TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung für eine Auslaufarmatur
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus der
EP 1 124 019 ist eine Anschlussvorrichtung für eine Wasserauslaufarmatur bekannt geworden. Diese
Anschlussvorrichtung umfasst mehrere Komponenten, welche teilweise innerhalb und teilweise
ausserhalb eines Gehäuses angeordnet sind.
[0003] Die Montage der einzelnen Komponenten gemäss der Anschlussvorrichtung nach der
EP 1 124 019 ist sehr aufwändig.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung eine Aufgabe zu Grunde,
eine Anschlussvorrichtung für eine Auslaufarmatur anzugeben, die die Nachteile des
Standes der Technik überwindet. Eine besonders bevorzugte Aufgabe ist es, eine Anschlussvorrichtung
anzugeben, die effizienter montierbar bzw. einfach austauschbar bzw. ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand von Anspruch 1 gelöst. Demgemäss umfasst
eine Anschlussvorrichtung für eine Auslaufarmatur eine Einbaueinheit und eine Funktionseinheit.
Die Einbaueinheit umfasst ein Gehäuse, mindestens eine Zuleitungsschnittstelle, die
auf ihrer Eingangsseite mit einer Wasserleitung verbindbar ist, und mindestens eine
Ableitungsschnittstelle, die auf ihrer Ausgangsseite mit einer zur Auslaufarmatur
führenden Wasserleitung verbindbar ist. Die Funktionseinheit ist von der Einbaueinheit
separat ausgebildet und ist mit der Einbaueinheit verbindbar. Die Funktionseinheit
weist ein Leitungsstück, das einen Leitungsstückeingang und einen Leitungsstückausgang
umfasst, auf. Der Leitungsstückeingang ist mit der Ausgangsseite der Zuleitungsschnittstelle
fluidisch verbindbar und der Leitungsstückausgang ist mit der Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle
fluidisch verbindbar. Im Leitungsstück zwischen dem Leitungsstückeingang und dem Leitungsstückausgang
ist mindestens ein Ventil vorhanden, mit welchem sich der Durchfluss durch das Leitungsstück
steuern lässt.
[0006] Durch die genannte Ausbildung der Anschlussvorrichtung wird eine zweistufige Montage
ermöglicht. In einem ersten Schritt wird im Rohbau die Einbaueinheit montiert und
an den Wasserleitungen angeschlossen. In einem zweiten Schritt, insbesondere kurz
vor der Inbetriebnahme, wird dann die Funktionseinheit montiert. Eine solche Montageweise
ist insbesondere dahingehend effizienter als dass sämtliche wasserführenden Elemente,
die einen Teil der Funktionseinheit sind, einfach mit den entsprechenden Schnittstellen
verbindbar sind.
[0007] Darüber hinaus wird die Logistik rund um die Montage dahingehend vereinfacht, dass
bei Erstellung eines Gebäudes in der Rohbauphase zuerst die Einbaueinheit montiert
wird und dass beim Einbau der Sanitärinstallationen, was zeitlich lange nach der Rohbauphase
erfolgt, die Funktionseinheit eingebaut werden kann.
[0008] Vorzugsweise umfasst die Funktionseinheit im Wesentlichen ausschliesslich wasserführende
Teile. Unter wasserführenden Teilen werden die Elemente verstanden, welche im Betrieb
mit Wasser in Kontakt kommen, also vorzugsweise das Leitungsstück und das Ventil.
Die Ausstattung der Funktionseinheit mit ausschliesslich wasserführenden Teilen hat
den Vorteil, dass im Wartungsfall, der den Wasserdurchfluss betrifft, nur die Funktionseinheit
zu manipulieren ist, nicht aber alle anderen Elemente.
[0009] Vorzugsweise umfasst die Anschlussvorrichtung weiterhin eine Steuerung und ein elektrisches
Versorgungselement, insbesondere eine Batterie, ein Kondensator oder ein Netzteil.
Die Steuerung und das Versorgungselement sind mechanisch getrennt von der Funktionseinheit
in der Einbaueinheit gelagert.
[0010] Die Funktionseinheit umfasst also im Wesentlichen die wasserführenden Teile der Anschlussvorrichtung
und die Steuerungselemente sowie das Versorgungselement zur Bereitstellung von elektrischer
Energie sind separat von der Funktionseinheit in der Einbaueinheit gelagert. Das ermöglicht
einen einfachen und vor allem selektiven Austausch aller wasserführenden Teile und
zwar unabhängig von den stromführenden Elementen.
[0011] Vorzugsweise sind der Leitungsstückeingang und die Ausgangsseite der Zuleitungsschnittstelle
als Steckkupplung ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich sind der Leitungsstückausgang
und die Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle als Steckkupplung ausgebildet.
[0012] Durch die Ausbildung als Steckkupplung kann eine besonders einfache fluidische Verbindung
zwischen dem Leitungsstück der Funktionseinheit und den Schnittstellen geschaffen
werden. Insbesondere wird ein einfaches Einstecken der Funktionseinheit ermöglicht.
[0013] Vorzugsweise sind die Steckkupplung zwischen dem Leitungsstückeingang und der Ausgangsseite
der Zuleitungsschnittstelle sowie die Steckkupplung zwischen dem Leitungsstückausgang
und der Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle in die gleiche Richtung orientiert.
Hierdurch kann die Funktionseinheit entlang einer Längsbewegung montiert werden.
[0014] Die Steckkupplung ist bezüglich Wasser dicht ausgebildet und kann entsprechende Dichtelement
umfassen.
[0015] Vorzugsweise umfasst die Funktionseinheit mindestens ein Mischelement, mit welchem
warmes Wasser und kaltes Wasser mischbar ist, wobei das Mischelement im Leitungsstück
zwischen Leitungsstückeingang und Leitungsstückausgang angeordnet ist.
[0016] Das Mischelement kann weiter ein Einstellelement umfassen, so dass das Mischverhältnis
zwischen Warmwasser und Kaltwasser einstellbar ist.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Leitungsstück an der Funktionseinheit
zweiteilig ausgebildet, wobei der erste Teil mit dem Leitungsstückeingang fest an
der Funktionseinheit angeordnet ist und wobei der zweite Teil mit dem Leitungsstückausgang
trennbar an der Funktionseinheit angeordnet ist. Der zweite Teil ist wahlweise mit
oder ohne einem Generator ausgebildet.
[0018] Der Generator dient der Erzeugung von elektrischer Energie vom durch das Leitungsstück
hindurchfliessenden Wasser und steht elektrisch mit dem elektrischen Versorgungselement
in Verbindung. Durch die wahlweise Anordnung des Generators kann ein modulartiger
Aufbau geschaffen werden. Das zweite Teil kann dann je nach Einbausituation bezüglich
der elektrischen Versorgung der Steuerung eingesetzt werden. Ist beispielsweise ein
elektrischer Netzanschluss vorhanden, so kann auf den Generator verzichtet werden.
Fehlt ein elektrischer Netzanschluss so kann durch den Generator elektrische Energie
bereitgestellt werden, welche dann in einer Batterie oder einem Kondensator speicherbar
ist.
[0019] Vorzugsweise steht die Funktionseinheit über mindestens ein mechanisches Befestigungselement
mit der Einbaueinheit in Verbindung. Ein solches Befestigungselement kann beispielsweise
eine Schraube, ein lösbarer Riegel, ein Einrastverbindung, eine Schnappverbindung
oder ähnliches sein.
[0020] Vorzugsweise ist zwischen der Eingangsseite der Zuleitungsschnittstelle und der Ausgangsseite
der Zuleitungsschnittstelle ein Absperrorgan angeordnet. Das Absperrorgan kann eine
Offenstellung, in welcher die Zuleitungsschnittelle mit Wasser durchströmbar ist,
und eine Geschlossenstellung, in welcher das Durchströmen von Wasser verunmöglicht
wird, einehmen. Durch das Absperrorgan kann im Wartungsfall sichergestellt werden,
dass die Funktionseinheit wasserlos ist und somit von der Einbaueinheit entfernbar
ist.
[0021] Vorzugsweise umfasst das Absperrorgan ein Sicherungselement, welches in der Offenstellung
des Absperrorgans in die Funktionseinheit eingreift und welches in der Geschlossenstellung
des Absperrorgans nicht in die Funktionseinheit eingreift. Das Eingreifen des Sicherungselementes
ist dabei derart, dass die Funktionseinheit in der Offenstellung des Asperrorgans
nicht von der Einbaueinheit getrennt werden kann. Hierdurch wird verhindert, dass
die Funktionseinheit bei offenem Absperrorgan entfernt wird und es zu einem unbeabsichtigten
Wasseraustritt kommt. Bei einem Eingreifen des Sicherungselements, also bei offenem
Absprerrorgan, ist ein Entfernen der Funktionseinheit nicht möglich.
[0022] Das Absperrorgan ist vorzugsweise Teil der Zuleitungsschnittstelle, welche integral
an der Einbaueinheit angeformt ist. Hierdurch steht auch das Sicherungselement mit
der Einbaueinheit in Verbindung und kann nicht von der Einbaueinheit getrennt werden.
[0023] Vorzugsweise ist im Leitungsstück der Funktionseinheit ein Filter vorgesehen, welcher
Filter durch ein mit der Funktionseinheit verbindbares Filtersicherungselement im
Leitungsstück gesichert ist. Durch Manipulation des Filtersicherungselements kann
der Filter im Leitungsstück einfach ausgetauscht werden.
[0024] Besonders bevorzugt greift das Sicherungselement des Absperrorgans in der Offenstellung
des Absperrorgans in das Filtersicherungselement ein und in der Geschlossenstellung
des Absperrorgans greift das Sicherungselement nicht in das Filtersicherungselement
ein. Das Eingreifen des Sicherungselementes ist dabei derart, dass der Filter in der
Offenstellung des Asperrorgans nicht von der Funktionseinheit getrennt werden kann
und dass der Filter in der Geschlossenstellung von der Funktionseinheit getrennt werden
kann. Hierdurch wird verhindert, dass der Filter bei offenem Absperrorgan entfernt
wird und es zu einem unbeabsichtigten Wasseraustritt kommt. Bei einem Eingreifen des
Sicherungselements, also bei offenem Absperrorgan, ist ein Entfernen des Filters nicht
möglich.
[0025] Vorzugsweise umfasst die Ableitungsschnittstelle ein Schlauchstück, welches zwischen
der Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle und der Ausgangsseite der Ableitungsschnittstelle
liegt. Die Ableitungsschnittstelle ist im Bereich der Ausgangsseite separat vom Gehäuse
der Einbaueinheit ausgebildet und ist relativ zum Gehäuse an mindestens zwei Orten
positionierbar.
[0026] Vorzugsweise ist die Zuleitungsschnittstelle integral am Gehäuse angeformt.
[0027] Die Zuleitungsschnittstelle und die Ableitungsschnittstelle umfassen vorzugsweise
im Bereich der Eingangsseite bzw. der Ausgangsseite einen Aufnahmeabschnitt, an welche
eine Wasserleitung einfach anschliessbar ist.
[0028] Vorzugsweise umfasst die Einbaueinheit genau zwei Zuleitungsschnittstellen und genau
eine einzige Ableitungsschnittstelle.
[0029] Wenn mit der Auslaufarmatur Warmwasser bereitgestellt werden soll, so kann einer
der Zuleitungsschnittstelle mit der Heisswasserleitung und der andere der Zuleitungsschnittstelle
mit der Kaltwasserleitung verbunden werden. In diesem Fall weist das Leitungsstück
der Funktionseinheit genau zwei Leitungsstückeingänge und ein Leitungsstückausgang
auf, wobei die zwei Leitungsstückeingänge im Leitungsstück ineinander münden. Vorzugsweise
münden die Eingänge dann im Mischer miteinander.
[0030] Vorzugsweise ist in der genannten Ausführung für den Warmwassereinsatz vom Leitungsstückeingang
her gesehen nach dem Filter jeweils ein Rückschlagventil vorhanden, welches durch
den am Leitungsstückeingang anstehenden Wasserdruck geöffnet wird, wobei bei einem
Entfernen eines der beiden Filter das dem Filter zugeordnete Rückschlagventil ein
Rückfluss von Wasser vom anderen Filter her verhindert.
[0031] Wenn mit der Auslaufarmatur nur Kaltwasser bereitgestellt werden soll, so kann einer
der Zuleitungsschnittstellen mit der Kaltwasserleitung und der andere die Zuleitungsschnittstelle
bleibt unverbunden. Einer der beiden Leitungsstückeingänge, nämlich der, der mit der
unverbundenen Zuleitungsschnittstelle, in Verbindung steht, wird dann mit einem Blindstopfen
und/oder einem Rückschlagventil versehen, so dass ein Wasseraustritt vermieden wird.
Die unverbundene Leitungsschnittstelle hat keine Funktion.
[0032] Vorzugsweise umfasst das Gehäuse eine Zuleitungsöffnung für die Durchführung eines
Sensorkabels eines in der Auslaufvorrichtung angeordneten Anwesenheitssensors. Das
Sensorkabel kann dann mit der Steuerung verbunden werden.
[0033] Vorzugsweise ist die Funktionseinheit in einem durch das Gehäuse begrenzten Innenraum
angeordnet, wobei ein Deckel den Innenraum verschliesst.
[0034] Nach einem Verfahren zur Montage einer Anschlussvorrichtung nach obiger Beschreibung
wird in einem ersten Schritt die Einbaueinheit, insbesondere in einem Rohbau, montiert
und in einem zweiten dem ersten Schritt folgenden Schritt wird die Funktionseinheit
montiert.
[0035] Vorzugsweise werden in einem dritten Schritt die Steuerung und das elektrische Versorgungselement
montiert. Die Montage von Steuerung und elektrischer Versorgungseinheit erfolgt dabei
unabhängig von der Montage der Funktionseinheit.
[0036] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0037] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Anschlussvorrichtung mit einer Einbaueinheit und
einer hier nicht dargestellten Funktionseinheit gemäss einer Ausführungsform der Erfindung:
- Fig. 2
- die Ansicht nach Figur 1 mit der Funktionseinheit vor der Montage;
- Fig. 3
- die Ansicht nach Figur 1 mit der Funktionseinheit nach der Montage;
- Fig. 4
- eine Detailansicht nach Figur 3;
- Fig. 5a, 5b
- eine Detailansicht einer Variante einer Funktionseinheit nach den vorhergehenden Figuren;
und
- Fig. 6a, 6b
- eine Detailansicht einer weiteren Variante einer Funktionseinheit nach den vorhergehenden
Figuren.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0038] In den Figuren wird eine Anschlussvorrichtung 1 für eine Auslaufarmatur gezeigt.
Die Anschlussvorrichtung 1 dient im Wesentlichen der Bereitstellung von Funktionen
in Zusammenhang mit einer Auslaufarmatur. Die Auslaufarmatur kann beispielsweise ein
Wasserhahn in Zusammenhang mit einem Waschtisch sein. Unter einer Funktion wird in
allgemeiner Weise die Regelung des Wasserzuflusses zur Auslaufarmatur und/oder die
Mischung Warm- und Kaltwasser und/oder die Gewinnung von elektrischer Energie aus
dem durchfliessenden Wasser verstanden. Die Anschlussvorrichtung 1 wird typischerweise
unterhalb der Auslaufarmatur und des dazugehörigen Sanitärelementes, wie beispielsweise
des Waschtisches, an oder in eine Wand montiert. Die Anschlussvorrichtung 1 kann dabei
in direktem Kontakt mit der Wand stehen oder an einem Montagerahmen, der hinter einer
Vorwand steht, angeordnet sein.
[0039] Die Anschlussvorrichtung 1 umfasst eine Einbaueinheit 2 mit einem Gehäuse 3, mindestens
einer Zuleitungsschnittstelle 4 und mindestens einer Ableitungsschnittstelle 6. Die
Zuleitungsschnittstelle 4 ist auf ihrer Eingangsseite 5 mit einer Wasserleitung verbindbar.
Die Ableitungsschnittstelle 6 ist auf ihrer Ausgangsseite 7 mit einer zur Auslaufarmatur
führenden Wasserleitung verbindbar. Die Zuleitungsschnittstelle 4 und die Ableitungsschnittstelle
5 umfassen vorzugsweise im Bereich der Eingangsseite 5 bzw. der Ausgangsseite 7 einen
Aufnahmeabschnitt 30, an welche eine Wasserleitung einfach anschliessbar ist.
[0040] Die Zuleitungsschnittstelle 4 umfasst hier im Inneren des Gehäuses eine Ausgangsseite
25 und die Ableitungsschnittstelle 6 umfasst hier im Inneren des Gehäuses eine Eingangsseite
26.
[0041] Die Anschlussvorrichtung 1 umfasst weiterhin eine separat von der Einbaueinheit 2
ausgebildete Funktionseinheit 8. Die Funktionseinheit 8 ist mit einer Einbaueinheit
2 verbindbar und hat insbesondere die Aufgabe mindestens eine der obigen Funktionen
oder eine andere im Zusammenhang mit dem durch die Funktionseinheit 8 hindurchfliessenden
Wasser bereitzustellen.
[0042] Die Funktionseinheit 8 umfasst in der gezeigten Ausführungsform ein Leitungsstück
9, das einen Leitungsstückeingang 10 und einen Leitungsstückausgang 11 aufweist. Der
Leitungsstückeingang 10 ist mit der Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle 4
fluidisch verbindbar und der Leitungsstückausgang 11 ist mit der Eingangsseite 26
der Ableitungsschnittstelle 6 fluidisch verbindbar. Im Leitungsstück 9 zwischen dem
Leitungsstückeingang 10 und dem Leitungsstückausgang 11 ist mindestens ein Ventil
12 vorhanden, mit welchem sich der Durchfluss durch das Leitungsstück 9 steuern lässt.
[0043] Die Ausbildung der Funktionseinheit mit den wasserführenden Teilen, nämlich mit dem
Leitungsstück 9 und dem Ventil 12 hat den Vorteil, dass die wasserführenden Teile
im Falle eines Defektes einfach ausgetauscht werden können. Dies betrifft insbesondere
das Ventil, welches als Teilelement der Funktionseinheit 8 einfach austauschbar ist.
[0044] In der Figur 2 wird die Funktionseinheit 8 vor der Montage mit der Einbaueinheit
2 gezeigt. Der Leitungsstückeingang 10 und die Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle
4 sind dabei als Steckkupplung ausgebildet. Das heisst, der Leitungsstückeingang 10
kann in die Ausgangsseite 25 oder umgekehrt eingesteckt werden. Gleichermassen sind
der Leitungsstückausgang 11 und die Eingangsseite 26 der Ableitungsschnittstelle 6
als Steckkupplung ausgebildet. Auch hier kann der Leitungsstückausgang 11 in die Eingangsseite
26 der Ableitungsschnittstelle 6 eingesteckt werden. Eine umgekehrte Konfiguration
wäre auch denkbar. Die beiden Steckkupplungen zwischen dem Leitungsstückeingang 10
und der Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle 4 beziehungsweise zwischen dem
Leitungsstückausgang 11 und der Eingangsseite 26 der Ableitungsschnittstelle 6 sind
in die gleiche Richtung orientiert. Dies ermöglicht ein einfaches Einstecken der Funktionseinheit
8 in die Einbaueinheit 2. Darüber hinaus kann die Verbindung zwischen Leitungsstückeingang
10 und der Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle 4 sowie zwischen dem Leitungsstückausgang
11 und der Eingangsseite 26 der Ableitungsschnittstelle 6 gemeinsam hergestellt werden.
Ein aufwendiges Verbinden ist somit nicht nötig.
[0045] Von den Figuren 1 und 2 kann gut erkannt werden, dass im vorliegenden Fall die Einbaueinheit
2 genau zwei Zuleitungsschnittstellen 4 und genau eine einzige Ableitungsschnittstelle
6 umfasst. Dabei kann die eine Zuleitungsschnittstelle 4 mit einer Heisswasserleitung
und die andere Zuleitungsschnittstelle 4 mit einer Kaltwasserleitung verbunden werden.
Die beiden Zuleitungsschnittstellen werden dann im Leitungsstück 9 zusammengeführt
und das Warmwasser wird mit dem Kaltwasser vermischt und sodann über die Ableitungsschnittstelle
6 wieder abgegeben. Das Leitungsstück 9 der Funktionseinheit 8 umfasst in der gezeigten
Ausführungsform genau zwei Leitungsstückeingänge 10 und ein Leitungsstückausgang 11.
Die Leitungsstückeingänge 10 münden innerhalb des Leitungsstücks 9 ineinander. Besonders
bevorzugt ist im Bereich der Mündung ein Mischelement 24 vorgesehen, mit welchem das
Mischverhältnis zwischen Warmwasser und Kaltwasser zwecks Temperatureinstellung des
über die Ableitungsschnittstelle 6 abzugebenden Wasser eingestellt werden kann. Das
Mischelement 24 ist dabei ebenfalls Teil der Funktionseinheit 8 und kann, wie oben
im Zusammenhang mit dem Ventil erläutert wurde, ebenfalls einfach ausgetauscht werden.
[0046] In einer nicht gezeigten Ausführungsform wäre es zudem denkbar, dass die Einbaueinheit
2 nur eine Zuleitungsschnittstelle 4 umfasst. In diesem Fall könnte dann aber nur
Kaltwasser der Auslaufarmatur bereitgestellt werden.
[0047] Eine Weiterbildung der Funktionseinheit 8, welche der ausschliesslichen Bereitstellung
von Kaltwasser dient wäre auch möglich, wenn eine der beiden Leitungsstückeingänge
10 mit einem Blindstopfen und/oder einem Rückschlagventil versehen ist. Somit würde
dann die Zuleitungsschnittstelle 4, welche mit dem verschlossenen Leitungsstückeingang
10 in Verbindung steht, nicht an das Wassernetz angeschlossen werden und das Wasser
würde dann über die andere Zuleitungsschnittstelle 4 und dem nicht verschlossenen
Leitungsstückeingang 10 durch das Leitungsstück 9 zur Ableitungsschnittstelle 6 fliessen.
Die letzte Ausführungsform hat insbesondere den Vorteil, dass für zwei Varianten,
nämlich die Warmwasservariante und die Kaltwasservariante nur eine Einbaueinheit 2
bereitgestellt werden muss, wodurch, insbesondere bei grösseren Stückzahlen, die Kosten
sinken.
[0048] In den Figuren 3 und 4 wird die montierte Funktionseinheit 8 innerhalb der Einbaueinheit
2 gezeigt. Hier kann gut erkannt werden, wie die Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle
4 mit dem Leitungsstückeingang 10 und wie die Eingangsseite 26 der Ableitungsschnittstelle
6 mit dem Leitungsstückausgang 11 in Verbindung steht.
[0049] Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 werden nun weitere Merkmale der gezeigten
Ausführungsform erläutert.
[0050] Wie oben erläutert umfasst die Funktionseinheit 8 im Wesentlichen ausschliesslich
wasserführende Teile. Unter einem wasserführenden Teil wird ein Element verstanden,
welches mit dem durch die Einbaueinheit 2 und die Funktionseinheit 8 hindurchzuführendes
Wasser in Kontakt kommt. Es handelt sich in der gezeigten Ausführungsform insbesondere
um das Ventil 12 und das Mischelement 24.
[0051] Die Anschlussvorrichtung 1 umfasst weiterhin eine Steuerung 13 und eine elektrisches
Versorgungselement 14. Die Steuerung 13 und das elektrische Versorgungselement 14
sind mechanisch getrennt von der Funktionseinheit 8 in der Einbaueinheit gelagert.
Hierfür umfasst die Einbaueinheit 2 entsprechende Aufnahmeschächte 27. Die Steuerung
13 und das elektrische Versorgungselement 14 stehen über nicht gezeigte Kabel mit
der Funktionseinheit 8 in Verbindung. Hierfür weisen die entsprechenden Elemente Steckkupplungen
auf.
[0052] Weiter kann in den Figuren gut erkannt werden, dass zwischen der Eingangsseite 5
der Zuleitungsschnittstelle 4 und der Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle
4 ein Absperrorgan 18 angeordnet ist. Das Absperrorgan 18 lässt sich von einer Offenstellung,
in welcher die Zuleitungsschnittstelle 4 mit Wasser durchströmbar ist, in eine Geschlossenstellung,
in welcher das Durchströmen von Wasser verunmöglicht wird, bewegen. Das Absperrorgan
18 kann beispielsweise ein Kugelschieber sein. In der gezeigten Ausführungsform ist
pro Zuleitungsschnittstelle 4 je ein Absperrorgan 18 angeordnet. Bei einem Austausch
der Funktionseinheit 8 muss das Absperrorgan 18 von der Offenstellung in die Geschlossenstellung
bewegt werden, so dass ein unkontrollierter Austritt über die Ausgangsseite 25 der
Zuleitungsschnittstelle 4 von Wasser vermieden werden kann.
[0053] Das Absperrorgan 18 umfasst in der gezeigten Ausführungsform weiter ein Sicherungselement
19. Das Sicherungselement 19 greift in der Offenstellung des Absperrorgans 18, also
in der Stellung, in welcher die Zuleitungsschnittstelle 4 mit Wasser durchströmbar
ist, in die Funktionseinheit 8 ein. In der Geschlossenstellung des Absperrorgans 18
greift das Sicherungselement 19 nicht in die Funktionseinheit 8 ein und gibt diese
somit zur Bewegung relativ zur feststehenden Einbaueinheit 2 frei. In der gezeigten
Ausführungsform ist in den Figuren 2 und 4 das Sicherungselement 19 in der Geschlossenstellung
gezeigt. Das heisst das Absperrorgan 18 ist geschlossen und es kann kein Wasser über
die Ausgangsseite 25 der Zuleitungsschnittstelle 4 austreten. Die Funktionseinheit
8 kann dann montiert bzw. demontiert werden. In der Figur 3 wird das Sicherungselement
19 in der Geschlossenstellung gezeigt und es kann gut erkannt werden, dass das Sicherungselement
19 in die Funktionseinheit 8 eingreift.
[0054] Das Sicherungselement 19 greift in der gezeigten Ausführungsform in eine Ausnehmung
28 an der Funktionseinheit 8 ein.
[0055] Das Absperrorgan 18 ist in der gezeigten Ausführungsform Teil der Zuleitungsschnittstelle
4, welche integral an der Einbaueinheit 2 angeformt ist. Hierdurch kann das Sicherungselement
19 nicht von der Einbaueinheit 2 getrennt werden.
[0056] Weiter ist im Leitungsstück 9 der Funktionseinheit 8 ein Filter 20 angeordnet. In
der gezeigten Ausführungsform ist jedem Leitungsstückeingang 10 je ein Filter 20 angeordnet.
Der Filter 20 ist durch einen mit der Funktionseinheit 8 verbindbares Filtersicherungselement
21 im Leitungsstück 9 gesichert. Über ein Entfernen des Filtersicherungselementes
21 kann der Filter im Leitungsstück 9 von demselben getrennt werden und ausgetauscht
werden.
[0057] Das Sicherungselement 19 des Absperrorgans 18 ist dabei vorzugsweise derart ausgebildet,
dass dieses in der Offenstellung des Absperrorgans 18 nicht nur in die Funktionseinheit
8 eingreift, sondern auch in das Filtersicherungselement 21 eingreift, sodass ein
Bewegen desselben, wenn das Sicherungselement 19 in der Offenstellung ist, verunmöglicht
wird. Hierdurch wird verhindert, dass der Filter 20 bei offenem Absperrorgan 18 geöffnet
wird. In der Geschlossenstellung des Absperrorgans 18 greift dieses dann nicht in
das Filtersicherungselement 21 ein und das Filtersicherungselement 21 kann entsprechend
bewegt werden, sodass der Filter 20 ausgetauscht werden kann. Dieses Zusammenspiel
zwischen Sicherungselement 19 und Filtersicherungselement 21 verhindert, wie erwähnt,
ein Austauschen des Filters2 bei geöffnetem Absperrorgan 18, bei welchem Wasser dann
über die Filteraufnahme austreten kann.
[0058] In der gezeigten Ausführungsform arbeiten das Sicherungselement 18 und das Filtersicherungselement
21 derart zusammen, dass das Sicherungselement 19 ein Drehen des Filtersicherungselementes
21 verhindert. Insbesondere ragt das Sicherungselement 19 durch die Ausnehmung 28
hindurch und wirkt so auf das Filtersicherungselement 21.
[0059] Vorzugsweise ist vom Leitungsstückeingang 10 her gesehen nach dem Filtert 20 jeweils
ein Rückschlagventil 32 vorhanden, welches durch den am Leitungsstückeingang 10 anstehenden
Wasserdruck geöffnet wird, wobei bei einem Entfernen eines der beiden Filter 20 verhindert
das dem Filter 20 zugeordnete Rückschlagventil 32 ein Rückfluss von Wasser vom anderen
Filter her. Hierdurch wird bei Wartung des Filters 20 ein unkontrollierter Wasseraustritt
vermieden.
[0060] Von den Figuren 1 und 2 kann weiter erkannt werden, dass die Ableitungsschnittstelle
6 hier ein Schlauchstück 29 umfasst. Das Schlauchstück 29 ist zwischen der Eingangsseite
26 der Ableitungsschnittstelle 6 und der Ausgangsseite 7 der Ableitungsschnittstelle
6 angeordnet. Die Ableitungsschnittstelle 6 ist im Bereich der Ausgangsseite 7 separat
vom Gehäuse der Einbaueinheit 2 ausgebildet. Dadurch wird die Ableitungsschnittstelle
6 derart bereitgestellt, dass diese relativ zum Gehäuse 3 an mindestens zwei Orten
positionierbar ist. Diese unterschiedliche Positionierung wird einerseits durch die
separate Ausbildung zwischen Ausgangsseite 7 und Gehäuse 3 sowie durch die Flexibilität
des Schlauchstückes 29 bereitgestellt. Durch die unterschiedliche Positionierbarkeit
der Ableitungsschnittstelle 6 am Gehäuse ergeht der Vorteil, dass dieses möglichst
flexibel einsetzbar ist. Die Zuleitungsschnittstelle 4 ist aber vorzugsweise integral
am Gehäuse 3 angeformt.
[0061] In den Figuren 5a bis 6b werden zwei verschiedene Ausführungsformen von Funktionseinheiten
gezeigt. Die Funktionseinheit 8 in den Figuren 5a und 5b unterscheidet sich von der
Funktionseinheit in den Figuren 6a und 6b dadurch, dass in der Funktionseinheit 8
nach den Figuren 5a und 5b kein Generator angeordnet ist.
[0062] Das Leitungsstück 9 in der Funktionseinheit ist in den gezeigten Ausführungsformen
zweiteilig ausgebildet. Ein erster Teil 15 mit dem Leitungsstückeingang 10 ist fest
an der Funktionseinheit 8 angeordnet. Ein zweiter Teil 16 mit dem Leitungsstückausgang
11 ist trennbar an der Funktionseinheit 8 angeordnet. Der zweite Teil 16 kann dabei
wahlweise mit oder ohne einen Generator 31 ausgebildet sein. In der Ausführungsform
gemäss den Figuren 5a und 5b ist der zweite Teil 16 ohne Generator ausgebildet, während
in der zweiten Variante nach den Figuren 6a bis 6b der zweite Teil 16 mit dem Generator
31 ausgebildet ist. Hierdurch kann durch einfaches Auswechseln des entsprechenden
zweiten Teils eine unterschiedliche Funktionseinheit bereitgestellt werden. Mit dem
Generator kann elektrische Energie aus dem durchfliessenden Wasser gewonnen werden
und entsprechend kann eine Batterie geladen werden.
[0063] Vorzugsweise sind das oben beschriebene Ventil und das oben beschriebene Mischelement
im ersten Teil 15 angeordnet.
[0064] In allen Ausführungsformen wird gezeigt, dass die Funktionseinheit 8 über mindestens
ein mechanisches Befestigungselement 17 mit der Einbaueinheit in Verbindung steht.
Ein solches mechanisches Befestigungselement 17 kann beispielsweise eine Schraube
sein. In der gezeigten Ausführungsform sind drei Aufnahmen für Schrauben vorhanden.
Andere Befestigungselemente sind ebenfalls denkbar.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 |
Anschlussvorrichtung |
22 |
Zuleitungsöffnung |
| 2 |
Einbaueinheit |
23 |
Innenraum |
| 3 |
Gehäuse |
24 |
Mischelement |
| 4 |
Zuleitungsschnittstelle |
25 |
Ausgangsseite der Zuleitungsschnittstelle |
| 5 |
Eingangsseite |
| 6 |
Ableitungsschnittstelle |
26 |
Eingangsseite der Ableitungsschnittstelle |
| 7 |
Ausgangsseite |
| 8 |
Funktionseinheit |
27 |
Einbauschächte |
| 9 |
Leitungsstück |
28 |
Ausnehmung |
| 10 |
Leitungsstückeingang |
29 |
Schlauchstück |
| 11 |
Leitungsstückausgang |
30 |
Aufnahmeabschnitt |
| 12 |
Ventil |
31 |
Generator |
| 13 |
Steuerung |
32 |
Rückschlagventil |
| 14 |
elektrisches Versorgungselement |
|
|
| 15 |
erster Teil |
|
|
| 16 |
zweiter Teil |
|
|
| 17 |
Befestigungselement |
|
|
| 18 |
Absperrorgan |
|
|
| 19 |
Sicherungselement |
|
|
| 20 |
Filter |
|
|
| 21 |
Filtersicherungselement |
|
|
1. Anschlussvorrichtung (1) für eine Auslaufarmatur umfassend
eine Einbaueinheit (2) mit einem Gehäuse (3), mindestens einer Zuleitungsschnittstelle
(4), die auf ihrer Eingangsseite (5) mit einer Wasserleitung verbindbar ist, und mindestens
einer Ableitungsschnittstelle (6), die auf ihrer Ausgangsseite (7) mit einer zur Auslaufarmatur
führenden Wasserleitung verbindbar ist, und
eine von der Einbaueinheit (2) separat ausgebildete Funktionseinheit (8), welche mit
der Einbaueinheit (2) verbindbar ist, und welche ein Leitungsstück (9) umfasst, das
einen Leitungsstückeingang (10) und einen Leitungsstückausgang (11) aufweist,
wobei der Leitungsstückeingang (10) mit der Ausgangsseite (25) der Zuleitungsschnittstelle
(4) fluidisch verbindbar ist und der Leitungsstückausgang (11) mit der Eingangsseite
(26) der Ableitungsschnittstelle (6) fluidisch verbindbar ist, und
wobei im Leitungsstück (9) zwischen dem Leitungsstückeingang (10) und dem Leitungsstückausgang
(11) mindestens ein Ventil (12) vorhanden ist, mit welchem sich der Durchfluss durch
das Leitungsstück (9) steuern lässt.
2. Anschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionseinheit (8) im Wesentlichen ausschliesslich wasserführende Teile umfasst,
und/oder dass die Anschlussvorrichtung (1) weiterhin eine Steuerung (13) und ein elektrisches
Versorgungselement (14), insbesondere eine Batterie, ein Kondensator oder ein Netzteil,
umfasst, wobei die Steuerung (13) und das Versorgungselement (14) mechanisch getrennt
von der Funktionseinheit (8) in der Einbaueinheit (2) gelagert sind.
3. Anschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitungsstückeingang (10) und die Ausgangsseite (25) der Zuleitungsschnittstelle
(4) als Steckkupplung ausgebildet sind, und/oder dass der Leitungsstückausgang (11)
und die Eingangsseite (26) der Ableitungsschnittstelle (6) als Steckkupplung ausgebildet
sind.
4. Anschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckkupplung zwischen Leitungsstückeingang (10) und Ausgangsseite (25) der Zuleitungsschnittstelle
(4) sowie die Steckkupplung zwischen Leitungsstückausgang (11) und Eingangsseite (26)
der Ableitungsschnittstelle (6) in die gleiche Richtung orientiert sind.
5. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionseinheit (8) mindestens ein Mischelement (24) aufweist, mit welchem warmes
Wasser und kaltes Wasser mischbar ist, wobei das Mischelement (24) im Leitungsstück
(9) zwischen Leitungsstückeingang (10) und Leitungsstückausgang (11) angeordnet ist.
6. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsstück (9) zweiteilig ausgebildet ist, wobei der erste Teil (15) mit dem
Leitungsstückeingang (10) fest an der Funktionseinheit (8) angeordnet ist und wobei
der zweite Teil (16) mit dem Leitungsstückausgang (11) trennbar an der Funktionseinheit
(8) angeordnet ist, wobei der zweite Teil (16) wahlweise mit oder ohne einem Generator
(17) ausgebildet ist.
7. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Eingangsseite (5) der Zuleitungsschnittstelle (4) und der Ausgangsseite
(25) der Zuleitungsschnittstelle (4) ein Absperrorgan (18) angeordnet ist, wobei das
Absperrorgan (18) eine Offenstellung, in welcher die Zuleitungsschnittelle (4) mit
Wasser durchströmbar ist, und eine Geschlossenstellung, in welcher das Durchströmen
von Wasser verunmöglicht wird, einehmen kann.
8. Anschlussvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan (18) ein Sicherungselement (19) umfasst, welches in der Offenstellung
des Absperrorgans (18) in die Funktionseinheit (8) eingreift und welches in der Geschlossenstellung
des Absperrorgans (18) nicht in die Funktionseinheit (8) eingreift.
9. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Leitungsstück (9) der Funktionseinheit (8) ein Filter (20) vorgesehen ist, welcher
Filter (20) durch ein mit der Funktionseinheit (8) verbindbares Filtersicherungselement
(21) im Leitungsstück (9) gesichert ist.
10. Anschlussvorrichtung (1) nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (19) des Absperrorgans (18) in der Offenstellung des Absperrorgans
(18) in das Filtersicherungselement (21) eingreift und in der Geschlossenstellung
des Absperrorgans (18) nicht in das Filtersicherungselement (21) eingreift.
11. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ableitungsschnittstelle (6) ein Schlauchstück (29) umfasst, welches zwischen
der Eingangsseite (26) der Ableitungsschnittstelle (6) und der Ausgangsseite (7) der
Ableitungsschnittstelle (6) liegt, und wobei die Ableitungsschnittstelle (6) im Bereich
der Ausgangsseite (7) separat vom Gehäuse (3) der Einbaueinheit (2) ausgebildet ist
und relativ zum Gehäuse (3) an mindestens zwei Orten positionierbar ist;
und/oder,
dass die Zuleitungsschnittstelle (4) integral am Gehäuse (3) angeformt ist.
12. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbaueinheit (2) genau zwei Zuleitungsschnittstellen (4) und genau eine einzige
Ableitungsschnittstelle (6) umfasst.
13. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsstück (9) der Funktionseinheit (8) genau zwei Leitungsstückeingänge (10)
und ein Leitungsstückausgang (11) aufweist, wobei die zwei Leitungsstückeingänge (10)
im Leitungsstück (9) ineinander münden.
14. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass vom Leitungsstückeingang (10) her gesehen nach dem Filter (20) jeweils ein Rückschlagventil
(32) vorhanden, welches durch den am Leitungsstückeingang anstehenden Wasserdruck
geöffnet wird, wobei bei einem Entfernen eines der beiden Filter (20) das dem Filter
zugeordnete Rückschlagventil (32) ein Rückfluss von Wasser vom anderen Filter her
verhindert,
und/oder dass mindestens das einer der beiden Leitungsstückeingänge (10) mit einem
Blindstopfen und/oder einem Rückschlagventil versehen ist.
15. Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) eine Zuleitungsöffnung (22) für die Durchführung eines Sensorkabels
eines in der Auslaufvorrichtung angeordneten Anwesenheitssensors aufweist und/oder
dass die Funktionseinheit (8) in einem durch das Gehäuse (3) begrenzten Innenraum
(23) angeordnet ist, wobei ein Deckel den Innenraum verschliesst.
16. Verfahren zur Montage einer Anschlussvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt die Einbaueinheit (2), insbesondere in einem Rohbau, montiert
wird und dass in einem zweiten dem ersten Schritt folgenden Schritt die Funktionseinheit
montiert wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in einem dritten Schritt die Steuerung (13) und das elektrische Versorgungselement
(14) montiert werden.