[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühlaggregat mit einer in einem unteren Bereich
des Kühlaggregates vorgesehenen Luftzuleitung und einem in einem oberen Bereich des
Kühlaggregates vorgesehenen Dampfabzug, wobei in einem Innenbereich des Kühlaggregates,
zwischen der Luftzuleitung und dem Dampfabzug eine Wasserverteilungseinrichtung und
unter der Wasserverteilungseinrichtung ein aus wenigstens einem Flächentextil bestehende
Kühlaggregatpackung vorgesehen sind.
[0002] Bei einigen energie- und verfahrenstechnischen Prozessen entsteht eine nicht unerhebliche
Abwärme, wobei entstehende Wärme häufig in Wärmetauschern an Kühlwasser abgegeben
wird. Das warme Kühlwasser wird anschließend zur Rückkühlung in sogenannten Nasskühltürmen
abgekühlt. Dabei kann die Abluft unter Ausnutzung der natürlichen Antriebskräfte aufgrund
der Kaminzugwirkung bewegt werden. Es handelt sich hierbei um einen Naturzugkühlturm.
Es besteht alternativ die Möglichkeit, durch Ventilatoren eine künstliche Luftdurchströmung
herzustellen.
[0003] Die Wärme wird dem Kühlwasser durch Verdunstung entzogen, wodurch Dampf entsteht.
Der aufsteigende Dampf reißt jedoch auch kleine Wassertropfen mit, die zu unerwünschtem
Wasserverlust führen und auch pathogene Mikroorganismen, wie zum Beispiel Legionellen,
enthalten können. Deshalb werden den eigentlichen Kühlsystemen im Kühlturm Tropfenabscheider
nachgeschalten, um den Wasserverlust zu minimieren und eine mögliche Epidemie zu verhindern.
[0004] Die Druckschrift
DE 1 030 370 A offenbart Kühlturmeinbauten, welche senkrecht eingebaute, an Leisten hängende oder
durch Spannrahmen gehaltene Rieselflächen aufweisen. Die Rieselflächen werden vorzugsweise
aus Kunststofffolien gebildet, welche mit sehr geringem Abstand zueinander angeordnet
werden. Dabei besteht die Möglichkeit einer Anordnung eines Labyrinths von polygonalem,
wie sechseckigem, oder rundem Querschnitt.
[0005] In der Druckschrift
DE 39 01 656 C2 ist ein Tropfenabscheider aus Kunststoff oder tiefgezogenem Metallblech für Nasskühltürme
beschrieben, der Profilteile aufweist, welche zick-zack-förmige Durchgangskanäle für
die Abluft besitzen. Durch die Zick-Zack-Führung erfolgt eine ständige starke Richtungsänderung
der Abluft, wodurch die Tropfenabscheidung begünstigt wird. Der Tropfenabscheider
weist an seiner An- und Abströmseite eine Abtropfkante sowie gesondert und vertikal
verlaufende Fallschächte zur Ableitung des Kondenswassers und zur Einhaltung des Profilabstandes
auf. Die Bewegung der Abluft erfolgt durch motorbetriebene Ventilatoren. Der beschriebene
Tropfenabscheider besitzt einen äußerst aufwändigen Aufbau.
[0006] Die Druckschrift
DE 10 2010 035 332 A1 enthält Tropfenabscheideeinbauten für einen Naturzugkühlturm mit rohrförmigen oder
walzenförmigen Abscheideprofilen. Die Abscheideprofile erstrecken sich teilweise quer
zur Strömungsrichtung des Abluftstromes, sodass Wassertropfen und ebenfalls im Wasser
enthaltene feste Partikel frontal auf die Abscheideprofile treffen, sich zu größeren
Tropfen vereinigen und abtropfen. Die Profile können als zylindrische Walzen mit kreisrundem
Querschnitt ausgebildet sein, welche Durchtrittsspalten besitzen, die eine Geschwindigkeitserhöhung
der Abluft verursachen. Dadurch kann die erforderliche Abscheideenergie bereitgestellt
werden. Es ist vorgesehen, dass mehrere Profile parallel und im Abstand zueinander
oder auch in mehreren Ebenen, beispielsweise versetzt übereinander, angeordnet sind.
[0007] In der Druckschrift
DE 20 2011 109 035 U1 wird ein über einem Kühlturm aufgespanntes Dach als Kondensationsfläche vorgeschlagen,
ohne bestehende Kühlturmeinbauten zu verändern. Die kuppel-, hut- oder auch pilzförmige
Dachkonstruktion besteht aus einer Vielzahl von Folien- oder Membrankonstruktionen
mit mehreren Luftkammern oder Luftkanälen, die reflektierend beschichtet oder verspiegelt
sein können.
[0008] Die Druckschrift
US 4 562 015 A offenbart einen Kühlturm, der ein Gehäuse aufweist, in dem unten seitliche Öffnungen
vorgesehen sind, durch welche Luft in das Gehäuse einströmen kann. In einem Innenbereich
des Gehäuses, oberhalb der Öffnungen ist das Gehäuse mit einem Material, das aus miteinander
verbundenen Lagen mit einer offenen Gitterstruktur zusammengesetzt ist, gefüllt. Oberhalb
des Materials ist ein Wasserverteilungssystem vorgesehen, mit dem Wasser auf das Material
aufgebracht werden kann, wobei das Wasser durch eine unten im Gehäuse vorgesehene
Wanne gesammelt wird. Über dem Wasserverteilungssystem ist eine Luftauslassöffnung
mit einem darin eingebrachten motorbetriebenen Ventilator vorgesehen. Weiterhin offenbart
die Druckschrift
US 4 562 015 A ein Kühlaggregat gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0009] Die Druckschrift
AU 463 854 B2 schlägt eine Kühlturmanordnung vor, in die seitlich Luft einströmt und in die vorn
oben mittels Sprühdüsen eine Flüssigkeit eingespritzt wird. Im Inneren der Kühlturmanordnung
ist ein Band mäanderbahnförmig über oben und unten vorgesehene Trägerstangen gelegt,
sodass das in den Kühlturm einströmende Gas mit der auf den Mäanderbahnen des Bandes
befindlichen Flüssigkeit in Kontakt kommt.
[0010] In der Druckschrift
WO 2008/033354 A2 versucht man, die Verschmutzung von im Inneren eines Kühlturmes befindlichen Kühllagen,
die beispielsweise durch Staubansammlung, aber auch durch Algenbildung auftritt, zu
verhindern, indem eine Vielzahl gewellter Kühllagen in dem Kühlturminneren in unterschiedlicher
Winkelausrichtung aufeinander angeordnet wird, wodurch gitterförmige Passagen für
die Durchführung von Luft und Wasser zwischen den Kühllagen ausgebildet werden. Zudem
ist auf dem an den Lufteinlass angrenzenden Rand der Kühllagen eine wasserundurchlässige,
hydrophile, sofort bei Wasserabstellung trocknende Schutzschicht vorgesehen, durch
die eine Ablagerung von Schmutz auf den Kühllagen und ein späteres Wachstum von Algen
verhindert werden sollen.
[0011] Die Druckschrift
US 3 862 280 A beschreibt einen Kühlturmaufbau mit in unterschiedlicher Winkelausrichtung übereinander
angeordneten Kühllagen.
[0012] In der Druckschrift
DE 1 102 701 A werden Einbauten für Wärme- und Stoffaustauschkolonnen aus einer Vielzahl von Bändern
vorgestellt. Die Bänder haben die Form von Schraubenlinien mit einer senkrechten Achse.
[0013] Die Druckschrift
DE 24 34 082 A1 offenbart einen Packungskörper, welcher für Stoff- und Wärmeaustauschvorrichtungen
geeignet ist. Der Packungskörper ist aus mehreren geformten, Strömungskanäle bildenden
Lagen zusammengesetzt. Die einzelnen Lagen bestehen aus textilen Flächengebilden aus
dünnen multifilen oder monofilen Fäden, welche durch dickere Kunststofffäden verstärkt
sind. Das textile Flächengebilde kann ein Gewebe, Gewirke, Gestricke oder auch ein
Vlies sein. Die einzelnen Lagen sind bei bleibender Verformung begünstigt durch die
dickeren Kunststofffäden zickzackförmig gefaltet.
[0014] In der Druckschrift
DE 1 749 052 U sind Kühleinbauten für selbstventilierende und künstlich belüftete Kühltürme beschrieben.
Als Einbauten werden Matten aus äußerst grobem Gittergewebe verwendet, die aus aus
dünnen Fasern gedrehten oder geflochtenen Schnüren ausgebildet sind. Durch diese Mattenstruktur
wird ein für das Abscheiden nachteiliger glatter Wasserfilm verhindert. Die Matten
können in beliebigen Richtungen parallel oder quer zum Abluftstrom sowie wellenförmig
in dem Kühlturm befestigt werden. Die verwendeten Matten sind aus einem hygroskopischen
Material ausgebildet, was die Wasseraufnahme des Mattenmaterials begünstigt.
[0015] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kühlaggregat der oben
genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, welches eine in besonderem Maße flexibel
gestaltbare und mit geringem Aufwand herstellbare und in dem Kühlaggregat integrierbare
Kühlaggregatpackung aufweist. Dabei soll die Kühlaggregatpackung eine effiziente Verdunstung
und/oder Abscheidung von in einem Abluftstrom enthaltener Flüssigkeit zur Verfügung
stellen.
[0016] Diese Aufgabe wird durch ein Kühlaggregat der oben genannten Gattung gelöst, wobei
das Flächentextil eine bandförmige Strick- oder Wirkware aufweist und in oder an dem
Kühlaggregat ein Reinigungsmodul für das wenigstens eine Flächentextil vorgesehen
ist, wobei das Reinigungsmodul wenigstens eine Reinigungskammer und eine Transporteinrichtung
zum Transportieren des Flächentextils durch die wenigstens eine Reinigungskammer aufweist.
[0017] Erfindungsgemäß ist ein Einsatz einer gestrickten oder gewirkten, bandförmigen Flächentextilie,
welche im Folgenden an einigen Stellen als Flächenbandstrickware bezeichnet wird,
für den Einbau in einem Kühlaggregat vorgesehen. Dabei wird unter der Bezeichnung
"bandförmige Strick- oder Wirkware" in der vorliegenden Erfindung eine gestrickte
oder gewirkte Textilie verstanden, deren Längsausdehnung um ein Vielfaches, das heißt
wenigstens um ein Zehnfaches oder um mindestens ein Fünfzigfaches, länger als deren
Breitenausdehnung ist, und die flach ist, also eine um ein Vielfaches, das heißt um
mindestens ein Zehnfaches oder um mindestens ein Fünfzigfaches, größere Breite als
Dicke besitzt.
[0018] Durch die verwendete Bandtextilstruktur der in dem Kühlaggregat vorgesehenen Kühlaggregatspackung
kann eine große Oberfläche für ein daran erfolgendes Abscheiden der Feuchtigkeit der
gegen die Flächenbandstrickware strömenden Luft zur Verfügung gestellt werden. Trotz
der großen Oberfläche weist die erfindungsgemäß eingesetzte Flächenbandstrickware
ein relativ geringes Volumen auf. Es ergibt sich somit ein großes Oberflächen-zu-Volumen-Verhältnis
der Flächenbandstrickware. Dies ermöglicht es, die Oberfläche des zu kühlenden Wasservolumens
bei der Benetzung der eine Kontaktoberfläche ausbildenden Flächenbandstrickware zu
maximieren.
[0019] Die mit Wasser benetzte, von Luft umgebene Flächenbandstrickware ermöglicht somit
die Ausbildung einer großen Wasser-Luft-Grenzfläche, welche einen nahezu idealen Wärmetransport
durch Konvektion und Verdunstung schafft. Dabei kann die Maschen- und/oder Schlingenstruktur
der als Flächentextil erfindungsgemäß verwendeten bandförmigen Strick- oder Wirkware
dreidimensional so gestaltet werden, dass eine besonders große Oberfläche, an welcher
Verdunstung und/oder Abscheidung von Wasser erfolgen kann, zur Verfügung gestellt
wird. Zudem kann die Flächenbandstrickware mit einem geringen Eigengewicht ausgebildet
werden.
[0020] In oder an dem Kühlaggregat ist ein Reinigungsmodul für die wenigstens eine Flächenbandstrickware
vorgesehen. Im Gegensatz zum existierenden Stand der Technik bieten die erfindungsgemäßen
textilen Kühlaggregatpackungsvarianten eine Möglichkeit, die flexible und in Bahnen
ausgestaltete Flächenbandstrickware durch eine Reinigungsstrecke zu führen.
[0021] Diese Methode erlaubt den Einsatz von physikalischen und/oder chemischen Behandlungsmethoden
und -substanzen, die separat zu dem Kühlwasserkreislauf verwendet werden können. Durch
das separate Reinigungsmodul wird ein Kontakt beispielsweise chemischer Reinigungsmittel,
auch dann, wenn diese in hoher Konzentration verwendet werden, zum Kühlwasserkreislauf
und eine Gefahr für die Umwelt beim Abschlämmen vermieden.
[0022] Erfindungsgemäß weist das Reinigungsmodul wenigstens eine Reinigungskammer und eine
Transporteinrichtung zum Transportieren des Flächentextils durch die Reinigungskammer
auf. Eine von der Kühlaggregatpackung separate Reinigungskammer besitzt den Vorteil,
dass schädliche Abfallprodukte der Reinigung nicht in den Kühlwasserkreislauf gelangen,
was aus ökologischen Gesichtspunkten einen enormen Vorteil bietet.
[0023] Dadurch dass die das Flächentextil ausbildende Flächenbandstrickware durch die Reinigungskammer
mit Hilfe der Transporteinrichtung bewegt wird, lässt sich eine effiziente Reinigung
der Kühlaggregatpackung gewährleisten. Häufig auftretende Probleme in Kühltürmen,
welche durch Legionellen und/oder andere biologische, mineralische und organische
Belege auf den Kühlturmeinbauten verursacht werden, können kontinuierlich und umweltschonend
beseitigt werden. Teure Stillstandszeiten und aufwändige Reinigungseinsätze können
vermieden werden. Zudem kann eine gleichbleibend hochwertige Kühlleistung garantiert
werden, ohne dass Energieverluste durch ein verringertes Oberflächen/Volumen-Verhältnis
und dadurch verlorene Kühlleistung auftreten.
[0024] Das erfindungsgemäße Kühlaggregat kann ohne großen Aufwand hergestellt werden. Außerdem
kann die Kühlaggregatpackung beispielsweise ohne Weiteres in einem Kühlturm integriert
werden. Die Flächenbandstrickware kann ferner variabel und flexibel in ihren Abmaßen
und in ihrer Strukturierung gestaltet werden und dadurch den speziellen Anforderungen
des jeweiligen Einsatzes gerecht werden. Eine Einarbeitung von zusätzlichen Funktionselementen
in das Flächentextil lässt sich ohne großen zusätzlichen Aufwand und ohne Einbuße
an Oberfläche realisieren, wodurch neue Anwendungsfelder erschlossen werden können.
[0025] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Flächentextil
einander abwechselnde Bereiche unterschiedlicher Dichte auf, wobei die unterschiedliche
Dichte durch unterschiedliche(n) Maschenstruktur(en) und/oder Schichtaufbauten) der
Strick- oder Wirkware ausgebildet ist. Die als Flächentextil verwendete bandförmige
Strick- oder Wirkware weist dabei Bereiche mit einer geringeren Dichte auf, in welchen
die Strick- oder Wirkware eine lockere Maschen- und/oder Schlingenstruktur besitzt.
In diesen Bereichen geringerer Dichte ist ein vorteilhafter Strömungszug der entgegenströmenden
Luft in dem Kühlaggregat durch das Flächentextil möglich. Eine Erhöhung der Abzugsenergie
der Abluft kann dadurch vermieden werden. Abwechselnd zu diesen Bereichen geringerer
Dichte weist das Flächentextil Bereiche mit größerer Dichte auf, in welchen die Maschen-
und/oder Schlingenstruktur eine im Vergleich zu den Bereichen geringerer Dichte große
strukturierte Oberfläche aufweist, die eine Verdunstung und ein Abscheiden von in
der Abluft enthaltener Flüssigkeit durch die Strick- oder Wirkware unterstützt.
[0026] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Flächenbandstrickware
einander abwechselnde Verdunstungsbereiche und Durchströmungsbereiche auf. Die Dichte
des Textils der Verdunstungsbereiche ist dabei wenigstens fünffach größer als die
Dichte des Textils der Durchströmungsbereiche.
[0027] Der Verdunstungsbereich bildet durch seine im Vergleich zu dem Durchströmungsbereich
dichtere Faserstruktur eine sehr große Oberfläche, an der ein optimaler Wärmeübergang
vom Kühlwasser an die Luft und/oder eine Tropfenabscheidung erfolgen kann. Der strukturell
aufgelockerte Durchströmungsbereich dient dazu, dass die Geschwindigkeit des Abluftzuges
nicht wesentlich verringert wird, wodurch die Durchströmungsenergie erhalten bleibt
und ausreichend Energie für den Kühlprozess im Gegenstromverfahren zur Verfügung steht.
Durch die abwechselnde Anordnung von Verdunstungs- und Kondensationsbereichen wird
eine optimale Verteilung von Kondensations- und Durchströmungsflächen realisiert,
ohne dass eine negative Beeinflussung im Strömungsverhalten vorliegt.
[0028] Sinnvoll ist es dabei, wenn die Durchströmungsbereiche eine Stabilisierungsstruktur,
wie beispielsweise eine aus gegenüber den Fasern oder Materialien der Durchströmungsbereiche
stärkeren oder dickeren Fasern oder Materialien ausgebildete textile Struktur, wie
zum Beispiel ein Stabilisierungsgewebe, aufweisen, um den Durchströmungsbereichen
die notwendige mechanische Stabilität zu geben, sodass der Abluftzug nicht in seiner
Geschwindigkeit beeinträchtigt wird.
[0029] Vorzugsweise wechseln sich Verdunstungs- und Durchströmungsbereiche einander wabenartig,
streifenartig und/oder schachbrettmusterförmig ab, wodurch die Strick- oder Wirkware
sich selbst stabilisiert und ebenfalls der Abluftzug in seiner Geschwindigkeit nur
geringfügig gemindert sowie die Verdunstung aus der durch das Flächentextil ausgebildeten
Benetzungsoberfläche und/oder eine Abscheidung von Tropfen am Flächentextil begünstigt
wird.
[0030] Die Oberfläche des erfindungsgemäß verwendeten Flächentextiles kann besonders groß
gestaltet werden, wenn als Strick- oder Wirkware eine gestrickte oder gewirkte dreidimensionale
Abstandsstruktur eingesetzt wird. Bei einer solchen dreidimensionalen Struktur wird
die Abgabe von Wärmeenergie durch Konvektion und Verdunstung durch ihre Anwendung
als Kühlaggregatpackung durch die Bildung einer großen Luft-Wasser-Grenzschicht pro
Packungsvolumen unterstützt.
[0031] Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn bei der vorliegenden Erfindung
das Flächentextil wellen-, lagen- und/oder faltenartig ausgelegt ist, wodurch eine
optimale Flächenausnutzung des Innenvolumens des Kühlturmes erreicht wird. Dadurch
dass die zur Verfügung stehende Fläche durch die gewellte und/oder gefaltete Form
des Flächentextils sehr groß ist, kann der Abluft bei einer Tropfenabscheiderfunktion
des erfindungsgemäßen Kühlaggregates viel Flüssigkeit entzogen und abgeschieden werden.
Ein umweltbelastendes Abregnen von kleinen Tropfen und darin enthaltenen Substanzen
der das Kühlaggregat verlassenen Abluft kann vermieden werden. Für die Anwendung als
Kühlaggregatpackung gilt ebenfalls, dass eine wellen-. lagen- und/oder faltenartige
Anordnung der Textilbahnen der bandförmigen Strick- oder Wirkware dazu genutzt werden
kann, um das vorhandene Volumen zwischen Lufteintrittsöffnung und Kühlwasserverrieselungsdüsen
des Kühlaggregates maximal zu nutzen. Dabei wird bei der Verlegung mehrerer Textilbahnen
des erfindungsgemäß verwendeten Flächentextils ein Abstand zwischen den einzelnen
Bahnen vorgesehen.
[0032] In einer geeigneten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kühlaggregates ist das
Flächentextil auf einem Träger vorgesehen, welcher sich horizontal erstreckt und voneinander
beabstandete Trägerelemente aufweist. Ferner ist es von Vorteil, wenn in das Flächentextil
Versteifungselemente eingearbeitet sind. Dadurch kann der Flächenbandstrickware eine
ausreichende Festigkeit verliehen werden, um sie in einer gelegten Form zu halten.
Die Trägerelemente als auch die Versteifungselemente dienen zudem der Fixierung des
Flächentextils.
[0033] Die flexible Formbarkeit der als Flächentextil erfindungsgemäß verwendeten Flächenbandstrickware
ermöglicht es, das Flächentextil an unterschiedlichen Stellen, mit unterschiedlicher
Ausdehnung und/oder mit unterschiedlicher Winkelausrichtung zum Abluftstrom in dem
Innenraum des Kühlaggregates zu installieren. Die mögliche Gestaltung des Flächentextils
in dem Kühlaggregat kann dabei durch die Gestaltung der Träger- und/oder Versteifungselemente
bestimmt werden. Die Flächenbandstrickware kann beispielsweise an den Träger- und/oder
Versteifungselementen aufgehängt werden.
[0034] In einer zweckdienlichen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weisen die Trägerelemente
Trägerstreben auf, die sich strahlenförmig von einer Trägerhalterung in Richtung einer
Innenwandung des Kühlaggregates erstrecken. Die strahlenförmig angeordneten Trägerstreben
können beispielsweise ähnlich dem Wäschespinnenprinzip angeordnet sein. Sowohl die
Trägerhalterung als auch die daran befestigten Trägerstreben geben selbst einem feuchten
und damit schweren Flächentextil einen ausreichenden Halt.
[0035] In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weisen die Trägerelemente sich längs
und parallel zueinander erstreckende Trägerholme auf. Hierdurch wird eine gitterartige
Trägerstruktur geschaffen, durch welche die Flächenbandstrickware optimal in dem Inneren
des Kühlaggregates aufgespannt und trotz Feuchtigkeitsaufnahme an ihrer gewünschten
Position stabilisiert werden kann. Das aus den Trägerholmen bestehende Gittersystem
ist dabei so gestaltbar, dass der Abluftzug nicht wesentlich eingeschränkt wird. Zudem
ist bei dieser Ausbildung der Erfindung die Installation des Gittersystems in dem
Kühlaggregat relativ einfach.
[0036] Um die Stabilität des aufgespannten Flächentextils noch zusätzlich erhöhen zu können,
ist es optional vorgesehen, dass zwischen den Trägerstreben und/oder den Trägerholmen
Querstreben eingefügt sind. Dadurch ist es möglich, das Flächentextil beispielsweise
in beliebiger Wellen- oder Faltenform auf der Trägerkonstruktion anzuordnen und durch
die Trägerkonstruktion ein optimales Stützgitter zur Verfügung zu stellen, um eine
möglichst optimale Kühlwirkung zu realisieren und/oder den Abluftzug beispielsweise
übereinander liegender Textillagen des Flächentextiles nicht zu behindern.
[0037] In einer geeigneten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Flächentextil
rund, stern- oder bandförmig ausgebildet. Durch das Herstellungsverfahren des Flächentextils,
nämlich das Stricken oder Wirken, ist es relativ einfach möglich, jegliche Formgestaltung
zu realisieren. So kann das Flächentextil beispielsweise der Struktur eines aus Trägerstreben
und/oder -holmen bestehenden Stütznetzes optimal angepasst werden.
[0038] Vorteilhaft ist es auch, wenn das Flächentextil aus einer Anzahl einzelner Textilelemente
derart zusammengesetzt ist, dass sich insgesamt eine runde, sternförmige oder bandförmige
Flächenausdehnung der Kühlaggregatpackung ergibt. Der Aufbau aus einzelnen Textilelementen
besitzt gegenüber einer einteiligen Bauweise den Vorteil, dass sich sowohl die einzelnen
Textilelemente als auch jegliche Gestaltungsform leicht realisieren und einzeln austauschen
lassen. Zudem wird durch Verwendung mehrerer Textilelemente die Montage und Demontage
in das Innere und/oder aus dem Inneren des Kühlaggregates erleichtert, wodurch sich
eventuell auftretende Wartungszeiten verkürzen lassen. Auch ist es möglich, dass die
textile Kühlaggregatpackung aufrollbar gestaltet ist.
[0039] Gemäß einer anderen Ausbildung der vorliegenden Erfindung weist das Flächentextil
ein Textilband aus einer Maschenstruktur, wie einer dreidimensionalen oder Galonstruktur,
welches wellenförmig oder auch mäanderförmig um Trägerelemente gelegt ist, auf. Die
Herstellung des Textilbandes ist sehr kostengünstig möglich. Zudem handelt es sich
um eine Maschenstruktur, welche sich sehr flexibel einsetzen lässt. Durch die wellen-
oder mäanderförmige Führung kann die zur Verfügung stehende Fläche des Kühlaggregates
optimal ausgenutzt werden.
[0040] Um die Flächenausnutzung des Kühlaggregates weiter zu verbessern, können wenigstens
zwei Textilbänder parallel um die Trägerelemente geführt als Kühlaggregatpackung genutzt
werden. Dabei wird der Gitterabstand der Trägerelemente so gewählt, dass sich die
einzelnen, parallel verlaufenden Textilbänder nicht berühren, um eine gegenseitige
Behinderung zu vermeiden.
[0041] In einer weiteren zweckdienlichen Option der vorliegenden Erfindung weist das Flächentextil
von Fasern und/oder Fäden des Flächentextils gitterartig umschlossene Hohlräume auf.
In diesen Hohlräumen können in das Flächentextil eingearbeitete Beschwerungskörper
und/oder Filterkörper und/oder Mittel zur Kühlwasserkonditionierung und/oder Chemiepräparate
vorgesehen sein.
[0042] Die eingearbeiteten Beschwerungskörper ermöglichen eine exakte Hänge- und/oder Schwebelage
des Flächentextils an den Trägerelementen in der gewünschten Wellen- und/oder Faltengestaltung.
Dadurch wird vermieden, dass sich das Flächentextil übereinander schiebt und/oder
sich dessen Lagen gegenseitig in ihrer Verdunstungs- oder Durchströmungsfunktion behindern.
Vorzugsweise kommen als Beschwerungskörper mineralische Beschwerungskörper zum Einsatz.
Eine Verzinkung von Beschwerungskörpern kann genutzt werden, um einer Korrosion metallischer
Beschwerungskörper entgegen zu wirken, oder auch als Opferanode für das Kühlwassersystem
des Kühlaggregates verwendet werden.
[0043] Besonders sinnvoll ist es, wenn Filterkörper in das Flächentextil eingearbeitet sind.
Durch diese Filterkörper kann die Kühlaggregatpackung zusätzlich zu ihrer Funktion
der Verdunstung und/oder Tropfenabscheidung schädliche Stoffe aus der Abluft herausfiltern,
wodurch die Umweltbelastung durch in der Abluft enthaltene Schadstoffe verringert
werden kann.
[0044] Ebenso ist es optional möglich, dass in die Hohlräume des Flächentextils Chemiepräparate
eingearbeitet sind. Diese Chemiepräparate können Schadstoffe und mineralogische Substanzen
neutralisieren und/oder eine Ablagerung an einer Innenwandung des Kühlaggregates sowie
eine Belastung der Umwelt verhindern.
[0045] Die Beschwerungskörper, Filterkörper, Kühlwasserkonditionierungsmittel und/oder Chemiepräparate
können während der Herstellung des Flächentextils oder auch nachträglich an beliebigen
Positionen in das Flächentextil auf einfache Weise eingearbeitet werden.
[0046] Aufgrund der Elastizität der Strick- oder Wirkware werden Befestigungsmittel, die
die Beschwerungskörper, Filterkörper, Kühlwasserkonditionierungsmittel und/oder Chemiepräparate
an ihrer jeweiligen Position in oder an dem Flächentextil fixieren, nicht benötigt.
Die Beschwerungskörper, Filterkörper, Kühlwasserkonditionierungsmittel und/oder Chemiepräparate
lassen sich dadurch sehr variabel und auf einfache Weise in das Flächentextil integrieren
und/oder wieder aus diesem entfernen.
[0047] Besonders effektiv kann das erfindungsgemäße Kühlaggregat dann arbeiten, wenn das
Flächentextil in wenigstens zwei in Richtung des Dampfabzuges nacheinander und/oder
übereinander vorgesehenen Kühlaggregatstufen vorgesehen ist.
[0048] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, deren Aufbau, Funktion und
Vorteile werden im Folgenden anhand von Figuren näher erläutert, wobei:
- Figur 1
- schematisch eine Ausgestaltung eines Kühlaggregates, die nicht zu der Erfindung gehört,
in einer Vorderansicht zeigt;
- Figur 2
- schematisch eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Kühlaggregates in einer
Draufsicht zeigt;
- Figur 3
- schematisch eine mögliche Ausgestaltung eines erfindungsgemäß verwendeten Flächentextils
in einer perspektivischen Darstellung zeigt;
- Figur 4
- schematisch einen Ausschnitt einer weiteren möglichen Ausgestaltung eines erfindungsgemäß
verwendeten Flächentextils zeigt;
- Figur 5
- schematisch eine weitere Option eines erfindungsgemäß verwendeten Flächentextils in
einer Draufsicht zeigt;
- Figur 6
- schematisch eine Kühlaggregatpackung mit einer wellenförmigen Anordnung eines Textilbandes
in einer Draufsicht zeigt;
- Figur 7
- schematisch ein erfindungsgemäßes Kühlaggregat mit einer Kühlaggregatpackung und einem
Reinigungsmodul für Textilbänder der Kühlaggregatpackung zeigt; und
- Figur 8
- schematisch einen Kühlaggregateinbau mit zusätzlichen Funktionselementen zeigt.
[0049] Nur die Figur 7 zeigt ein erfindungsgemäßes Kühlaggregat.
[0050] In Figur 1 ist schematisch ein Kühlaggregat 1 dargestellt, welches in seinem unteren
Bereich 10 eine Luftzuleitung 11 für eine Zuleitung von zu kühlender Abluft aufweist.
Bei dem Kühlaggregat 1 handelt es sich um einen Naturzugkühlturm, welcher die natürliche
Kaminzugwirkung ausnutzt. Um den Abluftzug zu verstärken, sind in dem dargestellten
Beispiel Ventilatoren 17 vorgesehen. Ein oberer Bereich 12 des Kühlaggregates 1 weist
einen Dampfabzug 13 auf, welcher in seinem Durchmesser geringer als der Durchmesser
des unteren Bereiches 10 ist, um die natürliche Kaminzugwirkung des Kühlaggregates
1 zu verstärken.
[0051] In dem Kühlaggregat 1 ist eine Kühlaggregatpackung 2 vorgesehen, welche sich an einem
Träger 41 befindet. Die Kühlaggregatpackung 2 nutzt einen Innenbereich 14 des Kühlaggregates
1 flächenmäßig optimal aus. Die Kühlaggregatpackung 2 besitzt eine Oberfläche, an
welcher eine Verdunstung von warmem Kühlwasser und/oder Abscheidung von Tropfen aus
einem durch das Kühlaggregat 1 strömenden Luft/Dampf-Strom erfolgt.
[0052] Der Träger 41 weist eine Trägerhalterung 44 auf, an der Trägerelemente 4 befestigt
sind. An dem Trägerelement 4 ist ein Flächentextil 3 in Form einer bandförmigen Strick-
oder Wirkware, die hier als Flächenbandstrickware 3 bezeichnet wird, vorgesehen ist.
Die Flächenbandstrickware 3 ist eben, aber durch ihre Maschenstruktur auch dreidimensional
gearbeitet. Die Flächenbandstrickware 3 kann aus mehreren Textilelementen 35 bestehen.
Ebenso ist es möglich, dass der Kühlaggregateinbau 2 aus mehreren Teilelementen bestehen
kann.
[0053] Das in Figur 1 gezeigte Kühlaggregat 1 weist eine Wasserverteilungseinrichtung 15
auf, welche aus mehreren Elementen bestehen kann und über welche warmes, zu kühlendes
Kühlwasser versprüht wird. Die Elemente der Wasserverteilungseinrichtung 15 sind vorzugsweise
horizontal gleichmäßig in dem Kühlaggregat 1 angeordnet. Dadurch kann Abkühlflüssigkeit
gleichmäßig auf die Flächenbandstrickware 3 bei deren Anwendung als Kühlaggregatpackung
2 aufgetragen werden, um den Verdunstungseffekt zu verstärken.
[0054] Figur 2 zeigt schematisch eine Schnittdarstellung eines Schnittes S des in Figur
1 dargestellten Kühlaggregates 1 in einer Draufsicht auf das Kühlaggregat 1. Dabei
bezeichnen gleiche Bezugszeichen wie in Figur 1 gleiche Komponenten. Die Beschreibung
dieser Komponenten, die oben bereits bezüglich Figur 1 erfolgte, gilt im Folgenden
auch für die entsprechenden Komponenten der nachfolgend beschriebenen Figuren 2 bis
8.
[0055] Die Kühlaggregatpackung 2 befindet sich in dem gezeigten Ausführungsbeispiel zentriert
in dem Kühlaggregat 1, wobei der Flächenquerschnitt des Innenbereiches 14 des Kühlaggregates
1 optimal ausgenutzt wird. Aus statischer Sicht ist es günstig, wenn sich die Trägerhalterung
44 in dem Mittelpunkt der Querschnittsfläche des Kühlaggregates 1 befindet. An dieser
Trägerhalterung 44 erstrecken sich horizontal und in einem Abstand zueinander die
Trägerelemente 4. In dem gezeigten Beispiel sind die Trägerelemente 4 als Trägerstreben
43 ausgebildet, welche sich strahlenförmig ausgehend von der Trägerhalterung 44 in
Richtung einer Innenwandung 16 des Kühlaggregates 1 erstrecken.
[0056] Die Trägerelemente 4 können sich längs und parallel zueinander erstreckende Trägerholme
45 aufweisen, wobei zwischen den Trägerstreben 43 und den Trägerholmen 45 zusätzlich
Querstreben 46 vorgesehen sein können. Die so erhaltene Trägerkonstruktion ähnelt
dabei der einer Wäschespinne, welche sich einfach installieren lässt und sich über
den Innenbereich 14 des Kühlaggregates 1 erstrecken kann.
[0057] Die beispielhaft aufgezeigte Trägerkonstruktion, welche aus den einzelnen Trägerelementen
4 besteht, dient der Aufnahme der Flächenbandstrickware 3.
[0058] In der Ausführungsform von Figur 2 weist das Kühlaggregat 1 ein in Richtung B bewegliches
Reinigungsmodul 6 für die Flächenbandstrickware 3 auf. Auf die Anordnung der Flächenbandstrickware
3 an den Trägerelementen 4 sowie die Funktionsweise des Reinigungsmodules 6 wird nachfolgend
eingegangen.
[0059] Figur 3 zeigt schematisch eine mögliche Ausgestaltung der Flächenbandstrickware 3,
welche einander abwechselnde Verdunstungsbereiche 31 und Durchströmungsbereiche 32
aufweist. Dabei wechseln sich die einzelnen Bereichen 31 und 32 einander wabenförmig
ab, wobei sich diese Anordnung relativ einfach realisieren lässt.
[0060] In der Ausführungsform von Figur 3 ist die Flächenbandstrickware 3 in Form eines
Abstandsgewirkes mit einer unteren Wabenstruktur 3a und einer oberen Wabenstruktur
3b, die jeweils aus einem dreidimensionalen Gewirke ausgebildet sind, ausgebildet.
Die Durchströmungsbereiche 32 werden durch die mittels der wabenartig ausgebildeten
Lochstrukturen ausgebildet, während die Verdunstungsbereiche 31 durch die Wabenränder
ausgebildet sind.
[0061] In Figur 4 ist schematisch ein Ausschnitt einer weiteren Variante einer Flächenbandstrickware
3 dargestellt. Die gezeigte Flächenbandstrickware 3 weist in einem dichteren Verdunstungsbereich
31 eine lockere Maschenstruktur 36 auf, wodurch Zwischenhohlräume 34 entstehen. Optional
ist es aber auch möglich, dass anstelle der Maschenstruktur 36 eine nicht dargestellte
Schlingenstruktur zum Einsatz kommt. Die Flächenbandstrickware 3 ist aus Fasern und/oder
Fäden 33 hergestellt, welche genügende Stabilität gegenüber feuchten Medien aufweisen.
[0062] An den Verdunstungsbereich 31 von Figur 4 schließt sich ein Durchströmungsbereich
32 an, welcher in dem gezeigten Beispiel eine Stabilisierungsstruktur in Form eines
Stabilisierungsgewebes 37 aufweist, um ein Zusammenklappen des Durchströmungsbereiches
32 zu verhindern. Das Stabilisierungsgewebe 37 ist dabei so gestaltet, dass es dem
Durchströmungsbereich 32 eine ausreichende Festigkeit verleiht sowie den Abluftzug
in seiner Geschwindigkeit nicht behindert.
[0063] Figur 5 zeigt schematisch eine weitere Option einer Flächenbandstrickware 3 in einer
Draufsicht, wobei sich Verdunstungsbereiche 31 und Durchströmungsbereiche 32 schachbrettmusterförmig
abwechseln. Durch die abwechselnde Gestaltung wird der Flächenbandstrickware 3 eine
zusätzliche Stabilität verliehen. In dem Beispiel von Figur 5 weisen die Verdunstungsbereiche
31 eine mehr als fünffache Dichte gegenüber der Dichte der Durchströmungsbereiche
32 auf, wodurch ein optimaler Abluftzug und eine optimale Verdunstung und Abscheidung
gewährleistet werden können. Eine zusätzliche Stabilität der Flächenbandstrickware
3 wird durch seitlich an dem Flächentextil 3 vorgesehene Versteifungselemente 42 gewährleistet,
die ebenfalls gestrickt oder gewirkt sein können.
[0064] In Figur 6 ist schematisch eine weitere Variante einer Kühlaggregatpackung 2 mit
einer wellenförmigen Anordnung einer Flächenbandstrickware 3 in einer Draufsicht dargestellt.
Dabei ist die Flächenbandstrickware 3 ein Textilband 38, welches aus einer Maschenstruktur
besteht und wellenförmig an Trägerelementen 4 aufgehängt ist. Optional ist es ebenfalls
möglich, dass die Flächenbandstrickware 3 auch faltenförmig und/oder in mehreren Lagen
an den Trägerelementen 4 aufgehängt ist.
[0065] Um den Verdunstungsprozess zu verstärken, kann die Flächenbandstrickware 3 mit Hilfe
einer Wasserverteilungseinrichtung 15 mit einer warmen, zu kühlenden Kühlflüssigkeit
besprüht werden. Dabei ist die Flächenbandstruktur der Kühlaggregatpackung 2 unterhalb
von Verrieselungsdüsen vorgesehen, während sich das Flächentextil 3 zum Abscheiden
von Tropfen zum Verhindern eines Flüssigkeitsaustritts aus dem Kühlaggregat 1 oberhalb
dieser Verrieselungsdüsen befindet.
[0066] In Figur 7 ist schematisch eine weitere Ausgestaltung einer Kühlaggregatpackung 2
dargestellt, wobei die Flächenbandstrickware 3 in Form von Textilbändern 38 jeweils
parallel auf Trägerelementen 4 aufgehängt ist. Auch in dieser Ausgestaltung der Kühlaggregatpackung
2 kann diese mit Hilfe einer Wasserverteilungseinrichtung 15 mit Kühlflüssigkeit benetzt
werden. Die Wasserverteilungseinrichtung 15 wird über eine Warmwasserzufuhr 64 mit
Warmwasser versorgt. Über die Wasserverteilungseinrichtung 15 ist ein über Trägerelemente
4 gehaltener Tropfenabscheider 65, der auch aus einem Flächentextil 3 ausgebildet
sein kann, wie es oben beschrieben ist, vorgesehen. Über dem Tropfenabscheider 65
ist ein Ventilator 66 vorgesehen.
[0067] Das erfindungsgemäße Kühlaggregat 1 weist ein Reinigungsmodul 6 auf. Das Reinigungsmodul
6 besteht in der Ausführungsform von Figur 7 aus einer Reinigungskammer 61, aus Trägerelementen
4 und einer Transportvorrichtung 62, welche das Textilband 38 in eine ständige, umlaufende
Bewegung B versetzt. In der Reinigungskammer 61 befindet sich separat von dem verbleibenden
Teil des Kühlaggregates 1 das Reinigungsmittel 63. Aufgrund der räumlichen Trennung
des Reinigungsmodules 6 von dem in dem Behälter 68 vorgesehenen Kühlkreislauf des
Kühlaggregates 1 wird vermieden, dass belastetes Reinigungsmittel 63 in den Kühlkreislauf
des Kühlaggregates 1 gelangt und auf diese Weise die Umwelt belastet.
[0068] Durch die ständige Bewegung des Textilbandes 38 und den Einsatz eines chemischen
Reinigungsmittels 63 kann das Textilband 38 kontinuierlich von Legionellen und/oder
anderen biologischen, mineralischen und organischen Belägen befreit werden. Es kann
dadurch verhindert werden, dass sich solche Beläge an der Kühlaggregatpackung 2 festsetzen
und diese Beläge in kosten- und zeitintensiven Reinigungseinsätzen entfernt werden
müssen.
[0069] In einem unteren Bereich des Kühlaggregates 1 aus Figur 7 ist ein Reservoir 70 zum
Auffangen von Wasser vorgesehen, wobei das aufgefangene und abgekühlte Kaltwasser
67 über einen Kanal 71 abführbar ist.
[0070] Figur 8 zeigt schematisch eine weitere Option einer Kühlaggregatpackung 2 mit zusätzlichen,
in die Flächenbandstrickware 3 eingearbeiteten Beschwerungskörpern 50, Filterkörpern
51, Kühlwasserkonditionierungsmitteln und/oder Chemiepräparaten 52.
[0071] In Figur 8 ist wiederum eine wellenförmige Legung einer optionalen Gestaltung der
Flächenstrickware 3 um Trägerelemente 4 dargestellt. Vorteilhaft ist es, wenn in die
relativ leichte Flächenbandstrickware 3, welche ein Textilband 38 sein kann, Beschwerungskörper
50 eingearbeitet sind. Die Beschwerungskörper 50 können dazu genutzt werden, das Textilband
38 in eine exakte Hängelage zu bringen und eine Behinderung benachbarter Teile des
Textilbandes 38 zu verhindern.
[0072] Günstigerweise lassen sich in das Textilband 38 ebenfalls oder alternativ zu den
Beschwerungskörpern 50 Filterkörper 51 einarbeiten, welche eine zu dem Reinigungsmodul
6 zusätzliche Reinigung der Verdunstungsflüssigkeit bewirken können. Optional ist
es ebenfalls möglich, dass Chemiepräparate 52 den Reinigungsprozess unterstützen können,
sofern sich eine Belastung der Umwelt ausschließen lässt.
[0073] Da die Beschwerungskörper 50, die Filterkörper 51, die Kühlwasserkonditionierungsmittel
und/oder die Chemiepräparate 52 in das Innere des Textilbandes 38 eingearbeitet sind,
erfolgt durch diese keine Reduzierung der zur Verdunstung oder Tropfenabscheidung
zur Verfügung stehenden Oberfläche des Textilbandes 38.
1. Kühlaggregat (1) mit einer in einem unteren Bereich (10) des Kühlaggregates (1) vorgesehenen
Luftzuleitung (11) und einem in einem oberen Bereich (12) des Kühlaggregates (1) vorgesehenen
Dampfabzug (13), wobei in einem Innenbereich (14) des Kühlaggregates (1), zwischen
der Luftzuleitung (11) und dem Dampfabzug (13) eine Wasserverteilungseinrichtung (15)
und unter der Wasserverteilungseinrichtung (15) eine aus wenigstens einem Flächentextil
(3) bestehende Kühlaggregatpackung (2) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Flächentextil (3) wenigstens eine bandförmige Strick- oder Wirkware aufweist
und in oder an dem Kühlaggregat (1) ein Reinigungsmodul (6) für das wenigstens eine
Flächentextil (3) vorgesehen ist, wobei das Reinigungsmodul (6) wenigstens eine Reinigungskammer
(61) und eine Transporteinrichtung (62) zum Transportieren des Flächentextils (3)
durch die wenigstens eine Reinigungskammer (61) aufweist.
2. Kühlaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächentextil (3) einander abwechselnde Bereiche unterschiedlicher Dichte aufweist,
wobei die unterschiedliche Dichte durch unterschiedliche(n) Maschenstruktur(en) und/oder
Schichtaufbau(ten) der Strick- oder Wirkware ausgebildet ist.
3. Kühlaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächentextil (3) einander abwechselnde Verdunstungsbereiche (31) und Durchströmungsbereiche
(32) aufweist, wobei die Verdunstungsbereiche (31) eine wenigstens fünffach größere
Dichte als die Durchströmungsbereiche (32) aufweisen.
4. Kühlaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Durchströmungsbereiche (32) ein aus stärkeren Fasern oder Materialien
als der wenigstens eine Durchströmungsbereich (32) ausgebildetes Stabilisierungsgewebe
(37) aufweist.
5. Kühlaggregat nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdunstungsbereiche (31) und die Durchströmungsbereiche (32) einander wabenartig,
streifenartig und/oder schachbrettmusterförmig abwechseln.
6. Kühlaggregat nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bandförmige Strick- oder Wirkware eine gestrickte oder gewirkte dreidimensionale
Abstandsstruktur aufweist.
7. Kühlaggregat nach wenigstens der einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächentextil (3) wellen-, lagen- und/oder faltenartig ausgelegt ist.
8. Kühlaggregat nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächentextil (3) auf oder an einem, sich horizontal erstreckende, voneinander
beabstandete Trägerelemente (4) aufweisenden Träger (41) vorgesehen ist und/oder in
das Flächentextil (3) Versteifungselemente (42) eingearbeitet sind.
9. Kühlaggregat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente (4) Trägerstreben (43) aufweisen, die sich strahlenförmig von
einer Trägerhalterung (44) in Richtung einer Innenwandung (16) des Kühlaggregates
(1) erstrecken.
10. Kühlaggregat nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente (4) sich längs und parallel zueinander erstreckende Trägerholme
(45) aufweisen.
11. Kühlaggregat nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Trägerstreben (43) und/oder den Trägerholmen (45) Querstreben (46) vorgesehen
sind.
12. Kühlaggregat nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächentextil (3) rund, sternförmig oder bandförmig ausgebildet ist und/oder
aus einer Anzahl einzelner Textilelemente (35) derart zusammengesetzt ist, dass sich
insgesamt eine runde, sternförmige oder bandförmige Flächenausdehnung des Kühlaggregateinbaus
(2) ergibt.
13. Kühlaggregat nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächentextil (3) wenigstens ein Textilband (38) aus einer Maschenstruktur aufweist,
wobei das wenigstens eine Textilband (38) wellenförmig oder mäanderförmig um Trägerelemente
(4) gelegt ist.
14. Kühlaggregat nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Flächentextil (3) von Fasern und/oder Fäden (33) des Flächentextils (3) gitterartig
umschlossene Hohlräume (34) mit in den Hohlräumen (34) vorgesehenen Beschwerungskörpern
(50) und/oder Filterkörpern (51) und/oder Mittel zur Kühlwasserkonditionierung und/oder
Chemiepräparaten (52) vorgesehen sind.
15. Kühlaggregat nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächentextil (3) in wenigstens zwei in Richtung des Dampfabzuges (13) nacheinander
und/oder übereinander vorgesehenen Kühlaggregatstufen vorgesehen ist.
1. Cooling unit (1) comprising an air supply line (11) provided in a lower region (10)
of the cooling unit (1) and a steam outlet (13) provided in an upper region (12) of
the cooling unit (1), wherein a water distribution device (15) is provided in an inner
region (14) of the cooling unit (1), between the air supply line (11) and the steam
outlet (13), and a cooling unit package (2) consisting of at least one planar textile
(3) is provided under the water distribution device (15),
characterized in that
the planar textile (3) comprises at least one tape-shaped weft-knitted or warp-knitted
fabric and a cleaning module (6) for the at least one planar textile (3) is provided
in or on the cooling unit (1), wherein the cleaning module (6) comprises at least
one cleaning chamber (61) and a transport device (62) for transporting the planar
textile (3) through the at least one cleaning chamber (61).
2. Cooling unit according to claim 1, characterized in that the planar textile (3) comprises alternating regions of different density, wherein
the different density is formed by different mesh structure(s) and/or layer structure(s)
of the weft-knitted or warp-knitted fabric.
3. Cooling unit according to claim 2, characterized in that the planar textile (3) comprises alternating evaporation regions (31) and throughflow
regions (32), wherein the evaporation regions (31) comprising a density that is at
least five times greater than that of the throughflow regions (32).
4. Cooling unit according to claim 3, characterized in that at least one of the throughflow regions (32) comprises a stabilizing woven fabric
(37) formed of stronger fibers or materials than the at least one throughflow region
(32).
5. Cooling unit according to either claim 3 or claim 4, characterized in that the evaporation regions (31) and the throughflow regions (32) alternate in a honeycomb-like
manner, a strip-like manner and/or in a checkerboard pattern.
6. Cooling unit according to at least one of the preceding claims, characterized in that the strip-shaped weft-knitted or warp-knitted fabric has a weft-knitted or warp-knitted
three-dimensional spacer structure.
7. Cooling unit according to at least one of the preceding claims, characterized in that the planar textile (3) is configured in a wave-like, layer-like and/or fold-like
manner.
8. Cooling unit according to at least one of the preceding claims, characterized in that the planar textile (3) is provided on or against a support (41) comprising horizontally
extending support elements (4) spaced apart from one another, and/or stiffening elements
(42) are incorporated into the planar textile (3).
9. Cooling unit according to claim 8, characterized in that the support elements (4) comprise support struts (43) extending in a ray shape from
a support holder (44) toward an inner wall (16) of the cooling unit (1).
10. Cooling unit according to either claim 8 or claim 9, characterized in that the support elements (4) comprise support beams (45) extending longitudinally and
in parallel with one another.
11. Cooling unit according to either claim 9 or claim 10, characterized in that transverse struts (46) are provided between the support struts (43) and/or the support
beams (45).
12. Cooling unit according to at least one of the preceding claims, characterized in that the planar textile (3) is round, star-shaped or tape-shaped and/or is composed of
a number of individual textile elements (35) in such a way that a round, star-shaped
or tape-shaped surface extension of the cooling unit (2) is produced overall.
13. Cooling unit according to at least one of the preceding claims, characterized in that the planar textile (3) comprises at least one textile tape (38) made of a mesh structure,
wherein the at least one textile tape (38) is laid in a wave-like or meandering manner
around support elements (4).
14. Cooling unit according to at least one of the preceding claims, characterized in that, in the planar textile (3), cavities (34) enclosed in a lattice-like manner by fibers
and/or threads (33) of the planar textile (3) are provided with weighting bodies (50)
and/or filter bodies (51) and/or means for cooling water conditioning and/or chemical
preparations (52) provided in the cavities (34).
15. Cooling unit according to at least one of the preceding claims, characterized in that the planar textile (3) is provided in at least two cooling unit stages provided in
succession and/or one above the other in the direction of the steam outlet (13).
1. Unité de refroidissement (1) comportant une alimentation en air (11) prévue dans une
zone inférieure (10) de l'unité de refroidissement (1) et une évacuation de vapeur
(13) prévue dans une zone supérieure (12) de l'unité de refroidissement (1), un dispositif
de distribution d'eau (15) étant prévu dans une zone intérieure (14) de l'unité de
refroidissement (1), entre l'alimentation en air (11) et l'évacuation de vapeur (13),
et une garniture d'unité de refroidissement (2) constituée d'au moins un textile de
surface (3) étant prévue sous le dispositif de distribution d'eau (15),
caractérisée en ce que
le textile de surface (3) présente au moins un article tricoté ou un article maillé
en forme de bande et un module de nettoyage (6) pour l'au moins un textile de surface
(3) est prévu dans ou sur l'unité de refroidissement (1), le module de nettoyage (6)
présentant au moins une chambre de nettoyage (61) et un dispositif de transport (62)
pour le transport du textile de surface (3) à travers l'au moins une chambre de nettoyage
(61).
2. Unité de refroidissement selon la revendication 1, caractérisée en ce que le textile de surface (3) présente des zones alternées de densités différentes, la
différence de densité étant formée par une ou plusieurs structures à maillages et/ou
structures de couches différentes de l'article tricoté ou de l'article maillé.
3. Unité de refroidissement selon la revendication 2, caractérisée en ce que le textile de surface (3) présente des zones d'évaporation (31) et des zones d'écoulement
(32) alternées, les zones d'évaporation (31) présentant une densité au moins cinq
fois supérieure à celle des zones d'écoulement (32).
4. Unité de refroidissement selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'au moins l'une des zones d'écoulement (32) présente un tissu de stabilisation (37)
formé par des fibres ou des matériaux plus résistants que ceux de l'au moins une zone
d'écoulement (32).
5. Unité de refroidissement selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que les zones d'évaporation (31) et les zones d'écoulement (32) sont alternées sous forme
de nid d'abeilles, de lamelles et/ou de damier.
6. Unité de refroidissement selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'article tricoté ou l'article maillé en forme de bande présente une structure d'écartement
tridimensionnelle tricotée ou maillée.
7. Unité de refroidissement selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le textile de surface (3) est conçu en forme de vagues, de couches et/ou de plis.
8. Unité de refroidissement selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le textile de surface (3) est prévu sur ou au niveau d'un support (41) présentant
des éléments de support (4) espacés les uns des autres et s'étendant horizontalement
et/ou des éléments de renforcement (42) sont intégrés dans le textile de surface (3).
9. Unité de refroidissement selon la revendication 8, caractérisée en ce que les éléments de support (4) présentent des entretoises de support (43) qui s'étendent
sous forme de rayons à partir d'un porte-support (44) en direction d'une paroi intérieure
(16) de l'unité de refroidissement (1).
10. Unité de refroidissement selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que les éléments de support (4) présentent des longerons de support (45) s'étendant longitudinalement
et parallèlement les uns aux autres.
11. Unité de refroidissement selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que des entretoises transversales (46) sont prévues entre les entretoises de support
(43) et/ou les longerons de support (45).
12. Unité de refroidissement selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le textile de surface (3) est rond, en forme d'étoile ou en forme de bande et/ou
est composé d'un certain nombre d'éléments textiles individuels (35) de telle sorte
qu'il en résulte globalement une étendue de surface ronde, en forme d'étoile ou en
forme de bande de l'installation d'unité de refroidissement (2).
13. Unité de refroidissement selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le textile de surface (3) présente au moins une bande textile (38) constituée d'une
structure à maillages, l'au moins une bande textile (38) étant posée sous forme de
vagues ou sous forme de serpentin autour d'éléments de support (4).
14. Unité de refroidissement selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des cavités (34) sont prévues dans le textile de surface (3), lesquelles sont entourées
à la manière d'une grille par des fibres et/ou des fils (33) du textile de surface
(3) et comportent des corps de lestage (50) et/ou des corps filtrants (51) et/ou des
moyens permettant le conditionnement de l'eau de refroidissement et/ou des préparations
chimiques (52) prévus dans les cavités (34).
15. Unité de refroidissement selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le textile de surface (3) est prévu dans au moins deux étages d'unité de refroidissement
prévus l'un après l'autre et/ou l'un au-dessus de l'autre dans la direction de l'évacuation
de vapeur (13).