[0001] Die Erfindung betrifft einen Separator nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Zentrifugal-Separatoren zur Realisierung eines kontinuierlichen Betriebs sind seit
langem bekannt, so in einer Ausgestaltung als Düsenseparatoren aus der
JP 62 - 117649 A. Neben Düsenseparatoren sind solche mit Feststoffaustragsöffnungen bekannt, denen
ein hydraulisch betätigbarer Kolbenschieber zugeordnet ist, mit dem die Feststoffaustragsöffnungen
verschlossen und freigegeben werden können. Einen Separator ohne Feststoffaustrag
in einer Ausbildung als Trenner zeigt die
US 2,017,734. Einen Separator mit miteinander verschraubten, massiven Trommelunter- und Trommeloberteilen
zeigt ferner die
US 2,286,354.
[0003] Aus der
US 3,012,710 ist ein Separator mit einer doppelt konischen Trommel mit einem konischen Oberteil
und einem konischen Trommelunterteil bekannt, wobei das Trommeloberteil und das Trommeloberteil
miteinander verschraubt sind.
[0004] Aus der
US 5,637,217 ist ein Separator mit einer Trommel mit einem Oberteil und einem Trommelunterteil
bekannt, wobei die Trommel einen wechselbaren Einsatz mit Trenntellern aufweist.
[0005] Die
FR 971 978 A offenbart eine Trommel mit einer innenliegenden Auskleidung.
[0006] Aus der
WO 2014/000829 A1 ist zudem ein gattungsgemäßer Separator zur Trennung eines fließfähigen Produktes
in verschiedene Phasen oder zur Klärung eines Produktes bekannt, der eine drehbare
Trommel mit einem Trommelunterteil und einem Trommeloberteil aufweist und ein in der
Trommel angeordnetes Mittel zum Klären, wobei eines, mehrere oder sämtliche folgender
Elemente aus Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff bestehen: das Trommelunterteil,
das Trommeloberteil, das Mittel zum Klären. Derart ist es möglich, einen Teil der
Trommel oder vorzugsweise sogar die gesamte Trommel - vorzugsweise nebst den Zulauf-
und Ablaufsystemen bzw. -bereichen - für eine Einmalverwendung auszulegen, was insbesondere
in Hinsicht für die Verarbeitung pharmazeutischer Produkte wie Fermentationsbrühen
oder dgl. von Interesse und Vorteil ist, da nach dem Betrieb zur Verarbeitung einer
entsprechenden Produktcharge im während der Verarbeitung der Produktcharge vorzugsweise
kontinuierlichen Betrieb keine Reinigung der Trommel durchgeführt werden muss sondern
die Trommel insgesamt ausgetauscht werden kann. Gerade aus hygienischer Sicht ist
dieser Separator damit sehr vorteilhaft.
[0007] Wünschenswert ist daher- und dies ist die Aufgabe der Erfindung - eine weitere Verbesserung
der Laufeigenschaften und auch der Handhabbarkeit der gattungsgemäßen Konstruktion.
[0008] Die Erfindung löst diese Probleme durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
[0009] Nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 ist zunächst vorgesehen, dass die Trommel eine
Außenstützvorrichtung und eine innerhalb der Stützvorrichtung angeordnete Trommel
- Innentrommel genannt - aufweist. Es ist ferner ein Mittel zur Klärung (bzw. zur
Optimierung der Klärwirkung) des im Zentrifugalfeld zu verarbeitenden Produktes in
der Innentrommel angeordnet.
[0010] Derart wird auf einfache Weise das Laufverhalten des rotierenden Systems, insbesondere
der Trommel, deutlich verbessert, da die Außenstützvorrichtung das System stabilisiert.
Da diese Stützvorrichtung relativ zur Trommelwandung, welche den Trommelinnenraum
begrenzt, radial außen liegt, wird die eigentliche, den Schleuderraum begrenzende
Trommel nachfolgend "Innentrommel" genannt.
[0011] Nach einer Variante ist die Außenstützvorrichtung als Außenring ausgebildet, welcher
die Innentrommel axial abschnittsweise umgibt. Ein solcher Ring nach Art einer "Bandage"
stabilisiert die Konstruktion am Außenumfang. Der wenigstens eine stabilisierende
Ring (oder die mehreren Ringe) besteht bevorzugt aus Metall, kann aber auch aus einem
Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff gefertigt sein. Es ist auch denkbar,
eine Kontur, beispielsweise eine axial in einer Richtung offene ringartige Tasche,
am Außenumfang der Innentrommel vorzusehen, in welche der Stabilisierungsring eingelegt
ist.
[0012] Es ist weiter nach einer bevorzugten Ausgestaltung vorteilhaft, wenn die Außenstützvorrichtung
als umfangsgeschlossener Außenring ausgebildet ist, welcher die Innentrommel axial
abschnittsweise umgibt.
[0013] Nach einer anderen Variante ist die Außenstützvorrichtung als Außentrommel ausgebildet,
welche die Innentrommel ganz oder abschnittsweise umgibt. Besonders auf diese Art
wird auf einfache Weise das Laufverhalten des rotierenden Systems, insbesondere der
Trommel, deutlich verbessert, da die Außentrommel das System dynamisch und mechanisch
stabilisiert. Es können sowohl Durchbiegungen des rotierenden Systems in radialer
Richtung zur Drehachse D als auch die Neigung zur Unwuchtbildung deutlich verringert
werden. Sowohl die Innentrommel, aber auch die Stützkonstruktion können - müssen aber
nicht - relativ dünnwandig ausgelegt werden. Insbesondere die vorzugsweise nach Verarbeitung
einer Produktcharge zu wechselnde Innentrommel kann hierdurch sehr materialsparend
gefertigt sein.
[0014] Dennoch bleibt es möglich, die Vorteile des Materials "Kunststoff" oder "Kunststoffverbundwerkstoff"
zu nutzen, denn es ist weiterhin möglich, einen Teil der Trommel - die Innentrommel
und vorzugsweise deren Bestandteile - insbesondere mitsamt den Zulauf- und Ablaufsystemen
bzw. -bereichen - für eine Einmalverwendung auszulegen, so dass nach dem Betrieb zur
Verarbeitung einer entsprechenden Produktcharge im während der Verarbeitung der Produktcharge
vorzugsweise kontinuierlichen und sanitären Betrieb keine Reinigung der Trommel durchzuführen
ist sondern die Trommel insgesamt ausgetauscht wird. Dieses Austauschen gestaltet
sich als deshalb besonders einfach, da die Außentrommel, welche vorzugsweise wiederverwendet
wird, keiner großen Reinigung bedarf, da sie mit dem zu verarbeitenden Produkt vorzugsweise
überhaupt nicht in Berührung kommt. Sie muss daher nicht bei jedem Wechsel der Innentrommel
oder nur relativ kurz gereinigt und/oder desinfiziert werden.
[0015] Auch der Wechsel der Innentrommel und deren Montage, Demontage und sonstige Handhabung
können auf einfache Weise durchgeführt werden, denn da eine stabile Außentrommelkonstruktion
vorhanden ist, in welche die Innentrommel nur eingesetzt werden muss, ist es möglich,
die Antriebsverbindung zu einem Elektromotor nur an der Außentrommel vorzusehen, so
dass die Innentrommel bei einem Wechsel nur aus der Außentrommel herausgenommen und
eine andere Innentrommel wieder in diese eingesetzt werden muss, ohne dass hierzu
viele komplizierte Montageschritte wie das Herstellen einer Antriebsverbindung zur
Antriebswelle nötig sind.
[0016] Dabei kann die Außentrommel die Innentrommel vollständig umgeben. Es ergibt sich
aber auch bereits eine gute Stabilisierung des rotierenden Systems, wenn die Außentrommel
die Innentrommel axial lediglich abschnittsweise umgibt, vorzugsweise über jedenfalls
50% der axialen Länge der Innentrommel oder mehr.
[0017] Im letzteren Fall ist es vorteilhaft, wenn die Innentrommel axial aus der Außentrommel
vorsteht, was es vereinfacht, den Zulauf- und Ablaufbereich der Innentrommel klar
von der Außentrommel zu trennen und zu beabstanden.
[0018] Besonders vorteilhaft ist, wenn die Innentrommel und die Außentrommel aus verschiedenen
Materialien bestehen, da derart für beide Elemente Außentrommel und Innentrommel jeweils
die optimalen Materialien gewählt werden können. Bevorzugt besteht die Innentrommel
aus einem wiederum vorzugsweise relativ dünnwandigen Kunststoff oder einem Kunststoffverbundwerkstoff,
so dass sie leicht entsorgt werden kann und die wiederverwendbare Außentrommel aus
Metall, insbesondere aus Stahl, so dass ihre Laufeigenschaften besonders gut optimierbar
sind.
[0019] Vorteilhaft ist daran auch, dass bei Einsatz einer metallischen Außentrommel und
einer Innentrommel aus Kunststoff das Gewicht der Außentrommel das der Innentrommel
deutlich übertreffen kann, so dass das Drehverhalten im Wesentlichen von der Außentrommel
bestimmt wird. Vorzugsweise ist dazu das Gewicht der rotierenden Teile der metallischen
Außentrommel mehr als doppelt so groß, insbesondere mehr als viermal so groß wie das
Gewicht der rotierenden Teile aus Kunststoff bzw. als das Gewicht der leeren Innentrommel.
Durch die Außentrommel ist es auch möglich, die Innentrommel besonders dünnwandig
auszugestalten, da sie durch die Außentrommel stabilisiert wird.
[0020] Um die Innentrommel in die Außentrommel gut und einfach einsetzen zu können, ist
es vorteilhaft, wenn die Außentrommel ein Außentrommelunterteil und ein von diesem
lösbares Außentrommeloberteil aufweist. Hingegen ist es im Wesentlichen aus Fertigungsgründen
vorteilhaft, wenn die Innentrommel ein Innentrommelunterteil und ein hiermit vormontierbares
bzw. vormontiertes Innentrommeloberteil aufweist. Denn es ist notwendig, in der Innentrommel
bei der Herstellung verschiedene Elemente wie das Mittel zum Klären, ein Zulaufrohr
und dgl. zu platzieren, was durch die Trennung in Oberteil und Unterteil vereinfacht
wird.
[0021] Besonders einfach ist die Montage der Innentrommel in der Außentrommel, wenn das
Außentrommeloberteil nach Art eines Ringes ausgebildet ist, der mit dem Außentrommelunterteil
verschraubt ist und der axial nach oben hin offen ausgebildet ist, so dass das Innentrommeloberteil
axial aus ihm vorsteht. Das Außentrommelunterteil und das Außentrommeloberteil können
auch auf andere Weise verbunden sein. Eine vorteilhafte Variante ist eine Verbindung
mit Schraubbolzen. Denkbar ist auch ein Bajonett als Verbindungsmittel. Vorteilhaft
ist schließlich, das Außentrommeloberteil und das Außentrommelunterteil mit einem
Verschlussring miteinander zu verbinden bzw. relativ zueinander zu fixieren. Dazu
wird vorzugsweise ein unterer Rand des Außentrommeloberteils in das Außentrommelunterteil
eingesetzt, wo er auf einem Bund aufliegen kann. Sodann wird ein Ring mit Außengewinde
von oben in ein Innengewinde des Außentrommelunterteils eingeschraubt, welcher das
Außentrommeloberteil am Außentrommelunterteil fixiert.
[0022] Um eine sichere Rotation möglichst ohne Schlupf zwischen der Innentrommel und der
Außentrommel zu realisieren, ist es vorteilhaft, wenn die Innentrommel und die Außentrommel
kraft- und/oder formschlüssig drehfest miteinander verbunden sind.
[0023] Aus Gründen der Hygiene ist es ferner vorteilhaft, wenn ein Zulaufsystem und ein
Ablaufsystem der Trommel ausschließlich an der Innentrommel ausgebildet sind, so dass
die Außentrommel im Betrieb nicht mit dem zu verarbeitenden Produkt in Berührung kommt.
Erfindungsgemäß werden das Zulaufsystem und das Ablaufsystem in abgedichteter Bauart
an der Innentrommel ausgebildet.
[0024] In weiterer Ausgestaltung ist es vorteilhaft, wenn das Zulaufsystem und das Ablaufsystem
einen Abdeckringkörper aufweisen, der als im Betrieb sich nicht mit der Trommel drehendes
Teil ausgebildet ist und wenn das Zulaufsystem ein Zulaufrohr aufweist, das als sich
mit der Trommel rotierendes Element ausgebildet ist. Der Abdeckringkörper wird dazu
vorzugsweise drehfest mit einem Widerlager des Separators außerhalb der Trommel verbunden.
[0025] Hierdurch wird der Übergang des Produktes in das rotierende System bereits am Einlauf
des Zulaufrohres realisiert, was den Aufbau der Innentrommel vereinfacht. Das Ableitsystem
ist vorzugweise zentripetalpumpenfrei ausgebildet. Aus rotierenden Kanälen zwischen
Rohrenden//-abschnitten fließen die abzuleitenden Phasen in Ringräume im nicht rotierenden
Abdeckringkörper und von dort in nicht rotierende Ableitungen und nachgeordnete Tanks
oder dgl.
[0026] Denkbar ist es aber nach einer weniger bevorzugten, da konstruktiv aufwendigeren,
Variante auch, das Ablaufsystem mit Hilfe von einem oder mehreren Greifern aus Kunststoff
zu realisieren, die nach Art von Zentripetalpumpen die eine oder mehreren im Zentrifugalfeld
getrennten Phasen aus der Trommel leiten.
[0027] Nach einer Weiterbildung sind zumindest eines oder mehrere der Rohrelemente der Trommel
in dem Ringkörper axial verschieblich und es ist eine Einrichtung zur lösbaren Fixierung
des Rohrelementes in einer axialen Stellung im Ringkörper vorgesehen. Damit wird die
Konstruktion in einfacher Weise für den Transport stabilisiert und kann sich nicht
lösen. Erst am Montageort wird diese Sicherung gelöst, damit sich diese Elemente relativ
zueinander drehen können. Diese Konstruktion ist bei einer Innentrommel sinnvoll aber
auch bei einer Trommel ohne Innentrommel, beispielsweise nach Art der
WO 2014/000829 A1.
[0028] Vorteilhaft ist es auch, wenn die Transportsicherung beim Ausbauen der Trommel genutzt
wird. Hierzu wird die Transportsicherung nach/beim Ausbauen der Innentrommel wieder
aktiviert, damit sie einfacher ausgebaut und entsorgt werden kann. Leitungsenden können
dabei wieder geschlossen werden (z.B. klebend oder klemmend oder rastend).
[0029] Insgesamt ist es aus Handhabungsgründen besonders vorteilhaft, wenn die Innentrommel,
insbesondere die gesamte Innentrommel, nebst dem Zu- und Ablaufsystem als wechselbares
vormontiertes Modul ausgelegt ist. Vorzugsweise besteht dieses Modul ganz oder jedenfalls
überwiegend (d.h. insbesondere zu mehr als 70%, insbesondere mehr als 80% des Gewichtes
des Moduls) aus Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff. Es ist auch denkbar,
begrenzt lokal Verstärkungen, z.B. aus Metall oder Kunststoff oder einem anderen geeigneten
Material, im Bereich der Innentrommel vorzusehen.
[0030] Die eigentliche Innentrommel ist als sich rund um die Drehachse der Trommel erstreckende
umfangsgeschlossene Trommel ausgebildet, die vorzugsweise eine selbsttragende Einheit
bildet. Diese selbsttragende Einheit ist so formstabil, dass sie nach einem Aufsetzen
auf das Außentrommelunterteil ohne aufgesetztes Außentrommeloberteil (im Stillstand,
d.h. nicht in Drehungen versetzt) ihre Form beibehält. Es handelt sich in dieser Ausgestaltung
mithin nicht um eine Art nicht formstabilen Beutel oder dgl.. Die Innentrommel ist
zudem vorzugsweise nicht stoffschlüssig mit der Außentrommel verbunden, d.h. es handelt
sich nicht um eine Beschichtung der Außentrommel oder dgl.
[0031] Es soll das Außentrommeloberteil vorzugsweise eine so große zentrische Öffnung aufweisen,
dass es von oben über den Abdeckringkörper mit seinen Zu- und Ableitungsstutzen und
ggf. daran angebrachten Schläuchen steckbar ist, die nach der Montage lediglich noch
angeschlossen werden müssen. Derart ist die Montage der Innentrommel nach dem Abnehmen
des Außentrommeloberteils besonders einfach und schnell realisierbar.
[0032] Das Mittel zum Klären eines zu verarbeitenden Produktes von einer pro Volumenanteil
mehr Feststoffe enthaltende Phase als die andere Phase ist vorzugsweise und vorteilhaft
wiederum ein Trenntellerpaket aus konischen Trenntellern aus Kunststoff, kann aber
beispielweise auch ein einstückiger Klär-/Abscheideeinsatz aus Kunststoff nach Art
der
DE 10 2008 052 630 A1 sein oder ein anderes Mittel zum Klären eines Produktes von Feststoffpartikeln wie
ein Rippenkörper mit radialen Rippen oder dgl. Vorzugsweise wird die Separatortrommel
dazu genutzt ein Produkt weiter aufzukonzentrieren, d.h., es wird mit dem Mittel zum
Klären eine pro Volumeneinheit mehr Feststoffanteil enthaltende, aber vorzugsweise
noch gerade fließfähige Phase von einer weniger Feststoffe enthaltenen Phase getrennt.
Der Begriff "Mittel zum Klären" ist sofern relativ auszulegen. Er bezieht sich auch
auf diese Anwendung, wobei hier das Mittel zum Klären dazu dient, das Produkt weiter
aufzukonzentrieren bzw. eine aufkonzentrierte Phase zu gewinnen.
[0033] Insgesamt bestehen auch mit dem Konzept der Innentrommel ein Teil der und vorzugweise
sogar sämtliche der produktberührenden Bereiche des rotierenden Systems aus einem
Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff, insbesondere das Innentrommelunterteil
und das Innentrommeloberteil und das Tellerpaket. Bevorzugt und hinsichtlich einer
Einmalverwendung vorteilhaft bestehen ferner das Zulaufsystem und das Ablaufsystem
ganz oder überwiegend aus Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff.
[0034] Es ist vorteilhaft, wenn sämtliche oder jedenfalls die überwiegenden sich im Betrieb
drehenden Teile der Innentrommel und die Teile ihres sich nicht im Betrieb drehenden
Zu- und Ablaufsystems - soweit sie mit Produkt in Berührung kommen - aus Kunststoff
bestehen - und wenn insgesamt - außer ggf. vorzusehenden Dichtungen - von der Anzahl
her auch nur wenige Teile, z.B. Kunststoff-Spritzgußteile, vorgesehen sind. Ergänzend
können Rohrabschnitte als Hülsen aus Metall ausgebildet sein oder es können Teile
der Innentrommel oder in/an der Innentrommel, insbesondere Rohrabschnitte mit einer
oder mehreren Hülsen aus Metall verstärkt sein.
[0035] Vorzugsweise sind dies das Innentrommelunterteil, das Innentrommeloberteil, der Verteiler,
das Abscheidemittel (vorzugsweise der Tellereinsatz zum Abscheiden von Feststoffen),
ein Scheideteller und der Ableiter. Daneben kann es noch Dichtringe geben. Auf diese
Weise wird eine funktionsfähige Zentrifugentrommel aus Kunststoff geschaffen, die
aus nur sehr wenigen Bestandteilen besteht, was ihre Herstellung und ihre Montage
besonders einfach macht. Die Elemente Scheideteller und Innentrommeloberteil könnten
auch einstückig ausgebildet sein. In diesem Fall würde das Trommeloberteil direkt
mit einem oder mehreren Kanälen versehen, durch welche wie an einem Scheideteller
bzw. ähnlich dazu eine oder mehrere Phasen aus einem Bereich größeren Durchmessers
in der Trommel zu deren Spitze bis zu einer Ableitung aus dem rotierenden System fließen
können.
[0036] Besonders vorteilhaft ist es dabei ferner, wenn das Innentrommelunterteil und das
Innentrommeloberteil bei der Erstmontage unlösbar miteinander verbunden werden, um
zu verhindern, dass versucht wird, sie zu demontieren und ggf. nach einer unzureichenden
Reinigung wiederzuverwenden. Stattdessen wird die Innentrommel vollständig entsorgt
oder recycelt. Hieran ist auch vorteilhaft, dass die Sterilität gewährleistet ist.
Die Auslegung ist vorzugsweise derart, dass vor dem Einbau und nach dem Ausbau keine
Luft von außen in die Innentrommel eindringen kann.
[0037] Mit dem Konzept der Innentrommel ist es wie bei der
WO 2014/000829 A1 weiterhin möglich, einen Teil der Trommel oder vorzugsweise sogar die gesamte Trommel
- vorzugsweise nebst den Zulauf- und Ablaufsystemen bzw. -bereichen - für eine Einmalverwendung
auszulegen, was insbesondere in Hinsicht für die Verarbeitung pharmazeutischer Produkte
wie Fermentationsbrühen oder dgl. von Interesse und Vorteil ist, da nach dem Betrieb
zur Verarbeitung einer entsprechenden Produktcharge im während der Verarbeitung der
Produktcharge vorzugsweise kontinuierlichen Betrieb keine Reinigung der Trommel durchzuführen
ist sondern die Trommel insgesamt ausgetauscht wird. Mit einer Reinigung verbundene
hygienische Probleme werden hierdurch auf einfache Weise ausgeschlossen. Die produktberührenden
Teile können ganz entsorgt oder recycelt werden. Die Entsorgung ist insbesondere auch
bei gefährlichen Stoffen von Interesse. Es ist wiederum auch denkbar, bei einem Klärvorgang
eines Produktes in erster Linie eine Aufkonzentration eines zu verarbeitenden Produktes
durchzuführen und die Innentrommel nach der Verarbeitung einer Charge einzuschmelzen
oder beispielweise in einer Säure oder dgl. aufzulösen, um den schweren Stoff als
Rückstand dieses Vorgangs zu gewinnen. Durch den Einsatz von vorzugsweise dünnwandigen
Kunststoffteilen können zudem die Herstellkosten relativ gering gehalten werden.
[0038] Es ist dabei wiederum vorteilhaft sowie besonders hygienisch, wenn die gesamte Trommel,
insbesondere auch ihr Zulaufsystem und ihr Ablaufsystem, in abgedichteter Bauart ausgebildet
ist/sind.
[0039] Vorzugsweise wird als Kunststoff ein recyclingfähiger Kunststoff verwendet, insbesondere
PE (Polyethylen), PP (Polypropylen) oder TK-PEEK (insbesondere teilkristallines) Polyethereretherketon.
Denkbar sind ferner u.a. (und dies ist keine abschließende Aufzählung) die Materialien
PC(Polycarbonat)), MABS (Methylmethacrylat-Acrylnitril-Butadien-Styrol), ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)
und PSU (Polysulfon).
[0040] Die aus Kunststoff gefertigten Teile könnten im Spritzgießverfahren hergestellt werden
und ggf. nachbearbeitet werden, z.B. mit Bohrungen und dgl. versehen werden, wo es
notwendig ist.
[0041] Schrauben und dgl. können auch aus Kunststoff bestehen, sie können aber, insbesondere
wenn sie bei der Verarbeitung nicht vom Produkt berührt werden, auch aus einem anderen
Material gefertigt sein.
[0042] Gerade die Innentrommel der Erfindung ist besonders laufruhig und damit als Innentrommel
für eine Außentrommel gut geeignet. Hervorzuheben sind das integrierte Mittel zum
Klären in der Innentrommel sowie auch die nach einer Weiterbildung vorgesehenen vorteilhaften
Formschlussmittel zur überraschend sicheren und guten Drehmomentübertragung zwischen
Innentrommel und Außentrommel. Denn ein rein klemmendes Mitnehmen der Innentrommel
hat sich aufgrund Effekten wie Schlupf und dergleichen als weniger optimal erwiesen.
Die Innentrommel ist derart gut für Einmalverwendungen - insbesondere durch Strahlung
wie Gammastrahlung vorab behandelt - geeignet.
[0043] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0044] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die
Figuren näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- in a) eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Separators mit einem Direktantrieb und
mit geschnitten dargestelltem Gehäuse und Trommel, in b) eine detailliertere und ausschnittsvergrößerte
Darstellung eines Außenumfangsbereiches einer Separatortrommel, in c) und d) alternative
Ausgestaltungen des Bereiches aus a), in e) eine detailliertere und ausschnittsvergrößerte
Darstellung eines Zu- und Ablaufbereiches des Separatortrommel aus Fig. 1a; und in
f) eine ausschnittsvergrößerte Darstellung eines Außenumfangsbereichs einer weiteren
Separatortrommel.
- Fig. 2
- einen Schnitt durch einen Zulaufbereich einer Separatortrommel;
- Fig. 3
- in a) einen Schnitt durch einen weiteren Zulaufbereich einer Separatortrommel und
in b) und c) Schnitte senkrecht zur Ansicht a) einmal in einer Transportund einmal
in einer Nichttransportstellung;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch einen Zulaufbereich einer Separatortrommel; und
- Fig. 5, 6 und 7
- Schnittansichten eines Teilbereichs aus Fig. 1a in alternativen Ausgestaltungen.
[0045] Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den Bereich eines Gehäuses 1 und einer Trommel 2
eines erfindungsgemäßen Separators, mit dem ein flüssiges Produkt im Zentrifugalfeld
in zwei Phasen getrennt werden kann. Die Trommel 2 weist eine vertikale Drehachse
D auf. Nachfolgend verwendete Begriffe wie "oben" oder "unten" beziehen sich auf die
Orientierung von Elementen des Separators in Bezug auf diese vertikale Drehachse.
[0046] Das Gehäuse 1 weist einen unteren Boden 3 auf, einen Gehäusemantel 4 und eine obere
Abdeckung 5. Der Boden 3 weist wiederum eine Durchführung 6 auf, die von einer drehbaren
Antriebsspindel 7 durchsetzt ist. Vorzugsweise ist direkt unterhalb des Bodens 3 ein
Antriebsmotor 8 angeordnet. Dieser Antriebsmotor 8 dient zum Antrieb der Antriebsspindel
7. Alternative Ausgestaltungen sind denkbar, z.B. eine solche, bei der die Antriebsspindel
7 mit einem Antriebsriemen oder dgl. angetrieben wird, wobei dann der Antriebsmotor
an anderer Stelle angeordnet ist. Bevorzugt wird aber ein Direktantrieb insbesondere
nach Art der Fig. 1, bei welchem die Antriebswelle des Motors direkt in vertikaler
Verlängerung der Antriebsspindel 7 angeordnet ist. Dabei wird vorzugsweise auf eine
eigene Lagerung der Spindelkonstruktion verzichtet, was die Konstruktion einfach und
relativ preiswert realisierbar macht. Diese Konstruktion ist einfach und robust und
für die leichte Trommelkonstruktion sehr gut geeignet. Die Funktion der Lagerung der
Trommel übernimmt in einfacher Weise der Elektromotor bzw. dessen Rotorlagerung
[0047] Auf das vertikal obere Ende der Antriebsspindel 7 ist wiederum die Trommel 2 relativ
zur Antriebspindel 7 unverdrehbar aufgesetzt, so dass sie von der Antriebsspindel
7 und dem Antriebsmotor 8 in Drehung versetzt werden kann.
[0048] Die Antriebsspindel 7 könnte im Gehäuse 1, hier im Boden 3, drehbar mit einem oder
mehreren Lagern gelagert sein. Es kann aber auch auf eine solche Lagerung verzichtet.
Es ist vielmehr ein Spalt 9 zwischen dem Außenumfang der Antriebsspindel und dem Innenumfang
der Durchführung 6 des Bodens 3 ausgebildet. Derart kann eine Lagerung einer Antriebswelle
10 im Motorgehäuse des Antriebsmotors 8, auf welcher die Antriebsspindel 7 festgelegt
ist oder an der sie in anderer Weise ausgebildet ist, in einfacher Weise auch zur
Lagerung des gesamten rotierenden Systems, das aus der Trommel 2 und der Antriebsspindel
7 besteht, genutzt werden. Damit ist auch bevorzugt, dass die Antriebsspindel 7 direkt
mit der Abtriebswelle des Motors gekoppelt ist und dass die Antriebsspindel 7 kein
zusätzliches Drehlager - beispielsweise kein Halslager und kein Fußlager - an ihrem
Außenumfang aufweist. Vorzugsweise ist auch kein Federsystem zur federnden Abstützung
im Bereich der Antriebsspindel vorgesehen. Eine Dichtung 72 sorgt für eine Abdichtung
des Spaltes 9. Die Dichtung 72 kann beispielsweise eine Gleitringdichtung sein oder
eine andere geeignete Dichtung im Ringspalt 9 zwischen den relativ zueinander drehenden
Teile 3, 7.
[0049] Nachfolgend sei nunmehr näher der Aufbau der Trommel 2 erläutert, der erheblich von
dem Aufbau bekannter Konstruktionen abweicht.
[0050] Denn die Trommel 2 weist eine Außentrommel 11, die auch als Außentrommelabschnitt
ausgebildet sein kann - und eine Innentrommel 12 auf.
[0051] Vorzugsweise bestehen der Außentrommelabschnitt bzw. die Außentrommel 11 und die
Innentrommel 12 aus verschiedenen Materialien. Bevorzugt besteht die Außentrommel
11 aus Metall, insbesondere aus Stahl, und die Innentrommel 12 besteht vorzugsweise
ganz oder zumindest teilweise, insbesondere überwiegend, aus einem Kunststoff- oder
einem Kunststoffverbundwerkstoff.
[0052] Die Außentrommel 11 dient dabei als Art Halterung, in welche die Innentrommel 12
eingesetzt ist. Diese Halterung umgibt die die Innentrommel 12 in vertikaler bzw.
axialer Richtung wenigstens abschnittsweise vollumfänglich bzw. fasst sie ein. Bevorzugt
sind die Außentrommel 11 und die Innentrommel 12 drehfest miteinander verbunden. Dies
kann insbesondere durch einen Form- und/oder Kraftschluss zwischen der Außentrommel
11 und der Innentrommel 12 realisiert werden.
[0053] Die Außentrommel 11 weist ein Außentrommelunterteil 13 auf, das im Wesentlichen wie
das Trommelunterteil bekannter Separatoren ohne eine Innentrommel ausgebildet sein
kann bzw. hier ist. Das Außentrommelunterteil 13 ist drehfest auf die Antriebsspindel
7 aufgesetzt und weist vorzugsweise innen eine einfach oder hier bevorzugt doppeltkonische
Innenform auf, was an der Separatortrommel zu einem guten Dreh- und Trennverhalten
führt. Die Außentrommel 11 weist ferner vorzugsweise ein Außentrommeloberteil 14 auf.
Vorzugsweise weisen das Außentrommelunterteil 13 und das Außentrommeloberteil 14 korrespondierende
Gewinde 71 auf, in deren Bereich sie direkt miteinander verschraubt sind. Hier ist
das Gewinde des Außentrommelunterteilabschnitts als Innengwinde des Trommelunterteils
und das Gewinde des Außentrommeloberteils 14 als korrespondierendes Außengewinde ausgebildet.
[0054] Das Außentrommeloberteil 14 ist ebenfalls konisch ausgebildet. Es ist ferner als
Ring ausgebildet, der unten drehfest mit dem Außentrommelunterteil 13 verbunden ist
und der nach oben hin offen ausgebildet ist, so dass die Innentrommel 12 vertikal
bzw. axial nach oben hin aus der Außentrommel, hier aus dem Außentrommeloberteil 14,
vorsteht. Bevorzugt erstreckt sich das Außentrommeloberteil 14 nur bis in den konischen
Abschnitt des Innentrommeloberteils 17, so dass letzteres noch mit einem Teil seines
konischen Bereichs (vorzugsweise mit mehr als 20% der vertikalen Länge dieses Bereichs)
aus dem Außentrommeloberteil 14 vertikal nach oben vorsteht. Es hat sich gezeigt,
dass dies bereits zu einem sehr guten Drehverhalten führt. Das Außentrommeloberteil
kann derart auf einen konischen Ring reduziert werden.
[0055] Da das Außentrommelunterteil 13 und das Außentrommeloberteil 14 vorzugsweise aus
Metall, insbesondere Stahl, bestehen und vorzugsweise wenigstens das Trommelunterteil
wie das einer Separatortrommel ohne Innentrommel 12 ausgebildet ist, können sie weitgehend
die Laufruhe und Stabilität und Sicherheit einer bekannten modernen Separatortrommel
aus Metall bieten. Da die Außentrommel 11 die Innentrommel 12 abschnittsweise oder
ganz außen umgibt, stabilisiert die Außentrommel die Innentrommel. Insbesondere trägt
die Außentrommel 11 vorteilhaft dazu bei, die Laufeigenschaften der gesamten Trommel
2 im Betrieb bei hoher Drehzahl zu optimieren. Zudem kann die Wandstärke der Innentrommel
12 auch sehr viel dünner gewählt werden als die einer allein aus Kunststoff bestehenden
Separatortrommel ohne Außentrommel 11, wie in der
WO 2014/000829 A1 vorgeschlagen.
[0056] Die Innentrommel 12 begrenzt dagegen nach außen hin den eigentlichen Separier- bzw.
Schleuderraum 15 zur zentrifugalen Verarbeitung eines fließfähigen Produktes.
[0057] Die Innentrommel 12 ist bzgl. ihrer Formgebung derart ausgestaltet, dass sie vorzugsweise
weitgehend formschlüssig unmittelbar am Innenumfang der Außentrommel anliegt.
[0058] Die Innentrommel 11 weist ein Innentrommelunterteil 16 und ein Innentrommeloberteil
17auf. Vorzugsweise sind das Innentrommelunterteil 16 und das Innentrommeloberteil
17 jeweils konisch ausgebildet, so dass ein doppeltkonischer Körper ausgebildet wird.
Die Teile 16 und 17 bestehen aus Kunststoff oder einem Kunststoffverbundwerkstoff
und sind miteinander flüssigkeitsdicht verbunden, insbesondere in oberen (Innentrommelunterteil
16) und unteren (Innentrommeloberteil 17) Flanschbereichen 18, 19 (siehe Fig. 1b).
[0059] Vorzugsweise ist eine stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Innentrommelunterteil
16 und dem Innentrommeloberteil 17 und ggf. weiterer Elemente der Innentrommel 12
vorgesehen, die im Sinne dieser Schrift beispielsweise durch ein Verschmelzen aber
auch durch ein Verkleben erreicht werden kann.
[0060] Es sind auch andere Arten der Verbindung denkbar, so ein Bajonettverschluss zwischen
den zu verbindenden Elementen Innentrommelunterteil 16 und Innentrommeloberteil 17.
Die Fig. 1c und 1d veranschaulichen jeweils verschiedene Verbindungsvarianten zwischen
den zu verbindenden Elementen Innentrommelunterteil 16 und Innentrommeloberteil 17,
bei welchen diese über eine Rastverbindung miteinander verbunden sind.
[0061] Hierzu ist/sind entweder am Innentrommeloberteil 17 (Fig. 1c) oder am Innentrommelunterteil
16 (Fig. 1d) eine oder mehrere erste und zweite Rastmittel 60, 63 vorgesehen, die
zum Zusammenwirken mit einer korrespondierenden Rastkante oder -kontur am anderen
Innentrommelteil vorgesehen sind. Die ersten Rastmittel 60 können als einer oder mehrere
sich axial am Außenumfang des Innentrommeloberteils 17 ausbildete, sich axial in Richtung
des Innentrommelunterteils erstreckende(r) Stege 61 mit einer radial nach innen vorragenden
Rastkontur 62 ausgebildet sein, welche das Innentrommelunterteil 16 am Außenumfangsrand
- der somit das Gegenrastmittel bildet - untergreift. Alternativ können die Stege
61 mit einer radial nach innen vorragenden Rastkontur 62 am Innentrommelunterteil
16 ausgebildet sein und das Innentrommeloberteil 17 am Außenumfangsrand - der somit
das Gegenrastmittel 63 bildet - übergreifen.
[0062] Es sind auch andere Verbindungsvarianten zwischen dem Innentrommelunterteil 16 und
dem Innentrommeloberteil 17 vorteilhaft realisierbar, so Schraubverbindungen mit Kunststoffschrauben
und -muttern oder dgl. (hier nicht dargestellt). Es ist auch eine zweckmäßige Verbindung,
wenn das Innentrommelunterteil und das Innentrommeloberteil an ihrem Außenumfang mit
einer oder mehreren Klammern zusammengeklammert sind (hier nicht dargestellt). Diese
Arten von Verbindungen zwischen den Innentrommelteilen 16, 17 sind einfach handhabbar,
kostengünstig realisierbar und dennoch sehr funktionssicher.
[0063] Zwischen Flanschbereichen 18, 19 zwischen dem Innentrommelunterteil 16 und dem Innentrommeloberteil
17 kann axial wenigstens ein vorzugsweise umlaufender Dichtring 64 angeordnet sein,
um die Dichtigkeit der (Kunststoff-)Innentrommel zu gewährleisten (Fig. 1c und 1f).
[0064] Dieser Dichtring 64 kann ein separat eingelegter Dichtring sein oder als Dichtringstreifen
ausgelegt sein, der an einen oder beide der Flanschbereiche angespritzt ist.
[0065] Nach Fig. 1f weisen das Innentrommelunterteil 16 und das Innentrommeloberteil 17
jeweils im Bereich ihres größten Außenumfangs nach oben (Innentrommelunterteil16)
bzw. unten (Innentrommeloberteil 17) offene und im Querschnitt U-förmige Rinnen 82,
83 auf, die im montierten Zustand der Innentrommel 12 ineinander greifen und einen
im Querschnitt umfangsgeschlossenen Ringraum 84 ausbilden. Dabei ist der Dichtring
64 in dem Ringraum 84 angeordnet. Bei Drehungen legt er sich radial nach außen und
weitet sich, so dass der Ringraum bzw. das Innere der Innentrommel 12 gut abgedichtet
wird. Ergänzend kann eine Verriegelung wie eine Verrastung zwischen dem Innentrommelunterteil
16 und dem Innentrommeloberteil 17 ausgebildet sein. Das Außentrommelunterteil 13
erstreckt sich in Fig. 1f vorteilhaft vertikal so weit nach oben, dass es die Innentrommel
im Bereich der Rinnen 82, 83 radial außen stabilisiert.
[0066] In Fig. 1f ist im Übrigen das Innentrommeloberteil 17 mit einem gestuften Verschlussring
85 am Innentrommelunterteil festgeschraubt, wobei zwischen dem Verschlussring 85 und
dem Innentrommelunterteil 17 korrespondierende Gewinde 86 ausgebildet sind, und wobei
der Verschlussring 85 das Innentrommeloberteil 17 gegen das Innentrommelunterteil
16 drückt. Auch derart wird eine sehr gute Dichtwirkung unterstützt.
[0067] An einen hier unteren Abschnitt 20 des Innentrommelunterteils 16 schließt sich axial
nach oben hin als separates Teil oder als einstückig mit dem Innentrommelunterteil
verbundener, die Drehachse D koaxial umgebender Verteiler, insbesondere Verteileransatz
21 (siehe wieder Fig. 1a) an, der einen vollständigen Verteiler zum Einleiten des
Schleudergutes in den Innentrommel-Innenraum bzw. Schleuderraum 15 und zur Beschleunigung
des Schleudergutes in Umfangsrichtung bei Drehungen der Trommel 2 ausbildet.
[0068] In dem Verteileransatz 21 ist im oberen Bereich beispielsweise eine sacklochartige
Bohrung ausgebildet, in die ein Zulaufrohr 23 mündet. Das Zulaufrohr 23 kann auch
direkt an den Verteileransatz angeformt sein bzw. in anderer Weise direkt mit diesem
einstückig ausgebildet sein. Das Zulaufrohr 23 und der Verteileransatz 21 bilden ein
vorzugsweise vorteilhaft gegen die Umgebung abgedichtet ausgelegtes Zulaufsystem.
Das Zulaufrohr 23 steht vorzugweise nach oben hin aus dem Innentrommeloberteil 17
axial vor und dreht sich im Betrieb mit der Trommel 2.
[0069] Der Verteileransatz 21 mündet am unteren Ende in einen oder mehrere Verteilerkanäle
24, die schräg zur Drehachse ausgebildet sind und hier ebenfalls schräg in den eigentlichen
Schleuderraum 15 münden.
[0070] Im Schleuderraum 15 sind Abscheidemittel bzw. Mittel zur Klärung wie insbesondere
ein einteiliges oder vorzugsweise mehrteiliges Tellerpaket 25 angeordnet, dass als
ein Stapel aus axial beabstandeten Trenntellern 26 ausgebildet ist, welche eine konische
Grundform aufweisen und welche vorzugsweise verdrehsicher auf den Verteileransatz
21 aufgesetzt sind. Die Abscheidemittel zur Klärung könnten auch in andere Form ausgebildet
sein, so als Rippenkörper mit radialen oder bogenförmigen Rippen. Die Trennteller
26 weisen gleiche oder verschiedene Radien auf.
[0071] Der Verteileransatz bzw. Verteiler 21 kann auch einstückig mit dem Mittel zur Klärung
ausgebildet sein, wenn dies als Kläreinsatz aus Kunststoff mit Klärkammern nach Art
der
DE 10 2008 052 630 A1 ausgebildet ist. Ein in den Innentrommel-Innenraum bzw. Schleuderraum 15 eingeleitetes
Produkt wird in der Trommel 2 in verschiedene, vorzugsweise zwei, Produktphasen unterschiedlicher
Dichte getrennt.
[0072] Zur Ableitung der verschiedenen Produktphasen aus der Trommel 2 dient ein Ablaufsystem
mit zwei oder mehr Ablaufbereichen.
[0073] So fließt eine leichtere Flüssigkeitsphase radial nach innen und wird dort (siehe
Fig. 1a und e) in einem Kanal 27 außen am Verteileransatz 21 axial nach oben in einen
Ringkanal 28 geleitet, der zwischen dem Außenumfang des Zulaufrohrs 23 und einem Rohrstück
29 größeren Durchmessers ausgebildet ist, welches ebenfalls von oben in das Innentrommeloberteil
17 ragt.
[0074] Unten ist an dieses Rohrstück 29 ein konischer Teller angesetzt, insbesondere angeklebt,
oder angeformt, der nach Art eines oberen Scheidetellers 30 oberhalb des Trenntellerpaktes
angeordnet ist, wobei er zum Trommeloberteil beabstandet ist, so dass zwischen dem
Trommeloberteil und dem Scheideteller ein Spalt ausgebildet ist. Am unteren Ende ist
hier ein flanschartiger Umfangsrand 31 (siehe Fig. 1b) zwischen die Flanschbereiche
18, und 19 des Innentrommelunterteils 16 und des Innentrommeloberteils 17 gesetzt
und dort vorzugsweise fest mit diesen verklebt, was die Anordnung des Scheidetellers
30 stabilisiert und auch der gesamten Konstruktion zusätzliche Festigkeit verleiht.
[0075] Eine schwerere Flüssigkeitsphase (oder eine noch gerade ableitbare, insbesondere
gerade noch etwas fließfähige Feststoffphase) wird vom Bereich des größten Innenumfangs
des Trommelinnenraums durch eine oder mehrere Bohrungen 32 im radial äußeren Bereich
des Scheidetellers in den als Kanal fungierenden Spalt 33 zwischen dem Innentrommeloberteil
17 und dem Scheideteller 30 geleitet, und zwar vorzugsweise bis in einen zweiten Ringkanal
34 - oder in einen oder mehrere Kanä-1e, die vorzugsweise durch Rippen beabstandet
sind, - zwischen dem das Zulaufrohr umgebenden Rohrstück 29 und einem axialen Rohransatz
45 des Innentrommeloberteils 17.
[0076] Die schwerere und die leichtere Flüssigkeitsphase fließen aus den Ringkanälen 28,
34 nach oben hin jeweils in axial übereinander angeordnete Ringräume 35, 36 in einem
Abdeckringkörper 37, der nicht drehbar (in noch näher zu erläuternder Weise) an dem
Gehäuse 1 befestigt ist. Vorteilhaft ist, dass derart auf radial aus der Trommel führende
Düsen oder dgl. zur Feststoffableitung verzichtet wird, so dass kein Kontakt zwischen
dem inneren der Trommel und der Trommelumgebung im Behältnis gegeben ist.
[0077] Der Abdeckringkörper 37 ist vorzugsweise gestuft ausgebildet und weist in seinem
vertikal obersten Bereich einen Anschlussstutzen 38 als Anschlussmöglichkeit für eine
Zulaufleitung 75 auf (die aber in Fig. 2 zu erkennen und weiter unten noch näher erläutert
wird). Ausgehend von dem Anschlussstutzen 38 weitet sich der Abdeckringkörper 37 stufenweise
auf. Der innen hohle Anschlussstutzen 38 mündet in einen axial obersten Ringraum 39
am Innenumfang des Abdeckringkörpers 37, in welchen sich axial von unten das obere
Ende des Zulaufrohrs 23 erstreckt, welches sich im Betrieb der Zentrifuge mit der
Trommel dreht und welches zwar in den Ringraum 39 mündet, aber an jeder Stelle des
Ringraumes 39 zum Abdeckringkörper 37 beabstandet liegt. Derart erfolgt in einfacher
Weise die Überleitung des zulaufenden und zu verarbeitenden Schleudergutes in das
rotierende System. Nach unten hin wird jeder der Ringräume 39, 35, 36 vorzugsweise
jeweils von einer Dichtungsanordnung 40, 41, 42 auf einer oder mehreren (hier zwei)
Dichtringen begrenzt, die zwischen dem Außenumfang des Zulaufrohres 23 und dem Innenwand
des Ringraums angeordnet sind. Als Dichtungsanordnungen 40, 41, 42 sind vorzugsweise
jeweils zwei axial zueinander beabstandete Dichtringe insbesondere nach Art von Gleitringdichtungen
vorgesehen.
[0078] Unterhalb der obersten Dichtanordnung 40 weitet sich der Abdeckringkörper 37 an einer
nächsten Stufung weiter auf. Zwischen dem Zulaufrohr 23 und dem Innenumfang des Abdeckringkörpers
37 ist hier unterhalb der obersten Dichtungsanordnung 40 und oberhalb der mittleren
Dichtungsanordnung 41 der mittlere Ringraum 36 zwischen dem Außenumfang des Zulaufrohrs
23 und dem Innenumfang des Abdeckringkörpers 37 ausgebildet. Dieser dient zur Ableitung
der leichten Flüssigkeitsphase. Dazu kann ein weiterer Anschlussstutzen 43 am Abdeckringkörper
37 ausgebildet sein, der sich vorzugsweise radial oder schräg vom übrigen Abdeckringkörper
37 weg erstreckt. Das Rohrende, welches sich an den Scheideteller 30 anschließt, mündet
von unten her in diesen Ringraum 36. Zwischen dem Außenumfang des Rohrstücks 29 und
dem Innenumfang des Abdeckringkörpers 37 ist die mittlere Dichtungsanordnung 41 angeordnet.
[0079] Unterhalb der mittleren Dichtanordnung 41 weitet sich der Abdeckringkörper 37 an
einer nächsten Stufung wiederum weiter auf. Zwischen dem Außenumfang des Rohrstücks
29 und dem Innenumfang des Abdeckringkörpers 37 ist hier unterhalb der mittleren Dichtungsanordnung
41 und oberhalb der unteren Dichtungsanordnung 42 der Ringraum 35 zwischen dem Außenumfang
des Rohrstücks 29 und dem Innenumfang des Abdeckringkörpers 37 ausgebildet. Dieser
untere Ringraum 35 dient zur Ableitung einer relativ zur leichteren schwereren Flüssigkeitsphase
aus dem rotierenden System.
[0080] Dazu kann ein weiterer Anschlussstutzen 44 am Abdeckringkörper 37 ausgebildet sein,
der sich (hier schräg)vorzugsweise radial vom übrigen Abdeckringkörper 37 weg erstreckt.
Zwischen dem Außenumfang des Rohransatzes 45 des Innentrommeloberteils 17 und dem
Innenumfang des Abdeckringkörpers 37 ist die untere Dichtungsanordnung 42 angeordnet.
[0081] An den Dichtungsanordnungen 40, 41, 42 können Leckagekammern 80 ausgebildet sein,
aus welche Leckagefluid durch Anschlussstutzen 81 aus dem rotierenden System strömen
kann, wobei an die Anschlussstutzen 81 wiederum Leitungen und/oder Leckagebehälter
angeschlossen werden).
[0082] Unterhalb der Dichtungsanordnung 42 weitet sich der Ringkörper 37 weiter auf. Er
ist mittels Befestigungsmitteln an seinem unteren Umfangsrand an einer oberen Öffnung
des Gehäuses festgelegt, welche der Ringkörper sowie der Rohransatz 45 sowie die innen
im Rohransatz diesen durchsetzenden Elemente durchsetzen. Dies Festlegen kann beispielsweise
mittels umfangsverteilten Schrauben 22 erfolgen, die an dem Gehäuse 1 (vorzugsweise
an der Abdeckung 5) festgeschraubt sind. Der Ringkörper 37 kann hierzu entsprechende
Gewinde-Schraubaufnahmen 73 aufweisen.
[0083] Um die Innentrommel und die Außentrommel 12, 11 auf einfache Weise drehfest aber
lösbar im Stillstand miteinander zu verbinden, kann vorgesehen sein, dass die Innentrommel
12 form- und/oder kraftschlüssig mit der Außentrommel 11 verbunden ist.
[0084] Auf einfache Weise kann eine kraftschlüssige Verbindung dadurch realisiert werden,
dass die Flanschbereiche 18 und 19 sowie der Außenrand 31 des Scheidetellers 30 sich
bis in den Verschraubungsbereich zwischen dem Außentrommelunterteil und dem Außentrommeloberteil
erstrecken, wo sie jeweils an Stufungen dieser Teile anliegen und beim Verschrauben
des Trommeloberteils im Trommelunterteils zwischen diesen schraubend eingespannt werden
(Fig. 1b).
[0085] Ergänzend können Formschlussmittel wie Rippen 87 (und/oder Nuten) am Außenumfang
der Innentrommel und entsprechende Nuten 88 (und(oder Rippen) am Innenumfang der Außentrommel
11 vorgesehen sein, welche ineinander greifen und derart die beiden Elemente Innentrommel
12 und Außentrommel 11 drehfest verbinden (Fig. 1a).
[0086] Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn eine oder mehrere der Rippen
87 außen (an der Außenfläche bzw. dem Außenmantel der Außentrommel) vorzugsweise umfangsverteilt
am Innentrommelunterteil 16 und korrespondierend eine oder mehrere der Nuten 88 außen
(an der Innenfläche zur Innentrommel gewandt) umfangsverteilt am Außentrommelunterteil
13 ausgebildet sind. Das Außentrommelunterteil 13 ist hier vorteilhaft doppeltkonisch
ausgebildet und weist einen inneren konischen Bereich 13a und einem entgegengesetzt
ausgerichteten äußeren konischen Bereich 13b auf. Das Innentrommelunterteil 16 weist
eine entsprechende doppeltkonische Form mit einem inneren konischen Bereich 16a und
einem äußeren konischen Bereich 16b auf. Das oder die Formschlussmittel, insbesondere
Rippen 87, ist/sind vorzugsweise außen an dem inneren konischen Bereich 16a des Innentrommelunterteils
16 ausgebildet bzw. stehen von diesem vor und das oder die korrespondierenden Formschlussmittel,
insbesondere Nuten/Ausnehmungen 88 ist/sind korrespondierend an dem inneren konischen
Bereich 13a des Innentrommeloberteils 13 an dessen Innenfläche ausgebildet. Gerade
die Anordnung in einem/diesem Bereich nahe zur Antriebsspindel 7 ermöglicht eine sehr
gute und eine sehr hohe Laufruhe garantierende Drehmomentübertragung von der Außentrommel
zur Innentrommel. Eine Drehmomentübertragung in anderen Bereichen außen an Innen-
und Außentrommel ist aber auch denkbar.
[0087] Im Betrieb wird sich zudem die Innentrommel 12 sich radial aufweitend an den Innenumfang
der Außentrommel 11 legen, was die Drehmomentübertragung und rotierende Mitnahme der
Innentrommel 12 durch die angetriebene Außentrommel 11 verbessert. Alternativ wäre
es auch denkbar, die Teile der Außentrommel auf andere Weise miteinander lösbar zu
verbinden, so mit Schraubbolzen oder dgl. oder mittels eines Bajonettes.
[0088] Derart besteht ein Teil der oder es bestehen vorzugsweise sogar sämtliche der produktberührenden
Bereiche des rotierenden Systems aus Kunststoff oder Kunststoff-Verbundwerkstoff,
insbesondere das Innentrommelunterteil 16 und das Innentrommeloberteil 17. Bevorzugt
bestehen ferner die Trennteller 26 aus Kunststoff sowie auch sämtliche oder nahezu
sämtliche der produktberührenden Bereiche des Zulaufsystems und der Ablaufsystems,
auch soweit diese im Betrieb nicht rotieren. Derart kann die Innentrommel 12 nach
dem Verarbeiten einer genügend großen Produktcharge entsorgt werden. Die vorzugsweise
metallische Außentrommel 11 wird hingegen wieder verwendet. Da sie mit Produkt im
Betrieb nicht in Berührung kommen kann, ist ihre Reinigung sehr einfach bzw. weniger
wichtig. Durch die Außentrommel 11 kann die Innentrommel 12 recht dünnwandig ausgeführt
werden. Bei einer vollständigen Entsorgung fällt entsprechend sehr wenig Kunststoffmüll
an.
[0089] Fig. 1 zeigt eine Ausführung als Zweiphasen-Trennmaschine (Trennung eines Produktes
in die Phasen: "Flüssig/Flüssig"), Dreiphasenmaschinen (zur Trennung in drei Phasen)
sind ebenfalls realisierbar (hier nicht dargestellt). Das Produkt ist vorzugsweise,
aber nicht zwingend eine aufzukonzentrierende Fermentationsbrühe
[0090] Derart ist erfindungsgemäß die gesamte Innentrommel nebst dem Zu- und Ablaufsystem
als wechselbares vormontiertes Modul aus Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff
ausgelegt.
[0091] Dabei dient der Außentrommelabschnitt 11 im Wesentlichen als Halterung für die Innentrommel
12, welcher insbesondere die Laufeigenschaften der Innentrommel 12 verbessert.
[0092] Die Auslegung des Außentrommeloberteils als Ring wird im Versuch optimiert. Dabei
kann bestimmt werden, bis in welchen konischen Bereich nach oben hin der ringartige
Außentrommeldeckel bzw. das Außentrommeloberteil das Innentrommeloberteil umgeben
muss.
[0093] Nachfolgend sei der Aufbau des Gehäuses 1 nochmals näher betrachtet. Das Gehäuse
1 weist den Boden 3, einen vorzugsweise zylindrischen Gehäusemantel 4 und die Abdeckung
5 auf. Lediglich im Bereich des Abdeckringkörpers 37 kommt das Gehäuse mit dem nach
einem Betrieb entsorgbaren Kunststoffbereich in Berührung.
[0094] Der Boden 3 ist hier als separate Bodenplatte 46 ausgebildet ist. Vorzugsweise -
aber nicht zwingend - ist die Bodenplatte 46 rund ausgestaltet. Auf dem Boden ist
der Gehäusemantel 4 angeordnet. Hier dient ein Randbereich des Bodens als flanschartige
Auflagefläche 47 für einen unteren Flanschabschnitt 48 des hier in bevorzugter Ausgestaltung
zylindrischen Gehäusemantels 4. Der Gehäusemantel 4 weist ferner einen oberen Flanschabschnitt
49 auf, auf dem die Abdeckung 5 festgeschraubt ist.
[0095] Die Bodenplatte 36 kann zur Auflage an einem hier nicht dargestellten Widerlager
wie einem Fundament oder einem Maschinengestell genutzt werden. Dazu sind ferner im
Flanschabschnitt 48 Bohrungen 74 ausgebildet, an welchen der Flanschabschnitt an dem
Widerlager festgelegt werden kann (beispielsweise mit hier nicht dargestellten Schrauben).
[0096] Vorteilhaft ist, dass das Gehäuse 1 eine Ablauföffnung 59, vorzugsweise in seinem
Boden 3, aufweist, durch welches ggf. Flüssigkeit - welche in dem Gehäuse beispielsweise
aufgrund einer unvorhergesehenen Leckage auftritt oder welche sich aus anderem Grund
dort sammeln würde, abfließen kann. An einem Anschluss der Öffnung 59 kann dazu eine
Ableitung wie ein Ablaufschlauch zur Ableitung dieser Flüssigkeit in einen Behälter
angeordnet werden.
[0097] Eine besonders kompakte Bauform wird dadurch erreicht, dass - wie bereits eingangs
angesprochen - der Antriebsmotor vorzugsweise ein Elektromotor ist, der direkt in
axialer Verlängerung der Antriebsspindel 7 angeordnet ist, vorzugsweise an der von
der Trommel abgewandten Seite. Vorzugsweise wird die Antriebsspindel 7 direkt mit
einem Bolzen axial mit der Abtriebswelle 10 verbunden. Sie ist ferner mit einem Drehmomentübertragungsmittel,
vorzugsweise eine Passfeder, in Umfangsrichtung mit der Abtriebswelle des Elektromotors
drehfest verbunden (hier nicht dargestellt). Das Drehmomentübertragungsmittel kann
auch in anderer Form - beispielsweise als Drehmomentübertragungskontur - ausgebildet
werden (hier jeweils nicht dargestellt). Am Motor 8 ist ein Klemmenkasten 75 angeordnet.
[0098] Die drehbare Trommel 2 kann mit einem Presssitz (z.B. in einem konischen Abschnitt)
mit der Antriebsspindelkonstruktion verbunden werden oder mittels eines sonstigen
Drehmomentübertragungsmittels (hier nicht dargestellt). Der Motor 8 ist hier an seiner
der Spindel 7 zugewandten Seite ferner mit einem Flanschabschnitt 50 am Boden des
Gehäuses 1 befestigt, beispielsweise mit Schraubbolzen angeschraubt. Am Motor 8 ist
ferner ein Klemmenkasten 51 angeordnet.
[0099] Es seien noch vorteilhafte Möglichkeiten einer Transportsicherung des rotierenden
Systems aus Kunststoff näher beschrieben. Wie vorstehend erläutert, ist es möglich,
das rotierende System aus Kunststoff von Zeit zu Zeit auszutauschen. Zu diesem Zweck
schafft die Erfindung auch eine Einrichtung zur zumindest axialen Sicherung des Abdeckringkörpers
37 an einem Element des rotierenden Systems des Separators der Innentrommel jedenfalls
im Transportzustand, d.h. im nicht in der Außentrommel und im Gehäuse 1 montierten
Zustand.
[0100] Da der Ringkörper als sich im Betrieb nicht drehendes Teil mit den sich im Betrieb
drehenden Teilen, mit denen er Ringkammern ausbildet, lediglich über die Dichtungsanordnen
40, 41, 42 verbunden ist, bestünde ohne ein Mittel zur zumindest axialen Transportsicherung
die Gefahr, dass sich der Abdeckringkörper 37 axial lösen könnte. Im Betrieb besteht
diese dagegen nicht, da sowohl die Innentrommel 12 über das Außentrommelunterteil
am Motor und über diesen am Gehäuse 1 als auch der Abdeckringkörper 37 direkt am Gehäuse
1 abgestützt und axial mithin genügend relativ zueinander lagefixiert sind.
[0101] In Fig. 2 sind ein oberer Abschnitt des Abdeckringkörpers 37 mit dem Anschlussstutzen
38 als Anschlussmöglichkeit für eine schlauchartige Zulaufleitung 75 dargestellt sowie
ein oberer Abschnitt des Zulaufrohres und der oberen Dichtungsanordnung 40. Die schlauchartige
Zulaufleitung 75 (und analog schlauchartige Ablaufleitungen an den weiteren Anschlussstutzen
43, 44) wird/werden vorzugsweise klebend an diesen vormontiert befestigt. Die Schläuche
können an den von den Anschlussstutzen abgewandten Enden zugeklebt sein. Vor der Inbetriebnahme
werden die verklebten Enden abgeschnitten und mit einem Schlauchstück, das z.B. vom
Fermenter kommt, verschweißt. Denkbar sind auch andere Varianten zum Verbinden der
Schläuche und Stutzen und zum Verschließen ggf. offener Leitungsenden. So sind zum
Verbinden Kupplungselemente denkbar, die z.B. rastend ausgelegt sind oder es ist ein
Verschließen der Enden mit Kabelbindern oder ähnlichen Elementen denkbar.
[0102] Die Fig. 2 bis 4 zeigen zudem das Zulaufrohr 23 in einem axial weiter (hier nach
oben in Richtung des oberen Anschlussstutzens 38) in den Körper 37 eingeschobenen
Zustand (gestrichelte Linie) und in einem etwas weiter axial nach unten bewegten Zustand
(durchgezogene Linie). Der gestrichelte Zustand bzw. der weiter eingeschobene Zustand
des Zulaufrohres 23 gibt den Transportzustand und der nicht gestrichelte den Einbauzustand
in die Außentrommel 11 für den Betrieb an.
[0103] In Fig. 2 bis 4 sind Varianten der Einrichtung zur zumindest axialen Sicherung des
Abdeckringkörpers an einem Element des rotierenden Systems des Separators der Innentrommel
jedenfalls im Transportzustand, d.h. im nicht in der Außentrommel 11 und im Gehäuse
1 montierten Zustand dargestellt.
[0104] Dabei basiert die axiale Transportsicherung auf einem Kraft- und/oder Formschluss.
[0105] Nach Fig.2 wird ein kombinierter Kraft- und Formschluss realisiert. Hier greift ein
an einer Blattfeder 52 angeordneter Vorsprung 53, beispielsweise ein Stift, in eine
Ringnut 54 am Außenumfang des Zulaufrohrs 23 in deren weiter in den Abdeckringkörper
37 eingeschobenen Zustand ein. Die Kraft der Feder ist derart gewählt, dass eine gute
Transportsicherung realisiert wird, dass es aber dennoch möglich ist, nach dem Transport
bei der Montage die Transportsicherung durch eine gezielte axiale Bewegung des Zulaufrohres
nach unten zu lösen.
[0106] Nach Fig. 3 wird ein solcher Formschluss in einer Ringnut 54 des Einlaufrohres 23
dadurch erreicht, dass ein radial nach innen ragender Steg 55 an dem Abdeckringkörper
37 innen in die Ringnut 54 des Einlaufrohres 23 eingreift. Durch eine Verjüngung/Fase
56 am freien oberen Ende des Einlaufrohrs 23 kann dessen Einschieben in die gestrichelt
dargestellte Transortsicherungsstellung, insbesondere vor der Entsorgung des rotierenden
Systems oder vor dem Ersttransport, erfolgen.
[0107] Zum Lösen muss Abdeckringkörper 37 so verdreht werden, dass der Steg 55 mit einer
Radialnut 57 oberhalb der Ringnut 54 fluchtet. In dieser Stellung kann das Ableitungsrohr
in seine nicht gestrichelt dargestellte Betriebsstellung gezogen werden (siehe Fig.
3b, c).
[0108] Nach Fig. 4 wird ein lösbarer Kraftschluss dadurch erreicht, dass eine Art Spannring
58 (ähnlich zu einer spannbaren Schlauchschelle) außen um den Abdeckringkörper 37
gelegt und so festgespannt wird, dass er den Abdeckringkörper 37 kraftschlüssig auf
den Außenumfang des weiter eingeschobenen Zuleitungsrohres 23 drückt.
[0109] Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen, dass lokal Verstärkungselemente aus Kunststoff,
insbesondere der Innentrommel, vorgesehen sein können. Hier sind diese Verstärkungselemente
als Hülsen 76, 77, 78 ausgebildet. Diese Hülsen liegen schützend radial zwischen jeweils
einer der Dichtungsanordnungen 40, 41, 42 und dem dazugehörigen inneren Rohr/Rohrstück/Rohransatz
23, 29, 45 und verstärken diese. Alternativ können eine oder mehrere der Hülsen auch
selbst einen Teilabschnitt eines Rohrs/Rohrstücks/Rohransatzes 23, 29, 45 bilden.
Eine solche Ausgestaltung zeigt Fig. 7. Hier bildet eine Hülse 23a ein axiales Ende
des Zulaufrohrs 23. Radial außen zu der Hülse 23a ist die Dichtungsanordnung 40 angeordnet.
[0110] Die Hülsen 23a, 76, 77, 78 können dazu - je nach Anforderung isolierend oder wärmeleitend
gestaltet werden. Sie bestehen vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff (vorzugsweise
einem hochtemperaturbeständigen und vorzugsweise hochfesten Kunststoff). Es ist aber
auch denkbar und bevorzugt, sie auf andere Weise zu fertigen, so aus anderen Werkstoffen,
auch Kunststoff-Verbundwerkstoffen oder anderen Verbundwerkstoffen. Denkbar sind Verstärkungselemente
insbesondere aus Glas, Metall, Kunststoff-Metall-Verbindungen (z.B. Kunststoff mit
Metall-Gewebe zur Ableitung der Wärme).Diese werden beim Recyceln oder Entsorgen ggf.
getrennt.
[0111] Besonders vorteilhaft ist, dass sich die Hülsen 23a, 76, 77, 78 aufgrund der Werkstoffwahl
weniger erwärmen als das/der übrige Rohr/Rohrstück/Rohransatz 23, 29, 45. Insbesondere
gilt dies, wenn die Hülse 23a, 76, 77, 78 aus Metall besteht. Dabei ist es wiederum
besonders vorteilhaft, wenn die Hülse quasi allein einen Rohrabschnitt des Rohrs/Rohrstücks/Rohransatzes
23, 29, 45 bildet.
[0112] Wenn die Hülse - z.B. 23a - selbst einen Teilabschnitt, insbesondere ein Ende eines
Rohres bildet, ist es zweckmäßig, dieses fest mit dem übrigen Rohr/Rohrstück/Rohransatz
23, 29, 45 vorzugsweise untrennbar zu verbinden. Im letzteren Fall bietet es sich
an, die Hülse an das/den übrige(n) Rohr/Rohrstück/Rohransatz 23, 29, 45 anzukleben
oder sie beim Spritzen des Kunststoffrohrs mit in die entsprechende Form zu legen,
so dass eine innige Verbindung insbesondere zwischen Metall und Kunststoff geschaffen
wird. Die Hülse 23a, 76, 77, 78 und das/der Rohr/Rohrstück/Rohransatz 23, 29, 45 können
sich auch abschnittsweise überlappen bzw. ineinander greifen (Fig. 7).
[0113] Bei einer Ausgestaltung der Hülse aus Metall weist die Hülse eine relativ große Wärmeaufnahmefähigkeit
auf, so dass sie sich insbesondere beim Hochfahren der Trommel auf Betriebsdrehzahl
nicht zu stark erwärmt. Dies schont wiederum temperaturempfindliche Elemente, so insbesondere
die in ihrem Bereich angeordneten Gleitringdichtungen, welche vorzugsweise an sie
angrenzen.
[0114] Nach Fig. 6 weisen eine oder mehrere der Hülsen 76, 77, 78 - hier am inneren Umfangsrand
- eine oder mehrere Nuten, insbesondere Ringnuten 79, oder eine oder mehrere Kammern
auf, was durch die Ausbildung von Luftkammern zur Verringerung er Wärmeleitung beiträgt
und daher die angrenzenden Elemente, insbesondere Dichtungen - schützt.
Bezugszeichen
[0115]
| Gehäuse |
1 |
| Trommel |
2 |
| Boden |
3 |
| Gehäusemantel |
4 |
| Abdeckung |
5 |
| Durchführung |
6 |
| Antriebsspindel |
7 |
| Antriebsmotor |
8 |
| Spalt |
9 |
| Antriebswelle |
10 |
| Außentrommel |
11 |
| Innentrommel |
12 |
| Außentrommelunterteil |
13 |
| Konische Bereiche |
13a, b |
| Außentrommeloberteil |
14 |
| Schleuderraum |
15 |
| Innentrommelunterteil |
16 |
| Konische Bereiche |
16a, b |
| Innentrommeloberteil |
17 |
| Flanschbereiche |
18, 19 |
| Abschnitt |
20 |
| Verteileransatz |
21 |
| Schrauben |
22 |
| Zulaufrohr |
23 |
| Verteilerkanäle |
24 |
| Tellerpaket |
25 |
| Trennteller |
26 |
| Kanal |
27 |
| Ringkanal |
28 |
| Rohrstück |
29 |
| Scheideteller |
30 |
| Umfangsrand |
31 |
| Bohrungen |
32 |
| Spalt |
33 |
| Ringkanal |
34 |
| Ringräume |
35, 36 |
| Abdeckringkörper |
37 |
| Anschlusstutzen |
38 |
| Ringraum |
39 |
| Dichtungsanordnung |
40, 41, 42 |
| Anschlussstutzen |
43 |
| Anschlussstutzen |
44 |
| Rohransatz |
45 |
| Bodenplatte |
46 |
| Auflagefläche |
47 |
| Flanschabschnitt |
48 |
| Bohrungen |
49 |
| Flanschabschnitt |
50 |
| Klemmenkasten |
51 |
| Blattfeder |
52 |
| Vorsprung |
53 |
| Ringnut |
54 |
| Steg |
55 |
| Verjüngung/Fase |
56 |
| Radialnut |
57 |
| Spannring |
58 |
| Ablauföffnung |
59 |
| Rastmittel |
60 |
| Stege |
61 |
| Rastkontur |
62 |
| Rastmittel |
63 |
| Dichtring |
64 |
| Gewinde |
71 |
| Dichtung |
72 |
| Schraubaufnahmen |
73 |
| Bohrungen |
74 |
| Zulaufleitung |
75 |
| Hülsen |
76, 77, 78 |
| Ringnuten |
79 |
| Leckagekammern |
80 |
| Leckagestutzen |
81 |
| Rinnen |
82, 83 |
| Ringraum |
84 |
| Verschlussring |
85 |
| Gewinde |
86 |
| Rippen |
87 |
| Nuten |
88 |
| |
|
| vertikale Drehachse |
D |
1. Separator zur zentrifugalen Verarbeitung eines fließfähigen Produktes, mit zumindest
folgenden Merkmalen:
a. einer drehbaren Trommel (2), die einen Schleuderraum (15) begrenzt und
dadurch gekennzeichnet, dass
b. die Trommel (2) eine Außenstützvorrichtung und eine in der Außenstützvorrichtung
eingesetzte und angeordnete Innentrommel (12) aufweist, und dass
c. ein Mittel zur Klärung des im Zentrifugalfeld zu verarbeitenden Produktes in der
Innentrommel (12) angeordnet ist, wobei das Mittel zur Klärung ein Tellerpaket (25)
aus einem Stapel von Trenntellern (26) ist
d. wobei die Außenstützvorrichtung als umfangsgeschlossener Außenring ausgebildet
ist, welcher die Innentrommel (12) axial abschnittsweise umgibt und/oder dass die
Außenstützvorrichtung als Außentrommel (11) ausgebildet ist, in welcher die Innentrommel
(12) angeordnet ist,
e. wobei die Außentrommel (11) als Halterung dient, in welche die Innentrommel (12)
eingesetzt ist, und wobei die Außentrommel (11) die Innentrommel (12) axial lediglich
abschnittsweise umgibt, so dass die Innentrommel (12) axial aus der Außentrommel (11)
vorsteht oder wobei die Außentrommel (11) die Innentrommel (12) axial vollständig
umgibt,
f. wobei die gesamte Innentrommel (12) nebst einem Zu- und Ablaufsystem als wechselbares,
vormontiertes Modul ausgelegt ist,
g. das überwiegend aus Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff ausgelegt
ist und
h. wobei das Zulaufsystem und das Ablaufsystem in abgedichteter Bauart an der Innentrommel
(12) ausgebildet sind.
2. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innentrommel und die Außentrommel (12, 11) aus verschiedenen Materialien bestehen,
wobei die Innentrommel (12) aus Kunststoff oder einem Kunststoffverbundwerkstoff besteht
und wobei die Außentrommel (11) aus Metall, insbesondere aus Stahl besteht.
3. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Außentrommel (11) ein Außentrommelunterteil (13) und ein Außentrommeloberteil
(14) aufweist, wobei das Außentrommelunterteil (13) und das Außentrommeloberteil (14)
durch Schraubmittel aneinander fixiert sind, wobei die Schraubmittel
a. Schraubbolzen oder
b. einen Verschlussring oder
c. ein Gewinde zwischen dem Außentrommeloberteil (14) und dem Außentrommelunterteil
(13)
umfassen.
4. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innentrommel (12) ein Innentrommelunterteil (16) und ein Innentrommeloberteil
(17) aufweist, wobei das Innentrommelunterteil (16) und das Innentrommeloberteil (17)
nicht demontierbar miteinander verbunden sind, wobei vorzugsweise das Innentrommelunterteil
(16) und das Innentrommeloberteil (17) miteinander stoffschlüssig verbunden, insbesondere
verklebt oder verschweißt sind und/oder das Innentrommelunterteil (16) und das Innentrommeloberteil
(17) miteinander mechanisch verbunden sind und/oder dass zwischen dem Innentrommelunterteil
(16) und dem Innentrommeloberteil (17) wenigstens eine Dichtung, insbesondere ein
umlaufender Dichtring (64), angeordnet oder ausgebildet ist.
5. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außentrommeloberteil (14) nach Art eines Ringes ausgebildet ist und axial nach
oben hin offen ausgebildet ist, so dass das Innentrommeloberteil axial aus ihm vorsteht.
6. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder beide folgender Teile konisch ausgebildet sind: das Außen- und das Innentrommeloberteil
(14, 17) und das Außen- und das Innentrommelunterteil (13, 16), wobei vorzugsweise
das Außentrommelunterteil (13) doppeltkonisch ausgebildet ist und einen inneren konischen
Bereich (13a) und einen äußeren konischen Bereich (13b) aufweist und dass das Innentrommelunterteil
(16) eine entsprechende doppeltkonische Form mit einem inneren konischen Bereich (16a)
und einem äußeren konischen Bereich (16b) aufweist.
7. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innentrommel (12) und die Außentrommel (11) kraft- und/oder formschlüssig drehfest
miteinander verbunden sind.
8. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innentrommel (12) und die Außentrommel (11) drehfest durch wenigstens eines oder
mehrere korrespondierende Formschlussmittel miteinander verbunden sind, wobei die
Innentrommel (12) als Formschlussmittel vorzugsweise wenigstens eine oder mehrere
Rippen (87) aufweist, der/die in eine oder mehrere korrespondierende Nute/n) (88)
am Außentrommelunterteil (13) eingreift, wobei vorzugsweise die eine oder mehreren
Rippe(n) (87) an dem inneren konischen Bereich (16a) des Innentrommelunterteils (16)
an dessen Außenfläche ausgebildet ist/sind und dass die eine oder mehreren Nuten (88)
korrespondierend an dem inneren konischen Bereich (13a) des Innentrommeloberteils
(13) an dessen Innenfläche ausgebildet ist/sind.
9. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außentrommel (11) von einem Antriebsmotor (8) angetrieben wird.
10. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapel von Trenntellern (26) aus Kunststoff oder einem Kunststoffverbundwerkstoff
gefertigt ist.
11. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Außentrommeloberteil (14) bis in den konischen Abschnitt des Innentrommeloberteils
(17) erstreckt, derart, dass letzteres noch mit einem Teil seines konischen Bereichs
aus dem Außentrommeloberteil (14) vertikal nach oben vorsteht.
12. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außentrommelunterteil (13) mit einer Antriebsspindel (7) drehfest verbunden ist.
13. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zulaufsystem und ein Ablaufsystem der Trommel ausschließlich an der Innentrommel
(12) ausgebildet sind, und/oder dass keine radial aus der Innentrommel (12) in den
Umgebungsraum der Innentrommel hinausführenden Feststoffaustragsöffnungen in der Innentrommelwandung
ausgebildet sind.
14. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zulaufsystem und das Ablaufsystem in abgedichteter Bauart an der Innentrommel
(12) ausgebildet sind.
15. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innentrommel das Zulaufsystem zum Zuleiten des fließfähigen Produktes und das
Ablaufsystem zum Ableiten von verschiedenen Produktphasen aus der Trommel (2) aufweist,
wobei das Ablaufsystem vorzugsweise zwei oder mehr Ablaufbereiche aufweist.
16. Separator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ableitsystem zentripetalpumpenfrei ausgebildet ist.
17. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zulaufsystem und das Ablaufsystem einen Abdeckringkörper (37) aufweisen, der
sich im Betrieb nicht mit der Trommel dreht, wobei das Zulaufsystem ein Zulaufrohr
(23) aufweist, dass als sich mit der Trommel rotierendes Element (2) ausgebildet ist
und wobei das Zulaufrohr (23) in den Abdeckringkörper (37) hinein ragt.
18. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder mehrere weitere Rohrelemente in den Ringkörper (37) hinein ragen, die
sich im Betrieb mit der Trommel (2) drehen, wobei zwischen dem Abdeckringkörper (37)
und sich drehenden Rohrelementen bzw. -enden (23, 29, 45) der Trommel eine oder mehrere
Dichtungsanordnungen (40, 41, 42) mit jeweils einem oder mehreren Dichtringen angeordnet
sind.
19. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines oder mehrere der im Betrieb sich mit der Trommel drehenden Rohrelemente,
insbesondere das Zulaufrohr (23), der Trommel in dem Abdeckringkörper (37) axial verschieblich
geführt ist/sind und dass eine Einrichtung zur lösbaren Fixierung des wenigstens einen
Rohrelementes in einer axialen Stellung im Abdeckringkörper (37) vorgesehen ist, wobei
vorzugsweise die Einrichtung zur lösbaren Fixierung des Rohrelementes in einer axialen
Stellung im Abdeckringkörper (37) einen lösbaren Form- und/oder Kraftschluss realisiert.
20. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trommelunterteil mit einem Verteileransatz (21) versehen ist, das Verteilerkanäle
zum Überleiten des zu verarbeitenden Produktes aus einem Zulaufrohr in den Schleuderraum
bzw. den Trommelinnenraum (15) aufweist.
21. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche im Betrieb mit Produkt in Berührung kommende Bereiche der Trommel (2) aus
Kunststoff oder einem Kunststoffverbundwerkstoff bestehen und/oder dass die Trommel
(2) in einem Gehäuse (1) angeordnet ist.
22. Separator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsspindel (7) mit einem Antriebsriemen angetrieben wird, wobei dann der
Antriebsmotor (8) an anderer Stelle als direkt unterhalb eines Bodens (3) des Gehäuses
(1) angeordnet ist.
23. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in das Innentrommeloberteil (17) wenigstens ein Ablaufkanal für eine schwere Produktphase
integriert ist und/oder dass die Ablaufbereiche des Ablaufsystems als Ringkanäle ausgebildet
sind, die axial in Ringräume des Abdeckringkörpers (37) münden.
24. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder mehrere Verstärkungselemente insbesondere für ein Rohr, ein Rohrstück
oder einen Rohransatz aus Kunststoff oder Kunststoffverbundwerkstoff vorgesehen ist,
wobei das oder die Verstärkungselemente vorzugsweise als Hülse(n) (76, 77, 78) ausgebildet
ist/sind, wobei die Hülse vorzugsweise aus Keramik oder Metall besteht.
25. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche sich im Betrieb drehenden Teile der Innentrommel und die Teile ihres sich
nicht im Betrieb drehenden Zu- und Ablaufsystems - soweit sie mit Produkt in Berührung
kommen - aus Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff bestehen.
26. Separator nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche sich im Betrieb drehenden Teile der Innentrommel und die Teile ihres sich
nicht im Betrieb drehenden Zu- und Ablaufsystems -- soweit sie mit Produkt in Berührung
kommen, außer ggf. vorzusehenden Dichtungen - aus Kunststoff oder einem Kunststoff-Verbundwerkstoff
bestehen.
27. Separator nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsanordnungen nach Art von Gleitringdichtungen ausgelegt sind.
1. Separator for the processing of a flowable product by centrifugation, having at least
the following features:
a. a rotatable drum (2) which delimits a centrifuging chamber (15), and characterized in that
b. the drum (2) has an outer support device and an inner drum (12) inserted into and
arranged in the outer support device, and in that
c. a means for the clarification of the product to be processed in the centrifugal
area is arranged in the inner drum (12), wherein the means for clarification is a
disk assembly (25) composed of a stack of partition disks (26),
d. wherein the outer support device is designed in the form of circumferentially enclosed
outer ring which surrounds the inner drum (12) axially in sections, and/or in that the outer support device is designed in the form of an outer drum (11) in which the
inner drum (12) is arranged,
e. wherein the outer drum (11) serves as a holder into which the inner drum (12) is
inserted, and wherein the outer drum (11) surrounds the inner drum (12) axially only
in sections so that the inner drum (12) protrudes axially out of the outer drum (11)
or wherein the outer drum (11) surrounds the inner drum (12) axially completely,
f. wherein the entire inner drum (12), in addition to an inflow and outflow system,
is configured as an exchangeable, preassembled module,
g. which is composed of plastic or of a composite plastic material, and
h. wherein the inflow system and the outflow system are formed, in a sealed type of
construction, on the inner drum (12).
2. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the inner drum and the outer drum (12, 11) are composed of different materials, wherein
the inner drum (12) is composed of plastic or of a composite plastic material and
wherein the outer drum (11) is composed of metal, in particular of steel.
3. Separator according to one of the preceding claims,
characterized in that the outer drum (11) has an outer drum lower part (13) and an outer drum upper part
(14), wherein the outer drum lower part (13) and the outer drum upper part (14) are
fixed to one another by screw means, wherein the screw means comprise
a. screw bolts or
b. a fastener ring or
c. a thread between the outer drum upper part (14) and the outer drum lower part (13).
4. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the inner drum (12) has an inner drum lower part (16) and an inner drum upper part,
wherein the inner drum lower part (16) and the inner drum upper part (17) are connected
to one another in non-disassemblable fashion, wherein preferably the inner drum lower
part (16) and the inner drum upper part (17) are connected to each other in a materially
bonded manner, in particular adhesively bonded or welded, and/or the inner drum lower
part (16) and the inner drum upper part (17) are mechanically connected to one another,
and/or at least one seal, in particular an encircling sealing ring (64), is arranged
or formed between the inner drum lower part (16) and the inner drum upper part (17).
5. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the outer drum upper part (14) is formed in the manner of a ring and is formed so
as to be open in an axially upward direction, such that the inner drum upper part
protrudes axially out of said outer drum upper part.
6. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that one or both of the following parts is or are of conical design: the outer and the
inner drum upper part (14, 17) and the outer and the inner drum lower part (13, 16),
wherein preferably the outer drum lower part (13) is of doubly conical form and has
an inner conical region (13a) and an outer conical region (13b), and in that the inner drum lower part (16) has a corresponding doubly conical shape with an inner
conical region (16a) and an outer conical region (16b).
7. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the inner drum (12) and the outer drum (11) are connected in a rotationally fixed
manner to one another in non-positively locking and/or positively locking fashion.
8. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the inner drum (12) and the outer drum (11) are connected in a rotationally fixed
manner to one another by way of at least one or more corresponding positive-locking
means, wherein the inner drum (12) has, as positive-locking means, at least one or
more ribs (87) which engage(s) into one or more corresponding grooves (88) on the
outer drum lower part (13), wherein preferably the one or more rib(s) (87) is/are
formed on the inner conical region (16a) of the inner drum lower part (16) on the
outer surface thereof, and in that the one or more grooves (88) is/are formed correspondingly on the inner conical region
(13a) of the inner drum upper part (13) on the inner surface thereof.
9. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the outer drum (11) is driven by a drive motor (8).
10. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the stack of partition disks (26) is manufactured from plastic or from a composite
plastic material.
11. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the outer drum upper part (14) extends as far as into the conical section of the
inner drum upper part (17), in such a way that the latter still protrudes, by way
of a part of its conical region, vertically upwardly out of the outer drum upper part
(14).
12. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the outer drum lower part (13) is connected in a rotationally fixed manner to a drive
spindle (7).
13. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that an inflow system and an outflow system of the drum are formed exclusively on the
inner drum (12), and/or in that no solids discharge openings, which lead radially out of the inner drum (12) into
the space surrounding the inner drum, are formed in the inner drum wall.
14. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the inflow system and the outflow system are formed, in a sealed type of construction,
on the inner drum (12).
15. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the inner drum comprises the inflow system for feeding the flowable product and the
outflow system for discharging different product phases from the drum (2), wherein
the outflow system preferably comprises two or more outflow regions.
16. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the outflow system is formed free from a centripetal pump.
17. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the inflow system and the outflow system have a covering ring body (37) which does
not rotate with the drum during operation, wherein the inflow system has an inflow
pipe (23) which is formed as an element (2) which rotates with the drum, and wherein
the inflow pipe (23) projects into the covering ring body (37).
18. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that one or more further pipe elements, which rotate with the drum (2) during operation,
project into the ring body (37), wherein one or more seal arrangements (40, 41, 42)
with in each case one or more sealing rings are arranged between the covering ring
body (37) and rotating pipe elements or ends (23, 29, 45) of the drum.
19. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that at least one or more of the pipe elements that rotate with the drum during operation,
in particular the inflow pipe (23), is/are guided in axially displaceable fashion
in the covering ring body (37), and in that a device for the detachable fixing of the at least one pipe element in an axial position
in the covering ring body (37) is provided, wherein preferably the device for the
detachable fixing of the pipe element in an axial position in the covering ring body
(37) realizes a detachable positive-locking and/or non-positive-locking action.
20. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the drum lower part is equipped with a distributor neck (21) which has distributed
ducts for conducting the product to be processed from an inflow pipe into the centrifuging
chamber or the drum interior chamber (15).
21. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that all regions of the drum (2) which come into contact with product during operation
are composed of plastic or of a composite plastic material, and/or in that the drum (2) is arranged in a housing (1).
22. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that the drive spindle (7) is driven by a drive belt, wherein in this case the drive motor
(8) is arranged at a location other than directly beneath a floor (3) of the housing
(1).
23. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that at least one outflow duct for a heavy product phase is integrated into the inner
drum upper part (17), and/or in that the outflow regions of the outflow system are in the form of ring-shaped ducts which
open axially into ring-shaped chambers of the covering ring body (37).
24. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that one or more reinforcement elements is or are provided within the inner drum, in particular
for a pipe, pipe piece or pipe neck, wherein the one or more reinforcement elements
is or are preferably in the form of sleeve(s) (76, 77, 78), wherein the sleeve is
preferably composed of ceramic or metal.
25. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that all parts of the inner drum which rotate during operation and the parts of its inflow
and outflow system which do not rotate in operation, insofar as said parts do not
come into contact with the product, consist of plastic or of a plastic composite material.
26. Separator according to one of the preceding claims, characterized in that all parts of the inner drum which rotate during operation and the parts of its inflow
and outflow system which do not rotate in operation, insofar as said parts come into
contact with the product, with the exception of seals to be provided optionally, consist
of plastic or of a plastic composite material.
27. Separator according to claim 18, characterized in that the sealing arrangements are designed in the manner of mechanical seals.
1. Séparateur pour la centrifugation d'un produit fluide, ayant au moins les caractéristiques
suivantes :
a. un tambour (2) capable de rotation, qui délimite un espace de centrifugation (15),
et caractérisé en ce que
b. le tambour (2) présente un dispositif de support externe et un tambour interne
(12) introduit et disposé dans le dispositif de support externe, et
c. un moyen pour la clarification du produit à traiter dans le champ centrifuge est
disposé dans le tambour interne (12), le moyen de clarification étant un paquet de
disques (25) formé d'une pile de disques séparateurs (26),
d. dans lequel le dispositif de support externe est conformé comme un anneau extérieur
fermé sur sa circonférence, qui entoure le tambour interne (12) en partie dans le
sens axial, et/ou le dispositif de support externe est conformé comme un tambour externe
(11) dans lequel le tambour interne (12) est disposé,
e. dans lequel le tambour externe (11) sert de monture dans laquelle le tambour interne
(12) est inséré, et le tambour externe (11) entoure seulement en partie le tambour
interne (12) dans le sens axial, de sorte que le tambour interne (12) dépasse dans
le sens axial du tambour externe (11), ou le tambour externe (11) entoure complètement
le tambour interne (12) dans le sens axial,
f. dans lequel le tambour interne (12), ainsi qu'un système d'arrivée et d'écoulement,
est conçu comme un module interchangeable préassem blé,
g. qui est principalement fait de matière plastique ou d'une matière plastique composite
et
h. dans lequel le système d'arrivée et le système d'écoulement sont formés par une
construction étanche sur le tambour interne (12).
2. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour interne et le tambour externe (12, 11) se composent de matériaux différents,
le tambour interne (12) se composant de matière plastique ou d'une matière plastique
composite et le tambour externe (11) se composant de métal, en particulier d'acier.
3. Séparateur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tambour externe (11) présente une partie inférieure de tambour externe (13) et
une partie supérieure de tambour externe (14), la partie inférieure de tambour externe
(13) et la partie supérieure de tambour externe (14) étant fixées l'une à l'autre
par des moyens de vissage, lesquels moyens de vissage comprennent
a. des boulons filetés ou
b. un jonc de verrouillage ou
c. un filetage entre la partie supérieure de tambour externe (14) et la partie inférieure
de tambour externe (13).
4. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour interne (12) présente une partie inférieure de tambour interne (16) et
une partie supérieure de tambour interne (17), la partie inférieure de tambour interne
(16) et la partie supérieure de tambour interne (17) étant assemblées l'une à l'autre
de façon non démontable, la partie inférieure de tambour interne (16) et la partie
supérieure de tambour interne (17) étant de préférence assemblées l'une à l'autre
par solidarité de matière, en particulier collées ou soudées, et/ou la partie inférieure
de tambour interne (16) et la partie supérieure de tambour interne (17) étant assemblées
mécaniquement l'une à l'autre et/ou au moins une garniture d'étanchéité, en particulier
un joint d'étanchéité circonférentiel (64), étant disposée ou formée entre la partie
inférieure de tambour interne (16) et la partie supérieure de tambour interne (17).
5. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie supérieure de tambour externe (14) est conformée comme un anneau et ouverte
vers le haut dans le sens axial, de sorte que la partie supérieure de tambour interne
dépasse d'elle dans le sens axial.
6. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une des pièces suivantes ou les deux ont une forme conique : la partie supérieure
de tambour externe ou interne (14, 17) et la partie inférieure de tambour externe
ou interne (13, 16), la partie inférieure de tambour externe (13) ayant de préférence
la forme d'un double cône et comportant une partie conique intérieure (13a) et une
partie conique extérieure (13b), et en ce que la partie inférieure de tambour interne (16) présente une forme de double cône correspondante
avec une partie conique intérieure (16a) et une partie conique extérieure (16b).
7. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour interne (12) et le tambour externe (11) sont assemblés l'un à l'autre
de façon solidaire en rotation par friction et/ou par engagement positif.
8. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour interne (12) et le tambour externe (11) sont assemblés l'un à l'autre
de façon solidaire en rotation par au moins un ou plusieurs moyens d'engagement positif
en correspondance, le tambour interne (12) présentant comme moyens d'engagement positif
au moins une ou plusieurs nervures (87) qui se mettent en prise dans une ou plusieurs
rainures (88) correspondantes sur la partie inférieure de tambour externe (13), les
une ou plusieurs nervures (87) étant formées sur la surface extérieure de la partie
conique intérieure (16a) de la partie inférieure de tambour interne (16), et/ou en ce que les une ou plusieurs rainures (88) sont formées en correspondance sur la surface
intérieure de la partie conique intérieure (13a) de la partie supérieure de tambour
interne (13).
9. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour externe (11) est entraîné par un moteur d'entraînement (8).
10. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pile de disques séparateurs (26) est faite de matière plastique ou d'une matière
plastique composite.
11. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie supérieure de tambour externe (14) s'étend jusqu'à la partie conique de
la partie supérieure de tambour interne (17), de telle sorte que cette dernière dépasse
encore verticalement vers le haut avec une partie de sa région conique hors de la
partie supérieure de tambour externe (14).
12. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie inférieure de tambour externe (13) est reliée de manière solidaire en rotation
avec une tige d'entraînement (7).
13. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un système d'arrivée et un système d'écoulement du tambour sont formés exclusivement
sur le tambour interne (12) et/ou en ce qu'aucune ouverture d'extraction de solides menant hors du tambour interne (12) dans
le sens radial vers l'espace environnant le tambour interne n'est formée dans la paroi
du tambour interne.
14. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système d'arrivée et le système d'écoulement sont formés par une construction
étanche sur le tambour interne (12).
15. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour interne comporte le système d'arrivée pour amener le produit fluide et
le système d'écoulement pour extraire différentes phases de produit du tambour (2),
le système d'écoulement comportant de préférence deux zones d'écoulement ou plus.
16. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système d'écoulement est réalisé sans pompe centripète.
17. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système d'arrivée et le système d'écoulement présentent un corps annulaire de
couverture (37) qui ne tourne pas avec le tambour en fonctionnement, le système d'arrivée
présentant un tuyau d'arrivée (23) qui est réalisé comme un élément en rotation (2)
avec le tambour, lequel tuyau d'arrivée (23) dépasse à l'intérieur du corps annulaire
de couverture (37).
18. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs autres éléments de tuyau dépassent à l'intérieur du corps annulaire
(37) et tournent avec le tambour (2) en fonctionnement, une ou plusieurs dispositions
d'étanchéité (40, 41, 42) comportant chacune un ou plusieurs joints d'étanchéité étant
disposées entre le corps annulaire de couverture (37) et les éléments de tuyau ou
extrémités de tuyau (23, 29, 45) en rotation du tambour.
19. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un ou plusieurs des éléments de tuyau du tambour tournant avec le tambour
pendant le fonctionnement, en particulier le tuyau d'arrivée (23), sont guidés en
translation dans le sens axial dans le corps annulaire de couverture (37) et en ce qu'il est prévu un dispositif pour la fixation amovible de l'au moins un élément de tuyau
dans une position axiale dans le corps annulaire de couverture (37), le dispositif
de fixation amovible de l'élément de tuyau dans une position axiale dans le corps
annulaire de couverture (37) réalisant de préférence un engagement positif et/ou par
friction qui peut être défait.
20. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie inférieure du tambour et muni d'un raccord de distribution (21) qui présente
des canaux de distribution pour le transfert du produit à traiter d'un tuyau d'arrivée
à l'espace de centrifugation ou à l'espace intérieur du tambour (15).
21. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que toutes les zones du tambour (2) venant en contact avec le produit se composent de
matière plastique ou d'une matière plastique composite et/ou en ce que le tambour (2) est disposée dans un caisson (1).
22. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tige d'entraînement (7) est entraînée avec une courroie d'entraînement, le moteur
d'entraînement (8) étant alors disposé ailleurs que directement en dessous d'un fond
(3) du caisson (1).
23. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un canal d'écoulement est intégré dans la partie supérieure de tambour interne
(17) pour une phase lourde du produit et/ou en ce que les zones d'écoulement du système d'écoulement sont réalisées comme des canaux annulaires
qui débouchent dans le sens axial dans des espaces annulaires du corps annulaire de
couverture (37).
24. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont prévus un ou plusieurs éléments de renfort, en particulier pour un tuyau, un
tronçon de tuyau ou un raccord de tuyau en plastique ou en matière plastique composite,
le ou les éléments de renfort étant de préférence conformés comme des douilles (76,
77, 78) faites de préférence de céramique ou de métal.
25. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que toutes les parties du tambour interne qui tournent en fonctionnement et les parties
de son système d'arrivée et d'écoulement qui ne tournent pas en fonctionnement, si
elles viennent en contact avec le produit, se composent de matière plastique ou d'une
matière plastique composite.
26. Séparateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que toutes les parties du tambour interne qui tournent en fonctionnement et les parties
de son système d'arrivée et d'écoulement qui ne tournent pas en fonctionnement, si
elles viennent en contact avec le produit, sauf les garnitures d'étanchéité à prévoir
le cas échéant, se composent de matière plastique ou d'une matière plastique composite.
27. Séparateur selon la revendication 18, caractérisé en ce que les garnitures d'étanchéité sont conçues comme des garnitures mécaniques.