[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zum Erfassen eines Zustands wenigstens
eines Freizeitmöbelstücks, insbesondere einer Sonnenliege, eines Sonnenschirms oder
eines Strandkorbs.
[0002] Die
DE 196 49 951 A1 offenbart einen Stuhl, insbesondere einen Liegestuhl, mit einer Sitzfläche, die durch
ein mit einem Schloss zusammenwirkendes Sperrmittel gegen eine unbefugte Benutzung
zu sperren ist. Dabei gibt das Schloss mittels eines Berechtigungsmittels die Sperrung
frei. Ferner ist es vorgesehen, dass das Schloss eine Reservierungsfunktion aufweist,
die mit dem Berechtigungsmittel zusammenwirkt.
[0003] Darüber hinaus ist es allgemein bekannt, dass üblicherweise in Bereichen wie Strandabschnitten
eine Vielzahl von Freizeitmöbelstücken wie beispielsweise Sonnenschirme, Sonnenliegen
und/oder Strandkörbe aufgestellt werden. Diese Freizeitmöbelstücke werden von einem
Betreiber bereitgestellt und können von jeweiligen Nutzern entgeltlich gemietet und
genutzt werden. Üblicherweise ist der Vorgang des Reservierens und des Entrichtens
des Entgelts des jeweiligen Freizeitmöbelstücks für den jeweiligen Nutzer sehr aufwendig
und unkomfortabel. Darüber hinaus kann es für den jeweiligen Betreiber - insbesondere,
wenn dieser Betreiber eine besonders hohe Anzahl an Freizeitmöbelstücken bereitstellt
- sehr unübersichtlich und aufwendig werden, um zu ermitteln, welche der Freizeitmöbelstücke
bereits vermietet und somit belegt und welche der Freizeitmöbelstücke noch frei beziehungsweise
unbelegt sind.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren und ein System zu
schaffen, mittels welchem auf besonders einfache Weise ein Zustand wenigstens eines
Freizeitmöbelstücks erfasst werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie
durch ein System mit den Merkmalen des Patentanspruchs 14 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben,
wobei vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens als vorteilhafte Ausgestaltungen
des Systems anzusehen sind.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Erfassen eines Zustands wenigstens eines Freizeitmöbelstücks,
insbesondere einer Sonnenliege, eines Sonnenschirms, eines Strandkorbs oder eines
Tisches, umfasst einen ersten Schritt, bei welchem mittels wenigstens einer Empfangseinheit
wenigstens ein einen belegten oder unbelegten Zustand des Freizeitmöbelstücks charakterisierendes
Signal, insbesondere ein elektrisches Signal, empfangen wird. Wird das Freizeitmöbelstück
beispielsweise von einem Nutzer belegt, indem der Nutzer beispielsweise ein Entgelt
entrichtet, das heißt bezahlt und somit das Freizeitmöbelstück beispielsweise reserviert,
so wird das wenigstens eine den belegten Zustand charakterisierende Signal an die
Empfangseinheit übermittelt und von der Empfangseinheit empfangen.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst ferner einen zweiten Schritt, bei welchem
in Abhängigkeit von dem empfangenen Signal wenigstens ein den belegten oder unbelegten
Zustand charakterisierender Wert in mindestens einer Speichereinrichtung gespeichert,
insbesondere elektrisch gespeichert, wird. Die insbesondere als elektrische oder elektronische
Speichereinrichtung ausgebildete Speichereinrichtung ist beispielsweise mit der Empfangseinheit
verbunden, sodass die Empfangseinheit an die Speichereinrichtung in Abhängigkeit von
dem Empfangen des Signals wenigstens ein weiteres Signal, insbesondere ein weiteres
elektrisches Signal, übertragen kann. In Abhängigkeit von dem weiteren Signal kann
dann der Wert in der Speichereinrichtung gespeichert werden.
[0008] Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es beispielsweise für einen eine Mehrzahl
von Freizeitmöbelstücken bereitstellenden Betreiber auf einfache Weise anhand des
jeweiligen gespeicherten Werts möglich, zu erfassen und zu überprüfen, welches der
Freizeitmöbelstücke bereits belegt und welches der Freizeitmöbelstücke noch nicht
belegt, das heißt unbelegt oder frei ist. Da das Belegen und somit das Speichern des
den belegten Zustand charakterisierenden Werts beispielsweise in Abhängigkeit von
der zuvor beschriebenen Bezahlung (Entrichtung des Entgelts) erfolgen kann, kann der
Betreiber beispielsweise auf einfache Weise überprüfen, ob und für welches der Freizeitmöbelstücke
ein von dem Betreiber unterschiedlicher Nutzer bereits ein entsprechendes Entgelt
entrichtet hat. Durch Entrichtung beziehungsweise Bezahlung eines solchen Entgelts
macht es der Nutzer für sich möglich, das Freizeitmöbelstück, für das der Nutzer das
Entgelt entrichtet hat, für eine vorgebbare Zeitdauer zu mieten und somit zu nutzen.
[0009] Darüber hinaus ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren dem jeweiligen Nutzer, auf
besonders einfache und komfortable Weise das jeweilige Freizeitmöbelstück zu belegen
beziehungsweise zu reservieren und für das Freizeitmöbelstück beziehungsweise dessen
Nutzung zu zahlen. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, dass der das wenigstens
eine Freizeitmöbelstück bereitstellende Betreiber, welcher auch als Vermieter bezeichnet
werden kann, jederzeit eine Übersicht darüber hat, ob das Freizeitmöbelstück belegt
beziehungsweise vermietet ist oder nicht. Insbesondere ist es möglich, dass der Betreiber
online einen Zugriff auf die Speichereinrichtung hat, um auf einfache und komfortable
Weise sowie schnell erkennen zu können, ob das Freizeitmöbelstück belegt beziehungsweise
vermietet ist. Somit ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren eine besonders einfache
und schnelle Verwaltung von Freizeitmöbelstücken, die der Dienstleister beispielsweise
in einem gewissen Bereich, insbesondere in einem Strandabschnitt, bereitstellt.
[0010] Insbesondere ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren eine besonders einfache und
schnelle Datenerfassung sowie eine korrekte und elektronische Abrechnung eines jeweiligen
Betrags, welcher von einem jeweiligen Nutzer zu entrichten ist, sodass der Nutzer
das jeweilige Freizeitmöbelstück für eine vorgebbare Zeitdauer belegen beziehungsweise
mieten und somit nutzen kann. Ferner ist es möglich, dass der Dienstleister jederzeit
einen Überblick über die aktuelle Auslastung und den Vermietungsstatus seiner Freizeitmöbelstücke
hat. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht somit eine besonders einfache Erfassung
und Registrierung bei der Bereitstellung und Vermietung von Freizeitmöbelstücken wie
beispielsweise Sonnenschirmen, Liegen, Strandkörben etc..
[0011] Beendet beispielsweise der Nutzer die Nutzung und somit die Belegung des Freizeitmöbelstücks,
so wechselt das Freizeitmöbelstück von einem belegten Zustand in einen unbelegten
beziehungsweise freien Zustand, sodass das Freizeitmöbelstück beispielsweise an einen
anderen Nutzer vermietet werden kann. Diese Ausführungsform ermöglicht es dem Betreiber
nun, auch bei einem Beenden der Belegung beziehungsweise der Nutzung des Freizeitmöbelstücks
schnell und einfach eine Übersicht über den aktuellen Zustand des Freizeitmöbelstücks
zu erhalten.
[0012] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens ein Anzeigeelement,
insbesondere elektrisches Anzeigeelement, vorgesehen, welches in Abhängigkeit von
dem Signal betrieben wird, um den belegten oder unbelegten Zustand des Freizeitmöbelstücks
optisch anzuzeigen. Beispielsweise wird das Anzeigeelement in Abhängigkeit von dem
Signal aktiviert und/oder das Anzeigeelement wird in Abhängigkeit von dem Signal von
einem ersten Zustand in einen zweiten Zustand umgeschaltet. Im ersten Zustand strahlt
das Anzeigeelement beispielsweise vom menschlichen Auge wahrnehmbares Licht mit grüner
Farbe aus, wobei das Anzeigeelement im zweiten Zustand beispielsweise vom menschlichen
Auge wahrnehmbares Licht mit roter Farbe ausstrahlt. Mittels des Anzeigeelements ist
es somit für den Betreiber und/oder einen Nutzer des Freizeitmöbelstücks auf einfache
Weise möglich, anhand des Anzeigeelements, insbesondere anhand des Zustands des Anzeigeelements,
optisch zu erkennen, ob das Freizeitmöbelstück bereits belegt beziehungsweise vermietet
oder unbelegt, das heißt frei ist.
[0013] Das grüne Licht signalisiert beispielsweise, dass das Freizeitmöbelstück noch unbelegt
und somit frei ist, sodass das Freizeitmöbelstück noch von einem Nutzer gemietet werden
kann. Das rote Licht signalisiert beispielsweise, dass das Freizeitmöbelstück bereits
belegt und somit vermietet ist. Insbesondere zeigt es dem Betreiber an, dass für das
Freizeitmöbelstück ein Nutzer bereits bezahlt hat. Unter dem Bezahlen ist zu verstehen,
dass ein Nutzer ein Entgelt an den Betreiber entrichtet hat, wobei diese Entrichtung
des Entgelts dem Nutzer ermöglicht, das Freizeitmöbelstück für eine vorgebbare Zeitdauer
zu nutzen. Das grüne Licht zeigt hingegen an, dass noch kein Nutzer das Entgelt für
das Freizeitmöbelstück entrichtet hat. Nutzt beispielsweise eine Person das Freizeitmöbelstück
und erkennt der Betreiber anhand des Anzeigeelements auf besonders einfache Weise,
dass noch kein Nutzer für das Freizeitmöbelstück bezahlt hat beziehungsweise dass
noch kein Nutzer das Entgelt für das Freizeitmöbelstück entrichtet hat, so kann der
Betreiber auf besonders einfache Weise und schnell erkennen, dass die Person das Entgelt
noch nicht entrichtet hat und somit das Freizeitmöbelstück noch gar nicht nutzen darf.
Im Anschluss daran kann der Betreiber die Person zur Entrichtung des Entgelts oder
aber zum Beenden der Nutzung des Freizeitmöbelstücks auffordern.
[0014] Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn als das Anzeigeelement
ein Anzeigeelement verwendet wird, welches an dem Freizeitmöbelstück gehalten ist.
Hierdurch ist das Anzeigeelement deutlich dem Freizeitmöbelstück zugeordnet, sodass
sowohl der Betreiber als auch ein potentieller Nutzer schnell und eindeutig erkennen
können, ob das Freizeitmöbelstück bereits belegt ist beziehungsweise ob ein Nutzer
bereits das Entgelt für das Freizeitmöbelstück entrichtet hat oder ob das Freizeitmöbelstück
noch frei beziehungsweise unbelegt ist. Es ist aber auch möglich, dass das Anzeigeelement
separat vom Freizeitmöbelstück ausgebildet ist.
[0015] Bei dem Anzeigeelement handelt es sich insbesondere um eine Lichtquelle, welche in
Abhängigkeit von dem Signal Licht ausstrahlt. Dabei ist die Empfangseinheit beispielsweise
mit dem Anzeigeelement verbunden, sodass das Anzeigeelement in Abhängigkeit von dem
von der Empfangseinheit empfangenen Signal betrieben werden kann. Das Anzeigeelement
kann insbesondere als Licht emittierende Diode (LED) ausgebildet sein. Durch den Einsatz
des Anzeigeelements ist eine besonders einfache Verwaltung des Freizeitmöbelstücks
beziehungsweise mehrerer Freizeitmöbelstücke realisierbar.
[0016] Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass eine Photovoltaikeinrichtung
vorgesehen ist, mittels welcher das Anzeigeelement mit elektrischem Strom versorgt
wird. Das Anzeigeelement ist beispielsweise zum Ausstrahlen von Licht ausgebildet,
um mittels des Lichts den belegten Zustand des Freizeitmöbelstücks anzuzeigen. Dabei
ist es erforderlich, das Anzeigeelement mit elektrischem Strom zu versorgen, sodass
das Anzeigeelement das Licht ausstrahlen kann. Durch den Einsatz der Photovoltaikeinrichtung,
welche auch als Solaranlage oder Solarstromanlage bezeichnet wird, ist es möglich,
das Anzeigeelement auf besonders kostengünstige Weise und ohne aufwendige Verkabelungen
mit elektrischem Strom zu versorgen, sodass das Anzeigeelement mit Hilfe des von der
Photovoltaikeinrichtung bereitgestellten elektrischen Stroms Licht ausstrahlen kann.
Dadurch kann der Zustand des Freizeitmöbelstücks auf besonders einfache Weise erfasst
werden, und zwar sowohl von dem Betreiber als auch von einem potentiellen Nutzer des
Freizeitmöbelstücks.
[0017] Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Signal von wenigstens
einem Sendeelement, insbesondere einem elektrischen oder elektronischen Sendeelement,
an die wenigstens eine Empfangseinheit übertragen wird. Dabei kann das Sendeelement
mit der Empfangseinheit mittels wenigstens einer physischen Leitung verbunden, insbesondere
elektrisch verbunden, sein, sodass das Signal über diese Leitung übertragen werden
kann. Bei dieser Ausführungsform kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Sendeelement
und die Empfangseinheit Bestandteile einer gemeinsamen Einrichtung und/oder beispielsweise
in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind. Bei dieser Einrichtung handelt es sich
beispielsweise um einen Computer wie beispielsweise einen PC (Personal Computer),
einen Tablet-PC, ein Smartphone oder ein anderes Endgerät, insbesondere mobiles Endgerät.
[0018] Als besonders vorteilhaft hat es sich jedoch gezeigt, wenn das Signal von dem Sendeelement
an die Empfangseinheit drahtlos übertragen wird. Dadurch kann ein übermäßiger Verkabelungsaufwand
vermieden werden. Ferner ist es dadurch möglich, dass das Sendeelement und die Empfangseinheit
keine gemeinsame Einheit bilden müssen, sondern beispielsweise an voneinander unterschiedlichen
Orten angeordnet und somit voneinander beabstandet sind. Insbesondere kann vorgesehen
sein, dass das Sendeelement ein an dem Freizeitmöbelstück gehaltenes Sendeelement
wie beispielsweise ein Sender und/oder Transponder ist, wobei es sich um einen aktiven
oder passiven Sender beziehungsweise Transponder handeln kann, welcher beispielsweise
programmierbar ist. Dabei ist die Empfangseinheit beispielsweise eine zentrale Empfangseinheit.
Ferner kann das Sendeelement ein mobiles Endgerät beziehungsweise Bestandteil eines
mobilen Endgeräts sein. Dadurch kann beispielsweise eine Person das mobile Endgerät
beziehungsweise Sendeelement mit sich führen, während die Empfangseinheit ortsfest
bleibt. Insbesondere ist es dadurch möglich, dass die Person mit dem Sendeelement
- bei mehreren Freizeitmöbelstücken - von Freizeitmöbelstück zu Freizeitmöbelstück
geht und je nach Zustand des jeweiligen Freizeitmöbelstücks ein entsprechendes Signal
über das Sendeelement an die Empfangseinheit sendet.
[0019] Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass eine Photovoltaikeinrichtung
vorgesehen ist, mittels welcher das Sendeelement mit elektrischem Strom versorgt wird.
Zum Senden, insbesondere drahtlosen Senden, des Signals ist beispielsweise elektrischer
Strom erforderlich, wobei durch Einsatz der Photovoltaikeinrichtung das Sendeelement
auf besonders einfache Weise mit elektrischem Strom versorgt werden kann. Mit Hilfe
dieses elektrischen Stroms kann das Sendeelement dann das Signal an die Empfangseinheit
übermitteln. Durch den Einsatz einer solchen Photovoltaikeinrichtung ist eine besonders
einfache Stromversorgung des Sendeelements darstellbar, da ein übermäßiger Verkabelungsaufwand
vermieden werden kann.
[0020] Zudem besteht die Möglichkeit, dass das Sendeelement mittels einer Berechtigungsvorrichtung
aktivierbar und deaktivierbar ist. Dadurch ist es möglich, das Sendeelement in Interaktion
mit der Berechtigungsvorrichtung, beispielsweise manuell mittels einer Chipkarte,
einem Schlüssel, einem mobilen Endgerät oder ähnlichem, zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Dabei kann das Sendeelement derart ausgebildet sein, dass bei dessen Aktivierung und/oder
während eines Deaktivierungsvorgangs automatisch ein entsprechendes Signal an Empfangseinheit
gesendet wird. Eine Aktivierung kann dabei beispielsweise den belegten, reservierten
und/oder bezahlten Zustand des Freizeitmöbels, eine Deaktivierung den unbelegten Zustand
des Freizeitmöbels charakterisieren. Vorteilhafterweise genügt bei dieser Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens die Aktivierung oder Deaktivierung des Sendeelements
mittels der Berechtigungsvorrichtung zur Kennzeichnung und Weitergabe des belegten
oder unbelegten Zustands des Freizeitmöbels. Die Aktivierung oder Deaktivierung kann
natürlich auch drahtlos, zum Beispiel per Funk, erfolgen.
[0021] Um den Zustand des Freizeitmöbelstücks besonders einfach zu erfassen und somit auch
eine besonders hohe Anzahl an Freizeitmöbelstücken auf besonders einfache Weise verwalten
zu können, ist es bei einer weiteren Ausführungsform vorgesehen, dass die Empfangseinheit
das Signal infolge wenigstens einer Interaktion zwischen einem an dem Freizeitmöbelstück
gehaltenen Identifikationselement und einem mobilen Endgerät empfängt. Beispielsweise
bewegt, insbesondere trägt, eine Person das mobile Endgerät von Freizeitmöbelstück
zu Freizeitmöbelstück und bringt das mobile Endgerät in Zusammenwirken, das heißt
in Interaktion mit dem jeweiligen Identifikationselement des jeweiligen Freizeitmöbelstücks.
Infolge dieser jeweiligen Interaktion wird das jeweilige Signal an die Empfangseinheit
übermittelt, wobei die Empfangseinheit das Signal empfängt. Dies ermöglicht auch ein
besonders einfaches Belegen, das heißt Reservieren oder Vermieten des Freizeitmöbelstücks
für einen Nutzer. Entrichtet beispielsweise der Nutzer das für die Nutzung des Freizeitmöbelstücks
erforderliche Entgelt, so erfolgt in Abhängigkeit davon die Interaktion des mobilen
Endgeräts mit dem Identifikationselement. Dadurch wird für diesen Nutzer auf besonders
einfache und komfortable Weise das Freizeitmöbelstück belegt beziehungsweise reserviert.
Ferner kann der Betreiber diese Belegung des Freizeitmöbelstücks auf einfache Weise
erfassen.
[0022] Um eine besonders einfache Erfassung des Zustands des Freizeitmöbelstücks zu realisieren,
ist es bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass das Identifikationselement
mit dem mobilen Endgerät berührungslos interagiert beziehungsweise zusammenwirkt.
Unter dieser berührungslosen Interaktion ist zu verstehen, dass das mobile Endgerät
das Identifikationselement nicht berührt beziehungsweise berühren muss, um mit dem
Identifikationselement zu interagieren. Die berührungslose Interaktion erfolgt beispielsweise
über Funktechnik beziehungsweise über elektromagnetische Wellen, sodass beispielsweise
im Rahmen der berührungslosen Interaktion das mobile Endgerät und das Identifikationselement
Daten über Funk beziehungsweise über elektromagnetische Wellen austauschen. In Abhängigkeit
von dieser Interaktion wird dann das Signal an die Empfangseinheit übertragen und
die Empfangseinheit empfängt das Signal.
[0023] Als besonders vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn als das Identifikationselement
ein optischer Code, insbesondere ein Strichcode oder ein QR-Code, verwendet wird.
Der Strichcode wird üblicherweise auch als Barcode bezeichnet. Insbesondere kann es
sich bei dem Strichcode um einen sogenannten EAN-Code handeln (EAN - European Article
Number). Der QR-Code wird auch als Quick-Response-Code bezeichnet. Zur Interaktion
mit dem Identifikationselement weist das mobile Endgerät beispielsweise ein Erfassungsmittel,
insbesondere einen optischen Sensor, auf. Mittels des Erfassungsmittels, insbesondere
des optischen Sensors, kann das mobile Endgerät den optischen Code erfassen, das heißt
scannen, wodurch der Code entschlüsselt werden kann. Der optische Code enthält Informationen,
auf Basis derer beispielsweise das Freizeitmöbelstück unter mehreren Freizeitmöbelstücken
eindeutig identifiziert werden kann. In der Folge ist es möglich, den von dem Nutzer
entrichteten Betrag genau dem Freizeitmöbelstück zuzuordnen, mit dessen Identifikationselement
das mobile Endgerät interagiert.
[0024] Ferner hat es sich als vorteilhaft gezeigt, wenn als das Identifikationselement ein
RFID-Element (RFID - radio-frequency identification) verwendet wird. Hierbei erfolgt
eine berührungslose Interaktion zwischen dem Identifikationselement und dem mobilen
Endgerät über elektromagnetische Wellen, wobei mit Hilfe des Identifikationselements
das zugehörige Freizeitmöbelstück eindeutig identifiziert werden kann.
[0025] Stellt der Betreiber beispielsweise eine Vielzahl von unterschiedlichen Freizeitmöbelstücken
bereit, so kann der Betreiber anhand der Interaktion des mobilen Endgeräts mit dem
jeweiligen Identifikationselement auf einfache Weise erfassen und erkennen, welches
der Freizeitmöbelstücke bereits belegt beziehungsweise vermietet wurde und welches
nicht.
[0026] Ferner ist es denkbar, dass es sich bei dem zuvor genannten Anzeigeelement um einen
Bildschirm handelt, mittels welchem je Freizeitmöbelstück ein das jeweilige Freizeitmöbelstück
charakterisierendes Symbol angezeigt wird. Mit Hilfe des Symbols kann ferner angezeigt
werden, ob das Freizeitmöbelstück bereits belegt beziehungsweise vermietet oder noch
frei beziehungsweise unbelegt ist. Anhand dieses Bildschirms kann dann der Betreiber
auf besonders einfache Weise die jeweiligen Zustände der jeweiligen Freizeitmöbelstücke
erkennen.
[0027] Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein System zum Erfassen eines Zustands
wenigstens eines Freizeitmöbelstücks, insbesondere einer Sonnenliege, eines Sonnenschirms
oder eines Strandkorbs. Das System umfasst wenigstens eine Empfangseinheit, welche
dazu ausgebildet ist, wenigstens ein einen belegten oder unbelegten Zustand des Freizeitmöbelstücks
charakterisierendes Signal zu empfangen. Ferner umfasst das System mindestens eine
Speichereinrichtung, welche dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dem empfangenen
Signal wenigstens einen den belegten oder unbelegten Zustand charakterisierenden Wert
zu speichern. Vorteile und Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind als
Vorteile und Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Systems anzusehen und umgekehrt.
[0028] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems ist
eine Mehrzahl von Freizeitmöbelstücken vorgesehen, wobei die Empfangseinheit dazu
ausgebildet ist, für jedes der Freizeitmöbelstücke wenigstens ein jeweiliges, einen
belegten oder unbelegten Zustand des jeweiligen Freizeitmöbelstücks charakterisierendes
Signal zu empfangen. Ferner ist die Speichereinrichtung dazu ausgebildet, in Abhängigkeit
von dem jeweiligen empfangenen Signal jeweils wenigstens einen den belegten oder unbelegten
Zustand charakterisierenden Wert zu speichern.
[0029] Dadurch ist es für einen die Mehrzahl an Freizeitmöbelstücken bereitstellenden Betreiber
auf einfache Weise möglich, die beispielsweise in einem Bereich wie einem Strandabschnitt
bereitgestellten Freizeitmöbelstücke auf einfache Weise zu verwalten, da der Betreiber
anhand des Systems auf einfache Weise erkennen kann, welches der Freizeitmöbelstücke
bereits belegt ist und welches nicht. Unter dem belegten Zustand beziehungsweise der
Belegung des jeweiligen Freizeitmöbelstücks ist zu verstehen, dass ein Nutzer, der
das jeweilige Freizeitmöbelstück nutzen möchte, ein für die Nutzung erforderliches
Entgelt an den Betreiber entrichtet hat. Durch Entrichten dieses Entgelts mietet der
Nutzer das jeweilige Freizeitmöbelstück für eine vorgebbare Zeitdauer. Anhand des
Systems kann der Betreiber somit auf einfache Weise erkennen, welches der Freizeitmöbelstücke
bereits vermietet ist und welches nicht.
[0030] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Die
vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie
die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in der einzigen Figur
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
[0031] Die Zeichnung zeigt in der einzigen Fig. Eine schematische Darstellung eines System
zum Erfassen eines jeweiligen Zustands von Freizeitmöbelstücken, wobei das System
wenigstens eine Empfangseinheit umfasst, welche dazu ausgebildet ist, wenigstens ein
einen belegten oder unbelegten Zustand des jeweiligen Freizeitmöbelstücks charakterisierendes
Signal zu empfangen und wobei das System wenigstens eine Speichereinrichtung umfasst,
welche dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dem empfangenen Signal wenigstens
einen den jeweiligen belegten oder unbelegten Zustand charakterisierenden Wert zu
speichern.
[0032] Die einzige Fig. zeigt in einer schematischen Darstellung ein im Ganzen mit 10 bezeichnetes
System zum Erfassen von jeweiligen Zuständen jeweiliger Freizeitmöbelstücke, die beispielsweise
von einem Betreiber in einem vorgebbaren Bereich, insbesondere in einem Strandabschnitt,
bereitgestellt werden. Eines dieser Freizeitmöbelstücke ist ein Schirm in Form eines
Sonnenschirms 12. Ein zweites der Freizeitmöbelstücke ist eine Liege 14, auf welche
sich eine Person setzen und insbesondere legen kann. Ein drittes der Freizeitmöbelstücke
ist eine weitere Liege 16, auf die sich ebenfalls eine Person legen beziehungsweise
setzen kann. Der Betreiber stellt die Freizeitmöbelstücke entgeltlich bereit, sodass
die Freizeitmöbelstücke von wenigstens einer Person entgeltlich gemietet und dadurch
belegt werden können. Die Person ist ein Nutzer des jeweiligen Freizeitmöbelstücks.
Durch das Mieten kann der Nutzer die Freizeitmöbelstücke während einer vorgebbaren
Zeitdauer nutzen. Hierzu entrichtet der Nutzer je Freizeitmöbelstück ein vorgebbares
Entgelt an den Betreiber. Durch Entrichten des jeweiligen Entgelts mietet und belegt
der Nutzer das jeweilige Freizeitmöbelstück.
[0033] Wird der Sonnenschirm 12 beispielsweise an einer gewissen Stelle in dem Strandabschnitt
aufgestellt, so spendet der Sonnenschirm 12 Schatten, in welchem die Liegen 14 und
16 angeordnet werden können. Durch das Mieten der Freizeitmöbelstücke kann der Nutzer
die vorgebbare Zeitdauer auf den Liegen 14 und 16 unter dem Sonnenschirm 12 verbringen.
Vorliegend bilden der Sonnenschirm 12 und die Liegen 14 und 16 eine erste Garnitur
an Freizeitmöbelstücken. Dabei stellt der Betreiber eine Mehrzahl solcher Garnituren
bereit, wobei die jeweilige Garnitur von einem jeweiligen Nutzer gemietet und dadurch
belegt werden kann.
[0034] Das System 10 umfasst eine Anzeige in Form eines Bildschirms 18, auf welchem mehrere
Symbole 1 bis 9 angezeigt werden. Jedes der Symbole 1 bis 9 ist einer der Garnituren
zugeordnet, sodass das jeweilige Symbol 1 bis 9 eine der Garnituren abbildet beziehungsweise
symbolisiert. Wie im Folgenden noch genauer erläutert wird, kann der Betreiber anhand
der Symbole 1 bis 9 und somit anhand des Bildschirms 18 auf besonders einfache Weise
erkennen, welche der Garnituren vermietet ist und welche nicht.
[0035] An dem jeweiligen Freizeitmöbelstück ist wenigstens ein Identifikationselement 20
angeordnet. Das Identifikationselement 20 ist somit dem jeweiligen Freizeitmöbelstück
zugeordnet. Das Identifikationselement 20 des Sonnenschirms 12 sowie das Identifikationselement
20 der Liege 16 ist beispielsweise ein Transponder, welcher als aktiver oder passiver
Transponder ausgebildet sein kann. Alternativ oder zusätzlich kann das jeweilige Identifikationselement
20 als ein Sender ausgebildet sein. Beispielsweise ist das Identifikationselement
20 ein programmierbares Identifikationselement. Das Identifikationselement 20 der
Liege 14 ist beispielsweise ein optischer Code, welcher als Strichcode beziehungsweise
Barcode oder aber als QR-Code oder EAN-Code ausgebildet sein kann. Ferner ist es denkbar,
dass das Identifikationselement 20 als RFID-Element beziehungsweise RFID-Chip ausgebildet
ist.
[0036] Darüber hinaus ist der Bildschirm 18 Bestandteil einer im Ganzen mit 22 bezeichneten
Empfangseinheit des Systems 10. Im Rahmen eines Verfahrens zum Erfassen des jeweiligen
Zustands des jeweiligen Freizeitmöbelstücks empfängt die Empfangseinheit 22 wenigstens
ein einen belegten oder unbelegten Zustand des jeweiligen Freizeitmöbelstücks charakterisierendes
Signal, insbesondere ein elektrisches Signal. Das System 10 umfasst ferner eine Speichereinrichtung
24, in welcher in Abhängigkeit von dem empfangenen Signal wenigstens ein den belegten
oder unbelegten Zustand des jeweiligen Freizeitmöbelstücks charakterisierender Wert
gespeichert, insbesondere elektrisch gespeichert, wird. Beispielsweise kann die Empfangseinheit
22 für jede der Garnituren wenigstens ein Signal empfangen und somit für jede der
Garnituren wenigstens einen Wert in der Speichereinrichtung 24 speichern, wobei jeder
der gespeicherten Werte einem der Symbole 1 bis 9 zugeordnet ist. Dadurch kann das
jeweilige Symbol 1 bis 9 in Abhängigkeit von dem jeweils zugeordneten, abgespeicherten
Wert angezeigt werden. Dadurch kann der Betreiber anhand der Symbole 1 bis 9 auf besonders
einfache Weise erkennen, welche der Garnituren belegt beziehungsweise vermietet ist
und welche nicht. Insbesondere kann der Betreiber erkennen, ob und welches der Freizeitmöbelstücke
belegt und somit vermietet ist und welches nicht.
[0037] Das System 10 umfasst ferner ein mobiles Endgerät 26, welches sowohl als Empfangselement
in Form eines sogenannten Scanners als auch als Sendeelement verwendet wird. Mit anderen
Worten umfasst das mobile Endgerät 26 ein Erfassungsmittel in Form eines Scanners
und einen Sender. Eine Person, welche beispielsweise ein Angestellter oder eine Angestellte
des Betreibers ist, bewegt das mobile Endgerät 26 zu dem jeweiligen Freizeitmöbelstück
und bringt das mobile Endgerät 26 in vorliegend berührungslose Interaktion mit dem
jeweiligen Identifikationselement 20. Der Scanner ist beispielsweise ein optischer
Scanner, das heißt ein optisches Erfassungselement, mittels welchem der optische Code,
das heißt beispielsweise das Identifikationselement 20 der Liege 14, optisch erfasst
werden kann. Im Rahmen der optischen Erfassung des optischen Codes wirken das Identifikationselement
20 der Liege 14 und das mobile Endgerät 26 berührungslos zusammen. In Abhängigkeit
von diesem Zusammenwirken (Interaktion) übermittelt das mobile Endgerät 26 das zuvor
genannte und in der Fig. mit 28 bezeichnete Signal an die Empfangseinheit 22, die
das Signal 28 empfängt. Dabei ist aus der Fig. erkennbar, dass das den Zustand charakterisierende
Signal 28 drahtlos vom mobilen Endgerät 26 an die Empfangseinheit 22 übermittelt,
insbesondere elektrische übermittelt, und von der Empfangseinheit 22 empfangen wird.
Anhand des Identifikationselements 20 wird das zu dem jeweiligen Identifikationselement
20 zugehörige beziehungsweise das dem jeweiligen Identifikationselement 20 zugeordnete
Freizeitmöbelstück eindeutig identifiziert, sodass der abgespeicherte Wert beispielsweise
nicht nur den belegten Zustand, sondern auch das belegte Freizeitmöbelstück an sich
charakterisiert.
[0038] Das mobile Endgerät 26 kann auch mit den Identifikationselementen 20 des Sonnenschirms
12 und der Liege 16, insbesondere berührungslos, interagieren beziehungsweise zusammenwirken.
Hierzu sendet das jeweilige Identifikationselement 20 des Sonnenschirms 12 beziehungsweise
der Liege 16 beispielsweise Signale aus, was aktiv oder passiv erfolgen kann. Beispielsweise
sendet das jeweilige Identifikationselement 20 des Sonnenschirms 12 beziehungsweise
der Liege 16 Signale mit Hilfe von elektrischem Strom aus. Um das Identifikationselement
20 des Sonnenschirms 12 beziehungsweise der Liege 16 auf besonders einfache Weise
mit elektrischem Strom zu versorgen, ist jeweils wenigstens eine Photovoltaikeinrichtung
in Form einer Solarzelle 30 vorgesehen. Die jeweilige Solarzelle 30 ist am jeweiligen
Freizeitmöbelstück gehalten und über wenigstens eine physische Leitung 32 mit dem
jeweiligen Identifikationselement 20 verbunden, sodass elektrischer Strom, welcher
von der Solarzelle 30 bereitgestellt wird, über die Leitung 32 zum jeweiligen Identifikationselement
20 übertragen werden kann. Dadurch kann das jeweilige Identifikationselement 20 mit
dem von der jeweiligen Solarzelle 30 bereitgestellten elektrischen Strom versorgt
werden, sodass das Identifikationselement 20 mit Hilfe des bereitgestellten elektrischen
Stroms Signale aussenden kann. Durch dieses Aussenden der Signale kann das mobile
Endgerät 26 mit dem jeweiligen Identifikationselement 20 des Sonnenschirms 12 beziehungsweise
der Liege 16 interagieren, insbesondere berührungslos interagieren, sodass infolge
dieser berührungslosen Interaktion das jeweilige Signal 28 von dem mobilen Endgerät
26 an die Empfangseinheit 22 übertragen und von der Empfangseinheit 22 empfangen werden
kann. Mittels des jeweiligen Werts wird dann beispielsweise der belegte Zustand des
jeweiligen Freizeitmöbelstücks in der Speichereinrichtung 24 gespeichert, wobei dieser
jeweilige belegte Zustand mittels des jeweiligen Symbols 1 bis 9 angezeigt werden
kann. Insgesamt ist erkennbar, dass das jeweilige Identifikationselement 20 dem jeweiligen
Freizeitmöbelstück zugeordnet ist, an dem das jeweilige Identifikationselement 20
angebracht beziehungsweise gehalten ist. Hierdurch ist es möglich, in der Speichereinrichtung
24 den belegten oder unbelegten Zustand des jeweilig zugeordneten Freizeitmöbelstücks
zu speichern, sodass der Betreiber anhand der Symbole 1 bis 9 besonders gut erkennen
kann, welches der Freizeitmöbelstücke bereits vermietet ist und welches nicht. Insbesondere
ist es denkbar, das jeweilige Identifikationselement 20, insbesondere den jeweiligen
Sender beziehungsweise Transponder, mittels des Scanners zu aktivieren, sodass der
Scanner beziehungsweise das mobile Endgerät 26 als aktiver Aktor für den jeweiligen
Sender beziehungsweise Transponder fungiert.
[0039] Alternativ oder zusätzlich zu dem Übermitteln des Signals 28 von dem mobilen Endgerät
26 an die Empfangseinheit 22 ist es denkbar, dass das jeweilige, aktivierte und insbesondere
als Sender beziehungsweise Transponder ausgebildete Identifikationselement 20 wenigstens
ein entsprechendes und beispielsweise codiertes Signal an die Empfangseinheit 22 sendet.
Vorliegend ist es jedoch vorgesehen, dass das jeweilige Signal 28 vom mobilen Endgerät
26 an die Empfangseinheit 22 infolge der jeweiligen Interaktion zwischen dem mobilen
Endgerät 26 und dem jeweiligen Identifikationselement 20 übermittelt wird.
[0040] Ferner ist es möglich, dass die Empfangseinheit 22 Bestandteil des mobilen Endgeräts
26 ist, wobei das Signal 28 beispielsweise dann nicht drahtlos, sondern beispielsweise
über eine Leitung an die Empfangseinheit 22 übermittelt und von der Empfangseinheit
22 empfangen wird. Ist die Empfangseinheit 22 Bestandteil des mobilen Endgeräts 26,
so bilden das mobile Endgerät 26 und die Empfangseinheit 22 beispielsweise ein gemeinsames
Gerät insbesondere in Form eines mobilen Endgeräts, wobei dieses gemeinsame Gerät
beispielsweise ein Gehäuse umfasst, in dem die Empfangseinheit 22 und das Sendeelement
beziehungsweise der Scanner und der Sender angeordnet sind.
[0041] Vorliegend ist es vorgesehen, dass die Empfangseinheit 22 und das mobile Endgerät
26 voneinander separate Einheiten sind, wobei die Empfangseinheit 22 beispielsweise
ortsfest ist, während eine Person das mobile Endgerät 26 umhertragen und somit relativ
zur Empfangseinheit 22 bewegen kann. Durch die dabei vorgesehene, drahtlose Übermittlung
des Signals 28 kann die Person das mobile Endgerät 26 besonders einfach umhertragen,
und ein Verkabelungsaufwand zwischen dem mobilen Endgerät 26 und der Empfangseinheit
22 kann vermieden werden. Insbesondere kann es sich bei dem mobilen Endgerät 26 beziehungsweise
bei dem genannten Gerät um einen PC, einen Tablet-PC, ein Smartphone, ein Mobiltelefon
oder dergleichen handeln.
[0042] Ferner ist dem Sonnenschirm 12 beziehungsweise der Liege 16 ein Anzeigeelement 34
zugeordnet. Das jeweilige Anzeigeelement 34 ist an dem jeweiligen Freizeitmöbelstück,
das heißt vorliegend am Sonnenschirm 12 beziehungsweise an der Liege 16, angeordnet
und somit gehalten. Das jeweilige Anzeigeelement 34 ist eine Lichtquelle, welche beispielsweise
als LED ausgebildet ist (LED - Licht emittierende Diode). Vorzugsweise ist es vorgesehen,
dass das jeweilige Anzeigeelement 34 dazu ausgebildet ist, vom menschlichen Auge wahrnehmbares
Licht mit einer ersten Farbe sowie vom menschlichen Auge wahrnehmbares Licht mit einer
von der ersten Farbe unterschiedlichen, zweiten Farbe auszustrahlen, wobei die erste
Farbe beispielsweise Grün und die zweite Farbe beispielsweise Rot ist. Hierzu kann
vorgesehen sein, dass das jeweilige Anzeigeelement 34 eine Mehrzahl von Lichtquellen,
insbesondere LEDs, umfasst.
[0043] Im Rahmen des Verfahrens ist es vorgesehen, dass das Anzeigeelement 34 in Abhängigkeit
von dem Signal 28 und/oder in Abhängigkeit von der Interaktion und somit in Abhängigkeit
von dem erfassten Zustand betrieben wird, um den belegten oder unbelegten Zustand
des Freizeitmöbelstücks optisch anzuzeigen. Ist das jeweilige Freizeitmöbelstück beispielsweise
unbelegt, das heißt frei, so strahlt das Anzeigeelement 34 beispielsweise grünes Licht
aus. Dadurch wird sowohl dem Betreiber als auch potentiellen Nutzern angezeigt, dass
das jeweilige Freizeitmöbelstück noch frei ist und dementsprechend noch die gemietet
werden kann. Infolge der Interaktion zwischen dem mobilen Endgerät 26 und dem jeweiligen
Identifikationselement 20 wird nicht nur der den belegten Zustand charakterisierende
Wert in der Speichereinrichtung 24 gespeichert, sondern das jeweilige Anzeigeelement
34 wird beispielsweise von einem ersten Zustand, in welchem das Anzeigeelement 34
grünes Licht ausstrahlt, in einen zweiten Zustand, in welchem das Anzeigeelement 34
rotes Licht ausstrahlt, umgeschaltet. Durch das Ausstrahlen des roten Lichts kann
sowohl dem Betreiber als auch potentiellen Nutzern auf einfache Weise optisch kommuniziert
werden, dass das jeweilige Freizeitmöbelstück bereits vermietet und somit belegt ist.
Insbesondere kann der Betreiber bereits aus der Ferne und somit ohne den Bildschirm
18 feststellen, welches der Freizeitmöbelstücke beziehungsweise welche der Garnituren
vermietet sind und welche noch frei sind.
[0044] Insbesondere ist es möglich, auf dem Bildschirm 18 eine dem jeweiligen Freizeitmöbelstück
zugeordnete Nummer des dem aktivierten Identifikationselement 20 zugeordneten Freizeitmöbelstücks
anzuzeigen.
[0045] Alternativ oder zusätzlich zu der zuvor beschriebenen und von der Interaktion zwischen
dem mobilen Endgerät 26 und dem Identifikationselement 20 abhängigen Interaktion erfolgenden
Empfangen des Signals 28 und Speichern des Werts in der Speichereinrichtung 24 kann
das Empfangen des Signals 28 und das Speichern des Werts auf folgende Weise erfolgen:
Beispielsweise wird mittels des Systems 10 wenigstens eine durch eine Person bewirkte
Eingabe empfangen, wobei diese Eingabe beispielsweise den belegten Zustand des jeweiligen
Freizeitmöbelstücks charakterisiert. In Abhängigkeit von der empfangenen Eingabe empfängt
die Empfangseinheit 22 das den belegten Zustand des Freizeitmöbelstücks charakterisierende
Signal, sodass dann in Abhängigkeit von dem empfangenen Signal der den belegten Zustand
charakterisierende Wert in der Speichereinrichtung 24 gespeichert wird. Diese Eingabe
kann beispielsweise mittels eines Bedienelements des Systems 10 erfasst und somit
empfangen werden. Dieses Bedienelement ist beispielsweise ein berührungsempfindlicher
Bildschirm des Systems 10, wobei der Bildschirm 18 als dieser berührungsempfindliche
Bildschirm ausgebildet sein kann. Der berührungsempfindliche Bildschirm wird auch
als Touchscreen bezeichnet. Berührt beispielsweise eine Person, insbesondere der Betreiber,
zumindest einen Teilbereich des berührungsempfindlichen Bildschirms, so bewirkt er
dadurch die genannte Eingabe.
[0046] Beendet der Nutzer die Nutzung und somit die Belegung des jeweiligen Freizeitmöbelstücks,
so kann das jeweilige Freizeitmöbelstück einzeln oder die Garnitur im Kollektiv resettiert
werden. Hierzu wird beispielsweise wenigstens ein einen unbelegten beziehungsweise
freien Zustand des jeweiligen Freizeitmöbelstücks charakterisierendes, weiteres Signal
mittels der Empfangseinheit 22 empfangen. In Abhängigkeit von dem empfangenen weiteren
Signal wird beispielsweise wenigstens ein den unbelegten Zustand charakterisierender
Wert in der Speichereinrichtung 24 gespeichert. Dadurch kann dem Betreiber anhand
des jeweiligen Symbols 1 bis 9 optisch angezeigt werden, ob und welches der Freizeitmöbelstücke
beziehungsweise ob und welche der Garnituren frei sind.
[0047] Insbesondere ermöglicht das System eine bargeldlose Zahlung beziehungsweise Entrichtung
des Entgelts, insbesondere mittels eines Kartenlesegeräts und einer Übertragung zu
einem Netzwerk beziehungsweise einem Empfangsteil. Diese bargeldlose Bezahlung kann
beispielsweise im Rahmen der Interaktion des mobilen Endgeräts 26 mit dem Identifikationselement
20 erfolgen. Ferner ist es denkbar, im System 10 Statistiken 36 über die aktuelle
Vermietsituation sowie Archivfunktionen darzustellen. Mit anderen Worten kann der
Betreiber beispielsweise anhand der Statistiken 36 die Anzahl an vermieteten Garnituren
und/oder einzelnen Freizeitmöbelstücken erkennen. Insgesamt stellt das System ein
Erfassungs- und Registriersystem dar, mit Hilfe dessen Freizeitmöbelstücke wie Sonnenschirme,
Liegen, Strandkörper etc. auf einfache Weise verwaltet und vermietet werden können.
[0048] Darüber hinaus ist es möglich, dass ein Nutzer beispielsweise Reservierungen beziehungsweise
Anmietungen, das heißt Belegungen des jeweiligen Freizeitmöbelstücks online im Voraus
durchführt. Beispielsweise über ein Netzwerk, insbesondere über das Internet, kann
der Nutzer die von ihm gewünschten Freizeitmöbelstücke auswählen und somit belegen
beziehungsweise mieten. Auch hierbei empfängt die Empfangseinheit 22, nun über das
Netzwerk, ein den belegten Zustand des jeweiligen Freizeitmöbelstücks charakterisierendes
Signal, sodass in Abhängigkeit von dem empfangenen Signal der wenigstens eine den
belegten Zustand charakterisierender Wert in der Speichereinrichtung 24 gespeichert
wird. Diese Belegung beziehungsweise Reservierung oder Vermietung des jeweiligen Freizeitmöbelstücks
wird insbesondere mit der Entrichtung des Entgelts verknüpft, sodass der Nutzer das
jeweilige Freizeitmöbelstück über das Netzwerk, insbesondere das Internet, auf einfache
Weise anmieten und somit reservieren und belegen kann. Auch derartige Belegungen kann
der Betreiber auf einfache Weise anhand der gespeicherten Werte und insbesondere über
den Bildschirm 18 erkennen.
1. Verfahren zum Erfassen eines Zustands wenigstens eines Freizeitmöbelstücks (12, 14,
16), insbesondere einer Sonnenliege (14, 16), eines Sonnenschirms (12) oder eines
Strandkorbs, mit den Schritten:
- Empfangen wenigstens eines einen belegten oder unbelegten Zustand des Freizeitmöbelstücks
(12, 14, 16) charakterisierenden Signals (28) mittels wenigstens einer Empfangseinheit
(22); und
- In Abhängigkeit von dem empfangenen Signal (28): Speichern wenigstens eines den
belegten oder unbelegten Zustand charakterisierenden Werts in mindestens einer Speichereinrichtung
(24).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei wenigstens ein Anzeigeelement (34) vorgesehen ist, welches in Abhängigkeit von
dem Signal betrieben wird, um den belegten oder unbelegten Zustand des Freizeitmöbelstücks
(12, 14, 16) optisch anzuzeigen.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
wobei als das Anzeigeelement (34) ein Anzeigeelement (34) verwendet wird, welches
an dem Freizeitmöbelstück (12, 14, 16) gehalten ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3,
wobei eine Photovoltaikeinrichtung (30) vorgesehen ist, mittels welcher das Anzeigeelement
(34) mit elektrischem Strom versorgt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Signal (28) von wenigstens einem Sendeelement (26) an die wenigstens eine
Empfangseinheit (22) übertragen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
wobei das Signal (28) von dem Sendeelement (20, 26) an die Empfangseinheit (22) drahtlos
übertragen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
wobei als Sendeelement (26) ein an dem Freizeitmöbelstück (12, 14, 16) gehaltenes
Sendeelement (20) verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
wobei eine Photovoltaikeinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher das Sendeelement
(20, 26) mit elektrischem Strom versorgt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
wobei das Sendeelement (20, 26) mittels einer Berechtigungsvorrichtung aktivierbar
und deaktivierbar ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Empfangseinheit (22) das Signal (28) infolge wenigstens einer Interaktion
zwischen einem an dem Freizeitmöbelstück (12, 14, 26) gehaltenen Identifikationselement
(20) und einem mobilen Endgerät (26) empfängt.
11. Verfahren nach Anspruch 9,
wobei das Identifikationselement (20) mit dem mobilen Endgerät (26) berührungslos
interagiert.
12. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10 in dessen Rückbezug auf einen der Ansprüche 5 bis
9,
wobei als das Sendeelement (20, 26) das mobile Endgerät (26) verwendet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
wobei als das Identifikationselement (20) ein optischer Code, insbesondere ein Strichcode
oder ein QR-Code, oder ein RFID-Element verwendet wird.
14. System (10) zum Erfassen eines Zustands wenigstens eines Freizeitmöbelstücks (12,
14, 16), insbesondere einer Sonnenliege (14, 16), eines Sonnenschirms (12) oder eines
Strandkorbs, mit:
- wenigstens einer Empfangseinheit (22), welche dazu ausgebildet ist, wenigstens ein
einen belegten oder unbelegten Zustand des Freizeitmöbelstücks (12, 14, 16) charakterisierendes
Signal (28) zu empfangen; und
- mindestens einer Speichereinrichtung (24), welche dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit
von dem empfangenen Signal (28) wenigstens einen den belegten oder den unbelegten
Zustand charakterisierenden Wert zu speichern.
15. System nach Anspruch 14,
wobei eine Mehrzahl von Freizeitmöbelstücken (12, 14, 16) vorgesehen ist, wobei die
Empfangseinheit (22) dazu ausgebildet ist, für jedes der Freizeitmöbelstücke (12,
14, 16) wenigstens ein jeweiliges, einen belegten oder unbelegten Zustand des jeweiligen
Freizeitmöbelstücks (12, 14, 16) charakterisierendes Signal (28) zu empfangen, und
wobei die Speichereinrichtung (24) dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dem jeweiligen
empfangenen Signal (28) jeweils wenigstens einen den belegten oder unbelegten Zustand
charakterisierenden Wert zu speichern.