Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft den Bereich Kältemaschine, insbesondere einen
Kühlschrank mit einer Schublade und einem Deckel.
Technischer Hintergrund
[0002] Lagerräume mit darin vorgesehenen Schubladen und die Öffnungen solcher Schubladen
abdeckenden Deckel bei Kältemaschinen sind aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannt.
Beispielsweise offenbarte die chinesische Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer
von
CN 102625898 A eine Kältemaschine, insbesondere eine Haushalts-Kälteanlage mit einem Lagerraum und
einer Schublade, wobei die Schublade sich zwischen einer Angrenzstellung bzw. Einschubstellung
in dem Lagerraum und einer Ausziehstellung aus dem Lagerraum bewegen kann. Die Schublade
in der Angrenzstellung wird von einem Deckel bedeckt, wobei oberhalb des Deckels ein
Einlegeboden zur Ablage von Gegenständen vorgesehen ist.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gegenüber dem Stand der
Technik verbesserte und weiterentwickelte Kältemaschine bereitzustellen.
[0004] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Kältemaschine, die einen Kühlraum
mit mindestens einem Einlegeboden, einen entfernbar innerhalb des Kühlraums und unterhalb
des Einlegebodens angeordneten Lagerkasten, einen Deckel, welcher zwischen dem Einlegeboden
und dem Lagerkasten angeordnet ist und im Wesentlichen die offene Oberseite des Lagerkastens
bedeckt, und einen Aktor umfasst, der bei in einer Volllagerstellung befindlichem
Lagerkasten selektiv mindestens einen Teil des Deckels anhebt, um einen Durchgang
zwischen dem angehobenen Deckel und dem Umfang des Lagerkastens zu öffnen, wobei der
Einlegeboden eine Bedienfläche aufweist, auf der der Aktor vorgesehen ist, wobei in
einer der Stirnseite des Kühlraums zugewandten Richtung sich die Bedienfläche des
Einlegebodens nach unten um einen vorgegebenen Winkel neigt.
[0005] In der der Stirnseite des Kühlraums zugewandten Richtung, also der dem Benutzer zugewandten
Richtung neigt sich die Bedienfläche des Einlegebodens dem Benutzer zugewandt nach
unten um einen vorgegebenen Winkel, wodurch es dem Benutzer ermöglicht wird, nach
Öffnen der Tür der Kältemaschine mit einer anschaulichen und klaren Sicht den an der
Bedienfläche angebrachten Aktor zu betrachten und auf der schrägen Bedienfläche den
Aktor zu betätigen. Zudem erstreckt sich die Bedienfläche nach vorne und neigt sich
dabei nach unten, so dass eine Betätigung des an der Bedienfläche befindlichen Aktors
von dem Benutzer nicht durch einen oberhalb des Einlegebodens angebrachten Lagerkasten
behindert wird und eine Verkürzung der Länge des oberhalb des Einlegebodens angebrachten
Lagerkastens in Längsrichtung zum Beseitigen von Hindernissen beim Betrachten bzw.
Betätigen des Aktors entfallen kann, was zu einem vergrößerten Volumen des oberhalb
des Einlegebodens angebrachten Lagerkastens beiträgt.
[0006] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Aktor unmittelbar
auf den Deckel einwirkt und diesen von dem Lagerkasten weg bewegt, um den Durchgang
zu öffnen.
[0007] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass in einer der
Stirnseite des Kühlraums zugewandten Richtung der Deckel eine sich nach unten um einen
vorgegebenen Winkel neigende Schrägfläche aufweist, auf die der Aktor durch die Bedienfläche
des Einlegebodens hindurch unmittelbar einwirkt.
[0008] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Bedienfläche
des Einlegebodens die Schrägfläche des Deckels im Wesentlichen bedeckt.
[0009] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass sich die Bedienfläche
nach unten um 20 bis 45 Grad neigt.
[0010] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Einlegeboden
aus einem Blech bzw. einer transparenten Platte einteilig ausgebildet ist.
[0011] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Einlegeboden
eine Hauptplatte und einen die Hauptplatte umlaufend umschließenden Rahmen umfasst,
wobei in einer der Stirnseite des Kühlraums zugewandten Richtung ein vorderer Abschnitt
des Rahmens sich nach unten neigt und erstreckt, um die Bedienfläche zu bilden.
[0012] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Hauptplatte
aus einer transparenten Glasplatte hergestellt ist, während der Rahmen und die Bedienfläche
aus Kunststoff hergestellt sind.
[0013] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Deckelüber
zwei Betriebszustände verfügt, wenn sich das Lagerkasten in einer Lagerstellung befindet:
- der Deckel dichtet in einem ersten Betriebszustand die offene Oberseite des Lagerkastens
im Wesentlichen ab,
- der Deckel wird in einem zweiten Betriebszustand mindestens teilweise von dem Umfang
des Lagerkastens getrennt gehalten und somit wird zwischen dem Lagerkasten und dem
Deckel ein Durchgang geöffnet.
[0014] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Aktor durch
eine Drehbewegung unmittelbar auf den Deckel einwirkt, um den Durchgang zu öffnen.
[0015] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Aktor einen
ersten Drehknopf und einen zweiten Drehknopf umfasst, wobei eine erste Verbindungssäule
des ersten Drehknopfs mit einer zweiten Verbindungssäule des zweiten Drehknopfs verbunden
ist, um den zweiten Drehknopf in eine Drehbewegung zu bringen, wobei der zweite Drehknopf
eine Steuerwelle aufweist und an der Schrägfläche des Deckels eine erste Schiene vorgesehen
ist, wobei der zweite Drehknopf die Steuerwelle in eine Drehbewegung bringt, um die
Steuerwelle in der ersten Schiene zu bewegen und dadurch unmittelbar auf eine Schienenwand
der ersten Schiene einzuwirken, so dass der Deckel den Lagerkasten verlässt und den
Durchgang öffnet.
[0016] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der zweite
Drehknopf eine zweite Schiene und die Bedienfläche an ihrer Unterseite eine in die
zweite Schiene hineinragende Anschlagsäule aufweist, wobei durch die Zusammenwirkung
der zweiten Schiene und der Anschlagsäule der Drehwinkel des zweiten Drehknopfs begrenzt
wird.
[0017] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass an einer Schienenwand
der zweiten Schiene mehrere Einraststellen vorgesehen sind, wobei durch Einrasten
der Anschlagsäule jeweils in eine der Einraststellen der zweite Drehknopf jeweils
in einer vorgegebenen Drehstellung gehalten werden kann.
[0018] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass an einer Schienenwand
der zweiten Schiene Zähne vorgesehen sind, wobei durch Zusammenwirkung der Zähne und
der Anschlagsäule der zweite Drehknopf in einer vorgegebenen Drehstellung gehalten
werden kann.
[0019] Als Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die erste Verbindungssäule
des ersten Drehknopfs über ein Fixierteil mit der zweiten Verbindungssäule des zweiten
Drehknopfs fest verbunden ist.
[0020] Die Ausgestaltung sowie andere Aufgaben und vorteilhafte Auswirkungen der vorliegenden
Erfindung lassen sich aus nachfolgender Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf beiliegende Zeichnungen entnehmen.
Darstellung der Abbildungen
[0021] Es zeigen
FIG 1 den Aufbau des Kühlraums mit einem Lagerkasten und einem Einlegeboden innerhalb
einer Auskleidung einer Kältemaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung in einer schematischen Darstellung,
FIG 2 den Aufbau des Lagerkastens in Zusammenwirkung mit dem Deckel und dem Einlegeboden
in einer schematischen Darstellung,
FIG 3 den Aufbau des Lagerkastens in Zusammenwirkung mit dem Deckel und dem Einlegeboden
in einer weiteren schematischen Darstellung,
FIG 4 den Längsschnitt der FIG 2,
FIG 5 den Aufbau des Aktors 5 in einer schematischen Darstellung,
FIG 6 den Aufbau des unterhalb der Bedienfläche angebrachten zweiten Drehknopfs in
einer schematischen Darstellung, und
FIG 7 den Aufbau des zweiten Drehknopfs nach einer weiteren Ausführungsform in einer
schematischen Darstellung.
[0022] Bezugszeichen: 100-Auskleidung, 1-Kühlraum, 11-linke Seitenwand, 12-rechte Seitenwand,
2-Einlegeboden, 21-Bedienfläche, 22-Hauptplatte, 23-Rahmen, 25-Anschlagsäule, 3a,
3b, 3c-Lagerkasten, 4-Deckel, 41-Schrägfläche, 42-erste Schiene, 5-Aktor, 51-erster
Drehknopf, 511-erste Verbindungssäule, 52-zweiter Drehknopf, 521-zweite Verbindungssäule,
522-Steuerwelle, 523-zweite Schiene, 524-Einraststelle, 525-Zahn
Konkrete Ausführungsformen
[0023] Nachfolgend werden technische Ausgestaltungen im Rahmen der Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf eine mittels beiliegender Zeichnungen
der Erfindung dargestellte Haushalts-Kältemaschine klar und vollständig beschrieben.
Es versteht sich, dass die beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich ausgewählte
anstatt sämtlicher Ausführungsbeispiele darstellen. Alle weiteren Ausführungsbeispiele,
die von Durchschnittsfachleuten auf diesem Gebiet anhand der Ausführungsbeispiele
der Erfindung ohne erfinderische Tätigkeiten erhalten, sind ebenfalls von dem Schutzumfang
der Erfindung umfasst.
[0024] FIG 1 zeigt den Aufbau des Kühlraums 1 mit einem Lagerkasten und einem Einlegeboden
innerhalb einer Auskleidung 100 einer Kältemaschine in einer schematischen Darstellung.
Wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, bildet die Auskleidung 100 einen Kühlraum
1 der Kältemaschine, in welchem Kühlraum 1 ausziehbarere Lagerkasten 3a, 3b, 3c aufgenommen
sind. Ein Einlegeboden 2 stützt sich zwischen einer linken Seitenwand 11 und einer
rechten Seitenwand 12 innerhalb des Kühlraums 1 ab, um den Kühlraum 1 in verschiedene
Lagerräume einzuteilen. Der Einlegeboden 2 kann dabei sowohl zum Bedecken des Lagerkastens
3b als auch ggf. zum Abstützen des Lagerkastens 3a dienen. Der Einlegeboden 2 erstreckt
sich in Richtung der Stirnseite des Kühlraums 1 und neigt sich nach unten, um eine
Bedienfläche 21 zu bilden, an der ein Aktor 5 vorgesehen ist, dessen Funktion und
Aufbau aus der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen sind. In der der Stirnseite
des Kühlraums 1 zugewandten Richtung, also der dem Benutzer zugewandten Richtung neigt
sich die Bedienfläche 21 des Einlegebodens 2 dem Benutzer zugewandt nach unten um
einen vorgegebenen Winkel, wodurch es dem Benutzer ermöglicht wird, nach Öffnen der
Tür der Kältemaschine mit einer anschaulichen und klaren Sicht den an der Bedienfläche
21 angebrachten Aktor 5 zu betrachten und auf der schrägen Bedienfläche 21 den Aktor
5 zu betätigen. Zudem erstreckt sich die Bedienfläche 21 nach vorne und neigt sich
dabei nach unten, so dass eine Betätigung des an der Bedienfläche 21 befindlichen
Aktors 5 von dem Benutzer nicht durch einen oberhalb des Einlegebodens 2 angebrachten
Lagerkasten 3a behindert wird und eine Verkürzung der Länge des oberhalb des Einlegebodens
2 angebrachten Lagerkastens 3a in Längsrichtung zum Beseitigen von Hindernissen beim
Betrachten bzw. Betätigen des Aktors 5 entfallen kann, was zu einem vergrößerten Volumen
des oberhalb des Einlegebodens 2 angebrachten Lagerkastens 3a beiträgt, wobei also
die Länge des Lagerkastens 3a in Längsrichtung der des unterhalb des Einlegebodens
2 angeordneten Lagerkastens 3b entsprechen kann. Dabei neigt sich die Bedienfläche
21 nach unten vorzugsweise um einen Winkel zwischen 20 und 45 Grad.
[0025] FIG 2 zeigt den Aufbau des Lagerkastens in Zusammenwirkung mit dem Deckel und dem
Einlegeboden in einer schematischen Darstellung. Wie sich aus FIG 1 und 2 ergibt,
bedeckt der zwischen dem Lagerkasten 3b und dem Einlegeboden 2 angeordnete Deckel
4 im Wesentlichen die offene Oberseite des Lagerkastens 3b und stützt sich zwischen
einer linken Seitenwand 11 und einer rechten Seitenwand 12 innerhalb des Kühlraums
1 ab. Bei dem in einer Lagerstellung befindlichen, also in die Kühlraum 1 eingeschobenen
Lagerkasten 3 verfügt der Deckel 4 über zwei Betriebszustände: der Deckel 4 dichtet
in einem ersten Betriebszustand die offene Oberseite des Lagerkastens 3 im Wesentlichen
ab, während der Deckel 4 in einem zweiten Betriebszustand mindestens teilweise von
dem Umfang des Lagerkastens 3 getrennt gehalten und somit zwischen dem Lagerkasten
3 und dem Deckel 4 ein Durchgang geöffnet wird, wie aus FIG 3 zu entnehmen ist. Die
Schrägfläche 41 des Deckels wird dabei parallel zu der Bedienfläche 21 gehalten, welche
sich nach unten neigt und im Wesentlichen die gesamte Schrägfläche 41 des Deckels
bedeckt, so dass der Aktor 5 durch die Bedienfläche 21 hindurch senkrecht auf die
Schrägfläche 41 des Deckels einwirken kann, um bessere Betätigungswirkung zu verwirklichen.
[0026] Bei Betätigung des Aktors 5 von dem Benutzer wirkt diese unmittelbar auf den Deckel
4 ein und hebt den Deckel 4 schräg nach hinten an, um einen Durchgang 9 zwischen dem
angehobenen Deckel 4 und dem Umfang des Lagerkastens 3b zu öffnen. Durch den Durchgang
9 kann die Luft oder Feuchtigkeit zwischen dem Lagerkasten 3b und dem Kühlraum 1 fließen.
Durch Betätigung des Aktors 5 kann der Benutzer die Größe des Durchgangs 9 zwischen
dem Deckel 4 und dem Umfang des Lagerkastens 3b und somit auch die Durchflussmenge
der zwischen dem Lagerkasten 3b und dem Kühlraum 1 fließenden Luft oder Feuchtigkeit
und wiederum schließlich die Luftfeuchtigkeit innerhalb des Lagerkastens 3b ändern.
Somit ist eine regelbare Luftfeuchtigkeit innerhalb des Lagerkastens 3b für den Benutzer
zu erwarten.
[0027] Der Einlegeboden 2 kann aus einem ganzen, transparenten Blech bzw. einer ganzen,
transparenten Platte, beispielsweise einer ganzen Glasscheibe hergestellt sein, um
diesen optisch ansprechender auszugestalten. Hingegen besteht der Einlegeboden 2 bei
der vorliegenden Ausführungsform aus einer Hauptplatte 22 und einem die Hauptplatte
22 umlaufend umschließenden Rahmen 23, wobei in einer der Stirnseite des Kühlraums
1 zugewandten Richtung ein vorderer Abschnitt des Rahmens 23 sich nach unten neigt
und erstreckt, um die Bedienfläche 21 zu bilden. Die Hauptplatte 22 ist aus einer
transparenten Glasplatte hergestellt, während der Rahmen 23 und die Bedienfläche 21
aus Kunststoff hergestellt sind, was zu verringerten Kosten beiträgt.
[0028] Es zeigen FIG 4 den Längsschnitt der FIG 2 und FIG 5 den Aufbau des Aktors 5 in einer
schematischen Darstellung. Wie aus FIG 4 und 5 zu entnehmen ist, wirkt der Aktor 5
durch eine Drehbewegung unmittelbar auf den Deckel 4 ein, um den Durchgang 9 zu öffnen.
Der Aktor 5 umfasst einen ersten Drehknopf 51 und einen zweiten Drehknopf 52, wobei
der erste Drehknopf 51 auf der Bedienfläche 21 und der zweite Drehknopf 52 unter der
Bedienfläche 21 angeordnet ist, wobei eine erste Verbindungssäule 511 des ersten Drehknopfs
51 mit einer zweiten Verbindungssäule 521 des zweiten Drehknopfs 52 verbunden ist,
um den zweiten Drehknopf 52 in eine Drehbewegung zu bringen, wodurch eine synchrone
Drehbewegung des auf der Bedienfläche 21 befindlichen ersten Drehknopfs 51 und des
unter der Bedienfläche 21 befindlich zweiten Drehknopfs 52 ermöglicht werden kann.
Dabei ist die erste Verbindungssäule 511 über ein Fixierteil mit der zweiten Verbindungssäule
befestigt, wobei beispielsweise durch Einschrauben einer Schraube in ein die erste
Verbindungssäule 511 und die zweite Verbindungssäule 521 durchgreifendes Schraubenloch
die erste Verbindungssäule 511 mit der zweiten Verbindungssäule 521 fest verbunden
ist. Der zweite Drehknopf 52 weist eine Steuerwelle 522 auf und an der Schrägfläche
41 des Deckels ist eine erste Schiene 42 vorgesehen, wie sich aus FIG 3 ergibt. Dabei
bringt der zweite Drehknopf 52 die Steuerwelle 522 in eine Drehbewegung, um die Steuerwelle
522 in der ersten Schiene 42 zu bewegen und dadurch unmittelbar auf eine Schienenwand
der ersten Schiene 42 einzuwirken, so dass der Deckel 4 den Lagerkasten 3 verlässt
und den Durchgang 9 öffnet.
[0029] Es zeigen FIG 6 den Aufbau des unterhalb der Bedienfläche angebrachten zweiten Drehknopfs
in einer schematischen Darstellung und FIG 7 den Aufbau des zweiten Drehknopfs in
einer schematischen Darstellung. Wie sich aus FIG 6 und 7 ergibt, weist der zweite
Drehknopf 52 eine zweite Schiene 523 und die Bedienfläche 21 an ihrer Unterseite eine
in die zweite Schiene 523 hineinragende Anschlagsäule 25 auf, wobei durch die Zusammenwirkung
der zweiten Schiene 523 und der Anschlagsäule 25 der Drehwinkel des zweiten Drehknopfs
52 begrenzt wird. An einer Schienenwand der zweiten Schiene 523 sind mehrere Einraststellen
524 vorgesehen, wobei durch Einrasten der Anschlagsäule 25 jeweils in eine der Einraststellen
524 der zweite Drehknopf 52 jeweils in einer vorgegebenen Drehstellung gehalten werden
kann. Da die Einraststellen 524 durchgehend an der Schienenwand der zweiten Schiene
523 angeordnet sind, kann die Anschlagsäule 25 auch bei einer Drehbewegung des zweiten
Drehknopfs um einen sehr kleinen Winkel in eine entsprechende Einraststelle 524 einrasten,
um den zweiten Drehknopf 52 in einer Drehstellung nach einer Drehbewegung um einen
sehr kleinen Winkel zu halten. Somit kann der Benutzer bei Betätigung des Aktors 5
den ersten Drehknopf 51 willkürlich langsam drehen, um den Durchgang 9 zwischen dem
Deckel 4 und dem Umfang des Lagerkastens 3b allmählich zu öffnen, so dass die Durchflussmenge
des Durchgangs 9 sich durch stufenweises Drehen des ersten Drehknopfs 51 ändern lässt.
[0030] Um eine derartige stufenweise Regelung zu verwirklichen, sind bei einer weiteren
Ausführungsform an einer Schienenwand der zweiten Schiene 523 Zähne 525 vorgesehen,
wobei durch Zusammenwirkung der Zähne 525 und der Anschlagsäule 25 der zweite Drehknopf
52 in einer vorgegebenen Drehstellung gehalten werden kann. Nach Drehen des zweiten
Drehknopfs 52 unter Einwirkung einer äußeren Kraft um einen bestimmten Winkel liegen
die Zähne 525 an der Schienenwand der zweiten Schiene 523 und die Anschlagsäule 25
aneinander an, um die zweite Schiene 523 stillzuhalten. Innerhalb des Drehwinkelbereichs,
den die kreisbogenförmig ausgebildete zweite Schiene 523 zurücklegt, kann der Benutzer
den zweiten Drehknopf 52 drehen, um diese in irgendeiner Drehstellung innerhalb des
Drehwinkelbereichs zu halten.
[0031] Die bisherige Beschreibung offenbarter Ausführungsbeispiele ermöglicht es den Fachleuten
auf diesem Gebiet, die vorliegende Erfindung zu verwirklichen oder verwenden. Verschiedene
Modifikationen solcher Ausführungsbeispiele scheinen den Fachleuten auf diesem Gebiet
offensichtlich, wobei das hierbei definierte allgemeine Prinzip ohne Verlassen der
Grundideen und des Umfangs der vorliegenden Erfindung auch im Rahmen anderer Ausführungsbeispiele
verwirklicht werden kann. Somit entspricht die vorliegende Erfindung dem breitesten
Umfang, der mit den offenbarten Prinzipien und Neuigkeiten übereinstimmt, ohne durch
die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt zu werden.
1. Kältemaschine, umfassend:
- einen Kühlraum (1) mit mindestens einem Einlegeboden (2),
- einen entfernbar innerhalb des Kühlraums (1) und unterhalb des Einlegebodens (2)
angeordneten Lagerkasten (3),
- einen Deckel (4), welcher zwischen dem Einlegeboden (2) und dem Lagerkasten (3)
angeordnet ist und im Wesentlichen die offene Oberseite des Lagerkastens (3) bedeckt,
- einen Aktor (5), der bei in einer Volllagerstellung befindlichem Lagerkasten (3)
selektiv mindestens einen Teil des Deckels (4) anhebt, um einen Durchgang (9) zwischen
dem angehobenen Deckel (4) und dem Umfang des Lagerkastens (3) zu öffnen,
wobei der Einlegeboden (2) eine Bedienfläche (21) aufweist, auf der der Aktor (5)
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass in einer der Stirnseite des Kühlraums (1) zugewandten Richtung sich die Bedienfläche
(21) des Einlegebodens (2) nach unten um einen vorgegebenen Winkel neigt.
2. Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (5) unmittelbar auf den Deckel (4) einwirkt und diesen von dem Lagerkasten
(3) weg bewegt, um den Durchgang (9) zu öffnen.
3. Kältemaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer der Stirnseite des Kühlraums (1) zugewandten Richtung der Deckel (4) eine
sich nach unten um einen vorgegebenen Winkel neigende Schrägfläche (41) aufweist,
auf die der Aktor (5) durch die Bedienfläche (21) des Einlegebodens (2) hindurch unmittelbar
einwirkt.
4. Kältemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienfläche (21) des Einlegebodens (2) die Schrägfläche (41) des Deckels im
Wesentlichen bedeckt.
5. Kältemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bedienfläche (21) nach unten um 20 bis 45 Grad neigt.
6. Kältemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlegeboden (2) aus einem transparenten Blech oder einer transparenten Platte
einteilig ausgebildet ist.
7. Kältemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlegeboden (2) eine Hauptplatte (22) und einen die Hauptplatte (22) umlaufend
umschließenden Rahmen (23) umfasst, wobei in einer der Stirnseite des Kühlraums (1)
zugewandten Richtung ein vorderer Abschnitt des Rahmens (23) sich nach unten neigt
und erstreckt, um die Bedienfläche (21) zu bilden.
8. Kältemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptplatte (22) aus einer transparenten Glasplatte hergestellt ist, während
der Rahmen (23) und die Bedienfläche (21) aus Kunststoff hergestellt sind.
9. Kältemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (4) über zwei Betriebszustände verfügt, wenn sich das Lagerkasten (3)
in einer Lagerstellung befindet:
- der Deckel (4) in einem ersten Betriebszustand die offene Oberseite des Lagerkastens
(3) im Wesentlichen abdichtet,
- der Deckel (4) in einem zweiten Betriebszustand mindestens teilweise von dem Umfang
des Lagerkastens (3) getrennt gehalten und somit zwischen dem Lagerkasten (3) und
dem Deckel (4) ein Durchgang geöffnet wird.
10. Kältemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (5) durch eine Drehbewegung unmittelbar auf den Deckel (4) einwirkt, um
den Durchgang zu öffnen.
11. Kältemaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (5) einen ersten Drehknopf (51) und einen zweiten Drehknopf (52) umfasst,
wobei eine erste Verbindungssäule (511) des ersten Drehknopfs (51) mit einer zweiten
Verbindungssäule (521) des zweiten Drehknopfs (52) verbunden ist, um den zweiten Drehknopf
(52) in eine Drehbewegung zu bringen, wobei der zweite Drehknopf (52) eine Steuerwelle
(522) aufweist und an der Schrägfläche (41) des Deckels eine erste Schiene (42) vorgesehen
ist, wobei der zweite Drehknopf (52) die Steuerwelle (522) in eine Drehbewegung bringt,
um die Steuerwelle (522) in der ersten Schiene (42) zu bewegen und dadurch unmittelbar
auf eine Schienenwand der ersten Schiene (42) einzuwirken, so dass der Deckel (4)
den Lagerkasten (3) verlässt und den Durchgang öffnet.
12. Kältemaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Drehknopf (52) eine zweite Schiene (523) und die Bedienfläche (21) an
ihrer Unterseite eine in die zweite Schiene (523) hineinragende Anschlagsäule (25)
aufweist, wobei durch die Zusammenwirkung der zweiten Schiene (523) und der Anschlagsäule
(25) der Drehwinkel des zweiten Drehknopfs (52) begrenzt wird.
13. Kältemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Schienenwand der zweiten Schiene (523) mehrere Einraststellen (524) vorgesehen
sind, wobei durch Einrasten der Anschlagsäule (25) jeweils in eine der Einraststellen
(524) der zweite Drehknopf (52) jeweils in einer vorgegebenen Drehstellung gehalten
werden kann.
14. Kältemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Schienenwand der zweiten Schiene (523) Zähne (525) vorgesehen sind, wobei
durch Zusammenwirkung der Zähne (525) und der Anschlagsäule (25) der zweite Drehknopf
(52) in einer vorgegebenen Drehstellung gehalten werden kann.
15. Kältemaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungssäule (511) des ersten Drehknopfs (51) über ein Fixierteil mit
der zweiten Verbindungssäule (521) des zweiten Drehknopfs (52) fest verbunden ist.