Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Tisch gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs
1.
[0002] Solche Tische mit einer höhenverstellbaren Tischplatte, Tragstrukturen und mindestens
einem Band, bei dem das mindestens eine Band die Tragstrukturen und die Tischplatte
miteinander verbindet, sodass die Tischplatte von den Tragstrukturen getragen ist,
indem sie mittels des mindestens einen Bandes an den Tragstrukturen hängt, können
beispielsweise als Arbeitstische in Büroräumen eingesetzt werden. Insbesondere eignen
sich solche Tische für Arbeitsplätze, bei denen sowohl ein stehendes als auch ein
sitzendes Arbeiten einfach möglich sein soll, und/oder bei denen die Benutzer der
Tische häufig ändern.
Stand der Technik
[0003] Höhenverstellbare Tische sind heutzutage unter anderem zunehmend in Situationen im
Einsatz, in denen die Benutzer verhältnismässig lange am Tisch tätig sind. Aus gesundheitlichen
Gründen sowie auch aus Gründen der Bequemlichkeit wird zunehmend angestrebt, bei verhältnismässig
langer Nutzung von Tischen, Änderungen der Position der Benutzer zu ermöglichen. Dabei
hat sich insbesondere als zweckmässig erwiesen, Tische so auszugestalten, dass die
Benutzer die Tische sowohl sitzend wie auch stehend Nutzung verwenden können.
[0004] Ein weiterer Zweck von höhenverstellbaren Tischen ist, zu ermöglichen, dass mehrere
Benutzer einen Tisch verwenden können und dieser trotzdem jeweils auf den jeweiligen
Benutzer angepasst eingestellt ist. Beispielsweise in Arbeitsumgebungen, in denen
Arbeitsplätze von mehreren Personen geteilt werden, kann mit höhenverstellbaren Tischen
den individuellen Bedürfnissen der Benutzer Rechnung getragen werden. Unter anderem
bei solchen Arbeitsumgebungen aber auch in anderen Verwendungen ist es zudem häufig
erstrebenswert, dass die Tische einfach und platzsparend weggeräumt werden können.
[0005] Höhenverstellbare Tische weisen üblicherweise - wie andere Tische auch - eine horizontale
Tischplatte und mehrere beispielsweise seitliche quasi vertikale Tragstrukturen auf.
Die Tragstrukturen können beispielsweise Tischbeine, Standkonsolen oder ähnliche Gebilde
sein, die die Tischplatte tragen. Die Tragstrukturen sind dabei mit den Tischplatten
verbunden, wobei die Tischplatte insbesondere an die Tragstrukturen geschraubt oder
gesteckt sein kann oder auch über Bänder daran aufgehängt. Um eine Höhenverstellbarkeit
der Tischplatte zu ermöglichen, sind heute Tragstrukturen häufig mit einer Mechanik
ausgestattet, die ein vertikales Verschieben der Tischplatte erlaubt. Beispielsweise
sind dazu Tragstrukturen mit gerasterten Schienen bekannt, wobei die Tischplatte über
die Schienen mit den Tragstrukturen verbunden ist. Zum Verstellen der Tischplattenhöhe
wird die Tischplatte entlang der Schienen bewegt und an einer bevorzugten Stelle eingerastet.
[0006] Um eine bequeme stufenlose Höhenverstellung der Tischplatten zu ermöglichen, werden
heute auch Hydrauliken in den Mechaniken der Tragstrukturen eingesetzt. Dabei verbindet
die Hydraulik die Tischplatte mit der zughörigen Tragstruktur. Zum Einstellen der
Tischplattenhöhe wird die Hydraulik betätigt, welche die Tischplatte in die gewünschte
Position bewegt. Tragstrukturen mit hydraulischen Mechaniken sind jedoch typischerweise
verhältnismässig sperrig und schwer. Insbesondere bei Tischen, die flexibel eingesetzt
werden sollen, genügen Tische mit solchen Tragstrukturen häufig nicht den Bedürfnissen
an eine einfache und kompakte Wegräumbarkeit oder Transportierbarkeit.
[0007] Höhenverstellbare Tische der vorstehend beschriebenen Art sind zudem häufig auch
mit einem Motor ausgestattet, der die Mechanik zur Höhenverstellung der Tischplatte
antreibt. Solche Motoren sind typischerweise ebenfalls verhältnismässig schwer und
sperrig. Zudem werden sie typischerweise mit elektrischem Strom betrieben und benötigen
entsprechend einen Anschluss an ein Stromnetz. Dies schränkt die Flexibilität des
Einsatzes der Tische weiter ein.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Tisch vorzuschlagen,
bei dem die Höhe seiner Tischplatte bequem und effizient stufenlos oder feinstufig
manuell eingestellt werden kann. Zudem kann eine weitere Aufgabe darin liegen, zu
ermöglichen, dass der Tisch effizient und platzsparend weggeräumt werden kann.
Darstellung der Erfindung
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch einen höhenverstellbaren Tisch gelöst, wie
er im unabhängigen Anspruch 1 definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsvarianten des
erfindungsgemässen Tischs ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0010] Das Wesen der Erfindung besteht im Folgenden: Bei einem Tisch mit einer höhenverstellbaren
Tischplatte, Tragstrukturen und mindestens einem Band, verbindet das mindestens eine
Band die Tragstrukturen und die Tischplatte miteinander, sodass die Tischplatte von
den Tragstrukturen getragen ist, indem sie mittels des mindestens einen Bandes an
den Tragstrukturen hängt. Der Tisch umfasst eine Mechanik zum manuellen Verstellen
der Höhe der Tischplatte, die eine Wickelscheibe und ein Federelement aufweist. Die
Wickelscheibe ist zur Tischplatte drehbar gelagert. Das Federelement ist mit der Wickelscheibe
kraftmässig verbunden. Das mindestens eine Band ist so mit der Wickelscheibe verbunden,
dass es auf die Wickelscheibe aufwickelbar ist. Die Tischplatte ist zwischen einer
unteren Höhe, in der das mindestens eine Band minimal auf die Wickelscheibe aufgewickelt
ist, und einer oberen Höhe, in der das mindestens eine Band maximal auf die Wickelscheibe
aufgewickelt ist, verstellbar. Das Federelement ist maximal gespannt beziehungsweise
ausgelenkt, wenn die Tischplatte auf der unteren Höhe liegt und minimal gespannt,
wenn die Tischplatte auf der oberen Höhe liegt.
[0011] Die Tragstrukturen können insbesondere auf einen Boden stellbar sein. Sie können
ein Bein oder mehrere Beine aufweisen. Auch können sie als Seitenwände oder dergleichen
ausgebildet sein. Sie können aus einem festen stabilen Material wie beispielsweise
Metall, Holz oder einem festen Kunststoff hergestellt sein. Zudem können sie Füsse
besitzen, mit denen sie stabil auf den Boden aufstellbar sind.
[0012] Im Zusammenhang mit dem Federelement und der Wickelscheibe kann sich der Begriff
"kraftmässig verbunden" darauf beziehen, dass eine Federkraft ein Drehen der Wickelscheibe
in eine Drehrichtung unterstützt. Dabei kann ein Drehen der Wickelscheibe in eine
entgegengesetzte Drehrichtung ein Spannen des Federelements bewirken. Das Drehen der
Wickelscheibe in die entgegengesetzte Drehrichtung verläuft also entgegen der Federkraft.
[0013] Der Begriff "Drehrichtung" im Zusammenhang mit der Wickelscheibe kann sich auf die
Richtungen beziehen, um welche die Wickelscheibe insbesondere zum Aufwickeln des mindestens
einen Bandes drehbar ist. Typischerweise ist die Wickelscheibe um eine Achse drehbar,
die rechtwinklig zu den beiden Oberflächen der Wickelscheibe liegt. Die Drehrichtungen
können mit "im Uhrzeigersinn" und "entgegen dem Uhrzeigersinn" spezifiziert werden.
[0014] Der Begriff "maximal aufgewickelt" im Zusammenhang mit dem mindestens einen Band
kann sich darauf beziehen, dass das Band in keiner anderen Position beziehungsweise
Höhe der Tischplatte mehr auf die Wickelscheibe aufgewickelt ist. Sinngemäss kann
sich im gleichen Zusammenhang der Begriff "minimal aufgewickelt" darauf beziehen,
dass das mindestens eine Band in keiner anderen Position beziehungsweise Höhe der
Tischplatte weniger auf die Wickelscheibe aufgewickelt ist. In der minimal aufgewickelten
Stellung kann das Band jedoch immer noch in einem gewissen Umfang auf die Wickelscheibe
aufgewickelt sein. Es muss also nicht zwingend in der minimal aufgewickelten Stellung
vollständig abgewickelt sein.
[0015] Der Begriff "maximal gespannt" im Zusammenhang mit dem Federelement kann sich darauf
beziehen, dass das Federelement in keiner anderen Position beziehungsweise Höhe der
Tischplatte mehr gespannt ist. Sinngemäss kann sich im gleichen Zusammenhang der Begriff
"minimal gespannt" darauf beziehen, dass das Federelement in keiner anderen Position
beziehungsweise Höhe der Tischplatte weniger gespannt ist. In der minimal gespannten
Stellung kann das Federelement jedoch immer noch in einem gewissen Umfang gespannt
beziehungsweise vorgespannt sein.
[0016] Unter dem Begriff "Band" kann insbesondere ein textiles- oder anderes Gewebe mit
begrenzter Breite und beliebiger Länge verstanden werden. Häufig umfassen solche Bänder
verhältnismässig feste längsseitige Webkanten. Bänder solcher Art werden beispielsweise
auch als Gurtbänder für Rollläden, als Sicherheitsgurten im Transportwesen oder als
Spanngurten im Transportwesen eingesetzt. Im Zusammenhang mit der Erfindung kann der
Begriff "Band" auch ungewobene Gurten wie beispielsweise Leder- oder Kunststoffgurten
umfassen. Auch kann er sich auf Seile beziehungsweise Schnüre oder Ähnliches beziehen.
[0017] Im Zusammenhang mit der Tischplatte kann unter dem Begriff "höhenverstellbar" verstanden
werden, dass die Höhe der Tischplatte beziehungsweise der Abstand der Tischplatte
vom Boden, auf dem der Tisch steht, von einem Benutzer des Tisches eingestellt werden
kann. Insbesondere kann die Höhe der Tischplatte eingestellt werden, während sie horizontal
ausgerichtet ist. Dazu weist der Tisch die Mechanik als Stellmechanik auf. Nicht als
höhenverstellbar in diesem Sinne kann gelten, wenn der Tisch zumindest teilweise zerlegt
und neu zusammengebaut werden muss, um die Höhe der Tischplatte zu verändern. Für
ein solches nicht als Höhenverstellen im Sinne der vorliegenden Erfindung verstandenes
Zerlegen und neu Zusammenbauen wird typischerweise Werkzeug verwendet und es muss
häufig von einem Fachmann durchgeführt werden.
[0018] Insbesondere kann das Ausmass der Höhenverstellbarkeit des Tischs so dimensioniert
sein, dass ein Verstellen der Tischplatte zwischen einer Sitzhöhe und einer Stehhöhe
möglich ist. Beispielsweise kann die untere Höhe der Tischplatte als Sitzhöhe auf
etwa 72 Zentimeter (cm) oder 74 cm oder einen anderen Wert zwischen etwa 60 cm und
etwa 85 cm festgelegt sein und die obere Höhe der Tischplatte als Stehhöhe auf etwa
105 cm oder einen anderen Wert zwischen etwa 95 cm und etwa 125 cm festgelegt sein.
[0019] Indem das mindestens eine Band auf die Wickelscheibe aufwickelbar ist, kann seine
Länge eingestellt werden. Der Begriff "Länge" in diesem Zusammenhang kann sich insbesondere
auf eine wirksame Länge des mindestens einen Bandes beziehen. Dabei kann die effektive
Länge des mindestens einen Bandes unverändert bleiben, indem es aber auf- beziehungsweise
abgewickelt wird, ändert seine wirksame Länge. Das heisst, die Länge, in der das mindestens
eine Band als Hängeeinrichtung für die Tischplatte wirksam ist, kann unabhängig von
der effektiven Bandlänge eingestellt werden. Beispielsweise kann das mindestens eine
Band zu 40% aufgewickelt sein, sodass seine Länge beziehungsweise wirksame Länge noch
etwa 60% seiner effektiven Länge beträgt.
[0020] Ein Kürzen der Länge des mindestens einen Bandes kann dazu führen, dass die über
das mindestens eine Band an den Tragstrukturen hängende Tischplatte gehoben wird.
Analog dazu kann ein Vergrössern der Länge des mindestens einen Bandes dazu führen,
dass die Tischplatte abgesenkt wird. So kann mittels der Wickelscheibe die Bandlänge
und dadurch die Höhe der Tischplatte auf effiziente Wiese stufenlos und exakt eingestellt
werden.
[0021] Zudem ist die Wickelscheibe wirkungsmässig mit dem Federelement gekoppelt. Indem
das Federelement maximal gespannt ist, wenn die Tischplatte auf der unteren Höhe liegt
und minimal gespannt, wenn die Tischplatte auf der oberen Höhe liegt, nimmt die Federspannung
mit zunehmender Höhe der Tischplatte ab. Dadurch kann das Heben der Tischplatte durch
Aufwickeln des mindestens einen Bandes auf die Wickelscheibe durch eine Federkraft
des Federelements unterstützt werden. Dies ermöglicht, dass das Erhöhen der Tischplatte
bequem und einfach durchgeführt werden kann, selbst wenn die Tischplatte verhältnismässig
schwer ist beziehungsweise wenn sie mit verhältnismässig schweren Gütern beladen ist.
[0022] Gleichzeitig wirkt die Federkraft des Federelements einem Absenken der Tischplatte
durch Abwickeln des mindestens einen Bandes von der Wickelscheibe entgegen. Dadurch
kann erreicht werden, dass die Tischplatte während des Absenkens zumindest teilweise
getragen wird. Ein ungewolltes Absacken der Tischplatte kann vermieden werden.
[0023] Die erfindungsgemässe Mechanik ermöglicht also ein kraftunterstütztes stufenloses
Heben und Senken der Tischplatte. Auf diese Weise kann die Höhe der Tischplatte effizient
und komfortabel den Bedürfnissen des Benutzers entsprechend manuell eingestellt werden.
[0024] Vorzugsweise ist die Wickelscheibe der Mechanik so an einer Unterseite der Tischplatte
montiert, dass sie um eine Achse drehbar ist, die im Wesentlichen rechtwinklig zur
Unterseite der Tischplatte verläuft. An einer so angeordneten Wickelscheibe kann das
mindestens eine Band effizient auf deren Seitenkante beziehungsweise seitlich aufgewickelt
werden. Dabei kann die Seitenkante der Wickelscheibe zwischen deren beiden Oberflächen
ausgebildet sein beziehungsweise diese miteinander verbinden. Eine so an der Unterseite
der Tischplatte montierte Wickelscheibe ermöglicht ein platzsparendes und störungsarmes
Wickeln des mindestens einen Bandes in einem zweckmässigen Umfang.
[0025] Vorzugsweise umfasst die Mechanik eine Begrenzungseinrichtung, die eine Drehbewegung
der Wickelscheibe in beide Drehrichtungen begrenzt. Die Begrenzungseinrichtung kann
zwei Anschläge aufweisen, die beispielsweise an der Wickelscheibe selbst ausgebildet
sein können. Die Anschläge können in einer bestimmten Drehstellung der Wickelscheibe
an ein anderes Element anschlagen und damit die Drehbewegung begrenzen. Mit einer
solchen Begrenzungseinrichtung kann der Umfang einer Drehbewegung der Wickelscheibe
vordefiniert sein. Dadurch kann das Ausmass der Höhenverstellbarkeit der Tischplatte
auf effiziente Weise vorgegeben sein.
[0026] Vorzugsweise sind das Federelement und die Wickelscheibe der Mechanik so eingestellt,
dass eine halbe Umdrehung der Wickelscheibe eine Verdoppelung beziehungsweise Halbierung
der Federkraft des Federelements bewirkt. Dadurch kann auf effiziente Weise eine etwa
gleichbleibende Unterstützung bei der Höhenverstellung der Tischplatte implementiert
sein.
[0027] Vorzugsweise umfasst die Mechanik einen Exzenter, wobei das Federelement über den
Exzenter mit der Wickelscheibe kraftmässig verbunden ist. Durch den Exzenter kann
auf einfache Weise ein quasi gleichbleibendes Drehmoment unabhängig von der Spannung
des Federelements auf der Wickelscheibe erzeugt werden. Dadurch kann die Kraft zur
Betätigung der Wickelscheibe durch die Höhenverstellung der Tischplatte konstant gehalten
werden.
[0028] Dabei ist der Exzenter vorzugsweise als exzentrische Scheibe ausgebildet, die an
der Wickelscheibe angeordnet ist. Dies ermöglicht eine einfache, effiziente und kompakte
Ausgestaltung des Exzenters beziehungsweise der Exzenter-Wickelscheibenkombination.
[0029] Das Federelement kann eine Drehfeder beziehungsweise Drehmomentfeder beziehungsweise
eine Biegefeder wie beispielsweise eine gewundene Biegefeder oder eine Wickelfeder
sein. Eine solche Drehmomentfeder kann beispielsweise direkt an die Wickelscheibe
angelegt sein und so direkt eine Drehkraft auf die Wickelscheibe ausüben. Vorzugsweise
ist das Federelement jedoch eine Linearfeder und die Mechanik umfasst ein Seil, wobei
die Linearfeder über das Seil mit der Wickelscheibe verbunden ist. Unter dem Begriff
"Seil" werden hier Seile im engeren Sinne sowie auch andere längliche biegbare beziehungsweise
biegeschlaffe Elemente verstanden. Insbesondere umfassen Seile im vorstehenden Sinn
Drahtseile, Schnüre, Drähte oder Ähnliches. Zur Verbindung mit der Wickelscheibe kann
das Seil an dieser festgeschraubt, geklemmt oder auf ähnliche Weise befestigt sein.
Die Linearfeder kann beispielsweise eine Schraubenfeder, Spiralfeder oder eine hydraulische
Feder sein. Mittels einer so an die Wickelscheibe gekoppelten Linearfeder kann auf
effiziente Weise ein ausreichend grosses Drehmoment auf der Wickelscheibe erzeugt
werden.
[0030] Dabei ist das Seil vorzugsweise an seinem einen Längsende an der Linearfeder und
an seinem anderen Längsende an der Wickelscheibe befestigt, wobei das Seil entlang
zumindest eines Teils der Seitenkante der exzentrischen Scheibe verläuft. Der Begriff
"Seitenkante" im Zusammenhang mit der exzentrischen Scheibe bezieht sich insbesondere
auf die Umfangsfläche, welche die beiden Oberflächen der Scheibe miteinander verbindet.
[0031] Vorzugsweise umfasst die Mechanik eine Arretierung, mit der die Wickelscheibe in
mehreren unterschiedlichen Drehpositionen blockierbar ist. Indem die Wickelscheibe
mittels der Arretierung in verschiedenen Drehpositionen blockiert werden kann, kann
die Tischplatte auf unterschiedlichen Höhen angeordnet werden. Dadurch lässt sich
die Tischplatte auf eine bevorzugte Höhe einstellen.
[0032] Dabei umfasst die Arretierung vorzugsweise ein Blockierelement und eine an der Wickelscheibe
ausgebildete Verzahnung mit einer Mehrzahl von in den Drehrichtungen der Wickelscheiben
zueinander versetzten Zähnen, wobei das Blockierelement dazu ausgebildet ist, an verschiedenen
Positionen in die Verzahnung der Wickelscheibe einzugreifen. Der Begriff "Drehrichtung"
im Zusammenhang mit der Wickelscheibe kann sich insbesondere auf die Richtungen beziehen,
in welche die Wickelscheibe gedreht wird, um das mindestens eine Band aufbeziehungsweise
abzuwickeln. Eine solche Verzahnung ermöglicht eine effiziente und stabile Ausgestaltung
einer fein justierbaren Arretierung. Die Tischplatte kann so bequem quasi stufenlos
beziehungsweise fein abgestuft höhenverstellt werden.
[0033] Das Blockierelement ist dabei vorzugsweise mit einem Eingreifabschnitt ausgestattet,
über den das Blockierelement manuell betätigbar ist. Ein solcher Eingreifabschnitt
ermöglicht eine komfortable Bedienung der Arretierung durch den Benutzer.
[0034] Die Arretierung umfasst vorzugsweise ein Zugelement, welche das Blockierelement in
die Verzahnung zieht. Das Zugelement kann eine Feder sein, die beispielsweise vorgespannt
ist. Zum Lösen der Arretierung kann das Blockierelement beispielsweise manuell entgegen
der Zugkraft des Zugelements aus der Verzahnung bewegt werden, sodass die Wickelscheibe
frei drehen kann. Wird das Blockierelement losgelassen, so wird es vom Zugelement
in die Verzahnung gezogen und blockiert so die Wickelscheibe. Das Zugelement ermöglicht
so eine komfortable Bedienung der Arretierung. Zudem kann es verhindern, dass die
Arretierung in einer deblockierten Stellung verbleibt und so beispielsweise ermöglicht,
dass die Tischplatte unbeabsichtigt oder in einem unerwünschten Ausmass absinkt.
[0035] Vorzugsweise sind dem zwei Tragstrukturen jeweils seitlich der Tischplatte angeordnet,
wobei das mindestens eine Band die Tragstrukturen und die Tischplatte so miteinander
verbindet, dass die Tischplatte zwischen den beiden Tragstrukturen hängt.
[0036] Der Begriff "seitlich" kann sich in Bezug auf die Tischplatte auf Seitenkanten der
Tischplatte beziehen. Insbesondere kann die Tischplatte dabei eine einem Benutzer
des Tisches zugewandte Vorderkante, eine dem Benutzer des Tisches abgewandte Rückkante
und zwei die Vorderkante mit der Rückkante verbindende Seitenkanten aufweisen. Bei
einer rechteckigen oder rechteckähnlichen Tischplatte können die Seitenkanten den
kürzeren Seiten des Rechtecks entsprechen und die Vorder- und Rückkanten jeweils einer
der beiden längeren Seiten des Rechtecks. Indem die Tischplatte zwischen den Tragstrukturen
angeordnet ist, kann sie verhältnismässig stabil hängen. Ein unerwünschtes Schwingen
beispielsweise in seitlicher Richtung kann so effizient eingedämmt oder vermieden
werden.
[0037] Bevorzugt weist die Tischplatte eine Unterseite und eine Oberseite auf und das mindestens
eine Band verläuft von einer der beiden Tragstrukturen an die Unterseite der Tischplatte.
Die Oberseite der Tischplatte kann eine Arbeits- beziehungsweise Gebrauchsoberfläche
des Tisches definieren. Indem das mindestens eine Band quer unter die Tischplatte
verläuft, kann erreicht werden, dass verhältnismässig wenig Bänder für ein stabiles
Hängen der Tischplatte verwendet werden müssen. Zudem ermöglicht eine solche Ausgestaltung
ein verhältnismässig einfaches Einstellen der Höhe der Tischplatte. Beispielsweise
kann dies erreicht werden, indem die Länge des Bandes zentral verändert beziehungsweise
eingestellt wird.
[0038] Vorzugsweise umfasst das mindestens eine Band vier Bänder. Die Verwendung von vier
insbesondere quer unter die Tischplatte verlaufenden Bändern ermöglicht, dass die
Tischplatte ausgewogen gehalten und verstellt werden kann. Ein einseitiges Verkippen
beziehungsweise Verkanten der Tischplatte kann vermieden werden. Es können auch mehr
als vier Bänder vorhanden sein.
[0039] Dabei weist die Tischplatte vorzugsweise eine Vorderkante, zwei Seitenkanten und
eine Rückkante auf und die vier Bänder sind vorzugsweise in Bezug auf die Seitenkanten
der Tischplatte versetzt zueinander an den Tragstrukturen montiert.
[0040] Bevorzugt weist der Tisch an der Unterseite der Tischplatte angeordnete Umlenkmittel
auf, wobei das mindestens eine Band von den Umlenkmitteln entlang der Unterseite der
Tischplatte geführt ist. Mittels der Umlenkmittel kann das mindestens eine Band so
entlang der Unterseite der Tischplatte geführt werden, dass die Tischplatte stabil
und gleichmässig getragen wird. Die Umlenkmittel können gerade und oder gebogene Führungsflanken
aufweisen, entlang denen das mindestens eine Band verläuft. Solche Führungsflanken
ermöglichen ein effizientes Führen und Umlenken des mindestens einen Bandes in beliebige
Richtungen.
[0041] Vorzugsweise sind die Tragstrukturen als Seitenwände ausgestaltet sind. Solche Seitenwände
ermöglichen eine verhältnismässig einfache Ausgestaltung von stabilen Tragkonstruktionen.
Zudem können solche Seitenwände zur Abgrenzung beziehungsweise zum Sicht- und Schallschutz
eines Arbeitsplatzes beispielsweise in einem Grossraumbüro dienen. Die Seitenwände
können beispielsweise aus Holz oder einem Kunststoff hergestellt sein.
[0042] Dabei weist der Tisch bevorzugt eine zwischen den Seitenwänden liegende Rückwand
auf. Mit einer solchen Rückwand kann die Tischplatte von drei Seiten umfasst und eingebettet
sein. Gleichzeitig können die Tragstrukturen fest miteinander verbunden sein. Dies
kann dem Tisch eine erhöhte Stabilität verleihen. Zudem ermöglicht die Rückwand eine
weitere Abgrenzung des Tisches von seiner Umgebung. Die Rückwand kann ebenfalls aus
Holz oder einem Kunststoff und insbesondere aus dem gleichen Material wie die Seitenwände
hergestellt sein.
[0043] Vorzugsweise ist an zumindest einer der Tragstrukturen eine Führungsschiene und an
einer zugehörigen Seitenkante der Tischplatte ein Führungselement angeordnet, wobei
die Führungsschiene der Tragstruktur mit dem Führungselement der Tischplatte zusammenwirkt.
Um eine gleichmässige Führung zu erreichen kann insbesondere an zwei oder mehreren
Tragstrukturen eine Führungsschiene und an den zugehörigen Seiten beziehungsweise
Kanten der Tischplatte ein Führungselement vorgesehen sein. Mittels der Führungsschiene
und des Führungselements kann eine gradlinige vertikale Bewegung der Tischplatte beim
Verstellen von deren Höhe gewährleistet werden. Dadurch kann das Risiko eines Verkantens
beziehungsweise Blockierens der vertikalen Bewegung der Tischplatte verringert werden.
[0044] Vorzugsweise ist die Tischplatte um eine Querachse in Bezug auf die beiden Tragstrukturen
zwischen einer horizontalen Position und einer vertikalen Position kippbar. Auf diese
Weise kann die Tischplatte hochklappbar ausgestaltet sein, was insbesondere zum platzsparenden
Wegräumen des Tisches wünschenswert sein kann.
[0045] Dabei weist die Tischplatte bevorzugt mehrere jeweils einer der Tragstrukturen zugeordnete
Drehlager auf. Insbesondere können zwei Drehlager vorhanden sein. Solche Drehlager
ermöglichen eine verhältnismässig einfache und zuverlässige Ausgestaltung der kippbaren
Tischplatte. Falls der Tisch gleichzeitig mit Führungsschienen und Führungselementen
der vorstehend beschriebenen Art versehen ist, können die Führungselemente auf den
Drehlagern montiert sein. Dies bewirkt, dass die Querachse stabil zwischen den beiden
Schienen liegen kann.
[0046] Vorzugsweise sind dabei die Tragstrukturen zumindest teilweise einklappbar, wenn
die Tischplatte in die vertikale Position geklappt ist. Solche einklappbaren Tragstrukturen
ermöglichen, dass der Tisch verhältnismässig platzsparend weggeräumt werden kann.
[0047] Dabei weisen die Tragstrukturen bevorzugt jeweils einen festen Abschnitt und einen
mit dem festen Abschnitt klappbar verbundenen Klappabschnitt auf. Eine solche zweiteilige
Ausgestaltung der Tragstrukturen ermöglicht insbesondere auch, dass die Tragstrukturen
effizient eingeklappt werden können und gleichzeitig immer noch eine ausreichende
Stabilität der Tischkonstruktion gewährleisten, wenn die Tragstrukturen als Seitenwände
ausgebildet sind.
[0048] Vorzugsweise sind dabei die Klappabschnitte der Tragstrukturen jeweils über ein Scharniergelenk
mit den festen Abschnitt der Tragstrukturen verbunden. Solche Scharniergelenke ermöglichen
eine verhältnismässig einfache und stabile Ausgestaltung der Tragstrukturen mit einem
Klappabschnitt und einem festen Abschnitt, insbesondere auch, wenn die Tragstrukturen
als Seitenwände ausgebildet sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0049] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen mithilfe der schematischen Zeichnung. Insbesondere
wird im Folgenden der erfindungsgemässe Tisch unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen detaillierter beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Tischs
mit einer auf Sitzhöhe eingestellten Tischplatte;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht des Tischs von Fig. 1 mit vollständig hochgekippter Tischplatte;
- Fig. 3
- eine Ansicht von unten an den Tisch von Fig. 1, wobei eine Abdeckung und ein Kabelkorb
demontiert sind und wobei sich die Tischplatte auf einer unteren Höhe befindet;
- Fig. 4
- eine der Ansicht von Fig. 3 entsprechende Ansicht des Tischs von Fig. 1, wobei eine
Federfassung demontiert ist;
- Fig. 5
- eine der Ansicht von Fig. 4 entsprechende Ansicht des Tischs von Fig. 1, wobei sich
die Tischplatte auf einer oberen Höhe befindet; und
- Fig. 6
- eine Ansicht von oben auf ausgewählte Teile des Tischs von Fig. 1, wobei sich die
Tischplatte auf der oberen Höhe befindet.
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
[0050] Bestimmte Ausdrücke werden in der folgenden Beschreibung aus praktischen Gründen
verwendet und sind nicht einschränkend zu verstehen. Die Wörter "rechts", "links",
"unten" und "oben" bezeichnen Richtungen in der Zeichnung, auf die Bezug genommen
wird. Die Ausdrücke "nach innen" und "nach aussen" beziehungsweise "hinten" und "vorne"
bezeichnen Richtungen hin zum oder weg vom geometrischen Mittelpunkt des Tischs sowie
benannter Teile desselben. Die Terminologie umfasst die oben ausdrücklich erwähnten
Wörter, Ableitungen von denselben und Wörter ähnlicher Bedeutung.
[0051] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines höhenverstellbaren und einklappbaren
erfindungsgemässen Tischs 1. Der Tisch 1 umfasst eine Tischplatte 2, zwei vertikale
Seitenwände 3 als Tragstrukturen und eine die Seitenwände 3 verbindende vertikale
Rückwand 5. Die Tischplatte 2 weist eine im Wesentlichen rechteckige Oberseite 21,
eine der Rückwand 5 zugewandte Rückkante 24, eine der Rückkante 24 entgegengesetzte
Vorderkante 23 und zwei jeweils die Rückkante 24 mit der Vorderkante 23 verbindende
Seitenkanten 25 auf. Die Seitenkanten 25 bilden die kurzen Seiten der rechteckigen
Oberseite 21 der Tischplatte 2 und die Vorderkante 23 beziehungsweise die Rückkante
24 deren lange Seiten. In der Rückkante 24 sind zwei Ausnehmnungen eingelassen, durch
die im Gebrauch des Tischs 1 beispielsweise Kabel oder Ähnliches hindurch gezogen
werden kann.
[0052] Die Seitenwände 3 umfassen jeweils einen mit der Rückwand 5 rechtwinklig fest verbundenen
festen Abschnitt 32 und einen über jeweils zwei Scharniere 33 klappbar mit dem zugehörigen
festen Abschnitt 32 verbundenen Klappabschnitt 31. In den Klappabschnitten 31 ist
jeweils ein horizontaler Schlitzgriff 311 eingelassen. An ihrem unteren Ende weisen
die Seitenwände 3 jeweils ein Fussteil 34 mit einem Rückfuss 341, einem Vorderfuss
342 und einem den Rückfuss 341 mit dem Vorderfuss 342 verbindenden Verbindungsbalken
343 auf. Dabei sind die Rückfüsse 341 angrenzend an die Rückwand 5 und die Vorderfüsse
342 an einem der Rückwand 5 abgewandten Ende der Klappabschnitte 31 angeordnet. Der
Tisch 1 ist bei bestimmungsgemässer Benutzung mit den Rückfüssen 341 und den Vorderfüssen
342 auf dem Boden abgestellt.
[0053] An ihrem unteren Ende weisen die Rückwand 5 und die Seitenwände 3 eine Seitenwandbefestigung
52 auf. Die Seitenwandbefestigung 52 umfasst zwei an der Rückwand 5 montierte Einklappsicherungsarme
521 und zwei jeweils an einer der beiden Seitenwände 3 montierte Aufklappsicherungsarme
522. Mit der Seitenwandbefestigung 52 können die Seitenwände 3 sowohl in eingeklapptem
Zustand mittels der Einklappsicherungsarme 521 als auch in ausgeklapptem Zustand mittels
der Aufklappsicherungsarme 522 gesichert werden.
[0054] An den Innenseiten der festen Abschnitte 32 der Seitenwände 3 ist jeweils eine Führungsschiene
61 einer Tischplattenführung 6 angeordnet. Die Führungsschienen 61 erstrecken sich
jeweils vertikal über die gesamte Höhe des zugehörigen festen Abschnitts 32.
[0055] Die Tischplatte 2 ist mittels vier Bänder 4, von denen zwei in der Fig. 1 ersichtlich
sind, an den Seitenwänden 3 befestigt. Dabei ist ein erstes Frontband 41 nahe eines
oberen Randes der rechten Seitenwand 3 und von der Rückwand 5 entfernt an der rechten
Rückwand 3 mittels einer Bandbefestigung 35 montiert. Ein erstes Hinterband 42 ist
nahe des oberen Randes der rechten Seitenwand 3 und nahe der Rückwand 5 mittels einer
weiteren Bandbefestigung 35 an der rechten Seitenwand 3 montiert. Die Bänder 4 verlaufen
unter die Tischplatte 2.
[0056] In der Fig. 1 ist die Tischplatte 2 auf einer Sitzhöhe eingestellt und horizontal
ausgerichtet, das heisst mit horizontaler Oberseite 21 beziehungsweise unverkippt
angeordnet, abgebildet. Dabei hängt sie zwischen den Seitenwänden 3 an den Bändern
4. Sie ist von den Seitenwänden 3 und der Rückwand 5 umgeben und von diesen eingefasst.
Dies verleiht der Tischplatte 2 Stabilität und verhindert ein unerwünschtes Schwingen
beziehungsweise Wackeln. Die Seitenwände 3 und die Rückwand 5 überragen die Tischplatte
2 in vertikaler Richtung also nach oben hin. Dadurch kann die Oberseite 21 der Tischplatte
2 und insbesondere ein durch sie gebildeter Arbeitsplatz abgetrennt beziehungsweise
vor Blicken und Lärm geschützt werden. Auf der Oberseite 21 ist eine Schreibunterlage
81 platziert.
[0057] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung: Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugszeichen enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erwähnt, so wird auf deren Erläuterung in vorangehenden
Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Sind ausserdem im unmittelbar zu einer Figur
gehörigen Beschreibungstext Bezugszeichen erwähnt, die in der zugehörigen Figur nicht
enthalten sind, so wird auf die vorangehenden beziehungsweise nachstehenden Figuren
verwiesen.
[0058] In Fig. 2 ist der Tisch 1 mit vollständig hochgeklappter Tischplatte 2 von vorne
gezeigt. Die Tischplatte 2 ist in dieser Position vertikal ausgerichtet. Bei hochgeklappter
Tischplatte 2 können die Klappabschnitte 31 der Seitenwände 3 mittels der Scharniere
33 nach innen geklappt werden (in Fig. 2 nicht gezeigt). Bei nach innen geklappten
Klappabschnitten 31 liegen diese parallel zur Rückwand 5. Die Einklappsicherungsarme
521 der Seitenwandbefestigungen 52 können dabei die Einklappabschnitte 31 der Seitenwände
3 an der Rückwand 5 befestigen. Analog dazu können die Aufklappsicherungsarme 522
der Seitenwandbefestigung 52 die Einklappabschnitte 31 der Seitenwände 3 in einem
rechten Winkel zur Rückwand 5 fixieren.
[0059] Der Tisch 1 bildet in einer solchen eingeklappten Stellung eine kompakte Einheit,
die platzsparend und effizient gestapelt und die effizient transportiert werden kann.
Für das Hochklappen der Tischplatte 2 und das Einklappen der Klappabschnitte 31 wird
keinerlei Werkzeug benötigt und es kann vom Benutzer selbst ausgeführt werden. Die
Schlitzgriffe 311 der Seitenwände 3 liegen Schlitzgriffen der Rückwand 5 gegenüber,
sodass der Tisch 1 von einer oder zwei Personen bequem über diese getragen werden
kann.
[0060] Die Tischplatte 2 weist eine Unterseite 22 auf, die über weite Strecken von einer
Abdeckung 82 abgedeckt ist. Von der rechten Seite her erstrecken sich das erste Vorderband
41 und das erste Hinterband 42 unter die Abdeckung 82. Analog dazu erstrecken sich
von der linken Seite her ein zweites Vorderband 43 und ein zweites Hinterband 44 ebenfalls
unter die Abdeckung 82.
[0061] Die Bänder 4 sind allesamt über eine Bandführung 9 als Umlenkmittel auf der Unterseite
22 der Tischplatte 2 geleitet und gelenkt. Wie in Fig. 2 ersichtlich umfasst die Bandführung
9 vier jeweils an die Seitenkanten 25 anschliessende Eintrittsführungen 94 und vier
jeweils dazu benachbarte Übergangsfassungen 93. Die Bänder 4 werden jeweils von einer
Eintrittsführung 94 und einer der Übergangsfassungen 93 horizontal von einer Seitenkante
25 der Tischplatte 2 entlang deren Unterseite 22 unter die Abdeckung 82 geführt. Seitlich
unterhalb der beiden unteren Eintrittsführungen 94 sind zwei Führungsrollen 62 der
Tischplattenführung 6 befestigt, die sich seitlich der Tischplatte 2 nach aussen erstrecken.
[0062] Unterhalb der Abdeckung 82 hängt ein Kabelkorb 83 an der Unterseite 22 der Tischplatte
2. Der Kabelkorb 83 umfasst seitliche Aufhängungen 831, über die er an entsprechende
Bolzen der Tischplatte 2 montiert ist. Dabei hängt der Kabelkorb 83 schwenkbar an
der Unterseite 22 der Tischplatte, sodass er in jeder Kippstellung der Tischplatte
2 jeweils horizontal ausgerichtet ist. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass der Kabelkorb
83 beim Kippen der Tischplatte 2 nicht mitgekippt und ausgeleert wird.
[0063] Der Tisch 1 umfasst weiter eine Stellmechanik 7 als Mechanik, von der in Fig. 2 ein
Betätigungsgriff einer Vorspannratsche 735 eines Federelements 73 sichtbar ist. Andere
Teile des Federelements 73 sind in einen Federschutz 736 eingepackt und von diesem
abgedeckt. Auch die übrigen Teile der Stellmechanik 7 sind abgedeckt, da sie sich
hinter der Abdeckung 82 befinden. Entsprechend sind alle diese Teile in Fig. 2 nicht
dargestellt.
[0064] In Fig. 3 hingegen, in welcher der Tisch 1 von unten her gezeigt ist, ist die die
Abdeckung 82 entfernt, sodass weitere Teile der Stellmechanik 7 sichtbar sind. Insbesondere
umfasst die Stellmechanik 7 eine Wickelscheibe 71, eine exzentrische Scheibe 72, das
Federelement 73, eine Arretierung 74 und eine Drehachse 75.
[0065] Die Wickelscheibe 71 ist flach etwa zentral an der Unterseite 22 der Tischplatte
2 befestigt. Dabei ist sie so an der Drehachse 75, die sich rechtwinklig von der Unterseite
22 der Tischplatte 2 erstreckt, gelagert, dass sie parallel zur Unterseite 22 der
Tischplatte 2 drehbar ist. Ihre Oberfläche ist also parallel zur Unterseite 22 der
Tischplatte 2 ausgerichtet. Die Oberfläche der Wickelscheibe 21 ist im Wesentlichen
kreisförmig und die Wickelscheibe 71 ist somit quasi kreisscheibenförmig. Die Wickelscheibe
71 ist über die Drehachse 75 zentral also um den Kreismittelpunkt ihrer Oberfläche
drehbar.
[0066] Die exzentrische Scheibe 72 ist auf der Oberfläche der Wickelscheibe 71 aufgeschraubt.
Sie erstreckt sich anliegend und parallel zu Wickelscheibe 71. Die Oberfläche der
exzentrischen Scheibe 72 ist asymmetrisch ausgebildet, sodass die exzentrische Scheibe
72 nicht rotationssymmetrisch ist.
[0067] Die exzentrische Scheibe 72 ist zusammen mit der Wickelscheibe 71 drehbar an der
Drehachse 75 gelagert. Entsprechend ist sie ebenfalls parallel zu Unterseite 22 der
Tischplatte 2 drehbar. Die Drehachse 75 durchragt die exzentrische Scheibe 72 jedoch
an einer exzentrischen Lage, in Fig. 3 nach oben vom Zentrum versetzt. Dadurch ergibt
sich eine unrunde Drehbewegung, wenn die exzentrische Scheibe 72 um die Drehachse
75 gedreht wird.
[0068] Das Federelement 73 umfasst ein Federseil 732, das aus dem Federschutz 736 hervortritt.
Dabei wird das Federseil 732 um ein Seilumlenkrad 733 geführt und erstreckt sich so
schräg entlang der Unterseite 22 der Tischplatte 2 in Richtung der exzentrischen Scheibe
72. Entlang deren Rand beziehungsweise Kante wird das Federseil 732 in Richtung einer
Seilbefestigung 734 umgelenkt. In der Seilbefestigung 734 ist das Federseil 732 an
einem seiner Längsenden fest montiert.
[0069] Die Arretierung 74 umfasst ein Blockierelement 741, das einen Eingreifabschnitt aufweist,
eine Zugfeder 743 und eine Verzahnung 742, die peripher an der Wickelscheibe 71 ausgebildet
ist. Die Verzahnung 742 ist zwischen zwei Anschlägen 712 der Wickelscheibe 71 als
Teil einer Begrenzungseinrichtung angeordnet. Die Zugfeder 743 ist an ihrem einen
Ende mit dem Blockierelement 741 und an ihrem anderen Ende am Federschutz 736 montiert.
Sie ist vorgespannt, wodurch sie das Blockierelement 741 in Richtung der Verzahnung
742 zieht. Dabei greift das Blockierelement 741 in die Verzahnung ein, sodass die
Wickelscheibe 71 und mit ihr zusammen auch die exzentrische Scheibe 72 gegen ein Drehen
um die Drehachse 75 gesichert ist.
[0070] Wie in Fig. 3 ersichtlich ist, umfasst die Bandführung 9 Umlenkelemente 91 die das
erste Hinterband 42 und das erste Frontband 41 um etwa 90° auf die Wickelscheibe 71
umlenken. Die Wickelscheibe 71 weist vier Befestigungsschlitze 711 auf, in denen jeweils
eines der Bänder 4 an seinem Längsende montiert ist.
[0071] Wie in Fig. 4, in der der Federschutz 736 und die Zugfeder 743 entfernt sind, ersichtlich
ist, umfasst das Federelement 73 eine Spiralfeder 731 als Linearfeder, die an ihrem
einen Längsende an die Federratsche 735 gekoppelt und an ihrem anderen Längsende mit
dem Federseil 732 verbunden ist. Das Federseil 732 ist also zwischen der Spiralfeder
731 und der Seilbefestigung 734 über das Seilumlenkrad 733 und die exzentrische Scheibe
72 gespannt. Die zugehörige Spannkraft kann über eine Betätigung der Federratsche
735 nach Bedarf eingestellt werden, indem die Spiralfeder 731 mehr oder weniger vorgespannt
wird.
[0072] Die Bandführung 9 umfasst zwei Umlenkrollen 92, welche das erste Frontband 42 und
das zweite Frontband 43 um etwa 90° in Richtung der Wickelscheibe 71 beziehungswiese
in Richtung des zugehörigen Umlenkelements 91 nach oben umleiten. Anhand des zweiten
Frontbandes 43 ist in Fig. 4 beispielhaft gezeigt, wie die Bänder 4 im Uhrzeigersinn
um die Wickelscheibe 71 herum gewickelt und in einem der vier Befestigungsschlitze
711 montiert sind. Dabei ist das erste Frontband 41 im linken Befestigungsschlitz
711 montiert, das erste Hinterband 42 im unteren Befestigungsschlitz 711, das zweite
Frontband 43 im oberen Befestigungsschlitz 711 und das zweite Hinterband 41 im rechten
Befestigungsschlitz 711.
[0073] In der in Fig. 4 gezeigten Position des Tischs 1 ist die Tischplatte 2 auf der unteren
Höhe eingestellt. Dabei ist die Wickelscheibe 71 maximal im Gegenuhrzeigersinn gedreht,
bis der die Verzahnung 742 im Uhrzeigersinn abschliessende Anschlag 712 an der Arretierung
74 anliegt (in Fig. 4 vom Eingreifabschnitt des Blockierelements 741 abgedeckt und
deshalb nicht ersichtlich). Die Bänder 4 sind dabei minimal auf die Wickelscheibe
71 aufgewickelt und haben entsprechend eine maximale Länge, wodurch sich die Tischplatte
2 auf der unteren Höhe befindet.
[0074] Da das Federseil 732 im Gegenuhrzeigersinn um die exzentrische Scheibe 72 entlang
ihrer Seitenkante geführt ist, ist es in der Position des Tischs 1 von Fig. 4 maximal
auf die exzentrische Scheibe 72 aufgewickelt. Seine Länge ist in dieser Position also
minimal, sodass die Spiralfeder 731 maximal gespannt ist. Dadurch wirkt eine maximale
Kraft von der Spiralfeder 731 aus auf die exzentrische Scheibe 72 und die Wickelscheibe
71. Indem die exzentrische Scheibe 72 unrund geformt ist, wird gewährleistet, dass
das durch die Kraft der Spiralfeder 731 über die exzentrische Scheibe 72 auf die Wickelscheibe
71 erzeugte Drehmoment unabhängig von der Auslenkung der Spiralfeder 731 etwa konstant
ist. So kann das Anheben und Absenken der Tischplatte 2 unabhängig von der Tischplattenhöhe
gleichmässig unterstützt werden.
[0075] In Fig. 5 ist der Tisch 1 mit der Tischplatte 2 auf der oberen Höhe gezeigt. Dabei
ist die Wickelscheibe 71 maximal im Uhrzeigersinn gedreht, bis der die Verzahnung
742 im Gegenuhrzeigersinn abschliessende Anschlag 712 an der Arretierung 74 anliegt
(in Fig. 5 vom Eingreifabschnitt des Blockierelements 741 abgedeckt und deshalb nicht
ersichtlich). Die Bänder 4 sind dabei maximal auf die Wickelscheibe 71 aufgewickelt
und haben entsprechend eine minimale Länge, wodurch sich die Tischplatte 2 auf der
oberen Höhe befindet. Insbesondere befindet sich der das erste Frontband 41 haltende
Befestigungsschlitz 711 rechts, der das erste Hinterband 42 haltende Befestigungsschlitz
711 oben, der das zweite Frontband 43 haltende Befestigungsschlitz 711 unten und der
das zweite Hinterband 44 haltende Befestigungsschlitz 711 links.
[0076] In der Position des Tischs 1 von Fig. 5 ist das Federseil 732 minimal auf die exzentrische
Scheibe 72 aufgewickelt. Seine Länge ist in dieser Position also maximal, sodass die
Spiralfeder 731 minimal gespannt ist. Dadurch wirkt eine minimale Kraft von der Spiralfeder
731 aus auf die exzentrische Scheibe 72 und die Wickelscheibe 71. Indem die exzentrische
Scheibe 72 unrund geformt ist, wirkt diese minimale Kraft mit einem verhältnismässig
grossen Hebel auf die Wickelscheibe 71. So wird - wie oben erwähnt - gewährleistet,
dass das durch die Kraft der Spiralfeder 731 über die exzentrische Scheibe 72 auf
die Wickelscheibe 71 erzeugte Drehmoment konstant ist.
[0077] Zum Verstellen der Höhe der Tischplatte 2 in einem Bereich zwischen der in Fig. 4
gezeigten unteren Höhe und der in Fig. 5 gezeigten oberen Höhe wird das Blockierelement
741 der Arretierung 74 manuell entgegen der Kraft der Zugfeder 743 aus der Verzahnung
742 der Wickelscheibe 71 gezogen. Während das Blockierelement 741 so gehalten ist,
kann die Tischplatte 2 manuell auf eine gewünschte Zielhöhe verstellt werden. Dabei
laufen die beiden Führungsrollen 62 der Tischplattenführung 6 in den Führungsschienen
61, wodurch die Tischplatte 2 stabil auf- und abwärts bewegt werden kann. Auch wird
dieses Verstellen vom Federelement 73 unterstützt, indem es eine Abwärtsbewegung auffängt
und eine Aufwärtsbewegung mitträgt. Befindet sich die Tischplatte 2 auf der Zielhöhe,
so wird das Blockierelement 741 wieder losgelassen. Die Zugfeder 743 zieht das Blockierelement
741 in die Verzahnung und fixiert somit die Tischplatte 2 auf der Zielhöhe.
[0078] Fig. 6 zeigt die Stellmechanik 7 des Tischs 1 von oben, während sich die Tischplatte
2 (in Fig. 6 nicht gezeigt) auf der unteren Höhe befindet. Dabei ist die Wickelscheibe
71 maximal im Gegenuhrzeigersinn gedreht, sodass der die Verzahnung 742 im Uhrzeigersinn
abschliessende Anschlag 712 am Eingreifabschnitt des Blockierelements 741 der Arretierung
74 anliegt. Die Bänder 4 sind minimal auf die Wickelscheibe 71 aufgewickelt. Eine
Eingreifbolzen des Blockierelements 741 greift in die Verzahnung 742 der Wickelscheibe
71 ein und sperrt damit eine Drehbewegung der Wickelscheibe 71.
[0079] Die Wickelscheibe 71 umfasst in ihrem Innern eine Serie von radialen Speichen 714.
Diese Speichen 714 ermöglichen es, die Wickelscheibe 71 bei einem verhältnismässig
geringen Gewicht ausreichend stabil zu gestalten. Zudem weist die Wickelscheibe 71
vier gleichmässig entlang ihrem Umfang verteilte Rollen 713 auf. Die Rollen ermöglichen,
dass die Wickelscheibe 71 mit einem verhältnismässig geringen Widerstand an der Tischplatte
2 anliegend gedreht werden kann.
[0080] Obwohl die Erfindung mittels der Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargestellt
und detailliert beschrieben ist, sind diese Darstellung und diese detaillierte Beschreibung
illustrativ und beispielhaft zu verstehen und nicht als die Erfindung einschränkend.
Es versteht sich, dass Fachleute Änderungen und Abwandlungen machen können, ohne den
Umfang der folgenden Ansprüche zu verlassen.
[0081] Die vorliegende Offenbarung umfasst auch Ausführungsformen mit jeglicher Kombination
von Merkmalen, die vorstehend oder nachfolgend zu verschiedenen Ausführungsformen
genannt oder gezeigt sind. Sie umfasst ebenfalls einzelne Merkmale in den Figuren,
auch wenn sie dort im Zusammenhang mit anderen Merkmalen gezeigt sind und/oder vorstehend
oder nachfolgend nicht genannt sind. Auch können die in den Figuren und der Beschreibung
beschriebenen Alternativen von Ausführungsformen und einzelne Alternativen von deren
Merkmalen vom Erfindungsgegenstand beziehungsweise von den offenbarten Gegenständen
ausgeschlossen sein. Die Offenbarung umfasst Ausführungsformen, die ausschliesslich
die in den Ansprüchen beziehungsweise in den Ausführungsbeispielen beschriebenen Merkmale
umfasst sowie auch solche, die zusätzliche andere Merkmale umfassen.
[0082] Im Weiteren schliesst der Ausdruck "umfassen" und Ableitungen davon andere Elemente
oder Schritte nicht aus. Ebenfalls schliesst der unbestimmte Artikel "ein" bzw. "eine"
und Ableitungen davon eine Vielzahl nicht aus. Die Funktionen mehrerer in den Ansprüchen
aufgeführter Merkmale können durch eine Einheit beziehungsweise einen Schritt erfüllt
sein. Die Begriffe "im Wesentlichen", "etwa", "ungefähr" und dergleichen in Verbindung
mit einer Eigenschaft beziehungsweise einem Wert definieren insbesondere auch genau
die Eigenschaft beziehungsweise genau den Wert. Die Begriffe "etwa" und "ungefähr"
im Zusammenhang mit einem gegebenen Zahlenwert oder -bereich können sich auf einen
Wert beziehungsweise Bereich beziehen, der innerhalb 20%, innerhalb 10%, innerhalb
5% oder innerhalb 2% des gegebenen Werts beziehungsweise Bereichs liegt. Alle Bezugszeichen
in den Ansprüchen sind nicht als den Umfang der Ansprüche einschränkend zu verstehen.
1. Tisch (1) mit einer höhenverstellbaren Tischplatte (2), Tragstrukturen (3) und mindestens
einem Band (4), bei dem
das mindestens eine Band (4) die Tragstrukturen (3) und die Tischplatte (2) miteinander
verbindet, so dass die Tischplatte (2) von den Tragstrukturen (3) getragen ist, indem
sie mittels des mindestens einen Bandes (4) an den Tragstrukturen (3) hängt,
gekennzeichnet durch
eine Mechanik (7) zum manuellen Verstellen der Höhe der Tischplatte (2) umfassend
eine Wickelscheibe (71), die zur Tischplatte (2) drehbar gelagert ist, und
ein Federelement (73), das mit der Wickelscheibe (71) kraftmässig verbunden ist, wobei
das mindestens eine Band (4) so mit der Wickelscheibe (71) verbunden ist, dass es
auf die Wickelscheibe (71) aufwickelbar ist,
die Tischplatte (2) zwischen einer unteren Höhe, in der das mindestens eine Band (4)
minimal auf die Wickelscheibe (71) aufgewickelt ist, und einer oberen Höhe, in der
das mindestens eine Band (4) maximal auf die Wickelscheibe (71) aufgewickelt ist,
verstellbar ist,
das Federelement (73) maximal gespannt ist, wenn die Tischplatte (2) auf der unteren
Höhe liegt, und
das Federelement (73) minimal gespannt ist, wenn die Tischplatte (2) auf der oberen
Höhe liegt.
2. Tisch (1) nach Anspruch 1, bei dem die Wickelscheibe (71) der Mechanik (7) an einer
Unterseite (22) der Tischplatte (2) montiert ist, so dass sie um eine Achse (75) drehbar
ist, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Unterseite (22) der Tischplatte (2) verläuft.
3. Tisch (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Mechanik (7) eine Begrenzungseinrichtung
(712, 741) aufweist, die eine Drehbewegung der Wickelscheibe (71) in beide Drehrichtungen
begrenzt.
4. Tisch (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Federelement (73) und
die Wickelscheibe (71) der Mechanik (7) so eingestellt sind, dass eine halbe Umdrehung
der Wickelscheibe (71) eine Verdoppelung beziehungsweise Halbierung der Federkraft
des Federelements (73) bewirkt.
5. Tisch (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Mechanik (7) einen Exzenter
(72) umfasst, wobei das Federelement (73) über den Exzenter (72) mit der Wickelscheibe
(71) kraftmässig verbunden ist.
6. Tisch (1) nach Anspruch 5, bei dem der Exzenter (72) als exzentrische Scheibe (72)
ausgebildet ist, die an der Wickelscheibe (71) angeordnet ist.
7. Tisch (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Mechanik (7) ein Seil
(732) umfasst, wobei das Federelement (73) eine Linearfeder (73) aufweist, die über
das Seil mit der Wickelscheibe (71) verbunden ist.
8. Tisch (1) nach Anspruch 7 und 6, bei dem das Seil (732) an seinem einen Längsende
an der Linearfeder (73) und an seinem anderen Längsende an der Wickelscheibe (71)
befestigt ist, wobei das Seil (732) entlang zumindest eines Teils der Seitenkante
der exzentrischen Scheibe (72) verläuft.
9. Tisch (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Mechanik (7) eine Arretierung
(74) umfasst, mit der die Wickelscheibe (71) in mehreren unterschiedlichen Drehpositionen
blockierbar ist.
10. Tisch (1) nach Anspruch 9, bei dem die Arretierung (74) ein Blockierelement (741)
und eine an der Wickelscheibe (71) ausgebildete Verzahnung (742) mit einer Mehrzahl
von in den Drehrichtungen der Wickelscheibe (71) zueinander versetzten Zähnen umfasst,
wobei das Blockierelement (741) dazu ausgebildet ist, an verschiedenen Positionen
in die Verzahnung (742) der Wickelscheibe (71) einzugreifen.
11. Tisch (1) nach Anspruch 10, bei dem das Blockierelement (741) mit einem Eingreifabschnitt
ausgestattet ist, über den das Blockierelement (741) manuell betätigbar ist.
12. Tisch (1) nach Anspruch 10 oder 11, bei dem die Arretierung (74) ein Zugelement (743)
umfasst, welche das Blockierelement (741) in die Verzahnung (742) zieht.
13. Tisch (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem zwei Tragstrukturen (3)
jeweils seitlich der Tischplatte (2) angeordnet sind, wobei das mindestens eine Band
(4) die Tragstrukturen (3) und die Tischplatte (2) so miteinander verbindet, dass
die Tischplatte (2) zwischen den beiden Tragstrukturen (3) hängt.
14. Tisch (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das mindestens eine Band
(4) vier Bänder (4) umfasst.
15. Tisch (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, der an der Unterseite (22) der Tischplatte
(2) angeordnete Umlenkelmittel (9) aufweist, wobei das mindestens eine Band (4) von
den Umlenkmitteln (9) entlang der Unterseite der Tischplatte (2) geführt ist.