[0001] Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit einem Kaltwasseranschluss oder mit
einem Kalt- und einem Warmwasseranschluss sowie mit einer Zuleitungsvorrichtung für
Frischwasser, die einen Wasserzulaufschlauch umfasst, mit einer Steuereinrichtung,
die dazu eingerichtet ist, den Wasserzulauf und den Waschmittelzugabeprozess für pulverförmige
und flüssige Wasch- und Pflegemittel steuern zu können, und mit einer Zuführeinrichtung,
die mittels einer Dosiereinheit flüssige Wasch- und Pflegemittel aus einem Vorratsbehälter
dem Behandlungsprozess in der Waschmaschine bei Bedarf zuführen kann.
[0002] In der modernen Waschtechnik kommen zunehmend Waschmittelzugabevorrichtungen zum
Einsatz, mit denen neben den herkömmlichen Wasch- und Pflegemitteln in Pulverform
zusätzlich neue Flüssigmittel für die unterschiedlichen Textilarten und Pflegemodalitäten
verwendet werden können. Bei den früher für eine lange Zeit in der Praxis eingesetzten
Waschmaschinen bestand lediglich die Möglichkeit, pulverförmige oder flüssige Waschmittel
manuell in den Waschmitteleinspülkasten einzugeben. Obwohl der Vorschlag bereits seit
langem bekannt war, zusätzlich zu der herkömmlichen Zuführung von pulverförmigen Waschmitteln
über den Einspülkasten wahlweise die dosierte Zuführung von flüssigen Waschmitteln
aus in der Maschine untergebrachten Vorratsbehältern vorzusehen (z. B.
DE 3447303 A1), hat die praktische Einführung derartiger Systeme eine Zeit lang auf sich warten
lassen. Inzwischen sind auf diesem Prinzip aufbauende Weiterentwicklungen im praktischen
Einsatz (z. B. Miele, WKG 120 WPS mit "TwinDos"), bei denen innerhalb der Maschine
zwei Vorratsbehälter für Flüssigmittel untergebracht sind, aus denen programmgesteuert
die Wasch- und Pflegemittel dem Behandlungsprozess durch Dosierpumpen in Form von
Schlauchquetschpumpen zugeführt werden können. Eine derartige Ausführungsform ist
in der
EP 2 479 335 A1 beschrieben.
[0003] Weiterhin ist aus dem praktischen Stand der Technik eine Waschmitteldosiereinheit
bekannt, mittels der über zwei außerhalb der Maschine platzierte Vorratsbehälter flüssiges
und/oder pulverförmiges Waschmittel dem Laugenbehälter der Waschmaschine automatisch
zugeführt werden kann (z. B. Waschmaschine von Miele, W 5887 WPS mit "AutoDos"). Hierzu
sind auf der Rückseite der Maschine zusätzlich hydraulische und elektrische Anschlussvorrichtungen
angebracht, um die Dosiereinheit in den Waschmittelzugabeprozess einbinden zu können.
Weiterhin sind zur Aktivierung dieser Dosiereinheit Einstellungen am elektronischen
Steuerungssystem der Maschine vorzunehmen.
[0004] In den zuvor beschriebenen Ausgestaltungsformen bilden die Waschmaschine und die
externe oder die interne Dosiereinheit für die Flüssigmittel ein in sich geschlossenes,
unveränderbares System. Alternative oder nachrüstbare Dosiersysteme sind hierbei nicht
kompatibel einsetzbar.
[0005] Durch die Vielzahl der heute auf dem Markt angebotenen Wasch- und Pflegemittel besteht
jedoch der Wunsch, dass neben den standardmäßig vorhandenen Zugabesystemen für pulverförmige
und/oder flüssige Behandlungsmittel, auch die Zuführung von Wasch- und Pflegemitteln
aus einem alternativen, externen Dosiersystem ermöglicht wird.
[0006] Für diesen Zweck werden insbesondere für den gewerblichen Bereich vorgesehene Dosiersysteme
angeboten, bei denen die Zugabe von Waschmitteln über die innerhalb der Waschmaschine
vorhandene Waschmittelzugabevorrichtungen durch externe Dosiersysteme ersetzt wird.
So ist beispielsweise unter der Bezeichnung "Flush Manifold" ein Dosiersystem bekannt
geworden, welches in den Wasserzulauf innerhalb einer Waschmaschine integriert werden
muss. Waschmittel muss außerhalb des Gerätes mit extern zugeführtem Frischwasser vermischt
und dann unter Druck in den Wäschebehandlungsbehälter der Waschmaschine eingespritzt
werden. Der Einsatz derartiger Systeme ist aufwändig und teuer und bringt außerdem
den Nachteil mit sich, dass das extern eingespeiste Wasser vom Steuerungssystem der
Waschmaschine nicht kontrollierbar ist. Dadurch wird der für den Programmablauf vorgesehene
Wasserhaushalt der Maschine verändert, die Wassermengenregulierung wird gestört und
die programmgemäß vorgesehenen Dosierzeiten können nicht eingehalten werden. Die Durchführung
des werksseitig ökonomisch und optimal eingestellten Waschprogramms ist somit bei
dieser Konstellation nicht mehr gewährleistet.
[0007] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Waschmaschine mit einem Dosiersystem
oder eine Dosiervorrichtung für flüssige Wasch- und Pflegemittel bereitzustellen,
bei dem die Möglichkeit besteht, eine Waschmaschine mit einfachen Mitteln mit einer
externen Dosiervorrichtung für Flüssigmittel ergänzen oder nachrüsten zu können.
[0008] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Waschmaschine mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen. Weiterhin wird in Patentanspruch
12 mit den darauf rückbezogenen Unteransprüchen eine Dosiereinheit angegeben, die
dazu geeignet ist, dass Waschmaschinen in einfacher Weise - auch nachträglich - mit
einer zusätzlichen Zuführungsvorrichtung für Flüssigmittel ausgestattet werden können.
[0009] Die Erfindung geht in ihrem wesentlichen Kern von dem grundlegenden Gedanken aus,
eine Waschmaschine mit einer der Wasserzulaufvorrichtung vorgelagerten und autark
zu betreibende Flüssigmitteldosiervorrichtung auszustatten, mittels der das Gemisch
aus Wasser und Flüssigmittel über den regulären Wasserzulaufschlauch in das Gerät
eingeleitet werden kann.
[0010] Die erfindungsgemäß vorgesehene Dosiereinheit kann dabei sowohl bei Waschmaschinen
im Haushalt, als auch im Gewerbebereich eingesetzt werden.
[0011] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass Waschmaschinen
mit der Dosiereinheit in einfacher Weise serienmäßig ausgerüstet oder später, bzw.
für bereits vorhandene Waschmaschinen, nachgerüstet werden können, ohne dass hierzu
eine aufwändige Manipulation des vorhandenen hydraulischen und steuerungstechnischen
System erfolgen muss.
[0012] Die erfindungsgemäße Dosiereinheit kann als eigenständiges Modulbauteil auf der einen
Seite an einem stationären Frischwasseranschluss und auf der anderen Seite an einen
Wasserzulaufschlauch angeschlossen werden. In zweckmäßiger Weise kann die Dosiereinheit
mit Wasserzulaufschläuchen verbunden werden, die mit den einschlägig bekannten Wasserschutzvorrichtungen
ausgestattet sind. Die Stromversorgung für elektrisch betriebenen Bauteile in der
Dosiereinheit kann über eine Verbindung mit einem elektrischen Bauteil der Wasserschutzvorrichtung
hergestellt werden. Weiterhin kann die steuerungstechnische Anbindung an die zentrale
Steuereinrichtung der Waschmaschine in einfacher Weise ebenfalls über das Wasserzulaufschlauchsystem
erfolgen.
[0013] Die Dosiereinheit kann als eigenständiges Produkt als Zubehörbauteil bzw. als Nachrüstmodul
wettbewerbsübergreifend für alle gängigen Waschmaschinen gehandelt werden. Sie kann
natürlich auch direkt mit dem Kauf des Waschautomaten erworben und eingesetzt werden.
Insgesamt bietet der Einsatz der erfindungsgemäß vorgesehenen Dosiereinheit eine kostengünstige
und einfach zu realisierende Lösung, um Waschmaschinen mit einer Flüssigmitteldosierung
auszurüsten.
[0014] Die in der Dosiereinheit vorgesehene Leitungs- und Mischvorrichtung ist erfindungsgemäß
so ausgebildet, dass während der programmgemäß vorgesehenen Flüssigmittelzuführung
eine Gemischaufbereitung des Flüssigmittels mit dem einströmenden Frischwasser erfolgen
kann. Hierzu ist die Leitungs- und Mischvorrichtung in bevorzugter Ausbildung in der
Art einer Venturistruktur ausgebildet. Diese Venturistruktur soll bewirken, dass Flüssigmittel
durch den Venturieffekt aus einem Vorratsbehälter über den Bypass der Venturistruktur
angesaugt werden kann. Dadurch kann das Flüssigmittel entweder direkt oder durch Unterstützung
einer Pumpvorrichtung in den Strömungsfluss des einlaufenden Frischwassers zugeführt
werden.
[0015] Die Leitungs- und Mischvorrichtung besteht dabei in bekannter Weise quasi aus einem
Venturi-Rohrstück, welches quasi als Injektordüse für die Zumischung des Flüssigmittels
in den Strömungsfluss des in die Maschine einlaufenden Frischwassers sorgt. Das Venturi-Rohrstück
besteht dabei in Strömungsrichtung aus einem trichterförmig sich verjüngenden Rohrstück,
einem Rohrstück mit einem verjüngten Querschnitt sowie einem sich daran anschließenden,
trichterförmig sich erweiternden Rohrstück. An dem Rohrstück mit der Verjüngung ist
der Venturie-Bypass angeschlossen, so dass der Venturi-Effekt in bekannter Weise wirksam
werden kann, wenn Frischwasser durch die Leitungs- und Mischvorrichtung fließt.
[0016] Auf der Innenwand der Leitungs- und Mischvorrichtung können in zweckmäßiger Weise
schneckenförmig oder wendelförmig ausgebildete Leitelemente in Form von flüssigkeitsleitenden
Führungsrillen eingeformt werden, um eine gute Durchmischung des zugeführten Flüssigmittels
mit dem zulaufenden Frischwasser zu begünstigen.
[0017] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Dosiereinheit und deren neuartige Einbindung
in das Wasserzulaufsystem ergeben sich eine Reihe von in unterschiedlicher Weise realisierbaren
Ausführungsformen.
[0018] Verfügt eine Waschmaschine über einen Kalt- und Warmwasseranschluss, kann eine rein
hydraulisch wirkende Dosiereinheit verwirklicht werden, ohne dass eine elektrische
Signalsteuerung für die Dosiereinheit erforderlich ist. Das Warmwasser wird programmgemäß
nur zu Beginn des Waschvorgangs eingespeist, so dass auch nur in diesen Phasen des
Programmablaufs die Flüssigmittelzuführung automatisch aktiviert wird. Die mit Kaltwasser
durchzuführenden Waschprozesse, insbesondere die späteren Spülgänge, werden dagegen
nur mit kaltem Frischwasser durchgeführt, welches über einen anderen Zulaufschlauch
dem Behandlungsprozess zugeführt wird.
[0019] Wird dagegen die Waschmaschine nur an einen Kaltwasseranschluss angeschlossen und
eine Dosiereinheit ohne eine zwischengeschaltete Pumpvorrichtung eingesetzt, muss
im Zuleitungsweg zur Venturistruktur der Leitungs- und Mischvorrichtung eine Absperrvorrichtung
vorgesehen werden, die die Flüssigmittelzufuhr unterbindet, wenn dies programmgemäß
nicht erfolgen darf. Als zweckmäßige Ausführungsform kann hierzu ein von einem elektrisch
steuerbaren Aktor betätigtes Quetschventil in Frage kommen. Denkbar ist auch die Betätigung
des Quetschventils mittels Wachsmotor, durch einen elektromagnetbetätigten Schieber
oder durch ein Bimetall. Die Position des externen Flüssigmittelbehälters sollte sich
bei diesen Ausführungsformen idealerweise auf Höhe der Leitungs- und Mischvorrichtung
oder höher befinden, um die Potentialdifferenz der Fluide nutzen zu können.
[0020] Sollte der durch den Venturi-Effekt bewirkte Ansaugdruck nicht ausreichen, um das
Flüssigmittel aus dem Vorratsbehälter in die Leitungs- und Mischvorrichtung befördern
zu können, wird in vorteilhafter Ausgestaltung zwischen der Leitungs- und Mischvorrichtung
und dem Vorratsbehälter für das Flüssigmittel eine Pumpvorrichtung vorgesehen, wobei
in zweckmäßiger Weise eine Schlauchquetschpumpe verwendet wird.
[0021] Die Dosiereinheit kann mit einer elektrischen Schnittstelle oder mit Mitteln ausgebildet
werden, über die die Stromversorgung für die elektrischen Bauteile in der Dosiereinheit
sowie die Verbindung mit der Steuereinrichtung in der Waschmaschine hergestellt werden
kann. Sie kann aber auch als eigenständig funktionsfähiges Bauteil angeboten werden,
welches über eine eigene Stromversorgung verfügt, für die Funktionssteuerung, die
mit Bedien- und Anzeigeelementen ausgerüstet ist und welches eine elektrische Schnittstelle
aufweist, über die die Dosiereinheit signaltechnisch mit der Steuereinrichtung in
der Waschmaschine verbunden werden kann.
[0022] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- in einer Prinzipskizze eine frontal beschickbare Waschmaschine, die mit ihrer Zuleitungsvorrichtung
an einem Frischwasseranschluss angeschlossen ist,
- Figur 2
- ausschnittsweise in einer Seitenansicht im Schnitt den Bereich der Zuleitungsvorrichtung
mit der erfindungsgemäßen Einbindung der Dosiereinheit für die Flüssigmittellzugabe
in einer ersten Ausführungsform,
- Figur 3 bis 5
- weitere Ausführungsformen der Erfindung in einer entsprechenden Darstellung wie in
Figur 2.
[0023] In der Figur 1 ist eine Waschmaschine 1 in Form einer frontal beschickbaren Trommelwaschmaschine
üblicher Bauart dargestellt, die mit ihrer Zuleitungsvorrichtung 3 an einem Frischwasseranschluss
2 angeschlossen ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Zuleitungsvorrichtung
3 mit einem aus dem Stand der Technik bekannten Wasserschutzsystem ausgebildet (z.
B.: Miele, Waterproof-System). In dieser Zeichnung ist von dem Wasserschutzsystem
die mit dem Wasserzulaufschlauch gekoppelte Sicherheitseinrichtung 5 und ein innerhalb
der Waschmaschine angeordnetes Sicherheitsschaltelement 51 zur Leckageüberwachung
symbolisch angedeutet. Innerhalb der Waschmaschine 1 ist der das zulaufende Wasser
führende Wasserzulaufschlauch 32 an dem Zulaufventil 6 in der Maschine angeschlossen.
[0024] Einzelheiten der schlauchförmigen Zuleitungsvorrichtung 3 mit der Sicherheitseinrichtung
5 sind in den Figuren 2 bis 5 näher dargestellt. Die Zuleitungsvorrichtung 3 besitzt
einen den Wasserzulaufschlauch 32 umgebenden Hüllschlauch 31 und die Sicherheitseinrichtung
5 umfasst aus Sicherheitsgründen zwei hintereinander geschaltete Magnetventile 52,
53. Dadurch kann bei Ausfall eines Ventils immer noch eine sicherheitsbedingte Schließung
der Wasserzuführung gewährleistet werden.
[0025] Zwischen dem Frischwasseranschluss 2 und der zuvor beschriebenen Zuleitungsvorrichtung
3 ist erfindungsgemäß die Dosiereinheit 4 angeordnet, über die Flüssigmittel aus dem
Vorratsbehälter 10 dem Frischwasserzufluss zugeleitet werden kann. Die Dosiereinheit
4 ist in bevorzugter Form als selbständiges, modulartiges Bauteil mit entsprechenden
Anschlussverschraubungen 21 und 22 ausgebildet, so dass sie bei Bedarf an den Frischwasseranschluss
2 und an die Zuleitungsvorrichtung 3 angeschlossen werden kann. Weiterhin besitzt
die Dosiereinheit 4 einen Anschlussstutzen 41 für einen in der Zeichnung gestrichelt
dargestellten Verbindungsschlauch 44, über den sie mit dem Vorratsbehälter 10 verbunden
werden kann.
[0026] Mit der erfindungsgemäßen Konzeption lassen sich mehrere Varianten für die Flüssigmitteldosierung
gestalten.
[0027] In der Figur 2 ist eine erste Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der
vorausgesetzt wird, dass die Waschmaschine neben einem Kaltwasseranschluss auch über
einen Warmwasseranschluss verfügt und die Dosiereinheit 4 in diesem Fall zwingend
an einen stationären, warmwasserführenden Frischwasseranschluss 23 angeschlossen ist.
[0028] Die Dosiereinheit 4 enthält als funktionelles Kernstück eine Leitungs- und Mischvorrichtung
7. Diese Leitungs- und Mischvorrichtung 7 ist erfindungsgemäß so ausgebildet, dass
während der programmgemäß vorgesehenen Flüssigmittelzuführung eine Gemischaufbereitung
des Flüssigmittels mit dem einströmenden Frischwasser erfolgen kann. Hierzu ist die
Leitungs- und Mischvorrichtung 7 in einer bevorzugter Ausgestaltung als Venturistruktur
ausgebildet. Diese Gestaltungsform soll den Zweck erfüllen, dass Flüssigmittel durch
den bekannten Venturieffekt aus dem Vorratsbehälter 10 über den Bypass 74 der Venturistruktur
in die Leitungs- und Mischvorrichtung 7 eingesaugt werden kann, wenn durch die programmgemäße
Aktivierung des Frischwasserzulaufs ein Strömungsfluss in der Leitungs- und Mischvorrichtung
7 stattfindet.
[0029] Die Venturistruktur der Leitungs- und Mischvorrichtung 7 wird von einem rohrförmigen
Leitungsteil gebildet, welches ein trichterförmig sich verjüngendes Rohrstück 71,
ein Rohrstück 72 mit einem verjüngten Querschnitt sowie ein Rohrstück 73 mit einem
sich ebenfalls trichterförmig erweiternden Querschnitt umfasst. Durch den im Bereich
des verjüngten Rohrstücks 72 winklig ansetzenden Bypass 74 kann bei aktivem Strömungsfluss
durch das Rohrstück 72 (Venturi-Rohrstück) die bekannte Venturi-Injektion über den
Bypass 74 wirksam werden. Somit wird in diesem Bereich der Leitungs- und Mischvorrichtung
7 quasi eine Art Injektordüse gebildet, die durch den Saugeffekt am Bypass 74 für
die Zumischung des Flüssigmittels in den Strömungsfluss des in die Maschine einlaufenden
Frischwassers sorgt.
[0030] Innerhalb der Leitungs- und Mischvorrichtung 7 sind an deren Innenwandung in einer
zweckmäßigen Ausführungsform Leitelemente 75 in Form von schneckenförmig bzw. wendelförmig
gestalteten Leitrillen vorgesehen. Diese Leitelemente sollen bewirken, dass bei der
Zuführung des Flüssigmittels über den Bypass 74 eine Verwirbelung und damit eine bessere
Durchmischung mit dem zulaufenden Frischwasser erzielt wird. Diese flüssigkeitsleitenden
Führungsrillen können auch nach Art einer ein- oder mehrgängigen Gewindestruktur ausgebildet
sein.
[0031] Bei geöffnetem Frischwasseranschluss 23 wird die Flüssigmittelzugabe bei dieser Ausführungsform
allein durch die Anforderung von Frischwasser durch die Waschmaschine ausgelöst, wenn
die beiden Magnetventile 52, 53 programmgemäß geöffnet und darüber der Wasserzulauf
von der Steuereinrichtung der Waschmaschine getaktet wird.
[0032] Diese in Figur 2 gezeigte, rein hydraulisch wirkende Dosiereinheit 4 kann somit bei
Geräten mit einem Warmwasseranschluss verwendet werden, ohne dass eine elektrische
Signalsteuerung für die Dosiereinheit 4 erforderlich ist. Dies ist insofern möglich,
da das Warmwasser programmgemäß nur zum Beginn des Waschvorgangs eingespeist wird
und nur in diesen Phasen des Waschprogramms die Flüssigmittelzuführung aktiv sein
darf. Die mit Kaltwasser durchzuführenden Waschprozesse, insbesondere die späteren
Spülgänge, werden nur mit kaltem Frischwasser durchgeführt, welches über einen anderen
Zulaufschlauch dem Behandlungsprozess zugeführt wird.
[0033] Die Leitungs- und Mischvorrichtung 7 mit der Venturistruktur ist in diesem Fall so
auszulegen, dass allein die Strömungsgeschwindigkeit des Wasserzulaufstromes ausreicht,
um über den Venturieffekt selbsttätig das Ansaugen des Flüssigwaschmittels zu veranlassen.
Die Menge des Flüssigwaschmittels ist dabei von der Einschaltdauer und der Fließgeschwindigkeit
des Wassers proportional, hängt natürlich in Grenzen auch von der Viskosität des flüssigen
Mediums ab.
[0034] Wird die Dosiereinheit 4 jedoch - wie in Figur 3 gezeigt - an einen Frischwasseranschluss
24 für Kaltwasser angeschlossen, muss ein elektrisch steuerbarer Aktor 42 vorgesehen
werden, der für das Schließen der Flüssigmittelzuleitung sorgt, wenn trotz des Strömungsflusses
in der Leitungs- und Mischvorrichtung 7 ein Einsaugen des Flüssigmittels - z. Beisp.
Während der Spülgänge - unterbleiben soll. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist
der Aktor 42 als Quetschventil ausgebildet. Durch einen von dem Aktor 42 betätigten
Stempel 43 kann die elastisch ausgebildete Verbindungsleitung 93 zwischen dem Bypass
74 und dem Anschlussstutzen 41 geschlossen werden. Die elektrische Verbindung für
die Stromversorgung und Steuerung des Aktors 42 kann über elektrische Verbindungsleitungen
8 erfolgen, wobei zur steuerungstechnischen Anbindung an die Steuereinrichtung der
Waschmaschine, die Sicherheitseinrichtung 5 des in diesem Ausführungsbeispiel in bekannter
Weise eingesetzten Wasserschutzsystems genutzt wird.
[0035] Die Dosierung des Flüssigwaschmittels muss auch hier signalgesteuert nur für die
Vor- bzw. Hauptwäsche erfolgen und für die nachfolgenden Spülgänge dann nicht mehr.
Die Betätigung eines einfachen Quetschventils kann mittels Wachsmotor, elektromagnetbetätigtem
Schieber oder durch ein Bimetall erfolgen. Die Position des externen Flüssigwaschmittelbehälters
10 sollte sich bei den Ausführungsformen gemäß den Figuren 2 und 3 idealerweise auf
Höhe der Leitungs- und Mischvorrichtung 7 oder höher befinden, um die Potentialdifferenz
der Fluide nutzen zu können.
[0036] In der Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der
in der Dosiereinheit 4 im Zuleitungsweg zur Leitungs- und Mischvorrichtung 7 eine
Pumpvorrichtung, hier in Form einer Schlauchquetschpumpe 9 zwischengeschaltet ist.
Zusätzlich zu der Ausnutzung des Venturi-Effektes in der Leitungs- und Mischvorrichtung
7 soll die Schlauchquetschpumpe 9 für eine konkret dosierbare Flüssigmittelmenge sorgen
und die Flüssigmittelzuführung aktiv unterstützen. Die Schlauchquetschpumpe 9 befördert
bei programmgemäßer Anforderung das im Vorratsbehälter 10 enthaltene Flüssigmittel
über die angedeuteten Verbindungsleitungen 44 und 93 sowie über den Bypass 74 in die
Leitungs- und Mischvorrichtung 7. Der Bypass 74 der Venturistruktur ist über die Schlauchleitung
93 mit dem Anschlussstutzen 92 der Schlauchquetschpumpe 9 verbunden.
[0037] Die steuerungstechnische Anbindung der Schlauchquetschpumpe 9 oder des Aktors 42
gemäß der Ausführungsform in Figur 3 erfolgt in beiden Ausführungsbeispielen drahtgebunden
über die angedeutete Steuerleitung 8. Hierzu können an der Dosiereinheit 4 und an
der Wasserschutzeinrichtung 5 elektrische Anschlussvorrichtungen 81, 82 vorgesehen
werden. Über die im Hüllschlauch 31 hindurchgeführten Steuerleitungen 83 und 84 erfolgt
die steuerungstechnische Verbindung der Dosiereinheit 4 sowie der Sicherheitseinrichtung
5 mit der hier nicht näher dargestellten Steuereinrichtung der Waschmaschine. Selbstverständlich
sind neben einer drahtgebundenen Lösung auch drahtlose Signalsteuerungen einsetzbar,
um die Dosiereinheit 4 an die Steuereinrichtung der Waschmaschine anzukoppeln.
[0038] Die Funktion der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform ist wie folgt:
Zum Waschprozessbeginn werden die Magnetventile in der Wasserschutzeinrichtung 5 für
eine Mindestwassermenge geöffnet. Durch die zuvor erfolgte Signalübermittlung dosiert
die Quetschpumpe 9 proportional zum zuströmenden Wasser über den Bypass 74 Flüssigwaschmittel
in den Volumenstrom. Während der Saugzeit des Wäschepostens wird über die Luftfalle
und den analogen Drucksensor im Waschautomaten ermittelt, wie wasseraufnahmefähig
der Wäscheposten ist und gibt unter Umständen weitere Signale an den Wasserzulauf,
um den Wasserzulauf ein weiteres Mal zu öffnen. Die Steuerung der Dosiereinheit 4
wird erneut aktiviert und dosiert in die weiterhin zulaufende Wassermenge weiteres
Flüssigwaschmittel nach, so dass automatisch eine beladungs- und flottengerechte Menge
an Waschmittel am Waschprozess teilnimmt. In den nachfolgenden Spülgängen ist die
Dosiereinheit 4 dann nicht mehr anzusteuern, so dass nur Frischwasser in das Gerät
strömen kann. Somit ist auch sichergestellt, dass sich nach dem Ende des Waschprogramms
im Wasserzulaufschlauch 32 auch bei längeren Standzeiten keine Rückstände durch das
Flüssigwaschmittel bilden können.
[0039] Um eine separate, kostenintensive elektrische Schnittstelle am Endgerät zu vermeiden,
kann auf das zuvor beschriebene Wasserschutzsystem der Zuleitungsvorrichtung 3 zurückgegriffen
werden. In dem Hüllschlauch 31 sind bereits Signal- und Stromversorgungsleitungen
84 für die Steuerung der Magnetventile in der Wasserschutzeinrichtung 5 vorhanden.
Zusätzlich sind also lediglich im Hüllschlauch 31 entsprechende Signal- und Stromversorgungsleitungen
83 für die Steuerung der elektrisch betriebenen Bauteile (Aktor 42 oder Schlauchquetschpumpe
9) in der Dosiereinheit 4 vorzusehen. Über an der Wasserschutzeinrichtung 5 und der
Dosiereinheit 4 angeordnete elektrische Anschlussvorrichtungen 81, 82 kann die elektrische
Verbindung durch die Verbindungsleitung 8 hergestellt werden. Die elektrische Anbindung
kann somit der Kunde beim Anschluss der Dosiereinheit 4 selbst vornehmen.
[0040] Eine andere Variante ist in folgender Ausführungsform denkbar: Der aus dem Waschautomaten
bereits herausgeführte Kabelbaum zur Steuerung der Wasserschutzeinrichtung 5 wird
um einen weiteren Strang und mit einer entsprechenden Schnittstelle am Gehäuse der
Wasserschutzeinrichtung 5 erweitert. Dort wird ein Stecker der Dosiereinheit kontaktiert,
so dass z. Beisp. die Schlauchquetschpumpe 9 direkt über diesen Kabelstrang angesteuert
werden kann. Die Magnetventile in der Wasserschutzeinrichtung 5 werden vor dem Wasserzulaufprozess
kurz getaktet angesteuert. Dieses Signal der Magnetspulen kann dann induktiv durch
einen am Gehäuse der Wasserschutzeinrichtung 5 platzierten Sensor abgegriffen werden
und kann somit für die Aktivierung des geräteseitigen Dosiersystems oder für die Aktivierung
der Dosiereinheit 4 genutzt werden. Die Unterscheidung, welches System gemeint ist,
kann durch die Anzahl der kurzzeitigen Einschalttakte an den Magnetventilen 52, 53
getroffen werden. Z. Beisp.: Bei einem Takt wird das Dosiersystem im Gerät; bei zwei
Takten wird die optionale Dosiereinheit 4 aktiviert. Bei dieser Ausführungsform wäre
die Schlauchquetschpumpe 9 über eine separate Stromversorgung anzuschließen.
[0041] Steuerungstechnisch Die Dosiereinheit 4 zum Beispiel bei einer Nachrüstlösung für
beim Kunden bereits vorhandene Waschautomaten mit einer autarken Stromversorgung und
mit zusätzlichen Anzeige- und Steuerungsmitteln ausgestattet werden. Dabei kann die
Signalgebung zur Aktivierung der Dosiereinheit 4 über eine Bedientaste an der Dosiereinheit
4 durch den Nutzer manuell erfolgen. Über LEDs kann auch der Betriebszustand dargestellt
werden. Beispielsweise bedeutet ein Tastendruck, dass nur für die Hauptwäsche die
Dosiereinheit 4 aktiviert wird; was durch einmaliges Aufleuchten einer LED quittiert
wird. Ein zweimaliger Tastendruck bedeutet, dass die Dosiereinheit 4 sowohl in der
Vor- und in der Hauptwäsche aktiviert wird, was durch zweimaliges Aufleuchten einer
LED quittiert wird. Dementsprechend signalisiert ein dreimaliger Tastendruck, dass
keine Dosierung vorzunehmen ist, was durch Aufleuchten einer andersfarbigen LED angezeigt
wird.
[0042] In der Figur 5 ist eine ebenfalls durch die Erfindung realisierbare Ausführungsform
dargestellt, bei der anstelle einer einzelnen Schlauchquetschpumpe 9 ein Systemverbund
einer sinnvollen Anzahl von Schlauchquetschpumpen 9n (z. Beisp.: 9 I, 9 II, 9 III)
in einer zentralen Pumpeneinheit 11 platziert ist, die mit entsprechenden Flüssigmittelbehältern
10 I bis 10 III in Verbindung stehen.
[0043] Diese Schlauchquetschpumpen werden ebenfalls über die Steuerleitung 83 angesteuert.
Die einzelnen Schläuche werden entweder erst kurz vor der Leitungs- und Mischvorrichtung
7 zusammengeführt oder es werden radial um die Venturikontur mehrere Bypässe 74 für
die Zuführung unterschiedlicher Flüssigmittel angeordnet. Bei der Variante mit mehreren
Bypässen 74 wird eine Reaktion der Einzelkomponenten durch chemische Wechselwirkungen
vermieden.
[0044] Der Vorratsbehälter 10 für die Flüssigmittel kann in einer zweckmäßigen Ausführungsform
in ähnlicher Form wie die bekannten Handwaschmittelbehälter zur Befestigung an der
Wand in der Nähe eines Frischwasseranschlusses ausgebildet werden. Dadurch können
kurze Leitungswege für die Zuleitung des Flüssigmittels realisiert werden.
Bezugszeichenliste:
[0045] 1. Waschmaschine
2. Frischwasseranschluss
21 Anschlussverschraubung
22 Anschlussverschraubung
23 Frischwasseranschluss für Warmwasser
24 Frischwasseranschluss für Kaltwasser
3. Zuleitungsvorrichtung
31 Hüllschlauch
32 Wasserzulaufschlauch
4. Dosiereinheit (Flüssigmittelzuführungsvorrichtung, Zuführungsvorrichtung für flüssige
Wasch- und Pflegemittel)
41 Anschlussstutzen
42 Aktor zur Steuerung eines Quetschventils
43 Stempel des Quetschventils
44 Verbindungsleitung zum Flüssigmittel-Vorratsbehälter
5. Wasserschutzeinrichtung
51 Sicherheitsschaltelement (Leckageüberwachung)
52 Magnetventil I
53 Magnetventil II
6. Wasserzulaufventil in der Maschine
7. Leitungs- und Mischvorrichtung 7
| 71 |
Rohrstück |
72 |
Rohrstück |
73 |
Rohrstück |
| 74 |
Bypass |
75 |
Leitelemente |
|
|
8. Elektrische Verbindungsleitungen zwischen 4 und 5
81 elektrische Anschlussvorrichtung an der Dosiereinheit,
82 elektrische Anschlussvorrichtung an der Wasserschutzeinrichtung
83 Steuerleitungen für Dosiereinheit im Hüllschlauch
84 Steuerleitungen für Wasserschutzeinrichtung vor dem Hüllschlauch
9. Schlauchquetschpumpe (I, II, III)
| 91 |
Saugstutzen |
92 |
Druckstutzen |
| 93 |
Verbindungsleitung |
|
|
10. Vorratsbehälter für Flüssigmittel
11. Pumpeneinheit
1. Waschmaschine mit einem Kaltwasseranschluss oder mit einem Kalt- und einem Warmwasseranschluss
(2, 23, 24) sowie mit einer Zuleitungsvorrichtung (3) für Frischwasser, die einen
Wasserzulaufschlauch umfasst, mit einer Steuereinrichtung, die dazu eingerichtet ist,
den Wasserzulauf und den Waschmittelzugabeprozess für pulverförmige und flüssige Wasch-
und Pflegemittel zu steuern, und mit einer Zuführeinrichtung, die mittels einer Dosiereinheit
flüssige Wasch- und Pflegemittel aus einem Vorratsbehälter (10) dem Behandlungsprozess
in der Waschmaschine (1) zuführt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) für die Flüssigmittel als wasserleitendes Modulbauteil ausgebildet
ist und zwischen einem Frischwasseranschluss (2, 23) und der Zuleitungsvorrichtung
(3) der Waschmaschine (1) angeordnet ist.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) eine Leitungs- und Mischvorrichtung (7) für die Durchleitung
von Frischwasser aufweist, und dass die Leitungs- und Mischvorrichtung (7) mit einem
Bypass (74) ausgebildet ist, über den Flüssigmittel aus einem Vorratsbehälter (10)
in den Strömungsfluss des einlaufenden Frischwassers eingeleitet werden kann.
3. Waschmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitungs- und Mischvorrichtung (7) in der Art einer Venturistruktur ausgebildet
ist und dass beim Durchlaufen von Frischwasser durch die Leitungs- und Mischvorrichtung
(7) durch den Venturi-Effekt an dem Bypass (74) der Venturistruktur ein Unterdruck
entsteht, durch den ein Flüssigmittel aus dem Vorratsbehälter (10) angesaugt und in
die Leitungs- und Mischvorrichtung (7) eingeleitet werden kann.
4. Waschmaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) an einen Warmwasseranschluss (23) angeschlossen ist.
5. Waschmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) einen durch die Steuereinrichtung der Waschmaschine steuerbaren
Aktor (42) aufweist, durch den der Flüssigmittelzufluss zwischen dem Bypass (74) der
Leitungs- und Mischvorrichtung (7) und dem Vorratsbehälter (10) unterbrochen werden
kann.
6. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Leitungs- und Mischvorrichtung (7) und dem Vorratsbehälter (10) für
die Flüssigmittel eine Pumpvorrichtung angeordnet ist, die das Flüssigmittel über
den Bypass (74) auf programmgemäße Anforderung der Leitungs- und Mischvorrichtung
(7) zuführt.
7. Waschmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Pumpvorrichtung eine Schlauchquetschpumpe (9) verwendet wird.
8. Waschmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 ,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) eine elektrische Schnittstelle aufweist, über die steuerungstechnisch
eine drahtlose oder drahtgebundene Verbindung mit der Steuereinrichtung der Waschmaschine
(1) hergestellt werden kann.
9. Waschmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elektrischen Bauteile in der Dosiereinheit (4) an Steuerungs- und Stromversorgungsleitungen
von in der Zuleitungsvorrichtung (3) vorhandenen elektrischen Bauteilen angeschlossen
werden können und dass über elektrische Steuerleitungen oder über eine drahtlose Signalübertragung
eine Verbindung mit der Steuereinrichtung der Waschmaschine (1) hergestellt werden
kann.
10. Waschmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuleitungsvorrichtung (3) ein oder zwei hintereinander geschaltete, elektrisch
steuerbare oder mechanisch betätigbare und vor dem Zulaufschlauch (32) angeordnete
Magnetventile (52, 53) sowie einen den Zulaufschlauch (32) umgebenden Hüllschlauch
(31) umfasst, und dass die elektrischen Steuerleitungen für die elektrisch betriebenen
Bauteile in der Dosiereinheit (4) durch den Hüllschlauch (31) zur Steuereinrichtung
der Waschmaschine geführt werden.
11. Waschmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 ,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitungs- und Mischvorrichtung (7) auf ihrer Innenwand schneckenförmig oder wendelförmig
ausgebildete Leitelemente (75) in Form von bzw. flüssigkeitsleitenden Führungsrillen
aufweist.
12. Dosiereinheit für flüssige Wasch- und Pflegemittel für eine Waschmaschine, die mit
einem Kaltwasseranschluss oder mit einem Kalt- und Warmwasseranschluss und mit einer
einen Wasserzulaufschlauch umfassenden Zuleitungsvorrichtung für Frischwasser ausgerüstet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) eine Anschlussvorrichtung (21) für den Anschluss an einen stationären
Frischwasseranschluss (2) und eine Anschlussvorrichtung (22) für die Verbindung mit
der Zuleitungsvorrichtung (3) der Waschmaschine sowie eine Leitungs- und Mischvorrichtung
(7) umfasst, bei der über einen Bypass (74) ein Flüssigmittel dem durch die Leitungs-
und Mischvorrichtung (7) durchgeleitetem Frischwasser zugeführt werden kann.
13. Dosiereinheit für eine Waschmaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitungs- und Mischvorrichtung (7) in der Art einer Venturistruktur ausgebildet
ist, so dass Flüssigmittel durch den Venturieffekt aus einem Vorratsbehälter (10)
über den Bypass (74) der Venturistruktur angesaugt werden kann.
14. Dosiereinheit für eine Waschmaschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) eine Schlauchquetschpumpe (9) aufweist, die hydraulisch auf
der Druckseite mit dem Bypass (74) der Venturistruktur der Leitungs- und Mischvorrichtung
(7) verbunden ist und die auf ihrer Saugseite mit einem Vorratsbehälter (10) für Flüssigmittel
in Verbindung steht.
15. Dosiereinheit für eine Waschmaschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Bypass (74) der Venturistruktur und dem Vorratsbehälter (10) für Flüssigmittel
eine steuerbare Absperrvorrichtung (42, 43) vorgesehen ist.
16. Dosiereinheit für eine Waschmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis
15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) mit einer elektrischen Schnittstelle oder mit Mitteln ausgebildet
ist, über die die Stromversorgung für die elektrischen Bauteile in der Dosiereinheit
(4) sowie die Verbindung mit der Steuereinrichtung in der Waschmaschine hergestellt
werden kann.
17. Dosiereinheit für eine Waschmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis
16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dosiereinheit (4) Bedien- und Anzeigeelemente für ihre Funktionssteuerung, eine
Anschlussvorrichtung für die Stromversorgung sowie eine elektrische Schnittstelle
umfasst, über die die Dosiereinheit (4) signaltechnisch mit der Steuereinrichtung
in der Waschmaschine verbunden werden kann.