[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Kleingebäckteilchen insbesondere
Brötchen durch ein Rundmesser, zu dem die Kleingebäckteilchen einzeln herangeführt
und geschnitten werden.
[0002] Es sind aus den deutschen Gebrauchsmustern 88 16 550 und 296 13 361 Brötchenschneidemaschinen
bekannt, bei denen die Brötchen waagerecht durch ein Förderband oder Greifarme zu
einem waagerechten Rundmesser mit einer senkrechten Drehachse geführt werden, um in
zwei Hälften geschnitten zu werden. Diese bekannten Maschinen sind aufwendig in der
Konstruktion und verstopfungsanfällig.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Schneiden von Kleingebäck, insbesondere
von Brötchen, derart zu verbessern, dass hohe Stückzahlen in kurzer Zeit erreichbar
sind bei hoher Schneidgenauigkeit, einfacher Handhabung und einfacher Konstruktion.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Rundmesser senkrecht
angeordnet ist und die Kleingebäckteilchen von oben dem Rundmesser zugeführt werden.
[0005] Bei einer solchen Maschine werden die Kleingebäckteilchen von oben nach unten geführt,
so dass sie aufgrund der Schwerkraft oder auch durch Nachschieben von Brötchen von
oben in den Fallschacht hinein dem Rundmesser sicher zugeführt werden. Dies führt
zu einer besonders einfachen Konstruktion, leichten Handhabung und einer hohen Schneidgenauigkeit.
Der Begriff des Fallschachts bedeutet nicht, dass dieser zwanghaft so gestaltet ist,
dass die Kleingebäckteilchen berührungslos durch den Fallschacht hindurch fallen,
der Fallschacht kann von seinen Abmessungen und Form her auch so dimensioniert sein,
dass sich eine leicht klemmende oder gleitende Anlage der Kleingebäckteilchen an eine
oder mehrere seitliche Wandungen einstellt und die Kleingebäckteilchen zusätzlich
zum schwerkraftbedingten Fall auch hindurch geschoben werden müssen. Auch muss der
Fallschacht nicht genau senkrecht nach unten und gerade verlaufen, es ist auch ein
schräger und/oder gewundener Verlauf des Fallschachtes möglich.
[0006] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung werden die Kleingebäckteilchen durch einen
im Wesentlichen senkrechten Fallschacht zum Rundmesser geführt. Ein im Wesentlichen
senkrechter Fallschacht nutz die Schwerkraft als Förderhilfe aus. Ein in Wesentlichen
senkrecht verlaufender Fallschacht muss nicht über seine gesamte Länge genau senkrecht
verlaufen, es sind auch gekrümmt verlaufende Teilabschnitte des Fallschachtes möglich,
und es sind in den gerade verlaufenden Abschnitten des Fallschachtes auch Abweichungen
zur Lotrechten von bis zu 15° möglich, ohne dass es zu Beeinträchtigungen in der Durchsatzleistung
der Vorrichtung käme.
[0007] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung rotiert das Rundmesser in einer Drehrichtung,
bei der der Messerumfang im Bereich der Kleingebäckteilchen sich nach unten bewegt,
um die Kleingebäckteilchen während des Schneidens nach unten zu ziehen. Durch den
ziehenden Schnitt wird der Einzug des Kleingebäckteilchens in und die Abförderung
des Kleingebäckteilchens aus dem Schnittbereich unterstützt, und der Schnitt kann
gleichmäßiger und sauberer erfolgen. Gleichzeitig wird der Gutfluss im Fallschacht
in dessen Mündungsrichtung unterstützt, ohne dass es dazu gesonderter Förderorgane
bedürfen würde.
[0008] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Fallschacht aus Drähten, insbesondere
Runddrähten, gebildet. Hierbei können die Drähte ein solches Maß an Elastizität aufweisen,
dass sie sich aus ihrer Ruhelage heraus zumindest annähernd an die Form der zwischen
ihnen im Förderschacht steckenden Brötchen anzupassen vermögen. Gerade handwerklich
gefertigte Brötchen können Unterschiede in ihrer Form, Größe und Festigkeit aufweisen.
Durch die Elastizität der Drähte werden Beschädigungen der Brötchenkruste vermieden
oder zumindest verringert, wenn sie durch den Fallschacht befördert werden. Die Elastizität
sollte aber nicht so ausgeprägt sein, dass die sichere Schnittführung des Kleingebäckteilchens
im Schnittbereich des Rundmessers beeinträchtigt werden könnte. Es kommen Drähte aus
einem metallischen Werkstoff, aber auch aus Kunststoff und /oder Glasfasern in Betracht.
Die Drähte begrenzen den Fallschacht nach außen hin und halten ein Kleingebäckteil
in seinem Inneren, während es durch den Fallschacht hindurch geführt wird. Die Maschenweiten
zwischen den Drähten sind so gewählt, dass ein Kleingebäckteilchen nicht ungewollt
während eines Durchlaufs aus dem Fallschacht herausfallen kann. Die Bremskräfte, die
auf die Kleingebäckteilchen durch Reibung der Oberflächen aneinander einwirken, während
sie durch den Fallschacht hindurch geführt werden, sind bei einem Fallschacht aus
Drähten gering. Der Fallschacht ist bei Verstopfungen leicht zugänglich. Die Reinigung
ist schnell und leicht möglich, da auch die Innenbereiche des Fallschachtes bei einer
Drahtkonstruktion leicht zugänglich sind.
[0009] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist der Fallschacht zumindest im Schnittbereich
des Rundmessers eine eingriffssichere Einhausung auf. Eine eingriffssichere Einhausung
ist entweder in ihrem Umfang um den Fallschacht herum geschlossen ausgebildet, so
dass es nicht möglich ist, in den Innenraum des Fallschachtes mit den Fingern hinein
zu gelangen, oder die darin vorhandenen Öffnungen sind so klein gehalten, dass es
nicht möglich ist, im Bereich der Einhausung in den Innenbereich des Fallschachtes
hinein zu greifen. Die Verletzungsrisiken für eine Bedienperson werden auf diese verringert.
Die eingriffssichere Einhausung kann in die Einführ- und Abgaberichtung des Fallschachtes
verlängert sein, um die Bediensicherheit zu erhöhen. Die eingriffssichere Einhausung
kann selbst den Fallschacht bilden, wenn sie eine geeignete Formgestaltung aufweist,
oder sie umgrenzt als Bauteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung einen durch ein anderes
Bauteil gebildeten Fallschacht auf seiner Außenseite.
[0010] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Fallschacht als eine Nachrüstvariante
für eine Brotschneidemaschine ausgestaltet, bei der der Fallschacht nachgerüstet werden
kann, indem er zur Ingebrauchnahme in eine durch die vorherige Demontage eines Seitenwandungsabschnitts
eines Schnittkanals der Brotschneidemaschine frei werdende Ausnehmung im Bereich des
Rundmessers einsteckbar und von dort wieder entnehmbar ist, wenn die Brotschneidemaschine
wieder zum Schneiden von Brot genutzt werden soll. Durch diese Nachrüstvariante kann
eine vorhandene Brotschneidemaschine zum Brötchenschneiden genutzt werden. Dies ist
in Bäckereien vorteilhaft, die neben den Brötchen als Backwaren auch belegte Brötchen
verkaufen, die mit Aufschnitt oder Käse oder sonstigen Auflagen versehen sind. Die
für das Brötchenschmieren benötigte Zeit wird erheblich verkürzt, wenn die Brötchen
mit einer Maschine aufgeschnitten werden. Mit der Nachrüstvariante muss keine gesonderte
Schneidemaschine mehr für die Brötchen angeschafft werden, es genügt, zum Brötchen
aufschneiden den erfindungsgemäßen Fallschacht in die vorhandene Brotschneidemaschine
einzusetzen und ihn danach einfach wieder aus der Brotschneidemaschine heraus zu nehmen.
[0011] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist der Fallschacht im Schnittbereich des
Rundmessers einen sich in Rotationsrichtung des Rundmessers erstreckenden Durchtrittsschlitz
zum Durchtritt des Rundmessers in den Innenbereich des Fallschachtes auf, und der
Fallschacht ist seitlich beabstandet um die Schnittkante des Rundmesser herum geführt.
Der Fallschacht bildet auf diese Weise eine Art Haltekorb, in dem das Kleingebäckteilchen
während des Schnittes gehalten ist.
[0012] Eine besonders sichere Zuführung der Kleingebäckteilchen wird erreicht, wenn im oberen
Einlegebereich ein rotierendes Aufnahmerad befestigt ist, das ein oder mehrere Aufnahmefächer
aufweist, die jeweils ein Kleingebäckteilchen aufnehmen und nach unten abgeben. Eine
Bedienperson braucht dann nur die Kleingebäckteilchen in jeweils ein Aufnahmefach
einzulegen, um den Fallschacht zu befüllen. Das Aufnahmerad führt die Kleingebäckteilchen
sodann mit einer Rotationsbewegung in den Fallschacht oder direkt zum Rundmesser.
Ein besonders sicheres Schneiden in zwei Hälften wird erreicht, wenn das Aufnahmerad
derart nahe dem Rundmesser angeordnet ist, dass das Rundmesser direkt in das zum Rundmesser
hin gedrehte Aufnahmefach des Aufnahmerads einschneidet und das Aufnahmerad auf diese
Weise einen Bestandteil des Fallschachtes bildet. Das rotierende Aufnahmerad deckt
den Eingriffsbereich in den Fallschacht ab, so dass eine Bedienperson nicht aus Versehen
bei einem Eingriff in den Fallschacht mit den Fingern in den Bereich des Rundmessers
gelangen kann. Bevorzugt sind die Seitenwände der Aufnahmefächer so weit geschlossen
ausgebildet, dass es nicht möglich ist, einen Finger durch eine Seitenwandung zu stecken.
Eine Seitenwandung kann aber einen Durchtrittsschlitz für das Rundmesser aufweisen,
damit dieses ungehindert in den Innenraum der Aufnahmefächer eintreten kann, wenn
das Aufnahmerad entsprechend dicht am Rundmesser platziert ist. Am Ausgabeende des
Fallschachtes kann ein Abgaberad mit entsprechend identischer Funktion wie das Aufnahmerad
angeordnet sein, um ein Eingreifen einer Bedienperson in den Fallschacht von seinem
Abgabeende aus zu behindern.
[0013] Eine einfache Handhabung und leichtes Reinigen ist erreichbar, wenn der Fallschacht
und/oder das Aufnahmerad lösbar am Gehäuse der Vorrichtung befestigt sind.
[0014] Ferner wird für eine sichere Führung der Teilchen vorgeschlagen, dass zumindest im
Bereich des Rundmessers die Fallschachtwandung oder die Gehäusewandung eine die Kleingebäckteilchen
führende Rinne bildet. Durch die Rinne wird das Kleingebäckteilchen während seiner
Bewegung durch den Fallschacht geführt und Abgestützt, so dass sich ein sicherer und
sauberer Schnitt des Brötchens ergibt.
[0015] Ferner wird vorgeschlagen, dass im Fallschacht und/oder der Rinne ein Federelement,
insbesondere eine Federzunge, angeordnet ist, durch die das Kleingebäckteilchen während
der Schnittphase gegen das Rundmesser gedrückt gehalten ist. Durch eine Gegenkraft
gegen das Rundmesser dringt dieses beim Anschneiden besser in das Brötchen ein und
der Schnitt erfolgt sauberer und gleichmäßiger.
[0016] Auch ist von Vorteil, wenn im Fallschacht mindestens eine Schachtseitenwandung zur
Veränderung der Größe des Schachtquerschnittes verstellbar ist. Durch eine Verstellbarkeit
mindestens einer Schachtseitenwandung des Fallschachtes ist es möglich, die Querschnittsform
und die Maße des Fallschachtes an unterschiedliche Formen und Größen von Kleingebäckteilchen
anzupassen.
[0017] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann eine unterschiedliche gewünschte Schnitttiefe
auch eingestellt werden, wenn die Position des Rundmessers im Verhältnis zum Fallschacht
verstellbar ist. Je nach Position des Rundmessers kann das Kleingebäckteilchen vollständig,
aber auch nur teilweise eingeschnitten werden. Die Einstellung unterschiedlicher gewünschter
Schnitttiefen ist beispielsweise möglich, indem das Rundmesser auf einem rotierend
antreibbaren Messerträger angeordnet ist und der Antrieb des Messerträgers über eine
Schaltkupplung und/oder elektronische oder mechanische Steuerung in einer Stellung
fixierbar ist, die einer gewünschten Schnitttiefe entspricht.
[0018] Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen
der Erfindung jeweils für sich, aber auch in beliebiger Kombination miteinander in
Verbindung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs verwendet werden können, soweit dem
keine zwingenden technischen Hindernisse entgegen stehen.
[0019] Weitere Abwandlungen und Ausgestaltungen der Erfindung lassen sich der nachfolgenden
gegenständlichen Beschreibung und den Zeichnungen entnehmen.
[0020] Die Erfindung soll nunmehr anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schneidvorrichtung mit im Wesentlichen senkrechtem Fallschacht und
- Fig. 2
- eine Schneidvorrichtung mit zusätzlich angeordnetem Aufnahmerad.
[0021] Die Vorrichtung zum Schneiden von Kleingebäck, insbesondere von Brötchen 1, weist
einen Fallschacht 2 auf, der im Ausführungsbeispiel im Wesentlichen senkrecht und
dabei in einzelnen Abschnitten leicht bogenförmig gestaltet ist und die Kleingebäckteilchen
einem Rundmesser 3 zuführt, dessen Achse 4 waagerecht angeordnet ist. Die Kleingebäckteilchen
1 werden somit von oben dem senkrechtten Rundmesser 3 zugeführt, wobei das Rundmesser
3 im Schnittbereich sich von oben nach unten dreht, so dass die Kleingebäckteilchen
1 während des Schneidens von der Schneide von oben nach unten gezogen werden.
[0022] Die Wandung des Fallschachts 2 besteht im Ausführungsbeispiel aus Runddrähten, die
in Grenzen elastisch ausgebildet sind, so dass es den Kleingebäckteilchen 1 erleichtert
ist, aufgrund der Schwerkraft durch den Fallschacht 2 von oben nach unten zu rutschen.
Damit der Fallschacht 2 und der Schneidbereich der Vorrichtung leicht zu reinigen
ist, ist der Fallschacht 2 lösbar am Gehäuse der Vorrichtung befestigt.
[0023] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 dadurch,
dass oberhalb des Fallschachts 2 ein Aufnahmerad 5 mit waagerechter Achse 6 angeordnet
ist, das in mehrere Aufnahmefächer, im Ausführungsbeispiel vier Aufnahmefächer, sektorförmig
aufgeteilt ist, so dass jedes Fach 7 ein Kleingebäckteilchen 1 aufzunehmen vermag,
um dieses während des Drehens des Aufnahmerades 5 aus dem Fach heraus in den Fallschacht
2 gleiten zu lassen. Damit ist eine sichere und zeitlich aufgeteilte Zuführung der
Kleingebäckteilchen zum Fallschacht 2 gegeben.
[0024] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist eine Führungsrinne 8 in Höhe des Rundmessers
im Fallschacht 2 vorgesehen, durch das die Kleingebäckteilchen 1 sicher während des
Schneidens geführt werden. Im Fallschacht 2 und insbesondere in der Führungsrinne
8 ist ein Federelement 9, insbesondere eine Federzunge, befestigt, durch die das Kleingebäckteilchen
1 gegen das Rundmesser 3 gedrückt wird. Ferner kann zumindest eine Seitenwandung des
Fallschachts 2 verschieblich angeordnet sein, insbesondere verstellbar sein, um den
Querschnitt des Fallschachtes 2 entsprechend des Querschnitts der Kleingebäckteilchen
1 verändern, insbesondere anpassen zu können.
[0025] In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Aufnahmerad 5 so nahe dem
Rundmesser angeordnet, dass das Rundmesser in die Aufnahmefächer 7 des Aufnahmerads
5 hineinreicht und in diese hinein schneidet, und damit ein Schneiden der Kleingebäckteilchen
1 innerhalb der Fächer 7 vollständig oder zumindest teilweise erzeugt. Dies führt
zu einem weiteren, besonders sicheren Schneidverfahren.
[0026] Die vom Rundmesser 3 in zwei Hälften geteilten Kleingebäckteilchen 1 rutschen dann
durch den Fallschacht 2 nach unten in einen Aufnahmebehälter 10, der verfahrbar vor
der Vorrichtung angeordnet ist.
[0027] Die Erfindung ist nicht auf die vorstehenden Ausführungsbeispiele beschränkt. Die
Ausführungsbeispiele dienen nur Erläuterungszwecken. Dem Fachmann bereitet es keine
Schwierigkeiten, die Ausführungsbeispiele auf eine ihm als geeignet erscheinende Weise
abzuwandeln, um sie dadurch an einen konkreten Anwendungsfall anzupassen.
1. Vorrichtung zum Schneiden von Kleingebäckteilchen (1), insbesondere Brötchen, durch
ein Rundmesser (3), zu dem die Kleingebäckteilchen (1) einzeln herangeführt und geschnitten
werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Rundmesser (3) senkrecht angeordnet ist und die Kleingebäckteilchen (1) von oben
dem Rundmesser (3) zugeführt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleingebäckteilchen (1) durch einen im Wesentlichen senkrechten Fallschacht (2)
zum Rundmesser (3) geführt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rundmesser (3) in einer Drehrichtung rotiert, bei der der Messerumfang im Bereich
der Kleingebäckteilchen (1) sich nach unten bewegt, um die Kleingebäckteilchen (1)
während des Schneidens nach unten zu ziehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallschacht (2) aus Drähten, insbesondere Runddrähten, gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallschacht (2) zumindest im Schnittbereich des Rundmessers (3) eine eingriffssichere
Einhausung aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallschacht (2) als eine Nachrüstvariante für eine Brotschneidemaschine ausgestaltet
ist, bei der der Fallschacht (2) nachgerüstet werden kann, indem er zur Ingebrauchnahme
in eine durch die vorherige Demontage eines Seitenwandungsabschnitts eines Schnittkanals
der Brotschneidemaschine frei werdende Ausnehmung im Bereich des Rundmessers (3) einsteckbar
und von dort wieder entnehmbar ist, wenn die Brotschneidemaschine wieder zum Schneiden
von Brot genutzt werden soll.
7. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallschacht (2) im Schnittbereich des Rundmessers (3) einen sich in Rotationsrichtung
des Rundmessers (3) erstreckenden Durchtrittsschlitz zum Durchtritt des Rundmessers
(3) in den Innenbereich des Fallschachtes (2) aufweist, und der Fallschacht (2) seitlich
beabstandet um die Schnittkante des Rundmessers (3) herum geführt ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Einlegebereich ein rotierendes Aufnahmerad (5) befestigt ist, das ein oder
mehrere Aufnahmefächer (7) aufweist, die jeweils ein Kleingebäckteilchen (1) aufnehmen
und nach unten abgeben.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmerad (5) die Kleingebäckteilchen (1) in den Fallschacht (2) oder direkt
zum Rundmesser (3) führen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmerad (5) derart nahe dem Rundmesser (3) angeordnet ist, dass das Rundmesser
(3) direkt in das zum Rundmesser (3) hin gedrehte Aufnahmefach (7) des Aufnahmerads
(5) einschneidet.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallschacht (2) und/oder das Aufnahmerad (5) lösbar am Gehäuse der Vorrichtung
befestigt sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich des Rundmessers (3) die Fallschachtwandung oder die Gehäusewandung
eine die Kleingebäckteilchen (1) führende Rinne (8) bildet.
13. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Fallschacht (2) und/oder der Rinne (8) ein Federelement (9), insbesondere eine
Federzunge, angeordnet ist, durch die das Kleingebäckteilchen (1) gegen das Rundmesser
(3) gedrückt gehalten ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Fallschacht (2) mindestens eine Schachtseitenwandung zur Veränderung der Größe
des Schachtquerschnittes verstellbar ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Rundmessers (3) im Verhältnis zum Fallschacht (2) verstellbar ist.