[0001] Die Erfindung betrifft ein Bestrahlungsaggregat zur UV-Bestrahlung von Objekten mit
einem kastenförmigen Gehäuse, einer in einem Lampenraum des Gehäuses angeordneten
röhrenförmig Gasentladungslampe, insbesondere Quecksilberdampflampe, einem zwischen
dem Lampenraum und einem Rückraum des Gehäuses angeordneten Reflektor, der zwischen
einer auf eine Gehäuseöffnung ausgerichteten Betriebsstellung und einer die Gehäuseöffnung
von der Gasentladungslampe abschirmenden Schließstellung verstellbar ist, und einem
zur Zwangsführung eines Kühlluftstroms durch das Gehäuse ausgebildeten Kühlsystem.
[0002] Zur Härtung von Photopolymeren wie Druckfarben oder Lacken oder allgemein Beschichtungen
werden industriell Lampen mit einer hohen elektrischen Leistungsaufnahme eingesetzt,
wobei vor allem deren Lichtemission im UV genutzt wird, um eine strahlungshärtende
Beschichtung innerhalb kürzester Zeit zu polymerisieren. Ein wichtiges Einsatzgebiet
solcher Lampen und Lampensysteme ist die graphische Industrie, wo Druckfarben oder
Lacke auf unterschiedlichen Bedruckstoffen wie Papier, Kunststofffolien oder Metall
aufgebracht werden und innerhalb kürzester Zeit getrocknet werden müssen. Unter Trocknung
oder Härtung versteht man in diesem Zusammenhang die Aushärtung oder Polymerisation
der Druckfarben oder Lacke zumindest bis zu einem solchen Grad, dass eine nachfolgende
Weiterverarbeitung unmittelbar und problemlos möglich ist. Üblicherweise werden hierfür
Quecksilberdampflampen verwendet, deren Strahlungsausbeute im für die Trocknung nutzbaren
UV Bereich bei etwa 30% bis 35% der zugeführten elektrischen Leistung liegt. Die restliche
zugeführte elektrische Leistung wird in sichtbare und infrarote Strahlung umgewandelt
und muss entsprechend als Verlustleistung abgeführt werden.
[0003] Für eine effektive Härtung der Druckfarben und Lacke ist es auch wichtig, die von
der Lampe abgegebene Strahlungsleistung möglichst auf die Arbeitsebene zu bündeln,
um so eine hohe Leistungsdichte zu erzielen, wodurch die Härtung zumindest für eine
Reihe von Lacken oder Druckfarben effektiver und schneller erfolgt. Hierzu werden
entsprechende Reflektoren auf der dem Bedruckstoff abgewandten Seite der Lampe verwendet,
um so einerseits die nutzbare Strahlungsenergie auf der Bedruckstoffebene zu erhöhen
und andererseits durch eine geeignet Wahl der Reflektorgeometrie diese in einen engen
Bereich zu bündeln. Üblicherweise sind die Reflektoren hierzu sphärisch oder parabolisch
oder elliptisch oder facettiert oder ähnlich ausgeführt. Darüber hinaus sind die Reflektoren
häufig mit dielektrischen optischen Schichten versehen, um einerseits die UV-Strahlung
möglichst vollständig zu reflektieren und andererseits die unerwünschte sichtbare
und IR-Strahlung in ein dahinter befindliches Kühlelement hindurchzulassen. Es ist
dabei auch möglich, die Reflektoren selbst als Kühlelement auszuführen. In diesem
Fall kann es zweckmäßig sein, die reflektierende Fläche mit geeigneten, im UV-Bereich
hoch reflektierenden Schichten zu versehen.
[0004] Hierbei erweist sich als problematisch, dass mit zunehmender Lampenleistung die Wandbelastung
der Lampenkolben zunimmt und dass bei einer nicht ausreichenden äußeren Kühlung das
Quarzglas der Lampenkolben erweichen und die Lampen platzen würden. Darüber hinaus
steigt mit einer höheren Lampenleistung auch die in den Reflektoren und den Reflektor-Kühlelementen
abzuführende Wärme, wodurch höhere Anforderungen an eine Kühlung entstehen. In diesem
Zusammenhang ist es bekannt, entweder nur die Lampe oder nur die Reflektoren und deren
Kühlelemente oder aber auch beide Bereiche im Betrieb von einem gemeinsamen Luftstrom
zu kühlen. Bei einem gemeinsamen Luftstrom ist nicht zu vermeiden, dass sich die jeweiligen
Luftströme in Abhängigkeit von der jeweiligen Einstellung der Lampenleistung gegenseitig
beeinflussen, wodurch eine optimale Einstellung erschwert wird.
[0005] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik
aufgetretenen Nachteile zu beheben und ein System zu schaffen, welches einen stabilen
Betrieb der Lampe gewährleistet und eine effiziente Wärmeabfuhr ermöglicht.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmalskombination
vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0007] Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, das Leuchtmittel und den zugeordneten Reflektor
mit jeweils unterschiedlichen und voneinander getrennten Gasströmen zu kühlen. Dementsprechend
wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass das Kühlsystem einen durch den Lampenraum
verlaufenden ersten Strömungspfad und einen durch den Rückraum verlaufenden zweiten
Strömungspfad aufweist, wobei die Strömungspfade in der Betriebsstellung des Reflektors
von einem gemeinsamen Zuluftpfad abzweigen und parallel zueinander mit Zuluft beaufschlagt
sind. Auf diese Weise kann die Luftverteilung und demzufolge die Kühlleistung im Lampenraum
und in dem davon getrennten Rückraum bedarfsgerecht eingestellt werden. Hierdurch
ist es auch möglich, die insgesamt erforderliche Luftmenge zur stabilen Kühlung zu
reduzieren. Weiterhin kann der Einsatz von leistungsfähigeren Lampen mit kleinerem
Kolbendurchmesser ermöglicht werden, wodurch eine effizientere Bestrahlung und insbesondere
eine bessere optische Bündelung der Strahlung auf den Bedruckstoff erreichbar ist.
[0008] Vorteilhafterweise ist der durch den Lampenraum verlaufende erste Strömungspfad in
der Schließstellung des Reflektors von dem Zuluftpfad abgesperrt, so dass die Lampe
bei reduzierter Leistung noch auf Arbeitstemperatur gehalten werden und damit rasch
wieder hochgefahren werden kann.
[0009] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass der Reflektor mit Absperrorganen
für eine stellungsabhängige Zuluftverteilung auf die Strömungspfade versehen ist.
Auf diese Weise kann die Kühlung automatisch an die Reflektorstellung angepasst werden.
[0010] In diesem Zusammenhang ist es auch von Vorteil, wenn der Reflektor als Schwenkreflektor
zwei um eine jeweilige parallel zur Lampenachse verlaufende Schwenkachse verschwenkbare
Reflektorhälften aufweist.
[0011] Für eine selbsttätige Beeinflussung der Kühlluftströmung ist es weiterhin von Vorteil,
wenn der Reflektor an seiner Außenkontur mehrere Anschlagkanten aufweist, die miteinander
und/oder mit Einbauelementen des Gehäuses in Eingriff bringbar sind.
[0012] Eine besonders vorteilhafte Ausführung sieht vor, dass an dem Reflektor und/oder
im Innenraum des Gehäuses mindestens eine parallel zur Lampenachse verlaufende Luftabrisskante
angeordnet ist, an welcher sich ein stehender Luftwirbel in dem Kühlluftstrom ausbildet.
Auf diese Weise kann die Kühlleistung im Vergleich zu einer laminaren Luftströmung
erheblich verbessert werden und/oder die Kühlluftmenge verringert werden.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung liegt darin, dass im Innenraum des Gehäuses
parallel zur Lampenachse verlaufende Luftleitprofile zur Führung des Kühlluftstroms
angeordnet sind.
[0014] Für eine Zwangsführung der Kühlluft ist es vorteilhaft, wenn das Gehäuse einen unter
Unterdruck stehenden Luftabsaugkanal zur Luftabsaugung aus den Strömungspfaden aufweist.
[0015] Um eine homogene Kühlung über die Lampenlänge sicherzustellen, ist es günstig, wenn
der Kühlluftstrom in quer zur Lampenachse liegenden Strömungsrichtungen geführt ist.
[0016] Eine weitere Verbesserung lässt sich dadurch erreichen, dass der Kühlluftstrom in
zwei Teilströmen von einander gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses her geführt ist.
[0017] Für eine optimierte Strömungsführung ist es auch von Vorteil, wenn der Reflektor
eine zur Gasentladungslampe hin konkav gekrümmte Reflektorfläche aufweist, und wenn
der erste Strömungspfad in der Betriebsstellung des Reflektors durch eine Schlitzöffnung
in einem Scheitelbereich der Reflektorfläche hindurchgeführt ist.
[0018] Vorteilhafterweise umfasst das Kühlsystem ein Gebläse zur Erzeugung des Kühlluftstroms.
[0019] Für eine effiziente Bestrahlung durch optische Strahlungsbündelung ist es auch von
Vorteil, wenn die Gasentladungslampe einen Kolbendurchmesser weniger als 30mm, vorzugsweise
weniger als 20mm und besonders bevorzugt von weniger als 15mm aufweist.
[0020] In diesem Zusammenhang ist es weiterhin vorteilhaft, wenn die Gasentladungslampe
eine elektrische Leistungsaufnahme von mehr als 100W/cm Bogenlänge, vorzugsweise mehr
als 150W/cm Bogenlänge aufweist.
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein UV-Bestrahlungsaggregat mit einer durch Strömungspfeile veranschaulichten Kühlluftströmung
bei offenem Reflektor im Querschnitt;
- Fig. 2
- das UV-Bestrahlungsaggregat bei geschlossenem Reflektor in einer Fig. 1 entsprechenden
Darstellung.
[0022] Das in der Zeichnung dargestellte Bestrahlungsaggregat 10 ermöglicht die Strahlungshärtung
bzw. Vernetzung einer Polymerschicht auf einem Objekt, beispielsweise einer Druckfarbenschicht
auf einem bahnförmigen Bedruckstoff, mittels UV-Licht. Hierfür umfasst das Aggregat
10 ein Gehäuse 12, eine Quecksilberdampflampe 14, einen Reflektor 16 und ein Kühlsystem
18 zur Zwangsführung eines Kühlluftstromes 20 durch das Gehäuse 12.
[0023] Das Gehäuse 12 ist kastenförmig-langgestreckt ausgebildet und besitzt eine nach unten
zu dem Bedruckstoff 22 hin offene Gehäuseöffnung 24. Der Bedruckstoff 22 wird rückseitig
über eine wasserdurchflutete Kühlwalze 24 geführt, welche den Bestrahlungsbereich
gegenüber der Umgebung weitgehend abschließt.
[0024] In einer alternativen nicht gezeigten Ausführung kann anstelle der Kühlwalze auch
ein entsprechendes Leitblech oder eine planare wassergekühlte Gegenblende verwendet
werden, über welche der Bedruckstoff transportiert wird.
[0025] Die röhrenförmige Quecksilberdampflampe 14 liegt mit ihrer Lampenachse in Längsrichtung
des Gehäuses 12 in einem durch den Reflektor 16 begrenzten Lampenraum 26 im Gehäuseinneren.
Sie besitzt einen Quarzglaskolben mit einer Gesamtlänge bis zu einigen Metern und
einem Durchmesser von weniger als 30mm, beispielsweise etwa 15mm. Um die erforderliche
Strahlungsenergie auf die zu härtende Beschichtung des mit hoher Geschwindigkeit durchlaufenden
Bedruckstoffs 22 aufzubringen, ist eine elektrische Leistungsaufnahme von mehr als
150W/cm Bogenlänge vorgesehen, so dass insgesamt eine elektrische Anschlussleistung
von einigen 10kW erforderlich ist. Hieraus entstehen besondere Anforderungen an das
Kühlsystem 18.
[0026] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist das Kühlsystem 18 einen durch den Lampenraum 26
verlaufenden ersten Strömungspfad 30 und einen durch einen auf der Rückseite des Reflektors
16 befindlichen Rückraum 31 des Gehäuses verlaufenden zweiten Strömungspfad 32 auf.
Diese Strömungspfade 30, 32 zweigen in der gezeigten Betriebsstellung des Reflektors
16 von einem gemeinsamen Zuluftpfad 34 ab und sind somit parallel zueinander mit Zuluft
36 beaufschlagt. Zur Luftabsaugung aus den Strömungspfaden 30, 32 ist ein Luftabsaugkanal
38 im oberen Bereich des Gehäuses 12 vorgesehen, der über ein nicht gezeigtes Abluftgebläse
an der Gehäuseoberseite unter Unterdruck gehalten wird.
[0027] Der Kühlluftstrom 20 wird somit im Wesentlichen in Querebenen des Gehäuses 12 bzw.
in quer zur Lampenachse liegenden Strömungsrichtungen geführt, wie es in Fig. 1 durch
Strömungspfeile veranschaulicht ist. Dabei ist der Kühlluftstrom 20 in zwei Teilströme
aufgeteilt, die von den einander gegenüberliegenden Vertikalseiten des Gehäuses 12
her mit Zuluft 36 gespeist werden und bezogen auf eine senkrecht durch die Lampenachse
verlaufende Mittelebene des Gehäuses 12 symmetrisch zueinander verlaufen.
[0028] Der zweite Strömungspfad 32 ist nahe der Rückseite des Reflektors 16 durch zwei seitliche
Luftleitprofile 40 begrenzt, die parallel zur Lampenachse verlaufen. Ein weiteres
zentrales Luftleitprofil 42 bewirkt eine wandnahe Umlenkung in den Luftabsaugkanal
38. Hierfür ist das zweiflügelige zentrale Luftleitprofil 42 mit äußeren Luftabrisskanten
44 versehen, die jeweils einen stabilen Luftwirbel 46 in dem Luftabsaugkanal 38 zur
effektiven Gehäusewandkühlung erzeugen. Ähnlich ist auch der Reflektor 18 an seinen
unteren Längskanten 48 zur Erzeugung von stationären Luftwirbeln 50 in dem Lampenraum
26 ausgebildet, wobei die jeweilige laminare Kühlluftströmung in eine jeweilige turbulente
Strömung übergeht. Die Luftabfuhr aus dem Lampenraum 26 erfolgt dann durch eine Schlitzöffnung
52 in dem Scheitelbereich der zur Gasentladungslampe 14 hin konkav gekrümmten Reflektorfläche.
[0029] Um einen Standby-Betrieb ohne komplette Lampenabschaltung zur ermöglichen, ist der
Reflektor 16 zwischen einer auf die Gehäuseöffnung 24 ausgerichteten Betriebsstellung
(Fig. 1) und einer die Gehäuseöffnung 24 von der Gasentladungslampe 14 abschirmenden
Schließstellung (Fig. 2) verstellbar. Zu diesem Zweck weist der Reflektor 16 als Schwenkreflektor
zwei halbschalige Reflektorhälften 54 auf, die um eine jeweils parallel zur Lampenachse
verlaufende, in den Gehäusestirnwänden gelagerte Schwenkachse 56 verschwenkbar sind.
Bei der Schwenkbewegung werden auch die jeweils mit der nahen Reflektorhälfte 54 starr
verbundenen seitlichen Luftleitprofile 40 mitgeführt.
[0030] Durch das Verschwenken des Reflektors 16 wird auch eine von dessen Stellung abhängige
Zuluftverteilung auf die beiden Strömungspfade 30, 32 ermöglicht. Hierfür weist der
Reflektor 16 an der Außenkontur seiner Reflektorhälften 54 mehrere Anschlagkanten
58, 60, 62 auf, die als Absperrorgane miteinander bzw. mit Einbauelementen des Gehäuses
12 in Eingriff bringbar sind. So gelangen in der Betriebsstellung die rückseitigen
Reflektorkanten 60 jeweils mit einem Gehäuseelement 64 in Eingriff, um die durch mehrere
seitliche Gehäuseschlitze bereits aufgeteilte Zuluft 36 auf die Strömungspfade 30,
32 zu verteilen.
[0031] Bei der in Fig. 2 gezeigten Schließstellung hingegen schlagen die äußeren Anschlagkanten
58 gegeneinander an, so dass der durch den Lampenraum 26 verlaufende erste Strömungspfad
30 von der Zuluft abgesperrt wird. Zugleich ergibt sich eine auslassseitige Absperrung
durch die oberen Anschlagkanten 62 in Eingriff mit den äußeren Luftabrisskanten 44
des zentralen Luftleitprofils 42. Auf diese Weise bleibt also der Lampenraum 26 in
der Schließstellung des Reflektors 16 komplett strömungsfrei, während dessen Rückseite
über den allein offengehaltenen zweiten Strömungspfad 32 weiterhin gekühlt wird. Die
Lampe 14 kann somit bei reduzierter Leistung auf Arbeitstemperatur gehalten werden.
1. Bestrahlungsaggregat zur UV-Bestrahlung von Objekten mit einem kastenförmigen Gehäuse
(12), einer in einem Lampenraum (26) des Gehäuses (12) angeordneten röhrenförmig Gasentladungslampe
(14), insbesondere Quecksilberdampflampe, einem zwischen dem Lampenraum (26) und einem
Rückraum (31) des Gehäuses (12) angeordneten Reflektor (16), der zwischen einer auf
eine Gehäuseöffnung (24) ausgerichteten Betriebsstellung und einer die Gehäuseöffnung
(24) von der Gasentladungslampe (14) abschirmenden Schließstellung verstellbar ist,
und einem zur Zwangsführung eines Kühlluftstroms durch das Gehäuse (12) ausgebildeten
Kühlsystem (18), dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlsystem (18) einen durch den Lampenraum (26) verlaufenden ersten Strömungspfad
(30) und einen durch den Rückraum (31) verlaufenden zweiten Strömungspfad (32) aufweist,
wobei die Strömungspfade (30,32) in der Betriebsstellung des Reflektors (16) von einem
gemeinsamen Zuluftpfad (34) abzweigen und parallel zueinander mit Zuluft beaufschlagt
sind.
2. Bestrahlungsaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Lampenraum (26) verlaufende erste Strömungspfad (30) in der Schließstellung
des Reflektors (16) von dem Zuluftpfad (34) abgesperrt ist.
3. Bestrahlungsaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (16) mit Absperrorganen für eine stellungsabhängige Zuluftverteilung
auf die Strömungspfade (30,32) versehen ist.
4. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (16) als Schwenkreflektor zwei um eine jeweilige parallel zur Lampenachse
verlaufende Schwenkachse (56) verschwenkbare Reflektorhälften (54) aufweist.
5. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (16) an seiner Außenkontur mehrere Anschlagkanten (58,60,62) aufweist,
die miteinander und/oder mit Einbauelementen (42,64) des Gehäuses (12) in Eingriff
bringbar sind.
6. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Reflektor (16) und/oder im Innenraum des Gehäuse (12) mindestens eine parallel
zur Lampenachse verlaufende Luftabrisskante (48) angeordnet ist, an welcher sich ein
stehender Luftwirbel in dem Kühlluftstrom ausbildet.
7. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenraum des Gehäuses (12) parallel zur Lampenachse verlaufende Luftleitprofile
(40) zur Führung des Kühlluftstroms angeordnet sind.
8. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) einen unter Unterdruck stehenden Luftabsaugkanal (38) zur Luftabsaugung
aus den Strömungspfaden (30,32) aufweist.
9. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlluftstrom in quer zur Lampenachse liegenden Strömungsrichtungen geführt ist.
10. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlluftstrom in zwei Teilströmen von einander gegenüberliegenden Seiten des
Gehäuses (12) her geführt ist.
11. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (16) eine zur Gasentladungslampe (14) hin konkav gekrümmte Reflektorfläche
aufweist, und dass der erste Strömungspfad (30) in der Betriebsstellung des Reflektors
(16) durch eine Schlitzöffnung (52) in einem Scheitelbereich der Reflektorfläche hindurchgeführt
ist.
12. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlsystem (18) ein Gebläse zur Erzeugung des Kühlluftstroms aufweist.
13. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungslampe (14) einen Kolbendurchmesser weniger als 30mm, vorzugsweise
weniger als 20mm und besonders bevorzugt von weniger als 15mm aufweist.
14. Bestrahlungsaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungslampe (14) eine elektrische Leistungsaufnahme von mehr als 100W/cm
Bogenlänge, vorzugsweise mehr als 150W/cm Bogenlänge aufweist.