[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig mit einer
Beleuchtungseinheit sowie eine entsprechend geeignete Beleuchtungseinheit.
Stand der Technik
[0002] Fahrtreppen, auch als Rolltreppen bezeichnet, sowie Fahrsteige, auch als Rollsteige
oder Laufbänder bezeichnet, sind hinreichend bekannt. Es besteht hier ein Bedürfnis
nach optischer Aufwertung solcher Fahrtreppen.
[0003] Fahrtreppen und Fahrsteige unterscheiden sich, insbesondere wenn sie von unterschiedlichen
Herstellern stammen, aber auch abhängig von Gebäude und Einsatzzweck in ihrem Aufbau.
Wünschenswert ist eine Möglichkeit auch Bestandsfahrtreppen unabhängig vom Hersteller
optisch aufwerten zu können.
[0004] Es sind LED-Leuchtbänder bekannt, die mittels eines federnden Klickmechanismus mit
einem Trageprofil verbunden werden können, wobei das Trageprofil beispielsweise an
einer Wand befestigt ist. Derartige Lösungen sind im öffentlichen Bereich der Fahrtreppen
und Fahrsteige jedoch nicht zweckmäßig, da die LED-Leuchtbänder durch Einwirkung äußerer
Kräfte leicht von dem Trageprofil gelöst werden können.
[0005] Es besteht daher der Bedarf nach einer robusten Lösung für die Beleuchtung von Fahrtreppen
und Fahrsteigen, die insbesondere auch nachträglich und herstellerunabhängig implementierbar
ist.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig mit einer Beleuchtungseinheit
gemäß Anspruch 1 sowie durch eine entsprechende Beleuchtungseinheit gemäß Anspruch
13 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung.
[0007] Die erfindungsgemäße Fahrtreppe oder der erfindungsgemäße Fahrsteig weist wenigstens
eine Beleuchtungseinheit auf, die ihrerseits wenigstens eine Lichtquelle, ein sich
in der longitudinalen Richtung der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs erstreckendes Trageelement
für diese Lichtquelle und eine sich in der gleichen longitudinalen Richtung erstreckende
zumindest zum Teil optisch transparente Abdeckung aufweist. Hierbei weist das Trageelement
eine sich in derselben longitudinalen Richtung erstreckende Bodenfläche sowie an die
Bodenfläche anschließend eine hier als erste Seitenfläche bezeichnete sich in der
selben longitudinalen Richtung erstreckende Seitenfläche auf, wobei die Abdeckung
mit der ersten Seitenfläche verbunden ist. Weiterhin ist die Beleuchtungseinheit an
ihrer ersten Seitenfläche mit der Fahrtreppe oder dem Fahrsteig verbunden.
[0008] Eine entsprechende Beleuchtungseinheit für eine solche erfindungsgemäße Fahrtreppe
oder einen solchen erfindungsgemäßen Fahrsteig ist insbesondere zum Anbringen an eine
Kante, insbesondere an eine Unterkante der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs ausgebildet.
[0009] Das Trageelement der Beleuchtungseinheit ist im einfachsten Fall im wesentlichen
als L-Profil ausgebildet, nämlich mit einer sich in longitudinaler Richtung erstreckenden
Bodenfläche sowie eine sich in der gleichen Richtung erstreckenden, insbesondere senkrecht
auf die Bodenfläche stehenden ersten Seitenfläche. Die Abdeckung ist zumindest an
ihrer einen longitudinalen Seite mit der genannten ersten Seitenfläche verbunden.
Mit ihrer anderen Seitenfläche kann die Abdeckung beispielsweise direkt mit der Bodenfläche
verbunden sein oder mit einem an der Bodenfläche vorhandenen oder angebrachten Aufnahmeelement
bzw. Verbindungsstück. Besonders vorteilhaft ist die Herstellung des Trageelements
als Aluminium-Strangpressprofil.
[0010] Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Trageelement an die Bodenfläche anschließend
eine der ersten Seitenfläche gegenüberliegende zweite Seitenfläche aufweist.
[0011] Das Trageelement der Beleuchtungseinheit ist dann im einfachsten Fall im Wesentlichen
als U-Profil ausgebildet, nämlich mit einer sich in longitudinaler Richtung erstreckenden
Bodenfläche sowie zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Seitenflächen.
Die Seitenflächen können in Richtung senkrecht zur longitudinalen Richtung unterschiedliche
Ausdehnung sowie unterschiedliche Formen haben.
[0012] Die zumindest zum Teil optisch transparente Abdeckung erstreckt sich ebenfalls in
besagte longitudinale Richtung und ist mit der ersten und/oder zweiten Seitenfläche
verbunden, wobei die Abdeckung im Wesentlichen gegenüber der Bodenfläche liegt und
parallel zu dieser oder um einen Winkel geneigt zu dieser Bodenfläche ausgerichtet
sein kann. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, ein extrudiertes Kunststoffelement
als den zumindest zum Teil optisch transparenten Teil der Abdeckung zu verwenden.
[0013] Diese kompakte Beleuchtungseinheit ist nun über eine der genannten Seitenflächen,
hier als erste Seitenfläche bezeichnet, insbesondere direkt fest oder lösbar mit der
Fahrtreppe bzw. dem Fahrsteig verbunden, wobei in der Praxis für diese Verbindung
insbesondere eine Schraub- oder Nietenverbindung mit einem Element der Außenverkleidung
des Tragwerks (engl. "truss") der Fahrtreppe oder des Fahrsteigs vorteilhaft ist.
Hierbei wird insbesondere die Abdeckung derart mit der ersten und/oder zweiten Seitenfläche
verbunden, dass von außen die Befestigungselemente zur Befestigung der Beleuchtungseinheit
mit der Fahrtreppe bzw. dem Fahrsteig nicht sichtbar sind. Des Weiteren erfolgt die
Verbindung der Abdeckung mit der ersten und/oder zweiten Seitenfläche mit Vorteil
derart, dass keine Lücken oder Spalte zu der Fahrtreppe oder dem Fahrsteig bzw. zu
Elementen der Außenverkleidung der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs entstehen. Solche
Spalten oder Lücken sind zum einen ästhetisch wenig ansprechend, zum anderen aber
auch eine Sicherheitsgefahr (Gefahr des Einklemmens oder sich anbietender Hebelansatz
bei Vandalismus).
[0014] Es sei noch betont, dass die "Bodenfläche" des Trageelements nicht zwingend eine
zum Boden gerichtete Fläche darstellen muss. Im Sinne der vorliegenden Anmeldung kann
die an die Fahrtreppe bzw. dem Fahrsteig montierte Bodenfläche beliebig ausgerichtet
sein.
[0015] Es ist von Vorteil, wenn eine Abmessung der zweiten Seitenfläche senkrecht zur longitudinalen
Erstreckungsrichtung zur entsprechenden Abmessung der ersten Seitenfläche in einem
Verhältnis zwischen von 0,25 und 0,45 steht. Die genannte Abmessung soll der Einfachheit
halber im Folgenden als Höhe bezeichnet werden. Das Höhenverhältnis von zweiter Seitenfläche
zu erster Seitenfläche beträgt insbesondere 0,3 bis 0,4, weiter insbesondere 0,33
bis 0,37. Bei dieser Ausgestaltung wird Schattenbildung weitestgehend vermieden und
eine ästhetisch besonders ansprechende Geometrie erzielt.
[0016] Die genannte erste Seitenfläche kann zumindest teilweise durch die Balustrade der
Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs gebildet sein.
[0017] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung stehen die erste und/oder die
zweite Seitenfläche jeweils im Wesentlichen senkrecht auf der Bodenfläche des Trageelements,
das heißt sie schließen jeweils im Wesentlichen einen rechten Winkel mit der Bodenfläche
ein. Das Trageelement bildet somit ein U-Profil, wenn beide Seitenflächen im Wesentlichen
senkrecht auf der Bodenfläche stehen.
[0018] Vorteilhafterweise ist die Lichtquelle im Inneren der Beleuchtungseinheit an der
Innenseite der Bodenfläche angeordnet. Auf diese Weise wird die Lichtquelle optimal
geschützt. Außerdem kann bei dieser Ausgestaltung das Licht der Lichtquelle mit lediglich
äußerst geringen Verlusten durch die im Wesentlichen gegenüber der Bodenfläche angeordnete
Abdeckung strahlen.
[0019] Es ist vorteilhaft, wenn die Lichtquelle eine oder mehrere LEDs, die insbesondere
entlang der longitudinalen Richtung des Trageelements angeordnet sind, aufweist, wobei
es sich hierbei insbesondere um ein LED-Leuchtband handeln kann. Solche Leuchtbänder
sind an sich bekannt und sollen daher vorliegend nicht näher erläutert werden.
[0020] Mit Vorteil bildet die Abdeckung einen Diffusor und/oder ein Schutzelement oder weist
einen solchen Diffusor und/oder ein solches Schutzelement auf. Die Abdeckung kann
also insbesondere eine Kombination aus Diffusor und Schutzelement bilden, wobei der
Diffusor auch aus einem geeigneten Material bestehen kann, um die Funktion eines Schutzelements
zu übernehmen. Andernfalls ist der Diffusor beispielsweise durch Verstärkungselemente
und/oder durch Zwischenstücke geeignet verstärkt, um eine Schutzfunktion zu erfüllen.
Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die sich hinter der Abdeckung befindliche
Lichtquelle vor äußeren Einflüssen, insbesondere vor äußeren Kräften (auch durch Vandalismus)
hinreichend geschützt ist. Hierbei ist es sinnvoll, wenn den Diffusor bildende Teile
(beispielsweise Kunststoffteile) der Abdeckung stückweise hintereinander in longitudinaler
Richtung angeordnet sind, um bei Beschädigung diese leicht auswechseln zu können.
[0021] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung weist die erste Seitenfläche einen
ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt auf, wobei der erste Abschnitt und der
zweite Abschnitt sich in longitudinaler Richtung erstreckend parallel und versetzt
zueinander verlaufen. Diese zwei Abschnitte sind in einer Richtung senkrecht zur longitudinalen
Richtung übereinander angeordnet, sie verlaufen also parallel zueinander in der longitudinalen
Richtung. Beide Abschnitte sind entweder aneinander befestigt oder gehen insbesondere
einstückig ausgebildet ineinander über.
[0022] Da die Beleuchtungseinheit über die erste Seitenfläche mit der Fahrtreppe oder dem
Fahrsteig verbunden ist, kann durch diese Ausgestaltung der Geometrie der Außenverkleidung
bzw. des Tragwerks der Fahrtreppe oder des Fahrsteigs Rechnung getragen werden. Häufig
ist beispielsweise die Geometrie der Unterkante eines Fahrsteigs bzw. einer Fahrtreppe
durch einen Abschlusswinkel geprägt, der die Außenverkleidungselemente an dieser Unterkante
abdeckt. Solche Abschlusswinkel variieren in Größe und Form. Durch die Materialdicke
des Abschlusswinkels entsteht eine Kante an der anliegenden Außenverkleidung. Würde
die erste Seitenfläche eine Ebene bilden, würde sich zwischen der Außenverkleidung
und dieser ersten Seitenfläche ein Spalt mit einer Abmessung ausbilden, die der Materialstärke
des Abschlusswinkels entspricht, der mit seiner einen Seite an der Außenverkleidung
anliegt.
[0023] In einem solchen Fall ist es besonders vorteilhaft, den zweiten Abschnitt der ersten
Seitenfläche gegenüber dem ersten Abschnitt derart parallel zu der zweiten Seitenfläche
hin zu versetzen, um mit dem gebildeten Versatz ein Element der Außenverkleidung,
hier die anliegende Seite des Abschlusswinkels, in der entstehenden Einbuchtung bzw.
in dem entstehenden Zwischenraum passgenau aufzunehmen. Eine Befestigung der ersten
Seitenfläche kann dann mit Vorteil am ersten Abschnitt erfolgen, indem insbesondere
durch Nieten oder Schrauben der erste Abschnitt mit der Außenverkleidung und/oder
mit dem Tragwerk der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs verbunden wird.
[0024] Das genannte Versetzen des zweiten Abschnitts gegenüber dem ersten Abschnitt der
ersten Seitenfläche führt also dazu, dass der zweite Abschnitt bei Betrachtung von
der Beleuchtungseinheit her in Richtung Außenverkleidung gegenüber dem ersten Abschnitt
zurückgesetzt ist, so dass sich zwischen zweitem Abschnitt und Außenverkleidung eine
Einbuchtung bzw. ein Zwischenraum bildet. Diese Einbuchtung bzw. dieser Zwischenraum
kann nun in einer Weise gewählt werden, dass er vorhandene überstehende bzw. vorspringende
Elemente der Außenverkleidung in sich aufnimmt bzw. umgibt bzw. insbesondere auch
formschlüssig umschließt. Dieses Beispiel ist also nicht auf den erwähnten Abschlusswinkel
beschränkt.
[0025] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Bodenfläche jenseits der
ersten Seitenfläche, also über die erste Seitenfläche hinaus, eine Anschlagseite zur
Positionierung der Beleuchtungseinheit an einer Kante, insbesondere einer Unterkante
der Fahrtreppe oder des Fahrsteigs, auf. Bei dieser Ausgestaltung bildet das Trageelement
somit ein kombiniertes U- und L-Profil. Das sich jenseits der ersten Seitenfläche
erstreckende Teil der Bodenfläche bildet dann die kurze Seite des L-Profils. Diese
Seite kann beispielsweise unter die parallel verlaufende Seite des Abschlusswinkels
geschoben werden. Diese Seite kann insbesondere auch zur Befestigung der Beleuchtungseinheit
dienen.
[0026] Die Abdeckung ist mit der ersten und/oder zweiten Seitenfläche verbunden, wobei eine
besonders robuste Konstruktion erzielt wird, wenn die Abdeckung mit beiden Seitenflächen
verbunden ist. In diesem Fall bildet das Trageelement einen sich in longitudinaler
Richtung erstreckender Hohlraum, in dem die Lichtquelle, also beispielsweise das LED-Leuchtband,
angeordnet ist. Hierbei ist es sinnvoll, wenn die Abdeckung zwischen die jeweiligen
Kanten der beiden Seitenflächen geklemmt ist, wobei in einer vorteilhaften Ausgestaltung
die Abdeckung haken- oder klammerartig, insbesondere mittels haken- oder klammerförmiger
Abschnitte, in einen oder mehrere entsprechend ausgeformte Aufnahmeelemente bzw. Verbindungsstücke
der ersten und/oder zweiten Seitenfläche eingreift. Hierzu weist ein Aufnahmeelement
insbesondere mindestens eine Nut auf, in die das Abdeckelement eingreift. Entsprechende
Konstruktionen sind weiter unten den Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Die haken-
oder klammerartige Befestigung ist selbstverständlich auch dann geeignet, wenn die
Abdeckung nur an einer der beiden Seitenflächen befestigt ist. Vorteil ist in allen
Fällen eine bei Einwirkung äußerer Kräfte möglichst stabile Konstruktion, die zum
einen eine Entfernung der Abdeckung möglichst verhindert und zum anderen ein Eindrücken
der Abdeckung erschwert.
[0027] Die Erfindung bezieht sich schließlich auch auf eine Beleuchtungseinheit für erfindungsgemäße
Fahrtreppen oder Fahrsteige, wobei die Beleuchtungseinheit zum Anbringen an eine Kante,
insbesondere an eine Unterkante der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs ausgebildet ist.
Eine derartige Beleuchtungseinheit wurde weiter oben ausführlich in verschiedenen
Ausführungsformen erörtert. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, eine solche Beleuchtungseinheit
für neue sowie für bestehende Fahrtreppen und Fahrsteige, auch herstellerunabhängig
herzustellen.
[0028] Wie bereits oben ausgeführt, bildet das Trageelement der Beleuchtungseinheit ein
Profil, wobei mehrere Profile in longitudinaler Richtung hintereinander mit der Fahrtreppe
bzw. dem Fahrsteig verbunden sein können. Die lichte Höhe der Beleuchtungseinheit
von Bodenfläche zu oberer Kante der ersten Seitenfläche beträgt vorteilhafterweise
zwischen 50 und 80 mm, weiter bevorzugt zwischen 55 und 65 mm, weiter bevorzugt zwischen
60 und 62 mm.
[0029] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0030] Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
Figurenbeschreibung
[0031]
Figur 1 zeigt in schematischer perspektivischer Ansicht eine erfindungsgemäße Fahrtreppe,
Figur 2 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungseinheit,
Figur 3 zeigt eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungseinheit,
Figur 4 zeigt eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Beleuchtungseinheit,
Figur 5 zeigt eine Beleuchtungseinheit gemäß Figur 2 in perspektivischer Ansicht montiert
an eine Fahrtreppe und
Figur 6 zeigt perspektivisch eine Anordnung einer Beleuchtungseinheit an eine Fahrtreppe
in einer weiteren Ausführungsform.
[0032] Figur 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Fahrtreppe 20 in perspektivischer
Ansicht. Die Fahrtreppe 20 umfasst als wesentliche Bestandteile auf der rechten und
linken Seite jeweils einen Handlauf 21 und eine Balustrade 22. Die eigentliche Treppe,
die nach oben oder unten bewegt wird, ist mit 23 bezeichnet. Die Fahrtreppe 20 ist
mit einem Tragwerk (engl. "truss") verankert, in dem auch das Antriebssystem sowie
die zurücklaufenden Stufen der Treppe 23 und der zurücklaufende Teil des Handlaufs
21 untergebracht ist. Das Tragwerk 24 kann entweder, wie hier dargestellt, mit einer
von außen sichtbaren Außenverkleidung 25 umgeben sein, oder es ist zumindest zum Teil
in die angrenzenden Gebäudebestandteile, wie Treppe oder Boden, versenkt. Die Beleuchtungseinheit
26 gemäß Erfindung ist in Figur 1 an der Unterkante der Außenverkleidung 25 angebracht.
Alternativ oder zusätzlich kann die Beleuchtungseinheit 26 auch an der Oberkante der
Außenverkleidung 25 angebracht sein. Wiederum alternativ oder zusätzlich kann die
Beleuchtungseinheit 26 derart ausgerichtet sein, dass sie Licht zur Seite hin abstrahlt
(wie in Figur 1 gezeigt) oder Licht nach unten abstrahlt (etwa wenn ein Bereich unter
dem Tragwerk 24 zugänglich ist). Letztere Möglichkeit wird anhand von Figur 6 dargestellt.
[0033] In den Figuren 2, 3 und 4 bezeichnen gleiche Bezugszeichen die gleichen Elemente.
Die Beschreibung der Figuren 3 und 4 stützt sich auf die Beschreibung der Figur 2,
um unnötige Wiederholungen zu vermeiden.
[0034] Figur 2 zeigt eine Beleuchtungseinheit 26 gemäß Erfindung in einer Schnittansicht
senkrecht zur longitudinalen Richtung der Fahrtreppe 20. Die Beleuchtungseinheit 26
umfasst eine Lichtquelle 2, die im Inneren der Beleuchtungseinheit 26 an der Innenseite
der Bodenfläche 11 des Trageelements 1 angeordnet ist. Die Befestigung der Lichtquelle
2 kann beispielsweise durch Annieten oder Ankleben an die Bodenfläche 11 erfolgen.
Vorteilhafterweise handelt es sich bei der Lichtquelle 2 um ein sich in die longitudinale
Richtung erstreckendes LED-Band. Das Trageelement 1 weist eine Bodenfläche 11 sowie
zwei von den longitudinalen Seiten dieser Bodenfläche 11 im Wesentlichen rechtwinklig
abgehende Seitenflächen 12 und 13 auf. Die Abdeckung 3 der Beleuchtungseinheit 26
ist mit der zweiten Seitenfläche 12 und der ersten Seitenfläche 13 verbunden. Die
Abdeckung 3 liegt im Wesentlichen gegenüber der Bodenfläche 11 und steht in einem
Winkel auf diese Bodenfläche 11. Die Abdeckung 11 ist aus einem optisch teildurchlässigen
Kunststoff gefertigt.
[0035] Die Beleuchtungseinheit 26 ist mit ihrer ersten Seitenfläche 13 an der Außenverkleidung
25 der Fahrtreppe 20 befestigt. Zur Befestigung dient eine Befestigungskerbe 14, durch
die Nieten, Schrauben, Klammern oder dergleichen getrieben werden können, um eine
feste Verbindung von erster Seitenfläche 13 der Beleuchtungseinheit 26 und Außenverkleidung
25 der Fahrtreppe 20 herzustellen.
[0036] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 ist als weiteres Element der Außenverkleidung
ein Abschlusswinkel 27 dargestellt. Dieser Abschlusswinkel 27 führt zu der in Figur
2 dargestellten Aufteilung der ersten Seitenfläche 13 in einen ersten Abschnitt 13a
und einen zweiten Abschnitt 13b, wobei erster und zweiter Abschnitt 13a, 13b in longitudinaler
Richtung parallel zueinander verlaufen, so dass in dem dargestellten Fall der erste
Abschnitt 13a oberhalb des zweiten Abschnitts 13b liegt. Der zweite Abschnitt 13b
ist parallel zu der zweiten Seitenfläche 12 hin gegenüber dem ersten Abschnitt 13a
versetzt, so dass eine Einbuchtung oder ein Zwischenraum 28 entsteht. In diese Einbuchtung
28 kann der an der Außenverkleidung 25 anliegende Teil des Abschlusswinkels 27 aufgenommen
werden. Eine formschlüssige Umfassung dieses Teils des Abschlusswinkels 27 ist in
der Regel nicht erforderlich. Es genügt in der Regel, wenn die Einbuchtung 28 derart
bemessen ist, dass eine Aufnahme des Abschlusswinkels 27 gelingt. Die beiden Abschnitte
13a und 13b gehen einstückig ineinander über.
[0037] Würde die erste Seitenfläche 13 keinen versetzten Abschnitt 13a aufweisen, sondern
in Form des zweiten Abschnitts 13b nach oben bis zur Abdeckung 3 verlaufen, könnte
der Abschnitt 13b an der Außenseite des Abschlusswinkels 27 anliegen. Der entstehende
Spalt zwischen erster Seitenfläche 13 und Außenverkleidung 25 würde sich dann nach
oben fortsetzen und sichtbar sein. Dieser Spalt würde ein Sicherheitsrisiko darstellen,
da er beispielsweise ein idealer Ansatz für einen Hebel wäre, um die Beleuchtungseinheit
26 von der Außenverkleidung 25 mutwillig zu lösen. Die in Figur 2 dargestellte Konstruktion
der ersten Seitenfläche 13 in Form eines ersten Abschnitts 13a und eines zweiten Abschnitts
13b löst dieses Problem.
[0038] Die Abdeckung 3 kann Verstärkungen aufweisen, beispielsweise ein eingegossenes oder
darunter- bzw. darüber liegendes Metallgitter oder dergleichen; es können auch Verstrebungen
in geeigneter Form und Anzahl vorhanden sein, um insgesamt die Abdeckung zu einem
stabilen Schutzelement auszubilden. Bei geeigneter Verbindung von Abdeckung 3 und
Trageelement 1 kann es jedoch ausreichend sein, die Abdeckung 3 als Diffusor auszubilden,
beispielsweise als Kunststoffelement. Eine solche vorteilhafte Verbindung von Abdeckung
3 und Tragelement 1 ist in Figur 2 dargestellt. Die Abdeckung 3 weist an ihren beiden
Seiten in longitudinaler Richtung jeweils einen hakenförmigen Abschnitt 3a und 3b
auf. Der hakenförmige Abschnitt 3a greift hakenartig in ein entsprechend ausgeformtes
Aufnahmeelement bzw. Verbindungsstück 13c der ersten Seitenfläche 13 ein, während
der hakenförmige Abschnitt 3b der Abdeckung 3 hakenartig in ein entsprechend ausgeformtes
Aufnahmeelement bzw. Verbindungsstück 12a der zweiten Seitenfläche 12 des Trageelements
1 eingreift. Die hier dargestellte Konstruktion führt zu einer zuverlässigen Verbindung
von Abdeckung 3 und Trageelement 1, die stabil gegen äußere Kräfte ist. Da von außen
nicht sichtbar ist, wie die Abdeckung angeordnet ist und insbesondere keine Befestigungsmittel
sichtbar sind, ist diese Anordnung ästhetisch besonders ansprechend.
[0039] Weiterhin geht aus Figur 2 eine Verlängerung der Bodenfläche 11 des Trageelements
1 jenseits der ersten Seitenfläche 13 hervor, wodurch eine Anschlagseite 11a gebildet
wird. Diese Anschlagseite 11a dient zur Positionierung der Beleuchtungseinheit 26
an einer Unterkante der Außenverkleidung 25 der Fahrtreppe 20. Sollte der Raum unterhalb
der Anschlagseite 11a zumindest zum Teil zugänglich sein, kann die Anschlagseite 11a
außerdem zur Befestigung des Tragelements 11 an den Abschlusswinkel 27 oder an ein
anderes Element der Außenverkleidung 25 genutzt werden.
[0040] Figur 3 zeigt eine analoge Darstellung einer Beleuchtungseinheit 26, wie sie anhand
von Figur 2 ausführlich erläutert wurde. Lediglich die konstruktive Lösung der Verbindung
von Abdeckung 3 und Trageelement 1 ist in der Ausführungsform gemäß Figur 3 anders
gelöst. Die hakenförmigen Abschnitte 3a und 3b der Abdeckung 3 verlaufen hier im Wesentlichen
parallel zur zweiten Seitenfläche 12 bzw. zum ersten Abschnitt 13a der ersten Seitenfläche
13. Wiederum greifen die hakenförmigen Abschnitte 3a und 3b in entsprechend ausgeformte
Verbindungsstücke 12a und 13c der ersten bzw. zweiten Seitenfläche 12, 13. Die hier
dargestellte Lösung ist noch stabiler gegenüber von außen einwirkenden Kräften.
[0041] Bezüglich weiterer Erläuterungen der in Figur 3 dargestellten Beleuchtungseinheit
sei auf die Ausführungsform gemäß Figur 2 verwiesen.
[0042] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Beleuchtungseinheit 26, die in wesentlichen
Teilen ebenfalls der Ausführungsform gemäß Figur 2 entspricht. Lediglich die Verbindung
zwischen Abdeckung 3 und Trageelement 1 ist hier in nochmals anderer Weise gelöst
wie in den Figuren 2 und 3.
[0043] In Figur 4 weist die Abdeckung 3 entsprechende klammerförmige Abschnitte 3c und 3d
auf, die sich an den beiden Seiten der Abdeckung in longitudinale Richtung erstrecken.
Die klammerförmigen Abschnitte 3c und 3d greifen klammerartig in das Verbindungsstück
13c bzw. 12a der Seitenflächen 13, 12 des Trageelements 1 ein. Dem Fachmann ist ersichtlich,
dass diese klammerartige Verbindungskonstruktion einen nochmals erhöhten Schutz vor
äußeren Kräften bietet, insbesondere sowohl bei Kräften, die die Abdeckung 3 einzudrücken
versuchen, als auch bei Kräften, die die Abdeckung 3 herauszuziehen versuchen.
[0044] Bezüglich sämtlicher weiterer Bestandteile der Beleuchtungseinheit gemäß Figur 4
sei auf die ausführlichen Erläuterungen der Beleuchtungseinheit gemäß Figur 2 verwiesen.
[0045] Figur 5 zeigt eine Beleuchtungseinheit 26, wie sie anhand von Figur 2 erläutert wurde,
montiert an die Unterkante der Außenverkleidung 25 einer Fahrtreppe 20 in perspektivischer
Ansicht. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Elemente wie in Figur 2. Deutlich
zu sehen ist hier die Befestigungskerbe 14 mit darin eingebrachten Befestigungselementen
15. Ebenfalls dargestellt ist eine Kante 29, hier eine Unterkante der Fahrtreppe 20,
wobei die Beleuchtungseinheit 26 eine Anschlagseite 11a aufweist, die Teil der Bodenfläche
11 ist und jenseits der zweiten Seitenfläche 13 liegt. Diese Anschlagseite 11a dient
der Positionierung der Beleuchtungseinheit 26 an besagter Kante 29 der Fahrtreppe
20.
[0046] Figur 6 zeigt perspektivisch eine Beleuchtungseinheit gemäß Figur 2, die an eine
untere Kante der Außenverkleidung 25 einer Fahrtreppe 20 montiert ist. Bei der in
Figur 6 dargestellten Anordnung wird das Licht nicht seitlich zur Außenverkleidung
abgestrahlt, sondern in einen Raum unterhalb des Tragwerks 24, der hier zugänglich
ist. Zur weiteren Erläuterung sei auf die vorangehenden Figuren verwiesen.
[0047] Weiterhin ist aus Figur 6 erkennbar, dass das Trageelement 1 der Beleuchtungseinheit
26 als Profil ausgebildet ist, wobei entlang der Fahrtreppe 20 mehrere solcher Profile
angebracht sein können.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 1
- Tragelement
- 2
- Lichtquelle
- 3
- Abdeckung
- 3a
- hakenförmiger Abschnitt
- 3b
- hakenförmiger Abschnitt
- 3c
- klammerförmiger Abschnitt
- 3d
- klammerförmiger Abschnitt
- 11
- Bodenfläche
- 11a
- Anschlagseite
- 12
- zweite Seitenfläche
- 12a
- Verbindungsstück, Aufnahmeelement
- 13
- erste Seitenfläche
- 13a
- erster Abschnitt
- 13b
- zweiter Abschnitt
- 13c
- Verbindungsstück, Aufnahmeelement
- 14
- Befestigungskerbe
- 15
- Befestigungselement
- 20
- Fahrtreppe
- 21
- Handlauf
- 22
- Balustrade
- 23
- Treppe
- 24
- Tragwerk
- 25
- Außenverkleidung
- 26
- Beleuchtungseinheit
- 27
- Element der Außenverkleidung, Abschlusswinkel
- 28
- Einbuchtung
- 29
- Kante
1. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig mit wenigstens einer Beleuchtungseinheit (26), wobei
die Beleuchtungseinheit (26) wenigstens eine Lichtquelle (2), ein sich in der longitudinalen
Richtung der Fahrtreppe (20) oder des Fahrsteigs erstreckendes Trageelement (1) für
die Lichtquelle (2) und eine sich in der gleichen Richtung erstreckende zumindest
zum Teil optisch transparente Abdeckung (3) aufweist, wobei das Trageelement (1) eine
sich in der longitudinalen Richtung der Fahrtreppe (20) oder des Fahrsteigs erstreckende
Bodenfläche (11) sowie an die Bodenfläche (11) anschließend eine erste sich in der
gleichen Richtung erstreckende Seitenfläche (13) aufweist,
wobei die Abdeckung (3) mit der ersten Seitenfläche (13) verbunden ist,
und wobei die Beleuchtungseinheit (26) an ihrer ersten Seitenfläche (13) mit der Fahrtreppe
(20) oder dem Fahrsteig verbunden ist.
2. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach Anspruch 1, wobei das Trageelement (1) an die
Bodenfläche (11) anschließend eine der ersten Seitenfläche (13) gegenüberliegende
zweite Seitenfläche (12) aufweist.
3. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach Anspruch 2, wobei die zweite Seitenfläche (12)
ein Aufnahmeelement (12a) und die erste Seitenfläche (13) ein Aufnahmeelement (13c)
aufweist, wobei die Abdeckung (3) von diesen Aufnahmeelementen (12a, 13c) gehalten
wird.
4. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach Anspruch 2 oder 3, wobei eine Abmessung der zweiten
Seitenfläche (12) senkrecht zur longitudinalen Erstreckungsrichtung zur entsprechenden
Abmessung der ersten Seitenfläche (13) in einem Verhältnis zwischen 0,25 und 0,45
steht.
5. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die erste und/oder
die zweite Seitenfläche (12, 13) jeweils im Wesentlichen im rechten Winkel zur Bodenfläche
(11) des Trageelements (1) angeordnet sind.
6. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
erste Seitenfläche (13) einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt aufweist,
wobei der erste Abschnitt (13a) und der zweite Abschnitt (13b) sich in der longitudinalen
Richtung erstreckend parallel und versetzt zueinander verlaufen.
7. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach Anspruch 6, wobei die Verbindung der Beleuchtungseinheit
(26) mit der Fahrtreppe (20) oder dem Fahrsteig durch Befestigung des ersten Abschnitts
(13a) der ersten Seitenfläche (13) mit einer Außenverkleidung (25) und/oder einem
Tragwerk (24) der Fahrtreppe (20) oder des Fahrsteigs hergestellt ist.
8. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach Anspruch 6 oder 7, soweit auf Anspruch 2 zurückbezogen,
wobei der zweite Abschnitt (13b) der ersten Seitenfläche (13) gegenüber dem ersten
Abschnitt (13a) derart parallel zu der zweiten Seitenfläche (12) hin versetzt ist,
um mit dem gebildeten Versatz ein Element (27) der Außenverkleidung der Fahrtreppe
(20) oder des Fahrsteigs aufzunehmen.
9. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die
Bodenfläche (11) jenseits der ersten Seitenfläche (13) eine Anschlagseite (11a) zur
Positionierung der Beleuchtungseinheit (26) an einer Kante (29) der Fahrtreppe (20)
oder des Fahrsteigs aufweist.
10. Fahrtreppe (20) oder Fahrsteig nach einem der vorhergehenden Ansprüche soweit auf
Anspruch 3 zurückbezogen, wobei die Abdeckung (3) mit der ersten und/oder zweiten
Seitenfläche (12, 13) derart verbunden ist, dass die Abdeckung (3) haken- oder klammerartig
in die entsprechend ausgeformten Aufnahmeelemente (12a, 13c) der ersten und/oder zweiten
Seitenfläche (12, 13) eingreift.
11. Beleuchtungseinheit (26) für eine Fahrtreppe (20) oder einen Fahrsteig, wobei die
Beleuchtungseinheit (26) wenigstens eine Lichtquelle (2), ein lang gestrecktes Trageelement
(1) für die Lichtquelle (2) und eine zumindest zum Teil optisch transparente lang
gestreckte Abdeckung (3) aufweist, wobei das Trageelement (1) als Profil mit einer
Bodenfläche (11) und einer sich in Längserstreckungsrichtung des Trageelementes an
die Bodenfläche (11) anschließenden ersten Seitenfläche (13) ausgebildet ist, wobei
die Abdeckung (3) mit der ersten Seitenfläche (13) das Tragelement (1) verschließend
verbunden ist und die erste Seitenfläche (13) zum Anbringen an eine Kante (29), insbesondere
an eine Unterkante der Fahrtreppe (20) oder des Fahrsteigs ausgebildet ist.
12. Beleuchtungseinheit (26) nach Anspruch 11, wobei das Trageelement (1) an die Bodenfläche
(11) anschließend eine der ersten Seitenfläche (13) gegenüberliegende zweite Seitenfläche
(12) aufweist, wobei die Abdeckung (3) mit der ersten Seitenfläche (13) und der zweiten
Seitenfläche (12) das Tragelement verschließend verbunden ist.
13. Beleuchtungseinheit (26) nach Anspruch 12, wobei eine Abmessung der zweiten Seitenfläche
(12) senkrecht zur Längserstreckungsrichtung des Trageelementes (1) zur entsprechenden
Abmessung der ersten Seitenfläche (13) in einem Verhältnis zwischen 0,25 und 0,45
steht.
14. Beleuchtungseinheit (26) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, wobei die zweite Seitenfläche
(12) ein Aufnahmeelement (12a) und die erste Seitenfläche (13) ein Aufnahmeelement
(13c) aufweist, wobei die Abdeckung (3) der Beleuchtungseinheit (26) von diesen Aufnahmelementen
(12a, 13c) gehalten wird.
15. Beleuchtungseinheit (26) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei die erste Seitenfläche
(13) der Beleuchtungseinheit (26) einen ersten Abschnitt (13a) und einen zweiten Abschnitt
(13b) aufweist, wobei der erste Abschnitt (13a) und der zweite Abschnitt (13b) miteinander
verbunden sind und sich in Längserstreckungsrichtung des Trageelementes (1) erstreckend
parallel und versetzt zu einander verlaufen.