BEREICH DER ERFINDUNG
[0001] Bei dem Beschichtungskorb handelt es sich um einen Beschichtungskorb für Beschichtungs-Zentrifugen,
die segmentiert ist mit einzelnen Stangen an denen die Bauteile vereinzelt werden.
Er ist besonders für den Einsatz von Gleitlacken und Zinklamellen-Lacken vorgesehen,
kann aber auch für andere Lacke eingesetzt werden.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG : ZU LÖSENDES PROBLEM
[0002] Bisherige Bauformen von Beschichtungskörben für Schüttgut in Beschichtungszentrifugen
weisen den Nachteil auf, dass flache Bauteile aufeinander liegen und verkleben können.
[0003] Die Bauteile werden getrocknet und ein zweites Mal zentrifugiert um die Stellen,
an denen die Bauteile aufeinander lagen und an denen stellenweise kaum lack vorhanden
ist, mit Lack zu beschichten.
[0004] Dies bedeutet sehr hohe Schwankungen in der Schichtdicke auf beiden Seiten der Bauteile,
was wiederum zu Qualitätsverlust der Beschichtungen beim Verschleißverhalten sowie
beim Korrosionschutz führt. Außerdem entsteht durch das Schüttgut-Verfahren ein Ausschuss
an Bauteilen.
STAND DER TECHNIK
[0005] DE 10 2011050 046 A1 beschreibt einen Zentrifuge, insbesondere eine Seperator- oder Vollmantel-Schneckenzentrifuge,
mit in Trenntellerpaketen ausgeführten Trenntellern. Die Trennteller verfügen über
eine Oberflächenstrukturierung, Aufgabe dieser Strukturierung ist der Partikeltransport.
Dies löst aber nicht das Problem des ungleichmäßigen oder fehlenden Materialauftrages
und erfordert weiterhin zwei Brennvorgänge.
AUFGABENSTELLUNG
[0006] Aufgabe ist es, einen Beschichtungskorb so auszuführen, dass sich die Bauteile nicht
mehr aufeinander legen und dadurch die beschriebenen Probleme entfallen.
LÖSUNG
[0007] Die Lösung besteht aus einem Beschichtungskorb, in dem die Bauteile auf Stangen vereinzelt
werden und einen Abstand zueinander haben. Der Korb wird genauso wie beim Schüttgut-Verfahren
getaucht, so dass die Bauteile mit Lack benetzt werden. Danach wird der überschüssige
Lack abgeschleudert. Zum Einbrennen des Lackes kommt der Korb in einen Ofen. Ob wie
beim Schüttgut-Verfahren ein zweites Mal beschichtet werden muss, hängt von den festgelegten
Schichtdicken- Vorgaben ab.
[0008] Mit diesem neuartigen Korb ist man in der Lage, alle flachen Bauteile, die eine Bohrung
aufweisen, bis hin zu großen Blechen, die durch Ihre Geometrie nicht im Schüttgut-Zentrifugier-Anlagen
beschichtet werden konnte, zu beschichten.
[0009] Durch dieses Beschichtungsverfahren erhöht sich die Qualität der Beschichtung im
Hinblick auf die Gleichmäßigkeit der Schichtdicke auf beiden Seiten. Dadurch verbessern
sich Verschleißverhalten und Korrosionsverhalten.
BESCHREIBUNG ANHAND DER ZEICHNUNG
[0010]
Fig. 1 zeigt in Aufsicht die Verteilung der Vereinzelungsstäbe, sowie den Aufbau des
Korbes
Fig. 2 zeigt in Seitenansicht den Aufbau des Korbes, der versehen ist mit einem Justierdeckel,
welcher die Stangen fixiert und festhält.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht die Vereinzelung von Bauteilen auf einer der Stangen
des Korbes.
1. Aufbau eines Korbes für flache Bauteile durch vereinzeln der Bauteile auf senkrecht
angeordnete Stangen, mit Abstand zwischen den Bauteilen. Sowie der gesamte Aufbau
des Korbes mittels Streben auf denen unterschiedlich viele Stangen verteilt sein können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel auf dem Beschichtungskorb fest arretiert oder durch auftretende Zentrifugal
kraftschlüssig verbunden ist.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente