(19)
(11) EP 3 145 031 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
22.03.2017  Patentblatt  2017/12

(21) Anmeldenummer: 16187031.6

(22) Anmeldetag:  02.09.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 4/48(2006.01)
H01R 12/57(2011.01)
H01R 12/51(2011.01)
H01R 101/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 18.09.2015 DE 202015104962 U

(71) Anmelder: Wago Verwaltungsgesellschaft mbH
32423 Minden (DE)

(72) Erfinder:
  • Stolze, Henry
    06567 Bad Frankenhausen (DE)

(74) Vertreter: Gerstein, Hans Joachim 
Gramm, Lins & Partner Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB Freundallee 13 a
30173 Hannover
30173 Hannover (DE)

   


(54) LEITERANSCHLUSSKLEMME


(57) Die Erfindung beschreibt ein Leiteranschlusskontaktelement (1) zum Anklemmen eines elektrischen Leiters (20) mit einem Stromschienenstück (2) und einem Klemmfederelement (3), wobei das Klemmfederelement (3) eine Federzunge (8) mit einer Klemmkante (15) hat, und wobei die Klemmkante (15) mit einem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks (2) eine Klemmstelle zum Anklemmen des elektrischen Leiters (20) bildet. Das Klemmfederelement (3) zeichnet sich dadurch aus, dass es beweglich an dem Stromschienenstück (2) angeordnet ist und die Federzunge (8) ein Auflager (12) hat, das zur Auflagerung auf dem Stromschienenstück (2) und zur Bewirkung einer Öffnung der Klemmstelle durch Bewegung der Klemmkante (15) weg von dem Klemmabschnitt bei einer Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes (3) relativ zum Stromschienenstück (2) ausgebildet ist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Leiteranschlussklemme zum Anklemmen eines elektrischen Leiters mit einem Stromschienenstück und einem Klemmfederelement. Das Klemmfederelement hat eine Klemmkante, die mit einem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks eine Klemmstelle zum Anklemmen des elektrischen Leiters bildet. Die Klemmkante kann an einer Federzunge sein.

[0002] Derartige Leiteranschlusskontaktelemente werden in vielfältiger Form genutzt. Das vorliegende Leiteranschlusskontaktelement ist primär vorgesehen und ausgebildet, um direkt auf eine Leiterplatte aufgesetzt und an der Leiterplatte verlötet zu werden, um einen Leiterplattenkontakt zum Anklemmen eines elektrischen Leiters mittels Federkraftklemmanschlusses zu schaffen. Das Leiteranschlusskontaktelement ist insbesondere geeignet, um ohne umgebendes Isolierstoffgehäuse genutzt werden zu können.

[0003] DE 20 2013 105 670 U1 zeigt einen Anschluss für Leuchtdioden mit einem mit Drucktasten versehenen Isolierstoffgehäuse und mehreren in dem Isolierstoffgehäuse befindlichen, leitenden Kontakteinheiten. Die Kontakteinheiten sind aus zwei Metallstreifen aufgebaut. Der erste Metallstreifen hat eine nach oben erhabene Metallwand, die oberseitig nach innen gekrümmt zu einem Halbkreis ausgebildet ist. Der zweite Metallstreifen ist an seinem einen Ende mit dem oberen Ende des ersten Metallstreifens verbunden und an seinem anderen Ende mit zwei Verzweigungszungen versehen. Eine der Verzweigungszungen ist zum Anklemmen des elektrischen Leiters vorgesehen. Die andere Verzweigungszunge ist auf die Drucktaste ausgerichtet, sodass die Drucktaste gegen den zweiten Metallstreifen zum Öffnen der durch die erste Verzweigungszunge und den ersten Metallstreifen gebildeten Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters drückbar ist.

[0004] WO 2014/124475 A2 offenbart eine Anschluss- oder Verbindungsklemme zum elektrischen Verbinden wenigstens eines Leiters und mit einem elektrischen Kontaktkörper. Die Anschlussklemme hat ein Isolierstoffgehäuse, in dem der Kontaktkörper angeordnet ist. Der Kontaktkörper hat ein Stanzteil mit einem Durchbruch und einem in dem Durchbruch angeordneten Federelement. Das Federelement ist als U-förmig gebogene Schenkelfeder mit einem Anlageabschnitt, einem sich daran anschließenden Federbogen und einem dem Anlageabschnitt gegenüberliegenden und sich an den Federbogen anschließenden Klemmschenkel ausgebildet. Der Anlageschenkel liegt auf einem Bodenabschnitt des Stanzteils auf. Der Klemmschenkel ist zur Bildung einer Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters zum Deckelabschnitt des Stanzteils hin ausgerichtet. Zum Öffnen der Klemmstelle kann ein Betätigungswerkzeug durch eine Öffnung im Isolierstoffgehäuse auf dem Klemmschenkel aufgesetzt werden, um diesen von dem Deckelabschnitt des Stanzteils weg zu verlagern.

[0005] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Leiteranschlusskontaktelement zum Anklemmen eines elektrischen Leiters zu schaffen.

[0006] Die Aufgabe wird mit dem Leiteranschlusskontaktelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1, 12 und 13 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

[0007] Für ein Leiteranschlusskontaktelement, das ein Stromschienenstück und ein Klemmfederelement aufweist, wird vorgeschlagen, dass das Klemmfederelement beweglich an dem Stromschienenstück angeordnet ist und die Federzunge eine Auflage hat, das zur Auflagerung auf dem Stromschienenstück und Bewirkung einer Öffnung der Klemmstelle durch Bewegung der Klemmkante weg von dem Klemmabschnitt bei einer Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes relativ zum Stromschienenstück ausgebildet ist.

[0008] Durch das Auflager an der Federzunge wird in Verbindung mit der Beweglichkeit des Klemmfederelementes erreicht, dass sich die zwischen der Federzungen und dem Stromschienenstück gebildeten Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters öffnet, wenn das Klemmfederelement in einer Öffnungsbewegung bewegt wird. Durch diese Bewegung gelangt das Auflager in eine Auflager- bzw. Anschlagsposition an dem Stromschienenstück, sodass eine weitere Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes relativ zum Stromschienenstück zu einer Öffnungsbewegung der auf einem Stromschienenstück dann aufgelagerten Federzunge führt. Dabei wird die Klemmkante der Federzunge von dem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks wegbewegt, um eine zwischen Klemmkante und Klemmabschnitt gebildete Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters zu öffnen.

[0009] Zum Öffnen der Klemmstelle wird nicht einfach eine Betätigungskraft auf ein fest an dem Stromschienenstück aufgelagertes Klemmfederelement ausgeübt, um damit die Federzunge direkt zu verlagern. Es wird vielmehr eine durch das Auflager an der Federzunge bedingte Hebelwirkung ausgenutzt. Durch das Auflager wird bei der Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes ein Fixpunkt bereitgestellt, um den die Federzunge herum verschwenkt.

[0010] Damit wird ein sehr kompaktes und sehr einfach und zuverlässig zu betätigendes Leiteranschlusskontaktelement geschaffen.

[0011] Das Auflager der Federzunge kann als mindestens eine seitlich von der Federzunge abragenden Nase zur Auflagerung auf einer zugeordneten Randkante eines Seitenwandabschnitts des Stromschienenstücks ausgebildet sein. Diese Nase wird dann z.B. auf einfache Weise stoffschlüssig mit der Federzunge ausgeformt.

[0012] Das Stromschienenstück kann einen Bodenabschnitt und zwei von dem Bodenabschnitt abragende und voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte haben. Das Klemmfederelement hat dann an den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks gelagerte Seitenwände und einen die Seitenwände verbindenden ersten Quersteg. Die Federzunge ragt dann von dem Quersteg in den Zwischenraum zwischen den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks zum Bodenabschnitt weisend hinein.

[0013] Mit den voneinander beabstandeten Seitenwandabschnitten und dem Bodenabschnitt des Stromschienenstücks wird ein U-förmiger Leiterführungskanal bereitgestellt. Die Seitenwandabschnitte des Stromschienenstücks werden zudem zur Lagerung des Klemmfederelementes verwendet. Dies gelingt dadurch, dass die Seitenwände des Klemmfederelementes an den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks gelagert und damit auch geführt sind. Der erste Quersteg dient als Wurzelabschnitt für die Federzunge und stellt gleichzeitig noch eine Betätigungsfläche bereit, auf die eine Betätigungskraft zur Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes ausgeübt werden kann.

[0014] Die Seitenwände können mit einem weiteren zweiten Quersteg verbunden sein, der von dem ersten Quersteg beabstandet ist. Damit wird das Klemmfederelement weiter stabilisiert.

[0015] Vorteilhaft ist, wenn der zweite Quersteg auf derselben Seite wie der erste Quersteg liegt. Damit wird ein schalenförmiges Klemmfederelement geschaffen, bei dem die Federzunge in den Zwischenraum zwischen den Querstegen zur gegenüberliegenden Seite zwischen den Seitenwänden des Klemmfederelementes abragt.

[0016] Das Klemmfederelement kann Lagerfinger haben, die von dem Klemmfederelement abragen und in Lageröffnungen der Stromschiene hinein ragen. Diese Lageröffnungen können dann beispielsweise an den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks vorhanden sein. Damit kann das Klemmfederelement mit den Lagerfingern an das Klemmfederelement eingehängt werden, um dort um die eine Schwenkachse bildenden Lagerfinger beweglich gelagert zu werden. Diese Lagerfinger können auf preiswerte und einfache Weise einstückig mit dem Klemmfederelement gebildet werden, indem diese aus dem Blechmaterial des Klemmfederelementes freigelegt und aus der Ebene herausgestellt sind.

[0017] Das Stromschienenstück kann einen um eine Ebene des Stromschienenstücks herausgestellten Kontaktvorsprung haben. Mit Hilfe dieses Kontaktvorsprungs wird eine reduzierte Kontaktfläche geschaffen, auf welche der anzuklemmende elektrische Leiter aufliegt und auf die die Federkraft des Klemmfederelementes konzentriert wird. Auf diese Weise wird die Flächenpressung erhöht und der Übergangswiderstand verbessert.

[0018] Der Kontaktvorsprung kann beispielsweise als eine aus einem Bodenabschnitt des Stromschienenstücks freigelegte und herausgestellte Kontaktlasche ausgebildet sein. Dies hat den Vorteil, dass mit Hilfe des freien Endes der Kontaktlasche eine Klemmkante bereitgestellt wird, an welcher der anzuklemmende elektrische Leiter angeklemmt und verhakt wird. Damit wird die Klemmung eines elektrischen Leiters verbessert. Zudem wird mit der herausgestellten Kontaktlasche eine trichterförmige Leitereinführung bereitgestellt, die auf der gegenüberliegenden Seite durch die ebenfalls schräg verlaufende Federzunge mit gebildet wird.

[0019] Das Stromschienenstück und das Klemmfederelement können jeweils im Querschnitt U-förmig gebogene Blechelemente sein. Diese U-förmig gebogene Blechelemente sind dann zur Bildung eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet. So kann das U-förmig gebogene Stromschienenstück in die Öffnung des U-förmigen Klemmfederelementes eintauchen oder umgekehrt. Das Klemmfederelement wird damit verdrehsicher an dem Stromschienenstück gelagert, wobei die aneinander angrenzenden Seitenwandabschnitte und Seitenwände eine Führung bereitstellen. Das Klemmfederelement kann dann nur noch entweder um eine Lagerachse oder ein schwimmendes Lager herum verschwenkt oder in Richtung Bodenabschnitt an dem Stromschienenstück längs verschoben oder mit einer kombinierten Schwenk- und Schiebebewegung verlagert werden.

[0020] Das Klemmfederelement kann an einem Schwenklager schwenkbar an dem Stromschienenstück gelagert sein. Dann ist es vorteilhaft, wenn die Achse des Schwenklagers in Erstreckungsrichtung der Federzunge gesehen hinter dem frei beweglichem Ende der Federzunge liegt. Das Klemmfederelement ist dann einerseits um die Schwenklagerachse verschwenkbar. Andererseits wird die Federzunge mit dem Auflager bei einer Öffnungsbewegung an dem Stromschienenstück aufgelagert. Damit sind zwei Fixpunkte durch das Schwenklager und das Auflager bereitgestellt, die bei einer weiteren Öffnungsbewegung auf das Klemmfederelement zu einer Öffnungsbewegung der Federzunge führen.

[0021] Die Aufgabe wird auch dadurch gelöst, dass das Klemmfederelement beweglich an dem Stromschienenstück angeordnet ist, und dass das Stromschienenstück und das Klemmfederelement jeweils im Querschnitt U-förmig gebogene Blechelemente sind, wobei die U-förmig gebogenen Blechelemente zur Bildung eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet sind. Damit kann prinzipiell unabhängig von möglichen Ausgestaltungen der Klemmstelle ein elektrischer Leiter in den Käfigraum des sehr kompakten Leiteranschlusselementes eingeführt und dort an der Klemmstelle angeklemmt werden. Durch die Relativbeweglichkeit zwischen Klemmfederelement und Stromschienenstück ist ein Öffnen und ggf. auch Schließen der Klemmstelle für die Entnahme und ggf. auch für das Anklemmen des elektrischen Leiters möglich.

[0022] Ein Käfig kann dadurch gebildet werden, dass das Stromschienenstück einen Bodenabschnitt und zwei von dem Bodenabschnitt abragende und voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte und das Klemmfederelement an den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks gelagerte Seitenwände und einen die Seitenwände verbindenden ersten Quersteg hat.

[0023] Das Klemmfederelement kann eine Federzunge haben und wiederum beweglich an dem Stromschienenstück angeordnet sein. Die Federzunge ragt von dem ersten Quersteg in den Zwischenraum zwischen den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks zum Bodenabschnitt weisend hinein.

[0024] Auch bei diesen Varianten ist es vorteilhaft, wenn das Stromschienenstück einen aus einer Ebene des Stromschienenstücks herausgestellten Kontaktvorsprung hat. Der Kontaktvorsprung kann als eine aus einem Bodenabschnitt des Stromschienenstücks freigelegte und herausgestellte Kontaktlasche ausgebildet sein.

[0025] Das Klemmfederelement kann auch bei diesen Varianten unabhängig von der Ausgestaltung der Klemmstelle an einem Schwenklager schwenkbar an dem Stromschienenstück gelagert sein. Die Achse des Schwenklagers liegt dabei in Leitereinsteckrichtung hinter der Klemmstelle. Dabei kann das Schwenklager durch mindesten einen in eine zugeordnete Lageröffnung des Stromschienenstücks hineinragenden Lagerfinger des Klemmfederelementes gebildet werden.

[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit den beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1
- perspektivische Ansicht eines Leiteranschlusskontaktelementes;
Figur 2
- Seitenansicht des Leiteranschlusskontaktelementes aus Figur 1;
Figur 3
- Seitenansicht des Leiteranschlusskontaktelementes aus Figur 2 im Längsschnitt;
Figur 4
- Längsschnittansicht aus Figur 3 mit eingestecktem elektrischen Leiter in der Offenstellung;
Figur 5
- perspektivische Ansicht des Stromschienenstücks des Leiteranschlusskontaktelementes aus Figur 1;
Figur 6
- perspektivische Ansicht des Klemmfederelementes für das Leiteranschlusskontaktelement aus Figur 1.


[0027] Figur 1 lässt ein Leiteranschlusskontaktelement 1 in perspektivischer Ansicht erkennen, das in der Art eines Käfigs aus einem Stromschienenstück 2 und einem Klemmfederelement 3 gebildet ist. Das Stromschienenstück 2 ist aus einem Blechteil einstückig ausgeformt. Es hat einen Bodenabschnitt 4 von dem an dem einander gegenüberliegenden Seiten voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte 5a, 5b abragen. Diese erstrecken sich im Wesentlichen über die Länge des Bodenabschnitts 4. Auf diese Weise ist das Stromschienenstück 2 im Querschnitt U-förmig oder wannenförmig ausgebildet.

[0028] Ebenso hat das Klemmfederelement 3 einander gegenüberliegende Seitenwände 6a, 6b, die im vorderen Bereich durch einen ersten Quersteg 7a und im hinteren Bereich durch einen zweiten Quersteg 7b miteinander verbunden sind. In den Zwischenraum zwischen dem ersten und zweiten Quersteg 7a, 7b ragt eine Federzunge 8 von dem ersten Quersteg 7a in Richtung Bodenabschnitt 4 des Stromschienenstücks 2 ab. Die Federzunge 8 ist dabei stoffschlüssig mit dem ersten Quersteg 7a ausgebildet.

[0029] Deutlich wird, dass das Klemmfederelement 3 auf das Stromschienenstück 2 aufgesetzt bzw. das Stromschienenstück 2 in das Klemmfederelement 3 eingesetzt ist. Dabei überlappen sich die Seitenwände 6a, 6b mit den zugeordneten Seitenwandabschnitten 5a, 5b des Stromschienenstücks 2 paarweise. Hierdurch wird das Klemmfederelement 3 an dem Stromschienenstück 2 geführt. Es ist relativ zum Stromschienenstück 2 beweglich. Von den Seitenwänden 6a, 6b ragen Lagerfinger 9 in zugeordnete Lageröffnungen 10 der Seitenwandabschnitte 5a, 5b des Stromschienenstücks 2 hinein. Durch die unter dem zweiten Quersteg 7b befindlichen Lagerfinger 9 und die zugeordneten Lageröffnungen 10 wird ein schwimmendes Schwenklager bereitgestellt. Die vorderen, unter dem ersten Quersteg 7a befindlichen Lagerfinger 9 sind in einer relativ großen Öffnung des Stromschienenstücks 2 frei beweglich und bilden einen Anschlag mit einer Anschlagkante an den Seitenwandabschnitten 5a, 5b des Stromschienenstücks 2, mit dem eine über die dargestellte Position hinausgehende Bewegung des ersten Quersteg 7a weg von dem Bodenabschnitt 4 des Stromschienenstücks 2 unterbunden wird.

[0030] Ein elektrischer Leiter kann nun von der Seite unterhalb des ersten Querstegs 7a in Richtung des zweiten Querstegs 7b in den Freiraum zwischen erstem Quersteg 7a und Bodenabschnitt 4 eingeführt werden. Dann wird der elektrische Leiter an einer Klemmstelle des Leiteranschlusskontaktelementes 1 angeklemmt, die durch eine Klemmkante der Federzunge 8 und einem Kontaktvorsprung des Bodenabschnitts 4 gebildet wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist aus dem Bodenabschnitt 4 des Stromschienenstücks 2 eine Kontaktlasche 11 freigelegt, die schräg in Richtung des zweiten Querstegs 7b aus der Ebene des Bodenabschnitts 4 hochgestellt ist. Damit wird ein trichterförmiger Leitereinführungsbereich mit einer scharfkantigen Klemmstelle bereitgestellt.

[0031] Bedingt durch den eingeführten elektrischen Leiter wird die Federzunge 8 in Richtung der Ebene der Querstege 7a, 7b ausgelenkt. Die daraus resultierende Federkraft stützt sich über die beiden Lagerfinger 9 in den jeweiligen Lageröffnungen 10 ab, so dass sich das Klemmfederelement 3 gegenüber dem Stromschienenstück 2 in einer festgelegten stabilen Lage befindet.

[0032] Zum Öffnen der Klemmstelle und Entnehmen eines elektrischen Leiters kann der erste Quersteg 7 in Richtung Bodenabschnitt 4 heruntergedrückt werden. Dann wird durch Auflager 12 an den Seitenkanten der Federzunge 8, die bei dieser Öffnungsbewegung auf den zugeordneten Randkanten 13a, 13b der Seitenwandabschnitte 5a, 5b auflagern, erreicht, dass sich die Klemmkante der Federzunge 8 von dem Bodenabschnitt 4 weg in Richtung zweitem Quersteg 7b des Klemmfederelementes 1 bewegt. Dies wird durch die Schwenklagerung des Klemmfederelementes 3 an dem Stromschienenstück 2 ermöglicht.

[0033] Figur 2 lässt eine Seitenansicht des Leiteranschlusskontaktelementes 1 aus Figur 1 erkennen. Hier wird deutlich, dass die als seitlich von der Federzunge 8 abragenden Nasen ausgebildeten Auflager 12 auf der zugeordneten Randkante 13a, 13b der Seitenwand 6a, 6b auflagern. Wenn nun das Klemmfederelement 3 relativ zum Stromschienenstück 2 bewegt wird, indem eine Öffnungsbewegung durch Druck auf den ersten Quersteg 7a in Richtung Bodenabschnitt 4 ausgeübt wird, dann wandert der sich an den ersten Quersteg 7a anschließende Teil der Federzunge 8 ebenfalls in Richtung Bodenabschnitt 4. Das Auflager 12 wird an den Randkanten 13a, 13b der Seitenwandabschnitte 5a, 5b des Stromschienenstücks 2 an diesen Positionen ortsfest zum Stromschienenstück 2 gehalten. Dabei wird die Höhenlage senkrecht zur Leitereinsteckrichtung L bzw. die Position relativ zur Richtung der Öffnungsbewegung gehalten. Eine z.B. durch eine Schwenkbewegung der Federzunge 8 bedingte Verschiebung des Auflagers 12 auf den Randkanten 13a, 13b in Leitereinsteckrichtung L ist ggf. innerhalb einer Toleranzgrenze möglich. Die Auflagerung der Federzunge 8 führt dazu, dass das frei bewegliche Ende der Federzunge 8 mit seiner Klemmkante eine entgegengesetzte Bewegung weg von dem Bodenabschnitt 4 des Stromschienenstücks 2 erfährt. Damit wird die Klemmstelle geöffnet.

[0034] Weiterhin wird deutlich, dass das Stromschienenstück 2 am hinteren Ende eine durch umgebogene Materiallappen 14 gebildete Leiterauffangtasche hat, die ein Einschieben des elektrischen Leiters über dieses Ende des Leiteranschlusskontaktelementes 1 hinaus unterbindet.

[0035] Figur 3 lässt eine Seitenlängsschnittansicht durch das Leiteranschlusskontaktelement 1 auf Figur 2 erkennen. Es wird deutlich, dass von dem Bodenabschnitt 4 ein Kontaktvorsprung in Form einer Kontaktlasche 11 freigeschnitten und aus der Ebene des Bodenabschnitts 4 in Richtung zweiten Quersteg 7b hochgestellt ist. Damit wird zusammen mit dem freien Ende der Federzunge 8, die eine Klemmkante 15 bildet, eine Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters bereitgestellt. Das der Klemmkante 15 zugewandte Ende der Kontaktlasche 11 hat eine Fase 16 mit einer Ebene, die sich vom Bereich des ersten Querstegs 7a zum Bereich des in Leitereinsteckrichtung hinter der Kontaktlasche 11 liegenden Bereichs des Bodenabschnitts 4 erstreckt. Damit wird bei optimierter Leiterführung ein optimaler Kontaktvorsprung zum Anklemmen eines elektrischen Leiters geschaffen, auf dem die Klemmkraft der Federzunge 8 konzentriert wird.

[0036] Deutlich wird weiterhin, dass das frei bewegliche Ende der Federzunge 8 in Richtung Bodenabschnitt 4 weiter umgebogen ist. Damit ist das Kontaktende 17 der Federzunge 8 in einem steileren Winkel zum Bodenabschnitt 4 ausgerichtet, als der andere, sich an den ersten Quersteg 7a anschließende Bereich der Federzunge 8. Dies führt dazu, dass sich bei der Öffnungsbewegung durch Druck auf den ersten Quersteg 7a in Richtung Bodenabschnitt 4 der Kontaktabschnitt 17 schneller vom Bodenabschnitt 4 bzw. der Kontaktlasche 11 abhebt, als bei einem kleineren Winkel.

[0037] Erkennbar ist weiterhin, dass die sich unterhalb des zweiten Querstegs 7b befindlichen Lagerfinger 9 in einer relativ kleinen Lageröffnung 10 schwimmend gelagert ist. Hierdurch wird eine Art Schwenk- bzw. Drehlager mit einer Drehachse bereitgestellt. Die unterhalb des ersten Querstegs 7a befindlichen Lagerfinger 9 tauchen hingegen in einer relativ großen Lageröffnung 10 ein und sind im Wesentlichen frei beweglich. Diese Lagerfinger 9 dienen im wesentlichen nur dazu, einen Anschlag zu einer Anschlagsfläche 18 des zugeordneten Seitenwandabschnitts 5a, 5b bereitzustellen. Hierzu ist an dem Seitenwandabschnitt 5a, 5b jeweils eine zwischen dem Bodenabschnitt 4 und dem ersten Quersteg 7a bzw. sich den daran anschließenden Bereich der Federzunge 8 angeordnete Nase oder Finger vorhanden.

[0038] Durch das auf der Randkante 13a, 13b aufliegende Auflager 12 sowie durch den sich in einer zugeordneten Lageröffnung 10 abstützenden mindestens einen Lagerfinger 9 ist auch in dem Zustand ohne eingesteckten elektrischen Leiter eine feste Position oder Lage des Klemmfederelementes 3 gegenüber dem Stromschienenstück 2 gegeben.

[0039] Erkennbar ist weiterhin, dass von mindestens einem Seitenwandabschnitt 5a, 5b ein Materiallappen 14 unterhalb des zweiten Querstegs 7b abgebogen und quer in den Leitereinführungskanal hineingestellt ist. Damit wird eine Leiteraufnahmetasche endseitig begrenzt.

[0040] Deutlich wird weiterhin, dass der Bodenabschnitt 14 eingangsseitig eine Schrägfläche 19 hat, mit dem ein trichterförmiger Leitereinführungsbereich gebildet ist. Eine entsprechende Schrägfläche ist auch an den Seitenwandabschnitten 15a, 15b des Stromschienenstücks 2 vorhanden.

[0041] Dies ist auch in der perspektivischen Ansicht aus Figur 1 deutlich.

[0042] Figur 4 lässt eine Seiten- Schnittansicht des Leiteranschlusskontaktelementes 1 mit nunmehr eingestecktem elektrischen Leiter 20 erkennen. Das abisolierte Ende 21 des elektrischen Leiters 20 ist dabei in Leitereinsteckrichtung L in den Leitereinführungskanal hineingesteckt. Das Leiteranschlusskontaktelement 1 befindet sich in der Offenposition. Hierbei wird eine Öffnungskraft F auf den ersten Quersteg in Richtung Bodenabschnitt 4 ausgeübt. Deutlich wird, dass sich dabei der Kontaktabschnitt 17 am frei beweglichen Ende der Federzunge 8 von dem Kontaktvorsprung an der Fase 16 der Kontaktlasche 11 wegbewegt. Damit ist die Klemmstelle zwischen der Kontaktkante 15 und dem Kontaktvorsprung 16 an der Kontaktlasche 11 geöffnet und der elektrische Leiter 20 kann entgegen der Leitereinsteckrichtung L aus dem Leiteranschlusskontaktelement 1 herausgezogen werden.

[0043] Figur 5 lässt eine perspektivische Ansicht des Stromschienenstücks 2 für das Leiteranschlusskontaktelement 1 aus Figuren 1 bis 4 erkennen. Dabei wird deutlich, dass das Stromschienenstück 2 aus einem Blechteil einstückig ausgebildet ist. Von dem Bodenabschnitt 4 sind zwei einander gegenüberliegende Seitenwandabschnitte 5a, 5b abgebogen, die einen Leitereinführungskanal bereitstellen. Dabei wird deutlich, dass im hinteren Bereich der Seitenwandabschnitte 5a, 5b rechteckförmige Lageröffnungen 10 z.B. mit abgerundeten Ecken vorhanden sind. Der Querschnitt dieser Lageröffnungen 10 ist begrenzt und die Lageröffnungen 10 sind umfangsseitig vollständig geschlossen.

[0044] Im vorderen Bereich hingegen sind die Lageröffnungen 10 nicht vollständig umfangsseitig geschlossen, sondern frei zugänglich. Dies ermöglicht ein Einhängen des Klemmfederelementes 3 in das Stromschienenstück 2. Hier ist wesentlich, dass ein Anschlag durch Anschlagflächen 18 an vorstehenden Nasen der Seitenwandabschnitte 5a, 5b vorhanden sind. Diese Anschlagflächen 18 weisen in Richtung Bodenabschnitt 4.

[0045] Deutlich wird weiterhin, dass von beiden Seitenwandabschnitten 5a, 5b am hinteren Ende Materiallaschen 14 zur Bildung einer Leiterauffangtasche aufeinander zuweisend umgefaltet sind. Diese Materiallappen 14 eines Seitenwandabschnitts 5a weisen zum gegenüberliegenden Seitenwandabschnitt 5b und umgekehrt.

[0046] Deutlich wird weiterhin, dass ein weiterer Materiallappen 22 im Bereich des freien Endes der Kontaktlasche 11 von jeweils einer Seitenwand 5a, 5b zur gegenüberliegenden Seitenwand 5b, 5a umgebogen ist. Der Materiallappen 22 ist aus der Ebene des Bodenabschnitts 4 etwas in Richtung zweiten Quersteg 7b nach oben versetzt und bildet ein Auflager für die Kontaktlasche 11. Dies ist in den Figuren 3 und 4 noch deutlicher zu erkennen.

[0047] Figur 6 lässt eine perspektivische Ansicht des Klemmfederelementes 3 erkennen. Wiederum ist das Klemmfederelement 3 als jeweils im Querschnitt U-förmig gebogenes Blechelement ausgebildet. Hier wird deutlich, dass von den Seitenwänden 6a, 6b jeweils Lagerfinger 9 freigeschnitten und in Richtung der gegenüberliegenden Seitenwand 6a, 6b herausgestellt sind.

[0048] Erkennbar ist weiterhin, dass sich die Federzunge 8 an den ersten Quersteg 7a anschließt und sich in dem Freiraum zwischen ersten Quersteg 7a und zweiten Quersteg 7b nach unten zwischen den Seitenwandabschnitten 6a, 6b hinein erstreckt. Die Federzunge 8 ist dabei aus der durch den ersten und zweiten Quersteg 7a, 7b gebildeten Ebene heraus nach unten in den Kanal hineingebogen.

[0049] Deutlich wird weiterhin, dass an der Federzunge 8 Auflager 12 durch beidseits abragenden Nasen gebildet sind.


Ansprüche

1. Leiteranschlusskontaktelement (1) zum Anklemmen eines elektrischen Leiters (20) mit einem Stromschienenstück (2) und einem Klemmfederelement (3), wobei das Klemmfederelement (3) eine Federzunge (8) mit einer Klemmkante (15) hat, und wobei die Klemmkante (15) mit einem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks (2) eine Klemmstelle zum Anklemmen des elektrischen Leiters (20) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) beweglich an dem Stromschienenstück (2) angeordnet ist und die Federzunge (8) ein Auflager (12) hat, das zur Auflagerung auf dem Stromschienenstück (2) und zur Bewirkung einer Öffnung der Klemmstelle durch Bewegung der Klemmkante (15) weg von dem Klemmabschnitt bei einer Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes (3) relativ zum Stromschienenstück (2) ausgebildet ist.
 
2. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflager (12) der Federzunge (8) als mindestens eine seitlich von der Federzunge (8) abragenden Nase zur Auflagerung auf einer zugeordneten Randkante (13a, 13b) eines Seitenwandabschnitts (5a, 5b) des Stromschienenstücks (2) ausgebildet ist.
 
3. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) einen Bodenabschnitt (4) und zwei von dem Bodenabschnitt (4) abragende und voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte (5a, 5b) hat, und dass das Klemmfederelement (3) an den Seitenwandabschnitten (5a, 5b) des Stromschienenstücks (2) gelagerte Seitenwände (6a, 6b) und einen die Seitenwände (6a, 6b) verbindenden ersten Quersteg (7a) hat, wobei die Federzunge (8) von dem ersten Quersteg (7a) in den Zwischenraum zwischen den Seitenwandabschnitten (5a, 5b) des Stromschienenstücks (2) zum Bodenabschnitt (4) weisend hinein ragt.
 
4. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (6a, 6b) mit einem weiteren zweiten Quersteg (7b) verbunden sind, der von dem ersten Quersteg (7a) beabstandet ist.
 
5. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zweite Quersteg (7b) an demselben Seitenrand der Seitenwände (6a, 6b) an die Seitenwände (6a, 6b) wie der erste Quersteg (7a) anschließt und der erste und zweite Quersteg (7a, 7b) damit auf derselben Seite des Leiteranschlusskontaktelementes (1) liegen.
 
6. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) Lagerfinger (9) hat, die von dem Klemmfederelement (3) abragen und in Lageröffnungen (10) des Stromschienenstücks (2) hinein ragen.
 
7. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) einen aus einer Ebene des Stromschienenstücks (2) herausgestellten Kontaktvorsprung hat.
 
8. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktvorsprung als eine aus einem Bodenabschnitt (4) des Stromschienenstücks (2) freigelegte und herausgestellte Kontaktlasche (11) ausgebildet ist.
 
9. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) und das Klemmfederelement (3) jeweils im Querschnitt U-förmig gebogene Blechelemente sind, wobei die U-förmig gebogenen Blechelemente zur Bildung eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet sind.
 
10. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) an einem Schwenklager schwenkbar an dem Stromschienenstück (2) gelagert ist, wobei die Achse des Schwenklagers in Erstreckungsrichtung der Federzunge (8) hinter dem in Leitereinsteckrichtung (L) frei beweglichen Ende der Federzunge (8) liegt.
 
11. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwenklager durch einen in eine Lageröffnung (10) des Stromschienenstücks (2) hineinragenden Lagerfinger (9) des Klemmfederelementes (3) gebildet ist.
 
12. Leiteranschlusskontaktelement (1) zum Anklemmen eines elektrischen Leiters (20) mit einem Stromschienenstück (2) und einem Klemmfederelement (3), wobei das Klemmfederelement (3) eine Klemmkante (15) hat, und wobei die Klemmkante (15) mit einem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks (2) eine Klemmstelle zum Anklemmen des elektrischen Leiters (20) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) beweglich an dem Stromschienenstück (2) angeordnet ist, und dass das Stromschienenstück (2) und das Klemmfederelement (3) jeweils im Querschnitt U-förmig gebogene Blechelemente sind, wobei die U-förmig gebogenen Blechelemente zur Bildung eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet sind.
 
13. Leiteranschlusskontaktelement (1) zum Anklemmen eines elektrischen Leiters (20) mit einem Stromschienenstück (2) und einem Klemmfederelement (3), wobei das Klemmfederelement (3) eine Federzunge (8) mit einer Klemmkante (15) hat, und wobei die Klemmkante (15) mit einem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks (2) eine Klemmstelle zum Anklemmen des elektrischen Leiters (20) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) beweglich an dem Stromschienenstück (2) angeordnet ist, dass das Stromschienenstück (2) einen Bodenabschnitt (4) und zwei von dem Bodenabschnitt (4) abragende und voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte (5a, 5b) hat, und dass das Klemmfederelement (3) an den Seitenwandabschnitten (5a, 5b) des Stromschienenstücks (2) gelagerte Seitenwände (6a, 6b) und einen die Seitenwände (6a, 6b) verbindenden ersten Quersteg (7a) hat, wobei die Federzunge (8) von dem ersten Quersteg (7a) in den Zwischenraum zwischen den Seitenwandabschnitten (5a, 5b) des Stromschienenstücks (2) zum Bodenabschnitt (4) weisend hinein ragt.
 
14. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) und das Klemmfederelement (3) jeweils im Querschnitt U-förmig gebogene Blechelemente sind, wobei die U-förmig gebogenen Blechelemente zur Bildung eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet sind.
 
15. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (6a, 6b) mit einem weiteren zweiten Quersteg (7b) verbunden sind, der von dem ersten Quersteg (7a) beabstandet ist.
 
16. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) einen aus einer Ebene des Stromschienenstücks (2) herausgestellten Kontaktvorsprung hat.
 
17. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktvorsprung als eine aus einem Bodenabschnitt (4) des Stromschienenstücks (2) freigelegte und herausgestellte Kontaktlasche (11) ausgebildet ist.
 
18. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) an einem Schwenklager schwenkbar an dem Stromschienenstück (2) gelagert ist, wobei die Achse des Schwenklagers in Leitereinsteckrichtung (L) hinter der Klemmstelle liegt.
 
19. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager durch einen in eine Lageröffnung (10) des Stromschienenstücks (2) hineinragenden Lagerfinger (9) des Klemmfederelementes (3) gebildet ist.
 




Zeichnung

















Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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