(19)
(11) EP 3 144 462 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
22.03.2017  Patentblatt  2017/12

(21) Anmeldenummer: 16189102.3

(22) Anmeldetag:  16.09.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 7/36(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 21.09.2015 DE 102015218039

(71) Anmelder: Köhnlein GmbH
74597 Stimpfach (DE)

(72) Erfinder:
  • Köhnlein, Tobias
    74597 Stimpfach (DE)
  • Bender, Hermann
    91555 Feuchtwangen (DE)

(74) Vertreter: Dr. Weitzel & Partner 
Patent- und Rechtsanwälte mbB Friedenstrasse 10
89522 Heidenheim
89522 Heidenheim (DE)

   


(54) TÜR MIT EINEM FINGERSCHUTZSYSTEM


(57) Die Erfindung betrifft eine Tür, umfassend
- eine Zarge;
- ein Türblatt;
- ein Scharnier zum Herstellen einer Verbindung zwischen Zarge und Türblatt;
- eine zum Türblatt parallele Fingerschutzrolle, deren Schutzband den Raum zwischen Zarge und Türblatt überdeckt.
Die erfindungsgemäße Tür ist gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Zarge weist in einem Horizontalschnitt gesehen ein Hohlprofil auf, das wenigstens annähernd U-förmig ist, umfassend einen Steg und zwei Schenkel;
- die Zarge ist ein eigenständiges Bauteil, das derart an das Türblatt angeschlossen ist, dass zwischen der Stirnseite des Türblattes und der Zarge ein Hohlraum verbleibt;
- im Hohlraum des Profils befindet sich die Fingerschutzrolle;
- der Steg des U weist einen Schlitz zum Hindurchführen des Schutzbandes auf.







Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein das Gebiet der Türen. Genauer gesagt betrifft sie solche Türen, bei denen eine Fingerschutzvorrichtung eingebaut ist. Solche Vorrichtungen verhindern ein Einklemmen von Fingern, insbesondere von Kindern, beim Verschwenken des Türblattes um ein Scharnier im Sinne des Schließens. Die Fingerschutzvorrichtung umfasst eine Fingerschutzrolle, auf der ein Schutzband aufgerollt ist. Die Rolle ist vertikal angeordnet. Sie erstreckt sich im Wesentlichen über die Länge der Tür. Sie ist am Türrand im Bereich des Scharniers fixiert. Das ausgezogene Ende des Schutzbandes ist an der Türzarge fixiert, ebenfalls in der Nähe des Scharniers.

[0002] Die allgemeinen Anforderungen an Türen jeglicher Art sind bekannt. Bei Verwendung im öffentlichen Raum, insbesondere in Kindergärten, Behördeneinrichtungen, Grundschulen, haben Türen meist große Abmessungen und sind dementsprechend schwer. Die Anforderungen an die Festigkeit der beteiligten Bauteile, insbesondere Scharnier, Tür und Zarge, sind entsprechend hoch. Gleiches gilt für die Anforderungen an die Ästhetik. In geöffnetem Zustand sollen Spalte zwischen Türblatt und angrenzenden Bauteilen wie dem Mauerwerk oder der Türzarge möglichst wenig oder gar nicht in Erscheinung treten. Man legt Wert darauf, dass die große, sichtbare Fläche des Türblattes einen harmonischen Eindruck macht und nicht durch Fingerschutzvorrichtungen gestört wird.

[0003] Die Sicherheit ist von größter Bedeutung. So muss sichergestellt sein, dass sich Personen nicht verletzen können, beispielsweise spielende Kinder durch Eingreifen in Fugen zwischen dem Türblatt und der Umgebung, ganz besonders beim Auf- und Zumachen der Tür. Die Tür soll einfach im Aufbau und daher kostengünstig in der Herstellung sein. Die Konstruktion von Tür und Zarge soll derart gestaltet sein, dass die verfügbare lichte Weite der Mauernische optimal genutzt werden kann.

[0004] Bei den bisher bekannten Ausführungsformen von Türen mit einer Fingerschutzvorrichtung werden die Anforderungen nicht alle oder nur unvollständig gelöst. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tür anzugeben, die derart gestaltet ist, dass sie sämtliche der genannten Einzelprobleme besser löst, als dies bei bisher bekannten Türen der Fall ist. Insbesondere die Ästhetik spielt eine große Rolle.

[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlagen die Erfinder zwei Versionen vor. Bei der ersten Version besteht das wesentliche Merkmal darin, dass die Zarge in einem Horizontalschnitt ein Hohlprofil aufweist, das annährend U-förmig ist. Im Hohlraum des Profils befindet sich die Fingerschutzrolle. Der Steg des U weist einen vertikalen Schlitz auf, durch den das Schutzband der Fingerschutzrolle hindurchgeführt wird. Das Schutzband wird entlang der scharniernahen Längskante des Türblattes fixiert. Bei der zweiten Version wird als Zarge eine Blockzarge verwendet. Diese umfasst einen Stockrahmen, der an der Laibung der das Türprofil bildenden Mauer verankert wird und als Stockrahmen fungiert. Die Blockzarge weist eine Aussparung auf, die die Fingerschutzrolle aufnimmt. Die Aussparung weist einen Durchlass auf, durch den das von der Fingerschutzrolle ablaufende Schutzband herausgeführt und am Türblatt fixiert wird. Der Stockrahmen nimmt gleichermaßen den einen Teil eines Tectus-Bandes auf. Der andere Teil des Bandes wird in das Türblatt eingelassen und darin fixiert.

[0006] Die beiden Versionen sind in den beiden selbständigen Ansprüchen definiert.

[0007] Bei beiden Versionen ist die Fingerschutzrolle für den Betrachter verdeckt.

[0008] Der Stand der Technik sowie die Erfindung sind anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Figuren 1 und 2 veranschaulichen den Stand der Technik, und die Figuren 3 bis 10 die Erfindung.
Figur 1
zeigt einen Horizontalschnitt durch eine Tür, und zwar im Bereich des Scharniers in geöffnetem Zustand.
Figur 2
zeigt den Gegenstand von Figur 1, jedoch in geschlossenem Zustand.
Die folgenden Figuren 3 bis 8 veranschaulichen jeweils eine erfindungsgemäße Tür in einem Horizontalschnitt, und zwar gemäß der ersten Version.
Figur 3
zeigt eine erste Ausführungsform gemäß der Erfindung bei geschlossener Tür.
Figur 4
zeigt den Gegenstand von Figur 3 bei offener Tür.
Figur 5
zeigt eine zweite Ausführungsform gemäß der Erfindung bei geschlossener Tür.
Figur 6
zeigt eine dritte Ausführungsform gemäß der Erfindung, ähnlich jener gemäß Figur 5, ebenfalls bei geschlossener Tür.
Figur 7
zeigt eine vierte Ausführungsform bei geschlossener Tür mit einer Zarge aus Stahlblech.
Figur 8
zeigt eine fünfte Ausführungsform bei geschlossener Tür mit einer Zarge aus Aluminiumdruckguss.
Die folgenden Figuren 9 und 10 veranschaulichen wiederum in einem Horizontalschnitt einer Tür die zweite Version der Erfindung.
Figur 9
zeigt eine erste Ausführungsform der zweiten Version der Erfindung bei geschlossener Tür.
Figur 10
zeigt eine zweite Ausführungsform der zweiten Version, ebenfalls bei geschlossener Tür.


[0009] In den schematischen Figuren 1 und 2 erkennt man eine Wand 4, ferner eine Zarge 1. Die Zarge 1 ist in der Darstellung U-förmig. Das U weist demgemäß einen Steg 1.1 sowie zwei Schenkel 1.2 und 1.3 auf. Zarge 1 umschließt die Stirnseite der Wand und liegt an deren Laibung eng an. Man erkennt ein Scharnier 3, auch Band genannt. Dies ist einerseits an Schenkel 1.3 der Zarge 1 angeschlagen, andererseits an ein Türblatt 2.

[0010] Eine Fingerschutzrolle 5 ist an Zarge 1 befestigt, und das zugehörende, aus der Rolle herausgezogene Schutzband an Türblatt 2.

[0011] Bei offener Tür liegt das Schutzband 5.1 an einer Kante des Profils der Zarge 1 an, ferner an Scharnier 3, sowie an einer Kante des Türblattes 2. Bei geschlossener Tür - Figur 2 - hat eine in der Fingerschutzrolle 5 angeordnete, hier nicht sichtbare Feder das Schutzband 5.1 eingezogen.

[0012] Die Fingerschutzrolle 5 ist in jedem Falle stets sichtbar, sowohl bei geöffneter Tür gemäß Figur 1 als auch bei geschlossener Tür gemäß Figur 2.

[0013] Die Tür gemäß der Figuren 3 und 4 weist eine Zarge 1 aus Holz auf. Die Zarge ist mehrteilig. Dabei ist der Steg 1.1 des U-Profils unterteilt in einen ersten Abschnitt 1.1.1 und einen zweiten Abschnitt 1.1.2. Der erste Stegabschnitt 1.1.1 ist nochmals unterteilt in zwei Teile. Diese sind ineinander steckbar und relativ zueinander verschiebbar. Wie man sieht, weisen die beiden Schenkel 1.1 und 1.2 an ihren freien Enden einen abgekröpften Fortsatz auf. Jeder Fortsatz liegt an jeweils einer Seitenfläche einer Wand 4 an. Über eine Steckverbindung am einen Stegabschnitt 1.1.1 lässt sich die Weite der Zarge 1 verändern, das heißt der gegenseitige Abstand der beiden abgekröpften Fortsätze lässt sich vergrößern oder verkleinern, sodass die Zarge an Wände unterschiedlicher Dicke anpassbar ist.

[0014] Eine Fingerschutzrolle 5 befindet sich im Hohlraum des U-förmigen Profils der Zarge 1. Es ist nochmals von einem Gehäuse 5.2 umschlossen.

[0015] Wie man weiterhin aus den Figuren 3 und 4 erkennt, findet sich zwischen den Stegabschnitten 1.1.1 und 1.1.2 ein Spalt. Dieser erstreckt sich über die gesamte Länge der Tür. Die beiden Stegabschnitte 1.1.1 und 1.1.2 sind außerdem gegeneinander versetzt angeordnet. Der Spalt dient zum Hindurchführen des Schutzbandes 5.1 aus der Fingerschutzrolle 5. Das freie Ende des Schutzbandes 5.1 ist am Türblatt in einer Halteeinrichtung 5.3 befestigt. Die Halteeinrichtung liegt bei dem in Figur 3 gezeigten Zustand der geschlossenen Tür derart nahe an der Endkante des Türblattes 2, dass die Halteeinrichtung optisch kaum auffällt.

[0016] Die Fingerschutzrolle 5 ist in jedem Falle zu keinem Zeitpunkt sichtbar, sodass die gesamte Schutzvorrichtung nicht in Erscheinung tritt, abgesehen vom Schutzband, das in jedem Falle notwendig und somit auch sichtbar ist.

[0017] Das in Figur 4 gezeigte Scharnier ist ein sogenanntes Tectus-Band.

[0018] Als weitere Einzelheit der Figuren 3 und 4 ist eine Holzfaser-Hartplatte 6 zum Befestigen der Fingerschutzrolle 5 gezeigt.

[0019] Figur 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Auch hier ist der Steg wieder unterteilt. Man erkennt einen Spalt zwischen zwei Stegabschnitten 1.1.1 und 1.1.2, durch den das Schutzband 5.1 hindurchläuft. Stegabschnitt 1.1.2 dient hierbei als Dichtleiste mit einer Dichtung 7. Auch hier ist wiederum eine Holzfaser-Hartplatte 8 als Befestigungsplatte für die Bandaufnahme zum Aufnehmen hoher Kräfte vorgesehen.

[0020] In beiden Figuren 5 und 6 sind die wesentlichen Teile gleich der Ausführungsform gemäß Figur 4. Die beiden Stege 1.1 und 1.2 weisen abgekröpfte Fortsätze auf, die jeweils an einer Seitenfläche einer hier nicht gezeigten Wand anliegen. Stegabschnitt 1.1.1 ist wiederum unterteilt, sodass in beiden Fällen die Zarge an unterschiedliche Mauerdicken anpassbar ist.

[0021] Die Ausführung gemäß Figur 7 ist mit einer Stahlzarge 1 versehen. Das U-Profil weist wieder einen Steg auf, unterteilt in zwei Stegabschnitte 1.1.1 und 1.1.2, ferner zwei Schenkel 1.2, 1.3. Die Fingerschutzrolle 5 befindet sich wiederum in einem Gehäuse 5.2, ebenfalls aus Stahl. Eine Halteeinrichtung 5.3 dient zur Aufnahme des freien Endes des Schutzbandes 5.1 und ist seinerseits am Türblatt 2 fixiert.

[0022] An den Seitenflächen einer Wand 4 liegt je ein abgekröpfter Fortsatz eines Steges 1.2 beziehungsweise 1.3 an.

[0023] Diese vierte Ausführungsform ist sehr robust. Sie ist besonders gut verwendbar für Funktionstüren beziehungsweise Objekttüren.

[0024] Bei der fünften Ausführungsform gemäß Figur 8 besteht die Zarge 1 aus Aluminium-Druckguss.
Gehäuse 5.2 der Fingerschutzrolle 5 kann mit dem Stegabschnitt 1.1.2 verschraubt sein.

[0025] Bei allen Ausführungsformen kann das Hohlprofil mit einem aufschäumbaren Kunststoff wie beispielsweise Urethan ausgeschäumt sein.

[0026] Gemäß einem weiteren Gedanken -hier nicht gezeigt- kann die Fingerschutzrolle 5 unmittelbar an der Stirnfläche der Wand fixiert werden, an welcher die Zarge 1 angebracht wird. Anders ausgedrückt, muss die Fingerschutzrolle 5 somit nicht mit der Zarge 1 fest verbunden werden. Dies hat den Vorteil, dass man die Fingerschutzrolle 5 unabhängig von der Zarge 1 zunächst an der Stirnfläche der Wand 4 fixieren kann, und sodann die Zarge 1 der Fingerschutzrolle 5 überstülpen kann.

[0027] Die in den Figuren 9 und 10 dargestellte zweite Version ist wie folgt aufgebaut:

Sie umfasst eine Blockzarge 10. Diese hat im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Wesentlichen quadratischen Querschnitt. Sie wird im Allgemeinen aus zwei Teilen bestehen, nämlich einem ersten Teil 10.1 und einem zweiten Teil 10.2. Die beiden Teile sind miteinander verleimt. Das erste Teil 10.1 umfasst eine Aussparung 10.1.1 zum Aufnehmen einer Fingerschutzrolle 5. Das zweite Teil umfasst eine Aussparung 10.2.1 zum Aufnehmen der einen Hälfte eines Tectus-Bandes 3.



[0028] Das Tectus-Band ist an das Türblatt 2 angeschlagen. Das freie Ende des Schutzbandes 5.1 ist mittels einer Halteeinrichtung 5.3 am Türblatt 2 fixiert.

[0029] In Figur 9 weisen Teil 10.2 der Blockzarge sowie das Türblatt jeweils einen Falz auf. Zwischen diesen beiden befindet sich ein Dichtungskeder 7.

[0030] Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Ausführungsformen 9 und 10 ist der Folgende: Bei der Ausführungsform gemäß Figur 9 läuft die Fingerschutzrolle 5 beim Öffnen der Tür im Zeigersinn um, bei der Ausführungsform gemäß Figur 10 jedoch im Gegenzeigersinn. Siehe die Pfeile in den beiden Figuren.

[0031] Auch bei der Ausführungsform gemäß Figur 10 umfasst die Blockzarge 10 zwei Teile 10.1 und 10.2. Dabei haben beide Teile einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt. Die beiden Teile sind derart zusammengefügt, dass sie gemeinsam eine Aussparung 10.1.1 bilden, die die Fingerschutzrolle 5 aufnimmt.

[0032] In den Figuren 9 und 10 sieht man weiterhin eine Wand 4. In montiertem Zustand ist die Blockzarge 10 an der Stirnseite 4.1 der Wand verankert.

[0033] Der fundamentale Unterschied zwischen den beiden Versionen ist der Folgende:

Bei der ersten Version gemäß der Figuren 3 bis 8 umgreift die Zarge 1 die Laibung der Wand 4. Bei der zweiten Version gemäß der Figuren 9 und 10 ist dies nicht der Fall; im montierten Zustand ist die Blockzarge auf die Laibungsfläche (Stirnseite der Wand 4) aufgesetzt und an dieser fixiert.


Bezugszeichenliste



[0034] 
1
Zarge
1.1
Steg
1.1.1
Stegabschnitt
1.1.2
Stegabschnitt
1.2
Schenkel
1.3
Schenkel
2
Türblatt
3
Scharnier
4
Wand
5
Fingerschutzrolle
5.1
Schutzband
5.2
Gehäuse
5.3
Halteeinrichtung
6
Holzfaser-Hartplatte
7
Dichtung
8
Holzfaser-Hartplatte
10
Blockzarge
10.1
Teil der Blockzarge
10.1.1
Aussparung
10.2
Teil der Blockzarge
10.2.1
Aussparung



Ansprüche

1. Tür, umfassend

1.1 eine Zarge (1);

1.2 ein Türblatt (2);

1.3 ein Scharnier (3) zum Herstellen einer Verbindung zwischen Zarge (1) und Türblatt (2);

1.4 eine zum Türblatt (1) parallele Fingerschutzrolle (5), deren Schutzband (5.1) den Raum zwischen Zarge (1) und Türblatt (2) überdeckt, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

1.5 die Zarge (1) weist in einem Horizontalschnitt gesehen ein Hohlprofil auf, das wenigstens annähernd U-förmig ist, umfassend einen Steg (1.1) und zwei Schenkel (1.2, 1.3);

1.6 die Zarge (1) ist ein eigenständiges Bauteil, das derart an das Türblatt (2) angeschlossen ist, dass zwischen der Stirnseite des Türblattes (2) und der Zarge (1) ein Hohlraum verbleibt;

1.7 im Hohlraum des Profils befindet sich die Fingerschutzrolle (5);

1.8 der Steg (1.1) des U weist einen Schlitz zum Hindurchführen des Schutzbandes (5.1) auf.


 
2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (1) zwei oder mehrere Abschnitte (1.1.1; 1.1.2) aufweist.
 
3. Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (1.1) des U-Profils zwei Teile umfasst, die ineinander steckbar sind, sodass die Steglänge veränderbar ist.
 
4. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (1) ganz oder teilweise aus Stahlblech oder aus Aluminium oder aus Holz besteht.
 
5. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Schutzbandes (5.1) in einer Halteeinrichtung (5.3) befestigt ist, die ihrerseits am Türblatt (2) so nahe wie möglich am Scharnier befestigt ist.
 
6. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerschutzrolle (5) in einem Gehäuse (5.2) angeordnet ist, das an der Zarge (1) fixiert ist.
 
7. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Vorkehrungen getroffen sind, um die Fingerschutzrolle (5) an der Stirnfläche einer Wand (4) zu fixieren, an die die Zarge (1) angeschlossen wird.
 
8. Tür, umfassend

8.1 eine Zarge (10);

8.2 ein Türblatt (2);

8.3 ein Scharnier (3) zum Herstellen einer Verbindung zwischen Zarge (10) und Türblatt (2);

8.4 eine zum Türblatt (2) parallele Fingerschutzrolle (5), deren Schutzband (5.1) den Raum zwischen Zarge (10) und Türblatt (2) überdeckt; gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

8.5 die Zarge (10) ist eine Blockzarge von L-förmigem oder U-förmigem Querschnitt;

8.6 die Blockzarge (10) weist eine Aussparung (10.1.1) zum Aufnehmen der Fingerschutzrolle (5) auf;

8.7 die Aussparung (10.1.1) weist einen Durchlass zum Hindurchführen des Schutzbandes (5.1) auf.


 
9. Tür nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockzarge (10) eine weitere Aussparung zum Aufnehmen des einen Teiles eines Tectus-Bandes aufweist.
 
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockzarge (10) aus zwei Teilen (10.1, 10.2) zusammengefügt ist, deren einer die Aussparung (10.1.1) für die Fingerschutzrolle (5), und deren andere die Aussparung (10.2.1) für die eine Hälfte des Tectus-Bandes aufweist.
 
11. Tür nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerschutzrolle (5) beim Abrollen des Schutzbandes (5.1) - in deren Achsrichtung gesehen - im Zeigersinn oder im Gegenzeigersinn umläuft.
 




Zeichnung

























Recherchenbericht









Recherchenbericht