Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schleifvorrichtung zur lösbaren Festlegung
an einem Hakenteil eines Klettverschlusses des Hakenschlingentyps.
Stand der Technik
[0002] Schleifvorrichtungen mit entsprechenden Mitteln zur lösbaren Festlegung an einem
Hakenteil sind aus dem Stand der Technik zahlreich bekannt. So offenbart beispielsweise
die
WO 2007/145435 A1 oder die
EP 0 728 056 eine solche Vorrichtung.
[0003] Üblicherweise werden beispielsweise Schleifmaschinen oder Handgriffe mit entsprechenden
Hakenteilen ausgestattet, an denen dann erfindungsgemäße bzw. vorbekannte Schleifvorrichtungen
zur lösbaren Festlegung mit entsprechenden Schlingen festgelegt werden können. So
kann bei Abnutzung der Schleifvorrichtung ein einfacher Austausch der Schleifvorrichtung
erfolgen. Auch können bei verschiedenen Aufgaben verschiedene Schleifvorrichtung einfach
gewechselt werden und später wieder verwendet werden. Dabei ist darauf zu achten,
dass die Verbindung derart gestaltet ist, dass sie sich bei der Verwendung der Schleifvorrichtung
nicht versehentlich ablöst, jedoch zum Auswechseln einfach ablösbar ist.
[0004] Darüber hinaus besteht die Bestrebung, Rohstoffe einzusparen sowie die Produktion
einfach und kostengünstig zu gestalten.
Darstellung der Erfindung
[0005] Dementsprechend ist es Aufgabe der Erfindung vorbekannte Schleifvorrichtungen zur
lösbaren Festlegung an einem Hakenteil eines Klettverschlusses des Hakenschlingentyps
derart weiterzuentwickeln, dass Rohstoffe eingespart und die Herstellung vereinfacht
werden kann.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch ein Schleifmittel nach Anspruch 1. Die abhängigen Ansprüche
2 bis 10 geben vorteilhafte Weiterbildungen an.
[0007] Die Anmelderin hat erkannt, dass im Stand der Technik entweder schwere Waren mit
Flächengewichten von mehr als 75 g/m
2 oder solche, die durch Aufrauen eines Textils Schlingen ausbilden, verwendet werden.
D. h., bei Letztgenanntem sind die Schlingen nicht durch Weben, Stricken oder Wirken
entstanden, sondern später durch eine entsprechende Aufrauhung hergestellt worden.
Dies ist auch erforderlich, da ansonsten der Verbindungsvorgang mit weiteren Schichten,
beispielsweise durch Klebemittel oder Kaschieren zu dem Problem führt, dass bei Verwendung
anderer Waren z. B. Klebemittel durch die textile Lage derart hindurchtritt, dass
die Schlingen nicht ihre Funktion auszuüben vermögen, zumindest nicht in dem vor der
Verklebung möglichen Umfang oder der vor der Verklebung möglichen Stärke.
[0008] Der Anmelderin war es jedoch möglich, textile Lagen zu entwickeln, die ein Flächengewicht
von 75 g/m
2 oder weniger aufweisen und dennoch ausreichend dicht sind, ein übermäßiges Durchtreten,
beispielsweise vom Klebemittel, zu verhindern. Dies ist beispielsweise durch eine
textile Lage möglich, die Garne beinhaltet, die in Fadenschlingen ausgebildet sind,
die in sich longitudinal erstreckenden Rippen und sich transversal erstreckenden Reihen
angeordnet sind und die wenigstens einen Satz von Grundgarnen beinhaltet, die in einem
Maschenmuster von Fadenschlingen in beabstandeten Reihen und beabstandeten Rippen
und in florartigen Schlingen kettengewirkt sind, die sich von der der Oberschicht
der Schleifvorrichtung zugewandten Seite der textilen Lage nach der der Oberschicht
der Schleifvorrichtung abgewandten Seite der textilen Lage erstrecken. Auch ist dies
möglich durch textile Lagen, die Schlingen aufweisen, die aus Garnfäden Masche und
Schlinge als Einheit dadurch ausbilden, dass in jeder fortlaufenden Masche in Längsrichtung
sowie in Querrichtung gleichzeitig Schlingen vorliegen und eine Maschendichte im Bereich
von 2.500 bis 7.500 Maschen/dm
2 bei einer Maschenlänge im Bereich von 0,5 bis 2 mm aufweisen.
[0009] Die Erfindung wird durch die Merkmalskombination des Anspruchs 1 definiert. Gemäß
den abhängigen Ansprüchen werden weitere Ausführungsformen definiert.
[0010] Durch eine solche Schleifvorrichtung lassen sich die Rohstoffeinsätze insbesondere
in Bezug auf die textile Lage reduzieren und kann dabei eine einfache Herstellung
realisiert werden. Insbesondere ist ein Arbeitsgang der Aufrauhung nicht erforderlich.
[0011] Darüber hinaus weisen die erfindungsgemäßen textilen Lagen, aufgrund der Ausbildung
der Schlingen durch Wirken, Weben oder Stricken besonders zuverlässige Schlingen auf,
die insbesondere in einem definierten Muster angeordnet sein können.
[0012] Auch das Verbinden mit der Oberschicht kann auf einfache Weise durchgeführt werden.
Dies kann beispielsweise mit Klebemitteln oder Kaschierung erfolgen. Die Oberschicht
weist dabei selbst ein Trägermaterial auf, auf dem die Schleifmittel aufgebracht sind.
Dann wird die Oberschicht in einer solchen Orientierung mit der textilen Lage, beispielsweise
durch Verkleben verbunden, das Schleifmittel auf der von der textilen Lage abgewandten
Seite des Trägermaterials vorhanden ist.
[0013] Alternativ ist es aber auch möglich, Schleifmittel, beispielsweise zusammen mit Klebemittel,
auf die textile Lage aufzubringen. In beiden Alternativen ist die textile Lage zur
Oberschicht so orientiert, dass sich die Schlingen von der Oberschicht weg erstrecken.
[0014] Als Schleifmittel kommen verschiedene Schleifmittel infrage. Beispielsweise kann
hier Korund, Siliciumcarbid, Bornitrid und/oder Diamant eingesetzt werden. In der
Regel wird man hier entsprechende Körner aus dem zur Bildung des Schleifmittels eingesetzten
Material verwenden und entsprechend einbetten oder auf einem Träger oder der textilen
Lage fixieren. Als Mittel zur Befestigung des Schleifmittels, beispielsweise auf einer
Trägerschicht oder direkt auf der textilen Lage können verschiedene Mittel, im Folgenden
als Klebemittel bezeichnet, eingesetzt werden. Denkbar sind hier beispielsweise Harze,
Gummi, Schelllack, Epoxidharze und/oder verschiedene Kunststoffe, beispielsweise Thermoplaste.
Zwar ist es denkbar, auf die textile Lage auf der der Oberschicht zugewandten Seite
zunächst eine Lage aus Harz oder anderem Klebemittel aufzutragen und sodann Schleifmittel
aufzutragen und ggf. erneut eine Schicht Harz oder anderes Klebematerials aufzutragen.
Dies kann ebenso auf einer Trägerschicht, beispielsweise aus Papier, erfolgen. Dann
wird anschließend oder vorher die Trägerschicht auf die textile Lage aufgeklebt, aufkaschiert
oder mit ihr verschweißt.
[0015] Als Trägerschicht kommen hier Papiere, Gewebe oder Folien infrage.
[0016] Erfindungsgemäß erfolgt eine flächige Verbindung zwischen Oberschicht und textiler
Lage. Dies ist abzugrenzen von möglichen punktförmigen oder linienförmigen Verbindungen,
die nicht flächendeckend sind. Als flächig ist dabei aber auch eine Verbindung zu
verstehen, die beispielsweise aufgrund zahlreicher punktförmiger oder linienförmiger
Verbindungen eine so große Fläche der Kontaktfläche zwischen Oberschicht und textiler
Lage einnimmt, dass von einer flächigen Verbindung zu sprechen ist. Insbesondere ist
dann von einer flächigen Verbindung zu sprechen, wenn 75 % oder mehr der Kontaktfläche
eine Verklebung, Verschweißung und/oder Kaschierung aufweisen.
[0017] In einer ersten bevorzugten Ausführungsart umfasst die Oberschicht eine Trägerschicht,
die mit ihrer Unterseite mit der zur Oberschicht zugewandten Seite der textilen Lage
durch Verklebung, Kaschierung oder Verschweißung flächig verbunden ist und auf ihrer
Oberseite Schleifmittel aufweist. Als Trägerschicht kommt hier beispielsweise Papier
infrage. Aber auch Gewebe oder Folie sind denkbar. Insbesondere weist die Trägerschicht
eine geringere Flexibilität als die textile Lage auf. Dabei weisen insbesondere die
neben Klebemittel und Schleifmittel in der Oberschicht als Trägerschicht umfassten
Materialien, beispielsweise das verwendete Papier oder das Gewebe eine geringere Flexibilität
als die textile Lage auf. Beispielsweise kann in einem ersten Arbeitsgang ein Schleifmittel
auf die Oberseite der Trägerschicht aufgebracht werden und später die Trägerschicht
mit ihrer Unterseite mit der textilen Lage verbunden werden. Aber auch ein umgekehrtes
Vorgehen ist denkbar.
[0018] In einer zweiten besonders bevorzugten Ausgestaltung, bei der weiter Rohstoffe und
Arbeitsgänge gespart werden können, wird die Oberschicht aus auf der zur Oberschicht
gewandten Seite der textilen Lage angeordnetes Klebemittel und Schleifmittel gebildet.
Dabei ist das Schleifmittel durch das Klebemittel mit der textilen Lage verbunden.
Es kann sich hier um eine Verbindung dergestalt handeln, dass das Schleifmittel von
Klebemittel unbedeckte Flächen aufweist, insbesondere nur teilweise in das Klebemittel
hineinragt und insbesondere aus einer durch das Klebemittel gebildeten Ebene hervorsteht
oder es kann sich um eine Einbettung handeln, bei der das Schleifmittel weitgehend
oder vollständig von Klebemittel umgeben ist.
[0019] In einer derartigen Ausgestaltung kann in einem Arbeitsgang beispielsweise eine erste
Klebemittelschicht, insbesondere aus Harz, auf die textile Lage aufgebracht werden
und sodann Schleifmittel auf dieses Harz aufgebracht werden und anschließend eine
weitere Klebemittelschicht auf das Schleifmittel bzw. die erste Klebemittelschicht
aufgebracht werden. Auf die zweite Klebemittelschicht kann ggf. auch verzichtet werden,
wenn beispielsweise das Schleifmittel ausreichend tief in das Klebemittel eingebracht
wird und das Klebemittel so gewählt ist, dass es sich über das eingebrachte Schleifmittel
wieder schließt oder wenn auf eine Einbettung verzichtet werden soll.
[0020] In einer ersten bevorzugten Ausgestaltung der textilen Lage weist die textile Lage,
wie eingangs geschildert, Garne auf, die in Fadenschlingen ausgebildet sind, die in
sich longitudinal erstreckenden Rippen und sich transversal erstreckenden Reihen angeordnet
sind und die wenigstens einen Satz von Grundgarnen, die in einem Maschenmuster von
Fadenschlingen in beabstandeten Reihen und beabstandeten Rippen und in florartigen
Schlingen kettengewirkt sind, die sich von der der Oberschicht zugewandten Seite der
textilen Lage nach der der Oberschicht abgewandten Seite erstrecken. Eine solche Ausgestaltung
ermöglicht bei geringem Flächengewicht eine besonders zuverlässige Verklebung, Kaschierung
und Verschweißung und besonders funktionale Schlingen.
[0021] In dieser Ausgestaltung wird es dabei weiter bevorzugt, dass jedes schlingenbildende
Garn in Fadenschlingen ausgebildet ist, die in beabstandeten Reihen einer gemeinsamen
Rippe zueinander ausgerichtet sind. Dies erhöht die Funktionalität der Schlingen und
die Möglichkeiten der Verklebungen, Kaschierungen oder Verschweißungen weiter.
[0022] Auch ist es in dieser Ausgestaltung bevorzugt, dass jedes in Rippenrichtung benachbarte
Paar der Fadenschlingen der schlingenbildenden Garne durch wenigstens eine zwischenliegende
Reihe einer gemeinsamen Rippe beabstandet ist und jedes in Reihenrichtung benachbarte
Paar der Fadenschlingen der schlingenbildenden Garne durch wenigstens eine zwischenliegende
Rippe beabstandet ist. Auch hierdurch können die Zuverlässigkeit der Schlingen und
die Möglichkeit der Verbindung weiter erfüllt werden.
[0023] Weitere Vorteile lassen sich in dieser Ausgestaltung der textilen Lage beispielsweise
dadurch realisieren, dass die florartigen Schlingen der schlingenbildenden Garne langgestreckte
Unterlagenschlingen sind, die sich der zur Oberschicht gewandten Seite der Ware nach
der von der Oberschicht abgewandten Seite erstrecken.
[0024] Ebenfalls bevorzugt wird es in dieser Ausbildung, dass sich die langgestreckten Unterlagenschlingen
in entgegengesetzten Richtungen in Reihenrichtung der textilen Lage erstrecken. Weiter
Vorteile lassen sich auch dadurch realisieren, dass sich die florartigen Schlingen
von der der Oberschicht zugewandten Seite der textilen Lage nach der der Oberschicht
abgewandten Seite erstrecken.
[0025] Ebenfalls bevorzugt wird es in dieser Ausgestaltung der textilen Lage, dass ein Satz
von Schlingen bildenden Garnen mit den Grundgarnen an der der Oberschicht zugwandten
Seite der textilen Lage in Fadenschlingen in beabstandeten Reihen und in beabstandeten
Rippen und in lang gestreckten florartigen Unterlagen Schlingen kettengewirkt ist,
die sich von der der Oberschicht zugewandten Seite der textilen Lage nach der der
Oberschicht abgewandten Seite der textilen Lage erstrecken und ein zweiter Satz von
schlingenbildenden Garnen mit den Grundgarnen an der der Oberschicht zugewandten Seite
der textilen Lage in Fadenschlingen in beabstandeten Reihen und beabstandeten Rippen
in florartigen Schlingen kettengewirkt ist, die sich von der der Oberschicht zugewandten
Seite der textilen Lage nach der der Oberschicht abgewandten Seite der textilen Lage
erstrecken.
[0026] In dieser ersten Ausgestaltung der textilen Lage wird es weiterhin bevorzugt, dass
die Fadenschlingen der ersten und zweiten schlingenbildenden Garne in gemeinsamen
Reihen und Rippen ausgebildet sind.
[0027] In Bezug auf die erste Ausbildungsvariante der textilen Lage wird des Weiteren bevorzugt,
dass die schlingenbildenden Garne in einem 1-0-, 3-4-, 6-7-, 3-4-Maschenmuster kettengewirkt
sind. Auch bevorzugt wird dabei, wenn die Grundgarne in einem 1-0-, 3-4-Maschenmuster
kettengewirkt sind. Ebenfalls bevorzugt ist es, dass die Grundgarne in einem 2-3-,
1-0-Maschenmuster kettengewirkt sind. Darüber hinaus wird es bevorzugt, dass die Grundgarne
in einem
1-0, 2-3-Maschenmuster kettengewirkt sind. Auch wird es bevorzugt, ein schusseingetragenes
Füllgarn in wenigstens einigen der Reihen vorzusehen. Ebenfalls bevorzugt ist es,
ein schusseingetragenes Füllgarn in im Wesentlichen jeder Reihe in Reihenrichtung
erstreckt vorzusehen, insbesondere in zumindest 75 % der Reihen.
[0028] Bevorzugt wird auch eine zweite Ausgestaltung der textilen Lage, wobei zur Bildung
der Schlingen der textilen Lage aus Garnfäden Maschen und Schlingen als Einheit dadurch
ausgebildet sind, dass in jeder fortlaufenden Masche in Längsrichtung sowie in Querrichtung
gleichzeitig Schlingen vorliegen und eine Maschendichte im Bereich von 2.500 bis 7.500
Maschen/dm
2 bei einer Maschenlänge im Bereich von 0,5 bis 2 mm vorgesehen sind.
[0029] Durch eine solche Ausgestaltung lassen sich zuverlässige Schlingen bei geringem Materialeinsatz
und guter Verklebbarkeit bzw. Verschweißbarkeit oder Kaschierbarkeit der textilen
Lage erreichen.
[0030] Besonders bevorzugt wird es bei dieser zweiten Art der Ausgestaltung der textilen
Lage, Maschendichte im Bereich von 4.000 bis 6.000 Maschen/dm
2, optimalerweise im Bereich von 4.600 bis 5.000 Maschen/dm
2 vorzusehen.
[0031] Auch ist es möglich, die textile Lage derart auszubilden, dass sie Garnfäden enthält,
die Schlingen und Maschen in Quer- und Längsrichtung ausbilden, wobei die Masche und
Schlinge als eine Einheit dadurch ausgebildet sind, dass in jeder fortlaufenden Masche
in Längsrichtung sowie in Querrichtung gleichzeitig Schlingen erzeugt werden, indem
der Garnfaden mindestens über zwei Nadeln gelegt wurde, der dann in den zwei Haken
der Schiebernadel festgehalten und nach unten, durch die vorhergehende Masche gezogen
wurde, oder wenn keine vorhergehende Masche vorhanden ist, diese als Schlinge ausgebildet
wurde, wobei zwei Legebarren für die Flächenbildung und ein Legebarren für die Bildung
der Schlingen eingesetzt wurde.
[0032] Dabei wird es bevorzugt, dass Masche und Schlinge als Einheit dadurch ausgebildet
sind, dass in jeder fortlaufenden Masche in Längsrichtung sowie in Querrichtung gleichzeitig
Schlingen vorliegen.
[0033] Vorteilhaft ist es, wenn jedes Schlingen bildende Garn in Fadenschlingen gelegt ist,
die in einer gemeinsamen Rippe zueinander justiert sind.
[0034] Ebenfalls bevorzugt ist es in dieser dritten Ausgestaltung, wenn jedes Schlingen
bildende Garn in einem 3-1/0-2// Stichmuster kettengewirkt ist.
[0035] Generell wird es bevorzugt, ein Flächengewicht der textilen Lage von unter 50 g/m
2, insbesondere unter 25 g/m
2, insbesondere unter 15 g/m
2, insbesondere im Bereich von 9 bis 13 g/m
2, optimalerweise im Bereich von 10 bis 12 g/m
2 vorzusehen.
[0036] Auch in diesen Gewichtsbereichen bzw. bei einem solchen Materialeinsatz lässt sich
durch die geschilderten Arten der textilen Lage eine textile Lage erreichen, die zuverlässige
Schlingen aufweist und entsprechend mit der Oberschicht verbindbar ist. Dadurch lassen
sich erhebliche Materialeinsparungen und Kostenvorteile realisieren. Dies ist von
besonderer Wichtigkeit, da es sich üblicherweise bei der Schleifvorrichtung um einen
Wegwerfartikel, der nach vergleichsweise kurzer Verwendungszeit bereits entsorgt wird,
handelt.
[0037] Mit besonderem Vorteil umfasst die textile Lage als Garne synthetische Mono- und/oder
bevorzugt Multifilamentgarne aus Polyester, Polyamid und/oder Polyolefin. Insbesondere
sind die schlingenbildenden Garne aus synthetischen Mono- und/oder bevorzugt Multifilamentgarnen
gebildet, insbesondere aus Polyester, Polyamid oder Polyolefin.
[0038] Mit besonderem Vorteil werden Garne mit einer Garnfeinheit von 10 bis 40 dtex, insbesondere
von 15 bis 18 dtex in der textilen Lage beinhaltet. Insbesondere ist die textile Lage
aus solchen Garnen gebildet.
[0039] Mit besonderem Vorteil ist der Gesamtdtex der textilen Lage mit 30 bis 70 dtex gewählt,
insbesondere mit 51 bis 68 dtex.
[0040] Mit besonderem Vorteil sind Folienbändchen in die Schlingen eingewirkt, gewebt oder
gestrickt. Durch das Einwirken, Einstricken oder Einweben von Folienbändchen, insbesondere
länglichen Folienabschnitten, kann die Zuverlässigkeit oder Wirksamkeit der Schlingen
bei niedrigem Flächengewicht und geringem Rohstoffeinsatz erhöht werden.
[0041] Ein Verfahren zur Herstellung einer Schleifvorrichtung umfasst das Bereitstellen
einer textilen Lage aufweisend auf einer ersten Seite der textilen Lage wirk-, web-
oder stricktechnisch ausgebildete Schlingen zur lösbaren Festlegung an einem Hakenteil
eines Klettverschlusses des Haken-Schlingen-Typs, wobei die textile Lage ein Flächengewicht
von 75g/m
2 oder weniger aufweist und Aufbringen einer Oberschicht aufweisend Schleifmittel durch
flächige Verklebung, Kaschierung oder Verschweißung auf einer zweiten Seite der textilen
Lage.
[0042] Bevorzugt umfasst die Oberschicht eine Trägerschicht und weist auf einer ersten Seite
der Trägerschicht Schleifmittel auf und wird die Trägerschicht mit ihrer zweiten Seite
durch flächige Verklebung, Kaschierung oder Verschweißung mit der zweiten Seite der
textilen Lage verbunden.
[0043] Alternativ bevorzugt werden zur Bildung der Oberschicht Klebemittel und Schleifmittel
auf die zweite Seite der textilen Lage aufgebracht.
[0044] Das Herstellungsverfahren umfasst das Bereitstellen einer textilen Lage aufweisend
auf einer ersten Seite der textilen Lage wirk-, web- oder stricktechnisch ausgebildete
Schlingen zur lösbaren Festlegung an einem Hakenteil eines Klettverschlusses des Haken-Schlingen-Typs,
wobei die textile Lage ein Flächengewicht von 75g/m
2 oder weniger aufweist. Des Weiteren umfasst das Verfahren das Aufbringen einer Oberschicht
aufweisend Schleifmittel durch flächige Verklebung, Kaschierung oder Verschweißung
auf einer zweiten Seite der textilen Lage. Bezüglich des Schleifmittels, der textilen
Lage und der Verbindung, insbesondere der Klebemittel, sowie der flächigen Ausbildung,
gilt oben bezüglich der Vorrichtung ausgeführtes analog. Auch lassen sich die oben
geschilderten Herstellungsalternativen, insbesondere in Bezug auf die Fixierung des
Schleifmittels, im Verfahren umsetzten.
[0045] Bevorzugt wird, dass die Oberschicht eine Trägerschicht umfasst und auf einer ersten
Seite der Trägerschicht Schleifmittel aufgebracht ist oder wird und die Trägerschicht
mit ihrer zweiten Seite durch flächige Verklebung, Kaschierung oder Verschweißung
mit der zweiten Seite der textilen Lage verbunden wird. Dabei kann die Verbindung
der Trägerschicht, die beispielsweise aus Papier, Gewebe und/oder Folie gebildet sein
kann und für die oben ausgeführtes analog gilt, mit der textilen Lage kann vor, während
oder nach dem Aufbringen des Schleifmittels erfolgen.
[0046] Besonders bevorzugt wird es, zur Bildung der Oberschicht Klebemittel und Schleifmittel
auf die zweite Seite der textilen Lage aufzubringen. Dabei erfolgt die Auftragung
des Klebemittels und/oder des Schleifmittels unmittelbar auf die textile Lage. So
kann beispielsweise eine Lage Klebemittel aufgebracht, anschließend Schleifmittel
aufgebracht und wahlweise eine weitere Lage Klebemittel aufgebracht werden.
[0047] Auch kann das Herstellungsverfahren die Produktion der textilen Lage, insbesondere
durch wirken, umfassen, bei der dann insbesondere die bezüglich der textilen Lage
als vorteilhaft geschilderten Ausgestaltungen verfahrensgemäß umgesetzt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0048] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sollen anhand eines rein schematischen und nicht
beschränkenden Beispiels anhand der rein schematischen und nicht beschränkenden Figuren
erläutert werden. Die Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer ersten Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifvorrichtung;
und
Fig. 2 eine Ansicht einer zweiten Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifvorrichtung.
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
[0049] Fig. 1 ist eine erste Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifvorrichtung, bei
dem Korundkörner (1) als Schleifmittel unter Verwendung von Harz (2) und unter Ausbildung
einer Oberschicht direkt auf die textile Lage (3) aufgebracht wurde. Dabei ist zu
erkennen, dass die textile Lage (3) an einer Unterseite Schlingen (4) aufweist und
auf ihrer Oberseite Harz (2) mit Schleifmittel (1) aufgebracht wurde.
[0050] Fig. 2 zeigt eine Ansicht einer zweiten Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifvorrichtung.
Hier wurde eine Trägerschicht, bestehend aus einer Papierlage (5) verwendet. Die Oberschicht
beinhaltet in diesem Fall die Papierlage (5) sowie Harz (2) und Korundkörner (1) als
Schleifmittel, die auf eine Oberseite der Papierlage (5) aufgebracht sind. Die Papierlage
(5) ist durch Verklebung mit der textilen Lage (3) verbunden, die auf einer Unterseite
Schlingen (4) aufweist.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1. Korundkorn
- 2. Harz
- 3. Textile Lage
- 4. Schlinge
- 5. Papier
1. Schleifvorrichtung zur lösbaren Festlegung an einem Hakenteil eines Klettverschlusses
des Haken-Schlingen-Typs aufweisend eine Oberschicht (1, 2, 5) aufweisend Schleifmittel
(1) und eine mit der Oberschicht durch Verklebung, Kaschierung oder Verschweißung
flächig verbundene untere textile Lage (3) aufweisend auf der von der Oberschicht
abgewandten Seite der textilen Lage wirk-, web- oder stricktechnisch ausgebildete
Schlingen (4) zur lösbaren Festlegung an einem Hakenteil eines Klettverschlusses des
Haken-Schlingen-Typs, wobei die textile Lage ein Flächengewicht von 75g/m2 oder weniger aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberschicht aus direkt auf der zur Oberschicht gewandten Seite der textilen Lage
angeordnetem Klebe- und/oder Bindemittel und Schleifmittel gebildet ist oder dass
die Oberschicht ein Trägermaterial aufweist, auf dem auf der von der textilen Lage
abgewandten Seite des Trägermaterials das Schleifmittel aufgebracht ist, wobei das
Trägermaterial Gewebe, Papier oder Folie ist, wobei das Trägermaterial mit seiner
Unterseite mit der zur Oberschicht gewandten Seite der textilen Lage durch Verklebung,
Kaschierung oder Verschweißung flächig verbunden ist.
2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, wobei, wobei die textile Lage Garne beinhaltet,
die in Fadenschlingen ausgebildet sind, die in sich longitudinal erstreckenden Rippen
und sich transversal erstreckenden Reihen angeordnet sind, und die wenigstens einen
Satz von Grundgarnen beinhaltet, die in einem Maschenmuster von Fadenschlingen in
beabstandeten Reihen und beabstandeten Rippen und in florartigen Schlingen kettengewirkt
sind, die sich von der der Oberseite zugewandten Seite der textilen Lage nach der
der Oberseite abgewandten Seite erstrecken.
3. Schleifvorrichtung nach dem vorstehenden Anspruch 2, wobei jedes Schlingen bildende
Garn in Fadenschlingen ausgebildet ist, die in beabstandeten Reihen einer gemeinsamen
Rippe zueinander ausgerichtet sind.
4. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei jedes in Rippenrichtung
benachbarte Paar der Fadenschlingen der Schlingen bildenden Garne durch wenigstens
eine zwischenliegende Reihe einer gemeinsamen Rippe beabstandet ist und jedes in Reihenrichtung
benachbarte Paar der Fadenschlingen der Schlingen bildenden Garne durch wenigstens
eine zwischenliegende Rippe beabstandet ist.
5. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei die florartigen Schlingen
der Schlingen bildenden Garne lang gestreckte Unterlagenschlingen sind, die sich von
der der Oberseite zugewandten Seite der textilen Lage nach der der Oberseite abgewandten
Seite erstrecken.
6. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei sich die lang gestreckten
Unterlagenschlingen in entgegengesetzten Richtungen in Reihenrichtung der Ware erstrecken.
7. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei sich die florartigen Schlingen
von der der Oberseite zugewandten Seite der textilen Lage nach der der Oberseite abgewandten
Seite erstrecken.
8. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, wobei ein erster Satz von Schlingen
bildenden Garnen mit den Grundgarnen an der der Oberseite zugewandten Seite der textilen
Lage in Fadenschlingen in beabstandeten Reihen und beabstandeten Rippen und in lang
gestreckten florartigen Unterlagenschlingen kettengewirkt ist, die sich von der der
Oberseite zugewandten Seite der textilen Lage nach der von der Oberseite abgewandten
Seite der textilen Lage erstrecken, und ein zweiter Satz von Schlingen bildenden Garnen
mit den Grundgarnen an der der Oberseite zugewandten Seite der textilen Lage in Fadenschlingen
in beabstandeten Reihen und beabstandeten Rippen und in florartigen Schlingen kettengewirkt
ist, die sich von der der Oberseite zugewandten Seite der textilen Lage nach der der
Oberseite abgewandten Seite der textilen Lage erstrecken.
9. Schleifvorrichtung nach dem vorstehenden Anspruch, wobei die Fadenschlingen der ersten
und zweiten Schlingen bildenden Garne in gemeinsamen Reihen und Rippen ausgebildet
sind.
10. Schleifvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei zur Bildung der Schlingen
der textilen Lage, aus Garnfäden Masche und Schlinge als Einheit dadurch ausbilden,
dass in jeder fortlaufenden Masche in Längsrichtung sowie in Querrichtung gleichzeitig
Schlingen vorliegen und eine Maschendichte im Bereich von 2500-7500 Maschen/dm2 bei einer Maschenlänge im Bereich von 0,5 - 2,0mm vorgesehen sind.
1. Grinding means for detachably fastening to a hook part of a hook-and-loop fastener
of the hook-and-loop type comprising an upper layer (1, 2, 5) comprising abrasive
means (1) and a lower textile layer (3) connected to the upper layer by gluing, laminating
or welding, the lower textile layer (3) acting on the side of the textile layer remote
from the upper layer, Loops (4) formed by weaving or knitting techniques for detachably
fastening to a hook part of a hook-and-loop type hook and loop fastener, wherein the
textile layer has a surface weight of 75g/m2 or less, characterised in that
the upper layer is formed from adhesive and/or binding agent and abrasive arranged
directly on the side of the textile layer facing the upper layer, or in that the upper layer has a carrier material on which the abrasive is applied to the side
of the carrier material facing away from the textile layer, the carrier material being
woven fabric, paper or film, the carrier material being joined with its underside
to the side of the textile layer facing the upper layer by bonding, lamination or
welding.
2. The grinding means according to claim 1, wherein, wherein the textile layer includes
yarns formed in thread loops arranged in longitudinally extending ribs and transversely
extending rows, and includes at least one set of ground yarns warp knitted in a stitch
pattern of thread loops in spaced rows and spaced ribs and in pile-like loops extending
from the side of the textile layer facing the top to the side facing away from the
top,
3. The grinding means according to claim 2 above, wherein each loop-forming yarn is formed
in yarn loops aligned in spaced rows of a common rib.
4. The grinding means according to any one of claims 2 or 3, wherein each pair of the
loop forming yarn loops of the loop forming game adjacent in the rib direction is
spaced apart by at least one intermediate row of a common rib, and each pair of the
loop forming yarn loops of the loop forming game adjacent in the row direction is
spaced apart by at least one intermediate rib.
5. The grinding means according to any one of claims 2 to 4, wherein the pile-like loops
of the loop-forming game are elongated backing loops extending from the side of the
textile layer facing the top to the side facing away from the top.
6. The grinding means according to any one of claims 2 to 5, wherein the elongated underlay
loops extend in opposite directions in the row direction of the fabric.
7. The grinding means according to any one of claims 2 to 6, wherein the pile-like loops
extend from the side of the textile layer facing the upper side to the side facing
away from the upper side.
8. The grinding means according to any one of claims 2 to 7, wherein a first set of loop-forming
yarns is warp knitted with the ground yarns on the side of the textile layer facing
the top in yarn loops in spaced rows and spaced ribs and in elongated pile-like backing
loops extending from the side of the textile layer facing the top to the side of the
textile layer facing away from the top, and a second set of loop-forming yarns with
the base yarns on the top-facing side of the textile layer being warp knitted in yarn
loops in spaced rows and spaced ribs and in pile-like loops extending from the top-facing
side of the textile layer to the top-facing side of the textile layer.
9. The grinding means according to the above claim, wherein the yarn loops of the first
and second loop forming loops are formed in common rows and ribs.
10. The grinding means according to one of the above claims, wherein, for forming the
loops of the textile layer, stitch and loop are formed from yarn threads as a unit
in that loops are present simultaneously in each continuous stitch in the longitudinal
direction and in the transverse direction and a stitch density in the range of 2500-7500
stitches/dm2 is provided for a stitch length in the range of 0.5 - 2.0 mm.
1. Moyen de meulage pour fixation de manière détachable à une partie de crochet d'une
fermeture à crochets et à boucles du type à crochets et à boucles comprenant une couche
supérieure (1, 2, 5) comprenant un moyen abrasif (1) et une couche textile inférieure
(3) reliée à la couche supérieure par collage, laminage ou soudage, la couche textile
inférieure (3) agissant sur le côté de la couche textile éloigné de la couche supérieure,
des boucles (4) formées par des techniques de tissage ou de tricotage pour la fixation
amovible à une partie à crochets d'une fermeture à crochets et à boucles du type crochet
et boucle, dans laquelle la couche textile a un poids de surface de 75g/m2 ou moins, caractérisé en ce que
la couche supérieure est formée d'un adhésif et/ou d'un liant et d'un abrasif disposés
directement sur la face de la couche textile tournée vers la couche supérieure, ou
en ce que la couche supérieure comporte un matériau de support sur lequel l'abrasif est appliqué
sur la face du matériau de support opposée à la couche textile, le matériau de support
étant un tissu, un papier ou un film, le matériau de support étant relié par sa face
inférieure à la face de la couche textile tournée vers la couche supérieure par collage,
laminage ou soudage.
2. Moyen de broyage selon la revendication 1, dans lequel la couche textile comprend
des fils formés en boucles de fil disposées en nervures s'étendant longitudinalement
et en rangées s'étendant transversalement, et comprend au moins un ensemble de fils
de broyage tricotés en cha ne selon un motif de points de boucles de fil en rangées
espacées et en nervures espacées et en boucles en forme de poils s'étendant du côté
de la couche textile faisant face au dessus jusqu'au côté faisant face à l'opposé
du dessus,
3. Moyen de meulage selon la revendication 2 ci-dessus, dans lequel chaque fil formant
une boucle est formé en boucles de fil alignées en rangées espacées d'une nervure
commune.
4. Moyen de meulage selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, dans lequel chaque
paire de boucles de fil formant des boucles du jeu de formation de boucles adjacentes
dans la direction des nervures est espacée par au moins une rangée intermédiaire d'une
nervure commune, et chaque paire de boucles de fil formant des boucles du jeu de formation
de boucles adjacentes dans la direction des rangées est espacée par au moins une nervure
intermédiaire.
5. Moyen de meulage selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, dans lequel les
boucles en forme de poils du jeu de formation de boucles sont des boucles de support
allongées s'étendant du côté de la couche textile tourné vers le haut jusqu'au côté
opposé au haut.
6. Moyen de meulage selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, dans lequel les
boucles allongées de la sous-couche s'étendent dans des directions opposées dans le
sens de la rangée du tissu.
7. Moyen de meulage selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, dans lequel les
boucles en forme de poils s'étendent du côté de la couche textile faisant face à la
face supérieure vers le côté opposé à la face supérieure.
8. Moyen de meulage selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, dans lequel un premier
ensemble de fils formant des boucles est tricoté en chaîne avec les fils de base sur
le côté de la couche textile faisant face au dessus en boucles de fil en rangées espacées
et en côtes espacées et en boucles de support allongées en forme de poils s'étendant
du côté de la couche textile faisant face au dessus au côté de la couche textile opposé
au dessus, et un deuxième ensemble de fils formant des boucles, les fils de base sur
la face supérieure de la couche textile étant tricotés en chaîne en boucles de fils
en rangées espacées et en côtes espacées et en boucles en forme de poils s'étendant
de la face supérieure de la couche textile à la face supérieure de la couche textile.
9. Moyen de meulage selon la revendication ci-dessus, dans lequel les boucles de fil
des première et deuxième boucles formant des boucles sont formées en rangées et côtes
communes.
10. Moyen de meulage selon l'une des revendications ci-dessus, dans lequel, pour former
les boucles de la couche textile, le point et la boucle sont formés à partir de fils
de fil en tant qu'unité en ce que des boucles sont présentes simultanément dans chaque
point continu dans la direction longitudinale et dans la direction transversale et
une densité de points dans la plage de 2500-7500 points/dm2 est prévue pour une longueur de point dans la plage de 0,5 - 2,0 mm.