[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasserarmatur, insbesondere für einen Wohnwagen,
Caravan, Motorcaravan, oder ein Boot, gemäß dem Oberbegriff vom Patentanspruch 1.
[0002] Derartige Wasserarmaturen, insbesondere für Wohnwagen, Caravans, Motorcaravans, oder
Boote, sind aus dem allgemeinen Stand der Technik bereits hinlänglich bekannt. Eine
solche Wasserarmatur umfasst einen Armaturenkörper sowie ein am Armaturenkörper gehaltenes
Wasserauslaufrohr, mittels welchem beispielsweise Wasser zu einem Wasserauslauf der
Wasserarmatur geführt wird. Die Wasserarmatur weist ferner eine Montagefläche auf,
über welche die Wasserarmatur an einem Bauelement, an welchem die Wasserarmatur zumindest
mittelbar zu befestigen ist, abstützbar ist. Das Bauelement ist beispielsweise eine
Arbeitsplatte oder aber eine Spüle mit einem Becken, in das das aus der Wasserarmaturen
ausströmende Wasser strömen kann.
[0003] Die Wasserarmatur weist ferner wenigstens einen zumindest teilweise auf einer Seite
der Montagefläche angeordneten Mischbereich auf, in welchem den Armaturenkörper durchströmendes
Warmwasser mit den Armaturenkörper durchströmendem Kaltwasser gemischt werden kann.
Das Warmwasser ist warmes Wasser, welches beispielsweise mittels einer Heizeinrichtung
erwärmt wird. Das Kaltwasser ist kaltes Wasser und weist gegenüber dem Warmwasser
eine geringere Temperatur auf. In dem Mischbereich kann sich das Warmwasser mit dem
Kaltwasser mischen beziehungsweise umgekehrt, sodass ein Gemisch aus dem Warmwasser
und dem Kaltwasser eingestellt werden kann. Üblicherweise ist der Mischbereich in
dem Armaturenkörper angeordnet und dabei zumindest teilweise, insbesondere zumindest
überwiegend oder vollständig, auf der genannten Seite der Montagefläche angeordnet.
Bezogen auf einen Zustand, in welchem die Wasserarmatur am genannten Bauelement angeordnet
ist, ist der Mischbereich somit zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend
oder vollständig, unter dem Bauelement angeordnet.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Wasserarmatur der eingangs genannten
Art derart weiterzuentwickeln, dass eine besonders vorteilhafte Funktionalität der
Wasserarmatur realisierbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Wasserarmatur mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen
der Erfindung sind in den übrigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Die Erfindung betrifft eine Wasserarmatur, insbesondere für einen Wohnwagen, Caravan,
Motorcaravan, oder ein Boot. Die Wasserarmatur umfasst einen Armaturenkörper sowie
ein am Armaturenkörper gehaltenes Wasserauslaufrohr. Ferner weist die Wasserarmatur
eine Montagefläche auf, über welche die Wasserarmatur an einem Bauelement, an welchem
die Wasserarmatur zumindest mittelbar zu befestigen ist, abstützbar ist. Die Wasserarmatur
weist ferner wenigstens einen zumindest teilweise auf einer Seite der Montagefläche
angeordneten Mischbereich zum Mischen von den Armaturenkörper durchströmendem Warmwasser
mit dem Armaturenkörper durchströmendem Kaltwasser auf.
[0007] Um nun eine besonders vorteilhafte Funktionalität der Wasserarmatur realisieren zu
können, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass auf einer der Seite gegenüberliegenden
zweiten Seite der Montagefläche wenigstens ein in Umfangsrichtung des Armaturenkörpers
zumindest teilweise umlaufender und durch wenigstens ein erstes Gehäuseteil und ein
zweites Gehäuseteil des Armaturenkörpers gebildeter Ringkanal angeordnet ist, über
welchen das Wasserauslaufrohr mit Wasser aus dem Mischbereich versorgbar ist, wobei
das Wasserauslaufrohr an dem zweiten Gehäuseteil gehalten und zusammen mit dem zweiten
Gehäuseteil um eine Drehachse relativ zu dem ersten Gehäuseteil drehbar ist.
[0008] Mit anderen Worten liegt der Wasserarmatur die Idee zugrunde, den Mischbereich bezogen
auf die Strömungsrichtung des Wassers durch den Armaturenkörper zumindest teilweise,
insbesondere zumindest überwiegend oder sogar vollständig, stromauf der Montagefläche
anzuordnen, wobei stromab der Montagefläche der Ringkanal und somit die Möglichkeit,
das Wasserauslaufrohr zusammen mit dem zweiten Gehäuseteil relativ zum ersten Gehäuseteil
zu drehen, angeordnet sind. Dadurch kann ein besonders kompakter Aufbau der Wasserarmatur
geschaffen werden. Zudem ist es möglich, das zweite Gehäuseteil und mit diesem das
Wasserauslaufrohr relativ zum ersten Gehäuseteil zu drehen. Dadurch kann die erfindungsgemäße
Wasserarmatur auch in besonders engen Platzverhältnissen verbaut werden.
[0009] Vorzugsweise läuft der Ringkanal in Umfangsrichtung des Armaturenkörpers vollständig
um, wodurch eine Versorgung des Wasserauslaufrohrs in zumindest nahezu jeder Drehstellung
gewährleistet werden kann.
[0010] Um eine besonders vorteilhafte Funktionalität der Wasserarmatur zu realisieren, ist
es bei einer weiteren Ausführungsform vorgesehen, dass das Wasserauslaufrohr zusammen
mit dem zweiten Gehäuseteil um wenigstens 360 Grad°, insbesondere um ein Vielfaches
von 360°, um die Drehachse relativ zu dem ersten Gehäuseteil drehbar ist.
[0011] Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass die Drehung des Wasserauslaufrohrs und des zweiten
Gehäuseteils relativ zum ersten Gehäuseteil unbegrenzt beziehungsweise grenzenlos
ist, sodass das zweite Gehäuseteil und somit das Wasserauslaufrohr um ein Vielfaches
um 360°relativ zum ersten Gehäuseteil drehbar sind.
[0012] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Wasserauslaufrohr um eine schräg
oder senkrecht zur Drehachse verlaufende Schwenkachse relativ zu den Gehäuseteilen
verschwenkbar. Dadurch kann beispielsweise die Höhe eines Wasserauslaufs der Wasserarmatur
eingestellt werden, sodass die Höhe des Wasserauslaufs an unterschiedlich große Gegenstände
wie beispielsweise Töpfe angepasst werden kann. Der Wasserauslauf umfasst wenigstens
eine Austrittsöffnung, über welche das die Wasserarmatur durchströmende Wasser aus
der Wasserarmatur ausströmen kann. Ferner kann durch die Verschwenkbarkeit des Wasserauslaufrohrs
um die Schwenkachse ein besonders geringer Bauraumbedarf der Wasserarmatur realisiert
werden.
[0013] Um die Teileanzahl und somit den Bauraumbedarf der Wasserarmatur besonders gering
zu halten, ist es bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass
der Ringkanal in seiner radialen Richtung nach innen durch das erste Gehäuseteil und
in radialer Richtung nach außen durch das zweite Gehäuseteil begrenzt ist.
[0014] Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das zweite Gehäuseteil
das erste Gehäuseteil in dessen Umfangsrichtung vollständig umlaufend umgibt, dadurch
können die Teileanzahl und somit die Kosten und der Bauraumbedarf der Wasserarmatur
besonders gering gehalten werden. Gleichzeitig kann eine Versorgung des Wasserauslaufrohrs
mit dem Wasser aus dem Mischbereich in zumindest nahezu jeder Drehstellung des zweiten
Gehäuseteils und somit des Wasserauslaufrohrs gewährleistet werden.
[0015] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Ringkanal
mittels zweier gegenüberliegender und an den Gehäuseteilen jeweils abgestützter Dichtungselemente
abgedichtet. Dadurch kann der Ringkanal besonders effektiv und effizient abgedichtet
werden, wobei die Teileanzahl und somit das Gewicht, die Kosten und der Bauraumbedarf
der Wasserarmatur besonders gering gehalten werden können.
[0016] Als besonders vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn der Armaturenkörper entlang seiner
Längserstreckungsrichtung auf der zweiten Seite eine Höhe von maximal 50 Millimetern,
insbesondere maximal 40 Millimetern, aufweist. Hierdurch kann die Höhe des Armaturenkörpers
und somit der Wasserarmatur insgesamt besonders gering gehalten werden.
[0017] Schließlich hat es sich als vorteilhaft gezeigt, wenn auf der ersten Seite wenigstens
ein Befestigungselement angeordnet, mittels welchen die Wasserarmatur an dem Bauelement
befestigbar ist. Dadurch kann eine besonders bauraumgünstige Befestigung an dem Bauelement
realisiert werden.
[0018] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgend
in der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung.
Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie
die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine
gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
[0019] Die Zeichnung zeigt in:
- Fig. 1
- eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Wasserarmatur;
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht der Wasserarmatur;
- Fig. 3
- ausschnittsweise eine schematische Schnittansicht der Wasserarmatur;
- Fig. 4
- ausschnittsweise eine schematische und teilweise geschnittene Vorderansicht der Wasserarmatur,
- Fig. 5
- eine schematische Draufsicht der Wasserarmatur; und
- Fig. 6
- eine weitere schematische Draufsicht der Wasserarmatur.
[0020] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0021] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Vorderansicht eine im Ganzen mit 10 bezeichnete
Wasserarmatur, insbesondere für einen Wohnwagen, Caravan, Motorcaravan, oder ein Boot.
Die Wasserarmatur 10 umfasst einen Armaturenkörper 12 sowie ein am Armaturenkörper
12 gehaltenes Wasserauslaufrohr 14, welches einen Wasserauslauf 16 der Wasserarmatur
10 aufweist. Über den Wasserauslauf 16 kann Wasser, das die Wasserarmatur 10 durchströmt,
aus der Wasserarmatur 10 ausströmen.
[0022] Aus Fig. 1 bis 4 ist ausschnittsweise ein Bauelement 18 des Wohnwagens, Caravans,
Motorcaravans oder Boots erkennbar, wobei die Wasserarmatur 10 an dem Bauelement 18
befestigt ist. Hierzu weist die Wasserarmatur 10 - wie besonders gut aus Fig. 3 und
4 erkennbar ist - eine Montagefläche 20 auf, welche durch ein erstes Gehäuseteil 22
der Wasserarmatur gebildet ist. Beispielsweise ist das erste Gehäuseteil 22 aus einem
Kunststoff gebildet. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass das erste Gehäuseteil
22 einstückig ausgebildet ist. Über die Montagefläche 20 ist die Wasserarmatur 10
in ihrem am Bauelement 18 befestigten Zustand am Bauelement 18 abgestützt. Das Bauelement
18 ist beispielsweise eine Arbeitsplatte oder eine Spüle mit einem Becken, in welches
das über den Wasserauslauf 16 aus der Wasserarmatur 10 ausströmende Wasser einströmen
kann.
[0023] Die Wasserarmatur 10 weist ferner einen aus Fig. 3 und 4 erkennbaren Mischbereich
24 auf. Der Mischbereich 24 ist zumindest teilweise und vorliegend zumindest überwiegend
auf einer ersten Seite 26 der Montagefläche 20 angeordnet. Die Wasserarmatur 10, insbesondere
der Armaturenkörper 12, weist aus Fig. 4 erkennbare und von dem Wasser durchströmbare
Kanäle 28 und 30 auf, wobei der erste Kanal 28 beispielsweise von Warmwasser beziehungsweise
warmem Wasser und der zweite Kanal 30 von Kaltwasser beziehungsweise kaltem Wasser
durchströmbar ist. Das Warmwasser wird mittels einer Heizeinrichtung erwärmt und weist
demzufolge eine höhere Temperatur als das Kaltwasser auf. Der Mischbereich 24 dient
dem Mischen des Warmwassers mit dem Kaltwasser. Mit anderen Worten ist der Mischbereich
24 mit den Kanälen 28 und 30 fluidisch verbindbar, sodass dem Mischbereich 24 das
Warmwasser und das Kaltwasser zuführbar sind.
[0024] Die Wasserarmatur 10 umfasst ein Ventilelement 32, welches vorliegend als Kartusche
oder Mischkartusche ausgebildet ist. Mittels des Ventilelements 32 (Kartusche) ist
ein Gemisch aus dem Warmwasser und dem Kaltwasser einstellbar. Mit anderen Worten
ist die jeweilige fluidische Verbindung des Mischbereichs 24 mit den Kanälen 28 und
30 mittels des Ventilelements 32 einstellbar, sodass mittels des Ventilelements 32
das Verhältnis aus Warmwasser zu Kaltwasser eingestellt werden kann. Hierzu ist das
Ventilelement 32 beispielsweise relativ zu dem Armaturenkörper 12 bewegbar, insbesondere
drehbar.
[0025] Die Wasserarmatur 10 umfasst dabei ein Bedienelement in Form eines Bedienhebels 34,
welcher zumindest teilweise außerhalb des Armaturenkörpers 12 angeordnet und an dem
Armaturenkörper 12 bewegbar gehalten ist. Ferner ist der Bedienhebel 34 mit dem Ventilelement
32 gekoppelt, sodass das Ventilelement 32 über den Bedienhebel 34 von einer Person
bewegbar ist, indem die Person den Bedienhebel 34 relativ zum Armaturenkörper 12 bewegt.
Dadurch kann die Person über den Bedienhebel 34 das Verhältnis aus Warmwasser zu Kaltwasser
einstellen. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass mittels des Bedienhebels
34 eine den Wasserauslauf 16 durchströmende Menge des Wassers einstellbar ist.
[0026] Dem Wasserauslauf 16 ist das Wasser aus dem Mischbereich 24 zuführbar, wobei der
Wasserauslauf 16 bezogen auf die Strömungsrichtung des Wassers durch die Wasserarmatur
10 stromab des Mischbereichs 24 angeordnet ist. Dabei weist das Wasserauslaufrohr
14 beispielsweise einen von dem Wasser aus dem Mischbereich 24 durchströmbaren Kanal
39 auf, über welchen das Wasser aus dem Mischbereich 24 dem Wasserauslauf 16 zuführbar
ist. Beispielsweise ist der Kanal 39 des Wasserauslaufrohrs 14 fluidisch mit dem Mischbereich
24 verbunden oder verbindbar.
[0027] Um nun eine besonders vorteilhafte Funktionalität der Wasserarmatur 10 zu realisieren,
ist auf einer der ersten Seite 26 gegenüberliegenden, zweiten Seite 36 der Montagefläche
20 ein in Umfangsrichtung des Armaturenkörpers 12 vollständig umlaufender und durch
das Gehäuseteil 22 sowie ein zweites Gehäuseteil 38 des Armaturenkörpers 12 begrenzter
Ringkanal 40 angeordnet, über welchen das Wasserauslaufrohr 14 beziehungsweise dessen
Kanal 39 mit Wasser aus dem Mischbereich 24 versorgbar ist. Aus Fig. 3 ist besonders
gut erkennbar, dass der Kanal 39 des Wasserauslaufrohrs 14 fluidisch mit dem Ringkanal
40 verbunden ist, sodass das Wasser aus dem Ringkanal 40 aus- und in den Kanal 39
einströmen kann.
[0028] Das separat von dem zweiten Gehäuseteil 38 ausgebildete Wasserauslaufrohr 14 ist
zumindest mittelbar und vorliegend unter Vermittlung wenigstens eines weiteren Bauteils
42 der Wasserarmatur 10 an dem zweiten Gehäuseteil 38 gehalten beziehungsweise mit
dem zweiten Gehäuseteil 38 verbunden, sodass das Wasserauslaufrohr 14 zusammen mit
dem zweiten Gehäuseteil 38 um eine in Fig. 1 gezeigte Drehachse 44 relativ zu dem
ersten Gehäuseteil 22 um wenigstens 360° drehbar ist. Vorliegend ist diese Drehbarkeit
des Wasserauslaufrohrs 14 und des zweiten Gehäuseteils 38 relativ zum ersten Gehäuseteil
22 unbegrenzt beziehungsweise grenzenlos, sodass das Wasserauslaufrohr 14 und das
zweite Gehäuseteil 38 um ein Vielfaches von 360° relativ zum ersten Gehäuseteil 22
um die Drehachse 44 gedreht werden können. Da sich der Ringkanal 40 vollständig umlaufend,
das heißt um 360° in Umfangsrichtung des Armaturenkörpers 12 erstreckt, ist in jeder
Drehstellung des Wasserauslaufrohrs 14 und des zweiten Gehäuseteils 38 der Kanal 39
fluidisch mit dem Ringkanal 40 verbunden, sodass in jeder Drehstellung der Kanal 39
und somit der Wasserauslauf 16 mit Wasser aus dem Mischbereich 24 versorgt werden
können.
[0029] Die Drehbarkeit des Wasserauslaufrohrs 14 und des zweiten Gehäuseteils 38 relativ
zum ersten Gehäuseteil 22 ist in Fig. 5 und 6 durch Pfeile 47 veranschaulicht. Die
Drehachse 44 fällt dabei mit der Längserstreckungsrichtung des Armaturenkörpers 12
zusammen. Darüber hinaus ist eine aus Fig. 1 und 2 erkennbare Schwenkachse 46 vorgesehen,
welche senkrecht zur Drehachse 44 verläuft. Dabei ist das Wasserauslaufrohr 14 um
die Schwenkachse 46 relativ zu den Gehäuseteilen 22 und 38 verschwenkbar, wobei diese
Verschwenkbarkeit in Fig. 2 durch Pfeile 48 veranschaulicht ist. Aus Fig. 3 ist besonders
gut erkennbar, dass der Ringkanal 40 in seiner radialen Richtung nach außen hin durch
das äußere zweite Gehäuseteil 38 und in radialer Richtung nach innen hin durch das
erste Gehäuseteil 22 begrenzt ist. Dabei umgibt der Ringkanal 40 das erste Gehäuseteil
22 in dessen Umfangsrichtung vollständig umlaufend, wobei die Umfangsrichtung um die
Drehachse 44 verläuft. Insbesondere ist der Ringkanal 40 beispielsweise rotationssymmetrisch
zur Drehachse 44 ausgebildet.
[0030] Ferner sind zwei gegenüberliegende und an den Gehäuseteilen 22 und 38 abgestützte
Dichtungselemente in Form von Dichtungsringen 50 und 52 vorgesehen, mittels welchen
der Ringkanal 40 abgedichtet ist. Die Dichtungsringe 50 und 52 sind an den Gehäuseteilen
22 und 38 abgestützt, sodass die Gehäuseteile 22 und 38 mittels der Dichtungsringe
50 gegeneinander abgedichtet sind.
[0031] Um den Bauraumbedarf, insbesondere die entlang der Drehachse 44 verlaufende Höhe,
der Wasserarmatur 10 besonders gering zu halten, weist der Armaturenkörper 12 entlang
seiner mit der Drehachse 44 zusammenfallenden Längserstreckungsrichtung auf der zweiten
Seite 36 vorzugsweise eine Höhe von maximal 40 Millimetern auf.
[0032] Darüber hinaus ist auf der ersten Seite 26 wenigstens ein Befestigungselement in
Form eines Gewindes 54 angeordnet, welches als Außengewinde ausgebildet ist. Mittels
dieses Außengewindes ist die Wasserarmatur 10 insgesamt an dem Bauelement 18 befestigt
beziehungsweise befestigbar. Hierzu kommt ein weiteres Befestigungselement in Form
einer Mutter 56 zum Einsatz, welche ein mit dem Außengewinde korrespondierendes Innengewinde
aufweist. Die Mutter 56 wird über ihr Innengewinde auf das Außengewinde (Gewinde 54)
aufgeschraubt, sodass das Bauelement 18 zwischen der Montagefläche 20 und der Mutter
56 geklemmt wird. Dadurch wird die Wasserarmatur 10 am Bauelement 18 befestigt.
[0033] Wie in Fig. 5 durch einen Pfeil 58 veranschaulicht ist, kann der Bedienhebel 34 relativ
zu den Gehäuseteilen 22 und 38 verschwenkt werden, um dadurch beispielsweise das zuvor
beschriebene Verhältnis aus Warmwasser zu Kaltwasser einzustellen. Dabei umfasst die
Wasserarmatur 10 beispielsweise einen Deckel 60, welcher mit dem Bedienhebel 34 mitverschwenkbar
ist. Beispielsweise sind der Bedienhebel 34 und der Deckel 60 um eine Schwenkachse
relativ zu den Gehäuseteilen 22 und 38 verschwenkbar, wobei diese Schwenkachse mit
der Drehachse 44 zusammenfällt.
1. Wasserarmatur (10), insbesondere für einen Wohnwagen, Caravan, Motorcaravan oder ein
Boot, mit einem Armaturenkörper (12), mit einem am Armaturenkörper (12) gehaltenen
Wasserauslaufrohr (14), mit einer Montagefläche (20), über welche die Wasserarmatur
(10) an einem Bauelement (18), an welchem die Wasserarmatur (10) zumindest mittelbar
zu befestigen ist, abstützbar ist, und mit wenigstens einem zumindest teilweise auf
einer Seite (26) der Montagefläche (20) angeordneten Mischbereich (24) zum Mischen
von den Armaturenkörper (12) durchströmendem Warmwasser mit den Armaturenkörper (12)
durchströmendem Kaltwasser,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf einer der Seite (26) gegenüberliegenden zweiten Seite (36) der Montagefläche (20)
wenigstens ein in Umfangsrichtung des Armaturenkörpers (12) zumindest teilweise umlaufender
und durch wenigstens ein erstes Gehäuseteil (22) und ein zweites Gehäuseteil (38)
des Armaturenkörpers (12) gebildeter Ringkanal (40) angeordnet ist, über welchen das
Wasserauslaufrohr (14) mit Wasser aus dem Mischbereich (24) versorgbar ist, wobei
das Wasserauslaufrohr (14) an dem zweiten Gehäuseteil (38) gehalten und zusammen mit
dem zweiten Gehäuseteil (38) um eine Drehachse (44) relativ zum dem ersten Gehäuseteil
(22) drehbar ist.
2. Wasserarmatur (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ringkanal (40) in Umfangsrichtung des Armaturenkörpers (12) vollständig umläuft.
3. Wasserarmatur (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Wasserauslaufrohr (14) zusammen mit dem zweiten Gehäuseteil (38) um wenigstens
360 Grad um die Drehachse (44) relativ zu dem ersten Gehäuseteil (22) drehbar ist.
4. Wasserarmatur (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Wasserauslaufrohr (14) um eine schräg oder senkrecht zur Drehachse (44) verlaufende
Schwenkachse (46) relativ zu den Gehäuseteilen (22, 38) verschwenkbar ist.
5. Wasserarmatur (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ringkanal (40) in seiner radialen Richtung nach innen durch das erste Gehäuseteil
(22) und in radialer Richtung nach außen durch das zweite Gehäuseteil (38) begrenzt
ist.
6. Wasserarmatur (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Gehäuseteil (38) das erste Gehäuseteil (22) in dessen Umfangsrichtung vollständig
umlaufend umgibt.
7. Wasserarmatur (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ringkanal (40) mittels zweier gegenüberliegender und an den Gehäuseteilen (22,
38) jeweils abgestützter Dichtungselemente (50, 52) abgedichtet ist.
8. Wasserarmatur (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Armaturenkörper (12) entlang seiner Längserstreckungsrichtung auf der zweiten
Seite (36) eine Höhe von maximal 50 Millimetern, insbesondere maximal 40 Millimetern,
aufweist.
9. Wasserarmatur (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der ersten Seite (26) wenigstens ein Befestigungselement (54) angeordnet ist,
mittels welchem die Wasserarmatur (10) an dem Bauelement (18) befestigbar ist.