[0001] Die Erfindung betrifft ein Heizsystem zum Erwärmen eines gasförmigen Behandlungsmediums
für eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise
bahnförmigen Guts mit einem gasförmigen Behandlungsmedium nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, sowie eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln, insbesondere
zum Trocknen, eines vorzugsweise bahnförmiges Guts, insbesondere einer Textilwarenbahn,
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13 und ein Verfahren zum Erwärmen eines gasförmigen
Behandlungsmediums für eine Vorrichtung zum Behandeln eines vorzugsweise bahnförmigen
Guts nach Anspruch 15 und 16.
[0002] Die bisher bekannten Heizsysteme werden meist für Trockner zum Trocknen eines vorzugsweise
bahnförmigen Guts verwendet. Die Heizsysteme dienen dazu, ein gasförmiges Behandlungsmedium
zu erwärmen, mit dem innerhalb einer Trockenkammer des Trockners ein vorzugsweise
bahnförmiges Gut getrocknet werden kann. Ein solches Heizsystem weist häufig einen
Gasbrenner als Heizeinrichtung auf. Das von der Trockenkammer rückgeführte, abgekühlte
Behandlungsmedium wird dann zum Erwärmen mit einem von der Heizeinrichtung erwärmten
Heizmedium gemischt. Das Gemisch wird dann als erwärmtes gasförmiges Behandlungsmedium
der Trockenkammer zu Trocknen des bahnförmigen Guts zugeführt. In den letzten Jahren
besteht jedoch zunehmend Bedarf an effizienteren Heizsystemen, um Energie einzusparen.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher ein Heizsystem und einen Vorrichtung
sowie ein Verfahren zum Erwärmen eines gasförmigen Behandlungsmediums zu schaffen,
das bzw. der weniger Energie benötigt und somit effizienter ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale der Ansprüche 1, 13 und 15.
[0005] Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass das gasförmige Heizmedium derart
in die Mischkammer einleitbar ist, dass beim Einleiten des gasförmigen Heizmediums
in die Mischkammer Verwirbelungen in der Mischkammer auftreten, die eine intensive
Durchmischung des gasförmigen Heizmediums mit dem rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums
erzeugt.
[0006] Dies hat den Vorteil, dass das heiße gasförmige Heizmedium besser mit dem rückgeführten
gasförmigen Behandlungsmedium mischbar ist. Durch die Strömungsführung wird eine bessere
Durchmischung des gasförmigen Heizmediums und des gasförmigen Behandlungsmediums erzielt
ohne zusätzliche Widerstände einbauen zu müssen. Dies hat zur Folge, dass geringe
Druckverluste im System entstehen und die benötigte Ventilatorleistung für die Umwälzung
des gasförmigen Behandlungsmediums reduziert werden kann. Weiterhin werden heiße Strähnen
verhindert, die zu einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung innerhalb des Prozesses
führen.
[0007] Beim Einleiten des gasförmigen Heizmediums in die Mischkammer kann das gasförmige
Heizmedium über Leitelemente umlenkbar sein, so dass beim Einleiten des gasförmigen
Heizmediums in die Mischkammer Verwirbelungen in der Mischkammer auftreten.
[0008] Die Leitelemente können Flügel- oder Schaufelelemente sein.
[0009] Die Heizeinrichtung kann ein Gasbrenner, eine Thermalölheizung oder eine Elektroheizung
sein.
[0010] Das gasförmige Heizmedium kann ein Gemisch aus Frischluft und Verbrennungsabgas des
Gasbrenners umfassen. Wenn eine Elektroheizung oder der Thermalölheizung verwendet
wird, kann das gasförmige Heizmedium die von der Elektroheizung oder der Thermalölheizung
erwärmte Frischluft sein oder es kann ein Gemisch aus Frischluft und von der Elektroheizung
oder der Thermalölheizung erwärmtes Gas sein.
[0011] Es kann eine Vorkammer zum Mischen der Frischluft mit den Verbrennungsabgasen des
Gasbrenners vorgesehen sein. Wenn eine Elektroheizung oder der Thermalölheizung verwendet
wird, kann eine Vorkammer zum Mischen der Frischluft und des von der Elektroheizung
oder der Thermalölheizung erwärmten Gases sein.
[0012] Die Vorkammer ist vorzugsweise innerhalb der Mischkammer angeordnet. Dies hat den
Vorteil, dass die Abwärme der Vorkammer zum Wärmen der in der Mischkammer befindlichen
Gase verwendet werden kann.
[0013] Das von der Vorrichtung, vorzugsweise dem Trockner, rückgeführte gasförmige Behandlungsmedium
kann derart in die Mischkammer einleitbar sein, das beim Einleiten des rückgeführten
Behandlungsmediums in die Mischkammer Verwirbelungen in der Mischkammer auftreten.
[0014] Dies führt ebenfalls zu einer verbesserten Durchmischung des rückgeführten Behandlungsmediums
mit dem gasförmigen Heizmedium.
[0015] Die Verwirbelungen des rückgeführten gasförmigen Behandlungsmediums können in entgegengesetzter
Richtung zu den Verwirbelungen des in die Mischkammer eingeführten gasförmigen Heizmediums
rotieren. Dies führt zusätzlich zu einer besseren Durchmischung der beiden gasförmigen
Medien.
[0016] Die Mischkammer weist vorzugsweise ein zylindrischen Innenraum auf, wobei das rückgeführte,
gasförmige Behandlungsmedium tangential in die zylindrische Mischkammer einleitbar
ist, so dass beim Einleiten des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums in die
Mischkammer Verwirbelungen in der Mischkammer auftreten.
[0017] Beim Einleiten des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums in die Mischkammer
kann das rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium über Leitelemente umlenkbar sein,
so dass beim Einleiten des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums in die Mischkammer
Verwirbelungen in der Mischkammer auftreten.
[0018] In Strömungsrichtung hinter der Mischkammer kann ein Strömungsgleichrichter angeordnet
sein, der die Strömung des erwärmten, gasförmigen Behandlungsmediums gleichrichtet.
Das erwärmte gasförmige Behandlungsmedium ist das Gemisch aus gasförmigen Heizmedium
und rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmedium.
[0019] Der Strömungsgleichrichter kann ein in Strömungsrichtung verlaufender Kanal sein,
der zum Gleichrichten der Strömung des gasförmigen Behandlungsmediums Strömungsleitbleche
aufweist. Die Strömungsleitbleche sind in Strömungsrichtung innerhalb des Kanals ausgerichtet.
[0020] Der Strömungsgleichrichter kann ein in der Querschnittsfläche des Kanals angeordnetes
Sieb oder Lochblech sein.
[0021] Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Vorrichtung, vorzugsweise ein Trockner,
zur Behandlung, insbesondere zum Trocknen, eines vorzugsweise bahnförmigen Guts vorgesehen
sein. Das bahnförmige Gut ist insbesondere eine textile Warenbahn. Die Vorrichtung
kann einen Behandlungsraum, durch den das zu trocknende Gut führbar ist, aufweisen.
Das in dem Behandlungsraum befindliche, gasförmige Behandlungsmedium durchströmt das
bahnförmige Gut. Die Vorrichtung kann ein Trockner sein und das bahnförmige Gut kann
mittels der Durchströmung mit dem gasförmigen Behandlungsmedium getrocknet werden.
Die Vorrichtung kann aber auch eine Thermobond-Vorrichtung sein und das bahnförmige
Gut kann mittels der Durchströmung mit dem gasförmigen Behandlungsmedium thermobondiert
werden.
[0022] Ferner weist die Vorrichtung ein Heizsystem zum Erwärmen des gasförmigen Behandlungsmediums
auf. Das Heizsystem weist eine Heizeinrichtung und ein Mischkammer auf, wobei in der
Mischkammer ein mittels der Heizeinrichtung erwärmtes, gasförmiges Heizmedium und
ein von dem Behandlungsraum rückgeführtes, gasförmiges Behandlungsmedium mischbar
sind. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise vorgesehen, dass das gasförmige
Heizmedium derart in die Mischkammer einleitbar ist, das beim Einleiten des gasförmigen
Heizmediums in die Mischkammer Verwirbelungen in der Mischkammer auftreten, die eine
intensive Durchmischung des gasförmigen Heizmediums mit dem rückgeführten, gasförmigen
Behandlungsmedium erzeugen.
[0023] Das Heizsystem kann außerhalb des Behandlungsraums angeordnet sein.
[0024] Ferner kann gemäß der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Erwärmen eines gasförmigen
Behandlungsmediums für eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln,
insbesondere zum Trocknen, eines vorzugsweise bahnförmigen Guts mit einem gasförmigen
Behandlungsmedium vorgesehen sein, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- Rückführen eines bereits zum Behandeln des Guts verwendeten gasförmigen Behandlungsmediums,
- Einleiten des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums in eine Mischkammer,
- Einleiten eines erwärmten, gasförmigen Heizmediums in die Mischkammer zum Erwärmen
des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums, wobei das gasförmige Heizmedium
derart in die Mischkammer einführbar ist, dass Verwirbelungen beim Einführen auftreten,
die eine intensive Durchmischung des gasförmigen Heizmediums mit dem rückgeführten,
gasförmigen Behandlungsmediums erzeugen.
[0025] Ferner ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Erwärmen eines gasförmigen
Behandlungsmediums für eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln,
insbesondere zum Trocknen, eines vorzugsweise bahnförmigen Guts mit einem gasförmigen
Behandlungsmedium vorgesehen bei dem folgenden Schritte vorgesehen sind:
- Einführen eines erwärmten, gasförmigen Behandlungsmediums in einen Behandlungsraum,
in der eine Trommel mit gasdurchlässigem Trommelmantel angeordnet ist, auf dem das
zu behandelnde bahnförmige Gut platzierbar ist, wobei das gasförmige Behandlungsmedium
durch das bahnförmige Gut und den gasdurchlässigen Trommelmantel in das Innere der
Trommel strömt,
- Abführen des bereits zum Behandeln verwendeten, gasförmigen Behandlungsmediums als
rückgeführtes, gasförmiges Behandlungsmedium aus dem Inneren der Trommel und aus dem
Behandlungsraum zur von dem Behandlungsraum externen Aufbereitung,
- Aufbereiten des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums, wobei das rückgeführte,
gasförmige Behandlungsmedium dadurch aufbereitet wird, das es mit Frischluft versetzt
und aufgewärmt wird und
- Zuführen des aufbereiteten, gasförmigen Behandlungsmediums zu dem Behandlungsraum.
[0026] Bei dem bisherigen Stand der Technik wird das gasförmige Behandlungsmedium häufig
innerhalb des Behandlungsraums aufgewärmt. Ebenso wird beim bisherigen Stand der Technik
die Abluft direkt von dem Behandlungsraum aus abgeführt und die Frischluft wird direkt
in den Behandlungsraum eingeführt. Somit müssen beim bisherigen Stand der Technik
die Gase, die unterschiedliche Temperaturen aufweisen, sich erst innerhalb des Behandlungsraums
mischen. Dies führt häufig zu nicht erwünschten und schlecht vorhersagbaren Strömungsverhältnisse
innerhalb des Behandlungsraums.
[0027] Das vorliegende Verfahren hat den Vorteil, dass die gesamte Luftaufbereitung extern
erfolgt. Somit wird das erwärmte und aufbereitete, gasförmige Behandlungsmedium mit
der gewünschten Temperatur dem Behandlungsraum zugeführt und muss sich nicht erst
in dem Behandlungsraum mischen. Dies verbessert die Strömungsverhältnisse innerhalb
des Behandlungsraums.
[0028] Bevor das rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium erwärmt wird, kann ein Teil
des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums als Abluft abgeführt wird.
[0029] Dies hat den Vorteil, dass der Teil, der als Abluft abgeführt werden soll, nicht
mit aufgewärmt wird. Somit wird Energie eingespart.
[0030] Die Abluft kann zum Erwärmen der Frischluft verwendet werden. Dies hat ebenfalls
den Vorteil, dass Energie eingespart werden kann.
[0031] Die Frischluft kann vor, während oder nach dem Erwärmen des rückgeführten, gasförmigen
Behandlungsmediums dem rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmedium zugeführt werden.
[0032] Die Frischluft kann dem rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmedium zugeführt werden
nachdem ein Teil des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums als Abluft bereits
abgeführt worden ist. Dies hat den Vorteil, dass dem System die maximale Feuchte bereits
entzogen worden ist.
[0033] Die Frischluft kann erwärmt werden und die erwärmte Frischluft kann dafür verwendet
werden, das rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium zu erwärmen.
[0034] Die Frischluft kann zunächst mit einem Verbrennungsabgas einer Heizeinrichtung gemischt
werden und dieses Gemisch kann als gasförmiges Heizmedium dem rückgeführten, gasförmigen
Behandlungsmedium zugeführt werden und dieses damit aufheizen.
[0035] Das Erwärmen des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums kann in einem Heizsystem
erfolgt, wobei das Heizsystem vorzugsweise ein Heizsystem nach einem der Ansprüche
1 bis 4 ist.
[0036] Das erwärmte und mit Frischluft versetzte, gasförmigen Behandlungsmedium kann mit
Hilfe einer Ventilatoreinrichtung in den Behandlungsraum geblasen werden, wobei die
Ventilatoreinrichtung in Strömungsrichtung hinter dem Heizsystem angeordnet ist.
[0037] Dies hat den Vorteil, dass Energie eingespart werden kann.
[0038] Ferner hat die externe Luftaufbereitung den Vorteil, dass die zur Luftaufbereitung
benötigten Einzelmodule, wie Heizsystem und Umluftventilator an einem beliebigen Ort
aufgestellt werden können und unabhängig von dem Behandlungsraum ausgetauscht bzw.
verändert werden können. Die Einzelmodule können z.B. in einem anderen Raum aufgestellt
werden, so dass die Abwärme die Anlage nicht beeinflusst. Ferner kann z.B. der Umluftventilator
separat schallgedämpft werden.
[0039] Eine Luftaufbereitungsanlage zum Aufbereiten eines gasförmigen Behandlungsmedium
für eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise
bahnförmigen Guts mit einem gasförmigen Behandlungsmedium, kann extern von dem Behandlungsraum
der Vorrichtung angeordnet sein, wobei im Behandlungsraum das bahnförmige Gut behandelt
wird. In der Luftaufbereitungsanlage kann zum Aufbereiten des gasförmigen Behandlungsmediums
Frischluft zugeführt werden und das gasförmige Behandlungsmedium kann mittels eines
Heizsystems erwärmt werden.
[0040] Ferner umfasst die Luftaufbereitungsanlage einen Umluftventilator, durch den das
gasförmige Behandlungsmedium dem Behandlungsraum zugeführt werden kann und das bereits
zum Behandeln verwendete, gasförmige Behandlungsmedium von dem Behandlungsraum wieder
zu der Luftaufbereitungsanlage rückgeführt werden kann. Der Umluftventilator kann
in Strömungsrichtung hinter dem Heizsystem angeordnet sein.
[0041] Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert.
[0042] Es zeigen schematisch:
- Fig. 1
- eine Darstellung des Leitsystems für das gasförmige Behandlungsmedium,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Trockenkammer,
- Fig. 3
- eine Darstellung der Luftaufbereitungseinrichtung,
- Fig. 4
- ein Heizsystem,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des Heizsystems aus Fig. 4.
[0043] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung des Leitsystems des gasförmigen Behandlungsmediums
für eine Vorrichtung zum Behandeln eines, vorzugsweise bahnförmigen Guts mit einem
gasförmigen Behandlungsmedium 40. In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist die
Vorrichtung ein Trockner 2. Es wird ein aufgewärmtes, gasförmiges Behandlungsmedium
40 über einen Zuführkanal 6 einem Behandlungsraum zugeführt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Behandlungsraum eine Trockenkammer 28.
[0044] In der Trockenkammer 28 wird, wie in Fig. 2 näher dargestellt ist, ein vorzugsweise
bahnförmiges Gut 12 getrocknet, wobei das gasförmige Behandlungsmedium durch das zu
trocknende bahnförmige Gut 12 strömt und es dabei trocknet. Dies wird in Bezug zu
Fig.2 näher erläutert.
[0045] Das bereits zum Trockenen verwendete, gasförmige Behandlungsmedium 30 wird aus der
Trockenkammer 28 abgeführt und über einen Kanal 4 zu einer Luftaufbereitungseinrichtung
3 rückgeführt. Das bereits zum Trocknen verwendete, gasförmige Behandlungsmedium 30
ist kälter als das erwärmte, gasförmige Behandlungsmedium 40 und es weist dadurch,
dass es die Feuchtigkeit des bahnförmigen Guts 12 aufgenommen hat, eine höhere Feuchtigkeit
auf als das erwärmte, gasförmige Behandlungsmedium 40.
[0046] In der Luftaufbereitungseinrichtung 3 wird ein Teil des rückgeführten, gasförmigen
Behandlungsmediums 30 abgeführt. Der restliche Teil des rückgeführten, gasförmigen
Behandlungsmediums 30 wird mit Frischluft gemischt und erwärmt und als erwärmtes,
gasförmiges Behandlungsmedium 40 über den Zuführkanal 6 der Trockenkammer 28 zugeführt.
[0047] Das rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium ist stets das aus dem Behandlungsraum
bzw. der Trockenkammer 28 rückgeführte, bereits zum Behandeln bzw. zum Trocknen verwendete,
gasförmige Behandlungsmedium 30, das der Luftaufbereitungseinrichtung 3 wieder zugeführt
wird. Das gasförmige Behandlungsmedium bzw. das erwärmte, gasförmige Behandlungsmedium
ist das gasförmige Behandlungsmedium 40, das bereits aufbereitet ist und dem Behandlungsraum
bzw. der Trockenkammer 28 zum Behandeln bzw. zum Trocknen zugeführt wird.
[0048] In Figur 2 ist die Trockenkammer 28 schematisch dargestellt. Das erwärmte gasförmige
Behandlungsmedium 40 wird in die Trockenkammer 28 eingeführt. In der Trockenkammer
28 ist eine gasdurchlässige Trommel 20 angeordnet. Die gasdurchlässige Trommel 20
weist einen gasdurchlässigen Trommelmantel 18 auf.
[0049] In die Trockenkammer 28 wird ein vorzugsweise bahnförmiges Gut 12 über eine Umlenkrolle
14 eingeleitet. Dieses bahnförmige Gut 12 wird mit Hilfe der Trommel 20 in Drehrichtung
der Trommel 20 auf dem Trommelmantel 18 angeordnet transportiert. Ein Teil des Trommelmantels
18 ist somit stets von einem Abschnitt des bahnförmigen Guts 12 bedeckt. Das in dem
Behandlungsraum 28 befindliche gasförmige Behandlungsmedium 40 tritt, aufgrund eines
im Inneren 22 der Trommel 20 angelegten Unterdrucks, durch das bahnförmige Gut 12
und den gasdurchlässigen Trommelmantel 18 in das Innere 22 der Trommel 20. Dadurch
wird das bahnförmige Gut 12 getrocknet. Von dem Inneren 22 der Trommel 20 wird das
bereits zum Trocknen verwendete, gasförmige Behandlungsmedium 30 über einen Kanal
4, wie bereits bezüglich Fig. 1 beschrieben, einer Luftaufbereitungseinrichtung 3
zugeführt. Nach dem Trocknen wird das bahnförmige Gut 12 über eine zweite Umlenkrolle
16 aus der Trockenkammer 28 abgeführt.
[0050] Fig. 3 zeigt eine Luftaufbereitungseinrichtung 3, wobei die Luftaufbereitungseinrichtung
3 lediglich eine Ansammlung von Leitungen und Einzelmodulen ist, die im Folgenden
näher erläutert werden.
[0051] Das rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium 30 wird teilweise als Abluft 32 abgeführt.
Diese Abluft 32 wird vor dem Abführen einem Wärmetauscher 36 zugeführt. Ferner wird
Frischluft 8 dem Wärmetauscher 36 zugeführt und durch die Wärme der Abluft 32 aufgewärmt.
[0052] Der restliche Teil des gasförmigen, rückgeführten Behandlungsmediums 30 wird in ein
Heizsystem 38 eingeleitet. Ebenso wird die durch dem Wärmetauscher 36 aufgewärmte
Frischluft 8' dem Heizsystem 38 zugeführt. Das Heizsystem 38 wird in Bezug zu den
Fign. 4 und 5 näher erläutert. Aus dem Heizsystem 38 tritt das aufgewärmte, gasförmige
Behandlungsmedium 40 aus und wird über eine Ventilatoreinrichtung 42 wieder über den
Zuführkanal 6 der Trockenkammer 28 zugeführt.
[0053] In den Fign. 4 und 5 ist das Heizsystem 38 näher dargestellt. Das gasförmige rückgeführte
Behandlungsmedium 30 wird über eine Öffnung 31 einer Mischkammer 54 zugeführt. Ebenso
wird ein mittels einer Heizeinrichtung erwärmtes, gasförmiges Heizmedium 49 in die
Mischkammer eingeleitet, wobei das gasförmige Heizmedium 49 derart in die Mischkammer
54 einleitbar ist, dass beim Einleiten des gasförmigen Heizmediums 49 in die Mischkammer
54 Verwirbelungen in der Mischkammer 54 auftreten. Dadurch findet eine intensive Durchmischung
des gasförmigen Heizmediums 49 mit dem rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmedium
30 statt. Die Heizeinrichtung ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Gasbrenner
44.
[0054] Das gasförmige Heizmedium 49 wird, wie in Figur 5 dargestellt, über Leitelemente
53 beim Einleiten in die Mischkammer 54 derart umgelenkt, dass beim Einleiten des
gasförmigen Heizmediums 49 in die Mischkammer 54 Verwirbelungen in der Mischkammer
54 auftreten. Die Leitelemente 53 sind vorzugsweise Flügel- oder Schaufelelemente.
[0055] Das gasförmige Heizmedium 49 wurde mittels des Gasbrenners 44 erwärmt. Dies geschieht
dadurch, dass Verbrennungsabgase 46 des Gasbrenners 44 mit der bereits vorgewärmten
Frischluft 8' vermischt werden. Das Gemisch aus Verbrennungsabgas 46 und Frischluft
8' ist das erwärmte gasförmige Heizmedium 49. Die Vermischung aus Verbrennungsabgas
46 und Frischluft 8' geschieht in einer Vorkammer 50. Die Frischluft 8' wird über
eine Öffnung 48 entlang des Umfangs der Vorkammer 50 an einer Stirnseite 60 der Vorkammer
50 eingeleitet. An der der Stirnseite 60 gegenüberliegenden Stirnseite 62 der Vorkammer
50 ist die Öffnung 52 angeordnet, durch die das erwärmte, gasförmige Heizmedium 49
in die Mischkammer 54 tritt.
[0056] Das heiße Verbrennungsabgas 46 wird axial und mittig in die zylindrische Vorkammer
50 eingeleitet. Dies hat den Vorteil, dass das heiße Verbrennungsabgas 46 beim Einleiten
von Frischluft 8' umgeben ist. Somit geht keine Wärme als Abwärme verloren.
[0057] Ebenso ist die Vorkammer 50 innerhalb der Mischkammer 54 angeordnet, so dass auch
die Abwärme der Vorkammer 50 zum Erwärmen der gasförmigen Medien in der Mischkammer
54 verwendet werden kann und keine Wärme verloren geht.
[0058] Die dargestellte Mischkammer 54 weist einen zylindrischen Innenraum auf. Das gasförmige
Behandlungsmedium 30 wird tangential in die zylindrische Mischkammer 54 eingeleitet.
Dadurch treten beim Einleiten des gasförmigen Behandlungsmediums 30 in die Mischkammer
54 Verwirbelungen in der Mischkammer 54 auf. Das gasförmige, rückgeführte Behandlungsmedium
30 wird vorzugsweise derart eingeleitet, dass die Verwirbelungen in entgegengesetzter
Richtung rotieren als die Verwirbelungen des in die Mischkammer 54 eingeleiteten,
gasförmigen Heizmediums 49. Auf diese Weise vermischen sich das rückgeführte, gasförmige
Behandlungsmedium 30 und das gasförmige Heizmedium 49 sehr gut. Alternativ können
anstatt der tangentialen Einführung des gasförmigen, rückgeführten Behandlungsmediums
30 auch Leitelemente vorgesehen sein, die zu einer Verwirbelung beim Einführen des
gasförmigen Behandlungsmediums 30 führen.
[0059] Ferner kann alternativ zu den Leitelementen 53, die beim Einleiten des gasförmigen
Heizmediums 49 in die Mischkammer 54 zu einer Verwirbelung in der Mischkammer 54 führen,
auch vorgesehen sein, dass das gasförmige Heizmedium 49 ebenfalls tangential in die
zylindrische Mischkammer 54 eingeführt wird. Die Verwirbelungen des rückgeführten,
gasförmigen Behandlungsmediums 30 und die Verwirbelung des gasförmigen Heizmediums
49 sollten stets in unterschiedliche Richtungen rotieren, so dass es zu einer intensiveren
Durchmischung der beiden gasförmigen Medien kommt.
[0060] Ferner kann auch zusätzlich die Frischluft 8' derart in die Vorkammer eingeleitet
werden, dass bei der Einleitung der Frischluft 8' in die Vorkammer Verwirbelungen
auftreten. Ferner können auch die Verbrennungsabgase 46 derart in die Vorkammer einleitbar
sein, dass beim Einleiten des Verbrennungsabgases 46 in die Vorkammer 50 Verwirbelungen
auftreten. Ebenso können die Verwirbelungen der Frischluft 8' und des Verbrennungsabgas
46 in unterschiedliche Richtungen rotieren. Dies würde ebenfalls zu einer besseren
Durchmischung führen.
[0061] In Strömungsrichtung hinter der Mischkammer 54 ist ein konisch zulaufender Kanal
56 angeordnet. Durch den konisch zulaufenden Kanal 56 wird die Strömungsgeschwindigkeit
des gasförmigen Behandlungsmediums 40 erhöht. Das erwärmte, gasförmige Behandlungsmedium
40 kann aus der Öffnung 48 austreten und über den Zuführkanal 6 der Trockenkammer
28 zugeführt werden.
[0062] Ferner kann in Strömungsrichtung hinter der Mischkammer 54 ein, nicht dargestellter
Strömungsgleichrichter angeordnet sein. Dies kann ein Kanal mit in Kanalrichtung ausgerichteten
Strömungsleitblechen sein. Als Strömungsgleichrichter können alternativ oder zusätzlich
auch in der Querschnittsfläche eines Kanals angeordnete Siebe oder Lochbleche verwendet
werden.
[0063] Weitere Aspekte der Anmeldung sind:
- 1. Heizsystem (38) zum Erwärmen eines gasförmigen Behandlungsmediums (30, 40) für
eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise bahnförmigen
Guts (12) mit dem gasförmigen Behandlungsmedium (40), mit
- einer Heizeinrichtung,
- einer Mischkammer (54) zum Mischen zumindest eines ersten, mittels der Heizeinrichtung
erwärmten, gasförmigen Heizmediums (49) und des bereits zum Behandeln verwendeten,
von der Vorrichtung rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums (30),
dadurch gekennzeichnet,
dass das gasförmige Heizmedium (49) derart in die Mischkammer (54) einleitbar ist,
dass beim Einleiten des gasförmigen Heizmediums (49) in die Mischkammer (54) Verwirbelungen
in der Mischkammer (54) auftreten, die eine intensive Durchmischung des gasförmigen
Heizmediums (49) mit dem rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmedium (30) erzeugen.
- 2. Heizsystem (38) nach 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einleiten des gasförmigen
Heizmediums (49) in die Mischkammer (54) das gasförmige Heizmedium (49) über Leitelemente
(53) umlenkbar ist, so dass beim Einleiten des gasförmigen Heizmediums (49) in die
Mischkammer (54) Verwirbelungen in der Mischkammer (54) auftreten.
- 3. Heizsystem (38) nach 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Vorrichtung
rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium (30) derart in die Mischkammer (54) einleitbar
ist, dass beim Einleiten des rückgeführten Behandlungsmediums (30) in die Mischkammer
(54) Verwirbelungen in der Mischkammer (54) auftreten.
- 4. Heizsystem (38) nach 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verwirbelungen des rückgeführten,
gasförmigen Behandlungsmediums (30) in entgegengesetzter Richtung zu den Verwirbelungen
des in die Mischkammer (54) eingeführten, gasförmigen Heizmediums (49) rotieren.
- 5. Vorrichtung, vorzugsweise Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise bahnförmigen
Guts (12) mit einem gasförmigen Behandlungsmedium (40), mit
- einem Behandlungsraum (28) durch den das zu behandelnde Gut (12) führbar ist, wobei
ein im Behandlungsraum (28) befindliches gasförmigen Behandlungsmedium (40) das Gut
(12) durchströmt,
- einem Heizsystem (38) zum Erwärmen des gasförmigen Behandlungsmediums (30, 40), wobei
das Heizsystem (38) ein Heizelement und eine Mischkammer (54) aufweist, wobei
- in der Mischkammer (54) ein mittels des Heizelementes erwärmtes, gasförmiges Heizmedium
(49) und ein von dem Behandlungsraum (28) rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium
(30) mischbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass das gasförmige Heizmedium (49) derart in die Mischkammer (54) einleitbar ist,
dass beim Einleiten des gasförmigen Heizmediums (49) in die Mischkammer (54) Verwirbelungen
in der Mischkammer (54) auftreten, die eine intensive Durchmischung des gasförmigen
Heizmediums (49) mit dem rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmedium (30) erzeugen.
- 6. Vorrichtung nach 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizsystem (38) außerhalb
des Behandlungsraums (28) angeordnet sind.
- 7. Verfahren zum Erwärmen eines gasförmigen Behandlungsmediums (30, 40) für eine Vorrichtung,
vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise bahnförmigen Guts (12)
mit einem gasförmigen Behandlungsmedium (40) durch
- Rückführen eines bereits zum Behandeln des Guts (12) verwendeten gasförmigen Behandlungsmediums
(30),
- Einleiten des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums (30) in eine Mischkammer
(54),
- Einleiten eines erwärmten, gasförmigen Heizmediums (49) in die Mischkammer (54) zum
Erwärmen des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums (30), wobei das gasförmige
Heizmedium (49) derart in die Mischkammer (54) eingeführt wird, dass Verwirbelungen
beim Einführen auftreten, die eine intensive Durchmischung des gasförmigen Heizmediums
(49) mit dem rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmedium (30) erzeugen.
- 8. Verfahren zum Erwärmen eines gasförmigen Behandlungsmediums (30, 40) für eine Vorrichtung,
vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise bahnförmigen Guts (12)
mit einem gasförmigen Behandlungsmedium (40) durch
- Einführen eines erwärmten, gasförmigen Behandlungsmediums (40)in einen Behandlungsraum
(28), in der eine Trommel mit gasdurchlässigem Trommelmantel (18) angeordnet ist,
auf dem das zu behandelnde bahnförmige Gut (12) platzierbar ist, wobei das gasförmige
Behandlungsmedium (40) durch das bahnförmige Gut (12) und den gasdurchlässigen Trommelmantel
(18) in das Innere der Trommel strömt,
- Abführen des bereits zum Behandeln verwendeten, gasförmigen Behandlungsmediums (30)
als rückgeführtes, gasförmiges Behandlungsmedium (30) aus dem Inneren der Trommel
und aus dem Behandlungsraum (28) zur externen Aufbereitung,
- Aufbereiten des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums (30), wobei das rückgeführte,
gasförmige Behandlungsmedium dadurch aufbereitet wird, das es mit Frischluft (8, 8')
versetzt und aufgewärmt wird und
- Zuführen des aufbereiteten, gasförmigen Behandlungsmediums (40) zu einem Behandlungsraum
(28).
- 9. Verfahren nach 8, dadurch gekennzeichnet, dass, bevor das rückgeführte, gasförmige
Behandlungsmedium (30) erwärmt wird, ein Teil des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums
(30) als Abluft (32) abgeführt wird.
- 10. Verfahren nach 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluft (32) zum Erwärmen der
Frischluft (8, 8') verwendet wird.
- 11. Verfahren nach 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Frischluft (8, 8') zunächst
mit einem Verbrennungsabgas (46) einer Heizeinrichtung gemischt wird und dieses Gemisch
als gasförmiges Heizmedium (49) dem rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmedium (30)
zugeführt wird und dieses damit aufgeheizt wird.
- 12. Verfahren nach 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Erwärmen des rückgeführten,
gasförmigen Behandlungsmediums (30) in einem Heizsystem (38) erfolgt, wobei das Heizsystem
(38) vorzugsweise ein Heizsystem (38) nach 1 bis 4 ist.
- 13. Verfahren nach 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erwärmte und mit Frischluft
(8, 8') versetzte, gasförmigen Behandlungsmedium (40) mit Hilfe einer Ventilatoreinrichtung
(42) in den Behandlungsraum (28) geblasen wird, wobei die Ventilatoreinrichtung (42)
in Strömungsrichtung hinter dem Heizsystem (38) angeordnet ist.
- 14. Luftaufbereitungsanlage (3) zum Aufbereiten eines gasförmigen Behandlungsmedium
(30, 40) für eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise
bahnförmigen Guts (12) mit einem gasförmigen Behandlungsmedium (40), wobei die Vorrichtung
einen Behandlungsraum zum Behandeln eines vorzugsweise bahnförmigen Guts (12)aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Luftaufbereitungsanlage (3) extern von dem Behandlungsraum angeordnet ist.
1. Verfahren zum Erwärmen eines gasförmigen Behandlungsmediums (30, 40) für eine Vorrichtung,
vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise bahnförmigen Guts (12)
mit einem gasförmigen Behandlungsmedium (40) durch
- Einführen eines erwärmten, gasförmigen Behandlungsmediums (40)in einen Behandlungsraum
(28), in der eine Trommel mit gasdurchlässigem Trommelmantel (18) angeordnet ist,
auf dem das zu behandelnde bahnförmige Gut (12) platzierbar ist, wobei das gasförmige
Behandlungsmedium (40) durch das bahnförmige Gut (12) und den gasdurchlässigen Trommelmantel
(18) in das Innere der Trommel strömt,
- Abführen des bereits zum Behandeln verwendeten, gasförmigen Behandlungsmediums (30)
als rückgeführtes, gasförmiges Behandlungsmedium (30) aus dem Inneren der Trommel
und aus dem Behandlungsraum (28) zur externen Aufbereitung,
- Aufbereiten des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums (30), wobei das rückgeführte,
gasförmige Behandlungsmedium dadurch aufbereitet wird, das es mit Frischluft (8, 8')
versetzt und aufgewärmt wird und
- Zuführen des aufbereiteten, gasförmigen Behandlungsmediums (40) zu einem Behandlungsraum
(28).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, bevor das rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium (30) erwärmt wird, ein Teil
des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums (30) als Abluft (32) abgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluft (32) zum Erwärmen der Frischluft (8, 8') verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Frischluft (8, 8') zunächst mit einem Verbrennungsabgas (46) einer Heizeinrichtung
gemischt wird und dieses Gemisch als gasförmiges Heizmedium (49) dem rückgeführten,
gasförmigen Behandlungsmedium (30) zugeführt wird und dieses damit aufgeheizt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Erwärmen des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums (30) in einem Heizsystem
(38) erfolgt, wobei das Heizsystem (38) eine Heizeinrichtung und eine Mischkammer
(54) zum Mischen zumindest eines ersten, mittels der Heizeinrichtung erwärmten, gasförmigen
Heizmediums (49) und des bereits zum Behandeln verwendeten, von der Vorrichtung rückgeführten,
gasförmigen Behandlungsmediums (30) aufweist, wobei das gasförmige Heizmedium (49)
derart in die Mischkammer (54) einleitbar ist, dass beim Einleiten des gasförmigen
Heizmediums (49) in die Mischkammer (54) Verwirbelungen in der Mischkammer (54) auftreten,
die eine intensive Durchmischung des gasförmigen Heizmediums (49) mit dem rückgeführten,
gasförmigen Behandlungsmedium (30) erzeugen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einleiten des gasförmigen Heizmediums (49) in die Mischkammer (54) das gasförmige
Heizmedium (49) über Leitelemente (53) umlenkbar ist, so dass beim Einleiten des gasförmigen
Heizmediums (49) in die Mischkammer (54) Verwirbelungen in der Mischkammer (54) auftreten.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Vorrichtung rückgeführte, gasförmige Behandlungsmedium (30) derart in
die Mischkammer (54) einleitbar ist, dass beim Einleiten des rückgeführten Behandlungsmediums
(30) in die Mischkammer (54) Verwirbelungen in der Mischkammer (54) auftreten.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verwirbelungen des rückgeführten, gasförmigen Behandlungsmediums (30) in entgegengesetzter
Richtung zu den Verwirbelungen des in die Mischkammer (54) eingeführten, gasförmigen
Heizmediums (49) rotieren.
9. Verfahren nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das erwärmte und mit Frischluft (8, 8') versetzte, gasförmigen Behandlungsmedium
(40) mit Hilfe einer Ventilatoreinrichtung (42) in den Behandlungsraum (28) geblasen
wird, wobei die Ventilatoreinrichtung (42) in Strömungsrichtung hinter dem Heizsystem
(38) angeordnet ist.
10. Luftaufbereitungsanlage (3) zum Aufbereiten eines gasförmigen Behandlungsmedium (30,
40) für eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Trockner, zum Behandeln eines vorzugsweise
bahnförmigen Guts (12) mit einem gasförmigen Behandlungsmedium (40), wobei die Vorrichtung
einen Behandlungsraum zum Behandeln eines vorzugsweise bahnförmigen Guts (12)aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Luftaufbereitungsanlage (3) extern von dem Behandlungsraum angeordnet ist.
11. Luftaufbereitungsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufbereiten des gasförmigen Behandlungsmediums Frischluft zuführbar ist und gasförmige
Behandlungsmedium mittels eines Heizsystems erwärmbar ist.
12. Luftaufbereitungsanlage nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Umfuftventilator vorgesehen ist, durch den das gasförmige Behandlungsmedium
dem Behandlungsraum zuführbar ist und das bereits zum Behandeln verwendete, gasförmige
Behandlungsmedium von dem Behandlungsraum wieder zu der Luftaufbereitungsanlage rückführbar
ist, wobei der Umluftventilator in Strömungsrichtung hinter dem Heizsystem angeordnet
ist.