Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung und Verwendung eines
Motorbauteils, insbesondere eines Kolbens für einen Verbrennungsmotor, bei dem eine
Aluminiumlegierung im Schwerkraftkokillengussverfahren abgegossen wird, ein Motorbauteil,
das zumindest teilweise aus einer Aluminiumlegierung besteht, und die Verwendung einer
Aluminiumlegierung zur Herstellung eines solchen Motorbauteils.
Stand der Technik
[0002] In den letzten Jahren wurden zunehmend Forderungen nach besonders ökonomischen und
damit ökologischen Transportmitteln laut, die hohen Verbrauchs- und Emissionsanforderungen
gerecht werden müssen. Zudem besteht jeher das Bedürfnis, Motoren möglichst leistungsfähig
und verbrauchsarm zu gestalten. Ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung von
leistungsfähigen und emissionsarmen Verbrennungsmotoren sind Kolben, die bei immer
höheren Verbrennungstemperaturen und Verbrennungsdrücken eingesetzt werden können,
was im Wesentlichen durch immer leistungsfähigere Kolbenwerkstoffe ermöglicht wird.
[0003] Grundsätzlich muss ein Kolben für einen Verbrennungsmotor eine hohe Warmfestigkeit
aufweisen und dabei gleichzeitig möglichst leicht und fest sein. Dabei ist es von
besonderer Bedeutung, wie die mikrostrukturelle Verteilung, Morphologie, Zusammensetzung
und thermische Stabilität höchstwarmfester Phasen ausgebildet sind. Eine diesbezügliche
Optimierung berücksichtigt üblicherweise einen minimalen Gehalt an Poren und oxidischen
Einschlüssen.
[0004] Der gesuchte Werkstoff muss sowohl hinsichtlich isothermer Schwingfestigkeit (HCF)
als auch hinsichtlich thermomechanischer Ermüdungsfestigkeit (TMF) optimiert werden.
Um die TMF optimal auszugestalten ist stets eine möglichst feine Mikrostruktur des
Werkstoffs anzustreben. Eine feine Mikrostruktur reduziert die Gefahr des Entstehens
von Mikroplastizität bzw. von Mikrorissen an relativ großen primären Phasen (insbesondere
an primären Siliziumausscheidungen) und damit auch die Gefahr von Rissinitiierung
und - ausbreitung.
[0005] Unter TMF-Beanspruchung treten an relativ großen primären Phasen, insbesondere an
primären Siliziumausscheidungen, aufgrund unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten
der einzelnen Bestandteile der Legierung, nämlich der Matrix und der primären Phasen,
Mikroplastizitäten bzw. Mikrorisse auf, welche die Lebensdauer des Kolbenwerkstoffs
erheblich senken können. Zur Erhöhung der Lebensdauer ist bekannt, die primären Phasen
möglichst klein zu halten.
[0006] Beim verwendeten Schwerkraftkokillenguss gibt es eine Konzentrationsobergrenze, bis
zu der Legierungselemente eingebracht werden sollten und bei deren Überschreiten die
Gießbarkeit der Legierung verringert oder Gießen unmöglich wird. Darüber hinaus kommt
es bei zu hohen Konzentrationen von festigkeitssteigernden Elementen zur Bildung großer
plattenförmiger intermetallischer Phasen, welche die Ermüdungsfestigkeit drastisch
absenken.
[0007] Die
JP 2004-256873A beschreibt eine Legierung die insbesondere für Kolben verwendet wird.
[0008] Die
DE 44 04 420 A1 beschreibt eine Legierung die insbesondere für Kolben und für Bauteile verwendet
werden kann, die hohen Temperaturen ausgesetzt werden und mechanisch stark beansprucht
werden. Die beschriebene Aluminiumlegierung umfasst 8,0 bis 10,0 Gew.-% Silizium,
0,8 bis 2,0 Gew.-% Magnesium, 4,0 bis 5,9 Gew.-% Kupfer, 1,0 bis 3,0 Gew.-% Nickel,
0,2 bis 0,4 Gew.-% Mangan, weniger als 0,5 Gew.-% Eisen sowie mindestens ein Element,
ausgewählt aus Antimon, Zirkonium, Titan, Strontium, Kobalt, Chrom, und Vanadium,
wobei mindestens eines dieser Elemente in einer Menge von >0,3 Gew.-% vorhanden ist
wobei die Summe dieser Elemente <0,8 Gew.-% ist.
[0009] Die
EP 0 924 310 B1 beschreibt eine Aluminium-Siliziumlegierung die ihre Anwendung in der Herstellung
von Kolben, insbesondere für Kolben in Brennkraftmaschinen hat. Die Aluminiumlegierung
weist die folgende Zusammensetzung auf: 10,5 bis 13,5 Gew.-% Silizium, 2,0 bis weniger
als 4,0 Gew.-% Kupfer 0,8 bis 1,5 Gew.-% Magnesium, 0,5 bis 2,0 Gew.-% Nickel, 0,3
bis 0,9 Gew.-% Kobalt, wenigstens 20 ppm Phosphor und entweder 0,05 bis 0,2 Gew.-%
Titan oder bis zu 0,2 Gew.-% Zirkonium und/oder bis zu 0,2 Gew.-% Vanadium und als
Rest Aluminium und unvermeidbare Verunreinigungen.
[0010] Die
WO 00/71767 A1 beschreibt eine Aluminiumlegierung die geeignet für Hochtemperaturanwendungen ist,
wie z.B. hochbelastete Kolben oder andere Anwendungen in Brennkraftmaschinen. Die
Aluminiumlegierung setzt sich dabei aus folgenden Elementen zusammen: 6,0 bis 14,0
Gew.-% Silizium, 3,0 bis 8,0 Gew.-% Kupfer, 0,01 bis 0,8 Gew.-% Eisen, 0,5 bis 1,5
Gew.-% Magnesium, 0,05 bis 1,2 Gew.-% Nickel, 0,01 bis 1,0 Gew.-% Mangan, 0,05 bis
1,2 Gew.-% Titan, 0,05 bis 1,2 Gew.-% Zirkonium, 0,05 bis 1,2 Gew.-% Vanadium, 0,001
bis 0,10 Gew.-% Strontium und als Rest Aluminium.
[0011] Die
DE 103 33 103 B4 beschreibt einen Kolben der aus einer Aluminiumgusslegierung gefertigt ist, wobei
die Aluminiumgusslegierung enthält: 0,2 oder weniger Gew.-% Magnesium, 0,05 bis 0,3
Masse% Titan, 10 bis 21 Gew.-% Silizium, 2 bis 3,5 Gew.-% Kupfer, 0,1 bis 0,7 Gew.-%
Eisen, 1 bis 3 Gew.-% Nickel, 0,001 bis 0,02 Gew.-% Phosphor, 0,02 bis 0,3 Gew.-%
Zirkonium und als Rest Aluminium und Verunreinigungen.
[0012] Weiter wird beschrieben, dass die Größe von einem nicht-metallischen Einschluss,
der innerhalb des Kolbens vorhanden ist, geringer als 100 µm ist.
[0013] Die
EP 1 975 262 B1 beschreibt eine Aluminiumgusslegierung bestehend aus: 6 bis 9 % Silizium, 1,2 bis
2,5 % Kupfer, 0,2 bis 0,6 % Magnesium, 0,2 bis 3 % Nickel, 0,1 bis 0,7 % Eisen, 0,1
bis 0,3 % Titan, 0,03 bis 0,5 % Zirkonium, 0,1 bis 0,7 % Mangan, 0,01 bis 0,5 % Vanadium
und einem oder mehreren der folgenden Elemente: Strontium 0,003 bis 0,05 %, Antimon
0,02 bis 0,2 % und Natrium 0,001 bis 0,03 %, wobei die Gesamtmenge aus Titan und Zirkonium
weniger als 0,5 % beträgt und Aluminium und unvermeidbare Verunreinigungen den Rest
bilden, wenn die Gesamtmenge als 100 Massenprozent angesetzt wird.
[0014] Die
WO 2010/025919 A2 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Kolbens einer Brennkraftmaschine,
wobei ein Kolbenrohling aus einer Aluminium-Siliziumlegierung unter Zugabe von Kupferanteilen
gegossen und danach fertig bearbeitet wird. Die Erfindung sieht dabei vor, dass der
Kupferanteil maximal 5,5 % der Aluminium-Siliziumlegierung beträgt und, dass der Aluminium-Siliziumlegierung
Anteile von Titan (Ti), Zirkonium (Zr), Chrom (Cr) bzw. Vanadium (V) beigemischt werden
und die Summe aller Bestandteile 100 % beträgt.
[0015] Die Anmeldung
DE 102011083969 betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Motorbauteils, insbesondere eines Kolbens
für einen Verbrennungsmotor, bei dem eine Aluminiumlegierung im Schwerkraftkokillengussverfahren
abgegossen wird, ein Motorbauteil, das zumindest teilweise aus einer Aluminiumlegierung
besteht, und die Verwendung einer Aluminiumlegierung zur Herstellung eines Motorbauteils.
Dabei weist die Aluminiumlegierung die folgenden Legierungselemente auf: 6 bis 10
Gew.-% Silizium, 1,2 bis 2 Gew.-% Nickel, 8 bis 10 Gew.-% Kupfer, 0,5 bis 1,5 Gew.-%
Magnesium, 0,1 bis 0,7 Gew.-% Eisen, 0,1 bis 0,4 Gew.-% Mangan, 0,2 bis 0,4 Gew.-%
Zirkonium, 0,1 bis 0,3 Gew-% Vanadium, 0,1 bis 0,5 Gew.-% Titan und Aluminium sowie
vermeidbare Verunreinigungen als Rest. Vorzugsweise weist diese Legierung einen Phosphorgehalt
von weniger als 30 ppm auf.
[0016] Abschließend soll die
EP 1 340 827 B1 genannt werden, welche die Effekte von Beryllium in einer Aluminium-Silizium-Gusslegierung
mit relativ geringer Magnesiumkonzentration beschreibt. Zugaben von 5 - 100 ppm Beryllium
tragen dabei zur Bildung einer vorteilhaften, dünnen, stöchiometrischen MgO-Schicht
bei, welche die Fließfähigkeit und das Kurzzeitoxidationsverhalten der Legierung begünstigt.
Darstellung der Erfindung
[0017] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein Verfahren zur Herstellung
eines Motorbauteils, insbesondere eines Kolbens für einen Verbrennungsmotor bereitzustellen,
bei dem eine Aluminiumlegierung im Schwerkraftkokillengussverfahren abgegossen wird,
so dass ein höchstwarmfestes Motorbauteil im Schwerkraftkokillengussverfahren hergestellt
werden kann.
[0018] Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 4 bereitgestellt.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den diesbezüglichen
Unteransprüchen.
[0019] Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Motorbauteil, insbesondere einen
Kolben für einen Verbrennungsmotor, bereitzustellen, das/der höchstwarmfest ist und
dabei zumindest teilweise aus einer Aluminiumlegierung besteht.
[0020] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der Ansprüche 9 bis 12 gelöst und weitere
bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den diesbezüglichen Unteransprüchen.
[0021] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren weist die Aluminiumlegierung eine chemische
Zusammensetzung gemäß der Definition in den angehängten Ansprüchen auf. Innerhalb
der durch die unabhängigen Ansprüche vorgegebenen Grenzen können die Gehalte der jeweiligen
Legierungselemente wie folgt variiert werden:
Silizium (Si) von etwa 7, bevorzugt von etwa 9 Gew.-% bis zu < etwa 14,5, bevorzugt
bis zu < etwa 12, weiter bevorzugt bis zu < etwa 10,5 und noch weiter bevorzugt bis
zu < etwa 10 Gew.-%;
Nickel (Ni) von > etwa 1,2, bevorzugt von > etwa 2 Gew.-% t bis zu < etwa 3,5 und
weiter bevorzugt bis zu < etwa 2 Gew.-%;
Kupfer (Cu) von > etwa 3,7, bevorzugt von > etwa 5,2 und weiter bevorzugt von > 5,5
Gew.-% bis zu < etwa 10, bevorzugt bis zu < etwa 8, weiter bevorzugt bis zu ≤ etwa
5,5 und noch weiter bevorzugt bis zu etwa 5,2 Gew.-%;
Kobalt (Co) bis zu < etwa 1 Gew.-%, bevorzugt von > etwa 0,2 Gew.-% bis < etwa 1 Gew.-%;
Magnesium (Mg) von etwa 0,1, bevorzugt von etwa 0,5, weiter bevorzugt von etwa 0,6,
noch weiter bevorzugt von > etwa 0,65 und insbesondere bevorzugt ≥ etwa 1,2 bis zu
etwa 1,5, bevorzugt bis zu etwa 1,2 Gew.-% und noch weiter bevorzugt bis zu ≤ etwa
0,8 Gew.-%;
Eisen (Fe) von etwa 0,1, bevorzugt von etwa 0,4 Gew.-% bis zu ≤ etwa 0,7, bevorzugt
bis zu etwa 0,6 Gew.-%;
Mangan (Mn) von etwa 0,1 Gew.-% bis zu ≤ etwa 0,7 und bevorzugt bis zu etwa 0,4 Gew.-%;
Zirkonium (Zr) von > etwa 0,1, bevorzugt von etwa > 0,2 Gew.-% bis zu < etwa 0,5,
bevorzugt bis zu ≤ etwa 0,4 und weiter bevorzugt bis zu < etwa 0,2 Gew.-%;
Vanadium (V) von ≥ etwa 0,1 Gew.-% bis zu ≤ etwa 0,3, bevorzugt bis zu < etwa 0,2
Gew.-%;
Titan (Ti) von etwa 0,05, bevorzugt von etwa 0,1 Gew.-% bis zu etwa 0,5, bevorzugt
bis zu ≤ etwa 0,2 Gew.-%;
Phosphor (P) von etwa 0,004 Gew.-% bis zu etwa ≤ 0,05, bevorzugt bis zu etwa 0,008
Gew.-%.
Als Verunreinigungen können ferner oben nicht genannte Elemente angesehen werden.
Das Verunreinigungsniveau kann beispielsweise 0,01 Gew.-% je Verunreinigungselement
bzw. 0,2 Gew.-% in Summe betragen.
[0022] Durch die gewählte Aluminiumlegierung ist es möglich, im Schwerkraftkokillengussverfahren
ein Motorbauteil herzustellen, das einen hohen Anteil fein verteilter, hochwarmfester,
thermisch stabiler Phasen und eine feine Mikrostruktur aufweist. Die Anfälligkeit
gegenüber Rissinitiierung und Rissausbreitung z.B. an Oxiden oder primären Phasen
wird durch die Wahl der erfindungsgemäßen Legierung gegenüber den bisher bekannten
Herstellungsverfahren von Kolben und ähnlichen Motorbauteilen reduziert und die TMF-HCF-Lebensdauer
erhöht.
[0023] Die erfindungsgemäße Legierung, insbesondere der vergleichsweise geringe Siliziumgehalt,
führt auch dazu, dass zumindest bei einem erfindungsgemäß hergestellten Kolben in
dessen thermisch hochbelastetem Muldenrandbereich vergleichsweise weniger und feineres
primäres Silizium vorliegt, sodass die Legierung zu besonders guten Eigenschaften
eines erfindungsgemäß hergestellten Kolbens führt. Somit kann ein höchstwarmfestes
Motorbauteil im Schwerkraftkokillengussverfahren hergestellt werden. Die erfindungsgemäßen
Anteile an Kupfer, Zirkonium, Vanadium und Titan, insbesondere der vergleichsweise
hohe Gehalt an Zirkonium, Vanadium und Titan bewirken einen vorteilhaften Anteil festigkeitssteigernder
Ausscheidungen, ohne dabei jedoch große plattenförmige intermetallische Phasen zu
verursachen. Beispielsweise können die Legierungseigenschaften durch eine gezielte
Auswahl des Cu-Gehalts in dem erfindungsgemäßen Bereich anwendungsspezifisch optimiert
werden. Höhere Cu-Gehalte verbessern insbesondere die Warmfestigkeit der Legierung.
Geringere Gehalte erlauben hingegen die Erhöhung der Wärmeleitfähigkeit und Verringerung
der Dichte der Legierung. Ferner sind die erfindungsgemäßen Anteile an Kobalt und
Phosphor vorteilhaft darin, dass Kobalt die Härte und (Warm-)Festigkeit der Legierung
erhöht und Phosphor als Keimbildner für primäre Siliziumausscheidungen dazu beiträgt,
dass diese besonders fein und gleichmäßig verteilt ausgeschieden werden. Zirkonium
und Kobalt tragen zudem, insbesondere im Muldenrandbereich, zu Festigkeitssteigerungen
bei erhöhten Temperaturen bei.
[0024] Mit Vorteil weisen die genannten Aluminiumlegierungen bevorzugt 0,6 Gew.-% bis 0,8
Gew.-% Magnesium auf, das in dem bevorzugten Konzentrationsbereich insbesondere zur
wirkungsvollen Ausbildung sekundärer, festigkeitssteigernder Phasen beiträgt, ohne
dass eine übermäßige Oxidbildung auftritt. Ferner weist die Legierung alternativ oder
zusätzlich bevorzugt 0,4 Gew.-% bis 0,6 Gew.-% Eisen auf, das die Klebeneigung der
Legierung in der Gießkokille vorteilhaft vermindert, wobei in dem genannten Konzentrationsbereich
die Bildung plattenförmiger Phasen begrenzt bleibt.
[0025] Die oben beschriebenen Aluminiumlegierungen können zudem von etwa 0,0005, bevorzugt
von > etwa 0,006 und weiter bevorzugt von etwa 0,01 Gew.-% bis zu etwa 0,5, bevorzugt
bis zu etwa < etwa 0,1 Gew.-% Beryllium (Be) enthalten, wobei der Gehalt an Kalzium
auf ≤ etwa 0,0005 Gew.-% begrenzt ist. Die in den Ansprüchen 1 und 9 definierte Aluminiumlegierung
beinhaltet zwingend 0,0005 Gew.-% bis 0,5 Gew.-% Beryllium. Aus der Zugabe von Beryllium
resultiert eine besonders gute Gießbarkeit der Legierung. Dessen Zugabe in die Schmelze
bewirkt eine dichte Oxidhaut auf der Schmelze, welche als Diffusionsbarriere fungiert
und die Oxidation und Wasserstoffaufnahme der Schmelze reduziert. Auch kann die Diffusion
von Aluminium und Magnesium nach außer verhindert werden. Obige Effekte sind insbesondere
beim Einsatz von Warmhalteöfen relevant. Zusätzlich kommt es zur Bildung einer feinen/dünnen
Oxidschicht an der Erstarrungsfront beim Gießen, zum Beispiel in einer Kokille, welche
das Fließvermögen verbessert. Insgesamt können somit dünne Wände und feine Formstrukturen
besser und ohne zusätzliche Hilfsmaßnahmen gefüllt werden. Zusätzlich dazu verbessert
die Zugabe von Beryllium die Festigkeitskennwerte der Legierung insgesamt. Während
der Alterung ist eine höhere Dichte an festigkeitssteigernden Ausscheidungen erzielbar.
Die Zugabe von Beryllium ergänzt die vorteilhaften Effekte der vorliegenden Aluminiumlegierungen
um eine Reduzierung der Oxidation der Schmelze, trägt zur besseren Gießbarkeit, insbesondere
im Schwerkraftkokillenguss, bei und verbessert die Festigkeit der Legierung. Gleichzeitig
ist es bevorzugt, den Kalziumgehalt auf das obige niedrige Niveau zu begrenzen. Die
gleichzeitige Anwesenheit von darüber hinausgehenden Gehalten an Kalzium kann den
vorteilhaften Effekten des Berylliums entgegenwirken und die Oxidation verstärken.
Diesbezüglich ist ein möglichst geringer Kalziumgehalt vorteilhaft.
[0026] Besonders bevorzugte Aluminiumlegierungen A, B und C der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus nachfolgender Tabelle (Angaben in Gew.-%):
| Zusammensetzung |
A |
B |
C |
D |
| Si |
min |
9 |
9 |
9 |
7 |
| max |
< 10,5 |
< 10,5 |
< 12 |
< 14,5 |
| Ni |
min |
> 2,0 |
> 1,2 |
2 |
|
| max |
< 3,5 |
< 2,0 |
< 3,5 |
≤ 4 |
| Cu |
min |
> 5,2 |
> 5,2 |
> 3,7 |
|
| max |
< 10 |
< 10 |
5,2 |
≤ 5,5 |
| Co |
min |
|
|
|
|
| max |
< 1 |
< 1 |
< 1 |
< 1 |
| Mg |
min |
0,5 |
0,5 |
0,5 |
0,1 |
| max |
1,5 |
1,5 |
1,5 |
1,2 |
| Fe |
min |
0,1 |
0,1 |
0,1 |
|
| max |
0,7 |
0,7 |
0,7 |
≤ 0,7 |
| Mn |
min |
0,1 |
0,1 |
0,1 |
|
| max |
0,4 |
0,4 |
0,4 |
≤ 0,7 |
| Zr |
min |
0,2 |
0,2 |
0,2 |
> 0,1 |
| max |
< 0,4 |
< 0,4 |
0,4 |
< 0,5 |
| V |
min |
> 0,1 |
> 0,1 |
0,1 |
|
| max |
< 0,2 |
< 0,2 |
0,3 |
≤ 0,3 |
| Ti |
min |
0,05 |
0,05 |
0,1 |
|
| max |
< 0,2 |
< 0,2 |
0,5 |
≤ 0,2 |
| P |
min |
0,004 |
0,004 |
0,004 |
|
| max |
0,008 |
0,008 |
0,008 |
≤ 0,05 |
| Be |
min |
- |
- |
- |
0,0005 |
| max |
- |
- |
- |
0,5 |
| Ca |
min |
- |
- |
- |
|
| max |
- |
- |
- |
≤ 0,0005 |
| Rest |
Al und nicht zu vermeidende Verunreinigungen |
[0027] Die Legierungen A, B und C realisieren die oben gennannten technischen Vorteile.
Darüber hinaus erweist sich bei Legierung A der vergleichsweise hohe Cu- und Zr-Gehalt
als vorteilhaft, welcher eine Anhebung festigkeitssteigernder Ausscheidungen bewirkt.
Gleiches gilt für die bevorzugte Legierung B, wobei diese einen verringerten Nickelgehalt
aufweist, der ferner zur Senkung der Legierungskosten beiträgt. Der in Legierung C
vergleichsweise erhöhte Gehalt an Zr, V und Ti trägt ebenfalls zusätzlich zur Anhebung
festigkeitssteigernder Ausscheidungen bei. Generell bewirkt ein erhöhter Zr-Gehalt
eine weitere Verbesserung der Festigkeit. Legierung C weist besonders bevorzugt einen
Si- Gehalt < 10,5 Gew.-% auf. Legierung D, nicht Gegenstand dieser Erfindung, ist
vorteilhaft darin, dass die Zugabe von Beryllium, wie oben beschrieben, das Oxidations-
und Fließverhalten der Schmelze sowie die Festigkeit der Legierung verbessert. Dieser
Effekt wird noch durch den vergleichsweise geringen Mg-Gehalt und den auf ein niedriges
Niveau begrenzten Ca-Gehalt weiter gesteigert. Legierung D kann zudem noch die Legierungselemente
in folgenden bevorzugten Konzentrationsbereichen aufweisen: Nickel (Ni) von etwa 2
bis < etwa 3,5 Gew.-%, Kupfer (Cu) von > etwa 3,7 bis etwa 5,2 Gew.-%, Magnesium (Mg)
von > etwa 0,65 bis < etwa 0,8 Gew.-%, Eisen (Fe) von etwa 0,4 bis etwa 0,6 Gew.-%,
Mangan (Mn) von etwa 0,1 bis etwa 0,4 Gew.-% und für Beryllium, die oben genannten
bevorzugten Konzentrationsgrenzen. Optional ist die Anwesenheit/Zugabe von Beryllium
zur Verbesserung der Oxidations-, Fließ- und Festigkeitseigenschaften auch in/zu den
Legierungen A, B und C möglich. Dabei sollte ebenfalls der Kalziumgehalt auf das angegebene
niedrige Niveau begrenzt werden, um den vorteilhaften Effekten des Berylliums nicht
entgegenzuwirken. Insgesamt besteht zwischen den Legierungen A, B und C eine gewisse
Kombinierbarkeit, sodass deren vorteilhafte technische Effekte auch zusammen in einer
einzelnen Legierung realisiert werden können.
[0028] Mit Vorteil beträgt das Gewichtsverhältnis von Eisen zu Mangan in den genannten Aluminiumlegierungen
höchstens etwa 5:1 bevorzugt etwa 2,5:1. In dieser Ausführungsform enthält die Aluminiumlegierung
also höchstens fünf Teile Eisen gegenüber einem Teil Mangan, bevorzugt etwa 2,5 Teile
Eisen gegenüber einem Teil Mangan. Durch dieses Verhältnis werden besonders vorteilhafte
Festigkeitseigenschaften des Motorbauteils erzielt.
[0029] Die Nickelkonzentration beträgt < 3,5 Gew.-%, da sich ansonsten zu große, plattenförmige
(primäre, nickelreiche) Phasen im Gefüge ausbilden können, die aufgrund ihrer Kerbwirkung
die Festigkeit und/oder Lebensdauer herabsetzen können. Bei den bevorzugten Nickelkonzentrationen
größer > 1,2 Gew.-% wird ein thermisch stabiles Primärphasennetzwerk mit Konnektivität
und Kontiguität erzeugt.
[0030] Ferner ist es bevorzugt, dass die Summe aus Nickel und Kobalt in den genannten Aluminiumlegierungen
> 2,0 Gew.-% und < 3,8 Gew.-% beträgt. Die untere Grenze stellt dabei eine vorteilhafte
Festigkeit der Legierung sicher und die obere Grenze gewährleistet mit Vorteil eine
feine Mikrostruktur und vermeidet die Bildung grober, plattenförmiger Phasen, welche
die Festigkeit verringern würden.
[0031] Mit Vorteil weisen die Aluminiumlegierungen eine feine Mikrostruktur mit einem geringen
Gehalt von Poren und Einschlüssen und/oder wenig und kleines primäres Silizium, insbesondere
im hochbelasteten Muldenrandbereich, auf. Dabei ist unter einem geringen Gehalt von
Poren vorzugsweise eine Porosität von < 0,01 % und unter wenig primärem Silizium <
1 % zu verstehen. Ferner ist die feine Mikrostruktur vorteilhaft dadurch beschrieben,
dass die mittlere Länge des primären Silizium ca. < 5 µm und dessen maximale Länge
ca. < 10 µm beträgt und die intermetallischen Phasen und/oder primären Ausscheidungen
Längen von im Mittel ca. < 30 µm und maximal < 50 µm aufweisen. Die feine Mikrostruktur
trägt insbesondere zur Verbesserung der thermomechanischen Ermüdungsfestigkeit bei.
Eine Begrenzung der Größe der Primärphasen kann die Anfälligkeit gegen Rissinitiierung
und Rissausbreitung verringern und so die TMF-HCF-Lebensdauer signifikant erhöhen.
Ferner ist es auf Grund der Kerbwirkung von Poren und Einschlüssen besonders vorteilhaft
deren Gehalt gering zu halten.
[0032] Ein erfindungsgemäßes Motorbauteil besteht zumindest teilweise aus einer der oben
genannten Aluminiumlegierungen. Ein weiterer unabhängiger Aspekt der Erfindung liegt
in der Verwendung der oben ausgeführten Aluminiumlegierungen für die Herstellung eines
Motorbauteils, insbesondere eines Kolbens eines Verbrennungsmotors, nach Anspruch
17. Insbesondere werden die aufgefundenen Aluminiumlegierungen dabei im Schwerkraftkokillengussverfahren
verarbeitet.
1. Verfahren zur Herstellung eines Motorbauteils, insbesondere eines Kolbens für einen
Verbrennungsmotor, bei dem eine Aluminiumlegierung im Schwerkraftkokillengussverfahren
abgegossen wird, wobei die Aluminiumlegierung die folgenden Legierungselemente:
| Silizium: |
7 Gew.-% |
bis |
< 14,5 Gew.-%, |
| Nickel: |
> 1,2 Gew.-% |
bis |
< 3,5 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 3,7 Gew.-% |
bis |
< 10 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,1 Gew.-% |
bis |
1,5 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,7Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,7Gew.-%, |
| Zirkonium: |
> 0,1 Gew.-% |
bis |
< 0,5 Gew.-%, |
| Vanadium: |
≥ 0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,3 Gew.-%, |
| Titan: |
0,05 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
≤ 0,05 Gew.-%, |
| Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-% und |
| optional Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen aufweist.
2. Verfahren zur Herstellung eines Motorbauteils, insbesondere eines Kolbens für einen
Verbrennungsmotor, bei dem eine Aluminiumlegierung im Schwerkraftkokillengussverfahren
abgegossen wird, wobei die Aluminiumlegierung aufweist:
| Silizium: |
9 Gew.-% |
bis |
< 10,5 Gew.-%, |
| Nickel: |
> 2 Gew.-% |
bis |
< 3,5 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 5,2 Gew.-% |
bis |
< 10 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,5 Gew.-% |
bis |
1,5 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,7 Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,4 Gew.-%, |
| Zirkonium: |
0,2 Gew.-% |
bis |
< 0,4 Gew.-%, |
| Vanadium: |
> 0,1 Gew.-% |
bis |
< 0,2 Gew.-%, |
| Titan: |
0,05 Gew.-% |
bis |
< 0,2 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
0,008 Gew.-%, |
| optional Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-% und |
| optional Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen.
3. Verfahren zur Herstellung eines Motorbauteils, insbesondere eines Kolbens für einen
Verbrennungsmotor, bei dem eine Aluminiumlegierung im Schwerkraftkokillengussverfahren
abgegossen wird, wobei die Aluminiumlegierung aufweist:
| Silizium: |
9 Gew.-% |
bis |
< 10,5 Gew.-%, |
| Nickel: |
> 1,2 Gew.-% |
bis |
< 2,0 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 5,2 Gew.-% |
bis |
< 10 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,5 Gew.-% |
bis |
1,5 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,7 Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,4 Gew.-%, |
| Zirkonium: |
0,2 Gew.-% |
bis |
< 0,4 Gew.-%, |
| Vanadium: |
> 0,1 Gew.-% |
bis |
< 0,2 Gew.-%, |
| Titan: |
0,05 Gew.-% |
bis |
< 0,2 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
0,008 Gew.-%, |
| optional Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-% und |
| optional Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen.
4. Verfahren zur Herstellung eines Motorbauteils, insbesondere eines Kolbens für einen
Verbrennungsmotor, bei dem eine Aluminiumlegierung im Schwerkraftkokillengussverfahren
abgegossen wird, wobei die Aluminiumlegierung aufweist:
| Silizium: |
9 Gew.-% |
bis |
< 12 Gew.-%, |
| Nickel: |
2 Gew.-% |
bis |
< 3,5 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 3,7 Gew.-% |
bis |
5,2 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,5 Gew.-% |
bis |
1,5 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,7 Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,4 Gew.-%, |
| Zirkonium: |
0,2 Gew.-% |
bis |
0,4 Gew.-%, |
| Vanadium: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,3 Gew.-%, |
| Titan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
0,008 Gew.-%, |
| optional Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-% und |
| optional Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Aluminiumlegierung aufweist:
| Silizium: |
7 Gew.-% |
bis |
< 14,5 Gew.-%, |
| Nickel: |
> 1,2 Gew.-% |
bis |
< 3,5 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 3,7 Gew.-% |
bis |
≤ 5,5 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,1 Gew.-% |
bis |
1,2 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,7Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,7Gew.-%, |
| Zirkonium: |
> 0,1 Gew.-% |
bis |
< 0,5 Gew.-%, |
| Vanadium: |
≥ 0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,3 Gew.-%, |
| Titan: |
0,05 Gew.-% |
bis |
≤ 0,2 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
≤ 0,05 Gew.-%, |
| Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-%, |
| Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen.
6. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, wobei in der Aluminiumlegierung
ein Gewichtsverhältnis von Eisen zu Mangan höchstens etwa 5:1, bevorzugt das Gewichtsverhältnis
von Eisen zu Mangan etwa 2,5:1 beträgt.
7. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6, wobei eine Summe aus
Nickel und Kobalt bevorzugt > 2,0 Gew.-% und < 3,8 Gew.-% beträgt.
8. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7, wobei die Aluminiumlegierung
eine feine Mikrostruktur mit einem geringen Gehalt von Poren und Einschlüssen und/oder
wenig und kleines primäres Silizium, insbesondere in einem Muldenrandbereich des Motorbauteils,
aufweist, wobei die Porosität < 0,01 % und/oder der Gehalt an primärem Silizium <
1 % beträgt, wobei das primäre Silizium Längen von im Mittel < 5 µm und/oder maximale
Längen < 10 µm aufweist, und die intermetallischen Phasen und/oder primären Ausscheidungen
Längen von im Mittel < 30 µm und/oder maximale Längen < 50 µm aufweisen.
9. Motorbauteil, insbesondere Kolben für einen Verbrennungsmotor, das zumindest teilweise
aus einer Aluminiumlegierung besteht,
wobei die Aluminiumlegierung die folgenden Legierungselemente:
| Silizium: |
7 Gew.-% |
bis |
< 14,5 Gew.-%, |
| Nickel: |
> 1,2 Gew.-% |
bis |
< 3,5 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 3,7 Gew.-% |
bis |
< 10 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,1 Gew.-% |
bis |
1,5 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,7Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,7Gew.-%, |
| Zirkonium: |
> 0,1 Gew.-% |
bis |
< 0,5 Gew.-%, |
| Vanadium: |
≥ 0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,3 Gew.-%, |
| Titan: |
0,05 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
≤ 0,05 Gew.-%, |
| Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-% und |
| optional Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen aufweist.
10. Motorbauteil , insbesondere Kolben für einen Verbrennungsmotor, das zumindest teilweise
aus einer Aluminiumlegierung besteht, wobei die Aluminiumlegierung aufweist:
| Silizium: |
9 Gew.-% |
bis |
< 10,5 Gew.-%, |
| Nickel: |
> 2 Gew.-% |
bis |
< 3,5 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 5,2 Gew.-% |
bis |
< 10 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,5 Gew.-% |
bis |
1,5 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,7 Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,4 Gew.-%, |
| Zirkonium: |
0,2 Gew.-% |
bis |
< 0,4 Gew.-%, |
| Vanadium: |
> 0,1 Gew.-% |
bis |
< 0,2 Gew.-%, |
| Titan: |
0,05 Gew.-% |
bis |
< 0,2 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
0,008 Gew.-%, |
| optional Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-% und |
| optional Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen.
11. Motorbauteil, insbesondere Kolben für einen Verbrennungsmotor, das zumindest teilweise
aus einer Aluminiumlegierung besteht, wobei die Aluminiumlegierung aufweist:
| Silizium: |
9 Gew.-% |
bis |
< 10,5 Gew.-%, |
| Nickel: |
> 1,2 Gew.-% |
bis |
< 2,0 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 5,2 Gew.-% |
bis |
< 10 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,5 Gew.-% |
bis |
1,5 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,7 Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,4 Gew.-%, |
| Zirkonium: |
0,2 Gew.-% |
bis |
< 0,4 Gew.-%, |
| Vanadium: |
> 0,1 Gew.-% |
bis |
< 0,2 Gew.-%, |
| Titan: |
0,05 Gew.-% |
bis |
< 0,2 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
0,008 Gew.-%, |
| optional Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-% und |
| optional Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen.
12. Motorbauteil, insbesondere Kolben für einen Verbrennungsmotor, das zumindest teilweise
aus einer Aluminiumlegierung besteht, wobei die Aluminiumlegierung aufweist:
| Silizium: |
9 Gew.-% |
bis |
< 12 Gew.-%, |
| Nickel: |
2 Gew.-% |
bis |
< 3,5 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 3,7 Gew.-% |
bis |
5,2 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,5 Gew.-% |
bis |
1,5 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,7 Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,4 Gew.-%, |
| Zirkonium: |
0,2 Gew.-% |
bis |
0,4 Gew.-%, |
| Vanadium: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,3 Gew.-%, |
| Titan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
0,008 Gew.-%, |
| optional Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-% und |
| optional Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen.
13. Motorbauteil nach Anspruch 9, wobei die Aluminiumlegierung aufweist:
| Silizium: |
7 Gew.-% |
bis |
< 14,5 Gew.-%, |
| Nickel: |
> 1,2 Gew.-% |
bis |
< 3,5 Gew.-%, |
| Kupfer: |
> 3,7 Gew.-% |
bis |
≤ 5,5 Gew.-%, |
| Kobalt: |
|
bis |
< 1 Gew.-%, |
| Magnesium: |
0,1 Gew.-% |
bis |
1,2 Gew.-%, |
| Eisen: |
0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,7 Gew.-%, |
| Mangan: |
0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,7 Gew.-%, |
| Zirkonium: |
> 0,1 Gew.-% |
bis |
< 0,5 Gew.-%, |
| Vanadium: |
≥ 0,1 Gew.-% |
bis |
≤ 0,3 Gew.-%, |
| Titan: |
0,05 Gew.-% |
bis |
≤ 0,2 Gew.-%, |
| Phosphor: |
0,004 Gew.-% |
bis |
≤ 0,05 Gew.-%, |
| Beryllium: |
0,0005 Gew.-% |
bis |
0,5 Gew.-%, |
| Kalzium: |
|
bis |
≤ 0,0005 Gew.-% |
und als Rest Aluminium und nicht zu vermeidende Verunreinigungen.
14. Motorbauteil gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 9 bis 13, wobei in der Aluminiumlegierung
ein Gewichtsverhältnis von Eisen zu Mangan höchstens etwa 5:1, bevorzugt das Gewichtsverhältnis
von Eisen zu Mangan etwa 2,5:1 beträgt.
15. Motorbauteil gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 9 bis 14, wobei eine Summe
aus Nickel und Kobalt bevorzugt > 2,0 Gew.-% und < 3,8 Gew.-% betragen soll.
16. Motorbauteil gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 9 bis 15, wobei die Aluminiumlegierung
eine feine Mikrostruktur mit einem geringen Gehalt von Poren und Einschlüssen und/oder
wenig und kleines primäres Silizium, insbesondere in einem Muldenrandbereich des Bauteils,
aufweist, wobei die Porosität < 0,01 % und/oder der Gehalt an primärem Silizium <
1 % beträgt, wobei das primäre Silizium Längen von im Mittel < 5 µm und/oder maximale
Längen < 10 µm aufweist, und die intermetallischen Phasen und/oder primären Ausscheidungen
Längen von im Mittel < 30 µm und/oder maximale Längen < 50 µm aufweisen.
17. Verwendung einer Aluminiumlegierung zur Herstellung eines Motorbauteils, insbesondere
eines Kolbens eines Verbrennungsmotors,
wobei die Aluminiumlegierung die in einem der Ansprüche 1 bis 7 spezifizierten Legierungszusammensetzung
aufweist.
1. Method for producing an engine component, in particular a piston for an internal combustion
engine, in which an aluminium alloy is cast using the gravity die casting process,
wherein the aluminium alloy has the following alloy elements:
| silicon: |
7 wt.% |
to |
< 14.5 wt.%, |
| nickel: |
> 1.2 wt.% |
to |
< 3.5 wt.%, |
| copper: |
> 3.7 wt.% |
to |
< 10 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.1 wt.% |
to |
1.5 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
≤ 0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
≤ 0.7 wt.%, |
| zirconium: |
> 0.1 wt.% |
to |
< 0.5 wt.%, |
| vanadium: |
≥ 0.1 wt.% |
to |
≤ 0.3 wt.%, |
| titanium: |
0.05 wt.% |
to |
0.5 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
≤ 0.05 wt.%, |
| beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.% and |
| optionally calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
2. Method for producing an engine component, in particular a piston for an internal combustion
engine, in which an aluminium alloy is cast using the gravity die casting process,
wherein the aluminium alloy has:
| silicon: |
9 wt.% |
to |
< 10.5 wt.%, |
| nickel: |
> 2 wt.% |
to |
< 3.5 wt.%, |
| copper: |
> 5.2 wt.% |
to |
< 10 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.5 wt.% |
to |
1.5 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
0.4 wt.%, |
| zirconium: |
0.2 wt.% |
to |
< 0.4 wt.%, |
| vanadium: |
> 0.1 wt.% |
to |
< 0.2 wt.%, |
| titanium: |
0.05 wt.% |
to |
< 0.2 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
0.008 wt.%, |
| optionally beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.% and |
| optionally calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
3. Method for producing an engine component, in particular a piston for an internal combustion
engine, in which an aluminium alloy is cast using the gravity die casting process,
wherein the aluminium alloy has:
| silicon: |
9 wt.% |
to |
< 10.5 wt.%, |
| nickel: |
> 1.2 wt.% |
to |
< 2.0 wt.%, |
| copper: |
> 5.2 wt.% |
to |
< 10 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.5 wt.% |
to |
1.5 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
0.4 wt.%, |
| zirconium: |
0.2 wt.% |
to |
< 0.4 wt.%, |
| vanadium: |
> 0.1 wt.% |
to |
< 0.2 wt.%, |
| titanium: |
0.05 wt.% |
to |
< 0.2 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
0.008 wt.%, |
| optionally beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.% and |
| optionally calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
4. Method for producing an engine component, in particular a piston for an internal combustion
engine, in which an aluminium alloy is cast using the gravity die casting process,
wherein the aluminium alloy has:
| silicon: |
9 wt.% |
to |
< 12 wt.%, |
| nickel: |
2 wt.% |
to |
< 3.5 wt.%, |
| copper: |
> 3.7 wt.% |
to |
5.2 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.5 wt.% |
to |
1.5 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
0.4 wt.%, |
| zirconium: |
0.2 wt.% |
to |
0.4 wt.%, |
| vanadium: |
0.1 wt.% |
to |
0.3 wt.%, |
| titanium: |
0.1 wt.% |
to |
0.5 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
0.008 wt.%, |
| optionally beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.% and |
| optionally calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
5. Method according to claim 1, wherein the aluminium alloy has:
| silicon: |
7 wt.% |
to |
< 14.5 wt.%, |
| nickel: |
> 1.2 wt.% |
to |
< 3.5 wt.%, |
| copper: |
> 3.7 wt.% |
to |
≤ 5.5 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.1 wt.% |
to |
1.2 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
< 0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
≤ 0.7 wt.%, |
| zirconium: |
> 0.1 wt.% |
to |
< 0.5 wt.%, |
| vanadium: |
≥ 0.1 wt.% |
to |
≤ 0.3 wt.%, |
| titanium: |
0.05 wt.% |
to |
≤ 0.2 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
≤ 0.05 wt.%, |
| beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.%, |
| calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
6. Method according to any of the preceding claims 1 to 5, wherein in the aluminium alloy
a weight ratio of iron to manganese is at most approximately 5:1, preferably the weight
ratio of iron to manganese is approximately 2.5:1.
7. Method according to any of the preceding claims 1 to 6, wherein a sum of nickel and
cobalt is preferably > 2.0 wt.% and < 3.8 wt.%.
8. Method according to any of the preceding claims 1 to 7, wherein the aluminium alloy
has a fine microstructure with a low content of pores and inclusions and/or few and
small primary silicon, in particular in a trough rim area of the engine component,
wherein the porosity is < 0.01 % and/or the content of primary silicon is < 1 %, wherein
the primary silicon has mean lengths of < 5 µm and/or maximum lengths of < 10 µm,
and the intermetallic phases and/or primary precipitations have mean lengths of <
30 µm and/or maximum lengths of < 50 µm.
9. Engine component, in particular piston for an internal combustion engine, which consists
at least partially of an aluminium alloy,
wherein the aluminium alloy has the following alloy elements:
| silicon: |
7 wt.% |
to |
< 14.5 wt.%, |
| nickel: |
>1.2 wt.% |
to |
< 3.5 wt.%, |
| copper: |
> 3.7 wt.% |
to |
< 10 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.1 wt.% |
to |
1.5 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
≤ 0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
≤ 0.7 wt.%, |
| zirconium: |
> 0.1 wt.% |
to |
< 0.5 wt.%, |
| vanadium: |
≥ 0.1 wt.% |
to |
≤ 0.3 wt.%, |
| titanium: |
0.05 wt.% |
to |
0.5 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
≤ 0.05 wt.%, |
| beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.% and |
| optionally calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
10. Engine component, in particular piston for an internal combustion engine, which consists
at least partially of an aluminium alloy, wherein the aluminium alloy has:
| silicon: |
9 wt.% |
to |
< 10.5 wt.%, |
| nickel: |
> 2 wt.% |
to |
< 3.5 wt.%, |
| copper: |
> 5.2 wt.% |
to |
< 10 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.5 wt.% |
to |
1.5 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
0.4 wt.%, |
| zirconium: |
0.2 wt.% |
to |
< 0.4 wt.%, |
| vanadium: |
> 0.1 wt.% |
to |
< 0.2 wt.%, |
| titanium: |
0.05 wt.% |
to |
< 0.2 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
0.008 wt.%, |
| optionally beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.% and |
| optionally calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
11. Engine component, in particular piston for an internal combustion engine, which consists
at least partially of an aluminium alloy, wherein the aluminium alloy has:
| silicon: |
9 wt.% |
to |
< 10.5 wt.%, |
| nickel: |
> 1.2 wt.% |
to |
< 2.0 wt.%, |
| copper: |
> 5.2 wt.% |
to |
< 10 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.5 wt.% |
to |
1.5 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
0.4 wt.%, |
| zirconium: |
0.2 wt.% |
to |
< 0.4 wt.%, |
| vanadium: |
> 0.1 wt.% |
to |
< 0.2 wt.%, |
| titanium: |
0.05 wt.% |
to |
< 0.2 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
0.008 wt.%, |
| optionally beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.% and |
| optionally calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
12. Engine component, in particular piston for an internal combustion engine, which consists
at least partially of an aluminium alloy, wherein the aluminium alloy has:
| silicon: |
9 wt.% |
to |
< 12 wt.%, |
| nickel: |
2 wt.% |
to |
< 3.5 wt.%, |
| copper: |
> 3.7 wt.% |
to |
5.2 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.5 wt.% |
to |
1.5 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
0.4 wt.%, |
| zirconium: |
0.2 wt.% |
to |
0.4 wt.%, |
| vanadium: |
0.1 wt.% |
to |
0.3 wt.%, |
| titanium: |
0.1 wt.% |
to |
0.5 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
0.008 wt.%, |
| optionally beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.% and |
| optionally calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
13. Engine component according to claim 9, wherein the aluminium alloy has:
| silicon: |
7 wt.% |
to |
< 14.5 wt.%, |
| nickel: |
> 1.2 wt.% |
to |
< 3.5 wt.%, |
| copper: |
> 3.7 wt.% |
to |
≤ 5.5 wt.%, |
| cobalt: |
|
to |
< 1 wt.%, |
| magnesium: |
0.1 wt.% |
to |
1.2 wt.%, |
| iron: |
0.1 wt.% |
to |
≤ 0.7 wt.%, |
| manganese: |
0.1 wt.% |
to |
≤ 0.7 wt.%, |
| zirconium: |
> 0.1 wt.% |
to |
< 0.5 wt.%, |
| vanadium: |
≥ 0.1 wt.% |
to |
≤ 0.3 wt.%, |
| titanium: |
0.05 wt.% |
to |
≤ 0.2 wt.%, |
| phosphorus: |
0.004 wt.% |
to |
≤ 0.05 wt.%, |
| beryllium: |
0.0005 wt.% |
to |
0.5 wt.%, |
| calcium: |
|
to |
≤ 0.0005 wt.% |
and aluminium and unavoidable impurities as the remainder.
14. Engine component according to any of the preceding claims 9 to 13, wherein in the
aluminium alloy a weight ratio of iron to manganese is at most approximately 5:1,
preferably the weight ratio of iron manganese is approximately 2.5:1.
15. Engine component according to any of the preceding claims 9 to 14, wherein a sum of
nickel and cobalt is preferably > 2.0 wt.% and < 3.8 wt.%.
16. Engine component according to any of the preceding claims 9 to 15, wherein the aluminium
alloy has a fine microstructure with a low content of pores and inclusions and/or
few and small primary silicon, in particular in a trough rim area of the engine component,
wherein the porosity is < 0.01 % and/or the content of primary silicon is < 1 %, wherein
the primary silicon has mean lengths of < 5 µm and/or maximum lengths of < 10 µm,
and the intermetallic phases and/or primary precipitations have mean lengths of <
30 µm and/or maximum lengths of < 50 µm.
17. Use of an aluminium alloy for producing an engine component, in particular a piston
of an internal combustion engine,
wherein the aluminium alloy has the alloy composition specified in any of claims 1
to 7.
1. Procédé de fabrication d'un composant de moteur, en particulier d'un piston pour un
moteur à combustion interne, dans lequel un alliage d'aluminium est coulé au cours
d'un procédé de moulage en coquille par gravité, dans lequel l'alliage d'aluminium
présente les éléments d'alliage suivants :
| silicium: |
7 % en poids |
à |
< 14,5 % en poids, |
| nickel: |
> 1,2 % en poids |
à |
< 3,5 % en poids, |
| cuivre: |
> 3,7 % en poids |
à |
< 10% en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,1% en poids |
à |
1,5 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
≤ 0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
≤ 0,7 % en poids, |
| zirconium : |
> 0,1% en poids |
à |
< 0,5 % en poids, |
| vanadium: |
≥ 0,1% en poids |
à |
≤ 0,3 % en poids, |
| titane: |
0,05 % en poids |
à |
0,5 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
≤ 0,05 % en poids, |
| béryllium: |
0,0005 % en poids |
à |
0,5 % en poids et |
| en option calcium: |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
2. Procédé de fabrication d'un composant de moteur, en particulier d'un piston pour un
moteur à combustion interne, dans lequel un alliage d'aluminium est coulé selon le
procédé de coulée en coquille par gravité, dans lequel l'alliage d'aluminium présente
:
| silicium: 9 |
% en poids |
à |
< 10,5 % en poids, |
| nickel: > |
2 % en poids |
à |
< 3,5 % en poids, |
| cuivre: > |
5,2 % en poids |
à |
< 10% en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,5 % en poids |
à |
1,5 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
0,4 % en poids, |
| zirconium: |
0,2 % en poids |
à |
< 0,4 % en poids, |
| vanadium: |
> 0,1% en poids |
à |
< 0,2 % en poids, |
| titane: |
0,05 % en poids |
à |
< 0,2 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
0,008 % en poids, |
| en option béryllium : |
0,0005 % en poids |
à |
0,5 % en poids et |
| en option calcium : |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
3. Procédé de fabrication d'un composant de moteur, en particulier d'un piston pour un
moteur à combustion interne, dans lequel un alliage d'aluminium est coulé selon le
procédé de coulée en coquille par gravité, dans lequel l'alliage d'aluminium présente
:
| silicium: |
9 % en poids |
à |
< 10,5 % en poids, |
| nickel: |
> 1,2 % en poids |
à |
< 2,0 % en poids, |
| cuivre: |
> 5,2 % en poids |
à |
< 10% en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,5 % en poids |
à |
1,5 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
0,4 % en poids, |
| zirconium : |
0,2 % en poids |
à |
< 0,4 % en poids, |
| vanadium: |
> 0,1% en poids |
à |
< 0,2 % en poids, |
| titane: |
0,05 % en poids |
à |
< 0,2 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
0,008 % en poids, |
| en option béryllium : |
0,0005 % en poids |
à |
0,5 % en poids et |
| en option calcium : |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
4. Procédé de fabrication d'un composant de moteur, en particulier d'un piston pour un
moteur à combustion interne, dans lequel un alliage d'aluminium est coulé selon le
procédé de coulée en coquille par gravité, dans lequel l'alliage d'aluminium présente
:
| silicium: |
9 % en poids |
à |
< 12 % en poids, |
| nickel: |
2 % en poids |
à |
< 3,5 % en poids, |
| cuivre: |
> 3,7 % en poids |
à |
5,2 % en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,5 % en poids |
à |
1,5 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
0,4 % en poids, |
| zirconium : |
0,2 % en poids |
à |
0,4 % en poids, |
| vanadium: |
0,1% en poids |
à |
0,3 % en poids, |
| titane: |
0,1% en poids |
à |
0,5 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
0,008 % en poids, |
| en option béryllium : |
0,0005 % en poids |
à |
0,5 % en poids et |
| en option calcium : |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
5. Procédé selon la revendication 1, dans lequel l'alliage d'aluminium présente :
| silicium: |
7 % en poids |
à |
< 14,5 % en poids, |
| nickel: |
> 1,2 % en poids |
à |
< 3,5 % en poids, |
| cuivre: |
> 3,7 % en poids |
à |
≤ 5,5 % en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,1% en poids |
à |
1,2 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
≤ 0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
≤ 0,7 % en poids, |
| zirconium: |
> 0,1% en poids |
à |
< 0,5 % en poids, |
| vanadium: |
≥ 0,1% en poids |
à |
≤ 0,3 % en poids, |
| titane: |
0,05% en poids |
à |
≤ 0,2 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
≤ 0,05 % en poids, |
| béryllium: |
0,0005 % en poids |
à |
0,5 % en poids, |
| calcium: |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 5, dans lequel un
rapport pondéral de fer à manganèse dans l'alliage d'aluminium s'élève à sensiblement
5:1 au maximum, de préférence le rapport pondéral de fer à manganèse s'élève à sensiblement
2,5:1.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 6, dans lequel une
somme de nickel et cobalt représente de préférence > 2,0 % en poids et < 3,8 % en
poids.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 7, dans lequel l'alliage
d'aluminium présente une microstructure fine avec une basse teneur en pores et inclusions
et/ou une faible et petite quantité de silicium primaire, en particulier dans une
zone de bord de cavité du composant de moteur, dans lequel la porosité représente
< 0,01 % et/ou la teneur en silicium primaire représente < 1%, dans lequel le silicium
primaire présente des longueurs en moyenne < 5 µm et/ou des longueurs maximales <10µm,
et les phases intermétalliques et/ou précipitations primaires présentent des longueurs
en moyenne < 30 µm et/ou des longueurs maximales < 50 µm.
9. Composant de moteur, en particulier piston pour un moteur à combustion interne, qui
est constitué au moins en partie d'un alliage d'aluminium,
dans lequel l'alliage d'aluminium présente les éléments d'alliage suivants :
| silicium: |
7 % en poids |
à |
< 14,5 % en poids, |
| nickel: |
> 1,2 % en poids |
à |
< 3,5 % en poids, |
| cuivre: |
> 3,7 % en poids |
à |
< 10% en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,1% en poids |
à |
1,5 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
≤ 0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
≤ 0,7 % en poids, |
| zirconium : |
> 0,1% en poids |
à |
< 0,5 % en poids, |
| vanadium: |
≥ 0,1% en poids |
à |
≤ 0,3 % en poids, |
| titane: |
0,05 % en poids |
à |
0,5 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
≤ 0,05 % en poids, |
| béryllium: |
0,0005 % en poids |
à |
0,5 % en poids et |
| en option calcium : |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
10. Composant de moteur, en particulier des pistons pour un moteur à combustion interne,
qui consiste au moins partiellement en un alliage d'aluminium, dans lequel l'alliage
d'aluminium présente :
| silicium: |
9 % en poids |
à |
< 10,5 % en poids, |
| nickel: |
> 2 % en poids |
à |
< 3,5 % en poids, |
| cuivre: |
> 5,2 % en poids |
à |
< 10 % en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,5 % en poids |
à |
1,5 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
0,4 % en poids, |
| zirconium: |
0,2 % en poids |
à |
< 0,4 % en poids, |
| vanadium: |
> 0,1% en poids |
à |
< 0,2 % en poids, |
| titane: |
0,05 % en poids |
à |
< 0,2 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
0,008 % en poids, |
| en option béryllium: |
0,0005 % en |
poids à |
0,5 % en poids et |
| en option calcium: |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
11. Composant de moteur, en particulier des pistons pour un moteur à combustion interne,
qui consiste au moins partiellement en un alliage d'aluminium, dans lequel l'alliage
d'aluminium présente :
| silicium: |
9 % en poids |
à |
< 10,5 % en poids, |
| nickel: |
> 1,2 % en poids |
à |
< 2,0 % en poids, |
| cuivre: |
> 5,2 % en poids |
à |
< 10% en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,5 % en poids |
à |
1,5 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
0,4 % en poids, |
| zirconium: |
0,2 % en poids |
à |
< 0,4 % en poids, |
| vanadium: |
> 0,1% en poids |
à |
< 0,2 % en poids, |
| titane: |
0,05 % en poids |
à |
< 0,2 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
0,008 % en poids, |
| en option béryllium: |
0,0005 % en poids |
à |
0,5 % en poids et |
| en option calcium : |
|
|
jusqu'à ≤0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
12. Composant de moteur, en particulier des pistons pour un moteur à combustion interne,
qui consiste au moins partiellement en un alliage d'aluminium, dans lequel l'alliage
d'aluminium présente :
| silicium: |
9 % en poids |
à |
< 12 % en poids, |
| nickel: |
2 % en poids |
à |
< 3,5 % en poids, |
| cuivre: |
> 3,7 % en poids |
à |
5,2 % en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,5 % en poids |
à |
1,5 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
0,4 % en poids, |
| zirconium : |
0,2 % en poids |
à |
0,4 % en poids, |
| vanadium: |
0,1% en poids |
à |
0,3 % en poids, |
| titane: |
0,1% en poids |
à |
0,5 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
0,008 % en poids, |
| en option béryllium : |
0,0005 % en |
poids à |
0,5 % en poids et |
| en option calcium : |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
13. Composant de moteur selon la revendication 9, dans lequel l'alliage d'aluminium présente
:
| silicium: |
7 % en poids |
à |
< 14,5 % en poids, |
| nickel: |
> 1,2 % en poids |
à |
< 3,5 % en poids, |
| cuivre: |
> 3,7 % en poids |
à |
≤ 5,5 % en poids, |
| cobalt: |
|
jusqu'à |
< 1% en poids, |
| magnésium: |
0,1% en poids |
à |
1,2 % en poids, |
| fer: |
0,1% en poids |
à |
≤ 0,7 % en poids, |
| manganèse: |
0,1% en poids |
à |
≤ 0,7 % en poids, |
| zirconium: |
> 0,1% en poids |
à |
< 0,5 % en poids, |
| vanadium: |
≥ 0,1% en poids |
à |
≤ 0,3 % en poids, |
| titane: |
0,05 % en poids |
à |
≤ 0,2 % en poids, |
| phosphore: |
0,004 % en poids |
à |
≤ 0,05 % en poids, |
| béryllium: |
0,0005 % en poids |
à |
0,5 % en poids, |
| calcium: |
|
jusqu'à |
≤ 0,0005 % en poids |
et le reste étant de l'aluminium et des impuretés inévitables.
14. Composant de moteur selon l'une quelconque des revendications précédentes 9 à 13,
dans lequel un rapport pondéral de fer à manganèse dans l'alliage d'aluminium s'élève
à sensiblement 5:1 au maximum, de préférence le rapport pondéral de fer à manganèse
s'élève à sensiblement 2,5:1.
15. Composant de moteur selon l'une quelconque des revendications précédentes 9 à 14,
dans lequel une somme de nickel et cobalt représente de préférence > 2,0 % en poids
et < 3,8 % en poids.
16. Composant de moteur selon l'une quelconque des revendications précédentes 9 à 15,
dans lequel l'alliage d'aluminium présente une microstructure fine avec une basse
teneur en pores et inclusions et/ou une faible et petite quantité de silicium primaire,
en particulier dans une zone de bord de cavité du composant, dans lequel la porosité
représente < 0,01 % et/ou la teneur en silicium primaire représente < 1%, dans lequel
le silicium primaire présente des longueurs en moyenne < 5 µm et/ou des longueurs
maximales <10µm, et les phases intermétalliques et/ou précipitations primaires présentent
des longueurs en moyenne < 30 µm et/ou des longueurs maximales < 50 µm.
17. Utilisation d'un alliage d'aluminium pour la fabrication d'un composant de moteur,
en particulier d'un piston d'un moteur à combustion interne,
dans lequel l'alliage d'aluminium présente la composition d'alliage spécifiée selon
l'une quelconque des revendications 1 à 7.