[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckdichtung zum Bilden einer Steckdichtungsanordnung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf eine Steckdichtungsanordnung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 15.
[0002] Gattungsgemäße - und auch erfindungsgemäße - Steckdichtungen werden in einen bereits
bestehenden Spalt zwischen einem Rahmenprofil - das beispielsweise eine Glashalteleiste
eines übergeordneten Verbundprofils eines Rahmens ist - und einem Flächenelement -
das insbesondere eine Isolierglasscheibe sein kann - eingedrückt, wodurch eine Steckdichtungsanordnung
ausgebildet wird, welche den Spalt abdichtet. Bei dem Montagevorgang wird die Steckdichtung
gleichzeitig (in einem Montageschritt) für die Positionierung und für die Abdichtung
in Endstellung komprimiert. Hierfür sind besondere konstruktive Ausgestaltungen des
Steckdichtungsprofils der Steckdichtungsanordnung erforderlich.
[0003] Steckdichtungen sind insbesondere von Anlagedichtungen zu unterscheiden. Letzteren
Dichtungen ist ein kräftiger bzw. großvolumiger Haltefuß gemeinsam, der auch als Verankerungsfuß
bezeichnet wird. Üblicherweise wird der Haltefuß des Anlagedichtungsprofils in einem
ersten Montageschritt in eine hinterschnittene Nut des Rahmenprofils eingesetzt. Das
Anlagedichtungsprofil ist dann sicher verankert. Erst in einem zweiten Montageschritt
wird dann das Flächenelement, wie eine Isolierglasscheibe, an das Anlagedichtungsprofil
angelegt, wobei es in die endgültige Dichtungsgeometrie komprimiert wird.
[0004] Der Montagevorgang von Steckdichtungen und Anlagedichtungen unterscheidet sich also
wesentlich, insbesondere auch durch die Anzahl der erforderlichen Montageschritte
bei der Montage der beiden Dichtungsarten.
[0005] Ein bekanntes Steckdichtungsprofil zeigt die
DE 42 28 874 A1. Diese schlauchförmige Steckdichtung weist - wie alle Steckdichtungen - keinen Haltefuß
auf, sondern eine sich senkrecht zur Steck- bzw. Einsetzrichtung erstreckende Nut
zur Lagesicherung.
[0006] Eine weitere aus dem Stand der Technik bekannte Steckdichtung zeigt die
EP 2 192 333 A1. Diese Steckdichtung weist die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 auf. Es
wird in einem Co-Extrusionsverfahren aus einem geschäumten und einem kompakten gummielastischen
Material hergestellt, zum Beispiel einem EPDM. Durch den Einsatz einer geschäumten
Komponente ergeben sich verbesserte Wärmedämmeigenschaften der Dichtung. Dies ist
auch für die vorliegende Erfindung vorteilhaft, nicht aber zwingend notwendig.
[0007] Aus der
DE101 00 456 A1 ist es bekannt, in einem Übergangsbereich zwischen einer zur Sichtseite gewandten
oberen Dichtlippe und einem Schaumbereich eines Steckdichtungsprofils Hohlkammern
auszubilden. Weiterbildungen hierzu offenbart die
DE 10 2012 106 614 A1.
[0008] Ein Problem der bekannten Steckdichtungen besteht darin, dass ihre Montage im Eckbereich
eines Rahmens besonderer Sorgfalt bedarf und daher eher schwierig ist (siehe hierzu
beispielsweise den in Fig. 5 und 6 dargestellten Stand der Technik). Zudem neigen
die bekannten Steckdichtungen auch nach der Montage insbesondere im Eckbereich dazu,
aufgrund von Zugkräften (in Profilrichtung) und Druckkräften (zwischen Rahmenprofil
und Scheibe) aus ihrer Solllage heraus zu wandern. Die bekannten Steckdichtungen werden
oftmals zur besseren Montage mit einem Gleitmittel versehen, was allerdings das Herauswandern
nach der Montage begünstigt.
[0009] Der Erfindung liegt ausgehend von diesem Stand der Technik die Aufgabe zu Grunde,
ein Steckdichtungsprofil für Steckdichtungsanordnungen zu schaffen, das nach der Montage
gut und sicher in der Einbauposition gehalten ist.
[0010] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und 15. Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0011] Nach Anspruch 1 wird eine Steckdichtung - in bevorzugter Ausgestaltung als Steckdichtungsprofil
- zum Ausbilden einer Steckdichtungsanordnung durch nachträgliches Einsetzen und Abdichten
der Steckdichtung in einen bereits bestehenden Spalt zwischen einem Rahmenprofil und
einem Flächenelement, insbesondere einer Isolierglasscheibe, eines Fensters, einer
Tür oder eines Fassadenelementes geschaffen, die zumindest folgende Merkmale aufweist:
einen Basisbereich mit einer bei der Montage und im montierten Zustand zum Rahmenprofil
weisenden Seite und einer zum Flächenelement weisenden Seite; wenigstens eine oder
mehrere Dichtlippen auf der zum Flächenelement weisenden Seite; eine Haltenut an der
zum Rahmenprofil weisen Seite, die zum Eingriff eines Raststeges des Rahmenprofils
ausgelegt ist und dient; einen Raststeg als Begrenzung der Haltenut an der zur Rahmenprofil
liegenden Seite; und einen beabstandet zum Raststeg liegenden Sicherungssteg an der
zum Rahmenprofil liegenden Seite, der dazu ausgelegt ist, über einen Anlagesteg des
Rahmenprofils in Richtung des Rahmenprofils überzustehen.
[0012] Erfindungsgemäß wird eine Verbesserung der dauerhaften Soll-Positionierung der Steckdichtung
in der Einbauposition im Spalt zwischen dem Rahmenprofil und dem Flächenelement erreicht.
Erreicht wird dies insbesondere durch das Zusammenwirken zwischen dem Anlagesteg des
Rahmenprofils und dem Sicherungssteg an der Dichtung. Der Sicherungssteg rutscht bei
der Montage über den schräg ausgerichteten Anlagesteg, der die Dichtung zwischen Rahmenprofil
und Scheibe komprimiert und klappt dabei vorzugsweise seitlich ein (scharnierartige
Freistiche). Anschließend schnappt der Sicherungssteg hinter den Anlagesteg und verhindert
so ein Herauswandern der Dichtung. Besonders vorteilhaft ist es insofern, wenn der
Sicherungssteg so ausgebildet ist, dass er bei einem beginnenden Herauswandern der
Steckdichtung aus einem Spalt an dem freien Ende des Anlagesteges zur Anlage kommt
und so einem weiteren Herauswandern der Steckdichtung aus dem Spalt entgegenwi rkt.
[0013] Es ist zudem besonders vorteilhaft, wenn in einer Montageendposition zwischen dem
freien Ende des Anlagesteges und einem freien Ende des Sicherungsstegs ein Spalt S1
in Steckrichtung - X-Richtung - verbleibt. Derart wird eine Sicherungsfunktion gegen
Herauswandern realisiert und dennoch verhindert, dass der Sicherungssteg zu einem
überbestimmten System führt, was die Montage behindern würde. Den Sitz der Steckdichtung
sichert vielmehr vorzugsweise weiterhin primär der Raststeg, der zudem auch eine gewisse
Sicherung gegen ein Herauswandern der Dichtung bietet, die durch den Sicherungssteg
weiter verbessert und optimiert wird.
[0014] Es ist zweckmäßig, wenn zwischen dem Raststeg und dem Sicherungssteg ein diese verbindender
Übergangsbereich ausgebildet ist. Dabei ist es wiederum vorteilhaft, wenn in dem Übergangsbereich
zwischen dem Raststeg und dem Sicherungssteg ein Freistich ausgebildet ist, da dies
die Montage deutlich vereinfacht, da der Sicherungssteg derart bei der Montage in
den Freistich einknicken kann, aus dem er federnd zurückschnellt, wenn er den Anlagesteg
passiert hat. Dazu ist es vorteilhaft, wenn der Sicherungssteg für ein scharnierartiges
Einklappen bei der Montage der Steckdichtung ausgelegt ist.
[0015] Vorzugsweise wird durch wenigstens eine Hohlkammer sichergestellt, dass die Montage
noch einfacher erfolgen kann und dennoch ein guter Sitz im montierten Zustand sichergestellt
ist.
[0016] Es ist nach vorteilhaften Varianten auch bevorzugt, wenn der Sicherungssteg und der
Anlagesteg parallel oder nahezu parallel zueinander ausgerichtet sind und/oder wenn
die zum Flächenelement gerichteten Dichtlippen gegensinnig ausgerichtet sind, so dass
zwischen ihnen ein Winkel von 90° oder mehr liegt.
[0017] Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Steckdichtungen sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im Folgenden näher beschrieben, wobei auch weitere Vorteile der Erfindung
erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1a, b
- Schnittdarstellungen einer ersten Steckdichtung am Einbauort, wobei die Verformung
der Steckdichtung durch den nach dem Einbau festen Sitz der Steckdichtung zwischen
Rahmenprofil und Flächenelement nicht dargestellt ist und wobei die Scheibe lediglich
schematisch gestrichelt angedeutet ist;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung einer zweiten Steckdichtung am Einbauort analog zu Fig. 1;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Seitenansicht der ersten Steckdichtung aus Fig.1a und 1b;
- Fig. 4
- eine vergrößerte Seitenansicht einer Variante der zweiten Steckdichtung aus Fig. 2;
- Fig. 5
- eine Situation bei/vor der Montage eines bekannten Steckdichtungsprofils für eine
Steckdichtungsanordnung an einem Rahmenprofil mit eingestelltem Flächenelement; und
- Fig. 6
- eine Darstellung, welche die Montage einer bekannter Steckdichtung in einer Ecke eines
Rahmens für ein Fenster, eine Tür oder ein Fassadenelement veranschaulicht.
[0018] Figur 5 veranschaulicht eine Situation bei der Montage einer bekannten Steckdichtung
100, die als ein Dichtungsprofil ausgebildet ist (siehe auch Fig. 6). Die Steckdichtung
100 wird unter der Einwirkung von Druckkräften, die während des Montagevorgangs auf
das Steckdichtungsprofil ausgeübt werden, in Richtung X parallel zu einer Flächenelementebene
E1 in einen Spalt S mit definierter Breite zwischen einem Schenkel 201 eines Rahmenprofils
200 und einem Flächenelement 300, das zum Beispiel eine Isolierglasscheibe sein kann,
eingesetzt. Fig. 6 veranschaulicht das Verlegen dieser Steckdichtung in einem Eckbereich,
wobei Einschnitte 101 in das Dichtungsprofil eingebracht sind.
[0019] Fig. 1a, b zeigen eine erste erfindungsgemäße Steckdichtung 1 im montierten Zustand,
wobei aber Verformungen, die sich am Einbauort ergeben, nicht berücksichtigt sind.
Fig.3 zeigt die erfindungsgemäße Steckdichtung 1 im unmontierten, unverformten Zustand.
Die Steckdichtung 1 ist als strangartiges Steckdichtungsprofil ausgebildet. Sie wird
zudem vorzugsweise wiederum nach Art der Fig. 5 und vorzugweise der Fig. 6 montiert.
[0020] Auch die Steckdichtung 1 wird daher unter der Einwirkung von Druckkräften, die während
des Montagevorgangs auf das Steckdichtungsprofil ausgeübt werden, in Richtung X in
einen Spalt S mit definierter Breite zwischen einem Rahmenprofil 20 und einem Flächenelement
30, das zum Beispiel eine Isolierglasscheibe sein kann, eingesetzt.
[0021] Im montierten Zustand wirkt - insbesondere im Eckbereich - infolge der Verformung
der Steckdichtung 1 bei der Montage eine Kraft F im Wesentlichen parallel zu einem
(hier gestrichelt dargestellten Flächenelement 30), die entgegen der Einsteckrichtung
X gerichtet ist. Durch die Kraft F entsteht auch die Neigung der Steckdichtung 1 dazu,
aus dem Spalt S heraus zu wandern.
[0022] Das Rahmenprofil 20 ist vorzugweise ein Teil einer Glashalteleiste, die ihrerseits
an einem übergeordneten Profil, beispielsweise einem Metallprofil oder einem Metall-Kunststoff-Verbundprofil
oder einem Kunststoffprofil angeordnet sein kann.
[0023] Das Rahmenprofil 20 weist einen Grundsteg 21 auf. Der Grundsteg 21 erstreckt sich
hier senkrecht zur Ebene E1 des Flächenelementes 30. Winklig zum Grundsteg 21 ist
ein Anlagesteg 22 ausgebildet. Vorzugsweise ist der Anlagesteg 22 um einen spitzen
Winkel α zur Flächenelementebene E1 geneigt angeordnet. Der Anlagesteg 22 erstreckt
sich derart schräg in den Spalt S hinein und weist ein freies Ende 23 auf. Vorzugsweise
liegt der Winkel α zwischen 10° und 25°, insbesondere zwischen 20 und 25°. Durch seine
spitzwinklige Ausrichtung erleichtert der Anlagesteg 22 die Montage der Steckdichtung
1 und komprimiert gleichzeitig die Steckdichtungen.
[0024] Zwischen dem freien Ende 23 des Anlagestegs 22 und dem anderen Ende des Anlagesteges
22, das in den Grundsteg bzw. -schenkel 21 übergeht, steht von dem Anlageschenkel
ferner ein Haltesteg 24 in den Spalt S vor. Der Anlagesteg 22 und der Haltesteg 24
dienen zum Festlegen der Steckdichtung 1 im Spalt S, um ein Herauswandern der Steckdichtung
1 aus dem Spalt S zu verhindern, die auf der von Rahmenprofil 20 abgewandten Seite
des Spaltes S an dem Flächenelement 30 anliegt.
[0025] Die Grundgeometrie des Querschnitts der Steckdichtung 1 der Fig. 1 ist im Wesentlichen
C-förmig, wobei das C-förmige Steckdichtungsprofil wiederum aus zwei "ineinander"
geschachtelten C-förmigen Bereichen - dem Basisbereich 1 a und dem Schaumbereich 1
b - bestehen kann, die abschnittsweise aneinander angrenzen bzw. aneinander liegen
und zwischen denen wenigstens eine Hohlkammer 2, hier zwei Hohlkammern 2a und 2b ausgebildet
sind. Die eine der Hohlkammern - die Hohlkammer 2a - ist als Aussparung in dem Schaumbereich
1 b ausgebildet, wobei diese Hohlkammer 2a an den Basisbereich 1 a angrenzt. Die andere
der Hohlkammern - die Hohlkammer 2b - ist als Aussparung in dem Basisbereich 1 b ausgebildet.
Beide Hohlkammern 2a, 2b optimieren die Wärmedämmung und die Komprimierbarkeit der
Steckdichtung.
[0026] Die Steckdichtung 1 - und zwar vorzugsweise deren Basisbereich 1a - weist rahmenprofilseitig
eine Haltenut 3 zur Positionierung des Steckdichtungsprofils 1 in einer definierten
Montageendposition am Rahmenprofil 20 auf. Hier ist die Haltenut 3 an der vom Flächenelement
30 abgewandten Außenseite des Basisbereiches 1 a ausgebildet und ist senkrecht zur
Montagerichtung X bzw. senkrecht zur Ebene des Flächenelementes 30 hin geöffnet.
[0027] Die Haltenut 3 wird an ihrer einen Seite von einem Positionierungssteg 4 begrenzt
und an ihrer anderen Seite von einem Raststeg 5. Der Positionierungssteg 4 ist nach
der Montage sichtbar, denn er liegt nach erfolgter Montage des Steckdichtungsprofils
an der Sichtseite I auf dem Grundsteg 21 auf und dient somit quasi als Anschlag für
das Erreichen einer definierten Montageendposition.
[0028] Der im montierten Zustand nicht sichtbare Raststeg 5 dient ergänzend an der Falzseite
II zur Positionierung der Steckdichtung 1 in der definierten Montageendposition der
Fig. 1.
[0029] An den Raststeg 5 schließt sich zu der von der Haltenut 3 abgewandten Seite hin ein
Zwischenbereich 6 an. An den Zwischenbereich 6 schließt sich vorzugsweise ein Freistich
7 nach Art eines Ausnehmung oder kleinen Nut an. An den Freistich 7 schließt sich
ferner ein Sicherungssteg 8 an. Der Zwischenbereich 6 verbindet den Raststeg 5 und
den Sicherungssteg 8, von dem sie in Y-Richtung vorstehen.
[0030] Auch der Sicherungssteg 8 steht von der Steckdichtung 1 an ihrer im montierten Zustand
zum Anlagesteg 22 gerichteten Seite vor. Der Sicherungssteg 8 ist vorzugsweise schräg
zur Flächenelementebene E1 ausgerichtet. Vorzugsweise steht der Sicherungssteg 8 schräg
spitzwinklig vor. Der Sicherungssteg 8 ist hier in zweckmäßiger Ausgestaltung nahezu
parallel zum Anlagesteg 22 ausgerichtet. Dies bedeutet, dass zwischen dem Sicherungssteg
8 und dem Anlagesteg 22 vorzugsweise ein Winkel eingeschlossen ist, der kleiner als
30° ist. Derart ist die Steckdichtung 1 trotz des vorstehenden Sicherungsstegs 8 gut
montierbar.
[0031] Bevorzugt sind die Haltenut 3 und deren Raststeg 4 dazu ausgelegt, im Wesentlichen
die Position der Steckdichtung 1 parallel zur Flächenelementebene E1 bzw. in Steckrichtung
X zu definieren. In einer Montageendposition soll zwischen dem freien Ende 23 des
Anlagesteges 22 und dem Sicherungssteg 8 ein Spalt S1 in X-Richtung verbleiben (Fig.
1 b). Die Breite dieses Spaltes S1 beträgt vorzugsweise 1 mm bis 4 mm.
[0032] Der Sicherungssteg 8 soll in der Montageendposition der Steckdichtung 1 im Spalt
S zwischen dem Profil 20 und dem Flächenelement 30 das freie Ende 23 des Anlagesteges
22 nicht berühren. Der Sicherungssteg 8 dient insofern auch nicht der Sicherung der
genauen Montageposition sondern soll vielmehr die Steckdichtung 1 gegen ein Herauswandern
aus dem Spalt S gegen die Steckrichtung X sichern. Dies gilt insbesondere in Eckbereichen
eines Rahmens eines Fensters, einer Tür oder eines Fassadenelementes.
[0033] Es ist insofern vorteilhaft, wenn der Sicherungssteg 8 in seiner Montageendposition
mit seinem freien Ende 8' über eine Ebene E2 vorsteht, die am freien Ende 23 des Anlagestegs
22 an der zum Flächenelement gerichteten Seite parallel zum Flächenelement bzw. zur
Flächenelementebene E1 verläuft (Fig. 1a).
[0034] Als zweckmäßig zum Erreichen einer sehr guten Sicherungsfunktion hat es sich erwiesen,
wenn der Sicherungssteg 8 in seiner Montageendposition mit seinem freien Ende 8' um
eine Strecke 1 mm <= Y1 <= 4mm über eine Ebene E2 vorsteht.
[0035] Derart wird ein Herauswandern der Steckdichtung 1 aus der Montageendposition gut
verhindert. Wird der Sicherungssteg 8 in Y-Richtung zu lang, lässt sich die Steckdichtung
1 nicht mehr oder nur noch schwer montieren. Ist er zu kurz, ist die Sicherungsfunktion
eher gering.
[0036] Die Montierbarkeit und die Sicherungsfunktion der Steckdichtung 1 optimiert der Freistich
7 mit, da er so bemessen bzw. wenn er so bemessen ist, dass er bei der Montage ein
scharnierartiges Einknicken des Sicherungssteges 8 wenigstens abschnittsweise in den
Freistich 7 hinein erlaubt. Der Freistich 7 kann insofern in Richtung des Flächenelementes
30 sogar etwas über die Ebene E2 zurückstehen.
[0037] Die Haltenut 3 bildet einen Teil eines mittleren Bereichs der Rahmenprofilseite des
Steckdichtungsprofils 1 aus. An diesen mittleren Bereich schließt sich "oberhalb"
bzw. "nach außen hin" als Sichtfläche ein äußerer Schenkel 9 des C-förmigen Steckdichtungsprofils
1 an, zu dem zum Profilende hin auch der Positionierungssteg 4 gehört.
[0038] Der äußere Schenkel 9, der im unmontierten Zustand des Steckdichtungsprofils 1 einen
leicht konvexen - im montierten Zustand aber einen konkaven - Radius ausbildet, mündet
in eine obere Dichtlippe 10, die sich im montierten Zustand bis zum Flächenelement
30 erstreckt.
[0039] Ein "unterer" bzw. im montierten Zustand "innerer" Schenkel 11 der C-förmigen Grundgeometrie
der Steckdichtungsprofil 1 zum Flächenelement 30 hin weist einen konvexen Radius auf,
der in eine untere bzw. zu einem Falz gewandte Dichtlippe 12 mündet, die mit einer
Antikonvektionslippe 13, die sich in Richtung des Falzraumes II erstreckt, einen Steckbereich
ausbildet, der beim Einsetzen der Steckdichtung 1 in Richtung X zuerst in den Spalt
S gesteckt wird.
[0040] An der Antikonvektionslippe 13 ist hier auch der Sicherungssteg 8 ausgebildet. Dies
hat den Vorteil, dass die Antikonvektionslippe 13 beim Einstecken und Montieren der
Steckdichtung in den Spalt S gut dem Rahmenprofil 20 und dort dem Anlagesteg 22 und
dem Haltesteg 24 bei der Montage ausweicht, wobei aber dennoch durch den hinterschnittenen
Sicherungssteg 8 nach dem Zurückschnellen der Antikonvektionslippe 13 eine gute Sicherung
gegen ein Herauswandern der Steckdichtung 1 gewährleistet wird.
[0041] Die Antikonvektionslippe 13 dient im Falzraum zur Seite II hin einer Minimierung
der Konvektion und damit der Optimierung der Wärmedämmung. Sie kann - z.B. falls der
Falzraum in X-Richtung recht kurz ist, auch sehr kurz sein oder ganz wegfallen. Eine
Ausgestaltung dieser Art zeigen die noch zu erörternden Fig. 2 und 4.
[0042] Der - in Bezug auf die C-Kontur - im montierten Zustand zum Rahmenprofil 20 hin gewandte
C-förmige Basisbereich 1 a des Steckdichtungsprofils 1 besteht vorzugsweise aus einem
kompakten, insbesondere gummiartig elastischen Werkstoff wie zum Beispiel EPDM oder
einem anderen thermoplastischen Elastomer, wohingegen der Schaumbereich 1 b aus einem
geschäumten Werkstoff wie Moosgummi besteht. In Hinsicht auf die Werkstoffe/Materialien
sei ergänzend auch auf die
EP 2 192 333 A verwiesen.
[0043] Innerhalb des C-förmigen Grundteils 1a des Steckdichtungsprofils 1 ist der Schaumbereich
1 b des Steckdichtungsprofils 1 angeordnet, der ebenfalls eine C-förmige Geometrie
aufweist.
[0044] Der Sicherungssteg 8 kann auch vorgesehen sein, wenn die gesamte Steckdichtung 1
aus nur einem einzigen Material geformt ist. Die Steckdichtung 1' der Fig. 2 besteht
nur aus einem einzigen einheitlichen Material (in dem aber Hohlkammern ausgebildet
sein können). Denkbar ist es aber, auch diese Steckdichtung 1' aus zwei Materialien
zu fertigen (Fig. 4).
[0045] Um die Steckdichtung 1 auch in Ecken gut verlegen zu können, wird sie vorzugsweise
nach einer Variante parallel zur Schnittebene mit Schnitten versehen (siehe Fig. 6,
Schnitte 101), die sich beispielsweise bis zur Schnittlinie SL erstrecken (Fig. 3
und 4).
[0046] Gerade in den Ecken ist mit den Schnitten wiederum der Sicherungssteg 8 besonders
vorteilhaft, um ein Herauswandern der Steckdichtung 1 zu verhindern.
[0047] Im Bereich der oberen Dichtlippe 10 entsteht aus dem Zusammenwirken der oberen Dichtlippe
10 mit dem unterhalb der oberen Dichtlippe 10 angrenzenden geschäumten Bereich eine
Dichtwulst. Die Dichtlippen 10 und 12 dienen zur Anlage an dem Flächenelement 30.
[0048] Bei der Montage nach Art der Fig. 1 wird das Steckdichtungsprofil 1 mit dem Steckabschnitt
voran in den Spalt S zwischen Rahmenprofil 22 und Flächenelement 30 eingedrückt, bis
eine definierte Montageendposition der Steckdichtungsprofil 1 erreicht ist. Dabei
wird die Steckdichtung 1 entsprechend verformt. Die Steckdichtung 1 gleitet dabei
rahmenprofilseitig über den Haltesteg 24 und den Anlagesteg 22, bis der Haltesteg
24 in die Haltenut 3 des Steckdichtungsprofils 1 einrastet. Die Verrastung des Steckdichtungsprofils
1 am Rahmenprofil 22 verhindert ein Herauswandern der Steckdichtung 1 aus dem Spalt
und sorgt somit für eine definierte Montageendposition der Steckdichtung 1. Die Antikonvektionslippe
13 wird bei der Montage der Steckdichtung 1 zunächst am Rahmenprofil in den Spalt
S hinein gebogen, bevor sie zurückschnellt, so dass der Sicherungssteg 8 über den
Anlagesteg 23 von dem Flächenelement weg vorsteht, woraus die gute Sicherung der Steckdichtung
1 gegen Herauswandern resultiert.
[0049] Eine Anlagedichtung wird dagegen zunächst über den Haltefuß in ein entsprechendes
Rahmenprofil montiert. Danach wird eine Dichtlippe der Anlagedichtung durch Einstellen
und Positionieren eines flächigen Fassadenelementes in die dafür vorgesehene Falzöffnung
des Rahmenprofils in Funktion gebracht. Mit einer entsprechenden Halteleiste, die
ebenfalls mit einer Anlagedichtung versehen ist, wird das flächige Fassadenelement
dann endgültig eingedichtet.
[0050] Bei der Verwendung eines Steckdichtungsprofils 1 wird dagegen zunächst das Flächenelement
30 in die dafür vorgesehene Falzöffnung des Rahmens eingestellt und positioniert.
Die Falzöffnung des Rahmens wird dann zum Beispiel mit einer Halteleiste nach außen
hin verschlossen, die hier das Rahmenprofil 20 bildet. Die sich zwischen Flächenelement
30 und Rahmenprofil 20 bzw. Halteleiste ergebenen Spalte S werden dann in einem letzten
Montageschritt jeweils mit der Steckdichtung 1 umlaufend verschlossen.
[0051] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Steckdichtung 1'. Die
Steckdichtung 1' der Fig. 2 und 4 weist wiederum einen Basiskörper 17 auf. Dieser
Basiskörper 17 ist relativ kompakt aufgebaut. Er weist eine Breite auf, die etwas
geringer ist als die des Spaltes S. Der Basiskörper 17 kann eine oder mehrere Hohlkammern
2a, 2b aufweisen. Diese sind hier in Steckrichtung X nebeneinander angeordnet bzw.
ausgebildet.
[0052] Der Basiskörper 17 weist sodann auf der zum Rahmenprofil 20 weisenden Seite im Wesentlichen
gleiche Konturelemente wie die Steckdichtung 1 der Fig. 1 auf. Dazu gehören die Haltenut
3 mit dem Positionierungssteg 4 und dem Raststeg 5, der Zwischenbereich 6 und der
Freistich 7 sowie ein Sicherungssteg 8. Der Freistich 7 ist auch hier - wie in Fig.
1 und 3 - ein optional vorteilhaftes Merkmal des Zwischenbereiches 6. Die Abmessungen
dieser Elemente liegen wiederum vorzugsweise in den zu der Dichtung aus Fig. 1 und
3 definierten Bereichen.
[0053] Zum Flächenelement 30 weist diese Steckdichtung 1' aber anders als die Steckdichtung
1 aus Fig. 1 und 3 zwei oder mehr - hier drei - parallele Dichtlippen auf, die von
dem recht kompakten Basiskörper 17 vorstehen, dessen Breite etwas geringer ist als
die Breite des Spaltes S.
[0054] Die eine dieser Dichtlippen ist die äußere Dichtlippe 10, die zur Sichtseite I hin
liegt. Die nächste dieser Dichtlippen ist eine in X-Richtung zur Dichtlippe 10 beabstandete
zweite Dichtlippe 14, zu welcher in X-Richtung beabstandet die dritte Dichtlippe 15
liegt. Diese drei Dichtlippen 10, 14, 15 liegen in einem spitzen Winkel β < 85° zur
Einsteckrichtung X, was das Einstecken erleichtert.
[0055] Die in Einsteckrichtung X vorne liegende Dichtlippe 15 bzw. zum Falzbereich II liegende
Dichtlippe 15 geht zum Basisbereich 17 hin in einen bogenartigen Spitzenbereich 16
des Basisbereiches 17 über, an dessen zum Rahmenprofil 22 weisenden anderen Ende der
Sicherungssteg 8 ausgebildet ist. Der Sicherungssteg 8 ist hier an dem Spitzenbereich
16 so ausgebildet wie der Sicherungssteg 8 an der Antikonvektionslippe 13. Insgesamt
hat die Steckdichtung 1' damit eine pfeilartige Grundform.
[0056] Durch den bogenartigen Spitzenbereich 16 lässt sich diese Steckdichtung in X-Richtung
gut in den Spalt S einführen. Eine separate Antikonvektionslippe ist zwar nicht vorhanden.
Teilweise übernimmt diese Antikonvektionsfunktion aber der Spitzenreich 16 mit, der
sich etwas in den Falzraum II erstrecken kann. Dieser Falzraum II kann dann relativ
flach ausgebildet sein.
[0057] Die Montage der Steckdichtungen aus Fig. 2 und 4 erfolgt analog zur Montage der Steckdichtung
aus Fig. 1. Auch hier ist eine gute Sicherung gegen ein Herauswandern nach der Montage
gegeben.
[0058] Die Grundgeometrie des Querschnitts der Steckdichtung 1 der Fig. 2 und 4 ist im Wesentlichen
pfeilförmig. Dabei kann das pfeilförmige Steckdichtungsprofil wiederum aus zwei "ineinander"
geschachtelten Bereichen - dem Basisbereich 17 und einem Schaumbereich 1 b - bestehen
(Fig. 4), die abschnittsweise aneinander angrenzen bzw. aneinander liegen. Die mittlere
Dichtlippe 14 ist dann vorzugsweise als Schaumbereich ausgebildet. Die Dichtung 1'
der Fig. 2 ist dagegen nicht mit einem Schaumbereich versehen sondern besteht vorzugsweise
insgesamt aus einem Material, insbesondere einem ungeschäumten Kunststoff-Elastomer-Material,
wobei aber einzelne größere Hohlkammern 2a, b vorgesehen sein können. Der Sicherungssteg
8 eignet sich für Steckdichtungen 1, 1' mit und ohne Schaumbereich und mit und ohne
Hohlkammern.
Bezugszeichenliste
[0059]
- Steckdichtung
- 1,1'
- Basisbereich
- 1a
- Schaumbereich
- 1b
- Hohlkammern
- 2, 2a, 2b
- Haltenut
- 3
- Positionierungssteg
- 4
- Raststeg
- 5
- Zwischenbereich
- 6
- Freistich
- 7
- Sicherungssteg
- 8
- freies Ende
- 8'
- Schenkel
- 9
- Dichtlippe
- 10
- Schenkel
- 11
- Dichtlippe
- 12
- Antikonvektionslippe
- 13
- Dichtlippen
- 14, 15
- Spitzenbereich
- 16
- Basiskörper
- 17
- Rahmenprofil
- 20
- Grundsteg
- 21
- Anlagesteg
- 22
- freies Ende
- 23
- Haltesteg
- 24
- Flächenelement
- 30
- Steckdichtung
- 100
- Einschnitte
- 101
- Schenkel
- 201
- Rahmenprofil
- 200
- Flächenelement
- 300
- Steckrichtung
- X
- Richtung senkrecht zu X
- Y
- Spalt
- S
- Kraft
- F
- Flächenelementebene
- E1
- Spalt
- S1
- Überstand
- Y1
- Ebene
- E2
- Sichtseite
- I
1. Steckdichtung (1) zum Ausbilden einer Steckdichtungsanordnung durch Einsetzen der
Steckdichtung in einen bereits bestehenden Spalt (S) zwischen einem Rahmenprofil (20)
und einem Flächenelement (30), das insbesondere eine Isolierglasscheibe ist, eines
Fensters, einer Tür oder eines Fassadenelementes, das zumindest folgende Merkmale
aufweist:
a. einen Basisbereich (1a, 17) mit einer zum Rahmenprofil (20) liegenden Seite und
einer zum Flächenelement weisenden Seite;
b. wenigstens eine oder mehrere Dichtlippen (10, 12; 10, 14, 15) auf der zum Flächenelement
(20) weisenden Seite;
c. eine Haltenut (3) an der zum Rahmenprofil (20) weisen Seite, die zum Eingriff eines
Raststeges (24) des Rahmenprofils (20) dient;
d. einen Raststeg (5) als Begrenzung der Haltenut (3) an der zur Rahmenprofil liegenden
Seite; und
e. einen beabstandet zum Raststeg (5) liegenden Sicherungssteg (8) an der zum Rahmenprofil
(20) liegenden Seite, der dazu ausgelegt ist, über einen Anlagesteg (22) des Rahmenprofils
(20) in Richtung des Rahmenprofils (20) überzustehen.
2. Steckdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Raststeg (5) und dem Sicherungssteg (8) ein diese verbindender Übergangsbereich
(7) ausgebildet ist.
3. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungssteg (8) so ausgebildet ist, dass er bei einem beginnenden Herauswandern
der Steckdichtung (1) aus einem Spalt an dem freien Ende (23) des Anlagesteges (22)
zur Anlage kommt und so einem weiteren Herauswandern der Steckdichtung (1) aus dem
Spalt (S) entgegenwirkt.
4. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Montageendposition zwischen dem freien Ende (23) des Anlagesteges (22) und
einem freien Ende (8') des Sicherungssteg (8) ein Spalt S1 in Steckrichtung - X-Richtung
- verbleibt.
5. Steckdichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Übergangsbereich (7) zwischen dem Raststeg (5) und dem Sicherungssteg (8)
ein Freistich (7) ausgebildet ist.
6. Steckdichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Freistich (7) für eine Aufnahme des Sicherungsstegs (8) bei einem scharnierartigen
Einklappen des Sicherungsstegs (8) ausgelegt ist.
7. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlagesteg (22) in einem Winkel α schräg spitzwinklig zur Flächenelementebene
E1 und zur Steckrichtung X ausgerichtet ist, wobei der Winkel α vorzugsweise zwischen
20° und 25° liegt.
8. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungssteg (8) in seiner Montageendposition mit einem freien Ende (8') über
eine Ebene (E2) vorsteht, die am freien Ende (23) des Anlagestegs (22) an dessen zum
Flächenelement (30) gerichteten Seite parallel zum Flächenelement bzw. zur Flächenelementebene
E1 verläuft.
9. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen C-förmigen Querschnitt, insbesondere mit zwei ineinander geschachtelten C-förmigen
Bereichen - dem Basisbereich (1a) aus einem kompakten Material und einem Schaumbereich
(1 b) aus einem geschäumten Material - besteht, die abschnittsweise aneinander angrenzen
bzw. aneinander liegen.
10. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Antikonvektionslippe (13) an deren zum Rahmenprofil (20) weisenden Endbereich
der Sicherungssteg (8) ausgebildet ist.
11. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen bogenartigen Spitzenbereich (16), an dessen zum Rahmenprofil (20) weisenden
Seite der Sicherungssteg (8) ausgebildet ist.
12. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Flächenelement gerichteten Dichtlippen (10, 14, 15) gleichsinnig nahezu parallel
oder parallel ausgerichtet sind.
13. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Hohlkammer(n) (2a, 2b), vorzugsweise derart, dass im Grenzbereich
zwischen dem Basisbereich (1a) und dem Schaumbereich (1 b) wenigstens eine der Hohlkammern
ausgebildet ist.
14. Steckdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Positionierungssteg (4) in montierter Stellung sichtbar ist, wobei er an einer
Sichtseite I auf dem Rahmenprofil (20) aufliegt und als Anschlag für das Erreichen
einer definierten Montageendposition ausgelegt ist.
15. Steckdichtungsanordnung mit einem Steckdichtungsprofil nach einem der vorstehenden
Ansprüche, das in einen Spalt zwischen einem Profil (22) und einem Flächenelement
(30) eines Fensters, einer Tür oder einem Fassadenelement ausgebildet ist.