[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbindungselement für Fenster- und Türrahmen
und eine Profilanordnung.
[0002] Verbindungselemente für Fenster- und Türrahmen sind dem Prinzip nach bereits aus
dem Stand der Technik bekannt. Insbesondere werden Fenster- oder Türrahmen aufgrund
einfacher Herstellung und Montage aus einzelnen Seitenprofilen zusammengesetzt. Diese
Seitenprofile werden an ihren Enden, den Ecken des Rahmens, miteinander verbunden,
wodurch ein Rahmen aus je zwei Längsprofilen und zwei Querprofilen entsteht. Oft wird
die Fensterfläche zusätzlich geteilt, sodass Sprossenprofile mit Innenseiten der Längs-
bzw. Querprofile verbunden werden müssen. Zur Befestigung dieser Sprossenprofile an
die Längs- bzw. Querprofile werden spezielle Verbindungselemente verwendet.
[0003] Moderne Profilanordnungen bestehen in der Regel aus einem äußeren und einem inneren
Profil, welche aus Aluminium hergestellt werden und aufgrund ihrer hohen Wärmeleitfähigkeit
mittels eines Isoliersteges verbunden sind. Derart kann eine Wärmeübertragung aus
dem Gebäudeinneren über die Profile bzw. über die Profile in das Gebäudeinnere möglichst
gering gehalten werden. Ferner werden Profilanordnungen unterschiedlicher Abmessungen
in unterschiedlichen Fenstersystemen verbaut. Insbesondere die Breite des Isoliersteges,
d. h. der Abstand zwischen äußerem und innerem Profil des Rahmens, wird variiert.
Bekannte unterschiedliche Verbindungselemente werden somit für unterschiedliche Rahmen,
den Abmessungen der Rahmen entsprechend, hergestellt. Auf diese Art und Weise sind
eine Vielzahl unterschiedlicher Verbindungselemente für eine Vielzahl unterschiedlicher
Profilanordnungen notwendig. Die entsprechende Teilevielfalt führt zu hohen Produktionskosten,
zudem entstehen zusätzliche Konstruktionskosten bei der Einführung neuer Rahmen. Ein
weiterer Nachteil herkömmlicher Verbindungselemente besteht darin, dass diese bereits
vor dem Zusammenbau der Querprofile mit den Längsprofilen montiert werden müssen.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verbindungselement der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass dieses universell in Rahmenanordnungen mit
unterschiedlichen Maßen anwendbar ist. Gleichzeitig ist eine Verbesserung der Montage
wünschenswert.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche
1 und 14 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben.
[0006] Demgemäß betrifft die Erfindung insbesondere ein Verbindungselement für Fenster-
und Türrahmen, welches ein Einschubelement aufweist, wobei das Einschubelement einen
Einschubbereich aufweist, welcher derart geformt ist, dass er in eine Profilkammer
eines Sprossenprofils des Fenster- oder Türrahmens einschiebbar ist. Des Weiteren
weist das Verbindungselement eine Stützeinrichtung auf, welche angrenzend zu dem Einschubelement
angeordnet ist. Wobei die Stützeinrichtung mindestens einen Stützbereich aufweist,
welcher derart geformt ist, dass er in mindestens eine Führungsschiene des Sprossenprofils
einschiebbar ist.
[0007] Üblicherweise werden Seitenprofile und Sprossenprofile für eine maximale Wärmeisolation
als Hohlprofile ausgeführt, der entstandene Hohlraum wird als Profilkammer bezeichnet.
[0008] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verbindungselements liegen insbesondere darin,
dass das Verbindungselement durch seine Gestaltung universell anwendbar ist. Das heißt,
dass das Verbindungselement in unterschiedlichen Fenster- und Türrahmen und/oder in
Fenster- und Türrahmen mit unterschiedlichen Maßen anwendbar ist.
[0009] Ein weiterer Punkt liegt darin, dass das Verbindungselement durch die Stützeinrichtung
eine stützende Funktion ausübt. Folglich werden die Stabilität des Fenster- oder Türrahmens
im Allgemeinen und insbesondere die Stabilität der Sprossenprofile an den Längs- bzw.
Querprofilen verbessert.
[0010] Als weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist zu nennen, dass durch die Stützeinrichtung
und insbesondere durch den Stützbereich der Stützeinrichtung eine verbesserte montagegerechte
Gestaltung zur Verfügung gestellt wird. So wird der Zusammenbau insbesondere durch
die mindestens eine Führungsschiene erleichtert, da diese beim Zusammenbau als Führung
für das gesamte Verbindungselement wirkt.
[0011] In einer bevorzugten Realisierung des erfindungsgemäßen Verbindungselements weist
die Stützeinrichtung einen ersten sowie einen zusätzlichen, zweiten Stützbereich auf,
wobei jedem Stützbereich ein eigener Haltebereich zugeordnet ist, und wobei die Haltebereiche
der beiden Stützbereiche vorzugsweise stirnseitig derart miteinander verbindbar sind,
dass die Stützeinrichtung gabelförmig ausgeführt ist. In diesem Zusammenhang ist es
insbesondere denkbar, wenn der dem ersten Stützbereich zugeordnete Haltebereich -
gemessen in dessen Längsrichtung - eine erste Länge aufweist, und der dem zweiten
Stützbereich zugeordnete Haltebereich - wiederum gemessen in dessen Längsrichtung
- eine zweite Länge aufweist, wobei die erste und zweite Länge unterschiedlich sind.
Auf diese Weise ist es möglich, eine Stützeinrichtung bedarfsweise auszuwählen, und
zwar in Abhängigkeit von dem Abstand der Führungsschienen des Sprossenprofils.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform ist insbesondere vorgesehen, dass die den einzelnen
Stützbereichen zugeordneten Haltebereiche jeweils eine in Längsrichtung gesehene Länge
mit einem Mittelpunkt aufweisen, wobei der Stützbereich jeweils dezentral bezüglich
des Mittelpunktes angeordnet ist. Wenn darüber hinaus jeder Haltebereich einen ersten
Stirnbereich und einen gegenüberliegenden zweiten Stirnbereich aufweist und der erste
Stirnbereich des beispielsweise dem ersten Stützbereich zugeordneten Haltebereiches
wahlweise mit dem ersten oder zweiten Stirnbereich des dem zweiten Stützbereich zugeordneten
Haltebereichs verbindbar oder verbunden ist, kann der Abstand zwischen den Stützbereichen
variabel eingestellt werden.
[0013] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stützeinrichtung
mindestens einen Haltebereich und vorzugsweise zwei Stützbereiche aufweist. Der mindestens
eine Haltebereich verbindet die beiden Stützbereiche derart, dass die Stützeinrichtung
gabelförmig geformt ist.
[0014] Dadurch verstärken sich die bereits genannten Vorteile und die Konstruktion gewinnt
zusätzliche Stabilität. Zudem wirken die beiden Stützbereiche entlastend auf das Einschubelement,
da in einem Belastungsfall die Krafteinwirkung aufgeteilt wird.
[0015] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Einschubelement zwischen den beiden
Stützbereichen angeordnet, sodass das Verbindungselement, gesehen in Richtung einer
Einschubrichtung des Einschubelements, im Wesentlichen T-förmig geformt ist.
[0016] Hierdurch verbessert sich durch die T-förmige Anordnung die Stabilität der Konstruktion.
Gleichzeitig wird ein Verdrehen des Sprossenprofils um eine Achse, die parallel zu
der Einschubrichtung des Einschubelements ist, verhindert. Des Weiteren kann ein Wackeln
des Sprossenprofils im Profil des Fenster- oder Türrahmens verhindert werden.
[0017] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass das Einschubelement
einen Basisbereich aufweist, wobei der Basisbereich Einhakbereiche aufweist, welche
komplementär zu Einrastbereichen in einem Profil des Fenster- oder Türrahmens geformt
sind. Vorzugsweise sind die Einhakbereiche an einem ersten und einem zweiten Längsseitenbereich
des Einschubelements geformt, wobei der zweite Längsseitenbereich dem ersten Längsseitenbereich
gegenüberliegend angeordnet ist.
[0018] Dadurch ergibt sich insbesondere eine optimierte Befestigung bzw. Befestigungsmöglichkeit
des Einschubelements an einem Profil des Fenster- oder Türrahmens. Zudem bieten die
Einhakbereiche eine einfache, sichere und schnelle Möglichkeit, das Verbindungselement
an dem Profil des Fenster- oder Türrahmens zu montieren. Durch die Anordnung der Einhakbereiche
an gegenüberliegenden Längsseitenbereichen wird zudem ein Wackeln des Verbindungselements
in dem Rahmen verhindert.
[0019] Die Einhakbereiche des Basisbereichs des Einschubelements sind hierbei besonders
bevorzugt derart gestaltet, dass sie sowohl in die komplementär gebildeten Einrastbereiche
des Fenster- oder Türrahmens einschiebbar sind als auch durch eine Schwenkbewegung
in die besagten Einrastbereiche einklinkbar sind. Dadurch ergeben sich insbesondere
bei der Montage der Profile der Fenster- oder Türrahmen Vorteile, da die Verbindungselemente
sowohl vor dem Zusammenbau der Seitenprofile als auch nach dem Zusammenbau der Seitenprofile
auf die Seitenprofile montierbar sind.
[0020] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Einschubelement des Verbindungselements
ferner an einem dritten Längsseitenbereich, welcher im Wesentlichen senkrecht zu den
ersten beiden Längsseitenbereichen angeordnet ist, mindestens eine Aussparung auf.
Besonders bevorzugt weist das Einschubelement an dem besagten dritten Längsseitenbereich
eine Vielzahl von Aussparungen auf. Die mindestens eine Aussparung reicht vorzugsweise
durch das Einschubelement hindurch.
[0021] Dies ist insbesondere von Vorteil, da durch die Aussparung Materialersparnisse beim
Herstellen des Verbindungselements erzielt werden können. Folglich wird das Verbindungselement
zum einen günstiger und zum anderen kann Gewicht eingespart werden. Ein weiterer bedeutender
Vorteil ergibt sich bei der Wärmeleitung des Verbindungselements bzw. der Rahmenanordnung,
da durch die Hohlräume eine zusätzliche Isolation bereitgestellt wird.
[0022] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es vorzugsweise vorgesehen, dass mindestens
eine der Aussparungen derart geformt ist, dass die Aussparung ein Befestigungselement
aufnehmen kann.
[0023] Durch die zusätzliche Fixierung mittels Befestigungselement wird die Stabilität der
Rahmenanordnung verbessert. Zudem kann ein synergistischer Effekt aus dem Einhaken
in den Einrastbereichen und dem Befestigungselement erzielt werden. Als Befestigungselemente
bieten sich an dieser Stelle insbesondere Schrauben und/oder Pins an.
[0024] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Einschubelement eine Bohrung
auf, welche entlang einer Mittelachse des Einschubelements verläuft, wobei die Mittelachse
des Einschubelements im Wesentlichen in Richtung, vorzugsweise entlang, der Einschubrichtung
des Einschubelements verläuft.
[0025] Durch die Gestaltung der Bohrung, d. h. dadurch, dass die Bohrung durch das gesamte
Verbindungselement verläuft, wird eine einfache Montagemöglichkeit für Befestigungselemente
erreicht. Genauer ermöglicht eine durchgängige Bohrung beispielsweise, dass ein Schraubenzieher
zum Fixieren des Befestigungselements durch die Bohrung geführt werden kann.
[0026] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist durch mindestens einen Bereich der
Bohrung des Einschubelements ein Befestigungselement führbar, wobei mittels des Befestigungselements
das Einschubelement an dem Profil des Fenster- oder Türrahmens befestigbar, vorzugsweise
lösbar befestigbar, ist.
[0027] Dadurch ergibt sich insbesondere der Vorteil, dass das Verbindungselement an einer
vorgegebenen Position an dem Seitenprofil des Fenster- oder Türrahmens fixierbar ist.
Wobei ein Verrutschen des Verbindungselements in dem Seitenprofil des Fenster- oder
Türrahmens verhindert wird. Dadurch, dass das Befestigungselement nur in einem Bereich
der Bohrung, vorzugsweise in einem an das Profil angrenzenden Bereich, eingeführt
werden muss, sind insgesamt kürzere Befestigungselemente zur Befestigung nötig. Als
Befestigungselemente eignen sich an dieser Stelle ebenfalls insbesondere Schrauben
oder Pins.
[0028] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Einschubelement des Verbindungselements
einen oberen Bereich auf, welcher dem Basisbereich gegenüberliegend ausgebildet ist.
Wobei der obere Bereich an mindestens einer Seite mindestens eine Fase aufweist.
[0029] Dadurch wird insbesondere eine montagegerechte Gestaltung des Verbindungselements
realisiert. So lässt sich das angefaste Verbindungselement einfacher in eine Profilkammer
eines Sprossenprofils einführen. Genauer sind die Fasen abgeschrägte Kanten, die als
Einführhilfe beim Einführen des Verbindungselements in die Profilkammer des Sprossenprofils
wirken.
[0030] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung sind die Stützeinrichtung und das Einschubelement
mehrteilig geformt. Vorzugsweise ist die Stützeinrichtung zweiteilig geformt.
[0031] Ein Vorteil, welcher sich aus einem derartig modularen Aufbau ergibt ist, dass eine
aufwendige Herstellung eines einteiligen Verbindungselements mit komplizierten Geometrien
verhindert wird. Auch in der Montage werden Vorteile erzielt, insbesondere bei der
zweiteiligen Gestaltung der Stützeinrichtung, da das Einschubelement getrennt von
den Stützeinrichtungen an dem Profil des Fenster- oder Türrahmens montierbar ist.
[0032] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Haltebereich der Stützeinrichtung
einen integral geformten Nutenstein auf, wobei der Nutenstein komplementär zu einer
Nut in einem Profil des Fenster- oder Türrahmens ausgeführt ist.
[0033] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass nebst dem Einschubelement auch die Stützeinrichtung
an dem Profil des Fenster- oder Türrahmens fixierbar ist. Dadurch verbessern sich
sowohl die Stabilität des Verbindungselements als auch die der Rahmenanordnung. Zudem
wird die vorteilhafte getrennte Montage von Stützeinrichtung und Einschubelement vereinfacht,
da alle Einzelteile des Verbindungselements unabhängig voneinander eine Führung aufweisen.
[0034] Des Weiteren wird eine Profilanordnung bereitgestellt. Die Profilanordnung weist
mindestens ein äußeres Profil und mindestens ein inneres Profil auf, wobei das mindestens
eine äußere Profil und das mindestens eine innere Profil mittels mindestens eines
Isoliersteges miteinander verbunden sind. Zudem weist die Profilanordnung ein Verbindungselement
auf, welches mit dem mindestens einen äußeren Profil in Eingriff bringbar oder gebracht
ist, wobei es sich bei dem Verbindungselement vorzugsweise um ein Verbindungselement
einer bereits beschriebenen Art handelt. Vorzugsweise weist die Rahmenanordnung ein
weiteres Einschubelement auf, welches mit dem mindestens einen inneren Profil in Eingriff
bringbar oder gebracht ist, wobei das weitere Einschubelement vorzugsweise im Wesentlichen
baugleich zu den bereits beschriebenen Einschubelementen ausgeführt ist.
[0035] Demzufolge weist die Profilanordnung neben den eigentlichen Profilen sowohl ein Verbindungselement
als auch ein weiteres Einschubelement auf. Der Vorteil einer solchen Anordnung liegt
darin, dass das Sprossenprofil an zwei örtlich getrennten Einschubelementen fixiert
werden kann. Dadurch, dass es sich bei dem weiteren Einschubelement im Wesentlichen
um ein baugleiches Einschubelement handelt, können an dieser Stelle Produktionskosten
eingespart werden. Gleichzeitig kann das Einschubelement während der Montage ausgetauscht
bzw. vertauscht werden, da es zu beiden Profilen kompatibel ausgebildet ist. Somit
wird der Montagevorgang durch baugleiche Einschubelemente einfacher gestaltet.
[0036] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Profilanordnung ferner mindestens
ein äußeres Sprossenprofil und mindestens ein inneres Sprossenprofil auf, wobei das
mindestens eine äußere Sprossenprofil und das mindestens eine innere Sprossenprofil
mittels mindestens eines Isoliersteges miteinander verbunden sind. Eine Profilkammer
des äußeren Sprossenprofils nimmt den Einschubbereich des Verbindungselements auf
und eine Profilkammer des inneren Sprossenprofils nimmt den Einschubbereich des weiteren
Einschubelements auf. Vorzugsweise ist das Verbindungselement am äußeren Profil angeordnet
und das weitere Einschubelement am inneren Profil angeordnet.
[0037] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass sowohl das äußere Sprossenprofil durch das
Verbindungselement mit dem äußeren Profil verbunden ist, als auch das innere Sprossenprofil
durch den Einschubbereich des weiteren Einschubelements mit dem inneren Profil des
Fenster- oder Türrahmens verbunden ist. Dadurch wird eine stabile und vorteilhafte
Fixierung beider Profile erreicht.
[0038] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung definiert der mindestens eine weitere Isoliersteg
eine weitere Profilkammer, wobei die Profilkammer des äußeren Sprossenprofils und
die Profilkammer des inneren Sprossenprofils an die weitere Profilkammer angrenzen
derart, dass die weitere Profilkammer zwischen, vorzugsweise mittig zwischen, den
Profikammern des äußeren Sprossenprofils und des inneren Sprossenprofils angeordnet
ist. Ferner sind die drei Profilkammern im Wesentlichen in einer Reihe angeordnet.
Der Einschubbereich des Verbindungselements wird ausschließlich von der Profilkammer
des äußeren Sprossenprofils aufgenommen und der Einschubbereich des weiteren Einschubelements
wird ausschließlich von der Profilkammer des inneren Sprossenprofils aufgenommen.
Durch diese Anordnung wird eine Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Profilkammer,
die durch den weiteren Isoliersteg definiert ist, ohne ein nötiges Anpassen der Verbindungselemente
möglich. Im Einzelnen ist es demnach nicht mehr nötig, für Rahmenanordnungen mit unterschiedlichen
durch den weiteren Isoliersteg definierten Profilkammern unterschiedliche Verbindungselemente
bereitzustellen.
[0039] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorzugsweise vorgesehen, dass das äußere
Sprossenprofil mindestens eine Führungsschiene aufweist, wobei der mindestens eine
Stützbereich der Stützeinrichtung des Verbindungselements in der mindestens einen
Führungsschiene eingeschoben oder einschiebbar ist. Das äußere Sprossenprofil weist
vorzugsweise zwei Führungsschienen für zwei Stützbereiche des Verbindungselements
auf, wobei die beiden Führungsschienen im Wesentlichen parallel zu einer Erstreckungsrichtung
der Profilkammern des inneren Sprossenprofils und des äußeren Sprossenprofils ausgerichtet
sind.
[0040] Diese Gestaltung ist für die Stabilität der Rahmenanordnung äußerst vorteilhaft.
Gleichzeitig wird ein Verdrehen des äußeren bzw. inneren Sprossenprofils bezogen auf
das äußere bzw. innere Profil vermieden. Dadurch, dass der Rahmen insgesamt T-förmig
ausgebildet ist, ist die Rahmenanordnung zudem auch für Kräfte, welche seitlich zur
Einschubrichtung der Sprossenprofile bzw. des Verbindungselements auf die Sprossenprofile
wirken, anwendbar.
[0041] Die Erfindung wird im Folgenden hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile näher
erläutert. Dabei werden Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher beschrieben. Diese zeigen in:
- FIG. 1a bis 1f
- verschiedene perspektivische Ansichten des erfindungsgemäßen Verbindungselements für
Fenster- und Türrahmen;
- FIG. 2a bis 2d
- verschiedene perspektivische Ansichten einer Rahmenanordnung mit dem erfindungsgemäßen
Verbindungselement vor und nach einem kompletten Zusammenbau der Rahmenanordnung;
- FIG. 3a und 3b
- Vorderansichten der Rahmenanordnung mit erfindungsgemäßem Verbindungselement, welche
ebenfalls die Rahmenanordnung vor und nach dem kompletten Zusammenbau zeigen; und
- FIG. 4a und 4b
- Ansichten einer modifizierten Stützeinrichtung mit unterschiedlichen Abständen zwischen
den Stützbereichen der Stützeinrichtung.
[0042] Die FIG. 1a bis f zeigen eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Verbindungselements
100 für Fenster- und Türrahmen, wobei das Verbindungselement 100 ein Einschubelement
10 und eine Stützeinrichtung 20 aufweist. Das Einschubelement 10 ist länglich ausgebildet
und erstreckt sich entlang einer Mittelachse. Ferner weist das Einschubelement 10
4 Längsseitenbereiche auf.
[0043] Die längliche Gestalt des Einschubelements 10 beeinflusst hierbei die Krafteinleitung
im Bauteil positiv.
[0044] Des Weiteren weist das Einschubelement 10 einen Basisbereich 11 und einen Einschubbereich
13 auf. An dem Basisbereich 11 sind Einhakbereiche 12 geformt, wobei die Einhakbereiche
12a, 12b an zwei gegenüberliegenden Längsseitenbereichen angeordnet sind. Ferner sind
im Einschubbereich 13 des Einschubelements 10 Aussparungen 16 ausgebildet derart,
dass mehrere Durchgänge von einem Längsseitenbereich zu einem gegenüberliegenden Längsseitenbereich
entstehen. Die Aussparungen 16 sind dabei vorzugsweise an Längsseitenbereichen geformt,
die im Wesentlichen senkrecht zu den die Einhakbereiche 12 aufweisenden Längsseitenbereichen
angeordnet sind.
[0045] Ferner weist der Einschubbereich 13 des Einschubelements 10 einen oberen Bereich
14 auf. Dieser obere Bereich 14 ist dem Basisbereich 11 gegenüberliegend ausgebildet.
An dem oberen Bereich 14 sind Fasen 15 ausgebildet, wobei die Fasen 15 vorzugsweise
an gegenüberliegenden Längsseitenbereichen und besonders bevorzugt an den Längsseitenbereichen,
welche die Einhakbereiche 12 aufweisen, angeordnet sind. Alternativ kann auch eine
andere Anzahl an Fasen 15, vorzugsweise 4, an dem oberen Bereich 14 angeordnet sein.
[0046] Ferner weist das Einschubelement 10 eine Bohrung 18 auf, welche entlang der Mittelachse
des Einschubelements 10 ausgebildet ist. Vorzugsweise geht die Bohrung 18 durch das
gesamte Einschubelement 10 hindurch.
[0047] Dies ist insbesondere vorteilhaft, da die Montage eines Befestigungselements 19 vereinfacht
wird. Dieses Befestigungselement 19 ist in einem unteren Bereich der Bohrung 18, am
Basisbereich 11 des Einschubelements 10, angeordnet. Vorzugsweise kann das Befestigungselement
19 durch eine der Aussparungen 16 zunächst in das Einschubelement 10 und schließlich
in die Bohrung 18 eingeführt werden. Somit erleichtert mindestens eine der Aussparungen
16 auch die Montage des Befestigungselements 19.
[0048] Bei dem Befestigungselement 19 handelt es sich vorzugsweise um eine Schraube, grundsätzlich
sind jedoch auch Pins oder Nieten vorstellbar. Ferner kann das Befestigungselement
19 auch durch mehrere Aussparungen 16 bzw. durch das gesamte Einschubelement 10 reichen.
Zusätzlich oder alternativ sind auch mehrere Befestigungselemente 19 denkbar.
[0049] Die Stützeinrichtung 20 des Verbindungselements 100 weist einen Haltebereich 21 und
einen Stützbereich 23 auf. In den FIG. 1a bis 1f ist die Stützeinrichtung 20 zweiteilig
geformt. Dabei weist jeder der beiden Teile einen Haltebereich 21 und einen Stützbereich
23 auf. Alternativ ist es jedoch auch denkbar, eine Stützeinrichtung mit zwei Stützbereichen
23a, 23b und einem gemeinsamen Haltebereich 21 zu verwenden.
[0050] Die Stützbereiche 23a, 23b sind schlittenförmig ausgebildet, genauer sind sie lattenförmig
ausgebildet. Demnach erstrecken sich die Stützbereiche 23a, 23b in eine Erstreckungsrichtung,
wobei die Seitenflächen der Stützbereiche 23a, 23b, welche parallel zu den die Einhakbereiche
12 aufweisenden Längsseitenbereichen des Einschubelements 10 ausgerichtet sind, breiter
sind als die Seitenflächen der Stützbereiche 23a, 23b, welche parallel zu den die
Aussparungen 16 aufweisenden Längsseitenbereichen ausgerichtet sind. Demnach sind
die Stützbereiche 23a, 23b insgesamt flach ausgebildet.
[0051] An dem oberen Bereich der Stützbereiche 23, d. h. den Haltebereichen 21a, 21b gegenüberliegend,
weisen die Stützbereiche 23 ebenfalls Fasen 25 auf. Diese Fasen 25 der Stützbereiche
23 erleichtern durch ihre Abschrägung einen späteren Zusammenbau.
[0052] An mindestens einem Bereich einer Seitenfläche der Stützbereiche 23, vorzugsweise
an einer der schmaleren Seitenflächen, weisen die Stützbereiche 23 eine Abstufung
24 auf. Diese Abstufung 24 erleichtert ebenfalls eine spätere Montage bzw. einen späteren
Zusammenbau, da sie als Einführungshilfe fungiert. Zudem wird durch eine derartige
Abstufung eine Zentrierung während der Montage erreicht. Vorzugsweise weist ein Sprossenprofil
eine komplementär zur Abstufung 24 ausgeführte Führungsschiene 62 auf. Alternativ
können die Abstufungen 24 auch als Feder ausgebildet sein, welche in eine an den Führungsschienen
komplementär ausgebildete Nut einführbar sind.
[0053] Der Stützbereich 23 der Stützeinrichtung 20 bzw. die Stützbereiche 23a, 23b der Stützeinrichtung
20 grenzen an einem unteren Bereich des Stützbereiches 23 an den Haltebereich 21 an.
In diesem Ausführungsbeispiel sind der Stützbereich 23 und der Haltebereich 21 einteilig
ausgebildet, grundsätzlich ist hier jedoch auch ein modularer Aufbau denkbar.
[0054] Zudem sind die Stützbereiche 23a, 23b angrenzend an dem Einschubelement 10 angeordnet
oder anordbar. Zu diesem Zwecke weist das Einschubelement 10 an einem Längsseitenbereich,
welcher den Einhakbereich 12a aufweist, eine Ausnehmung 17 auf. In dieser Ausnehmung
17 ist die Stützeinrichtung 20 derart zu positionieren, dass ein unterer Bereich des
Haltebereichs 21 bzw. untere Bereiche der Haltebereiche 21a, 21b auf dem Einhakbereich
12a des Längsseitenbereichs aufliegt bzw. aufliegen.
[0055] Zudem können die Haltebereiche 21 des Verbindungselements 100 einen Nutenstein 22a,
22b bzw. einen nutensteinförmigen Oberflächenbereich aufweisen. Wobei der Nutenstein
22a, 22b vorzugsweise an einer Seite, welche gegenüberliegend der an dem Einschubelement
10 angeordneten Seite angeordnet ist, ausgebildet ist. Besonders bevorzugt ist der
Nutenstein 22 integral mit den Haltebereichen 21 ausgeführt. Als Nutenstein wird bei
der integralen Ausführung somit eine Art Feder verstanden, welche in einer Nut führbar
und/oder einschiebbar ist. Alternativ zu der bereits beschriebenen mehrteiligen Ausführung
des Verbindungselements 100 ist selbstverständlich auch insgesamt eine integrale Ausführung
möglich.
[0056] Bei der in den FIG. 1a bis 1f dargestellten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verbindungselements 100 ist die Stützeinrichtung 20, welche aus zwei Haltebereichen
21a, 21b und zwei Stützbereichen 23a, 23b gebildet wird, gabelförmig ausgebildet.
Genauer gesagt sind die beiden Haltebereiche 21a, 21b aneinander angrenzend angeordnet
derart, dass der Nutenstein 22a des ersten Haltebereichs 21a den Nutenstein 22b des
zweiten Haltebereichs 21b verlängert. In eine senkrechte Richtung zur Erstreckungsrichtung
der Nutensteine 22 erstrecken sich die Stützbereiche 23a, 23b jeweils von den Haltebereichen
21a, 21b aus. Somit ist die Stützeinrichtung 20 wie eine zweizinkige Gabel geformt,
wobei die Stützbereiche 23a, 23b die Zinken darstellen.
[0057] Das Einschubelement 10 ist nun derart zu den Haltebereichen 21a, 21b der Stützeinrichtung
20 ausgerichtet, dass der Einschubbereich 13 des Einschubelements 10 zwischen den
Stützbereichen 23a, 23b, vorzugsweise mittig zwischen den Stützbereichen 23a, 23b,
angeordnet oder anordbar ist. Wobei sich das Einschubelement in die gleiche Richtung
wie die Stützbereiche 23a, 23b erstreckt. Vorzugsweise schließen die Stützbereiche
23a, 23b und der Einschubbereich 13 an ihren oberen Enden bündig ab.
[0058] In FIG. 2a bis d sind unterschiedliche perspektivische Ansichten einer Profilanordnung
300 mit dem erfindungsgemäßen Verbindungselement 100 gemäß FIG. 1 gezeigt. Genauer
zeigen FIG. 2a und 2c die Profilanordnung 300 in einem auseinandergebauten Zustand,
während FIG. 2b und 2d dieselbige in einem zusammengebauten Zustand zeigen. Dabei
besteht die Profilanordnung 300 aus einer Seitenprofilanordnung 310, einer Sprossenprofilanordnung
320, einem Verbindungselement 100 und einem weiteren Einschubelement 10c.
[0059] Die Seitenprofilanordnung 310 weist ein äußeres Profil 30 und ein inneres Profil
40 auf, welche aufgrund ihrer hohen Wärmeleitfähigkeit mittels Isolierstegen 50a,
50b verbunden sind. Dadurch wird eine Wärmeübertragung aus dem Gebäudeinneren über
die Profile möglichst gering gehalten.
[0060] Ferner bildet das äußere Profil 30 normalerweise den fasadenseitigen Abschluss des
feststehenden Teiles eines Fenster- oder Türrahmens, und das innere Profil dementsprechend
den innenraumseitigen feststehenden Teil des besagten Rahmens.
[0061] Das Sprossenprofil 320 weist einen vergleichbaren Aufbau auf. Somit besteht das Sprossenprofil
320 aus einem äußeren Sprossenprofil 60, einem inneren Sprossenprofil 70 sowie verbindenden
weiteren Isolierstegen 90a, 90b. Das äußere Sprossenprofil 60 und das innere Sprossenprofil
70 weisen zugehörige Profilkammern 61 und 71 auf. Zudem wird durch die Isolierstege
90a und 90b eine weitere Profilkammer 91 gebildet bzw. definiert.
[0062] Vorzugsweise sind die Profile 30, 40, 60 und 70 aus Metall, insbesondere Aluminium
hergestellt, wohingegen die Isolierstege 50 und 90 aus wärmedämmendem Material, wie
beispielsweise Kunststoffmaterial, hergestellt sind.
[0063] Das Verbindungselement 100 ist an dem äußeren Profil 30 angeordnet. Dabei sind die
Einhakbereiche 12b des Basisbereichs 11 des Verbindungselements 100 mit komplementär
gebildeten Einrastbereichen 31 des äußeren Profils 30 in Eingriff gebracht.
Das Einschubelement 10 selbst kann zur Montage entweder auf das äußeren Profil 30
aufgeschoben werden oder durch eine Schwenkbewegung befestigt werden.
[0064] Zusätzlich kann ein Befestigungselement 19 die Position des Einschubelements 10 auf
dem äußeren Profil 30 fixieren.
[0065] Die Stützeinrichtung 20 des Verbindungselements 100 ist ebenfalls an dem äußeren
Profil 30 angebracht. Genauer gesagt wird der Nutenstein 22 des Haltebereichs 21 bzw.
werden die Nutensteine 22a, 22b der Haltebereiche 21a, 21b mit einer komplementär
gebildeten Nut 32 des äußeren Profils 30 in Eingriff gebracht. Auch dies kann sowohl
durch einen Schiebevorgang als auch durch einen Schwenkvorgang realisiert werden.
[0066] Somit sind vorzugsweise das Einschubelement 10 und die Stützeinrichtung 20 jeweils
voneinander getrennt an dem äußeren Profil 30 anbringbar. Das bietet den Vorteil,
dass bei der Montage zunächst das Einschubelement 10 montiert bzw. angebracht werden
kann und in einem nächsten Schritt die Stützeinrichtung 20 montiert bzw. angebracht
werden kann. Genauer gesagt wird ein erster Teil der Stützeinrichtung 20, welcher
den Haltebereich 21a und den Stützbereich 23a aufweist, von einer ersten Seite und
ein zweiter Teil der Stützeinrichtung 20, welcher den Haltebereich 21b und den Stützbereich
23b aufweist, von einer zweiten Seite in Richtung des bereits montierten Einschubelements
10 geschoben. Dabei werden die beiden Teile der Stützeinrichtung 20 vorzugsweise soweit
geschoben, dass sich die Haltebereiche 21a, 21b hinter dem Einschubelement 10 berühren.
Somit wird das Einschubelement 10 auf der einen Längsseite durch den Einhakbereich
12b von den komplementär gebildeten Einrastbereichen 31 des äußeren Profils 30 gestützt
und auf der gegenüberliegenden Längsseite durch den Einhakbereich 12a von unteren
Bereichen der Haltebereiche 21a, 21b gestützt.
[0067] Am inneren Profil 40 der Seitenprofilanordnung 310 ist ein weiteres Einschubelement
10c, welches im Wesentlichen baugleich zu dem Einschubelement 10 des Verbindungselements
100 ist, angeordnet. Dabei stehen Einhakbereiche 12c, 12d des Basisbereichs 11c des
Einschubelements 10c mit komplementär gebildeten Einrastbereichen 41 des inneren Profils
40 in Eingriff. Auch das weitere Einschubelement 10c ist sowohl durch eine Schiebebewegung
auch als auch durch eine Schwenkbewegung an dem inneren Profil 40 anbringbar.
[0068] Ferner weist auch das weitere Einschubelement 10c ein Befestigungselement 19 auf,
mit welchem eine weitere Fixierung an dem inneren Profil 40 erreicht wird.
[0069] Das Einschubelement 10 des Verbindungselements 100 und das weitere Einschubelement
10c sind vorzugsweise einander gegenüber angeordnet. Wobei das weitere Einschubelement
10c im Gegensatz zu dem Einschubelement 10 keine angrenzende Stützeinrichtung 20 aufweist.
[0070] Der Grundaufbau der Seitenprofilanordnung 310 ist mit dem der bereits beschriebenen
Sprossenprofilanordnung 320 vergleichbar. So bilden das äußere Profil 30 und das innere
Profil 40 der Seitenprofilanordnung 310 ebenfalls Profilkammern. Zusätzlich wird eine
weitere Profilkammer durch die Isolierstege 50a und 50b gebildet, wobei die Profilkammer
des äußeren Profils 30 und die Profilkammer des inneren Profils an die von den Isolierstegen
50 gebildete Profilkammer derart angrenzen, dass die gebildete Profilkammer zwischen,
vorzugsweise mittig zwischen, den Profilkammern des äußeren Profils 30 und des inneren
Profils 40 angeordnet ist. Somit formen die drei Profilkammern eine Reihe. Die Profilkammern
sind zudem, falls es sich bei der Seitenprofilanordnung 310 um eine Längsprofilanordnung
handelt, in einer horizontalen Profilerstreckungsebene ausgebildet, wobei die Ebene
die Profilkammern mittig schneidet. Dementsprechend sind die Profilkammern, falls
es sich bei der Seitenprofilanordnung 310 um eine Querprofilanordnung handelt, in
einer vertikalen Profilerstreckungsebene ausgebildet, wobei die Ebene die Profilkammern
mittig schneidet. In beiden Anordnungen erstrecken sich die Einschubelemente 10, 10c
nun genau in Richtung einer Normalen der Profilerstreckungsebene. Die Einschubelemente
10, 10c weisen somit in eine Richtung senkrecht von der Seitenprofilanordnung 310,
vorzugsweise weisen sie in Richtung eines Fensterinneren.
[0071] FIG. 2b und 2d zeigen die Profilanordnung 300 in einer zusammengebauten Form. Dabei
sind das Verbindungselement 100 und das Einschubelement 10c, wie bereits beschrieben,
an der Seitenprofilanordnung 310 angeordnet bzw. befestigt.
[0072] Die Sprossenprofilanordnung 320, bestehend aus dem äußeren Sprossenprofil 60, dem
inneren Sprossenprofil 70 und den weiteren Isolierstegen 90, wird beim Zusammenbau
auf die Einschubelemente 10 und 10c geschoben oder gesteckt.
[0073] Das äußere Sprossenprofil 60 weist, wie bereits beschrieben, die Profilkammer 61
auf und das innere Sprossenprofil 70 weist die Profilkammer 71 auf. Des Weiteren wird
durch die Isolierstege 90a und 90b die weitere Profilkammer 91 definiert. Dabei grenzen
die Profilkammern 61 des äußeren Sprossenprofils 60 und die Profilkammer 71 des inneren
Sprossenprofils 70 an die weitere Profilkammer 91 derart an, dass die weitere Profilkammer
91 zwischen den Profilkammern 61, 71 des äußeren Sprossenprofils 60 und des inneren
Sprossenprofils 70 angeordnet ist. Vorzugsweise ist die weitere Profilkammer 91 mittig
zwischen den besagten Profilkammern 61, 71 angeordnet. Ferner sind die drei Profilkammern
in einer Reihe oder Linie angeordnet.
[0074] Die Einschubelemente 10 und 10c sind derart ausgebildet, dass der Einschubbereich
13 des Verbindungselements 100 von der Profilkammer 61 des äußeren Sprossenprofils
60 aufgenommen wird und der Einschubbereich 13c des weiteren Einschubelements 10c
von der Profilkammer 71 des inneren Sprossenprofils aufgenommen wird. Beziehungsweise
die Profilkammern 61, 71 sind an ein derartiges Aufnehmen angepasst.
[0075] Insbesondere wird der Einschubbereich 13 des Verbindungselements 100 ausschließlich
von der Profilkammer 61 des äußeren Sprossenprofils 60 aufgenommen und der Einschubbereich
13c des weiteren Einschubelements 10c ausschließlich von der Profilkammer 71 des inneren
Sprossenprofils 70 aufgenommen.
[0076] Derart nimmt die weitere Profilkammer 91, welche wie bereits beschrieben durch die
Isolierstege 90a und 90b geformt wird, kein Einschubelement 10, 10c und auch keinen
Bereich bzw. Teil des Einschubelements 10, 10c oder des Verbindungselements 100 auf.
Anders formuliert ist gerade vorgesehen, das Verbindungselement 100 beziehungsweise
das Einschubelement 10c derart auszubilden, dass ein Befestigen oder Anbringen an
die Sprossenprofilanordnung 320 ohne Kontakt bzw. Intervention mit der weiteren Profilkammer
91 ermöglicht wird.
[0077] Daraus ergibt sich insbesondere der Vorteil, dass die Maße der weiteren Profilkammer
91 ohne ein Anpassen des Verbindungselements 100 oder des weiteren Einschubelements
10c veränderbar sind. Folglich kann die Breite der Isolierung bei gleichbleibenden
Einschubelementen 10, 10c verändert werden. Dies bietet den Vorteil, dass bei unterschiedlichen
Rahmenanordnungen dennoch baugleiche Verbindungselemente 100 bzw. Einschubelemente
10, 10c verwendet werden, bzw. verwendet werden können.
[0078] Das äußere Sprossenprofil 60 ist aus einer Einschubrichtung des Verbindungselements
100 gesehen im Wesentlichen T-förmig ausgebildet. Darauf folgt, dass auch die Sprossenprofilanordnung
320 aus der gleichen Richtung betrachtet eine T-Form aufweist. Die T-Form entsteht
dadurch, dass das äußere Sprossenprofil 60 zwei Führungsschienen 62 aufweist, welche
im Wesentlichen senkrecht zu der Erstreckungsrichtung der Profilkammern 61, 71 ausgerichtet
sind. Die Erstreckungsrichtung der Profilkammern 61, 71 weist hierbei in die gleiche
Richtung wie die Einschubrichtung des Verbindungselement 100.
[0079] Die beiden Führungsschienen 62 sind an ein Aufnehmen der Stützeinrichtung 20 angepasst.
Genauer gesagt werden die Stützbereiche 23a, 23b der Stützeinrichtung 20 aufgenommen.
Dabei gleiten die Abstufung 24 der Stützbereiche 23a, 23b vorzugsweise in einer durch
die beiden Führungsschienen 62 ausgebildeten Nut.
[0080] Im zusammengebauten Zustand der Profilanordnung 300 sind lediglich Teile der Stützeinrichtung
20 sichtbar.
[0081] Die FIG. 3a und 3b zeigen eine Vorderansicht einer Profilanordnung 300 mit erfindungsgemäßen
Verbindungselement 100 in einem montierten und einem demontierten Zustand.
[0082] Das äußere Profil 30 weist einen Einrastbereich 31 auf, welcher mit dem Einhakbereich
12b des Verbindungselements 100 in Eingriff steht. Ferner steht das äußere Profil
30 zusätzlich über eine Nut 32 mit der Stützeinrichtung 20 des Verbindungselements
100 in Eingriff.
[0083] Das Verbindungselement 100 ist durch eine Befestigungselement 19, in diesem Fall
durch eine Schraube, mit dem äußeren Profil 30 verbunden und somit gegen Verrutschen
gesichert.
[0084] Die Haltebereiche 21a, 21b des Verbindungselements 100 bildet zusammen mit dem äußeren
Profil 30 einen weiteren Einrastbereich, mit welchem der Einhakbereich 12a des Basisbereichs
11 in Eingriff gebracht ist.
[0085] Das weitere Einschubelement 10c ist auf ähnliche Weise am inneren Profil 40 befestigt.
Im Detail weist das innere Profil 40 zwei Einrastbereiche 41 auf, welche in Eingriff
mit den Einhakbereichen 12c, 12d des weiteren Einschubelements 10c stehen. Ferner
ist das weitere Einschubelement 10c durch ein Befestigungselement 19 am inneren Profil
40 fixiert. Die Einschubelemente 10, 10c weisen drei Aussparungen 17 auf, wobei die
jeweils dem oberen Bereich der Einschubbereiche 13, 13c am nächsten liegende Aussparung
17 dazu ausgebildet ist, ein weiteres Befestigungselement 19c aufzunehmen.
[0086] Die Sprossenprofilanordnung 320 weist zwei Bohrungen 80a und 80b auf. Genauer gesagt
ist eine Bohrung 80a im Bereich des inneren Sprossenprofils 40 und eine Bohrung 80b
im Bereich des äußeren Sprossenprofils 30 ausgebildet derart, dass nach dem Einschieben
der Einschubelemente 10, 10c in die Profilkammern 61 bzw. 71 jeweils ein weiteres
Befestigungselement 19c durch die Bohrungen 80a, 80b derart geführt werden kann, dass
es jeweils durch eine der Aussparungen 16 im oberen Bereich der Einschubbereiche 13,
13c aufgenommen wird und vorzugsweise dort verschraubbar ist. Durch die Bohrungen
80a, 80b sind somit Befestigungselemente 19c steckbar derart, dass mittels der Befestigungselemente
19c eine lösbare Befestigung der Einschubelemente 10, 10c an dem äußere, bzw. inneren
Sprossenprofil 60, 70 bereitgestellt wird.
[0087] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Darstellungen in den FIG. 4a und 4b eine
Ausführungsform einer Stützeinrichtung 20 des erfindungsgemäßen Verbindungselements
100 beschrieben.
[0088] Wie dargestellt, weist die Stützeinrichtung 20 insgesamt zwei parallel zueinander
geordnete Stützbereiche 23a, 23b auf. Diese Stützbereiche 23a, 23b sind ausgeführt
und ausgebildet, um in jeweils eine Führungsschiene 62 eines Sprossenprofils eingeschoben
zu werden. Die Einschubrichtung ist in den FIG. 4a und 4b mit den entsprechenden Pfeilen
angedeutet.
[0089] Den FIG. 4a und 4b ist ferner zu entnehmen, dass jedem Stützbereich 23a, 23b ein
entsprechender Haltebereich 21a, 21b zugeordnet ist, mit welchem der entsprechende
Stützbereich 23a, 23b verbunden ist. Die Haltebereiche 21a, 21b der beiden Stützbereiche
23a, 23b sind miteinander über ihre Stirnseiten verbunden.
[0090] Die in den FIG. 4a und 4b schematisch dargestellte exemplarische Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Stützeinrichtung 20 zeichnete sich insbesondere dadurch aus,
dass die jeweiligen Stützbereiche 23a, 23b dezentral bezüglich des ihnen zugeordneten
Haltebereiches 21a, 21b angeordnet sind. Auf diese Weise ist der Abstand der Stützbereiche
23a, 23b zu einer Stirnseite des ihnen jeweils zugeordneten Haltebereiches 21a, 21b
größer im Vergleich zu dem Abstand zu dem gegenüberliegenden Stirnbereich.
[0091] Wenn - wie in FIG. 4a schematisch dargestellt - die beiden Haltebereiche 21a, 21b
jeweils über ihre erste Stirnseite miteinander verbunden werden, liegt ein erster
vorab festgelegter Abstand zwischen den beiden Stützbereichen 23a, 23b vor. Beispielsweise
beträgt dieser Abstand 22mm.
[0092] Wenn hingegen - wie in FIG. 4b schematisch angedeutet - die beiden Haltebereiche
21a, 21b über ihre zweiten Stirnseiten jeweils miteinander verbunden sind, ist der
Abstand zwischen den Stützbereichen 23a, 23b (im Vergleich zu der in FIG. 4a gezeigten
Situation) vergrößert und beträgt beispielsweise 25 mm.
[0093] Auf diese Weise ist es möglich, mit ein und denselben Komponenten die Stützeinrichtung
20 des Verbindungselementes 100 für unterschiedliche Anwendungen anzupassen.
[0094] Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verbindungselements beschränkt, sondern ergibt sich aus einer
Zusammenschau sämtlicher hierin offenbarter Merkmale.
Bezugszeichenliste
[0095]
- 100
- Verbindungselement
- 10, 10c
- Einschubelement
- 11
- Basisbereich
- 12a,12b,12c,12d
- Einhakbereiche
- 13, 13c
- Einschubbereich
- 14
- oberer Bereich
- 15
- Fase
- 16
- Aussparungen
- 17
- Ausnehmung
- 18
- Bohrung
- 19, 19c
- Befestigungselement
- 20
- Stützeinrichtung
- 21a, 21b
- Haltebereich
- 22a, 22b
- Nutenstein
- 23a, 23b
- Stützbereich
- 24
- Abstufung
- 25
- Fase des Stützbereichs
- 300
- Profilanordnung
- 310
- Seitenprofilanordnung
- 30
- äußeres Profil
- 31
- Einrastbereich
- 32
- Nut
- 40
- inneres Profil
- 41
- Einrastbereiche
- 50a,50b
- Isoliersteg
- 60
- äußeres Sprossenprofil
- 61
- Profilkammer des äußeren Sprossenprofils
- 62
- Führungsschiene
- 320
- Sprossenprofilanordnung
- 70
- inneres Sprossenprofil
- 71
- Profilkammer des inneren Sprossenprofils
- 80a, 80b
- Bohrungen
- 90a, 90b
- weitere Isolierstege
- 91
- weitere Profilkammer
1. Verbindungselement (100) für Fenster- und Türrahmen, wobei das Verbindungselement
(100) Folgendes aufweist:
- ein Einschubelement (10) mit einem Einschubbereich (13), welcher derart ausgebildet
ist, dass er in eine Profilkammer (61) eines Sprossenprofils des Fenster- oder Türrahmens
einschiebbar ist; und
- eine Stützeinrichtung (20), welche angrenzend zu dem Einschubelement (10) angeordnet
ist und mindestens einen Stützbereich (23) aufweist, welcher derart ausgebildet ist,
dass er in mindestens eine Führungsschiene (62) des Sprossenprofils einschiebbar ist.
2. Verbindungselement (100) nach Anspruch 1,
wobei die Stützeinrichtung (20) einen ersten und einen zweiten Stützbereich (23a,
b) aufweist, wobei jedem Stützbereich (23a, b) ein eigener Haltebereich (21a, b) zugeordnet
ist, und wobei die Haltebereiche (21a, b) der beiden Stützbereiche (23a, b) vorzugsweise
stirnseitig derart verbindbar sind, dass die Stützeinrichtung (20) gabelförmig ausführt
ist.
3. Verbindungselement (100) nach Anspruch 2,
wobei der dem ersten Stützbereich (23a) zugeordnete Haltebereich (21a) - gemessen
in dessen Längsrichtung - eine erste Länge aufweist, wobei der dem zweiten Stützbereich
(23b) zugeordnete Haltebereich (21b) - gemessen in dessen Längsrichtung - eine zweite
Länge aufweist, und wobei die erste und zweite Länge unterschiedlich sind.
4. Verbindungselement (100) nach Anspruch 2,
wobei die den einzelnen Stützbereichen (23a,b ) zugeordneten Haltebereiche (21a, b)
jeweils eine in Längsrichtung gesehene Länge mit einem Mittelpunkt aufweisen, und
wobei der Stützbereich (23a, b) jeweils dezentral bezüglich des Mittelpunktes des
entsprechenden Haltebereiches (21a, b) angeordnet ist.
5. Verbindungselement (100) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
wobei jeder Haltebereich (21a, b) einen ersten Stirnbereich und einen gegenüberliegenden
zweiten Stirnbereich aufweist, und wobei der erste Stirnbereich des dem ersten Stützbereich
(23a) zugeordneten Haltebereiches (21a) wahlweise mit dem ersten oder zweiten Stirnbereich
des dem zweiten Stützbereich (23b) zugeordneten Haltebereiches (21b) verbindbar oder
verbunden ist; und/oder wobei der erste Stirnbereich des dem zweiten Stützbereich
(23b) zugeordneten Haltebereiches (21b) wahlweise mit dem ersten oder zweiten Stirnbereich
des dem ersten Stützbereich (23a) zugeordneten Haltebereiches (21a) verbindbar oder
verbunden ist.
6. Verbindungselement (100) nach Anspruch 1,
wobei die Stützeinrichtung (20) mindestens einen Haltebereich (21) und vorzugsweise
zwei Stützbereiche (23) aufweist, wobei der mindestens eine Haltebereich (21) die
beiden Stützbereiche (23) verbindet derart, dass die Stützeinrichtung (20) gabelförmig
ausgeführt ist, und wobei das Einschubelement (10) zwischen den beiden Stützbereichen
(23) angeordnet.
7. Verbindungselement (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei das Einschubelement (10) ferner einen Basisbereich (11) aufweist, welcher Einhakabschnitte
(12) aufweist, welche komplementär zu Einrastabschnitten (31) in einem Profil des
Fenster- oder Türrahmens geformt sind, und wobei vorzugsweise die Einhakabschnitte
(12) an einem ersten und einem zweiten Längsseitenbereich des Einschubelements (10)
geformt sind, wobei der zweite Längsseitenbereich dem ersten Längsseitenbereich gegenüberliegend
angeordnet ist.
8. Verbindungselement (100) nach Anspruch 7,
wobei das Einschubelement (10) an einem dritten Längsseitenbereich, welcher im Wesentlichen
senkrecht zu den ersten beiden Längsseitenbereichen angeordnet ist, mindestens eine
Aussparung (16), vorzugsweise eine Vielzahl von Aussparungen (16), aufweist, wobei
die mindestens eine Aussparung (16) vorzugsweise durch das Einschubelement hindurchreicht
und ausgebildet ist, um ein Befestigungselement (19) aufzunehmen.
9. Verbindungselement (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
wobei das Einschubelement (10) eine Bohrung (18) aufweist, wobei die Bohrung (18)
entlang einer Mittelachse des Einschubelements (10) verläuft, welche im Wesentlichen
in Richtung, vorzugsweise entlang, der Einschubrichtung des Einschubelements (10)
verläuft.
10. Verbindungselement (100) nach Anspruch 9,
wobei ein Befestigungselement (19) durch mindestens einen Bereich der Bohrung (18)
des Einschubelements (10) führbar ist, und wobei mittels des Befestigungselements
(19) das Einschubelement (10) an dem Profil des Fenster- oder Türrahmens befestigbar,
vorzugsweise lösbar befestigbar, ist.
11. Verbindungselement (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
wobei das Einschubelement (10) einen oberen Bereich (14) aufweist, welcher dem Basisbereich
(11) gegenüberliegend ausgebildet ist, und wobei der obere Bereich (14) an mindestens
einer Seite mindestens eine Fase (15) aufweist.
12. Verbindungselement (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
wobei die Stützeinrichtung (20) und das Einschubelement (10) mehrteilig geformt sind,
und wobei vorzugsweise die Stützeinrichtung (20) zweiteilig geformt ist.
13. Verbindungselement (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
wobei der Haltebereich (21) der Stützeinrichtung (20) einen integral geformten Nutenstein
(22) aufweist, welcher komplementär zu einer Nut (32) in einem Profil des Fenster-
oder Türrahmens ausgeführt ist.
14. Profilanordnung (300), welche Folgendes aufweist:
- mindestens ein äußeres Profil (30);
- mindestens ein inneres Profil (40), wobei das mindestens eine äußere Profil (30)
und das mindestens eine innere Profil (40) mittels mindestens eines Isoliersteges
(50a, 50b) miteinander verbunden sind;
- ein Verbindungselement (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, welches mit dem
mindestens einen äußeren Profil (30) in Eingriff bringbar ist;
- ein weiteres Einschubelement (10c), welches im Wesentlichen baugleich zu dem durch
die Ansprüche 1 bis 13 definierten Einschubelement (10) ist, und welches mit dem mindestens
einen inneren Profil (40) in Eingriff bringbar ist.
15. Profilanordnung (300) nach Anspruch 14,
wobei die Profilanordnung (300) ferner Folgendes aufweist:
- mindestens ein äußeres Sprossenprofil (60);
- mindestens ein inneres Sprossenprofil (70), wobei das mindestens eine äußere Sprossenprofil
(60) und das mindestens eine innere Sprossenprofil (70) mittels mindestens eines weiteren
Isoliersteges (90a, 90b) miteinander verbunden sind,
wobei eine Profilkammer (61) des äußeren Sprossenprofils (60) den Einschubbereich
(13) des Verbindungselements (100) aufnimmt, und wobei eine Profilkammer (71) des
inneren Sprossenprofils (70) den Einschubbereich (13c) des weiteren Einschubelements
(10c) aufnimmt.