch eine stoffschlüssige Verbindung,
insbesondere eine Schweißverbindung, wie etwa eine Laserschweißverbindung, realisiert
werden.
[0020] Weiters kann vorgesehen sein, dass der Schalldämpfer 1 in einer bevorzugten Ausführungsform
als rotationssymmetrischer Hohlkörper ausgebildet ist und eine zentrale Längsachse
5 aufweist. Weiters ist es auch denkbar, dass der Schalldämpfer 1 etwa einen rechteckigen
oder einen polygonen Querschnitt aufweist.
[0021] In der vorteilhaften Ausführungsvariante des Schalldämpfers 1 gemäß Fig. 1 kann vorgesehen
sein, dass der Schalldämpfer 1 ein erstes Gehäuseteil 2, ein zweites Gehäuseteil 3
und ein Resonatorinnenelement 6 umfasst. Wie in Fig. 1 ersichtlich kann vorgesehen
sein, dass das Resonatorinnenelement 6 zwischen erstem Gehäuseteil 2 und zweitem Gehäuseteil
3 aufgenommen ist.
[0022] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass durch die dargestellte Anordnung von erstem
Gehäuseteil 2, zweitem Gehäuseteil 3 und Resonatorinnenelement 6, eine erste Resonatorkammer
7 und eine zweite Resonatorkammer 8 gebildet sind.
[0023] Wie in Fig. 1 ersichtlich, kann die erste Resonatorkammer 7 außenseitig durch das
erste Gehäuseteil 2 und innenseitig durch das Resonatorinnenelement 6 begrenzt sein.
Die zweite Resonatorkammer 8 kann außenseitig durch das zweite Gehäuseteil 3 und innenseitig
durch das Resonatorinnenelement 6 begrenzt sein.
[0024] Weiters kann vorgesehen sein, dass das Resonatorinnenelement 6 sowie das erste Gehäuseteil
2 und das zweite Gehäuseteil 3 in einer vorteilhaften Ausführungsvariante aus Tiefziehteilen
gebildet sind. Die einzelnen Teile können in einer bevorzugten Ausführungsvariante
so geformt sein, dass das Resonatorinnenelement 6 im ersten Gehäuseteil 2 und/oder
im zweiten Gehäuseteil 3 aufgenommen werden kann und dass der Schalldämpfer 1 nur
im Verbindungsbereich 4 eine stoffschlüssige Verbindung aufweist, an welcher das erste
Gehäuseteil 2 und das zweite Gehäuseteil 3 miteinander verbunden sind.
[0025] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Gehäuseteil 2 eine Einströmöffnung 9
und in diese integriert einen im Axialschnitt stufenförmig verjüngend ausgebildeten
Ansatz 10 aufweist. Ein derartiger stufenförmig verjüngend ausgebildeter Ansatz 10
kann zur Aufnahme eines Kupplungselementes vorgesehen sein. Insbesondere kann vorgesehen
sein, dass ein Kupplungselement im stufenförmig verjüngend ausgebildeten Ansatz 10
aufgenommen ist, welches zum Anschluss des Schalldämpfers 1 an einen Turbolader 11
dient.
[0026] Weiters kann vorgesehen sein, dass das zweite Gehäuseteil 3 eine Ausströmöffnung
12 aufweist. An der Ausströmöffnung 12 kann ein Anschlussstutzen 13 angeordnet sein,
welcher zum Anschluss eines Druckschlauches dient.
[0027] Weiters kann auch vorgesehen sein, dass der Schalldämpfer 1 wahlweise nur eine Resonatorkammer
7 oder zusätzliche Resonatorkammern aufweist. Dem entsprechend kann der Schalldämpfer
1 aus verschieden vielen Einzelteilen aufgebaut sein.
[0028] Erfindungsgemäß ist in zumindest einem Gehäuseteil 2 und/oder 3, oder auch in einem
nicht dargestellten weiteren Gehäuseteil, im Außenmantel 14 eine Oberflächenkonturierung
15 vorgesehen, durch welche das Dämpfverhalten des Schalldämpfers 1 verbessert wird.
Verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten der Oberflächenkonturierung 15 werden in
weiterer Folge noch genauer beschrieben, bzw. aufgezeigt.
[0029] Anhand der Darstellung des Schalldämpfers 1 entsprechend Fig. 1 wird eine Möglichkeit
zur Herstellung eines derartigen Schalldämpfers 1 beschrieben.
[0030] Bei einem Produktionsprozess zur Herstellung des Schalldämpfers 1 kann vorgesehen
sein, dass das erste Gehäuseteil 2, das zweite Gehäuseteil 3 sowie das Resonatorinnenelement
6 tiefgezogen werden, sodass sie ihre charakteristische Form erhalten.
[0031] Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Oberflächenkonturierung 15 während des Tiefziehvorganges
in ein Gehäuseteil 2 und/oder 3 eingebracht wird. Ein Tiefziehwerkzeug muss dementsprechend
ausgebildet sein, um die Oberflächenkonturierung 15 in das Gehäuseteil 2 und/oder
3 integrieren zu können. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die Oberflächenkonturierung
15 nach dem Tiefziehvorgang, etwa in einem weiteren Produktionsschritt in eines der
Gehäuseteile 2 und/oder 3 eingebracht wird.
[0032] Ein weiterer Verfahrensschritt zur Herstellung eines in Fig. 1 dargestellten Schalldämpfers
1 umfasst den Zusammenbau der einzelnen Bauteile des Schalldämpfers 1.
[0033] Beim Zusammenbau des Schalldämpfers 1 kann entweder das erste Gehäuseteil 2 oder
das zweite Gehäuseteil 3 als Basis verwendet werden, wobei die restlichen Bauteile
auf der Basis aufgesetzt und aufgebaut werden. In diesem Ausführungsbeispiel wird
der beispielhafte Zusammenbau unter der Annahme beschrieben, dass das erste Gehäuseteil
2 das Basiselement für den Zusammenbau darstellt.
[0034] Das erste Gehäuseteil 2 kann in eine Montagevorrichtung eingesetzt werden, um dort
gehaltert zu werden. Weiters ist es auch denkbar, dass das erste Gehäuseteil 2 von
einem Manipulator, beispielsweise einem Roboter, gehalten wird.
[0035] In einem weiteren Verfahrensschritt kann das Resonatorinnenelement 6 in einen ersten
Aufnahmeabschnitt 16 des ersten Gehäuseteils 2 eingesetzt werden. Insbesondere kann
vorgesehen sein, dass ein Zentrieransatz 17 des Resonatorinnenelementes 6 im ersten
Aufnahmeabschnitt 16 aufgenommen wird.
[0036] In einem weiteren Verfahrensschritt kann vorgesehen sein, dass das zweite Gehäuseteil
3 auf das gegenüber dem ersten Gehäuseteil 2 vorstehende Resonatorinnenelement 6 aufgesteckt
wird. Dadurch, dass das Resonatorinnenelement 6 bereits mit dem ersten Gehäuseteil
2 verbunden ist, wird somit auch der zweite Gehäuseteil 3 relativ zum ersten Gehäuseteil
2 positioniert. Insbesondere wirkt der Zentrieransatz 17 des Resonatorinnenelementes
6 mit einem zweiten Aufnahmeabschnitt 18 des zweiten Gehäuseteils 3 zusammen.
[0037] Mit anderen Worten ausgedrückt dient der Zentrieransatz 17 dazu, um den zweiten Gehäuseteil
3 relativ zum ersten Gehäuseteil 2 positionieren und zentrieren zu können. Insbesondere
wird hierbei der erste Aufnahmeabschnitt 16 zum zweiten Aufnahmeabschnitt 18 positioniert.
[0038] Die beiden Gehäuseteile 2, 3 werden in diesem Fügeprozess soweit aneinander geschoben
bzw. aneinander gedrückt, bis sie im Bereich des ersten Aufnahmeabschnittes 16 und
im Bereich des zweiten Aufnahmeabschnittes 18 einander kontaktieren. Vorteilhafterweise
sind hierbei die Axialerstreckung des Zentrieransatzes 17, die Axialerstreckung des
zweiten Aufnahmeabschnittes 18, sowie die Axialerstreckung des ersten Aufnahmeabschnittes
16 dermaßen gewählt, dass im gefügten Zustand das Resonatorinnenelement 6 positionsfest
zwischen ersten Gehäuseteil 2 und zweiten Gehäuseteil 3 aufgenommen ist.
[0039] In einem weiteren Verfahrensschritt kann nun das erste Gehäuseteil 2 mit dem zweiten
Gehäuseteil 3 verschweißt werden. Insbesondere werden hier die aneinander liegenden
Aufnahmeabschnitte 16, 18 verschweißt. Als Schweißverfahren für einen industriellen
Fertigungsprozess, insbesondere einer Massenfertigung, wird hierbei vorteilhafterweise
ein Laser- oder ein Plasmaschweißverfahren verwendet. Es ist jedoch auch denkbar,
dass ein beliebiges, anderes Schweißverfahren verwendet wird, welches dazu geeignet
ist, die beiden Gehäuseteile 2, 3 stoffschlüssig miteinander zu verbinden.
[0040] Fig. 2 zeigt ein Fahrzeug 19, insbesondere ein straßengebundenenes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor,
welches mit einem erfindungsgemäßen Schalldämpfer 1 ausgestattet ist. Wie in Fig.
2 ersichtlich, kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass der Schalldämpfer 1 an der
Druckseite des Turboladers 11 angeordnet ist. Alternativ dazu kann vorgesehen sein,
dass der Schalldämpfer 1 an anderer Stelle im Ansaugstrang des Verbrennungsmotors
angeordnet ist.
[0041] Die Figuren 3 bis 8 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele eines ersten Gehäuseteils
2 mit verschiedenen Möglichkeiten zur Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Oberflächenkonturierung
15.
[0042] Die Fig. 3 bis Fig. 5 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Gehäuseteils 2, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen
wie in der vorangegangenen Fig. 1 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu
vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der vorangegangenen Fig. 1 hingewiesen
bzw. Bezug genommen.
[0043] In Fig. 3 ist der erfindungsgemäße Gehäuseteil 2 in einer perspektivischen Ansicht
dargestellt. Hierbei ist ersichtlich, dass die Oberflächenkonturierung 15 in den Außenmantel
14 eingebracht ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Oberflächenkonturierung
15 in eine zylindrische Mantelfläche 20 des Außenmantels 14 eingebracht ist, wobei
die zylindrische Mantelfläche 20 auch im Bereich der Oberflächenkonturierung 15 eine
konstante und gleichbleibende Wandstärke 21 aufweist.
[0044] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Oberflächenkonturierung 15 wie in Fig. 3 ersichtlich
in Form von Sicken 22 ausgebildet ist. Wie in Fig. 3 weiters ersichtlich, kann vorgesehen
sein, dass das erste Gehäuseteil 2 vorzugsweise einteilig aus einem Blechumformteil,
wie etwa einem Tiefziehteil, ausgebildet ist. Der Außenmantel 14 des Gehäuseteils
2 ist hierbei als rotationssymmetrischer Hohlkörper ausgebildet.
[0045] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Außenmantel 14 zumindest abschnittsweise
als Zylinderhülse ausgebildet ist, wodurch sich ein hohlzylindrischer Abschnitt 23
des Außenmantels 14 ergibt. Wie in den Fig. 3 und 4 ersichtlich, kann vorgesehen sein,
dass die Sicken 22 in den hohlzylindrischen Abschnitt 23 des Außenmantels 14 eingebracht
sind. Wie in Fig. 3 und 4 weiters ersichtlich, sind die Sicken 22 in diesem Ausführungsbeispiel
dermaßen in die zylindrische Mantelfläche 20 eingebracht, dass die Sicken 22 als längliche,
rinnenförmige Vertiefungen ausgebildet sind, wobei eine Längsachse 24 einer Sicke
22 parallel zur zentralen Längsachse 5 verläuft.
[0046] Derartig ausgebildete Sicken 22 können gut während der Herstellung des Gehäuseteils
2 mittels eines Tiefziehverfahrens in den hohlzylindrischen Abschnitt 23 eingebracht
werden. Dadurch, dass in einem Tiefziehverfahren die zylindrische Mantelfläche 20
verformt wird, ergibt sich im Außenmantel 14 die konstante Wandstärke 21, welche auch
im Bereich der Sicken 22 konstant ist.
[0047] Vorteilhaft kann sein, wenn wie in Fig. 3 und Fig. 4 ersichtlich, die Längserstreckung
25 einer Sicke 22 zwischen 50 % und 100 %, insbesondere zwischen 80 % und 100 % der
Längserstreckung 26 des hohlzylindrischen Abschnittes 23 beträgt.
[0048] Wie weiters in den Figuren 3 und 4 ersichtlich, weist eine Sicke 22 fertigungsbedingt
einen Anfangsbereich 27 und einen Endbereich 28 auf. Der Anfangsbereich 27 einer Sicke
22 ist jener Bereich der Sicke 22, welcher an einer Übergangsrundung 29 zwischen einer
Stirnwandung 30 und dem hohlzylindrischen Abschnitt 23 angeordnet ist. Das charakteristische
Aussehen dieses Anfangsbereiches 27 ist davon abhängig, wie groß der Radius die Übergangsrundung
29 gewählt ist. Bei einer Sicke 22, welche während des Tiefziehvorganges durch ein
konturiertes Tiefziehwerkzeug hergestellt wird, ist es unumgänglich, dass ein Anfangsbereich
27 ausgebildet ist, da die Sicke 22 während des Tiefziehvorganges in die zylindrische
Mantelfläche 20 eingebracht wird.
[0049] Alternativ zur Herstellung der Sicke 22, entsprechend der Figuren 3 bis 5, mittels
eines Tiefziehwerkzeuges, ist es auch denkbar, dass derartig ausgebildete Sicken 22
mittels eines Drückwerkzeuges in den hohlzylindrischen Abschnitt 23 eingebracht werden.
Hierbei ist es auch denkbar, dass eine Sicke 22 sich nur über einen gewissen Teilabschnitt
des hohlzylindrischen Abschnittes 23 erstreckt.
[0050] Der Endbereich 28 einer Sicke 22 bildet immer einen Übergang der Sicke 22 zur zylindrischen
Mantelfläche 20.
[0051] In der Schnittdarstellung aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass eine Eindrücktiefe oder
auch Tiefe 31 der Oberflächenkonturierung 15 bzw. Sicke 22 zwischen 100 % und 800
%, bevorzugt zwischen 200 % und 600 %, insbesondere zwischen 300 % und 500 %, einer
Wandstärke 21 des Außenmantels 14 betragen kann. Die Tiefe 31 einer Sicke 22 ist maßgeblich
für das Dämmverhalten eines Schalldämpfers 1 verantwortlich.
[0052] Da die Sicken 22 der zylindrischen Mantelfläche 20 eine gewisse Steifigkeit verleihen,
kann auch das Abschallverhalten des Schalldämpfers 1 durch die Ausgestaltung der Sicken
22 positiv beeinflusst werden. Die Verminderung der Abschallintensität eines derartigen
Schalldämpfers 1 ergibt sich dadurch, dass durch die Formgebung der Oberflächenkonturierung
15 die Steifigkeit des ersten Gehäuseteiles 2 erhöht wird. Dadurch können Druckschwankungen
im Inneren des Gehäuseteils 2 von der zylindrischen Mantelfläche 20 besser aufgenommen
werden. Im Vergleich zu einem ersten Gehäuseteil 2, in welchem keine Sicken 22 eingebracht
sind, können somit Schwingbewegungen in der zylindrischen Mantelfläche 20 vermindert
werden bzw. kann eine Frequenz der Schwingung positiv abgeändert werden, sodass störende
Abschallgeräusche eines derartig ausgebildeten Schalldämpfers 1 weitestgehend vermieden
werden können.
[0053] Ein weiteres Ausgestaltungsmerkmal der Oberflächenkonturierung 15 bzw. der Sicke
22 ist neben der Tiefe 31 auch eine Breite 32. Die Breite 32 einer Sicke 22 beträgt
zwischen 300 % und 1500 %, bevorzugt zwischen 400 % und 1000 %, insbesondere zwischen
400 % und 700 % der Tiefe 31 der Sicke 22. Das Verhältnis von Tiefe 31 zu Breite 32
ist ausschlaggebend für die Gestaltung der Übergangsradien zwischen Sicke 22 und zylindrischer
Mantelfläche 20.
[0054] Weist eine Sicke 22 im Vergleich zu seiner Breite 32 eine große Eindrücktiefe 31
auf, so ist es notwendig, dass die Übergänge zwischen Sicke 22 und zylindrischer Mantelfläche
20 einen kleinen Radius aufweisen. Weist eine Sicke 22 hingegen im Vergleich zur Breite
32 eine nur geringe Eindrücktiefe 31 auf, so kann die Sicke 22 große Übergangsradien
aufweisen.
[0055] Für das Dämmverhalten bzw. das Abstrahlverhalten des Schalldämpfers 1 ist neben der
Form der Oberflächenkonturierung 15 bzw. der Sicken 22 auch die Anzahl der Sicken
22 maßgebend. Beim Ausführungsbeispiel, welches in den Fig. 3 bis 5 gezeigt wird,
sind, wie in Fig. 5 ersichtlich, acht Sicken über den Umfang der zylindrischen Mantelfläche
20 verteilt. Somit ergibt sich ein Teilungswinkel von 45° in welchen die Sicken 22
an der zylindrischen Mantelfläche 20 angeordnet sind. Die Anzahl bzw. Anordnung der
Sicken 22 ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr ist
es auch denkbar, dass ein Minimum von zwei Sicken 22 bis zu einer sehr großen Anzahl
von Sicken 22 in die zylindrische Mantelfläche 20 eingebracht sind.
[0056] Die tatsächliche bzw. sinnvolle Anzahl der Sicken 22, welche über den Umfang der
Mantelfläche 20 verteilt sind, hängt stark von der Breite 32 einer einzelnen Sicke
22 bzw. von einem Innendurchmesser 33 der zylindrischen Mantelfläche 20 ab.
[0057] Wie in Fig. 5 ersichtlich, weist eine Außenmantelfläche 34 in den konstanten Versatz
zu einer Innenmantelfläche 35 auf, wodurch auch die konstante Wandstärke 21 ersichtlich
ist.
[0058] In den Figuren 6 bis 8 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige
Ausführungsform eines ersten Gehäuseteils 2 des Schalldämpfers 1, wobei wiederum für
gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen
Figuren 1 bis 5 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf
die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 5 hingewiesen bzw.
Bezug genommen.
[0059] Im Gegensatz zum vorherigen Ausführungsbespiel aus Fig. 3 bis Fig. 5 sind die Sicken
22 in diesem Ausführungsbeispiel nicht in Richtung der Längsachse 5 eingebracht, sondern
erstrecken sich in Umfangsrichtung 36 der zylindrischen Mantelfläche 20. Eine derartig
ausgebildete Sicke 22 weist eine gewisse Winkelerstreckung 37 in Umfangsrichtung 36
auf.
[0060] Wie in diesem Ausführungsbeispiel dargestellt, kann vorgesehen sein, dass eine derartig
ausgebildete Sicke 22 nicht durch eine einzelne in Umfangsrichtung 36 durchgängig
verlaufende Rinne gebildet ist, sondern dass die Sicke 22 in Umfangsrichtung 36 betrachtet
segmentiert ist. Als Winkelerstreckung 37 in Umfangsrichtung 36 wird hierbei die Winkelerstreckung
37 eines einzelnen Segmentes einer Sicke 22 betrachtet. Eine kumulierte Winkelerstreckung
37 ist jener Winkelbereich oder Winkelsegment, welche sich aus der Aufsummierung der
Winkelerstreckung 37 der einzelnen Sicken 22 in Umfangsrichtung 36 ergibt. Vorteilhaft
kann es hierbei sein, wenn die kumulierte Winkelerstreckung 37 einer Sicke 22 im hohlzylindrischen
Abschnitt 23 des Außenmantels 14 zwischen 50 % und 100 %, insbesondere zwischen 80
% und 100 % eines Vollkreises im Bereich des hohlzylindrischen Abschnittes 23 beträgt.
[0061] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass nicht nur eine Reihe von Sicken 22 an der
zylindrischen Mantelfläche 20 angeordnet ist, sondern dass mehrere Reihen von Sicken
22 nebeneinander an der zylindrischen Mantelfläche 20 angeordnet sind.
[0062] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass wie in Fig. 7 ersichtlich, zwei Ringe von
Sicken 22 nebeneinander angeordnet sind. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass
weitere, nicht dargestellte, Sicken 22 an der zylindrischen Mantelfläche 20 angeordnet
sind.
[0063] Derartige Sicken wie sie in diesem Ausführungsbeispiel dargestellt sind, werden vorzugsweise
mittels eines Drückwerkzeuges hergestellt. Hierbei drückt das entsprechende Werkzeug
gegen die Innenmantelfläche 35 des Außenmantels 14, sodass die Sicken 22 nach außen
gedrückt werden. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass während des Tiefziehvorganges
die Sicken 22 durch ein Querbearbeitungswerkzeug ausgeformt werden.
[0064] Eine Beabstandung 38 der Sickenringe 22 zueinander in Richtung der Längsachse 5 wird
vorzugsweise so groß gewählt, dass zwischen den beiden Sickenreihen ein Teilabschnitt
der unverformten zylindrischen Mantelfläche 20 aufrecht erhalten bleibt.
[0065] In der Fig. 9 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform
eines ersten Gehäuseteils 2 des Schalldämpfers 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche
Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren
1 bis 8 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte
Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 8 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0066] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 sind Sicken 22, welche in Längsrichtung parallel
zur Längsachse 5 in den Außenmantel 14 eingebracht sind, kombiniert mit Sicken 22,
welche in Umfangsrichtung 36 in den Außenmantel 14 eingebracht sind. Eine derartige
Kombination von Sicken 22 kann den Vorteil aufweisen, dass die Dämpfungswirkung eines
Schalldämpfers 1 in erhöhtem Maße verbessert wird, da der Außenmantel 14 erheblich
versteift wird.
[0067] Weiters kann auch vorgesehen sein, dass die Oberflächenkonturierung 15 entsprechend
nicht dargestellten Ausführungsbeispielen ausgestaltet ist. Beispielsweise ist es
denkbar, dass ähnlich, wie in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6, in Umfangsrichtung
36 verlaufende Sicken 22 in den Außenmantel 14 eingebracht sind, wobei diese als umlaufende
Nuten ausgebildet sind. Derartige Sicken können beispielsweise durch ein Abrollverfahren
hergestellt werden. Weiters ist es beispielsweise auch denkbar, dass eine Oberflächenkonturierung
15 in Form von punktuellen Erhebungen oder Vertiefungen hergestellt wird. Derartige
Erhebungen oder Vertiefungen können beispielsweise eine runde oder polygonale Grundfläche
aufweisen.
[0068] Darüber hinaus ist es möglich, dass die Konturierung des Außenmantels 14 beispielsweise
mit einer diagonal gerippten Struktur, wie sie etwa bei einem Riffelblech vorhanden
ist, ausgebildet ist.
[0069] In den Figuren 10 und 11 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige
Ausführungsform eines Schalldämpfers 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche
Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 bis 9
verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte
Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 9 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0070] Die weitere Ausführungsform des Schalldämpfers 1 wird in weiterer Folge anhand einer
Zusammenschau der Figuren 10 und 11 beschrieben, wobei die Fig. 10 den Schalldämpfer
1 in einer perspektivischen Ansicht mit teilweiser Schnittdarstellung zeigt und die
Fig. 11 einen Querschnitt des Schalldämpfers 1 gemäß der Schnittlinie XI-XI nach Fig.
10 zeigt.
[0071] Wie aus den Figuren 10 und 11 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die Oberflächenkonturierung
15 gleichzeitig als Befestigungselement 39 dient und das Resonatorinnenelement 6 ein
entsprechendes Gegenstück 40 aufweist, welches mit dem Befestigungselement 39 korrespondiert.
Insbesondere kann dadurch das Resonatorinnenelement 6 formschlüssig in den beiden
Gehäuseteilen 2, 3 aufgenommen werden und somit in seiner Position gesichert bzw.
fixiert werden.
[0072] Entsprechend der Ausführungsvariante nach den Figuren 10 und 11 kann vorgesehen sein,
dass die Oberflächenkonturierung 15, welche in diesem Fall als Befestigungselement
39 dient, nach außen gewölbt ist und an der Innenseite 41 der Gehäuseteile 2, 3 eine
Nut 42, insbesondere eine Aufnahmenut, bildet. Das Gegenstück 40 des Resonatorinnenelementes
6 kann als Vorsprung 43 bzw. als Aufnahmenase ausgebildet sein. Das Gegenstück 40
kann derart dimensioniert sein, dass es in der Nut 42 geklemmt bzw. kraftschlüssig
aufgenommen ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass das Resonatorinnenelement 6 aus
einem Kunststoffmaterial gebildet ist und daher das Gegenstück 40 einen ersten Wärmedehnungskoeffizienten
mit einer ersten Wärmedehnung aufweist und dass die Nut 42, welche im metallischen
Gehäuseteil eingebracht ist, einen zweiten Wärmedehnungskoeffizienten mit einer zweiten
Wärmedehnung aufweist.
[0073] Da die Wärmedehnungskoeffizienten von Kunststoff und Metall stark unterschiedlich
sind, kann es vorkommen, dass sich bei einer Erwärmung des Schalldämpfers 1 die Presskraft
zwischen Gegenstück 40 und Nut 42 erhöht. Hierbei kann es zu einer plastischen Verformung
des Gegenstückes 40 kommen, wobei bei einer anschließenden Abkühlung des Schalldämpfers
1 aufgrund der eingeleiteten plastischen Verformung ein Spiel bzw. Spalt zwischen
Gegenstück 40 und Nut 42 entstehen kann. Um dieses Spiel möglichst gering zu halten,
kann vorgesehen sein, dass auch die Breite der Nut 42 bzw. des Gegenstückes 40 möglichst
gering gehalten wird. Insbesondere kann die Breite der Nut 42 bzw. des Gegenstückes
40 zwischen 1 mm und 5 mm, bevorzugt zwischen 2 mm und 4 mm, gewählt werden.
[0074] Wie aus Fig. 11 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass am Umfang verteilt vorzugsweise
drei Oberflächenkonturierungen 15 ausgebildet sind, durch welche das Resonatorinnenelement
6 in Position gehalten wird. Die Ausführung von drei Oberflächenkonturierungen 15
weist den Vorteil auf, dass das Resonatorinnenelement 6 in dessen Position fixiert
in den Gehäuseteilen 2, 3 aufgenommen werden kann und es dabei zu keiner statischen
Überbestimmung kommt.
[0075] Wie aus Fig. 11 weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass das Resonatorinnenelement
6 bzw. die Gehäuseteile 2, 3 eine Abflachung 44 aufweisen und daher bereichsweise
keine Rotationssymmetrische Form ausbilden.
[0076] In der Figur 12 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform
eines Schalldämpfers 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 bis 11 verwendet werden.
Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in
den vorangegangenen Figuren 1 bis 11 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0077] Fig. 12 zeigt ebenfalls einen Querschnitt des Schalldämpfers 1 gemäß der Schnittlinie
XI-XI nach Fig. 10.
[0078] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 ist eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit
der Oberflächenkonturierung 15 gezeigt, wobei in diesem Ausführungsbeispiel die Oberflächenkonturierung
15 in Richtung zur Innenseite 41 gezogen ist. Aus diesem Grund muss bei dem Ausführungsbeispiel
das Resonatorinnenelement 6 Nutförmig ausgebildet sein und die Gehäuseteile 2, 3 die
entsprechende Gegenerhebung ausbilden.
[0079] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Schalldämpfers
1.
[0080] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus des Schalldämpfers 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich
und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
| 1 |
Schalldämpfer |
29 |
Übergangsrundung |
| 2 |
erstes Gehäuseteil |
30 |
Stirnwandung |
| 3 |
zweites Gehäuseteil |
31 |
Tiefe |
| 4 |
Verbindungsbereich |
32 |
Breite |
| 5 |
Längsachse |
33 |
Innendurchmesser |
| 6 |
Resonatorinnenelement |
34 |
Außenmantelfläche |
| 7 |
erste Resonatorkammer |
35 |
Innenmantelfläche |
| 8 |
zweite Resonatorkammer |
36 |
in Umfangsrichtung |
| 9 |
Einströmöffnung |
37 |
Winkelerstreckung in Umfangsrichtung |
| 10 |
stufenförmig verjüngend ausgebildeter Ansatz |
| 38 |
Beabstandung in Längsachsenrichtung |
| 11 |
Turbolader |
| 12 |
Ausströmöffnung |
39 |
Befestigungselement |
| 13 |
Anschlussstutzen |
40 |
Gegenstück |
| 14 |
Außenmantel |
41 |
Innenseite |
| 15 |
Oberflächenkonturierung |
42 |
Nut |
| 16 |
erster Aufnahmeabschnitt |
43 |
Vorsprung |
| 17 |
Zentrieransatz |
44 |
Abflachung |
| 18 |
zweiter Aufnahmeabschnitt |
|
|
| 19 |
Fahrzeug |
|
|
| 20 |
zylindrische Mantelfläche |
|
|
| 21 |
Wandstärke |
|
|
| 22 |
Sicke |
|
|
| 23 |
hohlzylindrischer Abschnitt |
|
|
| 24 |
Längsachse Sicke |
|
|
| 25 |
Längserstreckung einer Sicke |
|
|
| 26 |
Längserstreckung des hohlzylindrischen Abschnittes |
|
|
| 27 |
Anfangsbereich |
|
|
| 28 |
Endbereich |
|
|
1. Turbolader-Schalldämpfer (1), mit zumindest einem ersten Gehäuseteil (2), welches
erste Gehäuseteil (2) zumindest eine erste Resonatorkammer (7) außenseitig umgibt,
wobei das erste Gehäuseteil (2) einen, eine zentrale Längsachse (5) hülsenförmig umgebenden,
Außenmantel (14) aufweist, wobei der Außenmantel (14) des ersten Gehäuseteiles (2)
eine Oberflächenkonturierung (15) in Form von in eine zylindrische Mantelfläche (20)
des Außenmantels (14) eingebrachte Vertiefungen oder Erhebungen aufweist, wobei die
Wandstärke (21) des Außenmantels (14) in einem konturierten Bereich des Außenmantels
(14) im Wesentlichen gleich groß ist wie die Wandstärke (21) in einem nicht konturierten
Bereich, wobei die Oberflächenkonturierung (15) in Form von in den Außenmantel (14)
eingebrachten Sicken (22) ausgebildet ist, wobei der Turbolader- Schalldämpfer (1)
zwei Gehäuseteile (2, 3) mit einer solchen Oberflächenkonturierung (15) und ein Resonatorinnenelement
(6) umfasst, wobei zwei Resonatorkammern (7) ausgebildet sind, welche je durch das
Resonatorinnenelement (6) und eines der zwei Gehäuseteile (2, 3) begrenzt sind, wobei
die zwei Gehäuseteile (2, 3) in einem Verbindungsbereich (4) miteinander verbunden
sind.
2. Turbolader-Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (2) einteilig aus einem Blechumformteil, wie einem Tiefziehteil,
ausgebildet ist, wobei der Außenmantel (14) in dessen Grundform, zumindest abschnittsweise
als rotationssymmetrischer Hohlkörper, insbesondere als Zylinderhülse, ausgebildet
ist, und wobei die Sicken (22) in den hohlzylindrischen Abschnitt (23) des Außenmantels
(14) eingebracht sind.
3. Turbolader-Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicken (22) als längliche, rinnenförmige, Vertiefungen ausgebildet sind, wobei
eine Längsachse (24) einer Sicke (22) parallel zur zentralen Längsachse (5) verläuft.
4. Turbolader-Schalldämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längserstreckung (25) einer Sicke (22), welche in den hohlzylindrischen Abschnitt
(23) des Außenmantels (14) eingebracht ist, zwischen 50% und 100%, insbesondere zwischen
80% und 100% der Längserstreckung (26) des hohlzylindrischen Abschnittes (23) beträgt.
5. Turbolader-Schalldämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicken (22), welche in einen hohlzylindrischen Abschnitt (23) des Außenmantels
(14) eingebracht sind, als in Umfangsrichtung (36) verlaufende, Erhebungen ausgebildet
sind.
6. Turbolader-Schalldämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Umfangsrichtung (36) betrachtet die kumulierte Winkelerstreckung (37) einer Sicke
(22), welche in den hohlzylindrischen Abschnitt (23) des Außenmantels (14) eingebracht
ist, zwischen 50% und 100%, insbesondere zwischen 80% und 100% eines Vollkreises des
hohlzylindrischen Abschnittes (23) des Außenmantels (14) beträgt.
7. Turbolader-Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Sicken (22) in Form von zur zentralen Längsachse (5) parallel (24) verlaufenden,
rinnenförmigen, Vertiefungen als auch in Form von in Umfangsrichtung (36) verlaufenden
Erhebungen im Außenmantel (14) ausgebildet sind.
8. Turbolader-Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tiefe (31) der Oberflächenkonturierung (15) zwischen 100% und 800%, bevorzugt
zwischen 200% und 600%, insbesondere zwischen 300% und 500% einer Wandstärke (21)
des Außenmantels (14) beträgt.
9. Turbolader-Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite (32) einer Sicke (22) zwischen 300% und 1500%, bevorzugt zwischen 400%
und 1000%, insbesondere zwischen 400% und 700% einer Tiefe (31) der Sicke (22) beträgt.
10. Tubolader-Schalldämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenkonturierung (15) als Befestigungselement (39) ausgeführt ist und
das Resonatorinnenelement (6) ein mit dem Befestigungselement (39) korrespondierendes
Gegenstück (40) aufweist, wobei das Resonatorinnenelement (6) mittels der Oberflächenkonturierung
(15) in zumindest einem der Gehäuseteile (2, 3) gehaltert ist.
11. Turbolader-Schalldämpfer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenkonturierung (15) nach außen gewölbt ist und an der Innenseite (41)
der Gehäuseteile (2, 3) eine Nut (42) bildet und dass das Gegenstück (40) des Resonatorinnenelementes
(6) als Vorsprung (43) ausgebildet ist und in der Nut (42) geklemmt ist.
12. Fahrzeug (19), insbesondere straßengebundenes Fahrzeug, mit einem Turbolader- Schalldämpfer
(1), der an der Druckseite eines Turboladers (11) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Turbolader-Schalldämpfer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet
ist.
1. A turbocharger sound damper (1) having at least a first housing part (2), which first
housing part (2) surrounds on the outside at least a first resonator chamber (7),
wherein the first housing part (2) has an outer jacket (14) surrounding a central
longitudinal axis (5) in a sleeve-like manner, wherein the outer jacket (14) of the
first housing part (2) has surface contouring (15) in the form of depressions or raised
areas introduced into a cylindrical jacket surface (20) of the outer jacket (14),
wherein the wall thickness (21) of the outer jacket (14) is substantially of equal
size in a contoured region of the outer jacket (14) as the wall thickness (21) in
a non-contoured region, wherein the surface contouring (15) is configured in the form
of crimps (22) introduced into the outer jacket (14), wherein the turbocharger sound
damper (1) comprises two housing parts (2, 3) with surface contouring (15) of this
kind and a resonator inner element (6), wherein two resonator chambers (7) are configured
which are each delimited by the resonator inner element (6) and one of the two housing
parts (2, 3), wherein the two housing parts (2, 3) are connected to one another in
a connection region (4).
2. The turbocharger sound damper according to claim 1, characterized in that the first housing part (2) has a one-piece configuration made of a formed sheet metal
part, such as a deep-drawn part, wherein the outer jacket (14) in the basic form thereof
is configured at least sectionally as a rotationally symmetrical hollow body, in particular
as a cylinder sleeve, and wherein the crimps (22) are introduced into the hollow-cylindrical
portion (23) of the outer jacket (14).
3. The turbocharger sound damper according to one of claims 1 or 2, characterized in that the crimps (22) are configured as elongate, channel-shaped depressions, wherein a
longitudinal axis (24) of a crimp (22) runs parallel to the central longitudinal axis
(5).
4. The turbocharger sound damper according to claim 3, characterized in that the longitudinal extent (25) of a crimp (22) which is introduced into the hollow-cylindrical
portion (23) of the outer jacket (14) is between 50% and 100%, in particular between
80% and 100%, of the longitudinal extent (26) of the hollow cylindrical portion (23).
5. The turbocharger sound damper according to claim 1 or 2, characterized in that the crimps (22) which are introduced into a hollow-cylindrical portion (23) of the
outer jacket (14) are configured as raised areas running in the circumferential direction
(36).
6. The turbocharger sound damper according to claim 5, characterized in that, viewed in the circumferential direction (36), the cumulative angle extent (37) of
a crimp (22) which is introduced into the hollow cylindrical portion (23) of the outer
jacket (14) is between 50% and 100%, in particular between 80% and 100%, of a full
circle of the hollow cylindrical portion (23) of the outer jacket (14).
7. The turbocharger sound damper according to one of claims 1 to 6, characterized in that crimps (22) both in the form of channel-shaped depressions running parallel (24)
to the central longitudinal axis (5) and also in the form of raised areas in the outer
jacket (14) running in the circumferential direction (36) are formed.
8. The turbocharger sound damper according to one of the preceding claims, characterized in that a depth (31) of the surface contouring (15) is between 100% and 800%, preferably
between 200% and 600%, in particular between 300% and 500%, of a wall thickness (21)
of the outer jacket (14).
9. The turbocharger sound damper according to one of the preceding claims, characterized in that a width (32) of a crimp (22) is between 300% and 1500%, preferably between 400% and
1000%, in particular between 400% and 700%, of a depth (31) of the crimp (22).
10. The turbocharger sound damper according to claim 9, characterized in that the surface contouring (15) is configured as a fastening element (39) and the resonator
inner element (6) has a counter piece (40) corresponding to the fastening element
(39), wherein the resonator inner element (6) is held by means of the surface contouring
(15) in at least one of the housing parts (2, 3).
11. The turbocharger sound damper according to claim 10, characterized in that the surface contouring (15) is curved outwardly and a groove (42) is formed on the
inside (41) of the housing parts (2, 3) and that the counter piece (40) of the resonator
inner element (6) is configured as a projection (43) and is clamped in the groove
(42).
12. A vehicle (19), in particular a road vehicle, having a turbocharger sound damper (1)
which is arranged on the pressure side of a turbocharger (11), characterized in that the turbocharger sound damper (1) is configured according to one of the preceding
claims.
1. Silencieux de turbocompresseur (1), avec au moins une première partie de boîtier (2),
cette première partie de boîtier (2) entourant au moins une première chambre de résonateur
(7), la première partie de boîtier (2) comprenant une enveloppe extérieure (14) entourant,
à la manière d'un manchon, un axe longitudinal central (5), l'enveloppe extérieure
(14) de la première partie de boîtier (2) comprenant un profil de surface (15) sous
la forme de cavités ou de saillies réalisées dans une enveloppe cylindrique (20) de
l'enveloppe extérieure (14), l'épaisseur de paroi (21) de l'enveloppe extérieure (14)
dans une zone profilée de l'enveloppe extérieure (14) étant globalement égal à l'épaisseur
de paroi (21) dans une zone non profilée, le profil de surface (15) se présentant
sous la forme d'ondulations (22) réalisées dans l'enveloppe extérieure (14), le silencieux
de turbocompresseur (1) comprenant deux parties de boîtiers (2, 3) avec un tel profil
de surface (15) et un élément interne de résonateur (6), deux chambres de résonateurs
(7) étant réalisées, qui sont délimitées chacune par l'élément interne de résonateur
(6) et une des deux parties de boîtier (2, 3), les parties de boîtier (2, 3) étant
reliées entre elles dans une zone de liaison (4).
2. Silencieux de turbocompresseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première partie de boîtier (2) est réalisée d'une seule pièce à partir d'une pièce
de formage, comme une pièce emboutie, l'enveloppe extérieure (14) étant réalisée,
en ce qui concerne sa forme de base, au moins par endroits, sous la forme d'un corps
creux à symétrie de rotation, plus particulièrement sous la forme d'un manchon cylindrique
et les ondulations (22) étant réalisées dans la partie cylindrique creuse (23) de
l'enveloppe extérieure (14).
3. Silencieux de turbocompresseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les ondulations (22) sont réalisées sous la forme de cavités allongées en forme de
rainures, un axe longitudinal (24) d'une ondulation (22) étant parallèle à l'axe longitudinal
central (5).
4. Silencieux de turbocompresseur selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'extension longitudinale (25) d'une ondulation (22), qui est réalisée dans la portion
cylindrique creuse (23) de l'enveloppe extérieure (14), représente entre 50 % et 100
%, plus particulièrement entre 80 % et 100 % de l'extension longitudinale (26) de
la portion cylindrique creuse (23).
5. Silencieux de turbocompresseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les ondulations (22), qui sont réalisées dans une portion cylindrique creuse (23)
de l'enveloppe extérieure (14), sont conçues comme des saillies s'étendant dans une
direction circonférentielle (36).
6. Silencieux de turbocompresseur selon la revendication 5, caractérisé en ce que, vue dans la direction circonférentielle (36), l'extension angulaire cumulée (37)
d'une ondulation (22), qui est réalisée dans la portion cylindrique creuse (23) de
l'enveloppe extérieure (14), représente entre 50 % et 100 %, plus particulièrement
entre 80 % et 100 % d'un cercle complet de la portion cylindrique creuse (23) de l'enveloppe
extérieure (14).
7. Silencieux de turbocompresseur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les ondulations (22) se présentent aussi bien sous la forme de cavités en forme de
rainures s'étendant parallèlement (24) à l'axe longitudinal central (5) ainsi que
sous la forme de saillies s'étendant dans la direction circonférentielle (36) dans
l'enveloppe extérieure (14).
8. Silencieux de turbocompresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une profondeur (31) du profil de surface (15) représente entre 100 % et 800 %, de
préférence entre 200 % et 600 %, plus particulièrement entre 300 % et 500 % d'une
épaisseur de paroi (21) de l'enveloppe extérieure (14).
9. Silencieux de turbocompresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une largeur (32) d'une ondulation (22) représente entre 300 % et 1500 %, de préférence
entre 400 % et 1000 %, plus particulièrement entre 400 % et 700 % d'une profondeur
(31) de l'ondulation (22).
10. Silencieux de turbocompresseur selon la revendication 9, caractérisé en ce que le profil de surface (15) est réalisé sous la forme d'un élément de fixation (39)
et l'élément interne de résonateur (6) comprenant une contre-pièce (40) correspondant
à l'élément de fixation (39), l'élément interne de résonateur (6) étant maintenu dans
au moins une des parties du boîtier (2, 3) au moyen du profil de surface (15).
11. Silencieux de turbocompresseur selon la revendication 10, caractérisé en ce que le profil de surface (15) est courbé vers l'extérieur et forme, sur le côté interne
(41) des parties du boîtier (2, 3), une rainure (42) et en ce que la contre-pièce (40) de l'élément interne de résonateur (6) est conçue comme une
saillie (43) et est serrée dans la rainure (42).
12. Véhicule (19), plus particulièrement véhicule routier, avec un silencieux de turbocompresseur
(1), qui est disposé au niveau du côté de pression d'un turbocompresseur (11), caractérisé en ce que le silencieux de turbocompresseur (1) est conçu selon l'une des revendications précédentes.