[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hubvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Hubvorrichtungen der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik in unterschiedlichen
Ausführungsformen bereits bekannt. Derartige Hubvorrichtungen stellen Handhabungslösungen
zur Verfügung, die individuell an das Ladegut, den Einsatzort, den Anwender und die
Art der Hantierung angepasst werden können. Hebezeuge, die zum Beispiel in Form von
Gabeln, Dornen, Rollenplattformen, Hakenaufnahmen und Aufsatzgreifern ausgebildet
sein können, ermöglichen zum Beispiel ein ergonomisches Bestücken von Maschinen, Regalen,
Abfüllanlagen, Förderanlagen, Zentrifugen, Paletten, Rollenbahnen und Arbeitsplätzen.
Komplexe, körperlich anspruchsvolle Hantierungen können mit derartigen Hubvorrichtungen
einfach, sicher, ergonomisch und somit wirtschaftlich ausgeführt werden. Abhängig
von der Art des verwendeten Hebezeugs können unterschiedliche Handhabungsfunktionen,
wie zum Beispiel Heben, Senken, Drehen, Wenden, Greifen, Schütten, Kippen, Halten,
Kommissionieren, Schieben, Positionieren, Konfektionieren oder Palettieren, realisiert
werden.
[0003] Die vorliegende Erfindung macht es sich zur Aufgabe, eine Hubvorrichtung der eingangs
genannten Art zur Verfügung zu stellen, die einen verbesserten Bedienkomfort bietet.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe liefert eine Hubvorrichtung der eingangs genannten Art
mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1. Die Unteransprüche betreffen
vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
[0005] Eine erfindungsgemäße Hubvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass das Handhabungsmittel
zumindest ein Griffteil aufweist, welches an dem Griffbügel angebracht ist und einen
Griffabschnitt, an dem ein Benutzer das Griffteil greifen kann, und einen inneren,
vorzugsweise geschlossen ausgebildeten, Bügelabschnitt umfasst, wobei zwischen dem
Griffabschnitt und dem inneren Bügelabschnitt ein Aufnahmeraum ausgebildet ist, innerhalb
dessen zumindest ein Funktionselement, insbesondere eine Bedieneinheit, eine Anzeigeeinheit,
eine kombinierte, insbesondere berührungssensitive, Bedien- und Anzeigeeinheit oder
ein Ablageelement anordenbar ist, und/oder wobei an einer Außenseite des inneren Bügelabschnitts
zumindest ein Funktionselement, insbesondere eine Bedieneinheit, eine Anzeigeeinheit,
eine kombinierte, insbesondere berührungssensitive, Bedien- und Anzeigeeinheit oder
ein Ablageelement angebracht ist. Durch das Vorsehen des zwischen dem inneren Bügelabschnitt
und dem Griffabschnitt ausgebildeten Aufnahmeraums wird die Möglichkeit geschaffen,
dort ein Funktionselement anzubringen. Aufgrund der Nähe des Funktionselements zur
Hand eines Benutzers, der den Griffabschnitt greift, kann der Bedienkomfort der Hubvorrichtung
in vorteilhafter Weise erhöht werden. Wenn der innere Bügelabschnitt geschlossen ausgebildet
ist, bildet dieser einen formstabilen Verbund mit dem Griffabschnitt des Griffteils.
Vorzugsweise weist die Hubvorrichtung ein Fahrgestell auf, an dem die mindestens eine
Masteinheit angebracht ist, so dass die Hubvorrichtung verfahrbar ist. Das alternativ
oder zusätzlich an der Außenseite des inneren Bügelabschnitts angebrachte Funktionselement
trägt zu einer weiteren Verbesserung der Bedienergonomie bei.
[0006] In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Möglichkeit, dass das Griffteil
einen äußeren Bügelabschnitt umfasst. Da der äußere Bügelabschnitt die Hand eines
Benutzers vor Verletzungen, die zum Beispiel bei einer Berührung des Griffbügels mit
einem Gegenstand auftreten können und insbesondere von einem Einklemmen der Hand herrühren
können, wirksam schützen können, kann die Betriebssicherheit der Hubvorrichtung in
vorteilhafter Weise erhöht werden. Zur Erhöhung der Eigenstabilität besteht in einer
bevorzugten Ausführungsform die Möglichkeit, dass der äußere Bügelabschnitt des mindestens
einen Griffteils geschlossen ausgebildet ist. Der äußere Bügelabschnitt bildet dabei
einen formstabilen Verbund mit dem Griffabschnitt des Griffteils.
[0007] Vorzugsweise kann die Hubvorrichtung ein Haltemittel aufweisen, das an dem Mast angebracht
ist und an dem der Griffbügel befestigt oder integral mit diesem ausgebildet ist.
[0008] Zur weiteren Verbesserung der Bedienergonomie kann in einer vorteilhaften Ausführungsform
vorgesehen sein, dass der Mast zumindest eine Führung aufweist, innerhalb derer das
Haltemittel zusammen mit dem Griffbügel in Hochrichtung der Hubvorrichtung verschiebbar
geführt ist. Dadurch wird die Möglichkeit einer Höhenverstellung des Handhabungsmittels
geschaffen, um dessen Höhe zum Beispiel individuell an die Körpergröße eines Benutzers
anpassen zu können. Vorzugsweise kann die Hubvorrichtung zumindest ein Halteelement,
insbesondere eine Halteschraube aufweisen, mittels dessen das Haltemittel in der Führung
lösbar festlegbar ist. Nach dem Lösen des mindestens einen Haltemittels kann die Höhe
des Handhabungsmittels auf einfache Weise eingestellt werden. Durch anschließendes
Feststellen des mindestens einen Haltemittels kann das Handhabungsmittel in der gewünschten
Position am Mast festgestellt werden.
[0009] Vorzugsweise kann die mindestens eine Führung als Führungskulisse oder Führungsschlitz
ausgebildet sein. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass das Handhabungsmittel besonders
sicher geführt werden kann.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführungsform besteht die Möglichkeit, dass der Griffbügel
einen Basisabschnitt aufweist, der sich beidseitig quer zum Mast erstreckt. Dadurch
können zum Beispiel Lenkbewegungen erleichtert werden.
[0011] Vorzugsweise kann der Griffbügel zwei Seitenabschnitte aufweisen, die sich im Wesentlichen
parallel zueinander und orthogonal von dem Basisabschnitt weg erstrecken.
[0012] Zur Verbesserung der Ergonomie kann in einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen
sein, dass der Griffbügel so angeordnet ist, dass die beiden Seitenabschnitte schräg
nach oben angestellt sind.
[0013] Vorzugsweise kann das Griffteil an einem der Seitenabschnitte angebracht sein und
sich insbesondere orthogonal zu diesem Seitenabschnitt nach unten erstrecken.
[0014] In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung besteht die Möglichkeit, dass das
Handhabungsmittel zwei Griffteile aufweist, welche an dem Griffbügel angebracht sind
und jeweils einen Griffabschnitt, an dem ein Benutzer das Griffteil greifen kann,
und einen inneren, vorzugsweise geschlossen ausgebildeten, Bügelabschnitt umfassen,
wobei zwischen dem Griffabschnitt und dem inneren Bügelabschnitt jedes der beiden
Griffteile ein Aufnahmeraum ausgebildet ist, innerhalb dessen zumindest ein Funktionselement,
insbesondere eine Bedieneinheit, eine Anzeigeeinheit, eine kombinierte, insbesondere
berührungssensitive, Bedien- und Anzeigeeinheit oder ein Ablageelement anordenbar
ist. Wenn die inneren Bügelabschnitte geschlossen ausgeführt sind, bilden diese einen
formstabilen Verbund mit den Griffabschnitten der beiden Griffteile. Dadurch, dass
beide Griffteile einen Aufnahmeraum aufweisen, kann in vorteilhafter Weise an jeder
Seite des Griffbügels zumindest ein Funktionselement angeordnet werden.
[0015] Vorzugsweise kann an jedem der Seitenabschnitte des Griffbügels jeweils eines der
Griffteile angebracht sein, wobei sich die Griffteile insbesondere orthogonal zu dem
jeweiligen Seitenabschnitt nach unten erstrecken.
[0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht die Möglichkeit, dass jedes
der beiden Griffteile einen äußeren Bügelabschnitt aufweist. Dadurch wird eine besonders
ergonomische Handhabung der Hubvorrichtung ermöglicht. Ferner können beide Hände eines
Benutzers wirksam vor Verletzungen geschützt werden.
[0017] Zur Erhöhung der Eigenstabilität der Griffteile kann vorgesehen sein, dass die äußeren
Bügelabschnitte der Griffteile geschlossen ausgebildet sind. Die äußeren Bügelabschnitte
bilden dabei einen formstabilen Verbund mit dem Griffabschnitt der jeweiligen Griffteile.
[0018] Zur weiteren Verbesserung der Bedienergonomie besteht in einer bevorzugten Ausführungsform
die Möglichkeit, dass an einer Außenseite des inneren Bügelabschnitts mindestens eines
der beiden Griffteile zumindest ein Funktionselement, insbesondere eine Bedieneinheit,
eine Anzeigeeinheit, eine kombinierte, insbesondere berührungssensitive, Bedien- und
Anzeigeeinheit oder ein Ablageelement angebracht ist.
[0019] Vorzugsweise kann an einer Außenseite des inneren Bügelabschnitts jedes der beiden
Griffteile zumindest ein Funktionselement, insbesondere eine Bedieneinheit, eine Anzeigeeinheit,
eine kombinierte Bedien- und Anzeigeeinheit oder ein Ablageelement angebracht sein.
[0020] Das höhenverstellbare Anschlussmittel kann zweckmäßig an einer dem Handhabungsmittel
gegenüberliegenden Seite des Mastes angeordnet sein.
[0021] Zur Erhöhung der Traglast, kann in einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen
sein, dass die Hubvorrichtung eine erste Masteinheit mit einem Mast, an dem das Handhabungsmittel
angebracht ist, eine zweite Masteinheit mit einem Mast, an dem ein erstes höhenverstellbares
Anschlussmittel zum Anschluss eines ersten Hebezeugs angebracht ist, sowie eine dritte
Masteinheit mit einem Mast, an dem ein zweites höhenverstellbares Anschlussmittel
zum Anschluss des ersten Hebezeugs oder eines zweiten Hebezeugs angebracht ist, aufweist.
[0022] In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Hubvorrichtung ein Gehäuse aufweisen,
innerhalb dessen eine Steuerungseinrichtung zur Steuerung eines Funktionselements
des Hebezeugs, insbesondere einer Greifvorrichtung, untergebracht ist.
[0023] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird vorgeschlagen, dass innerhalb
des Gehäuses der Steuerungseinrichtung eine Bedieneinheit für die Steuerungseinrichtung
untergebracht ist.
[0024] Vorzugsweise kann das Gehäuse der Steuerungseinrichtung an dem Griffbügel angebracht
sein. Dadurch kann in vorteilhafter Weise verhindert werden, dass ein Benutzer während
der Fahrt zum Beispiel Bedieneingaben an der Bedieneinheit vornimmt. Wenn das Handhabungsmittel
mit dem Griffbügel höhenverstellbar ausgeführt ist, kann zudem die Bedieneinheit stets
in einer ergonomisch günstigen Höhe positioniert werden.
[0025] Vorzugsweise kann das Gehäuse der Steuerungseinrichtung an dem Basisabschnitt des
Griffbügels angebracht sein.
[0026] In einer vorteilhaften Ausführungsform kann das Gehäuse der Steuerungseinrichtung
an den Basisabschnitt des Griffbügels angehängt sein. Dadurch wird eine besonders
einfache Montage beziehungsweise Demontage der Steuerungseinrichtung, die innerhalb
des Gehäuses untergebracht ist, ermöglicht.
[0027] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Hubvorrichtung, die gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist,
- Fig. 2
- eine weitere perspektivische Ansicht der Hubvorrichtung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit der Hubvorrichtung gemäß Fig. 1 und
2,
- Fig. 4
- einen ersten Abschnitt eines Seitenteils eines Fahrgestells der Hubvorrichtung gemäß
Fig. 1 bis 3 in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 5
- einen zweiten Abschnitt eines Seitenteils eines Fahrgestells der Hubvorrichtung gemäß
Fig. 1 bis 3 in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 6
- einen dritten Abschnitt eines Seitenteils eines Fahrgestells der Hubvorrichtung gemäß
Fig. 1 bis 3 in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 7
- einen Querträger eines Seitenteils eines Fahrgestells der Hubvorrichtung gemäß der
Figuren 1 bis 3 in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 8
- einen Mastfuß in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht einer Hubvorrichtung, die gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist,
- Fig. 10
- eine weitere perspektivische Ansicht der Hubvorrichtung gemäß Fig. 9,
- Fig. 11
- eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit der Hubvorrichtung gemäß Fig. 9 und
10.
[0028] Unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 3 umfasst eine Hubvorrichtung H, die gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist, ein Fahrgestell
2 sowie eine Masteinheit 1, die an dem Fahrgestell 2 angebracht ist.
[0029] Das Fahrgestell 2 weist zwei sich parallel zueinander erstreckende Seitenteile 3,
4 auf, die mittels eines Querträgers 5, der sich in Querrichtung zwischen diesen erstreckt,
miteinander verbunden sind.
[0030] Bei dem Querträger 5 (siehe insbesondere Fig. 7) kann es sich um ein Rechteckrohr
oder ein anderes Profilteil mit einem über seine Länge gleichförmigen Profilquerschnitt
handeln.
[0031] Jedes der beiden Seitenteile 3, 4 umfasst einen vorderen (ersten) Abschnitt 30, 40
(siehe insbesondere Fig. 4), der vorzugsweise als Profilteil mit gleichförmigem Querschnitt,
insbesondere als Rechteckrohr, ausgebildet ist. Jeder der beiden vorderen Abschnitte
30, 40 der Seitenteile 3, 4 weist ein freies Ende auf, an dem über einen ersten Rollenhalter
33, 43 jeweils eine Rolle 34, 44 angebracht ist. Diese beiden Rollen 34, 44 können
relativ zu einer Hochachse der Hubvorrichtung H drehbar sein (Lenkrollen). Es könnten
aber auch Bockrollen verwendet werden.
[0032] Jedes der beiden Seitenteile umfasst ferner einen hinteren (zweiten) Abschnitt 31,
41 (siehe insbesondere Fig. 5), der vorzugsweise ebenfalls als Profilteil mit gleichförmigem
Querschnitt, insbesondere als Rechteckrohr, ausgebildet ist. An den freien Enden der
beiden hinteren Abschnitte 31 , 41 der Seitenteile 3, 4 können über je einen zweiten
Rollenhalter 35, 45 jeweils eine Lenkrolle 36, 46 angebracht sein. Die Lenkrollen
34, 44, 36, 46 sind um die Hochachse der Hubvorrichtung H bewegbar, so dass mit ihnen
zum Beispiel Lenkbewegungen durchgeführt werden können. Die Bewegbarkeit der Rollen
um die Hochachse kann durch einen Mechanismus blockiert oder zumindest eingeschränkt
werden. Alternativ können dies auch Bockrollen sein.
[0033] Der vordere Abschnitt 30, 40 und der hintere Abschnitt 31, 41 eines jeden der beiden
Seitenteile 3, 4 sind über einen mittleren (dritten) Abschnitt 32, 42 (siehe insbesondere
Fig. 6), der vorzugsweise als Gussteil ausgebildet ist, miteinander verbunden. Bei
dem Gussteil kann es sich um ein Aluminium-(Druck)-Gussteil, ein Graugussteil oder
ein anderes Gussteil handeln. Alternativ könnte auch eine Schweißkonstruktion aus
Metall oder eine Kunststoffkonstruktion, insbesondere eine Spritzguss-, Laminat- oder
eine andere Kunststoffkonstruktion verwendet werden. Ebenso ist es möglich, dass die
Abschnitte 32, 42 aus Profilteilen zusammengesetzt sind, die fest miteinander verbunden
sind.
[0034] An den mittleren Abschnitten 32, 42 der Seitenteile 3, 4 sind Strukturen 320, 420,
321, 421, 325, 425 zur Verbindung mit den vorderen Abschnitten 30, 40 und den hinteren
Abschnitten 31, 41 sowie zur Verbindung mit dem Querträger 5 vorgesehen. Die Strukturen
325, 425 zur Verbindung mit dem Querträger 5 können monolithisch mit den übrigen mittleren
Abschnitten 32, 42 verbunden sein. Es ist ebenso möglich, diese an den übrigen Abschnitten
32, 42 anzufügen, um bei der Montage des Fahrgestells Toleranzen ausgleichen zu können.
[0035] Sind als Querträger 5, als vordere Abschnitte 30, 40 und als hintere Abschnitte 31,
41 Rohre vorgesehen, können als Verbindungsstrukturen 321, 421 an dem mittleren Abschnitt
32, 42 der Seitenteile 3, 4 Stutzen vorgesehen sein, die in die Rohre eingesteckt
und dort durch Schrauben 37, 48 oder andere Befestigungselemente fixiert sind.
[0036] Die Abschnitte 30, 31, 40, 41 können Rechteckrohre mit gleichem Querschnittsprofil
sein. Vorzugsweise werden die Abschnitte 30, 31, 40, 41 durch Abtrennen von einem
Rohr hergestellt. Vorzugsweise sind die vorderen Abschnitte 30, 40 identisch und auch
die hinteren Abschnitte 31, 41 identisch. Ebenso sind die Rollenhalter 33, 43 identisch
und die Rollenhalter 35, 45 identisch. Das gleiche gilt für die Rollen 34, 44, die
ebenso identisch sind wie die Rollen 36, 46. Lediglich die mittleren Abschnitte 32,
42 der Seitenteile 3, 4 sind nicht identisch. Dafür sind diese flächensymmetrisch
zu einer Fläche senkrecht zu einer Ebene, die durch Aufstandspunkte der Rollen 34,
44, 36, 46 auf einem Untergrund aufgespannt ist.
[0037] Ein Vorteil des beschriebenen Fahrgestells 2 mit den u.a. aus den Abschnitten 30,
31, 32, 40, 41, 42 der Seitenteile 3, 4 und dem Querträger 5 aufgebauten Fahrgestell
2 ist, dass durch eine Variation der Längen des Querträgers 5 und der Abschnitte 30,
31, 32, 40, 41, 42 der Seitenteile 3, 4 ohne großen technischen Aufwand Fahrgestelle
2 mit anderen Dimensionen geschaffen werden können. Durch die Wahl eines kürzeren
oder längeren Querträgers 5 kann ein schmaleres oder breiteres Fahrgestell 2 geschaffen
werden. Eine Änderung der Seitenteile 3, 4 oder der Masteinheit 1 ist dazu nicht oder
nicht grundsätzlich erforderlich. Durch eine Variation der Länge der Abschnitte 30,
31, 40, 41 der Seitenteile 3, 4 kann ein größerer oder kleinerer Überstand des Fahrgestelles
2 über die Masteinheit 1 nach vorne oder nach hinten erzielt werden. Die mittleren
Abschnitte 32, 42 müssen dazu nicht geändert werden. Ebenso ist es möglich, anstelle
der beschriebenen und in den Figuren dargestellten vorderen oder hinteren Abschnitte
30, 31, 40, 41 zumindest teilweise anders gestaltete Abschnitte für die Seitenteile
3, 4 zu wählen, wenn das zum Beispiel der Einsatzzweck des Hubwagens sinnvoll oder
notwendig macht. Der vordere Abschnitt 30, 40 oder der hintere Abschnitt 31, 41 könnten
beispielsweise Abkröpfungen aufweisen oder ähnliches.
[0038] Oberhalb der beiden Rollen 36, 46 erstreckt sich in Querrichtung des Fahrgestells
2 ein Bremsbetätigungsbügel 9, mittels dessen eine auf die beiden Rollen 36, 46 wirkende
Bremseinrichtung festgestellt beziehungsweise wieder gelöst werden kann. Der Bremsbetätigungsbügel
9 ist an den Rollenträgern 35, 45 für die hinteren Rollen 36, 46 schwenkbar gelagert.
Die Bremseinrichtung ist auf herkömmliche Art und Weise ausgestaltet.
[0039] Unter dem Querträger 5 ist ein Gehäuse 6 vorgesehen. In diesem Gehäuse 6 ist eine
Antriebseinheit untergebracht, mit welcher ein nicht dargestelltes Hebezeug angehoben
und abgesenkt werden kann. Die Antriebseinheit ist dazu in an sich bekannter Art und
Weise über eine Spindel, die in der Masteinheit 1 angeordnet ist, mit einem Schlitten
gekoppelt, der einerseits in dem Mast 10 verschiebbar angeordnet ist und andererseits
mit dem Hebezeug verbunden ist.
[0040] Die Masteinheit 1 umfasst einen Mast 10 und einen Mastfuß 11.
[0041] Der Mastfuß 11 schafft die Verbindung zwischen dem Mast 10 und dem Querträger 5.
Der Mastfuß 11 umfasst dazu ein erstes Teil 110, vorzugsweise in der Form einer Platte,
insbesondere eines Metallbleches, die auf der Oberseite des Querträgers 5, vorzugsweise
durch Verschrauben befestigt ist. In einem Winkel dazu, der einer Neigung des Mastes
10 entspricht, ist ein zweites Teil 111 vorgesehen, das zum einen mit dem ersten Teil
110 und zum anderen mit dem Mast 10 verbunden ist. Das zweite Teil ist ebenfalls vorzugsweise
eine Platte, insbesondere ein Metallblech, die an die Rückseite des Mastes 10 geschraubt
ist. Die beiden Teile 110, 111 sind vorzugsweise durch Schweißen miteinander verbunden.
Wenigstens ein drittes Teil (nicht dargestellt) kann als Strebe vorgesehen sein, welches
zusätzlich zur Schweißverbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil 110, 111
eine Verbindung schafft. Dieses dritte Teil ist vorzugsweise dazu vorgesehen, Drehmomente,
die auf den Mast 10 wirken, abzufangen und vom ersten Teil 110 in das zweite Teil
111 des Mastfußes 10 abzuleiten. Das dritte Teil seinerseits kann über vierte Teile(nicht
dargestellt), vorzugsweise ebenfalls Streben, gegenüber dem ersten Blech 110 abgestützt
sein. Die Verbindung zwischen dem dritten Teil 112 und dem ersten und zweiten Teil
110, 111 sowie dem oder den vierten Teilen und dem dritten und dem ersten Teil 110
ist ebenfalls durch Schweißen hergestellt.
[0042] Ein Vorteil der Masteinheit 1 mit dem beschriebenen oder einem funktional vergleichbaren
Mastfuß 11 ist, dass die Masteinheit 1 mit diesem Mastfuß 11 an einer im Grunde beliebigen
Basis befestigt werden kann. Die Basis kann im Grunde ein beliebiges Fahrgestell 2
sein und es ist nicht notwendig, dass das Fahrgestell 2 auf die vorbeschriebene Art
und Weise gestaltet ist. Die Basis muss noch nicht einmal ein Fahrgestell 2 sein.
Die Masteinheit 1 mit dem beschriebenen oder einem funktional vergleichbaren Mastfuß
11 kann an einer stationären Basis befestigt werden, zum Beispiel einem Sockel, einem
Balken, einer Wand, einer auskragenden Platte o.a. An einer Vorderseite des Mastes
10 ist ein Anschlussmittel 12 zum Anschluss des hier nicht explizit dargestellten
Hebezeugs vorgesehen. Dieses Anschlussmittel 12 ist in einer Anschlussmittelführung
13, die in diesem Ausführungsbeispiel als sich in Hochrichtung des Mastes 10 erstreckende
Führungskulisse ausgebildet ist, verschiebbar geführt, so dassein Heben und Senken
des Anschlussmittels 12 zusammen mit dem daran angebrachten Hebezeug relativ zum Mast
10 möglich ist.
[0043] Der Schlitten steht mit dem Anschlussmittel 12 zum Anschluss des Hebezeugs in Wirkverbindung
und ermöglicht dadurch eine Aufbeziehungsweise Abwärtsbewegung des Anschlussmittels
12 relativ zum Mast 10.
[0044] An einer Rückseite des Mastes 10 ist oberhalb des Mastfußes 11 ein Gehäuse 15 angebracht,
innerhalb dessen eine Steuerungseinrichtung für den Hubmotor untergebracht ist, die
an die Antriebseinheit angeschlossen ist und zur Steuerung der Funktionen des Hubmotors
vorgesehen ist. Innerhalb des Gehäuses 15 ist ferner zumindest ein aufladbarer Akkumulator
untergebracht, mittels dessen unter anderem die Steuerungseinrichtung für den Hubmotor
sowie die Antriebseinheit gespeist werden können. Es ist auch eine leitungsgebundene
Stromversorgung der Steuerungseinrichtung sowie der Antriebseinheit möglich.
[0045] Oberhalb des Gehäuses 15 für die Steuerungseinrichtung des Hubmotors ist ein Handhabungsmittel
16 vorgesehen. Das Handhabungsmittel 16 weist einen Griffbügel 160 mit einem Basisabschnitt
161 auf, der sich beidseitig quer zum Mast 10 erstreckt und an einem sich in Hochrichtung
des Mastes 10 erstreckenden Haltemittel 17 befestigt ist oder alternativ auch integral
mit diesem ausgebildet sein kann. Das Haltemittel 17 ist in einer Führung 18 auf der
Rückseite des Mastes 10 in Hochrichtung verschiebbar geführt, so dass eine Höhenverstellung
des Haltemittels 17 mit dem daran angebrachten Handhabungsmittel 16 relativ zum Mast
10 möglich ist. Die Führung 18 ist in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls als Führungskulisse
ausgebildet. Um das Haltemittel 17 mit dem daran angebrachten Handhabungsmittel 16
in der gewünschten Position zu fixieren, sind vorliegend z.B. zwei Halteschrauben
19a, 19b vorgesehen, die sich durch entsprechende Bohrungen des Haltemittels 17, die
in Hochrichtung übereinander vorgesehen sind, hindurch erstrecken und innerhalb der
Führung 18 festgelegt werden können. Nach dem Lösen der Halteschrauben 19a, 19b ist
eine Höhenverstellung des Haltemittels 17 mit dem daran angebrachten Handhabungsmittel
16 möglich. Durch erneutes Festziehen der Halteschrauben 19a, 19b kann die Höhenposition
des Handhabungsmittels 16 fixiert werden.
[0046] Der Griffbügel 160 weist ferner zwei Seitenabschnitte 162, 163 auf, die sich im Wesentlichen
parallel zueinander und orthogonal von dem Basisabschnitt 161 weg erstrecken. Wie
insbesondere in Fig. 1 zu erkennen, ist der Griffbügel 160 so angeordnet, dass die
beiden Seitenabschnitte 162, 163 leicht schräg nach oben angestellt sind, um dadurch
eine verbesserte Ergonomie zu erreichen. Das Handhabungsmittel 16 weist ferner zwei
Griffteile 20, 21 auf, die an den freien Enden der beiden Seitenabschnitte 162, 163
befestigt sind. Alternativ können die beiden Griffteile 20, 21 auch integral mit dem
Griffbügel 160 ausgebildet sein. Die beiden Griffteile 20, 21 erstrecken sich in Bezug
auf die beiden Seitenabschnitte 162, 163 des Griffbügels 160 schräg nach unten und
im Wesentlichen orthogonal zu diesen. Mittels der beiden Griffteile 20, 21 kann ein
Benutzer die Hubvorrichtung H greifen und sie in der gewünschten Weise bewegen.
[0047] Unter Bezugnahme auf Fig. 3 wird deutlich, dass jedes der beiden Griffteile 20, 21
einen zentralen Griffabschnitt 200, 210 aufweist, mittels dessen ein Benutzer das
jeweilige Griffteil 20, 21 greifen kann. An jeden Griffabschnitt 200, 210 jedes der
beiden Griffteile 20, 21 schließt sich seitlich ein äußerer, vorliegend geschlossen
ausgebildeter Bügelabschnitt 201, 211 an. Diese äußeren Bügelabschnitte 201, 211 sind
dazu in der Lage, die Verletzungsgefahr für einen Benutzer, insbesondere die Gefahr
von Handverletzungen, zu verringern, wenn die Hubvorrichtung H im Bereich zumindest
eines der beiden Griffteile 20, 21 zum Beispiel eine Berührung mit einem anderen Gegenstand
oder einer Person erfährt.
[0048] Darüber hinaus weist jedes der beiden Griffteile 20, 21 einen inneren, vorliegend
ebenfalls geschlossen ausgebildeten Bügelabschnitt 202, 212 auf. Jeder der beiden
inneren Bügelabschnitte 202, 212 schließt sich seitlich an den Griffabschnitt 200,
210 des jeweiligen Griffteils 20, 21 an. Zwischen jedem der inneren Bügelabschnitte
202, 212 und dem zugehörigen Griffabschnitt 200, 210 ist jeweils ein Aufnahmeraum
203, 213 ausgebildet, innerhalb dessen zum Beispiel zumindest eine Bedieneinheit,
eine Anzeigeeinheit, eine kombinierte Bedien- und Anzeigeeinheit und/oder zumindest
ein Ablageelement, angeordnet werden können/kann. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
ist zudem an einer Außenseite des inneren Bügelabschnitts 202 des ersten Griffteils
20 eine Bedieneinheit 24 angebracht, mittels derer zum Beispiel die Hubbewegung des
Anschlussmittels 12 für das Hebezeug gesteuert werden kann. Die Bedieneinheit 24 kann
zum Beispiel berührungssensitiv ausgeführt sein. In einer bevorzugten Ausführungsform
kann die Bedieneinheit 24 ein berührungssensitives Anzeigemittel umfassen, mittels
dessen Bedieneingaben getätigt werden können und beispielsweise Informationen über
ausgewählte Betriebsparameter der Hubvorrichtung H angezeigt werden können.
[0049] Die Hubvorrichtung H kann ferner ein weiteres Gehäuse 22 aufweisen, innerhalb dessen
eine Anzeige- und/oder Steuerungseinrichtung zur Steuerung eines Funktionselements,
wie zum Beispiel einer Greifvorrichtung, des Hebezeugs und eine zugehörige Bedieneinheit
23 untergebracht sind. Ebenso können ggf. Informationen angezeigt werden. Dieses Gehäuse
22 ist an dem Basisabschnitt 161 des Griffbügels 160 des Handhabungsmittels 16 angebracht,
insbesondere an diesen angehängt. Da die Bedieneinheit 23 für die Steuerung des Funktionselements
des Hebezeugs innerhalb des an dem Griffbügel 160 angebrachten Gehäuses 22 untergebracht
ist, kann erschwert werden, dass das Funktionselement des Hebezeugs von einem Benutzer
während der Fahrt der Hubvorrichtung H betätigt werden kann. Daraus ergibt sich eine
höhere Betriebssicherheit der Hubvorrichtung H. Da das Handhabungsmittel 16 mit Hilfe
des Haltemittels 17 relativ zu dem Mast 10 in seiner Höhe verstellt werden kann, wird
zudem in vorteilhafter Weise erreicht, dass das an dem Griffbügel 160 des Handhabungsmittels
16 angebrachte Gehäuse 22 und die darin untergebrachte Bedieneinheit 23 unter ergonomischen
Gesichtspunkten stets auf eine optimale, an die Körpergröße eines Nutzers der Hubvorrichtung
H angepasste Höhe eingestellt werden kann.
[0050] Unter Bezugnahme auf Fig. 9 bis 11 soll nachfolgend eine Hubvorrichtung H näher erläutert
werden, die gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt
ist. Der grundlegende Aufbau dieser Hubvorrichtung H unterscheidet sich vom ersten
Ausführungsbeispiel in erster Linie dadurch, dass die Hubvorrichtung H drei nebeneinander
angeordnete Masteinheiten 1a, 1 b, 1 c mit jeweils einem Mast 10a, 10b, 10c aufweist.
Aus diesem Grund wurden in Fig. 9 bis 11 funktional identische Bauteilkomponenten
der Hubvorrichtung H gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel mit denselben Bezugszeichen
versehen, die bei der Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels verwendet wurden.
Nachfolgend sollen in erster Linie nur die konstruktiven Änderungen gegenüber dem
ersten Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
[0051] Eine erste (mittlere) Masteinheit 1a der Hubvorrichtung H weist einen Mast 10a auf,
der an einem diesem zugeordneten Mastfuß 11a angebracht ist, die ihrerseits an dem
Querträger 5, der sich in Querrichtung zwischen den beiden Seitenteilen 3, 4 erstreckt,
angebracht ist. An einer Rückseite des Mastes 10a der ersten Masteinheit 1a ist wiederum
das Gehäuse 15 angebracht, innerhalb dessen die Steuerungseinrichtung zur Steuerung
des Hubmotors der Hubvorrichtung H sowie ggf. der Akkumulator untergebracht sind.
[0052] Das Handhabungsmittel 16 mit dem Griffbügel 160 ist wiederum oberhalb des Gehäuses
15 für die Steuerungseinrichtung des Hubmotors angeordnet und an dem sich in Hochrichtung
des Mastes 10a erstreckenden Haltemittel 17 befestigt oder integral mit diesem ausgebildet.
Das Haltemittel 17 ist in zwei Führungen 18a, 18b, die sich in Hochrichtung parallel
zueinander erstrecken und vorliegend als Führungskulissen ausgebildet sind, auf der
Rückseite des Mastes 10a der ersten Masteinheit 1a in Hochrichtung verschiebbar geführt.
Dadurch wird eine Höhenverstellung des Haltemittels 17 mit dem daran angebrachten
Handhabungsmittel 16 relativ zum Mast 10a der ersten Masteinheit 1a ermöglicht. Um
das Haltemittel 17 mit dem daran angebrachten Handhabungsmittel 16 in der gewünschten
Position zu fixieren, sind z.B. vorliegend zwei nebeneinander angeordnete Halteschrauben
19a, 19b vorgesehen, die sich durch entsprechende Bohrungen des Haltemittels 17 hindurch
erstrecken und jeweils innerhalb einer der beiden Führungen 18a, 18b festgelegt werden
können. Nach dem Lösen der Halteschrauben 19a, 19b ist eine Höhenverstellung des Haltemittels
17 mit dem daran angebrachten Handhabungsmittel 16 möglich.
[0053] Die Hubvorrichtung H weist ferner eine zweite Masteinheit 1 b mit einem Mast 10b,
der an einem diesem zugeordneten Mastfuß 11b angebracht ist, sowie eine dritte Masteinheit
1c mit einem Mast 10c, der an einem diesem zugeordneten Mastfuß 11 c angebracht ist,
auf. Der Mastfuß 11 b der zweiten Masteinheit 1 b sowie der Mastfuß 11 c der dritten
Masteinheit 1c sind ebenfalls an dem Querträger 5 des Fahrgestells 2 befestigt.
[0054] An einer Vorderseite der Masten 10b, 10c der zweiten und dritten Masteinheit 1 b,
1 c ist jeweils ein Anschlussmittel 12b, 12c zum Anschluss eines hier nicht explizit
dargestellten Hebezeugs vorgesehen. Diese Anschlussmittel 12b, 12c sind jeweils in
einer vorliegend als Führungsschlitz ausgebildeten Anschlussmittelführung 13b, 13c
in Hochrichtung der Masten 10b, 10c verschiebbar geführt, so dass ein Heben und Senken
der Anschlussmittel 12b, 12c zusammen mit dem daran angebrachten Hebezeug relativ
zu den jeweiligen Masten 10b, 10c möglich ist.
[0055] Das Gehäuse 22, innerhalb dessen die Steuerungseinrichtung zur Steuerung zumindest
eines Funktionselements, wie zum Beispiel einer Greifvorrichtung, des Hebezeugs und
eine zugehörige Bedieneinheit 23 untergebracht sind, ist an dem Basisabschnitt 161
des Griffbügels 160 des Handhabungsmittels 16 angebracht, insbesondere an diesen angehängt.
Daraus ergeben sich die oben bereits erläuterten Vorteile.
[0056] An dem Griffbügel 160 sind wiederum zwei Griffteile 20, 21 angebracht, die in der
oben beschriebenen Weise ausgeführt sind.
1. Hubvorrichtung (H), umfassend
- zumindest eine Masteinheit (1, 1 a, 1 b, 1 c), die einen sich in Hochrichtung der
Hubvorrichtung (H) erstreckenden Mast (10, 10a) aufweist,
- zumindest ein höhenverstellbares Anschlussmittel (12, 12b, 12c) zum Anschluss eines
Hebezeugs,
- ein Handhabungsmittel (16) mit einem Griffbügel (160), der an einer Seite des Mastes
(10, 10a) angebracht ist und für eine Handhabung der Hubvorrichtung (H) eingerichtet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Handhabungsmittel (16) zumindest ein Griffteil (20, 21) aufweist, welches an
dem Griffbügel (160) angebracht ist und einen Griffabschnitt (200, 210), an dem ein
Benutzer das Griffteil (20, 21) greifen kann, und einen inneren, vorzugsweise geschlossen
ausgebildeten, Bügelabschnitt (202, 212) umfasst, wobei zwischen dem Griffabschnitt
(200, 210) und dem inneren Bügelabschnitt (202, 212) ein Aufnahmeraum (203, 213) ausgebildet
ist, innerhalb dessen zumindest ein Funktionselement, insbesondere eine Bedieneinheit,
eine Anzeigeeinheit, eine kombinierte, insbesondere berührungssensitive, Bedien- und
Anzeigeeinheit oder ein Ablageelement anordenbar ist, und/oder wobei an einer Außenseite
des inneren Bügelabschnitts (202, 212) zumindest ein Funktionselement, insbesondere
eine Bedieneinheit (24), eine Anzeigeeinheit, eine kombinierte, insbesondere berührungssensitive,
Bedien- und Anzeigeeinheit oder ein Ablageelement angebracht ist.
2. Hubvorrichtung (H) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung (H) ein Haltemittel (17) aufweist, das an dem Mast (10, 10a) angebracht
ist und an dem der Griffbügel (160) befestigt oder integral mit diesem ausgebildet
ist, wobei der Mast (10, 10a) vorzugsweise zumindest eine Führung (18, 18a, 18b) aufweist,
innerhalb derer das Haltemittel (17) zusammen mit dem Griffbügel (160) in Hochrichtung
der Hubvorrichtung (H) verschiebbar geführt ist.
3. Hubvorrichtung (H) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung (H) zumindest ein Halteelement, insbesondere eine Halteschraube
(19, 19a, 19b) aufweist, mittels dessen das Haltemittel (17) in der Führung (18, 18a,
18b) lösbar festlegbar ist.
4. Hubvorrichtung (H) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffbügel (160) einen Basisabschnitt (161) aufweist, der sich beidseitig quer
zum Mast (10, 10a, 10b, 10c) erstreckt.
5. Hubvorrichtung (H) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffbügel (160) zwei Seitenabschnitte (162, 163) aufweist, die sich im Wesentlichen
parallel zueinander und orthogonal von dem Basisabschnitt (161) weg erstrecken, wobei
der Griffbügel (160) vorzugsweise so angeordnet ist, dass die beiden Seitenabschnitte
(162, 163) schräg nach oben angestellt sind, und wobei das Griffteil (20, 21) vorzugsweise
an einem der Seitenabschnitte (162, 163) angebracht ist und sich insbesondere orthogonal
zu diesem jeweiligen Seitenabschnitt (162, 163) nach unten erstreckt.
6. Hubvorrichtung (H) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Handhabungsmittel (16) zwei Griffteile (20, 21) aufweist, welche an dem Griffbügel
(160) angebracht sind und jeweils einen Griffabschnitt (200, 210), an dem ein Benutzer
das Griffteil (20, 21) greifen kann, und einen inneren, vorzugsweise geschlossen ausgebildeten,
Bügelabschnitt (201, 211) umfassen, wobei zwischen dem Griffabschnitt (200, 210) und
dem inneren Bügelabschnitt (202, 212) jedes der beiden Griffteile (20, 21) ein Aufnahmeraum
(203, 213) ausgebildet ist, innerhalb dessen zumindest ein Funktionselement, insbesondere
eine Bedieneinheit, eine Anzeigeeinheit, eine kombinierte, insbesondere berührungssensitive,
Bedien- und Anzeigeeinheit oder ein Ablageelement anordenbar ist.
7. Hubvorrichtung (H) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Griffteile (20, 21) einen äußeren, vorzugsweise geschlossen ausgebildeten,
Bügelabschnitt (202, 212) aufweist.
8. Hubvorrichtung (H) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der Seitenabschnitte (162, 163) des Griffbügels (160) jeweils eines der
Griffteile (20, 21) angebracht ist, wobei sich die Griffteile (20, 21) insbesondere
orthogonal zu dem jeweiligen Seitenabschnitt (162, 163) nach unten erstrecken.
9. Hubvorrichtung (H) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Außenseite des inneren Bügelabschnitts (202, 212) mindestens eines der beiden
Griffteile (20, 21) zumindest ein Funktionselement, insbesondere eine Bedieneinheit
(24), eine Anzeigeeinheit, eine kombinierte, insbesondere berührungssensitive, Bedien-
und Anzeigeeinheit oder ein Ablageelement angebracht ist.
10. Hubvorrichtung (H) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung (H) eine erste Masteinheit (1a) mit einem Mast (10a), an dem das
Handhabungsmittel (16) angebracht ist, eine zweite Masteinheit (1 b) mit einem Mast
(10b), an dem ein erstes höhenverstellbares Anschlussmittel (12b) zum Anschluss eines
ersten Hebezeugs angebracht ist, sowie eine dritte Masteinheit (1c) mit einem Mast
(10b), an dem ein zweites höhenverstellbares Anschlussmittel (12b) zum Anschluss des
ersten Hebezeugs oder eines zweiten Hebezeugs angebracht ist, aufweist.