[0001] Die Erfindung betrifft ein das Gebiet der Türen. Genauer gesagt betrifft sie solche
Türen, bei denen eine Fingerschutzvorrichtung eingebaut ist. Solche Vorrichtungen
verhindern ein Einklemmen von Fingern, insbesondere von Kindern, beim Verschwenken
des Türblattes um ein Scharnier im Sinne des Schließens. Die Fingerschutzvorrichtung
umfasst eine Fingerschutzrolle, auf der ein Schutzband aufgerollt ist. Die Rolle ist
vertikal angeordnet. Sie erstreckt sich im Wesentlichen über die Länge der Tür. Sie
ist am Türrand im Bereich des Scharniers fixiert. Das ausgezogene Ende des Schutzbandes
ist an der Türzarge fixiert, ebenfalls in der Nähe des Scharniers.
[0002] Die allgemeinen Anforderungen an Türen jeglicher Art sind bekannt. Bei Verwendung
im öffentlichen Raum, insbesondere in Kindergärten, Behördeneinrichtungen, Grundschulen,
haben Türen meist große Abmessungen und sind dementsprechend schwer. Die Anforderungen
an die Festigkeit der beteiligten Bauteile, insbesondere Scharnier, Tür und Zarge,
sind entsprechend hoch. Gleiches gilt für die Anforderungen an die Ästhetik. In geöffnetem
Zustand sollen Spalte zwischen Türblatt und angrenzenden Bauteilen wie dem Mauerwerk
oder der Türzarge möglichst wenig oder gar nicht in Erscheinung treten. Man legt Wert
darauf, dass die große, sichtbare Fläche des Türblattes einen harmonischen Eindruck
macht und nicht durch Fingerschutzvorrichtungen gestört wird.
[0003] Die Sicherheit ist von größter Bedeutung. So muss sichergestellt sein, dass sich
Personen nicht verletzen können, beispielsweise spielende Kinder durch Eingreifen
in Fugen zwischen dem Türblatt und der Umgebung, ganz besonders beim Auf- und Zumachen
der Tür. Die Tür soll einfach im Aufbau und daher kostengünstig in der Herstellung
sein. Die Konstruktion von Tür und Zarge soll derart gestaltet sein, dass die verfügbare
lichte Weite der Mauernische optimal genutzt werden kann.
[0004] Bei den bisher bekannten Ausführungsformen von Türen mit einer Fingerschutzvorrichtung
werden die Anforderungen nicht alle oder nur unvollständig gelöst. Der Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, eine Tür anzugeben, die derart gestaltet ist, dass sie sämtliche
der genannten Einzelprobleme besser löst, als dies bei bisher bekannten Türen der
Fall ist. Insbesondere die Ästhetik spielt eine große Rolle.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlagen die Erfinder zwei Versionen vor. Bei der ersten
Version besteht das wesentliche Merkmal darin, dass die Zarge in einem Horizontalschnitt
ein Hohlprofil aufweist, das annährend U-förmig ist. Im Hohlraum des Profils befindet
sich die Fingerschutzrolle. Der Steg des U weist einen vertikalen Schlitz auf, durch
den das Schutzband der Fingerschutzrolle hindurchgeführt wird. Das Schutzband wird
entlang der scharniernahen Längskante des Türblattes fixiert. Bei der zweiten Version
wird als Zarge eine Blockzarge verwendet. Diese umfasst einen Stockrahmen, der an
der Laibung der das Türprofil bildenden Mauer verankert wird und als Stockrahmen fungiert.
Die Blockzarge weist eine Aussparung auf, die die Fingerschutzrolle aufnimmt. Die
Aussparung weist einen Durchlass auf, durch den das von der Fingerschutzrolle ablaufende
Schutzband herausgeführt und am Türblatt fixiert wird. Der Stockrahmen nimmt gleichermaßen
den einen Teil eines Tectus-Bandes auf. Der andere Teil des Bandes wird in das Türblatt
eingelassen und darin fixiert.
[0006] Die beiden Versionen sind in den beiden selbständigen Ansprüchen definiert.
[0007] Bei beiden Versionen ist die Fingerschutzrolle für den Betrachter verdeckt.
[0008] Der Stand der Technik sowie die Erfindung sind anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die Figuren 1 und 2 veranschaulichen den Stand der Technik, und die Figuren 3 bis
10 die Erfindung.
- Figur 1
- zeigt einen Horizontalschnitt durch eine Tür, und zwar im Bereich des Scharniers in
geöffnetem Zustand.
- Figur 2
- zeigt den Gegenstand von Figur 1, jedoch in geschlossenem Zustand.
Die folgenden Figuren 3 bis 8 veranschaulichen jeweils eine erfindungsgemäße Tür in
einem Horizontalschnitt, und zwar gemäß der ersten Version.
- Figur 3
- zeigt eine erste Ausführungsform gemäß der Erfindung bei geschlossener Tür.
- Figur 4
- zeigt den Gegenstand von Figur 3 bei offener Tür.
- Figur 5
- zeigt eine zweite Ausführungsform gemäß der Erfindung bei geschlossener Tür.
- Figur 6
- zeigt eine dritte Ausführungsform gemäß der Erfindung, ähnlich jener gemäß Figur 5,
ebenfalls bei geschlossener Tür.
- Figur 7
- zeigt eine vierte Ausführungsform bei geschlossener Tür mit einer Zarge aus Stahlblech.
- Figur 8
- zeigt eine fünfte Ausführungsform bei geschlossener Tür mit einer Zarge aus Aluminiumdruckguss.
Die folgenden Figuren 9 und 10 veranschaulichen wiederum in einem Horizontalschnitt
einer Tür die zweite Version der Erfindung.
- Figur 9
- zeigt eine erste Ausführungsform der zweiten Version der Erfindung bei geschlossener
Tür.
- Figur 10
- zeigt eine zweite Ausführungsform der zweiten Version, ebenfalls bei geschlossener
Tür.
[0009] In den schematischen Figuren 1 und 2 erkennt man eine Wand 4, ferner eine Zarge 1.
Die Zarge 1 ist in der Darstellung U-förmig. Das U weist demgemäß einen Steg 1.1 sowie
zwei Schenkel 1.2 und 1.3 auf. Zarge 1 umschließt die Stirnseite der Wand und liegt
an deren Laibung eng an. Man erkennt ein Scharnier 3, auch Band genannt. Dies ist
einerseits an Schenkel 1.3 der Zarge 1 angeschlagen, andererseits an ein Türblatt
2.
[0010] Eine Fingerschutzrolle 5 ist an Zarge 1 befestigt, und das zugehörende, aus der Rolle
herausgezogene Schutzband an Türblatt 2.
[0011] Bei offener Tür liegt das Schutzband 5.1 an einer Kante des Profils der Zarge 1 an,
ferner an Scharnier 3, sowie an einer Kante des Türblattes 2. Bei geschlossener Tür
- Figur 2 - hat eine in der Fingerschutzrolle 5 angeordnete, hier nicht sichtbare
Feder das Schutzband 5.1 eingezogen.
[0012] Die Fingerschutzrolle 5 ist in jedem Falle stets sichtbar, sowohl bei geöffneter
Tür gemäß Figur 1 als auch bei geschlossener Tür gemäß Figur 2.
[0013] Die Tür gemäß der Figuren 3 und 4 weist eine Zarge 1 aus Holz auf. Die Zarge ist
mehrteilig. Dabei ist der Steg 1.1 des U-Profils unterteilt in einen ersten Abschnitt
1.1.1 und einen zweiten Abschnitt 1.1.2. Der erste Stegabschnitt 1.1.1 ist nochmals
unterteilt in zwei Teile. Diese sind ineinander steckbar und relativ zueinander verschiebbar.
Wie man sieht, weisen die beiden Schenkel 1.1 und 1.2 an ihren freien Enden einen
abgekröpften Fortsatz auf. Jeder Fortsatz liegt an jeweils einer Seitenfläche einer
Wand 4 an. Über eine Steckverbindung am einen Stegabschnitt 1.1.1 lässt sich die Weite
der Zarge 1 verändern, das heißt der gegenseitige Abstand der beiden abgekröpften
Fortsätze lässt sich vergrößern oder verkleinern, sodass die Zarge an Wände unterschiedlicher
Dicke anpassbar ist.
[0014] Eine Fingerschutzrolle 5 befindet sich im Hohlraum des U-förmigen Profils der Zarge
1. Es ist nochmals von einem Gehäuse 5.2 umschlossen.
[0015] Wie man weiterhin aus den Figuren 3 und 4 erkennt, findet sich zwischen den Stegabschnitten
1.1.1 und 1.1.2 ein Spalt. Dieser erstreckt sich über die gesamte Länge der Tür. Die
beiden Stegabschnitte 1.1.1 und 1.1.2 sind außerdem gegeneinander versetzt angeordnet.
Der Spalt dient zum Hindurchführen des Schutzbandes 5.1 aus der Fingerschutzrolle
5. Das freie Ende des Schutzbandes 5.1 ist am Türblatt in einer Halteeinrichtung 5.3
befestigt. Die Halteeinrichtung liegt bei dem in Figur 3 gezeigten Zustand der geschlossenen
Tür derart nahe an der Endkante des Türblattes 2, dass die Halteeinrichtung optisch
kaum auffällt.
[0016] Die Fingerschutzrolle 5 ist in jedem Falle zu keinem Zeitpunkt sichtbar, sodass die
gesamte Schutzvorrichtung nicht in Erscheinung tritt, abgesehen vom Schutzband, das
in jedem Falle notwendig und somit auch sichtbar ist.
[0017] Das in Figur 4 gezeigte Scharnier ist ein sogenanntes Tectus-Band.
[0018] Als weitere Einzelheit der Figuren 3 und 4 ist eine Holzfaser-Hartplatte 6 zum Befestigen
der Fingerschutzrolle 5 gezeigt.
[0019] Figur 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Auch hier ist der Steg wieder
unterteilt. Man erkennt einen Spalt zwischen zwei Stegabschnitten 1.1.1 und 1.1.2,
durch den das Schutzband 5.1 hindurchläuft. Stegabschnitt 1.1.2 dient hierbei als
Dichtleiste mit einer Dichtung 7. Auch hier ist wiederum eine Holzfaser-Hartplatte
8 als Befestigungsplatte für die Bandaufnahme zum Aufnehmen hoher Kräfte vorgesehen.
[0020] In beiden Figuren 5 und 6 sind die wesentlichen Teile gleich der Ausführungsform
gemäß Figur 4. Die beiden Stege 1.1 und 1.2 weisen abgekröpfte Fortsätze auf, die
jeweils an einer Seitenfläche einer hier nicht gezeigten Wand anliegen. Stegabschnitt
1.1.1 ist wiederum unterteilt, sodass in beiden Fällen die Zarge an unterschiedliche
Mauerdicken anpassbar ist.
[0021] Die Ausführung gemäß Figur 7 ist mit einer Stahlzarge 1 versehen. Das U-Profil weist
wieder einen Steg auf, unterteilt in zwei Stegabschnitte 1.1.1 und 1.1.2, ferner zwei
Schenkel 1.2, 1.3. Die Fingerschutzrolle 5 befindet sich wiederum in einem Gehäuse
5.2, ebenfalls aus Stahl. Eine Halteeinrichtung 5.3 dient zur Aufnahme des freien
Endes des Schutzbandes 5.1 und ist seinerseits am Türblatt 2 fixiert.
[0022] An den Seitenflächen einer Wand 4 liegt je ein abgekröpfter Fortsatz eines Steges
1.2 beziehungsweise 1.3 an.
[0023] Diese vierte Ausführungsform ist sehr robust. Sie ist besonders gut verwendbar für
Funktionstüren beziehungsweise Objekttüren.
[0024] Bei der fünften Ausführungsform gemäß Figur 8 besteht die Zarge 1 aus Aluminium-Druckguss.
Gehäuse 5.2 der Fingerschutzrolle 5 kann mit dem Stegabschnitt 1.1.2 verschraubt sein.
[0025] Bei allen Ausführungsformen kann das Hohlprofil mit einem aufschäumbaren Kunststoff
wie beispielsweise Urethan ausgeschäumt sein.
[0026] Gemäß einem weiteren Gedanken -hier nicht gezeigt- kann die Fingerschutzrolle 5 unmittelbar
an der Stirnfläche der Wand fixiert werden, an welcher die Zarge 1 angebracht wird.
Anders ausgedrückt, muss die Fingerschutzrolle 5 somit nicht mit der Zarge 1 fest
verbunden werden. Dies hat den Vorteil, dass man die Fingerschutzrolle 5 unabhängig
von der Zarge 1 zunächst an der Stirnfläche der Wand 4 fixieren kann, und sodann die
Zarge 1 der Fingerschutzrolle 5 überstülpen kann.
[0027] Die in den Figuren 9 und 10 dargestellte zweite Version ist wie folgt aufgebaut:
Sie umfasst eine Blockzarge 10. Diese hat im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Wesentlichen
quadratischen Querschnitt. Sie wird im Allgemeinen aus zwei Teilen bestehen, nämlich
einem ersten Teil 10.1 und einem zweiten Teil 10.2. Die beiden Teile sind miteinander
verleimt. Das erste Teil 10.1 umfasst eine Aussparung 10.1.1 zum Aufnehmen einer Fingerschutzrolle
5. Das zweite Teil umfasst eine Aussparung 10.2.1 zum Aufnehmen der einen Hälfte eines
Tectus-Bandes 3.
[0028] Das Tectus-Band ist an das Türblatt 2 angeschlagen. Das freie Ende des Schutzbandes
5.1 ist mittels einer Halteeinrichtung 5.3 am Türblatt 2 fixiert.
[0029] In Figur 9 weisen Teil 10.2 der Blockzarge sowie das Türblatt jeweils einen Falz
auf. Zwischen diesen beiden befindet sich ein Dichtungskeder 7.
[0030] Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Ausführungsformen 9 und 10 ist der
Folgende: Bei der Ausführungsform gemäß Figur 9 läuft die Fingerschutzrolle 5 beim
Öffnen der Tür im Zeigersinn um, bei der Ausführungsform gemäß Figur 10 jedoch im
Gegenzeigersinn. Siehe die Pfeile in den beiden Figuren.
[0031] Auch bei der Ausführungsform gemäß Figur 10 umfasst die Blockzarge 10 zwei Teile
10.1 und 10.2. Dabei haben beide Teile einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt.
Die beiden Teile sind derart zusammengefügt, dass sie gemeinsam eine Aussparung 10.1.1
bilden, die die Fingerschutzrolle 5 aufnimmt.
[0032] In den Figuren 9 und 10 sieht man weiterhin eine Wand 4. In montiertem Zustand ist
die Blockzarge 10 an der Stirnseite 4.1 der Wand verankert.
[0033] Der fundamentale Unterschied zwischen den beiden Versionen ist der Folgende:
Bei der ersten Version gemäß der Figuren 3 bis 8 umgreift die Zarge 1 die Laibung
der Wand 4. Bei der zweiten Version gemäß der Figuren 9 und 10 ist dies nicht der
Fall; im montierten Zustand ist die Blockzarge auf die Laibungsfläche (Stirnseite
der Wand 4) aufgesetzt und an dieser fixiert.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Zarge
- 1.1
- Steg
- 1.1.1
- Stegabschnitt
- 1.1.2
- Stegabschnitt
- 1.2
- Schenkel
- 1.3
- Schenkel
- 2
- Türblatt
- 3
- Scharnier
- 4
- Wand
- 5
- Fingerschutzrolle
- 5.1
- Schutzband
- 5.2
- Gehäuse
- 5.3
- Halteeinrichtung
- 6
- Holzfaser-Hartplatte
- 7
- Dichtung
- 8
- Holzfaser-Hartplatte
- 10
- Blockzarge
- 10.1
- Teil der Blockzarge
- 10.1.1
- Aussparung
- 10.2
- Teil der Blockzarge
- 10.2.1
- Aussparung
1. Tür, umfassend
1.1 eine Zarge (1);
1.2 ein Türblatt (2);
1.3 ein Scharnier (3) zum Herstellen einer Verbindung zwischen Zarge (1) und Türblatt
(2);
1.4 eine zum Türblatt (1) parallele Fingerschutzrolle (5), deren Schutzband (5.1)
den Raum zwischen Zarge (1) und Türblatt (2) überdeckt, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
1.5 die Zarge (1) weist in einem Horizontalschnitt gesehen ein Hohlprofil auf, das
wenigstens annähernd U-förmig ist, umfassend einen Steg (1.1) und zwei Schenkel (1.2,
1.3);
1.6 die Zarge (1) ist ein eigenständiges Bauteil, das derart an das Türblatt (2) angeschlossen
ist, dass zwischen der Stirnseite des Türblattes (2) und der Zarge (1) ein Hohlraum
verbleibt;
1.7 im Hohlraum des Profils befindet sich die Fingerschutzrolle (5);
1.8 der Steg (1.1) des U weist einen Schlitz zum Hindurchführen des Schutzbandes (5.1)
auf.
2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (1) zwei oder mehrere Abschnitte (1.1.1; 1.1.2) aufweist.
3. Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (1.1) des U-Profils zwei Teile umfasst, die ineinander steckbar sind, sodass
die Steglänge veränderbar ist.
4. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (1) ganz oder teilweise aus Stahlblech oder aus Aluminium oder aus Holz
besteht.
5. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Schutzbandes (5.1) in einer Halteeinrichtung (5.3) befestigt ist,
die ihrerseits am Türblatt (2) so nahe wie möglich am Scharnier befestigt ist.
6. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerschutzrolle (5) in einem Gehäuse (5.2) angeordnet ist, das an der Zarge
(1) fixiert ist.
7. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Vorkehrungen getroffen sind, um die Fingerschutzrolle (5) an der Stirnfläche einer
Wand (4) zu fixieren, an die die Zarge (1) angeschlossen wird.
8. Tür, umfassend
8.1 eine Zarge (10);
8.2 ein Türblatt (2);
8.3 ein Scharnier (3) zum Herstellen einer Verbindung zwischen Zarge (10) und Türblatt
(2);
8.4 eine zum Türblatt (2) parallele Fingerschutzrolle (5), deren Schutzband (5.1)
den Raum zwischen Zarge (10) und Türblatt (2) überdeckt; gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
8.5 die Zarge (10) ist eine Blockzarge von L-förmigem oder U-förmigem Querschnitt;
8.6 die Blockzarge (10) weist eine Aussparung (10.1.1) zum Aufnehmen der Fingerschutzrolle
(5) auf;
8.7 die Aussparung (10.1.1) weist einen Durchlass zum Hindurchführen des Schutzbandes
(5.1) auf.
9. Tür nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockzarge (10) eine weitere Aussparung zum Aufnehmen des einen Teiles eines
Tectus-Bandes aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockzarge (10) aus zwei Teilen (10.1, 10.2) zusammengefügt ist, deren einer
die Aussparung (10.1.1) für die Fingerschutzrolle (5), und deren andere die Aussparung
(10.2.1) für die eine Hälfte des Tectus-Bandes aufweist.
11. Tür nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerschutzrolle (5) beim Abrollen des Schutzbandes (5.1) - in deren Achsrichtung
gesehen - im Zeigersinn oder im Gegenzeigersinn umläuft.