[0001] Die Erfindung betrifft eine Leiteranschlussklemme zum Anklemmen eines elektrischen
Leiters mit einem Stromschienenstück und einem Klemmfederelement. Das Klemmfederelement
hat eine Klemmkante, die mit einem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks eine Klemmstelle
zum Anklemmen des elektrischen Leiters bildet. Die Klemmkante kann an einer Federzunge
sein.
[0002] Derartige Leiteranschlusskontaktelemente werden in vielfältiger Form genutzt. Das
vorliegende Leiteranschlusskontaktelement ist primär vorgesehen und ausgebildet, um
direkt auf eine Leiterplatte aufgesetzt und an der Leiterplatte verlötet zu werden,
um einen Leiterplattenkontakt zum Anklemmen eines elektrischen Leiters mittels Federkraftklemmanschlusses
zu schaffen. Das Leiteranschlusskontaktelement ist insbesondere geeignet, um ohne
umgebendes Isolierstoffgehäuse genutzt werden zu können.
[0003] DE 20 2013 105 670 U1 zeigt einen Anschluss für Leuchtdioden mit einem mit Drucktasten versehenen Isolierstoffgehäuse
und mehreren in dem Isolierstoffgehäuse befindlichen, leitenden Kontakteinheiten.
Die Kontakteinheiten sind aus zwei Metallstreifen aufgebaut. Der erste Metallstreifen
hat eine nach oben erhabene Metallwand, die oberseitig nach innen gekrümmt zu einem
Halbkreis ausgebildet ist. Der zweite Metallstreifen ist an seinem einen Ende mit
dem oberen Ende des ersten Metallstreifens verbunden und an seinem anderen Ende mit
zwei Verzweigungszungen versehen. Eine der Verzweigungszungen ist zum Anklemmen des
elektrischen Leiters vorgesehen. Die andere Verzweigungszunge ist auf die Drucktaste
ausgerichtet, sodass die Drucktaste gegen den zweiten Metallstreifen zum Öffnen der
durch die erste Verzweigungszunge und den ersten Metallstreifen gebildeten Klemmstelle
zum Anklemmen eines elektrischen Leiters drückbar ist.
[0004] WO 2014/124475 A2 offenbart eine Anschluss- oder Verbindungsklemme zum elektrischen Verbinden wenigstens
eines Leiters und mit einem elektrischen Kontaktkörper. Die Anschlussklemme hat ein
Isolierstoffgehäuse, in dem der Kontaktkörper angeordnet ist. Der Kontaktkörper hat
ein Stanzteil mit einem Durchbruch und einem in dem Durchbruch angeordneten Federelement.
Das Federelement ist als U-förmig gebogene Schenkelfeder mit einem Anlageabschnitt,
einem sich daran anschließenden Federbogen und einem dem Anlageabschnitt gegenüberliegenden
und sich an den Federbogen anschließenden Klemmschenkel ausgebildet. Der Anlageschenkel
liegt auf einem Bodenabschnitt des Stanzteils auf. Der Klemmschenkel ist zur Bildung
einer Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters zum Deckelabschnitt des
Stanzteils hin ausgerichtet. Zum Öffnen der Klemmstelle kann ein Betätigungswerkzeug
durch eine Öffnung im Isolierstoffgehäuse auf dem Klemmschenkel aufgesetzt werden,
um diesen von dem Deckelabschnitt des Stanzteils weg zu verlagern.
[0005] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Leiteranschlusskontaktelement
zum Anklemmen eines elektrischen Leiters zu schaffen.
[0006] Die Aufgabe wird mit dem Leiteranschlusskontaktelement mit den Merkmalen des Anspruchs
1, 12 und 13 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Für ein Leiteranschlusskontaktelement, das ein Stromschienenstück und ein Klemmfederelement
aufweist, wird vorgeschlagen, dass das Klemmfederelement beweglich an dem Stromschienenstück
angeordnet ist und die Federzunge eine Auflage hat, das zur Auflagerung auf dem Stromschienenstück
und Bewirkung einer Öffnung der Klemmstelle durch Bewegung der Klemmkante weg von
dem Klemmabschnitt bei einer Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes relativ zum
Stromschienenstück ausgebildet ist.
[0008] Durch das Auflager an der Federzunge wird in Verbindung mit der Beweglichkeit des
Klemmfederelementes erreicht, dass sich die zwischen der Federzungen und dem Stromschienenstück
gebildeten Klemmstelle zum Anklemmen eines elektrischen Leiters öffnet, wenn das Klemmfederelement
in einer Öffnungsbewegung bewegt wird. Durch diese Bewegung gelangt das Auflager in
eine Auflager- bzw. Anschlagsposition an dem Stromschienenstück, sodass eine weitere
Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes relativ zum Stromschienenstück zu einer Öffnungsbewegung
der auf einem Stromschienenstück dann aufgelagerten Federzunge führt. Dabei wird die
Klemmkante der Federzunge von dem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks wegbewegt,
um eine zwischen Klemmkante und Klemmabschnitt gebildete Klemmstelle zum Anklemmen
eines elektrischen Leiters zu öffnen.
[0009] Zum Öffnen der Klemmstelle wird nicht einfach eine Betätigungskraft auf ein fest
an dem Stromschienenstück aufgelagertes Klemmfederelement ausgeübt, um damit die Federzunge
direkt zu verlagern. Es wird vielmehr eine durch das Auflager an der Federzunge bedingte
Hebelwirkung ausgenutzt. Durch das Auflager wird bei der Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes
ein Fixpunkt bereitgestellt, um den die Federzunge herum verschwenkt.
[0010] Damit wird ein sehr kompaktes und sehr einfach und zuverlässig zu betätigendes Leiteranschlusskontaktelement
geschaffen.
[0011] Das Auflager der Federzunge kann als mindestens eine seitlich von der Federzunge
abragenden Nase zur Auflagerung auf einer zugeordneten Randkante eines Seitenwandabschnitts
des Stromschienenstücks ausgebildet sein. Diese Nase wird dann z.B. auf einfache Weise
stoffschlüssig mit der Federzunge ausgeformt.
[0012] Das Stromschienenstück kann einen Bodenabschnitt und zwei von dem Bodenabschnitt
abragende und voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte haben. Das Klemmfederelement
hat dann an den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks gelagerte Seitenwände
und einen die Seitenwände verbindenden ersten Quersteg. Die Federzunge ragt dann von
dem Quersteg in den Zwischenraum zwischen den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks
zum Bodenabschnitt weisend hinein.
[0013] Mit den voneinander beabstandeten Seitenwandabschnitten und dem Bodenabschnitt des
Stromschienenstücks wird ein U-förmiger Leiterführungskanal bereitgestellt. Die Seitenwandabschnitte
des Stromschienenstücks werden zudem zur Lagerung des Klemmfederelementes verwendet.
Dies gelingt dadurch, dass die Seitenwände des Klemmfederelementes an den Seitenwandabschnitten
des Stromschienenstücks gelagert und damit auch geführt sind. Der erste Quersteg dient
als Wurzelabschnitt für die Federzunge und stellt gleichzeitig noch eine Betätigungsfläche
bereit, auf die eine Betätigungskraft zur Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes
ausgeübt werden kann.
[0014] Die Seitenwände können mit einem weiteren zweiten Quersteg verbunden sein, der von
dem ersten Quersteg beabstandet ist. Damit wird das Klemmfederelement weiter stabilisiert.
[0015] Vorteilhaft ist, wenn der zweite Quersteg auf derselben Seite wie der erste Quersteg
liegt. Damit wird ein schalenförmiges Klemmfederelement geschaffen, bei dem die Federzunge
in den Zwischenraum zwischen den Querstegen zur gegenüberliegenden Seite zwischen
den Seitenwänden des Klemmfederelementes abragt.
[0016] Das Klemmfederelement kann Lagerfinger haben, die von dem Klemmfederelement abragen
und in Lageröffnungen der Stromschiene hinein ragen. Diese Lageröffnungen können dann
beispielsweise an den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks vorhanden sein.
Damit kann das Klemmfederelement mit den Lagerfingern an das Klemmfederelement eingehängt
werden, um dort um die eine Schwenkachse bildenden Lagerfinger beweglich gelagert
zu werden. Diese Lagerfinger können auf preiswerte und einfache Weise einstückig mit
dem Klemmfederelement gebildet werden, indem diese aus dem Blechmaterial des Klemmfederelementes
freigelegt und aus der Ebene herausgestellt sind.
[0017] Das Stromschienenstück kann einen um eine Ebene des Stromschienenstücks herausgestellten
Kontaktvorsprung haben. Mit Hilfe dieses Kontaktvorsprungs wird eine reduzierte Kontaktfläche
geschaffen, auf welche der anzuklemmende elektrische Leiter aufliegt und auf die die
Federkraft des Klemmfederelementes konzentriert wird. Auf diese Weise wird die Flächenpressung
erhöht und der Übergangswiderstand verbessert.
[0018] Der Kontaktvorsprung kann beispielsweise als eine aus einem Bodenabschnitt des Stromschienenstücks
freigelegte und herausgestellte Kontaktlasche ausgebildet sein. Dies hat den Vorteil,
dass mit Hilfe des freien Endes der Kontaktlasche eine Klemmkante bereitgestellt wird,
an welcher der anzuklemmende elektrische Leiter angeklemmt und verhakt wird. Damit
wird die Klemmung eines elektrischen Leiters verbessert. Zudem wird mit der herausgestellten
Kontaktlasche eine trichterförmige Leitereinführung bereitgestellt, die auf der gegenüberliegenden
Seite durch die ebenfalls schräg verlaufende Federzunge mit gebildet wird.
[0019] Das Stromschienenstück und das Klemmfederelement können jeweils im Querschnitt U-förmig
gebogene Blechelemente sein. Diese U-förmig gebogene Blechelemente sind dann zur Bildung
eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet. So kann
das U-förmig gebogene Stromschienenstück in die Öffnung des U-förmigen Klemmfederelementes
eintauchen oder umgekehrt. Das Klemmfederelement wird damit verdrehsicher an dem Stromschienenstück
gelagert, wobei die aneinander angrenzenden Seitenwandabschnitte und Seitenwände eine
Führung bereitstellen. Das Klemmfederelement kann dann nur noch entweder um eine Lagerachse
oder ein schwimmendes Lager herum verschwenkt oder in Richtung Bodenabschnitt an dem
Stromschienenstück längs verschoben oder mit einer kombinierten Schwenk- und Schiebebewegung
verlagert werden.
[0020] Das Klemmfederelement kann an einem Schwenklager schwenkbar an dem Stromschienenstück
gelagert sein. Dann ist es vorteilhaft, wenn die Achse des Schwenklagers in Erstreckungsrichtung
der Federzunge gesehen hinter dem frei beweglichem Ende der Federzunge liegt. Das
Klemmfederelement ist dann einerseits um die Schwenklagerachse verschwenkbar. Andererseits
wird die Federzunge mit dem Auflager bei einer Öffnungsbewegung an dem Stromschienenstück
aufgelagert. Damit sind zwei Fixpunkte durch das Schwenklager und das Auflager bereitgestellt,
die bei einer weiteren Öffnungsbewegung auf das Klemmfederelement zu einer Öffnungsbewegung
der Federzunge führen.
[0021] Die Aufgabe wird auch dadurch gelöst, dass das Klemmfederelement beweglich an dem
Stromschienenstück angeordnet ist, und dass das Stromschienenstück und das Klemmfederelement
jeweils im Querschnitt U-förmig gebogene Blechelemente sind, wobei die U-förmig gebogenen
Blechelemente zur Bildung eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend
angeordnet sind. Damit kann prinzipiell unabhängig von möglichen Ausgestaltungen der
Klemmstelle ein elektrischer Leiter in den Käfigraum des sehr kompakten Leiteranschlusselementes
eingeführt und dort an der Klemmstelle angeklemmt werden. Durch die Relativbeweglichkeit
zwischen Klemmfederelement und Stromschienenstück ist ein Öffnen und ggf. auch Schließen
der Klemmstelle für die Entnahme und ggf. auch für das Anklemmen des elektrischen
Leiters möglich.
[0022] Ein Käfig kann dadurch gebildet werden, dass das Stromschienenstück einen Bodenabschnitt
und zwei von dem Bodenabschnitt abragende und voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte
und das Klemmfederelement an den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks gelagerte
Seitenwände und einen die Seitenwände verbindenden ersten Quersteg hat.
[0023] Das Klemmfederelement kann eine Federzunge haben und wiederum beweglich an dem Stromschienenstück
angeordnet sein. Die Federzunge ragt von dem ersten Quersteg in den Zwischenraum zwischen
den Seitenwandabschnitten des Stromschienenstücks zum Bodenabschnitt weisend hinein.
[0024] Auch bei diesen Varianten ist es vorteilhaft, wenn das Stromschienenstück einen aus
einer Ebene des Stromschienenstücks herausgestellten Kontaktvorsprung hat. Der Kontaktvorsprung
kann als eine aus einem Bodenabschnitt des Stromschienenstücks freigelegte und herausgestellte
Kontaktlasche ausgebildet sein.
[0025] Das Klemmfederelement kann auch bei diesen Varianten unabhängig von der Ausgestaltung
der Klemmstelle an einem Schwenklager schwenkbar an dem Stromschienenstück gelagert
sein. Die Achse des Schwenklagers liegt dabei in Leitereinsteckrichtung hinter der
Klemmstelle. Dabei kann das Schwenklager durch mindesten einen in eine zugeordnete
Lageröffnung des Stromschienenstücks hineinragenden Lagerfinger des Klemmfederelementes
gebildet werden.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit den beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- - perspektivische Ansicht eines Leiteranschlusskontaktelementes;
- Figur 2
- - Seitenansicht des Leiteranschlusskontaktelementes aus Figur 1;
- Figur 3
- - Seitenansicht des Leiteranschlusskontaktelementes aus Figur 2 im Längsschnitt;
- Figur 4
- - Längsschnittansicht aus Figur 3 mit eingestecktem elektrischen Leiter in der Offenstellung;
- Figur 5
- - perspektivische Ansicht des Stromschienenstücks des Leiteranschlusskontaktelementes
aus Figur 1;
- Figur 6
- - perspektivische Ansicht des Klemmfederelementes für das Leiteranschlusskontaktelement
aus Figur 1.
[0027] Figur 1 lässt ein Leiteranschlusskontaktelement 1 in perspektivischer Ansicht erkennen,
das in der Art eines Käfigs aus einem Stromschienenstück 2 und einem Klemmfederelement
3 gebildet ist. Das Stromschienenstück 2 ist aus einem Blechteil einstückig ausgeformt.
Es hat einen Bodenabschnitt 4 von dem an dem einander gegenüberliegenden Seiten voneinander
beabstandete Seitenwandabschnitte 5a, 5b abragen. Diese erstrecken sich im Wesentlichen
über die Länge des Bodenabschnitts 4. Auf diese Weise ist das Stromschienenstück 2
im Querschnitt U-förmig oder wannenförmig ausgebildet.
[0028] Ebenso hat das Klemmfederelement 3 einander gegenüberliegende Seitenwände 6a, 6b,
die im vorderen Bereich durch einen ersten Quersteg 7a und im hinteren Bereich durch
einen zweiten Quersteg 7b miteinander verbunden sind. In den Zwischenraum zwischen
dem ersten und zweiten Quersteg 7a, 7b ragt eine Federzunge 8 von dem ersten Quersteg
7a in Richtung Bodenabschnitt 4 des Stromschienenstücks 2 ab. Die Federzunge 8 ist
dabei stoffschlüssig mit dem ersten Quersteg 7a ausgebildet.
[0029] Deutlich wird, dass das Klemmfederelement 3 auf das Stromschienenstück 2 aufgesetzt
bzw. das Stromschienenstück 2 in das Klemmfederelement 3 eingesetzt ist. Dabei überlappen
sich die Seitenwände 6a, 6b mit den zugeordneten Seitenwandabschnitten 5a, 5b des
Stromschienenstücks 2 paarweise. Hierdurch wird das Klemmfederelement 3 an dem Stromschienenstück
2 geführt. Es ist relativ zum Stromschienenstück 2 beweglich. Von den Seitenwänden
6a, 6b ragen Lagerfinger 9 in zugeordnete Lageröffnungen 10 der Seitenwandabschnitte
5a, 5b des Stromschienenstücks 2 hinein. Durch die unter dem zweiten Quersteg 7b befindlichen
Lagerfinger 9 und die zugeordneten Lageröffnungen 10 wird ein schwimmendes Schwenklager
bereitgestellt. Die vorderen, unter dem ersten Quersteg 7a befindlichen Lagerfinger
9 sind in einer relativ großen Öffnung des Stromschienenstücks 2 frei beweglich und
bilden einen Anschlag mit einer Anschlagkante an den Seitenwandabschnitten 5a, 5b
des Stromschienenstücks 2, mit dem eine über die dargestellte Position hinausgehende
Bewegung des ersten Quersteg 7a weg von dem Bodenabschnitt 4 des Stromschienenstücks
2 unterbunden wird.
[0030] Ein elektrischer Leiter kann nun von der Seite unterhalb des ersten Querstegs 7a
in Richtung des zweiten Querstegs 7b in den Freiraum zwischen erstem Quersteg 7a und
Bodenabschnitt 4 eingeführt werden. Dann wird der elektrische Leiter an einer Klemmstelle
des Leiteranschlusskontaktelementes 1 angeklemmt, die durch eine Klemmkante der Federzunge
8 und einem Kontaktvorsprung des Bodenabschnitts 4 gebildet wird. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist aus dem Bodenabschnitt 4 des Stromschienenstücks 2 eine Kontaktlasche
11 freigelegt, die schräg in Richtung des zweiten Querstegs 7b aus der Ebene des Bodenabschnitts
4 hochgestellt ist. Damit wird ein trichterförmiger Leitereinführungsbereich mit einer
scharfkantigen Klemmstelle bereitgestellt.
[0031] Bedingt durch den eingeführten elektrischen Leiter wird die Federzunge 8 in Richtung
der Ebene der Querstege 7a, 7b ausgelenkt. Die daraus resultierende Federkraft stützt
sich über die beiden Lagerfinger 9 in den jeweiligen Lageröffnungen 10 ab, so dass
sich das Klemmfederelement 3 gegenüber dem Stromschienenstück 2 in einer festgelegten
stabilen Lage befindet.
[0032] Zum Öffnen der Klemmstelle und Entnehmen eines elektrischen Leiters kann der erste
Quersteg 7 in Richtung Bodenabschnitt 4 heruntergedrückt werden. Dann wird durch Auflager
12 an den Seitenkanten der Federzunge 8, die bei dieser Öffnungsbewegung auf den zugeordneten
Randkanten 13a, 13b der Seitenwandabschnitte 5a, 5b auflagern, erreicht, dass sich
die Klemmkante der Federzunge 8 von dem Bodenabschnitt 4 weg in Richtung zweitem Quersteg
7b des Klemmfederelementes 1 bewegt. Dies wird durch die Schwenklagerung des Klemmfederelementes
3 an dem Stromschienenstück 2 ermöglicht.
[0033] Figur 2 lässt eine Seitenansicht des Leiteranschlusskontaktelementes 1 aus Figur
1 erkennen. Hier wird deutlich, dass die als seitlich von der Federzunge 8 abragenden
Nasen ausgebildeten Auflager 12 auf der zugeordneten Randkante 13a, 13b der Seitenwand
6a, 6b auflagern. Wenn nun das Klemmfederelement 3 relativ zum Stromschienenstück
2 bewegt wird, indem eine Öffnungsbewegung durch Druck auf den ersten Quersteg 7a
in Richtung Bodenabschnitt 4 ausgeübt wird, dann wandert der sich an den ersten Quersteg
7a anschließende Teil der Federzunge 8 ebenfalls in Richtung Bodenabschnitt 4. Das
Auflager 12 wird an den Randkanten 13a, 13b der Seitenwandabschnitte 5a, 5b des Stromschienenstücks
2 an diesen Positionen ortsfest zum Stromschienenstück 2 gehalten. Dabei wird die
Höhenlage senkrecht zur Leitereinsteckrichtung L bzw. die Position relativ zur Richtung
der Öffnungsbewegung gehalten. Eine z.B. durch eine Schwenkbewegung der Federzunge
8 bedingte Verschiebung des Auflagers 12 auf den Randkanten 13a, 13b in Leitereinsteckrichtung
L ist ggf. innerhalb einer Toleranzgrenze möglich. Die Auflagerung der Federzunge
8 führt dazu, dass das frei bewegliche Ende der Federzunge 8 mit seiner Klemmkante
eine entgegengesetzte Bewegung weg von dem Bodenabschnitt 4 des Stromschienenstücks
2 erfährt. Damit wird die Klemmstelle geöffnet.
[0034] Weiterhin wird deutlich, dass das Stromschienenstück 2 am hinteren Ende eine durch
umgebogene Materiallappen 14 gebildete Leiterauffangtasche hat, die ein Einschieben
des elektrischen Leiters über dieses Ende des Leiteranschlusskontaktelementes 1 hinaus
unterbindet.
[0035] Figur 3 lässt eine Seitenlängsschnittansicht durch das Leiteranschlusskontaktelement
1 auf Figur 2 erkennen. Es wird deutlich, dass von dem Bodenabschnitt 4 ein Kontaktvorsprung
in Form einer Kontaktlasche 11 freigeschnitten und aus der Ebene des Bodenabschnitts
4 in Richtung zweiten Quersteg 7b hochgestellt ist. Damit wird zusammen mit dem freien
Ende der Federzunge 8, die eine Klemmkante 15 bildet, eine Klemmstelle zum Anklemmen
eines elektrischen Leiters bereitgestellt. Das der Klemmkante 15 zugewandte Ende der
Kontaktlasche 11 hat eine Fase 16 mit einer Ebene, die sich vom Bereich des ersten
Querstegs 7a zum Bereich des in Leitereinsteckrichtung hinter der Kontaktlasche 11
liegenden Bereichs des Bodenabschnitts 4 erstreckt. Damit wird bei optimierter Leiterführung
ein optimaler Kontaktvorsprung zum Anklemmen eines elektrischen Leiters geschaffen,
auf dem die Klemmkraft der Federzunge 8 konzentriert wird.
[0036] Deutlich wird weiterhin, dass das frei bewegliche Ende der Federzunge 8 in Richtung
Bodenabschnitt 4 weiter umgebogen ist. Damit ist das Kontaktende 17 der Federzunge
8 in einem steileren Winkel zum Bodenabschnitt 4 ausgerichtet, als der andere, sich
an den ersten Quersteg 7a anschließende Bereich der Federzunge 8. Dies führt dazu,
dass sich bei der Öffnungsbewegung durch Druck auf den ersten Quersteg 7a in Richtung
Bodenabschnitt 4 der Kontaktabschnitt 17 schneller vom Bodenabschnitt 4 bzw. der Kontaktlasche
11 abhebt, als bei einem kleineren Winkel.
[0037] Erkennbar ist weiterhin, dass die sich unterhalb des zweiten Querstegs 7b befindlichen
Lagerfinger 9 in einer relativ kleinen Lageröffnung 10 schwimmend gelagert ist. Hierdurch
wird eine Art Schwenk- bzw. Drehlager mit einer Drehachse bereitgestellt. Die unterhalb
des ersten Querstegs 7a befindlichen Lagerfinger 9 tauchen hingegen in einer relativ
großen Lageröffnung 10 ein und sind im Wesentlichen frei beweglich. Diese Lagerfinger
9 dienen im wesentlichen nur dazu, einen Anschlag zu einer Anschlagsfläche 18 des
zugeordneten Seitenwandabschnitts 5a, 5b bereitzustellen. Hierzu ist an dem Seitenwandabschnitt
5a, 5b jeweils eine zwischen dem Bodenabschnitt 4 und dem ersten Quersteg 7a bzw.
sich den daran anschließenden Bereich der Federzunge 8 angeordnete Nase oder Finger
vorhanden.
[0038] Durch das auf der Randkante 13a, 13b aufliegende Auflager 12 sowie durch den sich
in einer zugeordneten Lageröffnung 10 abstützenden mindestens einen Lagerfinger 9
ist auch in dem Zustand ohne eingesteckten elektrischen Leiter eine feste Position
oder Lage des Klemmfederelementes 3 gegenüber dem Stromschienenstück 2 gegeben.
[0039] Erkennbar ist weiterhin, dass von mindestens einem Seitenwandabschnitt 5a, 5b ein
Materiallappen 14 unterhalb des zweiten Querstegs 7b abgebogen und quer in den Leitereinführungskanal
hineingestellt ist. Damit wird eine Leiteraufnahmetasche endseitig begrenzt.
[0040] Deutlich wird weiterhin, dass der Bodenabschnitt 14 eingangsseitig eine Schrägfläche
19 hat, mit dem ein trichterförmiger Leitereinführungsbereich gebildet ist. Eine entsprechende
Schrägfläche ist auch an den Seitenwandabschnitten 15a, 15b des Stromschienenstücks
2 vorhanden.
[0041] Dies ist auch in der perspektivischen Ansicht aus Figur 1 deutlich.
[0042] Figur 4 lässt eine Seiten- Schnittansicht des Leiteranschlusskontaktelementes 1 mit
nunmehr eingestecktem elektrischen Leiter 20 erkennen. Das abisolierte Ende 21 des
elektrischen Leiters 20 ist dabei in Leitereinsteckrichtung L in den Leitereinführungskanal
hineingesteckt. Das Leiteranschlusskontaktelement 1 befindet sich in der Offenposition.
Hierbei wird eine Öffnungskraft F auf den ersten Quersteg in Richtung Bodenabschnitt
4 ausgeübt. Deutlich wird, dass sich dabei der Kontaktabschnitt 17 am frei beweglichen
Ende der Federzunge 8 von dem Kontaktvorsprung an der Fase 16 der Kontaktlasche 11
wegbewegt. Damit ist die Klemmstelle zwischen der Kontaktkante 15 und dem Kontaktvorsprung
16 an der Kontaktlasche 11 geöffnet und der elektrische Leiter 20 kann entgegen der
Leitereinsteckrichtung L aus dem Leiteranschlusskontaktelement 1 herausgezogen werden.
[0043] Figur 5 lässt eine perspektivische Ansicht des Stromschienenstücks 2 für das Leiteranschlusskontaktelement
1 aus Figuren 1 bis 4 erkennen. Dabei wird deutlich, dass das Stromschienenstück 2
aus einem Blechteil einstückig ausgebildet ist. Von dem Bodenabschnitt 4 sind zwei
einander gegenüberliegende Seitenwandabschnitte 5a, 5b abgebogen, die einen Leitereinführungskanal
bereitstellen. Dabei wird deutlich, dass im hinteren Bereich der Seitenwandabschnitte
5a, 5b rechteckförmige Lageröffnungen 10 z.B. mit abgerundeten Ecken vorhanden sind.
Der Querschnitt dieser Lageröffnungen 10 ist begrenzt und die Lageröffnungen 10 sind
umfangsseitig vollständig geschlossen.
[0044] Im vorderen Bereich hingegen sind die Lageröffnungen 10 nicht vollständig umfangsseitig
geschlossen, sondern frei zugänglich. Dies ermöglicht ein Einhängen des Klemmfederelementes
3 in das Stromschienenstück 2. Hier ist wesentlich, dass ein Anschlag durch Anschlagflächen
18 an vorstehenden Nasen der Seitenwandabschnitte 5a, 5b vorhanden sind. Diese Anschlagflächen
18 weisen in Richtung Bodenabschnitt 4.
[0045] Deutlich wird weiterhin, dass von beiden Seitenwandabschnitten 5a, 5b am hinteren
Ende Materiallaschen 14 zur Bildung einer Leiterauffangtasche aufeinander zuweisend
umgefaltet sind. Diese Materiallappen 14 eines Seitenwandabschnitts 5a weisen zum
gegenüberliegenden Seitenwandabschnitt 5b und umgekehrt.
[0046] Deutlich wird weiterhin, dass ein weiterer Materiallappen 22 im Bereich des freien
Endes der Kontaktlasche 11 von jeweils einer Seitenwand 5a, 5b zur gegenüberliegenden
Seitenwand 5b, 5a umgebogen ist. Der Materiallappen 22 ist aus der Ebene des Bodenabschnitts
4 etwas in Richtung zweiten Quersteg 7b nach oben versetzt und bildet ein Auflager
für die Kontaktlasche 11. Dies ist in den Figuren 3 und 4 noch deutlicher zu erkennen.
[0047] Figur 6 lässt eine perspektivische Ansicht des Klemmfederelementes 3 erkennen. Wiederum
ist das Klemmfederelement 3 als jeweils im Querschnitt U-förmig gebogenes Blechelement
ausgebildet. Hier wird deutlich, dass von den Seitenwänden 6a, 6b jeweils Lagerfinger
9 freigeschnitten und in Richtung der gegenüberliegenden Seitenwand 6a, 6b herausgestellt
sind.
[0048] Erkennbar ist weiterhin, dass sich die Federzunge 8 an den ersten Quersteg 7a anschließt
und sich in dem Freiraum zwischen ersten Quersteg 7a und zweiten Quersteg 7b nach
unten zwischen den Seitenwandabschnitten 6a, 6b hinein erstreckt. Die Federzunge 8
ist dabei aus der durch den ersten und zweiten Quersteg 7a, 7b gebildeten Ebene heraus
nach unten in den Kanal hineingebogen.
[0049] Deutlich wird weiterhin, dass an der Federzunge 8 Auflager 12 durch beidseits abragenden
Nasen gebildet sind.
1. Leiteranschlusskontaktelement (1) zum Anklemmen eines elektrischen Leiters (20) mit
einem Stromschienenstück (2) und einem Klemmfederelement (3), wobei das Klemmfederelement
(3) eine Federzunge (8) mit einer Klemmkante (15) hat, und wobei die Klemmkante (15)
mit einem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks (2) eine Klemmstelle zum Anklemmen
des elektrischen Leiters (20) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) beweglich an dem Stromschienenstück (2) angeordnet ist
und die Federzunge (8) ein Auflager (12) hat, das zur Auflagerung auf dem Stromschienenstück
(2) und zur Bewirkung einer Öffnung der Klemmstelle durch Bewegung der Klemmkante
(15) weg von dem Klemmabschnitt bei einer Öffnungsbewegung des Klemmfederelementes
(3) relativ zum Stromschienenstück (2) ausgebildet ist.
2. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflager (12) der Federzunge (8) als mindestens eine seitlich von der Federzunge
(8) abragenden Nase zur Auflagerung auf einer zugeordneten Randkante (13a, 13b) eines
Seitenwandabschnitts (5a, 5b) des Stromschienenstücks (2) ausgebildet ist.
3. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) einen Bodenabschnitt (4) und zwei von dem Bodenabschnitt
(4) abragende und voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte (5a, 5b) hat, und
dass das Klemmfederelement (3) an den Seitenwandabschnitten (5a, 5b) des Stromschienenstücks
(2) gelagerte Seitenwände (6a, 6b) und einen die Seitenwände (6a, 6b) verbindenden
ersten Quersteg (7a) hat, wobei die Federzunge (8) von dem ersten Quersteg (7a) in
den Zwischenraum zwischen den Seitenwandabschnitten (5a, 5b) des Stromschienenstücks
(2) zum Bodenabschnitt (4) weisend hinein ragt.
4. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (6a, 6b) mit einem weiteren zweiten Quersteg (7b) verbunden sind,
der von dem ersten Quersteg (7a) beabstandet ist.
5. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zweite Quersteg (7b) an demselben Seitenrand der Seitenwände (6a, 6b) an
die Seitenwände (6a, 6b) wie der erste Quersteg (7a) anschließt und der erste und
zweite Quersteg (7a, 7b) damit auf derselben Seite des Leiteranschlusskontaktelementes
(1) liegen.
6. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) Lagerfinger (9) hat, die von dem Klemmfederelement (3)
abragen und in Lageröffnungen (10) des Stromschienenstücks (2) hinein ragen.
7. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) einen aus einer Ebene des Stromschienenstücks (2) herausgestellten
Kontaktvorsprung hat.
8. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktvorsprung als eine aus einem Bodenabschnitt (4) des Stromschienenstücks
(2) freigelegte und herausgestellte Kontaktlasche (11) ausgebildet ist.
9. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) und das Klemmfederelement (3) jeweils im Querschnitt U-förmig
gebogene Blechelemente sind, wobei die U-förmig gebogenen Blechelemente zur Bildung
eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet sind.
10. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) an einem Schwenklager schwenkbar an dem Stromschienenstück
(2) gelagert ist, wobei die Achse des Schwenklagers in Erstreckungsrichtung der Federzunge
(8) hinter dem in Leitereinsteckrichtung (L) frei beweglichen Ende der Federzunge
(8) liegt.
11. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwenklager durch einen in eine Lageröffnung (10) des Stromschienenstücks (2)
hineinragenden Lagerfinger (9) des Klemmfederelementes (3) gebildet ist.
12. Leiteranschlusskontaktelement (1) zum Anklemmen eines elektrischen Leiters (20) mit
einem Stromschienenstück (2) und einem Klemmfederelement (3), wobei das Klemmfederelement
(3) eine Klemmkante (15) hat, und wobei die Klemmkante (15) mit einem Klemmabschnitt
des Stromschienenstücks (2) eine Klemmstelle zum Anklemmen des elektrischen Leiters
(20) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) beweglich an dem Stromschienenstück (2) angeordnet ist,
und dass das Stromschienenstück (2) und das Klemmfederelement (3) jeweils im Querschnitt
U-förmig gebogene Blechelemente sind, wobei die U-förmig gebogenen Blechelemente zur
Bildung eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet sind.
13. Leiteranschlusskontaktelement (1) zum Anklemmen eines elektrischen Leiters (20) mit
einem Stromschienenstück (2) und einem Klemmfederelement (3), wobei das Klemmfederelement
(3) eine Federzunge (8) mit einer Klemmkante (15) hat, und wobei die Klemmkante (15)
mit einem Klemmabschnitt des Stromschienenstücks (2) eine Klemmstelle zum Anklemmen
des elektrischen Leiters (20) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) beweglich an dem Stromschienenstück (2) angeordnet ist,
dass das Stromschienenstück (2) einen Bodenabschnitt (4) und zwei von dem Bodenabschnitt
(4) abragende und voneinander beabstandete Seitenwandabschnitte (5a, 5b) hat, und
dass das Klemmfederelement (3) an den Seitenwandabschnitten (5a, 5b) des Stromschienenstücks
(2) gelagerte Seitenwände (6a, 6b) und einen die Seitenwände (6a, 6b) verbindenden
ersten Quersteg (7a) hat, wobei die Federzunge (8) von dem ersten Quersteg (7a) in
den Zwischenraum zwischen den Seitenwandabschnitten (5a, 5b) des Stromschienenstücks
(2) zum Bodenabschnitt (4) weisend hinein ragt.
14. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) und das Klemmfederelement (3) jeweils im Querschnitt U-förmig
gebogene Blechelemente sind, wobei die U-förmig gebogenen Blechelemente zur Bildung
eines umfangsseitig geschlossenen Käfigs einander überlappend angeordnet sind.
15. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (6a, 6b) mit einem weiteren zweiten Quersteg (7b) verbunden sind,
der von dem ersten Quersteg (7a) beabstandet ist.
16. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (2) einen aus einer Ebene des Stromschienenstücks (2) herausgestellten
Kontaktvorsprung hat.
17. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktvorsprung als eine aus einem Bodenabschnitt (4) des Stromschienenstücks
(2) freigelegte und herausgestellte Kontaktlasche (11) ausgebildet ist.
18. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmfederelement (3) an einem Schwenklager schwenkbar an dem Stromschienenstück
(2) gelagert ist, wobei die Achse des Schwenklagers in Leitereinsteckrichtung (L)
hinter der Klemmstelle liegt.
19. Leiteranschlusskontaktelement (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager durch einen in eine Lageröffnung (10) des Stromschienenstücks (2)
hineinragenden Lagerfinger (9) des Klemmfederelementes (3) gebildet ist.