[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum durchströmenden Behandeln, insbesondere
zum Trocknen von bahnförmigem Material gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Aus der
DE 39 05 001 A1 ist eine Siebtrommelvorrichtung zum durchströmenden Wärmebehandeln von gasdurchlässigen
Materialbahnen bekannt. In einem Gehäuse ist eine die Materialbahn tragende, in ihrem
Außenumfang durchlässig gestaltete Siebtrommel drehbar gelagert. Über einen stirnseitig
zugeordneten Ventilator als Sauglufterzeuger wird die Siebtrommel unter Saugzug gesetzt.
Die abgesaugte Luft wird in einem als Luftaufbereitung (Ventilatorraum) ausgebildeten
Teil des Gehäuses erwärmt und in den die Siebtrommel umgebenden Behandlungsraum geleitet.
Durch den Unterdruck innerhalb der Siebtrommel durchströmt die erwärmte Luft die von
der Siebtrommel getragene textile Materialbahn.
[0003] DE1 604 872 A offenbart ein Verfahren zum Behandeln von Gütern, insbesondere zum Trocknen von bandförmigem
Gut; das über ein oder mehrere umlaufende Transportmittel (z.B. Siebtrommeln) geführt
und dabei von einem Behandlungsmedium (z.B. Luft) durchströmt wird, wobei das Gut
in einem ersten Abschnitt der Trocknung, insbesondere in der Einlaufzone von einer
großen Menge des Behandlungsmediums und in dem nachfolgenden Abschnitt der Trocknung
von einer geringeren Menge des Trocknungsmediums durchströmt wird.
[0004] Um eine Vergleichmäßigung der Strömung im Bereich der von der Materialbahn umschlungenen
Siebtrommel zu erreichen, ist dieser Siebtrommel im Bereich der Umschlingung eine
den Umfang der Siebtrommel abdeckende schalenförmige Siebdecke zugeordnet. In der
Betriebsposition ist die Siebdecke konzentrisch zur Siebtrommelachse, d.h. die Siebdecke
verläuft parallel zur Siebtrommeloberfläche. Durch die als gelochtes Blech ausgeführte
Siebdecke ergibt sich eine Druckdifferenz zwischen dem Behandlungsraum und der Siebtrommel.
[0005] Die Erfindung geht somit aus von einer Vorrichtung zum durchströmenden Behandeln
von bahnförmigem, gasdurchlässigem Material, insbesondere zum Trocknen von gewebten
oder ungewebten Stoffen, mit den Merkmalen:
- eine drehbar gelagerte und mit einem Unterdruckerzeuger verbundene Siebtrommel mit
durchlässig gestaltetem Außenumfang, wobei die zu behandelnde Materialbahn um einen
Teil des Außenumfanges der Siebtrommel läuft,
- ein die Siebtrommel aufnehmender Behandlungsraum, welcher mit dem zu behandelndem
Gas, vorzugsweise aufgeheizter Luft beaufschlagt wird,
- innerhalb des Behandlungsraumes eine die Siebtrommel im von der Materialbahn umschlungenen
Bereich umgebende Siebdecke oder entsprechende Strömungsleitelemente, durch welche
das im Behandlungsraum strömende Gas in Richtung Siebtrommeloberfläche geleitet wird.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art
zu verbessern.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der unabhängigen Ansprüche.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.
[0008] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen:
- die dem Außenumfang der Siebtrommel im Bereich der Umschlingung durch die Materialbahn
zugewandte Wand des Behandlungsraumes weist in diesem Bereich, also über den Umfang
der Siebtrommel verlaufend betrachtet, einen abnehmenden Abstand zur Oberfläche der
Siebtrommel bzw. zu der die Siebtrommel umgebenden Siebdecke oder den die Siebtrommel
umgebenden Strömungsleitelementen auf. Das Gas ist über eine Zufuhrkammer mit einer
keilförmig absenkenden Oberseite und über eine sich unterhalb der Zufuhrkammer anschließenden
Umlenkkammer dem Behandlungsraum zuführbar, wobei die Beaufschlagung des Behandlungsraums
an dessen Unterseite erfolgt, in welchem die Wand den größten Abstand zur Oberfläche
der Siebtrommel aufweist, wobei die Zufuhrkammer, Umlenkkammer sowie der Behandlungsraum
die gleiche Breite haben, die der Arbeitsbreite der Siebtrommel entspricht
Alternativ ist vorgesehen dass das Gas ist über eine Zufuhrkammer mit einer Oberseite,
welche von den Seiten zur Mitte hin jeweils abfallend verläuft, so dass die Zufuhrkammer
zwei keilförmige Bereiche aufweist und über eine sich unterhalb der Zufuhrkammer anschließenden
Umlenkkammer dem Behandlungsraum zuführbar, wobei die Beaufschlagung des Behandlungsraums
an dessen Unterseite erfolgt, in welchem die Wand den größten Abstand zur Oberfläche
der Siebtrommel aufweist, wobei die Zufuhrkammer, Umlenkkammer sowie der Behandlungsraum
die gleiche Breite haben, die der Arbeitsbreite der Siebtrommel entspricht.
[0009] Bezogen auf die Drehrichtung der Siebtrommel verläuft gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung der Behandlungsraum somit im Wesentlichen nach Art einer Schraubenlinie,
und zwar nach hinten sich an die Siebtrommeloberfläche annähernd. Wickelt man den
die Siebtrommel umfassenden Bereich des Behandlungsraumes gemäß Erfindung auf eine
Ebene ab, so stellt sich der Behandlungsraum dann als keilförmig dar. Diese Verjüngung
des Behandlungsraumes trägt dabei dem Umstand Rechnung, dass bei gleichmäßiger Durchsaugung
der die Siebtrommel umschlingenden Materialbahn im hinteren Bereich des Behandlungsraumes
nur noch eine geringe Gasmenge strömen muss. Die Luftzufuhr zum Behandlungsraum erfolgt
dabei stets in dem Bereich, in welchem die Wand des Behandlungsraumes den größten
Abstand zur Siebtrommeloberfläche aufweist.
[0010] Die Bahnlaufrichtung und somit die Rotationsrichtung der Siebtrommel kann in Richtung
des sich verjüngenden Behandlungsraumes verlaufen, d.h. die zu trocknende Materialbahn
läuft in denjenigen Bereich des Behandlungsraumes ein, in welchem dessen Wand einen
großen Abstand zur Siebtrommeloberfläche aufweist. In Bahnlaufrichtung nimmt dann
der Wandabstand ab - der Behandlungsraum wird kleiner. Grundsätzlich ist aber auch
ein gegensätzlicher Lauf der Materialbahn möglich. Die Materialbahn läuft in den engen
Bereich des Behandlungsraumes ein - dieser erweitert sich in Drehrichtung der Siebtrommel.
[0011] Über die Arbeitsbreite der Siebtrommel betrachtet kann der Behandlungsraum einen
gleichbleibenden Abstand zur Siebtrommeloberfläche aufweisen. Auch ist es möglich,
dass die den Behandlungsraum begrenzende Wand in der Mitte der Siebtrommelbreite einen
anderen Abstand aufweist als an den Rändern.
[0012] Innerhalb des erfindungsgemäßen Behandlungsraumes ist die Siebtrommeloberfläche von
einer Siebdecke bzw. Strömungsleitelementen umgeben, derart, dass aus der Gasströmung
im Behandlungsraum eine im Wesentlichen senkrecht zur Siebtrommeloberfläche verlaufende
Strömung entsteht. Die Siebdecke kann hierbei über die Breite und/oder Länge eine
gleichbleibende Lochung aufweisen. Zur Erzeugung einer gewünschten Strömungsverteilung
kann auch vorgesehen sein, die Lochung in der Siebdecke sowohl über die Breite als
auch in Umfangsrichtung unterschiedlich auszuführen. Variieren kann hierbei die Lochgröße
und/oder Lochform und/oder die Verteilung. Damit ist bspw. erzielbar, dass die Materialbahn
über die Breite gleichmäßig durchsaugt wird.
[0013] Die Umlenkung der Gasströmung im Behandlungsraum zu der Durchströmung im Bereich
Materialbahn-Siebtrommeloberfläche kann ebenfalls mit geeignet gestalteten Strömungsleitelementen
erfolgen. Hierbei kann es sich um in Umfangsrichtung der Siebtrommel hintereinander
angeordnete Leitbleche oder Stromlinienleitkörper handeln, welche sich in Form von
Leisten über die Breite der Trommel erstreckend oberhalb der Trommeloberfläche angeordnet
sind.
[0014] Folgende Weiterbildungen sind vorgesehen:
- die der Materialbahn zugewandte Wand des Behandlungsraumes ist ein Teil des die Siebtrommel
umgebenden Gehäuses.
- die der Materialbahn zugewandte Wand des Behandlungsraumes verläuft in Form einer
Kurve.
- die der Materialbahn zugewandte Wand des Behandlungsraumes verläuft in Form von aneinander
gereihten geraden Flächenabschnitten nach Art eines Polygonzuges.
- die der Materialbahn zugewandte Wand des Behandlungsraumes ist verstellbar.
[0015] Des Weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen.
[0016] Figur 1 zeigt eine Siebtrommel S mit einer luftdurchlässigen Außenumfangsfläche.
Die Siebtrommel S ist drehbar in einem Gehäuse G gelagert und in nicht dargestellter
Weise mit einem Sauglufterzeuger verbunden. Die Drehrichtung der Siebtrommel S ist
durch den Pfeil gekennzeichnet. Das Innere des Gehäuses G bildet einen Behandlungsraum
BH für eine zu trocknende Materialbahn M.
[0017] Um einen Teil der Außenumfangsfläche der Siebtrommel S ist eine Materialbahn M, beispielsweise
eine Vliesstoffbahn geführt. Zur Erzielung einer möglicht großen Umschlingung der
Siebtrommel S wird die Materialbahn M über eine Walze W1 in das Gehäuse G rein und
dem Außenumfang der Siebtrommel S zu- und über eine zweite Walze W2 vom Außenumfang
abgenommen und aus dem Gehäuse G herausgeführt. Die Bewegungsrichtung der Materialbahn
M ist mit den Pfeilen angegeben. Im Inneren der Siebtrommel S ist im nicht von der
Materialbahn umschlungenen Bereich eine Blende B gestellfest angeordnet, durch welche
ein Durchsaugen in diesem Bereich unterbunden wird. Ebenfalls im Innern der Siebtrommel
S gestellfest ist ein als Lochblech ausgebildete Luftleitstruktur LS angeordnet. Innerhalb
des Behandlungsraumes BH ist oberhalb des von der Materialbahn M umschlungenen Bereiches
der Siebtrommel S eine als Lochblech ausgeführte Siebdecke SD angeordnet. Die Siebdecke
SD ist gestellfest montiert, d.h. fest mit dem Gehäuse G verbunden.
[0018] Das die Siebtrommel S umgebende Gehäuse G ist über ein Leitungssystem L mit einer
einen Ventilator aufweisenden Luftaufbereitung LA verbunden, der die Luft aus der
Siebtrommel S absaugt und aufheizt. Ein Teil der Luft aus der Siebtrommel S wird hierbei
als Abluft ins Freie geleitet - entsprechend wird Frischluft zugeführt. Dadurch ergibt
sich eine Abfuhr der aus der Materialbahn ausgetriebenen Feuchtigkeit. Das Leitungssystem
L ist dergestalt ausgeführt, dass die dem Inneren des Gehäuses G - dem Behandlungsraum
BH - zugeführte Luft gleichmäßig über die Breite der Siebtrommel S einströmt.
[0019] Die den Behandlungsraum BH im Bereich der Umschlingung der Materialbahn M begrenzende
Wand W des Gehäuses G verläuft in Form einer sich dem Außenumfang der Siebtrommel
S nähernden Kurve, derart, dass in Drehrichtung der Siebtrommel S der Abstand a1,
a2, a3 zum Außenumfang der Siebtrommel S (bzw. zur Siebdecke SD oder den die Siebtrommel
S umgebenden Strömungsleitelementen) stetig abnimmt. Der Behandlungsraum BH zwischen
der Wand W des Gehäuses G und dem Außenumfang der Siebtrommel S verjüngt sich so in
Drehrichtung der Siebtrommel S.
[0020] Die über das Leitungssystem L im Bereich des Einlaufes der Materialbahn M eingeleitete
Luft strömt in Richtung der Pfeile der Drehung der Siebtrommel S folgend und wird
durch den Unterdruck der Trommel S zunächst durch die Siebdecke SD in Richtung Trommel
S umgelenkt und durch die Materialbahn M gesaugt. Die Strömung verteilt sich hierbei
gleichmäßig über die Bereite der Trommel S innerhalb des Behandlungsraumes. Der sich
in Trommeldrehrichtung verjüngende Behandlungsraum trägt dabei der durchsaugten Luftmenge
Rechnung, stabilisiert die gleichmäßige Strömung und bewirkt ein mit reduziertem Energieaufwand
(Heizleistung, Luftmenge) erzielbares und über die Breite der Materialbahn M gleichmäßiges
Trocknungsergebnis.
[0021] Bei der Ausführung nach Figur 2 ist die den Behandlungsraum BH begrenzende Wand W
im Bereich der Umschlingung der Materialbahn M aus abschnittsweise ebenen Flächen
gebildet, welche sich nach Art eines Polygonzuges dem Außenumfang der Siebtrommel
S nähern. Auch bei dieser Ausführungsform nimmt in Drehrichtung der Siebtrommel S
der Abstand a1, a2, a3 zum Außenumfang der Siebtrommel S stetig ab.
[0022] In Figur 3 ist prinzipiell die Strömung der Luft innerhalb des Behandlungsraumes
BH im Bereich oberhalb der die Siebtrommel S überspannenden Siebdecke SD dargestellt.
Die Siebtrommel S wird mittels eines in der Luftaufbereitung LA befindlichen Ventilators
mit Unterdruck beaufschlagt. Die abgesaugte Luft wird wie bereits beschrieben in der
Luftaufbereitung LA mit Frischluft gemischt und aufgewärmt. Die aufgewärmte Luft wird
dann in den die Siebtrommel S oberhalb der Siebdecke SD umgebenden Behandlungsraum
eingeleitet, derart, dass die Luftströmung oberhalb der Siebdecke SD im Wesentlichen
der Oberfläche der rotierenden Siebtrommel folgt.
[0023] Figur 4 zeigt die Siebtrommel S in Draufsicht, und zwar als Schnitt A-A gemäß Figur
1. Die Absaugung der in das Innere der Siebtrommel S eingeströmten Luft erfolgt über
eine seitlich der Siebtrommel S zugeordnete Expansionskammer E, deren Innenraum konzentrisch
zur Achse der Siebtrommel S gestaltet ist. Der Innendurchmesser d
E der Expansionskammer ist größer als der Innendurchmesser d
S der der Siebtrommel S. Dies ermöglicht ein optimales Ausströmen der Luft aus der
Siebtrommel S - angedeutet durch die Strömungspfeile in der Figur 4. Insbesondere
wird hierdurch eine Vergleichmäßigung des Saugzuges über die Breite die Siebtrommel
erzielt. Die Expansionskammer E ist über einen Luftkanal mit der hier nicht dargestellten
Luftaufbereitung LA verbunden.
[0024] In Figur 5 ist eine Ausführungsform der Luftzufuhr zum Behandlungsraum BH dargestellt.
Das Gehäuse G umgibt mit einer sich schraubenlinienförmig der Oberfläche der Siebtrommel
S nähernden Wand W die Siebtrommel S und bildet so den Behandlungsraum BH. Die von
der nicht dargestellten Luftaufbereitung LA kommende Luft wird über eine erste Zufuhrkammer
Z mit einer sich keilförmig absenkenden Oberseite einer sich unterhalb der Zufuhrkammer
Z anschließenden Umlenkkammer U zugeführt. Über die Umlenkkammer U erfolgt die Luftbeaufschlagung
des Behandlungsraumes BH an dessen Unterseite in dem Bereich, in welchem die Wand
W den größten Abstand zur Oberfläche der Siebtrommel S aufweist (vgl. hierzu Fig.
1 und 2). Zufuhrkammer Z, Umlenkkammer U sowie der Behandlungsraum BH haben die gleiche
Breite - die Arbeitsbreite der Siebtrommel S. Zur Vergleichmäßigung der Strömung ist
innerhalb der Umlenckammer U eine Lochblechstruktur LB oder entsprechend geeignete
Luftleitelemente angeordnet. Diese Lochblechstruktur LB bewirkt eine gleichmäßige
Luftbeaufschlagung des Behandlungsraumes BH.
[0025] Die Figur 6 zeigt eine Möglichkeit der Umluftrückführung, also wie die Luft von der
Luftaufbereitung LA in den Behandlungsraum BH zurückgeführt wird. Dargestellt ist
die Anordnung der beschriebenen und der Luftförderung dienenden Teile wie Behandlungsraum
BH, Expansionskammer E, Luftleitkanal L, Zufuhrkammer Z und Luftaufbereitung LA in
einer Ansicht von oben (verglichen mit der perspektivischen Ansicht gemäß Figur 5).
Gemäß dieser Version handelt es sich um eine einseitige Umluftrückführung - die Expansionskammer
E ist einer Seite der Siebtrommel S bzw. des Behandlungsraumes BH zugeordnet. Die
Luftführungsrichtung in den Teilen ist jeweils mit einem Blockpfeil gekennzeichnet.
Grundsätzlich kann die Expansionskammer E auch auf der der Umluftrückführung (Luftaufbereitung
LA, Luftleitung L, Zufuhrkammer Z) gegenüberliegenden Seite der Siebtrommel S angeordnet
sein.
[0026] Möglich ist auch eine beidseitige Umluftrückführung - diese ist in Figur 7 dargestellt.
Den beiden stirnseitigen Enden der Siebtrommel S ist je eine Expansionskammer E zugeordnet.
[0027] Ferner zeigt Figur 8 eine beidseitige Umluftzuführung, bei der zwei Luftaufbereitungen
LA und zwei Expansionskammern E vorgesehen sind. Den beiden stirnseitigen Enden der
Siebtrommel S ist je eine Expansionskammer zugeordnet, aus welcher die Luft je einer
Luftaufbereitung LA zugeführt wird.
[0028] Letztlich ist in Figur 9 die zu der beidseitigen Umluftzuführung gehörige Zufuhrkammer
Z in der in Figur 8 gezeigten Pfeilrichtung dargstellt. Die Zufuhrkammer Z weist an
beiden Enden je einen Luftleitkanal L auf und wird von der jeweiligen Luftaufbereitung
(nicht dargestellt) mit Luft beaufschlagt. Die Oberseite der Zufuhrkammer verläuft
von den Seiten zur Mitte hin jeweils abfallend, so dass die Kammer zwei keilförmige
Bereiche aufweist. Die beidseitig zugeführte Luft wird wie mit den Strömungspfeilen
angedeutet über die Breite gleichmäßig in die unter der Zufuhrkammer Z befindliche
Umlenkkammer U und von da in den sich anschließenden Behandlungsraum BH geleitet.
Bezugszeichenliste:
[0029]
- S
- Siebtrommel
- M
- Materialbahn
- W1, W2
- Walze
- G
- Gehäuse
- BH
- Behandlungsraum
- LS
- Luftleitstruktur (gestellfest - innerhalb der Siebtrommel)
- SD
- Siebdecke
- LS
- Luftleitstruktur
- W
- Wand
- B
- Blende (gestellfest - innerhalb der Siebtrommel)
- L
- Leitung, Leitungssystem, Luftleitkanal
- LA
- Luftaufbereitung, Unterdruckerzeuger
- E
- Expansionskammer
- Z
- Zufuhrkammer
- U
- Umlenkkammer
- LB
- Lochblech
- a1, a2, a3
- Abstand Siebtrommeloberfläche/Siebdecke - Wand W
- dS
- Durchmesser Siebtrommel
- dE
- Durchmesser Expansionskammer
1. Vorrichtung zum durchströmenden Behandeln von bahnförmigem, gasdurchlässigem Material,
insbesondere zum Trocknen von gewebten oder ungewebten Stoffen, mit den Merkmalen:
- eine drehbar gelagerte und mit einem Unterdruckerzeuger verbundene Siebtrommel (S)
mit durchlässig gestaltetem Außenumfang und mit einer Arbeitsbreite, wobei die zu
behandelnde Materialbahn (M) um einen Teil des Außenumfanges der Siebtrommel (S) läuft,
- ein die Siebtrommel (S) aufnehmender Behandlungsraum (BH), welcher mit dem zu behandelndem
Gas, vorzugsweise aufgeheizter Luft beaufschlagt wird,
- innerhalb des Behandlungsraumes (BH) eine die Siebtrommel (S) im von der Materialbahn
(M) umschlungenen Bereich umgebende Siebdecke (SD) oder entsprechende Strömungsleitelemente,
durch welche das im Behandlungsraum (BH) strömende Gas in Richtung Siebtrommeloberfläche
geleitet wird,
wobei die dem Außenumfang der Siebtrommel (S) im Bereich der Umschlingung durch die
Materialbahn (M) zugewandte Wand (W) des Behandlungsraumes (BH) in diesem Bereich
einen abnehmenden Abstand zur Oberfläche der Siebtrommel (S) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gas über eine Zufuhrkammer (Z) mit einer keilförmig absenkenden Oberseite und
über eine sich unterhalb der Zufuhrkammer anschließenden Umlenkkammer (U) dem Behandlungsraum
(BH) an dessen Unterseite zuführbar ist,
wobei die Zufuhrkammer (Z) mit der Umlenkkammer (U) in dem Bereich des Behandlungsraums
(BH) angeordnet ist, in welchem die Wand den größten Abstand zur Oberfläche der Siebtrommel
aufweist, wobei die Zufuhrkammer (Z), Umlenkkammer (U) sowie der Behandlungsraum (BH)
die gleiche Breite haben, die der Arbeitsbreite der Siebtrommel (S) entspricht.
2. Vorrichtung zum durchströmenden Behandeln von bahnförmigem, gasdurchlässigem Material,
insbesondere zum Trocknen von gewebten oder ungewebten Stoffen, mit den Merkmalen:
- eine drehbar gelagerte und mit einem Unterdruckerzeuger verbundene Siebtrommel (S)
mit durchlässig gestaltetem Außenumfang und mit einer Arbeitsbreite, wobei die zu
behandelnde Materialbahn (M) um einen Teil des Außenumfanges der Siebtrommel (S) läuft,
- ein die Siebtrommel (S) aufnehmender Behandlungsraum (BH), welcher mit dem zu behandelndem
Gas, vorzugsweise aufgeheizter Luft beaufschlagt wird,
- innerhalb des Behandlungsraumes (BH) eine die Siebtrommel (S) im von der Materialbahn
(M) umschlungenen Bereich umgebende Siebdecke (SD) oder entsprechende Strömungsleitelemente,
durch welche das im Behandlungsraum (BH) strömende Gas in Richtung Siebtrommeloberfläche
geleitet wird,
wobei die dem Außenumfang der Siebtrommel (S) im Bereich der Umschlingung durch die
Materialbahn (M) zugewandte Wand (W) des Behandlungsraumes (BH) in diesem Bereich
einen abnehmenden Abstand zur Oberfläche der Siebtrommel (S) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gas über eine an beiden Enden beaufschlagte Zufuhrkammer (Z) mit einer Oberseite,
welche von den Seiten zur Mitte hin jeweils abfallend verläuft, so dass die Zufuhrkammer
(Z) zwei keilförmige Bereiche aufweist und über eine sich unterhalb der Zufuhrkammer
anschließenden Umlenkkammer (U) dem Behandlungsraum (BH) an dessen Unterseite zuführbar
ist, wobei die Zufuhrkammer (Z) mit der Umlenkkammer (U) in dem Bereich des Behandlungsraums
(BH) angeordnet ist, in welchem die Wand den größten Abstand zur Oberfläche der Siebtrommel
aufweist, wobei die Zufuhrkammer (Z), Umlenkkammer (U) sowie der Behandlungsraum (BH)
die gleiche Breite haben, die der Arbeitsbreite der Siebtrommel (S) entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Umlenkkammer (U) eine Lochblechstruktur (LB) oder Luftleitelemente
angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebtrommel (S) an einer Stirnseite eine mit dem Unterdruckerzeuger (LA) verbundene
Expansionskammer (E) aufweist, mit einem Innendurchmesser (dE) größer als der Innendurchmesser (dS) der Siebtrommel (S).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebtrommel (S) an beiden Stirnseiten jeweils eine Expansionskammer (E) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Expansionskammern (E) der Siebtrommel (S) über Luftleitkanäle (L) mit
einer Luftaufbereitung (LA) verbunden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Expansionskammern (E) der Siebtrommel (S) über Luftleitkanäle (L) mit
je einer Luftaufbereitung (LA) verbunden sind.
1. A device for the flow-through treatment of web-shaped, gas permeable material, in
particular for drying woven or non-woven fabrics, with the following features:
- a sieve drum (S) that is rotatably supported and is connected with a vacuum generator,
the sieve drum having a permeable outer circumference and a working width, wherein
the material web (M) to be treated travels around a part of the outer circumference
of the sieve drum (S),
- a treatment chamber (BH) accommodating the sieve drum (S), which chamber is exposed
to the gas to be treated, preferably heated air,
- within the treatment chamber (BH), a sieve cover (SD) or corresponding flow guide
elements are provided surrounding the sieve drum (S) in the area wrapped by the material
web (M), by which the gas flowing in the treatment chamber (BH) is directed towards
the sieve drum surface,
wherein the wall (W) of the treatment chamber (BH), which faces the outer circumference
of the sieve drum (S) in the area of wrapping by the material web (M), has, in this
area, a decreasing distance to the surface of the sieve drum (S),
characterized in that
the gas can be supplied to the treatment chamber (BH) at the bottom side thereof via
a supply chamber (Z) having a wedge-like sloping top and via a deflection chamber
(U) adjoining the supply chamber below the same, wherein the supply chamber (Z) with
the deflection chamber (U) is arranged in that region of the treatment chamber (BH)
in which the wall is at the greatest distance from the surface of the sieve drum,
wherein the supply chamber (Z), the deflection chamber (U), as well as the treatment
chamber (BH) have the same working width that corresponds to the working width of
the sieve drum (S).
2. A device for the flow-through treatment of web-shaped, gas permeable material, in
particular for drying woven or non-woven fabrics, with the following features:
- a sieve drum (S) that is rotatably supported and is connected with a vacuum generator,
the sieve drum having a permeable outer circumference and a working width, wherein
the material web (M) to be treated travels around a part of the outer circumference
of the sieve drum (S),
- a treatment chamber (BH) accommodating the sieve drum (S), which chamber is exposed
to the gas to be treated, preferably heated air,
- within the treatment chamber (BH), a sieve cover (SD) or corresponding flow guide
elements are provided surrounding the sieve drum (S) in the area wrapped by the material
web (M), by which the gas flowing in the treatment chamber (BH) is directed towards
the sieve drum surface,
wherein the wall (W) of the treatment chamber (BH), which faces the outer circumference
of the sieve drum (S) in the area of wrapping by the material web (M), has, in this
area, a decreasing distance to the surface of the sieve drum (S),
characterized in that
the gas can be supplied to the treatment chamber (BH) at the bottom side thereof via
a supply chamber (Z) fed from both ends and having a top sloping from the respective
sides to the center so that the supply chamber (z) has two wedge-shaped regions, and
via a deflecting chamber (U) adjoining the supply chamber below the same, wherein
the supply chamber (Z) with the deflection chamber (U) is arranged in that region of the treatment chamber (BH) in which the wall is at the greatest distance
from the surface of the sieve drum, wherein the supply chamber (Z), the deflection
chamber (U), as well as the treatment chamber (BH) have the same working width that
corresponds to the working width of the sieve drum (S).
3. Device of claim 1 or 2, characterized in that s perforated sheet structure (LB) or air guiding elements are arranged in the deflecting
chamber (U).
4. Device of one of claims 1 to 3, characterized in that the sieve drum (S) comprises an expansion chamber (E) at an end face, which chamber
is connected with the vacuum generator (LA), the inner diameter (dE) being larger than the inner diameter (dS) of the sieve drum (S).
5. Device of claim 4, characterized in that the sieve drum (S) has one expansion chamber (E) at both end faces, respectively.
6. Device of claim 5, characterized in that the two expansion chambers (E) of the sieve drum (S) are connected to an air treatment
system (LA via air guiding channels (L).
7. Device of claim 5, characterized in that the two expansion chambers (E) of the sieve drum (S) are connected to a respective
air treatment system (LA) via air guiding channels (L).
1. Dispositif destiné au traitement en continu d'un matériau poreux sous forme de bande,
en particulier au séchage de matière tissée ou non-tissée, doté des caractéristiques
suivantes :
- un tambour à tamis (S) disposé de manière rotative et relié à un générateur de vide,
doté d'un périmètre extérieur perméable et d'une largeur de travail, dans lequel la
bande de matériau à traiter (M) parcourt une partie du périmètre extérieur du tambour
à tamis (S),
- un compartiment de traitement (BH) accueillant le tambour à tamis (S), exposé au
gaz de traitement, de préférence de l'air chaud,
- une couverture perforée (SD) ou un élément déflecteur de flux correspondant, à l'intérieur
du compartiment de traitement (BH), entourant le tambour à tamis (S) dans la zone
où s'enroule la bande de matériau (M), au moyen de laquelle ou duquel le flux de gaz
dans le compartiment de traitement (BH) est guidé vers la surface du tambour à tamis,
dans lequel la paroi (W) du compartiment de traitement (BH) orientée vers le périmètre
extérieur du tambour à tamis (S) dans la zone où s'enroule la bande de matériau (M)
comporte dans cette zone un écart décroissant par rapport à la surface du tambour
à tamis (S), caractérisé en ce que
le gaz peut être conduit au compartiment de traitement (BH), sur la face inférieure
de celui-ci, par le biais d'une chambre d'alimentation (Z) dotée d'une face supérieure
s'abaissant en forme de coin et par le biais d'une chambre de déviation (U) se raccordant
en-dessous de la chambre d'alimentation, dans lequel la chambre d'alimentation (Z)
est agencée avec la chambre de déviation (U) dans la zone du compartiment de traitement
(BH), à l'intérieur de laquelle la paroi présente l'écart le plus élevé par rapport
à la surface du tambour à tamis, dans lequel la chambre d'alimentation (Z), la chambre
de déviation (U) ainsi que le compartiment de traitement (BH) ont la même largeur,
laquelle correspond à la largeur de travail du tambour à tamis (S).
2. Dispositif destiné au traitement en continu d'un matériau poreux sous forme de bande,
en particulier au séchage de matière tissée ou non-tissée, doté des caractéristiques
suivantes :
- un tambour à tamis (S) disposé de manière rotative et relié à un générateur de vide,
doté d'un périmètre extérieur perméable et d'une largeur de travail, dans lequel la
bande de matériau à traiter (M) parcourt une partie du périmètre extérieur du tambour
à tamis (S),
- un compartiment de traitement (BH) accueillant le tambour à tamis (S), exposé au
gaz de traitement, de préférence de l'air chaud,
- une couverture perforée (SD) ou un élément déflecteur de flux correspondant, à l'intérieur
du compartiment de traitement (BH), entourant le tambour à tamis (S) dans la zone
où s'enroule la bande de matériau (M), au moyen de laquelle ou duquel le flux de gaz
dans le compartiment de traitement (BH) est guidé vers la surface du tambour à tamis,
dans lequel la paroi (W) du compartiment de traitement (BH) orientée vers le périmètre
extérieur du tambour à tamis (S) dans la zone où s'enroule la bande de matériau (M)
comporte dans cette zone un écart décroissant par rapport à la surface du tambour
à tamis (S),
caractérisé en ce que le gaz peut être conduit au compartiment de traitement (BH), sur la face inférieure
de celui-ci, par le biais d'une chambre d'alimentation (Z) exposée des deux côtés
dotée d'une face supérieure, laquelle s'étend respectivement de manière inclinée depuis
les côtés jusqu'au milieu, de sorte que la chambre d'alimentation (Z) comporte deux
zones en forme de coin et par le biais d'une chambre de déviation (U) se raccordant
en-dessous de la chambre d'alimentation, dans lequel la chambre d'alimentation (Z)
est agencée avec la chambre de déviation (U) dans la zone du compartiment de traitement
(BH), à l'intérieur de laquelle la paroi présente l'écart le plus élevé par rapport
à la surface du tambour à tamis, dans lequel la chambre d'alimentation (Z), la chambre
de déviation (U) ainsi que le compartiment de traitement (BH) ont la même largeur,
laquelle correspond à la largeur de travail du tambour à tamis (S).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une structure en tôle perforée (LB) ou des éléments de conduite d'air sont agencés
à l'intérieur de la chambre de déviation (U).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le tambour à tamis (S) comporte sur une face une chambre d'expansion (E) reliée au
générateur de vide (LA), dotée d'un diamètre intérieur (dE) supérieur au diamètre intérieur (dS) du tambour à tamis (S).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le tambour à tamis (S) comporte une chambre d'expansion (E) sur chacune de ses deux
faces.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les deux chambres d'expansion (E) du tambour à tamis (S) sont reliées à un système
de traitement d'air (LA) au moyen d'une conduite d'air (L).
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les deux chambres d'expansion (E) du tambour à tamis (S) sont reliées chacun à un
système de traitement d'air (LA) respectif au moyen d'une conduite d'air (L).