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(11) |
EP 3 140 204 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2025 Patentblatt 2025/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.04.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/000743 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/169416 (12.11.2015 Gazette 2015/45) |
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| (54) |
GLASBEHÄLTER
GLASS CONTAINER
RÉCIPIENT EN VERRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.05.2014 DE 102014006793
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.2017 Patentblatt 2017/11 |
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Patentinhaber: Saint-Gobain Oberland AG |
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88410 Bad Wurzach (DE) |
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Erfinder: |
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- MAYER, Jürgen
88339 Bad Waldsee (DE)
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| (74) |
Vertreter: Moser Götze & Partner Patentanwälte mbB |
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Paul-Klinger-Strasse 9 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 527 266 DE-A1- 102006 013 730 DE-C- 112 886 DE-C- 678 282 FR-A1- 2 112 052 GB-A- 191 309 215 US-A- 1 153 897 US-A- 1 866 770 US-A- 3 002 642 US-A- 4 461 394
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EP-A1- 2 679 548 DE-B- 1 179 157 DE-C- 643 581 DE-U1- 202012 010 853 FR-A1- 2 960 526 NL-C- 52 357 US-A- 1 796 728 US-A- 2 340 353 US-A- 357 073
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Einsortierung bzw. Klassifizierung
von mit entsprechend unterschiedlichen Markierungselementen versehenen Glasbehältern
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei bekannten Glasbehältern sind solche Markierungselemente am Körperteil des Glasbehälters
vorgesehen. Wenn derartige Glasbehälter in enger räumlicher Zuordnung zueinander sich
befinden, ist es häufig schwierig, am Körperteil des Glasbehälters ausgebildete Markierungselemente
zu erfassen, was zu Schwierigkeiten bei der Klassifizierung und Sortierung derartiger
Glasbehälter führt. Eine Sortierung bzw. Klassifizierung solcher Glasbehälter ist
beispielsweise zwecks Zuordnung derartiger gleichartiger Glasbehälter an unterschiedliche
Hersteller von Getränken etc. vorteilhaft.
[0003] In der
DE 112 886 C beschriebene Vorsprünge des Flaschenhalses bzw. Vertiefungen des Flaschenhalses dienen
dazu, einen als Verschluss des Behältnisses dienenden Ring am Mündungsteil des Behältnisses
zu fixieren. Beim Entleeren des Behältnisses wird dieser Ring vom Behältnis separiert.
Sofern Markierungselemente wie Warenzeichen, Schrift, Siegel erwähnt sind, sind diese
auf dem Ring vorgesehen. Dieser Ring wird bei Entfernung des Behältnisverschlusses
mit diesem Verschluss vom Behältnis entfernt und ist nicht wieder am Behältnis anbringbar.
Entsprechend ist ein Markierungselement am Verschluss des Behältnisses vorgesehen,
nicht jedoch am Behältnis selbst.
[0004] Aus
GB 09215 A geht der Mündungsbereich eines Behältnisses hervor, bei dem auf der Außenseite des
Mündungsbereichs Vertiefungen ausgebildet sind, in die einwärts gerichtete Vorsprünge
einer Kapsel eingedrückt werden, um ein Behältnis zu verschließen.
[0005] In der
US 1,796,728 A gezeigte Vorsprünge sind technischer Bestandteil einer Vorrichtung zum Verschließen
und Öffnen des Behältnisses.
[0006] In der
DE 678 282 C beschriebene Erhöhungen innerhalb einer Rille, die am Mündungsbereich des Behältnisses
vorgesehen ist, haben ausschließlich eine mechanische Funktion, nämlich die Sicherung
des Behältnisses gegen unbefugtes Öffnen und Wiederverschließen.
[0007] Aus der
FR 2 112 052 A1 gehen Gewindegänge hervor, die in einer vorgegebenen Weise am Mündungsbereich eines
Behältnisses angeordnet bzw. ausgebildet sind und der Fixierung eines Behältnisverschlusses
dienen.
[0008] Der bei dem Behältnis gemäß
US 2,340,353 A am Mündungsteil des Behältnisses gezeigte Ring ist als unterer Teil der behältnisseitigen
Verschlusseinrichtung ausgestaltet. Eine unterschiedliche Ausgestaltung oder Anordnung
dieses Rings am Mündungsbereich des Behältnisses wird nicht erwähnt oder gezeigt.
[0009] Die am Mündungsteil des in
DE 20 2012 010 853 U1 beschriebenen Behältnisses vorgesehenen konvexen Teile sind integraler Bestandteil
der Verschlussvorrichtung des Behältnisses. Im Zusammenwirken mit der Verschlusskappe
dienen sie dem Einrasten beim Verschließen des Behältnisses mittels der Verschlusskappe.
[0010] Ausgehend von dem vorstehend geschilderten Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Verfahren derart weiterzubilden, dass eine
Klassifizierung bzw. Sortierung von Glasbehältern im Vergleich zum Stand der Technik
mit einem erheblich geringeren technisch-konstruktiven Aufwand realisierbar ist.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Einsortierung bzw. Klassifizierung
gelöst, das neben den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 auch die des
kennzeichnenden Teils desselben aufweist. Da die Mündungsteile der Glasbehälter üblicherweise
einen geringeren Durchmesser aufweisen als die Körperteile dieser Glasbehälter und
da die Außenflächen der Mündungsteile daher auch bei aneinander anliegend stehenden
Glasbehältern insbesondere von oben gut sichtbar sind, kann durch die bei dem Verfahren
realisierte Anordnung und Ausgestaltung von Markierungselementen sichergestellt werden,
dass die Glasbehälter mit einem möglichst geringen technisch-konstruktiven Aufwand
zuverlässig sortiert bzw. klassifiziert werden können. Am gläsernen Mündungsteil kann
als Markierungselement ein Ring ausgebildet sind. Hierbei kann die Anordnung des Rings
am gläsernen Mündungsteil, beispielsweise der Abstand des Rings von der Oberkante
des Mündungsteils, die Schrägstellung des Rings in Bezug auf eine Glasbehälterlängsachse
od.dgl. als Klassifizierungs- bzw. Sortierungsmerkmal dienen. Alternativ ist am gläsernen
Mündungsteil als Markierungselement zumindest ein diskreter Vorsprung ausgebildet.
Als Klassifizierungs- bzw. Sortierungsmerkmale kann die Anordnung des Vorsprungs am
gläsernen Mündungsteil oder die Formgebung des Vorsprungs dienen.
[0012] In besonders einfacher und dauerhaft beständiger Form lassen sich derartige Markierungselemente
realisieren, wenn diese einstückige Bestandteile des gläsernen Mündungsteils des Glasbehälters
sind.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform kann der am gläsernen Mündungsteil ausgebildete
Ring horizontal angeordnet sein.
[0014] Darüber hinaus bietet sich eine größere Variabilität hinsichtlich der Sortierungs-
bzw. Klassifizierungsmöglichkeiten, wenn der am gläsernen Mündungsteil ausgebildete
Ring in Umfangsrichtung Unterbrechungen aufweist, wobei dann als zusätzliche Klassifizierungsmerkmale
die Länger der Umfangsabschnitte des Rings bzw. die Länge der Unterbrechungen zur
Verfügung stehen.
[0015] Vorteilhaft kann die Haupterstreckung des diskreten Vorsprungs parallel zur Glasbehälterlängsachse
verlaufen.
[0016] Wenn mehrere Vorsprünge vorgesehen sind, kann die räumliche Zuordnung der Vorsprünge
zueinander als weiteres Klassifizierungsmerkmal dienen.
[0017] Eine einfache und zuverlässige Erfassung mehrerer Vorsprünge kann gewährleistet werden,
wenn die Vorsprünge in einer Horizontalebene des Glasbehälters angeordnet sind.
[0018] Wenn die mehreren Vorsprünge zueinander gleich beabstandet sind, kann der Abstand
der Vorsprünge zueinander als weiteres Klassifizierungs- bzw. Sortierungsmerkmal fungieren.
[0019] Aufgrund der beim erfindungsgemäßen Verfahren stets vorgesehenen Anordnung bzw. Ausgestaltung
der Markierungsmerkmale am auch bei eng stehenden Glasbehältern gut sichtbarem Mündungsteil
des Glasbehälters ergibt sich im Vergleich zum Stand der Technik ein erheblicher Vorteil
bei der Sortierung bzw. Klassifizierung.
[0020] Eine weitere Vereinfachung ist erreichbar, wenn das Markierungselement bzw. die Markierungselemente
so ausgestaltet ist bzw. sind, dass es bzw. sie als glasbehälterseitiges Befestigungsmittel
für ein Verschlussglied einsetzbar ist bzw. sind, mittels dem bzw. denen der Glasbehälter
an seinem Mündungsteil verschlossen wird.
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsformen unter Bezugnahme auf
die Zeichnung näher erläutert.
[0022] Es zeigen:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform eines beim erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Glasbehälters;
und
- Figur 2
- eine zweite Ausführungsform des beim erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Glasbehälters.
[0023] Ein in Figur 1 in einer Prinzipdarstellung gezeigter Glasbehälter 1 gliedert sich
in einen Körperteil 2 und einen damit über eine Glasnaht einstückig verbundenen Mündungsteil
3.
[0024] Am Mündungsteil 3 ist ein Markierungselement in Form eines rings 4 vorgesehen, das
im dargestellten Ausführungsbeispiel einstückig mit dem gläsernen Mündungsteil 3 ausgebildet
ist.
[0025] Der Ring 4 steht im dargestellten Ausführungsbeispiel radial an der Außenfläche des
Mündungsteils 3 vor. Darüber hinaus ist im dargestellten Ausführungsbeispiel der Ring
4 in einer Horizontalebene angeordnet, die senkrecht zur in der Figur strichpunktiert
gezeigten Glasbehälterlängsachse 5 orientiert ist.
[0026] Als Sortierungs- bzw. Klassifizierungsmerkmal kann der Abstand des Rings 4 von der
Oberkante des Mündungsteils 3, die Querschnittabmessung bzw. -form des Rings 4, die
Schrägstellung der Ringebene in Bezug auf die Glasbehälterlängsachse 5 od.dgl. dienen.
Glasbehälter 1, die hinsichtlich des wählbaren Klassifizierungs- bzw. Sortierungsmerkmal
übereinstimmen, werden in eine Klasse bzw. in eine Sorte von Glasbehältern eingeordnet.
[0027] Alternativ kann das Markierungselement entsprechen der in Figur 2 im Prinzip dargestellten
Ausführungsform als Anordnung von Vorsprüngen 6 ausgebildet sein. Es sind auch Ausführungsformen
denkbar, bei denen lediglich ein Vorsprung 6 vorgesehen ist, wobei dann die Anordnung
und die Abmessung des Vorsprungs 6 zur Sortierung bzw. Klassifizierung des Glasbehälters
1 dient.
[0028] Sofern mehrere Vorsprünge 6 vorgesehen sind, kann auch die Beabstandung dieser Vorsprünge
6 als Sortierungs- bzw. Klassifizierungsmerkmal dienen.
[0029] Im Falle der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen sind die Markierungselemente,
nämlich der Ring 4 und die Vorsprünge 6, bei einer Oberansicht des Glasbehälters 1
sichtbar. Hierdurch ist mit einem vergleichsweise geringen Aufwand eine Einsortierung
bzw. eine Klassifizierung von mit entsprechend unterschiedlichen Markierungselementen
versehenen Glasbehältern 1 möglich.
[0030] Der Ring 4 bzw. die Vorsprünge 6 können mit einer Formgebung versehen werden, mit
der sie geeignet sind, für ein Verschlussglied des Glasbehälters, beispielsweise einen
mit einem Gewinde versehenen Deckel, als glasbehälterseitiges Befestigungsmittel zu
dienen.
1. Verfahren zur Einsortierung bzw. Klassifizierung von mit entsprechend unterschiedlichen
Markierungselementen (4, 6) versehenen Glasbehältern (1), wobei die Glasbehälter mit
einem Körperteil (2) und einem Mündungsteil (3) ausgestaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasbehälter (1) zumindest ein Markierungselement (4, 6), mittels dem bzw. denen
eine Sortierbarkeit gleichartiger Glasbehälter (1) realisierbar ist, aufweisen, dass
das zumindest eine Markierungselement (4, 6) des Glasbehälters (1) am Mündungsteil
desselben angeordnet bzw. ausgebildet sind, und dass das Markierungselement (4, 6)
ein am gläsernen Mündungsteil (3) ausgebildeter Ring (4) ist, dessen Anordnung am
gläsernen Mündungsteil (3), z.B. sein Abstand von der Oberkante des Mündungsteils
(3), seine Schrägstellung in Bezug auf eine Glasbehälterlängsachse (5), als Klassifizierungs-
bzw. Sortierungsmerkmal dient, oder dass das Markierungselement (4, 6) zumindest ein
am gläsernen Mündungsteil (3) ausgebildeter diskreter Vorsprung (6) ist, dessen Anordnung
am gläsernen Mündungsteil (3) oder dessen Formgebung als Identifizierungs- bzw. Sortierungsmerkmal
dient.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das zumindest eine Markierungselement (4, 6) einstückiger
Bestandteil des gläsernen Mündungsteils (3) des Glasbehälters (1) ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der am gläsernen Mündungsteil (3) ausgebildete
Ring (4) horizontal angeordnet ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der am gläsernen Mündungsteil
(3) ausgebildete Ring (4) in Umfangsrichtung Unterbrechungen aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Haupterstreckung des diskreten Vorsprungs
(6) parallel zur Glasbehälterlängsachse (5) verläuft.
6. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 5, bei dem mehrere Vorsprünge (6) vorgesehen sind.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die mehreren Vorsprünge (6) in einer Horizontalebene
des Glasbehälters (1) angeordnet sind.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, bei dem die mehreren Vorsprünge (6) zueinander gleich
beabstandet sind.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Markierungselement bzw. die
Markierungselemente (4, 6) so ausgestaltet ist bzw. sind, dass es bzw. sie als glasbehälterseitige
Befestigungsmittel für ein Verschlussglied eingesetzt wird bzw. werden, mittels dem
bzw. denen der Glasbehälter (1) an seinem Mündungsteil (3) verschlossen wird.
1. Method for sorting or classifying glass containers (1) which are provided with correspondingly
different marking elements (4, 6), wherein the glass containers are equipped with
a body part (2) and a neck part (3), characterised in that the glass containers (1) have at least one marking element (4, 6), by means of which
similar glass containers (1) can be sorted, in that the at least one marking element (4, 6) of the glass container (1) is arranged or
formed on the neck part thereof and in that the marking element (4, 6) is a ring (4) which is formed on the glass neck part (3)
and of which the arrangement on the glass neck part (3), e.g. its distance from the
upper edge of the neck part (3), its inclined position in relation to the glass container
longitudinal axis (5), serves as a classifying or sorting feature, or in that the marking element (4, 6) is at least one discrete protrusion (6) which is formed
on the glass neck part (3) and of which the arrangement on the glass neck part (3)
or the shaping thereof serves as an identifying or sorting feature.
2. Method as claimed in claim 1, wherein the at least one marking element (4, 6) is a
one-piece component of the glass neck part (3) of the glass container (1).
3. Method as claimed in claim 1 or 2, wherein the ring (4) formed on the glass neck part
(3) is arranged horizontally.
4. Method as claimed in any one of claims 1 to 3, wherein the ring (4) formed on the
glass neck part (3) has interruptions in the circumferential direction.
5. Method as claimed in claim 1 or 2, wherein the main extension of the discrete protrusion
(6) runs in parallel with the glass container longitudinal axis (5).
6. Method as claimed in claim 1, 2 or 5, wherein a plurality of protrusions (6) are provided.
7. Method as claimed in claim 6, wherein the plurality of protrusions (6) are arranged
in a horizontal plane of the glass container (1).
8. Method as claimed in claim 6 or 7, wherein the plurality of protrusions (6) are equally
spaced apart from one another.
9. Method as claimed in any one of claims 1 to 8, wherein the marking element(s) (4,
6) is/are configured in such a manner as to be used as glass container-side fastening
means for a closure member, by means of which the glass container (1) is closed at
its neck part (3).
1. Procédé pour trier ou classer des récipients en verre (1) munis de différents éléments
de marquage (4, 6) correspondants,
selon lequel
- les récipients en verre ont une partie de corps (2) et une partie de col (3), procédé
caractérisé en ce que
les récipients en verre (1) ont au moins un élément de marquage (4, 6) avec lequel
on fait le tri du ou des récipients en verre (1) de même type,
- au moins un élément de marquage (4, 6) du récipient en verre (1) est réalisé ou
prévu sur la partie de col, et
- l'élément de marquage (4, 6) a une bague (4) réalisée sur la partie de col (3) en
verre, dont la disposition sur la partie de col en verre (3) sert de caractéristique
de classement ou de tri, par exemple, sa distance par rapport au bord supérieur du
col (3), son inclinaison par rapport à l'axe du récipient en verre (5), ou
- l'élément de marquage (4, 6) est au moins un relief discret (6) réalisé sur le col
en verre (3) et dont la disposition sur le col en verre (3) ou sa forme servent de
caractéristique d'identification de tri.
2. Procédé selon la revendication 1, selon lequel au moins un élément de marquage (4,
6) est un composant en une seule pièce avec la partie de col (3) en verre du récipient
en verre (1).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, selon lequel la bague (4) de la partie de col
(3) en verre est horizontale.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, selon lequel la bague (4) réalisée sur
la partie de col en verre (3) comporte des interruptions dans la direction périphérique.
5. Procédé selon la revendication 1 ou 2, selon lequel l'extension principale du relief
discret (6) est parallèle à l'axe du récipient en verre (5).
6. Procédé selon l'une des revendications 1, 2 ou 5, selon lequel il y a plusieurs reliefs
(6).
7. Procédé selon la revendication 6, selon lequel les reliefs (6) sont dans un plan horizontal
du récipient en verre (1).
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, selon lequel les reliefs (6) sont équidistants.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, selon lequel l'élément de marquage ou
les éléments de marquage (4, 6) sont réalisés pour servir comme moyens de fixation,
côté récipient en verre pour un organe de fermeture, avec lequel on ferme le récipient
en verre (1) au niveau de son col (3).


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