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EP 3 168 398 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.03.2020 Patentblatt 2020/13 |
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Anmeldetag: 16.11.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VERSTECKTES SCHARNIER FÜR TÜREN, FENSTER ODER ÄHNLICHE BAUTEILE
HIDDEN HINGE FOR DOORS, WINDOWS OR SIMILAR COMPONENTS
CHARNIÈRE DISSIMULÉE POUR PORTES, FENÊTRES OU COMPOSANTS SIMILAIRES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.11.2015 CH 16632015
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.05.2017 Patentblatt 2017/20 |
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Patentinhaber: |
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- Sitter, Christian
1545 Chevroux (CH)
- Sitter, Michel
1545 Chevroux (CH)
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Erfinder: |
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- Sitter, Christian
1545 Chevroux (CH)
- Sitter, Michel
1545 Chevroux (CH)
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Vertreter: Luchs, Willi |
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Luchs & Partner AG
Patentanwälte
Schulhausstrasse 12 8002 Zürich 8002 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 3 002 400 WO-A1-2013/179326
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EP-A1- 3 130 732 JP-A- 2007 177 427
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein verdecktes Scharnier für Türen, Fenster oder ähnliche
Bauteile nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein Scharnier dieser Art ist in der Druckschrift
CH 698 960 A2 geoffenbart. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es verdeckt zwischen der Türzarge
und einem gefalzten Türblatt einbaubar ist, und dass das Türblatt vollständig um 180°
verschwenkbar ist. Es ist jedoch von Nachteil, dass das Scharnier aufgrund seiner
Kinematik besonders kompliziert konfigurierte Bauteile enthält, die nur innerhalb
enger Toleranzen einwandfrei zusammenwirken. Das bekannte Scharnier ist somit konstruktiv
und fertigungstechnisch aufwendig, und auch störungsanfällig, weil es an mehreren
Stellen dem Verschleiss ausgesetzt ist.
[0003] Ein anderes verdeckt einbaubares Scharnier gemäss der Druckschrift
EP-A-2 540 941 mit einen möglichen Öffnungswinkel von 180° ist mit einer Scharnierbügelanordnung
mit Scharnierbügeln und daran angelenkten Wipparmen versehen. Die Scharnierbügel sind
dabei am einen Ende um Drehachsen drehbar und am anderen Ende an den schwenkbaren
Wipparmen angelenkt. Zudem sind sie relativ zueinander um eine Mittelachse verdrehbar.
Diese Wipparme bewirken aber ein erhöhtes Kippmoment des Scharniers bei Verwendung
von schweren Türen.
[0004] Ein verstecktes Scharnier gemäss der Druckschrift
WO-A-2013/179326 ist mit einem ersten und zweiten Körper mit je einer Schale und je einem einstellbaren
ersten Element versehen. Es sind zwei Arme vorgesehen, welche jeweils durch Nocken
in ersten Führungen der Elemente von der offenen in die geschlossene Position der
Türe verschiebbar sind. Dem zweiten Element sind zudem Öffnungen für die Aufnahme
des Bolzens des Arms zugeordnet. Der andere Arm kann ebenfalls einen Bolzen aufnehmen,
welcher in dem Element befestigbar und mit dem Arm eine Gelenkverbindung der beiden
Elemente gegeben ist. Ausserdem weist das Element beidseitig Führungsköpfe auf, welche
in korrespondierenden Führungsnuten in der Schale geführt sind, um die Bewegung in
der X-Achse zu ermöglichen.
[0005] In der Druckschrift
JP-A-2007 177427 ist ein verstecktes Scharnier offenbart, welches eine U-förmige Tragplatte, eine
darin verstellbare Verschiebeplatte, ein in letzterer befestigbarer Tragkörper sowie
die darin schwenkbar bzw. verschiebbar gelagerten Bügelarme umfasst. Bei diesem Scharnier
ist dieser Tragkörper als aufwendige Form gefertigt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Scharnier der eingangs genannten Art
derart zu verbessern, dass mit ihm bei verdecktem Einbau und einem grossen Öffnungswinkel
eine optimale Justierbarkeit erzielt wird und dies bei kompakter und äusserst stabiler
Bauweise desselben.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Das erfindungsgemässe Scharnier zeichnet sich dadurch aus, dass die Stützelemente
mit den Führungsbahnen für die eine Drehachse einem Zwischenglied zugeordnet sind,
das in dem festrahmenseitigen Aufnahmekörper vorzugsweise einstellbar befestigt ist.
[0009] Damit ergibt sich der Vorteil, dass die Justierung einer Türe oder eines Fensters
gegenüber dem festen Rahmen auf einfache Weise und mit einem optimalen Zugang zu den
Verstellmitteln ermöglicht wird.
[0010] Bei einer sehr vorteilhaften Scharnieranordnung mit wenigstens zwei Scharnieren ist
das obere Scharnier gegenüber dem wenigstens einen unterhalb diesem angeordneten Scharnier
beim festen Rahmen in Richtung senkrecht zu diesem entlang der Ebene der vom Rahmen
gebildeten Öffnung vorstehend angeordnet. Damit kann ein Absenken der Türe durch ihr
Eigengewicht bei ihrem Verschwenken um mögliche annähernd 180° weitgehend kompensiert
werden.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemässes Scharnier perspektivisch dargestellt;
- Fig. 2
- einen vergrösserten Ausschnitt des Scharniers nach Fig. 1 bei den Verstellmitteln;
- Fig. 3
- eine Variante eines erfindungsgemässen Scharniers in perspektivischer und teils in
Explosionsdarstellung; und
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des Scharniers nach Fig. 3 im montierten Zustand.
[0012] Fig. 1 zeigt ein Scharnier 10, das aus einem festrahmenseitigen Aufnahmekörper 11,
einem tür- bzw. fensterseitigen Aufnahmekörper 12 und einer Scharnierbügelanordnung
20 besteht. Diese Aufnahmekörper 11, 12 sind aus U-förmigen Profilen gebildet und
weisen vorteilhaft ober- und unterseitig klemmenartige Befestigungselemente 11", 12"
auf. Sie können entsprechend in Hohlräumen einer nicht näher gezeigten Türzarge und
einer Türe oder auch bei einem Fensterrahmen und einem Fenster massgerecht eingesetzt
und befestigt werden. Im geschlossenen Zustand der Türe bzw. des Fensters ist dieses
Scharnier verdeckt und ist daher nicht mehr sichtbar. Andererseits soll mit diesem
eine Türe oder dergleichen bis annähernd um 180° geschwenkt werden können.
[0013] Die Scharnierbügelanordnung 20 umfasst einen mittleren Scharnierbügel 21 sowie einen
ober- bzw. unterhalb diesem verlaufenden Scharnierbügel 22, 23. Diese sind mit dem
einen Ende mit je einer Drehachse 26, 24 beim Aufnahmekörper 11, indes mit dem andern
Ende mit je einer Drehachse 27, 25 beim Aufnahmekörper 12 versehen. Die Drehachsen
24 bis 27 sind dabei als zylindrische bolzen- oder hülsenartige Bauteile vorzugsweise
als Scharnierlappen ausgestaltet.
[0014] Zudem sind die Scharnierbügel 21, 22, 23 um eine dazwischenliegende Mittelachse 30
miteinander verbunden, durch welche sie relativ zueinander verdrehbar gelagert sind.
[0015] Dabei ist sowohl die eine Drehachse 27 beim mittleren Scharnierbügel 21 in Führungsbahnen
29 als auch die eine Drehachse 26 beim andern Scharnierbügel 22, 23 in Führungsbahnen
28 von vorstehenden Stützelementen 31, 32 längsgeführt. Diese Führungsbahnen 28, 29
sind dabei in einem Winkel α zur Senkrechten vom jeweiligen Aufnahmekörper 11, 12
wegführend ausgerichtet. Damit können sich diese Scharnierbügel 21, 22, 23 beim Öffnen
des Scharniers 10 vom Aufnahmekörper 11, 12 weg bzw. beim Schliessen desselben gegen
diese hin bewegen. Diese Stützelemente 31, 32 mit den Führungsbahnen 28, 29 sind bei
der Ober- und Unterseite der Aufnahmekörper 11, 12 befestigt und die Drehachsen 26,
27 sind beiden Endes darin geführt. Zweckmässigerweise sind sie mit Kulissensteinen
versehen, damit eine Flächenführung sowohl seitlich als auch auf deren Unterseite
in der jeweiligen Führungsbahn gegeben ist. Erfindungsgemäss sind die Stützelemente
32 mit den Führungsbahnen 29 für die Drehachsen 25, 27 einem Zwischenglied 35 zugeordnet,
das in dem Aufnahmekörper 12 einstellbar befestigt ist. Dieses plattenförmige Zwischenglied
35 erstreckt sich dabei annähernd parallel mit einem Abstand zu der Innenseite 12'
des Aufnahmekörpers 12 und ist bei seinen endseitigen Verbindungsstellen 35' durch
Verstellmittel 36 am Aufnahmekörper 12 gehalten.
[0016] Bei dem gegenüberliegenden Aufnahmekörper 11 sind diese Stützelemente 31 mit den
Führungsbahnen 28 direkt an der Innenseite 11' des Aufnahmekörpers 11 ohne Verstellmittel
fixiert. Damit ergibt sich eine stabile Konstruktion des Scharniers 10.
[0017] Es ist ferner noch ein Verstellmittel 15 zwischen dem Aufnahmekörper 11 und der Türe
bzw. dem Fenster angedeutet, welches ein Einstellen der Türe bzw. des Fensters relativ
zum festen Rahmen in Richtung der Mittelachse 30 ermöglicht. Dieses Verstellmittel
15 ist an der Unterseite des Aufnahmekörpers 11 angeordnet und es kann durch dieses
eine Relativverstellung der Türe zum Aufnahmekörper in vertikaler Richtung bewerkstelligt
werden.
[0018] Wie dies aus der vergrösserten Darstellung gemäss Fig. 2 ersichtlich ist, ist dieses
Zwischenglied 35 mit den Stützelementen 32 durch die Verstellmittel 36 justierbar
gehalten. Als Verstellmittel 36 sind eine Schraubenverbindung 37 und beidseitig zu
dieser je ein verstellbarer Anschlagbolzen 38 vorgesehen. Zudem sind bei der Schraubenverbindung
37 Distanzhalteringe 39 zur Abdeckung derselben vorhanden. Auf der oberen Seite dieses
Zwischengliedes 35 sind selbstverständlich dieselben Verstellmittel 36 angeordnet,
die aber nicht näher gezeigt sind.
[0019] Damit kann dieser Aufnahmekörper 11 und somit die Türe bzw. das Fenster in geschlossenem
Zustand betrachtet durch die Verstellmittel 15, 36 gegenüber dem Festrahmen in x-,
y- und z-Richtung eingestellt werden.
[0020] Ein im geschlossenen Zustand einer Türe verdecktes Scharnier 40 gemäss Fig. 3 und
Fig. 4 ist an sich gleich wie das oben ausführlich erläuterte Scharnier 10 ausgestaltet.
Es sind daher für die gleichen Teile dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet
und nachfolgend sind primär nurmehr die Unterschiede festgehalten.
[0021] Es sind an den Aufnahmekörpern 11, 12 solche aus stabilen Klötzen gebildete Stützelemente
41, 42 mit den Führungsbahnen 48, 49 befestigt, in denen die darin verschiebbaren
Kulissensteine 48', 49' für die Lagerung der ober- und unterseitigen Drehachsen 26,
27 der Scharnierbügel geführt sind.
[0022] Erfindungsgemäss sind die Stützelemente 42 mit den Führungsbahnen 49 für die Drehachsen
25, 27 einem Zwischenglied 35 zugeordnet, das in dem Aufnahmekörper 12 türrahmenseitig
einstellbar befestigt ist. Dieses plattenförmige Zwischenglied 35 erstreckt sich dabei
annähernd parallel mit einem Abstand zu der Innenseite 12' des Aufnahmekörpers 12
und ist bei seinen endseitigen Verbindungsstellen 35' durch Verstellmittel 36 am Aufnahmekörper
12 gehalten.
[0023] Diese beim einen Aufnahmekörper 12 befestigbaren Stützelemente 42 sind als abgestufte
Klötze ausgebildet, bei denen jeweils auf der dem mittleren Scharnierbügel 21 zugekehrten
Seite 42' die Führungsbahn 49, der in diesem verschiebbare Kulissenstein 49' und die
in diesem gelagerten Drehachse 27 des mittleren Scharnierbügels angeordnet sind. Auf
der zurückversetzten Stufe 42" des jeweiligen Klotzes ist die Aufnahme 25' für die
Drehachse 25 des unteren und oberen Scharnierbügels 21, 23 zugeordnet. Mit dieser
Abstufung der Stützelemente 42 als Klötze wird eine erhöhte Stabilität dieser Gelenkanordnung
erzielt.
[0024] Bei einer Scharnieranordnung im Rahmen der Erfindung für das Schwenken vorzugsweise
einer Türe an einem festen Rahmen sind wenigstens zwei gleich dimensionierte verdeckte
Scharniere gemäss Fig. 3 vorgesehen, die annähernd gleichachsig zueinander angeordnet
sind und dabei die Schwenkachse der Türe bilden.
[0025] Das obere Scharnier ist erfindungsgemäss gegenüber dem wenigstens einen unterhalb
diesem angeordneten Scharnier beim festen Rahmen in Richtung senkrecht zu diesem und
entlang der Ebene der vom Rahmen gebildeten Öffnung vorstehend angeordnet. Da sich
diese Scharniere für schwere Türen bis über 100 kg eignen, kann damit das Absenken
der Türe durch ihr Eigengewicht bei ihrem Verschwenken um mögliche annähernd 180°
weitgehend kompensiert werden.
[0026] Mit diesem Vorstehen des oberen Scharniers in Richtung der Ebene des festen Rahmens
ist zweckmässigerweise zwischen die Stützelemente 41 und den Aufnahmekörper 11 je
eine Unterlagscheibe 43 gelegt, die beim Befestigen des jeweiligen Stützelementes
41 dazwischen geklemmt wird. Anstelle von Unterlagscheiben 43 könnten die Stützelemente
41 entsprechend dicker dimensioniert sein. Damit wird insbesondere im geöffneten Zustand
der Türe eine leichte Schrägstellung der Türe herbeigeführt, so dass sich diese weniger
absenkt. Dagegen wird die Türe im geschlossenen Zustand, bei der sie sich in der Öffnung
des Rahmens befindet, derart justiert ist, dass zwischen ihr und dem Rahmen ein gleichmässiger
Spalt vorhanden ist.
[0027] Die Erfindung ist mit dem obigen Ausführungsbeispiel ausreichend dargetan. Es könnte
aber zum Beispiel die Scharnierbügelanordnung auch aus mehr als zwei übereinanderliegenden
Scharnierbügeln ausgestaltet sein. Es könnten auch beim andern bzw. bei beiden Aufnahmekörpern
je ein solches Zwischenglied vorgesehen sein.
1. Verdecktes Scharnier für Türen, Fenster oder ähnliche Bauteile, mit einem ersten Aufnahmekörper
(11), einem zweiten Aufnahmekörper (12) und einer Scharnierbügelanordnung (20), die
aus mindestens zwei übereinanderliegenden Scharnierbügeln (21, 22, 23) zusammengesetzt
ist, welche in den Aufnahmekörpern (11, 12) um in diesen gelagerten Drehachsen (24,
25, 26, 27) und zudem relativ zueinander um eine Mittelachse (30) verdrehbar sind,
wobei auf der einen bzw. der andern Seite der Scharnierbügel (21 bzw. 22, 23) jeweils
eine Drehachse (24, 27) in Führungsbahnen (28, 29, 48, 49) von Stützelementen (31,
32, 41, 42) quer dazu längsgeführt sind, wobei die Stützelemente (32, 42) mit den
Führungsbahnen (29, 49) zumindest bei den Drehachsen (25, 27) auf der einen Seite
der Scharnierbügel (21 bzw. 22, 23) einem Zwischenglied (35) zugeordnet sind, das
in dem zweiten Aufnahmekörper (11, 12) einstellbar befestigt und dabei beabstandet
zu dessen Innenseite (12') platziert ist, und Verstellmittel (36) zwischen diesen
ein Einstellen der Türe bzw. des Fensters zum festen Rahmen hin oder weg von diesem
ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass
dieses wenigstens eine Zwischenglied (35) an seinen beiden Verbindungsstellen (35')
jeweils ein an diesem befestigbares Stützelement (32, 42) aufweist und bei seinen
Verbindungstellen (35') durch die Verstellmittel (36) an dem zweiten Aufnahmekörper
(12) befestigt ist.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Türe bzw. das Fenster in geschlossenem Zustand betrachtet durch die Verstellmittel
(36) und durch weitere Verstellmittel (15) in x-, y- und z-Richtung einstellbar ist,
wobei die Richtung der Mittelachse (30) der z-Richtung entspricht.
3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstellmittel (36) für das Zwischenglied (35) eine Schraubenverbindung (37)
und beidseitig zu dieser je ein verstellbarer Anschlagbolzen (38) vorgesehen sind,
mittels denen eine Verstellung der Türe bzw. des Fensters in x- und y- Richtung, d.h.
senkrecht zur Mittelachse (30), ermöglicht wird.
4. Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine weitere Verstellmittel (15) zwischen dem ersten Aufnahmekörper
(11) und der Türe bzw. dem Fenster vorhanden ist, welches ein Einstellen der Türe
bzw. des Fensters relativ zum festen Rahmen in Richtung der Mittelachse (30) bzw.
in z-Richtung ermöglicht.
5. Scharnier nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Scharnierbügelanordnung (20) aus einem mittleren und einem ober- und unterhalb
diesem sich erstreckenden Scharnierbügel (21, 22, 23) zusammengesetzt ist, wobei der
mittlere Scharnierbügel (21) mit dem einen Ende um die Drehachse (24) beim einen Aufnahmekörper
(11) gelagert ist, indes mit dem andern Ende an mindestens einem in dem andern Aufnahmekörper
(12) in den Führungsbahnen (29) quer dazu längsgeführt ist, währenddem der sich ober-
und unterhalb diesem erstreckenden Scharnierbügel (22, 23) umgekehrt mit dem einen
Ende bei der Drehachse (25) des Aufnahmekörpers (12) gelagert ist, indes mit dem andern
Ende an mindestens einem in dem andern Aufnahmekörper (11) in Führungsbahnen (29)
quer dazu längsgeführt ist.
6. Scharnier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beim zweiten Aufnahmekörper (12) befestigbaren Stützelemente (42) als abgestufte
Klötze gebildet sind, bei denen jeweils auf der dem mittleren Scharnierbügel (21)
zugekehrten Seite (42') die Führungsbahn (49), der in diesem verschiebbare Kulissenstein
(49') und die in diesem gelagerten Drehachse (27) des mittleren Scharnierbügels bzw.
bei der zurückversetzten Stufe (42") die Aufnahme (25') für die Drehachse (25) des
unteren bzw. oberen Scharnierbügels (21, 23) angeordnet sind.
7. Scharnieranordnung für das Schwenken vorzugsweise einer Türe an einem festen Rahmen,
mit wenigstens zwei gleich dimensionierten verdeckten Scharnieren jeweils nach einem
der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, wobei die Scharniere annähernd gleichachsig
zueinander angeordnet sind und jeweils mindestens zwei Scharnierbügel (21, 22, 23)
mit Drehachsen (24, 25, 26, 27) aufweisen, die in Stützelementen (41, 42) an der Türe
bzw. am Rahmen gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass
das obere Scharnier gegenüber dem wenigstens einen unterhalb diesem angeordneten Scharnier
beim festen Rahmen in Richtung senkrecht zu diesem entlang der Ebene der vom Rahmen
gebildeten Öffnung vorstehend angeordnet ist, um das Absenken der Türe durch ihr Eigengewicht
bei ihrem Verschwenken um mögliche annähernd 180° zu kompensieren.
8. Scharnieranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
für diese vorstehende Anordnung des oberen Scharniers zwischen den Stützelementen
(41, 42) und dem Aufnahmekörper (11) im festen Rahmen je eine Unterlagscheibe (43)
gelegt ist.
9. Scharnieranordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Türe im geschlossenen Zustand, bei der sie sich in der Öffnung des Rahmens befindet,
derart justierbar ist, dass zwischen ihr und dem Rahmen ein gleichmässiger Spalt vorhanden
ist.
1. A hidden hinge for doors, windows or similar components, with a first receiving body
(11), a second receiving body (12) and a hinge bracket arrangement (20) which is composed
of at least two opposing hinge brackets (21, 22, 23) which can be rotated about hinge
pins (24, 25, 26, 27) housed in the receiving bodies (11, 12), and also relative to
one another about a central pin (30) wherein, on one or other side of each of the
hinge brackets (21 or 22, 23), a hinge pin (24, 27) is guided longitudinally into
guide tracks (28, 29, 48, 49) of support elements (31, 32, 41, 42) transverse thereto,
wherein an intermediate element (35) is assigned to the support elements (32, 42)
with the guide tracks (29, 49) at least at the hinge pins (25, 27) on the one side
of the hinge brackets (21 or 22, 23), which intermediate element is fixed, adjustable,
in the second receiving body (11, 12), and in so doing is placed at a distance from
the inside (12') thereof, and adjusting means (36) therebetween make it possible to
adjust the doors or the window in respect of the fixed frame, back or forth from same,
characterised in that
this at least one intermediate element (35) has, on each of its two connecting points
(35') a support element (32, 42) which can be fixed thereto, and is fixed, at its
connecting points (35'), to the second receiving body (12) by the adjusting means
(36).
2. The hinge according to claim 1, characterised in that
viewed in closed state, the doors or the window can be adjusted by the adjusting means
(36) and in x-, y- and z-direction by further adjusting means (15), wherein the direction
of the central pin (30) corresponds to the z-direction.
3. The hinge according to claim 1 or 2, characterised in that there are provided, as adjusting means (36) for the intermediate element (35), a
screw connection (37) and, on either side thereof, an adjustable stop bolt (38), by
means of which an adjustment of the doors or the window is made possible in x- and
y- direction, i.e. perpendicular to the central pin (30).
4. The hinge according to claim 2 characterised in that
the at least one further adjusting means (15) is present between the first receiving
body (11) and the doors or the window, which adjusting means make possible an adjustment
of the doors or the window relative to the fixed frame in direction of the central
pin (30) or in z-direction.
5. The hinge according to one of the preceding claims 1 to 4, characterised in that
the hinge bracket arrangement (20) is composed of a central hinge bracket (21) and
a hinge bracket (22, 23) extending above and below same, wherein the central hinge
bracket (21) is housed with the one end on the hinge pin (24) in a receiving body
(11), but with the other end on at least one in the other receiving body (12) in the
guide tracks (29) is longitudinally guided transverse thereto, while, conversely,
the hinge bracket (22, 23) extending above and below same is housed with the one end
in the hinge pin (25) of the receiving body (12), but with the other end on at least
one in the other receiving body (11) in guide tracks (29) is longitudinally guided
transverse thereto.
6. The hinge according to claim 5, characterised in that
the support elements (42) which can be fixed in the second receiving body (12) are
formed as graduated pads in which are arranged, respectively on the side (42') facing
the central hinge bracket (21), the guide track (49), the slide block (49') which
can be displaced therein, and the hinge pin (27) of the central hinge bracket, housed
in said slide block (49') or on the step (42") which is set back, the receiver (25')
for the hinge pin (25) of the upper or lower hinge bracket (21, 23).
7. A hinge arrangement for the pivoting preferably of one of the doors on a solid frame,
with at least two equally dimensioned hidden hinges, in each case according to one
of the preceding claims 1 to 6, wherein the hinges are arranged approximately coaxial
to one another, and each have at least two hinge brackets (21, 22, 23) with hinge
pins (24, 25, 26, 27) which are housed in support elements (41, 42) on the doors or
on the frame, characterised in that
in the solid frame, the upper hinge is arranged opposite the at least one hinge arranged
below same, in direction perpendicular thereto, projecting along the plane of the
opening formed by the frame, in order to compensate for the lowering of the doors
due to their net weight when pivoting by possibly approximately 180°.
8. The hinge arrangement according to claim 7, characterised in that a washer (43) is placed in the solid frame for this projecting arrangement of the
upper hinge between the support elements (41, 42) and the receiving body (11).
9. The hinge arrangement according to claim 7 or 8, characterised in that
the doors in which the opening of the frame is located, can be aligned such that there
is a uniform gap between same and the frame in closed state.
1. Charnière dissimulée de portes, fenêtres ou analogues, comprenant une première pièce
(11) de réception, une deuxième pièce (12) de réception et un agencement (20) d'étriers
de charnière, composé d'au moins deux étriers (21, 22, 23) de charnière superposés,
qui peuvent tourner, dans les pièces (11, 12) de réception, autour d'axes (24, 25,
26, 27) de rotation qui y sont montés, et, en outre, les uns par rapport aux autres,
autour d'un axe (30) médian, dans laquelle, d'un côté ou de l'autre côté des étriers
(21 ou 22, 23) de la charnière, respectivement un axe (24, 27) de rotation est guidé
longitudinalement dans des glissières (28, 29, 48, 49) par des éléments (31, 32, 41,
42) d'appui, transversalement à ceux-ci, dans laquelle les éléments (32, 42) d'appui,
avec les glissières (29, 49), au moins pour les axes (25, 27) de rotation d'un côté
des étriers (21 ou 22, 23) de la charnière, sont associés à un élément (35) intermédiaire,
qui est fixé de manière réglable dans la deuxième pièce (11, 12) de réception et ainsi
placé à distance de son côté (12') intérieur, et des moyens (36) de réglage entre
ceux-ci permettent à la porte ou à la fenêtre de se rapprocher du cadre fixe ou de
s'en éloigner, caractérisée en ce que ce au moins un élément (35) intermédiaire a, en ses deux points (35') de liaison,
respectivement, un élément (32, 42) d'appui pouvant être fixé sur celui-ci et à ses
points (35') de liaison est fixé, par les moyens (36) de réglage, à la deuxième pièce
(12) de réception.
2. Charnière suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la porte ou la fenêtre, considérée à l'état fermé, est réglable dans la direction
x, y et z par les moyens (36) de réglage et par d'autres moyens (15) de réglage, la
direction de l'axe (30) médian correspondant à la direction z.
3. Charnière suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'il est prévu, comme moyens (36) de réglage de l'élément (35) intermédiaire, une liaison
(37) à vis et, des deux côtés de celle-ci, respectivement, un boulon (38) de butée
réglable, au moyen desquels un réglage de la porte ou de la fenêtre, dans la direction
x et dans la direction y, c'est-à-dire perpendiculairement à l'axe (30) médian, est
rendu possible.
4. Charnière suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le au moins un autre moyen (15) de réglage est présent entre la première pièce (11)
de réception et la porte ou la fenêtre et permet un réglage de la porte ou de la fenêtre,
par rapport au cadre fixe, en direction de l'axe (30) médian ou dans la direction
z.
5. Charnière suivant l'une des revendications 1 à 4 précédentes, caractérisée en ce que l'agencement (20) d'étriers de charnière est composé d'un étrier (21) de charnière
médian et d'un étrier (22) de charnière, s'étendant au-dessus de celui-ci et d'un
étrier (23) de charnière s'étendant en dessous de celui-ci, l'étrier (21) de charnière
médian étant monté par l'une des extrémités autour de l'axe (24) de rotation à l'une
des pièces (11) de réception, tandis que par l'autre extrémité, sur au moins l'un,
dans l'autre pièce (12) de réception, il est guidé longitudinalement dans les glissières
(29), transversalement à celles-ci, tandis que l'étrier (22, 23) de charnière, s'étendant
au-dessus et en dessous de celui-ci, est monté inversement par l'une des extrémités
à l'axe (25) de rotation de la pièce (12) de réception, tandis que, par l'autre extrémité,
sur au moins l'un, dans l'autre pièce (11) de réception, il est guidé longitudinalement
dans des glissières (29), transversalement à celles-ci.
6. Charnière suivant la revendication 5, caractérisée en ce que les éléments (42) d'appui, pouvant être fixés à la deuxième pièce (12) de réception,
sont formés de sabots étagés, dans lesquels, respectivement, du côté (42') tourné
vers l'étrier (21) de charnière médian, la glissière (49), le coulisseau (49') coulissant
dans celui-ci et l'axe (27) de rotation monté dans celui-ci, de l'étrier de charnière
médian ou dans l'étage (42") décalé vers l'arrière, sont disposés les logements (25')
de l'axe (25) de rotation des étriers (21, 23) de charnière inférieur et supérieur.
7. Agencement de charnière pour le pivotement, de préférence d'une porte sur un cadre
fixe, comprenant au moins deux charnières dissimulées de même dimension, respectivement,
suivant l'une des revendications 1 à 6 précédentes, les charnières étant disposées
en ayant à peu près le même axe l'une par rapport à l'autre et, respectivement, au
moins deux étriers (21, 22, 23) de charnière ont des axes (24, 25, 26, 27) de rotation,
qui sont montés dans des éléments (41, 42) d'appui sur la porte ou sur le cadre, caractérisée en ce que
la charnière supérieure est, par rapport à au moins une charnière disposée en dessous
de celle-ci, alors que le cadre est fixe, en saillie dans la direction perpendiculaire
à celui-ci suivant le plan de l'ouverture formée par le cadre, afin de compenser l'abaissement
de la porte par son poids propre lors du pivotement d'à peu près éventuellement 180°.
8. Agencement de charnière suivant la revendication 7, caractérisé en ce que
pour cet agencement en saillie de la charnière supérieure, respectivement, une cale
(43) est mise entre les éléments (41, 42) d'appui et la pièce (11) de réception dans
le cadre fixe.
9. Agencement de charnière suivant la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que
la porte à l'état fermé, dans lequel elle se trouve dans l'ouverture du cadre, peut
être ajustée de manière à avoir un intervalle uniforme entre elle et le cadre.
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