[0001] Die Erfindung betrifft eine hydrostatische Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise
mit einer um eine Rotationsachse drehbar innerhalb eines Gehäuses angeordneten Triebwelle,
die mit einem Triebflansch versehen ist, und mit einer um eine Rotationsachse drehbar
innerhalb des Gehäuses der Axialkolbenmaschine angeordneten Zylindertrommel, wobei
die Zylindertrommel mit mehreren Kolbenausnehmungen versehen ist, in denen jeweils
ein mit dem Triebflansch verbundener Kolben längsverschiebbar angeordnet ist, wobei
die Kolben an dem Triebflansch gelenkig befestigt sind und zur gelenkigen Befestigung
der Kolben an dem Triebflansch jeweils eine Kugelgelenkverbindung vorgesehen ist,
die aus einer hohlkugelförmigen Aufnahmeschale in einer Stirnfläche des Triebflansches
und einem Kugelkopf an dem Kolben gebildet ist, wobei die hohlkugelförmige Aufnahmeschale
in der Stirnfläche des Triebflansches mit einer Umschlingung von größer als 180° Grad
des Kugelkopfes ausgeführt ist und an der Stirnfläche des Triebflansches eine die
hohlkugelförmige Aufnahmeschale begrenzende Fase ausgebildet ist.
[0002] Bei hydrostatischen Axialkolbenmaschinen in Schrägachsenbauweise sind die in der
Zylindertrommel längsverschiebbar angeordneten Kolben in der Regel mittels eines Kugelgelenks
an dem Triebflansch einer Triebwelle befestigt. Die Kolbenkräfte stützen sich hierbei
über die Kolben auf dem an der Triebwelle befindlichen Triebflansch ab und erzeugen
ein Drehmoment. Bei Axialkolbenmaschinen in Schrägachsenbauweise ist es erforderlich,
die Kolben an dem Triebflansch gelenkig zu befestigen. Hierzu wird eine Kugelgelenkverbindung
eingesetzt, die aus einer hohlkugelförmigen Aufnahmeschale in einer Stirnfläche des
Triebflansches und einem Kugelkopf besteht, der an dem Kolben angeordnet ist und in
die Aufnahmeschale des Triebflansches eingesetzt ist. Bei hydrostatischen Axialkolbenmaschinen
in Schrägachsenbauweise werden somit zur Übertragung der Kolbenkräfte auf den Triebflansch
Kugelgelenke verwendet, wobei die Kugel an dem Kugelkopf des Kolbens angeordnet ist,
beispielsweise angeformt ist, und der Triebflansch mit der die Kugel und somit den
Kugelkopf des Kolbens aufnehmenden hohlkugelförmigen Aufnahmeschale versehen ist.
[0003] Im Betrieb sind die Kugelköpfe der Kolben in der jeweiligen Aufnahmeschale des Triebflansches
zu arretieren, um die Kolben im Betrieb der Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise
gegen ein Herausfallen aus der Aufnahmeschale des Triebflansches zu sichern.
[0004] Hierzu ist es aus der
WO 2004/109107 A1 bekannt, eine Niederhalteplatte mit Durchbrüchen für die Kugelköpfe der Kolben und
an den Durchbrüchen angeformten Kugelkalotten über die Kolben einzufädeln und mit
dem Triebflansch zu verschrauben. Aufgrund der erforderlichen Niederhalteplatte, die
aufgrund der Kugelkalotten einen hohen Herstellungsaufwand aufweist, und der Verschraubungen
zum Verschrauben der Niederhalteplatte mit dem Triebflansch weisen derartige Axialkolbenmaschinen
einen hohen Bauaufwand auf.
[0005] Um den Bauaufwand für die zusätzliche Niederhalteplatte zu vermeiden, ist es bereits
aus der
DE 44 29 053 C1 bekannt, aus der eine gattungsgemäßen hydrostatische Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise
bekannt ist, die Kugelköpfe der Kolben in der hohlkugelförmigen Aufnahmeschale formschlüssig
zu sichern. Für den Formschluss zwischen der Kugel an dem Kugelkopf des Kolbens und
der Aufnahmeschale des Triebflansches werden die hohlkugelförmigen Aufnahmeschalen
mit einer Umschlingung von größer als 180° Grad ausgeführt, so dass die Aufnahmeschalen
des Triebflansches den Kugeläquator der Kugel an den Kugelköpfen der Kolben umschlingen.
Um die Kolben mit den Kugeln und somit den Kugelköpfen in die hohlkugelförmigen Aufnahmeschale
des Triebflansches einsetzen zu können, ist der mit der Kugel versehene Kugelkopf
des Kolbens mit einer zylindrischen Fläche, beispielsweise durch Abplattungen bzw.
Abarbeitungen des Kugelkopfes, versehen, so dass der Kugelkopf in einer bestimmten
Stellung mittels der zylindrischen Flächen in die kugelkalottenförmigen Aufnahmeschale
eingeführt und anschließend durch Verkippen in der Aufnahmeschale gesichert werden
kann. Die Herstellung der Bauteile vereinfacht sich hierbei und es ergibt sich eine
einfache Montage der Kolben mit den Kugelköpfen in den Aufnahmeschalen des Triebflansches.
[0006] Bei der aus der
DE 44 29 053 C1 bekannten Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise ist weiterhin an der Stirnfläche
des Triebflansches eine die hohlkugelförmige Aufnahmeschale begrenzende Fase ausgebildet.
Die hohlkugelförmige Aufnahmeschale ist hierbei von einer Kreisöffnung begrenzt, die
in einer zur Stirnfläche des Triebflansches parallelen und gegenüber der Stirnfläche
des Triebflansches um ein geringe Maß zurückversetzen Ebene liegt. Die Fase bildet
eine Kegelfläche, die die Kreisöffnung der hohlkugelförmigen Aufnahmeschale mit der
Stirnfläche des Triebflansches verbindet. Die hohlkugelförmige Aufnahmeschale mit
der diese begrenzenden Fase bilden somit eine formschlüssige Niederhalterung in dem
Triebflansch, mit der die Kolben gegen Herausfallen gesichert werden.
[0007] Bei der aus der
DE 44 29 053 C1 bekannten Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise weisen der Mittelpunkt der
Fase und der Mittelpunkt der hohlkugelförmigen Aufnahmeschale zu der Rotationsachse
des Triebflansches denselben radialen Abstand auf. Die Fase ist somit symmetrisch
an der Aufnahmeschale angeordnet, so dass sich an der Aufnahmeschale über den Umfang
gesehen eine gleich große Kegelfläche ergibt.
[0008] Bedingt durch den Schwenkwinkel der Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise und
die erforderliche Umschlingung der Aufnahmeschalen des Triebflansches, um die Kolbenköpfe
der Kolben gegen Herausfallen zu sichern, ist bei der aus der
DE 44 29 053 C1 bekannten Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise zwischen einem Kegelabschnitt
des Kolbens, mit dem der Kolben innerhalb der Kolbenausnehmung angeordnet ist, und
dem Kugelkopf des Kolbens der Kolben mit einem eingeschnürten zylindrischen Abschnitt
versehen. Der Durchmesser des zylindrischen Abschnitts des Kolbens ist durch die Umschlingung
des Kugelkopfes seitens der Aufnahmeschale begrenzt, um im Betrieb der Axialkolbenmaschine
in Schrägachsenbauweise einen Freigang zwischen dem zylindrischen Abschnitt des Kolbens
und der formschlüssigen Niederhalterung an dem Triebflansch zu gewährleisten.
[0009] Insbesondere bei Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise mit einem großen Schwenkwinkel
ergibt sich ein geringer Durchmesser des eingeschnürten zylindrischen Abschnitts des
Kolbens, um noch eine entsprechenden Freigang zwischen dem Kolben und der formschlüssigen
Niederhalterung an dem Triebflansch zu gewährleisten.
[0010] Im Betrieb einer Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise kommt es durch innere
und äußere Anregungen der Komponenten zu Drehschwingungen zwischen dem Triebflansch
und der Zylindertrommel, die aufgrund der Ausführung der Kolben mit einem Kegelabschnitt
prinzipbedingt ein relatives Verdrehspiel zueinander aufweisen. Die Kraftübertragung
dieser Drehschwingungen zwischen dem Triebflansch und der Zylindertrommel erfolgt
über die Kolben. Da der eingeschnürte zylindrische Abschnitt der Kolben den schwächsten
Punkt der Kolben darstellt, ist der Kolben an dem zylindrischen Abschnitt an den Übergängen
zu dem Kugelkopf und dem Kegelabschnitt hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Bei einem
entsprechend geringen Durchmesser des zylindrischen Abschnitts der Kolben kann dies
zu einem Bruch der Kolben und somit einem Ausfall der Axialkolbenmaschine führen.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydrostatische Axialkolbenmaschine
in Schrägachsenbauweise der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, bei
der die Festigkeit der Kolben auf einfache Weise erhöht werden kann.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die die hohlkugelförmige
Aufnahmeschale begrenzende Fase zur hohlkugelförmigen Aufnahmeschale nach radial Außen
verschoben ist. Bei der erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise
ist somit die Fase an den hohlkugelförmige Aufnahmeschalen, die an dem Triebflansch
die entsprechende hohlkugelförmige Aufnahmeschale begrenzt, nach radial Außen verschoben.
Hierdurch wird erzielt, dass im radial äußeren Bereich von der Fase eine größere Kegelfläche
erzeugt wird und durch die Fase mehr Material von der Stirnfläche des Triebflansches
abgetragen wird. Dies ermöglicht es, den zylindrischen Abschnitt des Kolbens im Durchmesser
zu vergrößern, wodurch die Festigkeit der Kolben in dem von dem zylindrischen Bereich
gebildeten hoch beanspruchten Bereich gesteigert werden kann. Die Gefahr eines Bruches
der Kolben und eines Ausfalls der Axialkolbenmaschine aufgrund von Drehschwingungen
zwischen dem Triebflansch und der Zylindertrommel kann somit reduziert werden.
[0013] Eine Verschiebung der die hohlkugelförmige Aufnahmeschale begrenzenden Fase nach
radial Außen kann auf einfache Weise erzielt werden, wenn gemäß einer vorteilhaften
Ausgestaltungsform der Erfindung der Mittelpunkt der Fase gegenüber dem Mittelpunkt
der hohlkugelförmige Aufnahmeschale bezüglich des Rotationsachse des Triebflansches
nach radial Außen beabstandet ist.
[0014] Zweckmäßigerweise weist der Kolben einen Kegelabschnitt auf, mit dem der Kolben innerhalb
der Kolbenausnehmung angeordnet ist, wobei zwischen dem Kegelabschnitt und dem Kugelkopf
ein zylindrischer Abschnitt ausgebildet ist.
[0015] Um den Kolben mit der an dem Kugelkopf ausgebildeten Kugel in die hohlkugelförmige
Aufnahmeschale des Triebflansches einsetzen zu können, ist gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltungsform der Erfindung der Kugelkopf mit einer Zylinderfläche versehen,
die im Bereich des Äquators des Kugelkopfes angeordnet ist.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung weist die Axialkolbenmaschine
einen Schwenkwinkel von bis zu 40° oder einen Schwenkwinkel von mehr als 40° auf.
Die Vergrößerung des Durchmessers des zylindrischen Abschnitts der Kolben aufgrund
der nach radial Außen verschobenen Fase an den hohlkugelförmige Aufnahmeschalen des
Triebflansches ermöglicht es, dass bei ausreichend hoher Festigkeit der Kolben auch
bei einer Axialkolbenmaschine mit einem Schwenkwinkel von bis zu 40° bzw. einen Schwenkwinkel
von mehr als 40° noch ein entsprechender Freigang zwischen dem Kolben und der formschlüssigen
Niederhalterung an dem Triebflansch gewährleistet ist.
[0017] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Hierbei zeigt
- Figur 1
- eine Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise des Standes der Technik in einem
Längsschnitt,
- Figur 2
- einen Ausschnitt einer weiteren Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise des Standes
der Technik im Bereich der gelenkigen Befestigung der Kolben an dem Triebflansch,
- Figur 3
- einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine in Schrägachsenbauweise
im Bereich der gelenkigen Befestigung der Kolben an dem Triebflansch,
- Figur 4
- einen Ausschnitt der Figur 3 mit dem Triebflansch und der hohlkugelförmigen Aufnahmeschale,
- Figur 5
- die Triebwelle mit dem Triebflansch einer erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine in
einem Längsschnitt und
- Figur 6
- eine Draufsicht auf die Stirnfläche des Triebflansches gemäß Ansicht A der Figur 5.
[0018] In der Figur 1 ist eine hydrostatische Axialkolbenmaschine 1 des Standes der Technik
in Schrägachsenbauweise in einem Längsschnitt dargestellt. Die als Schrägachsenmaschine
ausgebildete Axialkolbenmaschine 1 weist eine Gehäuse 2 auf, in dem eine mit einem
Triebflansch 3 versehene Triebwelle 4 mittels einer Lagereinrichtung 5 um eine Rotationsachse
6 drehbar gelagert ist.
[0019] Axial benachbart zu dem Triebflansch 3 ist eine Zylindertrommel 7 in dem Gehäuse
2 angeordnet, die um eine Rotationsachse 8 drehbar angeordnet ist mit mehreren konzentrisch
zu einer Rotationsachse 8 der Zylindertrommel 7 angeordneten Kolbenausnehmungen 9
versehen ist, in denen jeweils ein Kolben 10 längsverschiebbar angeordnet ist.
[0020] Die Rotationsachse 6 der Triebwelle 4 schneidet die Rotationsachse 8 der Zylindertrommel
7 im Schnittpunkt SP.
[0021] Die Zylindertrommel 7 liegt mit einer Stirnfläche 7a an einem mit einer Steuerfläche
11 versehenen Steuerkörper 12 an. Zwischen der Steuerfläche 11 des Steuerkörpers 12
und der Stirnfläche 7a der Zylindertrommel 7 ist ein Gleitlager ausgebildet, wobei
die Zylindertrommel 7 im Betrieb der Schrägachsenmaschine bei um die Rotationsachse
8 rotierender Zylindertrommel 7 mit der Stirnfläche 7a an der Steuerfläche 11 des
um die Rotationsachse 8 drehfest im Gehäuse 2 angeordneten Steuerkörpers 12 entlangleitet.
[0022] In der Steuerfläche 11 des Steuerkörpers 12 sind zur Steuerung der Zu- und Abfuhr
von Druckmittel in den von den Kolbenausnehmungen 9 und den Kolben 10 gebildeten Verdrängerräumen
V nierenförmige Steuerausnehmungen ausgebildet, die einen Einlassanschluss 13 und
einen Auslassanschluss 14 der Axialkolbenmaschine 1 bilden. Zur Verbindung der von
den Kolbenausnehmungen 9 und den Kolben 10 gebildeten Verdrängerräumen mit den in
dem Steuerkörper 12 angeordneten Steuerausnehmungen ist die Zylindertrommel 7 an jeder
Kolbenausnehmung 9 mit einer Steueröffnung 15 versehen.
[0023] Die in der Figur 1 dargestellte Axialkolbenmaschine 1 ist als Konstantmaschine mit
einem konstanten Verdrängervolumen ausgebildet. Bei der Konstantmaschine ist der Neigungswinkel
der Rotationsachse 8 der Zylindertrommel 7 bezüglich der Rotationsachse 6 der Triebwelle
4 fest.
[0024] Die Zylindertrommel 7 ist an einem mit dem Triebflansch 3 durch ein Kugelgelenk gelenkig
verbundenen Tragzapfen 20 abgestützt, wobei an dem Tragzapfen 20 weiterhin eine Feder
21 abgestützt ist, die die Zylindertrommel 7 an den mit der Steuerfläche 11 versehenen
Steuerkörper 12 anpresst. Der Tragzapfen 20 ist konzentrisch zur Rotationsachse 8
der Zylindertrommel 7 angeordnet und in einer entsprechenden Aufnahmebohrung 22 der
Zylindertrommel 7 angeordnet.
[0025] In der Figur 1 ist die mit dem Triebflansch 3 versehene Triebwelle 4 mittels der
Lagereinrichtung 5 fliegend in dem Gehäuse 2 gelagert. Die Lagereinrichtung 5 umfasst
zwei Wälzlager 5a, 5b, die in axialer Richtung zwischen dem Triebflansch 3 und einem
aus dem Gehäuse 2 herausragenden Wellenende der Triebwelle 4 angeordnet sind. An dem
aus dem Gehäuse 2 herausragenden Wellenende ist die Triebwelle 4 mit einem Drehmomentübertragungsmittel
23, beispielsweise einer Keilverzahnung, versehen. Das Wälzlager 5a ist hierbei der
Zylindertrommel 7 zugewandt angeordnet. Das Wälzlager 5b ist dem aus dem Gehäuse 2
herausragenden Wellenende der Triebwelle 4 zugewandt angeordnet.
[0026] Die Kolben 10 sind jeweils an dem Triebflansch 3 gelenkig befestigt. Hierzu ist zwischen
dem jeweiligen Kolben 10 und dem Triebflansch 3 jeweils eine als sphärisches Gelenk
ausgebildete Kugelgelenkverbindung 30 ausgebildet. Die Kugelgelenkverbindung 20 ist
von einem mit einer Kugel versehenen Kugelkopf 10a des Kolbens 10 und einer hohlkugelförmigen
Aufnahmeschale 3a in der der Zylindertrommel 7 zugewandten Stirnfläche 3b des Triebflansch
3 gebildet, in der der Kolben 10 mit dem Kugelkopf 10a befestigt ist.
[0027] Die Kolben 10 weisen jeweils einen Kegelabschnitt 10b mit einer als Kegelfläche ausgebildeten
Mantelfläche auf, mit dem der Kolben 10 in der Kolbenausnehmung 9 der Zylindertrommel
7 angeordnet ist. Zwischen dem Kegelabschnitt 10b und dem mit der Kugel versehenen
Kugelkopf 10 weist der Kolben 10 einen zylindrischen Abschnitt 10c auf.
[0028] Zur Abdichtung der Kolben 10 gegenüber den Kolbenausnehmungen 9 ist an dem Kegelabschnitt
10b des Kolbens 10 ein Dichtungsmittel 33, beispielsweise ein Kolbenring oder mehrere
Kolbenringe, angeordnet.
[0029] Um bei der Axialkolbenmaschine 1 des Standes der Technik der Figur 1 die Kolben 10
im Betrieb der Axialkolbenmaschine 1 gegen ein Herausfallen aus der Aufnahmeschale
3a des Triebflansches 3 zu sichern, sind eine Niederhalteplatte 35 mit Durchbrüchen
36 für die Kugelköpfe 10a der Kolben 10 und speziell an die Kugelköpfe 10a der Kolben
10 angepasste Ringe 37 vorgesehen. Die Ringe 37 werden in eine Nut 38 eingelegt, die
an den Aufnahmeschale 3a des Triebflansches 3 ausgebildet ist, und über die Niederhalteplatte
35 in der Nut 38 gehalten. Die Niederhalteplatte 35 ist hierzu mittels Schraubverbindungen
39 an dem Triebflansch 3 befestigt.
[0030] In der Figur 2 ist ein Ausschnitt einer weiteren Axialkolbenmaschine 1 in Schrägachsenbauweise
des Standes der Technik im Bereich der gelenkigen Befestigung der Kolben 10 an dem
Triebflansch 3 dargestellt. Mit der Figur 1 gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugsziffern
versehen. Die Axialkolbenmaschine 1 der Figur 2 unterscheidet sich von der Axialkolbenmaschine
1 der Figur 1 durch die Niederhalteeinrichtung, mit der die Kolben 10 im Betrieb der
Axialkolbenmaschine 1 in Schrägachsenbauweise gegen ein Herausfallen aus der hohlkugelförmigen
Aufnahmeschale 3a des Triebflansches 3 gesichert sind.
[0031] Bei der Axialkolbenmaschine 1 der Figur 2 ist eine formschlüssige Niederhalteeinrichtung
vorgesehen, bei der die hohlkugelförmige Aufnahmeschale 3a in der Stirnfläche 3b des
Triebflansches 3 mit einer Umschlingung von größer als 180° Grad des Kugelkopfes 10a
des Kolbens 10 ausgeführt ist.
[0032] Durch die Umschlingung von größer als 180° Grad, mit der die hohlkugelförmige Aufnahmeschale
3a des Triebflansches 3 die Kugelköpfe 10b der Kolben 10 umgreift, wird erzielt, dass
die Aufnahmeschalen 3a des Triebflansches 3 den Kugeläquator der Kugel an den Kugelköpfen
10b der Kolben 10 umschlingen. Um die Kolben 10 mit den Kugeln und somit den Kugelköpfen
10b in die hohlkugelförmigen Aufnahmeschale 3a des Triebflansches 3 einsetzen zu können,
ist der mit der Kugel versehene Kugelkopf 10a des Kolbens 10 mit einer zylindrischen
Fläche 40, beispielsweise durch Abplattungen bzw. Abarbeitungen des Kugelkopfes, versehen,
so dass der Kugelkopf 10b in einer bestimmten Stellung mittels der zylindrischen Flächen
40 in die kugelkalottenförmigen Aufnahmeschale 3a eingeführt und anschließend durch
Verkippen in der Aufnahmeschale 3a gesichert werden kann. Die zylindrische Fläche
40 ist symmetrisch zu einer Äquatorlinie 45 der Kugel an dem Kugelkopf 10a des Kolbens
10 angeordnet.
[0033] Bei der Axialkolbenmaschine 1 in Schrägachsenbauweise der Figur 2 ist weiterhin an
der Stirnfläche 3b des Triebflansches 3 eine die hohlkugelförmige Aufnahmeschale 3a
begrenzende Fase 50 ausgebildet. Die Fase 50 erzeugt mit der Innenkante eine die hohlkugelförmige
Aufnahmeschale 3a begrenzende Kreisöffnung 51, die in einer zur Stirnfläche 3b des
Triebflansches 3 parallelen und gegenüber der Stirnfläche 3b des Triebflansches 3
um ein geringe Maß zurückversetzen Ebene E1 liegt. Der Durchmesser der Kreisöffnung
51 ist kleiner als der Durchmesser der Kugel des Kugelkopfes 10a des Kolbens 10. Die
Fase 50 bildet eine Kegelfläche 52, die die Kreisöffnung 51 der hohlkugelförmige Aufnahmeschale
3a mit der Stirnfläche 3b des Triebflansches 3 verbindet. Die hohlkugelförmige Aufnahmeschale
3a mit der diese begrenzenden Fase 50 bilden somit eine formschlüssige Niederhalterung
in dem Triebflansch 3, mit der die Kolben 10 gegen Herausfallen gesichert werden.
[0034] Bei der Axialkolbenmaschine 1 in Schrägachsenbauweise der Figur 2 weisen der Mittelpunkt
MP1 der Fase 50 und der Mittelpunkt MP2 der hohlkugelförmigen Aufnahmeschale 3a zu
der Rotationsachse 6 des Triebflansches 3 in radialer Richtung R denselben radialen
Abstand auf. Die Fase 50 ist somit symmetrisch an der Aufnahmeschale 3a angeordnet,
so dass sich an der Aufnahmeschale 3a - in Umfangsrichtung der Kreisöffnung 51 gesehen
- eine gleich große Kegelfläche 52 ergibt.
[0035] Bedingt durch den Schwenkwinkel α der Axialkolbenmaschine 1 in Schrägachsenbauweise
und die erforderliche Umschlingung der Aufnahmeschalen 3a des Triebflansches 3, um
die Kugelköpfe 10a der Kolben 10 gegen Herausfallen zu sichern, ist bei der Axialkolbenmaschine
1 in Schrägachsenbauweise der Figur 2 zwischen dem Kegelabschnitt 10b des Kolbens
10, mit dem der Kolben 10 innerhalb der Kolbenausnehmung 9 der Zylindertrommel 9 angeordnet
ist, und dem Kugelkopf 10a des Kolbens 10 der Kolben 10 mit dem eingeschnürten zylindrischen
Abschnitt 10c versehen. Der Durchmesser D1 des zylindrischen Abschnitts 10c des Kolbens
10 ist durch die Kegelfläche 52 an der Aufnahmeschale 3a begrenzt, um im Betrieb der
Axialkolbenmaschine 1 einen Freigang zwischen dem zylindrischen Abschnitt 10c des
Kolbens 10 und der Kegelfläche 52, die eine Teil der formschlüssigen Niederhalterung
bildet, an dem Triebflansch 3 zu gewährleisten und ein Anschlagen der Kolben 10 mit
dem zylindrischen Abschnitt 10c an der Kegelfläche 52 des Triebflansches 3 zu vermeiden.
[0036] In der Figur 2 weist die Axialkolbenmaschine 1 des Standes der Technik einen Schwenkwinkel
α von 40° auf. Bei einem derartigen, großen Schwenkwinkel α ergibt sich ein geringer
Durchmessers D1 des eingeschnürten zylindrischen Abschnitts 10c des Kolbens 10, um
noch eine entsprechenden Freigang zwischen dem Kolben 10 und der Kegelfläche 52 an
dem Triebflansch 3 zu gewährleisten.
[0037] Im Betrieb der Axialkolbenmaschine 1 in Schrägachsenbauweise kommt es durch innere
und äußere Anregungen der Komponenten zu Drehschwingungen zwischen dem Triebflansch
3 und der Zylindertrommel 7, die aufgrund der Ausführung der Kolben 10 mit einem Kegelabschnitt
10b prinzipbedingt ein relatives Verdrehspiel zueinander aufweisen. Die Kraftübertragung
dieser Drehschwingungen zwischen dem Triebflansch 3 und der Zylindertrommel 7 erfolgt
mittels der Kolben 10. Da der eingeschnürte zylindrische Abschnitt 10c der Kolben
10 den schwächsten Punkt der Kolben darstellt, ist der Kolben 10 an dem zylindrischen
Abschnitt 10c an den Übergängen zu dem Kugelkopf 10a und dem Kegelabschnitt 10b hohen
Beanspruchungen ausgesetzt. Bei einem entsprechend geringen Durchmesser D1 des zylindrischen
Abschnitts 10b der Kolben 10 kann dies zu einem Bruch der Kolben 10 und somit zu einem
Ausfall der Axialkolbenmaschine 1 führen.
[0038] In den Figuren 3 bis 6 ist eine erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine 1 dargestellt.
Mit den Figuren 1 und 2 gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen.
Die erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine 1 der Figuren 3 bis 6 ist mit einer formschlüssigen
Niederhalteeinrichtung für die Kolben 10 analog zu der Figur 2 versehen und unterscheidet
sich von der Figur 2 durch die Anordnung der Fase 50.
[0039] Bei der erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine 1 der Figuren 3 bis 6 ist analog zu
der Figur 2 eine formschlüssige Niederhalteeinrichtung vorgesehen, bei der die hohlkugelförmige
Aufnahmeschale 3a in der Stirnfläche 3b des Triebflansches 3 mit einer Umschlingung
von größer als 180° Grad des Kugelkopfes 10a des Kolbens 10 ausgeführt ist.
[0040] Durch die Umschlingung von größer als 180° Grad, mit der die hohlkugelförmige Aufnahmeschale
3a des Triebflansches 3 die Kugelköpfe 10b der Kolben 10 umgreift, wird erzielt, dass
die Aufnahmeschalen 3a des Triebflansches 3 den Kugeläquator der Kugel an den Kugelköpfen
10b der Kolben 10 umschlingen. Um die Kolben 10 mit den Kugeln und somit den Kugelköpfen
10b in die hohlkugelförmigen Aufnahmeschale 3a des Triebflansches 3 einsetzen zu können,
ist der mit der Kugel versehene Kugelkopf 10a des Kolbens 10 mit einer zylindrischen
Fläche 40, beispielsweise durch Abplattungen bzw. Abarbeitungen des Kugelkopfes, versehen,
so dass der Kugelkopf 10b in einer bestimmten Stellung mittels der zylindrischen Flächen
40 in die kugelkalottenförmigen Aufnahmeschale 3a eingeführt und anschließend durch
Verkippen in der Aufnahmeschale 3a gesichert werden kann. Die zylindrische Fläche
40 ist symmetrisch zu einer Äquatorlinie 45 der Kugel an dem Kugelkopf 10a des Kolbens
10 angeordnet.
[0041] Bei der erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine 1 in Schrägachsenbauweise der Figuren
3 bis 6 ist weiterhin an der Stirnfläche 3b des Triebflansches 3 eine die hohlkugelförmige
Aufnahmeschale 3a begrenzende Fase 50 ausgebildet.
[0042] Erfindungsgemäß ist die Fase 50, die die hohlkugelförmige Aufnahmeschale 3a begrenzt,
- wie in den Figuren 3, 4 und 6 näher dargestellt ist - zur hohlkugelförmige Aufnahmeschale
3a in radialer Richtung R der Rotationsachse 6 des Triebflansches 3 gesehen nach radial
Außen verschoben. Die Fase 50 ist somit exzentrisch und außermittig an der Aufnahmeschale
3a angeordnet.
[0043] Hierzu ist der Mittelpunkt MP1 der Fase 50 gegenüber dem Mittelpunkt MP2 der hohlkugelförmige
Aufnahmeschale 3a bezüglich des Rotationsachse 6 des Triebflansches 4 in radialer
Richtung R nach radial Außen um den Abstand B beabstandet. Wie in der Figur 6 näher
dargestellt ist, in der eine durch die Drehachse 6 des Triebflansches 3 gehende und
den Mittelpunkt MP2 enthaltende Mitteleben ME einer Aufnahmeschale 3a dargestellt
ist, liegt der Mittelpunkt MP1 der Fase 50 jeweils in der Mitteleben ME der entsprechenden
Aufnahmeschale 3a. Die Fase 50 ist somit exzentrisch und außermittig an der Aufnahmeschale
3a angeordnet.
[0044] Die in Richtung nach radial Außen verschobene Fase 50 erzeugt mit der Innenkante
eine die hohlkugelförmige Aufnahmeschale 3a begrenzende Kreisöffnung 51, die in einer
Ebene E2 liegt, die geneigt zu der Ebene liegt, in der die Stirnfläche 3b des Triebflansches
3 angeordnet ist. Der Durchmesser der Kreisöffnung 51 ist kleiner als der Durchmesser
der Kugel des Kugelkopfes 10a des Kolbens 10.
[0045] Die in Richtung nach radial Außen verschobene Fase 50 bildet eine Kegelfläche 52,
die die Kreisöffnung 51 der hohlkugelförmige Aufnahmeschale 3a mit der Stirnfläche
3b des Triebflansches 3 verbindet. Die hohlkugelförmige Aufnahmeschale 3a mit der
diese begrenzenden Fase 50 bilden somit eine formschlüssige Niederhalterung in dem
Triebflansch 3, mit der die Kolben 10 gegen Herausfallen gesichert werden.
[0046] Die Kegelfläche 52, die von der in Richtung nach radial Außen verschobene Fase 50
erzeugt wird, ist - wie in der Figur 6 näher ersichtlich ist - an der Aufnahmeschale
3a in Umfangsrichtung der Kreisöffnung 51 gesehen unterschiedlich groß. Die Verschiebung
der Fase 50 bezüglich der hohlkugelförmige Ausnehmung 3a in radialer Richtung nach
Außen führt dazu, dass die Kegelfläche 52 an der Ausnehmung 3a im radial inneren Bereich,
d.h. dem der Rotationsachse 6 zugewandten Bereich, kleiner ist wie im radial äußeren
Bereich, d.h. dem der Rotationsachse 6 abgewandten Bereich.
[0047] Die vergrößerte Kegelfläche 52 im radial äußeren Bereich der hohlkugelförmigen Ausnehmung
3a ermöglicht es, dass der Durchmesser D2 des zylindrischen Abschnitts 10c des Kolbens
10 der erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine 1, der durch die Kegelfläche 52 an der
Aufnahmeschale 3a begrenzt wird, gegenüber dem Durchmesser D1 der Axialkolbenmaschine
1 des Standes der Technik gemäß der Figur 2 vergrößert werden kann, um im Betrieb
der Axialkolbenmaschine 1 einen Freigang zwischen dem zylindrischen Abschnitt 10c
des Kolbens 10 und der Kegelfläche 52, die eine Teil der formschlüssigen Niederhalterung
bildet, an dem Triebflansch 3 zu gewährleisten und ein Anschlagen der Kolben 10 mit
dem zylindrischen Abschnitt 10c an der Kegelfläche 52 des Triebflansches 3 zu vermeiden.
[0048] Durch den gesteigerten Durchmesser D2 an dem zylindrischen Abschnitt 10c der Kolben
10 wird die Festigkeit der Kolben 10 an diesem Bereich erhöht.
[0049] In der Figur 3 weist die erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine 1 einen Schwenkwinkel
α von 40° auf. Bei einem derartigen, großen Schwenkwinkel α ergibt sich durch den
vergrößerten Durchmessers D2 eine erhöhte Festigkeit der Kolben 10 in dem eingeschnürten
zylindrischen Abschnitt 10c.
[0050] Durch den gesteigerten Durchmesser D2 an dem zylindrischen Abschnitt 10c der Kolben
10 und die damit verbundene erhöhte Festigkeit der Kolben 10 kann die erfindungsgemäße
Axialkolbenmaschine 1 in Schrägachsenbauweise für erhöhte innere und äußere Anregungen
freigegeben werden, die Drehschwingungen zwischen dem Triebflansch 3 und der Zylindertrommel
7 verursachen.
[0051] Die erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine 1 kann als Pumpe oder als Motor ausgebildet
sein. Die erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine 1 kann als Konstantmaschine mit einem
konstanten Verdrängervolumen oder als Verstellmaschine mit einem veränderbaren Verdrängervolumen
ausgebildet sein.
1. Hydrostatische Axialkolbenmaschine (1) in Schrägachsenbauweise mit einer um eine Rotationsachse
(6) drehbar innerhalb eines Gehäuses (2) angeordneten Triebwelle (4), die mit einem
Triebflansch (3) versehen ist, und mit einer um eine Rotationsachse (8) drehbar innerhalb
des Gehäuses (2) der Axialkolbenmaschine (1) angeordneten Zylindertrommel (7), wobei
die Zylindertrommel (7) mit mehreren Kolbenausnehmungen (9) versehen ist, in denen
jeweils ein mit dem Triebflansch (3) verbundener Kolben (10) längsverschiebbar angeordnet
ist, wobei die Kolben (10) an dem Triebflansch (3) gelenkig befestigt sind und zur
gelenkigen Befestigung der Kolben (10) an dem Triebflansch (3) jeweils eine Kugelgelenkverbindung
(30) vorgesehen ist, die aus einer hohlkugelförmigen Aufnahmeschale (3a) in einer
Stirnfläche (3b) des Triebflansches (3) und einem Kugelkopf (10b) an dem Kolben (10)
gebildet ist, wobei die hohlkugelförmige Aufnahmeschale (3a) in der Stirnfläche (3b)
des Triebflansches (3) mit einer Umschlingung von größer als 180° Grad des Kugelkopfes
(10b) ausgeführt ist und an der Stirnfläche (3b) des Triebflansches (3) eine die hohlkugelförmige
Aufnahmeschale (3a) begrenzende Fase (50) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die hohlkugelförmige Aufnahmeschale (3a) begrenzende Fase (50) zur hohlkugelförmigen
Aufnahmeschale (3a) nach radial Außen verschoben ist.
2. Hydrostatische Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt (MP1) der Fase (50) gegenüber dem Mittelpunkt (MP2) der hohlkugelförmige
Aufnahmeschale (3a) bezüglich des Rotationsachse (6) des Triebflansches (3) nach radial
Außen beabstandet ist.
3. Hydrostatische Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (10) einen Kegelabschnitt (10b) aufweist, mit dem der Kolben (10) innerhalb
der Kolbenausnehmung (9) angeordnet ist, wobei zwischen dem Kegelabschnitt (10b) und
dem Kugelkopf (10a) ein zylindrischer Abschnitt (10c) ausgebildet ist.
4. Hydrostatische Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelkopf (10b) mit einer Zylinderfläche (40) versehen ist, die im Bereich des
Äquators (45) des Kugelkopfes (10b) angeordnet ist.
5. Hydrostatische Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialkolbenmaschine (1) einen Schwenkwinkel (α) von bis zu 40° oder einen Schwenkwinkel
(α) von mehr als 40° aufweist.