[0001] Die Erfindung betrifft eine Master-Leuchte, eine Slave-Leuchte, ein System und ein
Verfahren.
[0002] Leuchten sind grundsätzlich aus dem Stand der Technik bekannt. Dabei wird unter einer
Leuchte eine elektrische Leuchte verstanden. Eine Leuchte umfasst beispielsweise ein
Gehäuse sowie ein Leuchtmittel, das an dem Gehäuse direkt oder indirekt befestigt
sein kann. Eine Leuchte dient zum Beleuchten eines Raums. Dieser Raum kann beispielsweise
ein Innenraum oder ein Außenraum sein. Hierbei wird das Licht zum Beleuchten des Raums
von dem Leuchtmittel der Leuchte abgegeben. Es ist bekannt, dass die Helligkeit einer
Leuchte steuerbar ist, beispielsweise durch eine Steuerung der Spannung, mit der ein
Leuchtmittel versorgt wird. Weitere Steuerungsverfahren sind aus dem Stand der Technik
bekannt, wie beispielsweise mittels einer Pulsweitenmodulation.
[0003] Vielfach werden Leuchten zum Beleuchten eines Innenraums verwendet. Hierbei ist es
üblich, eine Vielzahl von Leuchten verteilt an einer Raumdecke anzuordnen, um eine
möglichst gleichmäßig Beleuchtung des Innenraums zu erzielen. Unterschiedliche Bereiche
des Raums können dabei unterschiedlich hell beleuchtet sein. Um beispielsweise einen
Bereich eines Innenraums heller zu beleuchten als einen anderen Bereich des Raums,
wären die dem zuerst genannten Bereich des Innenraums zugeordneten Leuchten derart
zu steuern, dass Licht mit einer höheren Lichtintensität von den zugehörigen Leuchten
abgegeben wird, als von den Leuchten, die dem anderen Bereich des Innenraums zugeordnet
sind.
[0004] Um die von einer Leuchte der abgegebenen Lichtintensität bzw. Helligkeit zu steuern,
sind aus dem Stand der Technik Leuchten bekannt, die einerseits über einen elektrischen
Leistungsanschluss zum Anschluss an eine elektrische Leistungsquelle ausgebildet sind
und andererseits einen Steueranschluss aufweisen, der zum Empfang von Steuersignalen
ausgebildet ist. Diese Steuersignale können von der Leuchte derart verarbeitet werden,
dass die von der Leuchte abgegebene Lichtintensität auf der Basis der empfangenen
Steuersignale eingestellt wird.
[0005] Für größere Räume, insbesondere für größere Innenräume, ist oftmals eine Vielzahl
von Leuchten zur Beleuchtung des Raumes notwendig. Wird nun die zuvor erläuterte Leuchte
mit dem Leistungsanschluss und dem Steueranschluss verwendet, ist von dieser Leuchte
eine Vielzahl von Leuchten zu verwenden. Diese können bei der Verwendung für einen
Innenraum beispielsweise an der Decke angeordnet werden. Ist dies erfolgt, ist jede
der Leuchten an die elektrische Versorgungsquelle anzuschließen. Darüber hinaus ist
der Steueranschluss einer jeden Leuchte mit einer beispielsweise zentralen Haussteuereinheit
zu verbinden. Die Haussteuereinheit kann sodann Steuersignale an die Leuchten senden,
so dass eine gewünschte Beleuchtung in dem Innenraum erfolgt.
[0006] Bei der bekannten Anordnung von mehreren Leuchten zur Beleuchtung eines Raums, insbesondere
eines Innenraums, hat sich der hohe Aufwand zum Anschluss der Leuchten an eine elektrische
Leistungsquelle sowie an zumindest eine Haussteuerung als sehr aufwendig und somit
als nachteilig erwiesen.
[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, mindestens eine Leuchte für eine
Gruppe von Leuchten bereitzustellen, wobei der Installationsaufwand zur Installation
der Gruppe von Leuchten vereinfacht ist. Weiterhin könnte der Erfindung die Aufgabe
zugrunde liegen, ein Verfahren bereitzustellen, das eine einfache Installation einer
Gruppe von Leuchten ermöglicht.
[0008] Gelöst wird die zuerst genannte Aufgabe durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs
1. Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist eine Master-Leuchte vorgesehen, die
einen Master-Eingangsanschluss zum Anschließen an eine elektrische Leistungsquelle,
ein Master-Leuchtmittel, eine Master-Steuereinheit, einen Ausgangsanschluss zum Anschließen
einer Slave-Leuchte, eine Slave-Steuereinheit und eine Kontrolleinheit aufweist. Die
Master-Steuereinheit ist zumindest indirekt mit dem Master-Eingangsanschluss und dem
Master-Leuchtmittel elektrisch verbunden. Außerdem ist die Master-Steuereinheit zur
Steuerung einer Leistungsübertragung von dem Master-Eingangsanschluss zu dem Master-Leuchtmittel
ausgebildet. Die Slave-Steuereinheit ist dem Ausgangsanschluss zugeordnet. Dabei ist
die Slave-Steuereinheit ist zumindest indirekt mit dem zugeordneten Ausgangsanschluss
elektrisch verbunden. Die Slave-Steuereinheit zudem mit dem Master-Eingangsanschluss
elektrisch verbunden. Außerdem ist die Slave-Steuereinheit zur Steuerung einer Leistungsübertragung
von dem Master-Eingangsanschluss zu dem zugeordneten Ausgangsanschluss ausgebildet.
Die Kontrolleinheit ist zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit und der Slave-Steuereinheit
ausgebildet. Außerdem sind die Master-Steuereinheit und die Slave-Steuereinheit jeweils
von der Kontrolleinheit kontrollierbar ausgebildet.
[0009] Der verwendete Wortbestandteil "Master" bzw. "Slave" dient zur Benennung. Eine Zuordnung
von technischen Merkmalen, die ausschließlich auf eine Interpretation des Wortbestandteils
"Master" bzw. "Slave" zurückzuführen sein könnten, soll nicht notwendigerweise gegeben
sein.
[0010] Um die Master-Leuchte mit Energie versorgen zu können, ist sie mittels des Master-Eingangsanschlusses
an eine elektrische Leistungsquelle anschließbar. Die Master-Leuchte ist deshalb eine
elektrische Leuchte. Der Master-Eingangsanschluss kann beispielsweise durch eine Anschlussdose,
einen Anschlussstecker oder durch Anschlussschraubklemmen gebildet sein.
[0011] Das Master-Leuchtmittel ist vorzugsweise ein elektrisches Leuchtmittel. So kann das
Master-Leuchtmittel beispielsweise mindestens eine elektrische Glühbirne, mindestens
eine Leuchtstoffröhre, mindestens eine Licht emittierende Diode (LED) und/oder andere
elektrische Leuchtelemente aufweisen. Außerdem kann das Master-Leuchtmittel ein Leuchtmittelgehäuse
und/oder eine Grundplatte aufweisen, um damit beispielsweise an einem Gehäuse der
Master-Leuchte befestigt werden zu können.
[0012] Die Master-Steuereinheit dient zur Steuerung des Master-Leuchtmittels. Dazu kann
mittels der Master-Steuereinheit eine Leistungsübertragung von dem Master-Eingangsanschluss
zu dem Master-Leuchtmittel gesteuert werden. Eine derartige Steuerung kann stufenweise,
kontinuierlich und/oder sprunghaft erfolgen. So kann die Steuerung in einer besonders
einfachen Ausgestaltung beispielsweise durch einen elektrisch steuerbaren Schalter,
wie beispielsweise von einem Feldeffekttransistor oder einer Schaltungsanordnung von
mehreren Feldeffekttransistoren, gebildet sein. Des Weiteren kann ein Stromfluss zu
dem Master-Leuchtmittel, eine Spannung an dem Master-Leuchtmittel und/oder Zeitperioden,
zu denen eine Leistung an das Master-Leuchtmittel zu übertragen ist, von dem Master-Steuermittel
gesteuert werden.
[0013] Das Master-Steuermittel ist zumindest indirekt mit dem Master-Eingangsanschluss und
zumindest indirekt mit dem Master-Leuchtmittel elektrisch verbunden. Dabei kann das
Master-Leuchtmittel direkt mit dem Master-Eingangsanschluss und/oder direkt mit dem
Master-Leuchtmittel elektrisch verbunden sein. Alternativ ist es möglich, dass die
Master-Steuereinheit indirekt mit dem Master-Eingangsanschluss verbunden ist. So kann
zwischen dem Master-Eingangsanschluss und der Master-Steuereinheit eine weitere Einheit
angeordnet sein, beispielsweise um eine Spannungstransformation, eine Frequenzfilterung
und/oder eine zu anderen Zwecken dienende Einheit geschaltet sein. Außerdem kann die
Master-Steuereinheit indirekt mit dem Master-Leuchtmittel elektrisch verbunden sein.
Hier ist es beispielsweise möglich, dass ebenfalls eine Einheit zur Frequenzfilterung,
insbesondere zur Rauschunterdrückung, angeordnet ist.
[0014] Die Master-Steuereinheit ist von der Kontrolleinheit kontrollierbar ausgebildet.
Somit kann die Kontrolleinheit die Master-Steuereinheit kontrollieren. Insbesondere
kann die Kontrolleinheit mittels der Master-Steuereinheit die Leistungsübertragung
von dem Master-Eingangsanschluss zu dem Master-Leuchtmittel kontrollieren. Ein Kontrollieren
der Leistungszufuhr zu dem Master-Leuchtmittel kann dazu verwendet werden, um die
Lichtintensität des von dem Master-Leuchtmittel abgegebenen Lichts zu kontrollieren.
Bevorzugt kann die Kontrolleinheit deshalb zumindest indirekt eine Lichtintensität
des von dem Master-Leuchtmittel abgegebenen Lichts kontrollieren.
[0015] Für die Master-Leuchte ist außerdem ein Ausgangsanschluss zum Anschließen einer Slave-Leuchte
vorgesehen. So kann der Ausgangsanschluss der Master-Leuchte beispielsweise mittels
einer elektrischen Leitung mit einer Slave-Leuchte verbunden werden. Dazu kann ein
Ende der elektrischen Leitung elektrisch an den Ausgangsanschluss angeschlossen werden.
Das andere Ende der elektrischen Leitung kann elektrisch an die Slave-Leuchte angeschlossen
werden.
[0016] Dem Ausgangsanschluss ist eine Slave-Steuereinheit zugeordnet, um eine Leistungsübertragung
von dem Master-Eingangsanschluss zu dem Ausgangsanschluss zu steuern. Die Slave-Steuereinheit
kann analog zu der Master-Steuereinheit ausgebildet sein, wobei jedoch die Slave-Steuereinheit
zumindest indirekt mit dem zugeordneten Ausgangsanschluss und dem Master-Eingangsanschluss
elektrisch verbunden ist. Somit kann die Slave-Steuereinheit dazu ausgebildet sein,
die Leistungsübertragung gestuft, stufenlos und/oder sprunghaft zu steuern. Auf die
vorhergehenden Erläuterungen zu den möglichen Ausgestaltungen und zugehörigen Vorteilen
der Master-Steuereinheit wird analog Bezug genommen. Die Slave-Steuereinheit ist von
der Kontrolleinheit kontrollierbar ausgebildet. Somit kann die Slave-Steuereinheit
von der Kontrolleinheit kontrolliert werden.
[0017] Die Kontrolleinheit ist also zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit sowie zum
Kontrollieren der Slave-Steuereinheit ausgebildet. Dazu kann es vorgesehen sein, dass
die Kontrolleinheit die Master-Steuereinheit und die Slave-Steuereinheit voneinander
entkoppelt kontrollieren kann. Alternativ kann es vorgesehen sein, dass ein Kontrollieren
der Master-Steuereinheit und der Slave-Steuereinheit gekoppelt erfolgt.
[0018] Die zuvor erläuterte Master-Leuchte weist den Vorteil auf, dass für die Master-Leuchte
selbst als auch für die Slave-Leuchte, die an den Ausgangsanschluss der Master-Leuchte
anschließbar ist, nur eine Kontrolleinheit notwendig ist. Diese Kontrolleinheit kann
zum Steuern einer Leistungsübertragung zu dem Master-Leuchtmittel und der Slave-Leuchte
die Master-Steuereinheit und die Slave-Steuereinheit kontrollieren. Somit bedarf es
in der Slave-Leuchte keiner zusätzlichen Steuereinheit zur Steuerung einer Leistungsübertragung
zu einem Slave-Leuchtmittel der Slave-Leuchte. Vielmehr wird die Steuerung der Leistungsübertragung
von der Kontrolleinheit der Master-Leuchte kontrolliert. Deshalb können die vielfach
kostenintensiven Bauteile zur Kontrolle der Leistungsübertragung auf eine Leuchte,
nämlich die Master-Leuchte, konzentriert werden. Dies reduziert die Kosten bei einer
Installation von mindestens einer Master-Leuchte und einer Slave-Leuchte. Dabei kann
ein Verfahrensablauf zur Regelung einer abgegebenen Lichtintensität an der Master-Leuchte
und an der Slave-Leuchte von der Kontrolleinheit der Master-Leuchte bestimmt werden.
Im Gegenzug kann die Slave-Leuchte konstruktiv einfacher ausgestaltet sein, was bei
einer Gesamtbetrachtung die Kosten einer Installation deutlich reduzieren kann.
[0019] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch aus, dass
die Master-Steuereinheit und die Slave-Steuereinheit als eine gemeinsame und/oder
integrale Steuereinheit ausgebildet sind. Dies bietet den Vorteil, dass der Herstellungsaufwand
und die Herstellungskosten für die Master-Steuereinheit und die Slave-Steuereinheit
reduziert werden können.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass die Kontrolleinheit und mindestens eine der Steuereinheiten der Master-Leuchte,
also die Master-Steuereinheit und/oder die Slave-Steuereinheit, gemeinsam und/oder
integral gebildet sind. In Analogie zu der zuvor erläuterten Ausgestaltung können
hiermit ebenfalls der Herstellungsaufwand und die verbundenen Kosten reduziert sein.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass die Master-Leuchte als eine Deckenleuchte, insbesondere als eine Deckenleuchte
mit einer rechteckigen oder quadratischen Grundfläche, ausgestaltet ist.
[0022] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass die Master-Leuchte ein Gehäuse aufweist. Das Gehäuse kann Normaußenmaße
einer Deckenleuchte, insbesondere für Innenräume, aufweisen. So kann die Deckenleuchte
eine Grundfläche mit den Ausmaßen 620mm x 620mm oder 595mm x 595mm aufweisen. Außerdem
können die Kontrolleinheit, die Master-Steuereinheit und/oder die Slave-Steuereinheit
innerhalb des Gehäuses angeordnet und/oder befestigt sein. Außerdem kann an dem Gehäuse
der Master-Leuchte das Master-Leuchtmittel befestigt sein.
[0023] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass die Master-Leuchte mindestens einen weiteren Ausgangsanschluss zum Anschließen
einer weiteren Slave-Leuchte aufweist, wobei die Master-Leuchte für jeden weiteren
Ausgangsanschluss eine jeweils zugeordnete Slave-Steuereinheit aufweist, und wobei
die Kontrolleinheit zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit und der Slave-Steuereinheiten
ausgebildet ist. Die zuvor erläuterte Ausgestaltung der Master-Leuchte bietet den
Vorteil, dass die Master-Leuchte mehrere Ausgangsanschlüsse zum Anschließen mehrerer
Slave-Leuchten aufweisen kann. Die Ausgangsanschlüsse können gleichartig ausgebildet
sein. Darüber hinaus bietet die Master-Leuchte den Vorteil, dass mehrere Slave-Steuereinheiten
zum Steuern der Slave-Leuchten vorgesehen sein können. Die Slave-Steuereinheiten können
von der gemeinsamen Kontrolleinheit der Master-Leuchte kontrolliert werden. Somit
kann die Kontrolleinheit dazu ausgebildet sein, um die Leistungsübertragung zu dem
Master-Leuchtmittel und zu jedem der Ausgangsanschlüsse bzw. zu jeder Slave-Leuchte
zu kontrollieren. Mittels der Kontrolleinheit ist es deshalb möglich, nicht nur die
Lichtintensität des von der Master-Leuchte abgegebenen Lichts, sondern auch eine Lichtintensität
des von jeder Slave-Leuchte abgegebenen Lichts zu kontrollieren. Vorzugsweise sind
mehrere Slave-Leuchten mittels elektrischer Leitungen an die Ausgangsanschlüsse der
Master-Leuchte anschließbar. So können beispielsweise zwei, drei, vier und/oder noch
weitere Slave-Leuchten mittels elektrischer Leitungen an die Ausgangsanschlüsse der
Master-Leuchte anschließbar sein. Werden in einem Beispiel drei Slave-Leuchten mittels
elektrischer Leitungen an drei Ausgangsanschlüsse der Master-Leuchte angeschlossen,
so kann die Leistungsübertragung von dem Master-Eingangsanschluss der Master-Leuchte
sowohl zu dem Master-Leuchtmittel als auch zu jeder der drei Slave-Leuchten mittels
der Kontrolleinheit und der bzw. den von der Kontrolleinheit kontrollierten Master-Steuereinheit
und Slave-Steuereinheiten kontrolliert werden. In diesem Beispiel wird der Synergieeffekt
besonders deutlich. So ist zur Kontrolle der genannten Leistungsübertragung nur die
Master-Leuchte in der Art auszugestalten, dass diese die Kontrolleinheit sowie die
Master-Steuereinheit und drei Slave-Steuereinheiten aufweist. Die Slave-Leuchten benötigen
keine Kontrolleinheit und auch keine Steuereinheit. Denn ihre Leistungszufuhr wird
über die Kontrolleinheit der Master-Leuchte kontrolliert. Die Slave-Leuchten können
deshalb besonders einfach ausgestaltet sein. In der Zusammenschau der Master-Leuchte
mit den drei Slave-Leuchten reduziert sich damit die Komplexität, was den Herstellungsaufwand
und die Herstellungskosten reduziert.
[0024] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass die Master-Leuchte einen Master-Helligkeitssensor aufweist, der ausgebildet
ist, eine Helligkeit in einem Hauptabstrahlbereich des Master-Leuchtmittels zu erfassen
und um ein Master-Helligkeitssensorsignal bereitzustellen, das die Helligkeit im Hauptabstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels repräsentiert, wobei der Master-Helligkeitssensor mit der
Kontrolleinheit signaltechnisch verbunden ist, um das Master-Helligkeitssensorsignal
von dem Master-Helligkeitssensor an die Kontrolleinheit zu übertragen, und wobei die
Kontrolleinheit ausgebildet ist, die Master-Steuereinheit zumindest auf Basis des
Master-Helligkeitssensorsignals zu kontrollieren. Wie bereits zuvor erläutert, dient
der Wortbestandteil "Master" zu Benennungszwecken. Vorzugsweise ist der Master-Helligkeitssensor
von einem Lichthelligkeitssensor gebildet. Der Master-Helligkeitssensor kann zur Erfassung
der Helligkeit des auf den Master-Helligkeitssensor eintreffenden Lichts ausgebildet
sein. Mit der Helligkeit ist insbesondere die Intensität von Licht gemeint. Der Hauptabstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels kann vorzugsweise durch einen Raumwinkel bestimmt sein. So
kann das Master-Leuchtmittel beispielsweise dazu ausgestaltet sein, Licht in einem
vorbestimmten Raumwinkel der Master-Leuchte, beispielsweise zwischen 100° und 160°,
abzugeben. So kann also ein Lichtkegel mit dem genannten Raumwinkel entstehen. An
den radial außenseitigen Bereichen des Lichtkegels kann ein von dem Master-Leuchtmittel
ausgehender Lichtstrom geringer sein als im Zentrum des Lichtkegels. Der Hauptabstrahlbereich
der Master-Leuchte kann deshalb durch den Teil des Raumwinkels der Master-Leuchte
bestimmt sein, in dem der zugehörige Lichtstrom mindestens 40%, 50% oder 60% von einem
maximalen Lichtstrom des Master-Leuchtmittels ist. Der Hauptabstrahlbereich der Master-Leuchte
kann beispielsweise zwischen 30% und 60% des Raumwinkels der Master-Leuchte sein,
in dem das Master-Leuchtmittel Licht abgibt. Vorzugsweise ist der Hauptabstrahlbereich
der Master-Leuchte symmetrisch und/oder koaxial zu dem Raumwinkel der Master-Leuchte
ausgerichtet. Vorzugsweise ist der Master-Helligkeitssensor dazu ausgebildet, eine
Helligkeit im oder zumindest im Hauptabstrahlbereich des Master-Leuchtmittels zu erfassen.
Außerdem kann der Master-Helligkeitssensor zur Erfassung eines größeren Bereichs ausgebildet
sein, wobei vorzugsweise der Hauptabstrahlbereich des Master-Leuchtmittels mit umfasst
ist.
[0025] Die zuvor genannte Ausgestaltung der Master-Leuchte weist den Vorteil auf, dass die
Kontrolleinheit die Lichtintensität des von dem Master-Leuchtmittel abgegebenen Lichts
im Sinne eines geschlossenen Regelkreises regeln kann. Denn durch das Helligkeitssensorsignal
wird der Kontrolleinheit die Information über die Helligkeit im Hauptabstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels übertragen, so dass die Kontrolleinheit darauf basierend
die Leistungsübertragung von dem Master-Eingangsanschluss zu dem Master-Leuchtmittel
durch Kontrollieren der Master-Steuereinheit anpassen kann. Grundsätzlich können der
Kontrolleinheit weitere Signale, insbesondere Sensorsignale, und/oder andere Werte
zur Verfügung gestellt werden, um die Master-Steuereinheit zu kontrollieren.
[0026] Außerdem kann die Kontrolleinheit ausgebildet sein, die Master-Steuereinheit entkoppelt
von der mindestens einen Slave-Steuereinheit zu kontrollieren und/oder regeln. Wird
von dem Master-Helligkeitssensor eine Helligkeit beispielsweise im Wesentlichen ausschließlich
im Hauptabstrahlbereich des Master-Leuchtmittels erfasst, so kann die Master-Steuereinheit
von der Kontrolleinheit auf Basis des Master-Helligkeitssensorsignals besonders präzise
kontrolliert und/oder geregelt werden. Denn ein Einfluss von Licht aus anderen Lichtquellen,
das von dem Master-Helligkeitssensor erfasst wird, kann so besonders gering gehalten
werden. Dies erlaubt eine besonders genaue Helligkeitsregelung im Hauptabstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels.
[0027] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass jeder Ausgangsanschluss außerdem zum Empfang eines Slave-Helligkeitssensorsignals
ausgebildet ist, wobei jeder Ausgangsanschluss mit der Kontrolleinheit signaltechnisch
verbunden ist, um das Slave-Helligkeitssensorsignal von dem jeweiligen Ausgangsanschluss
an die Kontrolleinheit zu übertragen, und wobei die Kontrolleinheit ausgebildet ist,
jede Slave-Steuereinheit auf Basis des von dem zugehörigen Ausgangsanschluss empfangenen
Slave-Helligkeitssensorsignals zu kontrollieren. Diese Ausgestaltung der Master-Leuchte
bietet den Vorteil, dass jeder Ausgangsanschluss zur bidirektionalen Übertragung ausgebildet
sein kann. Jeder Ausgangsanschluss kann also eine Doppelfunktion aufweisen. So ist
es möglich, dass jeder Ausgangsanschluss zur Leistungsübertragung in Richtung einer
Slave-Leuchte und zur Signalübertragung in einer entgegengesetzten Richtung ausgebildet
ist. Vorzugsweise ist jeder Ausgangsanschluss als eine Anschlussdose und/oder als
ein Anschlussstecker ausgestaltet. So kann jeder Ausgangsanschluss beispielsweise
nach Art einer Normbuchse, vorzugsweise als RJ45-Buchse, ausgebildet sein. Die Doppelfunktion
eines jeden Ausgangsanschlusses bietet den Vorteil, dass der konstruktive Herstellungsaufwand
und die zugehörigen Herstellungskosten besonders gering gehalten werden können. Außerdem
reduziert die Doppelfunktion eines jeden Ausgangsanschlusses den Installationsaufwand
von einer Gruppe von Leuchten mit einer Master-Leuchte und mindestens einer Slave-Leuchte.
Die Master-Leuchte trägt also zur Reduktion des Installationsaufwands bei, was die
Installationskosten reduziert.
[0028] Das Slave-Helligkeitssensorsignal kann von einem Slave-Helligkeitssensor einer Slave-Leuchte
bereitgestellt sein. Außerdem kann das Slave-Helligkeitssensorsignal eine Helligkeit
im Hauptabstrahlbereich eines Slave-Leuchtmittels der Slave-Leuchte repräsentieren,
die das zugehörige Slave-Helligkeitssensorsignal bereitstellt. Hinsichtlich der vorangegangenen
Ausführungen zur Erläuterung eines Helligkeitssensorsignals und eines Hauptabstrahlbereichs
eines Leuchtmittels wird in analoger Weise Bezug genommen. So kann das Slave-Helligkeitssensorsignal
eine Lichtintensität repräsentieren, das durch das von dem Slave-Helligkeitssensor
empfangenen Lichts bestimmt ist. Der Hauptabstrahlbereich Slave-Leuchtmittels der
Slave-Leuchte kann vorzugsweise durch einen zugehörigen Raumwinkel bestimmt sein.
So kann das Slave-Leuchtmittel beispielsweise dazu ausgestaltet sein, Licht in einem
vorbestimmten Raumwinkel der Slave-Leuchte, beispielsweise zwischen 100° und 160°,
abzugeben. So kann also ein Lichtkegel mit dem genannten Raumwinkel entstehen. An
den radial außenseitigen Bereichen des Lichtkegels kann ein von dem Slave-Leuchtmittel
ausgehender Lichtstrom geringer sein als im Zentrum des Lichtkegels. Der Hauptabstrahlbereich
der Slave-Leuchte kann deshalb durch den Teil des Raumwinkels der Slave-Leuchte bestimmt
sein, in dem der zugehörige Lichtstrom mindestens 40%, 50% oder 60% von einem maximalen
Lichtstrom des Slave-Leuchtmittels ist. Der Hauptabstrahlbereich der Slave-Leuchte
kann beispielsweise zwischen 30% und 60% des Raumwinkels der Slave-Leuchte sein, in
dem das Slave-Leuchtmittel Licht abgibt. Vorzugsweise ist der Hauptabstrahlbereich
der Slave-Leuchte symmetrisch und/oder koaxial zu dem Raumwinkel der Slave-Leuchte
ausgerichtet. Der Slave-Helligkeitssensor einer Slave-Leuchte kann dazu derart ausgebildet
sein, dass die Helligkeit in einem Bereich erfasst wird, auf das das Licht des Slave-Leuchtmittels
der jeweiligen Slave-Leuchte abgestrahlt wird.
[0029] Ein weiterer Vorteil der Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch aus,
dass der Kontrolleinheit durch eine Übertragung eines Slave-Helligkeitssensorsignals
die notwendigen Information über die Helligkeit im Hauptabstrahlbereich des Slave-Leuchtmittels
zur Verfügung gestellt wird. Außerdem ist die Kontrolleinheit ausgebildet, die Slave-Steuereinheiten
zu kontrollieren. Dazu ist die Kontrolleinheit vorzugsweise derart ausgebildet, dass
jede Slave-Steuereinheit auf Basis des von dem zugehörigen Ausgangsanschluss empfangenen
Slave-Helligkeitssensorsignals kontrolliert wird. Wird der Kontrolleinheit beispielsweise
ein Helligkeitssensorsignal mittels eines Ausgangsanschlusses zur Verfügung gestellt,
kann die Kontrolleinheit auf Basis des Slave-Helligkeitssensorsignals die Leistungsübertragung
zu dem entsprechenden Ausgangsanschluss kontrollieren. Dadurch kann die Kontrolleinheit
zum Regeln der Helligkeit des von der entsprechenden Slave-Leuchte abgegebenen Lichts
ausgebildet sein. Denn durch die Rückführung des Slave-Helligkeitssensorsignals und
der entsprechenden Kontrolle der Leistungsübertragung kann mittels der Kontrolleinheit
und einer Slave-Steuereinheit ein geschlossener Regelkreis zu einer Slave-Leuchte
gebildet werden. Sofern die Master-Leuchte mehrere Ausgangsanschlüsse sowie für jeden
Ausgangsanschluss eine zugeordnete Slave-Steuereinheit aufweist, können gleichzeitig
zu mehreren Slave-Leuchten geschlossene Regelkreise zur Helligkeitsregelung ausgebildet
werden. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass sich die Master-Leuchte
zur Ausbildung derartiger Regelkreise eignet. Ein Vorteil der Master-leuchte kann
deshalb die Eignung zur Bildung der mehreren Regelkreise sein.
[0030] Vorzugsweise kann die Kontrolleinheit die Lichtintensität des von dem Master-Leuchtmittel
abgegebenen Lichts entkoppelt zu dem von einem Slave-Leuchtmittel einer Slave-Leuchte
abgegebenen Lichts kontrollieren und/oder regeln. Dies gilt in analoger Weise für
das Verhältnis zu weiteren Slave-Leuchtmitteln bzw. Slave-Leuchten.
[0031] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass der Kontrolleinheit ein Soll-Helligkeitswert vorgegeben ist und die Kontrolleinheit
ausgebildet ist, die Master-Steuereinheit und die mindestens eine Slave-Steuereinheit
derart zu kontrollieren, dass das Master-Helligkeitssensorsignal und das mindestens
eine Slave-Helligkeitssensorsignal auf den Soll-Helligkeitswert geregelt werden. Der
Soll-Helligkeitswert kann beispielsweise von einem der Kontrolleinheit zugeordneten
Speicher gespeichert sein. Besteht zwischen dem Soll-Helligkeitswert und dem Master-Helligkeitssensorsignal
eine Differenz, kann die Kontrolleinheit dazu ausgebildet sein, die Master-Steuereinheit
derart zu kontrollieren, dass die Leistungsübertragung von dem Master-Eingangsanschluss
zu dem Master-Leuchtmittel derart verändert wird, so dass das Master-Helligkeitssensorsignal
zumindest nach einer Übergangszeit dem Soll-Helligkeitssensorwert entspricht. Wie
zuvor erläutert, kann jeder Ausgangsanschluss zum Empfang eines Slave-Helligkeitssensorsignals
ausgebildet sein. In diesem Zusammenhang kann die Kontrolleinheit dazu ausgebildet
sein, eine Differenz zwischen dem Soll-Helligkeitswert und einem Helligkeitssensorsignal,
das von einem Ausgangsanschluss empfangbar ist, als eine Basis zum Kontrollieren der
zugehörigen Slave-Steuereinheit zu verwenden, um eine Leistungsübertragung von dem
Master-Eingangsanschluss zu dem entsprechenden Ausgangsanschluss anzupassen, so dass
das Slave-Helligkeitssensorsignal zumindest nach einer Übergangszeit dem Soll-Helligkeitssensorwert
entspricht.
[0032] Besonders bevorzugt kann die Kontrolleinheit dazu ausgebildet sein, die Master-Steuereinheit
und die mindestens eine Slave-Steuereinheit voneinander entkoppelt zu kontrollieren,
so dass das Master-Helligkeitssensorsignal und das mindestens eine Slave-Helligkeitssensorsignal
voneinander entkoppelt, also vorzugsweise jeweils unabhängig, auf den Soll-Helligkeitswert
geregelt werden. Damit ist es möglich, dass mittels der Kontrolleinheit die Helligkeit
des von der Master-Leuchte abgegebenen Lichts und die Helligkeit eines von jeder Slave-Leuchte
abgegebenen Lichts für sich jeweils entkoppelt auf eine Soll-Helligkeit geregelt werden.
Dies ist besonders vorteilhaft, wenn äußere Lichteinflüsse die Helligkeit in dem Hauptabstrahlbereich
der Master-Leuchte und/oder in einem Hauptabstrahlbereich einer Slave-Leuchte beeinflussen.
Ist die Master-Leuchte beispielsweise in der Nähe eines Fensters angeordnet, kann
Tageslicht durch das Fenster in den Hauptabstrahlbereich der Master-Leuchte treffen,
was die Helligkeit in diesem Bereich beeinflusst. Um sodann den Soll-Helligkeitswert
bzw. die Soll-Helligkeit zu erreichen, kann die Leistungszufuhr zu der Master-Leuchte
von der Kontrolleinheit reduziert werden, um den Hauptabstrahlbereich der Master-Leuchte
nicht zu hell zu beleuchten. Die genannte Leistungsanpassung der Master-Leuchte kann
vorzugsweise unabhängig bzw. entkoppelt von einer Leistungssteuerung der Slave-Leuchten
mittels der Kontrolleinheit erfolgen. Entsprechende Überlegungen können für jede der
Leuchten, also auch für jede der Slave-Leuchten, gelten.
[0033] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass die Master-Leuchte einen Master-Signaleingang zum Empfang eines Referenzsignals
aufweist, wobei der Master-Signaleingang signaltechnisch mit der Kontrolleinheit verbunden
ist, um das Referenzsignal an die Kontrolleinheit zu übertragen, und wobei das Referenzsignal
zumindest den Soll-Helligkeitswert vorgibt. Ein Vorteil dieser Ausgestaltung der Master-Leuchte
zeichnet sich dadurch aus, dass der Soll-Helligkeitswert einstellbar und/oder von
außen vorgebbar ist. So kann der Soll-Helligkeitswert durch Übertragung des Referenzsignals
an die Kontrolleinheit von außen bestimmbar sein. Beispielsweise kann der Master-Signaleingang
an eine zentrale Haus-Steuerungseinheit angeschlossen sein, von der der Soll-Helligkeitswert
mittels einer Übertragung des Referenzsignals von der Haus-Steuerungseinheit an die
Kontrolleinheit der Master-Leuchte einstellbar ist. Bevorzugt kann es vorgesehen sein,
dass der Kontrolleinheit eine Speichereinheit zugeordnet ist, mittels der ein mittels
des Referenzsignals empfangener Soll-Helligkeitswert speicherbar ist, um diesen zum
Kontrollieren des Master-Helligkeitssensorsignals und/oder des mindestens einen Slave-Helligkeitssensorsignals
bereitzustellen.
[0034] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch aus, dass
die Master-Leuchte eine Spannungsabsenkungseinheit zur Absenkung einer von dem Master-Eingangsanschluss
bereitgestellten Netzspannung auf eine Betriebsspannung für die Master-Steuereinheit
und die mindestens Slave-Steuereinheit aufweist, wobei ein Eingang der Spannungsabsenkungseinheit
mit dem Master-Eingangsanschluss elektrisch verbunden ist, und wobei ein Ausgang der
Spannungsabsenkungseinheit mit der Master-Steuereinheit und der mindestens Slave-Steuereinheit
elektrisch verbunden ist. Diese Ausgestaltung der Master-Leuchte bietet den Vorteil,
dass eine Absenkung der Netzspannung auf eine Betriebsspannung für das Master-Leuchtmittel
und für das mindestens eine Slave-Leuchtmittel einer Slave-Leuchte durch die Spannungsabsenkungseinheit
der Master-Leuchte bereitgestellt werden kann. Die Slave-Leuchten benötigen deshalb
nicht jeweils eine separate Spannungsabsenkungseinheit. In einem Verbund aus der Master-Leuchte
und mehreren Slave-Leuchten, die jeweils über elektrische Leitungen mit den Ausgangsanschlüssen
der Master-Leuchte verbindbar sind, kann also der konstruktive Aufwand insgesamt verringert
werden. Vorzugsweise ist die Betriebsspannung niedriger als die Netzspannung. Hierbei
handelt es sich jeweils um eine elektrische Spannung. Die Spannungsabsenkungseinheit
kann beispielsweise als ein Trafo-Netzteil oder ein Schalt-Netzteil ausgebildet sein.
Der Ausgang der Spannungsabsenkungseinheit kann mehrere Anschlüsse aufweisen, so dass
sowohl die Master-Steuereinheit als auch die mindestens eine Slave-Steuereinheit elektrisch
mit dem Ausgang der Spannungsabsenkungseinheit verbindbar sind.
[0035] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass die Betriebsspannung maximal 50 V oder 60 V ist. Die Betriebsspannung ist
vorzugsweise die elektrische Spannung, mit der die Master-Steuereinheit und/oder die
Slave-Steuereinheit gespeist werden. Alternativ oder ergänzend kann die Betriebsspannung
als die Spannung angesehen werden, mit der das Master-Leuchtmittel, insbesondere maximal,
gespeist wird und/oder die maximal an dem mindestens einen Ausgangsanschluss anliegt.
Vorzugsweise ist die Betriebsspannung eine Kleinspannung, die bei einer dauernden
Berührung für erwachsene Menschen nicht lebensbedrohlich ist. Bei einer Wechselspannung
kann eine Kleinspannung als eine elektrische Spannung mit bis zu 50 V bestimmt sein.
Bei einer Gleichspannung kann eine Kleinspannung als eine elektrische Spannung mit
bis zu 60 V oder bis zu 75 V bestimmt sein. Bei einer Kleinspannung kann vorzugsweise
auf einen Schutz gegen Berührung verzichtet werden, denn eine Kleinspannung gilt sowohl
für Menschen als auch für Tiere als ungefährlich. Die Ausgestaltung der Master-Leuchte
bietet den besonderen Vorteil, dass mit der Master-Leuchte eine Anschluss-Basis geschaffen
wird, die ein ungefährliches Installieren von mindestens einer, besonders bevorzugt
von jedoch einer Mehrzahl von Slave-Leuchten ermöglicht. Denn die Betriebsspannung
ist vorzugsweise eine Kleinspannung, die für Menschen und Tiere als ungefährlich gilt.
Somit können die Slave-Leuchten mittels elektrischer Leitungen an die Master-Leuchte
angeschlossen werden, ohne dass es hierfür einer besonders hochwertigen Isolation
und/oder besonders geschultem Personal bedarf. Vielmehr können die Slave-Leuchten
bereits mit geringen technischen Kenntnissen an die Master-Leuchte angeschlossen werden,
ohne dass es bei der Installation zu einer gefährlichen Handhabung kommen kann.
[0036] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch aus,
dass die Kontrolleinheit zum Empfang von einem Fernsteuerungssignal ausgebildet ist,
um eine Betriebsart der Kontrolleinheit und/oder mindestens einen Betriebsparameter
der Kontrolleinheit einzustellen. Diese Ausgestaltung der Master-Leuchte bietet den
Vorteil, dass die Kontrolleinheit, insbesondere ihre Betriebsart und/oder mindestens
einer ihrer Betriebsparameter, fernsteuerbar ist. So kann die Betriebsart oder der
mindestens eine Betriebsparameter nach der Installation der Master-Leuchte von einem
entfernten Ort, beispielsweise einem zentralen Haus-Steuerungsrechner, gesteuert eingestellt
werden.
[0037] Vorzugsweise kann der Master-Signaleingang zum Empfang des Fernsteuerungssignals
ausgebildet sein. Somit kann das Fernsteuerungssignal mittels des Master-Signaleingangs
an die Kontrolleinheit übertragen werden. Alternativ kann zum Empfang des Fernsteuerungssignals
ein weiterer Signaleingang vorgesehen sein, der zum Empfang des Fernsteuerungssignals
ausgebildet ist und signaltechnisch mit der Kontrolleinheit verbunden ist, um das
Fernsteuerungssignal an die Kontrolleinheit zu übertragen. Weiterhin kann es bevorzugt
vorgesehen sein, dass die Master-Leuchte, insbesondere die Kontrolleinheit, eine Telemetrieeinheit
aufweist, um das Fernsteuerungssignal telemetrisch zu empfangen. Die Telemetrieeinheit
kann signaltechnisch mit der Kontrolleinheit verbunden sein, um das Fernsteuerungssignal
an die Kontrolleinheit zu übertragen. Die Telemetrieeinheit kann vorzugsweise als
ein Funksignalempfänger ausgebildet sein.
[0038] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte zeichnet sich dadurch
aus, dass die Master-Leuchte einen Bewegungssensor zum Erfassen einer Bewegung zumindest
im Hauptabstrahlbereich des Master-Leuchtmittels und zum Bereitstellen eines Bewegungssensorsignals
aufweist, wobei der Bewegungssensor mit der Kontrolleinheit signaltechnisch verbunden
ist, um das Bewegungssensorsignal an die Kontrolleinheit zu übertragen, und wobei
die Kontrolleinheit zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit und/oder der mindestens
einen Slave-Steuereinheit zumindest auch auf Basis des Bewegungssensorsignals ausgebildet
ist, um eine elektrische Leistungsübertragung an das Master-Leuchtmittel und/oder
den mindestens einen Ausgangsanschluss zu unterbrechen oder zu gewährleisten. Diese
Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass das Master-Leuchtmittel und/oder die Leistungsübertragung
zu den Slave-Leuchten abgeschaltet bzw. unterbrochen werden kann, wenn im Hauptabstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels keine Bewegung registriert wird. Dies spart Energie, da bei
einer fehlenden Bewegung angenommen werden kann, dass sich dort keine Personen aufhalten,
die Licht zur Orientierung und/oder zum Arbeiten benötigen. Der Bewegungssensor kann
vorzugsweise als Präsenzsensor ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist der Bewegungssensor
zur Erfassung einer Bewegung in einem größeren Bereich als den Hauptabstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels ausgebildet. So kann der Bewegungssensor zur Erfassung einer
Bewegung beispielsweise in einem Erfassungsbereich mit einem Raumwinkel von mindestens
120°, 140° oder 160° ausgebildet sein. Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass
auch Bewegungen außerhalb des Hauptabstrahlbereichs des Master-Leuchtmittels erfasst
werden können.
[0039] Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird die eingangs genannte Aufgabe durch
eine Slave-Leuchte gelöst, die ein Slave-Leuchtmittel, einen Slave-Eingangsanschluss
und einen Slave-Helligkeitssensor aufweist. Der Slave-Eingangsanschluss ist zum Empfang
von elektrischer Leistung ausgebildet. Der Slave-Eingangsanschluss ist mit dem Slave-Leuchtmittel
elektrisch verbunden, um die elektrische Leistung zu dem Slave-Leuchtmittel zu übertragen.
Der Slave-Helligkeitssensor ist zum Erfassen einer Helligkeit in einem Hauptabstrahlbereich
des Slave-Leuchtmittels ausgebildet. Außerdem ist der Slave-Helligkeitssensor zum
Bereitstellen eines Slave-Helligkeitssensorsignals ausgebildet, das die erfasste Helligkeit
im Hauptabstrahlbereich des mindestens einen Slave-Leuchtmittels repräsentiert. Der
Slave-Helligkeitssensor ist mit dem Slave-Eingangsanschluss signaltechnisch verbunden,
um das Slave-Helligkeitssensorsignal an den Slave-Eingangsanschluss zu übertragen.
Der Slave-Eingangsanschluss ist zur Bereitstellung des Slave-Helligkeitssensorsignals
ausgebildet. Ein besonderer Vorteil dieser Slave-Leuchte ist die besonders einfache,
konstruktive Ausgestaltung. Die Slave-Leuchte als solche benötigt keine Steuereinheit
oder Kontrolleinheit. Vielmehr kann die Slave-Leuchte die Sensorinformationen, nämlich
beispielsweise über die Helligkeit im Hauptabstrahlbereich des Slave-Leuchtmittels,
mittels des Slave-Eingangsanschlusses bereitstellen, damit die Steuerungsaufgaben
und/oder Kontrollaufgaben von einer anderen Einheit, insbesondere der zuvor erläuterten
Master-Leuchte, übernommen werden können. Ein weiterer Vorteil der Slave-Leuchte ist,
dass die Slave-Leuchte keine Spannungstransformationseinheit benötigt. Vielmehr kann
der Slave-Eingangsanschluss direkt mit dem Slave-Leuchtmittel elektrisch verbunden
sein, um eine elektrische Leistung an das Slave-Leuchtmittel zu übertragen. Sind mehrere
Slave-Leuchtmittel vorgesehen, können diese gemeinsam mit dem Slave-Eingangsanschluss
elektrisch verbunden werden. Sodann kann der Slave-Eingangsanschluss eine elektrische
Leistung zu der Mehrzahl der Slave-Leuchtmittel übertragen.
[0040] Ein weiterer Vorteil der Slave-Leuchte bietet die Doppelfunktion des Slave-Eingangsanschlusses.
So ist der Slave-Eingangsanschluss zum Empfang von elektrischer Leistung ausgebildet
und zur Bereitstellung eines Slave-Helligkeitssensorsignals. Dies erleichtert die
Installation der Slave-Leuchte, insbesondere die Installation einer elektrischen Leitungsverbindung,
vorzugsweise zu einer Master-Leuchte. Der Slave-Eingangsanschluss kann als eine Anschlussbuchse
oder als ein Anschlussstecker ausgestaltet sein. Hinsichtlich der Anschlussbuchse
kann es weiter bevorzugt vorgesehen sein, dass diese als ein Normbuchse, insbesondere
als eine RJ45-Buchse, ausgestaltet ist. Die Verwendung einer Normbuchse bietet den
Vorteil, dass die Herstellungskosten verringert werden können. Dabei ist es nicht
notwendigerweise vorgesehen, dass die für die Normbuchse vorgesehene Belegung der
einzelnen elektrischen Anschlusspins verwirklicht wird. Vielmehr kann eine für die
Slave-Leuchte bevorzugte Auswahl der Belegung der Anschlusspins gewählt sein.
[0041] Das Slave-Leuchtmittel kann ein elektrisches Leuchtmittel sein. So kann das Slave-Leuchtmittel
beispielsweise eine Glühlampe, eine Halogenlampe, eine Leuchtstoffröhre und/oder mindestens
eine Licht emittierende Diode (LED) umfassen. Vorzugsweise weist das Slave-Leuchtmittel
eine Mehrzahl von Licht emittierenden Dioden auf, die vorzugsweise auf einem Halteelement
gehalten und/oder angeordnet sind. Vorzugsweise weist das Slave-Leuchtmittel ein Leuchtmittelgehäuse
auf.
[0042] Die Slave-Leuchte kann ein Leuchtengehäuse aufweisen. An dem Leuchtengehäuse können
das Slave-Leuchtmittel und/oder das zugehörige Leuchtmittelgehäuse befestigt sein.
Außerdem kann an dem Leuchtengehäuse der Slave-Eingangsanschluss, insbesondere an
einer rückseitigen Außenwand, befestigt sein.
[0043] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Slave-Leuchte zeichnet sich dadurch aus, dass
die Slave-Leuchte als eine Deckenleuchte, insbesondere als eine Deckenleuchte mit
einer rechteckigen oder quadratischen Grundfläche, ausgestaltet ist. Das Leuchtengehäuse
kann Normaußenmaße einer Deckenleuchte, insbesondere für Innenräume, aufweisen. So
kann die Deckenleuchte eine Grundfläche mit den Ausmaßen 620mm x 620mm oder 595mm
x 595mm aufweisen. Damit ist es möglich, dass die Master-Leuchte und die an den Ausgangsanschluss
der Master-Leuchte anschließbare Slave-Leuchte gruppiert sind, um einen gemeinsamen
Bereich eines Raums, insbesondere eines Innenraums, zu beleuchten.
[0044] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Slave-Leuchte zeichnet sich dadurch aus, dass
eine Leuchtmittelspannung des Slave-Leuchtmittels maximal 50 V oder 60 V ist. Besonders
bevorzugt ist die Leuchtmittelspannung des Slave-Leuchtmittels eine Kleinspannung,
die bei einer dauernden Berührung für erwachsene Menschen nicht lebensbedrohlich ist.
Bei einer Wechselspannung kann die Leuchtmittelspannung durch eine elektrische Spannung
mit bis zu 50 V bestimmt sein. Bei einer Gleichspannung kann die Leuchtmittelspannung
durch eine elektrische Spannung mit bis zu 60 V oder 75 V bestimmt sein. Durch die
Begrenzung der Leuchtmittelspannung ist es möglich, dass die Slave-Leuchte zumindest
im Wesentlichen gefahrenlos installiert werden kann. Es bedarf deshalb keines erhöhten
Isolationsaufwands von elektrischen Leitungen zu der Slave-Leuchte bzw. dem zugehörigen
Eingangsanschluss. Somit ist es möglich, dass die Slave-Leuchte nicht notwendigerweise
von hochqualifizierten Personen installiert werden muss. Darüber hinaus erlaubt die
bevorzugt begrenzte Leuchtmittelspannung, die aufgrund der elektrischen Verbindung
bevorzugt unmittelbar von dem Slave-Eingangsanschluss bereitgestellt wird, die Installation
von elektrischen Leitungen zu der Slave-Leuchte ohne eine besonders hohe Qualifikation
und/oder Ausbildung der installierenden Person. Mit anderen Worten ist die Slave-Leuchte
mit der begrenzten Leuchtmittelspannung besonders einfach installierbar.
[0045] Gemäß einem weiteren Aspekt wird die eingangs genannte Aufgabe durch ein System gelöst,
das eine Master-Leuchte nach einem der zuvor genannten Ausgestaltungen aufweist und
das mindestens eine Slave-Leuchte nach einer der zuvor genannten Ausgestaltungen aufweist,
wobei für jede Slave-Leuchte eine elektrische Leitung vorgesehen ist, die den Slave-Eingangsanschluss
der jeweiligen Slave-Leuchte mit einem Ausgangsanschluss der Master-Leuchte elektrisch
verbindet. Das System bietet den Vorteil, dass die Master-Leuchte des Systems zur
Kontrolle der Master-Leuchte selbst als auch zur Kontrolle der mindestens einen Slave-Leuchte
ausgebildet ist. Dazu weist die Master-Leuchte die Kontrolleinheit auf. Die Kontrolleinheit
ist zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit und der mindestens einen Slave-Steuereinheit
ausgebildet. Mittels der Kontrolleinheit können also die Leistungsübertragung zu dem
Master-Leuchtmittel durch ein Kontrollieren der Master-Steuereinheit und eine Leistungsübertragung
zu der mindestens einen Slave-Leuchte durch ein Kontrollieren der mindestens einen
Slave-Steuereinheit erfolgen. Die mindestens eine Slave-Leuchte benötigt deshalb weder
eine Kontrolleinheit noch eine Slave-Steuereinheit. Damit kann der konstruktive Aufwand
der mindestens einen Slave-Leuchte verringert werden. Sind für das System mehrere
Slave-Leuchten vorgesehen, bietet dies eine noch weitere Reduktion des konstruktiven
Aufwands. In der Zusammenschau des Systems, das die Master-Leuchte und vorzugsweise
mehrere Slave-Leuchten aufweist, kann somit der gesamte konstruktive Aufwand besonders
gering gehalten werden, was die Herstellungskosten reduziert.
[0046] Ein weiterer Vorteil des Systems bietet die Doppelfunktion des Master-Ausgangsanschlusses
und des Slave-Eingangsanschlusses einer jeder Slave-Leuchte. So können der Master-Ausgangsanschluss
und jeder Slave-Eingangsanschluss jeweils zur bidirektionalen Übertragung, und zwar
von elektrischer Leistung in einer Richtung und zur Signalübertragung in einer entgegengesetzten
Richtung, ausgebildet sein. Dies erleichtert die Installation des Systems, da für
die Leistungsübertragung und Signalübertragung zwischen einer Master-Leuchte und einer
Slave-Leuchte nicht mehrere elektrische Leitungen notwendig sind, sondern dies wird
über eine gemeinsame elektrische Leitung ermöglicht. Das System bietet deshalb auch
den Vorteil einer besonders einfachen Installation, was die Installationskosten senkt.
Besonders bevorzugt ist für jede Slave-Leuchte ein separater Ausgangsanschluss an
der Master-Leuchte vorgesehen. Weist das System beispielsweise drei Slave-Leuchten
auf, so kann die Master-Leuchte drei Ausgangsanschlüsse aufweisen. Zu jedem der Ausgangsanschlüsse
kann eine zugeordnete Slave-Steuereinheit vorgesehen sein. Jede der Slave-Steuereinheiten
kann zur Steuerung einer Leistungsübertragung von dem Master-Eingangsanschluss der
Master-Leuchte zu dem zugehörigen Ausgangsanschluss der Master-Leuchte ausgebildet
sein. Mittels der Master-Leuchte kann somit die Leistungsübertragung zu jeder der
Slave-Leuchten separat und/oder entkoppelt gesteuert werden. Dabei werden die Slave-Steuereinheiten
von der (einzigen) Kontrolleinheit kontrolliert. Diese Kontrolle kann für die einzelnen
Slave-Leuchten entkoppelt, also vorzugsweise jeweils für sich betrachtet, erfolgen.
Dabei wird von jeder Slave-Leuchte ein Helligkeitssensorsignal von dem zugehörigen
Eingangsanschluss bereitgestellt, der mittels der angeschlossenen, elektrischen Leitung
an die Master-Leuchte und sodann an die Kontrolleinheit übermittelbar ist. Auf Basis
des empfangenen Helligkeitssensorsignals kann die Kontrollleuchte die Leistungsübertragung
zu der Slave-Leuchte kontrollieren, von der die Kontrolleinheit das Helligkeitssensorsignal
erhalten hat. Mit anderen Worten kann die Helligkeit des von einer Slave-Leuchte abgegebenen
Lichts von der Master-Leuchte kontrolliert werden.
[0047] Eine bevorzugte Ausgestaltung des Systems zeichnet sich dadurch aus, dass jede elektrische
Leitung mehrere Leitungsadern und an jedem Ende der elektrischen Leitung ein Steckanschlusselement
aufweist, in die sich die Leitungsadern an dem jeweiligen Ende erstrecken, wobei eine
erste Gruppe der Leitungsadern zur elektrischen Leistungsübertragung ausgebildet ist,
und eine zweite Gruppe der Leitungsadern zur Signalübertragung ausgebildet ist. Diese
Ausgestaltung des Systems bietet den Vorteil, dass für jede Slave-Leuchte nur eine
elektrische Leitung notwendig ist, um die Slave-Leuchte an die Master-Leuchte anzuschließen.
So kann die elektrische Leitung mit einem zugehörigen Ende mit dem Slave-Eingangsanschluss
einer Slave-Leuchte und mit dem anderen zugehörigen Ende mit einem Ausgangsanschluss
der Master-Leuchte gekoppelt werden. Diese Kopplung kann beispielsweise als eine Steckkopplung
ausgebildet werden. Dabei kann ein Steckanschlusselement der elektrischen Leitung
in den Slave-Eingangsanschluss, der vorzugsweise als Buchse ausgebildet ist, eingesteckt
werden und das andere Steckanschlusselement der elektrischen Leitung in einen Ausgangsanschluss,
der vorzugsweise ebenfalls als Buchse ausgebildet ist, der Master-Leuchte eingesteckt
werden.
[0048] Ein weiterer Vorteil besteht also darin, dass jede elektrische Leitung zur bidirektionalen
Übertragung, und zwar von elektrischer Leistung in einer Richtung und zur Übertragung
von einem Helligkeitssensorsignal in entgegengesetzter Richtung, ausgebildet sein
kann. Dies erleichtert den Installationsaufwand, da für die Leistungs- und Signalübertragung
zwischen einer Slave-Leuchte und der Master-Leuchte nur eine elektrische Leitung notwendig
ist. Aufgrund der beiden Gruppen einer jeden elektrischen Leitung kann ein falscher
Anschluss einer Slave-Leuchte an die Master-Leuchte effektiv verhindert werden. Denn
zum Anschluss einer Slave-Leuchte an die Master-Leuchte wird an der Slave-Leuchte
nur ein Eingangsanschluss und an der Master-Leuchte nur ein Ausgangsanschluss, gegebenenfalls
von mehreren zur Verfügung stehenden Ausgangsanschlüssen, benötigt. Ein Falschanschluss
wird somit effektiv verhindert.
[0049] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass jedes Steckanschlusselement
als ein Norm-Steckanschlusselement ausgebildet sein kann. So kann jedes Steckanschlusselement
beispielsweise als ein RJ45-Steckanschlusselement ausgebildet sein.
[0050] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass jede elektrische
Leitung als ein Netzwerkkabel ausgebildet ist. Derartige Kabel sind günstig herstellbar
und einfach zu installieren.
[0051] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die eingangs genannte Aufgabe durch
ein Verfahren zum Kontrollieren eines Systems gelöst, das eine Master-Leuchte und
eine Slave-Leuchte aufweist, wobei für die Slave-Leuchte eine elektrische Leitung
vorgesehen ist, die einen Slave-Eingangsanschluss der Slave-Leuchte mit einem Ausgangsanschluss
der Master-Leuchte elektrisch verbindet, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- a) Bereitstellen eines Master-Helligkeitssensorsignals von einem Master-Helligkeitssensor
der Master-Leuchte an eine Kontrolleinheit der Master-Leuchte, wobei das Master-Helligkeitssensorsignal
eine Helligkeit in einem Hauptabstrahlbereich eines Master-Leuchtmittels der Master-Leuchte
repräsentiert.
- b) Bereitstellen eines Slave-Helligkeitssensorsignals von einem Ausgangsanschluss
der Master-Leuchte an die Kontrolleinheit, wobei das Slave-Helligkeitssensorsignal
eine Helligkeit in einem Hauptabstrahlbereich eines Slave-Leuchtmittels der Slave-Leuchte
repräsentiert.
- c) Regeln einer Helligkeit des Master-Leuchtmittels mittels der Kontrolleinheit auf
Basis des Master-Helligkeitssensorsignals durch Steuern einer elektrischen Leistungszufuhr
zu dem Master-Leuchtmittel.
- d) Regeln einer Helligkeit des Slave-Leuchtmittels mittels der Kontrolleinheit auf
Basis des Slave-Helligkeitssensorsignals durch Steuern einer elektrischen Leistungszufuhr
zu dem Ausgangsanschluss, mit dem die Slave-Leuchte elektrisch verbunden ist.
[0052] Das Verfahren bietet den Vorteil, dass mittels der Kontrolleinheit der Master-Leuchte
sowohl die Helligkeit des Master-Leuchtmittels als auch die Helligkeit des Slave-Leuchtmittels
geregelt werden können. Es ist also nur eine Kontrolleinheit der Master-Leuchte notwendig,
um das Master-Leuchtmittel der Master-Leuchte als auch das Slave-Leuchtmittel der
Slave-Leuchte zu regeln. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens zeichnet sich dadurch
aus, dass eine Doppelfunktion des Ausgangsanschlusses genutzt werden kann. Darüber
hinaus werden auf die in den vorangegangenen Abschnitten erläuterten Vorteile der
Master-Leuchte, der Slave-Leuchte und/oder des Systems verwiesen, die bevorzugt in
analoger Weise für das Verfahren gelten.
[0053] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens kann für das System eine Mehrzahl
von Slave-Leuchten vorgesehen sein, wobei für jede Slave-Leuchte ein Ausgangsanschluss
an der Master-Leuchte vorgesehen ist. Somit kann von jeder Slave-Leuchte ein zugehöriges
Slave-Helligkeitssensorsignal an dem jeweiligen Ausgangsanschluss der Master-Leuchte
bereitgestellt sein, um es an die Kontrolleinheit zu übertragen. Außerdem kann das
Verfahren vorsehen, dass die Helligkeit eines Slave-Leuchtmittels einer jeden Slave-Leuchte
mittels der Kontrolleinheit auf Basis des jeweils zugehörigen Slave-Helligkeitssensorsignals
durch Steuern einer elektrischen Leistungszufuhr zu dem Ausgangsanschluss geregelt
wird, mit dem die jeweilige Slave-Leuchte elektrisch verbunden ist. Somit kann das
Verfahren außerdem den Vorteil aufweisen, dass sowohl die Helligkeit des Master-Leuchtmittels
als auch jeweils bevorzugt für sich betrachtet und/oder entkoppelt die Helligkeit
eines Slave-Leuchtmittels einer jeweiligen Slave-Leuchte regelbar ist.
[0054] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich durch die folgenden,
weiteren Schritte aus:
b1) Bereitstellen eines Soll-Helligkeitswerts an die Kontrolleinheit.
c1) Regeln der Helligkeit des Master-Leuchtmittels mittels der Kontrolleinheit zusätzlich
auf Basis des Soll-Helligkeitswerts.
d1) Regeln der Helligkeit des Slave-Leuchtmittels mittels der Kontrolleinheit zusätzlich
auf Basis des Soll-Helligkeitswerts.
[0055] Ein Vorteil dieser Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass die
Helligkeit des von der Master-Leuchte abgegebenen Lichts und die Helligkeit des von
der Slave-Leuchte abgegebenen Lichts zumindest im Wesentlichen auf einem gleichen
Helligkeitsniveau geregelt sein können. Somit kann beispielsweise ein Raum gleichmäßig
hell ausgeleuchtet sein. Zum Regeln der Helligkeit des Master-Leuchtmittels kann das
Master-Helligkeitssensorsignal mit dem Soll-Helligkeitswert verglichen werden. Eine
Differenz aus diesem Vergleich kann die Basis bilden, um mittels der Kontrolleinheit
die elektrische Leistungszufuhr zu dem Master-Leuchtmittel zu steuern. Zum Regeln
der Helligkeit des Slave-Leuchtmittels kann das Slave-Helligkeitssensorsignal mit
dem Soll-Helligkeitswert verglichen werden. Eine Differenz aus diesem Vergleich kann
sodann die Basis bilden, um mittels der Kontrolleinheit die elektrische Leistungszufuhr
zu dem Ausgangsanschluss, mit dem die Slave-Leuchte elektrisch verbunden ist, zu steuern.
[0056] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens kann sich dadurch auszeichnen,
dass der Soll-Helligkeitswert aus einem Speicher gelesen wird, der vorzugsweise der
Kontrolleinheit zugeordnet ist.
[0057] Die Erfindung wird im Folgenden ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine beispielhafte Ausgestaltung des Systems mit einer Master-Leuchte und mehreren
Slave-Leuchten in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine beispielhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine beispielhafte Ausgestaltung einer elektrischen Leitung in einer schematischen
Darstellung, und
- Fig. 4
- eine beispielhafte Ausgestaltung der Slave-Leuchte in einer schematischen Darstellung.
[0058] In der Fig. 1 ist eine beispielhafte Ausgestaltung des Systems 30 schematisch dargestellt.
Das System 30 weist eine Master-Leuchte 2 und mehrere Slave-Leuchten 16 auf. Für jede
Slave-Leuchte 16 ist eine elektrische Leitung 32 vorgesehen. Die jeweilige elektrische
Leitung 32 ist vorgesehen, um einen Slave-Eingangsanschluss 26 der jeweiligen Slave-Leuchte
16 mit einem Ausgangsanschluss 12 der Master-Leuchte 2 elektrisch zu verbinden. Die
Master-Leuchte 2 weist ein Master-Leuchtmittel 6 auf. Jede der Slave-Leuchten 16 weist
ein Slave-Leuchtmittel 28 auf. Das System 30 ist deshalb dazu geeignet, um einen Raum,
insbesondere einen Innenraum, zu beleuchten.
[0059] Eine beispielhafte Ausgestaltung der Master-Leuchte 2 ist in Fig. 2 schematisch dargestellt.
Die Master-Leuchte 2 weist einen Master-Eingangsanschluss 4 auf. Dieser Master-Eingangsanschluss
4 dient zum Anschließen der Master-Leuchte 2 an eine elektrische Leistungsquelle (nicht
dargestellt). Die Leistungsquelle kann beispielsweise ein elektrischer Netzanschluss
sein. So kann der Master-Eingangsanschluss 4 durch sogenannte Leitungsanschlussklemmen,
eine Anschlussbuchse und/oder einen Anschlussstecker gebildet sein.
[0060] Außerdem weist die Master-Leuchte 2 eine Master-Steuereinheit 10. Die Master-Steuereinheit
10 ist mit dem Master-Leuchtmittel 6 elektrisch verbunden. Das Master-Leuchtmittel
6 wurde bereits in Fig. 1 gezeigt. Aufgrund der schematischen Darstellung der beispielhaften
Ausgestaltung der Master-Leuchte 2 in Fig. 2 ist die Master-Leuchte 6 ebenfalls schematisch
nur angedeutet.
[0061] Die Master-Steuereinheit 10 ist indirekt mit dem Master-Eingangsanschluss 4 elektrisch
verbunden. Denn zwischen dem Master-Eingangsanschluss 4 und der Master-Steuereinheit
10 ist vorzugsweise eine Spannungsabsenkungseinheit 24 zwischengeschaltet. Die Spannungsabsenkungseinheit
24 ist mit einem Eingang mit dem Master-Eingangsanschluss 4 elektrisch verbunden.
Ein Ausgang der Spannungsabsenkungseinheit 24 ist mit der Master-Steuereinheit 10
verbunden. Die Spannungsabsenkungseinheit 24 kann zur Absenkung einer mittels des
Master-Eingangsanschlusses 4 zur Verfügung gestellten Spannung, vorzugsweise bezeichnet
als die Netzspannung, auf eine Betriebsspannung ausgebildet sein. Die Betriebsspannung
ist vorzugsweise eine Kleinspannung. Weiter bevorzugt ist die Betriebsspannung eine
elektrische Spannung, die kleiner als 50 V oder 60 V ist.
[0062] Die Master-Steuereinheit 10 dient zur Steuerung einer Leistungsübertragung von dem
Master-Eingangsanschluss 4 bzw. der Spannungsabsenkungseinheit 24 zu dem Master-Leuchtmittel
6. Dabei kann die Master-Steuereinheit 10 durch eine Halbleitersteuereinheit, wie
beispielsweise einem Feldeffekttransistor oder einer Anordnung von mehreren Feldeffekttransistoren,
gebildet sein. Insbesondere kann die Master-Steuereinheit 10 zur Steuerung einer Spannung
und/oder eines Stroms am Ausgang der Master-Steuereinheit 10 ausgebildet sein.
[0063] Außerdem weist die Master-Leuchte 2 (mindestens) einen Ausgangsanschluss 12 zum Anschließen
einer Slave-Leuchte 16 auf. Besonders bevorzugt weist die Master-Leuchte 2 mehrere
Ausgangsanschlüsse 12 zum Anschließen mehrerer Slave-Leuchten 16 auf. Wie in Fig.
2 dargestellt, kann die Master-Leuchte 2 beispielsweise drei Ausgangsanschlüsse 12
zum Anschließen von drei Slave-Leuchten 16 aufweisen.
[0064] Jedem Ausgangsanschluss 12 ist eine Slave-Steuereinheit 14 zugeordnet, die zumindest
indirekt mit dem zugeordneten Ausgangsanschluss 12 und zumindest indirekt mit dem
Master-Eingangsanschluss 4 elektrisch verbunden ist. Bevorzugt ist jede Slave-Steuereinheit
14 indirekt mit dem Master-Eingangsanschluss 4 verbunden. So kann jede Slave-Steuereinheit
14 mit dem Ausgang der Spannungsabsenkungseinheit 24 verbunden sein, deren Eingang
mit dem Master-Eingangsanschluss 4 elektrisch verbunden ist. Somit kann mittels der
Spannungsabsenkungseinheit 24 für jede der Slave-Steuereinheiten 14 die abgesenkte
Betriebsspannung zur Verfügung gestellt werden. Die Slave-Steuereinheiten 14 dienen
jeweils zur Steuerung einer Leistungsübertragung von dem Master-Eingangsanschluss
4 bzw. der Spannungsabsenkungseinheit 24 zu dem zugehörigen Ausgangsanschluss 12.
Jede der Slave-Steuereinheiten 14 kann zur Steuerung einer Leistung am Ausgang und/oder
zur Steuerung einer Spannung und/oder eines Stroms am Ausgang der jeweiligen Slave-Steuereinheit
14 gebildet sein. Somit kann mittels der Slave-Steuereinheiten 14 eine Leistungsübertragung
zu dem jeweils zugeordneten Ausgangsanschluss 12 separat gesteuert werden.
[0065] Außerdem weist die Master-Leuchte 2 eine Kontrolleinheit 8 auf. Die Kontrolleinheit
8 ist zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit 10 und jeder der Slave-Steuereinheiten
14 ausgebildet. Korrespondierend sind die Master-Steuereinheit 10 und jede der Slave-Steuereinheiten
14 von der Kontrolleinheit 8 kontrollierbar ausgebildet.
[0066] Die Master-Steuereinheit 10 kann also von der Kontrolleinheit kontrolliert werden.
Dies betrifft insbesondere die Leistungsübertragung zu dem Master-Leuchtmittel 6.
Entsprechendes gilt für die Slave-Steuereinheiten 14. Auch die Leistungsübertragung
zu den Ausgangsanschlüssen 12 kann von der Kontrolleinheit 8 mittels der Kontrolle
über die Slave-Steuereinheiten 14 kontrolliert werden.
[0067] An die Ausgangsanschlüsse 12 sind Slave-Leuchten mittels der in Fig. 1 schematisch
dargestellten elektrischen Leitungen 32 anschließbar. Somit kann die Kontrolleinheit
8 der Master-Leuchte 2 dazu dienen, die elektrische Leistungszufuhr zu dem Master-Leuchtmittel
6 als auch zu den Slave-Leuchtmitteln 28 der Slave-Leuchten 16 zu kontrollieren. Die
Slave-Leuchten 16 benötigen deshalb keine eigene Steuereinheit und/oder Kontrolleinheit.
Vielmehr wird diese Aufgabe von der Master-Leuchte 2 übernommen, da diese die Kontrolleinheit
8 und die Slave-Steuereinheiten 14 aufweist. Mit anderen Worten kann die Master-Leuchte
2 die notwendigen Kontrollmittel konzentriert aufweisen, um sowohl die eigene Master-Leuchte
6 als auch Slave-Leuchtmittel 28 von mehreren Slave-Leuchten 16 zu kontrollieren.
[0068] Ein besonderer Vorteil der Master-Leuchte 2 bietet außerdem die vorteilhafte Ausgestaltung
der Ausgangsanschlüsse 12. Diese können mit einer Doppelfunktion versehen sein. So
dienen sie zur Leistungsübertragung von elektrischer Leistung zu den Slave-Leuchten
16. Darüber hinaus ist jeder Ausgangsanschluss 12 außerdem zum Empfang eines Slave-Helligkeitssensorsignals
ausgebildet. Um dieses Slave-Helligkeitssensorsignal an die Kontrolleinheit 8 zu übertragen,
ist jeder Ausgangsanschluss 12 darüber hinaus mit der Kontrolleinheit 8 signaltechnisch
verbunden. Somit können der Kontrolleinheit 8 die Informationen über die Helligkeit
in einem Hauptabstrahlbereich jeder Slave-Leuchte 16 zur Verfügung stehen. Deshalb
kann die Kontrolleinheit 8 außerdem derart ausgebildet sein, dass jede Slave-Steuereinheit
14 auf Basis des von dem zugehörigen Ausgangsanschluss 12 empfangenen Slave-Helligkeitssensorsignals
kontrolliert und/oder geregelt wird. Dabei kann jedes Slave-Helligkeitssensorsignal
mit einem Soll-Helligkeitswert verglichen werden. Ergibt der Vergleich, dass eine
Differenz zwischen dem Slave-Helligkeitssensorsignal und dem Soll-Helligkeitswert
vorliegt, kann die Kontrolleinheit 8 die entsprechende Slave-Steuereinheit 14 derart
kontrollieren, dass die Leistungsübertragung zu der jeweiligen Slave-Leuchte 16 angepasst
wird, so dass das Slave-Helligkeitssensorsignal zumindest nach einer bestimmten Übergangszeit
dem Soll-Helligkeitswert entspricht.
[0069] Außerdem kann die Master-Leuchte 2 einen Master-Helligkeitssensor 18 aufweisen. Dieser
Master-Helligkeitssensor 18 dient zur Erfassung der Helligkeit in einem Hauptabstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels 6. Um diese Information für die weitere Auswertung bereitzustellen,
ist der Master-Helligkeitssensor zur Bereitstellung eines Master-Helligkeitssensorsignals
ausgebildet, das die Helligkeit in dem Hauptabstrahlbereich des Master-Leuchtmittels
repräsentiert. Außerdem sind der Master-Helligkeitssensor und die Kontrolleinheit
8 signaltechnisch miteinander verbunden, um das Master-Helligkeitssensorsignal von
dem Master-Helligkeitssensor 18 an die Kontrolleinheit 8 zu übertragen. Der Kontrolleinheit
8 liegt deshalb auch die Information über die Helligkeit im Hauptabstrahlbereich der
Master-Leuchte 2 vor. Deshalb kann die Kontrolleinheit 8 außerdem derart ausgebildet
sein, um die Master-Steuereinheit 10 auf Basis des Master-Helligkeitssensorsignals
zu kontrollieren. Dabei kann das Master-Helligkeitssensorsignal ebenfalls mit dem
Soll-Helligkeitswert verglichen werden. Ergibt das Vergleichsergebnis eine Differenz
zwischen dem Master-Helligkeitssensorsignal und dem Soll-Helligkeitswert, so kann
die Kontrolleinheit die Master-Steuereinheit 10 entsprechend kontrollieren, so dass
die Leistungszufuhr zu dem Master-Leuchtmittel angepasst wird, so dass das Master-Helligkeitssensorsignal
zumindest nach einer Übergangszeit dem Soll-Helligkeitswert entspricht.
[0070] Unter Bezugnahme auf die vorangegangenen Erläuterungen ist die Master-Leuchte 2 also
dazu ausgebildet, sowohl die Helligkeit des von der Master-Leuchte 2 abgegebenen Lichts
als auch die Helligkeit des von den Slave-Leuchten 16 abgegebenen Lichts zu kontrollieren
bzw. zu regeln. Außerdem sind die Ausgangsanschlüsse 12 durch ihre bevorzugte Doppelfunktion
ausgebildet, um eine einfache Installation der Master-Leuchte 2 und der mehreren Slave-Leuchten
16 zu einem Verbund zu ermöglichen. Ein korrekter und sicherer Anschluss der mehreren
Slave-Leuchten 16 an die Master-Leuchte 2 kann durch die besondere Ausgestaltung der
Master-Leuchte 2 außerdem sichergestellt werden, da für jede Slave-Leuchte 16 ein
Ausgangsanschluss 12 vorgesehen ist, der sowohl zur Leistungsübertragung zu der jeweiligen
Slave-Leuchte 16 als auch zum Empfang eines Helligkeitssensorsignals von der jeweiligen
Slave-Leuchte 16 ausgebildet ist. Die Master-Leuchte 2 bietet also mit ihren Ausgangsanschlüssen
12 die Grundlage für eine fehlerfreie Installation eines Systems 30 mit einer Master-Leuchte
2 und mehreren Slave-Leuchten 16.
[0071] In Fig. 3 ist eine beispielhafte Ausgestaltung einer elektrischen Leitung 32 zum
Anschluss einer Slave-Leuchte 16 an die Master-Leuchte 2 dargestellt. Vorzugsweise
weist jede elektrische Leitung 32 mehrere Leitungsadern 38 auf. Eine erste Gruppe
der Leitungsadern 38 kann zur elektrischen Leistungsübertragung ausgebildet sein.
Bevorzugt kann mit der ersten Gruppe der Leitungsadern 38 eine elektrische Leistung
von der Master-Leuchte 2 zu einer der Slave-Leuchten 16 ermöglicht werden. Eine zweite
Gruppe der Leitungsadern 38 kann zur Signalübertragung ausgebildet sein. Diese zweite
Gruppe der Leitungsadern 38 kann also zum Übertragen des Slave-Helligkeitssensorsignals
von einer der Slave-Leuchte 16 zu der Master-Leuchte 2 dienen.
[0072] Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn jede elektrische Leitung
32 an ihrem jeweiligen Ende ein Steckanschlusselement 34 aufweist. Mit diesem Steckanschlusselement
34 wird eine eindeutige Zuordnung der Leitungsadern 38 innerhalb des Steckanschlusselements
34 gewährleistet. Außerdem kann die Master-Leuchte 2 Anschlussbuchsen aufweisen, die
die Ausgangsanschlüsse 12 bilden. Somit kann ein Steckanschlusselement 34 an einem
Ende einer elektrischen Leitung 32 eindeutig in das als Buchse ausgestaltete Ausgangsanschlusselement
12 der Master-Leuchte eingesteckt werden. Außerdem können die Leitungsadern 38 der
elektrischen Leitung 32 vertauschsicher mit der Master-Leuchte 2 elektrisch verbunden
werden. An dem jeweils anderen Ende der elektrischen Leitung 32 ist vorzugsweise ebenfalls
ein Steckanschlusselement 34 angeordnet. Die Leitungsadern 38 einer jeden elektrischen
Leitung 32 erstrecken sich deshalb von dem einen Steckanschlusselement 34 bis zu dem
anderen Steckanschlusselement der elektrischen Leitung 32. Um nun ein Steckanschlusselemente
34 mit den Slave-Leuchten 16 verbinden zu können, ist es bevorzugt vorgesehen, dass
jede Slave-Leuchte 16 einen Slave-Eingangsanschluss 26 aufweist, der vorzugsweise
als eine Buchse zur Aufnahme eines Steckanschlusselements ausgebildet ist.
[0073] In der Fig. 4 ist eine Slave-Leuchte 16 schematisch dargestellt. Der Slave-Eingangsanschluss
26 der Slave-Leuchte 16 dient zum Empfang von elektrischer Leistung. Dazu ist der
Slave-Eingangsanschluss 26 mit dem Slave-Leuchtmittel 28 elektrisch verbunden, so
dass elektrische Leistung von dem Slave-Eingangsanschluss 26 zu dem Slave-Leuchtmittel
28 übertragbar ist. Zudem weist die Slave-Leuchte 16 einen Slave-Helligkeitssensor
20 auf. Dieser Slave-Helligkeitssensor 20 dient zum Erfassen einer Helligkeit in einem
Hauptabstrahlbereich des Slave-Leuchtmittels 28. Außerdem ist der Slave-Helligkeitssensor
20 zum Bereitstellen eines Slave-Helligkeitssensorsignals ausgebildet, das die erfasste
Helligkeit im Hauptabstrahlbereich des mindestens einen Slave-Leuchtmittels 28 repräsentiert.
Um das Slave-Helligkeitssensorsignal an den Slave-Eingangsanschluss 26 zu übertragen,
ist der Slave-Helligkeitssensor außerdem mit dem Slave-Eingangsanschluss 26 signaltechnisch
verbunden. Somit ist der Slave-Eingangsanschluss 26 außerdem zur Bereitstellung des
Slave-Helligkeitssensorsignals ausgebildet.
[0074] Der Slave-Eingangsanschluss 26 hat deshalb ebenfalls eine Doppelfunktion. Einerseits
kann der Slave-Eingangsanschluss zum Empfang von elektrischer Leistung dienen, um
diese zu dem mindestens einen Slave-Leuchtmittel zu übertragen. Andererseits kann
von dem Slave-Eingangsanschluss 26 das Slave-Helligkeitssensorsignal bereitgestellt
werden. Wird nun wie in Fig. 1 eine Slave-Leuchte 16 mittels der elektrischen Leitung
32, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, mit einem zugehörigen Ausgangsanschluss 12
der Master-Leuchte 2 verbunden, kann von der Master-Leuchte 2 eine elektrische Leistung
kontrolliert zu einer Slave-Leuchte 16 übertragen werden, wobei von der Slave-Leuchte
16 in entgegengesetzter Richtung ein Slave-Helligkeitssensorsignal an die Master-Leuchte
2 bzw. an die zugehörige Kontrolleinheit 8 übertragen wird. Damit kann ein sogenannter
geschlossener Regelkreis gebildet werden. Denn auf Basis des empfangenen Slave-Helligkeitssensorsignals
kann die Leistungsübertragung zu der jeweiligen Slave-Leuchte 16 geregelt werden.
Dies kann von der Kontrolleinheit 8 und einer für die jeweilige Slave-Leuchte 16 vorgesehenen
Slave-Steuereinheit 14 ausgeführt werden. Der zuvor genannte geschlossene Regelkreis
kann analog für jede Slave-Leuchten 16 vorgesehen sein.
[0075] Ein weiterer besonderer Vorteil wird erzielt, wenn die Betriebsspannung der Master-Leuchte
maximal 50 V oder 60 V ist. Sodann kann diese Betriebsspannung als eine Kleinspannung
ausgebildet sein, die bei einer dauernden Berührung für erwachsene Menschen nicht
lebensbedrohlich ist. Außerdem hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn eine Leuchtmittelspannung
ein Slave-Leuchtmittel einer jeweiligen Slave-Leuchte 16 maximal 50 V oder 60 V ist.
In diesem Fall ergeben sich die zuvor genannten Vorteile auch für die Slave-Leuchten
16. Darüber hinaus wird aufgrund der begrenzten Spannungen gewährleistet, dass die
Slave-Leuchten 16 mittels der elektrischen Leitungen 32 ohne besonders qualifizierte
fachmännische Kenntnis elektrisch miteinander verbunden werden können. Denn dazu bedarf
es nicht einer gesonderten Ausbildung. Vielmehr kann eine Slave-Leuchte 16 beispielsweise
durch ein Netzwerkkabel mit der Master-Leuchte 2 verbunden werden. Mehrere Adern des
Netzwerkkabels dienen dann zur Leistungsübertragung von der Master-Leuchte 2 zu der
jeweiligen Slave-Leuchte 16. Weitere Adern des Netzwerkkabels können zur Übertragung
des Helligkeitssensorsignals der jeweiligen Slave-Leuchte 16 zu der Master-Leuchte
2 dienen. Die Verwendung eines Netzwerkkabels bietet darüber hinaus den Vorteil, dass
die Slave-Leuchte 16 korrekt und sicher mit der Master-Leuchte 2 elektrisch koppelbar
ist. Ein Vertauschen oder Verdrehen beim Anschluss der Slave-Leuchte 16 mittels des
Netzwerkkabels kann effektiv verhindert werden, da die Steckanschlusselemente 34 an
den Enden des Netzwerkkabels eindeutig in korrespondierende RJ45-Buchsen, die die
Ausgangsanschlüsse 12 der Master-Leuchte 2 bzw. entsprechende Eingangsanschlüsse 26
an der Slave-Leuchte 16 bilden können, eingesteckt werden.
[0076] Einen weiteren Vorteil der Master-Leuchte 2 bietet ein zugehöriger Bewegungssensor
36 zum Erfassen einer Bewegung zumindest im Abstrahlbereich des Master-Leuchtmittels
und zum Bereitstellen eines Bewegungssensorsignals an die Kontrolleinheit 8. Besonders
bevorzugt ist der Bewegungssensor 36 zur Erfassung einer Bewegung in einem größeren
Bereich als den Hauptabstrahlbereich des Master-Leuchtmittels 6 ausgebildet. So kann
der Bewegungssensor 36 zur Erfassung einer Bewegung beispielsweise in einem Erfassungsbereich
mit einem Raumwinkel von mindestens 120°, 140° oder 160° ausgebildet sein. Diese Ausgestaltung
bietet den Vorteil, dass auch Bewegungen auch außerhalb des Hauptabstrahlbereichs
des Master-Leuchtmittels 6 erfasst werden können. Der Bewegungssensor 36 kann, wie
in Fig. 2 gezeigt, mittels einer Leitungsverbindung unmittelbar mit der Kontrolleinheit
8 verbunden sein, um das Bewegungssensorsignal an die Kontrolleinheit zu übermitteln.
Alternativ (nicht gezeigt) kann der Bewegungssensor 36 mittels einer Leitungsverbindung
mit dem Master-Signaleingang 22 verbunden sein, der mit der Kontrolleinheit 8 signaltechnisch
verbunden ist. Somit kann das Bewegungssensorsignal des Bewegungssensors 36 mittels
des Master-Signaleingangs 22 zu der Kontrolleinheit 8 übertragen werden. Auf Basis
des Bewegungssensorsignals kann die Kontrolleinheit 8 das Master-Leuchtmittel 6 und/oder
die Leistungsübertragung zu den Slave-Leuchten 16 abschalten bzw. unterbrechen.
Bezugszeichenliste:
| Zeichen |
Bedeutung |
| 2 |
Master-Leuchte |
| 4 |
Master-Eingangsanschluss |
| 6 |
Master-Leuchtmittel |
| 8 |
Kontrolleinheit |
| 10 |
Master-Steuereinheit |
| 12 |
Ausgangsanschluss |
| 14 |
Slave-Steuereinheit |
| 16 |
Slave-Leuchte |
| 18 |
Master-Helligkeitssensor |
| 20 |
Slave-Helligkeitssensor |
| 22 |
Master-Signaleingang |
| 24 |
Spannungsabsenkungseinheit |
| 26 |
Slave-Eingangsanschluss |
| 28 |
Slave-Leuchtmittel |
| 30 |
System |
| 32 |
elektrische Leitung |
| 34 |
Steckanschlusselement |
| 36 |
Bewegungssensor |
| 38 |
Leitungsadern |
1. Eine Master-Leuchte (2), aufweisend:
- einen Master-Eingangsanschluss (4) zum Anschließen an eine elektrische Leistungsquelle;
- ein Master-Leuchtmittel (6);
- eine Master-Steuereinheit (10), die zumindest indirekt mit dem Master-Eingangsanschluss
(4) und dem Master-Leuchtmittel (6) elektrisch verbunden ist und zur Steuerung einer
Leistungsübertragung von dem Master-Eingangsanschluss (4) zu dem Master-Leuchtmittel
(6) ausgebildet ist;
- einen Ausgangsanschluss (12) zum Anschließen einer Slave-Leuchte (16);
- eine dem Ausgangsanschluss (12) zugeordnete Slave-Steuereinheit (14), die zumindest
indirekt mit dem zugeordneten Ausgangsanschluss (12) und dem Master-Eingangsanschluss
(4) elektrisch verbunden ist und zur Steuerung einer Leistungsübertragung von dem
Master-Eingangsanschluss (4) zu dem zugeordneten Ausgangsanschluss (12) ausgebildet
ist; und
- eine Kontrolleinheit (8) zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit (10) und der
Slave-Steuereinheit (14), wobei die Master-Steuereinheit (10) und die Slave-Steuereinheit
(14) jeweils von der Kontrolleinheit (8) kontrollierbar ausgebildet sind.
2. Master-Leuchte (2) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen weiteren Ausgangsanschluss (12) zum Anschließen einer weiteren Slave-Leuchte
(16), und für jeden weiteren Ausgangsanschluss (12) eine jeweils zugeordnete Slave-Steuereinheit
(14), wobei die Kontrolleinheit (8) zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit und
der Slave-Steuereinheiten (14) ausgebildet ist.
3. Master-Leuchte (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 2, gekennzeichnet durch einen Master-Helligkeitssensor (18), der ausgebildet ist, eine Helligkeit im Hauptabstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels (6) zu erfassen und um ein Master-Helligkeitssensorsignal
bereitzustellen, das die Helligkeit im Hauptabstrahlbereich des Master-Leuchtmittels
(6) repräsentiert, wobei der Master-Helligkeitssensor (18) mit der Kontrolleinheit
(8) signaltechnisch verbunden ist, um das Master-Helligkeitssensorsignal von dem Master-Helligkeitssensor
(18) an die Kontrolleinheit (8) zu übertragen, und wobei die Kontrolleinheit (8) ausgebildet
ist, die Master-Steuereinheit (10) zumindest auf Basis des Master-Helligkeitssensorsignals
zu kontrollieren.
4. Master-Leuchte (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ausgangsanschluss (12) außerdem zum Empfang eines Slave-Helligkeitssensorsignals
ausgebildet ist, wobei jeder Ausgangsanschluss (12) mit der Kontrolleinheit (8) signaltechnisch
verbunden ist, um das Slave-Helligkeitssensorsignal von dem jeweiligen Ausgangsanschluss
(12) an die Kontrolleinheit (8) zu übertragen, und wobei die Kontrolleinheit (8) ausgebildet
ist, jede Slave-Steuereinheit (14) auf Basis des von dem zugehörigen Ausgangsanschluss
empfangbaren Slave-Helligkeitssensorsignals zu kontrollierten.
5. Master-Leuchte (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontrolleinheit (8) ein Soll-Helligkeitswert vorgegeben ist und die Kontrolleinheit
(8) ausgebildet ist, die Master-Steuereinheit (10) und die mindestens eine Slave-Steuereinheit
(14) derart zu kontrollieren, dass das Master-Helligkeitssensorsignal und das mindestens
eine Slave-Helligkeitssensorsignal auf den Soll-Helligkeitswert geregelt werden.
6. Master-Leuchte (2) nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Master-Signaleingang (22) zum Empfang eines Referenzsignals, wobei der Master-Signaleingang
(22) signaltechnisch mit der Kontrolleinheit (8) verbunden ist, um das Referenzsignal
an die Kontrolleinheit (8) zu übertragen, und wobei das Referenzsignal zumindest den
Soll-Helligkeitswert vorgibt.
7. Master-Leuchte (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Spannungsabsenkungseinheit (24) zur Absenkung einer von dem Master-Eingangsanschluss
(4) bereitgestellten Netzspannung auf eine Betriebsspannung für die Master-Steuereinheit
(10) und die mindestens eine Slave-Steuereinheit (14), wobei ein Eingang der Spannungsabsenkungseinheit
(24) mit dem Master-Eingangsanschluss (4) elektrisch verbunden ist, und wobei ein
Ausgang der Spannungsabsenkungseinheit (24) mit der Master-Steuereinheit (10) und
der mindestens einen Slave-Steuereinheit (14) elektrisch verbunden ist.
8. Master-Leuchte (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsspannung maximal 50 V oder 60 V ist.
9. Master-Leuchte (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (8) zum Empfang von einem Fernsteuerungssignal ausgebildet ist,
um eine Betriebsart der Kontrolleinheit (8) und/oder mindestens einen Betriebsparameter
der Kontrolleinheit (8) einzustellen.
10. Master-Leuchte (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen Bewegungssensor (36) zum Erfassen einer Bewegung zumindest im Abstrahlbereich
des Master-Leuchtmittels (6) und zum Bereitstellen eines Bewegungssensorsignals, wobei
der Bewegungssensor (36) mit der Kontrolleinheit (8) signaltechnisch verbunden ist,
um das Bewegungssensorsignal an die Kontrolleinheit (8) zu übertragen, und wobei die
Kontrolleinheit (8) zum Kontrollieren der Master-Steuereinheit (10) und/oder der mindestens
einen Slave-Steuereinheit (14) zumindest auch auf Basis des Bewegungssensorsignals
ausgebildet ist, um eine elektrische Leistungsübertragung an das Master-Leuchtmittel
(6) und/oder den mindestens einen Ausgangsanschluss (12) zu unterbrechen oder zu gewährleisten.
11. Slave-Leuchte (16), aufweisend:
- ein Slave-Leuchtmittel (28);
- einen Slave-Eingangsanschluss (26) zum Empfangen von elektrischer Leistung, wobei
der Slave-Eingangsanschluss (26) mit dem Slave-Leuchtmittel (28) elektrisch verbunden
ist, um die elektrische Leistung zu dem einen Slave-Leuchtmittel (28) zu übertragen;
und
- einen Slave-Helligkeitssensor (20) zum Erfassen einer Helligkeit in einem Hauptabstrahlbereich
des Slave-Leuchtmittels (28) und zum Bereitstellen eines Slave-Helligkeitssensorsignals,
das die erfasste Helligkeit im Hauptabstrahlbereich des mindestens einen Slave-Leuchtmittels
(28) repräsentiert,
wobei der Slave-Helligkeitssensor (20) mit dem Slave-Eingangsanschluss (26) signaltechnisch
verbunden ist, um das Slave-Helligkeitssensorsignal an den Slave-Eingangsanschluss
(26) zu übertragen, und wobei der Slave-Eingangsanschluss (26) außerdem zur Bereitstellung
des Slave-Helligkeitssensorsignals ausgebildet ist.
12. Slave-Leuchte (16) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leuchtmittelspannung des Slave-Leuchtmittels (28) maximal 50 V oder 60 V ist.
13. Ein System (30), aufweisend:
- eine Master-Leuchte (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10; und
- mindestens eine Slave-Leuchte (16) nach einem der Ansprüche 11 bis 12,
wobei für jede Slave-Leuchte (16) eine elektrische Leitung (32) vorgesehen ist, die
den Slave-Eingangsanschluss (26) der jeweiligen Slave-Leuchte (16) mit einem Ausgangsanschluss
(12) der Master-Leuchte (2) elektrisch verbindet.
14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jede elektrische Leitung (32) mehrere Leitungsardern (38) und an jedem Ende ein Steckanschlusselement
(34) aufweist, in die sich die Leitungsadern an dem jeweiligen Ende erstrecken, wobei
eine erste Gruppe der Leitungsardern zur elektrischen Leistungsübertragung ausgebildet
ist, und eine zweite Gruppe der Leitungsardern zur Signalübertragung ausgebildet ist.
15. Ein Verfahren zum Kontrollieren eines Systems (30), das eine Master-Leuchte (2) und
eine Slave-Leuchte (16) aufweist, wobei für die Slave-Leuchte (16) eine elektrische
Leitung (32) vorgesehen ist, die einen Slave-Eingangsanschluss (26) der Slave-Leuchte
(16) mit einem Ausgangsanschluss (12) der Master-Leuchte (2) elektrisch verbindet,
aufweisend die folgenden Schritte:
a) Bereitstellen eines Master-Helligkeitssensorsignals von einem Master-Helligkeitssensor
(18) der Master-Leuchte (2) an eine Kontrolleinheit (8) der Master-Leuchte (2), wobei
das Master-Helligkeitssensorsignal eine Helligkeit in einem Hauptabstrahlbereich eines
Master-Leuchtmittels (6) der Master-Leuchte (2) repräsentiert;
b) Bereitstellen eines Slave-Helligkeitssensorsignals von einem Ausgangsanschluss
(12) der Master-Leuchte (2) an die Kontrolleinheit (8), wobei das Slave-Helligkeitssensorsignal
eine Helligkeit in einem Hauptabstrahlbereich eines Slave-Leuchtmittels (28) der Slave-Leuchte
(16) repräsentiert;
c) Regeln einer Helligkeit des Master-Leuchtmittels (6) mittels der Kontrolleinheit
(8) auf Basis des Master-Helligkeitssensorsignals durch Steuern einer elektrischen
Leistungszufuhr zu dem Master-Leuchtmittel (6); und
d) Regeln einer Helligkeit des Slave-Leuchtmittels (28) mittels der Kontrolleinheit
(8) auf Basis des Slave-Helligkeitssensorsignals durch Steuern einer elektrischen
Leistungszufuhr zu dem Ausgangsanschluss (12), mit dem die Slave-Leuchte (16) elektrisch
verbunden ist.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
gekennzeichnet durch die weiteren Schritte:
Bereitstellen eines Soll-Helligkeitswerts an die Kontrolleinheit (8);
Regeln der Helligkeit des Master-Leuchtmittels (6) mittels der Kontrolleinheit (8)
zusätzlich auf Basis des Soll-Helligkeitswerts; und
Regeln der Helligkeit des Slave-Leuchtmittels (28) mittels der Kontrolleinheit (8)
zusätzlich auf Basis des Soll-Helligkeitswerts.