[0001] Die Erfindung betrifft eine Nähmaschinennadel und ein Nähverfahren. Nähmaschinennadeln
und Nähverfahren sind in verschiedenen Varianten bekannt.
[0002] Die
DE69220550T3 zeigt ein Herstellungsverfahren für eine Nähmaschinennadel, das im Ergebnis eine
Nähnadel erzeugt, bei der die Hohlkehle eine reduzierte Breite aufweist. Die Nadel
soll einen verbesserten Eindringwiderstand aufweisen.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Nähmaschinennadel anzugeben, die eine
erhöhte Funktionssicherheit beim Nähen aufweist. Weiterer Gegenstand der vorliegenden
Erfindung ist ein Nähverfahren, das weniger störanfällig ist.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Nähmaschinennadel nach Anspruch 1 und ein Nähverfahren
nach Anspruch 11.
[0005] Die erfindungsgemäße Nähmaschinennadel weist in der Regel an einem ihrer beiden Enden
in Längsrichtung einen Nadelkolben auf, mit dem die Nähmaschinennadel in einer Nähmaschine
eingespannt wird. Durch die Mittelachse des in der Regel zylindrischen Nadelkolbens
ist die Mittelachse der Nähmaschinennadel definiert. Am anderen Ende der Nähmaschinennadel
in Längsrichtung ist eine Spitze angeformt, mit der die Nadel beim Nähen das Nähgut
durchsticht. Direkt angrenzend an die Spitze befindet sich das Öhr, in das der Nähfaden
eingezogen ist. Zwischen dem Öhr und dem Nadelkolben erstreckt sich der Nadelschaft,
der einen großen Teil der Längserstreckung der Nähmaschinennadel ausmacht. Zwischen
den vorgenannten Bereichen können sich jeweils Übergangsbereiche befinden.
[0006] Das Öhr durchgreift die Nadel im Wesentlichen in einer Richtung, die als Höhenrichtung
bezeichnet wird. Die Höhenrichtung steht senkrecht auf der Längsrichtung der Nähmaschinennadel.
Die Längsrichtung weist vom hinten liegenden Nadelkolben zur Spitze am vorderen Ende
der Nähmaschinennadel. Die Längsrichtung ist in der Regel parallel zur Mittelachse.
Die Richtung senkrecht zu den beiden vorgenannten Richtungen wird als Breitenrichtung
bezeichnet.
[0007] Im Bereich des Nadelschafts ist dem Öhr in Längsrichtung eine Hohlkehle vorgelagert.
Die Kontur der Hohlkehle springt gegenüber der Kontur des Nadelschaftes in Höhenrichtung
zurück. Die Höhenrichtung zeigt also von der Nadelmitte über die Hohlkehle nach außen
in der Weise, dass die Werte außerhalb der Hohlkehle weiter anwachsen. Im Bereich
der Hohlkehle wird beim Nähen, wenn die Nähmaschinennadel das Nähgut durchstochen
hat, der Nähfaden von einem Greiferelement aufgenommen und beim Rückhub der Nadel
auf der entsprechenden Seite des Nähguts gehalten. Um die Übernahme durch das Greiferelement
sicherer zu gestalten, weist die Nähmaschinennadel eine Hohlkehle auf. Als Hohlkehle
wird ein zurückgesetzter Bereich an einer Nähmaschinennadel bezeichnet, der dazu eingerichtet
ist, einen Eingriffraum für einen Greifer zu schaffen, in dem der Nähfaden nicht direkt
an der Nadel anliegt, weil angrenzende Bereiche am Schaft und am Öhr vorliegen, die
in der Höhenrichtung über der Hohlkehle liegen. Die Hohlkehle erstreckt sich von der
unmittelbaren Nähe des Öhrs über einen Teilbereich der Längserstreckung des Nadelschafts.
[0008] Die Nähmaschinennadel weist im Bereich der Hohlkehle in einer Schnittebene senkrecht
zur Längsrichtung bzw. in allen Schnittebenen im Bereich der Hohlkehle - ausgenommen
Übergangsbereiche - einen im Wesentlichen kreisbogenförmigen Konturverlauf auf. Insbesondere
liegen direkt angrenzend an eine Symmetrieachse, die in der Schnittebene durch die
Mittelachse der Nadel und in Höhenrichtung läuft, keine geraden, flachen Abschnitte
vor, sondern es erstreckt sich in beiden Orientierungen der Breitenrichtung von der
Mitte der Hohlkehle ausgehend eine zumindest annähernd kreisbogenförmig verlaufende
Kontur weg. Somit bildet sich in dieser Schnittebene zumindest kein ausgeprägtes Plateau
an der in Höhenrichtung am weitesten von der Mittelachse der Nadel entfernten Stelle
aus. In diesem Sinne ist in dieser Schrift im Wesentlichen kreisbogenförmig zu verstehen.
Abweichungen von der Kreisform sind insoweit zulässig, dass durch diese Abweichungen
zur Einhaltung der für den Nähprozess nötigen geometrischen Verhältnisse bezüglich
Höhen und Breiten keine Knicke bzw. scharfe Kanten in der Hohlkehle auftreten.
[0009] Der kreisbogenförmige Bereich der Kontur der Hohlkehle überstreicht einen ersten
Winkelabschnitt des Nadelumfangs. Der erste Winkelabschnitt erstreckt sich vorzugsweise
auf beiden Seiten einer Symmetrieachse, die in der Schnittebene durch die Mittelachse
der Nähmaschinennadel und die Höhenrichtung festgelegt ist. An diesen ersten Winkelabschnitt
können weitere Winkelbereiche anschließen, die die Kontur der Hohlkehle vervollständigen.
Insgesamt überdeckt die Kontur der Hohlkehle bzw. die Winkelsumme der Winkelbereiche,
aus denen die Kontur der Hohlkehle gebildet ist, die Hälfte, also 180°, des gesamten
Nadelumfangs. Der Scheitelpunkt der Winkelbereiche ist bestimmt durch den Schnittpunkt
der Symmetrieachse, die in der Höhenrichtung liegt, mit einer Strecke, die in Breitenrichtung
verläuft und an der Stelle der maximalen Erstreckung der Nadel in der Breitenrichtung
im Bereich der Hohlkehle liegt.
[0010] Der Rundungsradius der im Wesentlichen kreisbogenförmigen Kontur der Nadel im Bereich
der Hohlkehle beträgt bevorzugt ca. 50% der maximalen Erstreckung der Nadel im Bereich
der Hohlkehle in der Breitenrichtung und beträgt weiter bevorzugt zwischen 35% und
100% der maximalen Erstreckung der Nadel im Bereich der Hohlkehle in der Breitenrichtung.
Der Radius kann zwischen 40% und 80% oder auch zwischen 45% und 60% der maximalen
Erstreckung der Nadel im Bereich der Hohlkehle in der Breitenrichtung betragen. Durch
diese spezielle Wahl des Rundungsradius entsteht eine Form der Hohlkehle, die besonders
gut geeignet ist für eine sichere Übernahme des Nähfadens durch ein Greiferelement.
Greifer werden beim Nähen in der Regel so eingestellt, dass sich Nähmaschinennadel
und Greifer nicht berühren. Durch den Rückhub der Nähmaschinenadel bildet der Nähfaden
eine Schleife, die der Greifer im Zusammenspiel mit der Hohlkehle aufnehmen kann.
Der Greifer führt hierbei zumindest zeitweise eine Bewegung aus, die auch Komponenten
in Breitenrichtung der Nähmaschinennadel enthält und mit der sich der Greifer der
Nähmaschinennadel auch in der Breitenrichtung annähert. Zum Beispiel durch Vibrationen
in der Nähmaschine, starken Fadenzug, schlechte Einstellung der Nähmaschine oder weitere
Unzulänglichkeiten kann es aber dennoch vorkommen, dass sich die Nähmaschinenadel
und der Greifer berühren. Liegt die Hohlkehle auf einem einheitlichen Niveau in der
Höhenrichtung schlägt der Greifer in einem solchen Fall stumpf gegen eine zumindest
annähernd senkrecht zur Bewegungsrichtung des Greifers stehende Seitenfläche der Nähmaschinennadel,
die eine Hohlkehle mit Plateau zwangsläufig aufweist. Durch ein solches Anschlagen
kann es außer zu Nähfehlern auch zu Beschädigungen an der Nähmaschinennadel und/oder
am Greifer kommen. Durch die erfindungsgemäße Kontur der Hohlkehle bietet die Nähmaschinenadel
im Bereich ihrer Hohlkehle dem Greifer für den Fall einer Berührung Oberflächenbereiche
an, die eine Winkelstellung aufweisen, die den Greifer bevorzugt in die richtige Richtung
ablenken und ein stumpfes Aneinanderschlagen vermeiden.
[0011] Die im Wesentlichen kreisbogenförmige Kontur der Nadel im Bereich der Hohlkehle kann
sich mindestens über einen Winkelbereich von 90° erstrecken. Der Radius kann einen
Winkelbereich von mindestens 100° überdecken. Der Radius kann einen Winkelbereich
von mindestens 110° überdecken. Durch die Überdeckung eines relativ großen Winkelbereichs
wird sichergestellt, dass die in einem für den Greifer günstigen Winkel angeordneten
Flächen der Hohlkehle ausreichend Reserve für das Eingreifen des Greifers bieten.
Der an der Nadel vorhandene Bauraum wird so optimal ausgenutzt.
[0012] Die maximale Erstreckung der Kontur der Nadel im Bereich der Hohlkehle in der Höhenrichtung
kann vorzugsweise maximal 65% der maximalen Erstreckung der Kontur der Nadel im Bereich
der Hohlkehle in der Breitenrichtung betragen. Die maximale Höhe der Nadel kann gemessen
werden zwischen zwei Parallelen zur Breitenrichtung, wenn die erste die beiden Rinnenkanten
tangential berührt und die zweite an der Hohlkehle tangential anliegt. Die maximale
Höhe der Nadel in der Hohlkehle kann zwischen 60% und 70% deren maximalen Breite in
der Hohlkehle liegen. Die maximale Höhe der Nadel in der Hohlkehle kann zwischen 55%
und 75% deren maximalen Breite in der Hohlkehle liegen. Durch diese Geometrie der
Hohlkehle kann die Nadel bei einer Kollision mit dem Greifer ausweichen, ohne beschädigt
zu werden oder gar abzubrechen.
[0013] Die Nadel kann ihre maximale Erstreckung in der Breitenrichtung im Bereich der Hohlkehle
vorzugsweise unterhalb einer Mittelachse erreichen, insbesondere bei 32% ihrer maximalen
Erstreckung in Höhenrichtung gemessen von der der Hohlkehle abgewandten Seite. Die
maximale Breite der Nadel kann zwischen 30% und 35% der Höhe erreicht werden. Die
maximale Breite der Nadel kann zwischen 25% und 40% der Höhe erreicht werden. Durch
diese Maßnahme werden die Seitenflächen, auf die ein Greifer unter ungünstigem Winkel
anschlagen könnte, maximal reduziert.
[0014] Die Querschnittsfläche der Nadel im Bereich der Erstreckung der Hohlkehle in Längsrichtung
der Nähmaschinennadel kann 70% der kleinsten Querschnittsfläche senkrecht zur Längsrichtung
im Bereich des restlichen Nadelschaftes betragen. Die Querschnittsfläche in der Hohlkehle
kann zwischen 65% und 75% der Querschnittsfläche des restlichen Nadelschaftes betragen.
Die Querschnittsfläche in der Hohlkehle kann zwischen 60% und 80% der Querschnittsfläche
des restlichen Nadelschaftes betragen. Durch die entsprechend gewählte Querschnittsfläche
im Bereich der Hohlkehle können die Anforderungen an die Festigkeit der Nadel und
die Anforderungen an die Geometrie der Nadel, die für einen sicheren Nähprozess und
für die Schonung des Nähguts notwendig sind, aufeinander abgestimmt und optimiert
werden.
[0015] Die erfindungsgemäße Nadel kann in Teilabschnitten des Verlaufs der Längserstreckung
des Nadelschafts eine konstante Querschnittsfläche aufweisen oder zumindest abschnittsweise
in Richtung zur Nadelspitze sich verjüngend verlaufen. Eine solche Verjüngung kann
dann so ausgeführt sein, dass die Kontur von der Form her erhalten bleibt und nur
über einen Faktor im Verlauf der Längserstreckung kontinuierlich skaliert wird. Ein
sich verjüngender Teilabschnitt kann im Bereich der Hohlkehle und/oder im Verlauf
des restlichen Nadelschafts vorliegen. In dem Fall, dass sowohl der Schaft als auch
die Hohlkehle nach vorne sich verjüngend verlaufen, kann die größte Querschnittsfläche
der Hohlkehle an deren Ende in Richtung auf den restlichen Schaft vorzugsweise 65%
der kleinsten Querschnittsfläche des Schaft an dessen Ende in Richtung auf die Hohlkehle
betragen.
[0016] Die maximale Erstreckung der Nadel im Bereich der Hohlkehle in der Breitenrichtung
kann im Wesentlichen der maximalen Erstreckung der Nadel im Bereich des restlichen
Schafts entsprechen. Durch die Anpassung der Breite der Hohlkehle an die Breite des
Schaftes erhält die Nadel in der Hohlkehle zum Einen die benötigte Festigkeit für
den Nähprozess. Zum Anderen wird das Stichloch in der Hohlkehle nicht weiter aufgeweitet
als nötig und so das Nähgut so gut wie möglich geschont. In dem Fall, dass sowohl
der Schaft als auch die Hohlkehle nach vorne konisch verjüngend verlaufen, entsprechen
sich dann die kleinste Breite des Schaft an dessen Ende in Richtung auf die Hohlkehle
und die dann größte Breite der Hohlkehle an deren Ende in Richtung auf den restlichen
Schaft.
[0017] Der Nadelschaft weist eine Langrinne auf, die sich im Wesentlichen in der Längsrichtung
der Nadel erstreckt. Die Hohlkehle und die Langrinne befinden sich bezüglich der Höhenrichtung
auf gegenüberliegenden Seiten des Nadelschafts. Die Langrinne erstreckt sich vorzugsweise
im Wesentlichen über die gesamte Längserstreckung des Nadelschafts vom Übergang zum
Nadelkolben bis zum Öhr. Die Langrinne läuft vorteilhafterweise über ihre ganze Erstreckung
in Längsrichtung und insbesondere im Bereich der Hohlkehle im Wesentlichen parallel
und in einem konstanten Abstand zur Mittelachse der Nähmaschinennadel. Diese Ausführung
ist wiederum schonend für das Nähgut. Langrinnen dienen dem Schutz des Nähfadens beim
Durchstechen des Nähguts. Diese Funktion erfüllen prinzipiell auch Langrinnen, die
über ihre Längserstreckung unterschiedliche Abstände zur Mittelachse aufweisen. Solche
Langrinnen weisen dann allerdings Übergangsbereiche zwischen den auf unterschiedlichen
Höhen liegenden Längsabschnitten der Langrinnen auf, die das Nähgut beim Einstechen
oder auch beim Rückzug beschädigen können. Insofern ist im Wesentlichen parallel und
in einem konstanten Abstand zur Mittelachse so auszulegen, dass die Rinnenkanten im
Bereich der Hohlkehle geringfügig nach innen abgesenkt sein können, was dann entsprechend
für den Rinnengrund gelten kann. Der Rinnengrund im Bereich der Hohlkehle kann auch
geringfügig gegenüber dem Rinnengrund im Bereich des restlichen Schaftes angehoben
sein. Die Abweichung der Rinne, das heißt der Rinnenkanten und/oder des Rinnengrundes,
von der Parallelität von der Mittelachse bzw. die Abweichung des Abstands der Rinnenkanten
und/oder Rinnengrund zur Mittelachse im Bereich der Hohlkehle zum restlichen Schaft
beträgt dann maximal 10% einer mittleren Breite des Schaftes. Die Abweichung der Rinne
von der Parallelität bzw. die Abweichung des Abstandes der Rinne von der Mittelachse
kann maximal 5% einer mittleren Breite des Schaftes betragen. Die Abweichung der Rinne
von der Parallelität bzw. die Abweichung des Abstandes der Rinne von der Mittelachse
kann maximal 2% einer mittleren Breite des Schaftes betragen.
Der Schaft kann in Längsrichtung im Anschluss an die Hohlkehle eine Rinne aufweisen.
Diese Rinne wird dann oft kurze Rinne genannt. Diese liegt dann bezüglich der Höhenrichtung
auf der entgegengesetzten Seite von der Langrinne. Die kurze Rinne kann von der Hohlkehle
bis zum Kolben reichen. Zwischen der Hohlkehle und der kurzen Rinne kann auch ein
gegenüber der Hohlkehle erhabener Bereich vorliegen. Wie weiter vorne beschrieben,
dient ein solcher erhabener Bereich dazu, dass der Faden in der Hohlkehle gut von
einem Greiferelement aufgenommen werden kann. Alle erfindungsgemäßen Ausführungen
einer Nähnadel können eine solche kurze Rinne aufweisen.
[0018] Die Kontur der Nadel im Bereich der Längserstreckung der Hohlkehle in der Querschnittsansicht,
die sich bei einem Schnitt senkrecht zur Längserstreckung der Nadel ergibt, kann neben
dem ersten Winkelabschnitt zumindest einen zweiten Winkelabschnitt aufweisen, der
gerade verläuft und einen dritten Winkelabschnitt, der den ersten und den zweiten
Winkelabschnitt verbindet. Der dritte Abschnitt verbindet die beiden anderen Abschnitte
knickfrei. Der gerade Abschnitt ist vorzugsweise kurz ausgeführt und vorzugsweise
an beiden Seiten in der Breitenrichtung vorhanden. Der gerade Abschnitt kann unter
einem Winkel von 18° zur Höhenrichtung stehen. Der gerade Abschnitt kann unter einem
Winkel von 15° bis 21° zur Höhenrichtung stehen. Der gerade Abschnitt kann unter einem
Winkel von 12° bis 24° zur Höhenrichtung stehen. Der dritte Winkelabschnitt führt
den Rundungsradius des ersten Winkelabschnitts tangential ohne Knicke in den geraden
Abschnitt des zweiten Winkelabschnitts über. Zumindest die Kontur des dritten Winkelbereichs,
also des Übergangs zwischen dem ersten und zweiten Winkelbereich, weist eine Winkellage
gegenüber einem eventuell auftreffenden Greifer auf, die es ermöglicht, dass trotz
Berührung beide Teile ohne Beschädigung weiter den Nähprozess fortsetzen können. In
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann der Winkel des geraden Abschnitts,
der im Bereich der Hohlkehle den zweiten Winkelabschnitt überstreicht, im weiteren
Verlauf im Bereich des Schafts veränderlich ausgeführt sein. Der Winkel kann in Richtung
auf den Nadelkolben zum Beispiel von 30° auf 36° anwachsen. Die Vergrößerung des Winkels
kann auch um einen anderen Betrag erfolgen, ebenso kann der Winkel des Schafts angrenzend
an die Hohlkehle einen anderen Betrag als 30° aufweisen, je nachdem wie die Hohlkehle
ausgestaltet ist.
[0019] Die Nähmaschinennadel kann im Bereich der Erstreckung der Hohlkehle in der Längserstreckung
der Nadel in der Schnittebene senkrecht zur Längsrichtung spiegelsymmetrisch zu einer
Symmetrieachse, die durch die Höhenrichtung und die die Mittelachse definiert ist,
ausgeführt sein. Durch diese Symmetrie kann die Nähmaschinennadel sowohl in Nähmaschinen
eingesetzt werden, in denen der Greifer von der linken als auch in Nähmaschinen, in
denen der Greifer von der rechten Seite der Nadel her in die Hohlkehle eingreift.
Ebenso kann die Nadel somit in Maschinen bzw. Anwendungen eingesetzt werden, in denen
in der Hohlkehle eine Fase benötigt wird. Die Kontur der Hohlkehle der erfindungsgemäßen
Nähmaschinennadel macht die Ausführung einer zusätzlichen Fase in der Hohlkehle überflüssig.
In Verbindung mit der Symmetrie gilt dies für jede Fase, egal auf welcher Seite der
Hohlkehle diese von Nöten wäre. Die Symmetrie kann vorzugsweise auch für die Langrinne
gelten. Das Zentrum der Langrinne liegt dann genauso auf der Symmetrieachse, wie der
Punkt des Kreisbogens der Kontur der Hohlkehle, an dem eine Parallele zur Breitenrichtung
tangential anliegt. Ebenso sind vorzugsweise alle ersten, zweiten und dritten Winkelbereiche
spiegelsymmetrisch angeordnet.
[0020] In dem erfindungsgemäßen Nähverfahren werden zumindest eine Nähnadel und zumindest
ein Greifer eingesetzt. Die Nähnadel weist folgende Merkmale auf: Einen Nadelschaft,
der sich im Wesentlichen in der Längsrichtung der Nadel erstreckt.
Ein Öhr, das die Nadel im Wesentlichen in ihrer Höhenrichtung durchgreift, wobei die
Höhenrichtung der Nadel senkrecht zu ihrer Längsrichtung verläuft.
Eine Hohlkehle, die in Längsrichtung der Nadel dem Öhr vorgelagert ist, wobei die
Kontur der Hohlkehle gegenüber der Kontur des Schaftes in der Höhenrichtung der Nadel
zurückspringt. Die Kontur der Hohlkehle ist zumindest in einem Teilbereich der Erstreckung
der Hohlkehle in Längsrichtung der Nadel in einer Schnittebene senkrecht zur Längsrichtung
der Nadel im Wesentlichen kreisbogenförmig ausgestaltet. Der kreisbogenförmige Bereich
überstreicht einen ersten Winkelabschnitt des Nadelumfanges.
Der Greifer übernimmt im Normalbetrieb die Fadenschlinge im Rahmen einer Greifbewegung,
bei der er an der ausgetriebenen Nadel vorbeigreift. Der Greifer übernimmt die Fadenschlinge
hierbei im Bereich der Hohlkehle der Nadel. Der Greifer kann hierbei zum Beispiel
Rotationsbewegungen oder Schwenkbewegungen ausführen. In jeder Ausführungsform der
Bewegung des Greifers weist der Bewegungsverlauf des Greifers Komponenten in einer
Richtung auf, die der Breitenrichtung der Nähmaschinennadel entspricht.
Der Greifer kollidiert bei betriebsbedingten Auslenkungen der Nadel mit der Nadel
in dem ersten Winkelabschnitt der Kontur der Hohlkehle der Nadel.
In dem erfindungsgemäßen Nähverfahren wird eine Nadel verwendet, die in diesem ersten
Winkelabschnitt eine Kontur aufweist, die einen Krümmungsradius besitzt, der zwischen
35% und 100% der maximalen Erstreckung der Nadel in ihrer Breitenrichtung beträgt.
Die Breitenrichtung der Nadel steht senkrecht zu ihrer Längs- und Höhenrichtung. Durch
die Verwendung einer solchen Nadel in dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Nähverfahren
weniger anfällig gegenüber Störungen, weil die Nadel und der Greifer bei Störungen
und einer daraus folgenden Kollision geeignet aneinander vorbeigleiten können und
der Nähprozess hierdurch ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann. Der Greifer kann
auch in den anderen Winkelabschnitten der Kontur der Hohlkehle mit der Nadel kollidieren.
Zumindest auch im dritten Winkelabschnitt weist die Kontur der Hohlkehle der Nadel
eine Winkellage zur Breitenrichtung auf, die es ermöglicht, dass der Nähprozeß trotz
Kollision zwischen Greifer und Nadel fortgesetzt werden kann.
- Fig. 1
- Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Nähmaschinennadel in vereinfachter Schrägansicht
auf die Hohlkehle
- Fig. 2
- Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Nähmaschinennadel in vereinfachter Schrägansicht
auf die Langrinne
- Fig. 3
- Figur 3 zeigt eine Darstellung der Kontur der erfindungsgemäßen Nähmaschinennadel
im Schnitt in der Hohlkehle
- Fig. 4
- Figur 4 zeigt eine Darstellung der Kontur der erfindungsgemäßen Nähmaschinennadel
im Schnitt im Nadelschaft.
[0021] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Nähmaschinennadel 1 in vereinfachter Schrägansicht
auf die Hohlkehle 10. Die Nähmaschinennadel 1 erstreckt sich in Längsrichtung L von
einem endseitigen Nadelkolben 4 über den Schaft 5 und über das Öhr 6 bis zur Spitze
7. Der Teilbereich 9 der Hohlkehle 10, der sich von der unmittelbaren Nähe des Öhrs
6 über einen Teilbereich der Längserstreckung des Nadelschaftes 5 erstreckt, ist ebenfalls
angegeben. Ebenso ist der restliche Bereich 12 des Nadelschaftes 5 angedeutet. Die
Kontur 11, die sich in einer Schnittebene ergibt, die senkrecht zur Längsrichtung
L und im Teilbereich 9 der Hohlkehle 10 steht, kann grob erkannt werden. Zur Orientierung
sind die Längsrichtung L, die Breitenrichtung B und die Höhenrichtung H eingezeichnet.
[0022] Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Nähmaschinennadel 1 in vereinfachter Schrägansicht
auf die Langrinne 8. Bis auf die Hohlkehle 10 sind die einzelnen Abschnitte der Längserstreckung
der Nähmaschinennadel 1 auch hier angegeben. Insbesondere ist zu erkennen, dass die
Langrinne 8 einschließlich ihrer Kanten, die den nicht dargestellten Nähfaden beim
Nähen schützen, einen geraden Verlauf ohne Stufen aufweist.
[0023] Figur 3 zeigt eine Darstellung der Kontur 11 der erfindungsgemäßen Nähmaschinennadel
1 im Schnitt in der Hohlkehle 10 aus Figur 1. Der Schnitt kann an jeder beliebigen
Stelle des Teilbereichs 9 der Hohlkehle 10 zustande gekommen sein. Ausgenommen sind
hiervon die Übergangsbereiche des Teilbereichs 9 der Hohlkehle 10 zum Öhr 6 und zum
restlichen Bereich 12 des Nadelschafts 5. Die Hohlkehle 10 ist in dieser Darstellung
oben, die Langrinne 8 unten. Der Rundungsradius r ist als Pfeillinie dargestellt.
Die Winkelbereiche w1, w2 und w3 sind mit gestrichelten Linien angedeutet. Zur Verdeutlichung
ist ein Koordinatensystem eingezeichnet, das die Breitenrichtung B und die Höhenrichtung
H angibt. Die Längsrichtung L steht senkrecht zur Zeichenebene. Innerhalb der Kontur
ist parallel zur Breitenrichtung B die maximale Erstreckung b der Nähmaschinennadel
1 im Teilbereich 9 der Hohlkehle 10 zu erkennen. Die Mittelachse M läuft in dieser
Darstellung senkrecht zur Zeichenebene und ist festgelegt durch den Schnittpunkt der
beiden mit Unterbrechungen eingezeichneten Linien, von denen diejenige parallel zur
Höhenrichtung H mit dem Bezugszeichen S versehen ist. Die Kontur 11 der Nähmaschinennadel
1 im Teilbereich 9 der Hohlkehle 10 ist zu der Symmetrieachse S spiegelsymmetrisch.
Der Scheitelpunkt der Winkelbereiche w1, w2 und w3 ist der Schnittpunkt der Symmetrieachse
S mit der Parallelen zur Breitenrichtung B, auf der die maximale Erstreckung b der
Nadel in Breitenrichtung liegt. Der Abstand I der Langrinne 8 zur Mittelachse M ist
durch einen Pfeil dargestellt. An der linken Seite der Kontur 11 sind ein Übergang
13 und ein gerader Abschnitt 14 gezeigt. Der Übergang 13 verbindet den geraden Abschnitt
14 knickfrei mit der im Wesentlichen kreisbogenförmigen Kontur des ersten Winkelabschnitts
w1.
[0024] Figur 4 zeigt eine Darstellung der Kontur der erfindungsgemäßen Nähmaschinennadel
1 im Schnitt im Nadelschaft 5. Auch diese Kontur kann sich an jeder Stelle des Nadelschaftes
5 ergeben, die Kontur in Übergangsbereichen wieder abweichen. Das Koordinatensystem
mit der Breitenrichtung B und der Höhenrichtung H ist wieder zur Orientierung angegeben.
Die Kontur ist wiederum spiegelsymmetrisch zur Achse S, die durch die Mittelachse
M und parallel zur Höhenrichtung H läuft. Die maximale Erstreckung bs der Nähmaschinennadel
1 im restlichen Bereich 12 des Schafts 5 in Breitenrichtung B ist dargestellt. Diese
entspricht der maximalen Erstreckung b der Nähmaschinennadel 1 im Teilbereich 9 der
Hohlkehle 10 in Breitenrichtung B aus Figur 3. Die maximale Erstreckung bs kann von
der maximalen Erstreckung b abweichen, wenn zum Beispiel die Nadel konisch ausgeführt
ist.
Bezugszeichenliste |
1 |
Nähmaschinennadel |
3 |
Nadelumfang |
4 |
Nadelkolben |
5 |
Nadelschaft |
6 |
Öhr |
7 |
Spitze |
8 |
Langrinne |
9 |
Teilbereich der Hohlkehle |
10 |
Hohlkehle |
11 |
Kontur |
12 |
Bereich des restlichen Schafts |
13 |
Übergang |
14 |
gerader Bereich |
b |
Maximale Erstreckung der Nähmaschinennadel 1 im Teilbereich 9 der Hohlkehle 10 in
Breitenrichtung B |
bs |
Maximale Erstreckung der Nähmaschinennadel 1 im restlichen Bereich 12 des Schafts
5 in Breitenrichtung B |
h |
Maximale Erstreckung der Nähmaschinennadel 1 im Teilbereich 9 der Hohlkehle 10 in
Höhenrichtung H |
l |
Abstand der Langrinne 8 von der Mittelachse M |
r |
Rundungsradius |
w1 |
erster Winkelabschnitt |
w2 |
zweiter Winkelabschnitt |
w3 |
dritter Winkelabschnitt |
B |
Breitenrichtung |
H |
Höhenrichtung |
L |
Längsrichtung |
M |
Mittelachse |
S |
Symmetrieachse |
1. Nähmaschinennadel mit folgenden Merkmalen:
• einem Nadelschaft, der sich im Wesentlichen in der Längsrichtung der Nadel erstreckt,
• einem Öhr, das die Nadel im Wesentlichen in ihrer Höhenrichtung durchgreift, wobei
die Höhenrichtung der Nadel senkrecht zu ihrer Längsrichtung verläuft,
• einer Hohlkehle, die in Längsrichtung der Nadel dem Öhr vorgelagert ist, wobei die
Kontur der Hohlkehle gegenüber der Kontur des Schaftes in der Höhenrichtung der Nadel
zurückspringt und wobei die Kontur der Hohlkehle zumindest in einem Teilbereich der
Erstreckung der Hohlkehle in Längsrichtung der Nadel in einer Schnittebene senkrecht
zur Längsrichtung der Nadel im Wesentlichen kreisbogenförmig ausgestaltet ist,
• wobei dieser kreisbogenförmige Bereich einen ersten Winkelabschnitt des Nadelumfanges
überstreicht
dadurch gekennzeichnet, dass
• der Radius der im wesentlichen kreisbogenförmigen Kontur in diesem ersten Winkelabschnitt
des Nadelumfanges in diesem Teilbereich der Längserstreckung der Hohlkehle in Längsrichtung
der Nadel zwischen 35% und 100% der maximalen Erstreckung der Nadel in ihrer Breitenrichtung
beträgt,
• wobei die Breitenrichtung senkrecht zu der Längs- und Höhenrichtung der Nadel steht.
2. Nähmaschinennadel nach dem vorhergehenden Anspruch
dadurch gekennzeichnet, dass
die im Wesentlichen kreisbogenförmige Kontur der Nadel im Bereich der Hohlkehle in
der Schnittebene einen ersten Winkelabschnitt von mindestens 90° überdeckt.
3. Nähmaschinennadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nadel im Bereich der Hohlkehle in der Höhenrichtung eine maximale Erstreckung
aufweist, die zwischen 55% und 75% der maximalen Erstreckung der Nadel im Bereich
der Hohlkehle in der Breitenrichtung liegt.
4. Nähmaschinennadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nadel im Bereich der Erstreckung der Hohlkehle in Längsrichtung der Nadel ihre
maximale Erstreckung in der Breitenrichtung unterhalb einer Mittelachse, insbesondere
zwischen 25% und 40% ihrer maximalen Erstreckung in Höhenrichtung gemessen von der
der Hohlkehle abgewandten Seite erreicht.
5. Nähmaschinennadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Querschnittsfläche der Nadel im Bereich der Erstreckung der Hohlkehle in Längsrichtung
der Nadel höchstens zwischen 60% und 80% der kleinsten Querschnittsfläche beträgt,
die senkrecht zur Längsrichtung der Nadel im Bereich der Längserstreckung des restlichen
Nadelschafts zu messen ist.
6. Nähmaschinennadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die maximale Erstreckung der Nadel im Bereich der Hohlkehle in Breitenrichtung im
Wesentlichen dem Minimum der maximalen Erstreckung der Nadel im Bereich des restlichen
Nadelschafts in Breitenrichtung entspricht.
7. Nähmaschinennadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nadel eine Langrinne aufweist, die sich im Wesentlichen in der Längsrichtung der
Nadel erstreckt und die auf der der Hohlkehle abgewandten Seite der Nadel angeordnet
ist.
8. Nähmaschinennadel nach dem vorhergehenden Anspruch
dadurch gekennzeichnet, dass
die Langrinne über ihre ganze Erstreckung in Längsrichtung und insbesondere im Bereich
der Hohlkehle im Wesentlichen parallel und in einem konstanten Abstand zur Mittelachse
der Nadel verläuft.
9. Nähmaschinennadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontur der Nadel im Teilbereich der Längserstreckung der Hohlkehle in der Querschnittsansicht,
die sich bei einem Schnitt senkrecht zur Längserstreckung der Nadel ergibt, neben
dem ersten Winkelabschnitt zumindest einen zweiten Winkelabschnitt aufweist, der gerade
verläuft und dass ein dritter Winkelabschnitt den ersten und den zweiten Winkelabschnitt
verbindet, wobei der dritte Abschnitt die beiden anderen Abschnitte knickfrei verbindet.
10. Nähmaschinennadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nähmaschinennadel im Bereich der Erstreckung der Hohlkehle in der Längsrichtung
der Nadel in der Schnittebene senkrecht zur dieser Längsrichtung spiegelsymmetrisch
zu einer Symmetrieachse ausgeführt ist, wobei die Symmetrieachse durch die Höhenrichtung
und die Mittelachse definiert ist.
11. Nähverfahren, bei dem zumindest eine Nähnadel und zumindest ein Greifer eingesetzt
wird,
wobei die Nähnadel folgende Merkmale aufweist:
• einen Nadelschaft, der sich im Wesentlichen in der Längsrichtung der Nadel erstreckt,
• ein Öhr, das die Nadel im Wesentlichen in ihrer Höhenrichtung durchgreift, wobei
die Höhenrichtung der Nadel senkrecht zu ihrer Längsrichtung verläuft,
• eine Hohlkehle, die in Längsrichtung der Nadel dem Öhr vorgelagert ist, wobei die
Kontur der Hohlkehle gegenüber der Kontur des Schaftes in der Höhenrichtung der Nadel
zurückspringt und wobei die Kontur der Hohlkehle zumindest in einem Teilbereich der
Erstreckung der Hohlkehle in Längsrichtung der Nadel in einer Schnittebene senkrecht
zur Längsrichtung der Nadel im wesentlichen kreisbogenförmig ausgestaltet ist,
• wobei dieser kreisbogenförmige Bereich einen ersten Winkelabschnitt des Nadelumfanges
überstreicht
und wobei der Greifer im Normalbetrieb die Fadenschlinge im Rahmen einer Greifbewegung
übernimmt, bei der er an der ausgetriebenen Nadel vorbeigreift
dadurch gekennzeichnet, dass
• der Greifer bei betriebsbedingten Auslenkungen der Nadel mit der Nadel in dem ersten
Winkelabschnitt der Nadel kollidiert,
• wobei eine Nadel verwendet wird, die in diesem ersten Winkelabschnitt eine Kontur
aufweist, die einen Krümmungsradius besitzt, der zwischen 35% und 100% der maximalen
Erstreckung der Nadel in ihrer Breitenrichtung beträgt,
• wobei die Breitenrichtung senkrecht zu der Längs- und Höhenrichtung der Nadel steht.