[0001] Die Erfindung betrifft eine Kochvorrichtung, welche insbesondere zur Zubereitung
von Speisen vorgesehen ist. Die Kochvorrichtung umfasst ein Kochfeld mit wenigstens
einer Kochstelle und umfasst einen Wrasenabzug mit einer Lüftereinrichtung, welche
zentrisch unterhalb des Kochfeldes angeordnet ist.
[0002] Das Kochfeld ist in eine Arbeitsplatte eingebaut, die den üblichen Anforderungen,
so z.B. einer gewissen Hitzebeständigkeit, entspricht. Es umfasst neben dem zum Garen
wichtigen Kochstellen ein Kochstellengehäuse, Kochstellenelektronik und u.U. Bedienelemente.
Das Kochfeld weist einen umlaufenden Rahmen auf, der es gegenüber der Arbeitsplatte
seitlich abgrenzt. Das Kochfeld ist zudem im Wesentlichen in einer Ebene mit der Arbeitsplatte
angeordnet.
[0003] Im Stand der Technik sind derartige Kocheinrichtungen bekannt, die einen Wrasenabzug
aufweisen. Einerseits werden Wrasenabzüge häufig oberhalb des Kochfeldes angeordnet,
es gibt aber auch Vorrichtungen, die seitlich des Kochfeldes oder vom Benutzer aus
gesehen hinter dem Kochfeld angeordnet sind. Diese sind zumeist ausfahrbar oder/oder
ausklappbar und saugen die Kochdünste aus einer gewissen Höhe vom Kochfeld ab. Viele
Vorrichtungen nach dem Stand der Technik weisen sog. Down-Draft-Systeme auf, bei denen
der Wrasenabzug seitlich oder hinter dem Kochfeld angeordnet ist und im Nutzungszustand
aus der Arbeitsplatte nach oben heraus gefahren ist. Das Anordnen dieser Systeme bedingt,
dass seitlich und hinter dem Kochfeld ausreichend Raum für die Abzüge vorgehalten
wird. Bei kleineren Küchen ist eine derartige Anordnung daher nur eingeschränkt möglich.
Wenn nicht auf eine Dunstabzugshaube oberhalb des Kochfeldes ausgewichen wird, muss
ein kleineres Kochfeld installiert werden. Dies ist vom Kunden oft nicht gewünscht.
Außerdem gibt es Kunden, die den zusätzlich zum Kochfeld vorgehaltenen Down-Draft-Dunstabzug
aus gestalterischen Gründen ablehnen.
[0004] Um diesen Nachteilen abzuhelfen, sind verschiedene Vorrichtungen offenbart worden.
So ist z.B. die Schrift
DE 20 2008 013 350 U1 zu nennen, die ein Vorrichtung zum Kochen beschreibt. Sie ist durch eine Kochfeld-Einheit
gekennzeichnet, die mehrere Kochstellen umfasst. Zwischen den Kochstellen, in den
rück und/oder frontwärtigen Randbereichen und/oder in den seitlichen Randbereichen
sind Einrichtungen zum Absaugen von Kochdünsten angeordnet. Zudem weist die Kochfeld-Einheit
aber auch noch mindestens eine Einrichtung zur Zufuhr von Luft als Spülmedium auf.
Bei Bedarf werden die einzelnen Kochstellen sogar durch abgedeckte Kanäle voneinander
getrennt, die für den Fall der Nutzung geöffnet werden können. Gemäß eines Ausführungsbeispiels
kann der Vorrichtung aus einem umlaufenden Kanal frische Luft zugeführt werden, die
dann zentral über einen Kanal gemeinsam mit den Kochdünsten abgesaugt wird. Nachteilig
ist, dass mit erhöhtem Aufwand eine Zufuhr von Frischluft gewährleistet werden muss.
Dies ist auch deshalb nötig, weil ein Absaugen der warmen Kochdünste in die Ebene
der Arbeitsplatte nur dann mit messbarem Erfolg erreicht werden kann, wenn die Kochdünste
mit Hilfe der Frischluft in einem Bereich der Absaugung geblasen werden. Der erhöhte
Aufwand der Vorrichtung spiegelt sich letztendlich auch in einem erhöhten Aufwand
bei Installation und Wartung wieder.
[0005] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Kochvorrichtung bereitzustellen,
die über einen Wrasenabzug verfügt, welcher die Nachteile des Standes der Technik
beseitigt.
[0006] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Kochvorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus der allgemeinen Beschreibung und aus den nachfolgenden
Unteransprüchen.
[0007] Dabei umfasst die Kochvorrichtung ein Kochfeld, einen Wrasenabzug und einen um das
Kochfeld umlaufenden Rahmen. Der Wrasenabzug weist eine Lüftereinrichtung auf, die
in Einbaulage der Kochvorrichtung unterhalb des Kochfeldes angeordnet ist. Die Kochvorrichtung
ist im Wesentlichen in einer Ebene mit einer Arbeitsplatte angeordnet. Sie ist dadurch
gekennzeichnet, dass der Rahmen zumindest abschnittsweise gegenüber dem Kochfeld vertikal
bewegbar angeordnet ist. In einem Ruhezustand befindet es sich dabei in einer Ebene
mit dem Kochfeld. Sobald der Betrieb des Kochfeldes oder insbesondere auch des Wrasenabzuges
aufgenommen werden soll oder aufgenommen worden ist, also in einem Betriebszustand,
befindet sich dieser Rahmen zumindest abschnittsweise gegenüber dem Kochfeld erhöht.
Dabei wird mindestens eine Ansaugöffnung des Wrasenabzuges freigegeben. Optisch ist
der Rahmen im Ruhezustand ein Teil des Kochfeldes, der das Kochfeld gegenüber der
Arbeitsplatte abgrenzt. Dieses kommt dem Verbraucher, der Wert auf eine dezente Anordnung
von Kücheneinrichtungen legt, entgegen, ohne dass auf den Wrasenabzug verzichtet werden
muss. Vor der Betriebsaufnahme oder während des Betriebes des Kochfeldes, spätestens
aber vor Inbetriebnahme des Wrasenabzuges wird der Rahmen gegenüber der Ebene der
Arbeitsplatte vertikal nach oben verschoben, so dass die Ansaugöffnung des Wrasenabzuges
freigegeben wird. Kochdünste können so aus dem Bereich des Kochfeldes abgesogen werden.
Nach dem Verschließen der Absaugöffnung bilden Arbeitsplatte, Rahmen und Kochfeld
nahezu eine Ebene, so dass der anfängliche optische Eindruck wieder erreicht wird.
Eine vollständige vertikale Bewegung des Rahmens ist vorzuziehen, weil die dafür benötigten
Mittel in geringerer Zahl in der Vorrichtung vorgehalten werden müssen. Allerdings
ist durchaus denkbar, dass der Rahmen abschnittsweise vom Ruhezustand in den Betriebszustand
überführt wird, z.B. in Abhängigkeit von der zum Kochen benutzten Kochstelle.
[0008] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kochvorrichtung
ist die Ansaugöffnung des Wrasenabzuges im Betriebszustand des Wrasenabzuges umlaufend
um das Kochfeld angeordnet. So kann unabhängig von der Nutzung des Kochfeldes ein
optimaler Abzug des Wrasen gewährleistet werden, auch wenn man das Kochgeschirr während
des Kochvorganges von einer Kochstelle auf eine andere Kochstelle des selben Kochfeldes
verschiebt.
[0009] Darüber hinaus in einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Kochvorrichtung in der Ansaugöffnung mindestens ein Filterelement angeordnet. Die
vom Kochfeld aufsteigenden Kochdünste sollten vor dem Ableiten nach Außen oder zurück
in die Küche einer Reinigung unterzogen werden, um z.B. Fette aus den Kochdünsten
zu entnehmen. Um ein u.U. unterhalb des Kochfeldes angeordnetes und damit aufwändig
zu reinigendes Filterelement zu vermeiden, ist dieses in der Ansaugöffnung platziert.
Zur Entnahme des Filterelements kann der Rahmen durchaus auch höher aus der Arbeitsplatte
herausfahren, als es während des Betriebes des Kochfeldes der Fall ist, um eine leichte
Entnahme des Filterelements zu ermöglichen. Es können aber auch im Rahmeninneren Mechanismen
vorgesehen sein, die ein Lösen des Filterelements aus dem Rahmen ermöglichen oder
erleichtern. Es kann auch vorgesehen sein, dass zur leichteren Entnahme des Filterelements
daran befestigte Abdeckungen, die im Ruhezustand des Rahmens mit dem Rahmen und dem
Kochfeld im Wesentlichen in einer Ebene angeordnet sind, zur gemeinsamen Entnahme
mit dem Filterelements dienen. Dies erleichtert die Handhabung.
[0010] In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführung der erfindungsgemäßen Kochvorrichtung
ist das Filterelement beim Verfahren des Rahmens aus dem Ruhezustand in den Betriebszustand
aus einer Ruheposition in eine Arbeitsposition verfahrbar. Die einfachste Möglichkeit
hier ist eine feste Position des Filterelements innerhalb des Rahmens, so dass das
Filterelement beim Aktivieren des Wrasenabzuges gemeinsam mit dem Rahmen in eine Position
des Betriebszustandes verfahren wird. Das Filterelement ist dabei mit einer Längsseite
im Rahmeninneren lösbar befestigt. Filterelement und Rahmen bilden dann eine weitestgehend
starre Einheit. Zwischen Unterkante des Filterelements und dem Kochfeld kann dann
ein abzudichtender Spalt entstehen. Um die Filterfläche zu vergrößern und gleichzeitig
einen Spalt zu vermeiden, kann es aber auch vorgesehen sein, dass das Filterelement
im Rahmen entlang einer Längsseite parallel zum Kochfeld gelagert ist und mit der
anderen Längsseite entweder auf Grund einer Vorspannung oder durch eine Führung in
Schienen einen Abschluss mit dem Kochfeld bildet. Der Reinigungserfolg des Filterelements
wird dadurch erhöht. Um einem geringeren Raumbedarf gerecht zu werden, kann es auch
vorgesehen sein, dass das Filterelement im Ruhezustand weitestgehend senkrecht zum
Kochfeld in einer Filterelementaufnahme platziert ist und nach dem Einschalten des
Wrasenabzugs bzw. nach dem Verfahren des Rahmens in den Betriebszustand automatisch
in eine Betriebsposition geklappt wird, die ein optimales Reinigen der Kochdünste
gewährleistet.
[0011] In einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kochvorrichtung
ist der Rahmen maximal um die Höhe des Kochfeldes vertikal verfahrbar. Das Kochfeld
sollte - gerade im Hinblick auf einen nur unwesentlich gegenüber einer Kochvorrichtung
nach dem Stand der Technik vergrößerten Platzbedarf - durch den Rahmen eine nicht
wesentlich größere Einbauhöhe haben. Ein Rahmen mit starren Seiten ist einfach zu
produzieren. Um die Einbauhöhe nicht zu stark zu überschreiten, sollte der über das
Kochfeld hinaus stehende Rahmen also nicht weiter über das Kochfeld hinaus stehen,
als das Kochfeld selbst hoch ist.
[0012] In einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kochvorrichtung ist der
Rahmen manuell verfahrbar. Der Nutzer kann so durch manuelles Betätigen den Rahmen
aus dem Ruhezustand in den Betriebszustand überführen. Dies kann einerseits mechanisch
erfolgen. So führt z.B. das Betätigen eines Knopfes zur Entriegelung eines Riegels,
welcher den Rahmen im Ruhezustand hält. Auch ein sog. Push-To-Open-Mechanismus ist
denkbar, bei dem durch Drücken auf den Rahmen ein Schließmechanismus überwunden und
der Rahmen mittels Federkraft geöffnet wird. Ein Drücken des Rahmens in seinen Ruhezustand
gegen den Widerstand der Feder aktiviert diesen Schließmechanismus wieder. Nach dem
Öffnen kann der Wrasenabzug gestartet werden, es kann aber auch vorgesehen sein, dass
mit dem Öffnen des Rahmens automatisch der Wrasenabzug seine Arbeit aufnimmt. Gleiches
gilt beim Abschalten, so dass mit der Aufnahme des Schließvorganges automatisch umgehend
der Wrasenabzug abgeschaltet wird.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kochvorrichtung
ist der Rahmen motorisch verfahrbar. Hier liegt der Fokus in der besonderen Bedienerfreundlichkeit
der Kochvorrichtung. Durch Betätigen eines Bedienungselements wird der Rahmen von
der Ruheposition in die Betriebsposition motorisch verfahren. Die hierdurch gewährleistete
Gleichmäßigkeit des Ausfahrens wirkt sich auch schonen auf die anderen Bauteile, z.B.
auf die Filterelemente aus.
[0014] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochvorrichtung
verfährt der Rahmen beim Einschalten des Kochfeldes und/oder beim Einschalten des
Wrasenabzuges automatisch aus dem Ruhezustand in den Betriebszustand. Durch die Verknüpfung
der beiden Vorgänge wird nicht nur eine Vereinfachung für den Nutzer und eine Bedienkomfort
herbeigeführt, insbesondere wird eine optimale Abstimmung zwischen der Aktivierung
des Wrasenabzuges und dem Öffnen des Rahmens erreicht, um den Wrasenabzug z.B. vor
Beschädigungen durch zu frühes Ansaugen zu schützen bzw. bei Beginn des Kochvorganges
sofort einen optimalen Abzug von Kochdünsten zu erreichen.
[0015] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen im Wesentlichen in dem sehr
platzsparenden Aufbau der Vorrichtung. Auch auf kleinstem Raum kann ein Wrasenabzug
bereit gestellt werden, der jedoch im Ruhezustand optisch nicht wahrnehmbar ist. Dabei
geht der Bedienungskomfort für den Nutzer nicht verloren. Trotzdem werden Kochdünste
durch den gegenüber dem Kochfeld erhöht angeordneten Wrasenabzug gut abgenommen und
der Filterung unterzogen.
[0016] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen rein schematisch
dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen
- Figur 1
- die erfindungsgemäße Kochvorrichtung in einer ersten Ausführungsform in einem Ruhezustand,
- Figur 2
- die erfindungsgemäße Kochvorrichtung in einer ersten Ausführungsform in einem Betriebszustand,
- Figur 3
- einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Kochvorrichtung der ersten Ausführungsform,
- Figur 4
- einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Kochvorrichtung der zweiten Ausführungsform
in einem Ruhezustand und
- Figur 5
- einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Kochvorrichtung der zweiten Ausführungsform
in einem Betriebszustand.
[0017] In Fig. 1 ist die erfindungsgemäße Kochvorrichtung 1 im Ruhezustand dargestellt.
Die Kochvorrichtung 1 ist in eine nicht dargestellte Arbeitsplatte eingelassen. Von
oben - also für den Nutzer - sichtbar sind das Kochfeld 2 und der das Kochfeld 2 umgebende
Rahmen 3. Der Rahmen 3 ist derart in die Arbeitsplatte eingelassen, dass er einer
vertikalen Bewegung unterzogen werden kann.
[0018] Sobald der Betrieb der Kochvorrichtung 1 aufgenommen werden soll oder aufgenommen
ist, jedenfalls vor Inbetriebnahme der Wrasenabzugseinrichtung wird der Rahmen 3 vertikal
nach oben verfahren. So wird - wie in Figur 2 dargestellt - zwischen dem Rahmen 3
und dem Kochfeld 2 eine Ansaugöffnung 4 freigegeben, durch die der Wrasen mittels
der nicht dargestellten aber unter dem Kochfeld 2 angeordneten Lüftereinrichtung abgesaug
wird.
[0019] In einem Schnitt wird in Fig. 3 die erfindungsgemäße Kochvorrichtung 1 genauer gezeigt.
Auch hier ist ein Betriebszustand zu sehen. Der Rahmen 3 ist gegenüber dem Kochfeld
2 vertikal nach oben verschoben. Auf dem Kochfeld 2 steht ein Kochtopf 6. Es ist wenigstens
eine Ansaugöffnung 4 freigegeben. In der Ansaugöffnung 4 ist ein Filterelement 5 angeordnet,
mit dem die abgesaugten Kochdünste 7 gefiltert werden.
[0020] In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Hier ist zwischen
Arbeitsplatte 8 und Kochfeld 2 ein Rahmen 3 angeordnet, der mittels einer Abdeckung
9 in der Ruhestellung den Bereich zwischen Arbeitsplatte 8 und Kochfeld 2 verschließt.
Unterhalb der Abdeckung 9 ist ein Wrasenabzugskanal 10 angeordnet, durch den Wrasen
bei Betrieb der Vorrichtung abgeführt werden kann. Der Wrasenabzugskanal 10 ist Teil
des Wrasenabzugs, der Teil der erfindungsgemäßen Kochvorrichtung ist. Der Wrasenabzugskanal
10 ist dabei von einem Filterelement 5 abgedeckt. So werden die Kochdünste beim Abzug
z.B. von Fetten gereinigt.
[0021] Sobald die Vorrichtung in eine Betriebsstellung übergeht, wird der Rahmen 3 wie in
Fig. 5 dargestellt, relativ gegenüber dem Kochfeld 2 und damit auch gegenüber der
Arbeitsplatte 8 vertikal bewegt. Da die Abdeckung 9 dabei ortsfest in der Ebene des
Kochfeldes 2 verbleibt, werden Ansaugöffnungen 4 freigegeben, durch die die Kochdünste
7 abgesaugt werden können. Bevor die Kochdünste 7 in den Wrasenabzugskanal 10 eintreten,
werden sie mittels eines Filterelements 5 gefiltert.
[0022] Da es sich bei der vorhergehenden, detailliert beschriebenen Kochvorrichtung um ein
Ausführungsbeispiel handelt, kann sie in üblicher Weise vom Fachmann in einem weiten
Umfang modifiziert werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Insbesondere
können auch die konkreten Ausgestaltungen des Kanalsystems in anderer Form als in
der hier beschriebenen folgen. Ebenso kann die Wrasenabzugseinrichtung in einer anderen
Form ausgestaltet werden, wenn dies aus Platzgründen bzw. designerischen Gründen notwendig
ist. Weiter schließt die Verwendung der unbestimmten Artikel "ein" bzw. "eine" nicht
aus, dass die betreffenden Merkmale auch mehrfach vorhanden sein können.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Kochvorrichtung
- 2
- Kochfeld
- 3
- Rahmen
- 4
- Ansaugöffnung
- 5
- Filterelement
- 6
- Kochtopf
- 7
- Kochdünste
- 8
- Arbeitsplatte
- 9
- Abdeckung
- 10
- Wrasenabzugskanal
1. Kochvorrichtung (1), umfassend ein Kochfeld (2), einen Wrasenabzug mit einer in Einbaulage
der Kochvorrichtung (1) unterhalb des Kochfeldes (2) angeordneten Lüftereinrichtung
und einen um das Kochfeld (2) umlaufenden Rahmen (3), wobei die Kochvorrichtung (1)
im Wesentlichen in einer Ebene mit einer Arbeitsplatte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) zumindest abschnittsweise relativ gegenüber dem Kochfeld (2) vertikal
bewegbar angeordnet ist und sich in einem Ruhezustand in einer Ebene mit dem Kochfeld
(2) und in einem Betriebszustand, insbesondere des Wrasenabzuges, zumindest abschnittsweise
gegenüber dem Kochfeld (2) erhöht befindet, und im Betriebszustand mindestens eine
Ansaugöffnung (4) des Wrasenabzuges freigibt.
2. Kochvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung (4) des Wrasenabzuges im Betriebszustand des Wrasenabzuges umlaufend
um das Kochfeld (2) angeordnet ist.
3. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ansaugöffnung (4) mindestens ein Filterelement (5) angeordnet ist.
4. Kochvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (5) beim Verfahren des Rahmens (3) aus dem Ruhezustand in den Betriebszustand
aus einer Ruheposition in eine Arbeitsposition verfahrbar ist.
5. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) maximal um die Höhe der Kochvorrichtung (1), vorzugsweise maximal
um die die Höhe des Kochfeldes (2) vertikal verfahrbar ist.
6. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) manuell verfahrbar ist.
7. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) motorisch verfahrbar ist.
8. Kochvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) beim Einschalten des Kochfeldes (2) und/oder beim Einschalten des
Wrasenabzuges automatisch aus dem Ruhezustand in den Betriebszustand verfährt.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Kochvorrichtung (1), umfassend ein Kochfeld (2), einen Wrasenabzug mit einer in Einbaulage
der Kochvorrichtung (1) unterhalb des Kochfeldes (2) angeordneten Lüftereinrichtung
und einen um das Kochfeld (2) umlaufenden Rahmen (3), , dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) zumindest abschnittsweise relativ gegenüber dem Kochfeld (2) vertikal
bewegbar angeordnet ist und sich in einem Ruhezustand in einer Ebene mit dem Kochfeld
(2) und in einem Betriebszustand, insbesondere des Wrasenabzuges, zumindest abschnittsweise
gegenüber dem Kochfeld (2) erhöht befindet, und im Betriebszustand mindestens eine
Ansaugöffnung (4) des Wrasenabzuges freigibt.
2. Kochvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung (4) des Wrasenabzuges im Betriebszustand des Wrasenabzuges umlaufend
um das Kochfeld (2) angeordnet ist.
3. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ansaugöffnung (4) mindestens ein Filterelement (5) angeordnet ist.
4. Kochvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (5) beim Verfahren des Rahmens (3) aus dem Ruhezustand in den Betriebszustand
aus einer Ruheposition in eine Arbeitsposition verfahrbar ist.
5. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) maximal um die Höhe der Kochvorrichtung (1), vorzugsweise maximal
um die die Höhe des Kochfeldes (2) vertikal verfahrbar ist.
6. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) manuell verfahrbar ist.
7. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) motorisch verfahrbar ist.
8. Kochvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) beim Einschalten des Kochfeldes (2) und/oder beim Einschalten des
Wrasenabzuges automatisch aus dem Ruhezustand in den Betriebszustand verfährt.
9. Kochvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochvorrichtung (1) im Wesentlichen in einer Ebene mit einer Arbeitsplatte angeordnet
ist.