[0001] Die Erfindung betrifft ein Leitwandelement eines Fahrzeugrückhaltesystems gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Herkömmliche Leitwandelemente umfassen Kupplungsteile, um die Leitwandelemente miteinander
zu kuppeln und dadurch ein durchgehendes Fahrzeug-Rückhaltesystem auszubilden. Das
Fahrzeug-Rückhaltesystem dient zum Rückhalt anprallender Fahrzeuge, wobei das Kupplungsteil
dazu vorgesehen ist mit einem Kupplungsteil eines anderen Leitwandelementes gekuppelt
zu werden, um die einzelnen Leitwandelemente zu einem durchgehenden Zugband zu verbinden,
welches im Falle eines Anpralls eines Fahrzeuges gegen eines der Leitwandelemente
die Aufprallenergie an eine größere Anzahl an Leitwandelementen weiterleitet und derart
das Fahrzeug am Durchbrechen des Fahrzeugrückhaltesystems hindert.
Hierbei sind Kupplungsteile bekannt, welche zwei unterschiedliche aber gegengleiche
Profile aufweisen, welche zu einer formschlüssigen Verbindung zusammengesteckt werden
können.
Nachteilig daran ist, dass solche Kupplungsteile umständlich in der Handhabung sind.
Weiters sind Kupplungsteile aus hochwertigen Materialien ausgebildet, weshalb aufwendig
gestaltete, mehrteilige oder massive Kupplungsteile nachteilig sind.
Aus der
WO 2010/057232 A1 ist ein Kupplungselement mit zwei Schenkeln bekannt, wobei der innere Schenkel, welcher
zwischen den beiden Schenkeln des Gegenkupplungselementes angeordnet ist, beidseitig
einen hakenförmigen Vorsprung aufweisen, wodurch die inneren Schenkeln sowohl mit
dem anderen inneren Schenkel als auch mit dem äußeren Schenkel gekoppelt sind.
[0002] Aus der
EP 1 467 028 A1 ist eine Leitwand mit Kupplungselementen bekannt, wobei jedes Kupplungselement zwei
Profilabschnitte aufweist. Hierbei ist ein erster Profilabschnitt zwischen den die
beiden Profilabschnitte des Gegenkupplungsteils angeordnet. Das Ende des Profilabschnittes
ist keilförmig aufgeweitet und nicht hakenförmig.
[0003] Aus der
WO 2010/057233 A1 ist ein Trennelement für Verkehrsflächen mit Kupplungselementen bekannt, wobei gegengleich
ausgebildete Kupplungselemente lediglich einen Schenkel aufweisen, wobei der Schenkel
lediglich an einer Seite mit dem Schenkel des gekuppelten Kupplungselementes interagiert.
Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Leitwandelement eines Fahrzeugrückhaltesystems
der eingangs genannten Art anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden
werden können, welches eine einfache Handhabung erlaubt, hohe Zugkräfte aufnehmen
und weiterleiten kann aber dennoch besonders einfach und Material sparend ausgebildet
ist.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht. Dadurch
ergibt sich der Vorteil, dass ein Leitwandelement ausgebildet werden kann welches
einfach in der Handhabung ist, da das Leitwandelement an beiden Stirnseiten unabhängig
von dessen Orientierung und ohne Zwischenstücke gekuppelt werden kann. Hierbei ist
in vorteilhafter Weise durch die Form des Kupplungsteils dieses besonders zugfest
und Material sparend ausgebildet, da auftretende Zugkräfte gleichmäßig auf beide Schenkel
aufgeteilt werden, und da selbst bei einer beginnenden Verformung eine formschlüssige
Verbindung zweier Kupplungsteile weiterhin zuverlässig gegeben ist.
[0004] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0005] Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch
die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung eingefügt sind
und als wörtlich wiedergegeben gelten.
[0006] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform des Leitwandelementes als Schnitt in
Aufsicht;
Fig. 2 eine zweite bevorzugte Ausführungsform des Leitwandelementes als Schnitt in
Aufsicht;
Fig. 3 die erste bevorzugte Ausführungsform des Leitwandelementes in Vorderansicht;
und
Fig. 4 die erste bevorzugte Ausführungsform des Leitwandelementes in Seitenansicht.
[0007] Die Fig. 1 bis 4 zeigen bevorzugte Ausführungsformen eines Leitwandelementes 1 eines
Fahrzeugrückhaltesystems umfassend wenigstens ein Kupplungsteil 2 um mehrere Leitwandelemente
1 zu einem durchgehenden Zugband zu verbinden.
[0008] Das Leitwandelement 1 ist ein Teil eines Fahrzeugrückhaltesystems, wobei das Leitwandelement
1 insbesondere als Fertigteil, bevorzugt als Betonfertigteil, ausgebildet sein kann,
welches bevorzugt vorfabriziert wird und anschließend zum Einsatzort gebracht werden
kann. Das Leitwandelement 1 kann insbesondere zur Anordnung neben einer Straße oder
zwischen zwei Fahrbahnen ausgebildet sein.
[0009] Das Leitwandelement 1 weist wenigstens ein Kupplungsteil 2 auf, insbesondere jeweils
ein Kupplungsteil 2 bei den Stirnseiten, wobei das Kupplungsteil 2 dazu vorgesehen
ist mit einem Kupplungsteil 2 eines anderen Leitwandelementes 1 gekuppelt zu werden,
um die einzelnen Leitwandelemente 6 zu einem durchgehenden Zugband zu verbinden, welches
im Falle eines Anpralls eines Fahrzeuges gegen eines der Leitwandelemente 1 die Aufprallenergie
an eine größere Anzahl an Leitwandelementen 1 weiterleitet und derart das Fahrzeug
am Durchbrechen des Fahrzeugrückhaltesystems hindert. Dieses durchgehende Zugband
wird hierbei hauptsächlich auf Zug beansprucht. Die Richtung dieser Zugbeanspruchung,
welche auch als vorgebbare Zugrichtung angesehen werden kann, kann bevorzugt einer
Längsrichtung des Leitwandelementes 1 entsprechen.
[0010] Vorgesehen ist, dass das Kupplungsteil 2 einen, eine erste Breite aufweisenden, ersten
Schenkel 3 mit einem ersten Hakenfortsatz 4 an einem freien Ende des ersten Schenkels
3, und einen zweiten Schenkel 5 mit einem zweiten Hakenfortsatz 6 an einem freien
Ende des zweiten Schenkels 5 aufweist. Die erste Breite des ersten Schenkels 3 ist
hierbei quer zu einer Längsrichtung des ersten Schenkels 3 und zu der vorgesehenen
Zugrichtung gemessen. Die erste Breite des ersten Schenkels 3 kann insbesondere die
Breite des ersten Schenkels 3 knapp vor dem ersten Hakenfortsatz 4 sein.
[0011] Das Kupplungsteil 2 kann insbesondere einstückig ausgebildet sein.
[0012] Vorgesehen ist dass das Kupplungsteil 2 mit einem identisch zum Kupplungsteil 2 ausgebildeten
weiteren Kupplungsteil 2 kuppelbar ist, wobei in einem gekuppelten Zustand der Kupplungsteile
2 der erste Hakenfortsatz 4 in einem ersten Kontaktbereich 7 an dem zweiten Hakenfortsatz
6 des weiteren Kupplungsteils 2 anliegt, und der zweite Hakenfortsatz 6 in einem zweiten
Kontaktbereich 8 an dem ersten Hakenfortsatz 4 des weiteren Kupplungsteils 2 anliegt.
Das Kupplungsteil 2 ist daher dazu ausgebildet, zum Herstellen eines gekuppelten Zustandes
zwischen zwei Leitwandelementen 1 mit einem identisch ausgebildeten Kupplungsteil
2 eines benachbarten Leitwandelementes 1 in Eingriff gebracht zu werden, wobei sich
die Schenkel 3,5 der beiden Kupplungsteile 2 im Bereich der freien Enden überlappen.
[0013] Der erste Kontaktbereich 7 und der zweite Kontaktbereich 8 sind jene Bereiche oder
Flächen, an denen die Hakenfortsätze 4,6 miteinander in Kontakt sind. Die Kontaktbereiche
7,8 können hierbei insbesondere die zum gegenseitigen Kontakt vorgesehenen Flächen
der Hakenfortsätze 4,6 sein.
[0014] Die Hakenfortsätze 4,6 sind besonders bevorzugt in die gleiche Richtung gerichtet,
wodurch sich diese ineinander verhaken können.
[0015] Bevorzugt können die Schenkel 3,5 als - in Betriebslage des Leitwandelementes 1 -
senkrecht verlaufendes Profil ausgebildet sein, welche in senkrechter Richtung zueinander
verschoben werden können. Die Senkrechte bei einem Leitwandelement 1 in Betriebslage
kann daher auch als Verschieberichtung der Kupplungsteile 2 angesehen werden.
[0016] Die Schenkel 3,5 können insbesondere ein u- oder v-förmiges Profil ausbilden.
[0017] Weiters ist vorgesehen, dass an einer dem ersten Hakenfortsatz 4 abwandten Seite
des ersten Schenkels 3 eine Gleitfläche 9 angeordnet ist, wobei im gekuppelten Zustand
die Gleitfläche 9 einer Gleitfläche 9 des ersten Schenkels 3 des weiteren Kupplungsteils
2 zugewandt ist. Hierbei bilden die Schenkel 3,5 des einen Kupplungsteils 2 eine Aufnahme
für den ersten Schenkel 3 des anderen Kupplungsteils 2, wobei der zweite Hakenfortsatz
6 des einen Kupplungsteils 2 in diese Aufnahme ragt und derart eine formschlüssige
Verbindung mit dem ersten Schenkel 3 des anderen Kupplungsteils 2 eingeht. Die der
dem ersten Hakenfortsatz 4 abwandte Seite des ersten Schenkels 3 des einen Kupplungsteils
2 ist hierbei der dem ersten Hakenfortsatz 4 abwandte Seite des ersten Schenkels 3
des anderen Kupplungsteils 2 zugewandt und kann diese kontaktieren. Da der erste Schenkel
3 dazu vorgesehen ist in der Aufnahme aufgenommen zu werden kann der erste Schenkel
3 auch als innerer Schenkel bezeichnet werden. Der zweite Schenkel 5, welcher im gekuppelten
Zustand an der Außenseite angeordnet ist, kann auch als äußerer Schenkel angesehen
werden. Durch die Gleitfläche 9 an diesen abwandten Seite verhaken sich die ersten
Schenkel 3 der beiden miteinander gekuppelten Kupplungsteile 2 nicht formschlüssig
miteinander, sondern können aneinander gleiten. Dadurch wird eine auftretende Zugkraft
im Wesentlichen lediglich über die vorgesehenen Kontaktbereiche 7,8 weitergeleitet,
wodurch beide Schenkeln 3,5 im Wesentlichen gleichmäßig auf Zug belastet werden. Wenn
sich die ersten Schenkel 3 der beiden miteinander gekuppelten Kupplungsteile 2 miteinander
verhaken würden, also formschlüssig Kräfte in Zugrichtung weiterleiten würden, würden
die ersten Schenkel 3 eine wesentlich größere Komponente der Zugkraft aufnehmen als
die zweiten Schenkel 5 und müssten dadurch wesentlich breiter ausgebildet sein als
die zweiten Schenkel 5.
[0018] Die Gleitfläche 9 kann hierbei insbesondere in der vorgesehenen Zugrichtung hinterschneidungsfrei
sein. Das bedeutet, dass in Richtung der vorgesehenen Zugrichtung betrachtet, die
Gleitfläche 9 keine Hinterschneidung aufweist, an welcher sie sich verhaken könnte.
Die Gleitfläche 9 kann weiters insbesondere eben sein.
[0019] Weiters ist vorgesehen, dass der in der Zugrichtung des Zugbandes gemessene Abstand
des ersten Kontaktbereiches 7 zum zweiten Kontaktbereich 8 kleiner ist als die erste
Breite des ersten Schenkels 3. Hierdurch ergibt sich die vorteilhafte Wirkung, dass
selbst bei einer hohen Zugbelastung der Verbindung der beiden Kupplungsteile 2, bei
welcher die Hakenfortsätze 4,6 bereits beginnen sich zu verformen, weiterhin ein zuverlässiger
Formschluss gegeben ist.
[0020] Bei einer sehr hohen Zugbelastung erfolgt ein Versagen des Kupplungsteils 2 in erster
Linie durch eine Verformung der Schenkel 3,5 und der Hakenfortsätze 4,6, bevor die
Zugbelastung ausreichend ist für ein Reißen der Schenkel 3,5. Hierbei sorgt eine hohe
Zugbelastung und die hierbei auftretenden Kräfte in den Kontaktbereichen 7,8 für eine
Kraftkomponente welche einerseits versucht die Schenkel 3,5 auseinander zu drücken
und andererseits die Hakenfortsätze 4,6 aufzubiegen, wobei die freien Enden der Schenkel
3,5 einem Biegemoment ausgesetzt sind.
[0021] Die ersten Schenkel 3 werden beim Aufbiegen an den Gleitflächen 9 aneinander gepresst
und können derart nicht zunächst ausweichen, während die zweiten Schenkel 5 nach Außen
gebogen werden. Deshalb ist es vorteilhaft, die zweiten Schenkel 5 im Vergleich zu
den ersten Schenkel 3 so massiv als möglich auszubilden, damit diese die sie aufbiegende
Kraft gut widerstehen können. Dies erfolgt einerseits durch die Gleitflächen 9, durch
welche die Kraftaufnahme in Zugrichtung im Wesentlichen gleichmäßig auf die beiden
Schenkel 3,5 aufgeteilt wird, wodurch der ersten Schenkel 3 vergleichsweise schlank
ausgebildet werden kann.
[0022] Da der Abstand des ersten Kontaktbereiches 7 zum zweiten Kontaktbereich 8 in der
Zugrichtung kleiner als die erste Breite des ersten Schenkels 3 ist, werden die aneinander
anliegenden ersten Schenkel 3 in einem Bereich aneinandergepresst, welcher durch die
Hakenfortsätze 4 bereits verstärkt ist. Durch das Aufbiegen der ersten Hakenfortsätze
4 ist die Krafteinleitung an einem - in Zugrichtung gesehen - äußersten Kontaktpunkt
der Gleitfläche 9 am größten, und da die beiden äußersten Kontaktpunkt der beiden
ersten Schenkel 3 voneinander beabstandet sind, wirken diese ein Biegemoment auf die
beiden Schenkel 3 aus. Wenn der Abstand der beiden Kontaktbereiche 7,8 in der Zugrichtung
gering ist, können gegenseitig ausgeübten Biegemomente der ersten Schenkel 3 aufeinander
gering gehalten werden. Dadurch kann auch verhindert werden, dass die ersten Schenkel
3 durch ein, durch dieses Anpressen verursachtes, Biegemoment verbogen werden, wodurch
der erste Schenkel 3 ebenfalls vergleichsweise schlank ausgebildet sein kann.
[0023] Durch die Verbindung dieser Merkmale kann dadurch ein Kupplungselement 2 ausgebildet
werden, welches selbst hohe Zugkräfte aufnehmen kann, wobei der innenliegende erste
Schenkel 3 im Vergleich zum außen liegenden zweiten Schenkel 5 besonders schlank ausgebildet
ist, wodurch der zweite Schenkel 5 besonders gut die kritischen Biegemomente aufnehmen
kann.
[0024] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass ein Leitwandelement 1 ausgebildet werden kann
welches einfach in der Handhabung ist, da das Leitwandelement 1 an beiden Stirnseiten
unabhängig von dessen Orientierung und ohne Zwischenstücke gekuppelt werden kann.
Hierbei ist in vorteilhafter Weise durch die Form des Kupplungsteils 2 dieses besonders
zugfest und Material sparend ausgebildet, da auftretende Zugkräfte gleichmäßig auf
beide Schenkel 3,5 aufgeteilt werden, und da selbst bei einer beginnenden Verformung
eine formschlüssige Verbindung weiterhin zuverlässig gegeben ist.
[0025] Weiters ist ein Fahrzeugrückhaltesystem umfassend eine Vielzahl an derartigen Leitwandelementen
1 vorgesehen, wobei die Leitwandelemente 1 mittels der Kupplungsteile 2 miteinander
gekuppelt sind. In den Fig. 1 und 2 sind hierbei zwei miteinander verbundene Kupplungsteile
2 von benachbarten Leitwandelementen 1 dargestellt.
[0026] Das Leitwandelement 1 kann insbesondere einen Betonkörper 10 aufweisen, welcher dazu
vorgesehen ist den Aufprallimpuls aufzunehmen. Der Betonkörper 10 kann aus Beton oder
einem Betongemisch bestehen. Der Betonkörper 10 kann hierbei an der Unterseite eine
Aufstandfläche 11 aufweisen. Weiters kann vorgesehen sein, dass der Betonkörper 10
ein New-Jersey Profil oder ein Step Profil aufweist.
[0027] In dem Betonkörper 10 kann besonders bevorzugt ein Zugelement 12 angeordnet sein,
welches Zugelement 12 insbesondere durchgehend im Betonkörper 10 verlaufen kann, und
im Anprallfall die auf den Betonkörper 10 wirkenden Zugkräfte aufnehmen soll. Das
wenigstens eine Zugelement 12 kann im Betonkörper 10 eingegossen sein.
[0028] Das wenigstens eine Zugelement 12 kann insbesondere aus Metall, bevorzugt aus Stahl,
insbesondere aus Bewehrungsstahl, sein. Da das Zugelement 12 durch den Betonkörper
10 vor Umwelteinflüssen geschützt ist, kann das Zugelement 1 insbesondere frei von
einer Oberflächenvergütung ausgebildet sein, beispielsweise einem unverzinkten Stahl.
[0029] Das wenigstens eine Zugelement 12 kann hierbei ein Bewehrungsstab oder ein Bewehrungsseil
sein.
[0030] Weiters kann das wenigstens eine Zugelement 12 umfassend Kunststofffasern, insbesondere
Aramidfaser, oder Kohlestofffasern ausgebildet sein.
[0031] Das wenigstens eine Zugelement 12 kann bevorzugt mit wenigstens einem Kupplungsteil
2, insbesondere beiden Kupplungsteilen 2, verbunden sein. Hierbei können die Kupplungsteile
2 und das Zugelement 12 insbesondere jenen Teil des Leitwandelementes 1 ausbilden,
welcher die Zugkräfte aufnimmt.
[0032] In den Fig. 3 und 4 ist die Anordnung gemäß der ersten Ausführungsform der Kupplungsteile
2, des Betonkörpers 10 und des Zugelementes 12 zueinander dargestellt, wobei verdeckte
Elemente strichliniert dargestellt sind.
[0033] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Kupplungsteil 2 einen Verbindungsabschnitt
13 aufweist zum Verbinden des Kupplungsteils 2 mit dem Zugelement 12. An einem Ende
des Verbindungsabschnittes können insbesondere beide Schenkel 3,5 angeformt sein.
Der Verbindungsabschnitt kann insbesondere in einer in Zugrichtung verlaufenden Mittelebene
des Leitwandelementes 2 angeordnet sein. Dadurch können die Zugkräfte an das Zugelement
12 weitergeleitet werden, ohne dass Biegemomente innerhalb des Betonkörpers 10 entstehen.
[0034] Die Verbindung des Kupplungsteils 2 an das Zugelement 12 kann vielfältig erfolgen,
beispielsweise durch Anschweißen, Ankleben oder durch Formschluss.
[0035] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Leitwandelement 1 an beiden Enden ein Kupplungsteil
2 aufweist, wobei besonders bevorzugt jeweils ein Kupplungsteil 2 an einer ersten
Stirnseite und einer zweiten Stirnseite des Betonkörpers 10 angeordnet ist. Hierbei
können bevorzugt die Kupplungsteile 2 aus der jeweiligen Stirnwand des Betonkörpers
7 ragen.
[0036] Die Kupplungsteile 2 können insbesondere ein korrosionsbeständiges Material aufweisen,
insbesondere einen korrosionsfesten Stahl und/oder eine korrosionsfeste Oberflächenvergütung,
bevorzugt in Form einer Verzinkung.
[0037] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Abstand des ersten Kontaktbereiches 7 zum
zweiten Kontaktbereich 8 in der Zugrichtung des Zugbandes kleiner ist als eine Hälfte,
insbesondere ein Viertel, der ersten Breite des ersten Schenkels 3. Bei einem geringer
werdenden Abstand verstärkt sich die vorteilhafte Wirkung, dass die ersten Schenkel
3 an deren verstärkten freien Enden aneinander anliegen.
[0038] Weiters kann vorgesehen sein, dass ein Abstand zwischen dem zweiten Hakenfortsatz
6 und der Gleitfläche 9 einer Summe der erste Breite des ersten Schenkels 3 und einer
vorgebbaren Spaltbreite entspricht. Um den die beiden Kupplungsteile 2 miteinander
zu verbinden oder voneinander zu trennen ist ein gewisses Spiel der ersten Schenkel
3 zueinander vorteilhaft, welches Spiel als ein Spalt zwischen den beiden Gleitfläche
9 ausgebildet sein kann. Dieser Spalt ist beispielsweise in Fig. 2 gut sichtbar. Vorteilhaft
ist, wenn dieser Spalt eine vorgebbaren Spaltbreite nicht überschreitet, damit die
ersten Schenkel 3 im Fall einer Verformung während eines Anpralls eines Fahrzeuges
schnell aneinander anliegen können, wodurch die Verformung der ersten Schenkel 3 bei
einer großen Zugbelastung gering gehalten werden kann.
[0039] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die vorgebbare Spaltbreite kleiner
ist als 50%, insbesondere 30%, besonders bevorzugt 10%, der ersten Breite. Bei diesen
Spaltbreiten ist eine kompakte Bauweise möglich, wobei sich die ersten Schenkel 3
kaum verformen können.
[0040] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Gleitfläche 9 in einer ersten Ebene angeordnet
ist, und dass die erste Ebene gegenüber der Zugrichtung um 3° bis 30°, insbesondere
10° bis 20°, verkippt ist. Die Kippachse ist hierbei senkrecht, wobei die erste Ebene
in Richtung des ersten Fortsatzes 4 verkippt ist. Dadurch kann auch bei einem sich
verformenden ersten Schenkel 3 erreicht werden, dass die Gleitfläche 9 nicht derart
verbogen wird, dass sich eine Hinterschneidung bildet. Eine derartige Gleitfläche
9 ist in der Ausführungsform in Fig. 1 dargestellt.
[0041] Alternativ kann die Gleitfläche 9 in der ersten Ebene angeordnet ist, wobei die erste
Ebene in der Zugrichtung verläuft. Eine derartige Gleitfläche 9 ist in der Ausführungsform
in Fig. 2 dargestellt.
[0042] Weiters kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Gleitfläche 9 im Wesentlichen in
einer Verlängerung einer in Zugrichtung verlaufenden und senkrechten Mittelebene des
Leitwandelementes 1 angeordnet ist.
[0043] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der erste Hakenfortsatz 4 und/oder
der zweite Hakenfortsatz 6 hinterschnitten ausgebildet sind. Dass der erste Hakenfortsatz
4 und/oder der zweite Hakenfortsatz 6 hinterschnitten ausgebildet ist bedeutet hierbei,
dass der erste Hakenfortsatz 4 und/oder der zweite Hakenfortsatz 6 im jeweiligen Kontaktbereich
7,8 zumindest eine Fläche aufweisen, welche, dem Verlauf des jeweiligen Hakenfortsatzes
4,6 in Richtung seines freien Endes folgend, zumindest eine Komponente entgegen der
Zugrichtung aufweist. Dadurch kann erreicht werden, dass bei einer im Wesentlichen
verformungsfreien Zugbelastung lediglich die Kontaktbereiche 7,8 belastet werden und
die ersten Schenkel 3 nicht an deren Gleitflächen 9 aneinandergepresst werden.
[0044] Alternativ kann der erste Hakenfortsatz 4 und/oder der zweite Hakenfortsatz 6 im
jeweiligen Kontaktbereich 7,8 lediglich eine Fläche aufweisen, welche normal zu der
Zugrichtung steht.
[0045] Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, der erste Schenkel 3 von einem Ansatz bis
zu dem freien Ende im Wesentlichen eine gleichbleibende Breite aufweist. Der Ansatz
des ersten Schenkels 3 kann hierbei am Verbindungsabschnitt 13 angeformt sein. Da
der erste Schenkel 3 im Wesentlichen lediglich Zugkräfte in Zugrichtung übermittelt,
kann dieser mit einer gleichbleibenden Breite eine Material sparende Form aufweisen.
Diese im Wesentlichen eine gleichbleibende Breite entspricht hierbei der ersten Breite.
[0046] Die erste Breite kann insbesondere zwischen 5 mm und 20 mm, bevorzugt zwischen 10
mm und 15 mm betragen.
[0047] Insbesondere kann vorgesehen sein, der zweite Schenkel 5 von einem Ansatz bis zu
dem freien Ende im Wesentlichen eine gleichbleibende Breite aufweist Weiters kann
vorgesehen sein, dass der erste Hakenfortsatz 4 und/oder der zweite Hakenfortsatz
6 als ein umgebogenes Ende des jeweiligen Schenkels 3,5 ausgebildet ist. Hierbei entspricht
eine Breite eines Hakenfortsatzes 4,6 der Breite des jeweiligen Schenkels 3,5. Dadurch
kann das Kupplungsteil 2 einfach ausgebildet sein.
[0048] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der zweite Schenkel 5 breiter als der erste
Schenkel 3 ist. Dadurch kann der zweite Schenkel 5 besonders gut die auftretenden
Biegemomente aufnehmen, wenn bei einer sehr starken Zugbelastung der zweite Schenkel
5 nach außen gedrückt wird.
[0049] Weiters kann vorgesehen sein, dass an einer Außenseite des zweiten Schenkels 5 wenigstens
eine Verstärkungsrippe angeformt ist. Die Verstärkungsrippe kann an der Außenseite
des zweiten Schenkels 5 dem Verlauf des zweiten Schenkels 5 folgend ausgebildet sein,
insbesondere über die gesamte Außenseite. Eine Breite der Verstärkungsrippe kann insbesondere
50% bis 200% der Breite des zweiten Schenkels 5 betragen. Durch die Verstärkungsrippe
kann mit wenig Materialaufwand die Widerstandfähigkeit des zweiten Schenkels 5 gegenüber
Kräften, welche versuchen den zweite Schenkel 5 nach Außen zu biegen, erhöht werden.
1. Leitwandelement (1) eines Fahrzeugrückhaltesystems umfassend wenigstens ein Kupplungsteil
(2) um mehrere Leitwandelemente (1) zu einem durchgehenden Zugband zu verbinden, wobei
das Kupplungsteil (2) einen, eine erste, quer zu einer Längsrichtung des ersten Schenkels
(3) und zur vorgesehenen Zugrichtung gemessene Breite aufweisenden, ersten Schenkel
(3) mit einem ersten Hakenfortsatz (4) an einem freien Ende des ersten Schenkels (3),
und einen zweiten Schenkel (5) mit einem zweiten Hakenfortsatz (6) an einem freien
Ende des zweiten Schenkels (5) aufweist, wobei das Kupplungsteil (2) mit einem identisch
zum Kupplungsteil (2) ausgebildeten weiteren Kupplungsteil (2) kuppelbar ist, wobei
in einem gekuppelten Zustand der Kupplungsteile (2) der erste Hakenfortsatz (4) in
einem ersten Kontaktbereich (7) an dem zweiten Hakenfortsatz (6) des weiteren Kupplungsteils
(2) anliegt, und der zweite Hakenfortsatz (6) in einem zweiten Kontaktbereich (8)
an dem ersten Hakenfortsatz (4) des weiteren Kupplungsteils (2) anliegt, wobei der
in der Zugrichtung des Zugbandes gemessene Abstand des ersten Kontaktbereiches (7)
zum zweiten Kontaktbereich (8) kleiner ist als die erste Breite des ersten Schenkels
(3), dadurch gekennzeichnet, dass an einer dem ersten Hakenfortsatz (4) abwandten Seite des ersten Schenkels (3) eine
Gleitfläche (9) angeordnet ist, wobei im gekuppelten Zustand die Gleitfläche (9) einer
Gleitfläche (9) des ersten Schenkels (3) des weiteren Kupplungsteils (2) zugewandt
ist, sodass in dem gekuppelten Zustand der Kupplungsteile (2) die ersten Schenkel
(3) der beiden Kupplungsteile (2) durch die Gleitfläche (9) an der dem ersten Hakenfortsatz
(4) abwandten Seite des ersten Schenkels (3) nicht formschlüssig miteinander verhaken,
sondern aneinander gleiten können.
2. Leitwandelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des ersten Kontaktbereiches (7) zum zweiten Kontaktbereich (8) in der
Zugrichtung des Zugbandes kleiner ist als eine Hälfte, insbesondere ein Viertel, der
ersten Breite des ersten Schenkels (3).
3. Leitwandelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand zwischen dem zweiten Hakenfortsatz (6) und der Gleitfläche (9) einer
Summe der erste Breite des ersten Schenkels (3) und einer vorgebbaren Spaltbreite
entspricht.
4. Leitwandelement (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgebbare Spaltbreite kleiner als 50%, insbesondere 30%, besonders bevorzugt
10%, der ersten Breite ist.
5. Leitwandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche (9) in einer ersten Ebene angeordnet ist, und dass die erste Ebene
gegenüber der Zugrichtung um 3° bis 30°, insbesondere 10° bis 20°, verkippt ist.
6. Leitwandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche (9) im Wesentlichen in einer Verlängerung einer in Zugrichtung verlaufenden
und senkrechten Mittelebene des Leitwandelementes (1) angeordnet ist.
7. Leitwandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hakenfortsatz (4) und/oder der zweite Hakenfortsatz (6) hinterschnitten
ausgebildet sind.
8. Leitwandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hakenfortsatz (4) und/oder der zweite Hakenfortsatz (6) als ein umgebogenes
Ende des jeweiligen Schenkels (3,5) ausgebildet ist.
9. Leitwandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (3) von einem Ansatz bis zu dem freien Ende im Wesentlichen eine
gleichbleibende Breite aufweist.
10. Leitwandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (5) breiter als der erste Schenkel (3) ist.
11. Leitwandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Außenseite des zweiten Schenkels (5) wenigstens eine Verstärkungsrippe angeformt
ist.
12. Fahrzeugrückhaltesystem umfassend eine Vielzahl an Leitwandelementen (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Leitwandelemente (1) mittels der Kupplungsteile
(2) miteinander gekuppelt sind.
1. A barrier wall element (1) of a vehicle restraint system, comprising at least one
coupling part (2) in order to connect a plurality of barrier wall elements (1) to
form a continuous tension member, wherein the coupling part (2) has a first leg (3),
having a first width measured transversally to a longitudinal direction of the first
leg (3) and to the intended tensile direction, with a first hook extension (4) at
a free end of the first leg (3), and a second leg (5) with a second hook extension
(6) at a free end of the second leg (5), wherein the coupling part (2) can be coupled
to a further coupling part (2) formed identically to the coupling part (2), wherein,
in a coupled state of the coupling parts (2), the first hook extension (4) rests in
a first contact region (7) on the second hook extension (6) of the further coupling
part (2), and the second hook extension (6) rests in a second contact region (8) on
the first hook extension (4) of the further coupling part (2), wherein the distance
of the first contact region (7) from the second contact region (8) as measured in
the tensile direction of the tension member is smaller than the first width of the
first leg (3), characterized in that a sliding surface (9) is arranged on a side of the first leg (3) which faces away
from the first hook extension (4), wherein, in the coupled state, the sliding surface
(9) faces a sliding surface (9) of the first leg (3) of the further coupling part
(2), so that in the coupled state of the coupling parts (2) the first legs (3) of
the two coupling parts (2) are unable to hook into each other in an interlocking manner
as a result of the sliding surface (9) on the side of the first leg (3) facing away
from the first hook extension (4), but instead are capable of sliding on each other.
2. A barrier wall element (1) according to claim 1, characterized in that the distance of the first contact region (7) from the second contact region (8) in
the tensile direction of the tension member is smaller than a half, especially a quarter,
of the first width of the first leg (3).
3. A barrier wall element (1) according to claim 1 or 2, characterized in that a distance between the second hook extension (6) and the sliding surface (9) corresponds
to a sum total of the first width of the first leg (3) and a predeterminable gap width.
4. A barrier wall element (1) according to claim 3, characterized in that the predeterminable gap width is less than 50%, especially 30%, more preferably 10%,
of the first width.
5. A barrier wall element (1) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the sliding surface (9) is arranged in a first plane, and that the first plane is
tilted relative to the tensile direction by 3° to 30°, especially 10° to 20°.
6. A barrier wall element (1) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the sliding surface (9) is substantially arranged in an extension of a perpendicular
central plane of the barrier wall element (1), said plane extending in the tensile
direction.
7. A barrier wall element (1) according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the first hook extension (4) and/or the second hook extension (6) are formed with
an undercut.
8. A barrier wall element (1) according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the first hook extension (4) and/or the second hook extension (6) are formed as a
bent end of the respective leg (3, 5).
9. A barrier wall element (1) according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the first leg (3) has a substantially constant width from an attachment point up
to the free end.
10. A barrier wall element (1) according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the second leg (5) is wider than the first leg (3).
11. A barrier wall element (1) according to one of the claims 1 to 10, characterized in that at least one reinforcing rib is integrally formed on an exterior side of the second
leg (5).
12. A vehicle restraint system, comprising a plurality of barrier wall elements (1) according
to one of the claims 1 to 11, wherein the barrier wall elements (1) are coupled to
each other by means of the coupling parts (2).
1. Élément de glissière (1) d'un système de retenue de véhicules comprenant au moins
une partie de couplage (2) destinée à relier plusieurs éléments de glissière (1) pour
obtenir une bande de traction continue, la partie de couplage (2) comportant un premier
bras (3) ayant une largeur mesurée perpendiculairement à un sens longitudinal du premier
bras (3) et à la direction de traction prévue, avec une première saillie en crochet
(4) à une extrémité libre du premier bras (3), et un deuxième bras (5) avec une deuxième
saillie en crochet (6) à une extrémité libre du deuxième bras (5), la partie de couplage
(2) pouvant être couplée avec une autre partie de couplage (2) identique à la partie
de couplage (2), la première saillie en crochet (4) reposant, dans un état couplé
des parties de couplage (2), sur la deuxième saillie en crochet (6) de l'autre partie
de couplage (2) dans une première zone de contact (7), et la deuxième saillie en crochet
(6) reposant sur la première saillie en crochet (4) de l'autre partie de couplage
(2) dans une deuxième zone de contact (8), la distance mesurée dans la direction de
traction de la bande de traction entre la première zone de contact (7) et la deuxième
zone de contact (8) étant inférieure à la première largeur du premier bras (3), caractérisé en ce qu'une surface de glissement (9) est disposée sur un côté du premier bras (3) tourné
à l'opposé de la première saillie en crochet (4), laquelle surface de glissement (9)
est tournée, dans l'état couplé, vers une surface de glissement (9) du premier bras
(3) de l'autre partie de couplage (2) de sorte que, lorsque les parties de couplage
(2) sont couplées, les premiers bras (3) des deux parties de couplage (2) ne s'accrochent
pas l'un à l'autre en correspondance de forme sur le côté tourné à l'opposé de la
première saillie en crochet (4) du premier bras (3) mais, du fait de la surface de
glissement (9), peuvent glisser l'un sur l'autre.
2. Élément de glissière (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance entre la première zone de contact (7) et la deuxième zone de contact
(8) dans la direction de traction de la bande de traction est inférieure à la moitié,
en particulier au quart, de la première largeur du premier bras (3).
3. Élément de glissière (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la distance entre la deuxième saillie en crochet (6) et la surface de glissement
(9) correspond à la somme de la première largeur du premier bras (3) et d'une largeur
d'interstice qui peut être prédéterminée.
4. Élément de glissière (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que la largeur d'interstice qui peut être prédéterminée est inférieure à 50 %, de préférence
30 %, notamment 10 % de la première largeur.
5. Élément de glissière (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la surface de glissement (9) est disposée dans un premier plan et en ce que le premier plan est basculé de 3° à 30°, en particulier de 10° à 20°, par rapport
à la direction de traction.
6. Élément de glissière (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la surface de glissement (9) est disposée pour l'essentiel dans le prolongement d'un
plan médian de l'élément de glissière (1) orienté dans la direction de traction et
vertical.
7. Élément de glissière (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la première saillie en crochet (4) et/ou la deuxième saillie en crochet (6) sont
formées avec une contre-dépouille.
8. Élément de glissière (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la première saillie en crochet (4) et/ou la deuxième saillie en crochet (6) sont
conformées comme une extrémité retournée du bras (3, 5) correspondant.
9. Élément de glissière (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le premier bras (3) présente une largeur sensiblement constante de sa racine à son
extrémité.
10. Élément de glissière (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le deuxième bras (5) est plus large que le premier bras (3).
11. Élément de glissière (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'au moins une nervure de renfort est formée sur une face extérieure du deuxième bras
(5).
12. Système de retenue de véhicules comprenant un grand nombre d'éléments de glissière
(1) selon l'une des revendications 1 à 11, lesquels éléments de glissière (1) sont
couplés les uns aux autres au moyen des parties de couplage (2).