[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigeeinheit für eine Baugruppe, insbesondere
eine Spinnstelle, Strecke, Karde und/oder Kämmmaschine, einer Textilmaschine. Die
Anzeigeeinheit umfasst eine Schnittstelle, so dass eine Verbindung zu der Baugruppe
ausgebildet werden kann, und ein Anzeigemittel, mittels dem Daten der Baugruppe angezeigt
werden können.
[0002] Aus der
EP 2 031 105 A2 ist ein System zur Ansteuerung eines Rotorantriebs einer Offenend-Rotorspinnmaschine
bekannt. Das System umfasst eine Offenend-Rotorspinnmaschine mit einer Vielzahl von
Arbeitsstellen, die jeweils einen Rotorantrieb mit einer Steuereinheit aufweisen.
Außerdem umfasst das System mindestens eine Kommunikationsschnittstelle zur Anbindung
an eine Arbeitsstellensteuerung sowie externe Mittel zur ersatzweisen Ansteuerung
der einzelnen Rotorantriebe und zum Auslesen von Betriebszustandsdaten des Rotorantriebs
repräsentierenden Signalen aus den einzelnen Steuereinheiten der Rotorantriebe über
mindestens eine Kommunikationsschnittstelle der Steuereinheiten zu Einstell- und Überprüfungszwecken.
Nachteilig bei einem derartigen System ist es, dass die externen Mittel zum Ansteuern
der Rotorantriebe und zum Auslesen der Betriebszustandsdaten für die heutigen Anforderungen
nicht ausreichend sind.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit eine Anzeigeeinheit zu schaffen,
mit der eine Baugruppe einer Textilmaschine besser bedient werden kann.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Anzeigeeinheit für eine Baugruppe einer Textilmaschine
mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1.
[0005] Vorgeschlagen wird eine Anzeigeeinheit für eine Baugruppe, beispielsweise eine Spinnstelle,
eine Strecke, eine Karde und/oder eine Kämmmaschine, einer Textilmaschine. Die Anzeigeeinheit
weist eine Schnittstelle auf, so dass eine Verbindung zu der Baugruppe ausgebildet
werden kann. Die Schnittstelle kann beispielsweise eine Verbindung zu einem Antrieb,
zu einer Steuerung und/oder zu einem Sensor der Baugruppe aufbauen. Die Schnittstelle
kann aber auch zuerst eine Verbindung zu einer Zwischeneinheit aufbauen, so dass zwischen
der Baugruppe und der Anzeigeeinheit die Zwischenstation angeordnet ist. Die Schnittstelle
baut dann eine Verbindung zur Zwischenstation auf, welche dann eine weitere Verbindung
zur Baugruppe aufbaut. Des Weiteren weist die Anzeigeeinheit ein Anzeigemittel auf,
mittels dem Daten der Baugruppe angezeigt werden können. Mit dem Anzeigemittel können
beispielsweise Fehlermeldungen oder eine Betriebszeit der Baugruppe angezeigt werden.
[0006] Erfindungsgemäß umfasst das Anzeigemittel ein elektronisches Papier. Der Einfachheit
halber wird für das elektronische Papier die gängige Abkürzung E-Papier benutzt. Dabei
weist das E-Papier eine besonders geringe Leistungsaufnahme auf, so dass damit eine
besonders stromsparende Anzeigeeinheit ermöglicht wird. Damit kann die Anzeigeeinheit
beispielsweise mit einer Batterie und/oder Akkumulator über eine lange Zeit autonom,
bis zu Jahren, betrieben werden. Ebenfalls ist das E-Papier bei den Anschaffungskosten
vorteilhaft, da die immer weiter steigende Verwendung und die recht einfache Ausführung
des E-Papiers eine preiswerte Ausführung der Anzeigeeinheit erlaubt. Das E-Papier
ist des Weiteren auch bei einer sehr hellen Umgebungsbeleuchtung gut lesbar. Mittels
des E-Papiers können daneben komplexe Informationen angezeigt werden, welche beispielsweise
bei einer Fehlersuche an der Baugruppe vorteilhaft sind.
[0007] Außerdem können mit dem E-Papier beispielsweise Diagramme, animierte Sequenzen, Piktogramme
und/oder QR-Codes dargestellt werden, so dass ein Servicepersonal auf einen Blick
komplexe Informationen der Baugruppe mitgeteilt bekommt. Bei den heutigen immer komplexer
werdenden Baugruppen einer Textilmaschine können eine hohe Zahl an verschiedenen Fehlern
auftreten, so dass dementsprechend die Fehlerdarstellung auf der Anzeigeeinheit ebenfalls
umfangreicher werden muss. Einfache Leuchten reichen bei den komplexen Baugruppen
nicht mehr aus. Außerdem können mit komplexen Darstellungen, mittels des E-Papiers,
Fehlerhinweise oder Hinweise zur Fehlerbehebung dargestellt werden. Beispielsweise
erhält das Servicepersonal über die Anzeigeeinheit eine Videoanleitung, wie ein bestimmter
Fehler behoben werden kann.
[0008] Das Anzeigemittel kann zusätzlich oder alternativ auch einen auf Dünnschichttransistoren
basierenden Bildschirm, beispielsweise einen TFT-Bildschirm, umfassen.
[0009] Ein besonderer Vorteil ist es, wenn die Anzeigeeinheit ein Eingabemittel aufweist,
mittels dem Daten in die Baugruppe eingegeben werden können. Das Eingabemittel kann
beispielsweise eine Tastatur umfassen. Die Daten können Betriebsparameter, zum Beispiel
eine Produktionsgeschwindigkeit der Spinnstelle oder ein Verstreckungsgrad der Strecke,
sein. Mit dem Eingabemittel kann beispielsweise direkt auf eine Fehlermeldung reagiert
werden. Eine Fehlermeldung kann beispielsweise quittiert oder die Baugruppe für eine
Wartung oder zum Schutz vor einer Beschädigung mit dem Eingabemittel abgeschaltet
werden.
[0010] Vorteilhaft ist es des Weiteren, wenn das elektronische Papier als ein Farbdisplay
ausgebildet ist, so dass damit Farben dargestellt werden können. Beispielsweise können
Zustände der Baugruppe mit Hilfe verschiedener Farben dargestellt werden. Beispielsweise
können Fehlermeldungen mit einer roten Farbe dargestellt werden, so dass schnell erkannt
werden kann, dass ein Fehler an der Baugruppe vorliegt. Dagegen kann beispielsweise
eine grüne Farbe signalisieren, dass die Baugruppe ohne Fehler arbeitet.
[0011] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist es, wenn die Anzeigeeinheit als
eine portable Einheit ausgebildet ist. Damit kann beispielsweise eine einzige oder
nur wenige Anzeigeeinheiten für eine Vielzahl von Baugruppen verwendet werden, so
dass Kosten eingespart werden. Zum anderen kann beispielsweise ein Servicepersonal
eine individuelle Anzeigeeinheit besitzen. Bei einer Wartung einer einzelnen Baugruppe
kann die portable Anzeigeeinheit von dem Servicepersonal an der Baugruppe angeschlossen
werden. Die Schnittstelle baut dazu eine Verbindung zu der Baugruppe auf und es können
Daten in die Baugruppe eingegeben bzw. Daten der Baugruppe angezeigt werden. Dabei
ist es beispielsweise vorteilhaft, wenn das Anzeigemittel ein E-Papier umfasst. Das
E-Papier weist eine geringe Leistungsaufnahme auf, so dass die Anzeigeeinheit einen
geringeren Stromverbrauch aufweist. Damit ist die Anzeigeeinheit äußerst flexibel.
Mittels des E-Papiers können daneben komplexe Informationen dargestellt werden, so
dass eine Wartung oder eine Fehlersuche für das Servicepersonal vereinfacht wird.
[0012] Da die Kosten und die Leistungsaufnahme von beispielsweise dem E-Papier gering sind,
ist es vorteilhaft, wenn an jeder Baugruppe eine Anzeigeeinheit angeordnet ist. Damit
wird verhindert, dass bei nur einer zentralen Anzeigeeinheit, welche für die Bedienung
von mehreren Baugruppen vorgesehen ist, die Fehlermeldungen von weit entfernten Baugruppen
einfach ignoriert oder, ohne diese genau zu kontrollieren, quittiert werden.
[0013] Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Schnittstelle eine Funkschnittstelle umfasst,
mittels der die Verbindung zur Baugruppe ausgebildet werden kann. Zusätzlich oder
alternativ kann mit der Funkschnittstelle auch eine Verbindung zu einer weiteren portablen
Einheit ausgebildet werden. Damit kann beispielsweise eine Diagnoseeinheit, ein Smartphone,
eine Fernbedienung, ein Tablet und/oder ein Laptop an die Anzeigeeinheit angebunden
werden.
[0014] Bei der Funkschnittstelle kann es sich beispielsweise um W-LAN, Bluetooth, ZigBee,
RFID und/oder NFC handeln. Damit kann die Anzeigeeinheit auf eine einfache Weise mit
der Baugruppe eine Verbindung aufbauen und insbesondere kann damit auf eine aufwändige
Verkabelung verzichtet werden. Gerade bei einer portablen Anzeigeeinheit ist dies
von Vorteil, da beispielsweise bei einer Wartung das Servicepersonal mit der portablen
Anzeigeeinheit nur in den Bereich des NFCs, des Bluetooths, des ZigBees, etc. der
zu wartenden Baugruppe eintreten muss um eine drahtlose Verbindung aufzubauen. Die
Baugruppe kann dann beispielsweise von einem Tisch vor der Baugruppe bequem kontrolliert
werden. Außerdem kann die Wartung der Baugruppe damit an unzugänglichen Stellen der
Baugruppe besser durchgeführt werden. Die Anzeigeeinheit kann beispielsweise bei einer
Wartung hinter der Baugruppe ebenfalls dort positioniert werden, so dass das Servicepersonal
die Anzeigeeinheit jederzeit in Reichweite hat bzw. die Anzeigeeinheit im Blick hat.
Falls die Anzeigeeinheit zusätzlich noch ein Eingabemittel umfasst, können sogleich
von der unzugänglichen Stelle neue Daten eingegeben werden. Beispielsweise kann die
Baugruppe zu Testzwecken von der unzugänglichen Stelle bedient werden.
[0015] Alternativ ist es von Vorteil, wenn die Schnittstelle der Anzeigeeinheit eine Kabelschnittstelle
umfasst, mittels der die Verbindung zu der Baugruppe ausgebildet werden kann. Zusätzlich
oder alternativ kann mittels der Kabelschnittstelle auch eine Verbindung zu einer
weiteren portablen Einheit ausgebildet werden. Beispielsweise könnte die Kabelschnittstelle
als USB, als Ethernet (IEEE 802.3), als FireWire und/oder als CAN-Bus ausgebildet
sein. Damit kann die Anzeigeeinheit auf einfache Weise an die Baugruppe angeschlossen
werden. Außerdem kann beispielsweise mittels der Kabelschnittstelle die Anzeigeeinheit
mit Strom versorgt werden, so dass die Anzeigeeinheit keine eigene Stromversorgung
aufweisen muss.
[0016] Mittels einer Funkschnittstelle und/oder Kabelschnittstelle kann auch eine Verbindung
von der Anzeigeeinheit zu einem übergeordneten System ausgebildet werden. Beispielsweise
kann die Anzeigeeinheit mittels W-LAN in einem Intranet eingebunden sein. Ebenfalls
könnten die Daten zur Steuerung der Baugruppe von einer übergeordneten Steuereinheit
kommen. Auf diese Weise können auch Lösungen für Fehlermeldungen an die Anzeigeeinheit
geschickt werden, so dass ein Servicepersonal optimal in einer Fehlerbehebung unterstützt
wird.
[0017] Vorteilhaft ist es daneben, wenn die Anzeigeeinheit eine Energie-, eine Rechen-,
eine Steuer- und/oder eine Speichereinheit umfasst. Beispielsweise können damit mit
der Anzeigeeinheit zumindest Teile der Baugruppe gesteuert werden. Dadurch können
Kosten eingespart werden.
[0018] Ebenfalls ist es von Vorteil, wenn die Anzeigeeinheit eine Energieschnittstelle aufweist,
die vorzugsweise mit der Energieeinheit verbunden ist. Damit kann die Anzeigeeinheit
auf einfache Weise an eine externe Energiequelle angebunden werden.
[0019] Ein besonderer Vorteil ist es, wenn die Energieschnittstelle eine drahtlose Energieübertragung
umfasst, so dass Energie zu und/oder von der Energieeinheit übertragen werden kann.
Die Energieschnittstelle kann dabei beispielsweise als eine induktive und/oder eine
kapazitive Energieübertragung ausgebildet sein. Wenn die Anzeigeeinheit beispielsweise
noch eine Funkschnittstelle aufweist, bringt dies noch weitere Vorteile mit sich.
Damit kann auf Kabel verzichtet werden, so dass die Anzeigeeinheit besonders einfach
an der Baugruppe verbaut werden kann. Außerdem ist es ein besonderer Vorteil, wenn
die Anzeigeeinheit portabel ausgebildet ist. Wenn dazu die Baugruppe ebenfalls eine
drahtlose Energieübertragung aufweist, kann die Anzeigeeinheit von der Baugruppe mit
Energie versorgt werden. Da der Energieverbrauch von beispielsweise dem E-Papier gering
ist, kann die Anzeigeeinheit vollständig über diese drahtlose Energieübertragung versorgt
werden. Dies ist dann von Vorteil, wenn ein Servicepersonal beispielweise eine Wartung
der Baugruppe durchführt. Das Servicepersonal muss die Anzeigeeinheit nur in den Bereich
der Baugruppe führen. Über die Funkschnittstelle kann sich die Anzeigeeinheit mit
der Baugruppe verbinden, so dass Daten ausgetauscht werden können. Mit der Anzeigeeinheit
können dann beispielsweise Fehlermeldungen ausgelesen werden. Wenn die Anzeigeeinheit
zusätzlich noch ein Eingabemittel aufweist, können beispielsweise zur Fehlerbehebung
neue Daten eingegeben werden. Wenn die Anzeigeeinheit auf eine derartige Weise ohne
Kabelverbindungen an die Baugruppe angeschlossen werden kann, ist es für das Servicepersonal
aufgrund einer freien Platzierung der Anzeigeeinheit vorteilhaft. Beispielsweise bei
einer Wartung der Baugruppe an einer unzugänglichen Stelle, kann die Anzeigeeinheit
ebenfalls an dieser Stelle angeordnet werden, so dass das Servicepersonal jederzeit
die Anzeigeeinheit in Reichweite hat. Ein ständiges Aufstehen um die Anzeigeeinheit
zu kontrollieren und/oder um neue Befehle einzugeben kann damit entfallen.
[0020] Von Vorteil ist es auch, wenn die Anzeigeeinheit eine Solarzelleneinheit umfasst,
so dass die Anzeigeeinheit über die Solarzelleneinheit mit Energie versorgt werden
kann. Da das Anzeigemittel und insbesondere das E-Papier nur einen geringen Energieverbrauch
aufweist, ist dies eine besonders günstige und einfache Weise um das Anzeigeeinheit
zu betreiben, da keine Kabel verlegt werden müssen.
[0021] Ferner ist es von Vorteil, wenn die Anzeigeeinheit einen Touchscreen umfasst, der
vorzugsweise das Eingabe- und/oder das Anzeigemittel umfasst. Mittels des Touchscreens
ist eine Vereinfachung des Eingabe- und/oder des Anzeigemittels ermöglicht. Außerdem
kann damit besser auf verschiedene Fehlermeldungen eingegangen werden. Beispielsweise
kann damit auf eines von mehreren Piktogrammen geklickt bzw. gedrückt werden, so dass
eine beliebige Fehlermeldung abgearbeitet werden kann.
[0022] Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Anzeigeeinheit ein Befestigungsmittel umfasst,
mittels der die Anzeigeeinheit an der Baugruppe angeordnet werden kann. Damit kann
die Anzeigeeinheit an eine für ein Bedien- und/oder ein Servicepersonal bevorzugte
Stelle angebracht werden. Beispielsweise können die Befestigungsmittel Magnete umfassen,
so dass die Anzeigeeinheit an einem Metallgehäuse der Baugruppe angebracht werden
kann. Wenn die Anzeigeeinheit an einer anderen Stelle, weil dort die Anzeigeeinheit
besser bedienbar ist, benötigt wird, kann die Anzeigeeinheit einfach verschoben werden.
[0023] Ebenfalls ist es vorteilhaft, wenn das Anzeigemittel derart ausgebildet ist, dass
animierte Sequenzen, Diagramme, Piktogramme und/oder QR-Codes angezeigt werden können.
Beispielsweise können die QR-Codes von einem Smartphone abfotografiert werden, so
dass mit dem QR-Code eine Fehlermeldung dargestellt und mit dem Smartphone übersetzt
werden kann. Die Anzeigeeinheit wird somit noch flexibler in deren Anwendung.
[0024] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist es, wenn das Anzeigemittel geteilt
ausgebildet ist, so dass gleichzeitig die Daten von mehreren Baugruppen angezeigt
werden können. Wenn beispielsweise die Daten von zwei Baugruppen gleichzeitig angezeigt
werden sollen, könnte das Anzeigemittel in der Mitte geteilt sein, so dass ein Split
Screen ausgebildet ist. Bei der Anzeige von Daten von beispielsweise vier Baugruppen
könnten beispielsweise vier Quadranten auf dem Anzeigemittel ausgebildet sein.
[0025] Falls an der Baugruppe ein Fehler vorliegt, der zu einer Beschädigung führen kann,
ist es vorteilhaft, wenn das Anzeigemittel der Anzeigeeinheit eine akustische Ausgabeeinheit
umfasst, so dass ein Servicepersonal darauf aufmerksam gemacht werden kann. Mittels
beispielsweise eines Alarmsignals kann auch ein weit entferntes Servicepersonal auf
den Fehler aufmerksam gemacht werden, so dass eine Beschädigung verhindert werden
kann.
[0026] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Ansicht einer Baugruppe und einer Anzeigeeinheit,
- Figur 2
- eine schematische Ansicht einer Vielzahl von Baugruppen mit einer portablen Anzeigeeinheit
und
- Figur 3
- eine schematische Ansicht einer Vielzahl von Baugruppen, zwei Anzeigeeinheiten und
eines Datennetzwerks einer Spinnmaschine.
[0027] In Figur 1 ist eine schematische Ansicht eine Baugruppe 2 einer Textilmaschine und
eine Anzeigeeinheit 1 gezeigt. Die Baugruppe 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel als
eine Spinnstelle ausgebildet. Die Baugruppe 2 könnte aber auch ein Hülsenlader oder
eine andere Komponente der Textilmaschine sein. Die Spinnstelle bildet aus einem Faserverband
8, der in einer Kanne 7 bevorratet ist, mittels eines Rotors, der in einem Rotorgehäuse
9 angeordnet ist, ein Garn 10. Das Garn 10 wird auf einer Spule 11 aufgewickelt. Die
Textilmaschine kann dabei eine Vielzahl an Baugruppen 2 mit jeweils einer Anzeigeeinheit
1 aufweisen.
[0028] Die Anzeigeeinheit 1 kann, wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt ist, ein Eingabemittel
3 umfassen, mittels dem Daten in die Baugruppe 2 eingegeben werden können. Außerdem
umfasst die Anzeigeeinheit 1 ein Anzeigemittel 4, mittels dem Daten der Baugruppe
2 angezeigt werden können. Das Eingabemittel 3 kann beispielsweise eine Tastatur und/oder
ein Taster umfassen. Das Anzeigemittel 4 umfasst erfindungsgemäß ein elektronisches
Papier (E - Papier). Ein Vorteil des E-Papiers ist es, dass es nur eine geringe Leistungsaufnahme
aufweist und günstig in der Anschaffung ist. Mit beiden Ausführungen können ferner
komplexe Informationen, beispielsweise Diagramme, animierte Sequenzen, Piktogramme,
QR-Codes und/oder Bedienhinweise, dargestellt werden.
[0029] Wenn das Anzeigemittel 4 beispielsweise ein E-Papier umfasst, kann die Anzeigeeinheit
1 mittels einer Batterie und/oder Akkumulator über einen äußerst langen Zeitraum versorgt
werden. Zusätzlich oder alternativ kann die Anzeigeeinheit 1 auch mittels einer hier
nicht gezeigten externen Energieversorgung versorgt werden.
Die Anzeigeeinheit 1 kann auch einen Touchscreen umfassen, so dass der Touchscreen
das Eingabemittel 3 und das Anzeigemittel 4 umfasst. Dadurch kann beispielsweise direkt
auf die angezeigten Hinweise, beispielsweise auf die Piktogramme, geklickt werden,
so dass diesem Hinweis, beispielsweise einer Fehlermeldung, von einem Servicepersonal
nachgegangen werden kann.
[0030] Das E-Papier kann auch als ein Farbdisplay ausgebildet sein, so dass damit Farben
dargestellt werden können. Damit kann beispielsweise mit einer roten Farbe auf Fehlermeldungen
hingewiesen werden. Das Servicepersonal kann damit schnell erkennen, ob ein Fehler
an der Baugruppe 2 vorliegt.
[0031] Zusätzlich oder alternativ kann das Anzeigemittel 4 auch einen auf Dünnschichttransistor
basierenden Bildschirm (TFT - Bildschirm) umfassen.
[0032] Die Anzeigeeinheit 1 weist des Weiteren noch eine Schnittstelle auf, mittels der
eine Verbindung zur Baugruppe 2 hergestellt werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel
sind zwei Schnittstellen ausgebildet, wobei eine Funkschnittstelle 5 zu der Kanne
7 ausgebildet ist, um beispielsweise einen Füllstand der Kanne 7 mittels des Anzeigemittels
4 anzuzeigen. Außerdem ist noch eine Kabelschnittstelle 6 zu einem Rotorgehäuse 9
ausgebildet. Damit kann beispielsweise eine Drehzahl des Rotors, durch eine Eingabe
an dem Eingabemittel 3, gesteuert werden. Eine Funkschnittstelle 5 und/oder eine Kabelschnittstelle
6 kann zusätzlich oder alternativ auch zu einer hier nicht gezeigten zentralen Steuerung
der Baugruppe 2 ausgebildet sein, so dass der Füllstand der Kanne 7 und/oder die Eingabe
der Drehzahl des Rotors zuerst über diese Steuerung geleitet werden.
[0033] Mit einer weiteren Funkschnittstelle 5 und/oder Kabelschnittstelle 6 der Anzeigeeinheit
1 kann beispielsweise auch eine Verbindung zu einer weiteren Einheit ausgebildet werden.
Beispielsweise kann dadurch ein weiteres Diagnosegerät und/oder Steuergerät angeschlossen
werden. Dabei kann es sich um ein Tablet, ein Smartphone und/oder einen Laptop handeln.
[0034] In Figur 2 ist eine schematische Ansicht einer Vielzahl von Baugruppen 2a - 2d mit
einer portablen Anzeigeeinheit 1 gezeigt. Dabei sind die Baugruppen 2a - 2d wieder
als Spinnstellen ausgeführt. Die Spinnstellen sind außerdem gleich wie in der Figur
1 ausgebildet und werden deshalb der Einfachheit halber nicht nochmals beschrieben.
[0035] Die portable Anzeigeeinheit 1 umfasst wieder ein Eingabemittel 3, mittels dem Daten
in die Baugruppen 2a - 2d eingegeben werden können, und ein Anzeigemittel 4, mittels
dem Daten der Baugruppen 2a - 2d angezeigt werden können. Das Anzeigemittel 4 umfasst
dabei erfindungsgemäß ein E-Papier.
[0036] Zu den Baugruppen 2a - 2d können von der Anzeigeeinheit 1 mittels Funkschnittstellen
5a - 5d Verbindungen hergestellt werden. Wenn die Funkschnittstellen 5a - 5d beispielsweise
mittels NFC ausgebildet sind, kann die Verbindung nur in einem geringen Bereich um
die Baugruppe 2a - 2d ausgebildet werden. Dadurch kann in diesem Fall nur eine einzige
Baugruppe 2a - 2d bedient werden. Sind die Funkschnittstellen 5a - 5d dagegen beispielsweise
mittels W-LAN ausgebildet, kann die Anzeigeeinheit 1 mit mehrere Baugruppen 2a - 2d
gleichzeitig und/oder nur mit einzelnen Baugruppe 2a - 2d eine Verbindung aufbauen.
[0037] Von Vorteil ist es besonders, wenn die Anzeigeeinheit 1 und die jeweilige Baugruppen
2a - 2d eine drahtlose Energieschnittstelle (hier nicht gezeigt) aufweisen. Da das
E-Papier eine geringe Leistungsaufnahme aufweist, kann mit der drahtlosen Energieschnittstelle
die Anzeigeeinheit 1 mit ausreichend Energie versorgt werden. Eine Bedienung der Baugruppen
2a - 2d ist damit besonders einfach durchführbar. Ein Servicepersonal muss sich nur
in den Bereich der zu wartenden Baugruppe 2a - 2d begeben, so dass beispielsweise
über NFC eine Verbindung aufgebaut wird. Über die drahtlose Energieschnittstelle erhält
die Anzeigeeinheit 1 Energie, so dass die Baugruppen 2a - 2d bedient werden können.
Dabei kann beispielsweise eine Diagnose durchgeführt, Fehlermeldungen ausgelesen und/oder
die Baugruppen 2a-2d neu konfiguriert werden.
[0038] Wenn das Anzeigemittel 4 der Anzeigeeinheit 1 ein E-Papier umfasst, kann die Anzeigeeinheit
1 zusätzlich oder alternativ auch mit eine Batterie und/oder Akkumulator betrieben
werden. Durch die niedrige Leistungsaufnahme kann die Anzeigeeinheit 1 besonders lange
mit der Batterie betrieben werden.
[0039] Eine derartige komplette drahtlose Verbindung der Anzeigeeinheit 1 zu einer Baugruppe
2a - 2d bringt dabei Vorteile für ein Servicepersonal mit sich. Beispielsweise kann
bei einer Reparatur einer Komponente der Baugruppe 2a - 2d an einer unzugänglichen
Stelle, die Anzeigeeinheit 1 ebenfalls an dieser unzugänglichen Stelle positioniert
werden. Das Servicepersonal hat dann die Anzeigeeinheit 1 jederzeit in Reichweite,
so dass das Servicepersonal Eingaben tätigen und/oder den Status der Baugruppe 2a
- 2d überwachen kann.
[0040] Figur 3 zeigt eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines Datennetzwerks einer
Textilmaschine. In diesem Ausführungsbeispiel sind wieder beispielhaft mehrere Baugruppen
2a - 2h dargestellt. Die Baugruppen 2a - 2h umfassen jeweils eine Baugruppensteuerung
18a - 18h, welche mit zumindest einem Motor 12 und/oder mit zumindest einem Sensor
13 der Baugruppe 2a - 2h verbunden sind (der Übersichtlichkeit halber ist nur an der
Baugruppe 2a ein Motor 12 und ein Sensor 13 dargestellt).
[0041] Eine Textilmaschine weist zur Steuerung eine Maschinensteuerung 17 auf. Dies kann
beispielsweise ein Maschinencomputer sein. Über diese Maschinensteuerung 17 können
Betriebsparameter oder ähnliches für die Textilmaschine und/oder die einzelnen Baugruppen
2a - 2h eingegeben werden. Die Eingaben werden über ein Maschinennetzwerk 14 an ein
Sektionsinterface 16 geleitet. Das Maschinennetzwerk 14 kann dabei beispielsweise
aus einem CAN-Bus ausgebildet sein. Das Sektionsinterface 16 unterteilt die Textilmaschine
in kleinere Abschnitte bzw. Sektionen. Das Sektionsinterface 16 ist ferner mit einem
Sektionsnetzwerk 15 verbunden, an dem die Baugruppensteuerungen 18a - 18h angebunden
sind, welche wiederum mit den Motoren 12 und/oder mit den Sensoren 13 der Baugruppen
2a - 2h verbunden sind.
[0042] Das Sektionsinterface 16 weist außerdem zwei Access Points 19a, 19b auf. In diesem
Ausführungsbeispiel bauen die beiden Anzeigeeinheiten 1a, 1 b über die Funkschnittstellen
5a, 5b mit dem Sektionsinterface 16 eine Verbindung auf. Eine derartige Verbindung
kann beispielsweise mittels ZigBee, W-LAN oder ähnlichem ausgebildet sein. Damit wird
indirekt bzw. über einen Umweg über das Sektionsinterface 16 eine Verbindung zu den
Baugruppen 2a - 2h aufgebaut. Beispielsweise wird eine Fehlermeldung der Baugruppe
2a - 2h zuerst an das Sektionsinterface 16 gemeldet, welche die Fehlermeldung an eine
Anzeigeeinheit 1 a, 1 b schickt, so dass ein Servicepersonal die Informationen zur
Fehlermeldung der Baugruppen 2a - 2h an den Anzeigeeinheiten 1a, 1 b angezeigt bekommt.
[0043] Mit einem Access Point 19a, 19b könnte auch eine weitere portable Anzeigeeinheit
1 eine Verbindung aufbauen, so dass ein Servicepersonal einen Status der Baugruppen
2a - 2d angezeigt bekommt. Diese Anzeigeeinheit 1 hat dann die Funktion einer Diagnoseeinheit,
an der ebenfalls Fehlermeldungen der Baugruppen 2a - 2h angezeigt und zusätzlich oder
alternativ Eingaben vorgenommen werden können.
[0044] Zusätzlich oder alternativ könnten die Anzeigeeinheiten 1 a, 1 b auch kabelgebunden
an das Sektionsinterface 16 angebunden sein. Dies könnte beispielsweise mittels USB,
Ethernet (IEEE 802.3), FireWire, I
2C und/oder CAN-Bus erfolgen.
[0045] In diesem Ausführungsbeispiel ist dabei die Anzeigeeinheit 1 a zur Anzeige der Daten
der Baugruppen 2a - 2d und die Anzeigeeinheit 1 b zur Anzeige der Daten der Baugruppen
2e - 2h angeordnet. Eine Anzeigeeinheit 1a, 1b ist somit für vier der Baugruppen 2a
- 2h "zuständig". Alternativ könnte eine Anzeigeeinheit 1 a, 1 b auch für weniger
oder für mehr Baugruppen 2a - 2h zuständig sein. Wenn eine Anzeigeeinheit 1a, 1 b
für mehr als für eine Baugruppe 2a - 2h zuständig ist, ist es vorteilhaft, wenn das
E-Papier und/oder der TFT-Bildschirm geteilt ist, so dass beispielsweise alle vier
Baugruppen 2a - 2d bzw. 2e - 2h auf der Anzeigeeinheit 1 a bzw. 1 b gleichzeitig angezeigt
werden können. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn mit einer Anzeigeeinheit 1a, 1 b
mehrere Baugruppen 2a - 2h angezeigt werden, da somit die Anzahl der Funkschnittstellen
5a, 5b verringert wird.
[0046] Zusätzlich oder alternativ könnte mit der Anzeigeeinheit 1 a, 1 b auch jede Baugruppe
2a - 2h durchgeschalten werden, wobei immer nur die Daten einer einzigen Baugruppe
2a - 2h angezeigt werden, aber bei Bedarf zu einer anderen Baugruppe 2a - 2h geschaltet
werden kann. Das Durchschalten der Baugruppen 2a - 2h könnte mit den Eingabemitteln
3a, 3b durchgeführt werden.
[0047] Ein weiterer Vorteil an diesem Ausführungsbeispiel ist es, dass die Anzeigeeinheiten
1 a, 1 b über die Funkschnittstellen 5a, 5b zu den Access-Points 19a, 19b des Sektionsinterfaces
16 nur Statusdaten, beispielsweise Fehlermeldungen und/oder Betriebsparameter, erhalten,
so dass die zu übertragende Datenmenge sehr gering ist. Die Steuerungsdaten für die
Baugruppen 2a - 2d werden getrennt über das Maschinennetzwerk 15 von dem Sektionsinterface
16 an die Baugruppensteuerung 18a - 18h übertragen. Wenn außerdem nur bei einer Änderung
der Statusdaten der Baugruppen 2a - 2h diese übertragen werden, wird die zu übertragende
Datenmenge noch geringer. Dann kann die Anzeigeeinheit 1a, 1 b besonders energiesparend
ausgebildet sein. Insbesondere wenn die Anzeigeeinheit 1 a, 1 b ein E-Papier umfasst,
kann beispielsweise eine Batterie in dem Anzeigeelement 1a, 1 b den Betrieb über einen
besonders langen Zeitraum, bis zu Jahren, gewährleisten. Die Energieversorgung könnte
zusätzlich oder alternativ auch über eine Stromschiene an der Textilmaschine ausgebildet
sein.
[0048] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine
Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
dargestellt und beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
[0049]
- 1
- Anzeigeeinheit
- 2
- Spinnstelle
- 3
- Eingabemittel
- 4
- Anzeigemittel
- 5
- Funkschnittstelle
- 6
- Kabelschnittstelle
- 7
- Kanne
- 8
- Faserverband
- 9
- Rotorgehäuse
- 10
- Garn
- 11
- Spule
- 12
- Motor
- 13
- Sensor
- 14
- Maschinennetzwerk
- 15
- Sektionsnetzwerk
- 16
- Sektionsinterface
- 17
- Maschinensteuerung
- 18
- Baugruppensteuerung
- 19
- Access Point
1. Anzeigeeinheit für eine Baugruppe (2), beispielsweise eine Spinnstelle, Strecke, Karde
und/oder Kämmmaschine, einer Textilmaschine, mit einer Schnittstelle (5, 6), so dass
eine Verbindung zu der Baugruppe (2) ausgebildet werden kann, und mit einem Anzeigemittel
(4), mittels dem Daten der Baugruppe (2) angezeigt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel (4) ein elektronisches Papier umfasst.
2. Anzeigeeinheit nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) ein Eingabemittel (3) aufweist, mittels dem Daten in die Baugruppe
(2) eingegeben werden können.
3. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische Papier als ein Farbdisplay ausgebildet ist, so dass damit Farben
darstellbar sind.
4. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) als eine portable Einheit ausgebildet ist.
5. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) in und/oder an der Baugruppe (2) angeordnet ist.
6. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle eine Funkschnittstelle (5), die insbesondere als W-LAN, als Bluetooth,
als ZigBee, als RFID und/oder als NFC (Near Field Communication) ausgebildet ist,
umfasst, mittels der die Verbindung zur Baugruppe (2) und/oder mittels der eine Verbindung
zu einer weiteren portablen Einheit ausgebildet werden kann.
7. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle eine Kabelschnittstelle (6), die insbesondere als USB, als Ethernet
(IEEE 802.3), als FireWire, I2C und/oder als CAN-Bus ausgebildet ist, umfasst, mittels der die Verbindung der Baugruppe
(2) und/oder mittels der eine Verbindung zu einer weiteren portablen Einheit ausgebildet
werden kann.
8. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) eine Energie-, eine Recheneinheit, eine Steuereinheit und/oder
eine Speichereinheit umfasst.
9. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) eine Energieschnittstelle aufweist, die vorzugsweise mit der
Energieeinheit verbunden ist und/oder dass die Energieschnittstelle eine drahtlose,
insbesondere eine induktive und/oder eine kapazitive, Energieübertragung umfasst,
so dass Energie zu und/oder von der Energieeinheit übertragbar ist.
10. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) eine Solarzelleneinheit umfasst.
11. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) einen Touchscreen umfasst, der vorzugsweise das Eingabemittel
(3) und/oder das Anzeigemittel (4) umfasst.
12. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) ein Befestigungsmittel umfasst, mittels dem die Anzeigeeinheit
(1) an der Baugruppe angeordnet werden kann.
13. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel (4) derart ausgebildet ist, dass animierte Sequenzen, Diagramme,
Piktogramme und/oder QR-Codes angezeigt werden können.
14. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel (4) geteilt ausgebildet ist, so dass gleichzeitig die Daten von
mehreren Baugruppen (2) angezeigt werden können.
15. Anzeigeeinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (1) eine akustische Ausgabeeinheit umfasst.